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ENGIE mit neuer Strategie zur Führungsposition in der Energiewende

ENGIE hat in den letzten drei Jahren einen tiefgreifenden Wandel durchlaufen und ihre Entwicklung auf drei Kernaktivitäten konzentriert: Erneuerbare Energien, Gas und Energieeffizienz. Diese Umgestaltung hat es ENGIE ermöglicht, zu organischem Wachstum zurückzukehren und sich als führend in der wettbewerbsorientierten Energiewende zu etablieren.

„Eine zweite Welle in der Energiewende zeichnet sich ab“, sagt Isabelle Kocher, CEO von ENGIE.
Dekarbonisierung und Digitalisierung schreiten stetig voran, dezentrale Lösungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Unternehmen und Kommunen engagieren sich inzwischen als Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel und für CO2-neutrale Energielösungen. Die Akteure der Energiebranche sind gefordert.

ENGIEs Anspruch: die Führungsposition in der CO2-neutralen Energiewende
Um den Anforderungen gerecht zu werden, unterstützt ENGIE ihre Kunden umfassend – von der Festlegung der strategischen Ziele, der Konzeption, dem Engineering und Consulting, dem technischen energieeffizienten Anlagenbau bis hin zur Übernahme von Betriebsverantwortung und Finanzierung sowie dem Einsatz digitaler Plattformen.

ENGIE ist davon überzeugt, dass dieses einzigartige Leistungsportfolio der Gruppe eine ausgeprägte Führungsposition in der Branche verschafft. Dabei wird sich ENGIE auf strategisch wichtige Märkte fokussieren: Der Konzern setzt auf beschleunigtes Wachstum in 20 Ländern, darunter Deutschland, in 30 globalen Ballungsräumen.

ENGIE in Deutschland
Mit rund 5000 Mitarbeitern in Deutschland konzentriert sich ENGIE auf die Kundensegmente Industrie und Kommunen. Die Unternehmensgruppe entwickelt nachhaltige, kostenoptimierte Lösungen für den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Anlagen. Auf der Basis Jahrzehnte-langer Expertise u.a. beim Einspar-Contracting erarbeiten die Spezialisten von ENGIE innovative Lösungen für mehr Energieeffizienz. Zum CO2-neutralen Spektrum gehören PV-Anlagen, Windparks und Wasserkraft sowie der Betrieb von Batteriespeichern ebenso wie Kältelösungen mit klimaneutralen Kältemitteln. Die Experten begleiten ihre Kunden auch mit ganzheitlichen Konzepten für ihre Infrastruktur auf dem Weg in die Elektromobilität. Zur ENGIE Gruppe in Deutschland zählen u.a. ENGIE Deutschland, Storengy, Tractebel und Lahmeyer Deutschland.

Über ENGIE
Die ENGIE-Gruppe ist eine globale Referenz für CO2-arme Energie und Dienstleistungen. Als Antwort auf die Dringlichkeit des Klimawandels will das Unternehmen weltweit Vorreiter sein beim Übergang zur CO2-Neutralität „as a service“ für seine Kunden, insbesondere globale Unternehmen und Kommunen. ENGIE stützt sich dabei auf die Kernaktivitäten erneuerbare Energien, Gas, Dienstleistungen, um wettbewerbsfähige schlüsselfertige Lösungen anzubieten.
Umsatz 2018: 60,6 Milliarden Euro. Die Gruppe ist an den Börsen von Paris und Brüssel gelistet (EGNI) und in den großen Finanzindizes (CAC 40, DJ Euro Stoxx 50, Euronext 100, FTSE Eurotop 100, MSCI Europe) und den nichtfinanziellen Indizes (DJSI World, DJSI Europe und Euronext Vigeo Eiris – World 120, Eurozone 120, Europe 120, France 20, CAC 40 Governance).

Über ENGIE
Die ENGIE-Gruppe ist eine globale Referenz für CO2-arme Energie und Dienstleistungen. Als Antwort auf die Dringlichkeit des Klimawandels will das Unternehmen weltweit Vorreiter sein beim Übergang zur CO2-Neutralität „as a service“ für seine Kunden, insbesondere globale Unternehmen und Kommunen. ENGIE stützt sich dabei auf die Kernaktivitäten erneuerbare Energien, Gas, Dienstleistungen, um wettbewerbsfähige schlüsselfertige Lösungen anzubieten. Umsatz 2018: 60,6 Milliarden Euro. Die Gruppe ist an den Börsen von Paris und Brüssel gelistet (EGNI) und in den großen Finanzindizes (CAC 40, DJ Euro Stoxx 50, Euronext 100, FTSE Eurotop 100, MSCI Europe) und den nichtfinanziellen Indizes (DJSI World, DJSI Europe und Euronext Vigeo Eiris – World 120, Eurozone 120, Europe 120, France 20, CAC 40 Governance).

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Pressemitteilungen

RENAIO Assets GmbH legt mit Hauck & Aufhäuser ersten offenen Infrastrukturfonds im Bereich Wasserkraft auf

Nachhaltigkeit bei Investment, Cashflow und Rendite

Luxemburg | 21. März 2019. Die RENAIO Assets GmbH legt gemeinsam mit Hauck & Aufhäuser den ersten offenen Infrastrukturfonds im Bereich Wasserkraft RENAIO Infrastruktur Fonds S.C.A., SICAV-RAIF auf. Ziel des Fonds ist es, die Energiewende zu begleiten und Investoren die Möglichkeit zu bieten, in kleine und mittlere Wasserkraftanlagen zu investieren und neben einer guten Rendite auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Der Fonds investiert ausschließlich in der EU 28 (+ Schweiz). Im Fokus stehen Wasserkraftwerke mit einer Leistung zwischen 200 KW und 5 MW und einer Renditeerwartung von mindestens 6 Prozent. Der Fonds wählt die Kraftwerke nach strengen vordefinierten Kriterien aus. So werden überwiegend Bestandskraftwerke im Alpenraum mit einem Track Record von zwei bis drei Jahren ins Portfolio aufgenommen. Als Beimischung werden auch neue, schlüsselfertige und an das Netz angeschlossene Anlagen erworben. Eine Investition in Kraftwerke, die sich noch in der Bauphase befinden, erfolgt nicht. Es werden keine Projektierungsrisiken übernommen.

Die Wasserkraft bietet im Vergleich zu anderen Energiequellen die effektivste Erzeugung von elektrischer Energie. Allein ihr Wirkungsgrad von bis zu 90 Prozent spricht für ihre Effektivität. Dazu steht Wasser prinzipiell 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr zur Verfügung. Sie ist weniger stark von regionalen und unterjährigen Wetterlagen abhängig und unterliegt deswegen in der Stromerzeugung geringeren Schwankungen wie beispielsweise bei Wind oder Photovoltaik. Die jährlichen Betriebsstunden mit über 5.500 Stunden liegen weit über denen anderer erneuerbaren Energien.

