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Neue Stromzähler auf dem Vormarsch: Bayernwerk hat 50.000ste moderne Messeinrichtungen bei Kunden installiert

(Mynewsdesk) Die Energiezukunft nimmt immer weiter Form an. Intelligente Stromzähler bringen moderne Stromnetze und die Energiezukunft im Haus zueinander. Das Bayernwerk arbeitet mit Nachdruck an der Entwicklung eines innovativen Energiesystems. Ein wichtiger Baustein ist der Tausch alter Stromzähler gegen moderne Messeinrichtungen. Die 50.000ste moderne Messeinrichtung hat das Bayernwerk nun bei seinen Kunden installiert.

50.000 moderne Messeinrichtungen hat das Energieunternehmen Bayernwerk mittlerweile bei seinen Kunden installiert. Nur wenige Handgriffe waren nötig, um im neuen Haus von Anna Henkel und Jens Hasselmeyer in Untersteinach (Landkreis Kulmbach) die 50.000ste moderne Messeinrichtung einzubauen. Zu diesem Jubiläum trafen sich Jens Hasselmeyer, Ansgar Wetzel, Leiter des Bayernwerk-Messstellenbetriebs, Oliver Siebenlist-Schmidt, Bayernwerk-Kundencenter Kulmbach und Zählermonteur der Partnerfirma Enseco, Stefan Blinzler, der den neuen Zähler vor Ort verbaute. Praktisch „im Handumdrehen“ haben so Digitalisierung, Energiezukunft und Klimaschutz im Neubau von Familie Hasselmeyer/Henkel Einzug gehalten. Die moderne Messeinrichtung kann unterschiedliche Verbrauchzeiträume erfassen und damit wertvolle Transparenz für häusliche Einsparpotentiale geben. „Das hilft, Stromfresser im Haushalt zu finden“, betont Ansgar Wetzel. Das erhofft sich auch der Kulmbacher Berufsschullehrer Jens Hasselmeyer, der der neuen Technologie aufgeschlossen gegenübersteht. „Energieeffizienz war uns bei unserem Neubauvorhaben sehr wichtig. Der neue Zähler hilft uns, unseren Verbrauch besser im Blick zu haben“, betonte Hasselmeyer.

Bis 2032 erhalten Stromkunden mit einem Jahresverbrauch von kleiner 6.000 Kilowattstunden oder Anlagenbetreiber mit einer Erzeugungsleistung von kleiner als sieben Kilowatt eine moderne Messeinrichtung. Durch den neuen elektronischen Zähler mit digitaler Anzeige können nach Eingabe einer PIN detaillierte und aktuelle Verbrauchswerte am Gerät eingesehen werden. Der Zeitpunkt für den Wechsel hängt vom Alter des jeweiligen Zählers, der Eichfrist und regionalen Gegebenheiten ab. „Natürlich setzen wir damit politische und gesetzliche Vorgaben um. Das sogenannte Messstellenbetriebsgesetz verpflichtet uns dazu, Stromkunden mit modernen Geräten mehr Transparenz über ihren Energieverbrauch zu geben“, erläuterte Ansgar Wetzel. Das Bayernwerk sehe aber nicht nur die gesetzliche Verpflichtung, sondern verbinde damit mehr. Ansgar Wetzel: “ In puncto Transparenz, Effizienz und auch Komfort eröffnet das moderne Mess- und Zählerwesen neue Potentiale, die am Ende Kunden, Klima und Umwelt gleichermaßen dienen.“

Die Kosten für eine moderne Messeinrichtung und den Messstellenbetrieb betragen 20 Euro (brutto) pro Jahr. Dieser Betrag ist gesetzlich geregelt. Für den Zählerwechsel selbst fallen keine separaten Kosten an.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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Bautechniken verändern sich. Normen und Regeln auch.

Nur noch wenige Plätze frei: Kalksandstein Bauseminar-Reihe 2019.

Aktuelle Bautrends, Innovationen und sich ändernde Bedürfnisse führen immer wieder zur notwendigen Überprüfung anerkannter Normen und Techniken. Neue Erkenntnisse und Aktualisierungen lassen die Lage in der Baubranche manchmal etwas unübersichtlich erscheinen. Wer die Orientierung behalten will, ist bei den Kalksandstein Bauseminaren genau richtig.

Die Bauseminar-Reihe der KS SÜD e.V. richtet sich an Architekten, Ingenieure und Bauunternehmer und findet jeweils von 9.15 Uhr bis 16.45 Uhr an verschiedenen Orten statt:

– 12. Februar 2019, Congressforum Frankenthal
– 13. Februar 2019, Hugenottenhalle Neu-Isenburg
– 14. Februar 2019, Hotel Novotel, Karlsruhe
– 19. Februar 2019, Hotel Schloss Reinach, Freiburg-Munzingen
– 20. Februar 2019, Filharmonie, Filderstadt

Zu allen Seminarterminen werden die Besucher von folgenden Referenten erwartet: Dipl.-Ing. Andreas Schlundt vom Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V. referiert über die Überprüfung und Aktualisierung der Normung im Hinblick auf anerkannte Regeln der Technik. Dr. Frederik Neyheusel von der SGP Schneider Geiwitz Rechtsanwaltsgesellschaft mbH spricht über das neue Bauvertragsrecht und Gerichtsentscheidungen, die dazu beitragen, Risiken zu vermeiden. Prof. Dr.-Ing. Christoph Butenweg von SDA Engineering stellt die Erdbebenauslegung von Mauerwerksbauten aus Kalksandstein mit vereinfachten Regeln auf Grundlage der DIN EN 1998-1 vor. Dipl.-Ing. Gerold Köhler von der Köhler & Meinzer GmbH & Co. KG präsentiert Analysen von Energieverbräuchen auf Basis unterschiedlicher Dämmstandards. Architekt Henrik Nowak vom Architekturbüro Nowak referiert über Planungsfehler und wie man daraus für die Zukunft lernen kann. Ausschließlich zum Bauseminar in Neu-Isenburg berichtet Rechtsanwalt Frank Junker von der ABG Frankfurt Holding über den verantwortungsvollen Umgang mit konventioneller Energie in der Immobilienwirtschaft.

Im Seminar erhalten Besucher weitreichende Fachinformationen und profitieren vom persönlichen Austausch im Gespräch mit den Referenten und Fachingenieuren/innen.

Die Anerkennung der Bauseminare als Fortbildungsmaßnahme erfolgt voraussichtlich durch folgende Einrichtungen:
Ingenieurkammer Hessen, Architektenkammer Hessen, Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz, Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Ingenieurkammer Baden-Württemberg, Architektenkammer Baden-Württemberg und Dena.

