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Nachgefragt: Was kommt nach einem harten Brexit?

Wien, 11.03.2019 – Am 29. März 2019 um Mitternacht erlischt nach aktuellem Stand die Mitgliedschaft Großbritanniens in der Europäischen Union (EU). Doch etwas mehr als vier Wochen vorher gibt es noch keinen Deal über die Rahmenbedingungen. Was das für die Mitgliedsunternehmen der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) bedeutet, welche Folgen ein harter „British Exit“ (Brexit) für ihre SAP-Systeme hätte und wie sie sich bisher auf den Brexit vorbereitet haben, hat die DSAG in einer Kurzumfrage* herausgefunden. Zentrale Ergebnisse: Die SAP-Anwender rechnen mit Chaos und Umsatzverlusten.

 

In der britischen Wirtschaft gibt es laut verschiedenen Medienberichten teils glühende Anhänger des Austritts aus der EU. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sieht das laut DSAG-Umfrage anders aus. „Sollte es zu einem harten Brexit kommen, erwarten unsere Mitgliedsunternehmen in erster Linie Chaos. Zum einen, weil sie die notwendigen Maßnahmen, die ein Brexit mit sich bringt, binnen sehr kurzer Zeit umsetzen müssten. Zum anderen, weil sie mit Problemen bei der Rohstoffbeschaffung, Produktionsausfällen und Lieferengpässen rechnen“, erläutert Ralf Peters, DSAG-Fachvorstand Anwendungsportfolio. Insbesondere hinsichtlich der Warenlieferungen nach und aus Großbritannien sind die Umfrageteilnehmer skeptisch. Sie rechnen mit mehr Arbeit bezogen auf die Änderungen im Zoll- und Steuerwesen. Gleichzeitig befürchten sie, dass eine erschwerte Ein- und Ausfuhr zu höheren Kosten führt und es zu Problemen bei zeitabhängigen Liefergarantien kommt.

 

Strategieänderungen erwartet

Gefragt nach den erwarteten Auswirkungen eines harten Brexits führte ein Großteil der Befragten zudem an, dass mit Umsatzverlusten und höheren Kosten gerechnet werde. „Bei einem Brexit ohne Freihandelsabkommen erwarten wir Mehrkosten durch zusätzliche Zölle, Preissteigerungen und härtere Konkurrenz am Markt“, ordnet der DSAG-Fachvorstand ein. Weitere Folgen könnten sein, dass Unternehmen Werke in Großbritannien ablösen und komplett neue Business-Modelle entwickeln müssen. „Es wird bei vielen Unternehmen zu Strategieänderungen für die Produktion in Großbritannien kommen und in der Folge natürlich auch zu organisatorischen und prozessualen Änderungen“, prophezeit Ralf Peters.

 

Über ein Fünftel noch unvorbereitet

Einige der Umfrageteilnehmer haben bereits ihren Import-/Export-Prozess auf den Prüfstand gestellt, Lieferanten- und Kundenbeziehungen sowie Warenflüsse analysiert und alle betroffenen Bereiche im Unternehmen ins Boot geholt. „Rechtliche Prüfungen, z. B. hinsichtlich notwendiger Vertragsumstellungen, gehören laut Umfrageteilnehmern genauso auf die Agenda, wie Überlegungen zur künftigen IT-Ausrichtung“, so Ralf Peters. Ob die Cloud dabei eine Lösung bietet, gelte es zu prüfen. Aus Expertensicht könnte sie hinsichtlich der Kurzfristigkeit eventuell ein Ansatz für einen Workaround sein.

Etwas mehr als ein Fünftel der Befragten hat sich noch gar nicht auf den Brexit vorbereitet. Einen Grund dafür sieht der DSAG-Fachvorstand in den weiterhin anhaltenden Verhandlungen. Gleichzeitig warnt er jedoch davor, zu lange zu warten: „Wenn die EU-Mitgliedschaft Großbritanniens tatsächlich hart endet, sollten Unternehmen einen Plan in der Schublade haben. Daher empfehle ich, Arbeitsgruppen zu gründen und alternative Geschäftsmodelle zu diskutieren.“ Auch den Austausch mit anderen Unternehmen, Dienstleistern, Behörden, SAP und innerhalb der DSAG hält er für sinnvoll. „Es gibt nur wenige, die nicht von einem harten Brexit betroffen wären, dementsprechend lassen sich hier sicher Synergien nutzen“, so Ralf Peters.

 

DSAG bietet Hilfestellung

Laut der Kurzumfrage wären unter anderem das SAP Enterprise Resource Planning, das globale Handelsmanagement-System SAP Global Trade Services, S/4HANA, die Lösung für Governance, Risikomanagement und Compliance (SAP GRC) sowie die Personalwesen-Lösung SAP Human Capital Management vom Brexit betroffen. „IT-Verantwortliche sollten ihre SAP-Systeme daher unbedingt auf den neuesten Stand bringen, um notwendige Hinweise schnellstmöglich einspielen zu können“, empfiehlt Ralf Peters. Hier erwartet er auch seitens SAP größtmögliche Unterstützung für die Anwender und eine intensive Zusammenarbeit.

Darüber hinaus arbeitet die DSAG derzeit unter anderem an einem Leitfaden zum Thema „Brexit und SAP“ und veranstaltet am 21.03.2019 im baden-württembergischen St. Leon-Rot einen Thementag rund um die Organisation und Umstellungen im SAP-System bei einem harten Brexit.

*Erhebungsgrundlage: Die DSAG hat im Februar 2019 in ausgewählten Arbeitskreisen und -gruppen eine Online-Umfrage zum Brexit bei SAP-Anwenderunternehmen im deutschsprachigen Raum durchgeführt. Insgesamt 75 Teilnehmer haben die Umfrage vollständig ausgefüllt.

 

Über die DSAG

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) ist einer der einflussreichsten Anwenderverbände der Welt. Mehr als 60.000 Mitglieder aus über 3.500 Unternehmen bilden ein starkes Netzwerk, das sich vom Mittelstand bis zum DAX-Konzern und über alle wirtschaftlichen Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) erstreckt. Auf Basis dieser Reichweite lassen sich fundierte Einblicke in die digitalen Herausforderungen im DACH-Markt gewinnen. Die DSAG nutzt diesen Wissensvorsprung, um die Interessen der SAP-Anwender zu vertreten und ihren Mitgliedern den Weg in die Digitalisierung zu ebnen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dsag.de, www.dsag.at, www.dsag-ev.ch

 

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Computer/Internet/IT Pressemitteilungen

DSAG-Investitionsreport 2019

Österreich: Zahl abgeschlossener S/4HANA-Projekte bleibt überschaubar, Big Data gewinnt an Bedeutung

Wien, 23.01.2019 – Big Data, Internet of Things und Künstliche Intelligenz/Machine Learning sind die Top 3 Digitalisierungsthemen der österreichischen Mitglieder der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG). In diesen Bereichen haben heimische SAP-Anwender Projekte geplant oder bereits begonnen. Das hat der DSAG-Investitionsreport 2019* ergeben. Bei den Digitalisierungsbestrebungen in ihren Unternehmen sind Österreicher skeptischer als vor einem Jahr. Die Business Suite auf S/4HANA umzustellen, ist bei einer Vielzahl der befragten Unternehmen geplant. Allerdings ist die Quote der abgeschlossenen Projekte noch überschaubar.

DSAG-Mitgliedsunternehmen investieren nach wie vor in die IT. Bei 50 Prozent (DACH: 40 Prozent) der österreichischen Befragten steigt das Budget um rund 10 Prozent (DACH: 16 Prozent). Hier herrscht eine leicht rückläufige Tendenz zum Vorjahr. Bei 39 Prozent (DACH: 12 Prozent) bleiben die Budgets gleich. „Das steigende Budget für IT-Investitionen in Österreich überrascht nicht. Die Unternehmen stehen weiterhin vor den Herausforderungen der Digitalisierung, die es auch IT-seitig zu meistern gilt“, ordnet Walter Schinnerer, DSAG-Vorstand Österreich, ein.