Die lange Nutzungsdauer von Wasserkraftwerken bietet aus heutiger Sicht die Basis für stabile und gut prognostizierbare Erträge. Ein Investment in Wasserkraft ist eine Investition in Infrastruktur mit einer hohen Wertstabilität.

Die Daten zum RENAIO Infrastrukturfonds S.C.A., SICAV-RAIF:

Offener alternativer Investmentfonds für Wasserkraftanlagen aus dem EU28-Raum (+ Schweiz).
ISIN: LU1967659050
Rechtl. Form: S.C.A. SICAV-RAIF (Luxemburg)
Mindestinvestment: 200.000 Euro
Ausschüttung: > 4 % p. a. (geplant)
Mindesthaltedauer: 2 Jahre
Kündigungsfrist: 12 Monate zum 31.12.
Verwaltungsgesellschaft (AIFM): Hauck & Aufhäuser Fund Services S.A.
Initiator und Anlageberater: RENAIO Assets GmbH
Verwahr- und Zahlstelle: Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, Niederlassung Luxemburg
Advisory Fee: 0,65 % p. a.
TER p. a.: ~ 1,00 %

Über die RENAIO Assets GmbH

Die RENAIO Assets GmbH mit Sitz in Augsburg managt offene, alternative Investments in den Bereichen Infrastruktur und erneuerbare Energien. Sie begleitet nachhaltige Projekte europaweit.
Das Team setzt sich zusammen aus erfahrenen Asset-Managern die seit Jahren erfolgreich Investitionen in Wasserkraftanlagen begleiten und umsetzen sowie aus langjährigen Fondsspezialisten, die die Bedürfnisse der institutionellen Anleger kennen. Der Fokus liegt auf Wasserkraft – eine bewährte und umweltschonende Technologie.
In der Vergangenheit hat das Team Projekte in einer Größenordnung von 270 Mio. Euro begleitet und dabei über 40 Kraftwerke mit mehr als 55 MW Leistung geprüft, bewertet und durch den Investitionsprozess begleitet.

Über Hauck & Aufhäuser

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers kann auf eine 223 Jahre lange Tradition zurückblicken. Das Haus ist aus der Fusion zweier traditionsreicher Privatbanken hervorgegangen: Georg Hauck & Sohn Bankiers in Frankfurt am Main, gegründet 1796, und Bankhaus H. Aufhäuser, seit 1870 in München am Markt. Die beiden Häuser schlossen sich 1998 zusammen. Der Vorstand der Bank besteht aus dem Vorsitzenden des Vorstands Michael Bentlage sowie den Mitgliedern des Vorstands Dr. Holger Sepp und Wolfgang Strobel. Hauck & Aufhäuser versteht sich als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Privatbankhaus.
Die Bank mit Standorten in Frankfurt am Main, Luxemburg, München, Hamburg, Düsseldorf und Köln konzentriert sich auf die ganzheitliche Beratung und die Verwaltung von Vermögen privater und unternehmerischer Kunden, umfassende Fondsdienstleistungen für Financial und Real Assets in Deutschland und Luxemburg sowie die Zusammenarbeit mit unabhängigen Vermögensverwaltern. Unseren Kunden bieten wir eine kompetente Ausführung ihrer Handelsaufträge in allen gängigen Assetklassen an Börsen sowie außerhalb von Börsenplätzen. Darüber hinaus bieten wir Research-, Sales- und Handelsaktivitäten mit einer Spezialisierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen im deutschsprachigen Raum sowie individuelle Services bei Börseneinführungen und Kapitalerhöhungen an. Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit steht die ganzheitliche und persönliche Beratung, auf deren Basis individuelle Lösungen entwickelt werden.

Die RENAIO Assets GmbH mit Sitz in Augsburg managt offene, alternative Investments in den Bereichen Infrastruktur und erneuerbare Energien. Sie begleitet nachhaltige Projekte europaweit.

Kontakt
RENAIO Assets GmbH
Christian Heimann
Victoriastraße 3
86150 Augsburg
+49 821 907 830 98
info@renaio.de
http://www.renaio.de

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Aktuelle Nachrichten Energie/Natur/Umwelt

Die Form

Den von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ zum 26.01.2019 erarbeiteten Abschlussbericht sehe ich als besondere Herausforderung im Sinne einer gesicherten Zukunftsperspektive.
Wenn, wie dort beschrieben, die Umstrukturierungsmaßnahmen den Menschen eine neue Perspektive bieten sollen, ist zu gewährleisten, dass die individuelle Lebenssituation des Einzelnen vorab analysiert werden. Denn über die Verwirklichung des Konzepts muss die Beachtung der Auswirkungen auf die Menschen einen hohen Stellenwert haben.

1. Zum Thema „Sukzessive Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung“
Der Ruf nach einem global erforderlichen CO2 Preis ist selbstverständlich wünschenswert, aber unter Beachtung der unterschiedlichen Interessen international nicht zu realisieren. Allein dies auf europäische Ebene zu versuchen, kann in der aktuell sich darstellenden Interessenlage nicht gelingen. Klimaschutz, Klimawandel, Treibhauseffekt – in allen diesen Themenbereichen spielt Kohlenstoffdioxid eine zentrale Rolle. Eine reelle Chance den CO2 – Ausstoß zu reduzieren und letztlich zu beenden, entwickelt sich nur, wenn den Marktakteuren dadurch ein Vorteil entsteht.
Um das Ziel der CO2-Vermeidung zu erreichen, muss zunächst jeder Staat individuell diese Aufgabe angehen. Daraus kann und sollte sich dann ein staatenübergreifender CO2-Verbund entwickeln, der die Vorteile dieser Vermeidungsstrategie ökonomisch umsetzt.
Die Energiewende und somit der Kohleausstieg bieten in zeitlicher Abfolge – konsequent und zielgerichtet umgesetzt – die Möglichkeit eine gewollt dezentral orientierte Wirtschaft neu zu beleben. Die sich daraus entwickelnde Möglichkeit der langfristigen Stabilität der Volkswirtschaft und somit der Gesamtgesellschaft muss durch Politik und Verbände kompetent mit dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit begleitet, erkannt, gefördert und umgesetzt werden.

