Tag Archives: Elternzeit

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Urlaubsanspruch in Elternzeit

ARAG Experten mit guten Nachrichten für Arbeitnehmer in Elternzeit

Urlaubsanspruch in Elternzeit

Die Urlaubsansprüche von Arbeitnehmern sind im Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) genauestens geregelt. Auch während der Elternzeit können Eltern weitere Urlaubsansprüche erwerben. Der Arbeitgeber kann den Urlaub jedoch kürzen. Das ist laut ARAG Experten aber nicht in jedem Fall möglich.

Elternzeit – Urlaubsansprüche wachsen weiter
Während der Elternzeit ist das Arbeitsverhältnis nicht etwa beendet – es ruht lediglich. Somit erwirbt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin auch in der Elternzeit weiterhin den vollen Urlaubsanspruch, wenn der Arbeitgeber nicht von seiner Kürzungsmöglichkeit Gebrauch macht.

Resturlaub bleibt bestehen
Die nur zeitlich begrenzt mögliche Übernahme von nicht genommenem Urlaub ins nächste Jahr gilt während der Elternzeit nicht! Bis zum Beginn der Elternzeit bleibt nicht genommener Urlaub somit bestehen. Er verfällt auch nach Jahren nicht. Urlaub sammelt sich sogar dann weiter an, wenn während der Elternzeit ein Geschwisterchen auf die Welt kommt und erneut Elternzeit genommen wird. Erst im darauffolgenden Jahr nach dem Ende der Elternzeit kann der Urlaubsanspruch verfallen.

Arbeitgeber können Urlaubsanspruch in Elternzeit kürzen
Möglich macht das § 17 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes – kurz BEEG. Für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit darf der Arbeitgeber den Urlaub um ein Zwölftel kürzen. Bei beispielsweise 30 Urlaubstagen im Jahr und drei Monaten Elternzeit ergeben sich 7,5 Urlaubstage. Bei der Berechnung ist unbedingt zu beachten, dass die Kürzung nur für volle Monate möglich ist. Beginnt die Elternzeit im Laufe eines Monats oder endet sie, entfällt die Kürzungsmöglichkeit. Für eine Elternzeit von Mitte Mai bis Mitte Juli ist für den Arbeitgeber somit nur für den Monat Juni eine Kürzung zulässig. Bei 30 Urlaubstagen geteilt durch 12 ergibt sich somit nur eine Kürzung um 2,5 Urlaubstage. Kürzen darf der Arbeitgeber außerdem nur, wenn Beschäftigte ganz zu Hause bleiben. Wer in der Elternzeit weiter Teilzeit arbeitet, muss keine Kürzung befürchten. Stattdessen erwerben Teilzeitbeschäftigte weiter Urlaub gemäß der vereinbarten Teilzeit. Wer seine Arbeit also auf ein Drittel reduziert, erhält somit ein Drittel des bisherigen Urlaubsanspruchs für die Vollzeitbeschäftigung. Entscheidend für die Kürzung ist in jedem Fall, dass der Arbeitgeber die Kürzung auch erklärt hat. Sie erfolgt laut ARAG Experten nicht automatisch.

Keine Kürzung mehr nach Kündigung
Einen festen Zeitpunkt, zu dem der Arbeitgeber die Kürzung erklären muss, gibt es nicht. Sie kann auch noch nach einer beendeten Elternzeit erfolgen. Voraussetzung ist laut einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts aus dem Jahr 2015 allerdings, dass das Arbeitsverhältnis und der damit verbundene Urlaubsanspruch noch bestehen. Nicht mehr beschäftigte Arbeitnehmer müssen keine Kürzung akzeptieren (Az.: 9 AZR 725/13). Das ist von Bedeutung, da bis zur Beendigung nicht genommener Urlaub vom Arbeitgeber in barer Münze abgegolten werden muss. Das kann je nach Verdienst und Resturlaub eine ganze Stange Geld sein.

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Erste Reise mit Baby – Verbraucherfrage der Woche der ERV

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Paul G. aus Günzburg:
Wir bekommen bald Nachwuchs und wollen während der Elternzeit zu dritt in den Urlaub fahren. Ab wann ist es möglich, mit Baby zu reisen? Und welche Art von Reise ist am besten?

Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäische Reiseversicherung):
Sobald sich das Familienleben mit einem Baby eingespielt hat, spricht nichts gegen eine Reise. Das ist meist nach ein paar Monaten der Fall. Außerdem sollten alle gesund sein. Generell sind Babys recht einfache Reisebegleiter und benötigen neben Mamas oder Papas Nähe nicht viel. Mit Kinderwagen oder im Tragetuch machen sie bei fast allen Urlaubswünschen zufrieden mit. Fangen die Kleinen an zu krabbeln, ist das Reisen mit Nachwuchs oft anstrengender. Unabhängig vom Reiseziel: Wichtig ist, dass die Eltern sich nicht zu viel vornehmen und die Reise langsam angehen. Denn Babys freuen sich über jede Spiel-, Kuschel- und Badezeit zwischendurch. Für die erste Urlaubsreise empfiehlt sich eine kurze Anreise und ein möglichst vergleichbares Klima wie daheim. Gerade Babys reagieren empfindlich auf Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit und brauchen mehr Zeit, um sich damit wohlzufühlen. Fernreisen bedeuten für alle Beteiligten größere Strapazen und sollten daher gut geplant sein. Eventuell sind auch zusätzliche Impfungen notwendig. Der Aufwand lohnt sich erst bei längeren Aufenthalten, damit auch die Kleinen ausreichend Zeit haben, anzukommen. Für die Wahl des Reisezieles gilt die Faustregel: Je kleiner das Kind, desto „westlicher“ sollten Hygienestandard und medizinische Infrastruktur sein. Außerdem sollte gerade bei Reisen mit Babys und Kindern eine Reiseversicherung mit ins Gepäck.
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Die ERV (Europäische Reiseversicherung) versteht sich über ihre Kompetenz als Reiseversicherer hinaus als innovatives Dienstleistungsunternehmen. Die ERV hat über 100 Jahre Reiseschutz-Geschichte geschrieben und ist Marktführer unter den Reiseversicherern in Deutschland. Als einer der führenden Anbieter in Europa ist sie heute in über 20 Ländern vertreten. Mit ihrem internationalen Netzwerk sorgt die ERV dafür, dass ihre Kunden vor, während und nach einer Reise optimal betreut werden.
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(Fremd)arbeiten in der Elternzeit

