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Strom Report: Prognose zur Strompreisentwicklung 2018

Die Strompreise sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Sehr zum Ärger der Verbraucher. Ein Trend nach oben, der sich auch 2018 fortsetzen wird. read more »

Pressemitteilungen

EGRR: Wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt – 109 Prozent Preissteigerung für Strom seit dem Jahr 2000

Energiekosten belasten Verbraucher sowie kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland.

EGRR: Wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt - 109 Prozent Preissteigerung für Strom seit dem Jahr 2000

EGRR-Vorstandsvorsitzender Gerfried Bohlen plädiert für gerechtere Umverteilung der Energiekosten. (Bildquelle: EGRR)

Die Befreiung stromintensiver Unternehmen von den Netzentgelten, die EEG-Umlage, der Weltkohlehandel und damit verbundene Finanzspekulationen sowie mangelnde Transparenz bei der Preisgestaltung haben in den vergangenen Jahren zu massiven Strompreiserhöhungen geführt. Diese gehen letztlich zu Lasten der privaten Verbraucher sowie der kleinen und mittleren Unternehmen. Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG, erklärt, wie sich der Strompreis (wirklich) zusammensetzt und fordert mehr ökonomische und soziale Gerechtigkeit.

Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte ist seit dem Jahr 2000 um 109 Prozent gestiegen, von 13,94 auf 29,16 Cent in 2017 pro Kilowattstunde (kWh). Mehr als die Hälfte davon zahlt der private Verbraucher an den Staat – für Steuern, Abgaben und Umlagen. „Hierzulande findet eine nicht zu rechtfertigende Umverteilung der Kosten zu Lasten der Allgemeinheit statt“, sagt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR).

Netzentgelte

Seit 2008 sind die Netzentgelte um 27 Prozent gestiegen. Unternehmen mit einem hohen Stromverbrauch von mehr als zehn Gigawattstunden sind dabei von deren Zahlung befreit. „Als Argument der Politik gilt die Erhaltung der Konkurrenzfähigkeit dieser Unternehmen auf dem Weltmarkt. Das ist aus meiner Sicht nicht haltbar, da auch andere Staaten dafür Sorge tragen, dass ihre Unternehmen konkurrenzfähig bleiben. Die Kosten werden auf die privaten Verbraucher abgewälzt, ungeachtet der individuellen Lebenssituationen von Familien und Alleinerziehenden“, so Bohlen. Etwa 17 Millionen Haushalte waren im ersten Quartal dieses Jahres von einer Erhöhung ihrer Tarife betroffen, Tendenz steigend. „Allen Verbrauchern werden geschätzt Mehrkosten von 4,3 Milliarden Euro zugemutet, die im Normalfall von den bevorzugten Unternehmen ohne Probleme zu zahlen wären“, so Bohlen.
Der legalisierte Kostenvorteil verzerre zudem den Wettbewerb am deutschen Markt zu Lasten des Klein- und Mittelstandes. Bohlen: „Energiekosten gehören zu den höchsten innerbetrieblichen Kosten. Deren Umlage auf Produkte, Waren oder Dienstleistungen belasten somit auch die Wirtschaftlichkeit von kleinen und mittleren Unternehmen.“

EEG-Umlage

Ein weiterer Faktor für den Preisanstieg liegt laut Bohlen in der EEG-Umlage, die sich zum 01. Januar 2017 um 8,3 Prozent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde erhöht hat. Die jeweilige EEG-Umlage errechnet sich aus einer Prognose der Netzbetreiber hinsichtlich Einnahmen und Ausgaben für das kommende Jahr. Auch der Saldo des EEG-Kontos wird berücksichtigt und ein Puffer von zehn Prozent als Liquiditätsreserve im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur eingerechnet. „2016 war das EEG-Konto das ganze Jahr über im Plus, und Ende August waren vom Polster noch beinahe drei Milliarden Euro übrig. Die Prognose der Netzbetreiber, dass der starke Zubau bei der Windenergie den Überschuss im Jahresverlauf sukzessive aufbraucht, trat nicht ein“, sagt Bohlen, und ergänzt: „Der hohe Kontostand weckt jedes Jahr Begehrlichkeiten, doch statt die Verbraucher sowie den Klein- und Mittelstand zu entlasten, wurden weitere Industriezweige durch eine Befreiung der EEG-Umlage begünstigt. Die Zahl der befreiten Unternehmen ist 2016 bereits auf 2.137 angestiegen – die gewährten EEG-Rabatte summierten sich für das Jahr 2014 auf 4,8 Milliarden Euro. Geld, das die ,nicht privilegierten Verbraucher aufbringen müssen“, so Bohlen.

