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FUJI EUROPE CORPORATION empfiehlt: Die Industrie 4.0 ist kein Big Bang – schrittweise vorgehen

Warum und wie Fabriken die Automatisierung und Digitalisierung der Produktion prozessbezogen in Einzellösungen umsetzen sollten

Kelsterbach, 20. Mai 2019 – Die Industrie 4.0 ist kein Projekt, das einmal realisiert wird, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Dies unterstreicht die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH, international agierender Spezialist für Elektronik-Bestückungsautomaten. Das Unternehmen empfiehlt, Industrie 4.0 schrittweise – in Einzellösungen – umzusetzen und sich dabei auf die Automatisierung und Digitalisierung der Prozesse zu konzentrieren, die „naheliegend“ sind, so dass ein schneller Mehrwert erzielt und die Basis für die Smart Factory geschaffen werden kann.

„Die Industrie 4.0 ist im wahrsten Sinne des Wortes ein großes Thema. Es lohnt sich jedoch, klein zu beginnen. Das bedeutet, Verantwortliche sollten sukzessive vorgehen und zunächst die „Low hanging fruits“ greifen. Welche Prozesse lassen sich relativ einfach automatisieren und damit schnell ein gutes Ergebnis erzielen? Großes Potenzial liegt hier beispielsweise in der Automatisierung von Programmwechseln und Wartung“, so Klaus Gross, Geschäftsführer der FUJI EUROPE CORPORATION GmbH.

Höhere Anforderungen in der Elektronikfertigung verlangen Automatisierung
Die Bestückungsautomaten von FUJI spielen eine Rolle bei der Platzierung verschiedener Teile auf Platinen, die das Herz elektronischer Geräte sind. Das Ziel ist Autonomie: null Platzierungsfehler, null Maschinenstopps und effizientere und selbständige Arbeit.

„In der Elektronikfertigung sind Lösungen zur Arbeitsersparnis bei Produktionsvorbereitungs- und Wartungsprozessen sowie zur Automatisierung manueller Bestückungsmontageprozesse unabdingbar geworden. Daher entwickeln wir seit vielen Jahren verschiedene arbeitssparende Einheiten, die bei der Einrichtung und Wartung unterstützen. Dies sind bereits wichtige Stellhebel auf dem Weg zur Industrie 4.0. Hier können wiederkehrende Prozesse schon mit wenigen Mitteln auf Knopfdruck automatisiert werden“, erklärt Klaus Gross.

Immer schnellere und autonome Maschinen und Rüstwechsel bestimmen die Elektronikfertigung. Klaus Gross gibt einen Ausblick: „Hierzu wird es aus dem Hause FUJI zum Ende des Jahres eine besondere, neue Entwicklung geben.“ Auch im Bereich der vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance) lässt sich großes Potenzial erkennen.

Datenbasis nutzen und immer weiter automatisieren
Vorhandende Daten nutzbar zu machen ist daher ein weiteres Feld, dem sich FUJI annimmt. Mit Tools, beispielweise zur Visualisierung von Daten und Prozessen (in den Bereichen Traceability, Performance, Maintenance etc.), entsteht Transparenz. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen und Optimierungen sowie automatische Handlungen ableiten.

FUJI setzt dabei auf verschiedene Standards zur Vernetzung von SMT-Maschinen. So hat das Unternehmen die Standard-Suite „SEMI SMT-ELS“, mit der Bestückungslinien intelligenter werden, auf der „SMTconnect 2019“ vorgestellt.

„Der Weg zur Industrie 4.0 führt von der Automatisierung kleiner Prozesse über die Digitalisierung wie M2M und IoT bis hin zur Autonomization und Prediction. Letzteres hat das Ziel der Fertigung in Light-off und ist sehr komplex. Wer klein anfängt, kann sukzessive automatisieren, um später einmal selbstoptimiert und autonom zu produzieren“, erklärt Klaus Gross und fasst zusammen: „Alle Knöpfe, die an der Linie nicht mehr gedrückt werden müssen, entlasten. Bei wiederkehrenden Aufgaben, in der Warenwirtschaft, Materialversorgung und durch das Visualisieren und Qualifizieren von Daten, lässt sich bereits Industrie 4.0 im Kleinen mit großer Wirkung realisieren. Hierzu ist keine umfassende IT-Abteilung erforderlich, sondern es gibt Tools und Schnittstellen, die eine einfache Umsetzung möglich machen.“

FUJI EUROPE CORPORATION zieht positives Messefazit zur SMTconnect
Den Ansatz „Mit Einzellösungen zur Industrie 4.0“ hat FUJI auch auf der SMTconnect 2019 am eigenen Messestand unter dem Motto „All about Smart Factory“ und im Bereich „Future Packaging“ vorgestellt. Stefan Janssen, Assistent der Geschäftsführung der FUJI EUROPE CORPORATION GmbH, resümiert: „Die SMTconnect ist richtungweisend für unsere Branche. Wir haben mit unseren Industrie 4.0-Lösungen exakt den Nerv des Fachpublikums getroffen. Wir konnten vielversprechende Gespräche führen und Leads generieren.“

