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Nützliche Alkohole: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Lösungsmittel

Lösungsmittel spielen in der industriellen Produktion eine große Rolle: Sie können andere Stoffe lösen, verdünnen oder in einer sehr feinen Verteilung aufnehmen, ohne sie chemisch zu verändern. Gebraucht werden Lösungsmittel (häufig auch als Lösemittel bezeichnet) vor allem in der Farben- und Lack-, Druckfarben- sowie Klebstoff-Industrie, aber auch zum Beispiel als Bestandteile von Pharmazeutika, Kosmetika und Reinigungsmitteln. Umstritten und zunehmend im Visier von Gesetzgebern sind dabei Substanzen, die unangenehme Gerüche, explosive Dämpfe, Gesundheits- und Umweltschäden verursachen können. Ceresana hat bereits zum vierten Mal den Weltmarkt für Lösungsmittel untersucht.

Farbindustrie sucht Alternativen

Die größten Verbraucher von Lösungsmitteln sind die Hersteller von Farben und Lacken, mit großem Abstand vor den Produzenten von Druckfarben. Danach kommt die Nachfrage der pharmazeutischen Industrie, gefolgt vom Einsatz in Kosmetika sowie in Klebstoffen. Weitere wichtige Anwendungen sind der Einsatz in chemischen Herstellungsprozessen, Kühlkreisläufen, in der chemischen Reinigung oder als Enteisungsmittel. Im Bereich der Farben und Lacke geht der Trend allerdings weg von lösungsmittelbasierten Produkten hin zu umweltfreundlicheren Alternativen auf Wasserbasis. Diese Entwicklung wirkt sich hemmend auf die Nachfrage nach Lösungsmitteln aus.

Wachsender Verbrauch in Asien
 
Auf die Industrie in Asien-Pazifik entfielen im Jahr 2017 rund 44 % des globalen Lösungsmittel-Verbrauchs. China führte dabei mit großem Abstand vor Japan und Indien. Dahinter folgten die Regionen Nordamerika und Westeuropa. Ceresana erwartet für Asien-Pazifik weiter hohe Wachstumsraten. In den Bereichen Farben & Lacke, Druckfarben sowie Klebstoffe ist diese Region jeweils der größte Abnehmer für Lösungsmittel. In den Segmenten Kosmetik und Pharmazeutika sind dagegen Westeuropa und Nordamerika die größten Nachfrager.

Vielversprechende Ether

Alkohole sind mit Abstand der am stärksten nachgefragte Lösungsmitteltyp: vor allem Ethanol, n-Butanol, Isopropanol und Methanol. Auch im Bereich der Alkohole ist die Region Asien-Pazifik mit einem Verbrauch von rund 2,7 Millionen Tonnen der größte Nachfrager, gefolgt von Nordamerika. Außer Alkoholen wurden im Jahr 2017 vor allem Ketone als Lösungsmittel eingesetzt; aber auch Aromaten, Ester und Ether verfügen jeweils über signifikante Marktanteile. Die Gruppe der Ether wird mit einem prognostizierten Verbrauchsanstieg von 3,2 % pro Jahr voraussichtlich am stärksten wachsen.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Lösungsmittel-Markts – einschließlich Prognosen bis 2025: Für jede der sieben Weltregionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika werden der Verbrauch für die größten Länder, der Verbrauch aufgeteilt nach Lösungsmitteltypen sowie der Umsatz betrachtet.
In Kapitel 2 werden in 16 Ländern der Lösungsmittelumsatz sowie der Verbrauch in Farben und Lacken, Druckfarben, Klebstoffen, Kosmetika, Pharmazeutika sowie in sonstigen Anwendungen detailliert analysiert.
Kapitel 3 untersucht fundiert die Anwendungsgebiete von Lösungsmitteln: Daten zur Verbrauchsentwicklung, aufgeteilt auf die sieben Weltregionen. Außerdem wird in den wichtigsten Ländern der Verbrauch je Anwendungsgebiet einzeln betrachtet.
Kapitel 4 betrachtet den Verbrauch für die verschiedenen Lösungsmittel-Gruppen: Alkohole, Ketone, Ester, Ether, Aromaten, reine Kohlenwasserstoffe sowie sonstige Lösungsmittel. Zu den einzeln untersuchten Typen zählen Ethanol, n-Butanol, Isopropanol und Methanol, Aceton und Methylethylketon sowie Toluol.
Kapitel 5 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Lösungsmittel-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil und Produkttypen. Ausführliche Profile werden von 102 Herstellern geliefert, wie z.B. BP plc, Cargill Incorporated, China National Petroleum Corporation (CNPC), ExxonMobil Chemical Company, Oil and Natural Gas Corporation (ONGC), Petróleo Brasileiro S.A. (Petrobras), PJSC Lukoil, Royal Dutch Shell PLC, Sinopec Corp. und Total SA.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/loesungsmittel/

Marktstudie Lösungsmittel (4. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustrasse 34
78464 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen Shopping/Handel

Vielversprechende Verpackungen: Ceresana untersucht den europäischen Markt für Druckfarben

Wie können sich die Hersteller von Druckfarben in ihrem schrumpfenden Markt behaupten? Der rasante Aufstieg von Online-Druckereien revolutioniert seit einigen Jahren die Druckindustrie. „Digitaldruck ist in immer mehr Segmenten effizienter und schneller als analoge Druckverfahren“, berichtet Oliver Kutsch, der Geschäftsführer des Marktforschungsinstituts Ceresana. „Neben den Substitutionseffekten zwischen den einzelnen Druckverfahren ist besonders der Publikationsdruck einer sehr großen Konkurrenz digitaler Veröffentlichungsformen ausgesetzt.“ Ceresana hat den europäischen Markt für Druckfarben untersucht, wozu auch Toner für die Elektrofotografie (Laserdruck) gezählt werden. Die Analysten erwarten, dass der Druckfarben-Absatz bis zum Jahr 2024 insgesamt auf ein Niveau von rund 1,17 Millionen Tonnen zurückgehen wird. In einzelnen Bereichen ist aber nach wie vor Wachstum zu verzeichnen.

