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Pressemitteilungen

Spende von E.DIS: Netzbetreiber unterstützt „Lebenshilfe“

Soziales Engagement bei E.DIS: Betreiber der Strom- und Gasnetze in Brandenburg spendet 5.000 Euro. Infos zu Erneuerbaren Energien unter www.e-dis.de.

Eberswalde. E.DIS steht als verlässlicher Partner nicht nur für einen sicheren Netzbetrieb, den Netzausbau für die Energiewende und Netzstabilität. Der Netzbetreiber in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern setzt auch einen Fokus auf das soziale Engagement. Seit vielen Jahren verzichtet ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS freiwillig auf die Auszahlung der Netto-Cent-Beträge ihres Gehalts. So tut die Belegschaft des Betreibers der Strom- und Gasnetze etwas für den guten Zweck. Die eingezahlte Summe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS wird anschließend durch den Konzern verdoppelt. Das soziale Engagement von E.DIS zahlt sich aus: Jüngst hat der Netzbetreiber eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an die „Lebenshilfe“ gGmbH Wohnstätten Barnim überreicht. Sie betreibt ein gemeindenahes, differenziertes, gestuftes Wohnangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit intellektueller Beeinträchtigung. „Wir wollen die wichtige und intensive Arbeit der zahlreichen amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gGmbH ,Lebenshilfe“ in der Schorfheide gern mit einem nennenswerten Betrag unterstützen“, begründete Dr. Andreas Reichel, Personalvorstand von E.DIS, das soziale Engagement des Netzbetreibers in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wer sich für den Netzbetrieb, die Netzsicherheit sowie Digitalisierung interessiert, klickt auf www.e-dis.de

Die Spende von E.DIS kommt aus dem Hilfsfonds „Restcent“. Seit 2003 zeigt sich der Experte für die Energiewende sozial engagiert und spendet regelmäßig an soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. „Das Prinzip unseres Hilfsfonds ist einfach“, sagte Fred Schulz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von E.DIS. „Wenn sehr viele Menschen im Konzern einen kleinen Beitrag leisten, kann dabei Großes herauskommen.“ Die Belegschaft des Netzbetreibers reicht regelmäßig Vorschläge ein, welche Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg unterstützt werden sollen. Ein Kuratorium von E.DIS entscheidet zweimal pro Jahr, wer von dem sozialen Engagement profitieren darf. Neben sozialen Einrichtungen unterstützt E.DIS auch verlässliche Partner wie die Freiwilligen Feuerwehren in der Region. Infos dazu unter: https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Wustermark/Energieversorger-bedankt-sich-mit-Spende-bei-Priorter-Feuerwehr

Seit Beginn der Aktion „Restcent“ hat der Netzbetreiber E.DIS bereits an zahlreiche soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gespendet. Damit zeigt das Unternehmen, das sich derzeit intensiv mit Erneuerbaren Energien und Digitalisierung beschäftigt, großes soziales Engagement. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen immer wieder auf wichtige soziale Projekte aufmerksam, die aus dem Hilfsfonds ,RestCent“ gefördert werden sollten. Darunter befinden sich auch zunehmend Vorschläge zur Unterstützung sozialer Projekte zur Unterbringung, Förderung, Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen“, schilderte Fred Schulz von E.DIS. Der Netzbetreiber informiert über Stromnetze, Gasnetze und den Netzausbau unter www.e-dis-netz.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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15517 Fürstenwalde/Spree
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E.DIS investiert neun Millionen Euro für die Energiewende

Der Netzbetreiber nimmt neuen Netzverknüpfungspunkt bei Stralsund für Strom aus Erneuerbaren Energien in Betrieb. Infos zum Netzausbau unter www.e-dis.de.

Demmin. Mecklenburg-Vorpommern spielt für das Gelingen der Energiewende eine wichtige Rolle. In der Küstenregion und im vorpommerschen Hinterland werden große Mengen an grünem Strom produziert. E.DIS als zuständiger Netzbetreiber leistet einen wichtigen Beitrag, dass der Strom aus Windkraft- und Photovoltaikanlagen an wind- und sonnenreichen Tagen abtransportiert werden kann. E.DIS hat in den vergangenen vier Jahren den Netzverknüpfungspunkt in der Ortslage Lüdershagen bei Stralsund komplett erneuert sowie signifikant erweitert und hierfür neun Millionen Euro investiert. Dieses Projekt für den Netzausbau und die Netzstabilität wurde jetzt abgeschlossen. E.DIS sorgt damit als verlässlicher Partner weiterhin für eine hohe Versorgungssicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Weitere Informationen zu Projekten für die Energiewende unter www.e-dis.de

Den Netzverknüpfungspunkt von E.DIS bei Stralsund gibt es bereits seit 39 Jahren. Mit ihm verknüpft der Netzbetreiber das Stromnetz von E.DIS (110 Kilovolt) mit dem Hochspannungsnetz des Verteilnetzbetreibers 50Hertz (220 Kilovolt). E.DIS versorgt über dieses Stromnetz unter anderem Stralsund, Grimmen und Greifswald sowie die Inseln Rügen, Hiddensee und die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. In den 1950er Jahren wurden elektrische Anlagen wie Stromtrassen und Umspannwerke ausschließlich für die Stromversorgung in Mecklenburg-Vorpommern gebaut. Die Energiewende erfordert nun eine Neuausrichtung des elektrischen Systems, sodass E.DIS sich kontinuierlich um den Netzausbau und die Netzstabilität in der Region kümmert. Denn in Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich mehr grüner Strom erzeugt als vor Ort verbraucht werden kann. Zum Netzausbau bei E.DIS für den Transport Erneuerbarer Energien gibt es hier weitere Informationen: https://www.youtube.com/watch?v=7mu64ykPzHU

Das abgeschlossene Bauprojekt des Netzbetreibers E.DIS spielt eine wichtige Rolle für das Gelingen der Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern. Michael Kaiser, Geschäftsführer von E.DIS Netz, sagt: „Derzeit werden etwa 210 Megawatt regenerative Leistung aus Windkraft in Vorpommern über den Netzverknüpfungspunkt Lüdershagen ins 220-kV Übertragungsnetz transportiert. Diese Anlage fungiert als zentraler Sammelknoten für die regenerative Leistung im Nordosten.“ Wird nun also zu viel Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt, leitet der Netzbetreiber E.DIS diesen über seine Hochspannungsleitung zum neuen Netzverknüpfungspunkt Lüdershagen bei Stralsund. Von dort fließt der grüne Strom über das nationale Verteilnetz von 50Hertz in die energiehungrigen Ballungsgebiete in West- und Süddeutschland. Weitere Informationen zum Netzausbau, zur Versorgungssicherheit und zur Energiewende unter www.e-dis.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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SH Netz testet 20 Prozent Wasserstoffbeimischung im Netz

SH Netz untersucht Endgeräte auf Verträglichkeit

20 Prozent Wasserstoff im Erdgasnetz. Ob Heizungen und andere Gasgeräte dies vertragen, untersucht derzeit die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) – unter Federführung ihrer Schwestergesellschaft Avacon in einem gemeinsamen Feldtest mit dem Deutschen Verband der Gas- und Wasserwirtschaft DVGW. Der Versuch findet in dem Ort Schopsdorf in Sachsen-Anhalt statt.

