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Unterschiedliche hochschulpolitische Prioritäten der Parteien

Hochschulpolitische Befragung zur Landtagswahl in Bayern 2018

Unterschiedliche hochschulpolitische Prioritäten der Parteien

(Bildquelle: @ vhb e.V.)

Viel grundsätzliches Lob, jedoch wenig Zusagen zur speziellen Förderung durch mehr Personal oder höhere Einstufung der Lehrenden – so lässt sich die Position der CSU gegenüber den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) im bayerischen Landtagswahlkampf kurz zusammenfassen. Die FDP möchte gezielt ausgewählte Projekte fördern, so lange die Qualität der Lehre prioritär gewährleistet bleibt. Die AfD betont an den HAWs das praxisorientiertes Werkzeug der Lehre. Die Grünen, die Linke, die SPD und die Freien Wähler bekunden die Notwendigkeit grundsätzlich monetär in die ehemaligen zu investieren und diese zunehmend in Sachen Aufbau eines Mittelbaus und Promotionsrecht aufzuwerten.

Befragung zur Hochschulpolitik

Dies sind Ergebnisse einer hochschulpolitischen Befragung, die der Verband der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer an Fachhochschulen in Bayern (vhb e.V.) in den vergangenen Wochen anlässlich der nahenden Landtagswahl in Bayern durchgeführt hat. Befragt zur aktuellen Parteilinie wurden anhand eines Fragekatalogs zu den Forderungen der Hochschullehrervertretung die bildungspolitischen Sprecher aller derzeitigen bayerischen Landtagsfraktionen, sowie die bildungspolitischen Sprecher der Parteien, die derzeit gemäß aktueller Wahlumfragen die Chance haben die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.

„Die grundsätzliche Bedeutung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften auch für die angewandte Forschung und die Kooperation mit der Praxis wird von nahezu allen Parteien betont und honoriert“, fasst vhb-Vorstand Prof. Dr. Tobias Plessing zusammen. „Die Bekenntnisse zum konkreten Ausbau und zur Gremienmitsprache innerhalb der Hochschulen sind jedoch sehr unterschiedlich ausgefallen. Wir werden weiter darauf hinarbeiten, dass den Bekenntnissen zu den HAWs im kommenden Bayerischen Landtag Taten folgen.“

Weitere Details und konkrete Statements aus der Befragung zur bildungspolitischen Bedeutung der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) in Bayern hier im Aspekte-Originalartikel als pdf.

Im vhb e.V. haben sich 1.500 Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen in Bayern zusammengeschlossen um gemeinsam die Zukunft der Hochschulen für Angewandte Wissenschaft (HAWs) mitzugestalten. Der vhb ist Mitglied des bundesweiten Hochschullehrerverbands hlb.

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AfD Berlin – Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal auf

AfD Berlin - Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal auf

AfD Berlin – Falk Rodig deckt Tuberkulose Skandal in Berlin auf

Die Partei AfD (Alternative für Deutschland) in Berlin-Lichtenberg schaut den Behörden verstärkt auf die Finger. Dabei deckt die AfD jetzt auf, dass das Tuberkulose-Zentrum in Lichtenberg der Tuberkulose-Seuchengefahr, wegen der aktuell massenhaften Einschleppung durch Asylbewerber, nicht annähernd gewachsen ist.

Die illegale Einwanderung bringt eine alte Seuche zurück nach Berlin: Tuberkulose, früher bekannt als Schwindsucht. Die Krankheit kann tödlich enden und ist hochansteckend. Diese hoch-gefährliche Lungenkrankheit wird als eine der weltweit tödlichsten Infektionskrankheiten angesehen.
Im Jahr 2016 gab es 396 Tuberkulose-Fälle in Berlin: Tendenz steigend! Auch bundesweit sind die Tuberkulose-Zahlen auf Höchstständen. Und es werden immer mehr Fälle gemeldet.

Die größte Risikogruppe sind Einwanderer. Sie bringen die Krankheit aus Nordafrika und Asien nach Berlin. Tuberkulose kann geheilt werden, für alte Menschen oder kleine Kinder endet die Krankheit oft tödlich. Falk Rodig, Bezirksverordneter der AfD, sagte gegenüber Deutsche Tageszeitung: „Wir müssen unsere Bürger schützen. Die Verwaltung muss dem Seuchenschutz der Bevölkerung absolute Priorität einräumen.“

Die Berliner Behörde zur Bekämpfung der Tuberkulose in Berlin ist das sogenannte „Tuberkulose-Zentrum“ – im Gender-Amtsdeutsch etwas umständlich bezeichnet als „Zentrum für tuberkulosekranke und gefährdete Menschen“. Es befindet sich in der Deutschmeisterstraße 24 in Berlin-Lichtenberg. Die AfD Lichtenberg nahm die Besorgnis der Bürger auf und brachte das Thema im Bezirksparlament Lichtenberg zu Sprache. Die Anfrage der AfD-Fraktion brachte Erschreckendes zutage. Das Tuberkulose-Zentrum in Lichtenberg – das Einzige in Berlin – ist der Seuche nicht gewachsen. Die Krankenschwestern und Ärzte opfern sich auf, aber sie sind zu wenige. Dringend benötigte Stellen sind nicht besetzt, weil die Bezahlung schlecht ist und der Umgang mit den Patienten oft hohe Anforderungen an die Pflegekräfte stellt.

