Tag Archives: Echtzeitdaten

Pressemitteilungen

RTI stellt erstes Konnektivitäts-Framework für die Medizintechnik vor

RTI Connext 6 senkt IIoT-Systemkosten und erhöht die Sicherheit

Sunnyvale (USA)/München, Februar 2019 – Real-Time Innovations (RTI) stellt eine Reihe neuer Funktionen für die Konnektivitätssoftware RTI Connext DDS vor, um die Entwicklung komplexer medizinischer Systeme voranzutreiben. Die neue Produktversion Connext 6, basierend auf dem Data Distribution Service (DDS) Standard, bietet Herstellern medizinischer Geräte eine Konnektivitätstechnologie zur Bewältigung kritischer Designanforderungen bei der Entwicklung sicherer, interoperabler Medizingeräte für moderne Gesundheitssysteme.

Medizinische Systeme, die nahtlos und sicher kommunizieren, leisten einen Beitrag zur Verbesserung der Behandlungsergebnisse, zur Reduzierung medizinischer Fehler und zur Senkung der Kosten im Gesundheitssystem. Dafür muss die Gesundheitsindustrie beispiellose Datenmengen in Echtzeit über eine Vielzahl verschiedener Geräte sammeln und transportieren. In einem modernen vernetzten Krankenhaus beispielsweise werden nicht nur Daten zur Analyse an einen proprietären Server vor Ort oder eine Cloud gesendet, sondern die Geräte teilen auch Echtzeitdaten sicher und zuverlässig untereinander und bilden so die Grundlage für KI und klinische Entscheidungshilfe (CDS).

IoT-Systeme für das Gesundheitswesen und vernetzte medizinische Geräte sind hochkomplex und stehen im gesamten Designprozess vor einer Reihe an Herausforderungen. Entwickler medizinischer Produkte müssen sich fünf großen Designherausforderungen stellen:
1. Bereitstellen einer syntaktischen Interoperabilität, um die Grundlage für eine neue standardbasierte semantische Interoperabilität zu schaffen (z. B. ein Datenmodell).
2. Gewährleisten eines sicheren Systems gemäß den Auflagen der Aufsichtsbehörden, z. B. den Richtlinien der FDA zur Cybersicherheit.
3. Einrichten eines Zugangs zu Echtzeit-Patientendaten von verschiedenen medizinischen Geräten aus.
4. Ermöglichen von vernetzten Gesundheitslösungen, um Tausende von Knoten zu skalieren und die kritische Infrastruktur für Gerätehersteller und -anbieter bereitzustellen.
5. Schaffen einer Grundlage für ein sehr zuverlässiges Netzwerk von Geräten und Anwendungen ohne Single Point of Failure.

RTI Connext 6 ist die erste Lösung auf dem Markt, die all diese komplexen Anforderungen auf Systemebene gleichzeitig erfüllt und keine Kompromisse erforderlich macht. Entwickler können zum Beispiel ihre Systeme beliebig groß skalieren, ohne dabei Sicherheitsrisiken eingehen zu müssen. Auf diese Weise lassen sich Produkte schneller entwickeln, Kosten senken und Entwickler können sich auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren – Systementwicklung, Datenanalyse und Nutzererfahrung.

Die neuen Leistungen von Connext 6 umfassen:
Erhöhte Sicherheit: In jeder Art von medizinischer Umgebung steht das Einhalten der höchsten Sicherheitsstandards an erster Stelle. Mit dem Connext DDS-Konnektivitäts-Framework können Hersteller von Medizinprodukten die verwendeten Daten bis auf die Datentyp-Ebene sichern. Damit erfüllen sie die Richtlinien der FDA-Cybersicherheit und minimieren Auswirkungen auf die Systemleistung.

Verkürzte Time-to-Market: Für das Design einer Konnektivitätssoftware speziell für medizinische Systeme haben Gerätehersteller die Wahl, die Software im eigenen Haus zu entwickeln (teuer, schwierig und zeitaufwändig) oder eine Standardlösung zu nutzen. Mit der Entscheidung für ein gut dokumentiertes, standardisiertes Konnektivitäts-Framework wie Connext DDS lassen sich Entwicklungs- und Sicherheitsanforderungen erfüllen, spezifische Designherausforderungen lösen und die Markteinführung beschleunigen.

