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SunForce™ m-PPE Partikelschaum: Asahi Kasei bietet neu entwickeltes Leichtbaumaterial für erhöhte Effizienz/Sicherheit von Elektrofahrzeugbatterien

Düsseldorf, 13. August 2019 – Lithium-Ionen-Batterien sind ein wesentlicher Bestandteil der Elektrifizierung des Transportwesens. Für eine massentaugliche Elektromobilität kommt es entscheidend darauf an, Sicherheit, Effizienz, Größe und Gewicht der Akkus zu optimieren. Mit dem m-PPE (modifizierter Polyphenylenether) Partikelschaum SunForce™ hat der japanische Technologiekonzern Asahi Kasei ein Material entwickelt, das Lösungen für diese Herausforderungen bietet.

Lithium-Ionen-Batterien entfalten ihre volle Leistung erst bei einer stabilen Temperatur. Aus diesem Grund werden sowohl Heiz- als auch Kühlgeräte im Batteriepack des Fahrzeugs installiert, insbesondere für PHEVs (Plug-in-Hybrid-Elektrofahrzeuge) und BEVs (Batterie-Elektrofahrzeuge). Dabei kommt es verstärkt auf ein optimiertes Wärmemanagement an, denn die Realisierung der richtigen Temperaturumgebung verbraucht viel Energie. Gleichzeitig stehen Sicherheitsthemen wie Brandschutz und Crashverhalten ganz oben auf der Agenda der OEMs.

Mit SunForce™ hat Asahi Kasei einen Partikelschaum auf Basis des technischen Kunststoffs m-PPE als Lösung für die beschriebenen Hürden entwickelt. Im Vergleich zu herkömmlichen Schaumstoffen aus Polystyrol oder Polyolefin verleiht der Einsatz von m-PPE diesem geschäumten Material einzigartige Eigenschaften und eröffnet neue Türen für Anwendungen im Bereich Wärmemanagement und Brandschutz.

Der Werkstoff wurde als erster seiner Art mit der UL 94 V-0 (Standard for Safety of Flammability of Plastic Materials for Parts in Devices and Appliances) Brandschutzklasse der Sicherheitszertifizierungsorganisation „Underwriters Laboratories“ zertifiziert. Somit trägt er zu einer umfassenden Produktsicherheit bei. Neben dieser hervorragenden Flammschutzwirkung bietet der Partikelschaum weiterhin exzellente Wärmedämmeigenschaften und fungiert gleichzeitig als leichtes, stoßdämpfendes Material für Fahrzeugbatterien.

Die genannten Eigenschaften und Merkmale ermöglichen Funktionen in Anwendungsbereichen, die über die von herkömmlichen Schaumstoffen hinausgehen. Diesbezüglich eignet sich das Produkt für den Einsatz in Automobil-Batteriegehäusen, leichten Stoßdämpfern, Sandwich-Verbundkernen mit Kohlefaserverstärkung sowie für Wärmedämmanwendungen.

Hohe Verarbeitbarkeit und deutliche Kostenvorteile

SunForce™ bietet auch aus Kostensicht erhebliche Vorteile: Die Verarbeitung kann im Dampfformverfahren erfolgen, bei dem die Schaumperlen in eine Form gefüllt, expandiert und gleichzeitig mit der Wärme aus dem Dampf verschmolzen werden. Im Vergleich zum Spritzgussverfahren benötigt das Dampfformverfahren erheblich weniger Druck. Somit ermöglicht es den Einsatz einer Aluminiumform, die zu 10 bis 20 Prozent der Kosten für ein im Spritzgussverfahren verwendetes Stahlwerkzeug hergestellt werden kann. Darüber hinaus lässt sich der Rohstoffeinsatz signifikant reduzieren.

Die hohe Formstabilität des Werkstoffs ist ein Schlüsselfaktor für die einwandfreie Funktion des Formteils. SunForce™ nutzt die Eigenschaften des m-PPE-Kunststoffs mit seinem im Vergleich zu anderen Polymeren niedrigen linearen Ausdehnungskoeffizienten und die Temperatureinflüsse im Herstellungsprozess sind relativ gering – was eine sehr präzise und genaue Produktgestaltung mit komplexen Strukturen ermöglicht. Gleichzeitig lässt die geringe Größe der Schaumperlen das Formen dünner Wände zu, bei gleichbleibend hoher mechanischer Festigkeit und Steifigkeit.

Strategie für den europäischen Markt

Mit einem überzeugenden Portfolio von Hochleistungsmaterialien wie Technische Kunststoffe, Synthesekautschuke, Technische Fasern und Produkte für leistungsfähige Batterien, verstärkt Asahi Kasei Europe die Marketing- und Geschäftsentwicklungsaktivitäten: Klares und erklärtes Ziel ist die europäische Automobilindustrie – dabei spielt SunForce™ eine Schlüsselrolle.

„Wir werden die Anwendungsentwicklung und das technische Marketing von SunForce™ in Deutschland und Europa verstärken. Hier haben wir Anwendungsbereiche wie Batterieteile, Auto-mobilelektronik und Verbundkernanwendungen für Außen- und Innenteile im Visier. Weiterhin stehen medizinische Geräte, Elektronikprodukte und andere fortschrittliche Technologien im Fokus“, erläutert Nobuhiro Kikuchi, Manager für SunForce™ bei Asahi Kasei Europe, die Ambitionen des Unternehmens auf dem europäischen Markt.

Seit 2011 ist SunForce™ auf dem japanischen Markt vertreten. Mit der Gründung der Europazentrale Asahi Kasei Europe in Düsseldorf haben 2016 auch die Marketingaktivitäten auf dem europäischen Markt begonnen. Zusammen mit seinem kürzlich vorgestellten Polyamidschaum präsentiert das Unternehmen SunForce™ vom 10.-12. September auf der Foam Expo Europe in Stuttgart und vom 16. – 23. Oktober auf der K 2019 in Düsseldorf.

