Tag Archives: Dr. Ronald Doepner

Pressemitteilungen

Asthma-Behandlung erfordert Therapietreue

Der Patient entscheidet über seine Lebensqualität

Asthma-Behandlung erfordert Therapietreue

Foto: Fotolia / RFBSIP (No. 6025)

sup.- Compliance, also Therapietreue, ist bei der Behandlung von Asthma ein maßgebliches Kriterium. Bei dieser chronischen Erkrankung, die auf eine Überempfindlichkeit der Atemwege gegenüber äußeren Reizen zurückzuführen ist, kommt es für einen dauerhaften Therapieerfolg vor allem auf das Verhalten des Patienten an. Er sollte über seine Krankheit gut informiert sein, Risikofaktoren meiden und vor allem durch die zuverlässige Umsetzung der ärztlichen Verordnungen an der Therapie mitwirken. Denn Asthma ist zwar bis heute nicht heilbar, aber bei konsequenter Compliance können fast alle Patienten das Therapie-Ziel eines weitestgehend beschwerdefreien Alltags erreichen.

Die Notwendigkeit der Therapietreue bezieht sich vor allem auf die regelmäßige und korrekte Inhalation von Wirkstoffen, mit denen die Beschwerden wegen der entzündeten und verengten Bronchien unter Kontrolle gebracht werden sollen. Leider erleben die Lungenfachärzte immer wieder eine große Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis. Sowohl bei der Handhabung der Inhalations-Geräte als auch bei den Einnahme-Intervallen weichen viele Patienten von den Verordnungen ab – mit schwerwiegenden Folgen: Bei unzureichend medikamentös eingestelltem Asthma kann es in den Bronchien zu Umbauprozessen kommen, die eine Kontrolle der Atemwegserkrankung zusätzlich erschweren.

Dass Patienten eigenmächtig die Dosierung ändern oder die Anwendung ganz absetzen, liegt nicht selten an einer latenten Angst vor Nebenwirkungen oder generell an Informationsdefiziten zur Art der Behandlung. Oft spielt auch die Funktionsweise von Inhalationsgeräten eine entscheidende Rolle. Gerade bei Kombinationspräparaten, mit denen der Patient mehrere Wirkstoffe in einer speziellen Zusammensetzung aufnehmen soll, kommt es auf die Anwenderfreundlichkeit der Geräte an. Mediziner begrüßen deshalb, dass es mittlerweile die Möglichkeit gibt, für eine Hochdosis-Therapie mit einem intensivierten antientzündlichen Wirkstoffanteil eine Fixkombination verordnen zu können, für die der Patient lediglich einen Inhalator anwenden muss (Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6). „Wir benötigen in der Praxis dringend neue Therapieoptionen für Asthmapatienten, die unter bisheriger Therapie keine adäquate Asthmakontrolle erzielen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund) die Bedeutung dieser hochdosierten Wirkstoff-Zusammensetzung. Die wichtige Therapietreue des Patienten wird bei dem Kombinationspräparat sowohl in der Ausführung als Trockenpulverinhalator als auch bei dem Dosieraerosol durch einen Dosiszähler erleichtert.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Pollenflug verursacht saisonales Asthma

Blütezeiten sind für Betroffene wichtige Information

Pollenflug verursacht saisonales Asthma

Grafik: Supress (No. 6015)