Die FUJI EUROPE CORPORATION GmbH mit Sitz in Kelsterbach ist seit 1991 als direkte Niederlassung des japanischen Konzerns FUJI CORPORATION im europäischen Markt tätig. Gestartet im Jahr 1959 als Werkzeugmaschinenhersteller, verfügt FUJI CORPORATION heute über mehrjährige Erfahrung im Maschinenbau und im Bereich der Elektronik-Bestückungsautomaten sowie in Robotic Solutions.Der Konzern ist ein international führender Maschinen-Lieferant.FUJI EUROPE CORPORATION deckt alle Bereiche einer modernen Produktion im Großraum Europa ab: von hochflexiblen Bestücksystemen im High-Mix bis hin zu kompletten Bestückungslinien im High-Volume. Die innovativen Bestücksysteme aus der NXT- und AIMEX-Serie sind Fundamente der SMT-Anforderungen. Als Europazentrale ist das Unternehmen verantwortlich für die Marktentwicklung in Zentral- und Osteuropa, Afrika, Russland und im Nahen Osten. FUJI EUROPE CORPORATION zählt rund 80 Mitarbeiter und unterstützt namhafte Unternehmen aus der Elektronikbranche in den Bereichen: Sales, Service, Ersatzteillager, Customer Process Support und Logistik/Auftragsabwicklung.
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Smart Electronic Factory-Initiative und GÖPEL electronic für hohe Qualität in vernetzten Fabriken

Gesteigerte Produktionsqualität und Kosteneffizienz sind Ziele für die Elektronikfertigung im Sinne der Industrie 4.0

Limburg a.d. Lahn, 28. März 2019 – Eine hohe Effizienz und Produktionsqualität sowie damit verbundene Kosteneinsparungen sind insbesondere in der Elektronikfertigung erfolgsentscheidend. Mit intelligenten Test- und Inspektionssystemen für elektronische Baugruppen und bestückte Leiterplatten unterstützt die GÖPEL electronic GmbH Unternehmen bei der Erreichung dieser Ziele. Um seine Industrie 4.0-Kompetenz auszubauen, hat sich GÖPEL electronic jüngst dem „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ ( www.SmartElectronicFactory.de) angeschlossen. In Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Vereins erarbeitet das Unternehmen nutzbringende Lösungen für die Produktion der Zukunft.

GÖPEL electronic ist ein Vorreiter im Bereich vernetzter Elektronikfertigung. Als aktives Mitglied des HERMES-Standards arbeitet das Unternehmen daran, Maschinenkommunikation effektiv umzusetzen. „Mit fortschrittlichen Test- und Inspektionssystemen für elektronische Baugruppen und bestückte Leiterplatten unterstützen wir Elektronikzulieferer bei der Einhaltung ihrer Qualitätsversprechen. Verschiedene Prüftechnologien spüren Fertigungsfehler auf jeder Stufe des Produktlebenszyklus auf – vom Design bis End-of-Line“, erklärt Matthias Müller, Unternehmenssprecher der GÖPEL electronic GmbH.

Die GÖPEL-Systeme bieten alle erforderlichen Schnittstellen für eine Verknüpfung unterschiedlicher Prozessschritte. So können Inspektionsdaten vernetzt und auf einem Verifikations- und Reparaturplatz zusammengeführt werden. Das ermöglicht eine sichere Beurteilung der Fehler, optimiert den Fertigungsprozess und senkt Produktionskosten. Dadurch können smarte Fertigungslinien deutlich einfacher und kosteneffizienter aufgebaut werden, der Produktionsprozess wird transparent und rückverfolgbar.

„Eine vernetzte Fabrik darf nicht nur dem Image dienen“
GÖPEL electronic hat somit den Nutzen von vernetzten Umgebungen und Industrie 4.0. im Fokus. Daher hat sich das Unternehmen jüngst dem „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ angeschlossen. Dabei handelt es sich um eine Industrie 4.0-Initiative. Der Verein betreibt mit seinen Mitgliedern aus Wirtschaft und Wissenschaft in zwei realen Fabriken umfassende Forschungs- und Entwicklungsumgebungen für Industrie 4.0-Anwendungen. Alle hierbei entwickelten Lösungen haben zum Ziel, Industrie 4.0 für Unternehmen – insbesondere des Mittelstands – wirtschaftlich und nutzbringend in die Praxis zu bringen.

Matthias Müller unterstreicht: „Eine vernetzte Fabrik darf nicht nur dem Image dienen, sondern soll klare Vorteile und echte Mehrwerte für den Nutzer und letztlich den Endkunden mit sich bringen. In der Smart Electronic Factory werden Lösungen für die vertikale und horizontale Integration an der Basis entwickelt. So können Unternehmen ihre IT-Strukturen schrittweise sicher auf die Anforderungen von Industrie 4.0 ausrichten.“

Der SEF Smart Electronic Factory e.V. ist ein im Jahr 2015 gegründeter Verein, der Industrie 4.0-fähige Lösungen – mit Fokus auf die Anforderungen des Mittelstandes – entwickelt. In der Smart Electronic Factory, eine Elektronikfabrik in Limburg a. d. Lahn, werden Industrie 4.0-Szenarien und -Anwendungen unter realen Produktionsbedingungen entwickelt und erprobt. Der Verein setzt sich aus verschiedenen Unternehmen sowie universitären Einrichtungen und Instituten zusammen. Zentrale Zielsetzung ist es, Unternehmen den Weg in die vierte industrielle Revolution zu ebnen. www.SmartElectronicFactory.de

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Alles aus einer Hand

Rehm Thermal Systems und Rehm BlechTec ergänzen sich in der Herstellung thermischer Systemlösungen

Eine hohe Fertigungstiefe bietet eine Reihe von Vorteilen: Bessere Kontrolle über die Produktqualität, höhere Wertschöpfung und die Unabhängigkeit von Lieferanten. Zudem sind eine hohe Flexibilität und eine verbesserte Terminplanung für die Kunden ein großer Vorteil. All dies spiegelt sich auch in der Zusammenarbeit zwischen Rehm Thermal Systems und seiner benachbarten und auf die Metallbearbeitung spezialisierten Tochterfirma Rehm BlechTec wider.