Unter www.ks-sued.de via „News/KS Seminare“ sowie per E-Mail an info@ks-sued.de können sich Bauinteressierte unter Angabe des gewünschten Veranstaltungsortes anmelden. Für Studenten ist diese Veranstaltung kostenfrei.

Der Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e. V. (KS Süd) mit Sitz in Durmersheim steht allen am Bau Beteiligten in Sachen Mauerwerksbau zur Seite: Als eingespieltes Team von Dienstleistern, Ingenieuren und Bautechnikern gibt der KS Süd sein technisches Fachwissen weiter. Über aktuelle Themen aus der Baubranche und über die neuesten Forschungserkenntnisse aus der Kalksandsteinindustrie zu informieren, ist eine weitere Aufgabe. Der KS Süd bietet hierzu regelmäßig Schulungsveranstaltungen an, fördert Bildungseinrichtungen und gibt Fachpublikationen heraus.

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Bildquelle: Verein Süddeutscher Kalksandsteinwerke e.V.

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Energieeffiziente Produktion mit Data-Monitoring

Seit 1990 ist der Stromverbrauch in Deutschland um rund 10 Prozent gesunken. Bis zum Jahre 2020 soll er – gemessen am Verbrauch 2008 – um weitere zehn Prozent sinken. So sieht es die Bundesregierung zumindest in ihrem Energiekonzept vor.

Doch die Realität sieht anders aus. Lag der Stromverbrauch 2016 noch bei 516 Terrawattstunden, stieg er im Jahr 2017 auf 524 Terrawattstunden an. Um das Ziel für 2020 dennoch erreichen zu können, setzt die Bundesregierung auf eine deutliche Effizienzsteigerung. Besonders im Fokus liegen hier die deutschen Unternehmen. Sie verbrauchen mehr als 70 Prozent des gesamten Stromaufkommens in Deutschland. Insbesondere die Industrie – mit einem Anteil von rund 46 Prozent am gesamten Stromverbrauch in Deutschland – ist hier gefordert.

Erfahren Sie in unserem Whitepaper, wie Sie durch Data-Monitoring Energie sinnvoll verteilen und Betriebskosten senken können: Hier Whitepaper kostenlos downloaden

Energievergeudung und steigende Kosten
Der Grund dafür ist, dass viele Unternehmen häufig nicht erkennen, wenn sie Energie vergeuden und somit unnötige Kosten verursachen. Der erste Schritt muss deshalb sein, zu erkennen, wo Unternehmen wieviel Energie verbrauchen. Energieeffizienz ist ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, die Betriebskosten in den Unternehmen zu senken. Nur ist es gar nicht so leicht, zu erkennen, ob eine Maschine oder ein Gerät effizient arbeitet.

Energieeffizienz sinnvoll steigern
Hier kommt Energie- bzw. Data-Monitoring ins Spiel. Um die Energieeffizienz sinnvoll steigern zu können, müssen die Energieverbrauchsdaten bekannt sein und sinnvoll genutzt werden. Die Transparenz von Daten ist die entscheidende Voraussetzung, um Verbräuche und Abläufe im Betrieb verstehen, analysieren, beeinflussen und optimieren zu können.

Wie geht Energiemonitoring?
Unter Energie- bzw. Data-Monitoring verstehen Experten die Erfassung und Analyse von Verbrauchs- und Prozessdaten zur besseren Kontrolle und Steuerung der Energienutzung und von Betriebsabläufen. Hiermit ist nicht nur der Stromverbrauch gemeint. Sensoren erfassen verschiedenste Arten von Daten, beispielsweise Strom, Temperatur, Wasser oder auch Durchlaufzeiten. Mit Hilfe der so gewonnen Daten lässt sich der Verbrauch aktiv steuern und damit können Kosten gesenkt werden. Was und wie viel überwacht werden soll, hängt ganz von den Zielen des Monitorings ab: So lässt sich natürlich auch nur die Heizung „überwachen“. Es ist aber auch möglich komplexe und integrierte Energiesysteme für das Sparen zu verwenden.

Ein umfassendes und sinnvolles Monitoring erfasst und wertet systematisch alle Messmöglichkeiten (Strom-, Wasser-, Gas-, Betriebsstundenzähler etc.) aber auch Energierechnungen aus. Dabei kommen in der Regel verschiedene Arten von Sensoren sowie eine Software zum Einsatz, die gesammelte Daten speichert, darstellt und für weitere Auswertungen bereitstellt. Damit sorgt die Einführung eines Energie- bzw. Data-Monitoring-Systems für Transparenz von relevanten Daten. Daraus lassen sich dann Einsparpotenziale und notwendige Investitionen ableiten.

Maschinenüberwachung
Energieströme sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Um sie zu erkennen, brauchen Unternehmen Hilfsmittel, wie beispielsweise Sensoren. Damit diese Daten sammeln können, werden sie an den entsprechenden Maschinen, in den gewünschten Räumen oder in der Unterverteilung installiert. Sie können schnell und im laufenden Betrieb an den Energieverbrauchern angebracht werden – und liefern sofort und auf die Sekunde genau Messwerte. Diese Sensoren sind miteinander vernetzt. Ihr zusätzlicher Nebeneffekt: Sie sparen Kosten, die sonst für die regelmäßige Ablesung des Verbrauchs anfallen würden. Die Sensoren senden ihre Informationen an einen zentralen Online-Monitor, über den jeder Mitarbeiter den Stromverbrauch ablesen kann.

Energie und Geld sparen
Ein bewusster Umgang mit Energie lohnt sich für den Geldbeutel – sowohl für Privathaushalte als auch für Unternehmen oder Kommunen. Investitionen in die Energieeffizienz, etwa in ein Energiemonitoring-System oder die Umstellung der Produktion auf erneuerbare Energien, erzielen derzeit sogar höhere Renditen als sichere Anlagen auf dem Kapitalmarkt. Aber nicht nur das: Eine höhere Energieeffizienz macht Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb konkurrenzfähiger. Denn: Wer weniger Ressourcen verbraucht und damit weniger Emissionen ausstößt, spart Energie und Geld und schützt gleichzeitig die Umwelt.

Unser ausführliches Whitepaper zum Thema Energiemonitoring und Energieeffizienz können Sie hier kostenlos downloaden.

Inhalt: 1 Whitepaper mit 9 Seiten im DIN A4 Format.

Leseprobe: Unter Energiemonitoring verstehen Experten die Erfassung, Kontrolle und Steuerung von Verbrauchsdaten. Hiermit ist nicht nur der Stromverbrauch gemeint. Sensoren erfassen verschiedenste Arten von Daten, beispielsweise Strom, Temperatur und Wasser. Mit Hilfe der so gewonnenen Daten lässt sich der Verbrauch aktiv steuern und damit können Kosten gesenkt werden. Was und wieviel überwacht werden soll, hängt ganz von den Zielen des Monitorings ab: So lässt sich natürlich nur die Heizung „überwachen.“ Es ist aber auch möglich, komplexe und integrierte Energiesysteme für das Sparen zu verwenden.