sup.- Blütenpollen bereiten dem Immunsystem der meisten Menschen keine großen Probleme. Anders verhält es sich, wenn eine Allergie gegenüber bestimmten Pflanzen vorliegt. Dann wehrt sich der Körper unter teilweise heftigen Symptomen, obwohl es um eigentlich harmlose Substanzen geht. Nicht nur Augen und Nasenschleimhäute können auf diese saisonalen Allergene reagieren, sondern auch die Schleimhäute in den Bronchien. Aus diesem Grund zählen beispielsweise die Pollen von Gräsern und Roggen bzw. von Hasel, Erle oder Birke auch zu den Auslösern von allergischem Asthma. Belastungen der Lunge wie körperliche Anstrengung oder Rauchen können die Empfindlichkeit der Bronchialschleimhäute in diesen Phasen noch zusätzlich verstärken. Für saisonale Asthmatiker ist deshalb der regelmäßige Blick auf den Pollenflug-Kalender eine wichtige Hilfe. Hier sind die Zeiträume mit starken, mäßigen und sporadischen Belastungen durch Allergene übersichtlich für die einzelnen Pflanzenarten dargestellt. Insbesondere in der jeweiligen Hauptblütezeit sowie während der Vor- und Nachblüte sollte jeder Kontakt mit den Pollen nach Möglichkeit vermieden werden.

Für Menschen, die ohnehin ganzjährig an Asthma leiden, bedeutet die Phase des Pollenflugs eine zusätzliche Belastung. Für sie ist die Beachtung des Pollenkalenders natürlich nur eine Vorsichtsmaßnahme, die eine medikamentöse Behandlung nicht überflüssig macht. In den belastenden Blütemonaten können die Standard-Erhaltungstherapien zur Entzündungshemmung und Bronchienerweiterung das Ziel einer wirksamen Symptomkontrolle sogar verfehlen. In diesen Fällen sollte eine Umstellung der Dauermedikation erwogen werden. Dafür gibt es heute Inhalatoren mit einer fixen Hochdosis-Wirkstoffkombination, die vor allem auf die Entzündungssymptomatik in den Bronchien zielt (Foster 200/6). Bei dieser Therapieoption bleibt der Anteil der bronchienerweiternden Substanzen unverändert. Dagegen erhöht ein verdoppelter Anteil anti-entzündlicher Kortikosteroide die Asthmakontrolle und damit den Schutz vor Atemnot-Beschwerden. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, so Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund. Der Einsatz von inhalativen Kortikosteroiden vermeidet so genannte systemische Reaktionen, also die Wirkung auf den gesamten Organismus, und wirkt stattdessen nur am Ort des Entzündungsgeschehens. Asthmatiker, die in den Zeiten hoher Pollenbelastung besonders unter Beschwerden leiden, sollten ihren Arzt auf diese Hochdosis-Therapie ansprechen.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Verbesserte Asthma-Kontrolle durch Intensiv-Dosierung

Therapie-Option bei verstärkter Entzündungssymptomatik

Verbesserte Asthma-Kontrolle durch Intensiv-Dosierung

Foto: Fotolia / Michail Petrov (No. 5976)

sup.- Das Wort Asthma stammt aus dem Altgriechischen und hatte ursprünglich die Bedeutung „Beklemmung“ oder „Keuchen“. Damit ist die Art der Beschwerden eines Asthma-Patienten bereits recht treffend umschrieben. Zur anfallsartig auftretenden Symptomatik der chronisch-entzündlichen Atemwegserkrankung gehören Husten, pfeifende Atmung, Luftnot, Kurzatmigkeit und oft auch ein belastendes Engegefühl in der Brust. Diese typischen Anzeichen für eine Überempfindlichkeit der Atemwege können je nach Ausprägung des Asthmas durch allergische Reize, aber beispielsweise auch durch körperliche Anstrengung, Zigarettenrauch, Autoabgase, kalte Luft oder Infektionen ausgelöst werden. Beklemmend für Asthma-Patienten ist damit nicht zuletzt auch die Ungewissheit bezüglich des Zeitpunkts und der Intensität des nächsten Anfalls.

Die unmittelbare Ursache der Symptome, die die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken, sind Entzündungsreaktionen in der Lunge sowie eine dadurch verursachte Verengung der Bronchien. Deshalb stehen bei der medikamentösen Asthma-Kontrolle sowohl anti-entzündliche als auch bronchienerweiternde Wirkstoffe im Mittelpunkt. Bewährt haben sich so genannte Fixkombinationen z. B. aus den Wirkstoffen ICS und LABA, also einem Kortikoid zur dauerhaften Behandlung der Entzündung sowie einem atemwegserweiternden Betamimetikum wie Formoterol, das sowohl eine schnell einsetzende als auch lang anhaltende Wirkung hat.