ARAG Experten über Nebenjobs während der Elternzeit

(Fremd)arbeiten in der Elternzeit

Ob der finanzielle Schuh drückt, die Langeweile sie plagt oder man als Selbständiger fürchtet, Kunden zu verlieren – viele Eltern beschließen noch während der Elternzeit, wieder zu arbeiten. Das kann am alten Arbeitsplatz oder projektweise für einen anderen Arbeitgeber sein. ARAG Experten erläutern die Voraussetzungen und Bedingungen, die beachtet werden müssen, bevor Mama oder Papa neben ihrem Windel- mit dem Nebenjob durchstarten.

Wie viel dürfen Eltern arbeiten?
Der Nachwuchs soll im Mittelpunkt stehen. Daher ist eine 40-Stunden-Woche während der Elternzeit nicht erlaubt, ohne den Elternzeit-Status zu verlieren. Bis zu 30 Stunden pro Woche dürfen Eltern jedoch arbeiten, egal ob sie angestellt oder selbständig tätig sind. Das gilt auch für das zweite und dritte Jahr der Elternzeit, wenn kein Elterngeld mehr gewährt wird.

Wer muss zustimmen?
Will man im bisherigen Job mit verringerter Stundenzahl weiterarbeiten, muss man sich mit dem Chef einigen, wenn der Betrieb weniger als 15 Mitarbeiter hat. In größeren Betrieben besteht dagegen ein Anspruch auf einen Teilzeitjob in der Elternzeit, wenn das Arbeitsverhältnis schon mehr als sechs Monate besteht. Der

Antrag muss sieben Wochen vor Beginn der Teilzeit beim Arbeitgeber eingehen.
Auch wenn es nicht der eigene Job ist, in dem man während der Elternzeit tätig werden will, muss der Arbeitgeber gefragt werden, ob er das berufliche Fremdgehen erlaubt. Die ARAG Experten raten dazu, den Chef schriftlich unter Angabe der wöchentlichen Arbeitszeit um Erlaubnis zu bitten. Eltern müssen zwar nicht zwingend angeben, warum und für wen sie tätig werden möchten. Doch in dieser Situation schadet es kaum, die Karten offen auf den Tisch zu legen. Vier Wochen hat der Chef mit seiner Antwort Zeit. Hat er sich innerhalb dieser Frist nicht schriftlich dazu geäußert, darf dies als Zustimmung gewertet werden. Darüber hinaus muss die Elterngeldstelle über den Nebenjob informiert werden.

Darf der Chef Nein sagen?
Darf er. Aber nicht einfach, weil es ihm nicht passt oder er gerade schlechte Laune hat. Nach Auskunft der ARAG Experten müssen für das Ablehnen gewichtige betriebliche Gründe vorliegen. Etwa die Nebentätigkeit für ein Konkurrenzunternehmen, so dass ein Interessenkonflikt zu befürchten wäre. Oder wenn der Arbeitgeber selbst die Arbeitskraft dringend benötigt und dem Elternteil eine offene Teilzeitstelle anbietet.

Zahlen und komplizierte Berechnungen
Abschließend einige Fakten: Freibeträge gibt es beim Elterngeld nicht. Eltern haben einen Anspruch von monatlich 300 Euro Mindestelterngeld. Die Höhe des Elterngeldes beträgt grundsätzlich 67 Prozent des bisherigen Nettogehaltes. War das Einkommen vor der Geburt höher als 1.200 Euro, sinkt der Prozentsatz auf bis zu 65 Prozent. Auch wenn das bisherige Einkommen höher war, gelten als maximale Berechnungsgrundlage 2.770 Euro. Also liegt das maximale Elterngeld bei rund 1.800 Euro. Wer hinzuverdient, erhält Elterngeld nur in Höhe des für ihn maßgeblichen Prozentsatzes von der Differenz zwischen dem Nettoeinkommen vor der Geburt und dem Nettoeinkommen des Nebenjobs. Das gilt übrigens für Angestellte und Selbstständige gleichermaßen.

Ein Berechnungsbeispiel:
Erhalten Eltern das Maximal-Elterngeld von 1.800 Euro während der Elternzeit und verdienen 1.000 Euro monatlich hinzu, beträgt die Differenz zwischen altem und aktuellem Gehalt 800 Euro. 65 Prozent davon, also 520 Euro, erhalten sie als Elterngeld. Bei Geringverdienern sieht diese Rechnung ganz anders aus, ein Nebenverdienst lohnt sich für sie kaum. Daher raten ARAG Experten, sich frühzeitig mit den Zahlen auseinanderzusetzen. Mit dem Elterngeldrechner des Bundesfamilienministeriums ( https://www.familien-wegweiser.de/ElterngeldrechnerPlaner) lässt sich unkompliziert und ausführlich berechnen, was übrigbleibt.

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Elternzeit: So bringen Sie Familie und Job unter einen Hut

ARAG Experten beantworten die häufigsten Fragen zur Elternzeit.