Einen möglichen Ausweg sieht der EGRR-Vorstandsvorsitzende in einem Vorschlag des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW). Dieser plädiert für die Ersetzung der EEG-Umlage durch einen „Energiesoli“, der über einen Aufschlag auf die Einkommens- und Körperschaftsteuer finanziert werden soll. Bohlen: „Dieser Vorschlag sollte daraufhin geprüft werden, ob damit eine gerechtere Umverteilung der Energiekosten gewährleistet werden kann.“

Weltkohlehandel

Zudem wirken sich der Weltkohlehandel und damit verbundene Finanzspekulationen auf den deutschen Strompreis aus. „Der Kohlestromexport erreicht derzeit ein Allzeithoch, vor allem aufgrund des günstigen Preises dieses Energieträgers“, so Bohlen. „Im Jahr 2016 erreichte der Derivatehandel in Europa etwa das 40-fache des physischen Volumens. Wenn im Derivatehandel mit Kohle mit Verlusten zu rechnen ist, kann diese Erwartung am Spotmarkt den Strompreis in die Höhe treiben. Somit wird auch hier das Risiko auf den Verbraucher übertragen“, erklärt der EGRR-Vorstandsvorsitzende. Vielmehr müsse die Energiewende im Verzicht auf umwelt- und klimabelastende fossile Energieträger intensiver umgesetzt werden – ohne zusätzliche finanzielle Belastungen für die Verbraucher.

Mangelnde Transparenz

Obwohl Deutschland im Bereich Strom einen Exportüberschuss verzeichnet, wird immer noch Strom aus dem Ausland importiert. „Dabei werden mögliche künftige Ereignisse, die nicht direkt mit der deutschen Energiepreisfindung im Zusammenhang stehen, dem Verbraucher aufgelastet. So hat in der Vergangenheit die Erwartung einer Hitzewelle in Frankreich den hiesigen Strompreis nach oben getrieben, in einem anderen Fall wurde mit Produktionsproblemen in Australien spekuliert, oder es werden Wartungsarbeiten bei Atomkraftwerken im Ausland als Gründe für Preiserhöhungen herangezogen“, sagt Bohlen. Grundsätzlich sollten verlässliche Kosten die Grundlage der Energiepreisberechnung bilden. „Jeder Energieverbraucher hat das gesetzlich verbriefte Recht nach § 16, Abs. 1 Stromgrundversorgungsverordnung, die Kosten seiner Energie bis in Detail aufgeschlüsselt zu bekommen. Für die Gestaltung des Energiemarktpreises durch die Großhändler und durch die Energiebörse gibt es keine plausibel nachvollziehbaren Erläuterungen“, betont der EGRR-Vorstandsvorsitzende.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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EEG-Umlage 2017 – was sich ändert!

Das Erneuerbare Energien Gesetz 2017 sieht vor, dass Unternehmen die EEG-Umlage künftig direkt mit dem Übertragungsnetzbetreiber verrechnen müssen.

EEG-Umlage 2017 - was sich ändert!

In den letzten Tagen und Wochen haben die Stromlieferanten und Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) Schreiben zur zukünftigen Abwicklung der EEG-Umlage an ihre Kunden rausgeschickt. In Kurzform: Die Unternehmen müssen sich nun selbst um die Abrechnung der EEG-Umlage kümmern.
Wenn ein stromintensives Unternehmen von einer Reduzierung der EEG-Umlage profitierte, wurde die reduzierte EEG-Umlage bislang über die normale Stromrechnung vom Stromlieferanten in Rechnung gestellt. Der Lieferant hat die EEG-Umlage dann an den ÜNB weitergeleitet. Mit Beginn des neuen Jahres 2017 passiert dies nun nicht mehr automatisch, sondern die Unternehmen sind verpflichtet ihre Umlage direkt mit dem Übertragungsnetzbetreiber zu verrechnen.

Dies bedeutet für die Kunden einen erheblichen Mehraufwand. Sie müssen sich zunächst für die Abwicklung ihrer EEG-Umlage bei ihrem zuständigen ÜNB (in Deutschland gibt es die vier: 50Hertz, Amprion, TransnetBW und TenneT) registrieren. Des Weiteren müssen sich die Unternehmen bei der Bundesnetzagentur anmelden. Monatlich müssen sie eine Prognose über ihre Strommengen abgeben (bis zum 20. eines Monats) und eine Jahresmeldung (bis zum 31.05 des Folgejahres) machen. Für die Jahresmeldung wird ein Wirtschaftsprüfertestat als Nachweis benötigt.

Ist den Unternehmen dieses Verfahren zu aufwändig, besteht auch die Möglichkeit first energy als Dienstleister einzuschalten. first energy übernimmt den lästigen, aber nötigen Papierkram für die Kunden und diese können Zeit und Geld einsparen. Die Dienstleistung von first energy beinhaltet folgende Leistungen:

– Anmeldung bei der Bundesnetzagentur
– Registrierung beim Online-Portal des zuständigen Netzbetreibers
– Fristgerechte Meldung der monatlichen Prognosemengen
– Prüfung der Rechnung vom ÜNB (Abschlagsrechnung, wie Jahresrechnung)
– Aufbereitung und Erstellung der Unterlagen für die Testierung zur Vorbereitung der Jahresmeldung
– Fristgerechte Jahresmeldung

Gerne erstellen wir ein individuelles Angebot! Haben Sie allgemeine Fragen zum EEG, werfen Sie doch mal einen Blick in unsere häufig gestellten Fragen.