Maßnahmen:
1. Streichen der besonderen Ausgleichsregelung beim EEG
2. Neukonzeption des CO2-Handels auf nationaler Ebene.
Einführung einer gestaffelten CO2-Senkungs- und Vermeidungsbonifikation
Diese Maßnahmen setzen monetäre Mittel bei Unternehmen frei, sodass Innovationen im Bereich Vermeidung von CO2-Ausstoß stattfinden können, die gestaffelt finanziell gewürdigt werden. Damit entwickelt sich der Industriestandort Deutschland in diesem Sektor zu einem weltweiten Vorreiter in Bezug auf Umwelt- und Klimainnovationen und erreicht bei konstruktiver Konzentration einen vorherrschenden Marktvorteil, der sich durch die globale Nachfrage an innovativen Produkten niederschlägt.
Durch die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) des EEG profitieren stromintensive Industrie, Unternehmen und Schienenbahnen im zunehmenden Maß von Rabatten und Teil-Befreiungen bei der EEG- und den anderen Stromumlagen. Hinzu kommen weitere Begünstigungen wie z.B. bei der Stromsteuer und den Netzentgelten. Diese Vorgehensweise hat nicht den angedachten Erfolg gebracht, da auch andere Länder ihre Unternehmen im globalen Wettbewerb unterstützen. Im Sinne der Nachhaltigkeit kann Deutschland hier bei realen Preisen durch ausgewogene Mechanismen weltweit wettbewerbsfähiger sein: Stichworte wie Qualität, Verfügbarkeit, Service im Bereich Gewährleistung, Amortisationssteigerung durch Ersatzteil- und Reparaturleistungen etc.

2. Wirtschaftswachstum wird auf neuen Pfaden stabilisiert.
Die bisher teilweise gelungene Vorgehensweise nationaler und internationaler Wirtschaftsunternehmen steigende Renditen über Wachstum und Marktmacht abzusichern, ist mittelfristig kein tragfähiges Zukunftsmodel. Grundlage eines solchen Modells wäre die wirtschaftliche Ausgewogenheit des Klein- und Mittelstandes.
In den letzten zehn Jahren haben 262.624 Unternehmen Insolvenz angemeldet – mit zurzeit zwar sinkender Tendenz, jedoch mit einem gesamtgesellschaftlich wirtschaftlichem Substanzschwund, der sich auf die strategische Operative marktabhängiger, auch und gerade der sogenannten systemrelevanten, Unternehmen auswirkt.
Im Jahr 2016 wurden rund 32 531 Unternehmen durch eine Muttergesellschaft mit Sitz im Ausland kontrolliert. Davon waren beim produzierenden Gewerbe sowie Handel und Gastgewerbe und dem Dienstleistungsbereich 3,3 Millionen Personen abhängig beschäftigt. Sie erzielten insgesamt etwa 25 % der Bruttowertschöpfung, 24 % der Bruttoinvestitionen sowie rund 24 % der Umsätze. In diesen Unternehmen arbeiteten rund 11 % aller tätigen Personen der Branche. Die arbeitsmarktpolitische und wirtschaftliche Bedeutung der auslandskontrollierten Unternehmen ist somit deutlich größer, als es ihrem Anteil an der Zahl der Unternehmen in Deutschland entspricht.
Dem Statistischen Bundesamt zufolge haben 2016 281.000 Deutsche das Land verlassen. Während sich die Bundesregierung bemüht, mehr Arbeitskräfte zur Einwanderung zu bewegen, verlassen Deutsche in großer Zahl das Land. Im längerfristigen Vergleich wird seit 2005 ein negatives Wanderungssaldo verzeichnet; seitdem wandern also mehr Bundesbürger ab, als ins Land ziehen.
Auch die Unternehmen der deutschen Metall- und Elektro-Industrie setzen zunehmend auf Standorte im Ausland. Nach einer umfassenden Studie der IW Consult 2016 für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall entwickeln sich die Produktionskapazitäten der M+E-Industrie im Ausland deutlich dynamischer als im Inland. Wenn in die deutschen Werke investiert wird, dann vor allem, um die Energieeffizienz zu erhöhen. Im Ausland wird vor allem investiert, um die Produktion dorthin zu verlagern. Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger erklärte dazu: „Seit 2010 sind die Produktionskapazitäten der deutschen M+E-Unternehmen im Ausland um 40 Prozent gestiegen, für 2020 wird die Auslandskapazität nochmals um 50 Prozent steigen. Der Trend beschleunigt sich.“
Er verwies darauf, dass sich auch der Charakter der Auslandsproduktion verändere: In Zukunft würden 40 Prozent der Auslandsproduktion die inländische Produktion ersetzen. „Das zeigt: der Standort Deutschland bröckelt.“ Der globale Standortwettbewerb nimmt immer weiter zu durch das Auftreten und Aufholen neuer Wettbewerber und durch die Reindustrialisierungsbemühungen in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Hinzu kommen protektionistische Tendenzen und wirtschaftspolitische Kurse in vielen Staaten, die eine Intensivierung des internationalen Standortwettbewerbs zur Folge haben werden. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts ist eine Daueraufgabe. Deshalb gilt es, die Kostenentwicklung im Inland zu begrenzen und für Rahmenbedingungen zu sorgen, die es den Unternehmen ermöglichen, ihre Produktivität zu erhöhen, Investitionen zu tätigen und Innovationen umzusetzen.