Über B2B LeadFactory

Die B2B LeadFactory ist ein führender Anbieter für digitale Geschäftsanbahnung und unterstützt B2B Unternehmen dabei, mit Hilfe intelligenter Daten neue Kunden für Ihre Produkte zu gewinnen und Vertriebsergebnisse zu maximieren. Darüber hinaus bietet die B2B LeadFactory umfassende Services zur Aktivierung und Weiterqualifizierung bereits vorhandene Kunden- und Interessentenpotenziale an.

Die B2B LeadFactory verfügt über eine der größten branchenübergreifenden Entscheiderdatenbanken mit mehr als 2,3 Mio. Ansprechpartnern in 1,3 Mio. Unternehmen. Durch höchste Präzision in der Zielgruppenansprache, intelligente Online-Formate und individuelle Leadveredelung führt die B2B LeadFactory Anbieter effektiv mit passenden, investitionsbereiten Entscheidern zusammen.

Das Unternehmen wurde 2013 in Hamburg mit der Zielsetzung gegründet, digitale Leadgenerierung für Kunden in den Branchen HR, Sales & Marketing, IT und dem produzierenden Gewerbe zu revolutionieren. Mit der Erfahrung aus mehr als 250 B2B-Kundenprojekten realisieren die Mitarbeiter der B2B LeadFactory GmbH richtungweisendes Lead Relationship Management.

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EDL-G: 2019 erneute Energieauditpflicht für viele Unternehmen

>>> Zu spätes Handeln kann teuer werden
>>> Audit kann zusätzliche Einsparmöglichkeiten aufdecken

Kehl, 24.01.2019 – Alle größeren Unternehmen müssen 2019 erneut ein Energieaudit durchführen. Hierauf macht die unabhängige Energieberatung Energie Consulting GmbH (ECG) aus Kehl aufmerksam. Gesetzliche Grundlage ist das seit April 2015 geltende Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G), das alle vier Jahre ein Audit vorschreibt. Wer es nicht schafft, das verpflichtende Audit fristgerecht abzuschließen, dem drohen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro sowie Ordnungswidrigkeitsverfahren. Die ECG empfiehlt daher, die Durchführung des Audits schon im ersten Quartal in die Wege zu leiten. So lassen sich unnötige Strafen vermeiden und zusätzliche Energieeinsparpotentiale schon frühzeitig erkennen.

Betroffen von der erneuten Auditpflicht sind grundsätzlich alle Unternehmen und deren Betriebsstätten, die nicht als KMU (kleine und mittlere Unternehmen) eingestuft sind, und deren letztes Audit länger als drei Jahre zurück liegt. Ausgenommen sind lediglich Unternehmen, die bereits ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) eingerichtet haben. Das Audit muss von einer qualifizierten und vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zugelassenen Person durchgeführt werden (siehe § 8b EDL-G). Die Audits sowie die Einhaltung der Fristen werden vom BAFA stichprobenartig überprüft.

Der Aufwand für die jetzt anstehenden Folgeaudits ist dabei beträchtlich: Der Gesetzgeber fordert, dass Unternehmen mit mehreren gleichartigen Standorten jetzt solche heranziehen, die bislang nicht untersucht wurden. Auch dürfen keine Zeiträume analysiert werden, die bereits Grundlage vorheriger Audits waren. Dr. Wolfgang Hahn, Geschäftsführer der ECG, rät deshalb zur Eile: „Erfahrungsgemäß wird die Nachfrage nach Auditierungen in der zweiten Jahreshälfte steigen. Es gibt zudem nur wenige qualifizierte Auditoren, und die Folgeaudits bleiben aufwändig. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Unternehmen das Audit bei zu spätem Beginn nicht fristgerecht fertigstellen können. Da das BAFA streng kontrolliert, drohen empfindliche Strafen. Wer sich rechtzeitig kümmert, ist auf der sicheren Seite und kann dieses Risiko abwenden.“

Außerdem spricht laut Hahn noch ein weiterer Punkt für das schnellstmögliche Angehen der Audits: „Dadurch, dass die Unternehmen soweit möglich neue Daten heranziehen müssen, bietet dies den Unternehmen die große Chance, zusätzliche Energieeinsparpotentiale aufzudecken. Je eher man dies macht, desto mehr lässt sich letztlich sparen.“

Weitere Informationen zur Energieauditpflicht und den Beratungsangeboten der ECG erhalten Interessenten unter folgendem Link: https://www.energie-consulting.com/energiedienstleistungsgesetz/ oder unter der Telefonnummer +49 78 54 / 98 75-0.

Die 1986 gegründete ECG mit Sitz in Kehl ist das größte unabhängige Beratungsunternehmen in Energiefragen in Deutschland und Europa. Das Unternehmen betreut gegenwärtig den Einsatz und Einkauf von rund 20.000 GWh Strom sowie rund 15.000 GWh Erdgas. Über 2.000 Kunden in Deutschland sowie im europäischen Ausland sind derzeit unter Vertrag; der Fokus liegt dabei auf mittelständischen Betrieben aus produzierenden Gewerben. Aber auch große Industrieunternehmen wie Henkel, Axel-Springer, Berliner Zeitungsverlag, Wieland-Werke gehören zum Kundenkreis. Mit rund 50 Mitarbeitern erwirtschaftet ECG einen jährlichen Umsatz von ca. 5 Mio. Euro. Geschäftsführer sind Dr. Wolfgang Hahn, Dr. Jürgen Joseph und Jörg Scheyhing.
Weitere Informationen über die ECG unter www.energie-consulting.com

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77694 Kehl-Goldscheuer
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Minol: Energieeffizienz-Richtlinie verabschiedet: Europa stellt auf Fernablesung und monatliche Verbrauchsinformationen um

Ab Oktober 2020 neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler sollen fernablesbar sein. Hausbewohner in den EU-Staaten haben ab 2022 ein Recht auf monatliche Verbrauchsinformationen.