First energy – Die EnergieExperten ist ein bundesweiter Energiedienstleister in den Bereichen EnergieEinkauf, EnergieManagement und EnergieEinsparungen. Seit über 15 Jahren bringt first energy für Unternehmen und Kommunen Licht ins Dunkel der Energiefragen.

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EGRR kritisiert: Bundesregierung belastet private Stromkunden zugunsten privilegierter Unternehmen

EGRR kritisiert: Bundesregierung belastet private Stromkunden zugunsten privilegierter Unternehmen

Gerfried Bohlen von der EGRR kritisiert: private Haushalte werden am Energiemarkt benachteiligt. (Bildquelle: EGRR)

Die Stromtarife steigen stetig. Im Jahr 2000 kostete die Kilowattstunde im Schnitt noch 13,94 Cent, 2016 mittlerweile 28,69 Cent. Zehntausende Verbraucher suchen deshalb regelmäßig nach einem günstigeren Anbieter. „Am Ende ist die Einsparung jedoch minimal oder sie hebt sich durch die staatlichen Abgaben auf. Denn private Haushalte werden generell am Energiemarkt benachteiligt“, bemängelt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der bundesweit aktiven Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR).

Knapp 400 der fast 900 Grundversorger haben allein im Jahr 2016 die Preise bis zu 14,2 Prozent erhöht und das, obwohl beim Großhandel der Strompreis sank. Über den Stromtarif reguliert die Bundesregierung den so genannten freien Markt. „Sie belastet dabei die privaten Haushalte zu Gunsten weniger Privilegierter“, so der EGRR-Experte. Durch die „Besondere Ausgleichsregelung“ des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes würden stromintensive Industrie und Unternehmen von Rabatten und Teil-Befreiungen profitieren. Hinzu kämen Begünstigungen bei der Steuer und den Netzentgelten.

„Bei Unternehmen, die zwischen einer und zehn Gigawattstunden pro Jahr verbrauchen, werden die Kosten anteilig auf zehn Prozent begrenzt. Allein im Jahr 2015 sind 2.180 Unternehmen auf diesem Weg entlastet worden. Dafür mussten von privaten Haushalten insgesamt rund 4,8 Milliarden Euro aufgebracht werden“, erklärt der Energieexperte. Das habe zur Folge, dass bei einem Verbrauch von 3.500 Kilowattstunden jeder Privathaushalt zusätzlich ca. 50 Euro zahlen muss.

„Die Aussagen einiger Politiker, den Energielieferanten wechseln zu können, ist in diesem Zusammenhang irreführend. Denn die staatliche Vorteilsgabe an Unternehmen müssen die Haushalte übernehmen“, bemängelt Bohlen.

Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute neun Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Energie/Natur/Umwelt Wohnen/Einrichten

Strompreise: Ein Großteil der Preisgarantien deckt nicht mal die Hälfte der Kosten

Strom wird im kommenden Jahr wieder teurer. Deutschlands Stromnetzbetreiber haben eine Anhebung ihrer Preise zwischen 5 % und 80 % angekündigt. Die Prognose für die EEG-Umlage 2017 liegt bei einem Anstieg von 11,8 % bis 15 %.

Mit Preisgarantien sollen sich die Stromkunden nun vor steigenden Energierechnungen schützen – so werben die Energieversorger. Wie en vogue diese Entwicklung ist, zeigt eine Untersuchung der Top30 Tarifergebnisse. Hier findet sich kein einziges Angebot mehr ohne Garantieversprechen.

Mit 80% am häufigsten wird die eingeschränkte Preisgarantie angeboten. Sie ist auf den Energieerzeugungsanteil und die Netzentgelte begrenzt, schließt aber Steuern und Umlagen aus. Damit gilt das Stabilitätsversprechen für weniger als die Hälfte des Strompreises (45,9 %).

Nur 17% der untersuchten Stromanbieter garantieren volle Preisstabilität und meinen damit einen unveränderlichen Kostenanteil von 84%, weil auch sie die Mehrwertsteuer von der Garantie ausschließen.

3 % der Anbieter versprichen die Stabilität der reinen Beschaffungskosten. Diese Energiepreisgarantie ist weniger umfassend und schließt alle Steuern sowie den Stromtransport aus. Damit gilt die Stabilitätszusage nur für 21,3% des Endkundenpreises.

Ende des Jahres prüfen viele Verbraucher ihre Verträge und holen Gegenangebote ein. Aber schnell ist das auf den ersten Blick günstigste Angebot am Ende teurer als bei der Konkurrenz.

Wer ein tatsächliches Schnäppchen ergattern will, sollte sich so früh wie möglich um einen neuen Anbieter bemühen und auf eine volle Preisgarantie achten. Eine aktuelle Liste findet man unter 1-Stromvergleich.com und 1-Gasvergleich.com

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Web: 1-stromvergleich.com

In Deutschland gibt es über 1.000 Strom- und Gasanbieter mit mehreren tausend Tarifen. Die Online-Preisvergleichsportale 1-Stromvergleich.com und 1-Gasvergleich.com helfen Energiekunden den besten Tarif aus 3 Vergleichsrechnern zu finden.