3. Zu beachtende Ergebnisse und daraus resultierende Rahmenbedingungen
Ein Kernstück unserer Gesellschaft ist unter anderem der soziale Frieden. Dieser wurde in der Vergangenheit über Transferleistungen des Staates gesteuert. Steigende Sozialausgaben und der Verzicht auf die individuelle Existenzentwicklung sind außerhalb der tatsächlichen vorhandenen Bedürftigkeit in Teilen die Folge.
Der größere Schaden entsteht jedoch dadurch, dass Menschen aus der Verantwortung für sich selbst und für die Gesellschaft gedrängt werden. Statt jeden Einzelnen, entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten durch Bildung derart zu qualifizieren, dass dieser mit Selbstvertrauen und Selbstverständnis Teil der Gesamtgesellschaft werden kann.
Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht gemäß Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Viel zu häufig werden Menschen der Einfachheit halber mit Transferleistungen abgespeist. Selbstverständlich werden auch in der Zukunft Transferleistungen notwendig sein, aber dann auf einem Niveau, das den Einzelnen nicht ausschließt oder benachteiligt.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt die richtigen Lehren aus der aktuellen gesamtgesellschaftlichen Gemengelage zu ziehen bedeutet auch:
– Dezentralisierung
Produktion und Wertschöpfung müssen unter realisierbaren Bedingungen Voraussetzung einer allgemeinen prosperierenden Wirtschaft werden. Hierzu bedarf es unter anderem Änderungen in der Steuergesetzgebung.
– Freiheit
Sich bewusst selbst frei zu fühlen und gleichzeitig Teil einer Gesellschaft zu sein, bedeutet einen durch Entwicklung und Bildung realistischen Standpunkt zu haben und zeitgleich in Toleranz die Freiheit des Nächsten in diesem Sinne zu akzeptieren.
– Unabhängigkeit
Eine auf Moral und Ethik selbstbestimmende Unabhängigkeit impliziert die Möglichkeit auf unterschiedlich zu wählende Lebensbiographien im gesellschaftlichen Kontext. Eine auf dieser Basis begründete Unabhängigkeit ist im Rahmen der Chancengleichheit förderungswürdig.
– Leistungsfähigkeit
Leistungsfähigkeit wird durch unterschiedliche Merkmale charakterisiert.
Die Konstellation unterschiedlicher Leistungsmerkmale bestimmt die Individualität eines jeden einzelnen Menschen. Geschlechterspezifisch können, müssen aber nicht, sich unterschiedliche Voraussetzungen ergeben. So entwickeln sich über die Leistungsmerkmale Ausdauer, Intellekt, Belastbarkeit und kognitive Fähigkeiten völlig unterschiedliche Leistungsfähigkeiten. Grundsätzlich haben alle, gleich welche Leistungsmerkmale zur Geltung kommen, den Anspruch, den individuell, für jeden einzelnen richtigen Platz in der Gesellschaft einzunehmen.

4. Fazit
Dass die Resultate der Kohlekommission die Realität abbilden, ist umstritten.
Dass deren Vorschläge in den eng gesetzten Anforderungen letztendlich erfolgreich umgesetzt werden, kann nur die Zukunft zeigen. Zukunft ist Zeit. Zeit, auf die alle setzen. Aber auch Zeit, in der Unwägbarkeiten nicht auszuschließen sind.
Der deutsche Kohleausstieg kann zum internationalen Vorbild werden. Das Industrieland Deutschland setzt den Schlusspunkt hinter das Kapitel Kohle. Dieser soll aber erst bis spätestens 2038 vollzogen werden. Eine überzogene Zeitschiene, die das Wirken des Klimawandels völlig außer Acht lässt.
Ambitionierte Anstrengungen sind unumgänglich. Die Umgestaltung der Gemeinschaft bieten ausreichend Wachstums- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Sei es die Neugestaltung der Verkehrsinfrastruktur. Menschenwürdiger Wohnungsbau. Regionale Nahrungs- und Genussmittelproduktion. Eine Ausweitung der Finanzkreisläufe zur Deckung der existenziellen Sicherheit des Einzelnen. Entwicklung von Alternativen zu klimaschädlichen Substanzen. Konsequentere Umsetzung der Anstrengungen zum Erhalt und der Steigerung biologischer Vielfalt.

Der deutsche Kohleausstieg ist ein wichtiges Signal für den Klimaschutz an die internationale Gemeinschaft, das nicht hoch genug bewertet werden kann. Denn weltweit ist ein Kohleausstieg notwendig, um die Klimaziele von Paris einzuhalten. Allein die Vorlage der Klimakommission umzusetzen wird den Klimawandel nicht aufhalten. Wie zuvor beschrieben sind viele Maßnahmen gleichzeitig notwendig um eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

 

Über die EGRR

 Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

Presse-/Unternehmenskontakt:

Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG

Gerfried Bohlen

Rubbertskath 12

46539 Dinslaken

Telefon: 02064 / 7789 390

E-Mail: informationen@egrr.de

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Auftakt für den Bürgerenergiepreis Unterfranken 2019

(Mynewsdesk) Bayernwerk und Regierung von Unterfranken suchen Energiewende-Projekte mit VorbildcharakterSaal a.d.Saale/Würzburg. 10.000 Euro warten auf engagierte Unterfranken, die sich in ihrem Umfeld für die Energiezukunft stark machen. Der jährliche Bürgerenergiepreis Unterfranken des Bayernwerks geht 2019 in die fünfte Runde. Der Auftakt mit Ingo Schroers, Leiter Geschäftsbereich Kommunen, und Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann fand am Montag, 18. Februar, beim Vorjahrespreisträger Familie Johannes Kürschner im Landkreis Rhön-Grabfeld statt.

Der Bürgerenergiepreis Unterfranken wird im fünften Jahr in Folge durch die Regierung begleitet und durch das Energieunternehmen Bayernwerk verliehen. Gewinnen können Privatpersonen, Vereine, Kindergärten oder auch Schulen, die mit pfiffigen und außergewöhnlichen Ideen und Maßnahmen einen Impuls für die Energiezukunft geben. Ausgeschlossen sind Projekte von Gewerbebetrieben, die deren eigentlichen Geschäftszweck unterstützen. Alle unterfränkischen Bürgerinnen und Bürger sind ab sofort wieder aufgerufen, sich direkt beim Bayernwerk für den Bürgerenergiepreis zu bewerben. Aus allen Einsendungen wählt eine Jury drei Preisträger aus. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Bürgerenergiepreis sind unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis zu finden. Die Bewerbungsfrist läuft bis Montag, 22. Juli.

„Wir sind der Meinung, dass die Bürgerinnen und Bürger in Unterfranken einen ganz wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können. Mit dem Bürgerenergiepreis suchen wir diejenigen Energiehelden, die mit ihrem Engagement vorangehen und Vorbilder sind. Dabei geht es nicht nur um große Bauprojekte. Der Bürgerenergiepreis richtet sich an alle, die einen Beitrag für die lokale Energiezukunft leisten“, erklärte Ingo Schroers, Leiter Geschäftsbereich Kommunen Bayernwerk Netz GmbH. Eingereicht werden können Projekte, die entweder im laufenden Jahr begonnen haben oder aufgrund ihrer inhaltlichen Qualität nach wie vor Bestand haben.

Dr. Eugen Ehmann, Regierungspräsident von Unterfranken, rief zur Teilnahme am Bürgerenergiepreis auf: „Zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und zum Schutz der Umwelt müssen wir uns alle die Fragen stellen, wie wir Energie gewinnen, wie wir Energie sparen können und wie wir mit der Energie heute umgehen. Der Bürgerenergiepreis bietet den Menschen in Unterfranken nicht nur die Möglichkeit, sich Gedanken darüber zu machen. Sondern der Preis bietet den Bürgerinnen und Bürgern in ganz Unterfranken auch die Chance, ihre eigenen Ideen und Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.“ Für eine hohe Teilnehmerzahl setzte der Regierungspräsident – wie in der Vergangenheit unter Beweis gestellt – auf die Ideenvielfalt der unterfränkischen Bürgerinnen und Bürger. Zu den Siegern des vergangenen Jahres zählte auch Familie Johannes Kürschner, Gastgeber der diesjährigen Auftaktveranstaltung. Die junge Familie hatte die Jury mit einem ganzheitlichen Sanierungskonzept und mit dem nachhaltigen und energieeffizienten Um- und Wiederaufbau eines leerstehenden Gebäudes im Ortskern überzeugt.