Budgets wandern in die Fachabteilung
Auch die SAP-Investitionen steigen heuer in der Hälfte der (DACH: 42 Prozent) österreichischen Unternehmen um durchschnittlich 17 Prozent (DACH: 27 Prozent). Die Steigerungsrate fällt jedoch um 15 Prozent geringer aus als noch im Jahr 2018. „Das kann darauf zurückzuführen sein, dass die SAP-Anwender das Gefühl haben, dass der Software-Hersteller das Gespür für den Bestandskundenmarkt etwas verloren hat. SAP muss sich wieder auf die individuellen Herausforderungen der Kunden konzentrieren“, erläutert Walter Schinnerer.

Erstmals abgefragt wurde heuer, ob das Budget für Software-gestützte Geschäftsprozesse von der Fachabteilung bereitgestellt und verantwortet wird. In einem Drittel der Fälle hat in den österreichischen Unternehmen die Fachabteilung hier das Sagen (DACH: 28 Prozent). Hier zeigt sich, dass durch die Digitalisierung Verantwortung und Know-how für die Abbildung von Geschäftsprozessen in die Fachabteilungen wandern – und damit auch die Budgets. Die IT verantwortet weiterhin in 36 Prozent der Unternehmen (DACH: 41 Prozent) die IT-Budgets und folgt damit der klassischen Aufgabenteilung.

Big Data und Internet of Things im Fokus
In 61 Prozent (DACH: 46 Prozent) der Unternehmen stehen Projekte im Bereich Big Data und in 43 Prozent (gleicher Wert wie in DACH) im Bereich Internet of Things auf der To-do-Liste bzw. sind bereits angestoßen. Ebenfalls 43 Prozent (DACH: 32 Prozent) der Befragten kümmern sich um Künstliche Intelligenz/Machine Learning. An vierter Stelle steht Robotic Process Automation. Mehrfachnennungen waren hier möglich. Lediglich 11 Prozent der Befragten plant keine Projekte zu diesen Trend-Themen (DACH: 19 Prozent).

Ernüchterung in Sachen Digitalisierung
Trotz zahlreicher geplanter Projekte im Bereich der neuen Technologien sind die österreichischen Unternehmen skeptischer geworden, was die Einschätzung ihrer Situation betrifft, wie weit fortgeschritten sie bei der digitalen Transformation sind. Aktuell bewertet nur noch ein Drittel (DACH: 29 Prozent) den Status mit „weit/sehr weit“. Das ist verglichen mit dem Vorjahr in Österreich ein Rückgang um mehr als die Hälfte. Eine Erklärung kann sein, dass Unternehmen heute eine realistischere Einschätzung abgeben können, welche Projekte sie in diesem Zusammenhang zu stemmen haben und wie komplex diese sind. „DSAG und SAP haben hier bereits für ein Mehr an Informationen gesorgt. Als DSAG wollen wir aber auch in Zukunft weitreichende Hilfestellungen geben. Doch hinsichtlich Auswirkungen und Kosten z. B. einer S/4HANA-Einführung ist noch Einiges unklar. Eine wesentliche Unterstützung wäre ein atmendes, in beide Richtungen skalierbares Lizenzmodell, das sich am Business-Nutzen orientiert“, sagt der DSAG-Vorstand Österreich.

Mehr Kundenverständnis und Marktgespür wünschenswert
Bezüglich der Relevanz von SAP-Produkten lautet ein Ergebnis: Die Business Suite ist in vielen Unternehmen bereits ausgereift. Hohe und mittlere Investitionen in die ERP-Lösung nehmen daher auch in diesem Jahr in Österreich leicht ab. Während 2018 noch 46 Prozent (DACH: 48 Prozent) sie für investitions-relevant hielten, sind es 2019 noch 43 Prozent (DACH: gleicher Wert. „Die österreichischen Unternehmen scheinen die Transformations-Roadmap von SAP langsam zu akzeptieren. Dennoch wäre seitens des Software-Herstellers weniger Tempo, aber dafür mehr Kundenverständnis und Marktgespür sinnvoll, damit die Anwender einen Umstieg auf S/4HANA möglichst eigenständig, kostengünstig und in ihrem Tempo durchführen können“, so Walter Schinnerer.

Dass dies aktuell noch nicht gegeben zu sein scheint, belegen die rückläufigen Investitionen im Haupt- und mittleren Bereich in S/4HANA (On-Premise). Laut Umfrage investieret ein Viertel der österreichischen Unternehmen hohe und mittlere Beträge in S/4HANA (On-Premise) (DACH: 32 Prozent), während das im Vorjahr noch 15 Prozent mehr getan haben. Für die Cloud-Lösung S/4HANA planen die österreichischen Unternehmen auch in diesem Jahr keine hohen Investitionen ein. Allerdings steigen die geringen und mittleren Investitionen um 2 Prozentpunkte auf 18 Prozent. Im DACH-Raum hingegen planen 3 Prozent der Befragten hier sogar hohe Investitionen ein.

Insgesamt ist in Österreich dennoch eine leichte Tendenz hin zu Cloud-Lösungen erkennbar. Teilweise wandern die frei gewordenen Budgets dorthin. So planen 35 Prozent der österreichischen Unternehmen (DACH: 28 Prozent) geringfügige, mittlere und hohe Investitionen in SuccessFactors. Der Wert liegt um 8 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. An zweiter Position bei den geplanten Investitionen ist die SAP Analytics Cloud mit 25 Prozent (DACH: 28 Prozent) und an dritter Stelle folgen Ariba und die Planungslösung Integrated Business Planning mit jeweils 22 Prozent (DACH: 12 und 13 Prozent). C/4HANA, worunter sich Lösungen wie Hybris vereinen, ist 18 Prozent (DACH: 20 Prozent) der österreichischen Unternehmen geringfügige, mittlere und hohe Investitionen wert. Darüber hinaus investieren DSAG-Mitglieder in Projekte zu den genannten Schwerpunkten wie Big Data, Internet of Things und Künstliche Intelligenz/Machine Learning.

Weniger planen den Umstieg auf S/4HANA
Auch dieses Mal wurden die Mitglieder zur Umstellung der Business Suite auf S/4HANA befragt. An den Zahlen lässt sich ablesen, dass die Unternehmen weitreichende Pläne in dieser Hinsicht haben – allerdings haben erst etwa 4 Prozent (DACH: 3 Prozent) S/4HANA im Einsatz. In Österreich wollen etwa 7 Prozent (DACH: 5 Prozent) noch in diesem Jahr umstellen. Die Zahl der österreichischen Unternehmen, die in den kommenden drei Jahren umstellen wollen, ist von 41 Prozent auf 39 Prozent leicht gesunken, während sie im gesamten DACH-Raum um sechs Prozent auf 39 Prozent gestiegen ist. Ab 2021/22 plant ein Viertel (DACH: knapp ein Drittel den Umstieg.

„Bis auf etwa ein Viertel haben sich österreichischen Firmen also bereits für eine Umstellung entschieden“, deutet Walter Schinnerer. Dass die Rate der tatsächlichen Umstiege jedoch insgesamt stockt, ordnet der DSAG-Vorstand unter anderem so ein, dass viele DSAG-Mitglieder in Österreich sich aktuell die Fragen stellen, warum sie schon jetzt auf S/4HANA umsteigen sollen; oder ob ein Umstieg 2023 nicht früh genug sei. Walter Schinnerer kann dieses Verhalten nachvollziehen: „Wenn ein System performant läuft, den Anforderungen des Fachbereichs entspricht und zirka 90 Prozent Wartungsanteil und zehn, manchmal fünf Prozent Weiterentwicklungsanteil hat, sind diese Fragen legitim.“

Zudem könnte die stockende Rate darauf zurückzuführen sein, dass Firmen aktuell Projekte initiieren, die länger dauern. Oder, dass Unternehmen vorwiegend auf Brownfield-Implementierungen setzen, bei denen der Komplettumzug von einem System ins andere komplex ist. Oder aber der Aufwand zunächst falsch eingeschätzt wurde.

