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Elterngeld – drei Varianten im Überblick

ARAG Experten erklären die wichtigsten Punkte des Elterngeldes

Elterngeld - drei Varianten im Überblick

Das Elterngeld ist eine staatliche Leistung für Eltern oder Alleinerziehende von Säuglingen und Kleinkindern. Vor mehr als einem Jahrzehnt eingeführt, wird das Elterngeld inbesondere von Vätern immer mehr genutzt. Es soll einerseits die Vereinbarkeit von Beruf und Kindererziehung stärken, andererseits Einkommenseinbußen zugunsten der Kindererziehung abmildern. Die ARAG Experten erläutern im Folgenden die drei Varianten Basiselterngeld, Eltergeldplus sowie den Partnerschaftsbonus, die beliebig kombinierbar in verschiedenen Bezugsvarianten bis zu 36 Monate genutzt werden können.

Wer bekommt Elterngeld?
In den Genuss des Elterngeldes kommt, wer in Deutschland lebt oder hier einen gemeldeten Wohnsitz hat und das Kind, das im gleichen Haushalt wohnt, selbst betreut. Das gemeinsam zu versteuernde Einkommen im Jahr vor der Geburt darf 500.000 Euro nicht überschreiten. Bei Alleinerziehenden liegt die Einkommensgrenze bei 250.000 Euro. Auch Adoptiv- oder Großeltern haben ein Recht auf Elterngeld, wenn sie durch die Betreuung eines Kindes nicht oder vermindert erwerbstätig sind.

Die drei Varianten

1) Das Basiselterngeld erhalten Eltern, die komplett auf eine Erwerbstätigkeit verzichten. Es wird höchstens bis 14 Monate nach der Geburt des Kindes gezahlt. Dabei kann ein Elternteil mindestens zwei, maximal aber 12 Monate Basiselterngeld beziehen. Wenn der zweite Elternteil ebenfalls Elternzeit nimmt, verlängert sich der Anspruch auf 14 Lebendmonate des Kindes. Wie die Monate dabei aufgeteilt werden, ist den Eltern überlassen, so lange mindestens zwei Monate beansprucht werden. Das Geld wird dementsprechend parallel, nacheinander oder abwechselnd überwiesen. Alleinerziehende haben Anspruch auf 14 Monate Basiselterngeld. Vorausgesetzt, sie besitzen das Sorgerecht, wohnen mit dem Kind unter einem Dach und leben vom Partner getrennt.

2) Das Elterngeld Plus ist für Eltern gedacht, die neben der Kindererziehung einer Teilzeitarbeit bis maximal 30 Wochenstunden nachgehen. Das Elterngeld Plus wird für 24 Monate gewährt. Auch hier können sich beide Elternteile die Monate aufteilen. Alleinerziehenden stehen ebenfalls 28 Monate zu. Die ARAG Experten weisen allerdings darauf hin, dass sich der Anspruch auf Elterngeldplus verringert, wenn zunächst Basiselterngeld beantragt wurde. Für jeden Monat, den Basiselterngeld gezahlt wurde, reduziert sich der Anspruch auf Elterngeldplus um zwei Monate

3) Der Partnerschaftsbonus wird Eltern gezahlt, die gleichzeitig für mindestens vier aufeinanderfolgende Monate 25 bis 30 Wochenstunden arbeiten. Er wird jedem Elternteil für weitere vier Monate zum Elterngeldplus gezahlt, so dass Eltern insgesamt bis zu 28 Monate von der staatlichen Förderung profitieren können. Auch Alleinerziehende erhalten den Partnerschaftsbonus, wenn sie neben der Kinderbetreuung vier Monate am Stück zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten.

Wie hoch ist das Elterngeld?
Das Elterngeld wird individuell berechnet. Der Mindestsatz des Basiselterngeldes liegt bei 300 Euro, der Höchstsatz bei 1.800 Euro monatlich. Das Elterngeldplus beträgt mit wenigstens 150 Euro und höchstens 900 Euro die Hälfte des Basiselterngeldes. Die Höhe des Elterngeldes sind mindestens 65 Prozent des ermittelten Nettoeinkommens des antragstellenden Elternteils. Als Bemessungsgrundlage gelten die letzten zwölf Monate vor der Geburt bzw. vor dem Mutterschutz. Bei Selbständigen wird der Gewinn des letzten Jahres für die Berechnung herangezogen. Zusätzliche Leistungen wie z.B. Urlaubs-, Weihnachtsgeld oder Provisionen werden nicht berücksichtigt. Bei Geringverdienern steigt das Elterngeld je nach Einkommenshöhe bis auf 100 Prozent. Die Staffelung ist dabei wie folgt:

-1.240 Euro und mehr: 65 Prozent des monatlichen Nettolohns
-1.201 – 1.240 Euro: 65 bis 67% vom Elterngeldnetto (Siehe stufenweise Absenkung)
-1.000 – 1.200 Euro: 67 Prozent des monatlichen Nettolohns
-unter 1.000 Euro: bis zu 100 Prozent des monatlichen Nettolohns

Wann wird ein Geschwisterbonus gezahlt?
Leben in der Familie zwei Kinder unter drei Jahren, drei oder mehr Kinder unter sechs Jahren oder ein behindertes Kind unter 14 Jahren, kommt der Geschwisterbonus hinzu. Dieser liegt bei zehn Prozent des berechneten Elterngeldes, mindestens jedoch 75 Euro und maximal 180 Euro bzw. 37,50 und 90 Euro bei Elterngeldplus.
Wer sich das Rechnen ersparen will, findet auf dem Familienportal des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Elterngeldrechner.