Der Bürgerenergiepreis wurde 2013 in Niederbayern erstmals verliehen. Inzwischen werden regelmäßig Gewinner sowohl in Unterfranken als auch in den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken und in der Oberpfalz gesucht. Videos der bisherigen Sieger sind im Bayernwerk-Kanal auf YouTube zu finden.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Über Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen.

Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport. 

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

Über Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk Netz GmbH ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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Biogas: Ein alternativer Kraftstoff der Zukunft

Ohra Energie-Machbarkeitsstudie zeigt: Biogas ist Bestandteil zukünftiger Mobilität

Biogas ist als Fahrzeugtreibstoff geeignet und bietet neben regionaler Erzeugung einen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen, Luftschadstoffen und Lärm. Die Fahrzeugtechnik ist bereits verfügbar und etabliert. Dies zeigt eine Studie, die unter dem Titel „RUM – Regional, Umweltfreundlich, Mobil“ von Ohra Energie beauftragt und durch das Institut für Biogas, Kreislaufwirtschaft & Energie, den Fachverband Biogas und das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) durchgeführt wurde.

„Die positiven Ergebnisse der Machbarkeitsstudie stellen einen wertvollen Beitrag zu der Diskussion über alternative, umweltfreundliche und lokal produzierte Kraftstoffe dar“, so Jana Liebe, ThEEN-Geschäftsführerin. „Sie bieten Biogasanlagen, die kurz vor dem Auslaufen der Förderung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) stehen, neue Perspektiven“.

„Wir glauben, dass Gas – sei es als Erdgas oder erneuerbares Gas, wie zum Beispiel Biogas – in der Energiewende eine wichtige Rolle spielen wird“, erklärt Michael Fischer, Geschäftsführer der Ohra Energie.

Im Rahmen der Studie wurden 19 Biogasanlagen in Thüringen untersucht und zu Liefermöglichkeiten sowie zu Biogasproduktion und -bereitstellung befragt. Im Ergebnis können bestehende Biogasanlagen das Biogas bereitstellen und damit kleinmaßstäbliche Biogasaufbereitungsanlagen mit regionaler Biogas-Tankstelle wirtschaftlich betrieben werden. Für potentielle Abnehmer, wie Großkunden oder Agrarunternehmen ist das Prinzip des Kraftstoffs aus der Region für die Region besonders reizvoll.

„Wichtige Rahmenbedingungen für regionale Biogas-Tankstellen sind ein angemessener Rohbiogaspreis, eine verkehrsgünstige Lage der Anlage, die Entwicklung eines passenden technischen Konzepts, regionales Absatzpotential und unterstützende politische Entwicklungen“, fasst Volkmar Braune, Technischer Leiter/Prokurist der Ohra Energie zusammen. „Verhandlungen mit Pilotstandorten zur gemeinsamen Umsetzung weiterführender Projekte laufen bereits.“

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter:
https://www.ohraenergie.de/energiedienstleistung/innovationsprojekte/klimatisierung-1.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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Energiespeicherpark für Deutschland und Europa

Nachhaltige Energiespeicher und Erneuerbare Energien

Energiespeicherpark für Deutschland und Europa

Energiespeicherpark – Energy Storage Park

Ein neues nachhaltiges Projekt für Greening Deserts wurde 2018 gegründet, der weltweit erste Energiespeicherpark, Solarpark und Windpark. Das Projekt kann erneuerbare Energien, innovative Energiespeicherlösungen, saubere und umweltfreundliche Technologien in einem Areal kombinieren. Die drei Parks werden Teil des ersten Greening Camps sein, welches für die Region Leipzig in Sachsen geplant ist. Im Laufe der Jahre arbeitete der Gründer und Initiator auch an den Vorbereitungen für Begrünungs- und Forschungscamps in Nordafrika und der MENA-Region. Jedes größere Camp kann solche vielfältigen Parks bekommen. Die Nationen und Regionen, welche das Projekt am schnellsten und am meisten (konstruktiv und finanziell) unterstützen, können als erste solche Anlagen erhalten.

Greening Deserts Projekte sind kulturelle, pädagogische, wirtschaftliche, soziale, wissenschaftliche und nachhaltige Projekte im Bereich Gartenbau, Hydrokultur, nachhaltige Forstwirtschaft und Landwirtschaft – aber auch in den Bereichen Grüne und Saubere Technologien (GreenTech bzw. CleanTech) und erneuerbare Energien wie Solar-, Wasser- und Windenergie. Zugang, Verfügbarkeit und zuverlässige Stromversorgung, sowie Energieeffizienz, werden in den Begrünungs- und Forschungscamps optimiert. Der Fokus liegt auf Bildung, Entwicklung und Forschung. Naturschutz und Umweltschutz spielen auch eine sehr wichtige Rolle. Hauptziele der Projekte sind die Verringerung der Landverödung, Umweltverschmutzung, Wüstenbildung und der globalen Erwärmung. Ziele sind auch die Verbesserung der Energie- und Nahrungsmittelsicherheit, sowie die Bereitstellung innovativer Management-, Ökosystem- und Sozialökonomische Dienstleistungen. Wir wollen die Land- und Forstwirtschaft mit ökologischer Energie- und Landwirtschaft reformieren. Die Projekte können jede Region und Nation in den Prozess einbeziehen, besonders im Bezug auf CleanTech-, Infrastruktur-, nachhaltigen und umweltfreundlichen Investitionen – Green Finance und Sustainable Finance (Nachhaltige Finanzierung).

Es ist eine echte Chance für die Weltgemeinschaft, insbesondere für Länder in Afrika und Europa, die Klimaziele und Nachhaltigkeitsziele zusammen mit den internationalen und innovativen Entwicklungen von Greening Deserts zu erreichen. Die Zukunftsvision besteht darin, einen Greening Campus für jedes Land und mehrere Camps für alle Regionen zu schaffen, welche ökologische und nachhaltige Entwicklungsdienstleistungen benötigen. In dieser Verbindung sind diese Nachhaltigen Entwicklungsziele für uns sehr wichtig:

SDG 3: Gesundes Leben sichern und Wohlbefinden für alle Altersgruppen fördern.