Weitere Informationen zu SunForce™ finden Sie hier.

Die Asahi Kasei Corporation ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit den drei Geschäftsbereichen Material, Homes und Health Care. Der Geschäftsbereich Material umfasst Fasern & Textilien, Petrochemikalien, Hochleistungspolymere, Hochleistungswerkstoffe, Verbrauchsgüter, Batterieseparatoren und Elektronikgeräte. Der Geschäftsbereich Homes bietet auf dem japanischen Markt Baustoffe bis hin zu fertigen Häusern an. Zum Bereich Health Care gehören Pharmazeutika, Medizintechnik sowie Geräte und Systeme für die Akut- und Intensivmedizin. Mit 39.283 Beschäftigten in aller Welt betreut die Asahi Kasei Gruppe Kunden in mehr als 100 Ländern und erzielte einen Umsatz von 17,6 Milliarden Euro (2.170,4 Milliarden Yen) im Geschäftsjahr 2018 (1. April 2018 – 31. März 2019).

„Creating for Tomorrow“. Mit diesem Slogan verweist die Asahi Kasei Gruppe auf die gemeinsame Mission all ihrer Unternehmen, mit nachhaltigen Produkten und Technologien Menschen in aller Welt zu einem besseren Leben und Wohnen zu verhelfen.
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enviaM macht fit in Sachen Elektromobilität

enviaM schult auf dem Gebiet der Elektromobilität. Der Energiedienstleister bietet gemeinsam mit der TÜV SÜD Akademie eine neue Zusatzqualifikation in Elektrotechnik an. Gewerbekunden, wie Automobilverkäufer und Autohausbesitzer, erfahren wichtige Details zu Ladestationen für zuhause und zur technischen Installation. Damit vertiefen sie ihr Fachwissen und können ihre Kunden umfassend beraten.

Bundesweit steigt die Zahl der Ladesäulen und zugelassenen Elektroautos. Die Automobilindust-rie erweitert stetig ihr Angebot an E-Fahrzeugen. Fragen rund um eine leistungs- und normgerechte Ladestation am privaten Stellplatz verzögern jedoch oft oder verhindern sogar den Kauf des E-Autos. Bei der Beratung von Privatkunden unterstützt enviaM jetzt mit einem Seminar. Interessenten erhalten umfangreiche Informationen zu Elektroauto, Ladetechnik und -verhalten sowie Anschluss, Installation und Wartung. Darüber hinaus werden während der eintägigen Schulung normative Grundlagen und Anforderungen von Sachversicherern vermittelt.

Aktuelle Seminartermine für 2019 und 2020 für die Zusatzqualifikation – Elektrotechnik für Elektromobilfachverkäufer sind buchbar unter https://www.tuev-sued.de/akademie-de/seminare-technik/elektromobilitaet-hochvolttechnik/kfz-werkstaetten/3615135 Kooperationspartner von enviaM erhalten dabei einen Zuschuss von 50 Prozent auf die anfallenden Kursgebühren pro Person.

Die enviaM-Gruppe ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Zur Unternehmensgruppe mit rund 3.500 Beschäftigten gehören die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, sowie weitere Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Gemeinsam entwickeln sie das Internet der Energie in Ostdeutschland. Anteilseigner der enviaM sind mehrheitlich die innogy SE sowie rund 650 ostdeutsche Kommunen. Die Anteilseigner sind sowohl unmittelbar als auch mittelbar über Beteiligungsgesellschaften an enviaM beteiligt.

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eROCKIT Systems: Startup des Monats und Beteiligung durch MBG

eMobility-Startup aus Brandenburg sorgt für Aufsehen

Startbase, die zentrale Plattform für deutsche Startups der Gruppe Börse Stuttgart und dem Bundesverband Deutscher Startups, hat eROCKIT Systems zum „Startup Of The Month“ im Monat August 2019 ernannt. Im brandenburgischen Hennigsdorf bei Berlin entwickelt und produziert eROCKIT das gleichnamige, pedalgesteuerte, innovative Elektromotorrad, das sich simpel und intuitiv wie ein Fahrrad bedienen lässt, dabei jedoch die Kraft und Beschleunigung eines Motorrades mit einem magischen Fahrgefühl entfaltet. Das serienreife 2019er-Modell wurde im Juni der Öffentlichkeit vorgestellt. Bereits in Q1/2019 hatte sich die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Berlin-Brandenburg (MBG) an dem eMobility-Unternehmen beteiligt.

Andreas Zurwehme, CEO der eROCKIT Systems GmbH: „Die nationalen und internationalen Märkte fordern Elektromobilitätskonzepte, um den C02-Ausstoß weltweit zu verringern. Das Timing für eine Expansion mit unserem Fahrzeug und unserer Technologie in internationale Märkte ist perfekt. Wir befinden uns derzeit in der Finanzierungsrunde Serie A in Höhe von 2,5 Mio. Euro, um zügig die zweiradstarken Länder innerhalb Europas bedienen zu können.“

eROCKIT als Startup des Monats bei Venturezphere/Startbase: https://www.venturezphere.com/de/startup-of-the-month/portraits/erockit/

Die eROCKIT Systems GmbH entwickelt und produziert mit einem Team von internationalen Zweirad-Experten Elektrofahrzeuge in Hennigsdorf bei Berlin. eROCKIT ist ein pedalbetriebenes Elektromotorrad, ausgestattet mit modernster Akku-Technologie. eROCKIT® und Human Hybrid® sind eingetragene Marken der eROCKIT Systems GmbH. Die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) unterstützt die eROCKIT Systems GmbH über die Förderprogramme „Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG F+E)“ im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg (MWE) sowie „Gründung innovativ“ im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF). Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Landes Brandenburg bzw. aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Das Ziel der Förderprogramme ist u.a. die Stärkung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen im Land Brandenburg, wie z.B. von e-Mobility-Startups. Die Projekte tragen den Titel „Entwicklung einer neuen Batterie nebst Software“ sowie „Vorproduktionsaufbau und Erstellung Fahrzeuggerüst“.