Mehr zum Thema unter:
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Babyboom: Die finanziellen Hilfen für junge Eltern

ARAG Experten geben jungen Eltern Tipps

Babyboom: Die finanziellen Hilfen für junge Eltern

Deutschland verzeichnet einen Babyboom! 2016 wurden laut Statistischem Bundesamt 792.131 Kinder geboren. Das waren 54.556 Babys oder sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Damit stieg die Geburtenrate das fünfte Jahr in Folge. ARAG Experten raten den werdenden Eltern, sich schon früh um finanzielle Dinge zu kümmern. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Nerven, wenn der Nachwuchs dann endlich auf der Welt ist.

Wer bekommt Kindergeld?
Kindergeld können in der Regel die Eltern beantragen. Als Eltern gelten in diesem Zusammenhang nicht nur die leiblichen Eltern, sondern auch Adoptiv- oder Stiefeltern. Lebt das Kind bei den Groß- oder Pflegeeltern, können auch sie Kindergeld erhalten. Ausgezahlt wird das Elterngeld immer nur an einen Berechtigten. Zum 1.1.2018 wurde das Kindergeld erhöht: Für das erste und zweite Kind erhalten Eltern nun jeweils 194 Euro im Monat, für das dritte Kind 200 Euro. Für das vierte und jedes weitere Kind gibt es monatlich 225 Euro. Kindergeld erhalten Eltern für ihren Nachwuchs bis zum 18. Lebensjahr, für Kinder ohne Arbeitsplatz bis zum 21. und für Kinder in der Ausbildung bis zum 25. Lebensjahr. Bei Letzteren kann der Anspruch aber unter Umständen entfallen, wenn sie nach Abschluss einer erstmaligen Berufsausbildung oder eines Erststudiums mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Für Kinder, die wegen einer Behinderung nicht selbst ihren Lebensunterhalt bestreiten können, gilt die Zuwendung unbegrenzt.

Kindergeld oder Kinderfreibetrag
Kindergeld und Kinderfreibetrag sind eng miteinander gekoppelt, um den Grundbedarf der Kinder einer Familie zu decken. Dabei gilt: Entweder Kindergeld oder Kinderfreibetrag, beides zusammen ist nicht möglich. Der Kinderfreibetrag wird anders als das Kindergeld nicht ausgezahlt, sondern ist ein Freibetrag, der vom zu versteuernden Einkommen abgezogen wird und sich bei der Berechnung der Einkommensteuer steuermindernd auswirkt. Ob die Kindergeldzahlungen oder der Kinderfreibetrag für Steuerpflichtige vorteilhafter ist, prüft das Finanzamt automatisch im Rahmen einer Günstigerprüfung. Nur wenn der Steuervorteil durch den Kinderfreibetrag die Höhe des Kindergeldes übersteigt, gewährt das Finanzamt diesen.
Wichtig: Das Kindergeld wird vom Finanzamt in jedem Fall auf den Steuervorteil aus dem Kinderfreibetrag angerechnet – egal, ob sie es erhalten haben oder nicht. Daher ist es wichtig, dass ein Kindergeldantrag gestellt wird, auch wenn man von vorneherein weiß, dass der Kinderfreibetrag sich günstiger auswirkt.

Kinderzuschlag für Eltern mit geringem Einkommen
Der Kinderzuschlag unterstützt Eltern, die zwar ihren eigenen Lebensunterhalt bestreiten können, nicht aber den ihrer Kinder. Der Zuschlag von maximal 170 Euro monatlich pro Kind soll zusammen mit dem Kindergeld den durchschnittlichen Bedarf von Kindern decken. Für den Wohnbedarf kann zusätzlich Wohngeld beantragt werden. Außerdem können Geld- und Sachleistungen für Bildung und Teilhabe gewährt werden. Der Kinderzuschlag wird nicht an Empfänger von Arbeitslosengeld II gezahlt. Das Einkommen der Eltern muss mindestens 900 Euro brutto für Paare, für Alleinerziehende 600 Euro betragen. Es darf außerdem nicht über der individuell berechneten Höchstgrenze liegen. ARAG Experten weisen darauf hin, dass der Kinderzuschlag schriftlich bei der örtlich zuständigen Familienkasse beantragt werden muss.

Entlastungsbetrag: Steuervorteil für Alleinerziehende
Mit dem Entlastungsbetrag schafft der Staat eine zusätzliche steuerliche Erleichterung für Alleinerziehende. Diese ist allerdings an einige Bedingungen geknüpft: Nur der Elternteil, der das Kindergeld oder den Kinderfreibetrag erhält, kann den Entlastungsbetrag erhalten. Ist das Kind bei beiden Elternteilen gemeldet, steht der Entlastungsbetrag demjenigen Alleinstehenden zu, der die Voraussetzungen auf Auszahlung des Kindergeldes erfüllt. Der Alleinerziehende darf nicht mit anderen Erwachsenen in einer Lebens- oder Hausgemeinschaft wohnen. Ausnahme ist das eigene volljährige Kind, für das ein Anspruch auf Kindergeld besteht. In der Anlage Kind der Steuererklärung muss die Steueridentifikationsnummer des Kindes angegeben werden. Der Entlastungsbetrag liegt bei 1.908 Euro pro Jahr für das erste Kind und steigt um 240 Euro für jedes weitere. Er verringert das zu versteuernde Einkommen des berechtigten Elternteils.

