Tag Archives: Energiezukunft

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Die Energiezukunft ist dezentral: Abensberg stellt die Weichen der Energiewende vor Ort

(Mynewsdesk) Im Rahmen einer Pressekonferenz am Montag, 25. Februar 2019, präsentierten Verantwortliche der Stadt Abensberg und der Bayernwerk Regio Energie GmbH als Kooperationspartner das Projekt „CO2-freies Abensberg“. Unter der Marke „Naturstrom Abensberg“ wird zunächst ein regionaler Strommarkt aufgebaut, der lokale Stromerzeuger und Verbraucher vor Ort zusammenbringt. Erster Bürgermeister Dr. Uwe Brandl: „Die Energiewende müssen wir gemeinsam vor Ort anpacken. Der lokale Strommarkt ist ein wichtiger Schritt hin zu einer CO2-freien Kommune. Und der Auftakt für weitere Maßnahmen, um eine nachhaltige und energieautarke Gemeinde zu entwickeln.“

Die nächsten Schritte hat Abensberg bereits in einem ganzheitlichen Konzept gebündelt. Im gemeinsam mit dem Bayernwerk konkretisierten Projekt „CO2-freies Abensberg“ werden die Weichen für die nahezu CO2-freie Energiegewinnung und Energieversorgung der Stadt gestellt. Als wissenschaftlicher Partner fungiert dabei das Institut für Energietechnik IfE GmbH, Amberg. Im Fokus stehen zunächst die Bereiche Photovoltaik, lokaler Strommarkt, Mobilität und Wärme. Ziel des Projektes ist es, die Bereiche Strom, Wärme und Verkehr so zu vernetzen, dass eine nahezu CO2-freie Energieversorgung erreicht wird. Bürgermeister Dr. Brandl ist zuversichtlich, bald weitere Meilensteine realisieren zu können. „Gemeinsam entwickeln wir Lösungsansätze und pilotieren Projekte, die als Grundkonzept für andere Kommunen genutzt und umgesetzt werden können. Das Bayernwerk steht uns dabei mit seiner Expertise und seinen Leistungen zur Seite. Abensberg bringt seine lokalen Kenntnisse und operative Unterstützung, etwa in den Bereichen Marketing und Bürgerbeteiligung, ein.“

Der Vorstandsvorsitzende des Bayernwerks, Reimund Gotzel, betonte, dass die Energiewende nun in die zweite Runde gehen muss. Nachdem der Fokus viele Jahre auf dem Zubau Erneuerbarer Energien lag und die Energiewende als reine Stromwende gesehen wurde, gelte es nun, Strom, Wärmenutzung, Verkehr, Wohnen und Leben konzeptionell zusammenzubringen. “Die Energiezukunft vernetzt unterschiedliche Wirtschafts- und Lebensbereiche. Wohnen, Mobilität und Energie verstehen wir als Teile ein- und desselben Systems. Das ist die energetische Zukunft Bayerns, die vor Ort beginnt. Sie ist regenerativ, digital, nah und vor allem ist sie menschlich. Es gibt ein Bedürfnis der Menschen nach Nachhaltigkeit, Klimaschutz, regionaler Nähe, Effizienz, aber auch nach Komfort und Wohlbefinden. Die Menschen wollen Energie aus der Heimat. Dort erzeugt, dort verbraucht.“ Die Stadt Abensberg schlage mit ihrem Konzept für eine nahezu CO2-freie Kommune diesen Weg konsequent ein und werde so zu einem Symbol für die bayerische, dezentrale Energiezukunft. Reimund Gotzel: „Wir sind sehr stolz, als Partner den Abensberger Weg mit unserem EnergieMonitor und unserem lokalen Strommarkt technologisch zu begleiten. Gemeinsam schaffen wir ein nachhaltiges, klimafreundliches und innovatives Energiesystem, und das auf lokaler Ebene gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern. Das ist der alleinige Schlüssel zu einer echten Energiewende. Unser Konzept eines lokalen Strommarkts will genau das: vernetzen, zusammenführen und einbinden.“

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Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen.

Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport. 

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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Auftakt für den Bürgerenergiepreis Unterfranken 2019

(Mynewsdesk) Bayernwerk und Regierung von Unterfranken suchen Energiewende-Projekte mit VorbildcharakterSaal a.d.Saale/Würzburg. 10.000 Euro warten auf engagierte Unterfranken, die sich in ihrem Umfeld für die Energiezukunft stark machen. Der jährliche Bürgerenergiepreis Unterfranken des Bayernwerks geht 2019 in die fünfte Runde. Der Auftakt mit Ingo Schroers, Leiter Geschäftsbereich Kommunen, und Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann fand am Montag, 18. Februar, beim Vorjahrespreisträger Familie Johannes Kürschner im Landkreis Rhön-Grabfeld statt.