Marktstudie Druckfarben - Europa

Bunte Aussichten für Osteuropa

In verschiedenen osteuropäischen Ländern ist in den kommenden Jahren mit einem steigenden Gesamtverbrauch von Druckfarben zu rechnen. Zwar muss sich der Publikationsdruck auch dort den Problemen sinkender Auflagen, fehlender Werbebudgets und Abwanderung zu digitalen Konkurrenzangeboten stellen. Diese Verluste werden jedoch durch einen sehr dynamischen Verpackungsmarkt mehr als ausgeglichen. In Russland zum Beispiel wird die Nachfrage nach Druckfarben im Bereich Zeitungsdruck voraussichtlich um rund 3,8 % pro Jahr zurückgehen, der Verpackungsdruck seine Nachfrage jedoch um 4,2 % steigern.

Digitaldruck: Trend zu Inkjet ungebrochen

Der Trend zu immer kleineren Auflagen, einer höheren Anzahl an Druckaufträgen und personalisierten Inhalten in immer kürzerer Zeit begünstigt den Digitaldruck, der durch schnelle Erzeugung, Anpassung und Übertragung der Druckvorlage eine immense Zeiteinsparung ermöglicht. Besonders im Akzidenzdruck von Werbe-beilagen und anderen Gelegenheitsdrucksachen können digitale Drucksysteme ihre Stärke voll ausspielen. Digitaldruck setzt sich aber zunehmend auch im Buchdruck, im Etikettendruck sowie in weiteren Verpackungsanwendungen durch, zumal mittlerweile auch Stahl, Aluminium und Kunststoffe bedruckt werden können. Stetig erhöht der technologische Fortschritt die Druckqualität sowie die Druckgeschwindigkeit, während die Kosten sinken: Digitaldruck wird in immer mehr Anwendungsgebieten konkurrenzfähig. Investitionen in neue Tintenstrahlsysteme erreichen in ganz Europa neue Höchstwerte.

Verpackungsdruck: anspruchsvoll, aber lohnend

Für die Hersteller von Druckfarben gewinnt der Verpackungsdruck immer mehr an Bedeutung: Für Verpackungen gibt es keinen digitalen Ersatz. Der Verpackungs-aufwand nimmt sogar zu. Die Kennzeichnungspflichten werden strenger. Der Internethandel stärkt den Versandhandel und damit die Nachfrage nach Versand-verpackungen. Das sind sehr gute Vorzeichen für weiteres Wachstum: Die Analysten von Ceresana gehen in Europa für die kommenden acht Jahre von einer um jährlich 2,0 % wachsenden Nachfrage nach Verpackungsdruckfarben aus. Ein wichtiger Punkt bei Verpackungen für Nahrungsmittel sind Vorschriften bezüglich der Migration von Schadstoffen.

Green Printing: UV-härtende Druckfarben gefragt

Ein wachsendes Gesundheits- und Umweltbewusstsein führt zur Entwicklung neuer Druckfarben und Verarbeitungsmethoden, zum Beispiel zum Einsatz von UV- und anderen strahlungshärtenden Druckfarben. Bei migrationsarmen UV-Druckfarben wird durch eine vollständige Aushärtung verhindert, dass Photoinitiatoren freigesetzt werden. In Verpackungen werden gegen die Migration von Druckfarben immer wirkungsvollere Barriere-Schichten eingebaut. Während der Verbrauch von konventionellen Lösungsmittel-basierten Produkten sinkt, entwickelt sich der Absatz moderner, schadstoffarmer Druckfarben sehr dynamisch.

Die Studie in Kürze:

In Kapitel 1 werden für 21 Länder Europas der Verbrauch, die Produktion, Import und Export sowie der Umsatz von Druckfarben angegeben. Darüber hinaus analysiert die Studie den Verbrauch von Druckfarben in den unterschiedlichen Anwendungsgebieten sowie aufgeteilt nach Druckverfahren.
Kapitel 2 stellt die Anwendungsgebiete von Druckfarben detailliert dar: Angegeben werden Daten zur Verbrauchsentwicklung in den Anwendungsgebieten Zeitungen, Bücher, Zeitschriften, Werbung, Verpackung sowie sonstige Anwendungen.
Kapitel 3 betrachtet die Nachfrage nach Druckfarben aufgeteilt in die Druckverfahren Offset, Gravur, Flexo, Digital und sonstige Druckverfahren.
Kapitel 4 bietet nützliche Unternehmensprofile von bedeutenden Druckfarben-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 67 Herstellern geliefert, wie z.B. Agfa Graphics N.V., Altana AG, Colorgraf S.p.A., DRUCKFARBEN HELLAS S.A. Group, Flint Group SA, FUJIFILM Europe GmbH, hubergroup, Inx Europe Limited, Sicpa Holding SA und Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/druckfarben-europa/

Über Ceresana
Ceresana ist international führend bei Marktforschung und Consulting zu Chemikalien, Kunststoffen, Industriegütern und Verpackungen. Das Unternehmen beliefert bereits seit über 15 Jahren über 10.000 Kunden aus Industrie und Handel in 60 Ländern mit aktuellen Analysen. Die Dienstleistungen von Ceresana für Hersteller, Verarbeiter und Verbände umfassen umsetzungsorientierte Beratung, maßgeschneiderte Auftragsstudien und über 100 auftragsunabhängige Marktstudien.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Rasanter Wandel: Ceresana untersucht den Weltmarkt für Druckfarben

Print wird oft totgesagt. Tinte auf toten Bäumen ist aber nach wie vor ein gutes Geschäft. Nach einer neuen Marktstudie von Ceresana wird der weltweite Absatz von Druckfarben, wozu auch Toner für Laserdruck zählen, bis zum Jahr 2023 ein Volumen von rund 25,7 Milliarden US-Dollar erreichen. Im Jahr 2011 waren es noch unter 20 Milliarden Dollar. Von diesem Wachstum können allerdings nicht alle Hersteller profitieren. Die Druckindustrie macht radikale Umwälzungen durch: Während Traditionsbetriebe untergehen, legen Online-Druckereien einen rasanten Aufstieg hin; herkömmliche Druckverfahren werden zunehmend von digitalen Veröffentlichungsformen verdrängt.