Elterngeld
Mütter und Väter, die ihre Arbeitszeit reduzieren, um ihre Neugeborenen in deren 12 ersten Lebensmonaten zu betreuen, haben Anspruch auf Geld vom Staat. Nehmen beide Elternteile Elterngeld in Anspruch, stehen ihnen insgesamt 14 Monate zu. Das Elterngeld ist eine Familienleistung, die das Einkommen während der Betreuungszeit teilweise ersetzen soll. In der klassischen Variante, dem sogenannten Basis-Elterngeld, erhalten die Eltern einen prozentualen Anteil des wegfallenden Nettoeinkommens – mindestens 300 und höchstens 1800 Euro pro Monat. Familien mit mehr als einem Kind können zudem einen Geschwisterbonus erhalten. Dieser beträgt zehn Prozent des errechneten Elterngeldes, mindestens 75 Euro. Elterngeld zu beantragen ist leider recht umständlich, beklagen ARAG Experten. Ihr Tipp: Fangen Sie am besten direkt nach Bekanntwerden der Schwangerschaft an: Wo das Elterngeld beantragt werden muss, variiert von Bundesland zu Bundesland. Informationen über die zuständigen Stellen erhalten Sie in der Regel beim Kreis oder der kreisfreien Stadt. Auf den entsprechenden Internetseiten können sich Mütter und Väter die nötigen Dokumente herunterladen. Beigefügt werden muss die Original-Geburtsurkunde des Kindes. Angestellte müssen zudem Einkommensnachweise aus den zwölf Monaten vor der Geburt beziehungsweise vor dem Beginn der Mutterschutzfrist anfügen. Selbstständige müssen zudem noch ein Zusatzdokument ausfüllen. Frauen, die Mutterschaftsgeld erhalten, müssen von ihrer Krankenkasse zudem einen Nachweis über die Höhe und die Dauer des Mutterschaftsgeldes und vom Arbeitgeber über des Zuschusses während des Beschäftigungsverbotes liefern.

Was ist Elterngeld Plus?
Elterngeld Plus ist eine Verbesserung des Bundeselterngeld- und -elternzeitgesetzes (BEEG), das in Teilzeit arbeitenden Eltern Vorteile bringt. Das Elterngeld Plus erleichtert den Wiedereintritt in die Arbeitswelt und unterstützt Eltern darin, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, weil sie viel flexibler planen können.

Wie funktioniert Elterngeld Plus?
Bislang haben Sie als Eltern gemeinsam maximal 14 Monate Anspruch auf Elterngeld. Steigen Sie in diesem Zeitraum in Teilzeit wieder in den Job ein, wird das Einkommen mit dem Elterngeld verrechnet, so dass Sie einen Teil ihres Anspruchs verlieren. Mit dem neuen Elterngeld Plus können Sie, wenn Sie neben der Betreuung Ihres Nachwuchses arbeiten gehen, in Zukunft doppelt so lange Elterngeld beziehen. Aus einem Elterngeldmonat werden dann zwei Elterngeld Plus-Monate.
Außerdem wird ein Partnerschaftsbonus eingeführt: Arbeiten beide Elternteile gleichzeitig mindestens vier aufeinanderfolgende Monate zwischen 25 bis 30 Wochenstunden, erhalten sie dafür vier zusätzliche Monate Elterngeld Plus. Insgesamt können Sie also gemeinsam bis zu 36 Monate von der staatlichen Förderung profitieren.

Das Baukindergeld kommt
Im Streit um das milliardenschwere Baukindergeld konnte sich die Große Koalition einigen. Eine Begrenzung des Baukindergelds auf eine Wohnfläche von 120 qm – wie zwischenzeitlich gefordert -wird es nicht geben. Familien, die Wohneigentum erwerben, werden 1.200 Euro pro Jahr pro Kind für einen Zeitraum von maximal zehn Jahren erhalten. Das Baukindergeld wird vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 ausgezahlt. Damit soll die Idee der Eigenheimzulage wiederbelebt werden und laut ARAG Experten dafür gesorgt werden, dass sich junge Familien ein Eigenheim leisten können.

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Erhöhen Provisionen das Elterngeld?

ARAG Experten über ein aktuelles Urteil

Erhöhen Provisionen das Elterngeld?

Das Bundessozialgericht (BSG) hat am 14. Dezember 2017 in Abweichung zu seiner bisherigen Rechtsprechung entschieden, dass Provisionen, die der Arbeitgeber im Bemessungszeitraum vor der Geburt des Kindes zahlt, das Elterngeld nur dann erhöhen können, wenn sie als laufender Arbeitslohn gezahlt werden. Werden Provisionen hingegen als sonstige Bezüge gezahlt, erhöhen sie das Elterngeld laut ARAG Experten nicht.