Verteilung großer Datenmengen: Ermöglicht das Streamen von Daten vieler unterschiedlicher Quellen und Sensoren mit hoher Bandbreite, was sowohl für die 3D-Bildgebung als auch für die IoT-Anwendung im Gesundheitswesen entscheidend ist.

Erweiterbarkeit von Daten: Unterstützt die Langlebigkeit und Weiterentwicklung großer, teurer medizinischer Geräte, u. a. große CT-Scanner, und erlaubt die Interoperabilität zwischen Produktgenerationen.

Datenzentrierte Gateways: Bietet intelligentes Datenrouting für mehr Effizienz und Unterstützung bei der Integration und Skalierung verteilter medizinischer Systeme. Das vereinfacht die Integration älterer medizinischer Geräte und Betriebe.

Verbesserte Leistung: Reduziert den CPU-Overhead und die Ende-zu-Ende-Latenz in verteilten Anwendungen – eine Notwendigkeit für haptische Regelkreise in der chirurgischen Robotik sowie für die Entwicklung der klinischen Entscheidungshilfe (CDS), z. B. in Systemen der Roboterchirurgie.

Skalierbarkeit für Connext-Produktfamilie: Die neuen Funktionen sind kompatibel und interoperabel mit der gesamten RTI Connext-Produktfamilie: Connext DDS Secure, Professional, Micro und Cert.
Verfügbarkeit: Die neuen Leistungen und Eigenschaften sind mit Connext 6 im ersten Quartal 2019 verfügbar. RTI-Kunden können bei ihrem lokalen Vertriebsmitarbeiter eine Preview-Version anfordern.

Weitere Informationen zu Connext DDS und eine vollständige Liste der neuen Funktionen gibt es hier: https://www.rti.com/products/connext-6

Real-Time Innovations (RTI) bietet die Konnektivitätsplattform für das Industrielle Internet der Dinge (IIoT). Der RTI Connext® Datenbus ist ein Software-Framework, das Informationen in Echtzeit teilt und Applikationen als ein integriertes System zusammenarbeiten lässt. Es verbindet sich über Feld, Fog und Cloud. Seine Zuverlässigkeit, Security, Leistung und Skalierbarkeit haben sich bereits in den anspruchsvollsten industriellen Systemen bewiesen. Diese umfassen u. a. Medizintechnik, Automotive, Energie, Luft- und Raumfahrt, Industrieautomatisierung, Transport, SCADA, Marinesysteme sowie Wissenschaft und Forschung.
RTI zählt zu den innovativsten Anbietern von Produkten, die auf dem Data Distribution Service™ (DDS) der Object Management Group (OMG) basieren. Das privat geführte Unternehmen hat seinen Sitz in Sunnyvale, Kalifornien.

Firmenkontakt
Real-Time Innovations, Inc. (RTI)
Reiner Duwe
Terminalstr. Mitte 18
85356 München
+49 151 41460561
info@rti.com
http://www.rti.com

Pressekontakt
Agentur Lorenzoni GmbH, Public Relations
Beate Lorenzoni
Landshuter Straße 29
85435 Erding
+49 8122 559 17-0
rti@lorenzoni.de
http://www.lorenzoni.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Caterpillar integriert OSIsoft Connected Services in seine Cat Asset Intelligence

Integration des Datenmanagementsystems von OSIsoft in Caterpillars innovative Analyseplattform hilft Reedereien dabei, Treibstoff- und Wartungskosten zu senken und die Betriebszeiten zu erhöhen.

Caterpillar integriert OSIsoft Connected Services in seine Cat Asset Intelligence

Die Cat Asset Intelligence Platform sammelt mithilfe des PI-Systems Sensordaten von Kraftstoffpumpen (Bildquelle: OSIsoft Europe GmbH)

OSIsoft, ein führender Anbieter intelligenter Lösungen für Betriebsabläufe, gibt bekannt, dass Caterpillar die Connected Services von OSIsoft in seine Cat Asset Intelligence Plattform integriert hat.

Die Cat Asset Intelligence Plattform ist eine Suite abonnementbasierter AI-Dienste zur Analyse des Treibstoffverbrauchs, des Maschinenzustands und anderer kritischer Operationen in Echtzeit. Cat Asset Intelligence Services können dazu verwendet werden, die Leistung von Dieselantrieben und Generatoren sowie anderer Maschinen verschiedener Marken zu optimieren, nicht nur von Cat-Ausrüstung. Caterpillar integriert außerdem die Connected Services von OSIsoft in Cat Asset Intelligence Services für viele landgestützte Maschinenlinien.