In Europa gelten künftig neue Regeln für Energieeffizienz: Die novellierte Energieeffizienz-Richtlinie (European Energy Directive, kurz EED) wurde am 21. Dezember 2018 im offiziellen Amtsblatt der EU veröffentlicht und ist am 25. Dezember 2018 in Kraft getreten. Die Mitgliedstaaten haben nun bis zum 25. Oktober 2020 Zeit, die Vorgaben der EED in nationales Recht umzusetzen. Das übergeordnete Ziel der Richtlinie ist es, den Energieverbrauch in der EU bis zum Jahr 2030 um 32,5 Prozent gegenüber dem 2007 prognostizierten Verbrauch zu senken. Zusätzlich haben sich die Mitgliedstaaten an jährliche Einsparungen um 0,8 Prozent gebunden. „Ein wichtiger Faktor für die Energieeffizienz in Gebäuden ist das Verbrauchsverhalten der Bewohner: Sie sollen künftig viel besser nachvollziehen können, wie sich ihr Verhalten auf die Energiekosten auswirkt. Das ermöglicht ihnen, zeitnah zu reagieren und den Verbrauch sowie die Kosten zu senken“, sagt Jens Wierichs, Leiter Produktmanagement bei Minol.

Fernablesung löst manuelle Ablesung ab
Die EED schafft die Grundlage für mehr Verbrauchstransparenz, indem sie die Fernablesung zum Standard macht. Laut Art. 9a, § 4 sollen ab 25. Oktober 2020 neu installierte Zähler und Heizkostenverteiler fernablesbar sein, wenn dies technisch machbar, kosteneffizient durchführbar und im Hinblick auf die möglichen Energieeinsparungen verhältnismäßig ist. Bereits installierte, nicht fernablesbare Zähler und Kostenverteiler sollen bis 2027 mit dieser Funktion nachgerüstet oder durch fernablesbare Geräte ersetzt werden, es sei denn, es wird nachgewiesen, dass dies nicht wirtschaftlich ist. „Wie sie die Fernablesung technisch umsetzen, bleibt den Mitgliedstaaten überlassen. Infrage kommen beispielsweise Walk-by-Systeme, bei denen der Ableser die Verbrauchswerte außerhalb der Wohnungen quasi im Vorbeigehen erfasst, und natürlich die automatische Zählerablesung ganz ohne manuelle Schritte – das sogenannte Automatic Meter Reading (AMR)“, erklärt Wierichs.

Monatliche Verbrauchsinformationen via Internet
Sinn und Zweck der Fernablesung ist es, die Verbrauchswerte künftig mindestens einmal pro Monat zu erfassen und den Bewohnern bereitzustellen. Spätestens zum 1. Januar 2027 soll es in ganz Europa soweit sein – eine manuelle Ablesung mit Zugang zur Wohnung soll es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr geben (Art. 10a mit Anhang VIIa). Doch schon vorher sollen die Verbrauchswerte bei manueller Ablesung zweimal unterjährig zur Verfügung gestellt werden – außerhalb der Heizperiode kann die Information entfallen. Die Bewohner von Gebäuden mit Fernablesung sollen schon ab 1. Januar 2022 mindestens einmal monatlich aktuelle Verbrauchsinformationen erhalten. „Die bisherige, jährliche Heizkostenabrechnung wird also durch unterjährige Verbrauchsinformationen ergänzt, auf die Bewohner ganz einfach zum Beispiel per App auf dem Smartphone zugreifen können. Das wird viele Verbraucher stärker für den bewussten Umgang mit Energie sensibilisieren“, erklärt der Minol-Experte.

Fernablesung ist Basis für Digitalisierung
Verbindlich für die deutsche Wohnungswirtschaft sind die Vorgaben aus Brüssel erst dann, wenn die EED in deutsches Recht umgesetzt wird. „Doch auch unabhängig von der Gesetzgebung gibt es viele Gründe, schon jetzt auf ein Fernablese-System umzurüsten. Es ist die Basis für die Digitalisierung der Prozesse und Geschäftsmodelle in der Wohnungswirtschaft“, erklärt Wierichs. Alle Verbrauchsinformationen liegen zum Stichtag vor und fließen vollständig in die Abrechnung ein, Schätzungen sind nicht mehr nötig – das verbessert und beschleunigt die Abrechnung. In moderne Fernablese-Systeme wie Minol Connect lassen sich zudem außer der Messtechnik für Wärme und Wasser auch viele weitere mit Sensoren ausgestattete Geräte im Gebäude einbinden, etwa Rauchwarnmelder, Temperatur- und Feuchtesensoren, Gas- und Stromzähler usw. Je nachdem, welche Komponenten in dieses „Internet der Dinge“ integriert sind, können Wohnungsunternehmen und Verwalter webbasierte Services für sich und ihre Kunden realisieren – ganz im Sinne großer Zukunftstrends wie Smart Energy, Smart Living und Smart City.

Minol ist ein weltweit führender Dienstleister für die Immobilienwirtschaft. Hauptsitz ist Leinfelden-Echterdingen, 20 Niederlassungen sichern die Präsenz in ganz Deutschland. Rund um die Abrechnung der Energiekosten bietet Minol eine Reihe von Services, um die Betriebskosten zu minimieren und Immobilien rechtssicher zu verwalten – darunter die Legionellenprüfung des Trinkwassers und ein Service rund um Rauchwarnmelder. Das Unternehmen unterstützt die Immobilienwirtschaft bei der Digitalisierung ihrer Prozesse und bei der Umsetzung von Zukunftsszenarien wie Smart Home, Smart Care und Smart City. Es gehört zur Minol-ZENNER-Gruppe, die weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter beschäftigt und in mehr als 60 Ländern mit Tochtergesellschaften und Vertriebspartnern vor Ort ist. Mehr Informationen unter www.minol.de und www.minol.de/minol-zenner-gruppe

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Nikolaus-Otto-Straße 25
70771 Leinfelden-Echterdingen
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Helle Freude!

Große Fensterflächen bringen Licht ins Haus – mit vielen Vorteilen

Großflächige Fenster, die viel Tageslicht ins Innere lassen, gewähren nicht nur einen großzügigen Blick nach draußen. Sie nutzen wärmendes Sonnenlicht als kostenlose Heizquelle in der kalten Jahreszeit – und sie haben einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Leistungsfähigkeit.

Ein Blick auf Neubaugebiete und Sanierungsobjekte zeigt: Kleine Fenster sind passe, der Trend geht zu großflächigen Fenstern, oft zu ganzen Fensterfronten oder verglasten Dachgiebeln. Ob es nun die Sehnsucht ist, sich die Natur ins Haus zu holen oder einfach der Wunsch nach hellen, lichtdurchfluteten Räumen – diese moderne Fensterarchitektur hat auf jeden Fall Vorteile.

