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EnergieEffizienz-Messe 2019: MVV Gruppe präsentiert sich als Lösungshaus

BFE, econ solutions, MVV Enamic und Recogizer Group unterstützen Unternehmen bei der Gestaltung der Energiewende

Auf der EnergieEffizienz-Messe (3./4. September, IHK Frankfurt am Main) zeigt die Mannheimer MVV Gruppe, eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland, im Plenarsaal (2. OG), wie Industrie- und Gewerbeunternehmen die Energiewende aktiv gestalten können. Mit den Kompetenzen von BFE, econ solutions, MVV Enamic und Recogizer erhalten Unternehmen umfassende Unterstützung und können sich so ganz auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

Die Energiewelt wird zunehmend komplexer. Gleichzeitig spielt Energie in den meisten Unternehmen nur eine Nebenrolle, und es fehlt die Zeit, um Maßnahmen zu definieren und umzusetzen, die die Energieeffizienz erhöhen. Mit „Energy and efficiency as a service“ übernimmt MVV Enamic langfristig und zuverlässig die Verantwortung rund um das Thema Energie und steht mit einem zentralen Ansprechpartner für jeden Aspekt zur Verfügung. Hierfür bringen die Partnerunternehmen BFE, econ solutions und Recogizer ihre Kompetenzen und Erfahrungen ein. Auf dem gemeinsamen Messestand erhalten Messebesucher einen Überblick über alle Lösungen und Services rund um Energieeffizienz:

econ solutions stellt die Neuheiten für sein herstellerunabhängiges und intuitiv bedienbares Energiemanagement-System vor: Die Energiemanagement-Software econ3 erhält mit der Version 3.8 eine Prognosefunktion. Rollierende Vorhersagen von Lastgängen, Temperaturkurven und beliebige Messstellen lassen sich für die Prognose z.B. der Energiebeschaffung, Auslastung oder verschiedener Szenarien nutzen. Mit der neuen LDAP Authentifizierung via SAML 2.0 können Anwender künftig mit nur einer Anmeldung auf econ3 zugreifen (Single-Sign-On, SSO). Zudem bildet die neue Version auch Füllstände, z.B. von Gas-, Öl- oder Flüssigkeitstanks einwandfrei ab. Das neueste Modell des Datenloggers econ unit+ V2 umfasst alle Schnittstellen (S0-Impuls, M-Bus, Modbus, digitale und analoge Signale) sowie eine WLAN-Schnittstelle für die Konfiguration und Anbindung. Seine kompakte Bauform und einfache Verkabelung, die Möglichkeit Erweiterungsmodule anzuschließen sowie ein intuitiv bedienbares Webinterface für Parametrierung, Konfiguration und Inbetriebnahme machen ihn überall einfach einsetzbar.

„Rent an Energy Manager“ – Die Aufrechterhaltung der DIN ISO 50001 ist sehr zeitaufwändig. In vielen Unternehmen übernimmt der Verantwortliche für das Energiemanagementsystem diese Aufgabe neben seiner Haupttätigkeit. Dadurch werden zwar die Anforderungen der Norm erfüllt, das Hauptziel der DIN ISO 50001 – das Analysieren und Einsparen von Energie – bleibt meist unerreicht. Das BFE Institut für Energie und Umwelt unterstützt Unternehmen mit einem Energiemanager als „atmende“ Ressource. Er entlastet die Mitarbeiter im operativen Tagesgeschäft und unterstützt sie bei der Normumstellung. Er führt das interne Audit und Management-Review durch und übernimmt die aktuelle Dokumentation inklusive Rechtskataster. Unternehmen profitieren dabei von der langjährigen Erfahrung externer und interner Auditoren direkt vor Ort zu planbare Kosten.

Recogizer ist Pionier für smarte, grüne Gebäude. Das Unternehmen bietet mit energyControl ein innovatives Verfahren, mit dem die Klimatechnik durch künstliche Intelligenz mehr als 20% Energie einspart. energyControl ist eine selbstlernende, vorausschauende Regelung für raumlufttechnische Anlagen. Mit dem geringstmöglichen Energieeinsatz stellt die smarte Lösung ein komfortables Raumklima sicher, völlig automatisiert. energyControl ist ideal für Büro- und Verwaltungsgebäude, Einzelhandel, Hotels, Schulzentren und Krankenhäuser.

Fachvorträge: Geballte Kompetenz
In mehreren Fachvorträgen geben die Experten von BFE, econ solutions und Recogizer ihr Know-how rund um die Themen Energieeffizienz, Energiemanagement und Auditierung an interessierte Besucher weiter:

03.09.2019, 10:50 – 11:20 Uhr, Raum Amsterdam (3.OG)
„Energy & Efficiency as a Service – Wie man sich auf einfachem Wege Energie-Expertise bedarfsbezogen besorgt“
Referent: Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions

03.09.2019, 12:00 – 12:30 Uhr, Raum Konferenzsaal (2. OG)
„Der digitale Gebäudezwilling: Bestandgebäude effizienter betreiben“
Referent: Carsten Kreutze, Geschäftsführer Recogizer Group GmbH

04.09.2019, 13:30 – 14:00 Uhr, Raum Lichthof (2. OG)
„Rent an Energy Manager“
Referent: Till Boeder, BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH

04.09.2019, 14:05 – 14:35 Uhr, Raum Lichthof (2. OG)
„Wer viel misst, misst auch viel Mist“
Referent: Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer econ solutions

MVV im Portrait (mvv.de)
Mit fast 6.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von rund 4 Milliarden Euro ist MVV eines der führenden Energieunternehmen in Deutschland. Im Zentrum unseres Handelns steht die zuverlässige, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung unserer Kunden aus Industrie, Gewerbe und Privathaushalten. Ihre individuellen Bedürfnisse und Erwartungen sind unser Ansporn bei der Entwicklung innovativer Produkte und Geschäftsmodelle. Dabei besetzen wir alle Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette: von der Energieerzeugung, dem Energiehandel und der Energieverteilung über den Betrieb von Verteilnetzen bis hin zum Vertrieb, dem Umweltgeschäft und dem Energiedienstleistungsgeschäft. Mit unserer Unternehmensstrategie setzen wir konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung der Energieeffizienz sowie den weiteren Ausbau der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung und der umweltfreundlichen Fernwärme. Darüber hinaus investieren wir in die Zukunftsfähigkeit unserer Netze und in die Modernisierung unserer Erzeugungsanlagen. Bei allem, was wir tun, können wir fest auf die gewachsene Kompetenz und das Know-how unserer Mitarbeiter zählen. Ihnen werden wir auch in Zukunft sichere und attraktive Arbeitsplätze bieten.
MVV ist ein Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar.

econ solutions bietet Lösungen für effektives betriebliches Energiemanagement für Industrie & Gewerbe, Maschinen- & Anlagenbau sowie Energieversorger & Energiedienstleister. Mehr als 400 Unternehmen setzen für das betriebliche Energiemanagement auf die econ Software-Lösung, z.B. BASF, Continental, ebm-papst, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Unilever, ZF TRW oder das Designhotel aquaTurm. Die Produktpalette umfasst die Software econ3, das Strom- und Leistungsmessgerät econ sens3 sowie weitere Komponenten für die automatisierte Energiedatenerfassung, zudem Dienstleistungen wie die technische Beratung und Begleitung zur Systemauslegung und -einführung. Alle Produkte sind herstellerunabhängig und flexibel einsetzbar. Dank schneller Installation und intuitiver Bedienung sorgen sie für eine steile Lernkurve und Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit.
econ solutions mit Sitz in München wurde 2010 als Tochter der international tätigen POLYRACK TECH-GROUP ( www.polyrack.com) gegründet und gehört seit 2017 zur Mannheimer MVV-Gruppe ( www.mvv.de).