Bestehende Geschäftsprozesse bleiben relevant
In Zusammenhang mit Investitionen für Digitalisierungsbestrebungen differenzieren DSAG-Mitgliedsunternehmen weiterhin zwischen bestehenden Geschäftsprozessen und neuen -modellen. Der Fokus auf bestehende Geschäftsprozesse ist dabei in Österreich mit einem Plus von 12 Prozentpunkten auf 93 Prozent weiter gestiegen (DACH: +5 Prozentpunkte auf 90 Prozent). „Viele österreichische Unternehmen nehmen aktuell ihr ERP unter die Lupe und betrachten somit bestehende Geschäftsprozesse. Das passt auch zu der hohen Anzahl an geplanten S/4HANA-Projekten, denn vielfach werden diese mit Digitalisierung gleichgesetzt“, erläutert Walter Schinnerer. Investitionen in neue Geschäftsmodelle schätzen 75 Prozent der Befragten (DACH: 68 Prozent) als wichtig ein. Die Bedeutung wächst hier stetig. Waren es im vergangenen Jahr in Österreich 16 Prozent weniger Unternehmen, die Investitionen in neue Geschäftsmodelle als wichtig angesehen haben.

Fazit: Aufklärungsarbeit weiterhin notwendig
Die Ergebnisse des DSAG-Investitionsreports 2019 sprechen eine deutliche Sprache: Es braucht weiterhin Aufklärungsarbeit zur Digitalisierung in den Unternehmen. Vor allem Best Practices und anschauliche Beispiele fehlen. Diese fordert die DSAG in diesem Jahr verstärkt ein. Walter Schinnerer erläutert: „Aus SAP-Sicht stehen die notwendigen Services und Produkte bereit, um die digitale Transformation zu bewältigen. Jetzt gilt es, den Kunden die Zeit einzuräumen, die sie benötigen, um den Umstieg in die neue SAP-Lösungswelt in ihrem Tempo gehen zu können. Allerdings sollten langsamere Unternehmen nicht durch eine deutliche funktionale Ausdünnung der Business Suite abgehängt werden.“ Es wird noch eine lange Übergangszeit geben, in der beide Lösungen zum Einsatz kommen.

SAP sollte sich zudem die Frage stellen, ob die Kunden tatsächlich alle notwendigen Informationen haben. Gemeinsam mit dem Software-Herstellen wird die DSAG ihre Mitglieder auch künftig mit wertvollen Informationen und Einschätzungen zu Lizenzmodell, S/4HANA, C/4HANA, weiteren Lösungen und Themen wie Big Data, Internet of Things und Künstliche Intelligenz auf ihrem Weg in die digitalisierte Welt unterstützen.

*Erhebungsgrundlage der Umfrage
Die DSAG hat im Dezember18/Januar19 eine Online-Umfrage zu geplanten Investitionen für das Jahr 2019 ausschließlich bei SAP-Anwenderunternehmen im deutschsprachigen Raum durchgeführt. Pro Unternehmen wurde nur eine Person befragt. 244 CIOs und Vertreter von DSAG-Mitgliedsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz nahmen an der Umfrage teil. Rund die Hälfte der Teilnehmer kommt aus Unternehmen mit einer Größe zwischen 500 bis 2.500 Mitarbeitern. Aus Österreich nahmen 28 Unternehmen teil.
Die Presseinformation, weitere Informationen & Bildmaterial finden Sie hier:
•PM:
https://www.dsag.de/pressemitteilungen/osterreich-zahl-der-umstiege-auf-s4hana-bleibt-uberschaubar-big-data-gewinnt 

•Grafiken als PDF:
https://www.dsag.de/sites/default/files/20190117_praesentation_investitionsreport_at.pdf 

•Druckfähige Grafiken zum Download:
oGrafik 01 – Gesamtinvestitionen & SAP-Investitionen:
https://www.dsag.de/sites/default/files/grafik_01_-_gesamtinvestitionen_und_sap-investitionen.jpg

oGrafik 02 – Geschäftsprozesse und -modelle:
https://www.dsag.de/sites/default/files/grafik_02_-_geschaeftsprozesse_und_-modelle.jpg

oGrafik 03 – Trendthemen:
https://www.dsag.de/sites/default/files/grafik_03_-_trendthemen.jpg

oGrafik 04 – Digitale Transformation:
https://www.dsag.de/sites/default/files/grafik_04_-_digitale_transformation.jpg

oGrafik 05 – Relevanz ERP-Lösungen:
https://www.dsag.de/sites/default/files/grafik_05_-_erp-loesungen.jpg 

•Portraitfoto Walter Schinnerer: https://www.dsag.de/sites/default/files/schinnerer_4_0.jpg

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Pressemitteilungen

tangro auf dem DSAG-JK mit Prozessdigitalisierung im Fokus

Reges Besucherinteresse auf dem Messestand, großer Andrang beim Partnervortrag zur automatisierten Auftragsverarbeitung

tangro auf dem DSAG-JK mit Prozessdigitalisierung im Fokus

tangro-Software zur Dokumentenverarbeitung stieß beim DSAG-Jahreskongress 2018 auf großes Interesse.

Reges Interesse bei den Besuchern und viele interessante Gespräche und Projektanfragen verzeichnete tangro beim DSAG-Jahreskongress 2018. Großen Anklang fand der Partnervortrag über den praktischen Einsatz der tangro-Lösung zur automatisierten Verarbeitung eingehender Kundenaufträge bei Conrad Electronic.

Dementsprechend zufrieden ist Andreas Ehret, Head of Sales bei tangro: „Wir freuen uns sehr über den Besucherandrang auf unserem Messestand. Dies zeigt den hohen Stellenwert, den die Unternehmen der SAP-embedded-Eigenschaft und der Durchgängigkeit unserer Software beimessen. Die Verantwortlichen aus IT und Fachabteilung wissen, dass sie ihre Prozesse mit unseren Lösungen ganzheitlich digitalisieren und dabei spürbare Synergieeffekte erreichen.“

Die tangro Inbound Suite umfasst Lösungen für die Verarbeitung der gängigen Belege in den Bereichen Purchase-to-Pay und Order-to-Cash. Alle Module sind SAP-embedded und damit ohne Schnittstellen direkt in das SAP-ERP-System eingebunden. Unter anderem für die automatisierte Auftragsverarbeitung bringt diese Eigenschaft einen signifikanten Mehrwert, weil das System ohne vorgelagerten Arbeitsplatz auskommt und direkt auf SAP-Stamm- und Bewegungsdaten zugreift. Dies bestätigte Robert Scheuchenpflug, Director of ERP-Systems und stellvertretender Bereichsleiter IT bei Conrad in seinem Partnervortrag: „Wir haben uns für tangro entschieden, weil die gesamte Interpretation und die Auftragsverarbeitung an einem Arbeitsplatz stattfinden. Jede Änderung, die an Kundenstammdaten durchgeführt wird, ist sofort im Auftrag drin.“

Diese Vorteile gelten für die Belegverarbeitung im Beschaffungsprozess ebenso, die mit Lösungen der tangro Inbound Suite abteilungsübergreifend digitalisiert und elektronisch abgewickelt wird. Angefangen bei der Bedarfsmeldung sowie deren Genehmigung, über die Bestellung, die Auftragsbestätigung, den Wareneingang, bis hin zur Zahlungsabwicklung. Indem die tangro-Lösungen einen direkten Zugriff auf die Stamm- und Bewegungsdaten im SAP-System bieten, können Sachbearbeiter die Belegdaten wesentlich einfacher und schneller überprüfen, nachbearbeiten und ergänzen. Dabei unterstützt die tangro Inbound Suite alle gängigen Eingangskanäle wie Posteingang, E-Mail oder EDI und wird ergänzt durch weitere Produkte zur Prozessoptimierung.

Über tangro
Die tangro software components gmbh ( www.tangro.de) ist SAP-Spezialist für Inbound-Dokumenten-Management mit über 30 Jahren SAP-Erfahrung. tangro unterstützt Firmen bei der Optimierung von Geschäftsprozessen durch die Automatisierung Dokumenten-basierter Abläufe. Die Lösungen der tangro Inbound Suite zur automatisierten Dokumentenverarbeitung in SAP decken die relevanten Belegarten in den Bereichen Finanzen, Einkauf und Kundenservice ab und unterstützen sämtliche Eingangskanäle wie Posteingang, Fax, E-Mail oder EDI. tangro Software zeichnet sich durch höchste Usability und schnelle Implementierbarkeit aus.

