Tag Archives: Dr. Mark Voss-Dirks

Pressemitteilungen

Schwierigkeiten bei der COPD-Behandlung

Medikamente mit bester Alltags-Umsetzbarkeit

Schwierigkeiten bei der COPD-Behandlung

Foto: Adobe Stock / Zerbor (No. 6081)

sup.- Sie gehört zu den unbekanntesten unter den Volkskrankheiten: An der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD leiden Schätzungen zufolge allein in Deutschland rund sieben Mio. Menschen. Der ärztlichen Diagnose geht bei den Betroffenen oftmals schon eine längere Phase mit erheblich eingeschränkter Lebensqualität voraus. Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf sind auf die dauerhaft verengten Atemwege sowie auf Entzündungsprozesse in der Lunge zurückzuführen. Besonders gefährlich sind akute Krankheitsschübe, die eine Verschlimmerung der Symptomatik bewirken und häufig auch einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen. Diese so genannten Exazerbationen haben stets eine unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe zur Folge.

Auch eine diagnostizierte COPD ist bis heute nicht heilbar. Aber es gibt Möglichkeiten, die Lebensqualität der Patienten zu stabilisieren bzw. zu verbessern. Da zu den Ursachen der Erkrankung neben Schadstoffbelastungen oder genetischen Veranlagungen vor allem der Nikotinkonsum zählt, gilt die Tabakentwöhnung von Rauchern als vorrangiger Behandlungsschritt. Weitere Säulen sind Trainingstherapien wie Lungensport, der Einsatz von Medikamenten zur Atemwegserweiterung und zur Entzündungshemmung sowie Rehabilitationsmaßnahmen. Allerdings sehen die Lungenfachärzte derzeit nur bei den COPD-Medikamenten eine angemessene Umsetzung im Alltag. Das ist ein Ergebnis des Pneumologen-Barometers, einer Online-Befragung von Ärzten in Praxen und Kliniken. Danach bleibt es offensichtlich im Rahmen der anderen Maßnahmen häufig nur bei Apellen, deren Umsetzung im täglichen Leben der Patienten für den Arzt kaum zu kontrollieren ist.

Forciert wird die gute Umsetzbarkeit der medikamentösen COPD-Behandlung durch aktuelle Innovationen bei den Inhalationsgeräten. So gibt es jetzt z. B. für Patienten mit schwerem Erkrankungsgrad, die trotz einer Therapie mit zwei unterschiedlichen Wirkstoffen noch zu Exazerbationen neigen, eine Triple-Therapie mit drei abgestimmten Wirkstoffen. „Eine relevante Vereinfachung der Therapie mittels einer fixen Dreifach-Kombination in einem Inhalator ist insbesondere für eine andauernde Behandlung wünschenswert, um die Therapietreue zu unterstützen“, so der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Denn das Risiko, dass es wegen eines erforderlichen Einsatzes mehrerer Inhalatoren zu Versäumnissen oder Fehldosierungen kommt, kann bei dem Kombi-Präparat ausgeschlossen werden.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Mit LAMA, LABA und ICS gegen COPD

Dreifach-Therapie bei schwerer Lungenerkrankung

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD geht mit einem kontinuierlichen und irreversiblen Verlust der Lungenkapazität einher. Ein Indikator für das Stadium der COPD ist die Häufigkeit plötzlicher Krankheitsschübe, so genannter Exazerbationen, die die Zerstörung von Lungengewebe beschleunigen. Bei der medikamentösen Bekämpfung dieser Prozesse spielen die Therapie-Optionen LAMA, LABA und ICS eine entscheidende Rolle. Hinter den Kürzeln verbergen sich zum einen zwei Wirkstoffe, die eine Muskelverkrampfung verringern und so die Atemwege erweitern. Der dritte Wirkstoff hemmt die Entzündungsprozesse in der Lunge. Bei fortgeschrittenem Schweregrad des Krankheitsverlaufs hat sich eine Kombinationstherapie mit allen drei Wirkstoffen bewährt. Für diesen Behandlungsansatz gibt es jetzt ein Inhalationsgerät (Trimbow) als Dreifach-Fixkombination, um die tägliche Anwendung zu erleichtern: „Bis jetzt war eine solche Therapie nur unter Einsatz von mindestens zwei Inhalationsgeräten möglich“, betont der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Inhalationsgerät mit drei Wirkstoffen