Bezirksstadträtin für Die Linke, Katrin Framke, wiegelt wie von ihr nicht anders zu erwarten, die Anfrage der AfD ab: „Tuberkulose ist kein Problem in Lichtenberg. Wir wollen das Tuberkulose-Zentrum ausbauen, aber es gibt noch Schwierigkeiten.“ Die SPD reagierte auf die Anfrage der AfD empört. „Wie kommen Sie darauf, dass ein Zusammenhang zwischen Migration und Tuberkulose besteht!“, sagte der SPD-Abgeordnete Fritz Wolff erbost.
Falk Rodig, Bezirksverordneter der AfD, kämpft für die Bürger in seinem Stadtbezirk und sagte vor diesem Hintergrund gegenüber Deutsche Tageszeitung: „Man darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Die Quarantäne-Stationen müssen dringend und schnellstens ausgebaut werden. Wer eine Lungenklinik mit all dem bedauernswerten Elend darin gesehen hat, weiß, wie erschreckend die Zustände dort sind.“

Für Medizin, Bildung und Forschung standen im gesamten Jahr 2016 nur jämmerliche 12 Milliarden Euro zur Verfügung, aber für die Integration von Asylbewerbern wurden satte 6 Milliarden Euro heraus gepulvert (Anm. d. Red.). Der Bund nimmt von den hart erarbeiteten Steuergeldern des deutschen Volkes zur Versorgung der Asylbewerber – bis 2020 – insgesamt rund 93,6 Milliarden Euro. Schockierend ist, dass diese Zahl in keinem sinnvollen Verhältnis zu den Aufwendungen von Bildung und Forschung für deutsche Bürger stehen. Wenn man sich diese Zahl von unvorstellbaren 93,6 Milliarden Euro, welche deutsche Steuerzahler für Asylbewerber erarbeiten müssen, auf der sprichwörtlichen Zunge zergehen lässt, dann entsprechen diese 93,6 Milliarden Euro, der genauen Hälfte des gesamten Staatshaushaltes von Belgien, was allgemein als Mutterland der Europäischen Union gilt.

Deutsche Tageszeitung berichtet politisch unabhängig aus den Bereichen: Politik, Wirtschaft, Sport- und Kultur. Im Bereich Online-News wird ein Video Podcast eingesetzt.

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Die CDU mit dem schwächsten Markenprofil aller Parteien