Der Kläger bekam im Jahr vor der Geburt seines Kindes am 20. Januar 2015 aus seiner Beschäftigung als Berater neben einem monatlich gleichbleibenden Gehalt im Oktober und Dezember 2014 quartalsweise gezahlte Prämien („Quartalsprovisionen“). Seine Gehaltsmitteilungen wiesen die Prämien als sonstige Bezüge im lohnsteuerrechtlichen Sinne aus. Beim Elterngeld wurden diese Quartalsprovisionen nicht berücksichtigt. Dagegen wandte sich der Kläger und berief sich auf die bisherige Rechtsprechung des BSG zum Thema. Danach waren regelmäßige, mehrmals im Jahr zusätzlich zum Grundgehalt gezahlte Provisionen elterngeldrechtlich nicht anders zu behandeln als das Grundgehalt – selbst dann, wenn der Arbeitgeber sie fälschlicherweise als sonstige Bezüge einordnete.

Inzwischen hat der Gesetzgeber die maßgebliche Vorschrift im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) aber geändert. Provisionen, die nach dem Arbeitsvertrag nicht laufend gezahlt werden und daher als sonstige Bezüge zur Lohnsteuer zu melden sind, werden danach bei der Bemessung des Elterngeldes nicht berücksichtigt. Weil im Falle des Klägers die Provisionen nicht laufend, sondern nur quartalsweise gezahlt wurden, hat das BSG die Klage unter Berufung auf die gesetzliche Regelung abgewiesen (Az.: B 10 EG 7/17 R).

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/job-und-finanzen/4179/

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Mütter wollen früher zurück in den Job

Zehn Jahre Elterngeld

Mütter wollen früher zurück in den Job

txn-a. (Bildquelle: @bernardbodo/Fotolia/randstad)

txn-a. Vor zehn Jahren wurde das Elterngeld eingeführt. Seitdem hat sich der Anteil der Bezieher mehr als verdoppelt. Gleichzeitig wollen mehr Frauen möglichst schnell wieder zurück in den Job. Im zweiten Lebensjahr des Kindes arbeiten rund 43 statt zuvor 35 Prozent, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln). Schließlich zahlt sich für viele Mütter der zeitnahe Wiederein-stieg langfristig in der Lohnentwicklung und Alterssicherung aus. Eine frühzeitige Pla-nung mit dem Arbeitgeber erleichtert die Rückkehr nach der Auszeit.
„Von einer gemeinsamen Vereinbarung profitieren beide Seiten“, erklärt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Das Unternehmen sichert sich dadurch einen reibungslosen Ablauf der Arbeitsprozesse und bemüht sich rechtzeitig um eine geeignete Überbrückungslösung. Die Mitarbeiterin hingegen kann sich bereits vor der Elternzeit ein Bild von möglichen Wiedereinstiegsmodellen machen.“ Häufig ist es ohne viel Aufwand möglich, während der Babypause den Bezug zum Unternehmen und zur Tätigkeit zu behalten.
Eine Weiterbildungsmaßnahme vom Arbeitgeber zum Beispiel trägt dazu bei, während der Auszeit fachlich auf dem Laufenden zu bleiben. Damit verkürzt sich zugleich die spätere Einarbeitungszeit. Laut dem „Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016“ bieten 64 Prozent der Unternehmen ihren Beschäftigten überdies an, während ihrer Elternzeit phasenweise oder in Teilzeit weiterzuarbeiten. Möglichkeiten sind Urlaubs- und Krankheitsvertretungen oder die Mitarbeit in einem zeitlich befristeten Projekt. Gut zu wissen: Kurzeinsätze sind grundsätzlich während der gesamten Elternzeit möglich, sofern es nicht mehr als 30 Wochenstunden sind. Die Elterngeldstelle muss darüber allerdings in Kenntnis gesetzt werden.
Wichtig ist auch das Rückkehrgespräch, das einige Monate vor Ende der Elternzeit stattfinden und kurz vor dem tatsächlichen Einstieg wiederholt werden sollte. Hierbei geht es darum, Wünsche und Rahmenbedingungen abzugleichen und ein für beide Seiten attraktives Arbeitsmodell zu entwickeln. Dazu gehören insbesondere Stundenzahl und Arbeitszeiten.
Der enge Kontakt zwischen dem Unternehmen und der Beschäftigten in Elternzeit ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für einen frühzeitigen Wiedereinstieg ins Berufsleben. Liegen dafür beim bisherigen Arbeitgeber zu viele Steine im Weg, kann die Babypause auch für einen Jobwechsel genutzt werden. Personaldienstleister wie Randstad können bei der Suche nach dem passenden Beruf interessante und spannende Chancen eröffnen.