Inder blättern noch gerne

In großen Teilen Westeuropas und Nordamerikas ist die Digitalisierung schon weit vorangeschritten; die Druckauflagen von Zeitungen, Zeitschriften und Büchern sinken zum Teil sehr deutlich. Es gibt aber auch noch Weltregionen, in denen immer mehr Zeitungen gedruckt werden. Eine solche Ausnahme ist Indien: Ceresana prognostiziert, dass dort die Nachfrage nach Farben für Zeitungen in den kommenden acht Jahren um über 9 Prozent pro Jahr wachsen wird. Langfristig wird aber der Publikationsdruck voraussichtlich überall schwächeln.

Verpackungen als Rettung

Für die Hersteller von Druckfarben wird der Verpackungsdruck immer wichtiger. Für Verpackungen gibt es keinen digitalen Ersatz. Der Verbrauch nimmt sogar zu: Die Kennzeichnungspflichten werden strenger; Internethandel vergrößert die Nachfrage nach Versandverpackungen. Für Nordamerika zum Beispiel geht Ceresana davon aus, dass die Farb-Nachfrage für Verpackungen bis 2023 um 1,7 Prozent pro Jahr wachsen wird. Für intelligente Verpackungen und gedruckte Elektronik werden zudem in den kommenden Jahren leitfähige Druckfarben enorm an Bedeutung gewinnen.

Digitaldruck verdrängt Konkurrenten

Die Anforderungen an Druckereien steigen ständig. Der Trend zu immer kleineren Auflagen, einer höheren Anzahl an Aufträgen und personalisierten Inhalten in immer kürzerer Zeit begünstigt den schnellen Digitaldruck, der keine Druckplatten braucht. Besonders im Akzidenzdruck von Werbebeilagen und anderen Gelegenheitsdrucksachen können digitale Drucksysteme ihre Stärke voll ausspielen. Digitale Produktion setzt sich aber zunehmend auch im Etikettendruck, in weiteren Verpackungsanwendungen sowie Buch- und Zeitungsdruck durch. Aktuell verzeichnen vor allem Tintenstrahlsysteme sehr hohe Zuwachsraten.

Grüner Drucken

Wachsendes Umweltbewusstsein führt dazu, dass die Entwicklung von UV- und anderen strahlungshärtenden Druckfarben vorangetrieben wird. Der Verbrauch dieser neuen Produkte entwickelt sich sehr dynamisch zu Lasten von konventionellen Farben auf Basis von Lösungsmitteln. Das verringert die Belastungen durch flüchtige organische Bestandteile, gleichzeitig werden Produkteigenschaften verbessert, beispielsweise höhere Stabilität und Hitzebeständigkeit, einfachere Reinigung oder geringere Feuergefährlichkeit. Verkäufe von UV-härtenden Druckfarben werden voraussichtlich um über 13 Prozent pro Jahr zulegen. Marktanteile gewinnen auch Druckfarben auf Wasser-Basis.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Druckfarben – einschließlich Prognosen bis 2023. Für jede Region wird die Entwicklung von Umsatz sowie Produktion und Verbrauch erläutert.
In Kapitel 2 werden die wichtigsten 17 Länder einzeln betrachtet: Dargestellt werden Verbrauch, Umsatz, Produktion sowie Import und Export von Druckfarben. Die Nachfrage wird zudem detailliert analysiert für die einzelnen Verfahren Offsetdruck, Gravurdruck (Tiefdruck), Flexodruck, Digitaldruck sowie sonstige Druckverfahren. Darüber hinaus wird der Verbrauch in 6 Anwendungsgebiete unterteilt.
Kapitel 3 analysiert die einzelnen Einsatzgebiete von Druckfarben auf Länder- und Regionen-Basis: Zeitungen, Zeitschriften, Bücher, Werbung, Verpackung sowie sonstige Anwendungen.
In Kapitel 4 wird der Verbrauch von Druckfarben aufgeteilt nach Druckverfahren angegeben. Die Daten zur Verbrauchsentwicklung werden betrachtet für die 6 Weltregionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik sowie Mittlerer Osten & Afrika.
Kapitel 5 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Hersteller von Druckfarben, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 91 Herstellern geliefert, wie z.B. Agfa Graphics N.V., Altana AG, Dainichiseika Color & Chemicals Mfg. Co., Ltd, DIC Corporation, Flint Group SA, Huber Group, Quad/Graphics, Inc., Sakata Inx Corporation, Siegwerk Druckfarben AG & Co. KGaA, TOYO INK SC Holdings Co., Ltd.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/druckfarben-welt/

Marktstudie Druckfarben - Welt

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen, Agrar und Baustoffe.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Pressemitteilungen

Schluss mit nachhaltigem Drucken – sind UV-Technologien auf Papier sinnvoll?

Drucksachen auf Recyclingpapier werden mit UV-LED-Farben zur Farce.

Schluss mit nachhaltigem Drucken - sind UV-Technologien auf Papier sinnvoll?

Senser Druck unterstützt mit klimaneutralen Druck Menschen in TOGO – in IHRER HEIMAT

Verantwortungsvolle und umweltbewusste Druckkunden, die Ihre Broschüren, Kataloge und Prospekte auf Recyclingpapier drucken lassen, werden von einigen Druckereien, die neuerdings UV-LED-Farben einsetzen nicht ausreichend informiert.

Drucksachen auf Recyclingpapier werden mit UV LED Farben zur Farce.

Klimaschützer, Umweltschützer und überzeugte Verwender von Recyclingpapieren setzen auf Bio-Farben, Ökostrom, klimaneutrale Herstellung und auf eine chemiereduzierte Produktion ihrer beauftragten Drucksachen – und das ist ökologisch der richtige Weg.
Dazu passt UV-Farbe, vergleichbar mit Plastik, nicht. Es kann nicht sein, dass täglich hunderttausende Bogen Recyclingpapier, aber auch Frischfaserpapier, mit dieser umweltschädlichen Plastik-Farbe verschmutzt werden. Da werden Plastiktüten zum kleineren Übel.