– Ein Kommentar von Christopher Spall

Die CDU mit dem schwächsten Markenprofil aller Parteien

Welche Partei hat die stärkste Marke? Um diese Frage zu beantworten müssen wir uns anschauen, wie gut die einzelnen Parteien positioniert sind und wie glaubwürdig sie auftreten. Markenstärke zeigt sich natürlich auch in der Reputation des Spitzenkandidaten und der Überzeugungskraft der Wahlkampagne. Entstanden ist ein spannendes Bild mit Hinweisen auf mögliche Überraschungen an der Wahlurne kommenden Sonntag.
Dabei fällt auf, dass die Partei mit den meisten Wählerstimmen die schwächste Marke hat – nur 36% Markenstärke für die CDU. Neben einem wenig abgrenzungsstarken Programm und einer fehlenden Positionierung fällt vor allem die erschreckend inhaltsleere Wahlkampagne auf. Die CDU-Plakate könnten auch unter der Überschrift „Für eine Kampagne, ohne die wir gut und gern leben könnten“ laufen. Doch pikanterweise heißt die für Wähler ausschlaggebende Marke Angela Merkel, und nicht CDU. Außerdem ist die CDU im Keller des Markenrankings in guter Gesellschaft – mit der SPD. Inhaltliche Überschneidungen mit den Grünen lähmen die Unterscheidungskraft der Sozis. Die fehlende Relevanz des Gerechtigkeits-Versprechens im zufriedenen Deutschland 2017 kostet Attraktivität. Und Spitzenkandidat Schulz ist zwar ein Mann des Volkes, aber ohne klares Profil- ein weiterer Minuspunkt für die Marke SPD. Aufbruchstimmung Fehlanzeige. Wird die brave Kampagne Schulz so zum Steigbügelhalter für Merkel beim Sprung auf den Sattel der nächsten Bundesregierung?
Anders bei den Freien Demokraten. Der Selbstfindungsprozess der FDP zeigt Wirkung: Platz 1 im Markenranking (80% Markenstärke). Die FDP verfügt über einen profilstarken Spitzenkandidaten, ein abgrenzungsstarkes Programm, eine klare Positionierung und einer zukunftsweisenden Kampagne. Interessant dabei: die Haltung der FDP ist nicht in der Wahlkampfvorbereitung entstanden, sondern Ausdruck der 2014 entwickelten strategischen Neu-Positionierung nach dem Crash 2013. Klar besetzte Themen wie Digitalisierung und anspruchsvolle Zukunftsvisionen wie die „beste Bildung der Welt“ sorgen für ein klares Profil.
Auf dem 2. Platz landet die CSU (72% Markenstärke), die sich klar auf das Thema Sicherheit positioniert. Starke Symbolik aus Bayern: was für Trump die Mauer zu Mexiko ist, ist für Seehofer die Flüchtlingsobergrenze. Inhaltlich höchst streitbar, aber aus Markensicht Rückenwind für die CSU: Zusammen mit der Kampagne „Klar für unser Land“ stärkt sie als Symbol die Positionierung des kompromisslosen Sheriffs. Klar ist auch: Das gefällt nicht jedem, vor allem außerhalb Bayerns. Eine starke Marke zeigt sich doch gerade in einer klaren Haltung, die der Ziel-Wählerschaft eine Identifikationsplattform gibt. Unter dem Strich erzeugt Seehofers polarisierender Klartext-Kurs Anziehungskraft für die CSU.
Die Marke AfD nutzt ihre Positionierung als Trichter für alle Unzufriedenen, von Nationalkonservativen bis zu ehemaligen Linken. Radikale Vorschläge wie „MwSt. 7% runter“ schaffen zusätzliche Aufmerksamkeit. Auch wenn der Schlingerkurs der letzten Jahre und der zweifelhafte Ruf der Spitzenkandidaten Weidel und Gauland negativ auf Attraktivität der Partei wirken, könnte trotz fehlender Glaubwürdigkeit die Eigenständigkeit des Markenprofils zusätzliche Wählerstimmen anziehen. Apropos Glaubwürdigkeit. Die muss sich auch Lindner und die FDP noch zurückerobern. Selbst wenn der verbesserte Ruf der FDP die notwendigen Prozentpunkte für eine schwarz-gelbe Koalition bringt, geht der Kampf um das Vertrauen dann erst richtig los.
Die ausführliche Analyse zum Markenvergleich finden Sie hier.

Christopher Spall ist Gründer und Geschäftsführer der Markenidentitäts-Beratung Spall.macht.Marke aus Nürnberg. Der Kommentar bezieht sich auf die Studie „Markenranking der Parteien zur Bundestagswahl 2017“.

Spall.macht.Marke ist die erste Markenidentitäts-Beratung zur Steigerung der Attraktivität und des Selbst-Bewusstseins von Persönlichkeiten und Organisationen. Das machen wir, indem wir einzigartige Identitätsbausteine aufdecken und zu einem klarem Markenprofil zuspitzen.

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Die Qual der Wahl – Altmaier sind 18 Mio. Nichtwähler lieber als 4,5 Mio. AfD-Wähler

Pressebericht Nr. 586
Pressebericht Nr. 586
Agenda News:. 18 Mio. Nichtwähler haben für Altmaier keinen Stellenwert – sie sind Ballast. 4,5 Mio. AfD-Wähler werden von den etablierten Regierungsparteien als Feinde angesehen. Alle Parteien wollen seit 1969 mit den gleichen Programmen punkten.

Lehrte, 21.09.2017. Wohin die Politik der nächsten 4 Jahre steuert, zeigt sich in den Wahlprogrammen der Parteien. „Weiter so ist die Devise“, denn es geht den Bürgern in Deutschland doch relativ gut. Noch relativ gut geht es auch der Automobilindustrie, die 2017 mit 831.000 Beschäftigten für einen innerdeutschen Umsatz von 431 Mrd. Euro und weltweit für einen Umsatz von rund 650 Mrd. Euro steht. Beiden Institutionen fehlen klare Zukunftsperspektiven.

Seit 123 Jahren galt das Augenmerk der Autokonzerne den Verbrennungsmotoren. In ihrer absoluten Macht und Führungsvorstellung konnten sie sich einen plötzlichen Wandel zu hybriden Antriebsformen, geschweige denn E-Motoren, kaum vorstellen. Sie haben schlicht und einfach die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Bei der Politik ist eine ähnliche Situation entstanden. Seit 1969 haben sie die Karte soziale Gerechtigkeit gespielt. Sie sind der Wirtschaftswissenschaft gefolgt, die unbegrenzte Schulden für eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) forderte und fordert.