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Fakten-Check Elektromobilität: Zahl der Ladepunkte für Elektrofahrzeuge in Deutschland wächst

Dynamik für Massenmarkt fehlt aber

Die Anzahl der öffentlichen Ladepunkte in Deutschland hat gemäß dem BDEW-Ladesäulenregister enorm zugenommen. Im Jahr 2010 gab es noch weniger als 1.000 dieser Stationen. Die Bestrebungen der vergangenen Jahre, den Ausbau flächendeckend zu fördern, führten 2018 zu einem Bestand von mehr als 16.000 Ladepunkten und damit zu einem Wachstum von knapp 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nichtsdestotrotz ist weiterhin deutlich mehr Dynamik erforderlich, denn der Durchbruch der Elektromobilität ist unter anderem abhängig von öffentlichen und halb-öffentlichen Ladepunkten, da private Stationen nicht ausreichen, um die Elektromobilität in vollem Umfang voranzutreiben.

Trotz positiver Entwicklungen in den vergangenen Jahren entspricht die deutsche Ladeinfrastruktur bei weitem nicht den notwendigen Anforderungen. Alexander Rittel, Co-Autor der Elektromobilitätsstudie und Berater bei Horváth & Partners, sieht strategische Fehler und die daraus resultierende Problematik auch bei den deutschen Fahrzeugherstellern: „Die Einstellung der etablierten OEMs – der Erstausrüster – war geprägt von üblichen, finanzgetriebenen Entscheidungsmustern und nicht von visionärer Stärke. Ganz im Gegensatz zu Tesla, die frühzeitig in einen Zukunftsmarkt investiert, eine eigene Batteriefertigung mit Panasonic aufgebaut und eine Infrastruktur von über 3.600 eigenen Schnellladepunkten in Europa geschaffen haben.“ Im Zuge des enormen Drucks gehen die Automobilhersteller inzwischen gemeinsame Wege und versuchen auf diese Weise die Hindernisse zu überwinden, die dem Durchbruch der Elektromobilität im Weg stehen. BMW, Daimler und der Volkswagen-Konzern haben sich dem Joint Venture IONITY angeschlossen, das das Ziel verfolgt, zirka 400 öffentliche Ultraschnell-Ladestationen mit 350 kW entlang von Autobahnen in Europa bis 2020 aufzubauen und zu betreiben. Bis Mai 2019 wurden allerdings erst 100 Ladestationen von IONITY aufgestellt, weitere 50 befinden sich in der Bauphase.

Tankstellen: „Klassischer Fall des Henne-Ei-Problems“

Dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur nur schleppend vorankommt, ist auch am Beispiel der Tankstellen zu sehen. „Momentan ist die Umrüstung auf Ladestationen noch sehr teuer und lohnt sich für viele Tankstellenbesitzer kaum. Ein klassischer Fall des Henne-Ei-Problems“, sagt Alexander Rittel. Bei den aktuellen Absatzzahlen von Elektrofahrzeugen sehen viele Tankstellenbesitzer nicht die Notwendigkeit umzurüsten. Auf der anderen Seite schrecken noch viele Kunden vor dem Kauf eines E-Autos zurück, da ihnen die bestehende Ladeinfrastruktur nicht ausreicht. Ob erst die Infrastruktur mit hohen Investitionskosten auszubauen ist oder neue und preiswerte Modelle für Schwung beim Absatz sorgen – das bleibt das ungelöste Problem. Allerdings soll der Diesel- und Benzinabsatz einigen Prognosen zufolge bis 2030 um mehr als ein Drittel einbrechen. Dementsprechend werden viele der rund 14.500 Tankstellenbetreiber in Deutschland dazu gezwungen sein, im Zuge der Elektromobilität massiv ihr Geschäftsmodell zu verändern oder, insbesondere in strukturschwachen Regionen, auch zu schließen.

Handlungsbedarf besteht aber nicht nur bei den Automobilherstellern und Tankstellen. Auch die Städte müssen ihre Anstrengungen dringend erhöhen. Aktuell mangelt es hier in großem Maße an Ladepunkten. Die Berater von Horváth & Partners haben den Bedarf an Ladepunkten in den fünf größten deutschen Städten analysiert. Gemäß der Auswertung müssten allein in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt im Jahr 2020 zusammen mehr als 50.000 neue Ladepunkte gebaut werden, um die notwendige Infrastruktur für Elektrofahrzeuge zu schaffen. In einem realistischen Szenario steigt der Bedarf allein für das Jahr 2025 auf mehr als 200.000 neue öffentliche, halböffentliche und private Ladepunkte in diesen fünf Metropolen an. Dieser Markt muss und kann strategisch insbesondere von den Energieversorgern erschlossen und bedient werden.

Versäumt Deutschland den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur deutlich voranzutreiben, kann nicht erwartet werden, dass sich die Elektromobilität und damit auch die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen schnell entwickelt. Nur wenn die notwendigen Rahmenbedingungen erfüllt sind, wird Deutschland die Zukunft der E-Mobilität mitgestalten können.

Über die Studie:
Im Rahmen des „Horváth & Partners Faktencheck E-Mobilität“ analysieren die Berater jährlich die Entwicklung wesentlicher Treibergrößen der Elektromobilität in Deutschland. Auf der Grundlage der verwendeten Ist-Werte rechnen sie dabei das aktuelle Wachstumsmomentum auf die kommenden Jahre hoch.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 900 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Klaus Schmidt-Dannert ist neuer Country Manager Germany bei NewMotion

Berlin, 5. August 2019 – Klaus Schmidt-Dannert ist neuer Country Manager Germany von NewMotion, Europas größtem Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Vertrieb und Marketing bei Shell, der Muttergesellschaft von NewMotion. In seiner neuen Funktion ist Klaus Schmidt-Dannert für die Weiterentwicklung des Geschäfts mit Ladepunkten für Elektroautos für Privat- und Geschäftskunden in Deutschland verantwortlich.

