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Augenarzt für Neuss: Makuladegeneration und Ernährung

Augenarzt Janßen, Region Neuss, verweist auf Studie: Vitamin-B-Komplex kann vorbeugend wirken

NEUSS. Die Gabe eines Vitamin-B-Komplexes kann sich positiv auf den Verlauf einer altersbedingten Makuladegeneration auswirken. Auf dieses Ergebnis einer Studie verweist Augenarzt Benno Janßen, der auch Patienten mit der Diagnose „Altersbedingte Makuladegeneration“ (AMD) aus der Großregion Neuss in seiner Praxis in Dormagen behandelt. Was steckt dahinter? Als zentrale Faktoren, die die Entstehung einer altersbedingten Makuladegeneration fördern, gelten u.a. das Lebensalter, Rauchen und oxidativer Stress. Zu hohe Homocystein (HCY)-Werte im Blut können oxidativen Stress auslösen. Hier setzt die Therapie u.a. mit Vitamin-B-Komplex an. Denn die Retina ist besonders anfällig für oxidativen Stress.

Welchen Einfluss hat die Ernährung auf die Makuladegeneration – Augenarzt für Neuss klärt auf

Die Makuladegeneration bleibt in einem frühen Stadium meist unbemerkt. Mithilfe einer augenärztlichen Untersuchung am hinteren Augenpol lassen sich Veränderungen durch die Makuladegeneration frühzeitig erkennen. Die visuellen Störungen treten meist in Form von verzerrter Wahrnehmung auf: Patienten nehmen gerade Linien als verzerrt wahr. Im fortschreitenden Verlauf kommt es zu einem Verlust der zentralen Sehschärfe, der nicht mehr zu korrigieren ist. Die Makuladegeneration hat zwei Verlaufsformen: die trockene und die feuchte Makuladegeneration. Daten einer Placebo-kontrollierten, doppelblinden Studie zur Senkung der HCY-Konzentration mithilfe eines Vitamin-B-Komplexes kamen zu dem Ergebnis, dass sich das AMD-Risiko um bis zu 41 Prozent senken ließ. Die Autoren der Studie sehen durch ihre Daten einen vorbeugenden Effekt der B Vitamine bei altersbedingter Makuladegeneration belegt.

Augenarzt für Neuss: Altersbedingter Makuladegeneration durch Vitamin-Komplex vorbeugen

Mittlerweile gehört die Behandlung mit Vitamin-Komplexen in Form von Mikronährstoffen zur Therapie einer fortgeschrittenen Makuladegeneration. Eine tägliche Einnahme von hochdosierten Antioxidantien – so zeigen mehrere Studien – kann das Progressionsrisiko der AMD senken. Der diätische Behandlungsansatz, der in der zitierten Studie im Vordergrund stand, richtet sich vor allem auf die Senkung des Risikofaktor HCY. Benno Janßen: „Für mich eines der wichtigsten Ergebnisse der Studie ist die Tatsache, dass die Ernährung und Versorgung mit Vitaminen einen Einfluss auf die Entstehung bzw. den Fortschritt einer altersbedingten Makuladegeneration hat. Hier ergeben sich auch Ansatzpunkte für eine gezielte Vorsorge.“

Quellen: „Altersbedingte Makuladegeneration – Patentierter Vitamin-B-Komplex hat protektiven Effekt“. Literaturarbeit. Dr. Katrina Recker, Hamburg. In: „Der Ophthalmologe“ Band 115, Heft 11, November 2018
Age-Related Eye Disease Study Research Group, Arch Ophthalmol 2001, 119:1417-1436

Der Augenarzt Benno Janssen in Dormagen bei Neuss bietet in seiner Praxis Operation zu Grauer Star / Katarakt und Vorsorgeuntersuchungen bzw. Therapien zur Makuladegeneration. Sowohl eine Katarakt Operation als auch eine Therapie bei einer Makuladegeneration sollte frühzeitig erfolgen. Ihr Augenarzt in Dormagen bei Neuss berät Sie gerne.

Kontakt
Augenarzt Benno Janssen / Facharzt für Augenheilkunde
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41539 Dormagen
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Dissektion der Aorta häufiger als angenommen

Studie zeigt: Hohe Dunkelziffer an Fällen einer Dissektion der Aorta

SIEGEN. Eine Studie legt nahe, dass weit mehr Menschen an den Folgen einer Dissektion der Aorta sterben, als bisher angenommen. Die Autoren der Studie, die im „International Journal of Cardiology“ veröffentlicht wurde[1], kommen zu dem Ergebnis, dass jährlich hunderte Patienten an den Folgen einer Aortendissektion sterben, weil die Diagnose entweder zu spät oder erst gar nicht gestellt wurde. Was geschieht bei einer akuten Aortendissektion? Dabei kommt es zunächst zu einem Einriss, dann zur Ablösung der inneren Wandschicht der Aorta. Dadurch entsteht ein Zwischenraum, in den Blut eindringt. Dadurch vergrößert sich der Einriss entlang der Aorta immer weiter. Abzweigungen zum Gehirn können dadurch verschlossen werden – ein lebensbedrohlicher Vorgang, der als Notfall gilt und schnell behandelt werden muss.

