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Strategische Emotionalisierung im Digitalen Marketing

Ausgleich des Digitalen Handicaps durch vorüberlegte strategische Grundkonzepte

Mit umfassendem kostenlosen Download

Anfassen, Fühlen, Riechen, Schmecken – all das geht nicht im Online Shopping und Digitalen Marketing, zumindest bisher. Aber der Mensch ist nun mal ein emotionales Wesen und es hat sich im Laufe der Historie gezeigt, dass Emotionalisierung ein wesentlicher Faktor ist, ihn „beim Schopfe zu packen“ und seine Kaufbereitschaft zu lenken und zu steigern – wer möchte das nicht in Zeiten des Hybriden Wettbewerbs?

Damit stellt sich doch zugleich die Frage: gibt es Möglichkeiten, dieses „Digitale Handicap“ durch passende Maßnahmen und Strategien auszugleichen?

In der aktuellen Studie DIGIATALES MARKETING (BAND II) – EMOTIONALISIERUNG und PERSONALISIERUNG stellt die UEC – Ulrich Eggert Consult & Research in Köln über ein Dutzend Strategische Grundkonzepte vor, wie diese Handy Caps ausgeglichen, ja sogar z.T. überkompensiert werden können. Die UEC führt darüber hinaus mit einigen hundert Beispielen, Maßnahmen und Hinweisen auf, wie diese Strategien umgesetzt werden können im Digitalen Marketing des Online- und auch Offline-Business, denn auch offline, also im stationären Geschäft, läuft das Marketing immer mehr digital!

Das bedeutet, dass der Anbieter/Händler, der auch künftig aktiv sein will, sich des Themas „Erlebnis und Emotionalisierung“ annehmen muss, um weitere Umsätze mit seiner Zielgruppe machen zu können.

Standen früher Agrarprodukte und Konsumgüter im Vordergrund, kamen später Services dazu und heute geht es mehr um Erlebnis und in Zukunft um Selbstverwirklichung und Wünsche bzw. Träume. Standen im Industriezeitalter Ware, Kraft und Effizienz im Vordergrund, im Informationszeitalter Information, Tempo und Effektivität, so geht es im neuen Zeitalter, dem Conceptual Age, um Ideen, Emotionen und Kreativität.

Es geht summa summarum um „gute Gefühle“ durch Problemlösung – und gute Gefühle; das sind Emotionen!

Die Basis der Emotionen des Menschen bildet die Faszination. Die Methoden, mit denen man Faszination erreichen kann, sind recht verschiedener Art: Das können Filme sein, Sport, Gastronomie, Musik, Technik, Aktionen und Konzepte, ein bestimmtes Thema usw. Es kann sich auch um Geschichten und Historie handeln, aber immer ist Abwechslung gefragt und keine Dauerberieselung. Faszination wird auch sehr stark durch Überraschungen, ja Provokation hervorgerufen, wobei diese mit positiven oder negativen Assoziationen besetzt sein kann. Positive Assoziationen wären Technik, Sport, Religion, Science-Fiction usw., eher negativ assoziiert sind Horror und Katastrophen, für so manchen zum Teil auch Sex, Erotik und ähnliche Dinge.
Dabei geht es vor allem auch darum, sich vom reinen Preis(denken) abzusetzen – und dafür sind dann MARKEN von besonderer Wichtigkeit.

Emotionalisierung ist ein individuelles Einzelerlebnis, das jeder anders sieht. Aber es muss sich um erzählbare Geschichten handeln, denn nur wenn darüber geredet wird, wenn Erfahrungen weitergegeben werden, kann aus einem Erlebnis ein Erlebnishandel für alle werden. Deswegen kommt zur emotionalen Idee grundsätzlich die Thematisierung hinzu sowie ein Zeit- und Themenmanagement. Geschicktes Marketing, aufgewertet durch gastronomische Angebote, kann dann zu einem Erlebnishandel führen. Elemente des Erlebnishandels sind die Produkte, das Unternehmen selbst, Wiedererkennungswert durch Informationscluster in Form von Themen, Geschichten im Sinne von Storytelling zur Verlängerung des Themas auf der Zeitachse (es geht um ein Zeitraum-, nicht Zeitpunkt-Denken) sowie zusätzlich die Inszenierung als die Aufbereitung und Verarbeitung des erdachten Themas und seine Verbreitung in Zeit und Raum.
Die UEC – Ulrich Eggert Consult & Research, Köln, hat folgende Strategischen Instrumente, Wege und Methoden der Emotionalisierung im Online-Marketing bzw. – Handel erkannt und in der Studie detailliert erläutert:

1. Individualisierung, Personalisierung und Customizing
2. Dienstleistungen und Services
3. AR-Augmented Reality und VR-Virtual Reality zur Emotionalisierung des Marketings
4. Empfehlungs-Marketing i. w. S.
5. Virales Marketing
6. Geofencing, Beacons – Location Based Services
7. Haptic E-Commerce: Mit allen 5 Sinnen virtuell einkaufen?
8. E-Mail-Marketing
9. Content-Marketing (CM)
10. Social-Media-Marketing
11. Zeit für Gamification
12. Künstliche Intelligenz (KI) – Artificial Intelligence (AI)
13. Collaborative Marketing – mehr Erfolg mit Kunden-Involvement?

Anschließend werden über 350 Beispiele und Ideen zur Umsetzung der Emotional-Strategien dargestellt und besprochen.

