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Flintec Anwesenheitskontrolle für den Garten-/Landschaftsbau

Flintec Automatisierung der Anwesenheitskontrolle

Zeiterfassung mit Kontrollmechanismus in Echtzeit für eine Vielzahl von Arbeitseinsätze an verschiedenen Einsatzorten

Mannheim, 12.09.2018: Von der Zeiterfassung zur Anwesenheitskontrolle. Für viele Unternehmen im Bereich Garten- und Landschaftsbau stellt es eine große Herausforderung dar, bei einer Vielzahl von Arbeitseinsätzen an verschiedenen Einsatzorten den Überblick zu behalten. Dabei gilt es, die Verspätungen und Fehlzeiten der Mitarbeiter oder Subunternehmer schnell zu erkennen, um Vertragsverletzungen vorzubeugen. Für viele Unternehmen nicht umsetzbar. Um einen präzisen Überblick zu erlangen und die Reaktionszeit für eine Ersatzbeschaffung zu verkürzen, hat Flintec die Zeiterfassung um einen Kontrollmechanismus zu einer automatischen Anwesenheitskontrolle in Echtzeit weiterentwickelt.

 

Erfassung von Zeit und Ort bei Arbeitseinsätzen im Bereich Garten- und Landschaftsbau

Für den Bau und die Pflege von Garten und Landschaft koordinieren viele Unternehmen eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen an verschiedenen Einsatzorten. Wie bei der Zeiterfassung, stehen bei der Anwesenheitskontrolle von Flintec die Einsatzzeiten und der Ort im Mittelpunkt. Bei der Anwesenheitskontrolle erfasst Flintec die Zeitstempelung und die Geo-Koordinaten (punktuell oder Geofencing). Die Daten werden per Telefon (Festnetzapparat, Handy), Smartphone (Android App, iOS App, Web App) oder GPS-Gerät erfasst. Zum Einsatz kommen vorhandene oder neu angeschaffte Endgeräte.

 

Die Anwesenheitskontrolle als Rückmeldesystem: Analysieren und Alarmieren in Echtzeit

Als Rückmeldesystem geht die regelgestützte Anwesenheitskontrolle über die Zeiterfassung hinaus. „Vertragstreue und Kontrolle sind zunehmend wichtige Faktoren bei der Zeiterfassung“ erklärt Geschäftsführer Dipl.-Inform. Lucien Feiereisen. Um Regelverstöße zu erkennen, analysiert der Kontrollmechanismus von Flintec die erfassten Daten mit einem automatischen Abgleich der SOLL-Vorgaben mit den IST-Daten in Echtzeit. Unregelmäßigkeiten werden umgehend per Email, Telefon oder SMS an die zuständigen Personen gemeldet. Durch die Echtzeitinformation ist das Unternehmen schnell über aktuelle Ressourcenengpässe informiert, um u.U. die Ersatzbeschaffung in die Wege zu leiten und Vertragsleistungen zuverlässig zu erfüllen.

 

Dokumentation und Verwaltung im Flintec T-Inspect

Im Rahmen der Anwesenheitskontrolle dokumentiert Flintec die erfassten Daten und Regelverstöße. Die Dokumentation dient als Nachweis für die Vertragstreue in Bezug auf Einsatzzeiten an definierten Orten. Im Flintec T-Inspect ist der Nachweis rollenbasiert jederzeit einsehbar und steht zum Herunterladen zur Verfügung. Die Verwaltung der SOLL-Vorgaben und Stammdaten erfolgt im T-Inspect. Die Erweiterung der Anwesenheitskontrolle durch das Flintec Modul T-Maps führt zu einer komfortablen Ansicht. T-Maps stellt den Zeitstempel und den Einsatzort auf einer Deutschlandkarte grafisch dar. Der Nachweis über erbrachte Vertragsleistungen und die grafische Darstellung führen zu mehr Transparenz für den Auftragnehmer und Auftraggeber im Bereich Garten- und Landschaftsbau.