Elternzeit: So bringen Sie Familie und Job unter einen Hut

Immer mehr Mütter und Väter bekommen beides unter einen Hut: Familie und Job. Dabei hilft die Elternzeit. Was arbeitenden Elternteilen zusteht, um ihr Kind in den ersten Jahren zu Hause zu betreuen, sagen ARAG Experten.

Wer hat Anrecht auf eine Babypause?
Jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin hat nach dem Bundeselterngeld- und -elternzeitgesetz (BEEG) ein Recht auf bis zu drei Jahre Babypause. Vorausgesetzt, er oder sie lebt gemeinsam mit dem zu betreuenden Kind in einem Haushalt und arbeitet während der Elternzeit im monatlichen Durchschnitt nicht mehr als 30 Stunden pro Woche. In erster Linie ist diese Zeit den Eltern vorbehalten. Aber auch Adoptiveltern und Vollzeit-Pflegeeltern haben einen Anspruch. Und Stiefeltern und eingetragene Lebenspartner dürfen sie ebenfalls beantragen. Voraussetzungen hierfür: Der Stiefelternteil oder Lebenspartner ist mit einem leiblichen Elternteil verheiratet oder verpartnert und lebt mit dem zu betreuenden Kind unter einem Dach. In besonderen Fällen wie Minderjährigkeit, Krankheit, Inhaftierung oder Tod der Eltern können Großeltern und Verwandte dritten Grades Elternzeit für ein Kind beanspruchen.

Gibt es eine Regelung bezüglich der Länge?
Gesetzlich stehen jedem Elternteil drei Jahre Elternzeit zu. Allerdings müssen Sie diese drei Jahre nicht hintereinander und nicht komplett beanspruchen. Für Geburten seit dem 1. Juli 2015 gilt nach einer Reform des BEEG: Sie dürfen 24 Monate davon auf den Zeitraum zwischen dem dritten und achten Lebensjahr des Kindes legen. Außerdem können Sie die Elternzeit in drei Zeitabschnitte pro Elternteil einteilen.

Wie, wo und wann beantrage ich Elternzeit?
Beantragen Sie die Elternzeit schriftlich bei Ihrem Arbeitgeber und zwar sieben Wochen vor Beginn. Lediglich Zeiten nach dem dritten Geburtstag Ihres Kindes müssen Sie 13 Wochen vorher anmelden. Für Mütter schließt die Elternzeit in der Regel nahtlos an den Mutterschutz an. Sprich: Der erste Tag nach dem Mutterschutz ist der erste Tag der Babypause. Der Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. Bei Mehrlingen und Frühchen verlängert sich der Mutterschutz nach der Geburt auf zwölf Wochen.

Können beide Elternteile gleichzeitig Elternzeit nehmen?
Ja. Grundsätzlich steht Müttern und Vätern Elternzeit im gleichen Ausmaß zu. Das heißt, Sie dürfen diese Zeit beide parallel oder nacheinander beanspruchen. Wie lange und wann ist individuell und unabhängig voneinander beim jeweiligen Arbeitgeber anzumelden.

Ist die Festlegung der Elternzeit verbindlich?
Melden Sie zum ersten Mal Elternzeit an, müssen Sie sich laut Gesetz gleichzeitig verbindlich festlegen, für welche Zeiten innerhalb von zwei Jahren die Elternzeit genommen werden soll. Das bedeutet: Beantragen Sie Elternzeit zunächst nur bis zum ersten Geburtstag Ihres Kindes, verzichten Sie damit automatisch auf die Elternzeit für das zweite Lebensjahr. Die verbleibenden 24 Monate können Sie dann nach dem dritten Geburtstag Ihres Kindes nehmen. Beanspruchen Sie allerdings einen dritten Zeitabschnitt Ihrer Elternzeit zwischen dem dritten und achten Geburtstag Ihres Kindes, kann Ihr Arbeitgeber dies ablehnen, wenn er dringende betriebliche Gründe geltend macht.

Was gilt für Geburten vor dem 1. Juli 2015?
Wurde Ihr Kind vor dem 1. Juli 2015 geboren, können Sie die Elternzeit nur in zwei Teilabschnitten nehmen. Dabei können Sie bis zu 12 Monate auf den Zeitraum zwischen dem dritten und achten Lebensjahr Ihres Kindes legen, sofern Ihr Arbeitgeber dem zustimmt

Habe ich während der Babypause Anspruch auf Versicherungsschutz?
Ihnen und Ihrem Kind steht beitragsfreier Versicherungsschutz bei einer gesetzlichen Krankenkasse zu, solange Sie in Elternzeit sind und – außer dem Elterngeld – keine beitragspflichtigen Einkünfte erzielen. Waren Sie vor der Elternzeit allerdings privat versichert, müssen Sie sich auch während der Babypause selbst um einen Versicherungsschutz kümmern, so die ARAG Experten.

Download des Textes:
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Karriereschub in der Babypause

Weiterbildungen

Karriereschub in der Babypause

txn-a. (Bildquelle: @fizkes/fotolia/randstad)