Der Bürgerenergiepreis Unterfranken wird im fünften Jahr in Folge durch die Regierung begleitet und durch das Energieunternehmen Bayernwerk verliehen. Gewinnen können Privatpersonen, Vereine, Kindergärten oder auch Schulen, die mit pfiffigen und außergewöhnlichen Ideen und Maßnahmen einen Impuls für die Energiezukunft geben. Ausgeschlossen sind Projekte von Gewerbebetrieben, die deren eigentlichen Geschäftszweck unterstützen. Alle unterfränkischen Bürgerinnen und Bürger sind ab sofort wieder aufgerufen, sich direkt beim Bayernwerk für den Bürgerenergiepreis zu bewerben. Aus allen Einsendungen wählt eine Jury drei Preisträger aus. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen zum Bürgerenergiepreis sind unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis zu finden. Die Bewerbungsfrist läuft bis Montag, 22. Juli.

„Wir sind der Meinung, dass die Bürgerinnen und Bürger in Unterfranken einen ganz wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten können. Mit dem Bürgerenergiepreis suchen wir diejenigen Energiehelden, die mit ihrem Engagement vorangehen und Vorbilder sind. Dabei geht es nicht nur um große Bauprojekte. Der Bürgerenergiepreis richtet sich an alle, die einen Beitrag für die lokale Energiezukunft leisten“, erklärte Ingo Schroers, Leiter Geschäftsbereich Kommunen Bayernwerk Netz GmbH. Eingereicht werden können Projekte, die entweder im laufenden Jahr begonnen haben oder aufgrund ihrer inhaltlichen Qualität nach wie vor Bestand haben.

Dr. Eugen Ehmann, Regierungspräsident von Unterfranken, rief zur Teilnahme am Bürgerenergiepreis auf: „Zum verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen und zum Schutz der Umwelt müssen wir uns alle die Fragen stellen, wie wir Energie gewinnen, wie wir Energie sparen können und wie wir mit der Energie heute umgehen. Der Bürgerenergiepreis bietet den Menschen in Unterfranken nicht nur die Möglichkeit, sich Gedanken darüber zu machen. Sondern der Preis bietet den Bürgerinnen und Bürgern in ganz Unterfranken auch die Chance, ihre eigenen Ideen und Projekte einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.“ Für eine hohe Teilnehmerzahl setzte der Regierungspräsident – wie in der Vergangenheit unter Beweis gestellt – auf die Ideenvielfalt der unterfränkischen Bürgerinnen und Bürger. Zu den Siegern des vergangenen Jahres zählte auch Familie Johannes Kürschner, Gastgeber der diesjährigen Auftaktveranstaltung. Die junge Familie hatte die Jury mit einem ganzheitlichen Sanierungskonzept und mit dem nachhaltigen und energieeffizienten Um- und Wiederaufbau eines leerstehenden Gebäudes im Ortskern überzeugt.

Der Bürgerenergiepreis wurde 2013 in Niederbayern erstmals verliehen. Inzwischen werden regelmäßig Gewinner sowohl in Unterfranken als auch in den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken und in der Oberpfalz gesucht. Videos der bisherigen Sieger sind im Bayernwerk-Kanal auf YouTube zu finden.

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Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

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Stadt Auerbach wird zum Technologie-Pionier das erste intelligente Messsystem des Bayernwerks geht in Auerbach in Betrieb

(Mynewsdesk) Sie gelten als Schlüssel zur Energiezukunft. Lange wurde das Ausrollen intelligenter Stromzähler politisch, technologisch und behördenseitig geplant. Nun ist es soweit. Mit der Zertifizierung des ersten intelligenten Messsystems durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zündet die nächste Stufe der Energiezukunft. Vorne mit dabei ist die Stadt Auerbach in der Oberpfalz. Im dortigen Feuerwehrhaus wird das erste intelligente Messsystem des Bayernwerks installiert.

Es ist das erste intelligente Messsystem im Netzgebiet des Bayernwerks. Eingebaut wird das auch als Smart Meter oder intelligenter Stromzähler bezeichnete Gerät im Feuerwehrhaus der oberpfälzischen Stadt Auerbach. Ein besonderes Ereignis, das auch der Auerbacher Bürgermeister Joachim Neuss und der Technische Vorstand des Bayernwerks, Dr. Egon Westphal, vor Ort begutachten wollten. Durch das neu installierte Gerät im Feuerwehrhaus kann Auerbach nun Erfahrung sammeln, welche Transparenz und welchen Aufschluss die neue Technologie im Alltag bietet und welche Effizienz in der Energienutzung sich für die Kommune daraus ableiten lässt.