„Von den rund 30 Millionen Asthmatikern in Europa können dank geeigneter Medikamente und Behandlung rund 70 Prozent gut mit ihrer Behandlung leben“, betont die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V., schränkt aber auch ein: „1,5 Millionen Europäer leiden jedoch an schwerem Asthma mit mindestens einem bedrohlichen Anfall pro Woche.“ Für Patienten, deren Krankheitsbild bislang noch nicht ausreichend kontrolliert werden konnte, gibt es seit 2016 die Option einer Hochdosis-Therapie mit einer verdoppelten ICS-Dosis bei gleichbleibendem Anteil an LABA (Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6). Damit wird die Therapieanpassung mit einem höher dosierten ICS auch für Patienten erleichtert, die sensibel auf eine stärkere LABA-Dosis reagieren würden. „Die neue Hochdosistherapieoption gibt uns die Möglichkeit, eine effektive Entzündungskontrolle zu realisieren, ohne mehr LABA-Nebenwirkungen zu induzieren“, bestätigt der Pneumologe Dr. Ronald Doepner (Dortmund).

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Mangelhafte Symptomkontrolle bei Asthmatikern

Innovative Medikamente kommen zu kurz

Mangelhafte Symptomkontrolle bei Asthmatikern

Foto: Fotolia / ladysuzi (No. 5942)

sup.- Zu schön, um wahr zu sein: „Dank moderner Medikamente lässt sich Asthma heute bei den meisten Patienten so gut kontrollieren, dass Beschwerden nur gelegentlich auftreten, der Alltag gut bewältigt werden kann und lebensbedrohliche Anfälle ausbleiben“, so lautet die Überzeugung des Helmholtz Zentrum München auf seinem Onlineportal www.allergieinformationsdienst.de Diese Aussage ist zwar theoretisch absolut korrekt, trifft in der Praxis aber viel zu selten zu. Asthma-Patienten, die unter einer erheblichen Einschränkung ihrer Lebensqualität leiden und wegen akuten Anfällen häufig zu ihrem Notfall-Spray greifen müssen, sind in der Realität nicht die Ausnahme, sondern eher schon die Regel. Nach Informationen des „Weißbuch Lunge“, das über Lungenerkrankungen in Deutschland berichtet, wird derzeit bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma trotz medikamentöser Dauertherapie keineswegs eine angemessene Symptomkontrolle erreicht.

Ein wesentlicher Grund für diese unbefriedigende Situation ist neben mangelnder Therapietreue auch das zurückhaltende Verordnungsverhalten der Ärzte in Deutschland im Hinblick auf innovative Therapieoptionen. Bestes Beispiel hierfür ist der geringe Stellenwert, den hierzulande bislang noch die so genannte Hochdosis-Therapie einnimmt, bei der bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiternden Substanzen eine doppelt so hohe Dosis an anti-entzündlichem Wirkstoff (Steroid) zur Symptomkontrolle eingesetzt wird. Während in europäischen Nachbarländern durchschnittlich deutlich über 35 Prozent der Asthmatiker eine Hochdosis-Therapie erhalten, sind es in Deutschland derzeit nur ca. 15 Prozent. Dabei bestätigen auch bei uns führende Pneumologen den hohen Nutzen solch einer Dauermedikation: „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid wie bei der Kombination Foster 200/6 erlaubt es uns bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, betont der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund).