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Schierling behält die Energiewende fest im Blick

(Mynewsdesk) Markt Schierling schafft mit „EnergieMonitor“ des Bayernwerks Transparenz über örtliche Erzeugungs- und Verbrauchssituation

Grün und regional: Künftig soll auch der Strom am besten direkt vom Nachbarn kommen. Daran arbeitet ab sofort auch der Markt Schierling mit dem sogenannten „EnergieMonitor“. Als erste Kommune im Landkreis Regensburg behält der Markt künftig Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort mit dem innovativen Online-Tool des Bayernwerks im Blick – mit klarem Kurs auf die Energiewende „dahoam“.

Möglichst grüne Energie lokal zu erzeugen und zu verbrauchen, dieses Ziel haben Energieversorger und ihre Kunden gleichermaßen. Um auf dem Weg in die Energiezukunft auf Kurs zu bleiben, brauchen Kommunen und Landkreise deshalb zuallererst einen aktuellen Überblick über ihre örtliche Energiesituation. „Mit unserem innovativen EnergieMonitor können wir diese Transparenz schaffen“, verspricht Dr. André Zorger, Leiter Kommunen Ostbayern des Bayernwerks, der das Online-Tool am Mittwoch (10. Juli) gemeinsam mit der zuständigen Kommunalbetreuerin Carolin Reger und dem Produktverantwortlichen Michael Wittmann im Schierlinger Rathaus präsentierte. „Ich erhoffe mir, dass wir mit dem EnergieMonitor unsere Bürgerinnen und Bürger nachhaltig für die Energiewende vor Ort begeistern“, sagte Erster Bürgermeister Christian Kiendl beim Startschuss.

Energiedaten im 15-Minuten-Takt
Der EnergieMonitor stellt in einer online einsehbaren Übersicht, dem digitalen Dashboard, Energieerzeugung und -verbrauch in einer Kommune oder einem Landkreis übersichtlich dar. So lässt sich mit einem einzigen Blick erkennen: Wie unabhängig kann sich eine Region schon heute mit Energie versorgen? Und wie hoch ist dabei der Anteil erneuerbarer Energien? Die Echtdaten zu Verbrauch und Erzeugung vor Ort werden dabei im 15-Minuten-Takt aktualisiert. Die Energiewende „dahoam“ kann quasi „live“ mitverfolgt werden. Am Ende eines Tages kann die Region zusätzlich Bilanz ziehen: Wie grün war der örtliche Energiemix heute?

Entwickelt hat der Energieversorger Bayernwerk den „EnergieMonitor“ gemeinsam mit drei Pilotkommunen. Angereichert um die praktischen Erfahrungen aus der Gemeinde Furth, dem Markt Altdorf (beide Niederbayern) und der Stadt Schrobenhausen (Oberbayern) steht das innovative Online-Tool seither allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Der Markt Schierling ist nun die erste Kommune im Landkreis Regensburg, die den „EnergieMonitor“ strategisch nutzen möchte. 

Lokale Energiemärkte schaffen Denn der „Live“-Überblick über die örtliche Energiesituation ist nur der erste Schritt auf dem Weg in eine dezentrale Energiezukunft: Ausgehend vom EnergieMonitor möchte das Bayernwerk gemeinsam mit seinen derzeit mehr als 1.200 Partnerkommunen lokale Energiemärkte schaffen, die zum einen regenerative Energien vor Ort fördern und zum anderen die lokale Wertschöpfung unterstützen. „Lokal erzeugten Strom, am besten direkt vom Nachbarn. Das ist die Vision, die wir mit dem EnergieMonitor und den anstehenden weiteren Schritten hin zum lokalen Energiemarkt vorantreiben“, erklärte Michael Wittmann vom Bayernwerk. „Mit dem EnergieMonitor ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über den eingespeisten Energiemix in Schierling und fördern so gleichzeitig das Energiebewusstsein in der Bevölkerung“, sagte Erster Bürgermeister Christian Kiendl.

Der EnergieMonitor steht allen Kommunen und Landkreisen im Bayernwerk-Netzgebiet offen. Nähere Informationen finden Interessierte unter
www.bayernwerk.de/energiemonitor .

Die Bayernwerk Regio Energie bietet schon heute regional erzeugten Strom aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Biogas an. Wie Energieerzeugung und -verbrauch vor Ort zusammengebracht werden können, erfahren Interessierte beispielhaft unter
www.bayernwerk-regio-energie.de .

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Bayernwerk AG

Kurzprofil Bayernwerk Netz GmbH:

Die Bayernwerk Netz GmbH sorgt mit rund 2.700 Mitarbeitern für eine sichere und zuverlässige Energieversorgung der rund sieben Millionen Menschen in den bayerischen Regionen Unter- und Oberfranken, Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Das Unternehmen ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern: Sein Stromnetz umfasst 154.000 Kilometer, sein Gasnetz 5.800 Kilometer und das Straßenbeleuchtungsnetz 34.600 Kilometer. In seinen Energienetzen verteilt das Unternehmen zu 60 Prozent elektrische Energie aus erneuerbaren Quellen. In Nord- und Ostbayern versorgt das Unternehmen Kunden auch über sein Erdgasnetz. Dafür sorgen knapp 300.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks Ökostrom einspeisen. Mit innovativen Lösungen entwickelt das Unternehmen Energiesysteme von morgen und ist an mehr als 20 Standorten im Land präsent.

Sitz der Bayernwerk Netz GmbH ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter der Bayernwerk AG.

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Studie: AMO Fuhrpark-Barometer stimmt optimistisch für den Energiewandel in Firmenflotten

Relaunch: Die Mobilität in Unternehmen entwickelt sich rasant weiter und ist nicht länger auf den herkömmlichen Dienstwagen begrenzt – deshalb heißt das renommierte Corporate Vehicle Observatory (CVO) ab sofort Arval Mobility Observatory (AMO).

Sinneswandel: Deutsche Unternehmen erschließen großflächig neue Antriebe, lassen die Auswirkungen des WLTP-Tests stärker in ihre Car Policy einfließen und ergreifen zunehmend Maßnahmen zur Schadstoffreduktion im Fuhrpark.

Alternative: Neue Mobilitätsformen wie Car Sharing oder Fahrgemeinschaften erfreuen sich auch in Unternehmen zunehmender Beliebtheit.

Das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 zeigt auf, welche Themen die Flottenmanager deutscher und europäischer Unternehmen aktuell beschäftigen.

Relaunch: Aus CVO wird Arval Mobility Observatory
Das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 knüpft an eine Tradition renommierter Fuhrpark-Analysen an: Die Studie erscheint weiterhin jährlich und ersetzt das CVO Fuhrpark-Barometer. Das Arval Mobility Observatory (AMO) bietet eine umfassende Bestandsaufnahme hinsichtlich Trends, Lösungen und Anwendungen gewerblicher Mobilität bieten, die nicht nur auf Dienstwagen begrenzt ist.
Die Befragung wurde im März 2019 in 12 europäischen Ländern sowie der Türkei durchgeführt. Dazu wurden insgesamt 3.930 Telefoninterviews mit Flottenmanagern geführt, davon 300 in Deutschland. Die gesamte Studie kann ab sofort kostenlos unter www.arval.de/cvo angefordert werden.