Ein großer Schritt ist das neue Messwesen für das Energieunternehmen Bayernwerk. Der Netzbetreiber versorgt rund sieben Millionen Menschen in Bayern mit seiner Infrastruktur, zu der auch das Zähler- und Messwesen gehört. „Innovation und die ständige Weiterentwicklung immer intelligenterer Netze treiben wir seit Jahren voran. Der intelligente Zähler ist nun die technologische Brücke zum Kunden. Die neue Technologie wird der Baustein für neue Kundenlösungen rund um Effizienz, Vernetzung und Komfort. Die Energiezukunft kommt damit in die Gebäude. Das ist eine Zeitenwende, eine weitere Zäsur in der Stromgeschichte, die die Energiezukunft mit sich bringt“, betonte Dr. Egon Westphal. Was sich bislang hinter dem Zähler, in den Leitungen oder an der Steckdose unsichtbar ereignet hat, komme nun für unsere Kunden anschaulich und transparent auf ein Tablet. Das Bayernwerk werde in Zukunft rund um intelligente Zähler auf den Kunden zugeschnittene Produkte entwickeln. Intelligente Messsysteme bieten eine Plattform zur Einbindung von Verbrauchern und Erzeugern in das Stromnetz und ermöglichen so die dezentrale und digitale Vernetzung einzelner Teilsysteme wie Photovoltaik, Speicher, E-Mobilität, Wärmepumpen oder anderer Bausteine. „Energie lokal und regenerativ erzeugen und so nah und effizient wie möglich nutzen. Unsere Kunden werden zu aktiven Flexumern, die eine zentrale Rolle für den Energiemarkt übernehmen. Das ist unser Bild der klimafreundlichen Energiewelt von morgen, an dem das Bayernwerk arbeitet“, betonte Dr. Egon Westphal.

Selbstverständlich bleibe das Bayernwerk nun mit der Stadt Auerbach in engem Austausch rund um die Erfahrungen mit dem neuen Technologieträger. „Im direkten Austausch mit unseren Kunden wollen wir unsere Angebote stetig verbessern. Deshalb freut es uns sehr, dass Auerbach diese neue Technologie zum Einsatz bringt. Damit sind sie auf jeden Fall die ersten im Netzgebiet des Bayernwerks, vielleicht kommt hier sogar das überhaupt erste intelligente Messsystem in Bayern zum Einsatz. Keine Frage: der Premierenvorhang für eine Zukunftstechnologie fällt in Auerbach. Das ist ein Stück Technologiegeschichte“, so der Bayernwerk-Technikvorstand.

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Neue Stromzähler auf dem Vormarsch: Bayernwerk hat 50.000ste moderne Messeinrichtungen bei Kunden installiert

(Mynewsdesk) Die Energiezukunft nimmt immer weiter Form an. Intelligente Stromzähler bringen moderne Stromnetze und die Energiezukunft im Haus zueinander. Das Bayernwerk arbeitet mit Nachdruck an der Entwicklung eines innovativen Energiesystems. Ein wichtiger Baustein ist der Tausch alter Stromzähler gegen moderne Messeinrichtungen. Die 50.000ste moderne Messeinrichtung hat das Bayernwerk nun bei seinen Kunden installiert.

50.000 moderne Messeinrichtungen hat das Energieunternehmen Bayernwerk mittlerweile bei seinen Kunden installiert. Nur wenige Handgriffe waren nötig, um im neuen Haus von Anna Henkel und Jens Hasselmeyer in Untersteinach (Landkreis Kulmbach) die 50.000ste moderne Messeinrichtung einzubauen. Zu diesem Jubiläum trafen sich Jens Hasselmeyer, Ansgar Wetzel, Leiter des Bayernwerk-Messstellenbetriebs, Oliver Siebenlist-Schmidt, Bayernwerk-Kundencenter Kulmbach und Zählermonteur der Partnerfirma Enseco, Stefan Blinzler, der den neuen Zähler vor Ort verbaute. Praktisch „im Handumdrehen“ haben so Digitalisierung, Energiezukunft und Klimaschutz im Neubau von Familie Hasselmeyer/Henkel Einzug gehalten. Die moderne Messeinrichtung kann unterschiedliche Verbrauchzeiträume erfassen und damit wertvolle Transparenz für häusliche Einsparpotentiale geben. „Das hilft, Stromfresser im Haushalt zu finden“, betont Ansgar Wetzel. Das erhofft sich auch der Kulmbacher Berufsschullehrer Jens Hasselmeyer, der der neuen Technologie aufgeschlossen gegenübersteht. „Energieeffizienz war uns bei unserem Neubauvorhaben sehr wichtig. Der neue Zähler hilft uns, unseren Verbrauch besser im Blick zu haben“, betonte Hasselmeyer.