txn-a. Sich um sein Kind kümmern und trotzdem beruflich weiterkommen? Das ist durchaus möglich. Denn die Elternzeit ist ein perfekter Zeitpunkt, um sich weiterzubilden. Statt Karriereknick wird die Babypause so zum Sprungbrett für einen neuen Job oder leitet die erfolgreiche Rückkehr beim eigenen Arbeitgeber ein.
In einigen Berufen ändern sich die Anforderungen rasant. Deshalb ist es wichtig, während der Elternzeit bewusst auf dem Laufenden zu bleiben, was Entwicklungen in der Branche angeht. Als eine Möglichkeit, um den Wiedereinstieg leichter zu gestalten, empfiehlt sich eine Weiterbildung. Besonders einfach haben es hier Mitarbeiter von Randstad. Der Personaldienstleister setzt mit der Randstad Akademie konsequent auf die zukunftsorientierte Weiterbildung aller Beschäftigten. Dies beginnt schon vor der Einstellung durch die Vermittlung fehlender Kenntnisse und setzt sich während des Jobs fort, um das während des beruflichen Einsatzes gefragte Fachwissen aufzufrischen.
Für Eltern mit Nachwuchs sind dabei die E-Learning-Kursangebote der Randstad Akademie ideal. Die Lerninhalte von knapp 300 Kursen lassen sich jederzeit im Internet auf- und abrufen. Es bleibt den Teilnehmern selbst überlassen, wann wel-che Einheiten gelernt und bearbeitet werden. Weiterbildung lässt sich so sehr flexibel an den eigenen Lebensrhythmus anpassen. Beeindruckend ist die Vielfalt der Kurse: Ob Büroorganisation, Sekretariats- und Sachbearbeitungsaufgaben oder IT-Anwender-Lehrgänge, Geschäftsbuchführung, Betriebswirtschaft oder Sprachen wie Business-Englisch oder Spanisch – Mütter, die ihre berufliche Zukunft durch Wissenserweiterung fördern möchten, haben hierüber interessante Gelegenheiten.
Positiver Nebeneffekt: Der Personaldienstleister vermittelt auch Einsätze in Teilzeit, aber das Angebot an Vollzeitstellen überwiegt deutlich. Außerdem bekommen Berufsrückkehrer durch unterschiedliche Branchen und Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, sich quasi im geschützten Rahmen auf dem Markt umzusehen, Berufserfahrungen zu sammeln und sowohl Branchen wie Arbeitsplätze kennenzulernen. Das führt dann nicht nur zu einer deutlich klareren Vorstellung, wie der ideale Arbeitsplatz aussehen sollte, sondern fördert wichtige Aspekte wie Flexibilität, Teamfähigkeit und geistige Mobilität – was für eine sehr hohe Akzeptanz bei späteren Bewerbungen sorgt. Laut Petra Timm, Unternehmenssprecherin bei Randstad Deutschland, sprechen noch weitere Gründe für Personaldienstleister als Arbeitgeber: „In der Regel werden unbefristete Arbeitsverträge mit allen Sozialleistungen geschlossen. Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall sind selbstverständlich. Und sollte zwischen zwei Einsätzen kurzzeitig keine Einsatzmöglichkeit bestehen, zahlt das Zeitarbeitsunternehmen die Vergütung weiter.“
Eventuell haben Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aber auch beim bisherigen Arbeitgeber die Chance, sich während der Elternzeit weitere Befähigungen anzueignen. Schließlich profitiert der Betrieb davon, wenn seine Mitarbeiter dazulernt und mit neu hinzugewonnenen Kompetenzen zurückkehren. Am besten rechtzeitig im Unternehmen nachfragen, ob es entsprechende Angebote gibt.
Fazit: Wird Weiterbildung genutzt und geplant, kann die Babypause durchaus einen Karriereschub verleihen und Aufstiegschancen fördern. Denn: Welcher Chef zeigt sich nicht davon beeindruckt, wenn jemand den Ehrgeiz besitzt, sich während der Elternzeit weiterzubilden?

[Bildunterschrift]
txn-a. Erfolgsfaktor „Lebenslanges Lernen“: Die Randstad Akademie baut im Rahmen von Qualifizierungsmaßnahmen das Potenzial von Mitarbeitern aus und unterstützt dabei ganz individuell.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Elternzeit: Anspruch auf Arbeitszeitverringerung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Elternzeit: Anspruch auf Arbeitszeitverringerung

Arbeitsrecht

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf Elternzeit, wenn sie mit ihrem Kind, oder mit einem Kind, das sie in Vollzeitpflege aufgenommen haben, in einem Haushalt leben und dieses Kind selbst betreuen und erziehen. Neben einem besonderen Kündigungsschutz und weiteren Schutzvorschriften haben sie zudem auch einen besonderen Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit nach § 15 Abs. 5 und 7 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG).

Besonderer Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit: Dieser besondere Anspruch unterscheidet sich vom allgemeinen Anspruch auf Arbeitszeitverkürzung dadurch, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einen entsprechende Kürzung im Rahmen der Elternzeit in Anspruch genommen haben, anschließend wieder einen Anspruch auf ihre alte, also unverkürzte Tätigkeit haben.

Anspruchsvoraussetzungen: Der Anspruch auf Arbeitszeitverringerung bei der Elternzeit setzt zunächst voraus, dass der Arbeitgeber in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beschäftigt und das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung länger als sechs Monate bestand. Zudem sollte die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit für mindestens zwei Monate auf einen Umfang von nicht weniger als 15 und nicht mehr als 30 Wochenstunden im Durchschnitt des Monats verringert werden. Weiter dürfen dem Anspruch keine dringenden betrieblichen Gründe entgegenstehen und schließlich muss der Anspruch auf Teilzeit dem Arbeitgeber für den Zeitraum bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes sieben Wochenund für den Zeitraum zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes 13 Wochen vor Beginn der Teilzeittätigkeit schriftlich mitgeteilt werden. All diese Voraussetzungen finden sich § 15 Abs. 7 BEEG.

Antragsinhalt: Der entsprechende Antrag muss den Beginn und den Umfang der verringerten Arbeitszeit enthalten. Die gewünschte Verteilung der verringerten Arbeitszeit soll im Antrag angegeben werden.

Frist für die Ablehnung: Falls der Arbeitgeber die beanspruchte Verringerung oder Verteilung der Arbeitszeit ablehnen will, muss er dies innerhalb von vier Wochen mit schriftlicher Begründung tun. Dafür ist es erforderlich, dass der Arbeitgeber nachvollziehbar begründet, inwieweit sein unternehmerisches Konzept durch das Teilzeitbegehren beeinträchtigt wird (Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 22. November 2011 – 3 Sa 305/11 -, juris).