Eine Kurz-Fassung als kostenlosen Download finden Interessenten auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien Dieses neue Groß-Projekt ergänzt die Einführungs-Studie DIGITALES MARKETING (BAND I) – TRENDS, ENTWICKLUNGEN, STRATEGIEN aus dem Herbst 2016, die die Grundlagen des Digitalen Marketings beschreibt, vgl. dazu auch 4 verschiedene kostenlose Downloads an gleicher Stelle wie oben.

Die Ulrich Eggert Consult + Research (früher: Consulting),Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-15 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND I)
+ DIY 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (BAND II)
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de Hier finden sich auch über 50 aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

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An der Ronne 238
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02234 943937
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Digitales Marketing erfordert völlig neue Ansätze

Herausforderungen und Trends setzen künftig andere Akzente. Umfassende Studie mit kostenlosem Download

Die Herausforderungen, vor denen sich das Digitale Marketing gestellt sieht, sowie die Trends in seinem Umfeld erfordern völlig neue Ansätze im Vergleich zu den eher klassischen Strategien aus der Ära Kotler/Meffert & Co.

Die besonderen Herausforderungen, denen nicht nur die Online-Shops gegenüber stehen, sind z.B. die mittlerweile erreichte völlige „Normalität“ des E-Commerce und der daraus erwachsende Zwang, selber daran teilzunehmen. Ein Kampf Jeder gegen Jeden gehört zu dieser Normalität: nicht nur Handel gegen Handel, sondern auch gegen Plattformen, Ausland, Industrie und Lieferanten jedweder Art und in Zukunft im Zeitalter des 3D-Drucks auch noch gegen den Verbraucher selbst als sein eigener Produzent. Ein Hyper-Wettbewerb, der mit allen Mitteln ausgefochten wird, von Groß-Investoren und Venture-Capital sowie Plattformen auf der einen Seite gegen Mittelständler und den Rest der Welt sind das Ergebnis. „E-Business First“ heißt das Motto und das bedeutet neue Geschäftsmodelle und Unternehmens-Formate mit neuen Strategie-Konzepten.

Trotz zunehmend zu geringer und eher weiter sinkender Margen werden nur steigende Marketing-Budgets zu einem mittel- bis langfristigen Erfolg führen können.
Steigende Marketing Budgets sind auch die Folge der Bemühungen, sich ein eigenes Profil zu geben und sich damit von der Masse anderen der Online-Shops abzusetzen: Personalisierung aller kunden-gerichteten Aktivitäten, Individualisierung der Angebote, Emotionalisierung um nahezu jeden Preis durch Content, Content, … heißen so die wesentlichen Trends im Digitalen Marketing. Stories und Social Marketing, aber auch Dynamic Pricing und vor allem Marketing-Automation, die sofortige, unmittelbare Reaktion auf das Kundenverhalten, setzen weitere wesentliche Trendaspekte. Datengetriebenes Marketing ist der Grundsatz der Zukunft.

Als wesentliche Marketing-Strategie-Trends der nächsten Zeit dürften sich die folgenden herauskristallisieren:
1. Das richtige Geschäftsmodell, das richtige Format wird „kampfentscheidend“ im Wettbewerb.
2. Mobility und Mobile setzen sich durch, im Vertrieb, in den Payment-Systemen etc.: Multi-, Cross- und Omni-Channel sind unausweichlich.
3. Variable Preispolitik setzt sich durch.
4. Die Werbung erfolgt online: social, local und mobile.
5. Value Selling tritt in den Vordergrund: raus aus dem Preiskampf.
6. Emotionalisierung, Inszenierung, Design des Auftritts, der Produkte usw. treten in den
Vordergrund.
7. Einfache Navigation wird immer wichtiger.
8. Die Share Economy setzt sich in einzelnen Branchen immer stärker durch.
9. Die Automatisierung aller Prozesse ist unabdingbar.
10. Das Wachstum des E-Commerce verlagert sich langfristig nach Asien.
11. Dadurch wächst die globale Internationalisierung der E-Commerce-Gesellschaften und
Marktplätze, das Ausland kommt nach Deutschland, Deutschland geht in das Ausland.
12. Kooperation auf möglichst vielen Feldern wird sich zwangsläufig wegen der hohen
Kosten und Komplexitäten durchsetzen.

Die aktuelle Studie „DIGITALES MARKETING (I) – Trends, Entwicklungen und Strategien“ der UEC – Ulrich Eggert Consult + Research, Köln, greift die Gesamt-Thematik auf über 600 Seiten mit mehr als 200 Abbildungen und Übersichten auf, eine Kurzstudie dazu gibt es für Interessierte als kostenlosen Download auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel, E-Commerce und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-15 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
+ 4.0 – DIE DIGITALE REVOLUTION
+ HANDEL & INTERNET
+ VERBUNDGRUPPEN & INTERNET
+ INDUSTRIE, LIEFERANTEN & INTERNET
+ GESCHÄFTSMODELLE & FORMATE IM B2C ONLINE-HANDEL
+ (QUALITATIVE) HANDELS- UND VERTRIEBSTRENDS – ALL ABOUT
DIGITALISIERUNG, INTERNET, E-COMMERCE & CO.
+ ZUKUNFT E-COMMERCE B2C – QUANTITATIVE ENTWICKLUNGEN 2020/25/30
+ 3-D-DRUCK – CHANCEN & ENTWICKLUNGEN
+ LANGFRISTIGER WANDEL IM HANDEL
+ MÖBEL & WOHNEN 2025/30
+ DIGITALES MARKETING (I)
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch viele aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

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Digitalisierung und emotionale Erfahrungen sind kein Widerspruch

Mit dem Spannungsfeld zwischen der zunehmenden Technisierung sowie den menschlichen Bedürfnissen befassten sich mehrere Keynotes und Sessions bei der Meeting Experts Conference (MEXCON) 2014. Die interessante Erkenntnis für die Veranstaltungsbranche: Die Digitalisierung ist kein Widerspruch zu persönlichen, emotionalen Erfahrungen, sondern bietet Chancen für die Zukunft von Meetings und Events.