Das bestehende Gasnetz stellt einen idealen Speicher für grünes Gas dar, das mittels der Elektrolyse aus grünem Strom gewonnen wird. Die Power-to-Gas-Technologie kann die Dekarbonisierung des bislang vernachlässigten Wärmesektors vorantreiben. So hat die HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz kürzlich in Brunsbüttel die erste Anlage Schleswig-Holsteins zur Aufnahme von grünem Wasserstoff ins Erdgasnetz in Betrieb genommen.

Das Problem: Derzeit sind nur die Beimischung von wenigen Prozent ins Erdgasnetz zulässig. Um dies zu ändern, wurde das Projekt „Pilotversuch 20.-Vol% Wasserstoff“ gestartet. „Um die Energiewende nachhaltig zum Erfolg zu führen, brauchen wir neben einer reinen Stromwende auch eine Mobilitäts- und Wärmewende. Dies entlastest den Netzausbau und trägt dazu bei, dass mehr vor Ort erzeugte Energie im Rahmen der Sektorenkopplung auch vor Ort verbraucht wird. Power-to-Gas kann hier zu einem wichtigen Baustein werden.“, erläutert SH Netz-Vorstand Dr. Joachim Kabs.

Doch bisher stimmen die Rahmenbedingungen dafür nicht. Ohne Umstellung des Ablagen- und Umlagensystems ist die Technologie noch unwirtschaftlich. Zudem besteht in Sachen Aufnahmepotenzial der Gasnetze für grünen Wasserstoff noch einige Luft nach oben. Und dieses stellt SH Netz gemeinsam mit den Projektpartnern nun auf den Prüfstand. Bis zu zehn Prozent Wasserstoffbeimischung sind derzeit in Ortsnetzen erlaubt.

In Schopsdorf soll nun die doppelte Beimischungs-Konzentration getestet werden, erstmalig in Deutschland. Die Endgeräte werden dabei einem Verträglichkeitstest unterzogen. Der Test läuft bis Ende 2022.

Der konkrete Netzabschnitt des Gasverteilnetzes in Schopsdorf eignet sich deshalb für das Projekt, da die dort verbaute Netzinfrastruktur und Endgerätetechnik repräsentativ und die Ergebnisse für unterschiedliche Verteilnetzbetreiber skalierbar sind.
Sollte der Test zu dem Ergebnis kommen, dass 20 Prozent Wasserstoff in Ortsnetzen endgerätverträglich und damit zulässig ist, könnte die Grenze im DVGW-Regelwerk von maximal zehn auf bis zu 20 Prozent angehoben werden.

2015 hat Schleswig-Holstein Netz bereits in einem Feldtest im Nordfriesländischen Klanxbüll belegen können, dass Haushaltsgeräte zehn Prozent Wasserstoff vertragen. Mit dem aktuellen Feldtest in Schopsdorf gehen Schleswig-Holstein Netz und Avacon nun den nächsten Schritt. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, käme dem Energiespeicher Erdgasnetz eine immer größere Bedeutung zu – vorausgesetzt die Rahmenbedingungen zum Ablagen- und Umlagensystem werden angepasst.

Schleswig-Holstein Netz AG
Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt für die Menschen hier im Norden in mehr als 1.000 Kommunen in Schleswig-Holstein Strom- und Gasleitungen. Die 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit ihren Standorten in jedem Kreis in Schleswig-Holstein präsent und stellen eine unmittelbare Betreuung der Menschen vor Ort sicher. Mehr als 380 Kommunen aus Schleswig-Holstein halten Anteile an SH Netz und profitieren von umfangreichen Mitspracherechten und einer Garantiedividende. Fest im Norden verwurzelt, engagieren wir uns als Partner der Energiewende vor Ort: durch den Anschluss von zehntausenden Windkraft- und Photovoltaikanlagen an das Strom- sowie von Biogas- und Power-to-Gas-Anlagen an das Gasnetz. Darüber hinaus entwickeln wir Energielösungen für den Norden, unterstützen den Ausbau der Elektromobilität und engagieren uns in Innovationsprojekten für mehr Klimaschutz. Wir bilden hochqualifizierte Mitarbeiter aus, beauftragen bevorzugt regionale Dienstleister und unterstützen seit vielen Jahren den Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein wie zum Beispiel das härteste Ruderrennen der Welt auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Netzausbau bei E.DIS für Erneuerbare Energien

15 Millionen Euro Investitionen von E.DIS für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Infos zu Projekten für die Energiewende unter www.e-dis.de.

Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns größter regionaler Netzbetreiber E.DIS hat ein Projekt für den Netzausbau und Transport der Erneuerbaren Energien erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Ersatzbau der Hochspannungsleitung zwischen Rostock und Güstrow wird der Ausbau des Stromnetzes von E.DIS für die Energiewende weiter vorangetrieben. Der Netzbetreiber hat die bestehende Stromleitung aus dem Jahr 1954 standortgleich ersetzt und sorgt damit weiterhin für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. E.DIS hat für den Transport Erneuerbarer Energien insgesamt 36 Kilometer der 110-Kilovolt-Leitung ausgetauscht und hierfür 15 Millionen Euro investiert. Damit grüner Strom von der Küste zukünftig in die Ballungsgebiete in den Süden und Westen Deutschlands fließen kann, hat E.DIS im Zuge dieses Netzausbaus 159 Strommasten errichtet, 436 Kilometer Leiterseil gespannt und 2.200 Kilometer Isolatoren verbaut. Weitere Informationen zum Stromnetz, zur Energiewende und Innovationen gibt es unter www.e-dis.de