Dissektion der Aorta kann ähnliche Symptome wie ein Herzinfarkt zeigen

Besonders gefährlich im Zusammenhang mit einer Aortendissektion ist das Risiko einer Einblutung in den Herzbeutel. Dadurch kann es zum sofortigen Herzstillstand kommen. Bleibt die Dissektion der Aorta unbehandelt, endet sie in einem großen Teil der Fälle innerhalb von 48 Stunden tödlich. Dr. med. Ahmed Koshty, Chefarzt der Gefäßchirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen, betont, wie wichtig eine rasche Diagnose in einem solchen Fall ist. Eine Dissektion der Aorta kann ähnliche Symptome zeigen, wie der weitaus häufigere Herzinfarkt. Wird allerdings eine Aortendissektion wie ein Herzinfarkt behandelt, kann das dramatische Folgen haben. Denn üblicherweise werden bei einem Herzinfarkt blutverdünnende Medikamenten eingesetzt. Diese jedoch erschweren die weitere operative Versorgung. „Eine rasche Diagnosestellung in einem qualifizierten Aortenzentrum ist deshalb sehr wichtig“, stellt Dr. Koshty klar. Eine entsprechende Diagnose lässt sich anhand einer Untersuchung im Computertomographen feststellen.

Erkrankungen der Aorta: Dissektion wahrscheinlich häufiger, als die Statistik ausweist

Die Autoren der Studie konnten nachweisen, dass im Schnitt zwischen dem Auftreten der ersten Symptome und dem Beginn einer Operation im Falle einer Aortendissektion rund acht Stunden vergehen. Zugleich kommen sie durch Auswertung von Daten aus der Pathologie zu dem Ergebnis, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit viel häufiger als angenommen Patienten eine Aortendissektion aufweisen. Während das Statistische Bundesamt von jährlich 4,6 Fällen auf 100.000 Einwohner ausgeht, ergab eine Hochrechnung im Rahmen der Studie einen mehr als doppelt so hohen Wert. Es sei von einer hohen Dunkelziffer von über 200 Menschen auszugehen, die im untersuchten Gebiet in jedem Jahr verstorben sind, weil eine akute Aortendissektion zu spät erkannt oder falsch behandelt wurde. „Wir sensibilisieren die Notärzte in unserem Klinikum für die Symptome, die mit einer Aortendissektion einhergehen können. In unserem Klinikum haben wir besonders gute Diagnose- und Operationsbedingungen, da wir unter anderem über einen modernen Hybrid OP verfügen“, schildert Dr. med. Ahmed Koshty.

[1] Kur, S.D. e.a.: Insight into the incidence of acute aortic dissection in the German region of Berlin and Brandenburg. In: International Journal of Cardiology, August 2017, Vol. 241, S. 326-329.

Bei Dr. med. Ahmed H. Koshty, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, liegt der Schwerpunkt auf der Therapie aller Erkrankungen der Aorta. Die Klinik ist in einem Wachstumsprozess und arbeitet eng mit Ärzten, Pflegepersonal und Physiotherapeuten zusammen.

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Diakonie in Südwestfalen gGmbH
Dr. med. Ahmed Koshty
Wichernstraße 40
57074 Siegen
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Bücher/Zeitschriften Freizeit/Hobby Gesellschaft/Politik Medien/Entertainment Pressemitteilungen Rat und Hilfe

„Ich will mich nur zerstören.“ – „Depression, Borderline, Angststörung, Selbsthass“ von Larissa S. – Buchvorstellung (indayi edition)

Jung, gutaussehend, gebildet und depressiv:

Die Autorin Larissa S. ist erst 29 Jahre alt und promovierte Chemikerin. Würde man ihr auf der Straße begegnen, würde man kaum glauben, dass sie Probleme hat. Aber gerade das Problem an der Depression: Sie ist in ihr drin. Und sie kann sie nicht abschalten.

 

Intime und tiefgreifende Einblicke in Larissas Psyche:

31 Tage lang beschreibt die Autorin, live, ungekürzt und ungeschönt, ihren Alltag und wie sie tagtäglich mit ihren Krankheiten kämpfen muss. Dieses Buch enthält die wahren Gefühle und Gedanken vieler Betroffener, die sich nicht trauen, sie auszusprechen. Eine Erfahrung, die noch aufschlussreicher und intensiver sein kann als so manche Therapie.

 

Neue Erfahrungen, neues Leben?

Larissa beschreibt nicht nur, wie sie unter Depression, Borderline & co. leidet, sondern auch, was sie dagegen unternimmt. Sie sammelt immer wieder neue Erfahrungen, um ihren Horizont zu erweitern und die Krankheiten zu überwinden. Besonders Sex hat dabei eine heilende Wirkung. Sehr ausführlich wird beschrieben, wie sie ihre Sexualität erforscht.

 

„Alles krank in meinem Kopf. Ich will nicht leben und ich will nicht sterben. Ich will mich nur zerstören.“

 

Von Hoffnung & Zweifel und Liebe & Hass:

Ihre Gefühle ändern sich oft im Minutentakt. Die kleinsten Auslöser entscheiden darüber, ob sie sich wie im Himmel oder wie in der Hölle fühlt. Es ist kaum kontrollierbar und geschieht plötzlich.
Fressattacken, Müdigkeit, Minderwertigkeitskomplexe und vieles mehr treten ohne Vorwarnung auf. Selbst der Gedanke, sich selbst zu verletzen, taucht immer wieder unaufhörlich auf.
Dabei nicht die Hoffnung zu verlieren, ist ein ständiger Kampf.