Reedereien steht eine Ära bevor, in der die Feinabstimmung ihrer Betriebsabläufe für Erfolg und Nachhaltigkeit absolut entscheidend ist. Kraftstoff allein kann 50 Prozent oder mehr der gesamten Kosten über die Lebensdauer eines Schiffes ausmachen: eine Reduzierung um ein paar Prozentpunkte kann Millionen an Einsparungen pro Jahr bedeuten. Neue Sicherheits- und Umweltvorschriften, wie die von der International Marine Organization geforderte Senkung des Schwefelgehalts von Kraftstoffen von 3,5 Prozent auf 0,5 Prozent Masse/Masse bis 2020, erfordern darüber hinaus eine Verbesserung des Situationsbewusstseins von Schiffen und Häfen.

„Unser Ziel ist es, den Verantwortlichen der Schifffahrtsbranche die höchste Verfügbarkeit bei niedrigsten Gesamtbetriebskosten zu bieten, indem sie einen besseren Einblick in ihre Abläufe erhalten und damit bessere Entscheidungen treffen können,“ erklärte Ken Krooner, Geschäftsführer von Caterpillar Marine Asset Intelligence. „Die Technologie von OSIsoft trägt dazu bei, die Qualität und Genauigkeit der von Cat Asset Intelligence zur Diagnose verwendeten Daten sicherzustellen. Wenn Asset Intelligence der Motor für die digitale Transformation in der Schifffahrt ist, ist die PI System-Technologie von OSIsoft der Treibstoff.“

Zu den frühen Erfolgsstorys der Kombination aus Cat Asset Intelligence und OSIsoft-Technologie für Marine-Kunden gehören unter anderem:
-Caterpillar beriet ein Unternehmen mit RoRo-Schiffen, also riesigen Schiffen, die schwere Maschinen wie Planierraupen befördern, wann es optimal wäre, die Rümpfe zu reinigen, um den Fahrtwiderstand zu reduzieren. Durch den Umstieg von der regelmäßigen Reinigung nach Zeitplan soll das Unternehmen 450.000 US-Dollar pro Schiff und Jahr durch eine Reduktion des Kraftstoffverbrauchs einsparen.
-Mithilfe der Analyse von Kraftstoffdruck, Motorleistung und anderen Daten informierte Cat Asset Intelligence den Betreiber eines Binnenschleppers über Probleme mit seinem Dieselmotor von einem Dritthersteller sieben, vier und zwei Tage vor dem drohenden Ausfall.
-Eine Kreuzfahrtlinie soll mithilfe von Cat Asset Intelligence 1,5 Millionen US-Dollar pro Schiff beim Treibstoffverbrauch einsparen.

Connected Services mit PI als Herzstück
Connected Services von OSIsoft sind ausgewählte, cloudbasierte Dienste, mit denen Hardware-Hersteller, Softwareentwickler und Service Provider die PI System-Technologie effektiv in ihr Angebot integrieren können. Das PI System von OSIsoft wird von mehr als 65 Prozent der in den Fortune 500 gelisteten Industrieunternehmen eingesetzt. Es wandelt die umfangreichen Datenströme von Sensoren und anderen Geräten in aussagekräftige Echtzeiteinblicke um, die direkt von den Verantwortlichen genutzt werden können, um Geld zu sparen, die Effizienz zu steigern oder synthetisierte Daten an andere Anwendungen zu übergeben, um die Geschwindigkeit und Genauigkeit digitaler Dienste zu verbessern. Das PI System findet sich in Windparks, Labors, im Bahnwesen, in Rechenzentren, Stadien, in über 1.000 führenden Versorgungsunternehmen und in mehr als 90 Prozent der weltgrößten Öl- und Gasunternehmen.
Weltweit werden mehr als 2 Milliarden sensorbasierte Datenströme von PI Systemen verwaltet.
„Eines ist allen Vorhersagen über das Internet of Things gemein: sie unterschätzen die Reichweite und das Ausmaß der Veränderungen, die wir erleben werden. Alle Industrieunternehmen und Maschinenhersteller werden die Art und Weise, wie sie Geschäfte abwickeln, in den nächsten 10 Jahren grundlegend verändern,“ merkte Dr. J. Patrick Kennedy, CEO und Gründer von OSIsoft, an. „Wir begrüßen die Zusammenarbeit mit Caterpillar sehr. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für ein neues Kapitel in der Geschichte der Schifffahrt.“