Digitalisierung und emotionale Erfahrungen sind kein Widerspruch

Melanie Vogel

Zu den Megatrends der Zukunft, die im Rahmen der Meeting Experts Conference (MEXCON) vom 11. bis zum 13. Juni 2014 im MARITIM Hotel Berlin am intensivsten diskutiert wurden, zählt die Technisierung sämtlicher Arbeits- und Lebensbereiche. Verschiedene Aspekte der Digitalisierung wurden im Rahmen von Keynotes, Workshops und Vorträgen aufgegriffen und sorgten in zugespitzer Form durchaus für Unbehagen in den Reihen der Teilnehmer: Etwa die Zukunftsvision eines Kinderzimmers, in dem sich statt Büchern, Spielen und Kuscheltieren nur noch Smartphones und Tablet-PCs befinden. Doch bezogen auf die Veranstaltungsbranche überwog die Erkenntnis: Trotz der zunehmenden Technisierung, in deren Rahmen digitale Medien Veranstaltungen verändern und hybride Elemente sich zu klassischen Formaten gesellen, besteht auch künftig großer Bedarf an Face-to-Face-Begegnungen und emotionalen Erfahrungen, wie sie nur Veranstaltungen bieten können.

Online-Kanäle im Marketing und beim Meeting-Design
Großen Raum nahm das Thema Digitalisierung im Vortrag von Melanie Vogel, Geschäftsführerin der AoN – AGENTUR ohne NAMEN GmbH „New Generation – Wer ist der Kunde der Zukunft?“ ein. Die „Generation Y“, die in den nächsten Jahren ins Berufsleben eintreten wird, ist demnach stark von den digitalen Medien beeinflusst worden: „Geprägt vom allgegenwärtigen Wechselspiel zwischen Beschleunigung und Vergänglichkeit ist die Generation Y gezwungen, sich anzupassen. Davon können wir sehr viel lernen: Die Generation Y wird für einen positiven und dringend notwendigen Wandel in der Veranstaltungsbranche sorgen.“ Für den Einsatz der digitalen Medien bedeutet das: „Präsent sein auf dem Markt bedeutet heute vor allem: Präsenz auf allen Online-Kanälen!“

Digitale Medien beleuchtete auch Mike van der Vijver in der Session „Meeting Design: Into the Heart of Meetings“. Die Aussage des Meeting Designers: Digitale Medien sollten ebenso wie die Meeting-Architektur immer auf ihre Funktion für die jeweilige Veranstaltung bedacht und bewusst eingesetzt werden. Die Technologie, so van der Vijver, eröffne neue Möglichkeiten, indem sie Infos aus dem Meeting nach außen bringen beziehungsweise Impulse in das Meeting tragen könne. Aber auch: „Gute Meetings brauchen Emotion“ und, so der Referent, das Publikum wolle mitbestimmen und gemeinsame, physische Erfahrungen machen.

Emotionalisierung und Sinneserleben
Die wichtige Rolle der Emotionalisierung betonte Frank Tentler in seiner Session „Smartplaces – Orte werden zu digitalen Hotspots“. Als Entwickler und Produzent von Kommunikations- und Marketing-Projekten für Unternehmen im „Social Web“ vermittelte der Referent, wie Technik unter Nutzung des Neuromarketings für die Emotionalisierung von Meetings eingesetzt werden kann. Damit knüpfte Tentler an die Neurowissenschaft an, die auch beim Vortrag der Trainer und Berater Dr. Regina Mahlmann und Hanspeter Reiter im Zentrum stand. In der Session „Tagen für alle Sinne: Was Ihnen die Hirnforschung für gelingende Events sagen kann“ zeigten sie auf, wie wichtig zum Beispiel die multisensuale und affektive Ansprache des limbischen Systems – also der Einsatz von Farben, Gerüchen, Licht und Geschmack sowie sprachlicher Formulierungen – für das Gelingen von Veranstaltungen ist.

„Die Vorträge der MEXCON haben gezeigt: Der menschliche Faktor zählt. Die Digitalisierung steht nicht im Widerspruch und nicht in Konkurrenz zu persönlichen Begegnungen und Austausch auf Veranstaltungen – sie lässt sich im Gegenteil sogar zusätzlich zur Emotionalisierung der Teilnehmer nutzen“, so das Fazit von Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau e.V.. Joachim König, Präsident des EVVC – Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V., lobte die Praxisnähe der Sessions: „Die verschiedenen Facetten der Vorträge auf der diesjährigen MEXCON ergeben zum einen ein informatives Gesamtbild der künftigen Entwicklungen und liefern zum anderen konkrete Ansatzpunkte für die tägliche Arbeit der MEXCON-Teilnehmer.“ Bildquelle:kein externes Copyright

GCB German Convention Bureau e.V.
Aufgabe des GCB German Convention Bureau e.V. ist es, die Positionierung Deutschlands als eine weltweit führende und nachhaltige Kongress- und Tagungsdestination zu sichern und weiter auszubauen.