Kontakt
tangro software components gmbh
Gesine Liskien
Speyerer Straße 4
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06221-133360
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http://www.tangro.de

Pressemitteilungen

Auf die Socken nach SAP HANA mit Datavard und INFOMOTION

DSAG Jahreskongress 2018

Auf die Socken nach SAP HANA mit Datavard und INFOMOTION

Heidelberg, 10. Oktober 2018 – Sie machen sich Gedanken, wie Sie sich optimal auf die Migration auf S/4 HANA oder BW/4 HANA vorbereiten können? Auf dem DSAG Jahreskongress 2018, der vom 16. bis 18. Oktober in Leipzig stattfindet, informiert der Datenmanagement-Spezialist Datavard rund um die drei Top Themen Road 2 HANA, Migration Services und Data Management. Zusätzlich berät Sie der Kooperationspartner INFOMOTION, wie Sie mit innovativen Themen wie SAP Analytics Cloud, SAP Leonardo oder Predictive Planning eine „state of the art“ Analytics Umgebung gestalten.

„Nur wenige Unternehmen finden sich in den zwei von SAP vorgedachten Migrationsszenarien wieder, da ihre Systeme und Anforderungen sehr individuell sind“, so Gregor Stöckler, CEO von Datavard. „Zudem sind über 90 Prozent der etablierten Geschäftsprozesse für die Entscheider nicht transparent. Deshalb werden Entscheidungen häufig aus dem Bauch heraus getroffen und mögliche Vereinfachungen nicht beachtet. Beispielsweise ist die Datennutzung ein entscheidender Erfolgs- und Kostenfaktor für SAP HANA, der unbedingt genau analysiert werden sollte.“ Hier setzt das kürzlich als SAP Recognized Expertise Partner für SAP Landscape Transformation ausgezeichnete Beratungsunternehmen an: Ein Systemcheck als Grundlage für faktenbasierte Entscheidungen und eine darauf aufbauende maßgeschneiderte Migrationsstrategie. Wesentliche Themen sind: Datenbereinigung, Datenvalidierung, Aufbewahrung inaktiver Daten und Systemlandschaftsoptimierung. Diese Vorgehensweise hat sich vielfach in der Praxis bewährt. Durch einen selektiven Umzug von lediglich relevanten Daten melden Datavard-Kunden Einsparungen in Höhe von bis zu 60 Prozent der Projektkosten.

Informieren Sie sich in Halle 2, Stand K5 und holen Sie sich Ihre HANA Socken. Mit dabei: Unser Partner INFOMOTION, der Sie rund um innovative Analytics Themen wie SAP Analytics Cloud, SAP Leonardo oder Predictive Planning mit SAP BPC berät.

Datavard ist ein internationaler Anbieter von Lösungen für innovatives SAP Datenmanagement, SAP HANA Readiness, Big Data Integration in SAP-Umgebungen und System Landscape Transformation, inklusive SAP S/4 HANA Migration. Internationale Unternehmen, darunter Fortune-500- und DAX30-Unternehmen wie Allianz, BASF und Nestle, wählen Datavard als zuverlässigen Partner. Das inhabergeführte Unternehmen ist eines der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen Europas und gehörte 2016 zum zweiten Mal in Folge zu den „Deloitte Fast 50“. Datavard hat seinen Hauptsitz in Heidelberg und 12 Niederlassungen in EMEA, USA und APJ. Weitere Informationen unter www.datavard.com oder Social Media: Twitter, Xing, LinkedIn und Blog.

Firmenkontakt
Datavard AG
Petra Pirron
Römerstr. 9
69115 Heidelberg
+49 6221-87331-0
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Aktuelle Nachrichten Computer/Internet/IT Pressemitteilungen

DSAG-Einschätzung zu SAP Leonardo

Wien/Walldorf, 02.10.2018 – Mit Leonardo will sich SAP als Anbieter einer Plattform für neue digitale Anwendungen positionieren, die auch mit dem „Intelligent ERP“-Ansatz verbunden sind. Dieser Ansatz definiert sich vor allem durch den Einsatz intelligenter Technologien wie Machine Learning, künstlicher Intelligenz, Blockchain und einem hohen Grad an Automatisierung. Angesichts eines starken Wettbewerbsumfelds sind diese Pläne ambitioniert. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) erläutert, was SAP tun sollte, damit Leonardo für Anwender interessant wird.

Von Otto Schell, Vorstand IoT/Business Transformation der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG)

Laut DSAG-Investitionsreport 2018 kannten Anfang des Jahres noch rund 40 Prozent der befragten DSAG-Mitglieder das Leonardo-Portfolio nicht oder haben es nicht verstanden. Fast die Hälfte der Teilnehmer bekundete jedoch bereits damals Interesse an Leonardo und wünschte sich mehr Aufklärung. Auf diese Forderung ist SAP bereits eingegangen und gemeinsam mit der DSAG wurden seitdem regelmäßig Informationstage sowie Webinare veranstaltet.

Aus DSAG-Sicht bündelt SAP unter dem Begriff „Leonardo“ Tools, Methoden und (Beratungs-)Services, um individuelle innovative Lösungen zu realisieren, die sich mit den SAP-Produkten und -Applikationen leicht integrieren lassen sollen. Das ist prinzipiell begrüßenswert. Wenn Unternehmen neue Möglichkeiten sehen, um Industrie 4.0- sowie Internet-of-Things-Anwendungen (IoT) umzusetzen und Unternehmensmodelle sowie Netzwerke neu zu gestalten, sollten sie diese in ihren kooperativen Prozesslandschaften zulassen. Das bedeutet, dass Unternehmen gemeinsam Ende-zu-Ende-Prozesse definieren sollten, um die Machine Learning- und Künstliche Intelligenz-Komponenten auszunutzen. Leonardo kann das intelligente ERP für differenzierende Prozesse ermöglichen und Unternehmen helfen, die Digitalisierung – insbesondere, wenn es um neue Geschäftsmodelle geht – einfach zu realisieren.

 

Herausforderungen für die Unternehmen

Mit Leonardo ergeben sich für Unternehmen jedoch auch Anforderungen in der Umsetzung der neuen Technologien. Auch wenn die Themen, wie Machine Learning, künstliche Intelligenz oder Blockchain, nachvollziehbar sind, lassen sie sich nicht ohne weiteres in bestehende Prozess- und IT-Landschaften integrieren.

Zudem sind die meisten Unternehmen derzeit weder in der Business- noch IT-Architektur so aufgestellt, dass sie die Umsetzung innerhalb bestehender Prozessketten und einhergehende hybride Landschaften schnell realisieren und tatsächlich „Netzwerke“ oder Plattformen zum Austausch nutzen könnten. Hier braucht es ein Umdenken. Eine S/4HANA-Migration kann ein erster Konsolidierungsschritt sein, der gleichzeitig die genannten Innovationen bereitstellt. Unternehmen, die bi-modale Organisationen aufbauen, also Organisationen der zwei Geschwindigkeiten, die zum einen das Tagesgeschäft sichern und zum anderen die Transformation vorbereiten, oder die über Start-Ups in andere Geschäftsmodelle einsteigen, werden mit neuen Herausforderungen hinsichtlich Kompetenzen, Budget oder nötigen Organisationveränderungen konfrontiert. Letztgenannte werden schließlich auch Voraussetzung sein, will man in digitale Geschäftsmodelle einsteigen. Wie sich diese Themen angehen lassen, diskutieren wir in der DSAG mit unseren Mitgliedsunternehmen und mit SAP sowohl aus Business- als auch aus IT-Sicht.


Was SAP tun kann

Aus DSAG-Sicht ist eindeutig, dass sich SAP hinsichtlich Leonardo auf ihr Alleinstellungsmerkmal, die Integration, besinnen muss. SAP sollte nachweisen, dass es schneller, besser und kostengünstiger ist, innovative Lösungen integriert mit den etablierten SAP-Produkten zu realisieren, als mit den vielen alternativen Angeboten, die bereits vor Leonardo am Markt waren. Gleichzeitig muss der Software-Hersteller ein transparentes und flexibles Lizenz-/Verbrauchsmodell für die Tools schaffen und klarer bzw. einfacher kommunizieren, was Leonardo ist. SAP ist spät in diesen Markt eingetreten und deshalb ist eine Koexistenz mit Wettbewerbern wie Amazon, Google, Microsoft und diversen Nischenanbietern unvermeidbar. Als DSAG sind wir uns jedoch sicher, dass es SAP durch eine konsequente Orientierung an offenen Standards gelingen kann, sich einen Platz für Leonardo in den Prozess- und IT-Landschaften zu sichern.