Über Caterpillar Marine Asset Intelligence
Caterpillar Marine Asset Intelligence bietet seinen Kunden digitale Dienste und Lösungen, die mithilfe von Datenanalyse und Expertenberatung Anlagenausfälle vorhersagen und vermeiden, den Kraftstoff- und Energieverbrauch reduzieren und die Wartung optimieren können. Dieses Angebot ist zwar als Teil von Caterpillar relativ neu, aber das Unternehmen bietet seinen Kunden seit 15 Jahren einen signifikanten Mehrwert, der nicht zuletzt auf mehr als 50 Millionen Stunden Erfahrung in der Maschinenüberwachung basiert. Dieses innovative Technologie- und Serviceangebot ergänzt die Produkte und Technologien von Caterpillar Marine, die darauf ausgerichtet sind, höchste Verfügbarkeit und geringste Kosten über die Lebenszyklen hinweg zu gewährleisten. Für weitere Informationen besuchen Sie uns bitte unter www.cat.com/assetintel

Über OSIsoft
OSIsoft konzentriert sich auf die Bereitstellung eines einzelnen transformativen Produktes, das PI System. Dieses bietet den Kunden eine offene Unternehmensinfrastruktur, um sensorenbasierte Daten, Systeme und Menschen miteinander zu verbinden. Für weitere Informationen besuchen Sie uns bitte unter www.osisoft.de

Firmenkontakt
OSIsoft Europe GmbH
Engelbert Leichum
Voltastr. 31
60486 Frankfurt/M.
+49 (0)69 951 555-162
eleichum@osisoft.com
http://www.osisoft.de

Pressekontakt
Lermann Public Relations
Sylvia Lermann
Am Hochacker 2
85630 Grasbrunn
08106-300 899
info@lermann-pr.com
http://www.lermann-pr.com

Pressemitteilungen

Mit dem PI System von OSIsoft erzielt Kellogg Energieeinsparungen im Wert von US$3,3 Millionen

Mit dem PI System von OSIsoft erzielt Kellogg Energieeinsparungen im Wert von US$3,3 Millionen

Heißwasser-Dampfströmungs- und Umgebungsluft-Charts: Einsparungen von über 40.000 US-Dollar/Woche (Bildquelle: OSIsoft Europe GmbH)

Die Lebensmittel der Kellogg Company finden sich in den Küchen von mehr als 180 Ländern. Mit einem jährlichen Umsatz von mehr als US$14 Milliarden produziert Kellogg“s viele bekannte Markenartikel wie Corn Flakes, Frosties® und Smacks®. 2005 rief Kellogg“s ein Projekt ins Leben, um seine Energiebilanz zu verbessern und gleichzeitig seinen Umsatz zu steigern. Durch die Nutzung von Betriebsdaten aus dem schon seit längerer Zeit installierten PI System konnte Kellogg´s den Energieverbrauch an seinem Standort in Battle Creek deutlich reduzieren.

Die Nutzung des PI System zur Realisierung von Energieverbrauchszielen
In den Jahren 1999-2000 installierte Kellogg“s das PI System als Teil seiner „Operational Asset Effectiveness Group“ und erkor es bei der Festlegung seiner 10-jährigen Energieziele zum System der Wahl. „Als wir die 10-jährigen Energieziele festschrieben, war PI die logische Wahl für uns“, erklärte John Gothberg, Engineering & Facilities Manager, auf der OSIsoft User Conference in San Francisco 2016. „Im Rahmen des OAE-Projekts konnten wir bei der Messung von Echtzeitdaten viele Erfolge verzeichnen und damit Entscheidungen für die Fertigung treffen.“

Kellogg“s installierte proaktiv Gas- und Luftmessgeräte sowie Primärspannungszähler und erzeugte Hunderte von PI Server-Signale und Totalizer, um Benchmarks für seine 10-jährigen Energieziele zu gewinnen. „Ich kann kaum in Worte fassen, wie viel Wertschöpfung das alles in unsere Fabrik gebracht hat“, meinte Gothberg. „Es ist schwer, dies im Nachhinein zu beweisen, aber dieses Projekt setzt neue Maßstäbe für durchschlagende Erfolge.“