„Elektroautos werden als massentaugliche Form der Mobilität mehr und mehr akzeptiert. Deshalb ist es eine spannende Zeit, um bei NewMotion einzusteigen, einem Unternehmen, das seit 10 Jahren ein Pionier im Laden von E-Autos ist. Ich sehe dies als eine große Chance, um die E-Mobilität in Deutschland weiter voranzutreiben. Mit Europas größtem Roaming-Ladennetz und vielen intelligenten Ladelösungen ist NewMotion gut gerüstet, um das Laden von E-Autos für alle zugänglich zu machen“, sagt Klaus Schmidt-Dannert. „NewMotion bietet seinen Kunden ein großartiges Ladeerlebnis und treibt gleichzeitig intelligente Innovationen wie das Laden mit Vehicle-to-Anything-Technologie (V2X) voran.“

Klaus Schmidt-Dannert ist ein erfahrener Shell-Experte. Seine Karriere begann er 1997 bei Shell mit dem Abschluss als Business Engineer. Als Key Account Manager Lubricants entwickelte er nachhaltige und profitable Partnerschaften mit Automobilzulieferern. In den vergangenen vier Jahren arbeitete Schmidt-Dannert als Commercial Manager bei Shell Aviation und managte ein Portfolio von mehr als 20 Flughäfen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Über NewMotion
NewMotion ist ein führender Anbieter von intelligenten Ladelösungen für Elektroautos in Europa. Das Unternehmen hat europaweit mehr als 45.000 Ladepunkte installiert. Außerdem bietet NewMotion seinen mehr als 170.000 registrierten Ladekartennutzern Zugang zu einem Netzwerk aus über 100.000 öffentlichen Ladepunkten in 28 Ländern in ganz Europa. NewMotion wurde mit ISO 9001 und ISO 27001 zertifiziert. Das Unternehmen ist seit 2009 aktiv und nimmt eine Vorreiterrolle in der Branche ein. NewMotion ist ein Mitglied der Shell Group. Mehr Informationen erhalten Sie unter https://newmotion.com/de_DE

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Sonne sorgt für Mieterstrom und E-Mobilität im Quartier

Das Konsortium „WINNER“ hat die Kopplung von Mieterstrom mit Elektromobilität im Quartier erfolgreich untersucht – Leitfäden erscheinen im Oktober

Presseinformation
Berlin, 24. Juli 2019

Günstiger Solarstrom vom Dach, Elektroautos mit Ladesäulen gleich vorm Haus, nutzbar rund um die Uhr für Mieter wie für Gewerbetreibende: Beim Projekt „WINNER“ im Technologieprogramm IKT für Elektromobilität III (IKT EM III) des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) haben sieben Konsortialpartner in der Praxis getestet, welche Vorteile die Verbindung von Elektromobilität und Mieterstrom für die Wohnungswirtschaft, Mieter und Betriebe im Quartier bringen können. Erfahrungen und Ergebnisse aus dem Projekt finden sich detailliert in zwei praxisrelevanten Leitfäden, die kostenfrei beim Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften erhältlich sind.

Die Idee ist einfach – und doch zeigen sich in der praktischen Anwendung mindestens so viele Chancen wie Risiken. Deshalb sind die Erfahrungen aus dem IKT EM III-Projekt „WINNER“ (Wohnungswirtschaftlich integrierte netzneutrale Elektromobilität in Quartier und Region) für die Wohnungswirtschaft und die künftige Quartiersentwicklung außerordentlich wertvoll. WINNER ist angetreten, um zugleich die Mobilitäts- und Energiewende zu unterstützen: Der umweltfreundlich gewonnene Solarstrom aus der Wohnungswirtschaft soll quartiersbezogen die individuelle und die gewerbliche Elektromobilität fördern.

Seit mehr als einem Jahr produziert eine Photovoltaik-Anlage auf einem Gebäude der Siedlungsgemeinschaft in der Chemnitzer Alfons-Pech-Straße Strom, der als Mieterstrom günstig an die Mieter abgegeben wird und zudem vier Elektrofahrzeuge innerhalb eines Carsharing-Pools antreibt. Nach dieser Testphase – und kurz vor dem Projektende – liegen erste Resultate vor.

So erhalten die teilnehmenden Mieter im Wohngebäude Alfons-Pech-Straße preiswerten Solarstrom und können je nach Stromverbrauch gegenüber dem Grundversorgungstarif jährlich bis zu 80 Euro sparen. Zudem können sie und Gewerbetreibende im Quartier Carsharing-Angebote nutzen. Dabei geht dieses Angebot neue Wege: Es gibt Elektrofahrzeuge mit gemischter Nutzung, die Gewerbetreibenden wie Mietern zur Verfügung stehen. Andere Elektrofahrzeug dagegen werden allein von einem Betrieb genutzt oder sind ausschließlich Mietern vorbehalten.

Besonders das Gewerbe ist bisher mit dem elektromobilen Angebot zufrieden – es kann auf diese Weise eigene PKW-Flotten verkleinern oder auf die Anschaffung neuer Fahrzeuge verzichten. Auf Seiten der Mieter hängt die Akzeptanz von Carsharing-Angeboten stark von der Altersstruktur und der Gewohnheit eines eigenen Verbrennungsfahrzeugs vor der Haustür ab.

Erste Auswertungen zeigen, dass das Teilprojekt „Mieterstrom“ langfristig wirtschaftlich sein kann. Die Investitionen beliefen sich auf eine Gesamtsumme von 107.000 Euro, aus der unter anderem eine Dach-Photovoltaik (PV)-Anlage (34 kWp) finanziert wurde. Dagegen ist das Teilprojekt „Ladeinfrastruktur“ mit einer Negativ-Rendite von etwa zehn Prozent aktuell noch defizitär. Gründe dafür sind die hohen Kosten für die Installation und die jährlich vierstelligen Kosten für den Betrieb der öffentlichen Ladesäulen. Auch die recht hohen Anforderungen der Ladesäulenförderung tragen dazu bei, dass sich die Kosten derzeit kaum durch den Stromverkauf amortisieren.