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Politik soll Verantwortung für höhere EEG-Umlage übernehmen

Können Energielieferanten Strompreiserhöhung für Kunden durch clevere Einkaufsstrategie an der Börse vermeiden?

Erlenbach. Der Ausbau Erneuerbarer Energien soll weiter gefördert werden. Experten rechnen daher 2017 mit einem Anstieg der sogenannten EEG-Umlage auf über 7 Cent pro Kilowattstunde. Das im Jahr 2000 eingeführte Erneuerbare-Energien-Gesetz legt fest, dass Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird, bevorzugt ins deutsche Stromnetz eingespeist wird.

Um den Anteil an aus Wind-, Solar- und Wasserkraft, Biomasse und Geothermie gewonnenem Strom weiterhin zu vergrößern, wird die Bundesregierung die Erneuerbaren Energien weiter fördern und die EEG-Umlage wird sich erhöhen. Lag der Anteil an erneuerbaren Energien 2015 noch bei unter 33 Prozent, liegt er 2016 schon bei 34 Prozent. Für 2017 sind 35 Prozent anvisiert und 2025 sollen es bereits 40 bis 45 Prozent sein. Die Deutsche Energie GmbH (DEG) engagiert sich für den Ausbau der Energiebelieferung mit Ökoprodukten und hat daher die eigene Marke „naturwerke“ eingeführt.

„Unsere Umwelt ist uns wichtig, deswegen unterstützen wir den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das kostet natürlich auch Geld und kann Preiserhöhungen notwendig machen. Wir möchten die Politik jedoch auffordern, klar zu sagen, dass die Strompreise dann aufgrund der EEG-Umlage, das heißt einer staatlichen Umverteilungsabgabe, steigen“, sagt Tillmann Raith, Geschäftsführer der DEG. „Unser Ziel ist es, durch eine gute Einkaufsstrategie an den Energiebörsen und unsere schlanken Unternehmensstrukturen die Preise für unsere Kunden günstig zu halten“, ergänzt Raith.

Experten schätzen Anstieg auf 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde

Im Moment liegt die EEG-Umlage bei über 6,35 Cent pro Kilowattstunde. Experten aus der Energiebranche schätzen einen Anstieg auf 7,1 bis 7,3 Cent pro Kilowattstunde. Nimmt man beispielsweise den durchschnittlichen Stromverbrauch einer Familie von 5.000 kWh, wären das um die 40 Euro mehr im Jahr an Stromkosten. Das macht sich dann schon bemerkbar. Eine weitere Unbekannte und damit ein möglicher zusätzlicher Preistreiber in der Strompreisgleichung ist die Entwicklung der Netzentgelte. Die gute Nachricht ist jedoch, dass die Energiepreise an den Großhandelsplätzen im Vergleich zum Jahr 2015 gesunken sind. Ob die Energiekonzerne ihre Kunden von dieser Senkung profitieren lassen, hängt von der jeweiligen Unternehmensphilosophie ab.

„Wir wollen unseren Kunden faire und günstige Preise anbieten. Die Vorteile aus dem Einkauf an den Energiebörsen geben wir an unsere Kunden weiter. Wir hoffen, damit auch die Erhöhung der EEG-Umlage durch den Staat etwas abfedern zu können“, erklärt Tillmann Raith, Geschäftsführer der DEG.

Die DEG Deutsche Energie GmbH beliefert unter der Marke envitra Privat- und Geschäftskunden bundesweit mit günstigem Gas, Strom und Heizstrom.

Dabei setzt das Unternehmen im Bereich Kundenservice, Abrechnungswesen und Wechselservice auf bewährtes, externes Knowhow eines großen deutschen Stadtwerkes. Durch schlanke interne Strukturen ist envitra zu jeder Zeit am Puls der Zeit und kann Gas und Strom zu günstigen Konditionen liefern.

Durch intelligente Kostenstrukturen und ausgereifte Prozesse gibt envitra seine Kostenersparnisse an die Kunden in Form von günstigen Preisen und erstklassigem Service weiter. envitra bietet faire Tarife und Tarifkonditionen, erstklassigen 24/7-Service und innovative Produkte.

DEG Deutsche Energie GmbH ist Mitglied der Schlichtungsstelle Energie e. V.
Deutsche Energie GmbH, Sitz der Gesellschaft: Erlenbach, Handelsregister Stuttgart: HRB 737963, Geschäftsführer: Tillmann Raith.