[Bildunterschrift]
txn-a. Ein Modell für den schnellen Wiedereinstieg ist die Mitarbeit in einem zeitlich befristeten Projekt während der Elternzeit. Der Gesetzgeber erlaubt eine wöchentliche Arbeitszeit von bis zu 30 Stunden.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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hkk-Studie: Männer leiden unter dem Spagat zwischen Beruf und Vaterrolle

(Mynewsdesk) Nur jeder dritte Vater geht in Elternzeit – und das trotz staatlicher finanzieller Anreize. Die Mehrheit davon entscheidet sich dann auch nur für die „Sparvariante“, das Minimum von zwei Monaten. Das ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Untersuchung der hkk Krankenkasse. Studienleiter Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG): „Kein Wunder, dass sich Väter auch heutzutage in Sachen Elternzeit in Zurückhaltung üben. Denn um eine aktive Vaterrolle leben zu können, fehlt häufig die Unterstützung durch den Arbeitgeber.“

Positiver Wandel der Vaterrolle

Väter sind der Meinung, dass sich ihre Rolle zum Positiven geändert hat. Im Vergleich zu ihren eigenen Vätern verbringen sie mehr Zeit mit ihren Kindern und übernehmen dabei mehr Verantwortung. Dennoch gaben über 80 Prozent der Befragten an, dass sie sich noch mehr Zeit mit den Kindern wünschen. Tatsächlich ist es so, dass Väter immer noch mehr als die Hälfte des Tages an ihrem Arbeitsplatz verbringen und nur 14 Prozent des Tages aktiv mit ihrem Kind. Mütter wenden hingegen mehr als die Hälfte des Tages für die Versorgung ihres Nachwuchses auf. Weit weniger Zeit (31 Prozent) verbringen die Mütter, nach Einschätzung der Väter, in ihrem Beruf. Fragt man Väter, wie sie ihre Rolle im Vergleich zur Mutter einschätzen, messen sie ihrer Partnerin als Vertrauensperson und Erzieherin für die Kinder immer noch eine größere Bedeutung bei. Als Versorger und Spielkamerad sehen sie sich hingegen auf Augenhöhe mit den Müttern.

Männer gehen nicht in Elternzeit, weil die Mutter zu wenig verdient

Die Tatsache, dass Frauen tendenziell weniger verdienen, führt dazu, dass Männer sich gegen oder nur für eine sehr kurze Elternzeit entscheiden. Dr. Braun: „Hinzu kommt, dass Frauen häufiger in Teilzeit beschäftigt sind und deshalb nicht alleine für das Familieneinkommen sorgen können.“ Familienpolitisch müssten die beruflichen Rahmenbedingungen für Mütter stärker in den Fokus gerückt und verbessert werden. Erst dann könnten Väter ihre Rolle stärker leben. „Der Wunsch ist da, die Rahmenbedingungen noch nicht“, so Dr. Braun.

Väter mit kleinen Kindern sind extrem gestresst

Dass die Rahmenbedingungen für junge Väter nicht optimal sind, zeigt sich auch bei der Messung des Stresslevels. Knapp die Hälfte aller Väter, deren jüngstes Kind unter sechs Jahre alt ist, zeigt ein signifikant höheres Stressniveau als Väter, deren jüngstes Kind bereits sieben Jahre und älter ist. Zeit zum Stressabbau finden junge Väter wohl auch nur selten. Etwa 49 Prozent der Väter mit ganz kleinen Kindern (0 bis 3 Jahre) treibt während der Woche keinen Sport. hkk-Bereichsleiter Versorgungsmanagement Dr. Christoph Vauth: „Sieben von zehn aller befragten Väter bewegen sich weniger als zwei Stunden in der Woche. Das ist aus gesundheitlicher Sicht sehr bedenklich. Eine regelmäßige und moderate sportliche Aktivität reguliert nicht nur Stress, sondern hat auch eine schützende Wirkung gegen eine Vielzahl von Erkrankungen, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht.“ Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene wöchentlich mindestens 2,5 Stunden körperlich aktiv sein. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter: „Körperliche Aktivität ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Wirksamer Gesundheitsschutz setzt sich einerseits zusammen aus Verhaltensprävention, wie etwa Sport und Entspannungskursen, sowie andererseits aus Verhältnisprävention am Arbeitsplatz. Betriebe können Väter unterstützen, indem sie beispielsweise, dort wo es möglich ist, Arbeitszeitmodelle anbieten, die speziell auf die Bedürfnisse junger Väter abgestimmt sind. „Diese müssen zwar individuell und sehr sorgfältig geplant werden, damit betriebliche Abläufe nicht ins Stocken geraten, aber sie sind weitaus besser kalkulierbar als beispielsweise Ausfälle wegen Krankheit“, so Ritter.

Elternzeit nicht in allen Branchen gleichermaßen akzeptiert

Im Branchenvergleich hinsichtlich der Akzeptanz von Elternzeit zeigen sich gravierende Unterschiede. Hohe Anerkennung und weite Verbreitung der Elternzeit finden sich im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche. Im Handel und im Baugewerbe ist das Verständnis hingegen besonders gering. Die Betreuung eines Kindes oder die Pflege eines kranken Kindes werden in diesem Arbeitsumfeld kaum gebilligt. Dr. Braun: „Nach wie vor fehlt in vielen Betrieben das Verständnis für Väter, die ihr krankes Kind pflegen oder sich während der Ferienzeit aktiv um ihre Kindern kümmern möchten. Dabei besteht dringender Nachholbedarf.“ So wünschen sich 41 Prozent der Väter vom Arbeitgeber mehr Unterstützung; beispielsweise in Form von flexibleren Arbeitszeiten und besseren Möglichkeiten zur Kinderbetreuung. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter fordert deshalb die Abkehr vom alten Rollenverständnis in Unternehmen: „Dabei sind Führungskräfte besonders gefragt. Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen und ihrerseits Eltern- sowie Erziehungszeiten in Anspruch nehmen.“ Voraussetzung dafür sei eine Betriebskultur, die es erlaubt, Arbeitszeitmodelle wie etwa Home-Office und Teilzeit offen zu diskutieren. Dies wäre insbesondere in Branchen, in denen Elternzeit für Väter bislang keine große Rolle spielt, ein wichtiger Schritt.