Mieterstrom inklusive Carsharing-System im Quartier können rentabel sein
„Ein solches Projekt hat in der Wohnungswirtschaft dann gute Chancen, wenn es groß und über mehrere Wohneinheiten gedacht wird“, resümiert Sven Winkler, Referent Betriebswirtschaft vom Verband Sächsischer Wohngenossenschaften die WINNER-Ergebnisse. Die Erfahrungen zeigten, so Winkler, dass dezentral gewonnener Strom – etwa mit einer PV-Anlage – und daran angeschlossene Mieterstrom- und Carsharing-Projekte mit Elektroautos erfolgversprechend sind. Das gelte insbesondere dann, wenn neue Wohnanlagen errichtet würden. „Der günstige Mieterstrom und die bereitgestellte E-Mobilität samt Carsharing und Lademöglichkeit bilden dann einen echten Mehrwert für Mieter, für die lokalen Gewerbetreibenden und das gesamte Quartier“, so Winkler.

Auch die Wohnungswirtschaft zeigt Interesse
Anfangs noch eher skeptisch beäugt, zeige die Wohnungswirtschaft mittlerweile ein verstärktes Interesse an diesem Modell, so Winkler. Allerdings behindern derzeit noch andere gesetzliche Vorgaben die Energie- und Verkehrswende im Quartier. So können beispielsweise Quartierskonzepte nur im engen gesetzlichen Rahmen umgesetzt werden. Sven Winkler sieht hier eine Benachteiligung von Mieterstrom gegenüber dem Eigenverbrauch, etwa in einem Einfamilienhaus.

Die Leitfäden „Mieterstrom für die Wohnungswirtschaft“ und „Ladeinfrastruktur und Elektromobilität für die Wohnungswirtschaft“ erscheinen im Oktober und sind ab sofort beim Verband Sächsischer Wohngenossenschaften unter „verband@vswg.de“ bestellbar.

Weitere Informationen:
www.digitale-technologien.de
Projekt WINNER

Über das Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität“
Im Technologieprogramm „IKT für Elektromobilität III: Einbindung von gewerblichen Elektrofahrzeugen in Logistik-, Energie und Mobilitätsinfrastrukturen“ fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) von 2016 – 2020 derzeit 22 Pilotprojekte mit ganzheitlichen Lösungskonzepten und beispielhaften Systemlösungen, die Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle integrativ berücksichtigen. Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen auf Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) basierende Innovationen bei Fahrzeugtechnik, wirtschaftlichen Flotten- und Logistikkonzepten, Lade-, Kommunikations- und Plattformtechnologien sowie die Einbindung von Elektrofahrzeugen in intelligente Energie- und Verkehrsnetze.

Firmenkontakt
Geschäftsstelle IKT für Elektromobilität III
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030 / 38 38 68 – 30
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http://www.digitale-technologien.de

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Redaktionsbüro Ecken
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Im Sand 7
69115 Heidelberg
0160 / 91 087 557
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Bildquelle: Hornischer GbR

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Fakten-Check Elektromobilität: Viertelmillion E-Autos fahren bis Jahresende auf deutschen Straßen

Entwicklung zum Massenmarkt abhängig von Verdopplung der E-Prämie sowie umfangreichem Modellportfolio der Hersteller

Bis Ende dieses Jahres wird nach Berechnung der Automotive-Experten der Managementberatung Horváth & Partners zunächst die Marke von 250.000 Elektroautos auf deutschen Straßen durchbrochen. Die Bundesregierung hatte ihr Ziel, eine Million dieser Fahrzeuge zulassen zu wollen, im vergangenen Jahr vom Jahr 2020 auf 2022 korrigiert. Zur Entwicklung eines echten Massenmarktes, in dem die Autoindustrie ausreichende Margen erzielt, sind aus Sicht der Horváth-Experten aber eine Verdopplung der E-Prämie sowie noch mehr neue Modelle notwendig.

Fast 150.000 Elektrofahrzeuge waren Ende 2018 in Deutschland zugelassen, davon rund 83.000 rein elektrisch. Im Vergleich zu 2016 ist dies eine Steigerung von 65 Prozent pro Jahr. Wird diese Wachstumsgeschwindigkeit beibehalten, kann das nun für 2022 ausgegebene Millionenziel der Bundesregierung erreicht werden. Dies sind Ergebnisse des jährlichen „Fakten-Check Elektromobilität“ der Managementberatung Horváth & Partners.

Durchbruch der 250.000er Marke noch 2019 möglich

Im Jahr 2019 kann aus Sicht der Experten von Horváth & Partners sogar das „Etappenziel“ erreicht werden, dass zwischen Flensburg und Sonthofen eine Viertelmillion Elektroautos fahren. Gründe dafür sind die Einführung weiterer Plug-in-Hybride sowie steigende Reichweiten neuer Elektromobile – beides wichtige Faktoren, die die Anziehungskraft der E-Autos für Kunden deutlich erhöhen.

Auch die seit dem 1. Januar 2019 eingeführte Vergünstigung für Dienstwagen mit Elektro- oder Hybridantrieb, die für alle Neuzulassungen bis 31. Dezember 2021 gilt, wird zu einer signifikanten Attraktivitätssteigerung bei Firmenwagen führen. Die Bemessungsgrundlage für den geldwerten Vorteil halbiert sich, wodurch Arbeitnehmer monatlich nur noch 0,5 Prozent des Listenpreises versteuern müssen. Darüber hinaus hat die Bundesregierung vor kurzem die Verlängerung der Umweltprämie („E-Prämie“) bis 2020 beschlossen.