Seit 1969 sind die Regierungen unter Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel dem gefolgt und haben für Wahlgeschenke rund 2.150 Mrd. Euro mehr ausgegeben, als der Staat eingenommen hat. Helmut Kohl hat 1989 die Senkung der Lohnsteuer von 56 auf 42 % auf den Weg gebracht, 1991 die Börsenumsatzsteuer ersatzlos gestrichen und 1997 die Vermögensteuer „ausgesetzt“. Kohl, Schröder und Merkel haben dadurch auf rund 1.300 Mrd. Euro Steuereinnahmen verzichtet.

Schröder hat mit Agenda 2010 Beschäftigte mit Dumpinglöhnen, Zeitarbeit, Werkverträgen und Minijobs bestraft. Mit der Senkung der Bemessungsgrenze für Renten auf 43 % wird ein großer Teil der Rentner in Armut getrieben. Alles zum Wohlwollen der Arbeitgeber, der Freundschaft zwischen Politik und Lobbys. Das Rentenniveau liegt vergleichsweise in der EU zwischen 50 und 101 %! Das hat Deutschland zum Niedriglohn- und Niedrigrentenland Nummer 1 in der EU gemacht.

Die Automobilindustrie hat das neue Zeitalter Elektromobilität verschlafen. Die Regierung bewegt sich auf einem Nachkriegsniveau, das Menschen durch die Gesetze zum „Notopfer Berlin“, Lastenausgleich, Länderfinanzausgleich und dem Soli um rund 1 Billion Euro enteignet und das Geld an Bedürftige umverteilt hat. Nebenbei wurde Deutschland durch den Marshallplan unterstützt und durch das Londoner Schuldenabkommen um 19 Mrd. Euro Schulden erleichtert. Nur Die Linke fordert seit Jahren nach diesem Schema Enteignung und Umverteilung, um die neuen Herausforderungen finanzieren zu können.

Ab 1969 haben sich deutsche Unternehmen neu aufgestellt. Sie setzten auf Gewinnmaximierung, Risikominimierung, Synergieeffekte, Marktanalysen und Rationalisierung. Sie verlegten ganze Produktionszweige in Billiglohn- und Schwellenländer, was weit über 500.000 Arbeitsplätze gekostet hat. Mit dieser Entwicklung wurden Arbeitsrechte drastisch beschnitten. Die Parteien versuchen Korrekturen mit „neuen“ Programmen. Das wird rund 100.000 Mrd. Euro neue Schulden produzieren.

Gemessen an den Weltschulden, die seit 2008 von 100 Bio. Euro auf 300 Bio. Euro gestiegen sind, hat Deutschland ein Schuldenvolumen von 20 Bio. Euro. Das sind 2.150 Mrd. Euro Staatsschulden, die sich durch Schuldzinsen von 2 % bis 2040 auf rund 4.000 Mrd. Euro erhöhen. Die Regierung(en) sind Zahlungsversprechen von 4.800 Mrd. eingegangen, die keiner kennt. Das ist für die nächsten 22 Jahre ein Kapitalbedarf von 219 Mrd. Euro pro Jahr. Private Schulden schlagen mit 6.500 Mrd. Euro zu Buche. 10 Mio. Bürger sind mit 122 % des BIP oder 3,700 Mrd. Euro „überschuldet“.

6.500 Euro Schulden teilen sich brüderlich die Nationalbank, Banken, Investments, Hegefonds, Kapitalfonds, Immobilienfonds u. a. Platz die Immobilienblase, werden die Verluste, wie 2008, sozialisiert und gehen zulasten der Steuerzahler. Aufgrund ihrer Macht von 6.600 Mrd. Euro Umsatz kann man von der Industrie erwarten, dass sie Antworten auf die anstehenden Probleme finden wird. Bis 2040 gehen rund 20 Mio. Arbeitsplätze verloren, was zu 27 Mio. Regelsatzempfängern und gleitend zu 40 Mio. Rentnern führen wird. Diese Thematik wird von allen ausgeblendet und Billionen kosten.

Bürger haben Probleme, weil die Einkommen und Lebensbedingungen immer schlechter geworden sind. Daran werden auch die neuen Wahlgeschenke nichts ändern. Agenda 2011-2012 stemmt sich gegen diese Entwicklung. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit im Internet ein Sanierungskonzept zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
Agenda News
Dieter Neumann
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31275 Lehrte
Telefon/Fax 05132-52919
Info@agenda2011-2012.de – http://www.agenda2011-2012.de

Agenda 2011-2012 wurde im Mai 2010 gegründet und ist ein globales Konzept gegen Finanzkrisen. Der Öffentlichkeit wurde parallel dazu im Internet ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist 2010 als Sachbuch erschienen und aus Authentizitätsgründen in der Staatsbibliothek Berlin hinterlegt.