Bis 2032 erhalten Stromkunden mit einem Jahresverbrauch von kleiner 6.000 Kilowattstunden oder Anlagenbetreiber mit einer Erzeugungsleistung von kleiner als sieben Kilowatt eine moderne Messeinrichtung. Durch den neuen elektronischen Zähler mit digitaler Anzeige können nach Eingabe einer PIN detaillierte und aktuelle Verbrauchswerte am Gerät eingesehen werden. Der Zeitpunkt für den Wechsel hängt vom Alter des jeweiligen Zählers, der Eichfrist und regionalen Gegebenheiten ab. „Natürlich setzen wir damit politische und gesetzliche Vorgaben um. Das sogenannte Messstellenbetriebsgesetz verpflichtet uns dazu, Stromkunden mit modernen Geräten mehr Transparenz über ihren Energieverbrauch zu geben“, erläuterte Ansgar Wetzel. Das Bayernwerk sehe aber nicht nur die gesetzliche Verpflichtung, sondern verbinde damit mehr. Ansgar Wetzel: “ In puncto Transparenz, Effizienz und auch Komfort eröffnet das moderne Mess- und Zählerwesen neue Potentiale, die am Ende Kunden, Klima und Umwelt gleichermaßen dienen.“

Die Kosten für eine moderne Messeinrichtung und den Messstellenbetrieb betragen 20 Euro (brutto) pro Jahr. Dieser Betrag ist gesetzlich geregelt. Für den Zählerwechsel selbst fallen keine separaten Kosten an.

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Die Bayernwerk Netz GmbH bietet rund sieben Millionen Menschen in Bayern eine sichere Energieversorgung. Das Netzgebiet erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Mit seinem Stromnetz von über 154.000 Kilometern Länge und seinem rund 5.900 Kilometer langen Erdgasnetz ist das Unternehmen der größte regionale Verteilnetzbetreiber in Bayern. Zudem betreibt die Bayernwerk Netz GmbH ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34.600 Kilometern.

Rund 2.700 Mitarbeiter an mehr als 20 Standorten arbeiten an einer sicheren Versorgung und am Energiesystem von morgen. In seinem Netz transportiert das Unternehmen zu 60 Prozent regenerative Energie. Dafür sorgen rund 265.000 regenerative Erzeugungsanlagen, die in das Netz des Bayernwerks einspeisen.

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Das beste Energie Start-up Bayerns ausgezeichnet

Das beste Energie Start-up Bayerns ausgezeichnet

(Mynewsdesk) Der Wettbewerb „Energie Start-up Bayern“ ist eine neue Initiative, um innovative Start-ups mit Bezug zur Energiezukunft Bayerns zu fördern. Die Auszeichnung der besten Energie Start-ups fand nun im Rahmen der Verleihung des Bayerischen Energiepreises statt, der in Nürnberg vergeben wurde. Energie Start-up-Gewinner ist das Unternehmen Turbonik, das eine Mikro-Dampfturbine entwickelt hat.

Im Dampf steckt nicht nur jede Menge Energie, im Dampf steckt auch jede Menge Geld. Und das hat sich bis heute buchstäblich viel zu oft in heiße Luft aufgelöst. Mit der Mikro-Dampfturbine von Turbonik lässt sich nun erstmals auch in kleineren Betrieben der vorhandene Dampf gewinnbringend und klimafreundlich zur Stromerzeugung nutzen. Möglich wird das durch einen innovativen Konstruktionsansatz, der bei gleichem Brennstoffeinsatz bis zu 40 Prozent mehr Strom erzeugt als konventionelle Dampfturbinen im vergleichbaren Leistungsbereich. Diese Entwicklung haben TURBONIK und Start-up-Gründer Dr. Johannes Grob nun den ersten Platz beim Wettbewerb „Energie Start-up Bayern“ eingebracht.

Mit initiiert wird der Preis durch das Energieunternehmen Bayernwerk. „Die Energiezukunft wird nicht das große Werk einzelner sein, sondern sie wird nur durch die Zusammenarbeit vieler Akteure Erfolg haben. Es muss uns gelingen, die Innovationen die entstehen, auch zur Entfaltung zu bringen. Deshalb fördern wir den Wettbewerb, weil wir die Menschen und ihre Ideen bekannter machen und sie selbst kennenlernen wollen. Wir alle brauchen Ideen und viele haben sie. Dann sollten wir auch zusammenhelfen, um gute Ideen in die Umsetzung zu bringen“, betonte Dr. Egon Westphal, Mitglied des Vorstands der Bayernwerk AG, bei der Preisübergabe an die ersten drei Gewinner von Energie-Start-up Bayern.

Zweitplaziert war das Start-up ChargeX und Tobias Wagner. Der dritte Platz ging an das Start-up ENER-IQ und Sven Rausch. Die drei besten Start-ups dürfen sich offiziell als Energie Start-up Bayern bezeichnen. Mehr Informationen sind unter www.energie-startup.bayern erhältlich.

Die Initiatoren und Kooperationspartner des Wettbewerbs sind neben dem Zentrum für Digitalisierung.Bayern ZD.B, dem Bayerischen Staatsministierium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Bayern.Innovativ und BayStartUp, die Energieunternehmen Bayernwerk und Verbund sowie der Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft.

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Energie-Atlas Deutschland

enviaM gehört zu den besten Stromversorgern in Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Chemnitz, 15.03.2018. Welche Stromversorger bieten ihren Kunden den besten Service, erhalten Top-Kundenbewertungen und werden gern weiterempfohlen? Zum vierten Mal ermittelt der Energie-Atlas Deutschland für 170 Regionen die jeweils fünf besten Anbieter. In Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen schafft es enviaM insgesamt zehn Mal in das Spitzenfeld der ausgezeichneten Versorger.