Die Wege sind denkbar kurz bei Rehm Thermal Systems und Rehm BlechTec im Blaubeuren-Seißener Industriegebiet: Raus aus der Fertigungshalle von Rehm Thermal Systems und schon fast mittendrin in der Metallbearbeitungshalle von Rehm BlechTec. So kann Rehm die flexiblen Lösungen im Bereich Sonderanlagenbau umsetzen und die Kundenanforderungen erfüllen.

2003 aus dem ehemaligen Schlossereibetrieb der Rehm Anlagenbau GmbH (heute Rehm Thermal Systems GmbH) hervorgegangen, spielt Rehm BlechTec heute eine wichtige Rolle im Fertigungsprozess der thermischen Systemlösungen aus dem Hause Rehm. Rehm BlechTec verarbeitet und bearbeitet Edelstahl-, Aluminium- und Stahlbleche, die später bei Rehm Thermal Systems die Basis für hochwertigen Maschinenbau bilden. Dies ist ein wesentliches Argument für die hohe Eigenfertigungsquote bei Rehm Thermal Systems und Rehm BlechTec: Die Schlüsselkomponenten der hochtechnologischen thermischen Systeme sind aus einer Hand.

Die Weiterentwicklung der Systeme von Rehm Thermal Systems wird so gemeinsam und auf kurzen Dienstwegen mit den Fachleuten der benachbarten Blechbearbeitung betrieben. Gut qualifizierte und motivierte Mitarbeiter, angepasste Aus- und Weiterbildungen, sehr gute Planungsinstrumente sowie ausreichende finanzielle Mittel für die notwendigen Investitionen sind hierbei die Erfolgsfaktoren für eine funktionierende Fertigungstiefe.

Über Rehm BlechTec
Rehm BlechTec mit Sitz in Blaubeuren-Seißen ist seit 1990 in der Blechbearbeitung tätig und entwickelte sich zu einem leistungsfähigen, eigenständigen Anbieter von Blechteilen, Komponenten und Montagebaugruppen. 2003 ist das Unternehmen aus dem ehemaligen Schlossereibetrieb der Rehm Anlagenbau GmbH (seit 2008 umfirmiert zu Rehm Thermal Systems GmbH) hervorgegangen. Die Rehm BlechTec GmbH ist Spezialist in der Bearbeitung von Edelstahl-, Aluminium- und Stahlblechen. Wir begleiten Ihre Projekte von der Entwicklung mit Prototypen-Erstellung über die serienreife Konstruktion bis hin zur Baugruppenfertigung und Montage. Dabei stehen wir für höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. In unserem Maschinenpark fertigen wir mit innovativer Anlagentechnik, Präzision und Know-how Metallprodukte, die höchsten Ansprüchen gerecht werden – vom maßgeschneiderten Einzelstück bis zum bewährten Serienmodell.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

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Erfolgreiche Rehm Seminartour durch Asien

Die Seminartour befasste sich mit Themen wie Industrie 4.0, China Smart Manufacturing 2025, AI Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge, welche derzeit in hohem Maße die Weiterentwicklung der traditionellen Fertigung beeinflussen.