Verbesserung der Klimaluftqualität bei gleichzeitiger Kostensenkung
Teil des Projektfokus war es auch, den Energieverbrauch der 44 Klimageräte im Werk zu senken. Diese Klimageräte werden von einem Gebäudemanagementsystem gesteuert, und damit die Kühlwassersschlangen nicht einfrieren, wird die Luft auf 80 bis 100 Grad erwärmt und dann bei der Abgabe auf 50 Grad abgekühlt. Prozessluft, die dem Gebäude von außen zugeführt wurde, hing nicht mit den Gebäudemanagement- und Prozessleitsystemen zusammen, so dass ein kontrollierter Druck im Gebäude nahezu nicht existierte und zu Sicherheitsrisiken bei den Lebensmitteln führte.

Die Ingenieure bei Kellogg´s fanden heraus, dass man Wasser mit viel Dampfenergie aufheizte, nur um es dann wieder abzukühlen. Deshalb konzipierte man die Steuerung für die entsprechenden Geräte neu, installierte eine Drucküberwachung für die Gebäude und vernetzte das alles mit der Luftansaugung, um den Gebäudedruck auf konstantem Niveau zu halten. Darüber hinaus realisierte man ein Gefrierschutzsystem für die Kühlschlangen und installierte Luftströmungssensoren, um die Frischluftansaugung an jedem Gerät zu messen. Dies verhinderte nicht nur, dass Luft mit schlechter Qualität von außen angesaugt wurde, es sorgte auch dafür, dass man zum ersten Mal den Gebäudedruck so überwachen und kontrollieren konnte, dass er jederzeit im grünen Bereich blieb. Insgesamt konnte das Unternehmen mit diesem Projekt alleine bei den sechs Klimatisierungseinheiten mehr als US$ 350.000 pro Jahr einsparen.

Darüber hinaus eröffnete sich aufgrund der Daten die Möglichkeit, recyceltes Wasser mit den ohnehin schon vorhandenen Pumpen durch die Kühlschlangen zu leiten und diese so vor dem Einfrieren zu schützen. Und man entdeckte, dass man, wenn man Frischluft nicht nur für jeweils eine Klimatisierungseinheit sondern für alle sechs gleichzeitig ansaugte, in der Lage war, die Abluft aus dem Gebäude mit der Frischluft so zu mischen, dass überhaupt kein Wasser mehr erwärmt werden musste. Im Februar nutzte man den ganzen Monat lang überhaupt keine Warmwassererwärmung, und die Berechnungen ergaben, dass man damit innerhalb von nur einer Woche über US$ 40.000 einsparte.

Vorgaben für weitere Energieverbrauchsziele
Wenn man sagen würde, dass das Programm ein Erfolg war, so ist das eine grobe Untertreibung: Kellogg“s wertet kontinuierlich Daten aus, um Einsichten in seine Betriebsabläufe zu gewinnen und Prozesse so anzupassen, dass bessere Ergebnisse erzielt werden. Man hat nun neue Energieziele für das Jahr 2020 vorgegeben. Der Gasverbrauch zeigt einen deutlichen Trend nach unten, und ständig werden weitere Möglichkeiten zur Senkung des Wasserverbrauchs identifiziert. „Von den 35 Projekten, die wir realisiert haben, nutzen nur fünf keine Daten aus dem PI System“, stellte Gothberg fest. „Wir haben diese Daten zur Umsetzung und Validierung verwendet, weil Hoffnung keine Geschäftsstrategie ist – und genau das ist der Faktor, den wir an Daten so lieben.“

OSIsoft ist von einem 1980 gegründeten Startup für Datenarchiv-Software zu einem Weltmarktführer in „operational intelligence“ gewachsen. Mit Hauptsitz in San Leandro, Kalifornien, USA, betreibt das Unternehmen Niederlassungen weltweit. An über 19.000 Stand-orten werden insgesamt mehr als 1,5 Milliarden sensorbasierte Daten erfasst und ausgewertet.

Das PI™ System
OSIsoft konzentriert sich ausschließlich auf die Bereitstellung eines einzelnen transformativen Produkts: das PI System. Dieses erfasst Sensordaten von Herstellungsanlagen und sonstigen Geräten und verwandelt sie in umfassende Echtzeit-Einblicke, um Kosten zu reduzieren, die allgemeine Produktivität zu verbessern und/oder neue Dienstleistungen zu schaffen.