In Kooperation mit FOCUS-MONEY (Heft 7/2018) hat das Marktforschungsinstitut Statista Research & Analysis die Dienstleistungsqualität der deutschen Stromanbieter untersucht und die Ergebnisse im Energie-Atlas Deutschland veröffentlicht. Die Studie bezieht regionale Kundenbewertungen und die Weiterempfehlungsbereitschaft für sämtliche deutsche Stromversorger ein. Insgesamt wurden 13.750 Personen zu ihren eigenen und ihnen bekannten Stromversorgern befragt. Zusätzlich führten die Experten von Statista selbst umfangreiche Tests durch und fühlten den Versorgern beim Online- und auch beim Offline-Service auf den Zahn. Im Fokus standen beispielsweise Kundencenter vor Ort, die Erreichbarkeit der Hotline, die Qualität im E-Mail-Kontakt sowie Angebotsmerkmale (Tarif-Offerten, Energieberatung, E-Commerce-Angebote).

enviaM punktet in zehn Regionen
Cottbus, Chemnitz, Dresden, Leipzig, Plauen, Dessau-Roßlau, Halle (Saale), Stendal, Eisenach und Jena – insgesamt zehn Mal bescheinigen die Kundenwertungen und das Urteil der Tester enviaM eine herausragende Servicequalität. Besonders beim E-Mail-Kontakt erreicht enviaM immer wieder sehr gute Werte und mehrfach sogar den Spitzenplatz. Auf dem Prüfstand standen dabei die Empfangsbestätigung, die Dauer und Qualität sowie die Freundlichkeit und Professionalität bei der Beantwortung der von den Testern verschickten E-Mail-Anfragen.

Die enviaM-Gruppe ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt rund 1,4 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Zur Unternehmensgruppe mit rund 3.500 Beschäftigten gehören die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, sowie weitere Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Gemeinsam gestalten sie die Energiezukunft für Ostdeutschland. Anteilseigner der enviaM sind mehrheitlich die innogy SE sowie rund 650 ostdeutsche Kommunen.

Kontakt
envia Mitteldeutsche Energie AG
Josephine Sönnichsen
Chemnitztalstraße 13
09114 Chemnitz
0371 482-1737
Josephine.Soennichsen@enviaM.de
http://www.enviaM-gruppe.de/presse

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Schweizer Energiebranche – auf dem Weg zu einem Gesamtsystem

Digitalisierung | Dezentralisierung | Systemintegration | Smart Technologies | E-Mobility

Schweizer Energiebranche - auf dem Weg zu einem Gesamtsystem

Kreuzlingen, Schweiz, 11. Dezember 2017 – Der Energiesektor befindet sich im Wandel. Neue Energiepolitik und technische Innovationen bestimmen die Energiezukunft. Für Energieversorger und Verteilnetzbetreiber eröffnen sich ganz neue Herausforderungen und Perspektiven. Die Forschungs- und Entwicklungspipelines sind voller guter, innovativer Ideen für eine intelligentere, wirtschaftlichere und ressourcenschonendere Nutzung von Energie. Wir sind auf dem Weg in eine Zukunft, in der die verschiedenen Energieformen und -nutzungszwecke, die Transportnetze sowie die bedarfsgerechte Steuerung von Produktion und Verbrauch zu einem Gesamtsystem verschmelzen.

Dies alles fordert die Energieversorgungsunternehmen heraus. Sie haben eine neue Rolle, neue Möglichkeiten, aber auch Verantwortung als Schaltstellen zwischen neuen, vermehrt dezentralen Produktionsinfrastrukturen, Verbrauch und Netzstabilität. Sie werden zu umfassenden Energiedienstleistern, die nicht mehr einfach nur Energie verkaufen, sondern verschiedene Dienstleistungen mit verschiedenen Tarifen anbieten.

Hier setzt das Innovationsforum Energie an und bietet neuen Lösungen und Geschäftsmodellen für die Energiezukunft einen Entfaltungsrahmen. Hochkarätige Referenten diskutieren die Themen Digitalisierung, Dezentralisierung, Systemintegration, Smart Technologies und E-Mobility sowie den erforderlichen Handlungsrahmen. Darüber hinaus legen wir im 2018 einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Konvergenz der Systeme. Aus verschiedenen Perspektiven beleuchten wir die Auswirkungen der zunehmenden Vernetzung. Verkehr, Gebäude und Energienetze werden zunehmend in einem Gesamtsystem integriert. Was bedeutet dies für die Akteure des Energiesektors? Welche Strategien und Geschäftsfelder sind erfolgversprechend? Was nur ein Hype?
Als unabhängige Plattform für Entscheider aus Versorgungsunternehmen, Industrie, Forschung und Politik zeigt das Innovationsforum Energie die aktuellen Trends im Energiesektor auf und gibt einen umfassenden und profunden Überblick zu den strategischen und technischen Herausforderungen im Energiemarkt der Zukunft. Den Teilnehmern werden neue Ideen und innovative Lösungen für die anstehenden Aufgaben vorgestellt.