Der Energiewandel kommt im Bewusstsein deutscher Unternehmen an
Das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 enthüllt einen drastischen Sinneswandel unter Fuhrparkmanagern. In der Breite weisen die Studienergebnisse darauf hin, dass der Energiewandel im öffentlichen Bewusstsein ankommt.
So erschließen deutsche Unternehmen derzeit großflächig neue Antriebsarten wie Elektro, Hybrid oder Plug-In-Hybrid: Während noch vor zwei Jahren lediglich 15 Prozent der Befragten angaben, Hybrid-Fahrzeuge zu nutzen oder deren Integration in die Flotte zu planen, liegt der Wert nun mit 35 Prozent deutlich höher. Im europäischen Vergleich rückt Deutschland damit von Platz 10 auf Platz 5 von 13 an der Studie teilnehmenden Ländern vor.
Zum Wachstum alternativer Antriebe trägt auch die Einführung der neuen WLTP-Testbedingungen (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure) bei. Der Anteil der Unternehmen, deren Car Policy von den Ergebnissen beeinflusst wird, steigt stark von 16 Prozent im Jahr 2018 an auf jetzt 47 Prozent. 29 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass es bedingt durch das neue WLTP-Testverfahren in den nächsten Jahren zu konkreten Veränderungen in ihrer Flottenstruktur kommen wird.
Ein weiterer großer Einflussfaktor für deutsche Car Policies ist die Dieseldebatte, deren Relevanz weiter zunimmt: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen (53 Prozent) gab an, dass ihre Flottenpolitik von der Dieseldebatte bereits beeinflusst wird oder innerhalb der nächsten drei Jahre beeinflusst werden wird. Dieser Wert lag im letzten Jahr noch bei lediglich 32 Prozent.
Ebenfalls mehr als die Hälfte (56 Prozent) der befragten Flottenmanager haben innerhalb ihrer Beschaffungsstrategie oder Car Policy bereits Maßnahmen ergriffen, um den CO2-Ausstoß ihres Fuhrparks zu reduzieren. Deutschland liegt damit 6 Punkte über dem europäischen Durchschnitt. Besonders bemerkenswert ist, dass der Anteil unabhängig von der Unternehmensgröße konstant hoch bleibt.
„Die Studienergebnisse zeigen über mehrere Kategorien hinweg konstant auf, dass ein klares Umdenken in den Unternehmen stattfindet“, erläutert Katharina Schmidt, Head of Consulting bei Arval und Sprecherin des Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometers. „In den vergangenen Jahren lag Deutschland hinsichtlich des Energiewandels im Fuhrpark bei den Studienergebnissen zumeist im hinteren Mittelfeld Europas. Hier haben wir deutlich aufgeholt. Das hat sicher auch damit zu tun, dass wir in Deutschland von den stattfindenden disruptiven Prozessen in der Automobilindustrie in besonderem Maße betroffen sind und das Thema in den Köpfen deshalb aktuell besonders präsent ist. Beim „grünen Fuhrpark“ sind wir zwar noch nicht angelangt. Doch die Transformation dorthin wird für Unternehmen mehr und mehr von der Kür zur Pflicht – Stichwort Diesel-Fahrverbote und die Attraktivität der steuerlichen Begünstigung.“
Im Kontext der Debatte um Diesel, Schadstoffemissionen und WLTP lässt sich eine starke Entwicklung hin zu Mobilitätsalternativen wie Fahrgemeinschaften oder Car Sharing beobachten. Insgesamt haben 27 Prozent der deutschen Unternehmen angegeben, dass sie Fahrgemeinschaften eingeführt haben oder einführen wollen, bei Car Sharing liegt der Wert bei 24 Prozent. „Diese Entwicklung wird sicher auch durch verzögerte Fahrzeugauslieferungen und das Warten auf passende Modellalternativen wie Plug-in und Elektrofahrzeuge vorangetrieben“, sagt Katharina Schmidt.

Flottenmanager sehen Wachstumspotential für Fuhrparks
Neben dem Energiewandel betrachtet das Arval Mobility Observatory (AMO) Fuhrpark-Barometer 2019 auch diverse weitere Fuhrpark-relevante Themen. So ist etwa der Indikator für das Flottenwachstumspotential (die Differenz zwischen dem Anteil der Unternehmen, die eine Zunahme der Flottengröße erwarten, und dem Anteil der Unternehmen, die einen Rückgang erwarten) in Deutschland signifikant gestiegen von +4 Punkten im Jahr 2018 auf jetzt +13 Punkte. Die Zuversicht deutscher Unternehmen liegt damit nun knapp über dem europäischen Durchschnitt (+2 Punkte), bei großen Unternehmen (über 1.000 Mitarbeiter) liegt sie mit +29 sogar deutlich darüber.
Zudem bestätigt die Studie die Relevanz von Leasing mit Kilometervertrag als Finanzierungsform für deutsche Unternehmen. Tatsächlich ist Deutschland in diesem Bereich sogar europaweit eindeutig führend: Über alle Unternehmensgrößen hinweg ist der Anteil der Unternehmen, die Leasing mit Kilometervertrag als Hauptfinanzierungsmethode nutzen, in Deutschland (48 Prozent) höher als im restlichen Europa (30 Prozent).

„Wir glauben, dass in Zukunft verstärkt etablierte und alternative Mobilitätsformen gemeinsam genutzt werden“, sagt Alain Van Groenendael, CEO von Arval. „Das Arval Mobility Observatory hilft, diese Transformation zu begleiten. Damit wollen wir unseren Kunden in einer zunehmend vernetzten Welt einen besonderen Mehrwert bieten.“

Über Arval
Arval wurde 1989 als 100-prozentige Tochter der BNP Paribas Gruppe gegründet und hat sich auf Full-Service-Leasing spezialisiert. Arval bietet seinen Kunden – Firmenkunden, KMUs sowie großen internationalen Gesellschaften – maßgeschneiderte Lösungen, die die Mobilität der Fahrer optimieren und den Unternehmen die mit dem Flottenmanagement verbundenen Risiken abnehmen. Dazu kommt ein junges Full-Service-Leasing-Angebot für Privatpersonen. Arval hat sich im Dienste seiner Kunden der fachkundigen Beratung und Service-Qualität verschrieben. Das Unternehmen ist derzeit in 29 Ländern mit mehr als 7.000 Mitarbeitern vertreten. Die Leasingflotte umfasst rund 1,2 Millionen Leasing-Fahrzeuge weltweit. Arval ist ein Gründungsmitglied der Element-Arval Global Alliance, der am längsten bestehenden Allianz im Flottenmanagement für Unternehmen und weltweit führend mit drei Millionen Fahrzeugen in 50 Ländern. Innerhalb der BNP Paribas Gruppe gehört Arval zum Kerngeschäftsfeld des Retail Banking.
www.arval.de

Über BNP Paribas in Deutschland
BNP Paribas ist eine führende europäische Bank mit internationaler Reichweite. Sie ist mit mehr als 202.000 Mitarbeitern in 72 Ländern vertreten, davon nahezu 154.000 in Europa. In Deutschland ist die BNP Paribas Gruppe seit 1947 aktiv und hat sich mit 12 Geschäftseinheiten erfolgreich am Markt positioniert. Privatkunden, Unternehmen und institutionelle Kunden werden von rund 5.300 Mitarbeitern bundesweit in allen relevanten Wirtschaftsregionen betreut. Das breit aufgestellte Produkt- und Dienstleistungsangebot von BNP Paribas entspricht dem einer innovativen Universalbank.
Deutschland ist ein Kernmarkt für die BNP Paribas Gruppe – das hier angestrebte Wachstum ist auf Kontinuität ausgerichtet und eine der tragenden Säulen der Europa-Strategie von BNP Paribas. BNP Paribas ist in vielen Bereichen Marktführer oder besetzt Schlüsselpositionen und gehört weltweit zu den kapitalstärksten Banken.
www.bnpparibas.de

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Kostenfreie Energiewende für Mehrfamilienhaus

Unabhängiger vom teurer werdenden Netz mit lokalem Sonnenstrom

Es ist ein zentrales Ziel der Bundesregierung, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäude-bestand zu
erreichen. Bereits bis 2020 sollen 14 Prozent des Endenergieverbrauchs für Wärme und Kälte aus
erneuerbaren Energien stammen.