OSIsoft bietet zudem ein weitreichendes Partner-Ökosystem, das über 450 Schnitt- und Verbindungsstellen umfasst und Daten des PI-Systems in beliebte Unternehmensapplikationen und Cloud-Plattformen übersetzt und überträgt. Mehr als 300 Hardwarehersteller, Softwareentwickler und Systemintegratoren produzieren Produkte und Dienstleistungen, die auf dem PI-System basieren.

Beispiele für Kundennutzen des PI Systems in verschiedenen Branchen:

-Die Windenergiebranche nutzt das PI-System, um die Stromproduktion zu erhöhen und Wartungskosten zu reduzieren
-Wasserversorgungsunternehmen sparen täglich Millionen Liter Wasser, indem sie Lecks mit Hilfe des PI-Systems genau lokalisieren können.
-Ernährungsbranche: Kellog spart durch sensorbasierte Optimierung der Klimageräte
über 3 Mio $ im Jahr
-Pharma: 14 der 15 größten Pharma- und Biotechnologieunternehmen weltweit nutzen das PI System™, um Verbesserungen in der Chargenfertigung, der Einhaltung von Auflagen, dem Risikomanagement, dem Produktionsanlauf und der Neuformulierung von Wirkstoffen umzusetzen
-Energieversorgung/Stadtwerke: Entega nutzt das PI-System als zentrales System zur Datenkonsolidierung für sämtliche Fabriken in den Bereichen „Alarm Handling“, Online-Auswertung, KPI Monitoring und Produktionsvorhersage
-Das PI-System wird ebenfalls in Solarfarmen, Brauereien, Datenzentren, Kreuzfahrtschiffen, führenden Forschungslaboratorien, Elektrizitätsnetzen, Stadien und in Smart-Geräten aller Art eingesetzt.
www.osisoft.de

Firmenkontakt
OSIsoft Europe GmbH
Engelbert Leichum
Voltastr. 31
60486 Frankfurt/M.
+49 (0)69 951 555-162
eleichum@osisoft.com
http://www.osisoft.de

Pressekontakt
Lermann Public Relations
Sylvia Lermann
Am Hochacker 2
85630 Grasbrunn
08106-300 899
info@lermann-pr.com
http://www.lermann-pr.com

Pressemitteilungen

Dell Statistica und Predictive Analytics helfen Infektionen zu vermeiden

Dell Statistica und Predictive Analytics helfen Infektionen zu vermeiden

Beeindruckende Ergebnisse durch Predictive Analytics

Die Kliniken an der Universität in Iowa/USA setzen erfolgreich Predictive Analytics ein, um das Auftreten postoperativer Infektionen zu bekämpfen. Nach Aussage des leitenden Direktors für Magen-/Darmoperationen, Dr. John Cromwell, konnten durch den Einsatz solcher Analyse-werkzeuge Infektionen nach Operationen um 58 Prozent reduziert werden. Um dies zu erreichen wurden sowohl Daten aus elektronischen Patientenakten als auch Echtzeitdaten aus dem Operationssaal verwendet, um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Infektion zu berechnen. Dadurch wird es möglich, entsprechende Versorgungsmaßnahmen bereits im Operationssaal individuell zu modifizieren.

Eine solche personalisierte Medizin reduziert nicht nur die Risiken für die Patienten erheblich. Sie vermindert darüber hinaus die Kosten, die postoperative Infektionen verursachen. Diese Kosten werden in den USA auf 10 Milliarden Dollar pro Jahr geschätzt. Doch auf Basis unterschiedlicher historischer Datenquellen lassen sich unter Zuhilfenahme von Advanced Analytics Prognosemodelle erstellen, die in Echtzeit antizipieren, bei welchen Patienten das Risiko postoperativer Infektionen bestehen, noch bevor sie tatsächlich auftreten. Hierfür benötigt man allerdings eine flexible analytische Softwareplattform, die die unterschiedlichen Datenquellen verwaltet und die komplexen analytischen Abläufe unterstützt. Dann allerdings ergeben sich flexible Einsatzmöglichkeiten, um die Prognosemodelle zum Beispiel auf mobilen Endgeräten in einem Webbrowser aufzurufen. So werden datengestützte Entscheidungen erfolgreich in der individuellen Behandlung von Patienten getroffen.