Erfolgreiche Rehm Seminartour durch Asien

Gut besuchtes Seminar in Suwon, Südkorea

Erfolgreiche Rehm Seminartour „SMT Technology and Smart Factory Solutions“ in Suwon, Korea abgeschlossen
Themen wie Industrie 4.0, China Smart Manufacturing 2025, AI Künstliche Intelligenz und das Internet der Dinge beeinflussen derzeit in hohem Maße die Weiterentwicklung der traditionellen Fertigung. Als Diskussionsplattform für diese und andere Themen in der Branche hat Rehm eine Seminartour ins Leben gerufen, die seit einigen Jahren immer im Oktober stattfindet. 2018 führte die „Rehm SMT Technology and Smart Factory Solution Seminar“- Tour nach Suzhou, Dongguan, Thailand, Taiwan und Südkorea. Industriepartner und Kunden treffen sich hier zum Technologieaustausch. Am 15. November 2018 wurde in Suwon, Südkorea, die letzte Station dieser Seminarreihe erfolgreich absolviert.
Das Seminar brachte Experten aus Forschung und Entwicklung wie Dr. Hans Bell und Dr. Paul Wild, Rehm Thermal Systems, sowie führende Hersteller von Fertigungsequipment, z.B. ASM, Panasonic, PARMI und Air Liquide mit Kunden zusammen, um sich entsprechend auszutauschen. Diskutiert wurde vor allem der Trend hin zu einer intelligenten Fertigung sowie zu Fabriklösungen, die im Kontext von Industrie 4.0 neue SMT-Technologien gemeinsam nutzen.
Das Seminar zeigte deutlich, dass intelligente Produktionsprozesse und die digitale Vernetzung des Fertigungsequipments der Schlüssel zum Erfolg von Industrie 4.0 sind. Hierbei ist die Einführung eines neuen Standards für eine Schnittstellenkommunikation „The Hermes Standard“ ein großer Schritt in die richtige Richtung. Der Hermes-Standard bietet ein herstellerunabhängiges, übergreifendes Protokoll für die Machine-to-Machine-Kommunikation (M2M) in der Baugruppenfertigung. Ziel ist es, das Board-Flow-Management und die Rückverfolgbarkeit über alle Stationen einer SMT-Linie hinweg zu verbessern. Dabei werden moderne Kommunikationstechnologien und standardisierte Datenformate für die M2M-Kommunikation genutzt. Als Technologie der nächsten Generation ist der Hermes Standard offiziell anerkannt und geht aus dem IPC-SMEMA-9851-Standard hervor. Rehm ist maßgeblich an der Entwicklung dieses Standards beteiligt und trägt so dazu bei, dass die Vernetzung von Anlagen innerhalb der SMT-Fertigung künftig noch einfacher, schneller und wirtschaftlicher wird. Die Rehm Reflow-Lötsystem können bereits mit einer Hermes-Schnittstelle ausgestattet werden. Auch die neue, klar strukturierten Oberflächengestaltung und die intuitive Touch-Bedienung der ViCON Anlagensoftware trägt mit zahlreichen Features wie den Monitoring Tools aus dem Bereich ViCON Analytics, dem Remote Manager ViCON Connect zur Überwachung des gesamten Rehm Maschinenparks und der ViCON App, mit welcher der Bediener die Fertigung auch jederzeit mobil im Blick behalten kann, direkt zur Vernetzung der Produktionsprozesse im Sinne von Industrie 4.0 bei.
Ein weiterer Schwerpunkt des Seminars lag auf der zunehmenden Miniaturisierung der Elektronikfertigung. Unter anderem getrieben von der raschen Entwicklung im Bereich Wearables werden Fertigungsprozesse für flexible Trägermaterialien immer wichtiger. Dr. Hans Bell, Rehm Thermal Systems, behandelte daher in seinem Vortrag die Herausforderungen der Verwindung und Verwölbung von Leiterplatten und anderen Trägermaterialien während des Lötprozesses. Erläutert wurden hierbei auch die entsprechenden IPC Standards. Weitere Inhalte des Seminars waren die Unterschiede der Through-Hole-Technology (THT) im Vergleich zur Surface Mount Technology (SMT). In der Diskussion zu diesem Thema wurden jeweils die Vorteile und Möglichkeiten aber auch die Grenzen und Herausforderungen der beiden Prozesse von den Teilnehmern und Experten gemeinsam erörtert. Ein in der Branche immer wieder stark diskutiertes Thema sind Voids. Die Entstehung von Voids kann mit entsprechender Prozesstechnologie entscheidend verringert werden. Rehm blickt hier auf eine langjährige Erfahrung zu diesem Thema zurück und zeigte entsprechende Möglichkeiten auf. Dazu gehören das Kondensationslöten unter Vakuum, das in den Lötsystemen der CondensoX-Serie implementiert ist, ebenso wie das Konvektionslöten mit integrierter Vakuumkammer welches in der VisionXP+ VAC realisiert wurde. Die hier eingesetzten Verfahren reduzieren die Voids auf unter 2% und sorgen so für eine hervorragende Zuverlässigkeit der gefertigten Baugruppen sowie eine hohe Prozessstabilität. Bei der Fertigung von zuverlässigen Elektronikkomponenten wird zunehmend auch der Aspekt der Energieeffizienz und Ressourcenschonung immer wichtiger. Daher zeigte Dr. Paul Wild in seinem Vortrag einige Aspekte auf, mit welchen Maßnahmen Lötsysteme energieeffizienter arbeiten können und welche Stellschrauben innerhalb des Prozesses für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen wichtig sind.
Abschließend gab Dr. Hans Bell noch einen Ausblick auf die weitere Entwicklung der Elektronikfertigung in China. Angesichts des stetig wachsenden Bedarfs an Elektronik in allen Bereichen, der damit einhergehenden stetigen Miniaturisierung von Komponenten und der raschen Entwicklung neuer Technologien ist es unerlässlich im Bereich Forschung und Entwicklung weitere Innovationen voran zu treiben. Wichtig hierbei ist für Rehm dabei der direkte Austausch mit Kunden und Anwendern sowie Partnern im Bereich der SMD-Prozesskette. Die Seminarreihe in Asien bietet hier die ideale Plattform für diesen Wissensaustausch und ist ein Gewinn für alle Beteiligten.

Nur durch den regelmäßigen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Fachkollegen können neue Ideen entwickelt werden. Rehm bietet Ihnen ein Forum. Im Rahmen unserer Technology Academy können Sie an Seminaren und Workshops zu interessanten Themen aus der Elektronikbranche teilnehmen. Wir veranstalten verschiedene Trainings zum technologischen Hintergrund unserer Systeme, zu deren Anwendung und beraten Sie bei Bedarf umfassend zu allen Prozessen.

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Rehm und Electrolube: Coating leicht gemacht

Rehm und Electrolube: Coating leicht gemacht

Eine Zusammenarbeit, von der Elektronikfertiger auf der ganzen Welt profitieren: Das ist die Kooperation zwischen Rehm Thermal Systems und Electrolube. Das perfekte Zusammenspiel zwischen Beschichtungsanlagen und Lacken sorgt für optimale Ergebnisse beim Jetten, Dispensen, Sprühen oder Vorhanggießen.