Agenda News ist das Presseorgan von Agenda 2011-2012. Presseberichte von Agenda News sind Spots zum Sachbuch Agenda 2011-2012 „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“, Dieter Neumann, Books on DEMAND-Verlag Mai 2016. Fazit: „Die Krise wird nur mit einer angemessenen Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates überwunden“

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Bundestagswahl 2017: Merkel ist Börsenfavorit

Social Trader prognostizieren: CDU-FDP-Regierung lässt Aktienkurse steigen

Bundestagswahl 2017: Merkel ist Börsenfavorit

Wien (5. September 2017) – Eine deutliche Mehrheit, 80,7 Prozent, der wikifolio-Trader rechnen im Falle einer Koalition aus CDU und FDP mit steigenden (45,8%) bis deutlich steigenden (34,9%) Kursen auf dem deutschen Aktienmarkt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Social-Trading-Plattform wikifolio.com. Zum Vergleich: Bei einer Regierungsbildung von SPD, „Die Linke“ und „Die Grünen“ glaubt keiner der Befragten an deutliche Kursanstiege. Mit steigenden Kursen rechnen bei dieser Konstellation nur 3,6 Prozent der Umfrageteilnehmer.

94 Prozent der befragten Trader gehen davon aus, dass Angela Merkel Bundeskanzlerin bleibt. Sollte es eine große Koalition aus CDU und SPD unter Kanzlerin Angela Merkel geben, rechnen die meisten wikifolio-Trader (57,8%) mit einem neutralen Effekt auf die Aktienkurse. An fallende Kurse glaubt rund jeder Zehnte (9,6%) und deutlich fallende Kurse erwarten gerade einmal 3,6 Prozent der Befragten.

Würde Martin Schulz eine Große Koalition anführen, glauben knapp drei Viertel der Befragten (72,3%), dass die Kurse fallen – 15,7 Prozent davon gehen von deutlich fallenden Kursen aus. Einen neutralen Effekt auf dem deutschen Aktienmarkt erwarten 26,5 Prozent der Trader.

Bei einem Wahlsieg der CDU mit absoluter Mehrheit rechnen die Trader überwiegend mit steigenden Kursen (65,1%). Fallende Kurse erwarten nur 3,6 Prozent der Umfrageteilnehmer. Fast jeder Dritte (31,3%) geht von einem neutralen Effekt auf die Aktienkurse aus.

„Politische Börsen haben bekanntlich kurze Beine“, analysiert Andreas Kern, CEO und Gründer von wikifolio.com, die Umfrageergebnisse. „Insgesamt rechnen unsere Trader nach der Bundestagswahl 2017 mit keinen extremen Veränderungen des deutschen Aktienmarkts. Wenn die Märkte reagieren, dann werden die Ausschläge nur von kurzer Dauer sein.“
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Zeichen (inkl. Leerzeichen): 1.919
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Kennzahlen (Stand: 05.09.2017):
Start der operativen Tätigkeit: 2011
Start der Online-Plattform: 2012
Gründer und Vorstand: Andreas Kern
Mitarbeiter: 35
Investierbare wikifolios: Über 6.800
Unique Visitors (2016): Über 1 Mio.
Handelsvolumen: Über 14,8 Mrd. Euro
Zertifikate-Gebühr: 0,95% p.a. (taggenaue Abrechnung)
Performancegebühr: 5-30% vom Gewinn (High-Watermark-Prinzip)
Wesentliche Gesellschafter:Investorengruppe rund um Speed Invest GmbH, Österreich (24%); VHB ventures, Deutschland (16%); Andreas Kern, Gründer & CEO (12%); PostFinance AG, Schweiz (11%); NewAlpha Asset Management, Frankreich (10%); Lang & Schwarz AG, Deutschland (5%); Business Angels & Management (23%)
Emissionshaus: Lang & Schwarz Aktiengesellschaft
Listing Partner: Börse Stuttgart AG
Weitere Partner: S Broker AG & Co. KG, OnVista Media GmbH, Finanzen100 GmbH, comdirect bank Aktiengesellschaft, Consorsbank, Cash.ch

Über wikifolio.com: wikifolio.com ist die führende europäische Online-Plattform für Handelsideen von privaten Tradern und professionellen Vermögensverwaltern. Als einziger Anbieter ermöglicht sie Kapitalanlegern, über börsengehandelte Wertpapiere an der Wertentwicklung veröffentlichter Musterdepots zu partizipieren. Die wikifolio-Zertifikate sind besichert und bei nahezu allen Banken und Online-Brokern handelbar. Registrierte Nutzer können auf der Online-Plattform alle Käufe, Verkäufe und Kommentare der Social Trader in Echtzeit einsehen.

Vorstandsvorsitzender der wikifolio Financial Technologies AG ist Gründer Andreas Kern. Gesellschafter des Unternehmens sind u.a.: VHB ventures (Beteiligungsgesellschaft der Verlagsgruppe Handelsblatt), das Emissionshaus Lang & Schwarz Aktiengesellschaft, NewAlpha Asset Management, die PostFinance AG sowie das Venture Capital Unternehmen Speed Invest GmbH.