Vermieter eines Mehrfamilienhauses in Wachtberg bei Bonn machen gemeinsam mit einem Expertenteam aus Köln vor, wie es geht: Ihr Neubau wurde von EINHUNDERT Energie, einem Vorreiter-
Unternehmen im Bereich Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien, kostenfrei mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet. Der günstige, lokal produzierte Strom versorgt zum einen die Mieter vor Ort
(sogenanntes Mieterstrom-Modell), zum anderen eine Wärmepumpe im Keller des Gebäudes.
Wärmepumpen sind bereits das beliebteste Heizungssystem im Neubau – zusammen mit der
Photovoltaikanlage für Solarstrom vom Dach also das perfekte Duo für die Energiewende im
Mehrfamilienhaus.

Ziel der Vermieter und Ziel von EINHUNDERT Energie ist es, ein Gebäude (Bestand und Neu) so zu
gestalten, dass alle wichtigen Energieanforderungen von der Heizung über den Strom bis hin zum Laden
eines Elektrofahrzeugs umweltfreundlich und vor allem zukunftsgerichtet sind. Das Unternehmen plant
und installiert Photovoltaikanlagen auf Mehrparteiengebäuden und beliefert als Betreiber der Anlage
die Mieter mit günstigem Ökostrom.

Darüber hinaus visualisiert EINHUNDERT Energie über eine digitale Plattform live die Energieflüsse im Gebäude und rechnet monatlich die verbrauchte Energie mit den einzelnen Mietern transparent ab. Ein Modell, das bisher in Deutschland in seiner Gesamtheit einzigartig ist. Die Vermieter aus Wachtberg bei Bonn setzen ein klares Zeichen für die Energiewende in der Stadt und seit Anfang diesen Monats werden die dortigen Mieter mit günstigem Ökostrom versorgt.

Mehr Infos und ein kostenfreier Dach-Check unter: www.einhundert-energie.de

„Mieterstrom as a service“ – die grüne und günstige Stromerzeugung durch Photovoltaikanlagen zieht mit EINHUNDERT deutschlandweit in die Städte ein. Mehrparteiengebäude werden zu smarten Energiehubs mit digital transparenten Energieflüssen und -abrechnungen – und das ohne Aufwand auf Seite der Vermieter/ Verwalter/ Eigentümer oder Mieter.

Kontakt
EINHUNDERT Energie GmbH
Laura Kirst
Lichtstrasse 24
50825 Köln
0221/88879997
l.kirst@einhundert-energie.de
http://www.einhundert-energie.de

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Auf die Energiewelt von morgen vorbereiten

Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern eG

Auf der diesjährigen Generalversammlung der Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern eG (EEB) standen neben den formalen Abstimmungen zum Jahresabschluss auch die Erweiterung des Aufsichtsrats, die Bestätigung der Vorstandschaft und ein Einblick auf eine mögliche Energiewelt von morgen auf der Tagesordnung. Mit einem erzeugerübergreifenden Zusammenschluss von Anlagenbetreibern und einer gemeinsamen Vermarktung mit bayerischen Stadtwerken, möchte man sich für die zukünftigen Herausforderungen wappnen.
Zu Beginn der Generalversammlung stellten Vorstand und Aufsichtsrat das Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 vor und gaben einen Einblick in die Tätigkeiten des vergangenen Jahres. Als Verantwortliche für den Bereich Finanzen präsentierte Vorstandsmitglied Marlene Riebesecker anschaulich das Betriebsergebnis und die aktuelle Finanzlage. Neben der Beschlussfassung zum Jahresabschluss 2018 erfolgten auch die weiteren Abstimmungen einstimmig. Die Vorstände Andreas Engl und Marlene Riebesecker wurden entlastet und durch den neu gewählten Aufsichtsrat erneut bestimmt.
Die Wahl des Aufsichtsrates war von einer Erweiterung durch zwei Berufspolitikerinnen aus der Landes- und Bundespolitik geprägt. Mit MdL Jutta Widmann (FW) und MdB Nicole Bauer (FDP) sind nun alle relevanten Parteien Deutschlands in diesem Gremium vertreten. Jutta Widmann und Nicole Bauer ergänzen den bisherigen Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Harald Zwander sowie Martin Ehrenhuber (CSU), MdB Erhard Grundl (Grüne) und Johann Sarcher (SPD). Laut Andreas Engl muss die Energiewende parteiübergreifend unterstützt werden, damit sie gelingen kann und mit dieser Wahl sei man nun optimal darauf vorbereitet. Die beiden neuen Aufsichtsratsmitglieder freuen sich auf einen praktisches Feedback zu den Herausforderungen für das Gelingen der Energiewende und versicherten, die Belange der Erzeugergemeinschaft und deren Mitglieder auf allen Ebenen zu unterstützten.
Unter dem Motto „Auf die Energiewelt von morgen vorbereiten“ folgte der Impuls-Vortrag von Jürgen Hitz, Prokurist der Energie Südbayern GmbH und Geschäftsführer der Plattform Energie GmbH (PEG). Vorstandsvorsitzender Engl begrüßte Herrn Hitz mit den Worten, dass die Erzeugergemeinschaft dezentrale und regenerative Energiemengen in Bürgerhand produziere und regionale Absatzmärkte suche. „Nach 20-jähriger EEG-Förderung benötigen die Anlagenbetreiber kurze Vertriebswege um ausreichende Einnahmen für den Weiterbetrieb zu erhalten. Die PEG ist Partner von etwa 50 regionalen Energieversorgern, wie beispielsweise die Vilsbiburger und Landshuter Stadtwerke, die unser Stromprodukt benötigen und regionale Vermarktungsstrukturen besitzen. Eine Zusammenarbeit sei daher nur logisch und sinnvoll“, stellte Engl fest. Diese Aussage unterstrich Jürgen Hitz und bedankte sich für die Einladung, um seine beiden Unternehmen sowie die Möglichkeit einer Zusammenarbeit vorzustellen.

Über die Plattform Energie GmbH minimieren die regionalen Energieversorger ihre Risiken und steigern gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit. Dies funktioniert beispielsweise mittels eines gemeinschaftlichen Einkaufs von Energie (Strom, Gas). Herr Hitz präsentierte den EEB-Mitgliedern anschließend die Herausforderungen im Energiemarkt, die seines Erachtens jetzt und in Zukunft enorme Kraftanstrengungen erfordern. Insbesondere die Dekarbonisierung der Energieversorgung, die zunehmende Regulierung, neue Wettbewerber, die Sektorenkopplung und die Digitalisierung benötigen ein starkes Netzwerk und neue Ideen. Zum Beispiel senke der zunehmende Anteil der Windenergie die Strompreise überdurchschnittlich, wodurch entsprechende Prognosen und Flexibilitäten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Aufgrund der Vielzahl an neuen Wettbewerbern in der Endkundenversorgung setzt Jürgen Hitz mit seinen Unternehmen verstärkt auf regionale Märkte und entsprechende Marktpartner. Die Entwicklung einer außerbörslichen und digitalen Handelsplattform, rex – regional energy exchange, was durch die Erzeugergemeinschaft angestrebt wird, ist in diesem Zusammenhang von besonderer Bedeutung und wird von Hitz unterstützt.
Jürgen Hitz bedankte sich abschließend noch für einen Vortrag, den Andreas Engl als Vorstandsvorsitzender vor kurzem am Markttag der PEG präsentierte. Man wolle zukünftig eng miteinander arbeiten und insbesondere im Rahmen von rex kooperieren.

