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Fünf Ausbildungschampions 2019: Limtronik-Auszubildende mit Bestleistungen

EMS-Spezialist fördert Nachwuchs mit eigener Ausbildungswerkstatt und bereitet junge Menschen auf die Herausforderungen der digitalen Zukunft vor

Limburg, 6. September 2019 – Die Limtronik GmbH ( www.limtronik.de) ist Vorreiter in Sachen Industrie 4.0 und setzt dabei auf die Qualifizierung und Ausbildung von Fachkräften in den eigenen Reihen. Die Limtronik-Auszubildenden werden von Beginn an tief in die Prozesse eingebunden und zum Beispiel mit Projekten in den Bereichen „Lean“ und „Digitalisierung“ vertraut gemacht. Dies bereitet sie auf die Anforderungen der digitalen Zukunft vor. Die Ausbildungsstrategie mündet in einer Übernahmequote von ca. 95 Prozent und Bestleistungen der Auszubildenden. So gab es 2019 aus dem Hause Limtronik fünf Ausbildungschampions, die mit der Abschlussnote „sehr gut“ von der IHK Limburg ausgezeichnet wurden.

Die Limtronik GmbH mit Sitz in Limburg an der Lahn ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Baugruppen sowie maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Limtronik setzt auf Industrie 4.0-konforme Prozesse und vernetzt bzw. automatisiert sukzessive sämtliche dafür geeigneten Bereiche.

Frühe Einbindung in Industrie 4.0- und Lean-Prozesse
Die Auszubildenden werden bereits von Anbeginn in die Prozesse mit eingebunden. Sie dürfen an Projekten der im Hause Limtronik integrierten „Smart Electronic Factory“ – eine Forschungs- und Entwicklungsumgebung für Industrie 4.0-Anwendungen – mitarbeiten. Sie erhalten zudem Einblicke in die Fertigungsbereiche der SMD-Bestückung sowie Geräte-Montage. Im Zuge dessen können die Auszubildenden unter anderem bei der nach Lean-Gesichtspunkten ausgerichteten Montage von IoT-Geräten Unterstützung leisten. Darüber hinaus erhalten engagierte Lehrlinge die Möglichkeit, neben ihrem Beruf eine weiterführende Qualifikation – beispielsweise zum Lean-Experten – zu absolvieren.

„Wir bereiten unsere Auszubildenden gezielt auf die Anforderungen der Industrie 4.0 vor. Derzeit haben wir fünfzehn Auszubildende, insgesamt haben wir bereits mehr als 550 junge Menschen am Standort Limburg ausgebildet – bei einer Übernahmequote von ca. 95 Prozent. Wir haben dazu eine eigene Ausbildungswerkstatt errichtet. Diese wird geführt von unserem hauptberuflichen Ausbilder bzw. Ausbildungsleiter Michael Schwertel, der über 25 Jahre Berufserfahrung mitbringt. Außerdem haben wir in jeder Fachabteilung mehrere Ausbildungsbeauftrage mit entsprechender berufs- und arbeitspädagogischer Erfahrung“, erklärt Gerd Ohl, Geschäftsführer bei Limtronik.

Überdurchschnittlich hohe Ausbildungserfolge
Durch dieses Ausbildungskonzept verzeichnet Limtronik mit den Auszubildenden immer wieder Erfolge. Dies zeigen mehrere Landes- und Bundessiege, die die Limtronik-Lehrlinge bei Nachwuchswettbewerben in den vergangenen Jahren erzielen konnten. Seit 2005 gab es im Unternehmen 32 Ausbildungschampions im IHK-Kammerbezirk Limburg, sechs Landessieger und drei Bundessieger. Die Champions werden von der Industrie- und Handelskammer Limburg jährlich ausgezeichnet.

Limtronik setzt dabei auch auf Gleichstellung und Integration. So fördert das Unternehmen Frauen in technischen Berufen sowie Menschen fremder Kulturen. Durch Schulungen und Weiterbildungen stärkt Limtronik das Know-how und bietet den Mitarbeitern somit die Chance, sich langfristig im Unternehmen zu integrieren. Der EMS-Spezialist tritt dabei auch als externer Dienstleister für die Berufsausbildung auf und bietet für Firmenkunden Projektkurse und Prüfungsvorbereitungskurse an. Einige der externen Azubis schlossen ebenfalls mit der Note „sehr gut“ ab.

Limtronik mit Sitz in Limburg an der Lahn ist Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner und Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS). Das Unternehmen begleitet seine Kunden von der Produktentwicklung bis zum fertigen, auslieferbereiten Endprodukt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Baugruppen sowie maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Der Spezialist ist bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der IATF 16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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Plexus baut Fertigungsstandort in Schottland aus

Investitionen fließen insbesondere in den Bereich Engineering und Neue Produkteinführung (NPI)

Darmstadt, 9. Juli 2019 – Plexus, weltweiter Anbieter von Electronic Engineering und Manufacturing Services (E2MS), erneuert seinen Fertigungsstandort Livingston in Schottland. Mit der Modernisierung bleibt der EMS-Dienstleister auf Wachstumskurs und baut sein umfangreiches Technologie-Portfolio für Kunden in ganz Europa weiter aus. Ziel ist es, auch langfristig der steigenden Nachfrage nach Full-Value-Stream-Services zu decken. Mit der Investition in Livingston schließt Plexus seine Modernisierungs- und Ausbaumaßnahmen aller acht globalen Technologie-Standorte in diesem Jahr erfolgreich ab.

Im eigens konzipierten Fertigungsstandort in Schottland sind sowohl der Bereich Engineering Solutions als auch die Rapid Prototyping-Produktionsstätte sowie elektronische und mechanische Labore untergebracht. Die lokale Bündelung unter einem Dach fördert ein hohes Maß an Zusammenarbeit und bietet Kunden einen leichten Zugang zu den Plexus-Teams, um gemeinsam hochkomplexe Produkte zu realisieren – vom Konzept bis zur Fertigung.

Innerhalb der Engineering Solutions werden in Livingston insbesondere die Arbeitsbereiche für das analoge und digitale Schaltungsdesign, die mechanische Modellierung und Prototyping, das Industriedesign sowie die Internet of Things (IoT)-Plattformentwicklung optimiert. Damit kann Plexus weiter seine Führungsposition in der Elektronik- und Fertigungsindustrie behaupten.