2016 wurde das Unternehmen mit dem European FinTech Award in der Kategorie „Persönliches Finanzmanagement“ ausgezeichnet und erzielte den neunten Platz im Ranking der „Deloitte EMEA Technology Fast 500“. wikifolio.com ist seit Mai 2016 auch Mitglied im Kommunikationsforum „Digital Banking“ des Bundesverband deutscher Banken e.V.

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Europa Im Dilemma

Europa im politischen Spannungsfeld zwischen Kapitalismus und sozialer Verantwortung – Brentano Institut untersucht Kategorien die den politischen Zeitgeist in Europa bestimmen; eine deutsche Wählerbefragung

Europa Im Dilemma

Logo Brentano Institut für angewandte Kategorienwissenschaft e. V.

Eine sci:vesco Expertenbefragung des Brentano Institut für angewandte Kategorienwissenschaften e. V. (BIAK) mit einer kleinen Stichprobe ergab spannende Erkenntnisse. Aus Sicht der befragten Experten basiert das ideale Europa auf drei Säulen. Eine Säule bildet die Staatsform des demokratischen Rechtsstaats, denn keiner der Befragten würde anarchische oder chaotische Strukturen akzeptieren. Vielmehr wünschen sich die Experten eine starke Verfassung, in der die individuellen Interessen aller Bürger Europas parlamentarisch vertreten werden. Eine weitere Säule ist Transparenz und Offenheit, welches mit dem Wunsch nach Mitbestimmung einhergeht. Das reine Wahlrecht reicht den Befragten dabei nicht aus, es sollte vielmehr übergehen in einen europäischen Bürgerdialog mit konsequenter Beteiligung an wesentlichen Entscheidungen. Die dritte Säule ist die soziale Verantwortung. Diese nimmt sogar eine entscheidende Schlüsselposition ein. Sie dient der Regulierung der wirtschaftlichen Märkte und setzt den Menschen in Europa in den Mittelpunkt. Zwar wird eine funktionierende Wirtschaft für Europa als wichtig empfunden, diese sollte aber von sozialer Verantwortung geleitet sein. „Diese Säulen entsprechen kategorialen Dimension die sich aus vielen inhaltlich relevanten Attributen zusammensetzen“, sagt Stefan Heinzmann, Projektleiter am BIAK. Dr. Matthias Rosenberger, Vorstandsvorsitzender des BIAK, fügt hinzu, dass tendenziell mindestens zwei weitere Attribute auf dem Weg sind, sich zu Säulen eines idealen Europas auszubilden. Diese sind Freiheit und das Zulassen von Vielfalt. Sie sind zwar in den Expertenaussagen eher unscharf und vage formuliert, könnten sich aber zu tragenden Säulen entwickeln und etablieren, wenn sie als fest verankerte Werte der europäischen Gemeinschaft akzeptiert und ratifiziert werden.Alle Experten haben sich zudem dazu geäußert, wie ein zukünftiges Europa nicht sein sollte: Ein kapitalistisches Gesellschaftsgefüge, welches sich in kleinstaatlichem Nationaldenken zerreibt oder gar faschistische Züge in sich trägt. Erfreulicherweise scheint Europa aber auf dem richtigen Weg und wird sich bis in 10 Jahren seinem ideal ein gutes Stück genähert haben. So liest sich die Prognose der Experten hinsichtlich des Befragungselementes „Europa in 10 Jahren“. Die Experten wünschen sich ein geeintes Europa als demokratischen Rechtsstaat mit sozialer Verantwortung und weniger den wirtschaftlichen Interessenverbund.

Die Forscher des BIAK haben mittels dem IT gestützten Repertory Grid Verfahren sci:veso über 50 Originalaussagen aus den Experteninterviews extrahiert, faktorenanalytisch aggregiert und thematische Hauptdimensionen gebildet. Die BIAK Studie fragte 8 Experten zu ihrer Meinung, was der deutsche Europabürger von einem idealen Europa erwartet und wie dieses auf keinen Fall sein sollte. Dafür wurden offene Antwortformate zugelassen, die dann inhaltlich aggregiert wurden.
Elemente der Befragung waren: Europa Ideal / Europa negativ / Europa vor dem 1. Weltkrieg / Europa vor dem 2. Weltkrieg / Europa Heute / Europa in 10 Jahren. Auch in die Untersuchung eingeschlossen waren Parteien Elemente als sogenannte Benchmarks: CDU (Europäische Volkspartei) / SPD (Sozialdemokratische Partei Europas) / Die Grünen (Europäische Grüne Partei) / Die Linke (Europäische Linke) / FDP (Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa. Desweiteren wurden ausgewählte Staatsformen als Elemente eingesetzt: Demokratischer Staat / Rechtsstaat / Diktatur / Sozialistisch/kommunistischer Staat / Kapitalistischer Staat und das Selbstbild der Befragten: Ich heute