 

Ein Buch für Angehörige und Betroffene:

Larissas Offenheit in diesem Minutenprotokoll sollen Angehörigen von Menschen mit den besagten Krankheiten helfen, die Betroffenen besser zu verstehen. Auch für alle anderen kann es von Vorteil sein, zu wissen, was in einigen Menschen vorgeht und wie man am besten miteinander umgeht.

Betroffene können aus diesem Buch neue Hoffnung schöpfen. Sie können voneinander lernen, denn sie sind nicht alleine.

 

 

Über den Herausgeber:

Dantse Dantse ist gebürtiger Kameruner und Vater von fünf Kindern. Er hat in Deutschland studiert und lebt seit über 25 Jahren in Darmstadt. Stress, Burnout, Spiritualität, Gesundheit, beruflicher Erfolg, Kindererziehung, Partnerschaft, Sexualität, Liebe und Glück – das sind nur einige der Gebiete, auf denen sich Erfolgscoach und Autor Dantse Dantse in den letzten Jahren erfolgreich profilieren konnte.

Coaching, das wie Magie wirkt – das ist das Motto von Dantse Dantse! Seit vielen Jahren verhilft er mit seinen unkonventionellen und neuartigen Methoden Menschen zu Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Sein großer, afrikanisch inspirierter Wissensschatz ist der Schlüssel seines Erfolgs.

 

Über indayi edition:

indayi edition ist ein aufstrebender, kleiner, bunter, außergewöhnlicher Start-up-Verlag in Darmstadt, der erste deutschsprachige Verlag, der von einem afrikanischen Migranten in Deutschland gegründet wurde. Hier wird alles veröffentlicht, was Menschen betrifft, berührt und bewegt, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Herkunft. Indayi edition veröffentlicht Bücher über Werte und über Themen, die die Gesellschaft nicht gerne anspricht und am liebsten unter den Teppich kehrt, unter denen aber Millionen von Menschen leiden. Bücher, die bei indayi erscheinen, haben das Ziel, etwas zu erklären, zu verändern und zu verbessern – seien es Ratgeber, Sachbücher, Romane oder Kinderbücher. Das Angebot ist vielfältig: von Liebesromanen, Ratgebern zu den Themen Erotik, Liebe, Erziehung, Gesundheit, Krebs und Ernährung, spannenden Thrillern und Krimis, psychologischen Selbsthilfebüchern, Büchern über Politik, Kultur, Gesellschaft und Geschichte, Kochbüchern bis hin zu Kinder- und Jugendbüchern.

 

Pressekontakt:

indayi edition
Roßdörfer Str. 26
64287 Darmstadt
www.indayi.de
info(at)indayi.de

 

Bibliographische Angaben:

Erschien am 29.01.2019 bei indayi edition.
ISBN-10: 3947003323
ISBN-13: 978-3947003327
Taschenbuch, 292 Seiten, 29,99€.
Auch erhältlich als E-Book

Das Buch kann man über jede Buchhandlung beziehen, sowie auf der Verlagshomepage www.indayi.de oder bei amazon.de und anderen online-Buchshops.

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„Ist mein Kind nur schüchtern oder leidet es an Mutismus?

Wie selektiver Mutismus erkannt und behandelt werden kann.

05.05.2019 Starnberg – Selina geht seit zwei Jahren in den Kindergarten. Sie hat noch nie mit den Kindern oder Erzieherinnen gesprochen. Sie vermeidet Blickkontakt, indem sie sich die Haare vor das Gesicht hält oder in den Mund nimmt. Über Stunden hinweg sitzt sie beobachtend am Spieltisch. Dreie Entfernung zur Puppenspielecke stellt für sie ein unüberwindbares Hindernis dar. Im Freispiel bewegt sie sich ebenfalls kaum und nur durch die Aktivität eines Mädchens, welches Selina hinter sich herzieht, ist sie zu bewegen mitzumachen. Inzwischen isst und trinkt Selina im Kindergarten, aber das hat über ein Jahr gedauert.

Trennungsängste zeigen sich besonders im täglichen Anklammern an die Mutter, früher auch Weinen. Wird Selina vom Kindergarten abgeholt zeigt sie ein versteinertes Gesicht. Freundinnen hat Selina im Kindergarten nicht.

Im familiären Umfeld ist Selina sprachlich kompetent und willensstark. Im weiteren sozialen Umfeld wie bei Oma/Opa/Tanten spricht sie nach längerer Anlaufzeit überwiegend in Ein-Wort-Sätzen, spontanes Erzählen erfolgt nicht.

Wenn Kinder nach drei Monaten im außerfamiliären Bereich nicht sprechen, ist das ein Alarmsignal. Denn vielleicht leidet das Kind unter (s)elektivem Mutismus einer psycho-sozialen Störung, die oft im Kindergartenalter zum ersten Mal erkannt wird und die behandelt werden muss.