An der zu seltenen Verordnung von Hochdosis-Präparaten sind jedoch oftmals auch die Patienten selbst nicht ganz unschuldig, weil insbesondere ältere Menschen vielfach erhebliche Bedenken gegen kortisonhaltige Medikamente haben. Diese Ängste sind bei modernen synthetischen Kortison-Arzneien jedoch unbegründet, zumal inhalierte Steroid-Wirkstoffe nicht systemisch, also auf den gesamten Organismus, sondern nur lokal begrenzt auf die entzündeten Bronchien wirken.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Lebensqualität von Asthmatikern könnte viel besser sein

Offenes Arzt-Patienten-Gespräch hilft weiter

Lebensqualität von Asthmatikern könnte viel besser sein

Foto: Fotolia / sepy (No. 5912)

sup.- Leben mit Asthma bedeutet für viele Betroffene eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität, an die sie sich aber zwangsläufig gewöhnt haben und die sie für unvermeidbar halten. Symptome wie Husten, Atemnot sowie nächtliches Aufwachen gehören trotz Dauermedikation mit Asthma-Sprays zu ihrem Alltag. Nach Erfahrungen des Lungenfacharztes Dr. Justus de Zeeuw (Köln) haben sich Patienten oft über Jahre mit ihrer Situation arrangiert und abgefunden. Werden sie bei Routine-Terminen von ihrem Arzt befragt, wie es ihnen geht, sagen sie deshalb häufig, bei ihnen sei alles so weit in Ordnung. Erst durch genaues, beharrliches Nachfragen würde sich manchmal offenbaren, dass die chronisch-entzündliche Atemwegserkrankung keineswegs ausreichend mit Medikamenten eingestellt ist.

Welcher Patient kennt auch schon die Kriterien der GINA-Leitlinien (Global Initiative for Asthma) für gut kontrolliertes Asthma? Sie umfassen unter anderem: ungestörte Nachtruhe ohne Beschwerden sowie keine nennenswerten Einschränkungen bei Alltags-Aktivitäten durch Symptome wie Husten, Atemnot oder Brustenge. Von solch einer Lebensqualität sind jedoch viele Asthmatiker weit entfernt. Nach Daten des „Weißbuch Lunge“ muss in Deutschland bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma die Krankheit als unzureichend kontrolliert eingestuft werden. Ein offenes Arzt-Patienten-Gespräch könnte in vielen Fällen bewirken, dass ein optimiertes Behandlungskonzept eingeleitet wird.

Die Therapieoptionen insbesondere bei schweren Formen von Asthma haben sich in den letzten Jahren erheblich verbessert. Noch profitieren von diesen innovativen Medikamenten jedoch viel zu wenig Patienten. Bestes Beispiel hierfür ist die moderne Hochdosis-Therapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen (Steroiden), die hierzulande bislang lediglich 15 Prozent der Asthmatiker verordnet wird. Dieser Anteil liegt hingegen z. B. in Frankreich bei 53 Prozent und in England sowie Spanien bei jeweils 36 Prozent. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid wie bei der Kombination Foster 200/6 erlaubt es uns bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, bestätigt Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund. Wenn jedoch Patienten ihre Beschwerden nicht thematisieren, sehen Ärzte verständlicherweise auch keine Notwendigkeit, sich Gedanken über eine Veränderung des Behandlungskonzeptes zu machen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Asthma-Therapie in Deutschland

Viele Patienten sind unterversorgt

Asthma-Therapie in Deutschland

Grafik: Supress (No. 5777)

sup.- Ungestörte Nachtruhe ohne Beschwerden, keine nennenswerten Einschränkungen bei Alltags-Aktivitäten und nicht häufiger als höchstens zweimal pro Woche tagsüber Symptome wie Husten, Atemnot oder Brustenge: So sollte laut den GINA-Leitlinien (Global Initiative for Asthma) das Leben von Asthma-Patienten aussehen, deren chronische Atemwegserkrankung dank moderner Dauermedikation als gut kontrolliert bezeichnet werden kann. Für viele Asthmatiker in Deutschland ist diese Beschreibung jedoch eine Utopie, von der sie noch nicht einmal zu träumen wagen. Nach Daten des „Weißbuch Lunge“ muss bei 72 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma die Krankheit als unzureichend kontrolliert eingestuft werden. Ihr Alltag ist durch regelmäßige Schlafstörungen, nahezu tägliche Beschwerden und eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität bestimmt. Ganz maßgeblich für diese schlechte Bilanz ist nach Einschätzung von Experten neben einer unzureichenden Therapietreue (Compliance) der Patienten auch das Verordnungsverhalten der Ärzte.