Der schottische Fertigungsstandort wird auch von Regierungsseite gefördert. Bei einer Festveranstaltung zur erfolgreichen Neueröffnung nahmen neben der Plexus-Führungsriege auch lokale Regierungsvertreter teil. Kate Forbes MSP, Minister for Public Finance and Digital Economy for the Scottish Government: „Ich freue mich, bekannt zu geben, dass Plexus mit 1,07 Millionen Pfund von Scottish Enterprise unterstützt wird. Der Zuschuss wird im Rahmen eines mit 3,21 Millionen Pfund dotierten FuE-Projekts vergeben. Damit sollen am Standort in Livingston voraussichtlich fünf neue F&E-Arbeitsplätze entstehen und der Umsatz gesteigert werden. Innovative und ehrgeizige Unternehmen wie Plexus sind für die schottische Wirtschaft von entscheidender Bedeutung. Wie im Wirtschaftsaktionsplan der schottischen Regierung dargelegt, unterstützen wir Unternehmensinvestitionen durch FuE-Zuschüsse, um sicherzustellen, dass der Technologie- und Maschinenbausektor weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur schottischen Wirtschaft leistet.“

Paul Lewis, Managing Director, International Economic Development, Scottish Enterprise, fügte hinzu: „Als führender Anbieter von Elektronikfertigung und Engineering-Dienstleistungen ist die anhaltende Präsenz von Plexus in Schottland ein Symbol für den Ruf des Landes und seiner hervorragenden Leistungen in der Elektronikindustrie. Plexus hat in den letzten Jahren stark in Schottland investiert, seine Anlagen erweitert, seine Prozesse optimiert und die Produktivität gesteigert, um die globale Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Das jüngste Projekt unterstreicht das Engagement von Plexus, weiterhin die höchstmöglichen Standards zu erfüllen und in seine schottischen Niederlassungen zu investieren.“

Über Plexus:
Plexus arbeitet seit 1979 gemeinsam mit Unternehmen an Lösungen und Produkten für eine bessere Welt. Das Team aus mehr als 19.000 Experten bietet Dienstleistungen weltweit im Bereich Design und Entwicklung, Supply Chain-Lösungen, Neue Produkteinführung (NPI), Produktion und Aftermarket Services. Plexus ist branchenführend bei der Realisierung komplexer Produkte, die in regulierten Umgebungen eingesetzt werden. Basierend auf Innovation und Kundenservice entwickeln die Plexus-Teams kundenspezifische End-to-End Lösungen, um selbst anspruchsvollste Produkte zuverlässig umzusetzen. Weitere Informationen unter www.plexus.com/de-de/

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Limtronik automatisiert mit „Closed Loop“ den Lotpastendruck in der SMT-Fertigung

Datenaustausch zwischen Schablonendrucker und Lotpasteninspektionsgerät zur optimalen Positionierung des Lotpastendrucks auf der Leiterplatte

Limburg, 5. Juli 2019 – Der Schablonendruck ist einer der wichtigsten Prozesse in der SMT-Fertigung. Die Limtronik GmbH ( www.limtronik.de) hat diesen jüngst in seiner smarten Elektronikfabrik vollautomatisiert und somit optimiert. Mit einem geschlossenen Regelkreis (Closed Loop) wird der Prozess automatisch überwacht und bei Bedarf selbstständig nachgeregelt. Dies führt zu höherer Effizienz sowie konstant hoher Qualität. Umgesetzt wird die vollautomatische Optimierung des Lotpastendrucks durch den Datenaustausch zwischen Schablonendrucker VERSAPRINT 2 Elite Plus der ERSA GmbH und dem Koh Young Lotpasteninspektionsgerät.

Der EMS-Spezialist Limtronik GmbH betreibt eine hochmoderne, digitalisierte Fabrik mit Cloud-fähigen Systemen. Das Unternehmen ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklungsunterstützung und Fertigung von elektronischen Baugruppen sowie maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Limtronik setzt auf Industrie 4.0-konforme Prozesse und vernetzt bzw. automatisiert sukzessive sämtliche dafür geeigneten Bereiche in der Fertigung.

Geschlossener Regelkreis beim Lotpastendruck
Auch im Bereich Lotpastendruck hat Limtronik aktuell die Prozesse automatisiert, damit die Qualität ohne menschliches Eingreifen auf einem konstant hohen Niveau gehalten wird. Der Schablonendrucker VERSAPRINT 2 Elite Plus stellt dazu dem Inspektionssystem Koh Young Daten zur eindeutigen Identifizierung der Leiterplatte zur Verfügung. Dabei handelt es sich um den Namen des Druckprogrammes, eine fortlaufende Nummer oder einen produktspezifischen Code, der vom Drucker eingelesen wird. Zusätzlich wird die Druckrichtung an des SPI übermittelt.

Das Lotpasteninspektionssystem – kurz SPI (Solder Paste Inspektion) – kontrolliert die gesendeten Informationen, um die Baugruppe korrekt zuzuordnen und schickt die Ergebnisse seiner Messung, in Bezug auf den Druckversatz, zurück zum Drucker. Mit diesen Daten wird die nächste Leiterplatte korrigiert. „Je nach Abstand zwischen Drucker und SPI (Transportbänder, Puffer usw.) ist es sinnvoll, die gemessenen Werte nur anteilig zu übernehmen. Da sich sonst die Regelkette aufschaukeln könnte. Übernahmewerte um 25 Prozent haben sich in der Praxis bewährt. Das heißt, der Drucker korrigiert die Pastenposition nur um ein Viertel des Messwertes und nähert sich so langsam dem Optimum, an ohne dabei überzuschwingen“, erklärt Dieter Jung, Leitung Technologie und Prokurist der Limtronik GmbH.

Der Vorteil der Kommunikation zwischen Schablonendrucker und SPI liegt in der optimalen Positionierung des Lotpastendrucks auf der Leiterplatte. Eine perfekte Ausrichtung zwischen Schablone und Leiterplatte führt zu einer bestmöglichen Abdichtung beim Druck und damit zu einem geringeren Reinigungsbedarf. Daraus folgt eine direkte Reduzierung der effektiven Zykluszeit und damit eine Steigerung der Linienleistung.

Das gedruckte Lotpastenvolumen wird durch die optimale Positionierung ebenfalls konstanter. Das bedeutet, die Lötstellenqualität, und damit die Produktqualität, steigen zusätzlich. Zudem wird der Anlagenbediener bei der Einrichtung und dem Betrieb der Anlage entlastet und erhält damit Zeit für andere Aufgaben entlang der Linie.

Kundennutzen: Höhere Qualität und Transparenz
Die Kopplung von Schablonendrucker und Lotpasteninspektionssystem bietet wesentliche Vorteile für die Qualität des Produktionsprozesses im Hause Limtronik, ohne zusätzliche Aufwände zu erzeugen.