In der UV-Technologie werden spezielle Druckfarben mit sogenannten Fotoinitiatoren verwendet, damit sie unter dem UV-Licht (die Druckmaschine hat einen zusätzlichen UV-Trockner) sofort reagieren können und härten. Es findet eine Polymerisation statt. Die Farben sind vor der Härtung gesundheitsschädlich und es müssten alle, die damit in Kontakt kommen, Schutzkleidung, Handschuhe und Brille tragen. Farbabfälle müssen als Sondermüll entsorgt werden. Auch Altpapier wird damit, statt zum wiederverwertbaren Rohstoff, zum Sondermüll da es kaum de-inkt werden kann. Die gehärtete Farbe kann mit Plastik verglichen werden. Die Maschinenhersteller der neuen LED-Technologie werben auch mit einer guten CO2-Bilanz – lassen Sie sich nicht täuschen, Atomkraftwerke haben auch eine gute CO2-Bilanz.

Zudem wirbt die Druckmaschinen-Industrie noch mit dem Begriff LE-UV-Technologie. LE steht dabei für «Low-Energie» (tiefer Energiebedarf). Dieser Energiebedarf ist aber alles andere als tief. Die Trocknungsenergie, eben diese UV-Strahlen zur Polymerisation, wird dem Druckprodukt zusätzlich zugeführt. Das LOW bezieht sich nur auf den schon länger bekannten konventionellen UV-Druck, der mit noch wesentlich höherer Energie betrieben wird.

Diese umweltschädliche Entwicklung macht Senser Druck selbstverständlich nicht mit. Wir produzieren seit eh und je mit Farben aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen, alkoholfrei und chemiereduziert, mit Ökostrom und nehmen ein paar Stunden längere Trocknungszeiten in Kauf. Ökologie ist bei Senser Druck Engagement , Überzeugung und Leidenschaft, nicht Marketing und Verkaufsstrategie.

Senser Druck ist spezialisiert auf vierfarbige Broschüren, Prospekte und Kataloge in hochwertigster Qualität. Die Druckerei Senser Druck GmbH in Augsburg / Bayern produziert klimaneutral nach dem bewährten natureOffice Prozess, druckt mit mineralölfreien Biofarben auf Grundlage nachwachsender Rohstoffe wie z. B. Rapsöl und verschiedener Holzöle. Das Unternehmen verwendet nur Ökostrom von Greenpeace Energy aus Wasserkraft/Windkraft und produziert mit der hauseigenen Solarstromanlage etwa 20 % des gesamten Strombedarfs.
Die Maschinenabwärme der Druckmaschinen wird über einen Wärmetauscher zum Heizen der Buchbinderei genutzt. Die von Senser Druck verwendeten Papiersorten sind ausschließlich aus forstwirtschaftlichem kontrolliertem Waldanbau. Seit 2012 unterstützt die Druckerei das Klimaschutzprojekt „Project Togo“ in Westafrika.
Ein besonderer Service ist das kostenlose Bildarchiv mit über 34.000 Fotos unter www.pix4print.de

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SENSER DRUCK GmbH
Bernhard Tokarski
Bergstraße 3
86199 Augsburg
0821-906490
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Ceresana veröffentlicht dritte Studie zum Weltmarkt für Lösungsmittel

Ob Farben oder Klebstoffe, Medikamente oder Kosmetika: für die Herstellung zahlreicher Industrieprodukte sind Lösungsmittel immens wichtig. Ceresana veröffentlicht den umfassendsten Report zum Weltmarkt für Lösungsmittel. Laut dieser Studie, die nun bereits in dritter Auflage erscheint, wurden im Jahr 2013 Lösungsmittel für rund 25 Milliarden US-Dollar verkauft. Die Marktforscher erwarten bis zum Jahr 2021 einen weiteren Umsatzanstieg um durchschnittlich 4% jährlich.

Umstritten, aber oft gebraucht

Die größten Verbraucher von Lösungsmitteln sind die Hersteller von Farben und Lacken, mit großem Abstand vor den Produzenten von Druckfarben. Danach kommt die Nachfrage der pharmazeutischen Industrie, gefolgt von der Verwendung in Kosmetika sowie in Klebstoffen. Weitere wichtige Anwendungen sind der Einsatz in chemischen Herstellungsprozessen, Kühlkreisläufen, der chemischen Reinigung oder Enteisungsmitteln. Bei Farben und Lacken geht der Trend allerdings zu Produkten auf Wasserbasis und anderen umweltfreundlicheren Alternativen. Vor allem in Europa und Nordamerika sinkt der Anteil von Farben und Lacken auf der Basis von Lösungsmitteln, die als bedenklich für Umwelt und Gesundheit gelten.
 
Verbrauch variiert je nach Region

Im Bereich Farben und Lacke entfallen auf die Region Asien-Pazifik nun bereits rund 45% der weltweiten Lösungsmittel-Nachfrage. In den Anwendungsgebieten Druckfarben und Klebstoffe sind die asiatischen Länder ebenfalls die größten Abnehmer von Lösungsmitteln. Bei der Produktion von Kosmetika sind dagegen Nordamerika und Westeuropa die Hauptanwender von Lösungsmitteln; in der pharmazeutischen Industrie setzt Nordamerika die größte Menge ein.

Erholung in Nordamerika

Die Region Asien-Pazifik ist mit einem Anteil von knapp 41% am weltweiten Verbrauch der wichtigste Absatzmarkt für Lösungsmittel, gefolgt von Nordamerika und Westeuropa. Das größte Wachstum verzeichnen dabei China, Indien und Brasilien; aber auch in Nordamerika ist nach einem leichten Absatzrückgang in den letzten Jahren wieder ein Aufwärtstrend erkennbar. Für Westeuropa rechnet Ceresana dagegen mit Stagnation, weil dort die Industrien, die Lösungsmittel verarbeiten, kaum noch wachsen.