Verbesserte Behandlungsmöglichkeiten bei COPD

sup.- Zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD gibt es ein neues Dosieraerosol, das eine Kombination aus drei Wirkstoffen enthält: Glycopyrronium und Formoterol, zwei so genannte Bronchodilatatoren zur Atemwegserweiterung, sowie das anti-entzündliche Beclometason. Dieses Triple-Präparat (Trimbow) unterstützt das vorrangige Therapieziel, bei Patienten mit moderater bis schwerer COPD die gefürchteten Krankheitsschübe (Exazerbationen) zu vermeiden. In umfangreichen Studien im Vorfeld der Medikamentenzulassung konnte nachgewiesen werden, dass die Dreifach-Therapie die Rate der Exazerbationen im Vergleich zu einer Monotherapie und auch zu einer dualen Therapie mit zwei Wirkstoffen um jeweils rund 20 Prozent senken kann. Der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover) weist zudem darauf hin, dass für eine Therapie mit drei Wirkstoffen bisher mindestens zwei unterschiedliche Inhalationsgeräte erforderlich waren: „Eine relevante Vereinfachung der Therapie mittels einer fixen Dreifach-Kombination in einem Inhalator ist insbesondere für eine andauernde Behandlung wünschenswert, um die Therapietreue zu unterstützen.“

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Allergisches Asthma oft erst spät erkannt

Symptomlinderung durch Wirkstoff-Kombination

sup.- Bei bis zu 80 Prozent aller Asthma-Erkrankungen von Erwachsenen gelten Allergien als Auslöser. Allerdings werden häufig die typischen Symptome wie z. B. Husten, Atemnot oder Kurzatmigkeit von den Betroffenen zunächst gar nicht mit Asthma in Verbindung gebracht. Es ist jedoch empfehlenswert, bei solchen Beschwerden frühzeitig die Ursache und mögliche Therapieoptionen abzuklären. Heute lassen sich auch bei allergischem Asthma durch eine Behandlung mit anti-entzündlichen Kortikosteroiden sowie so genannten LABA-Wirkstoffen zur Atemwegserweiterung eine Symptomlinderung und eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erreichen. Gerade in Phasen stärkerer entzündlicher Aktivität profitieren die Patienten dann von der korrekten Dosierung einer Medikamenten-Fixkombination (Foster 200/6). „Das besondere an der neuen Hochdosis-Therapie ist, dass gezielt die Steroiddosis verdoppelt wurde, der LABA-Anteil hingegen unverändert bleibt“, so der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Verbesserte Lebensqualität dank LAMA, LABA und ICS

Neue Dreifach-Fixkombination gegen COPD

Foto: Fotolia / Sherry Young (No. 6030)

sup.- In Deutschland sind nahezu sieben Mio. Menschen von der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD betroffen, die mit einem kontinuierlichen und irreversiblen Verlust der Lungenkapazität einhergeht. Die Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verlangsamen. COPD-Patienten leiden unter Atemnot, Husten und Auswurf – anfangs nur bei körperlicher Belastung, im weiteren Krankheitsverlauf oft auch ohne diesen Auslöser. Ein wichtiger Indikator zur Einordnung des Stadiums der COPD ist die Häufigkeit von Exazerbationen. So werden plötzliche Krankheitsschübe bezeichnet, die die unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe beschleunigen und die Betroffenen in lebensbedrohliche Situationen bringen können, oftmals ausgelöst durch Infekte. Die medikamentöse Bekämpfung jener Zerstörungsprozesse in der Lunge, die auch Exazerbationen verursachen, muss deshalb neben der Behandlung der Symptome im Mittelpunkt einer COPD-Behandlung stehen.

Bei den Therapie-Optionen spielen drei Wirkstoffe eine entscheidende Rolle, die mit den Kürzeln LAMA, LABA und ICS bezeichnet werden. Dahinter verbergen sich ein Anticholinergikum (LAMA), ein Beta-2-Agonist (LABA) sowie ein inhalatives Kortikosteroid (ICS). Die ersten beiden Wirkstoffe sind so genannte Bronchodilatatoren, die die Muskelverkrampfung der Bronchien verringern und so die Atemwege erweitern. Dagegen ist es die Aufgabe des inhalativen Kortikosteroids, die Entzündungsprozesse der Atemwege zu hemmen. Je nach Stadium und individuellem Krankheitsverlauf haben sich unterschiedliche Therapie-Optionen mit diesen Wirkstoffen bewährt: Neben einer LAMA-Monotherapie kommen vor allem bei höheren Schweregraden auch LAMA/LABA- bzw. LABA/ICS-Kombinationstherapien zum Einsatz.