DSAG-Jahreskongress 2018

Leonardo wird beim DSAG-Jahreskongress 2018 in Leipzig eine Rolle spielen. Vom 16.-18. Oktober 2018 treffen sich die rund 4.500 Besucher von Europas größter Anwenderveranstaltung im SAP-Umfeld und werden unter dem Motto „Business ohne Grenzen – Die Architektur der Zukunft“ diskutieren. Weitere Informationen zu Teilnahme und Programm finden Sie hier.

 

Über die DSAG
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 3.200 Mitgliedsunternehmen mit 60.000 Mitgliedspersonen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Die DSAG in Österreich betreut über 230 Mitgliedsunternehmen und mehr als 3.200 Mitgliedspersonen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dsag.at, www.dsag-ev.ch, www.dsag.de

Die Presseinformation finden Sie hier: https://www.dsag.de/pressemitteilungen/dsag-einschatzung-zu-sap-leonardo

Druckfähiges Bildmaterial finden Sie hier, Abdruck honorarfrei, Copyright: DSAG:
Bild: Otto Schell, Vorstand IoT/Business Transformation der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG)

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Für Ihren Veranstaltungskalender: DSAG-Jahreskongress Oktober 2018 – Business ohne Grenzen – Architektur der Zukunft

Wien/Walldorf, 24.09.2018 – „Business ohne Grenzen – Architektur der Zukunft“ lautet das Motto des 19. Jahreskongresses der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG), der vom 16. bis 18. Oktober 2018 im Congress Center Leipzig stattfindet. Es sind richtungsweisende Überlegungen, die auf dem Weg zu neuen Geschäftsmodellen im Rahmen des größten SAP-Anwendertreffens in Europa diskutiert werden müssen.

Die aktuellen Spannungsfelder, die es aus Sicht der DSAG aufzuheben gilt, sind:

Vielfalt der Plattformen

Bei der Digitalisierung werden Plattformen eine wichtige Rolle spielen, um das erforderliche Maß an Flexibilität zu ermöglichen. Für Unternehmen besteht die Kunst darin, sich für die richtigen Plattformen zu entscheiden. Dann ist SAP gegebenenfalls nur noch ein Anbieter von mehreren, dessen Lösungen für die Prozessmodellierung mit anderen integriert werden müssen.

Die Cloud-Technologie als Tool

Gut überlegt werden muss auch die Investition in eine Cloud-Lösung. Als Software-as-a-Service ist eine Cloud-Lösung zwar schnell verfügbar und aktualisierbar, aber nur sehr eingeschränkt auf individuelle Bedürfnisse anpassbar. Darüber hinaus gibt es sehr wohl Modelle, die eine Plattform als Basis für digitale Geschäftsmodelle einsetzen.

ERP im Dilemma

Zwar war lange Zeit ein zentrales ERP gesetzt, da sich die Unternehmen jedoch für Kollaborationen mit Kunden und Lieferanten sowie Internet-of-things-Szenarien öffnen, entstehen Funktionalitäten, die nicht im ERP abgebildet werden können und sollen. „Das heutige Dilemma besteht darin, dass einerseits im ERP-Kern so viel wie möglich integriert sein soll, dieser andererseits aber immer mehr mit Cloud-Komponenten erweitert werden muss“, gibt Marco Lenck, Vorstandsvorsitzender der DSAG, zu bedenken. Nur rein integrative Abläufe gehören in den ERP-Kern und können nicht exklusiv in einer Cloud angeboten werden. SAP ist gefordert, hier nachvollziehbare und für den Kunden richtige Entscheidungen zu treffen.

Das vollständige Kongress Programm finden Sie auf www.dsag.de/kongress, einen Auszug des Programms hier:

  • Pressekonferenz

    Der Termin für die Pressekonferenz ist der 16.10.2018 um 14:00 Uhr. Hier erläutern DSAG-Vorstandsvorsitzender Marco Lenck und SAP-Vorstandsmitglied Bernd Leukert die oben beschriebenen, aktuellen Spannungsfelder.

  • Keynotes

    An jedem Kongresstag finden viele verschiedene Keynotes statt.

Datum Uhrzeit Vortragender Thema
16.10.2018 09:00 Marko Lenck
(DSAG)
Business ohne Grenzen – Die Architektur der

Zukunft

16.10.2018 10:15 Bernd Leukert
(SAP)
Die Zukunft gemeinsam gestalten: Das

intelligente Unternehmen

16.10.2018 11:45 Helios Kliniken Digitale Transformation im Gesundheitswesen – ‘Patient Journey‘ im Fokus
17.10.2018 09:00 Fachvorstände
(DSAG)
Business ohne Grenzen – Die Architektur
der Zukunft: Aus Sicht der Fachvorstände
17.10.2018 10:15 Michael Kleinemeier
(SAP)
Mit Intelligenz in eine Zukunft ohne Grenzen –
wie die Transformation zum intelligenten
Unternehmen Realität wird
17.10.2018 11:45 TiSC (The ifm Solution
Company)
ifm 4.0 – Fallbeispiel für die mobile voraus-

schauende Wartung

18.10.2018 14:00 Dr. Daniel Holz
Rolf Schumann (SAP)
Innovation mit Zukunft
18.10.2018 15:15 Peter Hinssen The day after tomorrow – eine sich ex-
ponentiell verändernde Welt und ihre
Konsquenzen für Organisationen von heute

 

  • Digitale Impulse

Neben den Keynotes, gibt es einen weiteren großen Programmpunkt, der den Namen „Digitale Impulse“ trägt. Hier werden aktuelle Themen wie Digitalisierung, Internet der Dinge und Business Transformation besprochen:

Datum Uhrzeit Thema
16.10.2018 14:00 – 17:30 Digitales Marketing
16.10.2018 14:00 – 17:30 Digitale Bildung
17.10.2018 14:00 – 17:30 Digitale Organisationen
18.10.2018 09:15 – 12:30 Digitale Plattformen

Nähere Informationen zu den Digitalen Impulsen: www.dsag.de/digitale-impulse

Auch in diesem Jahr werden zu der Veranstaltung wieder über 4.500 Teilnehmer erwartet, die sich über die aktuellen SAP-Themen informieren und austauschen. Alle wichtigen Informationen gibt es unter: www.dsag.de/kongress.

Die Presseinformation sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie hier: https://www.dsag.de/pressemitteilungen/business-ohne-grenzen-architektur-der-zukunft
https://www.dsag.de/sites/default/files/416075_dsag_keyvisual_jk18.jpg

Über die DSAG

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 3.200 Mitgliedsunternehmen mit 60.000 Mitgliedspersonen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Die DSAG in Österreich betreut über 230 Mitgliedsunternehmen und mehr als 3.200 Mitgliedspersonen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dsag.at, www.dsag-ev.ch, www.dsag.de

 

Ansprechpartner für die Presse

DSAG
Julia Theis
Deutschsprachige SAP® Anwendergruppe (DSAG) e. V.
Altrottstraße 34a
69190 Walldorf
Telefon: +49 / 6227 / 358 0 9 74
Fax: +49 / 6227 / 358 0 959
E-Mail: presse@dsag.de
Internet: www.dsag.de

results & relations GmbH – pr for Technology
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Computer/Internet/IT Pressemitteilungen

C/4HANA: Eine Einschätzung der DSAG: Umfassende Aufklärung der Anwender ist notwendig

 Wien/Walldorf, 05.09.2018 – Auf der SAP-Hausmesse Sapphire Now 2018 kündigte SAP im Juni die CRM-Lösung C/4HANA an. Das Lösungspaket soll Unternehmen in Marketing, Vertrieb und Kundenservice eine einheitliche Sicht auf ihre Kunden ermöglichen. Mit diesem Ansatz möchte SAP gezielt dem Cloud-Anbieter Salesforce Konkurrenz machen, der bisher am stärksten vom wirtschaftlichen Wachstum im Bereich Kundenmanagement profitiert. Seitens der DSAG-Arbeitsgremien Vertrieb & Marketing sowie E-Commerce ist nachvollziehbar, dass SAP in dem dynamischen Customer-Relationship-Management-Markt Akzente setzen will. Allerdings müsse der Software-Hersteller zunächst zeigen, dass C/4HANA mehr als nur ein „Marketing-Label“ ist.