„Uns war wichtig, dass wir bei den Neuanschaffungen bestehende Maschinen und Anlagen mit den neuen Maschinen koppeln. Dies ist uns mit den beiden Partnern sehr gut gelungen. Die Produkte des Kunden werden in einem Prozess gefertigt, der sich automatisiert überwacht und nachregelt. Die Sicherheit, dass die Qualität der Lötstellen optimal ist, wird mit dem Closed Loop-Verfahren signifikant erhöht. Zudem profitieren die Kunden von gesteigerter Transparenz. Denn die Parameter des jeweiligen Druckprozesses werden in unserem Hause Limtronik archiviert und können jederzeit vorgelegt werden“, erklärt Dieter Jung, Prokurist und Leiter der Technologie der Limtronik GmbH.

Limtronik mit Sitz in Limburg an der Lahn ist Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner und Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS). Das Unternehmen begleitet seine Kunden von der Produktentwicklung bis zum fertigen, auslieferbereiten Endprodukt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Baugruppen sowie maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Der Spezialist ist bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der TS16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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Automatisierung von Rechnungsprozessen in Kommunen

Digitalisierungsprojekte von Rechnungsverarbeitungsprozessen in Kommunen sind auch ohne langes Ausschreibungsverfahren möglich.

Das Traditionsunternehmen Horn & Görwitz GmbH & Co. KG ist in der Hauptstadtregion Berlin der erste Ansprechpartner für die Optimierung von dokumentenbezogenen Geschäftsprozessen. Dies gilt für lokale Unternehmen ebenso wie für internationale Konzerne. Aktuell werden ebenfalls im öffentlichen Sektor durch die Digitalisierung von Geschäftsprozessen neue Ressourcen geschaffen. Die Implementierung einer standardisierten Möglichkeit der Digitalisierung von Geschäftsprozessen bietet Horn & Görwitz jetzt in Partnerschaft mit dem deutschen Anbieter für Dokumenten-Management-Systeme (DMS) und Workflow-Automatisierung DocuWare. Mit der speziell für Kommunen gestalteten Software-Lösung werden Herausforderungen wie der kommende X-Rechnung-Standard, das Inkrafttreten der §2b UstG-Änderung sowie das E-Goverment-Vorhaben der Bundesregierung adressiert.

Die Umstellung von einer manuellen und papierbasierten, hin zu einer digitalen und automatisierten Rechnungsverarbeitung, verkürzt die Prozessdauer signifikant und schafft Freiräume für andere Aufgabenbereiche. In der Folge werden Rechnungen viel schneller bearbeitet und bezahlt. „Allein die jährlichen Einsparungen durch Skonto wird die Digitalisierung mit der DocuWare Cloud-Lösung in den überlasteten Kommunen refinanzieren.“ teilt Elia Luttenberger, Experte für die Realisierung von Content Management Systemen in Unternehmen, mit. In Verbindung mit Ersetzendem Scannen werden eingegangene Papierbelege digitalisiert und zeitnah vernichtet. Ein teurer Ausbau bestehender Archive ist mit digitalen Lösungen nicht notwendig und teure Lagerflächen werden eingespart. Zudem werden bestehende Aktenpläne mit dem System abgebildet. Kommunen entscheiden , ob sie mit oder ohne Aktenplan arbeiten. Alle Unterlagen werden im Nachgang rechtskonform und zentral archiviert und werden nachträglich zu jeder Zeit per Volltextsuche, und ohne Aktenzeichennummer, gefunden.

Die Lösung für die Rechnungsverarbeitung automatisiert den gesamten Rechnungsprozess und gewährleistet die GoBD-konforme Aufbewahrung aller gängigen Rechnungsformate. Spätestens mit Ende der Übergangsfrist zum 31. Dezember 2020 sind Kommunen umsatzsteuerpflichtig. Elektronische Rechnungen sind, nach der gesetzlichen Regelung durch § 2b UStG für Kommunen, ebenfalls elektronisch aufzubewahren. „Als zertifizierter Kommunen-Partner sind wir mit DocuWare in der Lage, aufwändige Geschäftsprozesse in kleinen und mittleren Kommunen zu optimieren.“ erklärt Salam Rubaii, Ansprechpartner für ECM-Lösungen bei Horn & Görwitz. Durch attraktive Preisgestaltung und einen dezentralen Betrieb der Software in einem Rechenzentrum bleiben öffentliche Auftraggeber innerhalb der Limits für Freihändige Vergaben. Aufwändige Ausschreibungsverfahren sind nicht notwendig. Weiterhin lassen sich Projekte aufgrund hoher Standardisierung direkt und zeitnah realisieren.

Weitere Informationen erhalten Sie online, unter:
E-Rechnung für Kommunen

Ansprechpartner Horn & Görwitz GmbH & Co. KG:

Herr Elia Luttenberger
Senior Sales Consultant ECM-Lösungen
Tel.: 030.34984-130
E-Mail: eluttenberger@horn-goerwitz.de

Herr Salam Rubaii
Senior Sales Consultant ECM-Lösungen
Tel.: 030.34984-375
E-Mail: srubaii@horn-goerwitz.de

Das 1898 in Berlin gegründete Unternehmen setzt Maßstäbe in der Entwicklung, Implementierung und Pflege von Systemlösungen aller Größenordnungen. Das Ziel ist immer das Gleiche: dauerhaft effiziente und sichere Strukturen zu schaffen, die Spitzenleistungen ermöglichen – ob für ein kleines Startup, ein mittelständisches Unternehmen oder international agierende Konzerne. Horn & Görwitz ist Gründungsmitglied der Compass Gruppe – einem Zusammenschluss führender Unternehmen der Informationstechnologie. Qualität, Kompetenz und Innovation sind die Triebfedern dieses Netzwerks und gewährleisten, dass Kunden sich bundesweit und international auf Horn & Görwitz-Qualität verlassen können.

Kontakt
Horn & Görwitz GmbH & Co. KG
Sebastian Schlehofer
Kaiserin-Augusta-Allee 14
10553 Berlin
++49(0)30-34984-0
sschlehofer@horn-goerwitz.de
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Elektronikfabrik Limtronik wird mit Audits zu IATF 16949 und ISO 14001 Automotive-Anforderungen gerecht

EMS-Dienstleister setzt hohe Umweltrichtlinien und Automobilstandards in der smarten Produktion um

Limburg, 17. Mai 2019 – Die Baugruppenfertigung, unter anderem für den Automotive-Bereich, unterliegt einer zunehmenden Komplexität und steigenden Anforderungen an die Bauteil- und Lötqualität. Der EMS-Spezialist und JDM-Partner Limtronik GmbH ( www.limtronik.de) erhielt aktuell die Rezertifizierung der IATF 16949-Norm sowie der ISO 14001. So agiert das Unternehmen am deutschen Standort in Limburg a. d. Lahn weiterhin nach den hohen Richtlinien der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 und des Automobilstandards IATF 16949. Diese beiden Zertifizierungen unterstreichen und fördern die Qualitätssicherung der Prozesse in der smarten Fabrik.