Die Kliniken der Universität Iowa gelten als eine der am besten IT-technisch ausgestatteten Krankenhäuser in den USA und wurden bereits für ihre Verwendung elektronischer Patientenakten ausgezeichnet. Mit Dell Statistica wird eine ausgereifte Softwareplattform für Datenanalysen verwendet, die in Deutschland exklusiv von StatSoft (Europe) GmbH in Hamburg vertreiben wird.

StatSoft (Europe) GmbH wurde 1986 als erste internationale Niederlassung der StatSoft Inc. , Tulsa, OK, USA gegründet. Die Firma mit Sitz in Hamburg vertreibt die von StatSoft Inc. entwickelte Produktfamilie Statistica (jetzt Dell Statistica) und leistet umfassenden Support. Darüber hinaus bietet das Unternehmen ein umfangreiches Dienstleistungsangebot rund um das Thema Data Analytics an.

Im März 2014 wurde StatSoft Inc. von dem Unternehmen Dell übernommen. StatSoft (Europe) GmbH ist seitdem ein unabhängiger Dell Statistica Partner, der weiterhin exklusiv die Statistica-Produktpalette vertreibt und eng mit Dell kooperiert.

Kontakt
StatSoft (Europe) GmbH
Monika Nielsen
Hoheluftchaussee 112
20253 Hamburg
040 468866-53
presse@statsoft.de
http://www.statsoft.de

Pressemitteilungen

Mit der ORBIS Multi Process Suite (OMPS) Industrie-4.0-Konzepte in SAP ERP effizient umsetzen

Mit der ORBIS Multi Process Suite (OMPS) Industrie-4.0-Konzepte in SAP ERP effizient umsetzen

Visualisierung mithilfe des graphischen Designers

Das international tätige Business-Consulting-Unternehmen ORBIS AG aus Saarbrücken bringt mit der ORBIS Multi Process Suite (OMPS), einem ABAP-basierten Add-On, eine innovative Lösung auf den Markt, mit der sich Industrie-4.0-Szenarien effizient und direkt in SAP ERP umsetzen lassen. Produzierende Unternehmen, die mit SAP ERP arbeiten, können sich mit der OMPS jederzeit und überall – am Desktop oder unterwegs per Smartphone oder Tablet-PC – eine klare Sicht auf die ERP- und Shopfloor-Prozesse und den Informationsfluss entlang der Bestands- und Lieferkette verschaffen. ORBIS wird die neue Industrie-4.0-Anwendung, die in Kooperation mit der Forschungsgruppe Qbing an der htw saar entstand, im Rahmen der HANNOVER MESSE (7.-11. April 2014) auf der Leitmesse „Digital Factory“ am VDMA-Partnerstand (Halle 7, Stand E40) erstmals einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen.

Die OMPS erfasst technische Daten aus der Fertigungsebene, etwa aus Automatisierungs-, Waagen- oder Auto-ID-Systemen, quasi zum Zeitpunkt ihres Entstehens und überträgt sie sofort nach SAP ERP, wo sie verarbeitet werden. Im Gegenzug werden Informationen aus dem ERP-System direkt an die Maschinensteuerung weitergeleitet. Auf diese Weise lassen sich die Abläufe entlang der Wertschöpfungskette effizient und fast in Echtzeit steuern, die Fertigung kann den Veränderungen im Business nahezu zeitgleich folgen. Gleichzeitig sind die Fach- und Führungskräfte in der Lage, die Betriebsabläufe umfassend zu überwachen und, falls nötig, in jeden einzelnen Produktions- und Logistikprozess einzugreifen.

Die erforderlichen Daten und Kennzahlen, etwa zu Maschinentaktzeiten, zum Materialfluss in einem Kanban-Regal oder zur Bestandssituation im internen Lager, können mit der OMPS ohne technische Hürden, prozessbezogen und leicht verständlich auf industrietauglichen Bedienoberflächen visualisiert werden. Diese Oberflächen können einfach per Drag-and-Drop erstellt sowie individuell und prozessorientiert gestaltet werden. Ein intelligentes Rollenkonzept sorgt dafür, dass jeder End-User, egal ob Maschinenbediener, Schicht- und Werksleiter oder die Geschäftsführung, nur die Informationen bekommt, die er für seine Aufgabe benötigt. Die OMPS basiert zu 100 Prozent auf der SAP-NetWeaver-Technologie, kann vollständig und schnittstellenfrei in SAP ERP integriert werden und ist uneingeschränkt releasefähig. Sie eignet sich darüber hinaus für Big-Data-Szenarien, da sie auch in Verbindung mit der In-Memory-Plattform SAP HANA betrieben werden kann.