SDG 5: Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung aller Frauen.

SDG 9: Aufbau einer widerstandsfähigen Infrastruktur, Förderung einer integrativen und nachhaltigen Industrialisierung und Förderung von Innovationen.

SDG 7: Gewährleistung des Zugangs zu erschwinglicher, zuverlässiger, nachhaltiger und moderner Energie für alle.

SDG 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsprozesse sicherstellen.

SDG 13: Dringende Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen.

SDG 16: Förderung friedlicher und integrativer Gesellschaften für eine nachhaltige Entwicklung, Zugang zu Gerechtigkeit für alle und Aufbau wirksamer, rechenschaftspflichtiger und integrativer Institutionen auf allen Ebenen.

Natürlich sind auch die anderen SGDs (Sustainable Development Goals) für uns alle wichtig und werden soweit möglich berücksichtigt. Zusammen mit internationalen Partnern arbeiten wir seit Jahren an nachhaltigen Projekten und innovativen Entwicklungen, nicht nur in den beschriebenen Bereichen. Neue Kooperationen, starke Investoren und Partner sind eingeladen sich an den vielfältigen Projekten zu beteiligen. Nachhaltige und profitable Investitionen sind garantiert.

Besucht und teilt Greening Deserts Kampagnen, Initiativen und Projekte wie das Milliarden Bäume Projekt (Billion Trees Project) und die Billion Bäume Initiative (Trillion Trees Initiative). Besucht die offiziellen und die sozialen Seiten bzw. Netzwerke für regelmäßige Updates.

Greening Deserts Projekte sind kulturelle, pädagogische, wirtschaftliche, soziale, wissenschaftliche und nachhaltige Projekte im Bereich Gartenbau, Energiewirtschaft, Forstwirtschaft und Landwirtschaft – aber auch in den Bereichen grüne Technologien (GreenTech) saubere Technologien (CleanTech) und erneuerbare Energien wie Solarenergie, Wind- und Wasserenergie. Der Schwerpunkt liegt auf der Bildung und Forschung – Klimaschutz, Naturschutz und Umweltschutz spielen dabei eine sehr wichtige Rolle.

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Pressemitteilungen

20 Jahre Oel-Waerme-Institut

Forschung für die Energiewende

20 Jahre Oel-Waerme-Institut

Brennstoffproben im Test.

Die OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH begeht in diesem Herbst ihren 20sten Geburtstag. Das gemeinnützige Forschungsinstitut wurde 1998 in Aachen gegründet und ist seit 2007 ein An-Institut der RWTH Aachen University. Nach seiner Gründung erlebte das OWI ein schnelles Wachstum mit einer Ausweitung seiner Forschungsthemen und blickt auf die erfolgreiche Durchführung zahlreicher wichtiger Forschungsprojekte zurück. Beispielsweise unterstützte OWI durch seine Forschung die Markteinführung von schwefelarmem Heizöl. Auch die Markteinführung von Bioheizöl wurde und wird noch wissenschaftlich begleitet. Die Schwerpunkte in der nationalen und internationalen Förderpolitik haben in den letzten Jahren zu einer konsequenten Ausrichtung der Forschungsaktivitäten auf die Herausforderungen des Klimaschutzes und der Energiewende geführt. Heute forscht und arbeitet das OWI gemeinsam mit Partnern an technisch ausgereiften Lösungen für die klima- und umweltschonende Wärmeerzeugung und Mobilität von morgen. Dabei bringt sich OWI auch in große Forschungscluster ein. Zur erfolgreichen Umsetzung der Energiewende ist das Ziel, flüssige Brenn- und Kraftstoffe auf Basis zunehmend erneuerbarer Quellen Energien besonders effizient, emissionsarm und sicher nutzbar zu machen.

OWI konzentriert sich dabei auf zwei zentrale Forschungsfelder: zukunftsfähige flüssige Energieträger und Effizienztechnologien. „Beispielsweise untersuchen wir den Einsatz von Brennstoffen aus Abfällen und Reststoffen biogener Herkunft“, erläutert OWI-Geschäftsführer David Diarra. „Auch sogenannte E-Fuels oder Synfuels, die aus regenerativ erzeugtem Strom und einer erneuerbaren Kohlenstoffquelle synthetisch hergestellt werden, sind für uns ein hochaktuelles Forschungsthema.“ Um den wachsenden Forschungs- und Entwicklungsbedarf in Verbindung mit zukunftsfähigen flüssigen Energieträgern zu fokussieren, hat OWI 2016 den Forschungscluster „Future Fuels“ gebildet. Darin sind Projekte rund um die Erforschung neuer Brenn- und Kraftstoffe sowie der Entwicklung von Effizienztechnologien für deren Nutzung zusammengefasst.

Innovative Effizienztechnologien wie Brennstoffzellen, hybride Heizsysteme und die Kraft-Wärme-Kopplung sind wichtige Forschungsthemen im Bereich Energiesysteme. Auch hier geht es um den effizienten Einsatz von Brenn- und Kraftstoffen. „Ein Highlight war die Nominierung für den Energy Award 2017 mit dem Forschungsprojekt Schiffsbrennstoffzellen. Hier arbeitet OWI zusammen mit Forschungspartnern aus der Schifffahrtstechnik an der effizienten Erzeugung von Bordstrom speziell für den emissionsarmen Hafenbetrieb zum Beispiel von Kreuzfahrt- und Containerschiffen“, berichtet David Diarra.

Das dazu am OWI vorhandene wissenschaftliche Know-how in den Bereichen Brenn-, Kraft- und Schmierstoffe, Energiesystemtechnik, Hochtemperaturtechnik, Materialwissenschaften und numerische Simulationen ist in dieser Kombination einzigartig in Europa. „Mit einem hochqualifizierten Mitarbeiterstamm sowie einem hervorragenden Netzwerk aus Forschungspartnern in der Industrie, an den Universitäten sowie in Forschungs-einrichtungen sind wir auch für die nächsten Jahre erfolgreicher Forschung bestens gerüstet“, erklärt David Diarra.

Das OWI ist eine unabhängige und gemeinnützige Forschungseinrichtung. In Zusammenarbeit mit Partnern aus Industrie und Forschung forscht und entwickelt das OWI Konzepte und Technologien auf den Gebieten der energieeffizienten Nutzung flüssiger konventioneller und alternativer Brenn- und Kraftstoffe sowie innovativer Effizienztechnologien. Das Ziel sind technisch ausgereifte, treibhausgas- und emissionsarme Lösungen für die Wärmeerzeugung und Mobilität von Morgen. Das OWI ist ein An-Institut der RWTH Aachen und versteht sich als Mittler zwischen Grundlagenforschung und Anwendung. Im Rahmen des Technologietransfers bearbeitet das OWI sowohl aus öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekte als auch industrielle Forschungsaufträge. Zu den Kunden gehören beispielsweise Hersteller von Haushaltsheizungen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie, der Mineralölwirtschaft und der Thermoprozesstechnik.