Die Limtronik GmbH ist Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner. Das Portfolio erstreckt sich von der Fertigung elektronischer Baugruppen und maßgeschneiderter Systeme bis zur Produktentwicklung.

Limtronik betreibt eine hochmoderne, digitalisierte Fabrik. Im eigenen Hause befindet sich im laufenden Betrieb die Smart Electronic Factory. Hierbei handelt es sich um eine Forschungs- und Entwicklungsumgebung, in der die Mitglieder aus dem „SEF Smart Electronic Factory e.V.“ Industrie 4.0-Lösungen entwickeln und erproben. Somit setzt Limtronik gemeinsam mit dem Verein seit mehreren Jahren die Vernetzung der Maschinen und Anlagen um, so dass die Produkte in einer qualitativ hohen Güte produziert werden können. Die Zertifizierungen untermauern dies.

Wertschöpfung durch Daten ist dabei ein erheblicher Mehrwert, den Limtronik den Kunden bietet. Das Unternehmen kann durch die smarten Prozesse eine immense Menge an unterschiedlichen Daten zur Verfügung stellen und diese nutzbar machen. Die gewonnenen Daten werden erfasst, dokumentiert, überprüft und ausgewertet. Fehlerquellen können eingegrenzt, Prozesse verbessert und Rückrufaktionen verhindert bzw. auf das notwendige Maß reduziert werden.

Die Datennutzungsmöglichkeiten gehen zudem weit darüber hinaus. Als eines der ersten EMS-Unternehmen hat Limtronik gemeinsam mit den Partnern IoTOS und German Edge Cloud die Umgebung für OEM-Kunden geschaffen, um Felddaten mit Produktionsdaten in Verbindung bringen zu können. „Die Vorteile, die sich durch die horizontale Vernetzung ergeben, sind vielfältig und bereits jetzt für Anwendungen nutzbar, die es erst in Zukunft geben wird – beispielsweise für autonomes Fahren. Hersteller können für ihre Produkte, die bei Limtronik gefertigt werden, ihre Supply-Chain optimieren oder Predictive-Service-Strategien anbieten“, erklärt Gerd Ohl, Geschäftsführer der Limtronik GmbH.

Für wachsende Automotive-Anforderungen aufgestellt
Die lückenlose Datenerfassung und Rückverfolgung trug unter anderem dazu bei, dass die Audits der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 und des Automobilstandards IATF 16949 umgesetzt werden konnten.

„Die Baugruppenfertigung elektronischer Komponenten, wozu auch der Automotive-Bereich gehört, unterliegt einer hohen Komplexität. Durch die tendenziell steigende Anzahl an Bauteilen auf einer Baugruppe wachsen stetig die Anforderungen an die Bauteil- und Lötqualität. Zertifizierungen sind für Elektronikunternehmen heute unabdingbar, um bei Ausschreibungen Berücksichtigung zu finden“, erklärt Gerd Ohl. Limtronik hat sich mit den Audits erneut qualifiziert – angefangen von der Akquise, über die Materialbeschaffung, die Fertigung, bis zur Lieferung und zum Reklamationsverhalten. Mit einem intern stark ausgeprägten Bauteilemanagement und den Industrie 4.0-Prozessen agiert der EMS-Dienstleister technologisch auf dem neusten Stand und nach höchsten Qualitätsmaßstäben.

Außerdem wurde im Hause Limtronik aktuell die Rezertifizierung für die Umweltmanagementnorm ISO 14001 realisiert. Primäres Ziel der ISO14001 ist es, den Umweltschutz im Betrieb auf einem umweltverträglichen Stand zu halten und kontinuierlich zu steigern. Dies umfasst unter anderem die Planung, Steuerung, Überwachung und Verbesserung aller betrieblicher Maßnahmen zum Schutz der Umwelt sowie eine umweltorientierte Betriebs- und Mitarbeiterführung. Mit der Erfüllung der Forderungen der Normen ist Limtronik für die steigenden Anforderungen der Kunden aus Branchen wie Automotive und anderen aufgestellt.

Limtronik mit Sitz in Limburg an der Lahn ist Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner und Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS). Das Unternehmen begleitet seine Kunden von der Produktentwicklung bis zum fertigen, auslieferbereiten Endprodukt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Baugruppen sowie maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Der Spezialist ist bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der TS16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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Plexus erhält Auftrag für neuen Coca-Cola Freestyle Automat

EMS-Dienstleister unterstützt The Coca-Cola Company in der Fertigung, im Engineering und im Aftermarket Service der interaktiven Schankausgabe

Darmstadt, 27. März 2019 – Plexus, weltweiter Anbieter von Electronic Engineering und Manufacturing Services (E2MS), setzt seine 10-jährige Zusammenarbeit mit The Coca-Cola Company fort und übernimmt die Fertigung der neuesten Version des Coca-Cola Freestyle Getränkeautomaten. Der Freestyle 9100 bietet ein hochauflösendes 24-Zoll-Touchscreen, ein neues Betriebssystem sowie Bluetooth-Konnektivität.

Plexus ist seit der Erstvergabe des Auftrags 2009 an der Herstellung der innovativen Schankanlage beteiligt und unterstützt den Getränkehersteller im Bereich Fertigung, Engineering und Aftermarket Services. Im Rahmen der neuen Vereinbarung wird Plexus auch Zuverlässigkeits- und Testlösungen übernehmen und damit die Nachhaltigkeitsanforderungen von Coca-Cola sicherstellen. Die Produktion der Coca-Cola Automaten findet an mehreren Plexus-Standorten in Nordamerika statt, darunter auch in der Fertigungsstätte von Plexus in Wisconsin.