Die Befragung erfolgte eigeninitiativ und wurde im Zeitraum April/Mai 2014 durchgeführt. Jedes Experteninterview dauerte zwischen 1,5 bis 2 Stunden. Weitere Ergebnisse mit Diagrammen und Kommentaren finden Sie unter: www.kategorienwissenschaft.de/projekte/demokratie
Bildquelle:kein externes Copyright

http://kategorienwissenschaft.de/projekte/demokratie

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Gesellschaft/Politik

DIE LINKE. Gütersloh: „Ratsherr“ läuft zu den Sozialdemokraten über

Karl Koch, bisher Vertreter der Linken im Gütersloher Stadtrat, hat seinen Austritt aus Partei und Fraktion erklärt. Sein mit den Stimmen der Wählerinnen und Wähler der Linken erlangtes Mandat will er mitnehmen zur SPD.

„Wir danken Karl Koch für seine jahrelange Mitarbeit im Stadtverband, im Kreisverband und in der Fraktion der Linken im Gütersloher Stadtrat. Wir haben ihn als hilfsbereiten Genossen kennengelernt.

Statt sich weiterhin für die Ziele der Linken einzusetzen wird Karl Koch künftig in der SPD-Fraktion mitarbeiten. Dort möchte sich Karl wie bisher für die Belange der Leiharbeiterinnen und Leiharbeiter einsetzen. Vielleicht gelingt es ihm ja die SPD von der Agenda 2010 und den Hartz-Gesetzen abzubringen! Wir wünschen Karl Koch eine erfolgreiche politische Zukunft! Da er aber als Vertreter der Linken in den Rat der Stadt Gütersloh gewählt wurde, sollte er sein Mandat zurückgeben. Alles andere wäre Betrug an den Wählerinnen und Wählern.“

Uschi Kappeler, Sprecherin DIE LINKE. Kreis Gütersloh
Michael Pusch, Sprecher DIE LINKE. Kreis Gütersloh
05423-4740952

info@die-linke-guetersloh.de
http://www.dielinke-guetersloh.de

Pressemitteilungen

Im Live-Chat: Straffrei kiffen?

Jugendliche chatten auf „mitmischen.de“ mit Abgeordneten des Bundestages über eine mögliche Legalisierung von Cannabis

Seit Jahren streiten Mediziner und Konsumenten in Deutschland über die Gefährlichkeit von Cannabis. Jetzt hat das Thema den Deutschen Bundestag erreicht. Der Gesundheitsausschuss setzt sich in einer öffentlichen Anhörung am 25. Januar 2012 mit möglichen Folgen einer Legalisierung von Cannabis auseinander. Auch mitmischen.de – die Jugendplattform des Bundestages – hat sich des Themas angenommen.

Bundestagsabgeordnete wollen im Chat am Donnerstag, dem 26. Januar 2012, mit Jugendlichen über das Thema diskutieren. Zur aktiven Teilnahme am Chat ist übrigens nur eine Online-Anmeldung bei der mitmischen-Community nötig, mitlesen kann man auch ohne Anmeldung.

Es chatten Angelika Graf (SPD), Drogenbeauftragte; Karin Maag (CDU/CSU), Mitglied im Gesundheitsausschuss; Frank Tempel (DIE LINKE), drogenpolitischer Sprecher; Dr. Harald Terpe (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), sucht- und drogenpolitischer Sprecher.

Was? MdBs chatten mit Jugendlichen über eine mögliche Legalisierung von Cannabis

Wann? Donnerstag, 26.01.2012, 17 bis 18 Uhr

Wo? http://www.mitmischen.de

Über mitmischen.de:
Das Parlamentsportal mitmischen.de möchte jungen Nutzern zwischen 11 und 20 Jahren parlamentarische Themen nahe bringen, ihnen zeigen, welchen Einfluss Entscheidungen im Bundestag auf ihr Leben haben und sie über den Bundestag und seine Arbeit grundsätzlich informieren. Regelmäßig haben Jugendliche auch die Möglichkeit, mit Abgeordneten über unterschiedlichste Themen zu chatten.

Mitmischen.de verfügt über eine aktive Community von über 10.700 angemeldeten Usern. Auch auf Facebook kann man mitmischen über http://www.facebook.com/mitmischen.de erreichen.