Selektiver Mutismus bezeichnet die Unfähigkeit von Kindern in bestimmten Situationen zu sprechen, obwohl sie sprechen können. Mädchen sind etwas häufiger betroffen als Jungen. „Die Kinder sprechen in manchen Situationen – zum Beispiel zuhause – ganz normal, fließend, in anderen außerfamiliären Situationen jedoch aus emotionalen Gründen kaum oder nicht“, erklärt Irmgard Emmerling, systemische Familientherapeutin und Leiterin des Mutismus-Beratungs-Zentrum in Starnberg. „Oft zeigen sich bei einer mutistischen Diagnose gleichzeitig andere Persönlichkeitsmerkmale wie Sozialangst, Rückzug, eine ausgeprägte Empfindsamkeit oder die Neigung zu Widerstand und Trotz.“

Der Kindergarten ist die erste soziale Außenstation seit dem Spracherwerb; deshalb fällt hier eine mutistische Störung häufig zum ersten Mal auf. Oft sind es die Erzieherinnen, die die Eltern darauf hinweisen, dass sich ihr Kind im Kindergarten auffällig schweigsam und passiv verhält, keinen Kontakt zu anderen Kindern sucht, Spielangebote abwehrt und nicht mit den anderen Kindern sondern neben ihnen spielt.

Viele Kinder essen und trinken im Kindergarten nicht, verweigern den Toilettengang oder weinen nicht, wenn sie sich weh getan haben – denn all dies wäre mit Lautäußerungen bzw. Geräuschen verbunden.

„Oft erleben wir in der Beratung, dass das Problem lange verkannt wird“, bedauert Irmgard Emmerling. Manche Erzieherinnen wollen sich nicht einmischen oder ihre Hinweise werden nicht wirklich ernst genommen; der Kinderarzt rät oft zum Abwarten und auch die Eltern selbst neigen zum Beschwichtigen – schließlich spricht ihr Kind zuhause ja ganz normal. In vielen Fällen dauert es bis zur Vorsorgeuntersuchung U9 bis dann doch eine mutistische Störung diagnostiziert wird. Oft wird dann den Eltern zu einer Logopädie, Ergotherapie oder Heilpädagogik geraten, obwohl eine psychische Ursache für das Verhalten verantwortlich ist.

Bis zur U9, also bis zum vollendeten 5. Lebensjahr, ist bereits wertvolle Zeit verstrichen. „Denn in den ersten Kindheitsjahren bis etwa zur Schulreife findet die erste Phase der Persönlichkeitsentwicklung und Sozialisation statt“, betont die Beraterin. „Erwachsene greifen im späteren Leben oft auf diese ersten Kindheitserfahrungen zurück. Deshalb ist es so wichtig, dass in diesen ersten Jahren ein stabiles soziales und emotionales Fundament gelegt wird.“ Eine mutistische Störung bedarf daher unbedingt einer professionellen Behandlung.

Wenn ein Kind drei bis vier Monate in außerfamiliären Situationen schweigt, handelt es sich nicht mehr um reine Schüchternheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät sogar schon zur Diagnostik, wenn ein Kind länger als einen Monat im außerfamiliären Bereich nicht spricht.

Je früher eine Diagnosestellung erfolgt und eine Behandlung beginnt, desto besser die Prognose. Bei einem Kind, das über viele Jahre schweigt, wird sich hingegen die Störung in der Regel verfestigen. Dann lässt sich häufig eine Einengung der intellektuellen und sozialen Entwicklung sowie eine massive Verunsicherung im Kontakt mit Gleichaltrigen beobachten. Umgekehrt reagieren Gleichaltrige auf das mutistische Kind oft mit Hilflosigkeit und Unverständnis, Ablehnung oder Wut oder andere Kinder übernehmen eine Helferrolle und sprechen für das mutistische Kind. Diese Rollenverteilung kann das Schweigen aber sogar verfestigen. Auch zentriert die Familie ihr Leben oft auf das betroffene Kind, das sich zuhause, entgegengesetzt zum mutistischen Verhalten, hier ungehemmt und dominant, manchmal sogar aggressiv zeigen kann.

Eine frühzeitige Behandlung ist daher dringend angeraten. Die von Irmgard und Hans Emmerling entwickelte MUTARI®-Methode stellt einen ganzheitlichen Therapieansatz dar. Diese Methode wurde auf Basis jahrelanger Erfahrung in der Therapie selektiv-mutistischer Kinder entwickelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf ressourcen- und kompetenzorientierter Kurzzeittherapie in hochfrequenter Abfolge mit nonverbalen und verbalen Anteilen.

Studien belegen, dass sich die Effektivität kurzzeittherapeutischer Interventionen mit denen herkömmlicher Therapieschulen vergleichen lässt (Burr 1993; zur Übersicht Schiepeck 1999). Aus diesem Grund ist sie vorteilhaft, denn sie ist zeitökonomischer, kostengünstiger und ressourcenschonender. In das Konzept der MUTARI®-Methode fließen verhaltenstherapeutische, gestalttherapeutische und im Besonderen lösungsorientierte Behandlungsansätze ein.

Bei vielen Kindern zeigen sich schon nach wenigen Tagen erste Erfolge: Sie beginnen mit den Therapeuten zu sprechen und finden innerhalb weniger Wochen den Weg zu einer ungestörten Kommunikation.

Frau Irmgard Emmerling bietet eine kostenlose Telefonberatung für Rat suchende Eltern an:

Montag, Mittwoch und Freitag zwischen 10.00 – 12.00 Uhr unter

Telefon 0049 (0)8151 – 5564 150

Emmerling Hans GbR
Wittelsbacher Str. 2a
82319 Starnberg
Telefon 0049 (0)8151-5564155
https://www.mutismus-therapie.de

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Mutismus Beratungs Zentrum GbR
Irmgard Emmerling
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„Mein Kind spricht nicht“ – Selektiver Mutismus?

Selektiver Mutismus – was ist das?