Hintergrund für den Netzausbau von E.DIS ist die Energiewende: In Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich mehr Strom aus Erneuerbaren Energien, zum Beispiel Windkraftanlagen, erzeugt als verbraucht. Die alte Stromleitung von E.DIS war ausschließlich aus Gründen der lokalen Versorgung mit Strom geplant und gebaut, hatte jedoch nicht genügend Kapazitäten für den Transport von grünem Strom. E.DIS ist als verlässlicher Partner für die Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verantwortlich und hat sich daher zu dem Netzausbau zwischen Rostock und Güstrow entschlossen. Bei der neuen Stromleitung von E.DIS handelt es sich um eine sogenannte Hochstromleitung. Für die Energiewende hat diese Stromleitung etwa die dreieinhalbfache Übertragungskapazität, sodass der Netzbetreiber E.DIS den Strom aus Erneuerbaren Energien abtransportieren kann. Den grünen Strom liefert E.DIS über sein Stromnetz bis zum Netzverknüpfungspunkt von 50Hertz in Güstrow. Von dort aus fließt der Strom über das nationale Verteilnetz in die energiehungrigen Ballungsgebiete. Weitere Informationen zum Netzausbau für den Transport des Windstroms gibt es unter https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Neue-Hochspannungstrasse-zwischen-Rostock-und-Guestrow-unter-Windstrom

Während des Bauprojektes hat E.DIS als verlässlicher Partner die Stromversorgung in Mecklenburg-Vorpommern jederzeit sichergestellt. Die Funktion der bestehenden Stromleitung musste zeitweise unterbrochen werden. E.DIS hat für die Netzsicherheit Provisorien errichtet, sodass die betroffenen Umspannwerke des Stromnetzbetreibers weiterhin funktionstüchtig waren. Der Abtransport der regenerativen Energien entweder nach Rostock oder nach Güstrow wurde von E.DIS auch während des Netzausbaus ermöglicht. E.DIS hat als Netzbetreiber bei seinen Bauprojekten aber nicht nur die Energiewende, sondern auch den Natur- und Landschaftsschutz im Blick. So ruhten zum Beispiel die Arbeiten zum Netzausbau in den Naturschutzgebieten während der Hauptbrutzeit der Fischadler zwischen Mitte März und Ende Juli. Wer sich über Erneuerbare Energien, den Netzausbau oder die Digitalisierung des Netzes informieren möchte, klickt auf www.e-dis.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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Ministerpräsident Daniel Günther besucht HanseWerk-Gruppe

Energieunternehmen kündigt deutliche Ausweitung des Investitionsbudgets an: 600 Millionen für Netzausbau, Energiewende und Digitalisierung

Die HanseWerk-Gruppe wird ihr Investitionsbudget für Netzausbau und Energiewendeprojekte um 100 Millionen Euro auf 600 Millionen bis 2022 ausweiten sowie über 30 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Bereichen Technik, Digitalisierung und lokale Energielösungen für mehr Klimaschutz einstellen. Dies kündigte das Unternehmen anlässlich des Besuchs von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther in der Netzleitstelle der HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) in Rendsburg an.

„Mit der Digitalisierung stehen alle Versorger im Energiebereich vor riesigen Herausforderungen. HanseWerk ist ein wichtiger Akteur bei der Umsetzung der Energiewende bei uns im Land. Daher freue ich mich sehr über diese Investitionsoffensive. Sie sorgt für neue Arbeitsplätze und für noch mehr Versorgungssicherheit in Schleswig-Holstein“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther.

„Die HanseWerk-Gruppe wird bis 2022 rund 600 Millionen Euro in Netzausbau, Digitalisierung der Energienetze und Entwicklung lokaler Energielösungen zum Klimaschutz investieren. Das sind rund 100 Millionen Euro mehr als bislang geplant“, teilte Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG und Aufsichtsratsvorsitzender der SH Netz AG mit. „Rund ein Drittel dieser Summe werden in die Integration von Erneuerbare Energien in unsere Netze fließen für mehr wirksamen Klimaschutz vor Ort.“ Zusätzlich werde das Unternehmen mehr als 30 Arbeitsplätze in den Bereichen Netzausbau, Digitalisierung und Energielösungen schaffen.

Ziel der Investitionsoffensive bis 2022 sei neben der besseren Integration von Erneuerbaren Energien in die Energienetze, eine weitere Verbesserung der ohnehin schon überdurchschnittlich hohen Versorgungssicherheit in Schleswig-Holstein. Konkret investiert die HanseWerk-Tochter Schleswig-Holstein Netz derzeit rund 100 Millionen Euro allein in den Aus- und Neubau von größeren Umspannwerken, um das Verteilnetz weiter für die Energiewende auszubauen. Und um die Versorgungssicherheit der Insel Sylt zu erhöhen, wird beispielsweise derzeit für mehr als 16 Millionen Euro ein neues Seekabel durch das Wattenmeer zur Insel verlegt.

Im Bereich der Wasserstofftechnologie haben HanseWerk und SH Netz erst kürzlich in Brunsbüttel für rund 4,5 Millionen Euro eine Anlage zur Einspeisung von mit Windgas produziertem Wasserstoff ins Erdgasnetz in Betrieb genommen. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an einem Pilotversuch zur Einspeisung von bis zu 20 Prozent Wasserstoff ins Erdgasnetz und plant im Bereich der Wasserstoffproduktion die Errichtung einer großtechnischen Anlage.

Dr. Joachim Kabs, Vorstand Schleswig-Holstein Netz AG ergänzt: „Schleswig-Holstein Netz beteiligt sich als zentraler Partner an dem Projekt ENSURE (Neue EnergieNetzStrukturen für die Energiewende). Das auf zehn Jahre ausgelegte Projekt ist Teil der Kopernikus-Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Hierbei wird eine umfassende Optimierung des Energiesystems unter Berücksichtigung aller relevanten Energieträger vorgenommen.“

Die HanseWerk-Gruppe
Die HanseWerk-Gruppe bietet ihren Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Mehr als eine Million Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betrieben Energienetze. Als Partner der Energiewende hat das Unternehmen in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu über 1.000 Heizanlagen, Blockheizkraftwerke sowie Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie NEW 4.0, und ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden. Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie von über 380 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte wie das Schleswig-Holstein Musikfestival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz und Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

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Deutschlands Wasserstoffzukunft entscheidet sich in Lübben

Altmaier: „Wir wollen bei Wasserstofftechnologien weltweit Nr. 1 werden“

Deutschland soll CO2-neutral werden. Und wie das geht, soll das kleine Lübben im Spreewald dem Rest der Republik vormachen. Als Teil des Reallabors Lausitz werden die Stadtwerke Lübben mit erneuerbaren Energien wie Windkraft Wasserstoff als chemischen Speicher in der Praxis erproben und im öffentlichen Nahverkehr einsetzen. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die Stadtwerke zahlt sich aus,“ sagt Dr. Maik Mattheis, Geschäftsführer der SÜW.