„Wenn zwei Experten ihr Know-How kombinieren, ist das eine Win-Win-Situation für alle. Insbesondere für Anwender, die auf Rehm-Conformal-Coating-Anlagen Schutzlacke von Electrolube einsetzen“, so Michael Hanke, Rehm-Global-Vertriebsleiter weltweit. Das sorgt im durchgetakteten Produktionsprozess für höchste Präzision bei kurzen Taktzeiten und garantiert am Ende das perfekte Lackierergebnis. „Mit einem breiten Spektrum an Prozesslösungen und Lacken sowie dem Eingehen auf individuelle Kundenbedürfnisse haben wir für beinahe jede mögliche Anwendung die passende Gesamtlösung für unsere Kunden“, so Michael Hanke.

Die Zusammenarbeit wird dabei in vielerlei Hinsicht deutlich: So steuerte Electrolube beim kürzlich stattgefundenen Conformal-Coating-Day fundiertes Expertenwissen zum Nutzen der Teilnehmer bei. Darüber hinaus können beispielsweise Anwender im Technology-Center von Rehm diverse Lacke unter realen Bedingungen testen, Vergleiche ziehen und die für ihre Applikation beste Lösung finden.

„Die Zusammenarbeit von Material und Maschine ist die logische Konsequenz, wenn man höchste Ansprüche an Qualität, Präzision und Zuverlässigkeit stellt“, sind sich beide Seiten einig. „Das Zusammenführen des Know-hows beider Unternehmen bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Entwicklung der Partnerschaft. „Da sich das ganze Marktumfeld sehr dynamisch entwickelt, forschen wir an immer neuen und noch besseren Schutzlacken“, so J. S. Stingl, Conformal Coating Adviser von Electrolube.

Vor Herausforderungen wird Electrolube beispielsweise durch die wachsenden Anforderungen der Automobilindustrie gestellt: Wo früher bei Härtetests verhältnismäßig langsame Temperaturwechsel gang und gäbe waren, werden heute innerhalb von Sekunden Wechsel von warm auf kalt durchgeführt. „Auf Leiterplatten und deren Komponenten ist da der Teufel los“, bringt es J. S. Stingl auf den Punkt. Einige Lacke sind zu spröde und zeigen bei Temperaturschocks eventuell Rissbildung. Dies macht die darunter liegende Elektronik anfällig für das Eindringen von Feuchtigkeit. Auch können während der Tests kleine, gelötete Komponenten im Extremfall von der Leiterplatte heruntergerissen werden. „Mit unserem Acrylschutzlack APL-SP passiert das nicht. Denn er härtet sehr flexibel aus, was die Rissbildung effektiv verhindert. Die Flexibilität des Lackes gewährleistet zudem, dass die Lötstellen kleiner Komponenten wie Chipwiderstände oder Ceramikkondensatoren bei Temperaturschock nicht zerstört werden und somit sicher auf der Leiterplatte fixiert bleiben. Auch hier ist Rissbildung kein Thema. Wegen seiner kurzen Trockenzeiten und des so realisierbaren schnellen Durchlaufs wird er weitreichend in der Automobilindustrie eingesetzt. Er besteht die hohen Anforderungen, die bei Temperaturschocktests angesetzt werden“, so Stingl. Denn empfindliche Baugruppen müssen weltweit einsetzbar sein – von Sibirien bis in die Sahara.

Aufgetragen werden die Schutzlacke von den Protecto-Beschichtungsanlagen von Rehm. Sie wurden entwickelt, um die Bedürfnisse nach höchstmöglicher Qualität, Stabilität sowie Produktivität für automatische Inlinebeschichtungsaufgaben zu erfüllen. Dabei ist die Anlage genauso flexibel wie der Lack: „Von der All-In-One-Lackierung bis hin zum hochselektiven Beschichten können wir alle Anforderungen abbilden“, so Bernd Marquardt vom Rehm-Produktvertrieb.

So werden empfindliche elektronische Baugruppen vor Beschädigung durch Korrosion oder andere Umwelteinflüsse wie Feuchtigkeit, Chemikalien und Staub zuverlässig geschützt. Es gibt zahlreiche Bereiche, in denen Leiterplatten Verunreinigungen oder anspruchsvollen Umweltbedingungen konstant ausgesetzt sind. Die Anwendungsfelder reichen dabei von der Offshore-Windanlage über den Schiffsbau, militärische Produkte, Telekommunikation, Medizintechnik, Industriesteuerung und Automotive bis hin zur Elektronik im Privathaushalt.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

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Technologietage bei Rehm: Lösungen für die Smart Factory

Technologietage bei Rehm: Lösungen für die Smart Factory

Innovative Konzepte für die digitale Fabrik zeigt Rehm Thermal Systems anlässlich seiner Technologietage am 10. und 11. Oktober 2018 in Blaubeuren. Rehm nimmt die Gäste mit auf eine spannende Reise zu den „Islands of Technology“, die sich dieses Jahr als roter Faden durchs Programm ziehen. Angesteuert werden die interessantesten Hot-Spots der Elektronikfertigung und die Welt der Surface Mount Technology. Rehm informiert darüber hinaus, wohin die Reise in der Baugruppenfertigung geht und zeigt den Weg aus dem Digitalisierungs-Dschungel.

Schneller, kleiner, günstiger – das sind die Anforderungen an die Elektronikindustrie. Zudem steht der Bereich der Elektronikfertigung vor der Herausforderung, neue innovative Produkte möglichst schnell und effizient zu entwickeln. Hier setzen die Technologietage von Rehm an: Freuen dürfen sich die Besucher auf Informationen mit Mehrwert zum Löten, Beschichten, Testen und Trocknen elektronischer Baugruppen. In insgesamt acht Fachvorträgen, unter anderem zu Industrie 4.0, Digitale Transformation und Sensorik, liefert Rehm Antworten auf die aktuellen Fragen der Branche. Bei Live-Demonstrationen im Rehm-Technology Center kann hautnah entdeckt werden, welche technischen und wirtschaftlichen Vorteile aus intelligenten Prozessen für die tägliche Anwendung zu gewinnen sind.