Diskutieren Sie mit ca. 180 Branchenvertretern den Weg in die Energiezukunft und profitieren Sie von den Praxiserfahrungen vieler, spannender Referenten, die wir für Sie gewinnen konnten.
Es würde uns sehr freuen, Sie in Zürich als Teilnehmer des 8. Innovationsforum Energie begrüssen zu dürfen.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.innovationsforum-energie.ch

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Die Vereon AG mit Sitz in Kreuzlingen (Schweiz) recherchiert und organisiert seit 2003 erfolgreich Kongresse, Fachtagungen und Seminare für Führungskräfte aus ganz Europa. Ein grosses persönliches Netzwerk und der tägliche Kontakt mit anerkannten Experten, Spezialisten und Entscheidern aus Wirtschaft und Wissenschaft bildet die solide Basis.

Jährlich bestätigen mehrere Tausend zufriedene Teilnehmende die grosse Bedeutung dieser professionell recherchierten und strukturierten Veranstaltungen in den Themenbereichen Banken, Finanzen, Chemie und Pharma, Energie, IT, Marketing und Vertrieb sowie Recht und Steuern für ihren nachhaltigen beruflichen Erfolg.

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8280 Kreuzlingen
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Bürgerenergiepreis Oberpfalz 2017 geht an drei Impulsgeber

Bürgerenergiepreis Oberpfalz 2017 geht an drei Impulsgeber

(Mynewsdesk) Bayernwerk und Regierung der Oberpfalz zeichnen gesellschaftliche Initiativen zur Energiezukunft aus

Regensburg. Bereits zum vierten Mal hat das Bayernwerk am Donnerstag (23. November) im Rahmen einer abendlichen Festveranstaltung den mit Unterstützung der Regierung der Oberpfalz ins Leben gerufenen Bürgerenergiepreis Oberpfalz vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Die diesjährigen Preisträger aus Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf), Regensburg und Schierling (Landkreis Regensburg) haben die Auszeichnung am Donnerstagabend in den Räumlichkeiten der Regierung der Oberpfalz entgegengenommen.

Gewinner des Bürgerenergiepreises Oberpfalz 2017 sind mit Begründung der Jury:

Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld, Preisgeld: 3.000 Euro
Burglengenfeld, Landkreis Schwandorf
Projekt: „Ressourcen erhalten und verwalten“

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln haben Schülerinnen und Schüler des Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums Burglengenfeld mit ihrem Projekt „Ressourcen erhalten und verwalten“ verschiedene Energiethemen beleuchtet und konnten so ganz individuell ihre Fähigkeiten und Interessen in das Projekt einbringen. Von der Nutzung von Algen als Biomasse und der Dämmwirkung von Laub über die Einsparung von Papier und Energie im Schulgebäude bis hin zum Bau eines Lehrbienenstandes und der Ausbildung eigener Energiemanager reicht die breite Projektpalette. Dieses große Engagement der beteiligten Schüler und Lehrer, aber auch der Schulleitung haben laut Jury Vorbildcharakter. Lobenswert sei auch die Konsequenz, mit der sich das Burglengenfelder Gymnasium seit Jahren für die Energiezukunft engagiere: Bereits 2015 ist die Schule für ihr Projekt „ecobiking“ mit dem Bürgerenergiepreis ausgezeichnet worden.

Wolfgang Wilhelm aus Regensburg, Preisgeld: 3.000 Euro
Regensburg
Projekt: „Ganzheitlicher Bau eines energieeffizienten, baubiologischen und nachhaltigen Sonnenhauses in Holzbauweise“

Das ganzheitliche Baukonzept von Wolfgang Wilhelm aus Regensburg zeigt laut Jury auf vorbildliche Weise, wie nachhaltiges Bauen erfolgreich umgesetzt werden kann. Rund 40 Quadratmeter große Solarthermie-Kollektoren, ein 7.000 Liter fassender Solarspeicher, eine Biomasse-Zusatzheizung, eine Systemregelung mit Solarwärmecenter, eine konsequente Fensterausrichtung in Richtung Süden sowie Vorbereitungen für Elektromobilitätslösungen sind nur eine Auswahl der energetischen Komponenten des in sich stimmigen Bauprojekts. Öko-Baustoffe und eine regionale Auswahl der Baufirmen runden das Gesamtkonzept ab. Um nachhaltiges Bauen auch für andere erfahrbar zu machen, hat Wolfgang Wilhelm in der Vergangenheit auch mehrfach kostenlose Führungen durch das Privathaus der Familie in Regensburg angeboten. Damit ist Wolfgang Wilhelm laut Jury ein Impulsgeber der Bürger-Energiewende in der Region.