„In produzierenden Unternehmen werden die Wertschöpfungsnetzwerke immer umfassender und damit auch komplexer. Wir haben mit der ORBIS Multi Process Suite, die vollständig in SAP ERP integriert ist, eine innovative, praxistaugliche und intuitiv zu bedienende Lösung entwickelt, die diesen Anforderungen gerecht wird. Sie ermöglicht eine klare Sicht auf ERP- und Shopfloor-Prozesse sowie auf den Daten- und Informationsfluss entlang der gesamten Bestands- und Lieferkette – ohne technische Hürden und nahezu in Echtzeit“, erläutert Frank Schmelzer, Prokurist und Leiter des Geschäftsbereichs Intralogistik bei der ORBIS AG.

Weitere Informationen zum Messeauftritt der ORBIS AG auf der HANNOVER MESSE 2014 und die Möglichkeit, einen Termin für ein persönliches Gespräch zu vereinbaren, finden Interessierte im Internet unter der Webseite http://www.orbis.de/unternehmen/events/aktuelle-events/.
Bildquelle:kein externes Copyright

ORBIS ist ein international tätiges Business Consulting-Unternehmen. ORBIS berät und unterstützt internationale Konzerne und mittelständische Unternehmen – von der IT-Strategie und Systemauswahl über die Optimierung der Geschäftsprozesse bis hin zur Systemimplementierung und Systemintegration.

ORBIS AG
Sabine Herwerth
Nell-Breuning-Allee 3-5
66115 Saarbrücken
0681-9924135
sabine.herwerth@orbis.de
http://www.orbis.de

Pressemitteilungen

Echtzeitdaten: Basis für die Mobilität 3.0

Onboard-Unit ASG liefert aktuelle Verkehrsdaten in Echtzeit – erster Feldversuch im Februar 2011 in Salzburg

Ranshofen/Österreich. Die AMV Networks GmbH, ein Tochterunternehmen des Automobilzulieferers Audio Mobil, ermöglicht durch die Bereitstellung von Echtzeitdaten den Betrieb moderner Verkehrssteuerungs-Systeme. Die Daten liefert ein eigens entwickelter Anonymer Sensordaten Gateway (ASG), der an den CAN-BUS im Fahrzeug angeschlossen wird. Die Stadt Salzburg/Österreich startet im Februar einen Feldversuch unter Federführung der AMV Networks GmbH, bei dem die Onboard-Unit ASG eingesetzt wird. Derzeit werden die ersten Fahrzeuge mit ASG ausgerüstet.

Das Prinzip: Die Echtzeitdaten – Floating Car Data/FCD – liefern die Verkehrsteilnehmer selbst. Jedes Fahrzeug, das über die von AMV Networks entwickelte Onboard-Unit ASG verfügt, wird zu einem mobilen Sensor – und zwar völlig anonym. Eine Identifikation oder gar Speicherung von Daten findet nicht statt. Die Übermittlung der verkehrsrelevanten Informationen erfolgt via Mobilfunk in einem gesicherten Netz. Dazu zählen unter anderem Verbrauch, Temperatur, Warnsignale. Aus diesen gemeinnützigen Daten lassen sich wertvolle Rückschlüsse auf das Verkehrsgeschehen ziehen. Die Anwendungsgebiete sind unter anderem Telematik-Dienste sowie Daten für OEM-Service-Angebote. ASG ist ein Baustein der von der AMV Networks GmbH und Audio Mobil angestrebten Mobilität 3.0.

Weitere Infos unter: www.amv-networks.com (Bildabdruck für Pressezwecke frei)
Die AMV (Anonymous Management of Vehicle-real-time-information) Networks GmbH, ein Tochterunternehmen des Automobilzulieferers AUDIO MOBIL, aus Ranshofen/Österreich schafft innovative Lösungen zur Optimierung bzw. Bewältigung der gegenwärtigen und zukünftigen Mobilität.

AMW Networks GmbH
Raimund Wagner
Audio Mobil Str. 5-7
A 5282 Ranshofen
43 7722 62 82 00

www.amv-networks.com

Pressekontakt:
AMV Networks GmbH
Doris Lenzenweger
Audio Mobil Str. 5-7
A 5282
Ranshofen
Doris.Lenzenweger@audio-mobil.com
+43 7722 62 82 00
http://audio-mobil.com