Wenn Deutschland sich nach den Vorstellungen der Bundesregierung und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur weltweiten Nummer Eins der Wasserstofftechnologie aufschwingen will, dann wird sich der Erfolg nicht zuletzt im brandenburgischen Lübben entscheiden. Als Teil des Reallabors Lausitz sollen im Spreewald klimaneutrale Wasserstofftechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden.

„Für uns ist das der endgültige Aufbruch in die neue Welt der CO2-Neutralität,“ sagt Stadtwerkechef Dr. Maik Mattheis stolz. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die SÜW zahlt sich aus. Es ist ein starkes Signal, dass kleine Stadtwerke sich den großen Herausforderungen stellen können, die Energiewende ebenso sehr wie Strukturwandel an unsere Gesellschaft richten.“

Im Reallabor wird der Umbau zu einer CO2-neutralen, sektorübergreifenden Energieversorgung vorangetrieben. Mit Hilfe von Elektrolyse wird der regenerative Strom von ansonsten stillstehenden Windrädern in Wasserstoff für Verkehr und Industrie umgewandelt sowie in das bestehende Erdgasnetz eingespeist. Zudem wollen die Partner gesetzliche und regulatorische Hürden, die einen wirtschaftlichen Betrieb bei der Kombination der verschiedenen Technologien erschweren, ermitteln und durch konkrete Anpassungen des regulatorischen Rahmens abbauen.

Schulterschluss zwischen Verwaltung und Stadtwerken

„Für uns als staatlich anerkannter Erholungsort und besonders familienorientierte Destination im Spreewald ist das Ziel eines CO2-neutralen Stadtverkehrs von größter Bedeutung“, sagt Bürgermeister Lars Kolan. Dabei sei die Umwandlung von Windstrom zu Wasserstoff als Treibstoff für Busse ein idealer Weg. „Mit dem Reallabor werden Bundesmittel in die Region kommen. Wir erwarten damit eine weitere Steigerung der lokalen Investitionen“, so der Bürgermeister.

Die Unterstützung des Landkreises ist bei der Umsetzung entscheidend. Landrat Stephan Loge sagt: „Die Initiative der Kreisstadt Lübben und der Stadt- und Überlandwerke begrüßen wir sehr. Wir werden versuchen, bei Möglichkeit uns intensiv einzubringen.“

Synergieeffekte mit Stadt Cottbus

„Das Reallabor ist eine Chance für unsere relativ kleine Stadt, die bundesweite Vorreiterrolle in einem Projekt mit globaler Bedeutung einzunehmen. Das macht uns stolz,“ sagt Bürgermeister Kolan. „Umso wichtiger ist es uns, daran zu erinnern, dass die Stadt Cottbus die Projektleitung im Reallabor Lausitz ist, und wir darin ein Teilprojekt realisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und erwarten Synergieeffekte mit unseren Cottbusser Partnern.“

„Für die SÜW bedeutet das, Chancen zu ergreifen und innovative Lösungen anzubieten,“ so Dr. Mattheis.

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Neue Energie für Bayern Bayernwerk sieht Energiezukunft in lokalen Energiekreisläufen mit hoher Eigenversorgung aus Erneuerbarer Energie

(Mynewsdesk) Regensburg. Als Energiewende hat man lange Jahre nur den Anstieg regenerativer Energieerzeugung verstanden. Neue Technologien machen nun die Entwicklung lokaler Energiesysteme möglich. In weitgehend selbständigen Energieeinheiten in kommunalem Rahmen leben Menschen von erneuerbarer Energie aus unmittelbarer Nähe. Ein regionales Energienetz verbindet diese Einheiten und stellt die Versorgung auf hohem Niveau sicher. Das Energieunternehmen Bayernwerk hat in einer Pressekonferenz sein Konzept der regionalen Energiezukunft Bayerns vorgestellt.

Nach den Worten des Bayernwerk-Chefs Reimund Gotzel sind es Megatrends wie Digitalisierung oder Dekarbonisierung, die die Energiewende in Deutschland in eine neue Dimension führen. „Während lange der reine Zuwachs an regenerativer Energieerzeugung im Fokus stand, trimmen Mensch und Technologie die Energiezukunft längst in eine neue Richtung“, betonte Gotzel. Der Wunsch nach Klimaschutz und Nachhaltigkeit berge das Verlangen nach Energie aus der Nähe, vor Ort erzeugt und vor Ort genutzt. Die Energiezukunft erfordert laut Reimund Gotzel unterschiedliche Antworten auf unterschiedliche regionale Gegebenheiten und gesellschaftliche Herausforderungen.

Neue Energiewelt im ländlichen Raum Bayerns

Das Bayernwerk sehe in seiner unternehmerischen Verantwortung eine sichere, nachhaltige und wettbewerbsfähige Versorgung von Industrie und Großstädten über starke regionale Verteilnetze, neue urbane Lösungen in Form von Arealen oder sogenannten Quartieren in größeren Städten und eine gänzlich neue Versorgungsstruktur in der Fläche Bayerns mit seinen rund 2.000 Gemeinden, Märkten und kleineren Städten. „Dort entsteht nicht weniger als eine neue Energiewelt. Digitalisierung, Speicherentwicklung und intelligente Steuerungskomponenten machen eine lokale Energiewelt möglich, in der die Menschen unter hoher Effizienz weitgehend aus eigenen regenerativen Energiequellen leben. Was dieses System so stark macht, ist nicht nur die Technologie. Es ist die gesellschaftliche Dimension. Im Miteinander organisieren die Menschen ihr Leben mit Energie und können selbst teilhaben. Sie schaffen ein nachhaltiges Lebensumfeld. Klima- und Umweltschutz werden zum Greifen nah. Es ist wie im Hofladen, in dem lokale Energieprodukte aus heimischer Erzeugung angeboten werden. Das macht das System lokaler Märkte besonders attraktiv und stark“, erklärte der Bayernwerk-Vorstandsvorsitzende. Noch sei das ein Zukunftsmodell. Doch die ersten Entwicklungen in bayerischen Kommunen seien gestartet. „Die Weichen sind gestellt, der Zuspruch ist groß. Wir sind überzeugt, dass sich diese dezentralen Strukturen durchsetzen werden. Das ist aus unserer Sicht die Energiezukunft der bayerischen Regionen“, so Gotzel. Heute gehe es in Kommunen beispielsweise darum, den Status quo zu erfassen und transparent zu machen. Dazu habe das Bayernwerk einen Energiemonitor entwickelt, der quellenscharf die aktuelle Erzeugung dem aktuellen Verbrauch gegenüberstelle.