Wärmer, gesünder, leistungsfähiger
So können durch großzügige Fensterflächen die Wärmegewinne der Wintersonne genutzt werden, um wertvolle Heizenergie einzusparen. Glasscheiben mit einem hohen Energiedurchlassgrad (g-Wert) tragen zur passiven Unterstützung der Heizung bei. Nicht zu unterschätzen ist die Wirkung von Licht auf unser Befinden, wie Erkenntnisse aus der Forschung belegen. Tageslicht in Gebäuden hat eine große Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden sowie einen positiven Einfluss auf Leistungsfähigkeit und Konzentration. Auch die Stimmung ist stark abhängig vom Licht. Kommt viel Licht ins Haus, wirkt dies aufhellend aufs Gemüt.

Holzfenster erlauben schlanke Profile
Damit so viel Licht wie möglich ins Haus geholt werden kann, sind schlanke Fensterprofile von Vorteil. So können die Bewohner von einem maximalen Glasanteil profitieren. Rahmen aus Holz oder Holz-Aluminium sind hierfür sehr gut geeignet. „Holz- und Holz-Alufenster erlauben extrem schlanke Profile bei gleichzeitig besten Wärmedämmwerten“, weiß Heinz Blumenstein vom Bundesverband ProHolzfenster e.V. „Damit kann das Tageslicht optimal genutzt werden. Und gleichzeitig eröffnen sich viele architektonische Möglichkeiten in der Fassadengestaltung bei Sanierung und Neubau.“

Weitere Informationen und ein Fachbetriebsverzeichnis gibt es unter www.proholzfenster.de. Unter www.holzfensterberatung.de können Verbraucher Kontakt zu Experten des Bundesverbandes ProHolzfenster aufnehmen. Bundesverband ProHolzfenster

Der Bundesverband ProHolzfenster e.V. (BPH) gründete sich 1994 (damals unter der Bezeichnung Initiative ProHolzfenster e.V.). Mitglieder sind Fensterhersteller, Zulieferfirmen, Architekten und Planer, die vom hochwertigen Produkt Holzfenster und Holz-Alu-Fenster überzeugt sind. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt, über die Vorteile des nachhaltigen Werkstoffs Holz im Fenster- und Türenbau zu informieren.

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Bildquelle: Bundesverband ProHolzfenster/Klenner

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Mit vier einfachen Maßnahmen, die Heizkosten im Altbau senken

Initiative WÄRME+ gibt praktische Tipps für mehr Energieeffizienz

Mit vier einfachen Maßnahmen, die Heizkosten im Altbau senken

(Bildquelle: @Wärme+/Stiebel Eltron)

Mit dem Beginn der Heizperiode schießen die Kosten für Raumwärme wieder in die Höhe, auch, weil in Deutschland seit Mitte August die Heizölpreise in Deutschland stetig steigen. Mit 88,1 Cent pro Liter Heizöl wurde Anfang November der diesjährige Höchststand im Bundesdurchschnitt erreicht. Dieser Umstand und der damit verbundene Nebenkostenblock trifft vor allem Bewohner von Altbauten, denn hier sind Heizungsanlage und Dämmung selten so zeitgemäß wie in modernen Neubauten. Doch auch in älteren Bestandsbauten ist es möglich, Heizenergie zu sparen und damit Kosten zu minimieren. „Bereits mit relativ geringem Aufwand und wenigen Maßnahmen können Eigentümer und auch Mieter an der Heizkostenschraube drehen und gleichzeitig von mehr Wohnkomfort profitieren“, stellt Björn Busse von der Initiative WÄRME+ fest. Sinnvoll ist vor allem der Einbau moderner Thermostatventile, ein hydraulischer Abgleich der Heizung, das Dämmen von Rohrleitungen oder auch der Austausch der Heizungsumwälzpumpe. Die Kosten dafür müssen die Bewohner nicht alleine tragen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAfA, fördert die Optimierungsmaßnamen der Heizungsanlage in Bestandsimmobilien. Nähere Informationen und Beratung bietet das Fachhandwerk.

Thermostatventile: Effizient und komfortabel
„Am einfachsten umzusetzen ist sicher der Austausch veralteter Thermostatventile an den Heizkörpern“, erklärt Björn Busse. Denn die alten Thermostate lassen sich häufig nur sehr ungenau regeln und halten die gewünschte Temperatur nicht konstant. Abhilfe schaffen moderne elektronische Ventile, die in wenigen Handgriffen gegen die vorhandenen Regler ausgetauscht werden. „Das Einsparpotential ist hoch: In einer 70 Quadratmeter großen Altbauwohnung lassen sich mit der elektronischen Variante die Heizkosten jährlich um bis zu 150 Euro reduzieren.“ Gleichzeitig passen sich die modernen Thermostate durch Temperatur- und Zeitsteuerung den individuellen Nutzungsgewohnheiten an – ein deutlicher Komfortgewinn für die Bewohner.

Intelligente Einzelraumregelungen mit Funkanbindung gehen noch einen Schritt weiter. Damit lässt sich für jeden Raum die individuelle Wohlfühltemperatur einstellen – ganz komfortabel per App, vom heimischen Sofa oder auch von unterwegs. Zusätzlich können diese Systeme mit der Heizungsanlage kommunizieren und so den Energieverbrauch weiter reduzieren.

Hydraulischer Abgleich für gleichmäßige und effiziente Wärmeverteilung
Experten schätzen, dass rund 80 Prozent der Heizanlagen in Wohngebäuden hydraulisch nicht richtig eingestellt sind. Dadurch kommt es zu überversorgten Heizkörpern in der Nähe des Heizkessels und nicht ausreichend versorgten Heizkörpern in weiter entfernten Bereichen des Hauses, zum Beispiel in den oberen Etagen. „Mit einem hydraulischen Abgleich lassen sich leicht 15 Prozent der Heizkosten einsparen“, stellt Björn Busse fest. Für den Abgleich ermittelt der Fachhandwerker für jeden Raum die Heizlast, unter Berücksichtigung von Außenflächen, Wänden, Decken, Fenstern und Türen, und vergleicht sie mit der Heizleistung der vorhandenen Heizkörper. Aus diesen Faktoren und der Entfernung zur Heizungsumwälzpumpe berechnet er dann die optimalen Einstellwerte für die Thermostatventile, die die Durchflussmenge des Heizwassers am Heizkörper regulieren. Dadurch ist sichergestellt, dass die Heizung die Wärme gleichmäßig und effizient im Haus dort verteilt, wo diese benötigt wird.