„The Coca-Cola Company kam zu Plexus mit einer revolutionären Idee, um die Getränkeausgabe zu einem individuellen Kundenerlebnis zu machen“, erklärt Andy Hyatt, Plexus Senior Vice President – Global Customer Solutions. „Der Auftrag bei der nächsten Generation der Automaten wieder mit uns zusammenzuarbeiten, beweist, dass Coca-Cola weiter auf die umfassende Lösungspalette von Plexus sowie unseren vollständigen Support über den gesamten Produktlebenszyklus vertraut. Wir sind stolz auf die mittlerweile zehnjährige Partnerschaft und freuen uns darauf, das neueste Mitglied der Freestyle-Familie zum Leben zu erwecken.“

Coca-Cola Freestyle
Coca-Cola Freestyle wurde 2009 als die Innovation bei den Getränkeautomaten eingeführt, um Kunden eine beispiellose Auswahl an personalisierten Geschmacksrichtungen anzubieten. Die interaktive Schankanlage ermöglicht es, nahezu 200 Erfrischungsgetränke in neun Kategorien individuell zusammenzustellen. Dazu gehören mehr als 100 kalorienarme bzw. kalorienfreie Varianten sowie über 90 koffeinfreie Getränke. Die einzelnen Zutaten befinden sich hochkonzentriert in Kartuschen im Freestyle-Automaten und werden auf Knopfdruck frisch gemixt. Das patentierte Mikro-Dosiersystem minimiert nicht nur die Lagerfläche für die Inhaltsstoffe im Automaten, sondern reduziert auch Supply Chain-Elemente und Verpackungsmaterial.

Als Teil seiner Innovations-Kultur aktualisiert The Coca-Cola Company fortgehend Freestyle-Geräte auf Basis von Nutzungsdaten. Weltweit befinden sich über 50.000 Automaten im Einsatz, die pro Jahr über 5 Mrd. Erfrischungsgetränke ausgeben – das sind über 14 Mio. Portionen (8 Oz) täglich.

Seit ihrer Einführung hat die Freestyle-Plattform sich positiv auf den Umsatz und die Kundennutzung (Traffic und Frequenz) ausgewirkt. Kennzahlen zeigen einen durchschnittlichen Anstieg der gesamten Getränkeausgabe um mehr als 8 Prozent über alle Kanäle und mehr als 3 Prozent im Traffic.

Über Plexus:
Plexus arbeitet seit 1979 gemeinsam mit Unternehmen an Lösungen und Produkten für eine bessere Welt. Das Team aus mehr als 16.000 Experten bietet Dienstleistungen weltweit im Bereich Design und Entwicklung, Supply Chain-Lösungen, Neue Produkteinführung (NPI), Produktion und Aftermarket Services. Plexus ist branchenführend bei der Realisierung komplexer Produkte, die in regulierten Umgebungen eingesetzt werden. Basierend auf Innovation und Kundenservice entwickeln die Plexus-Teams kundenspezifische End-to-End Lösungen, um selbst anspruchsvollste Produkte zuverlässig umzusetzen. Weitere Informationen unter www.plexus.com/de-de/

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Bildquelle: The Coca-Cola Company

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Das Emsland – Kulturlandschaft, Industrielandschaft

Veränderung durch Nutzungsanforderung – Zusammenspiel Natur und Kultur. Zwischenruf von Wolbert Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG zur Landschaft der Zukunft

Das Emsland ist geprägt durch Landwirtschaft und Torfabbau. Die Entwicklung des Emslandes erfolgte durch Infrastrukturwandel zum Wirtschaftsstandort für Erdöl- und Erdgasindustrie, Ernährungswirtschaft, Baugewerbe, dem Maschinen-, Motoren- und Fahrzeugbau, Papiererzeugung, Schiffsbau, der Torf- und des Holzwerkstoffindustrie. Neue Handwerks- und Industriebetriebe siedeln sich an und bauen das Wirtschaftswachstum aus.

Einige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg machen Rundfunk und Fernsehen auf die schwierige Situation, Armut und Rückständigkeit im Emsland aufmerksam. In anderen Teilen der jungen Bundesrepublik gab es die Anfänge des Wirtschaftswunders. Anders die Situation im Emsland. Diese Art der Aufklärung führte zum Begriff „Armenhaus Deutschland“ und löste Abschreckung anstatt Hilfe aus, beschrieb der Heimatbund im emsländischen Jahrbuch die Entwicklung. Nicht vorstellbar für heutige Genenationen, in welch auswegloser wirtschaftlichen Lage sich das Emsland nach dem Zweiten Weltkrieg befand, erläutert Wolbert Hahn, Geschäftsführer Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg. Dies prägt die Bewohner bis heute, entstanden ist die „Macher“ Mentalität.

Landschaft und Kultur: Identifikation

Landschaft ist Lebensraum. Zum Lebensraum zählt Kultur und Natur. Der Lebensraum bietet im besten Fall, was zum Leben benötigt wird: Wohnen, Nahrung, Arbeit, Freiheit, Heimat und das nachhaltig. Landschaften erbringen materielle (Trinkwasser, Nahrungsmittel, Energie) und immaterielle (Heimat und Identifikationsraum) Leistungen für die menschliche Gesellschaft. Landschaft ist nicht mit Händen und Augen greif- und erfassbar. Identifikation ist der Schlüssel, erläutert Wolbert Hahn.

Wie die unverschuldeten Mängel überwinden? Anstrengungen und Pioniergeist waren erforderlich, um die kargen Lebensbedingungen mit Initiativen und Ideen anzuheben. Erwerb und Einkommen war zum Überleben lebensnotwendig. Wachstum wirtschaftlicher Kräfte auf dem Fundament der Achtsamkeit gebaut. Bedeutete: behutsame Pflege bestehender Betriebe, der Landschaft und Kultur. Der emsländischen Heimatbund erläutert im Band 32, dass die Vorfahren die Idee, weg vom „Armenhaus Deutschland“, verfolgten ohne die Idylle der Landschaft, Kultur und Agrargesellschaft zu opfern. Raum für Erneuerungen im Emsland wurden bereitgestellt. Ziel war, das Emsland als Bindeglied zwischen dem Ruhrgebiet, dem Hafen in Emden und den Niederlanden zu manifestieren. Identifizierung benötigt den Erhalt der Verwurzelung und fordert gleichzeitig die Einbettung von Handwerksunternehmen und Industrie für Arbeit, Auskommen und Wohlstand, erläutert Wolbert Hahn.

Schicksalsergebenheit oder Entwicklung Leitbild

Vor 50 Jahren hatten emsländische Macher zum Thema „Landschaft – Kultur und Industrie“ den Mut ein neues Leitbild zur entwickeln. Keine Schicksals Entscheidung, sondern einen zukunftsweisenden Plan – den Emslandplan. Die Beziehung Lebensraum und Wirtschaftsstandort im Gleichgewicht zu halten ist im Emsland gelungen. Wichtige Erkenntnis: „Eingriffe passieren nicht, sondern geschehen durch das Tun und Taten. Der Wandel im äußeren Bild der Landschaft ist abhängig von der Gesellschaft, die in ihr lebt“, erläutert Wolbert Hahn die Vorgehensweise der Vorfahren.