Energienetze auf dem Sprung in digitale Welt

Die Vernetzung der Technologien und die Koppelung der Sektoren Energie, Wärme und Mobilität erfordern intensive Entwicklungsarbeit, insbesondere in Zusammenhang mit dem Verteilnetz. Ohne innovative Energienetze ist die Energiezukunft nicht darstellbar. Die neuen Anforderungen für das Netz schilderte Egon Westphal, Technikvorstand des Bayernwerks: „Das Netz ist schon lange mehr als ein reines Transportmittel für Strom. Eine ganze Menge an Anlagen sind heute in unser Netz angebunden. Aktuell über 280.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, über 90.000 Wärmepumpen, 75.000 Nachtspeicherheizungen, 1.600 Ladepunkte für E-Mobilität und mehr als 12.000 Speichersysteme. Das hat mit dem Stromnetzbetrieb von gestern nicht mehr viel zu tun“, erläuterte Egon Westphal. Das Bayernwerk stehe mit dem Rollout sogenannter intelligenter Ortsnetzstationen aktuell vor einem großen Schritt in die Welt intelligenter Netze. „Rund 6.000 dieser tonnenschweren Komponenten werden wir in den nächsten Jahren in unser Netz einbauen. Damit machen wir unsere Energienetze transparent, schauen in das Innenleben, steuern und nutzen die Kapazitäten optimal aus. Und auch für die Menschen hat das ganz praktische Folgen. So vermeiden wir zum Beispiel Netzausbau in unseren Kommunen, was insbesondere den Bürgern viele Beeinträchtigungen durch Bauarbeiten ersparen wird“, so Egon Westphal.

Digitalisierungsoffensive schafft neue Möglichkeiten

Das Bayernwerk arbeitet laut Westphal in einer großen Vielfalt an Forschung und Entwicklung. Technologische Entwicklungsschritte erfordere zum Beispiel die E-Mobilität. Hier starte das Bayernwerk mit Audi ein umfangreiches Pilotprojekt mit dem Ziel, die Mobilitätswünsche des Fahrzeugnutzers mit den Anforderungen des Netzes durch intelligentes Lademanagement zusammenzuführen. Mit „Predictive Maintenance“ sei man über die Auswertung großer Datenmengen in der Lage, mögliche Fehler im Stromnetz rechtzeitig vorherzusagen und damit drohende Stromausfälle zu verhindern. Unter dem Namen „NEXT“ habe das Bayernwerk eine Digitalisierungsoffensive gestartet, um den eigenen Betrieb zu optimieren und neue Kundenlösungen zu entwickeln. Beispiele seien ein völlig neues Vermessungssystem, Sensorikanwendungen, der Einsatz von „Virtual Reality“ oder mobile Datenerfassungen. Westphal verwies jedoch darauf, dass trotz aller technologischer Entwicklungen Netzbau, Instandhaltung und Erneuerung unverzichtbar bleiben. „Rund 600 Millionen Euro wenden wir dafür in diesem Jahr auf“, so der Technikvorstand.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Kurzprofil Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Diese kümmern sichum Kundenlösungen, moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität, dezentrale Energieerzeugung oder die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die Bayernwerk-Gruppe unterstützt die Menschen in Bayern bei der Energiewende vor Ort und fördert die Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.

Sitz der Bayernwerk AG ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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Lilienthalstraße 7
93049 Regensburg
+49 941-201-7022
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EnergieEffizienz-Messe 2019: MVV Gruppe präsentiert sich als Lösungshaus

BFE, econ solutions, MVV Enamic und Recogizer Group unterstützen Unternehmen bei der Gestaltung der Energiewende

Auf der EnergieEffizienz-Messe (3./4. September, IHK Frankfurt am Main) zeigt die Mannheimer MVV Gruppe, eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland, im Plenarsaal (2. OG), wie Industrie- und Gewerbeunternehmen die Energiewende aktiv gestalten können. Mit den Kompetenzen von BFE, econ solutions, MVV Enamic und Recogizer erhalten Unternehmen umfassende Unterstützung und können sich so ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Die Energiewelt wird zunehmend komplexer. Gleichzeitig spielt Energie in den meisten Unternehmen nur eine Nebenrolle, und es fehlt die Zeit, um Maßnahmen zu definieren und umzusetzen, die die Energieeffizienz erhöhen. Mit „Energy and efficiency as a service“ übernimmt MVV Enamic langfristig und zuverlässig die Verantwortung rund um das Thema Energie und steht mit einem zentralen Ansprechpartner für jeden Aspekt zur Verfügung. Hierfür bringen die Partnerunternehmen BFE, econ solutions und Recogizer ihre Kompetenzen und Erfahrungen ein. Auf dem gemeinsamen Messestand erhalten Messebesucher einen Überblick über alle Lösungen und Services rund um Energieeffizienz:

econ solutions stellt die Neuheiten für sein herstellerunabhängiges und intuitiv bedienbares Energiemanagement-System vor: Die Energiemanagement-Software econ3 erhält mit der Version 3.8 eine Prognosefunktion. Rollierende Vorhersagen von Lastgängen, Temperaturkurven und beliebige Messstellen lassen sich für die Prognose z.B. der Energiebeschaffung, Auslastung oder verschiedener Szenarien nutzen. Mit der neuen LDAP Authentifizierung via SAML 2.0 können Anwender künftig mit nur einer Anmeldung auf econ3 zugreifen (Single-Sign-On, SSO). Zudem bildet die neue Version auch Füllstände, z.B. von Gas-, Öl- oder Flüssigkeitstanks einwandfrei ab. Das neueste Modell des Datenloggers econ unit+ V2 umfasst alle Schnittstellen (S0-Impuls, M-Bus, Modbus, digitale und analoge Signale) sowie eine WLAN-Schnittstelle für die Konfiguration und Anbindung. Seine kompakte Bauform und einfache Verkabelung, die Möglichkeit Erweiterungsmodule anzuschließen sowie ein intuitiv bedienbares Webinterface für Parametrierung, Konfiguration und Inbetriebnahme machen ihn überall einfach einsetzbar.