Zustimmungsfiktion bei Verringerung der Arbeitszeit: Hat ein Arbeitgeber die Verringerung der Arbeitszeit in einer Elternzeit zwischen der Geburt und dem vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes nicht spätestens vier Wochen nach Zugang des Antrags oder in einer Elternzeit zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes nicht spätestens acht Wochen nach Zugang des Antrags schriftlich abgelehnt, gilt die Zustimmung als erteilt und die Verringerung der Arbeitszeit entsprechend den Wünschen der Arbeitnehmerin oder des Arbeitnehmers als festgelegt (vgl. § 15 Abs. 7 BEEG).

14.9.2017

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Alles zum Arbeitsrecht: www.arbeitsrechtler-in.de

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Elternzeit: Anspruch, Kündigungsschutz und Urlaubskürzung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen.

Elternzeit: Anspruch, Kündigungsschutz und Urlaubskürzung

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Anspruch auf Elternzeit: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Anspruch auf Elternzeit, wenn sie mit ihrem Kind, oder mit einem Kind, das sie in Vollzeitpflege aufgenommen haben, in einem Haushalt leben und dieses Kind selbst betreuen und erziehen. Der Anspruch Elternzeit besteht bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres eines Kindes. Um die Elternzeit zu beanspruchen, muss spätestens sieben Wochen vor Beginn der gewünschten Elternzeit ein entsprechender schriftlicher Antrag gestellt werden. Bis zu drei Jahre Elternzeit kann man pro Kind nehmen. Einer Genehmigung durch den Arbeitgeber bedarf es dafür nicht.

Kündigungsschutz während der Elternzeit: Der Arbeitgeber darf das Arbeitsverhältnis ab dem Zeitpunkt, von dem an Elternzeit verlangt worden ist, nicht kündigen. Dieses Kündigungsverbot gilt auch bei Teilzeitarbeit beim selben Arbeitgeber. Nur in besonderen Fällen kann ausnahmsweise eine Kündigung für zulässig erklärt werden, wenn die für den Arbeitsschutz zuständige oberste Landesbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle diese genehmigt. Der Kündigungsschutz besteht ab dem Zeitpunkt, zu dem die Elternzeit verlangt worden ist, frühestens jedoch acht Wochen vor Beginn der Elternzeit bis zum vollendeten dritten Lebensjahr des Kindes bzw. frühestens 14 Wochen vor Beginn einer Elternzeit zwischen dem dritten Geburtstag und dem vollendeten achten Lebensjahr des Kindes.

Urlaubskürzung bei der Elternzeit: § 17 Abs. 1 Satz 1 BEEG (Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit), sieht vor, dass der Arbeitgeber den Erholungsurlaub, der dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin für das Urlaubsjahr zusteht, für jeden vollen Kalendermonat der Elternzeit um ein Zwölftel kürzen kann. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts gilt dies jedoch nicht mehr, wenn das Arbeitsverhältnis beendet worden ist. Der Arbeitnehmer hat dann nämlich einen Geldanspruch auf Urlaubsabgeltung gegen den Arbeitgeber. Der Anspruch auf Erholungsurlaub wandelt sich also mit Beendigung des Arbeitsverhältnisses in einen reinen Geldanspruch. Diesen darf der Arbeitgeber dann nicht mehr kürzen.

Dazu das Bundesarbeitsgericht: Die Regelung in § 17 Abs. 1 Satz 1 BEEG setzt voraus, dass der Anspruch auf Erholungsurlaub noch besteht. Daran fehlt es, wenn das Arbeitsverhältnis beendet ist und der Arbeitnehmer Anspruch auf Urlaubsabgeltung hat (BAG, Urteil vom 19.05.2015 – 9 AZR 725/13).

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7.9.2017

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In der Elternzeit zum Traumjob

Neustart richtig angehen

In der Elternzeit zum Traumjob

txn-a. (Bildquelle: @kerkezz/Fotolia/randstad)

txn-a. Die Geburt eines Kindes verändert vieles – auch die beruflichen Wünsche. Ein Grund: Kind und alter Arbeitsrhythmus, etwa der Schichtdienst, sind nicht mehr vereinbar. Andere waren schon vorher mit ihrer Arbeitsplatzsituation unzufrieden. So unterschiedlich wie die Gründe für eine berufliche Umorientierung nach der Schwangerschaft und der Geburt eines Kindes sind, so vielfältig sind die Möglichkeiten. „Die Babypause ist eine gute Gelegenheit, noch einmal neu durchzustarten“, sagt Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. „Mit der richtigen Vorbereitung wird der Jobwechsel zur erhofften Verbesserung und nicht zur großen Enttäuschung.“
Die eigentliche Herausforderung in einer Umbruchsituation besteht darin, sich über die eigene Lebens- und Karriereplanung klar zu werden. Bilanz ziehen, was am alten Job genervt hat, und Ziele abstecken – das sollte am Anfang stehen. Dann beginnt die Suche nach dem Arbeitgeber, der die eigenen Wünsche ermöglicht. Sind die Arbeitszeiten familienfreundlich oder doch eher unregelmäßig? Bietet das Unternehmen vielleicht sogar Krippenplätze an? Oder gibt es die Möglichkeit, einen Teil der Arbeit im Homeoffice zu erledigen? Viele Infos dazu gibt es im Netz: etwa auf der Homepage der Firma oder auf Jobbewertungsportalen, wenn genügend Einträge vorhanden sind.
Auch Kontakte können hier sehr wertvoll sein. Denn ob ein Betrieb hält, was er verspricht, wissen die Mitarbeiter am besten. Vielleicht gibt es jemanden aus dem Bekanntenkreis, der dort beschäftigt ist und berichten kann. Oder beim Chef des Nachbarn ist gerade eine Stelle frei geworden, die genau zu einem passt. Fehlt noch etwas für den Job, sollte die Elternzeit dafür genutzt werden, Wissen aufzufrischen. Eine Weiterbildung oder ein Fremdsprachenkurs erleichtern den Wiedereinstieg und zeigen dem Personaler: Da bleibt einer am Ball.
Für den Karrierewechsel ist es nie zu spät. Nicht zuletzt kann er sich positiv auf die Gemütsverfassung auswirken, hat die Universität Linköping in Schweden herausgefunden. In einer Untersuchung mit 662 Arbeitnehmern zeigte sich: Wer sich aktiv einen neuen Job gesucht hatte, war hinterher nicht nur glücklicher, auch der Gesundheitszustand verbesserte sich deutlich. Grund für die Stimmungsaufhellung war nicht die neue Betätigung, sondern vielmehr ein psychologischer Effekt: Die Betroffenen haben ihr Glück selbst in die Hand genommen.