Einsparpotenzial Heizungsumwälzpumpe
Für deutlich mehr Energieeffizienz sorgt auch eine moderne Heizungsumwälzpumpe. Die Investition macht sie sich bereits nach drei bis vier Jahren bezahlt. Eine alte Pumpe ist einer der größten Stromverbraucher im Haushalt, sie kann jährlich etwa 150 Euro an Energiekosten verursachen. Eine moderne Heizungsumwälzpumpe mit elektronischer Steuerung hingegen arbeitet so sparsam, dass nur noch rund 15 Euro im Jahr anfallen. Ein altes, ungeregeltes Gerät wälzt das Wasser das ganze Jahr über und immer mit voller Leistung im Rohrnetz um, auch, wenn die Heizungsventile im Sommer geschlossen sind. Eine moderne Hocheffizienzpumpe dagegen erkennt den tatsächlichen Heizbedarf im Haus und passt die Leistung sowie den Wasserdruck automatisch an. Zudem läuft sie nur dann, wenn sie gebraucht wird, in den Sommermonaten schaltet sie sich automatisch ab.

Einfach und kostengünstig: Rohre dämmen
Eine nur geringfügige Investition stellt das Dämmen der Heizungsrohre dar. Es hat zudem den Vorteil, dass der Bewohner diese Maßnahme leicht selbst übernehmen kann: Um die Heizungsrohre werden einfach vorgefertigte Schaumstoff-Dämmschläuche herumgelegt. Dabei sollte die Dicke der Dämmung mindestens dem Rohrdurchmesser entsprechen, im Idealfall doppelt so stark sein. Wichtig ist, die Rohre immer einzeln zu dämmen, sonst kann es passieren, dass über die Vor- und Rücklaufleitung Wärme ausgetauscht wird.

Weitere Informationen rund ums Heizen gibt es unter www.waerme-plus.de

Über die Initiative WÄRME+
Für viele Hausbesitzer stehen in den kommenden Jahren Investitionen in eine zeitgemäße Hauswärmetechnik an. Mit einem umfassenden Informations- und Serviceangebot klärt die Initiative WÄRME+ darüber auf, wie eine effiziente Anlagentechnik zu einer intelligenteren Energienutzung in Haus und Wohnung beitragen kann. Im Fokus stehen dabei innovative Lösungen wie die Wärmepumpe, die dezentrale Warmwasserbereitung mit elektronischen Durchlauferhitzern, die elektrische Fußbodenheizung und die Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung. Zu den Mitgliedern der Initiative zählen die Unternehmen AEG Haustechnik, Clage, DEVI, Dimplex Deutschland, Stiebel Eltron und Vaillant sowie der Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI) und die HEA Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung.

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Energieeffizienz in Unternehmen – Presseinformation der pesContracting GmbH

Kosten reduzieren und Effizienz steigern – bei jeder Unternehmensgröße

Energieeffizienz in Unternehmen - Presseinformation der pesContracting GmbH

Neue hocheffiziente Pumpen sorgen für eine optimale Kühlung der Druckanlagen bei Aumüller (Bildquelle: Aumüller Druck GmbH)

Das Thema Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Ein Schlüsselelement dazu sind energieeffiziente Systeme. Für Unternehmen lohnt sich Energieeffizienz gleich mehrfach: Zum einen sparen sie Energiekosten und stärken ihre Wettbewerbsfähigkeit. Zum anderen reduzieren sie ihren CO2-Verbrauch, schonen so das Klima und stellen ihr Geschäftsmodell auf ein zukunftsfähiges, nachhaltiges Fundament. Das gilt insbesondere für Pumpenbetreiber. Viele setzen auf funktionierende, aber energieintensive Pumpenanlagen und vermeiden Investitionen in eine verbrauchseffiziente Umrüstung. Dass es auch anders geht, zeigt die pesContracting GmbH aus dem bayerischen Obermotzing mit ihren pesConcept Finanzierungsmodellen für die Pumpenmodernisierung.

Kleine und mittlere Firmen – KMU – nutzen Energieeinsparpotenziale und damit verbundene Kostenreduzierungen oft nicht, weil sie den dafür erforderlichen Umrüstungsprozess scheuen. Dabei ist gerade eine Modernisierung im Gebäudesektor, insbesondere die Umrüstung des Pumpensystems, eine einfache Methode, enorme Energieeinspar- und Kostenvorteile zu erzielen. Die Unternehmensgröße spielt dabei keine Rolle, wie Olaf Behrendt, Vertriebsleiter der pesContracting GmbH, die Vorzüge der modernen Technik erklärt: „Ein Pumpentausch lohnt sich auch dann, wenn der derzeitige Pumpenbestand noch keine Alterungserscheinungen zeigt. Im Vergleich zu älteren Modellen verbrauchen hocheffiziente Systeme, wie beispielsweise moderne Grundfos-Pumpen, bis zu 80 Prozent weniger Strom.“

Geld sparen und die Umwelt schonen
Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen Wege finden, die Betriebskosten möglichst gering zu halten. Zusätzlich gewinnen nachhaltige und energieeffiziente Lösungen immer mehr an Bedeutung. Das erkannte auch die Druckerei Aumüller: „Nachdem 2014 immer wieder Probleme mit den alten Kühlwasserpumpen auftraten, entschlossen wir uns 2015 für die Sanierung unseres Kühlsystems mit neuen, energieeffizienten Pumpen“, berichtet Volker Dollinger, technischer Leiter der Druckerei Aumüller. Eine Entscheidung, die sich buchstäblich auszahlt. Durch den reduzierten Energieverbrauch spart der Druckspezialist nun jeden Monat rund 660 Euro. Auf eine Laufzeit von 15 Jahren gerechnet ergibt das eine Einsparung von 118.800 Euro (Basis: aktueller Strompreis) – und zudem eine klimafreundliche CO2-Reduzierung von 420.000 kg/CO2.

Planung und Kostensicherheit im Komplettservice
Aber nicht nur in punkto Klimaschutz, Energie- und Kosteneffizienz können die pesConcept Modelle überzeugen. Für das DONAUISAR Klinikum Deggendorf war zum Beispiel der umfassende Komplettservice ein entscheidendes Kriterium. Konkret heißt das: Unternehmen können komplett ohne Investition und ganz bequem auf modernste Pumpen umrüsten und profitieren dabei von kostenlosen Leistungen wie Bestandsaufnahme und Umrüstungsplanung sowie weiteren Services wie etwa Fernwartung, Pumpeninbetriebnahme vor Ort, Erfassung und Auswertung der Energiebilanz. Finanziert wird die Umrüstung über die Energieeinsparung bei den Unternehmen – und die bleiben liquide und handlungsfähig. So sieht es auch Jürgen Kannemann, Abteilungsleiter Finanz- und Dienstleistungsmanagement im DONAUISAR Klinikum Deggendorf: „Durch die nachvollziehbare Berechnung der Einsparpotenziale haben die Experten von pesConcept schnell unser Vertrauen gewonnen. Außerdem hätten wir mindestens noch ein Planungsbüro und einen Fachbetrieb für den Einbau beauftragen müssen.“