Alkohole sind beliebteste Lösungsmittel

Im Jahr 2013 wurden akoholische Lösungsmittel am häufigsten verwendet: vor allem Ethanol, n-Butanol, Isopropanol und Methanol. Insgesamt wurden davon weltweit rund 6,5 Millionen Tonnen verbraucht. Aromaten, Ketone, Ester und Ether haben ebenfalls signifikante Marktanteile. Insgesamt zählen Ethanol, Toluol und Aceton zu den meistgefragten Lösungsmitteln. Die Gruppe der Ether wird mit einem prognostizierten Verbrauchsanstieg von 3,4% pro Jahr voraussichtlich am stärksten wachsen.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 fasst kurz und prägnant das Wichtigste zu Lösungsmitteln zusammen und informiert über ihre Herstellung und Verwendung.
Kapitel 2 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Lösungsmittel-Markts – einschließlich Prognosen bis 2021: Für jede Region der Welt wird neben dem Umsatz der Verbrauch je Produkttyp erläutert.
In Kapitel 3 werden in 14 Ländern der Lösungsmittelumsatz sowie der Verbrauch in Farben und Lacken, Druckfarben, Klebstoffen, Kosmetika, Pharmazeutika sowie in sonstigen Anwendungen detailliert analysiert.
Kapitel 4 untersucht fundiert die Anwendungsgebiete von Lösungsmitteln: Daten zur Ver-brauchsentwicklung, aufgeteilt auf die sieben Weltregionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika.
Kapitel 5 betrachtet den Verbrauch für einzelne Lösungsmittel-Gruppen, wie Alkohole, Ketone, Ester, Ether, Aromaten, reine Kohlenwasserstoffe sowie sonstige Lösungsmittel. Zu den einzeln untersuchten Typen zählen Ethanol, n-Butanol, Isopropanol und Methanol, Aceton und Methylethylketon sowie Toluol.
Kapitel 6 bietet nützliche Unternehmensprofile der bedeutendsten Lösungsmittel-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten, Kurzprofil und Produkttypen. Ausführliche Profile werden von 105 Herstellern geliefert, wie z.B. BP PLC, Chevron Corp., China National Petroleum Corporation, Eni S.p.A., Exxon Mobil Corporation, Royal Dutch Shell, PLC Saudi Arabian Oil Co., SINOPEC Corp., The Dow Chemical Company und Total SA.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/chemikalien/loesungsmittel/

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 55 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen.
Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und über 60 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

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Tapetenbeschichtungen von Follmann für ein schönes Zuhause

Tapetenbeschichtungen von Follmann für ein schönes Zuhause

Tapetenbeschichtungen von Follmann

Das Zuhause ist ein Ort zum Entspannen und Wohlfühlen, dort wollen wir uns mit der Familie erholen und Freunde treffen. Die eigenen vier Wände dienen als Rückzugsort und Wohlfühloase, in denen die Wandgestaltung von entscheidender Bedeutung für unser Wohlbefinden ist.

Für die passende Chemie im eigenen Zuhause sorgt das Mindener Unternehmen Follmann mit seinen Veredelungsprodukten für die Tapetenindustrie . Mitentscheidend für den Erfolg des Spezialchemie-Unternehmens ist eine leistungsfähige Forschungsabteilung für die Verbesserung bestehender Produkte und die Entwicklung neuer Sortimente.

Follmann entwickelt „grünes Treibmittel“ für Heißprägetapeten

Azodicarbonamide – ein pulverförmiger Stoff, der unter anderem bei der Tapetenherstellung zum Aufschäumen von Polymermassen dient – steht auf der REACh Kandidatenliste der besorgniserregenden Stoffe und könnte somit als gefährlich eingestuft werden.

Die Tapetenbranche sucht nach einer Alternative, an der auch die Experten der Forschungsabteilung von Follmann mit Hochdruck arbeiten. Dem Unternehmen ist es jetzt gelungen in aufwendigen Tests aufzuzeigen, dass es für die Anwendung „Heißprägetapete“ eine grüne Lösung gibt.

Nähere Einblicke zum Thema „grünes Treibmittel“ gewährt Follmann vom 8. bis 11. Januar 2014 auf der Heimtextil, die Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien in Frankfurt am Main. Gespannt sein dürfen die Besucher auch auf die neuen Design- und Gestaltungsmöglichkeiten für Tapeten, die in Form einer Neuauflage des Tapetenkalenders vorgestellt werden.

Neuer Vertriebsleiter Tapetenbeschichtungen – Mark Stefan Schmitt

Innovative Chemie und Entwicklung gehören bei Follmann zum Alltag. Das Unternehmen setzt mit seinen motivierten Mitarbeitern auch weiterhin auf Qualität und baut so die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit seinen Kunden stetig weiter aus.

Diese Vorgabe und Philosophie setzt seit dem 1. Oktober 2013 der neue Vertriebsleiter für das Geschäftsfeld Tapetenbeschichtungen – Mark Stefan Schmitt – um. Mit seiner internationalen Erfahrung und seinem großen Know-how ist er ein kompetenter Ansprechpartner für die Produkte für Tapetenbeschichtungen, wie Druckfarben, Acrylschäume, Plastisole, Streugranulate und Einfärbepasten.

Nach der erfolgreichen Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Hoechst AG hat Herr Schmitt seine weitere Berufserfahrung im Vertriebsbereich ausgebaut und vertieft. Herr Schmitt übernahm unterschiedliche Vertriebs- und Marketingfunktionen innerhalb der Unternehmensgruppe der Trevira GmbH; unter anderem war er drei Jahre in Dänemark als Area Sales Manager für den Bereich Filaments Automotive aktiv. In den vergangenen sieben Jahren hatte Herr Schmitt als Vertriebsleiter die weltweite Verantwortung für eine Premium Produktgruppe im Bereich der textilen Inneneinrichtung.