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Energie/Natur/Umwelt

EEG-Umlage Konto zu voll. Zahlt der Stromkunde jetzt Strafzinsen?

eeg-umlage-strompreisentwicklungFür kommendes Jahr wird mit einem erneuten Anstieg der EEG-Umlage gerechnet. Etwas über 7 Cent sind im Gespräch, was einem Anstieg von mindestens 12 Prozent entspricht. Dabei liegt ein Überschuss von 3,4 Milliarden Euro auf dem EEG-Konto. Legt man den Ertrag eines durchschnittlichen Jahres zugrunde, dürfte der Kontostand zum Winter weiter steigen. Die Netzbetreiber befürchten jetzt, für diesen Milliardenüberschuss in Zukunft Strafzinsen zahlen zu müssen und wollen daher ihre „stille Reserve“ von aktuell 10 Prozent auf 5 Prozent halbieren. So soll ein noch steilerer Anstieg der EEG-Umlage verhindert werden.
Die Liquiditätsreserve soll Schwankungen auf dem EEG-Konto abmildern, welche entstehen, wenn die prognostizierte und die tatsächliche Ökostromerzeugung sich im Laufe des Jahres unterschiedlich entwickeln. Laut Angaben der Netzbetreiber betrug die Reserve für dieses Jahr 2,3 Milliarden Euro. Das entspricht einem Anteil an der EEG-Umlage von 0,6 Cent. Halbiert dieser Posten, werden Verbraucher mit 0,3 Cent pro Kilowattstunde weniger belastet. Bei einer Durchschnittlichen Familie mit einem Jahresverbrauch von 3.500 kWh entspricht das einer Einsparung von 10,5 Euro.

Die Strompreisentwicklung für das Wahljahr 2017 verspricht spannend zu werden und kann auf 1-Stromvergleich.com verfolgt werden.

Mit der EEG-Umlage soll der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert werden, doch die Gebühr rückt immer mehr von ihrer eigentlichen Bestimmung ab. In den letzten Jahren wurden zunehmend mehr stromintensive Industriebetriebe von der EEG-Umlage befreit. 2015 waren es 717 Unternehmen mit einem Befreiungsvolumen von 3,4 Milliarden Euro. Diesen Einnahmeausfall müssen die verbleibenden Stromkunden bezahlen, da die Industrieentlastungen bei der Berechnung der EEG-Umlage berücksichtigt werden.

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Politik gefährdet erneut Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Branchen

Änderungen am Strom- & Energiegesetz kosten bereits 2017 viel Geld

Politik gefährdet erneut Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Branchen

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>>> Gravierende Änderungen an Strom- und Energiesteuergesetz ab 2017 geplant
>>> Einkalkulierte Stromsteuer- und Umlage-Rabatte sollen gestrichen werden
>>> Wirtschaftlichkeit unternehmenseigener Energieerzeugung gefährdet

Der jetzt vorliegende Referentenentwurf des Bundesministeriums für Finanzen zur Änderung des Energie- und Stromsteuergesetzes verschärft die Anforderungen und reduziert die Förderungen, was energieintensive Branchen hart trifft. Der unabhängige Energieberater Energie Consulting GmbH (ECG) sieht als Folge erhebliche finanzielle Mehrbelastungen bis hin zur Unwirtschaftlichkeit bislang geförderter dezentraler Energieerzeugungsanlagen.

Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG: „Zukunftsfähige Wirtschaftspolitik braucht Verlässlichkeit. Der Referentenentwurf gefährdet jedoch erneut die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie: Der Staat mildert die immer weiter steigenden Steuersätze für Energie bei Großverbrauchern künftig nicht mehr ab, auch der plötzliche Entzug zugesagter Fördermittel gefährdet die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen unnötig. Im Minimum sind großzügige Übergangsfristen erforderlich. Energieintensive Unternehmen erleben seit 10 Jahren eine unkalkulierbare Achterbahnfahrt und sind dadurch laufend zu kostenintensiven Anpassungen gezwungen, die sie ohne externe Hilfe kaum mehr bewältigen können.“

Künftig soll etwa eine Steuerreduzierung, die als staatliche Beihilfe gilt, nur dann gewährt werden, wenn keine weitere Betriebsbeihilfe für dieselben Kosten (z.B. Stromkosten) bezogen wird. Unternehmen müssen sich also zwischen der (in der Regel geringeren) Reduzierung der Stromsteuer und der (meist höheren) Reduzierung der EEG-Umlage entscheiden. Meist dürfte die Entlastung rund 30 Prozent geringer als gehabt ausfallen. Bei einem Schmiedewerk mit 14,5 GWh Stromverbrauch käme es dadurch zu Mehrkosten in Höhe von 255.000 Euro pro Jahr. Dr. Wolfgang Hahn: „Dass es sich bei diesen Plänen lediglich um die Umsetzung bereits bestehenden EU-Rechts handelt, hilft den betroffenen Unternehmen nicht.“ 2015 haben 2.461 energieintensive Unternehmen von der Härtefallregelung profitiert und eine Reduzierung der EEG-Umlage in Höhe von ca. 4,8 Mrd. Euro in Anspruch genommen. Fast alle diese Unternehmen haben zusätzlich von der reduzierten Stromsteuer (§§ 9a, 9b, 10 StromStG) profitiert und so zusätzlich ca. 3 Mrd. Euro Steuererleichterung erhalten.