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Oel-Waerme-Institut gGmbH (OWI)
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Kaiserstrasse 100
52134 Herzogenrath
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Grenzenloser Klimawandel – Taiwan bittet um Aufnahme zur UNFCCC

Auch zu der 24. Vertragsstaatenkonferenz (COP) der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) ist die Republik China (Taiwan) nicht zugelassen – trotz seines internationalen Einsatzes für den Umweltschutz.

Frankfurt, 26.11.2018 Vom 03.-14. Dezember 2018 findet die 24. Vertragsstaatenkonferenz der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) in Katowice, Polen, statt. Da Taiwan kein Teil der Konvention ist, wird es aus ihren öffentlichen Veranstaltungen ausgeschlossen. Nur zehn taiwanische Nichtregierungsorganisationen sind als Beobachter zur UNFCCC zugelassen.

Dabei ist das Land Vorreiter in Umweltfragen wie der Wiederverwendung von Ressourcen oder im Hinblick auf die Gründung eines International Environmental Partnerships (IEP) in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten.

Das IEP ist ein 2014 gegründetes weltweites Expertennetzwerk, das sich auf Initiative der taiwanischen Umweltschutzbehörde EPA und der Environmental Protection Agency der Vereinigten Staaten in Themenbereichen wie sauberer Luft, Klimawandel und Grundwasserverschmutzung engagiert. Bis heute wurden mehr als 80 Events mit Experten und Politikern aus 40 verschiedenen Ländern durchgeführt.

Und Taiwan ist willens, seine Erfahrungen im Umweltschutz mit anderen Ländern zu teilen.

Das Land macht signifikante Fortschritte bezüglich des Recycelns von Ressourcen. 2017 lag die Ressourcenwiederherstellungsrate des Landes bei 52,5 %, nur noch übertroffen von der Deutschlands und Österreichs. Seine Recyclingrate bei Plastikflaschen lag im selben Jahr bei 95 %. Derzeit arbeitet Taiwan an der Produktion von Glas-Trinkhalmen, da Plastikstrohhalme im Land ab Juli 2019 verboten sein werden.

„Der weltweite Klimawandel ist eine Frage von Leben und Tod und kennt keine politischen Grenzen!“, so der EPA-Minister Lee Ying-yuan. Der Ausschluss Taiwans aus der Vertragsstaatenkonferenz sei unvereinbar mit dem Ruf der UNFCCC nach vermehrten Kooperationen aller Nationen in Umweltfragen, ignoriere die Betonung klimatischer Gerechtigkeit des Pariser Übereinkommens und verletze die Prinzipien der U.N. Charter.

Das EPA wird zum diesjährigen Gipfel eine Delegation schicken, die aus Akademikern, Unternehmern, Forschern sowie Personen aus dem Nichtregierungs- und dem öffentlichen Sektor besteht. Die Gruppe wird während des Gipfels eigene Veranstaltungen, Meetings und Stände an Ausstellungsorten anbieten.

Laut Minister Lee kann Taiwan am effizientesten nachhaltige Entwicklung garantieren und seinen umwelttechnischen Verpflichtungen nachkommen, wenn ihm eine Teilnahme an Meetings und Aktivitäten im Rahmen der UNFCCC ermöglicht wird.

Thema der 24. Vertragsstaatenkonferenz ist unter anderem der Kampf für die weltweite CO2-Neutralität.

 

Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland, Büro Frankfurt am Main, ist eine staatliche Vertretung der Republik China (Taiwan). Sie ist zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und das Saarland.

 

Pressereferentin: Frau Shiang-tying Roan

E-Mail: stroan@mofa.gov.tw

Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland

Büro Frankfurt am Main

Friedrichstr. 2–6

60323 Frankfurt am Main

Pressemitteilungen

Solarthermie ohne Grenzen

Moderne Sonnenhäuser schaffen ganzjährige Wärmeversorgung auf höchstem Effizienzniveau

Solarthermie ohne Grenzen

Die ganzjährige Wärmeversorgung eines Hauses nur mit Hilfe der Sonne ist dank Solarthermie machbar.

Köln, November 2018. Trotz zahlreicher verfügbarer Wärmequellen auf der Erde sind wir täglich auf die Wärme angewiesen, welche uns die Sonne spendet. Umgekehrt ist es jedoch auch möglich, nur mit Hilfe der Sonne komplett unabhängig von anderen Wärmeerzeugern zu werden. Und hierbei handelt es sich keinesfalls um visionäre Gedankenspiele: Schon Ende der achtziger Jahre bewies das erste „Sonnenhaus“ im schweizerischen Oberburg, dass es technisch möglich ist, ein Wohnhaus ganzjährlich nur mit Sonnenwärme zu beheizen. Mittlerweile existieren tausende solcher Sonnenhäuser und jährlich kommen etwa 600 neue hinzu. Möglich wird diese Meisterleistung in Sachen Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Autarkie dank der Solarthermie. Eine solarthermische Anlage auf dem Dach fängt die stets verfügbare und immer kostenlose Energie der Sonne ein, der hauseigene Wärmespeicher sammelt sie und eine effektive Gebäudedämmung sorgt dafür, dass keine Wärme verloren geht.

Das Sonnenhaus-Prinzip ist so einfach wie genial: 50 bis 100 Prozent des Heizenergiebedarfs eines Hauses – abhängig von den Vorstellungen des Bauherrn – werden mit Hilfe einer entsprechend dimensionierten Solarwärmeanlage auf dem Hausdach gewonnen. Zur optimalen Sonnenernte sollte die Kollektorfläche nicht zu flach und zudem nach Süden geneigt sein. Nicht direkt genutzte Wärmeenergie verwahrt ein Wärmespeicher für die Beheizung an sonnenarmen Tagen. Zudem reduziert eine leistungsstarke Wärmedämmung den Energiebedarf des Gebäudes auf ein Minimum. Falls nötig, wird die Solarthermieanlage mit einem weiteren – meist regenerativen – Wärmeerzeuger unterstützt, um die sonnenarmen Monate zu überbrücken. Hier kann die Solarthermie-Technologie weiter punkten, denn sie ist kombinierbar mit jeder denkbaren Wärmequelle. Die Vorteile einer Wärmeversorgung nur durch die Sonne liegen klar auf der Hand: Maximale Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit, CO2-Neutralität, Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und deren schwankenden Preisen und zu guter Letzt die freie und kostenlose Verfügbarkeit der Sonnenwärme.