Höherer Lebensstandard, verstärkter Güteraustausch, mehr Bildung als Beispiele, die Strukturwandel in zahlreichen Bereichen nach sich ziehen – von der Agrargesellschaft über die Industriegesellschaft hin zur Dienstleistungsgesellschaft der Zukunft.

Fazit: Das Emsland ist weitläufig, bietet freie Flächen, Natur und Kultur, keine Enge der Stadt – eine Landschaft, die gepflegte, gelebte Attraktivität ausstrahlt!

Zunehmender Wohlstand, gebildet aus Einkommen und Freizeit, sichert die wirtschaftliche Entwicklung des Emslandes. Die Idee raus vom Armenhaus Deutschland zu den Machern des Emslandes hat sich entwickelt. „Für Gestaltung der Landschaft der Zukunft benötigen wir Mut, Visionen, Kommunikation, Aufklärung, Transparenz und Macher zum Schutz des Lebensraumes, der Kultur und Landschaft. Die Idee lebt von der Diskussion, der Weiterentwicklung und benötigt praxisorientierte Forschung für Entwicklung und Umsetzung von Strategien. Durch den Anker der Tradition und dem Wunsch nach Innovation hat sich aus dem „Armenhaus Deutschland“ das attraktive Emsland dank der Macher Mentalität entwickelt. Hier liegt die Zukunft“, betont Wolbert Hahn, Sohn des Emslandes.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

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Ausblick EMS-Branche

Insbesondere bei komplexen Produkten steigt die Nachfrage nach Full Value Stream-Partner und zusätzlichen Services

Darmstadt, 16. Januar 2019 – Mit den Herausforderungen von IoT, Industrie 4.0 sowie dem steigenden Innovations- und Kostendruck in der Elektronikindustrie wächst auch das Aufgabenfeld von EMS-Dienstleistern. Zudem bleibt die Lage in Sachen Brexit sowie dem Zollstreit zwischen China und USA weiter unsicher. Plexus Corp., weltweiter Anbieter von Electronic Engineering und Manufacturing Services (E2MS), hat die wichtigsten Entwicklungen der Branche zusammengefasst:

EMS im politischen Spannungsfeld
Um politische Unsicherheiten am Weltmarkt wie Brexit oder die Diskussion um Schutzzölle wirkungsvoll abfedern zu können, wird ein globaler Fußabdruck für EMS-Dienstleister immer mehr zum Ass im Ärmel. Neben Fertigungskapazitäten in Asien und insbesondere China gewinnt die Produktion in Europa und insbesondere Osteuropa wieder an Bedeutung. Wer breit aufgestellt ist, kann seinen Kunden Ressourcen in unterschiedlichen Regionen zur Verfügung stellen – unabhängig von makroökonomischen Faktoren. Für OEMs bedeutet diese Flexibilität, dass sie die Unterstützung dort erhalten, wo sie ihre Produkte regional auf den Markt bringen.

EMS als IoT-Schnittstelle
EMS-Dienstleister unterstützen in der Regel Kunden aus unterschiedlichen Branchen und sind daher mit der Entwicklung und Fertigung verschiedener Lösungen vertraut – bei der Hardware, bei der Software sowie bei ihrer Vernetzung. Das macht sie zur Schnittstelle zwischen Herstellern und Zulieferern, wobei sie bei der Auswahl der Technologien beraten und Produktions- und Qualitätskosten steuern.

Im Bereich Healthcare und Life Sciences lässt sich schon seit einigen Jahren eine Konvergenz von Medizin- und Konsumerelektronik beobachten, z. B. um Patientenüberwachungssysteme für den Einsatz in den eigenen vier Wänden aufzurüsten. Grundvoraussetzung dafür ist die Wahl einer sicheren, zuverlässigen aber auch kosteneffizienten Wireless-Technologie. Ähnliches gilt für das IIoT und Industrie 4.0: Auch hier profitieren OEMs vom branchenübergreifenden Kommunikations-Know-how, z. B. bei IoT-fähige Sensoren, Equipment, Geräte und industrielle Steuerungen sowie Cloud-Gateway.

EMS als Smart Factory auf Zeit
Vernetzte Produktionsanlagen versprechen Vorteile bei der Materialwirtschaft, Lageroptimierung, Logistik und Risikominimierung – davon sind auch EMS-Dienstleister nicht ausgenommen. In der intelligenten Fabrik steigt die Qualität und Effizienz der Fertigung, währen die Datenanalyse aus dem Vollem schöpfen kann. Darüber hinaus bietet die durchgehende Vernetzung ein neues Maß an Transparenz über alle Produkte und Produktionsprozesse hinweg

EMS als Big Data-Spezialist
Eine zentrale Rolle nimmt die Datenanalyse zudem beim Supply Chain Management ein. Durch den Einsatz neuer Technologien im Bereich Data Analytics lassen sich interne wie externe Risiken entlang der Lieferkette vorhersehen und proaktiv minimieren. Mit dieser zusätzlichen Serviceleistung entwickeln sich EMS-Anbieter stärker als zuvor zu einem wertvollen Partner von OEMs.

EMS als cybersicherer Partner
Cyberkriminalität ist ein zentraler Risikofaktor für den Elektroniksektor. Die Schäden sollen bis 2021 fast 6 Billionen US-Dollar pro Jahr erreichen. Für OEMs rückt damit auch der Schutz ihres geistigen Eigentums verstärkt in den Fokus, insbesondere wenn sie mit EMS-Dienstleistern zusammen arbeiten. Diese können sicherstellen, dass effektive Sicherheitstechnologien über die gesamte Supply Chain integriert sind und Industrie-Frameworks (ISO 27001 und COBIT) sowie länderspezifische Vorschriften eingehalten werden. Das proaktive Management von Cyberbedrohungen ist damit nicht mehr nur Kür sondern Pflicht für jeden OEM, der die Kontinuität innerhalb der Supply Chain sicherstellen will. Dies wird umso wichtiger in einem Umfeld, in dem Materialengpässe zu Einschränkungen in der Lieferkette führen können und die Einhaltung der Produkteinführungszeit gefährden.