„Deutschland fährt mit angezogener Handbremse“

Die bisherigen Maßnahmen reichen laut Horváth & Partners jedoch nicht aus, um das Erreichen des Millionenziels 2022 zu garantieren. Zudem entwickelt sich der globale Markt den Experten zufolge derart dynamisch, dass das Tempo angezogen werden sollte. „Bei der E-Mobilität fahren wir in Deutschland und in Gesamteuropa aktuell noch sprichwörtlich mit der angezogenen Handbremse“, sagt Dr. Oliver Greiner, Studienleiter und Partner bei Horváth & Partners. Im vergangenen Jahr wurden lediglich acht neue reine Elektrofahrzeug-Modelle und -Varianten in den deutschen Markt eingeführt. Für 2019 rechnen die Experten mit mehr als zehn neuen Modellen, insbesondere im Segment der Oberklasse. Doch das reicht nach Greiners Einschätzung nicht. „Auch wenn die Modellvielfalt in den nächsten Jahren steigen wird – ein massentaugliches E-Portfolio hat bisher kein großer Hersteller im Programm oder zumindest angekündigt“, so der Experte.

E-Prämie soll Schub geben

Um den Markt effektiv anzukurbeln, halten die Experten von Horváth & Partners eine Verdopplung der E-Prämie für unerlässlich. Anstatt mit bisher 2.000 Euro würde ein Elektroauto unter 30.000 Euro dann mit 4.000 Euro vom Bund gefördert.

„Der durchschnittliche Preisaufschlag für ein Elektroauto im Vergleich zum Verbrenner lag Ende 2018 auch unter Berücksichtigung der E-Prämie bei fast 30 Prozent, wie unser aktueller Fakten-Check zeigt. In Kombination mit Nachteilen wie der noch relativ geringen Reichweite ist diese Preisdifferenz momentan noch zu hoch, Autokäufer haben zu wenig Anreize“, sagt Andreas Brauchle, Partner im Bereich Automotive bei Horváth & Partners.

Weiteres Tempo entscheidet über Wirtschaftlichkeit der deutschen Autoindustrie

Erst wenn das Millionenziel erreicht ist, also frühestens 2022, gehen die Experten davon aus, dass die angeschobenen Marktmechanismen automatisch greifen und Elektromobilität aus eigener Kraft die Verbrenner ersetzt. Mit den dann erzielbaren Skaleneffekten könnten die Automobilhersteller auch bei Elektrofahrzeugen auskömmliche Margen erzielen. Für die deutsche Automobilindustrie wäre dies zur Erfüllung der verschärften CO2-Vorgaben der EU sowie zum Erhalt ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit von hoher Bedeutung. „Je früher der Schalter zum Massenmarkt umgelegt wird, desto besser für die hiesige Autoindustrie“, so Greiner.

Über die Studie:

Im Rahmen des „Horváth & Partners Fakten-Check Elektromobilität“ analysieren die Berater jährlich die aktuelle Entwicklung wesentlicher Treibergrößen der E-Mobilität in Deutschland. Auf Grundlage konsolidierter Ist-Werte werden aktuelle Wachstumsraten auf die nächsten Jahre hochgerechnet und mit Zielwerten verglichen. Daraus werden Wahrscheinlichkeiten für das Erreichen relevanter Schlüsselgrößen im Markt für Elektromobilität ermittelt.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 900 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Fakten-Check Elektromobilität: Viertelmillion E-Autos fahren bis Jahresende auf deutschen Straßen

Entwicklung zum Massenmarkt abhängig von Verdopplung der E-Prämie sowie umfangreichem Modellportfolio der Hersteller

Bis Ende dieses Jahres wird nach Berechnung der Automotive-Experten der Managementberatung Horváth & Partners zunächst die Marke von 250.000 Elektroautos auf deutschen Straßen durchbrochen. Die Bundesregierung hatte ihr Ziel, eine Million dieser Fahrzeuge zulassen zu wollen, im vergangenen Jahr vom Jahr 2020 auf 2022 korrigiert. Zur Entwicklung eines echten Massenmarktes, in dem die Autoindustrie ausreichende Margen erzielt, sind aus Sicht der Horváth-Experten aber eine Verdopplung der E-Prämie sowie noch mehr neue Modelle notwendig.

Fast 150.000 Elektrofahrzeuge waren Ende 2018 in Deutschland zugelassen, davon rund 83.000 rein elektrisch. Im Vergleich zu 2016 ist dies eine Steigerung von 65 Prozent pro Jahr. Wird diese Wachstumsgeschwindigkeit beibehalten, kann das nun für 2022 ausgegebene Millionenziel der Bundesregierung erreicht werden. Dies sind Ergebnisse des jährlichen „Fakten-Check Elektromobilität“ der Managementberatung Horváth & Partners.

Durchbruch der 250.000er Marke noch 2019 möglich

Im Jahr 2019 kann aus Sicht der Experten von Horváth & Partners sogar das „Etappenziel“ erreicht werden, dass zwischen Flensburg und Sonthofen eine Viertelmillion Elektroautos fahren. Gründe dafür sind die Einführung weiterer Plug-in-Hybride sowie steigende Reichweiten neuer Elektromobile – beides wichtige Faktoren, die die Anziehungskraft der E-Autos für Kunden deutlich erhöhen.

Auch die seit dem 1. Januar 2019 eingeführte Vergünstigung für Dienstwagen mit Elektro- oder Hybridantrieb, die für alle Neuzulassungen bis 31. Dezember 2021 gilt, wird zu einer signifikanten Attraktivitätssteigerung bei Firmenwagen führen. Die Bemessungsgrundlage für den geldwerten Vorteil halbiert sich, wodurch Arbeitnehmer monatlich nur noch 0,5 Prozent des Listenpreises versteuern müssen. Darüber hinaus hat die Bundesregierung vor kurzem die Verlängerung der Umweltprämie („E-Prämie“) bis 2020 beschlossen.