Als Impulsgeber für Innovationsthemen in der Tagungs- und Kongressbranche bietet das GCB seinen Mitgliedern hochwertige Marktforschungsdaten. Durch die Entwicklung von zielgruppenspezifischen Marketingaktivitäten ist das GCB in den internationalen Märkten sowie national präsent und fördert die Mitglieder und Partner bei der Vermarktung ihres Angebotes.

Rund 200 Mitglieder repräsentieren über 450 Betriebe und zählen zu den führenden Hotels, Kongresszentren, Locations, städtischen Marketingorganisationen, Veranstaltungsagenturen sowie Dienstleistern aus der deutschen Tagungs- und Kongressbranche. Preferred Partner des GCB sind die Accor Hospitality Germany GmbH, DüsseldorfCongress Veranstaltungsgesellschaft mbH sowie das Stuttgart Convention Bureau. Als Strategische Partner unterstützen die Deutsche Lufthansa, Deutsche Bahn und die DZT Deutsche Zentrale für Tourismus die Arbeit des GCB.

Online-Suche nach Tagungskapazitäten, Newsletter, Deutschland-Guide, Informationen zu Green Meetings, einen CO2-Rechner für Veranstaltungen und vieles mehr unter www.gcb.de

GCB German Convention Bureau e.V.
Ute Stegmann
Kaiserstr. 53
60329 Frankfurt
+49 69 – 24293013
stegmann@gcb.de
http://www.gcb.de

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Künftige Erfolge im Handel

Aktuelle Ansätze durch Emotion und/oder Diversifikation

Der klassische Ladenhandel wird immer stärker durch Internet, E-Commerce & Co. bedrängt. Außerdem übernimmt nicht nur die Industrie immer stärker Funktionen des Handels durch forcierte Vertikalisierung, sondern auch immer mehr Branchenfremde steigen in das Handelsgeschäft ein, weil sie hier Erfolge für sich in der Zukunft vermuten.
Für 2014 steht zu erwarten, dass der Handel von Neuprodukten bereits zu über 12 Prozent im Internet abgewickelt wird, im Non-Food-Segment gar zu über 17 Prozent. Diese Werte werden in den nächsten fünf Jahren noch drastisch steigen und gegen 2020 dürften etwa 20 Prozent des gesamten Handels über das Internet laufen.

Eine der Antworten des Handels auf diese Entwicklung war und ist bei den Großbetrieben auf der einen Seite Filialisierung und Flächenerweiterung sowie auf der anderen Seite ebenso der Einstieg in das Internet. Mittelständische Unternehmen hingegen suchen ihr Heil in der Regel in der Zuflucht bei den Einkaufsvereinigungen, immer mehr auch in einer verstärkten Systembildung und Integration vertikaler Komponenten, wie sie die Industrie oder auch die Einkaufsvereinigungen anbiete. In diesem Rahmen sind die Schritte in das Internet in der Regel nur sehr langsam, um nicht zusagen: halbherzig. So kommt den Verbundgruppen, den ehemaligen Einkaufsvereinigungen, heute eine immer stärkere Rolle zu, den Handel zu-kunftsfähig zu machen – und zwar auf der einen Seite durch günstige Einkaufskonditionen und auf der anderen Seite aber der Entwicklung forcierter Verkaufs- und Vertriebsmetho-den. Der Einkauf wird immer mehr zum Basic-Faktor, der Verkauf zu dem entscheidenden Element, der die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens und seiner dahinter stehenden Gruppe ermöglicht bzw. garantiert.

So hat man dann manchmal den Eindruck, dass der klassische Ladenhandel mehr oder weni-ger vor der Selbstauflösung steht, weil er mehr oder weniger vom Wettbewerb getrieben wird und seine Eigenaktivitäten leider immer häufiger nur auf Reaktionen beschränkt.

Aber in Zukunft sind vielfältige andere unternehmerische Erfolgsfaktoren im Handel ange-sagt. Eine professionelle Führung durch Vision und Strategie mit durchaus autoritärer Effek-tivität steht immer mehr im Vordergrund. Das Sortiment muss dazu in aller Schärfe profitabilisiert werden – und dazu gehört auch, dass die Unternehmen eine größere Marktnähe erreichen müssen. Diese Marktnähe wird weniger durch lokale Nähe gefragt als vielmehr durch verstärkte Anpassung an die Kundenwünsche, also Kundenorientierung. Denn der Preiskampf ist die falsche Arena für den Mittelstand, vertikale Stabilität und Outsourcing helfen, die Kosten im Wettbewerb zu drücken. Die eigene Innovationsfähigkeit muss bewahrt und gefördert werden, das Unternehmen muss sich selbst zur Marke machen.