Der Umwelt zuliebe
Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2017 zählen sich über 25 Mio. Bürger in Deutschland zu der Gruppe, der es wichtig ist, Energie zu sparen. Das sieht Behrendt auch auf Unternehmer- bzw. Kundenseite: „Nicht jedem Unternehmen geht es vorrangig um Kostenreduzierung oder die Sanierung des Altbestands. Wir sehen, dass es vielen Pumpenbetreibern auch um nachhaltige Prozesse und umweltfreundlichere Arbeitsplätze geht“, hat der Vertriebsexperte festgestellt. Auf mehr Umweltschutz setzt auch das Kloster Benediktbeuern. Experten von pesConcept entwickelten für das ehrwürdige Kloster ein Umrüstungskonzept, das ökonomischen und ökologischen Aspekten gerecht wird. Ob mittelständisches Familienunternehmen, moderne Hochleistungsklinik oder Kloster mit über 1000 Jahre alter Geschichte – ein Pumpenaustausch ist trotz aller Unterschiede machbar und bringt viele Vorteile.

Weitere Informationen unter http://pesconcept.de/

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Die pesContracting GmbH hat sich seit 2014 auf den Austausch alter Pumpensysteme gegen moderne, energieeffiziente Pumpentechnik spezialisiert. Mit dem speziell entwickelten Energieeinspar-Konzept pesConcept ermöglicht das Unternehmen eine Umrüstung ohne Investitionskosten für die Betreiber. Mit Hilfe verschiedener Finanzierungsmodelle können Kunden sofort von den Energieeinsparungen profitieren – bilanzneutral und ohne Risiko. In enger Zusammenarbeit mit Industrie und qualifizierten Fachbetrieben realisiert die pesContracting GmbH nach individuellem Kundenbedarf die Planung und Umsetzung von entsprechenden Projekten. Mit dem Vertrieb hocheffizienter Pumpensysteme erzielt das pesConcept eine sofortige Reduktion der Gesamtenergiekosten. Zudem schafft der Einsatz moderner Pumpen eine projektbezogene CO2-Ersparnis von mehreren Tonnen jährlich.

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Checkliste Fertighaus: Fingerhut Haus gibt Leitfaden

Anbieter, Vorschriften, Energieeffizienz und vieles mehr: Worauf sollte ein Bauherr vor dem Fertighausbau achten?

Neunkhausen, 06. Dezember 2018 – Der Markt der Fertighausanbieter ist groß und wächst stetig. Interessenten sollten bei der Suche nach einem entsprechenden Partner hinter die Fassade schauen und sich ein genaues Bild von den Leistungen des Anbieters machen. Darüber hinaus gilt es, die eigenen Vorstellungen zu definieren und deren Umsetzbarkeit zu prüfen. Der Fertighaus-Spezialist Fingerhut Haus ( www.fingerhuthaus.de) gibt eine Checkliste.

Es gilt einige Faktoren vor dem Hausbau zu beachten bzw. durchzuführen, damit der Traum vom Haus Realität wird. Fingerhut Haus hat wichtige Maßnahmen zusammengefasst, wie Planungssicherheit erlangt werden kann:

1. Eigene Vorstellungen definieren
2. Bebauungsplan bei der Grundstücksauswahl prüfen
3. Musterhausaustellungen besuchen
4. Informationen über den Fertighaushersteller einholen (Referenzhäuser, Historie des Unternehmens, Fremdanbieter oder eigene Herstellung etc.)
5. Energieeffizienzkriterien und Bauweise des Herstellers prüfen
6. Kosten und Zahlungsrhythmus in Erfahrung bringen

Bevor der passende Fertighausanbieter gesucht wird, sollten künftige Bauherren zunächst ihre Wünsche zu Papier bringen. Dabei spielen vor allem grundlegende Eigenschaften wie Stil bzw. Architektur des Hauses, die Größe, aber auch zunehmend Kriterien wie Energieeffizienz und Einsparpotenziale eine maßgebliche Rolle. Aber auch das Grundstück muss dies abdecken können. Daher sollte der Bebauungsplan vorab auf Machbarkeit überprüft werden. In diesem von der jeweils zuständigen Gemeinde bzw. Stadt festgelegten Bauleitplan ist geregelt, in welcher Art und Weise ein Grundstück bebaut und genutzt werden darf. Der Plan zeigt auch Kenngroßen wie beispielsweise die Anzahl der erlaubten Stockwerke und viele mehr an.

Ein Bild machen: Im Musterhaus und im Internet
Um einen guten Überblick über die Anbieter zu erhalten, sollten Interessenten Musterhaus-Ausstellungen besuchen. Dort erschließt sich das Angebot und die Optik der Häuser lässt sich begutachten. Zudem können sich Bauherren dort und über die Internetrecherche zu den Kompetenzen des Anbieters informieren. Interessenten sollten unter anderem darauf achten, wie lange das Unternehmen am Markt ist und ob es die Häuser selbst herstellt oder sie für einen Fremdanbieter vermarktet. Außerdem sollte der Hersteller Referenzobjekte vorweisen können.

Energieeffizienz, Einsparpotenziale und Preistransparenz
Energieeffizienz ist heute ein entscheidendes Thema beim Hausbau. Der Hersteller sollte hier bereits gewisse Grundvoraussetzungen bieten, die von vornherein zu einem hohen Standard in diesem Bereich führen. Dabei ist unter anderem entscheidend, aus welchem Material das Haus gebaut wird und wie die Dämmung ist.

Beispielsweise verfügen Häuser von Fingerhut über die thermische Gebäudehülle ThermLiving. Diese besteht aus energetisch aufeinander abgestimmten Komponenten, die sich überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen zusammensetzen. Außerdem baut Fingerhut ausschließlich auf Konstruktionsvollholz (KVH), das höchste Qualitätsanforderungen erfüllt. Zudem bietet Fingerhut Konzepte, um mit der richtigen Kombination aus modernen Heizungsanlagen und alternativen Energiequellen sowie Wärmedämmung signifikante Einsparungen zu erzielen.

Über derartige Möglichkeiten sollten sich Bauherren vor dem Hausbau umfassend informieren, um nachhaltig von Einsparungen und Wohnqualität zu profitieren. Außerdem sollte vorab geklärt werden, ob das Unternehmen eine Anzahlung bei Vertragsabschluss veranschlagt oder Zahlungen in Stufen erfolgen (beispielsweise nach Bauantrag, nach Aufstellung, nach Übergabe). So ist volle Kostenkontrolle gegeben.