Starnberg, Die meisten Menschen haben noch nie von Mutismus, einer psycho-sozialen Störung bei Kinder und Jugendliche, gehört. Bereits vor 140 Jahren wurde selektiver Mutismus in der medizinischen Literatur beschrieben. Selektiver / Elektiver Mutismus ist in der ICD-10 (Internationalen Klassifizierung psychischer Störungen) unter der Ziffer F94.0 aufgenommen. Unter der Ziffer ICD10 F94.0 finden sich alle Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend. Das Nichtsprechen mit Fremden, im Kindergarten und später in der Schule wird als Angsterkrankung definiert.

Kinder, die unter selektivem Mutismus leiden, sprechen nicht, obwohl sie es könnten. Genauer gesagt: die Wahrnehmung, das Hör – und Sprechvermögen der Kinder funktioniert einwandfrei, aber aufgrund einer unausgesprochenen Angst, verstummen sie in bestimmten Situationen. So sprechen sie zum Beispiel zuhause, nicht im Kindergarten, nicht in der Schule, nicht mit Fremden – eben „selektiv“.

„Daraus ergeben sich zwangsläufig soziale Probleme, welche die gesamte Persönlichkeit beeinflussen“, berichtet Hans Emmerling, HeilprG (Heilpraktiker eingeschränkt auf dem Gebiet der Psychotherapie), der in seiner Praxis in Starnberg seit 23 Jahren mit betroffenen Kindern und Jugendlichen arbeitet. „Das reicht von Schwierigkeiten in der Schule über gesellschaftliche Isolation bis hin zu Depressionen.“

Oft sind es Lehrkräfte im Kindergarten oder in der Schule, die die Eltern erstmals auf dieses besondere Verhalten ihres Kindes ansprechen. Noch viel zu häufig wird das Schweigen als Schüchternheit definiert, was dann dazu führen kann, dass vom Auftreten der ersten Symptome bis zur Diagnose 5 Jahre vergehen können (Prof. Dr. Steinhauser). Zeit, die das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung, im erfahren von sozialem Austausch, nicht wirklich nutzen kann. Leider wird dabei vergessen, dass die ersten Lebensjahre die entscheidenden Jahre für die Persönlichkeitsentwicklung sind. Eltern sehen sich konfrontiert mit Aussagen wie „Das wächst sich aus.“; „Lassen Sie ihr/ihm Zeit“; „Er/sie wird sich schon noch entscheiden zu sprechen.“ Selektiver / Elektiver Mutismus aber geht weiter über Schüchternheit hinaus, es ist eine ernstzunehmende psychische Angststörung.

Wenn ein Kind nach drei bis vier Monaten in außerfamiliären Situationen nicht spricht, handelt es sich nicht mehr um Schüchternheit. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät zur Diagnostik, wenn ein Kind länger als einen Monat im außerfamiliären Bereich nicht spricht.

Je früher eine Diagnosestellung erfolgt und eine Behandlung beginnt, desto besser die Prognose für das mutistische Kind. Bei einem Kind, das über viele Jahre hinweg schweigt, wird sich die Störung verfestigen. Ältere Kinder zeigen sich, aufgrund ihrer Erfahrungen, resistenter gegenüber Therapien (Dr. Elisa Shipon-Blum, ärztliche Direktorin der Selective Mutism Group/Childhood Anxienty Network). Um einer Einengung der intellektuellen und sozialen Entwicklung sowie einer massiven Verunsicherung im Kontakt mit Gleichaltrigen vorzubeugen, ist die rasche Aufnahme einer Therapie angeraten.

Der von Hans und Irmgard Emmerling entwickelte Therapieansatz nach der MUTARI-Methode wurde auf Basis jahrelanger Erfahrung in der Therapie selektiv-mutistischer Kinder entwickelt. Der Schwerpunkt liegt auf ressourcen- und kompetenzorientierter Kurzzeittherapie in hochfrequenter Abfolge mit nonverbalen und verbalen Anteilen. Studien belegen, dass sich die Effektivität kurzzeittherapeutischer Interventionen mit denen herkömmlicher Therapieschulen vergleichen lässt (Burr 1993; zur Übersicht Schiepeck 1999). Aus diesem Grund ist sie vorteilhaft; sie ist zeitökonomischer, kostengünstiger und ressourcenschonender. In das Konzept der MUTAR®I-Methode fließen verhaltenstherapeutische, gestalttherapeutische, familientherapeutische und im Besonderen lösungsorientierte Behandlungsansätze ein.

Emmerling Hans GbR
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Augenarzt aus Mainz: Crosslinking wird Kassenleistung

Therapie bei Keratokonus wird erstattet – Augenarzt aus Mainz informiert

MAINZ. Patienten mit der Diagnose Keratokonus profitieren von einer Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA). Darauf weist Augenarzt Dr. med. Thomas Kauffmann hin, der in Mainz zusammen mit den Augenärzten Dr. Med. Jutta Kauffmann und Dr. med. Stefan Breitkopf eine augenärztliche Gemeinschaftspraxis leitet. Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium im Deutschen Gesundheitswesen. Er entscheidet über den Leistungsanspruch in der gesetzlichen Krankenkasse. Der Ausschuss hat jetzt beschlossen, die Behandlung mithilfe der sogenannten Hornhautvernetzung (Crosslinking) als Kassenleistung anzuerkennen. Keratokonus ist ein seltenes Augenleiden, bei dem sich die Hornhaut zunehmend verformt. Betroffenen sollten sich untersuchen lassen, ob sie für eine entsprechende Behandlung in Frage kommen, rät Dr. med. Thomas Kauffmann.