„Rent an Energy Manager“ – Die Aufrechterhaltung der DIN ISO 50001 ist sehr zeitaufwändig. In vielen Unternehmen übernimmt der Verantwortliche für das Energiemanagementsystem diese Aufgabe neben seiner Haupttätigkeit. Dadurch werden zwar die Anforderungen der Norm erfüllt, das Hauptziel der DIN ISO 50001 – das Analysieren und Einsparen von Energie – bleibt meist unerreicht. Das BFE Institut für Energie und Umwelt unterstützt Unternehmen mit einem Energiemanager als „atmende“ Ressource. Er entlastet die Mitarbeiter im operativen Tagesgeschäft und unterstützt sie bei der Normumstellung. Er führt das interne Audit und Management-Review durch und übernimmt die aktuelle Dokumentation inklusive Rechtskataster. Unternehmen profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung externer und interner Auditoren direkt vor Ort zu planbare Kosten.

Recogizer ist Pionier für smarte, grüne Gebäude. Das Unternehmen bietet mit energyControl ein innovatives Verfahren, mit dem die Klimatechnik durch künstliche Intelligenz mehr als 20% Energie einspart. energyControl ist eine selbstlernende, vorausschauende Regelung für raumlufttechnische Anlagen. Mit dem geringstmöglichen Energieeinsatz stellt die smarte Lösung ein komfortables Raumklima sicher, völlig automatisiert. energyControl ist ideal für Büro- und Verwaltungsgebäude, Einzelhandel, Hotels, Schulzentren und Krankenhäuser.

Fachvorträge: Geballte Kompetenz
In mehreren Fachvorträgen geben die Experten von BFE, econ solutions und Recogizer ihr Know-how rund um die Themen Energieeffizienz, Energiemanagement und Auditierung an interessierte Besucher weiter:

03.09.2019, 10:50 – 11:20 Uhr, Raum Amsterdam (3.OG)
„Energy & Efficiency as a Service – Wie man sich auf einfachem Wege Energie-Expertise bedarfsbezogen besorgt“
Referent: Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions

03.09.2019, 12:00 – 12:30 Uhr, Raum Konferenzsaal (2. OG)
„Der digitale Gebäudezwilling: Bestandgebäude effizienter betreiben“
Referent: Carsten Kreutze, Geschäftsführer Recogizer Group GmbH

04.09.2019, 13:30 – 14:00 Uhr, Raum Lichthof (2. OG)
„Rent an Energy Manager“
Referent: Till Boeder, BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH

04.09.2019, 14:05 – 14:35 Uhr, Raum Lichthof (2. OG)
„Wer viel misst, misst auch viel Mist“
Referent: Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions

MVV im Portrait (mvv.de)
Mit fast 6.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 4 Milliarden Euro ist MVV eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland. Im Zentrum unseres Handelns steht die zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung unserer Kunden aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Ihre individuellen Bedürfnisse und Erwartungen sind unser Ansporn bei der Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle. Dabei besetzen wir alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette: von der Energieerzeugung, dem Energiehandel und der Energieverteilung über den Betrieb von Verteilnetzen bis hin zum Vertrieb, dem Umweltgeschäft und dem Energiedienstleistungsgeschäft. Mit unserer Unternehmensstrategie setzen wir konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung der Energieeffizienz sowie den weiteren Ausbau der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung und der umweltfreundlichen Fernwärme. Darüber hinaus investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Netze und in die Modernisierung unserer Erzeugungsanlagen. Bei allem, was wir tun, können wir fest auf die gewachsene Kompetenz und das Know-how unserer Mitarbeiter zählen. Ihnen werden wir auch in Zukunft sichere und attraktive Arbeitsplätze bieten.
MVV ist ein Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar.

econ solutions bietet Lösungen für effektives betriebliches Energiemanagement für Industrie & Gewerbe, Maschinen- & Anlagenbau sowie Energieversorger & Energiedienstleister. Mehr als 400 Unternehmen setzen für das betriebliche Energiemanagement auf die econ Software-Lösung, z.B. BASF, Continental, ebm-papst, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Unilever, ZF TRW oder das Designhotel aquaTurm. Die Produktpalette umfasst die Software econ3, das Strom- und Leistungsmessgerät econ sens3 sowie weitere Komponenten für die automatisierte Energiedatenerfassung, zudem Dienstleistungen wie die technische Beratung und Begleitung zur Systemauslegung und -einführung. Alle Produkte sind herstellerunabhängig und flexibel einsetzbar. Dank schneller Installation und intuitiver Bedienung sorgen sie für eine steile Lernkurve und Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit.
econ solutions mit Sitz in München wurde 2010 als Tochter der international tätigen POLYRACK TECH-GROUP ( www.polyrack.com) gegründet und gehört seit 2017 zur Mannheimer MVV-Gruppe ( www.mvv.de).

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Pressemitteilungen

Schierling behält die Energiewende fest im Blick

(Mynewsdesk) Markt Schierling schafft mit „EnergieMonitor“ des Bayernwerks Transparenz über örtliche Erzeugungs- und Verbrauchssituation

Grün und regional: Künftig soll auch der Strom am besten direkt vom Nachbarn kommen. Daran arbeitet ab sofort auch der Markt Schierling mit dem sogenannten „EnergieMonitor“. Als erste Kommune im Landkreis Regensburg behält der Markt künftig Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort mit dem innovativen Online-Tool des Bayernwerks im Blick – mit klarem Kurs auf die Energiewende „dahoam“.