Andreas Engl berichtete anschließend von den bisherigen Ergebnissen aus dem Forschungsprojekt „SMECS – smart energy communities“ des Bundeswirtschaftsministeriums, an dem man seit Februar letzten Jahres teilnehme. In SMECS wird derzeit mit Hilfe verschiedener Technologien der Digitalisierung untersucht, welche Voraussetzungen eine förderunabhängige Energiewende benötigt und wie sie gelingen kann.
Aufbauend auf den Erkenntnissen aus diesem Forschungsprojekt soll demnächst eine außerbörsliche Handelsplattform für dezentrale und regenerative Energiemengen realisiert werden, genannt „rex – regional energy exchange“. Laut Engl unterlag der deutsche Energiemarkt mit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) im Jahr 2000 einen enormen Wandel, von einer ehemals zentralen Versorgungsstruktur durch wenige Großkraftwerke, hin zu über 1,5 Millionen dezentralen und erneuerbaren Kraftwerken. Was sich allerdings nicht geändert hat und zugleich das größte Hindernis für eine marktreife Energiewende darstelle, sei das Handelssystem. Dieses basiere unverändert auf einem zentralen Handel von Energie ohne Qualitätseigenschaften über die „EEX – european energy exchange“ in Leipzig. Im Zuge dessen können regionale und regenerative Versorgungsstrukturen weder eine Produktqualität noch eine Systemdienstleistungen oder Flexibilitäten im Verbund anbieten und diese auch nicht vergüten lassen. Darum will die Erzeugergemeinschaft gemeinsam mit bayerischen Stadtwerken eine rex-Handelsplattform abseits der EEX aufbauen und die Energieversorgung „von unten nach oben“, im zellularen Ansatz, organisieren. Erst wenn sich eine Energiezelle, beispielsweise das Netzgebiet der Stadt Vilsbiburg, nicht selber versorgen kann oder zu viel Energie produziert, dann erfolgt ein Ausgleich mit angrenzenden Zellen. Sind weitere Mehr- oder Mindermengen notwendig, dann kann im Ausnahmefall ein überregionaler Ausgleich stattfinden. Wichtig ist, dass eine künstliche Intelligenz dieses Versorgungssystem organisiert. Ähnlich wie ein Dirigent sein Orchester anleitet, so müsse es einen „rexDirigenten“ als Software-Intelligenz geben, der sein Energiewende-Orchester führt und dieses auf Basis einer Datengrundlage sowie entsprechenden Handlungsempfehlungen optimiert.
Kommunen, in denen es derzeit kein Stadt- oder Gemeindewerk gibt, sollen dabei ebenfalls profitieren. Im Zuge dessen untersuchen die regionalwerke, als Kooperationspartner der Erzeugergemeinschaft, mit allen Bürgermeistern im Landkreis Landshut, wie sich die Gemeinden interkommunal zu einem „virtuellen Gemeindewerk“ zusammenschließen können. Der Projektstart für die „regionalwerke Landkreis Landshut“ soll noch vor der Sommerpause gelingen.
Andreas Engl stimmt die Mitglieder positiv, als er von der Teilnahme am bayerischen Energiegipfel oder vom Besuch des bayerischen Wirtschaftsministers berichtet. „Die Energiewende nimmt immer mehr den Stellenwert ein, den sie verdient. Nicht nur in der Politik, sondern auch in der Gesellschaft wird zunehmend erkannt, dass wie eine nachhaltige Energieversorgung benötigen. Die Bewegung Fridays-for-Future oder das Ergebnis der vergangenen Europawahl zeigen den Wunsch nach einem Wandel. Wir sind als Erzeugergemeinschaft bestmöglich darauf vorbereitet, denn wir unterstützen uns gegenseitig und schaffen ein Netzwerk an Experten und Ideen“, stellt Engl abschließend fest. Die anwesenden Mitglieder bedankten sich am Ende der Veranstaltung bei Vorstandschaft und Aufsichtsrat für ihren täglichen und ehrenamtlichen Einsatz sowie die gute Geschäftsentwicklung.
Damit die Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern eG insgesamt und somit auch die einzelnen Mitglieder stärker werden, dürfen sich weitere EEG-Anlagen jederzeit der Gemeinschaft anschließen und sich unter www.eeb-eg.de informieren. Zur Webseite der Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern e.G.

Die Erzeugergemeinschaft für Energie in Bayern e.G. ist ein Zusammenschluss von Bürgern aus Bayern, die sich entweder über eine Bürgerenergie-genossenschaft an einem regenerativen Kraftwerk beteiligt haben oder es in eigener Hand betreiben. Die Unternehmensphilosophie soll allen Mitgliedsanlagen eine einheitliche Einstellung zu wichtigen Grundwerten vermitteln und damit auch eine gemeinsame Richtung als Orientierung bieten. Damit das auch nach außen hin gezeigt werden kann, bietet die Genossenschaft den Mitgliedern die Unterstützung im gemeinschaftlichen Zusammenschluss der EEB eG.

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Fax: 08745/ 96 49 21-4
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Weiß-blauer Solarstrom-Rekord an Pfingsten

(Mynewsdesk) Einspeisung ins Bayernwerk-Netz übertrifft dreifache Leistung von Isar 2

Regensburg/München. Am Pfingstsonntag hat es im Netz des Bayernwerks die höchste je gemessene Einspeisung von Solarstrom gegeben. Insgesamt wurden gegen 12.30 Uhr 4.643 Megawatt (MW) Photovoltaik-Strom ins Netz eingespeist. Der neue Rekord übertrifft mehr als die dreifache Leistung des Kernkraftwerks Isar 2 (rund 1.485 MW brutto).

Die gesamte Strommenge konnte nahezu vollständig ins Bayernwerk-Netz aufgenommen werden. Das verdeutlicht, dass die Netzausbaumaßnahmen zur Integration der erneuerbaren Energien in den vergangenen Jahren erfolgreich waren.

Ziel: Regionalen Ausgleich schaffen

Am Pfingstsonntag jedoch musste der Strom größtenteils in das Übertragungsnetz der TenneT zurückgespeist werden. Dabei lag die höchste Rückspeiseleistung bei etwa 3.200 MW gegen 12.45 Uhr. „Eine zentrale Herausforderung für das Bayernwerk wird es in Zukunft sein, regional erzeugten Strom und regionalen Verbrauch zu synchronisieren“, sagt Dr. Egon Westphal, Technik-Vorstand der Bayernwerk AG. „Denn die regionale Wertschöpfung kann durch die Nutzung der erneuerbaren Energie vor Ort gesteigert, die CO2-Bilanz in Bayern verbessert und das Übertragungsnetz durch Reduzierung überregionaler Leistungsflüsse entlastet werden“, erklärt Bayernwerk-Technik-Vorstand Westphal.

Wie die Zukunft einer dekarbonisierten, dezentralen und digitalen Energiewelt in 2030 aussehen kann, hat das Bayernwerk im Rahmen einer Studie untersucht. Dabei kommt nach Ansicht von Bayerns größtem regionalen Netzbetreiber einer aktiven Koordination von vorhandener Flexibilität wie E-Fahrzeugen, Kleinspeichern und Wärmepumpen eine Schlüsselrolle zu. Darüber hinaus ist nach Ansicht des Bayernwerks der Zubau zusätzlicher Speicher ein effektives Mittel, die lokale Energienutzung zu steigern und Rückspeisespitzen zu reduzieren.