Für wen kommt Crosslinking beim Keratokonus in Frage? Antworten vom Augenarzt aus Mainz

In Deutschland erkrankt etwa einer von 2.000 Menschen an einem Keratokonus. Die Krankheit verläuft fortschreitend. Betroffene sehen immer schlechter und sind schon im frühen Krankheitsstadium auf spezielle Kontaktlinsen angewiesen. Im Verlauf kann eine Hornhauttransplantation die einzige Chance auf ein besseres Sehvermögen sein. Häufig tritt das Augenleiden bereits bei jungen Menschen auf. Eine Behandlungsoption ist das sogenannte Crosslinking. Über dieses Verfahren kann der Sehverlust durch die Hornhautverformung aufgehalten werden. Die Hornhaut wird dabei mit Vitamin B2 (Riboflavin) beträufelt und anschließend mit UV-Licht bestrahlt. Es kommt zu einer photochemischen Reaktion, unter der sich das Hornhautgewebe durch die Bildung von Kollagenfasern stabilisieren kann. Für die Therapie kommen laut dem Mainzer Augenarzt Patienten infrage, die bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören:

– Die Hornhautverkrümmung hat im Zeitraum von zwölf Monaten um mindestens ein Dioptrie zugenommen.
– Die Hornhaut ist insgesamt nicht zu dünn für die Behandlung.

Keratokonus regelmäßig untersuchen lassen, empfiehlt Augenarzt aus Mainz

Dr. med. Thomas Kauffmann empfiehlt Patienten mit der Diagnose „Keratokonus“, sich regelmäßig augenärztlich behandeln zu lassen. Der Augenarzt kann den Fortschritt der Erkrankung beurteilen und feststellen, ob eine Therapie in Anspruch genommen werden kann. Ziel ist, den Patienten rechtzeitig zu stabilisieren, damit eine Hornhauttransplantation umgangen werden kann. Dabei wird dem Patienten die Hornhaut eines Verstorbenen transplantiert. Die Hoffnung der Experten ist, durch den Einsatz des Crosslinkings die Zahl der Hornhauttransplantationen deutlich verringern zu können.

Ihr Augenarzt in Mainz / Wiesbaden mit breitem Leistungsspektrum: Dr. Jutta Kauffmann, Dr. Thomas Kauffmann und Dr. Stefan Breitkopf. Sie haben Fragen zur Diagnostik oder der Behandlung bzw. Operation von Augenkrankheiten wie Grauer Star (Katarakt) oder Grüner Start (Glaukom)? Wir sind auch spezialisiert auf Multifokallinsen, Netzhautablösung, Strabismus (Schielen) und Botox Behandlungen.

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Augenärzte Mainz
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Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Die Empathie von Arzt zu Patient spielt in der Behandlung mit Homöopathie eine große Rolle

Was machte einen guten Arzt aus? Eine Antwort auf diese Frage suchte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem großen Bericht. Ihr Fazit: Der Arzt müsse vor allem Mensch sein und so auch seine Patienten und nicht bloß die Krankheit sehen. Gerade diese aktive Zuwendung zum Patienten schätzen viele an Ärzten, die eine Zusatzausbildung in Homöopathie haben. Das hat zum Beispiel eine Untersuchung im Rahmen des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung herausgearbeitet.[1] Ärzte, die homöopathisch behandeln, erhalten darin signifikant bessere Bewertungen als ihre nicht-homöopathischen Kollegen. Sind also die Ärzte mit Zusatzqualifikation in Homöopathie die besseren Mediziner?

Ärzte mit Zusatzausbildung in Homöopathie werden in Patientenbefragungen besser bewertet

Zumindest scheinen sie die Erwartungen der Patienten an eine gute medizinische Behandlung eher zu erfüllen. Und dabei spielt laut FAZ am Sonntag auch der besonders einfühlsame, engagierte und selbstsichere Therapeut eine Rolle sowie die Zeit, die der Arzt für den Kontakt mit dem Patienten aufwendet. Die FAZ beschreibt: Mehr als acht Minuten blieben dem Patienten Studien zufolge, um seine Probleme vorzutragen. Nach etwa zwanzig Sekunden falle der Arzt dem Patienten das erste Mal ins Wort. Eine andere Studie zeige, dass jeder Vierte erst gar nicht zu seinem Anliegen befragt werde. Homöopathisch qualifizierte Ärzte gehen hier einen anderen Weg und erhalten dafür von ihren Patienten gute Noten: Der Gesundheitsmonitor hebt hervor, Patienten homöopathisch behandelnder Ärzte seien deutlich häufiger „vollkommen zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Behandlung. 90 Prozent bringen demnach ihren homöopathisch arbeitenden Ärzten sehr großes bzw. großes Vertrauen entgegen. Dieser Wert liegt bei nicht homöopathisch arbeitenden Ärzten nur bei 75 bis 80 Prozent.

Den Blick auf den ganzen Menschen richten – wie in der Homöopathie

„Den guten Arzt mache vor allem die Fähigkeit des guten Zuhörens aus“, zitiert die FAZ am Sonntag einen erfahrenen Chefarzt. Ein Gefühl dafür entwickeln, worum es eigentlich geht, meint Hans-Christian Deter, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Berliner Charite in der Wochenzeitung. Er beschreibt diese Fähigkeit mit dem Begriff „klinischer Blick“ und meint damit die Einbeziehung der Lebenssituation in die Diagnosestellung. Gerade diese Methode ist der ärztlichen Homöopathie zu Eigen.