Eine neue Dreifach-Fixkombination, die erstmals das LAMA/LABA/ICS-Triple in einem einzigen Inhalationsgerät zur Verfügung stellt (Trimbow), erweitert jetzt die Behandlungsspielräume. Vor allem für Patienten, die trotz dualer Therapie unter Exazerbationen leiden, ist diese Dreifachkombination ein empfehlenswerter Behandlungsansatz, der sich im Alltag gut umsetzen lässt. „Bis jetzt war eine solche Therapie nur unter Einsatz von mindestens zwei Inhalationsgeräten möglich“, betont der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover): „Für die betroffenen Patienten könnte eine Dreifach-Kombination in nur einem Device zukünftig eine relevante Therapie-Vereinfachung darstellen.“ Studien haben gezeigt, dass sich die Exazerbationsraten durch solch eine Medikamenten-Gabe signifikant verringern lassen – für die Betroffenen kann dies ein großes Plus an Lebensqualität und Lebenszeit bedeuten.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Optimierte Behandlung der COPD

Drei Wirkstoffe in einem Inhalator

Optimierte Behandlung der COPD

Foto: Fotolia / RFBSIP (No. 6009)

sup.- Die Europäische Kommission hat einer innovativen Therapieoption für die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD die Zulassung erteilt. Das neue Dosieraerosol mit extrafeiner Partikelfreisetzung (Trimbow von Chiesi) enthält das antientzündliche Beclometason sowie Glycopyrronium und Formoterol, zwei so genannte Bronchodilatatoren zur Erweiterung der Atemwege. Mit dieser Dreifach-Kombination können Patienten mit moderater bis schwerer COPD jetzt von deutlich verbesserten Behandlungsmöglichkeiten profitieren. Nach Angaben von Dr. Nasrin Yousefi (Frankfurt am Main) unterstützt dieses Triple-Präparat besonders effektiv das vorrangige Therapieziel, die gefürchteten Krankheitsschübe (Exazerbationen) zu vermeiden: „Wenn sich trotz erhöhtem Verbrauch an Bedarfsspray die Beschwerden nicht bessern und Exazerbationen drohen, ist die Dreifach-Therapie eine mögliche Option, um bei einer instabilen COPD die Kontrolle zurückzugewinnen.“ Dieser Kontrollgewinn ist die wichtigste Voraussetzung dafür, Symptome zu lindern und Beeinträchtigungen im Alltag der Patienten möglichst gering zu halten.

Im Vorfeld der Medikamentenzulassung sind Wirksamkeit und Sicherheit der Dreifach-Fixkombination in umfangreichen Studien nachgewiesen worden. Den Untersuchungen zufolge konnte die Rate der Exazerbationen sowohl gegenüber einer Monotherapie als auch einer dualen Therapie mit zwei Wirkstoffen um jeweils rund 20 Prozent gesenkt werden. Auch eine signifikante Verbesserung der Lungenfunktion wurde bei den Studienteilnehmern beobachtet.

Hinzu kommt: „Eine relevante Vereinfachung der Therapie mittels einer fixen Dreifach-Kombination in einem Inhalator ist insbesondere für eine andauernde Behandlung wünschenswert, um die Therapietreue zu unterstützen“, so der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Bisher waren mindestens zwei unterschiedliche Inhalationsgeräte erforderlich, um bei COPD eine Therapie mit drei Wirkstoffen zu erreichen.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Pollensensibel oder Asthma?

Oft erst spät korrekte Diagnose

Pollensensibel oder Asthma?

Foto: Fotolia / Eva (No. 5999)

sup.- Für Allergiker bricht im Frühling wieder eine schwierige Zeit an. Über mehrere Wochen und manchmal sogar Monate schränkt der Pollenflug der Pflanzenblüten die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Experten weisen zudem darauf hin, dass der Klimawandel allmählich zu einer Verlängerung der Pollensaison führt und dass sich das allergene Potenzial der Pollen durch Schadstoffbelastung verstärkt. Die Risiken für Allergiker bestehen allerdings nicht nur in den vorübergehenden Beschwerden während der Hochsaison der Blütenpollen. Nach Angaben des Helmholtz Zentrums in München werden in bis zu 80 Prozent der Asthma-Erkrankungen bei Erwachsenen Allergien als Auslöser ermittelt. Allerdings vergeht bis zu dieser eindeutigen Diagnose oft viel Zeit, weil die asthma-typische Entzündungssymptomatik von den Betroffenen gar nicht als solche erkannt wird. Asthma-Symptome wie z. B. Husten, Atemnot oder Kurzatmigkeit werden dann lange als unvermeidliche Begleiterscheinungen einer Allergie hingenommen, ohne dass deswegen ein Arzt konsultiert wird.