C/4HANA ist interessant für alle Unternehmen, sind sich die Sprecher Aleksandar Rogic, Tilo Freund, Stephan Mutz und Klaus Oelschläger einig. Mit C/4HANA wird eine Produktsuite erwartet, die einen durchgängigen und integrierten Lösungsansatz bietet, der die schwer überschaubaren SAP-Lösungen in Marketing, Vertrieb und Kundenservice bündelt. „Die Ankündigungen hören sich gut an. Vor allem die Prozessintegration über die verschiedenen Systeme hinweg ist für Kunden wichtig“, erläutern die DSAG-Sprecher. Allerdings seien viele Kunden durch die bisherigen Erfahrungen mit On-Premise-Lösungen wie SAP CRM abgeschreckt. Hier herrsche zwar eine hohe funktionale Abdeckung, aber die Implementierung und der Betrieb seien aufwändig.

„Vielen Anwendern fehlt bislang der Glaube, dass die technische Umsetzung von C/4HANA zeitnah dem Marketingansatz folgt“, urteilt das Sprecherteam. Insgesamt ist die Nachfrage nach Informationen dennoch groß – insbesondere zur Strategie hinter dem Lösungspaket. Hier muss SAP durch gezielte Maßnahmen sowohl IT, Fachbereich als auch Management abholen. Zudem ist es wichtig, wie das Unternehmen mit der Lizenzthematik umgeht.

Schlanke Cloud-Lösung als Vorteil

Potenzial in der neuen Lösung sehen die Sprecher insbesondere hinsichtlich des Funktionsumfangs: „Manche Kunden haben sich in einem On-Premise-System über die Jahre einen Funktionsumfang aufgebaut, den sie gar nicht benötigen. Somit kann der Weg zu einer schlankeren Cloud-Lösung Vorteile bringen.“ Auch auf die Frage hin, ob das Lösungspaket bereit zur Installation ist, sind sich die Sprecher der DSAG-Gremien Vertrieb & Marketing sowie E-Commerce einig: „Teile der Produktfamilie können mit relativ wenig Aufwand und mit kurzer Durchlaufzeit implementiert werden, wie z. B. Cloud for Sales (jetzt: SAP Sales Cloud) in einem Greenfield-Ansatz. Ansonsten sind die Erfahrungen eher so, dass es sich um ein längerfristiges Projekt handelt.“ Speziell im E-Commerce-Bereich herrscht der Eindruck, dass es noch weiterer technischer Anstrengung bedarf, um eine gute Integration zwischen den Produkten SAP Cloud for Customer (C4C) und SAP Hybris Commerce zu erzielen. Hier sei spürbar, dass zwei unterschiedliche Philosophien von Hybris und SAP aufeinanderträfen, die erst langsam zusammenwachsen.

Dennoch fällt das Fazit der Sprecher zu SAP C/4HANA positiv aus: Wenn SAP die angekündigte bessere Systemintegration realisiert, könnte C/4HANA sich zu einer Erfolgs-Story entwickeln. Hier steht die DSAG als Sparringspartner für strategische und funktionale Fragestellungen zur Verfügung.

Die Einschätzung der DSAG zu C/4HANA finden Sie auch im DSAG-Pressezentrum. Weitere Informationen zum Lösungspaket finden Sie auf der DSAG-Website.

Über die DSAG

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 3.300 Mitgliedsunternehmen mit 60.000 Mitgliedspersonen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Die DSAG in Österreich betreut über 220 Mitgliedsunternehmen und mehr als 2.900 Mitgliedspersonen. Weitere Informationen finden Sie unter:
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Computer/Internet/IT

DSAG: Steigende Budgets für die Digitalisierung – und für die Cyber-Security

Wien, 30.05.2018 – Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft schreitet stetig voran. Viele Unternehmen nützen die neuen Technologien, um innovative Geschäftsfelder aufzubauen. Das zeigt sich in den größer werdenden Budgets für die IT-Netzwerke der Firmen. Zugleich muss aber auch in die Cyber-Sicherheit investiert werden – die Mitglieder der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) sind dabei auf einem guten Weg, es gibt jedoch noch „Luft nach oben“.

Neue Technologien eröffnen ungeahnte geschäftliche Möglichkeiten. Die Digitalisierung schreitet deshalb in vielen Unternehmen unaufhaltsam voran. Das zeigt sich unter anderem deutlich in den wachsenden Budgets für IT-Investitionen in den Betrieben der DSAG-Mitglieder. Geschäftsprozesse (weiter) zu digitalisieren heißt jedoch auch, entsprechend für Cyber-Sicherheit zu sorgen, sowohl in den neuen, als auch in den vorhandenen, älteren Betriebssystemen. Das investierte Geld ist gut angelegt – im Fall des Falles können die Folgen einer Cyberattacke massive finanzielle Auswirkungen haben.

Löchrige Sicherheit bestehender Betriebssysteme

Die „WannaCry-Attacke“ zum Beispiel – einer der größten Angriffe mit Erpresser-Software in der Geschichte – hat im Vorjahr weltweit zigtausende Computer lahmgelegt. In den Netzwerken vieler Unternehmen und Organisationen kam es zu großflächigen Systemausfällen, die mitunter erhebliche finanzielle Verluste mit sich brachten. Allein diese Attacke hat vielen vor Augen geführt, wie porös die Sicherheit vorhandener, teils veralteter Betriebssysteme sein kann.

„Es braucht mehr Unterstützung, Standards und eine noch engere Zusammenarbeit mit SAP“, sagt DSAG-Technologievorstand Ralf Peters in Hinblick auf eine zu Jahresbeginn durchgeführte Umfrage unter DSAG-Mitgliedern zum Thema Sicherheit im SAP-Umfeld. Knapp mehr als die Hälfte der Befragten[1] gaben etwa an, zuletzt in die Sicherheit ihrer SAP-Systeme investiert zu haben. Ganze 87 Prozent wissen um eine allgemeine Strategie über (mehr) SAP-Sicherheit Bescheid. In Updates, neue Releases und Services der SAP-Systeme sollten, so 78 Prozent der Befragten, Sicherheitsbestandteile schon standardmäßig aktiviert sein.

IT-Budgets werden größer

Nicht nur in Sachen Sicherheit, sondern generell in Bezug auf die Unternehmens-IT wird allerorts investiert. Der Investitionsreport 2018 der DSAG weist dafür jedenfalls steigende Zahlen auf: Im Vergleich zum Vorjahr verkündeten etwa mehr als die Hälfte der in Österreich befragten DSAG-Mitglieder ein Plus bei ihren IT-Budgets. Im D-A-CH-Raum sind es 40 Prozent – in beiden Fällen ein Plus von je 17 Prozent im Vergleich zu 2017.

Die steigenden Budgets in diesem Bereich dienen teilweise der Verbesserung der IT-Security sowie der weiteren Digitalisierung bereits bestehender Geschäftsprozesse und dem Aufbau neuer Geschäftsmodelle. Der Schwerpunkt liegt für die Mehrheit der Befragten bei der Digitalisierung der bestehenden Prozesse (81 Prozent in Österreich, im D-A-CH-Raum 85 Prozent). Geld für neue Geschäftsmodelle einzusetzen, halten 59 Prozent der österreichischen Befragten (D-A-CH 66 Prozent) für sehr wichtig oder wichtig.

Cybercrime-Anzeigen steigen

Der jüngst veröffentlichte Cybercrime-Report 2016 des österreichischen Bundeskriminalamtes weist ein Plus von 30 Prozent bei Cybercrime-Anzeigen auf. Am stärksten gestiegen sind (mehr als 55 Prozent) dabei jene Fälle, die ein besonderes technisches Know-how verlangen. Als Ursachen für den Anstieg werden unter anderem mangelndes Gefahrenbewusstsein der Opfer und eben die Sicherheits-Schwächen in den IT-Systemen gesehen, wie zum Beispiel fehlende Sicherheits-Updates.