Darüber hinaus stehen die Experten von Rehm bei komplexen Fragen Rede und Antwort. „Unser Technologietag bietet Anwendern und Experten die Möglichkeit, in einen praxisorientierten Dialog zu treten“, so Geschäftsführer Johannes Rehm. „Wir freuen uns darauf, eine Plattform zu bieten, auf der bestehende Kontakte gepflegt und neue geknüpft werden können.“

Die Technologietage finden am Hauptsitz des Unternehmens statt:
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Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

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Bereit für die nächste Generation: Rehm goes Industrie 4.0

Ein neuartiges Konzept mit weltweitem Augmented Reality Support soll künftig die Themen Wartung, Dokumentation und Training on the Job wesentlich erleichtern.

Bereit für die nächste Generation: Rehm goes Industrie 4.0

Rehm ist stets vorne dabei, wenn es darum geht, neue Maßstäbe im Bereich thermische Systemlösungen zu setzen. Auch beim Zukunftsthema Industrie 4.0 zählt Rehm Thermal Systems zu den Innovationsführern im Anlagenbau. Ein neuartiges Konzept mit weltweitem Augmented Reality Support soll künftig die Themen Wartung, Dokumentation und Training on the Job wesentlich erleichtern. Die Vorteile dabei liegen klar auf der Hand: Reduzierte Reisekosten, weltweite Ortsunabhängigkeit und verkürzte Reaktionszeiten sind nur einige der Highlights, die ViCI bietet.

ViCI steht dabei für Virtual Communication Interface und ist als Portal zur Wartungsunterstützung in der modernen Elektronikfertigung gedacht. Konkrete Bestandteile sind eine Unterstützung mit Hilfe von Datenbrillen, geführte Wartungsszenarien auf Tablet oder Smartphone sowie eine umfassende und erweiterbare Wissensdatenbank.

Die drei Säulen der ViCI im Detail:
Der Bereich Documents umfasst eine Bibliothek mit allen relevanten Dokumenten für den Betrieb und die Wartung der Systeme. Dazu gehören die Anlagendokumentation, Schaltpläne sowie Bedienungs- und Wartungsanweisungen.
Der Bereich Instruction beinhaltet Trainingsinhalte und Schritt-für-Schritt-Anweisungen, die sich über eine Datenbrille direkt in die anliegenden Aufgaben projizieren lassen. Der Endanwender wird so direkt an der Anlage über die zur Verfügung stehenden Szenarien speziell in seinem Bereich trainiert – und das genau zu dem Zeitpunkt, an dem das konkrete Wissen benötigt wird. Neben Szenarien für die Datenbrille stehen auch Videos für andere Endgeräte wie Tablet, Smartphone oder Desktop zur Verfügung.
Sollte es für Service- und Wartungsaufgaben oder zur Fehlerbehebung notwendig sein, die Hilfe eines Servicetechnikers in Anspruch zu nehmen, ist eine Support-Unterstützung mittels Datenbrille schnell und unkompliziert möglich. Zur Diagnose schauen der Bediener vor Ort und der Servicetechniker gleichzeitig auf die Anlage. Der Servicetechniker leitet den Bediener dann einfach und effizient durch den Prozess und kann unterstützend Dokumentationen auf die Brille projizieren oder gezielte Markierungen im Sichtfeld des Bedieners vornehmen. Klarer Vorteil: Gemeinsam, spontan und ortsunabhängig werden die Aufgaben in kürzester Zeit gelöst.

Unterm Strich hilft ViCI also dabei, Maschinenstillstände und kostenintensive Service-Einsätze zu minimieren und gewährleistet dadurch stets eine optimale Anlagenverfügbarkeit. Zudem ist dank geplanter Wartungseinsätze und Ersatzteillagerung eine hohe Auslastung der Produktion sichergestellt. Kritische Anlagenteile können permanent überwacht und Tätigkeitsnachweise der durchzuführenden Wartungstätigkeiten dargestellt werden.

Derzeit wird die ViCI in Zusammenarbeit mit Pilotkunden getestet und weiterentwickelt. Zusammen mit unserem Kooperationspartner artiso GmbH werden wir eine erste Demoversion mit Live-Schaltung zu einem dieser Pilotkunden an den Rehm-Technologietagen am 10. und 11. Oktober 2018 in Blaubeuren zeigen.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

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Rehm zeigte thermische Systemlösungen der Spitzenklasse

Die exakt auf die Kundenbedürfnisse ausgerichteten Lösungen entlang der gesamten Prozesskette sorgen für einen klaren Wettbewerbsvorsprung, wenn es um die moderne und wirtschaftliche Fertigung elektronischer Baugruppen geht.

Rehm zeigte thermische Systemlösungen der Spitzenklasse

Auf rund 350 Quadratmetern zeigte Rehm, der Spezialist für thermische Systemlösungen, auf der diesjährigen SMT in Nürnberg Highlights aus seinem Produktprogramm. Die Rückmeldungen des Fachpublikums sprechen eine deutliche Sprache: Die exakt auf die Kundenbedürfnisse ausgerichteten Lösungen entlang der gesamten Prozesskette sorgen für einen klaren Wettbewerbsvorsprung, wenn es um die moderne und wirtschaftliche Fertigung elektronischer Baugruppen geht.