[1] Jan Böcken, Bernard Braun, Rüdiger Meierjürgen (Hrsg.) Gesundheitsmonitor 2014. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen. Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, 1. Auflage 2014

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

Kontakt
homimed
Dr. med. Fred Holger Ludwig
Gaugasse 10
65203 Wiesbaden
+49 (0)1573 2833 860
presse@homimed.de
https://www.homimed.de

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Homöopathie: Patienten schätzen ärztlich Zuwendung

Die Empathie von Arzt zu Patient spielt in der Behandlung mit Homöopathie eine große Rolle

Was machte einen guten Arzt aus? Eine Antwort auf diese Frage suchte die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung in einem großen Bericht. Ihr Fazit: Der Arzt müsse vor allem Mensch sein und so auch seine Patienten und nicht bloß die Krankheit sehen. Gerade diese aktive Zuwendung zum Patienten schätzen viele an Ärzten, die eine Zusatzausbildung in Homöopathie haben. Das hat zum Beispiel eine Untersuchung im Rahmen des Gesundheitsmonitors der Bertelsmann-Stiftung herausgearbeitet.[1] Ärzte, die homöopathisch behandeln, erhalten darin signifikant bessere Bewertungen als ihre nicht-homöopathischen Kollegen. Sind also die Ärzte mit Zusatzqualifikation in Homöopathie die besseren Mediziner?

Ärzte mit Zusatzausbildung in Homöopathie werden in Patientenbefragungen besser bewertet

Zumindest scheinen sie die Erwartungen der Patienten an eine gute medizinische Behandlung eher zu erfüllen. Und dabei spielt laut FAZ am Sonntag auch der besonders einfühlsame, engagierte und selbstsichere Therapeut eine Rolle sowie die Zeit, die der Arzt für den Kontakt mit dem Patienten aufwendet. Die FAZ beschreibt: Mehr als acht Minuten blieben dem Patienten Studien zufolge, um seine Probleme vorzutragen. Nach etwa zwanzig Sekunden falle der Arzt dem Patienten das erste Mal ins Wort. Eine andere Studie zeige, dass jeder Vierte erst gar nicht zu seinem Anliegen befragt werde. Homöopathisch qualifizierte Ärzte gehen hier einen anderen Weg und erhalten dafür von ihren Patienten gute Noten: Der Gesundheitsmonitor hebt hervor, Patienten homöopathisch behandelnder Ärzte seien deutlich häufiger „vollkommen zufrieden“ oder „sehr zufrieden“ mit der Behandlung. 90 Prozent bringen demnach ihren homöopathisch arbeitenden Ärzten sehr großes bzw. großes Vertrauen entgegen. Dieser Wert liegt bei nicht homöopathisch arbeitenden Ärzten nur bei 75 bis 80 Prozent.

Den Blick auf den ganzen Menschen richten – wie in der Homöopathie

„Den guten Arzt mache vor allem die Fähigkeit des guten Zuhörens aus“, zitiert die FAZ am Sonntag einen erfahrenen Chefarzt. Ein Gefühl dafür entwickeln, worum es eigentlich geht, meint Hans-Christian Deter, Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik der Berliner Charite in der Wochenzeitung. Er beschreibt diese Fähigkeit mit dem Begriff „klinischer Blick“ und meint damit die Einbeziehung der Lebenssituation in die Diagnosestellung. Gerade diese Methode ist der ärztlichen Homöopathie zu Eigen.

[1] Jan Böcken, Bernard Braun, Rüdiger Meierjürgen (Hrsg.) Gesundheitsmonitor 2014. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen. Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, 1. Auflage 2014

Ein Informationsportal rund um die Homöopathie. homimed richtet sich an Personen, die sich über verschiedene Behandlungsformen informieren möchten. Homöopathie findet immer häufiger den Zugang zu Bereichen der schulmedizinischen Behandlung.

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Leben mit Angiom – Info im Einzugsbereich Köln

Arteriovenöse Malformation (Angiom) behandeln oder nicht? Neurochirurgie für den Raum Köln klärt auf

RAUM KÖLN. Die Zahl der Diagnosen eines Angioms, medizinisch als arteriovenöse Malformation bezeichnet, steigt. Galt sie in früheren Jahren als seltene Erkrankung, wird sie heute durch moderne Bildgebungsverfahren häufiger diagnostiziert. „Bei einem Angiom handelt es sich um eine Art Kurzschluss zwischen Arterien und Venen im Gehirn“, erklärt Prof. Dr. med. Veit Braun, Chefarzt der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Hier werden auch Patienten aus dem Großraum Köln mit einem Angiom behandelt und betreut. Das Angiom ist ein angeborenes Gefäßknäuel aus Blutgefäßen, denen in der Regel die Muskelschicht fehlt und die dadurch sehr dünn sind. Die Gefahr, dass sie platzen, ist relativ hoch. Häufig bleibt ein Angiom über Jahre hinweg unauffällig. Sie können jedoch eine Gehirnblutung oder epileptische Anfälle auslösen. Dabei wird dem umliegenden Gehirn Blut entzogen, was als sogenanntes Steal-Phänomen bezeichnet wird. Eine Blutung ist ein lebensbedrohliches Ereignis. Von einem auffälligen Angiom betroffen sind häufig jüngere Patienten oder Frauen in der Endphase einer Schwangerschaft.