Europäische Vergleichszahlen zeigen, dass eine Hochdosis-Therapie mit entzündungshemmenden Wirkstoffen (Steroiden) bei uns zu selten im Kampf gegen Asthma zum Einsatz kommt. Solch eine täglich zu inhalierende Hochdosis erhalten in Deutschland lediglich 15 Prozent der Asthma-Patienten, in Italien sind es 30 Prozent, in England und in Spanien jeweils 36 Prozent und in Frankreich sogar 53 Prozent. Grund für das sehr zurückhaltende Verordnungsverhalten ist zum Teil auch die ausgeprägte Angst der Deutschen vor Nebenwirkungen bei Steroid-Präparaten, also kortisonhaltigen Medikamenten. Dabei sind die modernen, synthetischen Kortison-Produkte in ihrem Nebenwirkungsprofil nicht annähernd mit den früheren Präparaten aus den siebziger Jahren vergleichbar. Die dennoch bestehenden Ängste sind irrational, weil sie wissenschaftlich nicht begründet sind. Hinzu kommt: Anders als Tabletten oder Spritzen wirken inhalative Steroid-Substanzen nicht auf den kompletten Körper (systemisch), sondern im Wesentlichen lokal begrenzt auf die entzündeten Atemwege. Es ist deshalb eine fatale Entscheidung, wenn Menschen mit Asthma aus Angst vor Kortison auf eine Hochdosis-Therapie verzichten. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid wie bei der Kombination Foster 200/6 erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, erklärt Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund. Zur Verbesserung ihrer Lebensqualität sollten Asthmatiker solch eine Verordnung nicht ablehnen, sondern im Gegenteil aus eigenem Interesse ihren behandelnden Arzt ansprechen und diese einfordern.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Pollensaison erfordert intensivierte Therapie

Tipp für Asthmatiker in den Blütemonaten

sup.- Die schlimmste Jahreszeit ist für Menschen mit allergisch bedingtem Asthma das Frühjahr, wenn viele Blütenpollen Hochsaison haben. Die ansonsten gut wirksame Dauermedikation ist dann für Asthma-Patienten oft nicht mehr ausreichend, um eine zufriedenstellende Symptomkontrolle und damit Lebensqualität zu erreichen. Für die Betroffenen gibt es jetzt eine neue Behandlungsoption, mit der sie in dieser stark belastenden Zeit ihre chronische Atemwegserkrankung besser in den Griff bekommen können: eine Hochdosis-Therapie (z. B. Foster 200/6 bzw. Foster Nexthaler 200/6) mit einer doppelt so hohen Dosis an entzündungshemmendem Wirkstoff (Steroid) bei gleichbleibendem Anteil an bronchienerweiterndem Wirkstoff. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die anti-entzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, erläutert Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Mehr Kortison bei schwerem Asthma

Intensiv-Dosierung wird zu selten verordnet

Mehr Kortison bei schwerem Asthma

Foto: Fotolia / Robert Kneschke (No. 5737)

sup.- Bei über 70 Prozent der Patienten mit schwerem Asthma wird in Deutschland keine zufriedenstellende Behandlung ihrer Beschwerden erreicht. Laut Informationen des „Weißbuch Lunge“, das über den Stellenwert von Lungenerkrankungen in Deutschland informiert, gilt bei 80 Prozent der Menschen mit leichtem Asthma die Krankheit als kontrolliert, bei denjenigen mit hohem Schweregrad trifft dies hingegen nur auf 28 Prozent zu. Ein wesentlicher Grund für diese schlechte Bilanz ist Einschätzungen von Experten zufolge u. a. die ausgeprägte Angst der Deutschen vor Kortison-Präparaten, was sich auch im Verordnungsverhalten der Ärzte widerspiegelt. Eine Hochdosis-Therapie mit entzündungshemmenden Kortikoiden (Steroiden) erhalten z. B. in Frankreich rund 53 Prozent der Asthmapatienten, in Spanien und England jeweils 36 Prozent, in Italien 30 Prozent, in Deutschland dagegen derzeit lediglich ca. 15 Prozent. Dabei ist wissenschaftlich unbestritten, dass bei schweren Formen des Asthmas ein verstärktes Entzündungsgeschehen in den Atemwegen vorliegt, das entsprechend intensiviert antientzündlich behandelt werden sollte. Hierzu sind Steroid-Präparate die erste Wahl unter den Medikamenten.