Die Fingerhut Haus GmbH & Co. KG mit Sitz in Neunkhausen im Westerwald hat sich auf die industrielle Herstellung maßgeschneiderter Fertighäuser spezialisiert. Dies reicht vom Einfamilienhaus und Landhaus über die Stadtvilla und den Bungalow bis zum Mehrfamilienhaus und Zweckbau. Dabei zählen unter anderem das energieeffiziente sowie barrierefreie Bauen zu den Kernkompetenzen. Das familiengeführte Traditionsunternehmen ist bereits seit 1903 tätig und errichtete einst als Zimmerei und Sägewerk in Neunkhausen hochwertige Fachwerkhäuser. Im Jahr 1950 wurde das Unternehmen Fingerhut gegründet, das auf Grund der steigenden Nachfrage nach Fertighäusern den Fokus auf die Entwicklung von Kompletthäusern mit vollständiger Unterkellerung legte. Seit Herbst 2011 präsentiert Fingerhut Haus auf dem Firmengelände in Neunkhausen das neue „Kreativzentrum“, in dem auf rund 700m² vielfältige Muster und Varianten der Innenausstattung ausgestellt werden. Ein modern ausgestattetes Musterhaus steht am Standort in Neunkhausen, weitere neun Musterhäuser sind bundesweit zu besichtigen.
Weitere Informationen unter www.fingerhuthaus.de

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Fingerhut Haus GmbH & Co. KG
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Hauptstraße 46
57520 Neunkhausen/WW.
02661 95640
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Sicher durch die Adventszeit

ELEKTRO+ erklärt, worauf man bei Lichterketten achten sollte / FI-Schutz und Rauchmelder bannen Brandgefahr

Sicher durch die Adventszeit

(Bildquelle: @Elektro+/Hager)

Von Lichterketten über Leuchtfiguren bis hin zu beleuchteten Fensterbildern und Dekorationen – laut einer aktuellen Umfrage werden dieses Jahr rund 16 Milliarden Lämpchen in den Haushalten in Deutschland für feierlichen Adventsglanz sorgen. Dabei setzen immer mehr Verbraucher auf effiziente LED-Technik. „Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Energieverbrauch aus, sondern hat noch einen weiteren Vorteil“, erklärt Johann Meints von der Initiative ELEKTRO+. „Da LED-Leuchtmittel nicht so heiß werden, können sie auch gefahrlos in der Nähe von Papier, Stoffen oder ähnlich trockenen Materialien verwendet werden.“ Dennoch gilt es hinsichtlich der Sicherheit von Mensch und Gebäude während der Advents- und Weihnachtszeit einige Aspekte zu beachten. Denn neben der elektrischen Beleuchtung können auch Adventskränze, Kerzen oder Kaminfeuer schnell zur Gefahr werden. Mit den drei Tipps der Initiative ELEKTRO+ kann man entspannt und sicher die Feiertage genießen:

Tipp 1: Beim Lichterkettenkauf aufs Kleingedruckte achten
Wer sich für neue Lichterketten entscheidet, sollte auf geprüfte Qualität setzen und lieber ein paar Euro mehr ausgeben. Denn bei Billig-Produkten unbekannter Herkunft gibt es oftmals keinerlei Sicherheitsüberprüfung, es drohen Schwelbrände durch überhitzte Kabel oder defekte Lampen. „Wir empfehlen, beim Kauf auf die anerkannten Prüfsiegel GS- beziehungsweise VDE-Zeichen zu achten“, erklärt Johann Meints. Diese garantieren, dass die Produkte die europäischen Sicherheitsanforderungen einhalten. Wird die Weihnachtsbeleuchtung im Außenbereich eingesetzt, wo sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, sollte sie außerdem ausdrücklich für den Einsatz im Freien geeignet sein. Das Kennzeichen IP 44 gibt darüber Auskunft.

Tipp 2: Prüfen der vorhandenen Lichterdekorationen
Wird die Weihnachtsbeleuchtung aus dem Vorjahr vom Dachboden oder aus dem Keller geholt, sollte diese vor der Inbetriebnahme sorgfältig auf mögliche Beschädigungen geprüft werden. Sind einzelne Leuchtmittel kaputt und müssen ausgetauscht werden, unbedingt die zugelassene Wattstärke berücksichtigen. Leistungsstärkere Leuchtmittel können schnell eine hohe Hitze entwickeln und so zu Bränden führen. Wichtig ist außerdem, dass das neue Leuchtmittel auch für die Zahl der in der Kette vorhandenen Lichter geeignet ist. Ansonsten brennt das ausgetauschte Leuchtmittel entweder sehr hell und ist schnell wieder defekt, oder es brennt zu dunkel, was optisch sehr unschön ist.

Tipp 3: Schutzeinrichtungen kontrollieren und gegebenenfalls nachrüsten
Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es dennoch zu einem Defekt der elektrischen Adventsbeleuchtung kommen. Dann schützt ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) die Bewohner vor gefährlichen Stromunfällen. Damit der Schalter im Ernstfall auch einwandfrei funktioniert, sollte seine Funktionsbereitschaft regelmäßig überprüft werden. Dazu ist das Betätigen der Prüftaste des FI-Schalters im elektrischen Verteiler ausreichend. „Ist gar kein FI-Schalter vorhanden, kann dieser vom Elektrofachmann auch noch nachträglich in den Installationsverteiler integriert werden“, erläutert Johann Meints. Eine schnelle Alternative sind transportable FI-Schutzschalter, die wie ein Adapter zwischen die Lichterkette und die Steckdose geschaltet werden.

Auch Rauchwarnmelder sorgen in der Weihnachtszeit für Sicherheit – egal ob Brände durch defekte Lichterdekorationen oder brennende Kerzen ausgelöst wurden. Auch hier lohnt es sich, auf Qualität zu setzen. Empfehlenswert sind Rauchwarnmelder mit „Q“-Zeichen, das in Verbindung mit dem Prüfzeichen der Prüfinstitute VdS Schadenverhütung oder dem Kriwan Testzentrum verwendet wird. Für optimalen Schutz sollte die Einsatz- und Funktionsbereitschaft je nach Herstellerangabe – mindestens aber einmal im Jahr – durch das Drücken der Prüftaste am Rauchwarnmelder überprüft werden. Gibt das Gerät nach einigen Sekunden einen Signalton ab, ist es funktionstüchtig. Ertönt kein Signalton, müssen die Batterien gewechselt oder der komplette Melder ausgetauscht werden.

Die Standards der Elektroausstattung in Wohngebäuden zu verbessern und Bauherren, Modernisierer und Architekten herstellerübergreifend über die Vorteile einer zukunftssicheren Elektroinstallation aufzuklären, ist zentrales Anliegen der Initiative ELEKTRO+ ( www.elektro-plus.com). Die Initiative vereint die Fachkompetenz führender Markenhersteller und Verbände der Elektrobranche.

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