Besonders gravierend sind die Änderungen für Unternehmen, die eigene Blockheizkraftwerke (BHKW) betreiben. Denn ab 2017 soll eigenerzeugter Strom nur dann noch von der Stromsteuer befreit werden, wenn er aus Kleinanlagen mit einer Nennleistung von weniger als 1 MW stammt. Etwa in der Auto- oder Molkerei-Industrie wurden vielerorts jedoch steuerbefreite BHKW mit einer Leistung von 1-2 MW installiert (§ 9 Abs. 1 Nr. 3 StromStG). Dr. Wolfgang Hahn: „Die effiziente und klimafreundliche Stromerzeugung mit BHKWs wurde massiv propagiert, nun entzieht man rund 800 Anlagen plötzlich die Kalkulationsgrundlage.“ Bei einer Anlage mit 1,5 MW Leistung und einer jährlichen Laufzeit von 6.000 Stunden müsste ein Unternehmen künftig ca. 184.500 Euro Stromsteuer zahlen. Hahn: „In etlichen Fällen wird sich der Betrieb der Anlagen dadurch nicht mehr rentieren.“

Zum Ausgleich der staatlichen Kürzungen rät ECG energieintensiven Unternehmen, genau zu prüfen, ob alle zur Verfügung stehenden Fördermaßnahmen genutzt werden und ob die sonstigen Einsparmöglichkeiten wie etwa zur Effizienzsteigerung oder beim Energieeinkauf ausgeschöpft sind.
Einen Überblick zu den aktuell gültigen Mitteln finden Interessenten auf der Website der ECG .

Über die Energie Consulting GmbH (ECG):
Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 40 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 4,5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com.

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Trotz hohen Effizienzdrucks schöpft Wirtschaft nicht alle Potenziale aus

Staat bittet energieintensive Industrie massiv zur Kasse

Trotz hohen Effizienzdrucks schöpft Wirtschaft nicht alle Potenziale aus

Qualitäts-LED-Röhren der Deutschen Lichtmiete / Quelle: Deutsche Lichtmiete / Mario Dirks

Rund 800.000 Menschen arbeiten in Deutschland in den so genannten energieintensiven Industrien: Metallverarbeitung, Chemie, Glas- und Papierherstellung – die Liste der Unternehmen, bei denen der Strompreis über Gewinn und Verlust entscheiden kann, ist lang. Und obwohl sich der Strompreis nach wie vor im freien Fall befindet, lässt der Druck auf die Betriebe nicht nach. Im Gegenteil: Staatliche Abgaben machen bei einigen Unternehmen inzwischen bis zu 70 Prozent der jährlichen Stromrechnung aus. Obwohl hier riesige Einsparungsmöglichkeiten liegen, schöpfen aber noch immer zu wenige ihr Effizienzpotenzial aus. Meist aus Mangel an Information, so die Erfahrung des LED-Experten Marco Hahn von der Deutschen Lichtmiete.

Die erneuerbaren Energien sind auf dem Vormarsch und haben in Deutschland für drastisch fallende Strompreise gesorgt: Die Megawattstunde hat sich im Großhandel in den letzten fünf Jahren um zwei Drittel verbilligt. Die Entwicklung ist aber nicht nur für die Kraftwerksbetreiber ein Problem, für die die Stromerzeugung dadurch kaum noch rentierlich ist. Auch die energieintensiven Industrien klagen, bei ihnen komme der Preisverfall aufgrund der zunehmenden Abgabenlast nicht an.

Umlagen treiben den Preis

„Vielerorts hat sich die Netznutzung verteuert, dazu kommen Konzessionsabgabe, KWK-Aufschlag, Stromsteuer und die EEG-Umlage, die alleine schon über 40 Prozent des Industriestrompreises ausmacht“, weiß Marco Hahn, LED-Experte der Deutschen Lichtmiete. Manche energieintensive Betriebe im Mittelstand fürchten bereits, in die Pleite zu rutschen, sollte nicht bald eine Begrenzung der EEG-Umlage greifen: Sie macht hier bereits bis zu drei Prozent des Umsatzes aus. Trotzdem kann nur eine kleine Minderheit von ihnen auf privilegierte Konditionen hoffen. Immer mehr machen sich deshalb auf die Suche nach Effizienzpotenzialen – und landen zum Beispiel bei der Deutschen Lichtmiete in Oldenburg: „Denn nirgends lässt sich in kürzerer Zeit prozentual mehr Energie einsparen als beim Licht“, betont Hahn.

Zwar macht das Licht nicht gerade den Löwenanteil an der Stromrechnung etwa einer Gießerei aus. Dazu kommen aber bei einer herkömmlichen Beleuchtung laufend hohe Aufwände für Wartung und Verschleiß sowie ein Modernisierungsdruck durch Umweltauflagen. Wenn sich bei der Beleuchtung ohne Investitionen in kürzester Zeit signifikante Einsparungen realisieren lassen, wird eine Modernisierung deshalb auch für solche Betriebe interessant, erzählt Hahn. Um entsprechende Anreize zu schaffen, bietet die Deutsche Lichtmiete ihre in eigener Produktion gefertigten LED-Leuchten nicht zum Verkauf an, sondern vermietet sie ausschließlich: Denn im Mietmodell entfallen für den Nutzer zugleich die Aufwände für eine oft langwierige Produktauswahl, die Kosten für Anschaffung und Installation sowie viele damit verbundene Risiken. Beim Nutzer bleiben nach Abzug der monatlichen Mietzahlung sofortige Einsparungen von 15 bis 35 Prozent der bisherigen Gesamtkosten für die Beleuchtung. Dafür erhält er eine moderne, umweltgerechte Ausleuchtung von deutlich höherer Qualität.