Im Rahmen der Kundenorientierung stellt sich immer mehr heraus, dass auf der einen Seite eine wesentlich stärkere Emotionalisierung nicht nur des Kontaktes, sondern des gesamten Unternehmens gefragt ist, und auf der anderen Seite drängt sich sehr häufig die Frage auf, ob noch die richtigen Geschäftsmodelle und Sortimente gefahren werden, oder nicht eher die Unternehmen häufiger – zumindest in Randbereich – diversifizieren sollten.
Der Mensch ist vor allem ein emotionales Wesen und als solcher ist er der Kunde des Han-dels. So spielt die Emotionalisierung eben eine immer größere Rolle. Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist auf der einen Seite die Führung geeigneter Marken und auf der anderen Seite die Entwicklung des Unternehmens selbst zur Marke – zur Retail Brand. Emotionen basieren auf Faszination und Faszination auf Provokation, natürlich: positive Provokation. Richtig ver-standene Emotion und die entsprechende Darstellung des Unternehmens führen zu einem Erlebnisgefühl und letztlich zum Erlebnishandel. Atypische Reize spielen dabei eine große Rolle und das Wechselspiel von Entspannungs- und Reizbereichen. Die ständige Bewegung und die Gesamtvernetzung aller Aktivitäten stehen immer mehr im Vordergrund. Zur Erzie-lung einer nachhaltigen Wirkung müssen Themen und Geschichten entwickelt werden, aber trotzdem hat der klassische Erlebnishandel nur einen sehr kurzen Lebenszyklus: Er braucht ständig Neues, neue Anstöße und Geschichten – es gibt kein Ausruhen! Ein wesentlicher Aspekt kommt hinzu: Für die Zugabe erhält der Künstler den meisten Applaus und der Er-lebnishandel ist eine Zugabe. Das bedeutet: Niemand ist bereit, dafür auch nur einen Cent auszugeben! Aber Lifestyle-Demonstrationen bei Hennes & Mauritz, IKEA und anderen Un-ternehmen zeigen, wie Erlebnishandel auf lange Frist durchgeführt werden kann. Auch Con-cept-Stores wie das APROPOS in Köln bringen Faszination, Emotion und Erlebnisse.
Das Thema Diversifikation wurde eingangs als ein weiterer Aspekt der Überlebensstrategien im Handel dargelegt. Jedes Handelsunternehmen wie auch jede Betriebsform und jeder Be-triebstyp des Handels unterliegt einem natürlichen Ladenverschleiß und damit einem Le-benszyklusmodell: Sie kommen, erreichen ihren Höhepunkt, verlieren im Markt, degenerie-ren und einige verschwinden auch, wie in den letzten Jahren vielfach zu erleben war. Dieser Ladenverschleiß auf der einen Seite und die Kundenwünsche auf der anderen Seite machen es immer wieder erforderlich, dass der Handel neue Strategien entwickelt – sich neu erfin-det. Vielfach wird in diesem Sinne seitens Unternehmensberatern und der akademischen Literatur die Kernkompetenz empfohlen, die letztlich auf Spezialisierung hinausläuft. Das bedeutet die Konzentration auf das, was man besonders gut kann unter Vernachlässigung von Randaspekten.

Die Spezialisierung ist durchaus sehr sinnvoll, schränkt jedoch zugleich auf natürlichem Wege die Wachstumsmöglichkeiten ein. Zum anderen heißt auch die Frage: Spezialisierung auf was? Auf Sortimente? Auf Warengruppen? Auf Standorte? Auf Kundenwünsche? Ja, auf was denn? Viele Menschen, die heute Kleidung einkaufen, wollen nicht nur einfach einen neuen Anzug, einen neuen Rock – sie wollen ein komplettes neues Outfit. Dazu gehören durchaus immer häufiger neue Schuhe, vor allen Dingen jedoch Hemden und Blusen, unter Umständen eine neue Frisur, neue Handtaschen, ja vielleicht sogar eine neue Brille – und im Extremfall das Richten der schiefen Zähne. Alles in allem bedeutet das, dass derjenige, der nur Anzüge, Kostüme oder Oberbekleidung verkaufen will, mit einem zu schmalen Sortiment antritt. Das Entscheidende ist, der Mensch möchte nicht Ware, er möchte eine Problemlö-sung – und Problemlösung ist wesentlich mehr als ein Kernsortiment, ja, in vielen Fällen geht es weit über Ware hinaus, es geht auch um Beratung, Services und immer mehr um klassische Dienstleistungen, die auch entsprechend zu zahlen sind, wie im geschilderten Beispiel zuvor etwa der Besuch eines Kosmetikstudios mit entsprechender Beratung und Pflege.

Allein dieses Denken zeigt schon, dass Spezialisierung auf Kernsortimente alleine nur im Ext-remfall die Zukunft des Handels sein kann, denn die neue Kernkompetenz heißt Problemlö-sung und nur selten Einengung der Sortimente. Es geht um mehr, es geht um die passende Arrondierung der Sortimente, um Sortimentskopplungen um einen Kern, in vielen Fällen aber auch um eine wesentlich größere Sortimentserweiterung oder gar Sortimentsverschie-bung – nämlich dann, wenn das Kernsortimente etwa durch Internet & Co. in andere Hände gerät. Ein drastisches Beispiel dafür: Die Zahl der Buchhändler dürfte in den nächsten Jahren erheblich reduziert werden, wenn es dem Buchhandel nicht gelingt, in das Internet wegbre-chende Sortimente durch andere zu ersetzen.

Dabei sollte das Thema Diversifikation immer mehr und vor allem unverkrampft in das Den-ken des Handels einbezogen werden. Nicht als selig machende Strategie, wie es bisher bei der Spezialisierung und Kernkompetenz für den Mittelstand zumeist gesehen wurde, sondern als eine von mehreren Möglichkeiten. Man denke nur zurück an die 1960er, 1970er und 1980er Jahre: Damals beherrschten Unternehmensgrößen wie Veba, ITT, General Electric, LTV und ähnliche die Märkte – das waren voll diversifizierte Unternehmen, die mit ihren Unternehmen grundsätzlich auf vielen Hochzeiten tanzten. Sie galten als der letzte Schrei und hatten große Erfolge. Dann jedoch kamen die Banker und Börsianer und stellten fest, dass sie nicht in der Lage waren, die Zukunftskonzepte dieser Unternehmen so zu beurteilen, dass man eine klare Empfehlung für Investments aussprechen konnte. Sie und niemand an-ders verlangten dann die Aufspaltung der Konzerne und die Beschränkung auf klar ersichtli-che, getrennte Bereiche, da sie diese besser zu beurteilen in der Lage waren und entspre-chende Empfehlungen nebst Rating ausgeben konnten.