hkk-Studie

Im Auftrag der hkk wurden 924 gesetzlich krankenversicherte und erwerbstätige Väter im Alter zwischen 25 und 55 Jahren zu ihrer Vaterschaft befragt. Die Ausgangsthese des aktuelle hkk-Gesundheitsreports „Junge Väter im Erwerbsleben“ war, dass junge Väter ein deutlich moderneres Vaterbild haben und leben als ihre älteren Kollegen. Dabei wurde unter anderem untersucht, ob Väter ihre Rolle wirklich aktiver ausleben und tendenziell mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Zudem prüften die Wissenschaftler, welche Auswirkungen gesellschaftliche und betriebliche Rahmenbedingungen in diesem Zusammenhang haben.

Fehlzeitenreport 2017: Krankenstand bleibt auf gleichem Niveau

Der Fehlzeitenreport wertet auch den Krankenstand der erwerbstätigen hkk-Mitglieder aus. Insgesamt lag die Betroffenenquote im Jahr 2016 bei 50,9 Prozent. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten waren 2016 mindestens einmal krankgeschrieben. Der Krankenstand blieb mit 3,7 Prozent unverändert gegenüber dem Jahr 2015. Damit waren an jedem Tag des Jahres durchschnittlich 37 von 1.000 Erwerbstätigen krankgeschrieben. Die meisten Ausfalltage gingen auf das Konto der sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen (319 Tage je 100 Versicherte). Psychische Erkrankungen sind auf Platz zwei. Mit rund 214 Fehltagen je 100 Versicherte sind die Seelenleiden 2016 um 47 Prozentpunkte gestiegen (2015: 167 Tage je 100 Versicherte). Auf Platz drei liegen Krankheiten des Atmungssystems. Hier sanken die Ausfalltage gegenüber dem Vorjahr von 213 auf 203 Tage je 100 Versicherte. Insgesamt dauerte eine Krankschreibung im Jahr 2016 im Schnitt 11,6 Tage – einen halben Tag länger als im Vorjahr.

Ansprechpartner für die Presse:

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Holm Ay, Tel.: 0421.3655 1000 | Ilja Mertens, Tel.: 0421.3655 3177

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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Elternzeit: Schutz vor Kündigung und Einkommen

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Anspruch auf Elternzeit: Um sich in den ersten Jahren nach der Geburt ausreichend um sein Kind kümmern zu können, besteht für Arbeitnehmer, Mütter und Väter, ein Anspruch auf Elternzeit gegenüber dem Arbeitgeber. Zu diesem Zweck muss spätestens sieben Wochen vor Beginn der gewünschten Elternzeit ein entsprechender Antrag gestellt werden, in dem auch die Dauer der Elternzeit angegeben wird. Bis zu drei Jahre Elternzeit kann man pro Kind nehmen. Einer Genehmigung durch den Arbeitgeber bedarf es dafür nicht.

Kündigungsschutz während der Elternzeit: Sobald die Elternzeit verlangt worden ist (höchstens jedoch acht Wochen vor Beginn der Elternzeit) und für die Dauer der Elternzeit besteht Kündigungsschutz. Damit ist jede Kündigung unwirksam, sofern sie nicht behördlich genehmigt wurde. Dies gilt auch in kleinen Betrieben. Anders als allgemein angenommen, gilt der Kündigungsschutz auch während der Probezeit. Nur wenn das Arbeitsverhältnis zur Probe befristet wurde, endet es automatisch nach Ablauf der Probezeit. Hier ist eine Kündigung nicht erforderlich, so dass die Kündigung auch nicht unwirksam sein kann. Als Arbeitnehmer kann man dagegen auch während der Elternzeit problemlos kündigen. Nach Ablauf der Elternzeit haben die Eltern einen Anspruch auf den gleichen oder einen gleichwertigen Arbeitsplatz.

Elterngeld während der Elternzeit: Da das Arbeitsverhältnis während der Elternzeit ruht, muss der Arbeitgeber auch kein Gehalt zahlen. Die Erziehungszeit ist also unbezahlter Urlaub. Dafür hat aber jedes Elternteil einen Anspruch auf Elterngeld, das vom Staat gezahlt wird. Das Elterngeld wird in Höhe von mindestens 300€ pro Monat jedem Elternteil gezahlt, unabhängig davon ob die jeweilige Person sich in einem Arbeitsverhältnis befindet oder etwa selbstständig ist, solange sie nicht mehr als 30 Stunden pro Woche arbeitet. Beantragt werden kann das Geld bei der Elterngeldstelle, die häufig bei den Jugendämter mit angesiedelt ist. Der Antrag kann erst gestellt werden, wenn der Nachwuchs auf der Welt ist. Dann muss er innerhalb von drei Monaten nach der Geburt bei der Elterngeldstelle eingehen.