Bildunterschrift:
txn-a. Um herauszufinden, ob das Unternehmen familienfreundlich ist, lohnt sich ein Blick auf dessen Homepage.

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Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in etwa 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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hkk-Studie: Männer leiden unter dem Spagat zwischen Beruf und Vaterrolle

(Mynewsdesk) Nur jeder dritte Vater geht in Elternzeit – und das trotz staatlicher finanzieller Anreize. Die Mehrheit davon entscheidet sich dann auch nur für die „Sparvariante“, das Minimum von zwei Monaten. Das ist das Ergebnis einer bundesweit repräsentativen Untersuchung der hkk Krankenkasse. Studienleiter Dr. Bernard Braun vom Bremer Institut für Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung (BIAG): „Kein Wunder, dass sich Väter auch heutzutage in Sachen Elternzeit in Zurückhaltung üben. Denn um eine aktive Vaterrolle leben zu können, fehlt häufig die Unterstützung durch den Arbeitgeber.“

Positiver Wandel der Vaterrolle

Väter sind der Meinung, dass sich ihre Rolle zum Positiven geändert hat. Im Vergleich zu ihren eigenen Vätern verbringen sie mehr Zeit mit ihren Kindern und übernehmen dabei mehr Verantwortung. Dennoch gaben über 80 Prozent der Befragten an, dass sie sich noch mehr Zeit mit den Kindern wünschen. Tatsächlich ist es so, dass Väter immer noch mehr als die Hälfte des Tages an ihrem Arbeitsplatz verbringen und nur 14 Prozent des Tages aktiv mit ihrem Kind. Mütter wenden hingegen mehr als die Hälfte des Tages für die Versorgung ihres Nachwuchses auf. Weit weniger Zeit (31 Prozent) verbringen die Mütter, nach Einschätzung der Väter, in ihrem Beruf. Fragt man Väter, wie sie ihre Rolle im Vergleich zur Mutter einschätzen, messen sie ihrer Partnerin als Vertrauensperson und Erzieherin für die Kinder immer noch eine größere Bedeutung bei. Als Versorger und Spielkamerad sehen sie sich hingegen auf Augenhöhe mit den Müttern.

Männer gehen nicht in Elternzeit, weil die Mutter zu wenig verdient

Die Tatsache, dass Frauen tendenziell weniger verdienen, führt dazu, dass Männer sich gegen oder nur für eine sehr kurze Elternzeit entscheiden. Dr. Braun: „Hinzu kommt, dass Frauen häufiger in Teilzeit beschäftigt sind und deshalb nicht alleine für das Familieneinkommen sorgen können.“ Familienpolitisch müssten die beruflichen Rahmenbedingungen für Mütter stärker in den Fokus gerückt und verbessert werden. Erst dann könnten Väter ihre Rolle stärker leben. „Der Wunsch ist da, die Rahmenbedingungen noch nicht“, so Dr. Braun.

Väter mit kleinen Kindern sind extrem gestresst

Dass die Rahmenbedingungen für junge Väter nicht optimal sind, zeigt sich auch bei der Messung des Stresslevels. Knapp die Hälfte aller Väter, deren jüngstes Kind unter sechs Jahre alt ist, zeigt ein signifikant höheres Stressniveau als Väter, deren jüngstes Kind bereits sieben Jahre und älter ist. Zeit zum Stressabbau finden junge Väter wohl auch nur selten. Etwa 49 Prozent der Väter mit ganz kleinen Kindern (0 bis 3 Jahre) treibt während der Woche keinen Sport. hkk-Bereichsleiter Versorgungsmanagement Dr. Christoph Vauth: „Sieben von zehn aller befragten Väter bewegen sich weniger als zwei Stunden in der Woche. Das ist aus gesundheitlicher Sicht sehr bedenklich. Eine regelmäßige und moderate sportliche Aktivität reguliert nicht nur Stress, sondern hat auch eine schützende Wirkung gegen eine Vielzahl von Erkrankungen, wie beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Übergewicht.“ Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten Erwachsene wöchentlich mindestens 2,5 Stunden körperlich aktiv sein. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter: „Körperliche Aktivität ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Wirksamer Gesundheitsschutz setzt sich einerseits zusammen aus Verhaltensprävention, wie etwa Sport und Entspannungskursen, sowie andererseits aus Verhältnisprävention am Arbeitsplatz. Betriebe können Väter unterstützen, indem sie beispielsweise, dort wo es möglich ist, Arbeitszeitmodelle anbieten, die speziell auf die Bedürfnisse junger Väter abgestimmt sind. „Diese müssen zwar individuell und sehr sorgfältig geplant werden, damit betriebliche Abläufe nicht ins Stocken geraten, aber sie sind weitaus besser kalkulierbar als beispielsweise Ausfälle wegen Krankheit“, so Ritter.