„Deutschland fährt mit angezogener Handbremse“

Die bisherigen Maßnahmen reichen laut Horváth & Partners jedoch nicht aus, um das Erreichen des Millionenziels 2022 zu garantieren. Zudem entwickelt sich der globale Markt den Experten zufolge derart dynamisch, dass das Tempo angezogen werden sollte. „Bei der E-Mobilität fahren wir in Deutschland und in Gesamteuropa aktuell noch sprichwörtlich mit der angezogenen Handbremse“, sagt Dr. Oliver Greiner, Studienleiter und Partner bei Horváth & Partners. Im vergangenen Jahr wurden lediglich acht neue reine Elektrofahrzeug-Modelle und -Varianten in den deutschen Markt eingeführt. Für 2019 rechnen die Experten mit mehr als zehn neuen Modellen, insbesondere im Segment der Oberklasse. Doch das reicht nach Greiners Einschätzung nicht. „Auch wenn die Modellvielfalt in den nächsten Jahren steigen wird – ein massentaugliches E-Portfolio hat bisher kein großer Hersteller im Programm oder zumindest angekündigt“, so der Experte.

E-Prämie soll Schub geben

Um den Markt effektiv anzukurbeln, halten die Experten von Horváth & Partners eine Verdopplung der E-Prämie für unerlässlich. Anstatt mit bisher 2.000 Euro würde ein Elektroauto unter 30.000 Euro dann mit 4.000 Euro vom Bund gefördert.

„Der durchschnittliche Preisaufschlag für ein Elektroauto im Vergleich zum Verbrenner lag Ende 2018 auch unter Berücksichtigung der E-Prämie bei fast 30 Prozent, wie unser aktueller Fakten-Check zeigt. In Kombination mit Nachteilen wie der noch relativ geringen Reichweite ist diese Preisdifferenz momentan noch zu hoch, Autokäufer haben zu wenig Anreize“, sagt Andreas Brauchle, Partner im Bereich Automotive bei Horváth & Partners.

Weiteres Tempo entscheidet über Wirtschaftlichkeit der deutschen Autoindustrie

Erst wenn das Millionenziel erreicht ist, also frühestens 2022, gehen die Experten davon aus, dass die angeschobenen Marktmechanismen automatisch greifen und Elektromobilität aus eigener Kraft die Verbrenner ersetzt. Mit den dann erzielbaren Skaleneffekten könnten die Automobilhersteller auch bei Elektrofahrzeugen auskömmliche Margen erzielen. Für die deutsche Automobilindustrie wäre dies zur Erfüllung der verschärften CO2-Vorgaben der EU sowie zum Erhalt ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit von hoher Bedeutung. „Je früher der Schalter zum Massenmarkt umgelegt wird, desto besser für die hiesige Autoindustrie“, so Greiner.

Über die Studie:

Im Rahmen des „Horváth & Partners Fakten-Check Elektromobilität“ analysieren die Berater jährlich die aktuelle Entwicklung wesentlicher Treibergrößen der E-Mobilität in Deutschland. Auf Grundlage konsolidierter Ist-Werte werden aktuelle Wachstumsraten auf die nächsten Jahre hochgerechnet und mit Zielwerten verglichen. Daraus werden Wahrscheinlichkeiten für das Erreichen relevanter Schlüsselgrößen im Markt für Elektromobilität ermittelt.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 900 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

Kontakt
Horváth AG
Oliver Weber
Phoenixbau, Königstraße 5
70173 Stuttgart
0711 66919-3301
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Mehr Power: Ein Rollator mit Elektroantrieb hilft beim Bergangehen

Elektroantrieb ergänzt SALJOLs Edelrollator

Das Hilfsmittelunternehmen SALJOL hat jetzt als Zusatzmodul für seinen außergewöhnlichen Carbon-Rollator einen Elektroantrieb entwickelt. Damit können auch schwächere Nutzer leichter gehen, insbesondere das Gehen an Schrägen und Steigungen wird so viel leichter, der Aktionsradius der Nutzer erweitert sich.

Wer einen Rollator benötigt, kennt das Problem: Kaum geht es bergan, wird es anstrengend. Für manche Rollatornutzer ist das Bergangehen sogar zu viel – sie sind kaum in der Lage, solche Wege zu bewältigen. Für diese Personen, die wegen einer Krankheit oder aus Altersgründen Probleme mit dem Gehen und insbesondere dem Bergangehen haben, wurde der Elektroantrieb „e-buddy“ entwickelt. Er wird einfach am Rollator angesteckt und verstärkt die vorhandene Restkraft des Nutzers – leicht und unauffällig. Der e-buddy zieht mit einer Geschwindigkeit von maximal 5 km/h sanft und sicher und hilft so, den Aktionsradius des Nutzers zu erweitern und ihm mehr Mobilität und Selbständigkeit zu ermöglichen.

Sicherheit und Komfort gepaart mit Stil der 50er Jahre

Der e-buddy ist ein Zusatzmodul für SALJOLs außergewöhnlichen Carbon-Rollator, der in Farbe und Design dem Stil der 50er Jahre nachempfunden ist. Mit seinen geschwungenen Linien, den gerundeten Formen und seinen hochwertigen Materialien hebt er sich bereits optisch von anderen Rollatoren ab. Er bietet zudem viel Komfort und Sicherheit und ist somit ideal für jeden, der neben rein praktischen Aspekten auch Wert auf wertiges und edles, extrem stylisches Aussehen legt.