Spätestens jedoch die letzte Finanzkrise hat gezeigt, dass Banker keineswegs die Ultima Ra-tio geschluckt haben und dass es durchaus sinnvoll sein kann, den eigenen Menschenver-stand sprechen zu lassen und klar zu überlegen, was der Stand des Unternehmens ist, welche Visionen für die Zukunft aufgestellt werden können und mit welchen Strategien diese Visionen erfüllt werden können.

Alle in diesem Artikel diskutierten Aspekte zeigen, dass es keinen Automatismus gibt, geeig-nete Handels- und Vertriebsstrategien zu entwickeln. Die regionalen Marktgegebenheiten, die Kundenwünsche und der übergreifende Wettbewerb durch Internet & Co. bestimmen die eventuell noch vorhandenen Lösungswege und lassen es immer mehr sinnvoll erscheinen, den Verstand sprechen zu lassen und nicht überkommene, ach so goldrichtige Markt- oder Managementregeln!

Zu den hier angesprochenen Themen finden Sie einzelne Kurz-Studien im kostenlosen Down-load auf www.ulricheggert.de/kostenlose-studien


Bildinformation: Künftige Erfolge im Handel

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-12 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
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+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
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+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
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sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch viele aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

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Pressemitteilungen

Künftige Erfolge im Handel

Aktuelle Ansätze durch Emotion und/oder Diversifikation

Der klassische Ladenhandel wird immer stärker durch Internet, E-Commerce & Co. bedrängt. Außerdem übernimmt nicht nur die Industrie immer stärker Funktionen des Handels durch forcierte Vertikalisierung, sondern auch immer mehr Branchenfremde steigen in das Handelsgeschäft ein, weil sie hier Erfolge für sich in der Zukunft vermuten.
Für 2014 steht zu erwarten, dass der Handel von Neuprodukten bereits zu über 12 Prozent im Internet abgewickelt wird, im Non-Food-Segment gar zu über 17 Prozent. Diese Werte werden in den nächsten fünf Jahren noch drastisch steigen und gegen 2020 dürften etwa 20 Prozent des gesamten Handels über das Internet laufen.

Eine der Antworten des Handels auf diese Entwicklung war und ist bei den Großbetrieben auf der einen Seite Filialisierung und Flächenerweiterung sowie auf der anderen Seite ebenso der Einstieg in das Internet. Mittelständische Unternehmen hingegen suchen ihr Heil in der Regel in der Zuflucht bei den Einkaufsvereinigungen, immer mehr auch in einer verstärkten Systembildung und Integration vertikaler Komponenten, wie sie die Industrie oder auch die Einkaufsvereinigungen anbiete. In diesem Rahmen sind die Schritte in das Internet in der Regel nur sehr langsam, um nicht zusagen: halbherzig. So kommt den Verbundgruppen, den ehemaligen Einkaufsvereinigungen, heute eine immer stärkere Rolle zu, den Handel zu-kunftsfähig zu machen – und zwar auf der einen Seite durch günstige Einkaufskonditionen und auf der anderen Seite aber der Entwicklung forcierter Verkaufs- und Vertriebsmetho-den. Der Einkauf wird immer mehr zum Basic-Faktor, der Verkauf zu dem entscheidenden Element, der die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens und seiner dahinter stehenden Gruppe ermöglicht bzw. garantiert.

So hat man dann manchmal den Eindruck, dass der klassische Ladenhandel mehr oder weni-ger vor der Selbstauflösung steht, weil er mehr oder weniger vom Wettbewerb getrieben wird und seine Eigenaktivitäten leider immer häufiger nur auf Reaktionen beschränkt.

Aber in Zukunft sind vielfältige andere unternehmerische Erfolgsfaktoren im Handel ange-sagt. Eine professionelle Führung durch Vision und Strategie mit durchaus autoritärer Effek-tivität steht immer mehr im Vordergrund. Das Sortiment muss dazu in aller Schärfe profitabilisiert werden – und dazu gehört auch, dass die Unternehmen eine größere Marktnähe erreichen müssen. Diese Marktnähe wird weniger durch lokale Nähe gefragt als vielmehr durch verstärkte Anpassung an die Kundenwünsche, also Kundenorientierung. Denn der Preiskampf ist die falsche Arena für den Mittelstand, vertikale Stabilität und Outsourcing helfen, die Kosten im Wettbewerb zu drücken. Die eigene Innovationsfähigkeit muss bewahrt und gefördert werden, das Unternehmen muss sich selbst zur Marke machen.