Chemieindustrie

Kontakt:
Follmann & Co. GmbH & Co. KG
Ina Schnelle
Karlstraße 59
32423 Minden
05719339198
ina.schnelle@follmann.de
http://www.follmann.de

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Druckfarben machen den Euro sicher

Druckfarben machen den Euro sicher

(ddp direct) Ab Mai bringt die Europäische Zentralbank neue 5 Euro-Banknoten in Umlauf. Die Geldscheine weisen eine Vielzahl unterschiedlichster Sicherheitsmerkmale auf. Etliche davon basieren auf Farben und speziellen Druckverfahren.

Unsere Banknoten sind nahezu fälschungssicher

Damit Fälscher keine Chance haben, lassen sich die Hersteller von Banknoten immer kompliziertere und komplexere Produktionsverfahren einfallen. Das fängt bereits beim Papier für die Geldscheine an. Dieser spezielle Bedruckstoff wird bei Banknoten Substrat genannt. Dabei handelt es sich um Papier, das meist auf Basis von Samenhaaren der Baumwolle hergestellt wird. Substrate aus Baumwolle haben den Vorteil, dass sie durch versehentliches Waschen nicht kaputt gehen. Auch die Haptik, also das Gefühl beim Anfassen, unterscheidet sich deutlich von anderen Papiersorten wie beispielsweise handelsüblichem Brief- oder Druckerpapier. Für Euro-Banknoten wird ein spezielles Baumwollpapier verwendet, das langfaseriger und fester ist als normales Papier. Die genaue Zusammensetzung ist geheim.

Unsere Euro-Banknoten weisen darüber hinaus eine Vielzahl von Sicherheitsmerkmalen auf. Einige davon sind mit bloßem Auge zu erkennen, andere wiederum nur mit Hilfe einer Lupe oder UV-Licht. Und dann gibt es Merkmale, die gar nicht erst öffentlich gemacht werden. Viele der sichtbaren Sicherheitsmerkmale werden mit Druckfarben in speziell entwickelten Druckverfahren auf die Geldscheine aufgebracht.

Farben und Designs verändern sich

Welche Möglichkeiten die Hersteller von Banknoten heutzutage allein mit Druckfarben haben, die Scheine fälschungssicher zu machen, wird schon beim oberflächlichen Betrachten deutlich. Filigrane Muster, schimmernde Farben sowie Zahlen, die den Farbton wechseln, sind auffällige Merkmale, die selbst dem Laien die Echtheit des Scheins auf den ersten Blick bestätigen. Wer genauer hinsieht und eine Lupe zur Hand nimmt, erkennt gestochen scharfe Mikroschrift, die kein Kopierer oder Scanner hundertprozentig exakt reproduzieren kann.

Ein Sicherheitsmerkmal der Banknoten ab 50 Euro aufwärts ist der Farbwechsel der Wertzahl. Je nach dem, wie das Licht auf den Schein fällt, wechselt die Farbe der Zahl 50 auf dem Weißfeld des 50-Euro-Scheins von violett zu oliv. Diesen Effekt erzielt die Druckerei durch so genannte optisch variable Druckfarben. Sie enthalten Pigmente, die das einfallende Licht brechen, streuen oder reflektieren und so den für uns sichtbaren Farbeindruck verändern.

Ein weiteres Merkmal sind irisierende Druckeffekte. Sie basieren auf leuchtenden Spezialfarben, die beim Kippen einer Banknote ihre Farbe verändern, so dass das gedruckte Motiv sichtbar oder unsichtbar wird. Auch hier ist der Winkel des Lichteinfalls für die Wirkung entscheidend. Der irisierende Effekt verdankt seine Wirkung winzigen Glimmerplättchen, die einem transparenten Farblack beigemischt werden. Wird dieser Lack im Siebdruckverfahren auf das Papier der Banknote aufgebracht, richten sich diese Plättchen aus, und es wird der irisierende Effekt sichtbar.

Effektfarben kombinieren die Hersteller mit ausgefallenen Designs. So lassen sich die unterschiedlichsten Sicherheitsmerkmale kreieren – ganz nach Wunsch der Zentralbank. Alle diese Effekte lassen sich äußerst vielseitig einsetzen und ermöglichen Sicherheitselemente, die sich für die tiefer gehende Echtheitsprüfung einer Banknote eignen, ohne dass dafür ein besonderes Prüfgerät nötig ist.

Fluoreszierende Farben und dreidimensionale Effekte

Häufig erleben wir, dass die Kassiererin im Supermarkt unseren 50-Euro-Schein unter ein kleines Gerät hält. Sie prüft damit die Echtheit der Banknote mit Hilfe von UV-Licht. Beim Druck der Banknoten setzen die Hersteller Farbe ein, die fluoreszierende Pigmente enthält. Alternativ mischt man dem Papier schon bei dessen Herstellung Melierfasern bei, die mit fluoreszierenden Farben eingefärbt sind. Bestrahlt man die Banknote mit kurzwelligem UV-Licht, werden je nach Wellenlänge des Lichts unterschiedliche Farben oder Muster sichtbar.

Ein weiteres, mit Druckfarbe erzeugtes Sicherheitsmerkmal ist das Durchsichtsregister. Hierbei handelt es sich um ein sich ergänzendes Muster, das jeweils in Teilen auf die Vorder- und Rückseite der Banknote gedruckt ist. Im Fall unserer Geldscheine ist es die Wertzahl auf dem Euro. Ein Durchsichtsregister vervollständigt sich im Gegenlicht; beide Seiten ergänzen sich exakt. Durchsichtsregister sind sehr schwierig zu reproduzieren, da beim beidseitigen Druck höchste Genauigkeit erforderlich ist.

Weitere drucktechnisch hergestellte Muster sind Hologramme und Kinegramme. Dabei handelt es sich um aufgebrachte oder in das Papier eingearbeitete Folienelemente, die ein zweidimensionales (Kinegramm) oder dreidimensionales Erscheinungsbild haben. Je nach Blickwinkel ändert sich die Abbildung; auch Bewegungsabläufe lassen sich darstellen. Kopiert man Hologramme und Kinegramme, ist der Effekt nicht mehr sichtbar.