Parlamentsdebatten und öffentliche Ausschuss-Sitzungen können im Internet auf bundestag.de und auf dem Smartphone unter m.bundestag.de im Livestream verfolgt werden.
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10178 Berlin
030 – 219 159 – 60

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Gesellschaft/Politik

Wüste Erklärungen zum Westcastor

Passend zum ersten Säckchen am Adventskalender lässt Hendrik Wüst (CDU) am 01.12. in einer Pressemitteilung zum Westcastor von Jülich nach Ahaus verbale Kuriositäten aus dem Sack: „Das Ende der Atomkraft in Deutschland haben die Christdemokraten eingeläutet. Jetzt muss nach Recht und Gesetz und in größt möglicher Sicherheit der Atomabfall behandelt werden. Der größte Unsicherheitsfaktor bei den Transporten sind die militanten Demonstranten und Störer.“

Katharina Schwabedissen, Landessprecherin DIE LINKE. NRW kann über solche Aussagen nur staunen: „Das Ende der Atomkraft ist noch nicht in Sicht und weiterhin eine unbeherrschbare Gefahr für die Menschen – Tag für Tag. Das der Ausstieg überhaupt wieder auf die Tagesordnung kam, ist ein Erfolg der Antiatombewegung, die mit ihrem Druck die Regierung zum Handeln gezwungen hat! Genau diese Menschen aber meint offenbar Herr Wüst, wenn er über „militanten Demonstranten und Störer“ schwadroniert.

Der größte Unsicherheitsfaktor sind die weiterhin laufenden Atomanlagen und der Atommüll, der Millionen von Jahren strahlt, für den es bisher keine Endlagerung gibt und der mit dem halbherzigen Beschluss zum Ausstieg täglich weiter produziert wird. „Militant“ sind die Atomlobby und ihre Handlanger, wenn es darum geht, den legitimen Protest der Menschen zu blockieren. DIE LINKE. NRW bleibt dabei: Der Protest ist legitim! Wir blockieren und demonstrieren weiter bis alle Atomanlagen abgeschaltet sind und kein Castor mehr rollt!!“

Katharina Schwabedissen und Hubertus Zdebel
LandessprecherInnen DIE LINKE. NRW

DIE LINKE. Nordrhein-Westfalen
Kortumstraße 106 – 108
44787 Bochum

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0234 417 479 15

Gesellschaft/Politik

DIE LINKE. Kreis Gütersloh: Unversehrtheit der Mieter geht vor

Zu den Zuständen in der Friedrich-Ebert-Strasse 35

Wie fühlt man sich als Betreuer einer 89jährigen Demenzerkrankten, die zudem noch die eigene Mutter ist, wenn sie als Mieterin in einem möglichen Spekulationsobjekt gekündigt wurde trotz Pflegestufe 2?

Gut, dass die Mieterin im Mieterbund ist. Der hat einen Anwalt gestellt, der der Kündigung dieser hilflosen Frau widersprochen hat. Andere Bewohner, insgesamt 6 Personen im Alter von 74 – 96 Jahren, sind nicht in der glücklichen Lage, einen Anwalt zu haben. Schon beim Kauf des Objektes hat der Verkäufer genau angegeben, wer von den jetzigen Bewohnern durch den Mieterbund geschützt ist und wer nicht.

Nachdem ein finanzielles Angebot zum Verlassen der Mietwohnung in Höhe von 5.000 € vom Betreuer der 89jährigen ausgeschlagen werden musste, weil es eine Art Todesurteil gewesen wäre, diese in einer veränderten Umgebung völlig orientierungslose Frau einer Ortsveränderung zu unterwerfen, kommen die härteren Bandagen. Es wird jetzt erneut mit der Unterkunftsnot für Tönnies-Schlachter argumentiert. So sind in den Häusern Nr. 35 und 37 bereits polnische und rumänische Arbeiter untergebracht, die aufgrund ihrer Schichtarbeit und der miserablen Wohnverhältnisse verständlicherweise viel Unruhe in die Häuser tragen. Die Nachtruhe der alten Menschen wird durch diese Umstände beängstigend gestört.

Die soziale Notlage zweier benachteiligter Gruppen, älterer Menschen und ausländischer Arbeiter, so auszunutzen, widerspricht dem vom Grundgesetz her gebotenen verantwortungsvollen Umgang mit Eigentum und Arbeitskraft von Menschen.

Wir kritisieren den respektlosen Umgang mit Menschen, die ungesetzliche Nutzung eines Wohnraumes als Gewerbefläche, die Untätigkeit der offiziell Verantwortlichen, die Doppelgesichtigkeit des Herrn Tönnies, der immer mal wieder ein gutes Werk tut, aber im Wesentlichen doch unsere völlig falsche Wirtschaftsweise repräsentiert:

* Massentierhaltung und Tiertransporte und somit Tierquälerei sind Voraussetzungen für Massenschlachtungen
* Für Massenschlachtungen werden Arbeitskräfte zu miserablen Bedingungen europaweit angeworben
* Dumpinglöhne und widrige Arbeitsbedingungen ermöglichen niedrige Fleischpreise
* Hoher Fleischkonsum ist die Ursache für Fehlernährung und Erkrankungen

Es ist notwendig, diese Irrwege zu verlassen in Verantwortung für Mensch und Tier.

Ludger Klein-Ridder, Sprecher des Stadtverbandes DIE LINKE, Gütersloh

Michael Pusch, Sprecher des Kreisverbandes DIE LINKE, Gütersloh