Für diese intelligente Geschäftsidee wurde die Deutsche Lichtmiete kürzlich mit dem PERPETUUM Energieeffizienzpreis der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) ausgezeichnet – und die Zahl der Unternehmen, denen im Mietmodell „ein Licht aufging“, wächst beständig. „Für energieintensive Betriebe ist das Licht nur ein Anfang – aber jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt“, sagt Marco Hahn. Viele Kunden haben inzwischen weitere Effizienzmaßnahmen umgesetzt, denn dank des Mietmodells wurde auch wertvolle Liquidität geschont, die nun für andere Maßnahmen zur Verfügung steht.

Für weitere Informationen zum Thema Lichtmiete und Energieeffizienz besuchen Sie gerne die Webseite www.deutsche-lichtmiete.de
Informationen über den PERPETUUM Energieeffizienzpreis finden Sie unter www.deneff.org

Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 3.905

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Bildmaterials „Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe / Mario Dirks“ als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe
Die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe hat sich als erstes Unternehmen seiner Art auf die Einbringung und Vermietung von energieeffizienter Beleuchtungstechnik spezialisiert. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert die Deutsche Lichtmiete nach Kundenbedarf die Umsetzung von entsprechenden Projekten europaweit. Durch die Einbringung und Vermietung von exklusiven LED-Produkten, ‚Made by Deutsche Lichtmiete‘, ergibt sich auf Kundenseite eine nachhaltige, sofortige Reduktion der Gesamtbetriebskosten inklusive Mietzahlungen zwischen 15 und 35 Prozent. Zudem schafft der Einsatz dieser LED-Leuchtmittel eine projektbezogene CO2-Ersparnis von durchschnittlich über 65 Prozent und übertrifft somit alle aktuellen Zielsetzungen Deutschlands und der Europäischen Union in puncto Klimaschutz. 2016 wurde das Miet-Konzept der Deutschen Lichtmiete mit dem PERPETUUM 2016 Energieeffizienzpreis ausgezeichnet.
Mehr Informationen unter www.deutsche-lichtmiete.de

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Intelligente Aussichten – Frischer Wind für Immobilienkäufer

Der März macht alles neu – überschaubare Änderungen im Bereich Immobilienkauf, energieintensive Unternehmen, intelligente Tachografen

Intelligente Aussichten - Frischer Wind für Immobilienkäufer

Intelligente Aussichten – Frischer Wind für Immobilienkäufer – Diskussionsbeitrag Eric Mozanowski

Der Stuttgarter Immobilienexperte Eric Mozanowski und Autor des Fachwerkes „Investieren in Denkmale“ (Verlag: Immobilien Manager Verlag IMV; Auflage: 1., Auflage (9. Juli 2010) ISBN-10: 3899842413) führt regelmäßige Seminar- und Weiterbildungsveranstaltungen in Städten wie Stuttgart, München, Berlin, Dresden, Leipzig, Hamburg zu Themen rund um Immobilien und Denkmalschutz durch. Eric Mozanowski greift in regelmäßigen Seminarveranstaltungen die enge Verknüpfung der geschichtlichen Entwicklung und die daraus entstehende Umsetzung für den Wirtschaftsstandort Deutschland auf.

Deutschland wächst und gilt als wirtschaftsstarkes Land mit den Säulen Immobilien, Transport und Energie

„Es gelten seit März veränderte Regeln bei der Kreditvergabe und der EEG-Umlage. Verbraucher sollen Europaweit und einheitlich besser vor möglichen Pfändungen und Zwangsvollstreckungen geschützt werden. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Kreditinstitute die Bonität ihrer Kunden bei der Vergabe von Krediten für den Kauf von Immobilien stärker prüfen und nachweisen müssen. Eine Verletzung der Pflichten von Seiten der Bank oder Sparkassen ermöglicht dem Kunden jederzeit die Kündigung des Kreditvertrages und damit entfällt die Vorfälligkeitsentschädigung“, erläutert der Stuttgarter Unternehmer Eric Mozanowski kurz die gesetzlichen Erneuerungen für Immobilienkäufer. Zur Diskussion kommen die Vorteile dieser Erneuerungen, aber auch die Folgen einer nicht ausreichenden Bonität.