Insbesondere ältere Menschen haben in Deutschland allerdings oft die Befürchtung, dass kortisonhaltige Produkte zu Wassereinlagerungen und einer Gewichtszunahme führen können. Dies ist jedoch schon längst nicht mehr der Fall: Moderne synthetische Kortison-Medikamente üben keinen Einfluss auf den Wasser-Elektrolyt-Haushalt aus und werden im Vergleich zu den siebziger Jahren als Dauermedikament bei chronischen Erkrankungen wie Asthma in viel geringeren Dosierungen eingesetzt, das gilt auch für die so genannte Hochdosis-Therapie. Hinzu kommt: Anders als Tabletten oder Spritzen wirken inhalierte Kortison-Substanzen nicht auf den kompletten Körper, sondern lokal begrenzt nur auf die entzündeten Atemwege. Entsprechend gering sind die Belastungen und Nebenwirkungen auf den Organismus. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid wie bei der Kombination Foster 200/6 erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die antientzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, bestätigt Dr. Ronald Doepner, Facharzt für Pneumologie aus Dortmund.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Schwere Belastungen durch schweres Asthma

Angst vor Kortison verhindert Therapietreue

Schwere Belastungen durch schweres Asthma

Foto: Fotolia / WavebreakmediaMicro (No. 5678)

sup.- Wer in seinem Freundeskreis Menschen kennt, die unter Asthma leiden, hat schon oft erlebt, wie belastend sich diese Erkrankung auf deren Alltag auswirken kann. Doch Fakt ist: Dank moderner Medikamente ist heute im Prinzip bei allen Schweregraden dieser chronischen Atemwegserkrankung eine nahezu uneingeschränkte Lebensqualität erreichbar. Insbesondere bei schweren Formen wird dieses Therapieziel jedoch nur selten realisiert. Laut dem „Weißbuch Lunge“ muss bei über 70 Prozent der Asthma-Patienten mit hohem Schweregrad die Erkrankung als unkontrolliert eingestuft werden.

Zu den ganz wesentlichen Gründen für diese unbefriedigende Situation gehört mangelhafte Therapietreue (Compliance). Basis jeder Asthmatherapie ist eine Dauermedikation, also die tägliche Inhalation von entzündungshemmenden Substanzen (Steroiden), die umgangssprachlich auch unter dem Begriff Kortison zusammengefasst werden. Und exakt in dieser Notwendigkeit liegt ein großes Problem. Insbesondere ältere Menschen haben oft enorme Angst vor Kortison, weil es in ihrer Vorstellung ein „Hammer-Medikament“ mit starken Nebenwirkungen ist, und wenden ihr Asthmaspray deshalb nur sehr unregelmäßig an. Ihre Sorge beruht auf Erinnerungen an Kortisonbehandlungen in den siebziger Jahren, als Kortison mangels Langzeiterfahrungen in viel zu hohen Dosierungen verordnet wurde. Vor allem fürchten Patienten nach wie vor, dass eine Dauertherapie mit kortisonhaltigen Präparaten zu Wassereinlagerungen und einer Gewichtszunahme führen könnte.