Edelrollator mit klassischem Design und feinen Details

„Wer bisher noch gezögert hat, sich einen Rollator zu beschaffen, wird von unserem Carbon-Rollator sicherlich sehr positiv überrascht sein“, sagt SALJOL-Inhaber Thomas Appel. „Denn er wirkt gleichzeitig modern und klassisch, ist äußerst hochwertig und unterstützt im Alltag sicher und zuverlässig.“ Der Edelrollator von SALJOL wartet zudem mit feinen Details auf, die außergewöhnlich sind: So sind die Handgriffe aus dem nachwachsenden Rohstoff Kork gefertigt, das antiallergisch ist und eine sehr angenehme Haptik hat. „Daran hält man sich gerne auch länger fest“, berichtet Thomas Appel. Der Rollator ist zudem mit einer „Gangschaltung“ ausgestattet, die insbesondere beim Bergabgehen bei Nässe eine große Hilfe ist. Denn diese Gangschaltung funktioniert wie eine Motorbremse und sorgt dafür, dass man ein Gefälle immer langsam und sicher hinabgehen kann.

Ein weiterer wichtiger Sicherheitsaspekt sind die Reflektoren. Davon hat der Carbon-Rollator insgesamt 28, die an den Rädern, am Rahmen und an der Tasche angebracht sind. Tagsüber sind sie unauffällig, bei Dunkelheit reflektieren sie aber das Licht stark und machen so auf den Rollatornutzer aufmerksam.

Weitere Informationen zum e-buddy sowie zum SALJOL-Carbon-Rollator: https://www1.saljol.de/e-buddy/

SALJOL. Immer weiter.
SALJOL ist ein junges Unternehmen mit Sitz im bayerischen Fürstenfeldbruck, das sich zum Ziel gesetzt hat, bewährte Hilfsmittel besser, komfortabler und individueller zu machen als bisher. In diesem innovativen Startup haben sich branchenbekannte Hilfsmittelprofis mit langjähriger Erfahrung zusammengefunden, die bei ihren Entwicklungen die Bedürfnisse der Menschen in den Vordergrund stellen, und sie nicht nur als Patienten sehen wollen. Deshalb sollen ihre neuen Hilfsmittel nicht nur helfen, sondern Freude bereiten und Würde verleihen. „Immer weiter.“ So lautet das Credo dieses ambitionierten Teams. Denn es setzt seine Erfahrung zum Nutzen der Kunden ein, denkt jedes Produkt weiter und entwickelt so Hilfsmittel mit Mehrwert. Der Firmenname SALJOL kombiniert die Abkürzungen von „Spaß am Leben“ und „Joy of Life“ und soll so bereits die Philosophie des Unternehmens zum Ausdruck bringen.

Kontakt
SALJOL GmbH
Thomas Appel
Hubertusstr. 8
82256 Fürstenfeldbruck
+49 171 4804999
hallo@saljol.de
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Bildquelle: SALJOL GmbH

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Problemlöser Elektromobilität: KST Kugel-Strahltechnik investiert ins Verfestigungsstrahlen

Neue Trommel-Strahlanlage – Shot Peening kompensiert Gewichtsreduktion

HAGEN – Juni 2019. Leichtbau und Gewichtsreduzierung lauten die Keywords der E-Mobilität. Dadurch steigt der Bedarf im Bereich Verfestigungsstrahlen. Denn das Shot Peening ist ein Problemlöser der Elektromobilität: Es kompensiert die erforderliche Gewichtsreduktion, indem es die Lebensdauer von Bauteilen erhöht. Aufgrund der wachsenden Nachfrage aus der Automobilindustrie investiert KST Kugel-Strahltechnik in seinen Maschinenpark. Ab August 2019 läuft das Verfestigungsstrahlen über eine innovative Trommel-Strahlanlage. Sie optimiert Strahlprozess und Chargensicherheit – selbst bei sehr filigranen Bauteilen.

100-prozentige Chargensicherheit
Die Trommel garantiert eine 100-prozentige Chargensicherheit. Auch bei Kleinteilen, bei denen die bisher eingesetzten Muldenband-Strahlanlagen an ihre Grenzen kommen. „Das Trommelsystem verhindert zuverlässig, dass sich Bauteile einklemmen, und erleichtert die Entleerung. Es ermöglicht dadurch eine sortenreine Bearbeitung von sehr kleinen Komponenten und erhöht so unseren Qualitätsstandard. Deshalb haben wir uns für diese Investition in sechsstelliger Höhe entschieden“, so KST-Geschäftsführer Marco Heinemann.

Bearbeitung von Schüttgütern – Bauteillänge bis 200 Millimeter
Mit der neuen Anlage bearbeiten die Oberflächenspezialisten metallische Schüttgüter mit einer Bauteillänge bis zu rund 200 Millimetern. Die steigende Nachfrage auf dem Sektor Verfestigungsstrahlen kommt vor allem von Zulieferern der Automotive-Industrie: aus der Federnindustrie, von Stanz-Biegeteilherstellern und Produzenten von Verbindungselementen.

Elektromobilität: Verfestigungsstrahlen kompensiert Materialeinsparung
Das Shot Peening mit arrondiertem Drahtkorn erhöht die Lebensdauer von dauerschwingbelasteten Bauteilen erheblich. Dieser Effekt macht es zum Problemlöser für die Automotive-Branche – insbesondere für die auf Leichtbau angewiesene Elektromobilität. „Verfestigungsstrahlen hilft bei der Gewichtsreduktion, indem es eine Materialeinsparung kompensiert. Die gestrahlten Komponenten erhalten, trotz geringerem Gewicht, ihre erforderliche Dauerschwingfestigkeit. Sie sind widerstandsfähig und belastbar“, erklärt Heinemann. Sein Unternehmen bietet seit über 35 Jahren Strahltechnik als Dienstleistung für die Industrie an. Text 2.244 Z. inkl. Leerz.

KST, Kugel-Strahltechnik GmbH, ist seit 1982 Dienstleister auf dem Sektor der Strahltechnik. Standort ist Hagen. Der Lohnstrahler ist Outsourcing-Partner für unterschiedlichste Branchen, schwerpunktmäßig aus dem Bereich Automotive. Sein Slogan „Ein Grund zum Strahlen!“ steht für Erfahrung, Kompetenz, Qualität und Serviceorientierung.

Fotos: KST – Abdruck honorarfrei – bitte nur mit Quellenangabe

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