Möglichst grüne Energie lokal zu erzeugen und zu verbrauchen, dieses Ziel haben Energieversorger und ihre Kunden gleichermaßen. Um auf dem Weg in die Energiezukunft auf Kurs zu bleiben, brauchen Kommunen und Landkreise deshalb zuallererst einen aktuellen Überblick über ihre örtliche Energiesituation. „Mit unserem innovativen EnergieMonitor können wir diese Transparenz schaffen“, verspricht Dr. André Zorger, Leiter Kommunen Ostbayern des Bayernwerks, der das Online-Tool am Mittwoch (10. Juli) gemeinsam mit der zuständigen Kommunalbetreuerin Carolin Reger und dem Produktverantwortlichen Michael Wittmann im Schierlinger Rathaus präsentierte. „Ich erhoffe mir, dass wir mit dem EnergieMonitor unsere Bürgerinnen und Bürger nachhaltig für die Energiewende vor Ort begeistern“, sagte Erster Bürgermeister Christian Kiendl beim Startschuss.

Energiedaten im 15-Minuten-Takt
Der EnergieMonitor stellt in einer online einsehbaren Übersicht, dem digitalen Dashboard, Energieerzeugung und -verbrauch in einer Kommune oder einem Landkreis übersichtlich dar. So lässt sich mit einem einzigen Blick erkennen: Wie unabhängig kann sich eine Region schon heute mit Energie versorgen? Und wie hoch ist dabei der Anteil erneuerbarer Energien? Die Echtdaten zu Verbrauch und Erzeugung vor Ort werden dabei im 15-Minuten-Takt aktualisiert. Die Energiewende „dahoam“ kann quasi „live“ mitverfolgt werden. Am Ende eines Tages kann die Region zusätzlich Bilanz ziehen: Wie grün war der örtliche Energiemix heute?

Entwickelt hat der Energieversorger Bayernwerk den „EnergieMonitor“ gemeinsam mit drei Pilotkommunen. Angereichert um die praktischen Erfahrungen aus der Gemeinde Furth, dem Markt Altdorf (beide Niederbayern) und der Stadt Schrobenhausen (Oberbayern) steht das innovative Online-Tool seither allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Der Markt Schierling ist nun die erste Kommune im Landkreis Regensburg, die den „EnergieMonitor“ strategisch nutzen möchte. 

Lokale Energiemärkte schaffen Denn der „Live“-Überblick über die örtliche Energiesituation ist nur der erste Schritt auf dem Weg in eine dezentrale Energiezukunft: Ausgehend vom EnergieMonitor möchte das Bayernwerk gemeinsam mit seinen derzeit mehr als 1.200 Partnerkommunen lokale Energiemärkte schaffen, die zum einen regenerative Energien vor Ort fördern und zum anderen die lokale Wertschöpfung unterstützen. „Lokal erzeugten Strom, am besten direkt vom Nachbarn. Das ist die Vision, die wir mit dem EnergieMonitor und den anstehenden weiteren Schritten hin zum lokalen Energiemarkt vorantreiben“, erklärte Michael Wittmann vom Bayernwerk. „Mit dem EnergieMonitor ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über den eingespeisten Energiemix in Schierling und fördern so gleichzeitig das Energiebewusstsein in der Bevölkerung“, sagte Erster Bürgermeister Christian Kiendl.

Der EnergieMonitor steht allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Nähere Informationen finden Interessierte unter
www.bayernwerk.de/energiemonitor .

Die Bayernwerk Regio Energie bietet schon heute regional erzeugten Strom aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Biogas an. Wie Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort zusammengebracht werden können, erfahren Interessierte beispielhaft unter
www.bayernwerk-regio-energie.de .

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH sorgt mit rund 2.700 Mitarbeitern für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung der rund sieben Millionen Menschen in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Das Unternehmen ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Sein Stromnetz umfasst 154.000 Kilometer, sein Gasnetz 5.800 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In seinen Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 60 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Dafür sorgen knapp 300.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. Mit innovativen Lösungen entwickelt das Unternehmen Energiesysteme von morgen und ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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Studie: AMO Fuhrpark-Barometer stimmt optimistisch für den Energiewandel in Firmenflotten

Relaunch: Die Mobilität in Unternehmen entwickelt sich rasant weiter und ist nicht länger auf den herkömmlichen Dienstwagen begrenzt – deshalb heißt das renommierte Corporate Vehicle Observatory (CVO) ab sofort Arval Mobility Observatory (AMO).

Sinneswandel: Deutsche Unternehmen erschließen großflächig neue Antriebe, lassen die Auswirkungen des WLTP-Tests stärker in ihre Car Policy einfließen und ergreifen zunehmend Maßnahmen zur Schadstoffreduktion im Fuhrpark.

Alternative: Neue Mobilitätsformen wie Car Sharing oder Fahrgemeinschaften erfreuen sich auch in Unternehmen zunehmender Beliebtheit.

Das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 zeigt auf, welche Themen die Flottenmanager deutscher und europäischer Unternehmen aktuell beschäftigen.

Relaunch: Aus CVO wird Arval Mobility Observatory
Das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 knüpft an eine Tradition renommierter Fuhrpark-Analysen an: Die Studie erscheint weiterhin jährlich und ersetzt das CVO Fuhrpark-Barometer. Das Arval Mobility Observatory (AMO) bietet eine umfassende Bestandsaufnahme hinsichtlich Trends, Lösungen und Anwendungen gewerblicher Mobilität bieten, die nicht nur auf Dienstwagen begrenzt ist.
Die Befragung wurde im März 2019 in 12 europäischen Ländern sowie der Türkei durchgeführt. Dazu wurden insgesamt 3.930 Telefoninterviews mit Flottenmanagern geführt, davon 300 in Deutschland. Die gesamte Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de/cvo angefordert werden.