Details und Hintergründe zur Studie sind auf der Webseite www.bayernwerk.de/flowerpower abrufbar.

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Kurzprofil Bayernwerk AG:

Die Bayernwerk AG steuert die Unternehmen der Bayernwerk-Gruppe. Diese kümmern sichum Kundenlösungen, moderne und sichere Energienetze, Elektromobilität, dezentrale Energieerzeugung oder die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die Bayernwerk-Gruppe unterstützt die Menschen in Bayern bei der Energiewende vor Ort und fördert die Wirtschaftskraft und Lebensqualität in den bayerischen Regionen.

Sitz der Bayernwerk AG ist Regensburg. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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Gemeinde Schlier sucht Quartiersversorger

Ausschreibung für die klimaneutrale Versorgung eines Neubaugebiets gestartet

Stadtwerke und Energiedienstleister können sich ab sofort für die klimaneutrale Versorgung eines Neubaugebiets im oberschwäbischen Schlier im Kreis Ravensburg bewerben. Die Bewerbungsfrist für die Strom-und Wärmeversorgung von 37 Neubauten mit insgesamt 86 Wohneinheiten endet am 25.6.2019.

Ganzheitliches Energiekonzept
Das sektorenübergreifende Energiekonzept stammt von dem Ingenieurs-und Innovationsbüro schäffler sinnogy und dem Planungsbüro Roland Reiter. Während Solarstromanlagen den Strom liefern sollen, sieht das Konzept für die Wärmeversorgung ein kaltes Nahwärmenetz mit zentralen Erdsondenfeldern und dezentralen Sole-Wasser-Wärmepumpen vor. Außerdem soll der Quartiersversorger für die Einfamilienhäuser sowie in den Tiefgaragen der Mehrfamilienhäuser Ladesäulen für Elektrofahrzeuge anbieten und den Eigenverbrauch durch Batteriespeicher, eine digitale Vernetzung und intelligente Steuerung aller Anlagen optimieren.

Wirtschaftlich auch ohne EEG-Vergütung
Die Bauherren werden verpflichtet, ihre Dächer an den Versorger zu verpachten, der sämtliche Anlagen betreibt und die Haushalte mit Strom und Wärme versorgt. Für die Finanzierung will die Gemeinde einen Förderantrag über das BAFA-Programm Wärmenetze 4.0 stellen, mit dem auch die Solarstromanlagen und die Batteriespeicher mit bis zu 40 Prozent unterstützt werden. Dadurch kommt das Neubaugebiet als eines der ersten ohne EEG-Vergütung aus.

Blaupause für andere Kommunen
„Wir freuen uns über dieses visionäre Projekt und sind sehr stolz, dass der Gemeinderat das Vorhaben einstimmig unterstützt“, sagt Bürgermeisterin Katja Liebmann. Dr. Harald Schäffler, Geschäftsführer von schäffler sinnogy, ergänzt: „Unser Energiekonzept ist eine Blaupause, die leicht auf andere Neubaugebiete übertragen werden kann. Wir sind davon überzeugt, dass jedes Neubaugebiet bei dauerhaft stabilen Strompreisen klimaneutral gestaltet werden kann.“

Weitere Informationen und ein Video-Tutorial findet man auf der Website www.schaeffler-sinnogy.de/klimaneutrales-neubaugebiet-schlier. Die Ausschreibungsunterlagen können per Email an schlier[at]sinnogy.de angefordert werden.

Über die Projektpartner
In der Gemeinde Schlier im Landkreis Ravensburg leben derzeit circa 4.000 Einwohner. Die Gemeinde ist überwiegend landwirtschaftlich geprägt und durch ihr aktives Vereins- und Kulturleben und ihre leistungsfähigen Familiengewerbebetriebe bekannt. Das Energiekonzept für das Neubaugebiet wurde von dem Ingenieur- und Innovationsbüro schäffler sinnogy aus Freiburg (www.schaeffler-sinnogy.de) sowie dem Planungsbüro Roland Reiter aus Weingarten (www.ib-reiter.de) entwickelt. Die Ausschreibung betreuen die Energieeffizienz-Experten von Jäkel Energiemanagement aus Weingarten (www.kjem.de).

Das vollständige Pressematerial inkl. Bildmaterial finden Sie unter folgendem Link: www.schaeffler-sinnogy.de/klimaneutrales-neubaugebiet-schlier

schäffler sinnogy ist ein Ingenieurbüro und Innovationsunternehmen im Energiebereich. Wir unterstützen Kommunen, Organisationen und Unternehmen mit innovativen Energie- und Quartierskonzepten, klimafreundliche Energie selbst zu erzeugen und regional zu vermarkten.

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Weniger Emissionen: Sparda-Bank München publiziert aktuelle CO2-Bilanz

Der neuen CO2-Bilanz zufolge konnte die Sparda-Bank München ihren Ausstoß an Treibhausgasen weiter senken. Die Bank wirtschaftet komplett klimaneutral und unterstützt die Klimaschutz-Initiative „Entrepreneurs for Future“.

München – Der Schutz von Mensch und Umwelt und die Sicherung der Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen sind fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie der Sparda-Bank München eG. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Klimaschutz. Die Genossenschaftsbank setzt daher alles daran, ihren eigenen ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Bereits seit 2014 wirtschaftet sie klimaneutral, zudem ergreift sie umfangreiche Maßnahmen, um ihren Ausstoß an Treibhausgasen zu minimieren. Wie gut das im Jahr 2017 gelang, zeigen die Zahlen aus der jüngsten CO2-Bilanz, die das Finanzinstitut jüngst veröffentlicht hat. Wie bereits in der vorjährigen Bilanz konnte der CO2-Ausstoß erneut deutlich gesenkt werden. 2017 hat die Bank im Vergleich zum Vorjahr 145,6 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Äquivalente eingespart – ein Rückgang von 7,3 Prozent. Den größten Effekt hatten dabei Verbesserungen bei der Anfahrt der Mitarbeiter: Durch die Förderung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch ein Jobticket konnten die CO2-Emissionen in diesem Bereich um 17,9 Prozent gesenkt werden. Insgesamt hatte die Sparda-Bank München 2017 einen Gesamtausstoß von 1.859,6 Tonnen CO2-Äquivalenten – das entspricht rund 2,5 Tonnen je Mitarbeiter.

Sparda-Bank unterstützt Energiewende in Mali mit Klimazertifikaten
Durch den Erwerb von Klimazertifikaten kompensiert die Sparda-Bank München seit 2014 den Restbetrag der verbliebenen oder nicht vermeidbaren CO2-Emissionen gemäß dem Kyoto-Protokoll. Die Zertifikate kommen in Mali der emissionsfreien Stromproduktion aus Wasserkraft durch eine Anlage am Fluss Senegal zugute. Der Strom fließt in die Anrainerstaaten Mali, Mauretanien und Senegal, wo die Stromgewinnung bisher sehr hohe Mengen an CO2 freisetzt. Das Wasserwerk soll die ausgestoßenen Treibhausgase um schätzungsweise 200.000 Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren. Zuvor unterstützte die Bank bei der Modernisierung von sechs Wasserkraftwerken in Brasilien.