Die Entwicklung geht weiter

Die Hersteller von Banknoten, aber auch von Sicherheitsdokumenten wie Personalausweis oder Reisepass, stehen vor der großen Herausforderung, potenziellen Fälschern immer mindestens einen Schritt voraus sein zu müssen. Daher forschen sie unentwegt an neuen Verfahren und entwickeln bestehende weiter. Immer öfter nimmt man dabei Anleihen bei der Natur, die sich über Jahrmillionen der Evolution immer weiter perfektioniert hat.

Für die Fälschungssicherheit von Banknoten und Ausweisen hat man in den vergangenen Jahren intensiv eine Bakterienart erforscht, die über ein Protein verfügt, dass unter bestimmten Voraussetzungen seine Farbe von purpurrot nach gelb verändert, wenn Licht auf das Protein fällt. Dieser Farbwechsel geschieht in Sekundenschnelle und ist so deutlich, dass er untrüglich als Echtheitsmerkmal eines Geldscheins oder Ausweises dienen kann.

Inzwischen sind die Forscher so weit, dieses Protein in größeren Mengen gewinnen zu können. Über ein spezielles Verfahren wird es Druckfarben beigemischt und kann so als Sicherheitsmerkmal auf Ausweise oder Banknoten aufgebracht werden. Und die Forscher sind sich sicher, dass die Natur weitere Möglichkeiten bereithält, unsere Banknoten noch fälschungssicherer zu machen. Denn eines steht fest: Auch in Zukunft wird Bargeld aus unserem täglichen Leben nicht wegzudenken sein.

Trotz Online-Banking, Internet-Shops und Kreditkarten bezahlen wir tagtäglich viele unserer Einkäufe mit Euro-Banknoten und ?Münzen. Dass wir dabei echte Scheine über den Ladentisch geben und keine Fälschungen, ist für uns selbstverständlich – kaum einer macht sich vor dem Bezahlen Gedanken darüber, ob er wohl Falschgeld in den Händen hält. Dennoch bringen Geldfälscher Jahr für Jahr Blüten in Umlauf, wie eine Statistik der Bundesbank zeigt. Danach registrierte das Institut 2012 gut 41.500 falsche Euro-Banknoten und damit rund 6,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor (39.000). Weil Kriminelle zunehmend auf kleine Scheine wie den 20er setzen, blieb der Gesamtschaden jedoch mit 2,2 Millionen Euro auf dem niedrigen Vorjahresniveau.

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Das Deutsche Lackinstitut GmbH (DLI) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Lackhersteller in Deutschland. Das Institut wurde 1969 gegründet, um die Verbreitung des Wissens um Lack und Lackerzeugnisse, insbesondere ihre Bedeutung auf kulturellem, technischem und wirtschaftlichen Gebiet zu fördern. Das DLI betreibt dazu Markt- und Meinungsforschung, Public Relations sowie Gemeinschaftswerbung und erstellt Gutachten. Wesentliche Tätigkeit ist seit vielen Jahren die Herausgabe von Informationsschriften zu verschiedenen Themen, etwa der Schriftenreihen Ratgeber Farbe, Dokumente zu Lacken und Farben oder des Informationsdienstes Lack im Gespräch. Mit diesen Medien, aber auch dem Internetauftritt wird eine herstellerunabhängige Verbraucherinformation über Lacke und Farben gewährleistet. Das Deutsche Lackinstitut hat seinen Sitz in Frankfurt am Main.

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Pressemitteilungen

Papiermusterbuch für Umwelthelden

print-pool.com legt ein neues Papiermusterbuch für umweltgerecht produzierte Drucksachen auf

Papiermusterbuch für Umwelthelden

Papiermusterbuch für UMWELTHELDEN!

Das Vorurteil: „Recyclingpapier ist doch grau und Biodruckfarben sehen furchtbar aus.“ wird widerlegt: Das Buch präsentiert 27 Papiere in brillanter Qualität – vom Recyclingpapier bis zum zertifizierten Bilderdruckpapier aus verantwortungsvollen Quellen. 50 Druckflächen aus der mineralölfreien Bioskala in 10%-Stufen sind im Musterbuch integriert worden, um das Farbverhalten auf unterschiedlichen Oberflächen zu visualisieren.

Das Musterbuch kann kostenlos unter www.print-pool.com bestellt werden.

Ressourcen zu schonen ist ein aktuelles Thema unserer Zeit. Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass ihre Imagebroschüre, der Briefbogen oder die Visitenkarte bis vor kurzem noch ein Baum war und für konventionelle Druckfarben auch Erdöl verbraucht wird. „Wir möchten durch eine nachhaltige Medienproduktion Vorurteile abbauen und den Einsatz von Recyclingpapier sowie umweltfreundliche Druckverfahren fördern“, erklärt Matthias Simon, Geschäftsführer der Print Pool GmbH. Seit 2005 wurden bei Print Pool systematisch umweltschonende Druckprozesse und freiwillige Kontrollen wie die des Blauen Engels oder des FSC (Forest Stewardship Council) bis hin zum klimaneutralen Versand eingeführt.

Die Print Pool Agentur berät Sie persönlich und kompetent bei Layout- und Produktionsfragen, Produktfotografie oder Werbetechnik.

www.print-pool.com
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Print Pool GmbH | Georg-Ohm-Str. 11 | 65232 Taunusstein
Telefon +49(0) 6128 48 92 111
Telefax +49(0) 6128 48 92 121

Print Pool GmbH | Volckmarstraße 9 | 67547 Worms
Telefon +49(0) 6241 49 60 870
Telefax +49(0) 6241 85 48 893

Naturnah und ökologisch nachhaltig: Ressourcenschonende Drucksachen
klimaneutral und umweltfreundlich produziert mit Biofarben auf Pflanzenölbasis.