Der Energiewandel kommt im Bewusstsein deutscher Unternehmen an
Das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 enthüllt einen drastischen Sinneswandel unter Fuhrparkmanagern. In der Breite weisen die Studienergebnisse darauf hin, dass der Energiewandel im öffentlichen Bewusstsein ankommt.
So erschließen deutsche Unternehmen derzeit großflächig neue Antriebsarten wie Elektro, Hybrid oder Plug-In-Hybrid: Während noch vor zwei Jahren lediglich 15 Prozent der Befragten angaben, Hybrid-Fahrzeuge zu nutzen oder deren Integration in die Flotte zu planen, liegt der Wert nun mit 35 Prozent deutlich höher. Im europäischen Vergleich rückt Deutschland damit von Platz 10 auf Platz 5 von 13 an der Studie teilnehmenden Ländern vor.
Zum Wachstum alternativer Antriebe trägt auch die Einführung der neuen WLTP-Testbedingungen (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure) bei. Der Anteil der Unternehmen, deren Car Policy von den Ergebnissen beeinflusst wird, steigt stark von 16 Prozent im Jahr 2018 an auf jetzt 47 Prozent. 29 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass es bedingt durch das neue WLTP-Testverfahren in den nächsten Jahren zu konkreten Veränderungen in ihrer Flottenstruktur kommen wird.
Ein weiterer großer Einflussfaktor für deutsche Car Policies ist die Dieseldebatte, deren Relevanz weiter zunimmt: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (53 Prozent) gab an, dass ihre Flottenpolitik von der Dieseldebatte bereits beeinflusst wird oder innerhalb der nächsten drei Jahre beeinflusst werden wird. Dieser Wert lag im letzten Jahr noch bei lediglich 32 Prozent.
Ebenfalls mehr als die Hälfte (56 Prozent) der befragten Flottenmanager haben innerhalb ihrer Beschaffungsstrategie oder Car Policy bereits Maßnahmen ergriffen, um den CO2-Ausstoß ihres Fuhrparks zu reduzieren. Deutschland liegt damit 6 Punkte über dem europäischen Durchschnitt. Besonders bemerkenswert ist, dass der Anteil unabhängig von der Unternehmensgröße konstant hoch bleibt.
„Die Studienergebnisse zeigen über mehrere Kategorien hinweg konstant auf, dass ein klares Umdenken in den Unternehmen stattfindet“, erläutert Katharina Schmidt, Head of Consulting bei Arval und Sprecherin des Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometers. „In den vergangenen Jahren lag Deutschland hinsichtlich des Energiewandels im Fuhrpark bei den Studienergebnissen zumeist im hinteren Mittelfeld Europas. Hier haben wir deutlich aufgeholt. Das hat sicher auch damit zu tun, dass wir in Deutschland von den stattfindenden disruptiven Prozessen in der Automobilindustrie in besonderem Maße betroffen sind und das Thema in den Köpfen deshalb aktuell besonders präsent ist. Beim „grünen Fuhrpark“ sind wir zwar noch nicht angelangt. Doch die Transformation dorthin wird für Unternehmen mehr und mehr von der Kür zur Pflicht – Stichwort Diesel-Fahrverbote und die Attraktivität der steuerlichen Begünstigung.“
Im Kontext der Debatte um Diesel, Schadstoffemissionen und WLTP lässt sich eine starke Entwicklung hin zu Mobilitätsalternativen wie Fahrgemeinschaften oder Car Sharing beobachten. Insgesamt haben 27 Prozent der deutschen Unternehmen angegeben, dass sie Fahrgemeinschaften eingeführt haben oder einführen wollen, bei Car Sharing liegt der Wert bei 24 Prozent. „Diese Entwicklung wird sicher auch durch verzögerte Fahrzeugauslieferungen und das Warten auf passende Modellalternativen wie Plug-in und Elektrofahrzeuge vorangetrieben“, sagt Katharina Schmidt.

Flottenmanager sehen Wachstumspotential für Fuhrparks
Neben dem Energiewandel betrachtet das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 auch diverse weitere Fuhrpark-relevante Themen. So ist etwa der Indikator für das Flottenwachstumspotential (die Differenz zwischen dem Anteil der Unternehmen, die eine Zunahme der Flottengröße erwarten, und dem Anteil der Unternehmen, die einen Rückgang erwarten) in Deutschland signifikant gestiegen von +4 Punkten im Jahr 2018 auf jetzt +13 Punkte. Die Zuversicht deutscher Unternehmen liegt damit nun knapp über dem europäischen Durchschnitt (+2 Punkte), bei großen Unternehmen (über 1.000 Mitarbeiter) liegt sie mit +29 sogar deutlich darüber.
Zudem bestätigt die Studie die Relevanz von Leasing mit Kilometervertrag als Finanzierungsform für deutsche Unternehmen. Tatsächlich ist Deutschland in diesem Bereich sogar europaweit eindeutig führend: Über alle Unternehmensgrößen hinweg ist der Anteil der Unternehmen, die Leasing mit Kilometervertrag als Hauptfinanzierungsmethode nutzen, in Deutschland (48 Prozent) höher als im restlichen Europa (30 Prozent).

„Wir glauben, dass in Zukunft verstärkt etablierte und alternative Mobilitätsformen gemeinsam genutzt werden“, sagt Alain Van Groenendael, CEO von Arval. „Das Arval Mobility Observatory hilft, diese Transformation zu begleiten. Damit wollen wir unseren Kunden in einer zunehmend vernetzten Welt einen besonderen Mehrwert bieten.“

Über Arval
Arval wurde 1989 als 100-prozentige Tochter der BNP Paribas Gruppe gegründet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Arval bietet seinen Kunden – Firmenkunden, KMUs sowie großen internationalen Gesellschaften – maßgeschneiderte Lösungen, die die Mobilität der Fahrer optimieren und den Unternehmen die mit dem Flottenmanagement verbundenen Risiken abnehmen. Dazu kommt ein junges Full-Service-Leasing-Angebot für Privatpersonen. Arval hat sich im Dienste seiner Kunden der fachkundigen Beratung und Service-Qualität verschrieben. Das Unternehmen ist derzeit in 29 Ländern mit mehr als 7.000 Mitarbeitern vertreten. Die Leasingflotte umfasst rund 1,2 Millionen Leasing-Fahrzeuge weltweit. Arval ist ein Gründungsmitglied der Element-Arval Global Alliance, der am längsten bestehenden Allianz im Flottenmanagement für Unternehmen und weltweit führend mit drei Millionen Fahrzeugen in 50 Ländern. Innerhalb der BNP Paribas Gruppe gehört Arval zum Kerngeschäftsfeld des Retail Banking.
www.arval.de

Über BNP Paribas in Deutschland
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 202.000 Mitarbeitern in 72 Ländern vertreten, davon nahezu 154.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 12 Geschäftseinheiten erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.300 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht dem einer innovativen Universalbank.
Deutschland ist ein Kernmarkt für die BNP Paribas Gruppe – das hier angestrebte Wachstum ist auf Kontinuität ausgerichtet und eine der tragenden Säulen der Europa-Strategie von BNP Paribas. BNP Paribas ist in vielen Bereichen Marktführer oder besetzt Schlüsselpositionen und gehört weltweit zu den kapitalstärksten Banken.
www.bnpparibas.de

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