1.9.2016

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Außerplanmäßig glücklich werden

Karriere nicht um jeden Preis

Außerplanmäßig glücklich werden

txn-a. (Bildquelle: @pressmaster/Fotolia/randstad)

txn-a. Viele berufstätige Frauen mit Kinderwunsch müssen sich früher oder später entscheiden, ob die Karriere im Vordergrund steht oder die Familienplanung. Denn trotz flexibler Elternzeiten für beide Partner haben es Männer in vielen Bereichen noch immer leichter, ihrem Beruf auch als Vater ohne große Einschränkungen nachzugehen.

Dennoch ist es hilfreich, vor dem ersten Kind mit dem Partner gemeinsam die mögliche Arbeitseinteilung während und nach der Elternzeit zu planen. So kehren einige Mütter zum Beispiel früher in den Beruf zurück, während Väter die Chance nutzen, ihrerseits in die Elternzeit zu gehen. Das ist auch in Hinsicht auf das ElterngeldPlus von Vorteil: Denn wenn Vater und Mutter sich die Betreuung des Kindes teilen und für vier Monate parallel zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten, erhalten sie einen Partnerschaftsbonus in Form von vier zusätzlichen Monaten, in denen das ElterngeldPlus gezahlt wird.

Jedoch lässt sich im Leben nicht alles planen. „Manchmal kommt es anders, als gedacht“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad aus Erfahrung. „Es kann passieren, dass der Partner beruflich plötzlich viel reisen muss, dass sich keine geeignete Tagesmutter findet oder dass für die Frau die Rückkehr in den Beruf nicht so funktioniert, wie geplant. Bereits befristete Arbeitsverträge oder eine vom Arbeitgeber zu hohe oder zu niedrige Anzahl an geforderten Arbeitsstunden kann die zuvor sorgsam zurechtgelegte Planung auf den Kopf stellen. Daher ist es wichtig, flexibel zu bleiben und das Beste daraus zu machen.“

Frauen sollten sich klarmachen, dass der Spagat zwischen Beruf und Familie nicht selbstverständlich ist und sie nicht scheitern, nur weil nicht beides reibungslos parallel funktioniert. So stellen viele werdende Mütter an sich selbst den Anspruch, auch mit Kind mindestens 50 Prozent zum Haushaltseinkommen beizutragen – wird dieses Ziel nicht erreicht, fühlen sie sich als Versager.

„Für seine Kinder da zu sein und trotzdem Geld zu verdienen, ist eine harte Aufgabe“, so Petra Timm weiter. „Und nicht bei allen Paaren funktioniert das 50/50-Prinzip. Wer sich von dieser Vorstellung löst, kann die Zeit mit der Familie oft viel besser genießen und ist langfristig glücklicher, als sich tagtäglich mit dem Gedanken herumzuschlagen, nicht zu genügen.“

Denn bei der Vereinbarung von Kind und Karriere gibt es nicht den einen vorgeschriebenen Weg: Jedes Paar und jede Mutter muss den für sich passenden Weg selbst herausfinden.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 57.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Elterngeld nicht verschenken

Richtige Steuerklasse für junge Mütter

Elterngeld nicht verschenken

txn-a. (Bildquelle: @stokkete/Fotolia)

txn-a. Eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion an die Regierung hat gezeigt: Die Wahl der Steuerklasse V hat negative Auswirkungen auf das Elterngeld. Wegen des Ehegattensplittings bekommen viele junge Mütter, die aus dem Berufsleben in Elternzeit gehen, ein deutlich niedrigeres Elterngeld.
Eine Lösung stellt das sogenannte Faktorverfahren dar, das seit dem Jahr 2010 existiert. Denn seitdem können Ehepaare zwischen den Steuerklassen III/V oder IV/IV (mit oder ohne Faktor) wählen. Mit dem Faktor wird die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt.
Für in etwa gleich verdienende Paare lohnt sich jeweils die Steuerklasse IV. Das Faktorverfahren berücksichtigt für jeden Ehepartner den Grundfreibetrag, der ihm aufgrund seines Bruttoeinkommens zusteht. Verdient der eine Partner deutlich mehr, empfiehlt sich für ihn die Klasse III, während der geringer verdienende die Steuerklasse V wählt: So profitieren beide von den Grundfreibeträgen – dem Mindesteinkommen, das nicht versteuert werden muss. Das Faktorverfahren berücksichtigt für jeden Ehepartner den Grundfreibetrag, der ihm aufgrund seines Bruttoeinkommens zusteht. Diese Kombination wählen hierzulande die meisten verheirateten Paare, was sich in Bezug auf das Elterngeld negativ auswirkt.
„Durch die Steuerklassen III und V hat der besser verdienende Partner einen höheren und der geringer verdienende einen niedrigeren Nettolohn. Und je größer die Differenz zwischen beiden Einkommen, umso höher eine mögliche Nachzahlung am Ende des Jahres – weil mit Steuerklasse V übers Jahr zu wenig Lohnsteuer einbehalten wird“, erklärt Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin vom Personaldienstleister Randstad . „Da der geringer verdienende Partner in der Regel die Frau ist, sinkt der Elterngeldanspruch – denn dieser errechnet sich aus ihrem Nettoeinkommen.“
Entscheidet sich das Paar gemeinschaftlich für die Steuerklasse IV, wird jeder Partner anhand seines individuellen Arbeitslohns besteuert. Kommt dann das Faktorverfahren zum Einsatz, sinkt die Steuerbelastung für denjenigen Partner, der das geringere Einkommen hat. Dadurch wiederum steigt der Elterngeldanspruch.
„Nur etwa 76.000 von den rund 20 Millionen in Deutschland lebenden lohnsteuerpflichtigen Ehepaaren nutzen dieses für das Elterngeld günstige Faktorverfahren“, weiß Petra Timm. „Das liegt vor allem daran, dass es viele nicht kennen oder es ihnen zu kompliziert ist. Dabei würden Paare nicht nur beim Elterngeld vom Faktorverfahren profitieren: Ein höherer Nettolohn der Frau in Steuerklasse IV wirkt sich auch positiv auf Krankengeld und Arbeitslosengeld aus.“
Wenn Paare sich nicht sicher sind, ob ein Steuerklassenwechsel lohnt, sollten sie eine Beratung in Anspruch nehmen. Denn beim Faktorverfahren kommt hinzu, dass eine Steuererklärung verpflichtend wird.