„Es freut mich, dass unsere Bemühungen, der globalen Erwärmung entgegenzuwirken, Früchte tragen“, erklärt Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank München. „Der Klimaschutz ist gleichbedeutend mit der Bewahrung unseres Lebensraumes. Es ist unser Ansporn und unsere Verpflichtung zugleich, bei unserem Handeln die Auswirkungen auf die Umwelt zu berücksichtigen. Als Genossenschaftsbank, die sich für das Wohl der Menschen einsetzt, möchten wir als gutes Beispiel vorangehen und dazu beitragen, eine sichere und lebenswerte Zukunft zu sichern.“

Intensives Engagement für den Klimaschutz
Als erste Bank in Deutschland erstellt die Sparda-Bank München regelmäßig eine Gemeinwohl-Bilanz, in der sie neben ihrem gesellschaftlichen Engagement auch ihren Einsatz für den Schutz der Umwelt detailliert und transparent misst. Die CO2-Bilanz hingegen liefert der Genossenschaftsbank wichtige Hinweise für die entscheidenden Hebel, um den Ausstoß von CO2 zu senken und ihren Erfolg bei der Verfolgung ihrer Klima-Ziele zu kontrollieren. Die Nutzung von Recyclingpapier, der klimaneutrale Postversand und eine konsequente Mülltrennung sind nur drei von zahlreichen Maßnahmen, um Kohlenstoffdioxid einzusparen. Die Entwicklung und Steuerung der Maßnahmen erfolgt durch ein eigenes Umweltteam der Bank. Derzeit wird die Bilanz für 2018 erstellt.

Die CO2-Bilanz 2017 der Sparda-Bank München ist hier einzusehen:
https://www.sparda-m.de/gemeinwohl-oekonomie-nachhaltigkeitsberichte/

Genossenschaftsbank gibt Klimaschutz-Versprechen ab
Zusätzlich zu ihrem hohen Eigenengagement gehört die Sparda-Bank München zu den Unterstützern der Initiative „Entrepreneurs for Future“, die sich für eine Wirtschaftsform einsetzt, die den Schutz des Weltklimas ernst nimmt und mit innovativen Produkten, Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen vorantreibt. Forderungen sind unter anderem eine Beschleunigung in der Energiewende, ein Kulturwandel in der Mobilität, der Landwirtschaft und bei den Ernährungsgewohnheiten sowie der Aufbau eines Klima-Innovationsfonds. Mit ihrer Unterzeichnung bei „Entrepreneurs for Future“ gibt die Genossenschaftsbank auch ein Versprechen für ihr Klimaschutzziel ab, das sie bis 2025 erreichen möchte. Dazu Helmut Lind: „Wir arbeiten seit 2014 klimaneutral. Als regionale Genossenschaftsbank und Pionierunternehmen der Gemeinwohl-Ökonomie wissen wir um unsere Verantwortung für Mensch und Umwelt. Wir werden auch in Zukunft daran arbeiten, unsere Emissionen weiter zu reduzieren.“ Damit gehört die Sparda-Bank München offiziell zu den mehr als 1.000 Unternehmen, die gemeinsam einen Kulturwandel zugunsten einer nachhaltigen, klimaneutralen Wirtschaft einleiten möchten.

Daten und Fakten zur Sparda-Bank München eG
(31.12.2018)

Die Sparda-Bank München eG, 1930 gegründet, ist die größte Genossenschaftsbank in Bayern mit über 307.000 Mitgliedern und 45 Geschäftsstellen in Oberbayern.

Als einzige Bank in Deutschland engagiert sich die Sparda-Bank München für die Gemeinwohl-Ökonomie, die für ein wertebasiertes Wirtschaften plädiert und das Handeln des Unternehmens zum Wohl der Gesellschaft in der Gemeinwohl-Bilanz misst. Weitere Informationen unter www.zum-wohl-aller.de

Die Sparda-Bank München wurde für ihre Mitarbeiterförderung und für ihr betriebliches Gesundheitsmanagement bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Bank ist einer von Bayerns besten Arbeitgebern von Great Place to Work.

Über die NaturTalent Stiftung gemeinnützige GmbH und die NaturTalent Beratung GmbH unter-stützt, entwickelt und begleitet die Sparda-Bank München Projekte, die die Einzigartigkeit von Menschen sichtbar machen und ihnen Zugang zu ihrem Naturtalent ermöglichen.
Nur wenn Menschen ihr gesamtes Potenzial entfalten werden sie in der Lage sein, ihr Leben und dadurch die gemeinsame Zukunft von uns allen als Gesellschaft erfolgreich zu gestalten.

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Projekt ZO.RRO baut CO2-freie Energieversorgung auf

In dem großen Verbundprojekt ZO.RRO, das soeben gestartet ist, erforscht die Technische Universität Ilmenau als Konsortialführer mit sechs Partnern am Beispiel von Thüringen, wie die Energieversorgung CO2-frei gestaltet werden kann. Die Wissenschaftl

Um im Forschungsprojekt ZO.RRO („Zero Carbon Cross Energy System“) das ambitionierte Ziel CO2-freie Energieversorgung zu erreichen, betrachten die Wissenschaftler die Strom-, Wärme- und Gasnetze und den Mobilitätssektor gemeinsam – Fachleute sprechen von Sektorenkopplung. Bisherige Vorhaben, den Ausstoß von Kohlendioxid im Stromsektor zu reduzieren, konzentrierten sich vorrangig auf die Bereitstellung von Energie, die Wechselwirkungen mit den Systemdienstleistungen blieben weitgehend unberücksichtigt. Unter Systemdienstleistungen, die zwingend notwendig sind, um eine sichere und zuverlässige Stromversorgung zu gewährleisten, verstehen Experten jene für die Funktionstüchtigkeit notwendigen Dienste in der Elektrizitätsversorgung, die Netzbetreiber neben der Übertragung und Verteilung elektrischer Energie zusätzlich erbringen. Die Industrie stößt dabei in ihrem laufenden Produktionsbetrieb sozusagen indirekt Kohlendioxid aus. Wissenschaftliche Analysen gehen davon aus, dass bis zu 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes allein auf die Systemdienstleistungen entfallen – enorme Potenziale, den CO2-Ausstoß zu reduzieren, die der Forschungsverbund ausschöpfen möchte.

Thüringen hat sich mit seiner Energiepolitik zur Energiewende bekannt. Mit seiner „Zielstellung 2040“ strebt das Bundesland die bilanzielle Versorgung aus erneuerbaren Energien an. Dazu will das ZO.RRO-Projekt, dessen Forschungsarbeiten auf die mittelständische Industrie Thüringens ausgerichtet sind, einen wichtigen Beitrag leisten. Die Technologien und Erkenntnisse, die aus dem Projekt gewonnen werden, könnten künftig als Modell für ganz Deutschland dienen. Ministerpräsident Bodo Ramelow könnte sich vorstellen, dass Thüringen zum technologischen Vorreiter für die Energiewende wird: „Das Projekt ZO.RRO stellt sich mit seiner Ausrichtung und Zielsetzung den zentralen Herausforderungen der Energiewende. Das Projekt verbindet auf innovative Weise CO2-Freiheit, Flexibilität, Versorgungssicherheit, Preisstabilität und ein Plus an energetischer regionaler Wertschöpfung. Damit hat ZO.RRO das Potenzial, um perspektivisch zum Schlüssel einer gelingenden Energie- und Klimawende in Deutschland zu werden. Thüringen hat dabei als Modellregion die einmalige Chance, sich als intelligentes grünes Kraftwerk der Zukunft zu profilieren.“