„Sehr positiv waren auch dieses Jahr die anspruchsvollen Gespräche mit vielen qualifizierten Kontakten. Zusätzlich stieß unsere neue ViCI (Virtual Communication Interface) auf reges Interesse. Diese neuartige Portallösung bietet konkrete Unterstützung mit Hilfe von Datenbrillen, geführten Wartungsszenarien auf Tablet oder Smartphone sowie eine umfassende und erweiterbare Wissensdatenbank. Dies hilft im durchgetakteten Produktionsalltag entscheidend weiter und macht unseren Anspruch als Systemanbieter für unterschiedliche Prozesse deutlich“, so Geschäftsführer Johannes Rehm.

Auch mit seinen weiteren Messeexponaten lieferte Rehm die passenden Antworten für eine zuverlässige und stabile Elektronikfertigung. So war eine steigende Nachfrage nach den Securo-Systemen zu verzeichnen, welche für den Kalt- und Warmfunktionstest von sensibler Elektronik unter extremen Temperaturen eingesetzt werden. Ebenfalls stark gefragt waren die Protecto-Anlagen für die Beschichtung, diese schützen empfindliche elektronische Baugruppen vor Beschädigung. Auch die langjährig bewährten Systeme wie die VisionXP+ für das Reflow-Konvektionslöten mit oder ohne Vakuum wurden weiter verbessert und mit noch effizienteren EC-Lüftermotoren ausgestattet. Mit der VisionXC wird auch bei geringem Durchsatz eine hohe Qualität in der Baugruppenfertigung erreichet, das Kondensationslötsystem CondensoXC ist durch die innovative Prozesskammer kompakt gebaut und groß in der Performance. Und die neue Kontaktlötanlage Nexus mit Vakuum eignet sich hervorragend für lunker- und flussmittelfreies Löten bis 450 °C mit verschiedenen Prozessgasen.

Mit der ViCON-Software entwickelte Rehm eine innovative Lösung für die einfache Bedienbarkeit der VisionX-Serie und beste Traceability. So kann die Software zum Beispiel sämtliche Werte, die verändert werden, protokollieren oder Alarme sammeln und statistisch auswerten, um Fehler zu vermeiden und Maschineneinstellungen zu optimieren.

Viele Gäste besuchten die SMT, um einen intensiven Austausch von technischen Informationen zu betreiben und sich über den Markt und Innovationen zu informieren. Die Ausstellung bot auch die Gelegenheit, anhand der Kundenbedürfnisse Informationen für die künftigen Produktentwicklungen zu sammeln.

Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

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Pressemitteilungen

Neue Vertretung in Asien für Rehm Thermal Systems

Trident wird offizieller Distributor für Singapur und Malaysia

Neue Vertretung in Asien für Rehm Thermal Systems

Petronas Tower Kuala Lumpur

Seit Anfang des Jahres übernimmt die Trident Company mit Sitz in Singapore und Penang die Vertretung von Rehm Thermal Systems in Singapur und Malaysia. Damit haben unsere Kunden in diesen wichtigen asiatischen Märkten ab sofort einen direkten Ansprechpartner in allen Fragen rund um das innovative Produktportfolio von Rehm.

„Der kontinuierliche Ausbau unseres Vertriebs- und Servicenetzes im asiatischen Raum ist ein zentraler Punkt unserer weiteren Expansion. Malaysia hat sich in den vergangenen Jahren als globaler Hersteller von Elektronik- und Elektrotechnikprodukten, Solartechnik und Medizintechnik einen Namen gemacht. Dabei geht das Land zunehmend in höherwertige Fertigungen. Um unser neuen, innovativen Produkte in diesem spannenden Markt etablieren zu können, sind wir die Kooperation mit Trident eingegangen und stärken so unser weltweites Netzwerk mit einem direkten Technologie- und Servicesupport vor Ort“, betont Michael Hanke, Vertriebsleiter bei Rehm Thermal Systems.

„Auch das exportorientierte Singapur setzt alles daran, noch wettbewerbsfähiger zu werden. Da Boden und Arbeitskräfte knapp sind, ermutigt die Regierung die Wirtschaft, stärker in Automatisierung und Digitalisierung zu investieren. Sie flankiert dies mit dem Ausbau der Infrastruktur. Dies ist die Basis für die wachsende Elektronikfertigung in diesem Markt.“, ergänzt Carsten Kramer, Global Director ASEAN.

Die Trident Company verfügt über mehr als zwanzig Jahre Erfahrung in den Bereichen Verkauf, Marketing und Service von Hightech-Ausrüstung und Zubehör im asiatischen Raum, vor allem im Bereich der Halbleiter- und SMT-Fertigung. Ihre Niederlassungen sind strategisch günstig in den wichtigen asiatischen Fertigungszentren angesiedelt, wodurch sowohl der Support von großen multinationalen Unternehmen als auch von lokalen kleinen und mittleren Unternehmen optimal gesichert ist. „Unser kompetentes Team aus erfahrenen Anwendungs- und Service-Support-Ingenieuren legt großen Wert darauf, die Anforderungen der Rehm-Kunden in der Region zuverlässig umzusetzen“, so Brian Yap, Managing Director Trident Company.