Es ist jedoch in jedem Fall sinnvoll, die Ursache der Beschwerden sowie mögliche Therapieoptionen frühzeitig abzuklären. Eine Behandlung mit anti-entzündlichen Kortikosteroiden in Kombination mit so genannten LABA-Wirkstoffen zur Atemwegserweiterung (LABA = langwirksames Beta-2-Sympathomimetikum) kann heute die Asthma-Symptome deutlich lindern und die Lebensqualität der Patienten verbessern. Der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover) weist darauf hin, dass gerade Menschen mit allergischem Asthma in Phasen stärkerer entzündlicher Aktivität von einer erhöhten Dosis an Kortikosteroiden profitieren können. Die korrekte Dosierung bei einer Hochdosis-Therapie kann durch eine Medikamenten-Fixkombination (Foster 200/6) mit beiden Substanzen wesentlich verbessert werden. „Das Besondere an der neuen Hochdosis-Therapie ist, dass gezielt die Steroiddosis verdoppelt wurde, der LABA-Anteil hingegen unverändert bleibt“, so Dr. Voss-Dirks. Die Fixkombination wird inhalativ in extrafeinen Partikeln aufgenommen, so dass die Wirkstoffe bis in die kleinen Verästelungen der Lunge gelangen.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Asthmatiker brauchen Schutz vor Infektionen

Impfungen gegen Influenza und Pneumokokken

sup.- Asthma-Patienten haben ein deutlich größeres Infektionsrisiko. Laut einer dänischen Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen) ist die Gefahr für Infekte der Atemwege um 44 Prozent erhöht und für Pneumonien (Lungenentzündung) sogar um 99 Prozent, jeweils im Vergleich zur Normalbevölkerung. Asthmatiker sollten sich deshalb gegen Influenza und Pneumokokken impfen lassen. Außerdem ist eine angemessene Dauermedikation ihrer chronisch entzündeten Atemwege ein wichtiger Schutz vor Infekten. Bei einer unzureichenden Kontrolle der Asthma-Symptome sollte gegebenenfalls eine Umstellung auf Inhalatoren in Erwägung gezogen werden, die entzündungshemmende Wirkstoffe in einer höheren Dosis enthalten. „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6, mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, erläutert der Pneumologe Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover).

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Asthmatiker haben hohes Infektionsrisiko

Gesundheitliche Bedrohung wird stark unterschätzt

Asthmatiker haben hohes Infektionsrisiko

Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5892)

sup.- Das Risiko für Infektionen allgemein, insbesondere aber die Gefahr für Infekte der Atemwege sowie Pneumonien (Lungenentzündung) ist bei Asthma-Patienten deutlich höher als bei Menschen, die nicht unter dieser chronischen Entzündung der Bronchien leiden. Das zeigt eine dänische Studie unter Leitung von Dr. J. Helby (Kopenhagen), bei der die Daten einer bevölkerungsbasierten Untersuchung von über 105.000 Erwachsenen ausgewertet wurden. Die 6.750 Teilnehmer mit Asthma wiesen ein um 44 Prozent erhöhtes Risiko für Infektionen und eine um 99 Prozent höhere Gefahr für Pneumonien auf. Als Studienendpunkt wurden dabei nur Infektionen berücksichtigt, die mit einer stationären Behandlung im Krankenhaus verbunden waren. Diese enorme gesundheitliche Bedrohung von Asthma-Patienten durch infektiöse Begleiterkrankungen wird laut Aussagen von Dr. J. Juhn (Mayo-Klinik, Rochester), der die Studie in einem Editorial kommentiert hat, stark unterschätzt.