Im Rahmen der Kundenorientierung stellt sich immer mehr heraus, dass auf der einen Seite eine wesentlich stärkere Emotionalisierung nicht nur des Kontaktes, sondern des gesamten Unternehmens gefragt ist, und auf der anderen Seite drängt sich sehr häufig die Frage auf, ob noch die richtigen Geschäftsmodelle und Sortimente gefahren werden, oder nicht eher die Unternehmen häufiger – zumindest in Randbereich – diversifizieren sollten.
Der Mensch ist vor allem ein emotionales Wesen und als solcher ist er der Kunde des Han-dels. So spielt die Emotionalisierung eben eine immer größere Rolle. Ein wesentlicher Aspekt hierbei ist auf der einen Seite die Führung geeigneter Marken und auf der anderen Seite die Entwicklung des Unternehmens selbst zur Marke – zur Retail Brand. Emotionen basieren auf Faszination und Faszination auf Provokation, natürlich: positive Provokation. Richtig ver-standene Emotion und die entsprechende Darstellung des Unternehmens führen zu einem Erlebnisgefühl und letztlich zum Erlebnishandel. Atypische Reize spielen dabei eine große Rolle und das Wechselspiel von Entspannungs- und Reizbereichen. Die ständige Bewegung und die Gesamtvernetzung aller Aktivitäten stehen immer mehr im Vordergrund. Zur Erzie-lung einer nachhaltigen Wirkung müssen Themen und Geschichten entwickelt werden, aber trotzdem hat der klassische Erlebnishandel nur einen sehr kurzen Lebenszyklus: Er braucht ständig Neues, neue Anstöße und Geschichten – es gibt kein Ausruhen! Ein wesentlicher Aspekt kommt hinzu: Für die Zugabe erhält der Künstler den meisten Applaus und der Er-lebnishandel ist eine Zugabe. Das bedeutet: Niemand ist bereit, dafür auch nur einen Cent auszugeben! Aber Lifestyle-Demonstrationen bei Hennes & Mauritz, IKEA und anderen Un-ternehmen zeigen, wie Erlebnishandel auf lange Frist durchgeführt werden kann. Auch Con-cept-Stores wie das APROPOS in Köln bringen Faszination, Emotion und Erlebnisse.
Das Thema Diversifikation wurde eingangs als ein weiterer Aspekt der Überlebensstrategien im Handel dargelegt. Jedes Handelsunternehmen wie auch jede Betriebsform und jeder Be-triebstyp des Handels unterliegt einem natürlichen Ladenverschleiß und damit einem Le-benszyklusmodell: Sie kommen, erreichen ihren Höhepunkt, verlieren im Markt, degenerie-ren und einige verschwinden auch, wie in den letzten Jahren vielfach zu erleben war. Dieser Ladenverschleiß auf der einen Seite und die Kundenwünsche auf der anderen Seite machen es immer wieder erforderlich, dass der Handel neue Strategien entwickelt – sich neu erfin-det. Vielfach wird in diesem Sinne seitens Unternehmensberatern und der akademischen Literatur die Kernkompetenz empfohlen, die letztlich auf Spezialisierung hinausläuft. Das bedeutet die Konzentration auf das, was man besonders gut kann unter Vernachlässigung von Randaspekten.

Die Spezialisierung ist durchaus sehr sinnvoll, schränkt jedoch zugleich auf natürlichem Wege die Wachstumsmöglichkeiten ein. Zum anderen heißt auch die Frage: Spezialisierung auf was? Auf Sortimente? Auf Warengruppen? Auf Standorte? Auf Kundenwünsche? Ja, auf was denn? Viele Menschen, die heute Kleidung einkaufen, wollen nicht nur einfach einen neuen Anzug, einen neuen Rock – sie wollen ein komplettes neues Outfit. Dazu gehören durchaus immer häufiger neue Schuhe, vor allen Dingen jedoch Hemden und Blusen, unter Umständen eine neue Frisur, neue Handtaschen, ja vielleicht sogar eine neue Brille – und im Extremfall das Richten der schiefen Zähne. Alles in allem bedeutet das, dass derjenige, der nur Anzüge, Kostüme oder Oberbekleidung verkaufen will, mit einem zu schmalen Sortiment antritt. Das Entscheidende ist, der Mensch möchte nicht Ware, er möchte eine Problemlö-sung – und Problemlösung ist wesentlich mehr als ein Kernsortiment, ja, in vielen Fällen geht es weit über Ware hinaus, es geht auch um Beratung, Services und immer mehr um klassische Dienstleistungen, die auch entsprechend zu zahlen sind, wie im geschilderten Beispiel zuvor etwa der Besuch eines Kosmetikstudios mit entsprechender Beratung und Pflege.

Allein dieses Denken zeigt schon, dass Spezialisierung auf Kernsortimente alleine nur im Ext-remfall die Zukunft des Handels sein kann, denn die neue Kernkompetenz heißt Problemlö-sung und nur selten Einengung der Sortimente. Es geht um mehr, es geht um die passende Arrondierung der Sortimente, um Sortimentskopplungen um einen Kern, in vielen Fällen aber auch um eine wesentlich größere Sortimentserweiterung oder gar Sortimentsverschie-bung – nämlich dann, wenn das Kernsortimente etwa durch Internet & Co. in andere Hände gerät. Ein drastisches Beispiel dafür: Die Zahl der Buchhändler dürfte in den nächsten Jahren erheblich reduziert werden, wenn es dem Buchhandel nicht gelingt, in das Internet wegbre-chende Sortimente durch andere zu ersetzen.

Dabei sollte das Thema Diversifikation immer mehr und vor allem unverkrampft in das Den-ken des Handels einbezogen werden. Nicht als selig machende Strategie, wie es bisher bei der Spezialisierung und Kernkompetenz für den Mittelstand zumeist gesehen wurde, sondern als eine von mehreren Möglichkeiten. Man denke nur zurück an die 1960er, 1970er und 1980er Jahre: Damals beherrschten Unternehmensgrößen wie Veba, ITT, General Electric, LTV und ähnliche die Märkte – das waren voll diversifizierte Unternehmen, die mit ihren Unternehmen grundsätzlich auf vielen Hochzeiten tanzten. Sie galten als der letzte Schrei und hatten große Erfolge. Dann jedoch kamen die Banker und Börsianer und stellten fest, dass sie nicht in der Lage waren, die Zukunftskonzepte dieser Unternehmen so zu beurteilen, dass man eine klare Empfehlung für Investments aussprechen konnte. Sie und niemand an-ders verlangten dann die Aufspaltung der Konzerne und die Beschränkung auf klar ersichtli-che, getrennte Bereiche, da sie diese besser zu beurteilen in der Lage waren und entspre-chende Empfehlungen nebst Rating ausgeben konnten.