Klimajugend Schierling, Preisgeld: 4.000 Euro
Schierling, Landkreis Regensburg
Projekt: „WirWollenMehr“

Mit ihrem Projekt „WirWollenMehr“ möchte die Klimajugend Schierling vor Ort aktiven Klimaschutz betreiben. Die 12- bis 20-Jährigen entwickeln gemeinsam Klimaschutzprojekte und setzen diese öffentlichkeitswirksam um. Mit bedruckten T-Shirts und Schildern hat die Klimajugend etwa auf dem Frühjahrsmarkt in Schierling gezeigt, wie sie Bürgerinnen und Bürger für den Klimaschutz sensibilisieren möchte. Um ihrem Ziel – der Einsparung von 1.200 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr – näherzukommen, haben die Jugendlichen unter anderem eine Baumpflanzaktion geplant: Auf einem nicht mehr genutzten Fußballplatz möchte die Klimajugend 2.000 Laubbäume pflanzen und einen Wildschutzzaun aufstellen. Die Jugendlichen wollen „eine Zelle für den Klimaschutz“ sein, wie sie es selbst beschreiben. Die ehrenamtliche Arbeit, die die Jugendlichen investieren, um ihre Mitbürger vom Energiesparen zu überzeugen, hat nach Jurymeinung jedenfalls starken Vorbildcharakter.

Jeder kann sich einbringen

„Die Energiewende kann nicht allein von Politik und Wirtschaft zum Erfolg geführt werden. Wir brauchen Bürgerinnen und Bürger, die mit ihren Projekten und Initiativen Vorbilder dafür sind, wie sich jeder einzelne in seinem persönlichen Umfeld als Gestalter der Energiezukunft einbringen kann. Dieses besondere Engagement zeichnet das Bayernwerk mit dem Bürgerenergiepreis aus“, sagte Christoph Henzel, Mitglied der Geschäftsleitung des Bayernwerks, bei der Verleihung des Bürgerenergiepreises Oberpfalz in Regensburg. Die Themen „Ökologie“ und „Energiezukunft“ würden jeden angehen. Um die Energiewende zum Erfolg zu führen, seien der Einsatz und die Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger maßgeblich. „Die Gewinner des Bürgerenergiepreises sind wichtige Wegbereiter, um bei Kindern und Jugendlichen Verständnis und in der gesamten Gesellschaft eine breite Akzeptanz für Innovation und Technologie zu erreichen“, erklärte Christoph Henzel.

Walter Jonas, Regierungsvizepräsident der Oberpfalz, begrüßte die Zielsetzung des Bürgerenergiepreises, aktive Gestalter der Energiewende für ihr Engagement auszuzeichnen: „Tag für Tag arbeiten in der Oberpfalz viele Menschen an der Verwirklichung der Energiewende. Sie setzen ihre Fähigkeiten und ihr Wissen im Beruf wie im Privatleben ein, um durch die flächendeckende Einbindung regenerativer Energien unsere zukünftige Energieversorgung sauber, sicher, aber auch bezahlbar zu machen.“ Die Möglichkeiten, einen Beitrag zur Energiewende zu leisten, seien dabei äußerst vielfältig, wie Regierungsvizepräsident Jonas anmerkt: „Mit dem Bürgerenergiepreis werden Projekte und Initiativen im Kontext der Energiewende ausgezeichnet und damit für die Gesellschaft sichtbar gemacht. Die Projekte erfahren durch den Preis die nötige Aufmerksamkeit, regen noch mehr Bürgerinnen und Bürger zur Nachahmung an und stärken somit die Akzeptanz für die im Zuge der Energiewende nötigen Veränderungen“, erklärte Walter Jonas bei der abendlichen Festveranstaltungen in den Räumlichkeiten der Regierung.

Mit dem Bürgerenergiepreis zeichnet das Bayernwerk in Zusammenarbeit mit Bezirksregierungen das Engagement von Privatpersonen, Vereinen, Schulen und anderen nichtgewerblichen Gruppierungen aus. Der Preis wird in den fünf bayerischen Regierungsbezirken Unterfranken, Oberfranken, Niederbayern, Oberbayern und in der Oberpfalz verliehen.

Alle Preisträger des Bürgerenergiepreises Oberpfalz 2017 werden unter www.bayernwerk.de/buergerenergiepreis mit kurzen Videos vorgestellt. Der Bürgerenergiepreis Oberpfalz wird auch im kommenden Jahr fortgesetzt.