Auch Verbraucher, die nur ihre alte Heizungsanlage effizienter machen oder auf grüne und energieeffiziente Wärmeerzeugung setzen wollen, können von der genialen Technologie hinter dem Sonnenhaus profitieren. Die Solarthermie passt sich durch ihre hohe Flexibilität an nahezu alle denkbaren baulichen Gegebenheiten an und kann mit jedem Wärmeerzeuger kombiniert werden. Sie eignet sich für den Neubau genauso wie für die Nachrüstung. Der Staat fördert zudem den Einbau einer solarthermischen Anlage im Rahmen des sogenannten Marktanreizprogramms (MAP). Seit Januar 2018 gilt hier der Leitsatz „Erst beantragen, dann beauftragen!“, der Bauherr muss also vor Umsetzung der Baumaßnamen den Antrag auf Förderung beim Staat stellen.
Mehr Infos rund um das Thema Solarthermie gibt es auch auf dem Verbraucherportal „Sonnige Heizung“ – einem Zusammenschluss führender Solaranlagen-Hersteller sowie dem BDH und dem Bundesverband Solarwirtschaft – unter www.sonnigeheizung.de

Die Kampagne „Sonnige Heizung – immer im Plus“ wird getragen von 20 Herstellern von solarthermischen Anlagen und Speichern sowie dem Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH).
Auf der Informationsplattform www.sonnigeheizung.de finden interessierte Bauherren und Sanierer alles Wissenswerte rund um die Solarthermie sowie die aktuellen Förderbedingungen zu dieser Technologie.

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Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V.
Dr. Lothar Breidenbach
Frankfurter Straße 720-726
51145 Köln
0 22 03/9 35 93-0
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Pressemitteilungen

„Die aktuellen klima- und energiepolitischen Versäumnisse manövrieren uns in eine

AGORA-Energiewende-Direktor Dr. Patrick Graichen bei Stiebel Eltron

"Die aktuellen klima- und energiepolitischen Versäumnisse manövrieren uns in eine

AGORA-Energiewende-Direktor Dr. Patrick Graichen bei Stiebel Eltron

„Viele andere europäische Länder sind in ihrer Klimapolitik deutlich weiter als Deutschland. Dort hat man verstanden, dass CO2-Einsparziele keine Absichtserklärungen sind, sondern auf verbindlichen Verträgen beruhen. Wenn Deutschland seine zugesagten Einsparungen nicht erreicht, wird es in einigen Jahren richtig teuer für den deutschen Steuerzahler.“
Dr. Patrick Graichen, Direktor der Agora Energiewende – des führenden energiepolitischen Think-Tanks in Europa -, ist aktuell wenig optimistisch, dass Deutschland seine Zusagen in Sachen Klimaschutz einhalten kann. „Die aktuellen klima- und energiepolitischen Versäumnisse manövrieren uns immer mehr in eine Situation, die unhaltbar ist – und die auf Dauer dazu führen wird, dass Deutschland für diese Versäumnisse teuer bezahlen wird.“ Das sagte der Energie- und Politikexperte im Rahmen eines Besuchs bei Stiebel Eltron in Holzminden im Gespräch mit Firmeninhaber Dr. Ulrich Stiebel, den Geschäftsführern der Unternehmensgruppe Dr. Nicholas Matten und Dr. Kai Schiefelbein, sowie Vertriebschef Frank Jahns.
CO2 muss einen angemessenen Preis bekommen
Graichen betonte jedoch, dass es durchaus auch für Deutschland noch möglich wäre, zumindest einen Teil der Ziele zu erreichen: „Dafür muss ab 2019 endlich begonnen werden, zu regieren.“ Eine Kernforderung der Agora Energiewende ist, dass das Treibhausgas Kohlendioxid – CO2 – einen angemessenen Preis bekommt. „Ein gutes Beispiel dafür ist Frankreich“, erläutert Graichen, „dort wurde per Gesetz festgelegt, dass Energieträger abhängig von ihrer spezifischen CO2-Emission höher besteuert werden.“ Mit zunächst 7 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2014 eingeführt, steigt der Klimabeitrag Jahr für Jahr – auf 100 Euro pro Tonne CO2 im Jahr 2030. Die Einnahmen betrugen 2016 bereits etwa 3,8 Mrd. Euro und werden teilweise zur Finanzierung der Erneuerbaren Energien verwendet.
Heutige Versäumnisse werden später teuer
Sollte Deutschland seine CO2-Emissionen nicht wie zugesagt vermindern, müsse die Bundesregierung entsprechende Emissionsrechte von anderen Ländern kaufen – dann zum Beispiel in Frankreich, das mit der langfristigen Strategie seine Emissionen deutlich senken wird und daher Emissionsrechte nicht selbst nutzen muss. „Damit würde der deutsche Steuerzahler die Energiewende in den Nachbarländern bezahlen“, so Dr. Patrick Graichen. Auf bis zu 60 Mrd. Euro schätzt die Agora Energiewende die Kosten für den Bundeshaushalt bis 2030, sollte die Zielverfehlung wie befürchtet eintreten.
Entscheidungsfreiheit führt zu mehr Akzeptanz
Einen angemessenen CO2-Preis für alle Energiearten befürworten auch die Stiebel Eltron-Vertreter: „Das ist unserer Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg der Energiewende“, sagt Dr. Kai Schiefelbein, und Dr. Nicholas Matten ergänzt: „Letztendlich ist eine CO2-Steuer auch konjunkturbelebend, weil sie dafür sorgt, dass alte, ineffiziente Verbraucher in allen Bereichen modernisiert werden, da sich die Investition schneller amortisiert.“ Gerade im Gebäudebereich sieht auch Frank Jahns einen CO2-Preis als wirksames Mittel: „Damit bliebe die Entscheidungsfreiheit der Beteiligten erhalten, was zu mehr Akzeptanz führt.“

STIEBEL ELTRON – ein Unternehmen voller Energie
Stiebel Eltron ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe und gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern in den Bereichen „Haustechnik“ und „Erneuerbare Energien“. Als innovationsgetriebenes Familienunternehmen verfolgt Stiebel Eltron bei der Produktion und Entwicklung von Produkten eine klare Linie – für eine umweltschonende, effiziente und komfortable Haustechnik. Mit über 3.100 Mitarbeitern weltweit setzt das Unternehmen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung konsequent auf eigenes Know-how. Das Resultat sind effiziente und innovative Lösungen für Warmwasser, Wärme, Lüftung und Kühlung.

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