Spätestens jedoch die letzte Finanzkrise hat gezeigt, dass Banker keineswegs die Ultima Ra-tio geschluckt haben und dass es durchaus sinnvoll sein kann, den eigenen Menschenver-stand sprechen zu lassen und klar zu überlegen, was der Stand des Unternehmens ist, welche Visionen für die Zukunft aufgestellt werden können und mit welchen Strategien diese Visionen erfüllt werden können.

Alle in diesem Artikel diskutierten Aspekte zeigen, dass es keinen Automatismus gibt, geeig-nete Handels- und Vertriebsstrategien zu entwickeln. Die regionalen Marktgegebenheiten, die Kundenwünsche und der übergreifende Wettbewerb durch Internet & Co. bestimmen die eventuell noch vorhandenen Lösungswege und lassen es immer mehr sinnvoll erscheinen, den Verstand sprechen zu lassen und nicht überkommene, ach so goldrichtige Markt- oder Managementregeln!

Zu den hier angesprochenen Themen finden Sie einzelne Kurz-Studien im kostenlosen Down-load auf www.ulricheggert.de/kostenlose-studien


Bildinformation: Künftige Erfolge im Handel

Die Ulrich Eggert Consulting.Köln wurde zu Anfang 2007 von Ulrich Eggert in Köln nach über 32 jähriger Tätigkeit bei der ehem. BBE-Unternehmensberatung GmbH, Köln, davon mehr denn 13 Jahre als Geschäftsführer, gegründet. Ulrich Eggert setzt heute als freiberuflicher Unternehmensberater, Referent, Moderator und Organisator von Veranstaltungen sowie als Trend- und Zukunftsforscher und Autor von Studien und Fachbüchern seine erfolgreiche Tätigkeit für Handel/Handwerk, Industrie und Dienstleistung fort.
Seine Tätigkeitsfelder sind u. a.:
— Trend und Zukunftsforschung
— Markt- und Handelsforschung
— Strategie-Beratung, Portfolio-Entwicklungen
— Duedilligence
— moderierte Workshop-Beratungen
— Absatzplanungen, Machbarkeits-Studien.
Seine Arbeitsthemen umfassen die
— Entwicklungen in Konsum und Gesellschaft
— Zukunft von Handel und Distribution/Vertrieb
— Versand-/Distanzhandel und Multi-Channel-Retailing
— Innovationen und Innovationsmanagement
— Neue Geschäftmodelle und Formate
— Neu Vertriebsstrategien
— Kooperation, Systembildung und Franchising
— Vertikalisierung und Direktvertrieb
— Marke und Markenpolitik
— Virtualisierung von Unternehmen.

Vorträge und Workshops/Veranstaltungen zu diesen Themen runden sein Leistungsprogramm ab. Bisher über 30 Veröffentlichungen in Form von Multi-Client-Studien und Büchern dazu, verzeichnet auf seiner Homepage, zeigen seine umfassende Erfahrung auf diesen Gebieten. In den Jahren 2008-12 erschienen bisher im Eigenvertrieb folgende Studien:
+ LUXUSVERTRIEB,
+ FUTURE DISCOUNT,
+ MAIL ORDER 2015,
+ HANDELS- UND VERTRIEBSINNOVATIONEN,
+ KONSUM(ENT) UND HANDEL,
+ DIE ZUKUNFT DER BAU- UND HEIMWERKERMÄRKTE,
+ DIE ZUKUNFT DER GEWERBLICHEN VERBUNDGRUPPEN,
+ HANDEL 2020 – WEGE IN DIE ZUKUNFT,
+ HANDEL UND MARKE
+ KOOPERATION IM VERTRIEB
+ VERTIKALISIERUNG IM VERTRIEB
+ MEGATRENDS 2020: HANDELSTRENDS
+ KOSTEN SENKEN MIT SYSTEM
+ NEUE HANDELSFORMATE – NEUE VERTRIEBSKONZEPTE
+ FOKUS HANDEL
+ B2B-VERTRIEBSTRENDS
+ MÖEBEL 2020: HANDEL & VERTRIEB
+ LUXUS: MÄRKTE & VERTRIEB
+ WACHSTUMSPAKET HANDEL: 3 Studien zu Wachstumsstrategien im Handel
+ MEGATRENDS HANDEL II – TRENDUPDATE 2025/30
sowie zum Bezug über den Buchhandel oder direkt beim Verlag das „KURSBUCH UNTERNEHMENSFÜHRUNG“, ISBN 978-3-8029-3422-3; „ZUKUNFT HANDEL“, ISBN 978-3-8029-3855-09 sowie „KOSTEN SENKEN!“, ISBN 978-3-8029-3847-4, alle im Walhalla-Fachverlag, Regensburg. Details zu allem unter www.ulricheggert.de. Hier finden sich auch viele aktuelle Projekte zum kostenlosen Download.

Kontakt:
Ulrich Eggert Consulting
Ulrich Eggert
An der Ronne 238
50859 Köln
02234 943937
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