[Bildunterschrift]
txn-a. Mehr Elterngeld dank richtiger Steuerklasse: Verheiratete Frauen, die ein Kind planen, sollten über das Faktorverfahren Bescheid wissen, denn es lohnt sich.

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Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 550 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Kein Kita-Platz – Schadensersatz

Leipzig/Berlin (DAV). Stellt die Kommune einem Kind keinen Betreuungsplatz in einer Tageseinrichtung zur Verfügung, haben Eltern unter Umständen Anspruch auf Schadensersatz. Die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Landgerichts Leipzig vom 02. Februar 2015 (AZ: 7 O 1455/14,?7 O 1928/14,?7 O 2439/14).

Drei Mütter hatten gegen die Stadt Leipzig geklagt. Diese hatte ihren Kindern mit Vollendung des ersten Lebensjahres keinen Betreuungsplatz in einer Tageseinrichtung zuweisen können. Ein einjähriges Kind hat jedoch, bis es drei Jahre alt wird, gesetzlichen Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.
Die Frauen forderten Ersatz ihres Verdienstausfalls.

Amtspflichtverletzung der Stadt
Mit Erfolg. Alle drei Frauen erhalten Schadensersatz in voller Höhe. Die Richter entschieden, dass die Stadt hier ihre Amtspflicht verletzt habe. Diese Verpflichtung bestehe eigentlich nur gegenüber den Kindern, doch auch erwerbstätige Eltern könnten sich darauf berufen. Dies ergebe sich bereits aus dem Gesetz selbst, da Tageseinrichtungen den Eltern helfen sollten, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Kontakt
Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein
Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 726152-129
presse@familienanwaelte-dav.de
http://www.familienanwaelte-dav.de

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Finanztipps für schwangere Azubis

Finanztipps für schwangere Azubis

txn. (Bildquelle: Randstad/ fotolia)

txn. In der Ausbildung ein Kind großzuziehen, ist anspruchsvoll, aber machbar. Denn das Mutterschutzgesetz schützt zukünftige Mamas vor finanziellen Einbußen. Auch gibt es finanzielle Unterstützung. Petra Timm, Arbeitsmarktexpertin beim Personaldienstleister Randstad , empfiehlt schwangeren Auszubildenden, sich frühzeitig zu informieren. Hier ein erster Überblick:

– Schon während der gesamten Schwangerschaft gilt: Sollte eine Beschäftigung aus betrieblichen oder gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich sein, kann die Auszubildende freigestellt werden, die Ausbildungsvergütung wird weiter gezahlt – ebenso bei einem ärztlich angeordneten Beschäftigungsverbot.

– Während der Mutterschutzfrist (sechs Wochen vor und acht, bzw. zwölf Wochen nach dem errechneten Stichtag) werden anstelle der Ausbildungsvergütung das Mutterschaftsgeld sowie der Arbeitgeberzuschuss gezahlt. Das Mutterschaftsgeld erhalten gesetzlich versicherte Arbeitnehmerinnen auf Antrag von ihrer Krankenkasse, der Ausbildungsbetrieb zahlt die Differenz zum eigentlichen Lohn.

– Nach der Geburt steht Eltern Kindergeld zu, das sie bei der Familienkasse beantragen müssen. Eventuell erhalten sie auch den so genannten Kindergeldzuschlag, wenn sie in der entsprechenden Verdienstspanne liegen.

– Elterngeld bzw. Elterngeld Plus wird bei der zuständigen Elterngeldstelle beantragt. Die Berechnung erfolgt individuell und ist abhängig vom Einkommen sowie von der weiteren Planung hinsichtlich Elternzeit und Arbeitszeit.

– Berufsausbildungsbeihilfe beantragen frischgebackene Mütter in der Ausbildung bei der zuständigen Agentur für Arbeit.

Schon diese kurze Übersicht zeigt, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, trotz der Schwangerschaft während der Ausbildung finanziell über die Runden zu kommen. Wichtig: Schwangere Azubis sollten stets das Gespräch suchen und sich aktiv für ihre und die Interessen des Kindes einsetzen.

[Bildunterschrift]
txn. Dank der geltenden Gesetze und zahlreicher Finanzhilfen können Berufsausbildung und Schwangerschaft gut miteinander vereinbart werden.

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