 

Technische Informationen

Abhängig vom Erfassungsgerät erfolgt die Datenkommunikation der Anwesenheitskontrolle über das Telefon oder per M2M-Kommunikation. Mit Flintec erfolgen die Buchungen online und offline. Als Cloud-basierte Managed Services (T-Services) übernimmt Flintec den technischen Betrieb und die Wartung der Anwesenheitskontrolle.

 

Die Flintec InformationsTechnologien GmbH ist Anbieter und Entwickler von IT-Lösungen „Made in Germany“. Flintec entwickelt kundenspezifische Informationstechnologien und Kommunikationslösungen zu den Themen Zeiterfassung per Telefon und mobil (kompatibel zu dormakaba und PCS), Kontrollmechanismen mit Echtzeitinformation (Anwesenheitskontrolle, Arbeitszeitregelung, Führerscheinkontrolle) und Telefonie-Lösungen für den Kundendienst (SprachPortal, Contact Center etc.). Gegründet wurde das Unternehmen 1992, der Unternehmenssitz ist in Mannheim. Für weitere Informationen: www.flintec.de

 

Kontakt:
Flintec InformationsTechnologien GmbH
Fee Feiereisen, M.A.
Business Development Manager
Heppenheimer Str. 23
68309 Mannheim
Tel + 49(621) 33892 – 44
eMail presse@flintec.de

Pressemitteilungen

Arbeitsverweigerung bei Versetzung als Kündigungsgrund

Direktionsrecht des Arbeitgebers – BAG ändert seine Rechtsprechung im Arbeitsrecht

Arbeitsverweigerung bei Versetzung als Kündigungsgrund

Sonja Reiff geb. Prothmann, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht aus Frankfurt.

Frankfurt, 11. November 2013 – Häufig ein Grund für Verärgerung: die Versetzung eines Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber auf einen Arbeitsplatz an einem anderen Standort. Grundsätzlich kann der Arbeitgeber Inhalt, Ort und Zeit der Arbeitsleistung des Arbeitnehmers nach billigem Ermessen näher bestimmen. Billigem Ermessen entspricht eine Anweisung des Arbeitgebers dann, wenn sie nicht willkürlich ist und die Interessen des Arbeitgebers sowie des Arbeitnehmers ausreichend berücksichtigt und gegeneinander abgewogen wurden. Zudem muss die Weisung des Arbeitsgebers in den Grenzen des Arbeitsvertrages, von Betriebsvereinbarungen, Tarifverträgen oder gesetzlichen Bestimmungen erfolgen. Entspricht die Versetzung zwar den vertraglichen oder gesetzlichen Vorgaben, entspricht jedoch nicht billigem Ermessen und verweigert der Arbeitnehmer daraufhin die Aufnahme der Arbeit am neuen Standort, so war dies für die Arbeitsgerichte in der Vergangenheit in der Regel kein gültiger Kündigungsgrund. Schließlich war die Ermessensausübung des Arbeitsgebers fehlerhaft. Ein Urteil des Bundesarbeitsgericht (BAG) stellt diese Rechtsauffassung nun in Frage. „Die vorliegende Entscheidung des BAG hat erhebliche Konsequenzen für die Praxis“, erklärt Sonja Reiff, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht und Partnerin in der Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin in Frankfurt am Main.

Das Bundesarbeitsgericht hatte mit Urteil vom 22.02.2012, 5 AZR 249/11 entschieden, dass sich ein Arbeitnehmer über eine unbillige Ausübung des Direktionsrechtes des Arbeitgebers nicht einfach hinwegsetzten darf, sondern an diese vorläufig gebunden sei. Stattdessen müsse der Arbeitnehmer die Unverbindlichkeit und Unbilligkeit der Arbeitsanweisung gerichtlich überprüfen lassen. Erst wenn eine rechtskräftige Entscheidung der Gerichte vorliegt, darf der Arbeitnehmer die unbillig geforderte Leistung verweigern.