Elternzeit nicht in allen Branchen gleichermaßen akzeptiert

Im Branchenvergleich hinsichtlich der Akzeptanz von Elternzeit zeigen sich gravierende Unterschiede. Hohe Anerkennung und weite Verbreitung der Elternzeit finden sich im Gesundheits- und Sozialwesen sowie in der IT- und Telekommunikationsbranche. Im Handel und im Baugewerbe ist das Verständnis hingegen besonders gering. Die Betreuung eines Kindes oder die Pflege eines kranken Kindes werden in diesem Arbeitsumfeld kaum gebilligt. Dr. Braun: „Nach wie vor fehlt in vielen Betrieben das Verständnis für Väter, die ihr krankes Kind pflegen oder sich während der Ferienzeit aktiv um ihre Kindern kümmern möchten. Dabei besteht dringender Nachholbedarf.“ So wünschen sich 41 Prozent der Väter vom Arbeitgeber mehr Unterstützung; beispielsweise in Form von flexibleren Arbeitszeiten und besseren Möglichkeiten zur Kinderbetreuung. hkk-Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Ritter fordert deshalb die Abkehr vom alten Rollenverständnis in Unternehmen: „Dabei sind Führungskräfte besonders gefragt. Sie müssen mit gutem Beispiel vorangehen und ihrerseits Eltern- sowie Erziehungszeiten in Anspruch nehmen.“ Voraussetzung dafür sei eine Betriebskultur, die es erlaubt, Arbeitszeitmodelle wie etwa Home-Office und Teilzeit offen zu diskutieren. Dies wäre insbesondere in Branchen, in denen Elternzeit für Väter bislang keine große Rolle spielt, ein wichtiger Schritt.

hkk-Studie

Im Auftrag der hkk wurden 924 gesetzlich krankenversicherte und erwerbstätige Väter im Alter zwischen 25 und 55 Jahren zu ihrer Vaterschaft befragt. Die Ausgangsthese des aktuelle hkk-Gesundheitsreports „Junge Väter im Erwerbsleben“ war, dass junge Väter ein deutlich moderneres Vaterbild haben und leben als ihre älteren Kollegen. Dabei wurde unter anderem untersucht, ob Väter ihre Rolle wirklich aktiver ausleben und tendenziell mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen. Zudem prüften die Wissenschaftler, welche Auswirkungen gesellschaftliche und betriebliche Rahmenbedingungen in diesem Zusammenhang haben.

Fehlzeitenreport 2017: Krankenstand bleibt auf gleichem Niveau

Der Fehlzeitenreport wertet auch den Krankenstand der erwerbstätigen hkk-Mitglieder aus. Insgesamt lag die Betroffenenquote im Jahr 2016 bei 50,9 Prozent. Das bedeutet: Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten waren 2016 mindestens einmal krankgeschrieben. Der Krankenstand blieb mit 3,7 Prozent unverändert gegenüber dem Jahr 2015. Damit waren an jedem Tag des Jahres durchschnittlich 37 von 1.000 Erwerbstätigen krankgeschrieben. Die meisten Ausfalltage gingen auf das Konto der sogenannten Muskel-Skelett-Erkrankungen wie beispielsweise Rückenschmerzen (319 Tage je 100 Versicherte). Psychische Erkrankungen sind auf Platz zwei. Mit rund 214 Fehltagen je 100 Versicherte sind die Seelenleiden 2016 um 47 Prozentpunkte gestiegen (2015: 167 Tage je 100 Versicherte). Auf Platz drei liegen Krankheiten des Atmungssystems. Hier sanken die Ausfalltage gegenüber dem Vorjahr von 213 auf 203 Tage je 100 Versicherte. Insgesamt dauerte eine Krankschreibung im Jahr 2016 im Schnitt 11,6 Tage – einen halben Tag länger als im Vorjahr.

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Über die hkk Krankenkasse (Handelskrankenkasse): Die hkk zählt mit mehr als 550.000 Versicherten (davon mehr als 420.000 beitragszahlende Mitglieder), 27 Geschäftsstellen und 2.000 Servicepunkten zu den großen gesetzlichen Krankenkassen. 2016 betrug ihr Wachstum mehr als 100.000 Kunden. Ihr stabiler Zusatzbeitrag von 0,59 Prozent (Gesamtbeitrag 15,19 Prozent) macht sie seit Jahren zur günstigsten deutschlandweit wählbaren Krankenkasse. hkk-Kunden können im Vergleich zum Kassendurchschnitt abhängig von ihrem Einkommen bis zu 266 Euro jährlich sparen; gegenüber einer Kasse mit 1,7 Prozent Zusatzbeitrag sogar bis zu 579 Euro. Auch die Extraleistungen übertreffen den Branchendurchschnitt: Unter anderem erstattet die hkk zusätzliche Leistungen im Wert von über 1.000 Euro je Versicherten und Jahr in den Bereichen Naturmedizin, Vorsorge und bei Schwangerschaft. Ergänzend fördert das hkk-Bonusprogramm Gesundheitsaktivitäten mit bis zu 250 Euro jährlich. Für einen weiterführenden Gesundheitsschutz erhalten hkk-Kunden private Zusatzangebote der LVM-Versicherung zu Sonderkonditionen. Die Verwaltungskosten der hkk liegen etwa 20 Prozent unter dem Branchendurchschnitt. Rund 900 Mitarbeiter(innen) betreuen ein Ausgabenvolumen von mehr als 1,3 Mrd. Euro.