Weiterführende Informationen:
– Plexus Website
– Plexus Healthcare and Life Sciences
– Plexus Industrie
– Plexus Kommunikation
– Plexus Luftfahrt und Verteidigung

Über Plexus:
Plexus arbeitet seit 1979 gemeinsam mit Unternehmen an Lösungen und Produkten für eine bessere Welt. Das Team aus mehr als 16.000 Experten bietet Dienstleistungen weltweit im Bereich Design und Entwicklung, Supply Chain-Lösungen, Neue Produkteinführung (NPI), Produktion und Aftermarket Services. Plexus ist branchenführend bei der Realisierung komplexer Produkte, die in regulierten Umgebungen eingesetzt werden. Basierend auf Innovation und Kundenservice entwickeln die Plexus-Teams kundenspezifische End-to-End Lösungen, um selbst anspruchsvollste Produkte zuverlässig umzusetzen. Weitere Informationen unter www.plexus.com/de-de/

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Pressemitteilungen

Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Emsländischer Fleiß und was sich in Jahrhunderten daraus entwickelt hat – ein Zwischenruf von Norbert Hahn, Papenburg/Emsland in Niedersachsen

Hahn Fertigungstechnik: Tradition verpflichtet

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg

Der Mensch prägt die Landschaft Niedersachsens: Im Emsland die Moore und deren Erschließung. Spuren, wohin der Blick schaut. Wer versucht, die Besonderheiten der Landschaft in Vergangenheit und Gegenwart nachzuspüren begegnet Menschen, deren Vorfahren, seit Jahrhunderten gestalterisch in der emsländischen Landschaft tätig waren. Wie die Natur den Menschen formt, der in ihr lebt und ihn zum Emsländer macht, hat der Emsländer das Bild der Heimat geformt und geprägt.

Erschließung durch Fleiß und Tatendurst

„Emsland – unberührte Natur, das ist eher ein Trugbild, auch wenn die Idylle, die Urwüchsigkeit der Landschaft gelobt werden. Das moorige, nasse Emsland musste erschlossen werden. Das war Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung“, erläutert Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg. Die Landwirtschaftsgeschichte des Emslandes bildet die Urbarmachung ab. Irgendwann vor Jahrhunderten trat aus der bäuerlichen Familie, die sich selbst genügte, eine industrielle Revolution hervor. Einzelne Handwerker und Kaufleute sind aus diesen Familien ausgeschieden und haben ihr Gewerbe als Dienstleistungsbetrieb verselbstständigt. Das war ein langer Prozess – mit vielen Übergängen von Lohn-, Nebenerwerbs- oder Saisonbetrieb zu den selbstständigen Zünften, Gilden und in Ämtern eingebundenen Handwerkern oder Kaufleuten bis hin zum modernen Betrieb.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen und steht für die emsländische Tradition. Stetiger Tatendurst nach Weiterentwicklung und Innovation etabliert die Hahn Fertigungstechnik GmbH als Problemlöser im Maschinenbau.

Geschichte des Emslandes

Die industriell-gewerbliche Wirtschaft des Emslandes entwickelte sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts stürmisch. Das Emsland hatte im Jahre 1800 ca. 50.000 Einwohner. Darauf entfielen auf Papenburg im Jahr 1803 circa 2.200 und im Jahre 1807 circa 2.900 Einwohner. Aus den Siedlungen wie Lingen, Meppen, Haselünne entwickelten sich gewerbliche Schwerpunkte. Die Papenburger nutzten die wesentlichen Lebensadern des Emslandes, die schiffbare Ems, die Hase, für eine gewerbliche Entwicklung. Zielstrebig hatten die Kolonisten unter dem Landesherrn Dietrich von Velen im 17. und 18. Jahrhundert den Torfabbau betrieben und gleichzeitig Kanäle ins Moor hinein- und zur Ems hinausgebaut. Auf den Kanälen wurde der Torf über die Ems hinweg transportiert und verkauft, während auf der Rückfracht vor allem Ziegel für den Hausbau und Stalldünger für die Landwirtschaft und Kaufmannsgüter zurückkamen. Auf dem Höhepunkt der Konjunktur gab es in Papenburg 17 Schiffszimmerwerften, auf denen jährlich bis zu 60 Schiffe gebaut wurden. Papenburg war eine Fehnkolonie und entwickelte sich stetig weiter. Während Teile der Bevölkerung z.B. nach den USA auswanderten, versuchten andere ihr Glück im unwirtlichen Emsland, um das Land urbar zu machen. Der Erfolg machte stolz. So schreibt das Universallexikon Oekonomische Encyklopädie von Krünitz 1856: „Jede Pflanze, jeder Strauch, jeder Baum von ihm oder seinem Vorfahr gepflanzt, ist ihm wichtig. Nie hört man einen Vehn=Bewohner anders, als mit Enthusiasmus von seinem Wohnorte reden.“

Das 19. Jahrhundert brachte im weiteren Verlauf einen gewerblichen Aufschwung für das Emsland durch die politische Entwicklung und den Anschluss an das großräumige Verkehrsnetz. Durch die politische Zusammenfassung des ganzen Emslandes einschließlich der Grafschaft Bentheim im Königreich Hannover 1850 fielen die inneren Zollgrenzen weg. Als sich Hannover 1854 endlich dem Deutschen Zollverein anschloss, wuchs der Handel im gesamten Reichsgebiet. Weitere Beschränkungen fielen weg.

Tatendurst nach der Urbarmachung ist typisch für das Emsland

Dieser Geist ist heute noch spürbar: Zukunftsoptimismus, Verwurzelung in der Heimat, Familiensinn und Bautätigkeit. „Hinter dem Erfolg unseres Unternehmens stehen qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter. Das Mitarbeiterteam macht aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen unserer Kunden spezifische Problemlösungen. Zerspanungs-, Konstruktionsmechaniker und Teammitstreiter für die Abteilung Instandsetzung und Fertigung sind willkommen, um weiterhin zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens zu zählen. Das Ziel ist täglich und in Zukunft kontinuierlich an der Stärkung des Unternehmens und deren Konzepte zu arbeiten“, erläutert Norbert Hahn seine Motivation. Als Familienbetrieb 1979 gestartet, wurde im Jahr 2000 die Abteilung „Zerspanungstechnik“ als Hahn Fertigungstechnik ausgegliedert und beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter.

Papenburg ist bekannt für die Meyer Werft, für riesige weltweit bekannte Schiffe, für seine Industrie- und Gewerbefirmen und für die Möglichkeit, dass sich jeder ein Einfamilienhaus leisten kann. Die Besonderheit der Lebens- und Familienfreundlichkeit im Emsland verdanken die heutigen Generationen dem Fleiß und der Tatkraft der Kolonisten. Papenburg lässt Visionen zur Wirklichkeit werden.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://www.hahn-fertigungstechnik.de

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„Quo Vadis Elektronikproduktion“: Limtronik zeigt Lösungen für Bauteileknappheit

EMS-Dienstleister und weitere Experten analysieren die aktuelle Lage auf dem Beschaffungsmarkt: Worauf müssen wir uns zukünftig einstellen?