„Das führt dazu, dass Arbeitnehmer grundsätzlich erst einmal den Weisungen des Arbeitgebers folgen müssen, auch wenn diese nicht billigem Ermessen entsprechen“, erklärt Rechtsanwältin Sonja Reiff. „Der Arbeitsnehmer ist nun gezwungen, ein gerichtliches Verfahren und notfalls auch ein vorgeschaltetes gerichtliches Eilverfahren einzuleiten, um die Wirksamkeit der arbeitgeberseitigen Weisung überprüfen zu lassen. Macht er dies nicht und kommt der unbilligen Weisung nicht nach, dann besteht die Gefahr, dass der Arbeitgeber eine Kündigung ausspricht und diese von einem Arbeitsgericht aufgrund der aktuellen BAG-Entscheidung als wirksam erachtet wird.“

Nach Ansicht von Rechtsanwältin Sonja Reiff sei im Moment noch nicht klar, ob es sich bei der BAG-Entscheidung vom 22.02.2012 um einen Ausrutscher handelt oder tatsächlich um eine langfristige Änderung der Rechtsprechung. Solange dies nicht geklärt ist, sollten sich Arbeitnehmer vorsichtshalber zuerst an die Weisungen des Arbeitgebers halten und diese im Zweifel gerichtlich überprüfen lassen.

Ausführlicher beschreibt Rechtsanwältin Sonja Reiff das Urteil zum Direktionsrecht des Arbeitgebers in ihrem Blog zum Arbeitsrecht unter:

http://www.arbeitsrecht-frankfurt.info/direktionsrecht-arbeitgeber-kuendigung-rechtsprechung/

Über Sonja Reiff, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht Frankfurt

Sonja Reiff ist Partnerin in die Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin, Frankfurt. Als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht berät und vertritt sie Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu Fragestellungen wie Arbeitsvertrag, Kündigung, Abmahnung, Abfindung, Elternzeit, Mutterschutz oder Urlaub. Anwältin Sonja Reiff ist regelmäßig als Rechtsexpertin im Radio zu hören, z.B. beim Hessischen Rundfunk. Schwerpunkte der Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin sind Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht, Handelsrecht und Gesellschaftsrecht, Immobilienrecht sowie Vertragsrecht, AGB-Recht und Inkasso.

Weitere Informationen zu Rechtsanwältin Sonja Reiff:

http://www.schmidt-kollegen.com/rechtsanwaelte/sonja-reiff.html

Tag-It: Direktionsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Einsatzort, Urteil BAG, Bundesarbeitsgericht, Kündigung, Kündigungsschutzklage, Anwalt Arbeitsrecht Frankfurt, Rechtsanwalt für Arbeitsrecht

Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsanwälte Notarin, Frankfurt am Main

Zentral im Westend Frankfurt gelegen, bietet die Kanzlei Schmidt & Kollegen Rechtsberatung und Rechtsvertretung in den Rechtsgebieten Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Handelsrecht, Immobilienrecht sowie Vertragsrecht, AGB-Recht und Inkasso an. Ein Schwerpunkt der Rechtsanwaltskanzlei ist die Betreuung kleinerer und mittelständischer Unternehmen. Mandanten profitieren vom flexiblen, kreativen Umfeld einer kleinen Kanzlei, die ihnen darüber hinaus durch Einbindung in ein etabliertes Expertennetzwerk auch in benachbarten Rechtsgebieten und bei steuerlichen oder wirtschaftlichen Fragenstellungen kompetente Hilfe anbieten kann.

Mit einer bestellten Notarin in Frankfurt bietet die Kanzlei auch die Leistungen eines Notariats, z.B. Beurkundung von Verträgen oder Beglaubigung von Unterschriften. Rechtsanwältin und Notarin Bettina Schmidt berät bei der Vertragsgestaltung und prüft für ihre Mandanten auch fremde Verträge. Darüber hinaus sind Rechtsanwältin und Notarin Bettina Schmidt und Rechtsanwältin Sonja Prothmann seit vielen Jahren regelmäßig als Rechtsexperten Interviewpartner des Hessischen Rundfunks.

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