Kontakt Singapur:
Trident Electronics Technologies Pte Ltd
1 Scotts Road
#24-09 Shaw Centre
Singapore 228208
Tel : +(65) 6738 3922 Fax : +(65) 6738 3926

Kontakt Malaysia:

Trident Electronics Technologies Sdn Bhd.
1-03-27, E-Gate, Lebuh Tunku Kudin 2,
11700 Gelugor, Penang, Malaysia
Tel : +60-4-6565762 Fax : +60-4-6577612

Nur durch den regelmäßigen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Fachkollegen können neue Ideen entwickelt werden. Rehm bietet Ihnen ein Forum. Im Rahmen unserer Technology Academy können Sie an Seminaren und Workshops zu interessanten Themen aus der Elektronikbranche teilnehmen. Wir veranstalten verschiedene Trainings zum technologischen Hintergrund unserer Systeme, zu deren Anwendung und beraten Sie bei Bedarf umfassend zu allen Prozessen.

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Pressemitteilungen

„Void Expert“ – Expertendatenbank rund um Voids

Mit der Void Expert Datenbank bietet Rehm ein Tool, das eine Übersicht über Einflussgrößen und Wechselwirkungen der Mechanismen zur Voidentstehung gibt.

"Void Expert" - Expertendatenbank rund um Voids

Klassischew Poren

Die Entstehung von Voids ist sicherlich eines der interessantesten Phänomene des Weichlötens. In der Regel findet man in den meisten Lötstellen Voids, größere oder kleinere, die aus Gasvolumen gebildet werden, welche im schmelzflüssigen Lot gefangen sind. Beim Erstarren des flüssigen Lotes werden diese Volumina eingefroren.

Die Zuverlässigkeit der meisten Lötstellen wird durch die in ihnen enthaltenen Voids nicht zwangsläufig dominant beeinflusst, jedoch gibt es Ausnahmen. So zeichnet sich im Bereich neuer Packagetrends, wie z.B. LGA und QFN eine neue Qualität der Void-Sensibilität ab. Je größer die Verlustleistung ist, die über eine Lötstelle abgeführt werden muss, desto geringer ist die Akzeptanz gegenüber Voids. Insbesondere Leistungshalbleiter-Lötstellen sollen nahezu voidfrei sein.

Die „Void Expert“ Expertendatenbank ist ein wesentlicher Beitrag dazu, die Mechanismen der Voidentstehung und der Ausgasung zu verstehen und die wesentlichen Einflussgrößen zu identifizieren. In sehr übersichtlicher Art und Weise werden die Einflussgrößen und ihre Wechselwirkungen untereinander in Bezug auf die jeweiligen Zielgrößen dargestellt. Verschiedene Grafiken und Paretocharts helfen, die teilweise komplexen Zusammenhänge deutlich zu machen. Daraus können Schlussfolgerungen abgeleitet werden, wie für bestimmte Einsatzfälle die Voids minimiert werden können.

Entwickelt wurde die Expertendatenbank von Dr. Heinz Wohlrabe, TU Dresden. Sie präsentiert Ergebnisse, die auf der Arbeit des AK Poren und auf Erkenntnissen aus vorangegangenen Projekten (teilweise Förderprojekten) sowie aus der internationalen Literatur basieren. Die durchgeführten Versuche wurden mit statistischen Methoden ausgewertet.
Die Datenbank wird kontinuierlich mit neuen Erkenntnissen ergänzt und kann über Rehm Thermal Systems bezogen werden.

Die Vorteile im Überblick
-Datenbank mit wahlfreiem Zugriff auf die Versuchsergebnisse und deren beliebigen Vergleich
-Export der Grafiken
-Umfangreicher Dokumentationsteil

Kontakt für Rückfragen zur Datenbank:

Technische Universität Dresden
Institut für Aufbau und Verbindungstechnik der Elektronik Dresden

Dr. Heinz Wohlrabe
Mommsenstr. 13
01069 Deutschland
T: +49 351 463-35479
F: +49 351 463-37069
wohlrabe@zmp.et.tu-dresden.de
www.tu-dresden.de

Kontakt zum Erwerb der Datenbank:

Rehm Thermal Systems GmbH
Leinenstraße 7
89143 Blaubeuren-Seissen

Irene Palmeiro-Rohleder
Tel.: +49 73 44-96 06 536
Fax: +49 73 44-96 06 525
i.palmeiro-rohleder@rehm-group.com
www.rehm-group.com

Über Rehm Thermal Systems
Die Firma Rehm zählt als Spezialist im Bereich thermische Systemlösungen für die Elektronik- und Photovoltaikindustrie zu den Technologie- und Innovationsführern in der modernen und wirtschaftlichen Fertigung elektronischer Baugruppen. Als global agierender Hersteller von Reflow-Lötsystemen mit Konvektion, Kondensation oder Vakuum, Trocknungs- und Beschichtungsanlagen, Funktionstestsystemen, Equipment für die Metallisierung von Solarzellen sowie zahlreichen kundenspezifischen Sonderanlagen sind wir in allen relevanten Wachstumsmärkten vertreten und realisieren als Partner mit mehr als 25 Jahren Branchenerfahrung innovative Fertigungslösungen, die Standards setzen.

Nur durch den regelmäßigen Wissens- und Erfahrungsaustausch mit Fachkollegen können neue Ideen entwickelt werden. Rehm bietet Ihnen ein Forum. Im Rahmen unserer Technology Academy können Sie an Seminaren und Workshops zu interessanten Themen aus der Elektronikbranche teilnehmen. Wir veranstalten verschiedene Trainings zum technologischen Hintergrund unserer Systeme, zu deren Anwendung und beraten Sie bei Bedarf umfassend zu allen Prozessen.

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