Diagnose Angiom – und jetzt? Antworten aus der Neurochirurgie für den Einzugsbereich Köln

Wie häufig wird ein Angiom diagnostiziert? Derzeit zeigen sich in Deutschland etwa 1.100 Erstdiagnosen. Etwa 400 Malformationen fallen durch eine Blutung auf. Rund 700 Angiome werden im Rahmen einer Kopfschmerz- oder Epilepsie-Abklärung durch bildgebende Verfahren entdeckt. Hierbei kommt vor allem die Angiographie als diagnostischer Standard zum Einsatz. „Wird ein Angiom entdeckt, stellt sich die Frage, ob Kopfschmerzen oder Krampfanfälle tatsächlich auf die arteriovenöse Malformation zurückzuführen sind und natürlich, wie hoch das Blutungsrisiko ist“, schildert Prof. Dr. med. Veit Braun. Von 100 Patienten mit Angiom erleidet etwa einer eine Blutung. Diese Wahrscheinlichkeit muss in die Risikobewertung und die Therapieentscheidung mit einfließen. Denn auch von einer Operation geht ein nicht unerhebliches Risiko aus. Und dieses Risiko übersteigt das der Rupturgefahr eines Angioms erheblich. Bei etwa zehn Prozent der neurochirurgisch therapierten Angiom-Patienten bleiben neurologische Beschwerden nach der Operation. In Frage kommen dabei folgende Therapieverfahren:

– Endovaskuläre Embolisation
– Neurochirurgische Entfernung
– Stereotaktische Radiotherapie.

Patienten mit nichtruptiertem Angiom im Raum Köln auch psychisch stabilisieren

Derzeit arbeitet eine internationale Studie (ARUBA) daran, neue Erkenntnisse zu geeigneten Angiom-Therapien zu sammeln. Einbezogen werden Patienten mit einer nichtrupierten arteriovenösen Malformation. Neurochirurg Prof. Dr. med. Veit Braun stellt heraus, dass vor allem bei großen Angiomen das Therapierisiko in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Vor allem die Gefahr, dass Patienten nach der OP eine halbseitige Lähmung (Hemiplegie) entwickeln, überwiegt das Risiko einer Spontanblutung des Angioms. Fällt die Entscheidung gegen eine Operation, ist die psychische Stabilisierung des Patienten wichtig. „Patienten mit Angiom sind im Alltag nicht eingeschränkt und müssen sich bei körperlichen Aktivitäten nicht zurückhalten. Denn durch körperliche Belastung steigt die Rupturgefahr des Angioms nicht an“, stellt Prof. Braun heraus.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

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Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
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MedtecLIVE 2019: POLYRACK zeigt Baugruppen, Gehäusesysteme und Einzelteile für viele Einsatzbereiche

Auf der MedtecLIVE (21.-23.5.2019, Nürnberg) präsentiert die POLYRACK TECH-GROUP in Halle 9, Stand 416 eine breite Palette an Gehäusesystemen, Baugruppen und Einzelteile für viele Einsatzbereiche in der Medizintechnik.

Lösungen aus verschiedenen Kundenprojekten demonstrieren die Breite und Tiefe des Technologiespektrums von POLYRACK. Es reicht von der mechanischen Fertigung über die Systemtechnik / Elektronik und Kunststofftechnik bis zur Oberflächenbearbeitung und Assemblierung. Damit kann POLYRACK Einzelteile und Systemlösungen aus verschiedenen Materialien (Blech, Kunststoff, Guss) und Materialkombinationen mit vielfältigen Oberflächenbearbeitungen anbieten, um so die Anforderungen der jeweiligen Applikation erfüllen. Beispielhafte Exponate umfassen die Einsatzbereiche Notfall, Diagnose, Labor, Operation sowie Intensivpflege. Aus technologischer Sicht werden repräsentative Bauteile und Baugruppen aus thermoplastischem Spritzguss sowie Schweißbaugruppen aus Blech zu sehen sein.

Bei der Projektumsetzung unterstützt POLYRACK seine Kunden angefangen von der Konzeptionsphase über die Entwicklung, Produktion und Assemblierung bis hin zu Logistiklösungen und Sourcing Services. Damit agiert das weltweit vertretene Unternehmen als technologieübergreifender Systempartner.

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Die POLYRACK TECH-GROUP entwickelt und produziert hochqualitative Systemlösungen für die Elektronik. Dank breitem Technologiespektrum in der mechanischen Fertigung, Systemtechnik/ Elektronik, Kunststofftechnik und Oberflächenbearbeitung bietet POLYRACK Electronic Packaging für jeden Bedarf. Das Leistungsangebot reicht von der Beratung in der Konzeptionsphase über die Entwicklung, Produktion und Assemblierung bis hin zu Logistiklösungen und Sourcing Services.
Die Unternehmensgruppe umfasst die POLYRACK Electronic-Aufbausysteme GmbH, die RAPP Kunststofftechnik GmbH, die RAPP Oberflächenbearbeitung GmbH sowie Tochterunternehmen in der Schweiz, Belgien, Amerika und China. Das inhabergeführte Unternehmen beschäftigt weltweit ca. 450 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen summierten Umsatz von 68,7 Millionen Euro in der Gruppe.

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