Allein dieses „Lagebild“ macht deutlich, welche Gefahren – neben vielen positiven Aspekten – in der immer weiter voran schreitenden Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft lauern und wie wichtig der ständig zu aktualisierende Schutz davor ist. In der Sicherheits-Umfrage des DSAG gaben zwar 54 Prozent der Befragten in Bezug auf ihre Netzwerksicherheit an, ihr SAP-Server-Netz von anderen Netzen getrennt und geschützt zu haben. „Ein gutes Ergebnis, das aber dennoch stark ausbaufähig ist. Dieser Wert muss sich noch deutlich erhöhen. Denn das heißt aktuell, dass noch 46 Prozent keine entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben“, kommentiert Dr. Alexander Ziesemer, Sprecher der Arbeitsgruppe SAP Security Vulnerability Management im Arbeitskreis Security.

Über Konzepte zur Absicherung aller „Internet-of-Things“ gestützten Prozesse verfügen zurzeit 20 Prozent der Befragten. Und im Bereich des Cloud-Computing sieht eine große Mehrheit (81 Prozent) sehr große bzw. große Herausforderungen darin, etwa die SAP-Cloud-Produkte in die eigenen Sicherheitskonzepte zu integrieren.

Fazit

Es ist ein Gebot der Stunde, in die Unternehmens-IT zu investieren, um sie nicht nur für neue Geschäftsfelder aufzubereiten (Stichwort Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz) sondern sie auch vor (kriminellem) Missbrauch zu schützen. Das ist längst keine Frage des Wollens mehr, sondern für praktisch alle Unternehmen schlicht eine wirtschaftliche Überlebensfrage.

Über die DSAG Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 3.300 Mitgliedsunternehmen mit über 60.000 Mitgliedspersonen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Die DSAG in Österreich betreut über 220 Mitgliedsunternehmen und mehr als 2.900 Mitgliedspersonen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.dsag.at, www.dsag-ev.ch, www.dsag.de

 

Druckfähiges Bildmaterial finden Sie hier, Abdruck honorarfrei, Copyright: DSAG:

Bild DSAG-Arbeitsgruppen-Sprecher Alexander Ziesemer: https://www.dsag.de/sites/default/files/dr._alexander_ziesemer.jpg

Bild DSAG-Technologievorstand Ralf Peters: https://www.dsag.de/sites/default/files/ralf_peters_0.jpg

Grafik IT-Sicherheit: https://www.dsag.de/sites/default/files/grafik_security-umfrage_1_0.jpg

Grafik DSAG-Investitionsreport: https://www.dsag.de/sites/default/files/infografik_investitionsumfrage_at-01.jpg

 

Medienmitteilung zum Download finden Sie hier:

https://www.dsag.de/pressemitteilungen/osterreich-steigende-budgets-fur-die-digitalisierung-und-fur-die-cyber-security

[1] 177 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben zu Jahresbeginn an der Umfrage über Sicherheit im SAP-Umfeld teilgenommen. An der Online-Umfrage zu IT-Investitionen partizipierten insgesamt 334 Personen aus DSAG-Mitgliedsunternehmen im deutschsprachigen Raum.

Pressemitteilungen Telekommunikation Wissenschaft/Forschung

DSAG-Umfrage zur IT-Sicherheit im SAP-Umfeld: Gefühlte Sicherheit ist trügerisch

Wien/Walldorf, 5. April 2018 – Weltweite Angriffskampagnen und erfolgreiche Cyber-Angriffe auf Unternehmen und Institutionen verdeutlichen, wie gefährdet eine digitalisierte Wirtschaft und Gesellschaft sind. Und mit jedem neuen Vorfall steigt die Bedeutung der Cyber-Sicherheit. Eine Umfrage unter Mitgliedern der Deutschsprachigen SAPAnwendergruppe e. V. (DSAG) von Dezember 2017 bis Januar 2018* beleuchtet interessante Trends im Umgang mit der Sicherheit im SAPUmfeld und leitet daraus konkrete Forderungen ab.

Das Positive vorneweg: 87 Prozent der befragten DSAG-Mitglieder wissen um allgemeine Vorgaben bzw. eine Strategie zum Thema SAP-Sicherheit in ihren Unternehmen. Zudem haben innerhalb der letzten 12 Monate 55 Prozent der Befragten zusätzlich investiert, um ihre SAP-Systeme sicherer zu machen und Risiken zu minimieren. Dabei hielten es 78 Prozent der Befragten für sinnvoll, wenn in Updates, neuen Releases und Services für die SAP-Systeme, entsprechende Sicherheitsbestandteile bereits standardmäßig aktiviert wären (Security by Default). „Es bedarf deutlich mehr Standards und Unterstützung in diesem sensiblen Bereich. Wir wünschen uns hier eine noch engere Zusammenarbeit mit SAP“, erläutert DSAG-Technologievorstand Ralf Peters.

Zentrales SAP-Security-Dashboard

So zwingend erforderlich Sicherheitskonzepte sind, ohne ein ordentliches Dashboard können sie kaum umgesetzt werden. Doch 72 Prozent der Befragten verwenden noch kein zentrales SAP-Security-Dashboard für die Übersicht über ihre Sicherheitseinstellungen. „Einige Anwender vertrauen dafür auf den SAP Solution Manager. Dessen primäre Aufgabe ist aus unserer Sicht derzeit jedoch nicht, die Funktionalitäten eines umfassenden Security-Dashboards abzubilden.

Gemeinsam mit uns könnte die SAP einen Standard für ein komplementäres SAP-Security-Dashboard erarbeiten, um den Sicherheitsanforderungen aus Sicht der DSAG gerecht zu werden“, ist Dr. Alexander Ziesemer, Sprecher der Arbeitsgruppe SAP Security Vulnerability Management im Arbeitskreis Security, überzeugt.

Netzwerksicherheit: gut aber ausbaufähig

In Bezug auf die Netzwerksicherheit haben 54 Prozent der Befragten ihr SAP-Server-Netz von anderen Netzen getrennt und geschützt. „Ein gutes Ergebnis, das aber dennoch stark ausbaufähig ist. Dieser Wert muss sich noch deutlich erhöhen. Denn das heißt aktuell, dass noch 46 Prozent keine entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben“, appelliert Dr. Alexander Ziesemer an die Unternehmen. Über Konzepte zur Absicherung von Internet-of-Things-gestützten Prozessen verfügen derzeit 20 Prozent der Befragten. Auch hier sieht DSAG-Vorstand Ralf Peters noch Handlungsbedarf sowohl bei den Unternehmen als auch bei SAP: „Internet-ofThings-Vorhaben benötigen eine durchgängige Sicherheits-Architektur bzw. entsprechende Steuerungs-Modelle. Zu beidem bedarf es entsprechender Lösungen.“

Sicherheitskonzepte für die Cloud

SAP-Initiative ist auch weiterhin bezüglich des Cloud-Computing gefordert. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) haben SAP-Systeme mit einer Cloud verbunden und rufen entsprechenden Funktionalitäten direkt über das Internet ab. Große Einigkeit (87 Prozent) herrscht darüber, dass es für die Cloud-Lösungen anderer, spezieller Sicherheitsstrategien und – konzepte bedarf. Zudem sehen 81 Prozent eine sehr große bzw. große Herausforderung darin, die SAP-Cloud-Produkte in ihre eigenen Sicherheitskonzepte zu integrieren. „Daraus leiten wir die Forderung an SAP ab, dass weiter intensiv an der Sicherheit der Cloud-Produkte gearbeitet werden muss, z. B. durch ein einheitliches, in die Prozesse integriertes Identitäts- und Berechtigungsmanagement“, fasst Ralf Peters den Sachverhalt zusammen.

Cloud-Thematik ist noch sekundär

Bemerkenswert in dem Zusammenhang: Die Cloud-Thematik ist derzeit noch sekundär für die Befragten. „Als primär werden aktuell die Schnittstellen-Sicherheit, die SAP-Sicherheitsrichtlinien und Schulungen zur Sensibilisierung für das Thema über alle Unternehmensebenen hinweg eingestuft. So stehen z. B. Sicherheits-Schulungen zu SAP-relevanten Inhalten bei bislang lediglich 12 Prozent der befragten Unternehmen auf der Agenda“, kommentiert Dr. Alexander Ziesemer.