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Matthias Simon
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Finanzen/Wirtschaft

Druckfrisch: Ceresana veröffentlicht neue Studie zum globalen Markt für Druckfarben

Druckfarben dienen der Informationsverbreitung und kommen bei nahezu allen uns umgebenden Produkten zur Anwendung. Ein kurzer Blick genügt: Ein Kalender an der Wand, die Zeitung auf dem Tisch, eine Keksschachtel, Werbekataloge oder die Tapete – all diese Produkte wurden bedruckt, um sie farblich zu gestalten oder Informationen zu vermitteln. Die Bedeutung von Druckfarben geht deutlich über den Umsatz von über 20 Milliarden US-Dollar hinaus, der mit ihnen weltweit im Jahr 2011 erwirtschaftet wurde.

Vom Publikationsdruck zum Verpackungsdruck

Entwicklungen im Bereich der modernen Informationstechnologie bringen Veränderungen für Hersteller und Händler von Druckfarben mit sich. Die größte Herausforderung stellen derzeit die immer beliebteren elektronischen Medien dar: Zeitungen und Bücher werden auf eReadern gelesen und Informationen über das Internet ausgetauscht. Werbeausgaben fließen immer häufiger in TV-, Radio- und Internetwerbung und verstärken damit die weitere Substitution klassischer Printmedien.
Hingegen gewinnt der Verpackungsdruck für die Druckindustrie immer mehr an Bedeutung. „Waren müssen weiterhin verpackt werden und die Konsumenten benötigen direkt am Produkt Informationen über dessen Inhalte. Außerdem stärkt der Internethandel den Versandhandel und erhöht den damit notwendigen Verpackungsaufwand“, erklärt Oliver Kutsch, Geschäftsführer von Ceresana. Der demographische Wandel in den Industrienationen und der sozioökonomische Wandel in vielen Schwellenländern führen zu verändertem Konsumverhalten bezüglich verpackter Lebensmittel. Das beeinflusst den Bedarf an Verpackungen.

Digital-Druck punktet mit Flexibilität

Gleichzeitig mit dem sich wandelnden Anforderungsprofil der Druckaufträge verändert sich auch die Verteilung der eingesetzten Druckverfahren. Aufgrund von sinkenden Auflagengrößen und vermehrt nachgefragten individualisierten Druckprodukten kann der Digital-Druck andere Druckverfahren substituieren oder neue Anwendungsgebiete erschließen. Durch ständige Weiterentwicklungen sinken bei steigender Qualität die Herstellungskosten. Ein weiteres Druckverfahren, das derzeit überdurchschnittliche Wachstumsraten erfährt, ist der Flexo-Druck. Durch seinen hohen Anteil beim Verpackungsdruck profitiert er vom generell wachsenden Verpackungsmarkt und ersetzt auch in weiteren Anwendungsgebieten bisher verwendete Druckverfahren.

Entwicklungen in Richtung Umweltverträglichkeit

Ein Grund, Druckverfahren zu substituieren, ist beispielsweise die bessere Umweltverträglichkeit eines neuen Prozesses. Sind bei der Herstellung von Druckplatten schädliche Chemikalien notwendig oder müssen lösungsmittelhaltige Druckfarben verwendet werden, die einen hohen VOC-Ausstoß haben, fordern Verbraucher und Gesetzgeber immer stärker den Einsatz von alternativen Verfahren. Weiterentwickelt werden dabei sowohl die verschiedenen Druckverfahren, wie beispielsweise Offset-, Gravur-, Flexo- oder Siebdruck, als auch die eingesetzten Druckfarben. Fortschritte sind dabei z.B. in den Bereichen strahlenhärtende Farben oder Mischungen mit Naturharzen zu beobachten.

Neues Anwendungsgebiet Elektronikdruck

Druckfarben sind maßgeschneiderte Produkte, die spezifischen Drucktechnologien und Anwendungen gerecht werden müssen. Unterschiedlichste zu bedruckende Medien und Einsatzgebiete der Endprodukte erfordern viel Flexibilität. Hinzu kommen neue Anwendungsgebiete, in denen sich Drucktechnologien etablieren können. Aktuell ist hier der Elektronikdruck zu nennen, bei dem komplette elektronische Bauteile mittels leitfähiger Druckfarben hergestellt werden. Diese Bauteile kommen häufig in RFID-Chips, Displays oder Solarzellen zum Einsatz.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des globalen Marktes für Druckfarben – einschließlich Prognosen bis 2019: Für jede Region wird die Entwicklung von Umsatz sowie Produktion und Verbrauch erläutert.

In Kapitel 2 werden die für den Druckfarben-Markt wichtigsten 16 Länder einzeln betrachtet: Dargestellt werden Verbrauch, Umsatz, Produktion sowie Import und Export. Die Nachfrage wird analysiert, und zwar detailliert für die Verfahren Offsetdruck, Gravurdruck (Tiefdruck), Flexodruck, Digitaldruck sowie sonstige Druckverfahren.

Kapitel 3: Hier werden die Verarbeitungsverfahren von Druckfarben sowie Einflüsse durch verschiedene Anwendungsgebiete fundiert untersucht. Die Daten zur Verbrauchsentwicklung werden betrachtet für die Regionen West- und Osteuropa, Nord- und Südamerika, Asien-Pazifik, Mittlerer Osten und Afrika.

Kapitel 4 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Druckfarben-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 87 Herstellern geliefert, wie z.B. Altana, Dainichiseika, DIC, Flint Group, Fujifilm North America, Huber, Royal Dutch Van Son, Sakata, Inx, Sanchez, Sicpa, Siegwerk Druckfarben, T&K TOKA, Tokyo Printing Ink oder TOYO INK.

www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/druckfarben-welt/


Über Ceresana

Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie mit Niederlassungen in Konstanz, Wien und Hongkong. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 55 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen.
Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits mehr als 40 auftragsunabhängigen Marktstudien.
Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Additive, Rohstoffe, Industriegüter, Konsumgüter, Verpackungen und Baustoffe.

Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Weitere Informationen:
Ceresana
Technologiezentrum
Blarerstr. 56
78462 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 12
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Sandra Schulze, B.A., s.schulze@ceresana.com