Die erste Phase des ZO.RRO-Projekts ist auf drei Jahre angesetzt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 1,8 Millionen Euro gefördert, davon über 1,1 Millionen Euro allein für den Forschungsstandort Ilmenau. Das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz unterstützt zudem die Hochschule Nordhausen und das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e. V. (ThEEN) als Verbundpartner des Projektes mit über eine Million Euro. Dazu erklärt Umweltministerin Anja Siegesmund: „Mit ZO.RRO wird das Land Thüringen zu einem Vorreiter der Energiewende. Hier entsteht ein Netzwerk für Nullemission und das Modell für ein sicheres, kostengünstiges und klimaneutrales Energieversorgungssystem.“

Ab Ende 2021 werden die Erkenntnisse aus den ZO.RRO-Forschungen in einer zweiten Phase des Projekts in kleinen und mittelständischen thüringischen Unternehmen praktisch erprobt. Professor Dirk Westermann, als Direktor des Instituts für Energie-, Antriebs- und Umweltsystemtechnik an der TU Ilmenau Leiter des ZO.RRO-Projekts, sieht große Vorteile darin, das Forschungsprojekt in Thüringen durchzuführen: „Thüringen eignet sich besonders, weil es in Bezug auf seine Energieversorgung, seine Wirtschaftsstruktur und die politischen Rahmenbedingungen im Vergleich zu anderen Bundesländern hervorsticht.“

Energieversorgung

Die Energieversorgung in Thüringen liegt vollständig in kommunaler Hand und wird nicht durch Großkraftwerke bereitgestellt. Zudem gibt es ein hohes Potenzial zum Ausbau der Energiespeicherung, etwa Pump- und Gasspeicher.

Wirtschaftsstruktur

Auch aufgrund seiner Wirtschaftsstruktur ist Thüringen ein hervorragendes Forschungsfeld für das ZO.RRO-Projekt. Hier gibt es zahlreiche kleine, innovative und hochflexible Unternehmen, der Industrieanteil ist mit Unternehmen unter anderem aus der Automobilzulieferindustrie, dem Maschinenbau, der Werkstoffbranche und der Holzverarbeitung hoch und die Standortbedingungen für innovative Unternehmen sind günstig. In solchen Unternehmen kann die Stromaufnahme gut flexibilisiert werden, was sie für die ZO.RRO-Forschung prädestiniert.

Politische Rahmenbedingungen

Thüringen hat sich mit seiner Energiepolitik zur Energiewende bekannt. Mit seiner „Zielstellung 2040“ strebt es die bilanzielle Versorgung aus erneuerbaren Energien an und in der derzeitigen Legislaturperiode hat das Bundesland zur Förderung des Klimaschutzes 100 Millionen Euro bereitgestellt.

Verbundpartner des ZO.RRO-Projekts:
Gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium:
Technische Universität Ilmenau (Konsortialführer)
Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB (Institutsteil Angewandte Systemtechnik), Ilmenau
Ingenieurbüro für Energiewirtschaft GmbH (IfE), Steinbach-Hallenberg
KoCoS Messtechnik AG, Korbach
Trianel GmbH, Aachen,

Gefördert durch das Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz:
Hochschule Nordhausen
Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk e.V. (ThEEN), Erfurt

Assoziierte Partner des ZO.RRO-Projekts:
Deutsche Bahn AG, Berlin
Opel Automobile GmbH, Eisenach
Vattenfall Wasserkraft GmbH, Berlin/Hohenwarte.

Beirat:
K+S Aktiengesellschaft, Kassel

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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99084 Erfurt
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econ solutions wächst weiter und kommt mit neuem Auftritt

Energieeffizienz-Spezialisten vereint unter MVV Enamic

Die zur Mannheimer MVV-Gruppe gehörende econ solutions GmbH setzt ihr Wachstum fort: Das Unternehmen hat die Marke von 1.000 aktiven Kunden geknackt, sein Team vergrößert und neue Büroräume in der Münchener Innenstadt bezogen. Gleichzeitig erhält econ solutions einen neuen Auftritt, der die Zugehörigkeit zur MVV Unternehmensgruppe zeigt.

Nur neun Jahre nach seiner Gründung verzeichnet econ solutions bereits über 1.000 aktive Kunden. Dazu gehören Unternehmen unterschiedlicher Größe aus vielen Branchen, wie BASF, Continental, ebm-papst, Ensinger Mineral-Heilquellen, Globus, Oskar Frech, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Unilever, ZF TRW sowie das erste Null-Energie-Hochhaus und energieeffizienteste Designhotel aquaTurm in Radolfzell.

„Damit wir auch künftig eine Vorreiterrolle im betrieblichen Energiemanagement einnehmen, entwickeln wir unsere Lösungen stetig weiter. Hierfür haben wir unser Team jetzt aufgestockt“, erklärt Dr. Stephan Theis, Geschäftsführer der econ solutions GmbH. econ solutions hat die Bereiche Produktentwicklung und Produktmanagement sowie Auftragsmanagement und -abwicklung durch zusätzliche Mitarbeiter verstärkt. Zudem ist das Unternehmen mit seinem Hauptsitz in ein größeres Büro in zentraler Lage in München gezogen. Außerdem verfügt econ solutions über einen Standort in Meiningen (Thüringen) und ist mit Vertriebsmitarbeitern und Servicetechnikern deutschlandweit vertreten.

Lösungshaus für die Energiewende

Mit dem neuen Logo wird die Zugehörigkeit von econ solutions zur Unternehmensgruppe der Mannheimer MVV jetzt auch nach außen sichtbar. Gleichzeitig bleibt der bekannte Schriftzug bestehen, der econ solutions – auch innerhalb der MVV-Gruppe – als Spezialisten für das betriebliche Energiemanagement repräsentiert. Mutterhaus von econ solutions ist die MVV Enamic. Als Lösungshaus mit verschiedenen Partner- und Tochterunternehmen unterstützt sie Geschäftskunden dabei, die Energiewende aktiv zu gestalten. Hierfür ergänzen sich die Angebote der Unternehmen zu ganzheitlichen, intelligenten Energieprodukten und innovativen Lösungen für Energieeffizienz.

„Auch in Zukunft bieten wir alle Produkte und Services für ein einfaches, datenbasiertes Energiemanagement. Für unsere Kunden ändert sich also nichts – außer dass sie bei Bedarf auch die Leistungen und Lösungen der anderen Spezialisten der MVV Enamic einfach ergänzen können“, erklärt Dr. Stephan Theis.

econ solutions ist seit 2017 100%iges Tochterunternehmen der Unternehmensgruppe MVV Energie AG.

econ solutions bietet Lösungen für effektives betriebliches Energiemanagement für Industrie & Gewerbe, Maschinen- & Anlagenbau sowie Energieversorger & Energiedienstleister. Mehr als 400 Unternehmen setzen für das betriebliche Energiemanagement auf die econ Software-Lösung, z.B. BASF, Continental, ebm-papst, TRUMPF Werkzeugmaschinen, Unilever, ZF TRW oder das Designhotel aquaTurm. Die Produktpalette umfasst die Software econ3, das Strom- und Leistungsmessgerät econ sens3 sowie weitere Komponenten für die automatisierte Energiedatenerfassung, zudem Dienstleistungen wie die technische Beratung und Begleitung zur Systemauslegung und -einführung. Alle Produkte sind herstellerunabhängig und flexibel einsetzbar. Dank schneller Installation und intuitiver Bedienung sorgen sie für eine steile Lernkurve und Ergebnisse innerhalb kürzester Zeit.
econ solutions mit Sitz in München wurde 2010 als Tochter der international tätigen POLYRACK TECH-GROUP ( www.polyrack.com) gegründet und gehört seit 2017 zur Mannheimer MVV-Gruppe ( www.mvv.de).

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