"Quo Vadis Elektronikproduktion": Limtronik zeigt Lösungen für Bauteileknappheit

„Quo Vadis Elektronikproduktion“: Limtronik zeigt Lösungen für Bauteileknappheit

Limburg, 24. August 2018 – Wie ist in der Elektronikproduktion die aktuelle Lage auf dem Beschaffungsmarkt? Wie lässt sich der zunehmenden Bauteileknappheit begegnen? Diesen und weiteren Fragen ging die Limtronik GmbH ( www.limtronik.de), Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS), im Zuge eines Informationsevents in Limburg an der Lahn auf den Grund. Experten aus Industrie und Wissenschaft referierten über die Auswirkungen der Bauteileknappheit. Denn die durch die Digitalisierung getriebene erhöhte Nachfrage nach Bauteilen führt zu Preisanstiegen und Lieferengpässen auf Zuliefererseite und verändert den Markt maßgeblich.

Seit einigen Monaten ist im Beschaffungsmarkt für elektronische Bauteile eine zunehmende Knappheit zu verzeichnen. Diese Entwicklung hat unter anderem Auswirkungen auf die Preisgestaltung und die Lieferperformance der Zulieferer. Außerdem ist ein Anstieg an gefälschten Bauteilen am Markt festzustellen. Die Limtronik GmbH beleuchtete als Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS) und Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner im Zuge eines Informationsevents die aktuelle Lage und Lösungsansätze.

Staus-quo auf dem Beschaffungsmarkt
Unter anderem schilderten Jean Quecke, PIE Sales Director CE der Future Electronics Deutschland GmbH, und Marc-Gregor Reiterer, Regional VP Central & Eastern Europe Avnet Abacus und Geschäftsführer der Avnet EMG GmbH, die aktuelle Lage auf dem Beschaffungsmarkt. Auch Vertreter des SEF Smart Electronic Factory e.V. und Limtronik widmeten sich der Standortbestimmung sowie den Handlungsalternativen. „Bauformen >0402 laufen aus beziehungsweise werden nur in kleinen Mengen produziert. Parallel steigt der Bedarf weiter durch E-Mobilität, IoT-Devices, Smarthomes und Smartphones. Eine Verknappung von Kondensatoren und Widerständen ist die Folge. Mit ca. 80 Prozent Anteil ist Asien der Hauptabnehmer. Es ist weiter mit Preisanstiegen zu rechnen und die Lieferfähigkeit sinkt. Vor 2020 ist keine Entspannung zu erwarten“, erklärt Dr. Anjou Appelt, geschäftsführender Gesellschafter der Limtronik GmbH.

Wie Unternehmen den Herausforderungen begegnen sollten
Um der negativen Entwicklung auf dem Beschaffungsmarkt zu begegnen, hat Limtronik Maßnahmen definiert und eingeleitet. Es gilt, rechtzeitig die Bedarfe zu ermitteln und langfristig zu sichern. Zudem sind die Vermeidung von Bauformen >0402 und die rechtzeitige Einleitung von Redesign wichtige Stellschrauben. Ein enger Kontakt und Dialog mit den Lieferanten sorgt für kurze Wege. Außerdem sollten Entscheidungen schnell getroffen und auf Preisverhandlungen verzichtet werden.

„Die Wahl der Case Sizes ist langfristig entscheidend. Auch wenn aus Platzgründen keine Notwendigkeit besteht, sollte man bei Neuentwicklungen passive Bauteile nicht größer als 0201 einsetzen. Die Industrieelektronik und auch die Automotive-Branche besitzen kaum die Marktmacht, um die Entwicklungen der Konsumgüter umzukehren. Wer entsprechend langfristig plant, kann auch weiterhin auf größere Bauformen setzen, muss aber mit Einschränkungen beispielsweise bei der Verfügbarkeit, dem Preis oder Hersteller leben“, erklärt Dr. Anjou Appelt.

Im Hause Limtronik werden Ersatztypen gesucht, wenn ein bestimmtes Bauteil nicht verfügbar ist. Hierbei arbeiten die Entwicklungsabteilungen eng mit dem Einkauf zusammen, um schnell Lösungen zu finden. Obsolesence Checks unterstützen hierbei. Zudem werden weitere Quellen evaluiert. Neue, vertrauenswürdige Quellen und bestehende, langjährige, loyale Distributoren bzw. Hersteller existieren nebeneinander.

„Eine frühzeitige, langfristige Planung ist von hoher Bedeutung. Bei Besuchen bei Herstellern in Asien wird mittlerweile eine Planung bis zum 2./3. Quartal 2020 erwartet. Logistiksysteme versagen derzeit und daher haben frühzeitige Bestellung, die Beschaffung und das „Sicherstellen“ des Bestandes höchste Priorität. Preisfestlegungen haben nur ein kurze Halbwertzeit“, fährt Dr. Anjou Appelt fort. Er ergänzt: „Auch eine flexible Planung wird vorausgesetzt: Aufträge sowie Bestellungen der A-Teile müssen der zeitlich als letztes eintreffenden Komponente ständig angepasst werden. Bestandsaufbau scheint dabei unvermeidlich und Mehrfachverwendungen sowie deren Auswirkungen auf Produkt-Mix (logistisch), die Reservierung von Komponenten sowie Lagermodelle sind unvermeidbar. Zudem sind enge Kommunikation und Geschwindigkeit gegenüber Lieferanten entscheidend.“

Limtronik mit Sitz in Limburg an der Lahn ist Joint Development Manufacturing (JDM)-Partner und Experte für Electronic Manufacturing Services (EMS). Das Unternehmen begleitet seine Kunden von der Produktentwicklung bis zum fertigen, auslieferbereiten Endprodukt. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der Entwicklung und Fertigung von elektronischen Baugruppen sowie maßgeschneiderten Systemen für die Kunden. Der Spezialist ist bereits seit dem Jahr 1970 in der Herstellung von elektronischen Baugruppen und Geräten tätig und nach der TS16949 sowie der ISO 14001 zertifiziert. Im Jahr 2010 wurde die Limtronik GmbH gegründet. Die gelebte Philosophie des Unternehmens ist es, flexibel, zuverlässig und individuell sämtliche Kundenanforderungen zu erfüllen. Weitere Informationen unter www.limtronik.de

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