Moderne synthetische Kortison-Produkte üben jedoch keinen Einfluss auf den Wasser-Elektrolyt-Haushalt aus und werden zudem als Dauermedikament nur noch in sehr geringen Dosierungen eingesetzt. „Allerdings kann es bei schweren Formen z. B. von allergisch bedingtem Asthma sinnvoll sein, die Steroiddosis in akuten Belastungsmonaten zu erhöhen, um die gewünschte Symptomkontrolle zu erreichen“, erklärt der Lungenfacharzt Dr. Ronald Doepner (Dortmund). Da inhalatives Kortison jedoch nur eine lokal begrenzte Wirkung auf die entzündeten Atemwege ausübt, sind die Belastungen für den Organismus sowie die Nebenwirkungen dennoch entsprechend gering, der Nutzen für die Lebensqualität der Patienten dagegen sehr hoch. Mehr Aufklärung, um die Sorgen der Patienten bezüglich Nebenwirkungen zu relativieren, kann deshalb ein wichtiger Schritt sein, um die Therapietreue bei Asthmatikern zu deren eigenem Nutzen deutlich zu verbessern.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Asthmatiker sind oft zu genügsam

Lebensqualität könnte erheblich besser sein

Asthmatiker sind oft zu genügsam

Foto: Fotolia / Antonioguillem (No. 5614)

sup.- Wir atmen, solange wir leben. Die Versorgung mit Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid über die Atmung – im Ruhezustand ungefähr zwölfmal pro Minute – verlaufen unbewusst und bei gesunden Menschen vollkommen unproblematisch. Bei der chronischen Atemwegserkrankung Asthma bronchiale, unter der in Europa rund 30 Mio. Menschen leiden, ist diese lebensnotwendige biologische Funktion durch permanente Entzündungsprozesse sowie Überempfindlichkeit der Bronchien hingegen gestört. Insbesondere bei körperlicher Anstrengung schnürt es diesen Patienten förmlich die Luft ab, was bis hin zu akuten Atemnot-Attacken (Exazerbationen) führen kann.

Ziel der modernen Asthma-Therapie ist es, mit Hilfe von entzündungshemmenden und langwirksamen bronchienerweiternden Substanzen, die täglich inhaliert werden müssen, einen weitestgehend symptomfreien Alltag ohne nennenswerte Einschränkungen der Lebensqualität zu ermöglichen. Das klingt gut und vielversprechend, geht aber an der Realität vieler Asthmatiker weit vorbei. Trotz Dauermedikation wird nach Einschätzung der Lungenfachärzte bei mehr als einem Drittel der Patienten nicht annähernd eine zufriedenstellende Symptomkontrolle erreicht. „Das Problem ist, dass die Betroffenen meist an die unzureichende Kontrolle gewöhnt sind und nicht über Beschwerden klagen“, berichtet der Pneumologe Dr. Rainer Gebhardt (Berlin) aus seiner Praxiserfahrung. Diese Genügsamkeit oder auch Resignation der Patienten verhindert oftmals eine angemessene medikamentöse Einstellung.

Für schweres und schwierig zu behandelndes Asthma gibt es mittlerweile individuelle Therapieoptionen, die den Ärzten vor kurzem noch nicht zur Verfügung standen, die die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern könnten. Dazu zählt vor allem eine neue Hochdosis-Fixkombination mit extrafeinen Partikeln (Präparat Foster bzw. Foster Nexthaler 200/6), die bei einem gleichbleibenden Anteil an bronchienerweiternden Substanzen eine doppelt so hohe Dosis an entzündungshemmenden Wirkstoffen enthält. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die antientzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, erläutert Dr. Ronald Doepner, Lungenfacharzt aus Dortmund. Im Gegensatz zu kortisonhaltigen Tabletten entfalten inhalative Steroide sehr gezielt eine nur lokal begrenzte Wirkung in den Atemwegen. Die Belastung für den Organismus sowie die Nebenwirkungen sind entsprechend gering, der Gewinn für einen nahezu symptomfreien Alltag dagegen sehr hoch. Es lohnt sich also unbedingt, wenn Asthma-Patienten ihren Arzt bei mangelnder Symptomkontrolle auf innovative Behandlungskonzepte ansprechen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de