Etwa sechs Prozent der Erwachsenen in Deutschland sind Asthmatiker. Im Gegensatz zu betroffenen Kindern kann bei Patienten ab dem 20. Lebensjahr nach Informationen von lungenaerzte-im-netz nur noch in weniger als einem Fünftel der Fälle eine rein allergische Ursache (z. B. gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaub) nachgewiesen werden. Die Ergebnisse der dänischen Studie unterstreichen, wie wichtig es ist, Asthmatiker vor schweren Infektionen zu schützen. Impfungen gegen Influenza und gegen Pneumokokken gehören dazu, vor allem aber auch eine angemessene medikamentöse Einstellung, um eine gute Kontrolle der Asthmasymptome zu erreichen. Das Infektionsrisiko scheint nämlich umso höher zu sein, je schlechter die Erkrankung eingestellt ist. Und in dieser Hinsicht besteht in Deutschland noch erheblicher Nachholbedarf. Bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma muss laut Einschätzung des „Weißbuch Lunge“ die Erkrankung als nicht ausreichend kontrolliert eingestuft werden. Bei einer verstärkten Entzündungssymptomatik sollte nach Ansicht von Lungenfachärzten entsprechend optimiert entzündungshemmend therapiert werden. „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6, mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, erläutert der Pneumologe Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Solche innovativen Hochdosis-Präparate kommen derzeit jedoch noch viel zu wenigen Patienten zugute.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Asthmatiker fürchten viele Risiken

Zeitgemäße Therapie gegen akute Anfälle

Asthmatiker fürchten viele Risiken

Grafik: Supress (No. 5872)

sup.- Asthma-Patienten fürchten sich am meisten vor einem akuten Atemnot-Anfall mit Erstickungsangst, der in der Tat lebensbedrohlich werden kann. Bei nicht ausreichender Dauermedikation sind die Risikofaktoren, die Asthmatiker in solch eine Situation bringen können, zahlreich. Laut Auskunft des Helmholtz Zentrum München auf seinem Infoportal www.allergieinformationsdienst.de leiden die meisten Erwachsenen mit dieser chronischen Atemwegserkrankung unter einer Mischform aus allergischem und nicht-allergischem Asthma. Zu den Auslösern, die einen Asthma-Anfall bewirken können, zählen deshalb oftmals sowohl allergische Faktoren wie Pollen (z. B. Birke, Gräser), Hausstaubmilben, Tierhaare bzw. -schuppen oder Schimmelpilzsporen als auch nicht-allergische Reize wie Tabakrauch, ätherische Öle, Farben und Lacke, Autoabgase oder kalte Luft.

Obgleich die meisten dieser Auslöser sich kaum gänzlich vermeiden lassen, gibt es zumindest in der Theorie eine sehr gute Nachricht für Asthmatiker: „Dank moderner Medikamente lässt sich die Erkrankung heute bei den meisten Patienten so gut kontrollieren, dass Beschwerden nur gelegentlich auftreten, der Alltag gut bewältigt werden kann und lebensbedrohliche Anfälle ausbleiben“, erläutert das Helmholtz Zentrum.

Wenn Asthma-Patienten dennoch häufig ihr Notfall-Spray benötigen bzw. akute Anfälle erleiden, sind dies klare Indizien dafür, dass ihre Krankheit nicht angemessen mit Medikamenten eingestellt ist. Dafür kann es mehrere Gründe geben: Zum einen zeigen Studien, dass viele Asthma-Patienten ihre Inhalatoren für die Dauerbehandlung nicht regelmäßig und zudem oft auch nicht korrekt anwenden. Diese mangelhafte Therapietreue ist eine sehr häufige Ursache für unnötigerweise unkontrolliertes Asthma. Spezielle Patienten-Schulungen oder ein Umstieg auf moderne Inhalationsgeräte, die leichter und sicherer in der Handhabung sind, können hier zu Verbesserungen führen. Zum anderen werden bei schweren Asthma-Formen in Deutschland verglichen mit anderen europäischen Ländern bislang noch zu selten so genannte Hochdosis-Medikamente für die Dauertherapie verordnet, die verstärkt entzündungshemmend wirken. An fehlenden Therapieoptionen liegt dieses zurückhaltende Verordnungsverhalten nicht: „Seit Anfang 2016 gibt es Inhalatoren wie Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6, mit denen die gewünschte Intensivierung der anti-entzündlichen Behandlung erreicht wird bei gleichzeitig unverändertem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Mark Voss-Dirks (Hannover). Asthma-Patienten, die durch ihre Atemwegserkrankung stark belastet werden, sollten ihren Arzt auf Inhalations-Schulungen, moderne Inhalationssprays bzw. auf Hochdosis-Präparate ansprechen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de