SAP arbeitet bereits an den zentralen Punkten, um in punkto Sicherheitskonzepte die Unternehmen in Zukunft noch besser zu unterstützen. Aber auch die Unternehmen selbst müssen im Bereich Sicherheit für Transparenz sorgen, ihre Richtlinien aktualisieren und ihre Mitarbeiter noch mehr dafür sensibilisieren.

*Erhebungsgrundlage: An der Umfrage von Dezember 2017 bis Januar 2018 unter den Mitgliedern mehrerer DSAG-Arbeitskreise und -gruppen haben sich 177 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beteiligt. Aus der Schweiz haben sich 19 Unternehmen beteiligt, aus Österreich 13 Unternehmen.

Die Arbeitsgruppe SAP Security Vulnerability Management

Die Arbeitsgruppe mit ihren über 1.000 Mitgliedspersonen beschäftigt sich mit den Schwerpunkten SAP Security Notes, Tools zur Auswertung und Anwendung von System Recommendations im SAP Solution Manager. Außerdem stehen Prozesse zur Implementierung auf der Agenda. www.dsag.de/arbeitsgremien/ag-sap-security-vulnerability-management

Über die DSAG

Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe e. V. (DSAG) in Walldorf versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAPAnwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, darauf hinzuwirken, dass bedarfsgerechte SAP-Lösungen geschaffen werden, sowie den Erfahrungs- und Informationsaustausch sowohl der SAP-Kunden untereinander als auch mit SAP zu fördern. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 3.300 Mitgliedsunternehmen mit über 60.000 Mitgliedspersonen und hat sich als eine der größten SAP-Anwendergruppen weltweit etabliert. Die DSAG in Österreich betreut über 220 Mitgliedsunternehmen und mehr als 2.900 Mitgliedspersonen.

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.dsag.de, www.dsag.at, www.dsag-ev.ch

Ansprechpartner PR Agentur Österreich

Oliver Jaindl
Antonigasse 83/8

1170 Wien

Telefon: +43 / 1 / 879 52 52

E-Mail: oliver.jaindl@results.at

Pressemitteilungen

datango auf dem DSAG-Jahreskongress 2017: Digitales Lernen, Arbeiten und Leben

„datango performance suite“ (dps) und smarte Bots zur Mitarbeiterunterstützung und digitale Weiterbildung

datango auf dem DSAG-Jahreskongress 2017: Digitales Lernen, Arbeiten und Leben

PARIS AG zeigt Lösungen für Digitales Lernen, Leben und Arbeiten auf dem DSAG-Jahreskongress

Kaarst, 7. September 2017 – Die Digitale Transformation erfordert neue Formen der Weiterbildung und Mitarbeiterqualifizierung in Unternehmen. Die PARIS AG ( www.paris-ag.com) zeigt vom 26. bis 28. September auf dem DSAG-Jahreskongress in Bremen neue Wege der Mitarbeiterschulung, Prozess-Analytics und -unterstützung. Hierüber informieren können sich die Besucher sowohl am Stand D17 als auch in einem Vortrag unter dem Titel „Mein Bot und ich – Digitales Lernen, Arbeiten und Leben“. Zudem präsentiert PARIS am 26. September exklusiv in der Web Conference „Digital Learning“ Lösungen zur Digitalisierung von Geschäfts- und Lernprozessen.

Beim DSAG-Jahreskongress 2017, der dieses Jahr zum 20. Mal stattfindet, versammeln sich Aussteller aus den Bereichen Branchenlösungen, Mittelstand, Technologie, Organisation und Service. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Digitale Transformation bzw. Plattformen und die zunehmenden Herausforderungen an Business und IT. Die PARIS AG kombiniert mit ihren Lösungen und der Unternehmenseinheit datango innovative und kognitive Technologien in den Bereichen Weiterbildung und Dokumentationserstellung, prozessintegrierte Echtzeitunterstützung sowie Automatisierung. Diese Lösungen unterstützen individuelles Lernen, Arbeiten und Leben.

Digitale Weiterbildung, Prozessunterstützung und -beschleunigung
In den von PARIS angebotenen Lösungen zum Wissenstransfer und für sofortigen Nutzer-Support können Unternehmensprozesse dokumentiert und simuliert, Schulungsinhalte erstellt und Mitarbeiter mit einer Online-Live-Hilfe durch digitale Abläufe navigiert werden. Das Verständnis und Erlernen neuer Anwendungen, Technologien, Geschäftsprozesse etc. wird effizient gefördert. Durch ihre ausgeprägte Benutzerfreundlichkeit, die hohe Learner- und User-Experience sowie den so genannten Playback-Anywhere stellt die „datango performance suite (dps)“ ein effektives Autorenwerkzeug für die digitale Weiterbildung dar.

Darüber hinaus hat die PARIS AG eine Bot-Suite in der Entwicklung, die der Prozessunterstützung und -beschleunigung dient. Bots spielen im Bereich des Machine- und Deep-Learnings bzw. des Cognitive Computing zunehmend eine zentrale Rolle. Sie werden langfristig unerlässlich für Mitarbeitereinarbeitungen, Weiterbildungszwecke und generelle Tätigkeitsunterstützungen sein. Die Bot-Suite beinhaltet smarte Assistenten, die beispielsweise neben der Prozessunterstützung auch der proaktiven Beratung und Vermittlung von Handlungsempfehlungen sowie der reaktiven Beantwortung gezielter User-Fragen dienen. Die Bot-Suite wird sukzessive ausgebaut. Mit dem Einsatz derartiger Bots sind beispielsweise in sich wiederholenden und zeitraubenden Bürotätigkeiten ca. 90 Prozent Zeitersparnis möglich.

Markus Rosskothen, Chief Executive Officer der PARIS AG, erklärt: „“Mein Bot und ich“ ist keine Vision mehr. Allein die steigende Anzahl von Robotern im Shared Services- bzw. BPO-Bereich und gar in privaten Haushalten spricht für sich. Seit Gründung der PARIS AG beschäftigen wir uns intensiv mit dem Aufbau kognitiver Plattformen zur gezielten Mitarbeiterunterstützung durch Automation. Neben diesen Themen werden wir auch die neuen Highlights der datango performance suite vorstellen.“ Sebastian Grodzietzki, Chief Growth Officer der PARIS AG, ergänzt: „Für uns gehört ein schneller Innovationsrhythmus zum Geschäftsalltag. Dabei können wir dank kontinuierlicher Integration bzw. Auslieferung auch schnell und flexibel auf Marktentwicklungen und neue Kundenbedarfssituationen reagieren.“

Mehr zu den Entwicklungen und Visionen:
-Vortrag „Mein Bot und ich – Digitales Lernen, Arbeiten und Leben“
27. September, 17:45-18:30 Uhr, VP019, DSAG-Jahreskongress
Referenten: Sebastian Grodzietzki und Yalim Boran (PARIS AG)

– Webconference „Digital Learning – Wissen nutzen und entwickeln“
26. September, 10:00-10:45 Uhr
Referenten: Sebastian Grodzietzki und Yalim Boran (PARIS AG)
Anmeldung unter: http://bit.ly/2hJn3kG

Weitere Informationen zu den aktuellen Softwarelösungen von PARIS, der Unternehmenseinheit datango und dem PARIS Innovation Lab erhalten die Besucher außerdem auf dem DSAG-Jahreskongress am Stand D17 oder unter www.paris-ag.com sowie www.datango.de

Die PARIS AG – Process Automation Robotics Intelligence Systems – bietet führende Technologien für die Bereiche Prozessnavigation und -optimierung sowie Automatisierung, Dokumentation und E-Learning. Die Lösungen der PARIS AG und ihrer Unternehmenseinheit datango unterstützen Kunden unter anderem durch gezielte Prozessanleitung, Qualifizierung von Mitarbeitern, Beschleunigung von Rollouts und beim reibungslosen Betrieb von Unternehmensanwendungen. Die Lösungen zeichnen sich durch eine kontextsensitive Navigationshilfe im echten Bedarfsmoment sowie die automatische Erstellung von Dokumentations- und Schulungsunterlagen, Software-Simulationen und E-Learning-Welten im Praxiseinsatz aus. So ermöglicht PARIS die Reduktion von Fehleingaben und Support-Kosten bei erhöhter Nutzerakzeptanz. Die von der datango performance suite unterstützten Funktionen sind integraler Bestandteil von Geschäftsprozessen und -applikationen in Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größenordnung.

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