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Arbeitnehmer empfinden Karriereplanung als Hürdenlauf

Umfrage: Die meisten Arbeitnehmer fühlen sich bei ihrem beruflichen Weiterkommen von ihrem Arbeitgeber ausgebremst

Arbeitnehmer empfinden Karriereplanung als Hürdenlauf

Arbeitnehmer empfinden Karriereplanung als Hürdenlauf.

Die meisten Arbeitnehmer sind hochmotiviert. 77 Prozent ist es wichtig, Karriere zu machen. So die gute Nachricht. Die schlechte: Die meisten Arbeitnehmer fühlen sich bei ihrem beruflichen Weiterkommen von ihrem Arbeitgeber ausgebremst. Sie erleben die Karrierelaufbahn als Hürdenlauf, so das Ergebnis der aktuellen Umfrage des Online-Magazins randstadkorrespondent. Rund 1.500 Leser haben an der Befragung zum Thema Karriereplanung teilgenommen.

Elternzeit und Teilzeit als Karriereknick
Eigentlich müsste man meinen, dass die Karriereplanung primär von beruflicher Kompetenz abhängt. Dass dem nicht so ist, stellen Arbeitnehmer fest, die auf das familienfreundliche Angebot ihres Unternehmens vertrauen und Teilzeit arbeiten, in Elternzeit gehen oder für die häusliche Pflege eine Auszeit nehmen. Schnell wird diese Entscheidung zum Stolperstein und letztlich zum Karriereknick. 63 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihrer Meinung nach Teilzeitarbeit negativ auf die berufliche Weiterentwicklung auswirkt. Bei Elternzeit und häuslicher Pflege waren es jeweils rund 50 Prozent. Auch beim Alter über 50 sieht es mit dem Schritt nach oben auf der Karriereleiter eher schlecht aus, finden 57 Prozent der Befragten.

Arbeitgeber bleiben bei Karriereplanung oft passiv
Viele Befragte bemängelten auch, dass der Arbeitgeber sie nicht aktiv in ihren Karriereabsichten unterstützt. So merkt jeder Zweite an, dass er sich bei seiner Karriereplanung nicht gefördert fühlt. 40 Prozent sagen, dass Ihnen in Feedbackgesprächen keine Karriereperspektiven und Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Bei 20 Prozent der Befragten finden noch nicht einmal Feedbackgespräche statt.

„Die Ergebnisse sind alarmierend. In Zeiten von Fachkräfteengpässen sollten sich Unternehmen unbedingt um die vorhandenen Talente bemühen und versuchen sie zu halten. Dazu gehört auch eine aktive Förderung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter. Das ist auch ein Ausdruck von Wertschätzung gegenüber dem Arbeitnehmer. Sonst ist er ganz schnell weg“, so Andreas Bolder, Director Group Human Resources bei Randstad Deutschland. 54 Prozent der Arbeitnehmer sind laut Umfrage bereit, den Arbeitgeber zu wechseln, um ihre Karriere voranzubringen. Für ihre Karriere würden Beschäftigte auch einige Entbehrungen in Kauf nehmen: Mit längeren Pendlerzeiten können sich immerhin 75 Prozent der Arbeitnehmer arrangieren, einen Umzug in eine andere Stadt bzw. Bundesland ziehen 37 Prozent in Betracht.

Der randstadkorrespondent
Das Online-Magazin randstadkorrespondent, das vom Personaldienstleister Randstad herausgegeben wird, erscheint alle zwei Monate und bietet viel Wissenswertes rund um das Thema Personalarbeit. Das Online-Magazin führt regelmäßig Umfragen unter seinen Lesern durch. An der aktuellen Befragung zum Thema „Karriere: Laufbahn oder Hürdenlauf?“ haben rund 1.500 Leser teilgenommen. Weitere Informationen gibt es unter www.randstad-korrespondent.de Auf der Homepage kann man sich auch für den Newsletter anmelden.

Mit durchschnittlich rund 58.000 Mitarbeitern und rund 500 Niederlassungen in 300 Städten sowie einem Umsatz von rund 2,1 Milliarden Euro (2016) ist die Randstad Gruppe der führende Personaldienstleister in Deutschland. Randstad bietet Unternehmen unterschiedlicher Branchen umfassende Personalservice-Konzepte. Neben der klassischen Zeitarbeit gehören zum Portfolio der Randstad Gruppe unter anderem die Geschäftsbereiche Professional Services, Personalvermittlung, HR Lösungen und Inhouse Services. Mit seinen passgenauen Personallösungen ist Randstad ein wichtiger strategischer Partner für seine Kundenunternehmen. Durch die langjährige Erfahrung unter anderem in der Personalvermittlung und Personalüberlassung sowie individuelle Leistungs- und Entwicklungsangebote für Mitarbeiter und Bewerber, ist Randstad auch für Fach- und Führungskräfte ein attraktiver Arbeitgeber und Dienstleister. Als Impulsgeber für den Arbeitsmarkt hat Randstad bereits im Jahr 2000 einen flächendeckenden Tarifvertrag mit ver.di abgeschlossen, der als Grundlage für die geltenden tariflichen Regelungen in der gesamten Branche diente. Randstad ist seit knapp 50 Jahren in Deutschland aktiv und gehört zur niederländischen Randstad Holding nv: mit einem Gesamtumsatz von rund 20,7 Milliarden Euro (Jahr 2016), über 620.000 Mitarbeitern täglich im Einsatz und ca. 5.800 Niederlassungen in 40 Ländern, ist Randstad einer der größten Personaldienstleister weltweit. Zur Randstad Gruppe Deutschland gehören neben Randstad auch die Unternehmen GULP, Randstad Sourceright und Randstad Outsourcing. Vorsitzender und Sprecher der Geschäftsführung der Randstad Gruppe Deutschland ist Eckard Gatzke.

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