Nach dem EEG ist vor dem EEG

Weitere Neuregelung betrifft vor allem energieintensive Unternehmen. Eric Mozanowski führt hierzu aus, dass bislang die Reduzierung der EEG-Umlage auf Grundlage des tatsächlichen Stromverbrauches von energieintensiven Unternehmen berechnet wurde. Nun soll die Berechnung auf objektiver Basis erfolgen. Der Stuttgarter Unternehmer hierzu: „In der Umsetzung bedeutet das, dass Unternehmen mit überdurchschnittlichem Stromverbrauch, weil beispielsweise die Technik veraltet ist, nun mit einer geringeren Reduzierung der EEG-Umlage rechnen müssen. Gewinner sind die Unternehmen und Firmen, die bereits mit moderner Technik ausgestattet sind und somit in den Genuss einer höheren Entlastung kommen.“ In der Diskussion waren sich die Teilnehmer mit Eric Mozanowski einig, dass das Thema Energie zu den Schlüsselthemen des Wirtschaftsstandortes Deutschland gehört. Die Windkraftbranche erlebte 2015 ein gutes Wirtschaftsjahr, dank der Verabschiedung des EEG 2014 konnten im Nordwesten zahlreiche On- und Offshore-Impulse umgesetzt werden. Unternehmer Eric Mozanowski erläutert, dass im Nordwesten Deutschlands der Wind in Ostfriesland sogar verschwenderisch bläst. „Alleine durch diesen Wind könnte der Jahresenergiebedarf der Region Ostfriesland und Emsland doppelt abgedeckt werden. Alleine Ende 2014 lag der statistische Wert von Ostfriesland bei 168 Prozent Energieerzeugung durch Windkraft. Auf See wurden 546 Offshore-Windkraftanlagen neu ans Netz genommen. Knapp ein Drittel der bis 2025 vorgesehenen 11.000 Megawatt wird an der Nord- und Ostsee bereits produziert, ein Traum für viele umweltbewusste Stuttgarter“, meint Eric Mozanowski.

Technik für Fortschritt bis zur Digitalisierung

Den Menschen unterscheidet vom Tier, dass er zivilisiert ist. Vater der Zivilisation ist jedoch die Technik. Der Mensch konnte sich nur dank der Erfindung des Feuers von der Natur ein Stück weit emanzipieren. Seitdem sind unzählige technische Erfindungen dazugekommen, die unser Leben bereichern. Eric Mozanowski erläutert: „Als die neuste technische Entwicklung gilt die Digitalisierung, die nun Schritt für Schritt in alle Bereiche unseres Lebens integriert wird. Die Bauindustrie stellt da keine Ausnahme dar.“

In Stuttgart diskutierten die Teilnehmer mit Eric Mozanowski deshalb, wie diese Integrationsleistung vollbracht werden kann. Dabei gilt es, Risiken und Chancen abzuwägen. Technik darf dabei nicht als generelle Gefahr gesehen werden, sondern als etwas, das unzertrennlich mit der menschlichen Entwicklung verbunden ist. Kaum etwas verkörpert das Streben nach Perfektion so sehr wie die Fortentwicklung der Technik.

Für die Bauindustrie bedeutet das, die Wünsche der Kunden zu antizipieren. Auf der ganzen Welt – Deutschland ist da keine Ausnahme – ziehen die Menschen verstärkt vom Land in die Stadt. Der Wohnraum wird deshalb immer knapper. Hinzu kommt, dass der Bedarf an Single-Wohnungen steigt. Es muss also gebaut werden. Am besten Zwei- und Dreiraumwohnungen.

Bei diesen Neubauten muss darauf geachtet werden, die technischen Lösungen für altbekannte Probleme gleich mitzudenken. Schließlich kommen technische Errungenschaften nicht nur dem persönlichen Komfort zugute, sondern dienen z.B. auch dem Umweltschutz, dem Energieverbrauch. Eric Mozanowski gibt zu bedenken: „Dass solche Probleme nicht erst aus unserer Zeit stammen, beweist ein Blick in die Geschichte. Schon die alten Römer haben sich den Kopf darüber zerbrochen, wie Probleme der Umweltverschmutzung gelöst werden können. Und auch im angeblich so dunklen Mittelalter wurden schon Umweltgesetze erlassen.“

Fazit: Intelligente Technik – Digitalisierung – Industrie 4.0 – Achtsamkeit mit Datenschutz

In der langfristigen Perspektive ist die Digitalisierung nur ein weiterer Schritt, um Probleme zu lösen. Im Transport gilt die neue EU-weite Fahrtenschreiberverordnung, der intelligente Tachograf wurde eingeführt. Per Satellitensystem Kontrolle über Maschine und Mensch? Der intelligente Tachograf sammelt Daten über Lenk- und Ruhezeiten sowie den Geschwindigkeiten, diese Daten können dann per Fernkommunikation an Kontrollbehörden übermittelt werden, während sich das Fahrzeug in Bewegung befindet. Vorteil auch die Transporte unterliegen einer besseren Überwachung, der Fahrer ist nicht mehr alleine. Geregelt ist aber auch, dass nach drei Stunden die Daten wieder gelöscht werden – der gläserne Transporteur. In der anschließenden Diskussion mit Eric Mozanowski kommen die Teilnehmer zu dem Schluss, dass Mensch und Technik eine Einheit bilden. Verantwortung und Achtsamkeit dürfen nicht außer Acht gelassen werden, dann können – mit Kenntnis der Vergangenheit – die Probleme der Zukunft angepackt werden.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Wichtige Wissensmodule werden auf Wunsch auch im Internet veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Geschichte von Denkmalimmobilien und der Wandel in die heutige Zeit mit den gegebenen Veränderungen und Ansprüchen, die Modernisierung und Sanierung von Denkmalimmobilien mit sich bringen. Weitere Informationen unter: www.immobilien-news-24.org

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