Bildunterschriften (alle Bilder: Manuel Köppl/Bayernwerk AG):

Drei Impulsgeber für die Energiezukunft: Das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld, vertreten durch Schulleiterin Dr. Beate Panzer (11. v. r.) und Lehrerin Birgit Amann (12. v. r.), Wolfgang Wilhelm aus Regensburg (13. v. l.) und die Klimajugend Schierling, repräsentiert durch Schierlings Klimaschutzmanager Franz Hien (l.) und Diana Ebenburger (10. v. l.), sind am Donnerstagabend in Regensburg von Regierungsvizepräsident Walter Jonas (14. v. l.) und Bayernwerk-Repräsentant Christoph Henzel (9. v. l.) mit dem Bürgerenergiepreis Oberpfalz 2017 ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnet mit dem Bürgerenergiepreis Oberpfalz 2017: Stellvertretend für das Johann-Michael-Fischer-Gymnasium Burglengenfeld (Landkreis Schwandorf) freuen sich Schulleiterin Dr. Beate Panzer (2. v. l.) und Lehrerin Birgit Amann (3. v. l.) sowie Burglengenfelds Bürgermeister Thomas Gesche (l.) über das Preisgeld von 3.000 Euro aus den Händen von Regierungsvizepräsident Walter Jonas (6. v. l.) und Bayernwerk-Repräsentant Christoph Henzel (4. v. l.).

Ausgezeichnet mit dem Bürgerenergiepreis Oberpfalz 2017: Wolfgang Wilhelm aus Regensburg (2. v. l.) freut sich mit seiner Familie über das Preisgeld von 3.000 Euro aus den Händen von Regierungsvizepräsident Walter Jonas (r.) und Bayernwerk-Repräsentant Christoph Henzel (3. v. l.). Zu den ersten Gratulanten zählte Rudolf Gruber (3. v. r.), Leiter des Umweltamtes der Stadt Regensburg.

Ausgezeichnet mit dem Bürgerenergiepreis Oberpfalz 2017: Stellvertretend für die Klimajugend Schierling freuen sich Schierlings Klimaschutzmanager Franz Hien (5. v. l., hinten) und Diana Ebenburger (4. v. r.) sowie Schierlings Bürgermeister Christian Kiendl (2. v. l.) über das Preisgeld von 4.000 Euro aus den Händen von Regierungsvizepräsident Walter Jonas (3. v. l.) und Bayernwerk-Repräsentant Christoph Henzel (l.). Maria Politzka (6. v. r.), Stellvertretende Abteilungsleiterin für Regionalentwicklung und Wirtschaft des Landratsamtes Regensburg, war eine der ersten Gratulanten.

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Die Bayernwerk AG unterstützt Privathaushalte, Gewerbebetriebe und Kommunen mit einem umfangreichen Angebot an Energielösungen. Gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen bietet das Bayernwerk seinen Kunden Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Strom- und Gasnetze, Straßenbeleuchtung, E-Mobilität, dezentrale Energieerzeugung, Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Rund 2.900 Mitarbeiter der Bayernwerk-Gruppe geben Tag für Tag ihr Bestes um den Kunden des Bayernwerks die Energielösungen zu bieten, die sie brauchen.

Als langjähriger Partner steht das Unternehmen rund 1.200 Kommunen bei der Energiewende vor Ort zur Seite. Das gesellschaftliche Engagement für die bayerischen Regionen ist eines der Markenzeichen des Bayernwerks. Das Unternehmen engagiert sich nachhaltig für Schule und Jugend, Tradition und Kultur, Soziales, Ökologie sowie den Breitensport. 

Sitz des Unternehmens ist Regensburg. Die Bayernwerk AG ist eine 100-prozentige Tochter des E.ON-Konzerns.

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Energieforum: Bayernwerk lädt Betreiber dezentraler Stromerzeugungsanlagen zum Dialog nach Regensburg ein

Energieforum: Bayernwerk lädt Betreiber dezentraler Stromerzeugungsanlagen zum Dialog nach Regensburg ein

(Mynewsdesk) Bayernwerk-Chef Reimund Gotzel: „Regenerative Entwicklung in Bayern ist ein Meilenstein für regionalen Klimaschutz“Regensburg. Sechs Millionen Bayern versorgen sich an rund 400 Stunden im Jahr zu 100 Prozent aus regenerativer Energie. Was für viele nicht vorstellbar ist, ist im Netz des Bayernwerks schon länger Realität. Ausschlaggebend für diesen Paukenschlag der Energiezukunft sind rund 270.000 dezentrale Erzeugungsanlagen, die mit einer Leistung von rund zwölf Großkraftwerken 85 Prozent der Fläche Bayerns zum Regenerativland werden lassen. Betreiber dezentraler Einspeiseanlagen hat das Bayernwerk am Mittwoch zum Dialog zu einen Energieforum in die Regensburger Continental-Arena eingeladen.

„Der Klimaschutz steht durch die UN-Klimakonferenz in Bonn aktuell weltweit im Fokus. Umgesetzt wird Klimaschutz aber lokal. Eine Tonne CO2 ist eben überall auf der Welt eine Tonne CO2. Die regenerative Entwicklung in Bayern ist ein regionaler Meilenstein für den Klimaschutz“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Bayernwerk AG, Reimund Gotzel, beim Energieforum des Unternehmens, zu dem Betreiber dezentraler Erzeugungsanlagen eingeladen waren.

270.000 regenerative Anlagen bringen laut dem Bayernwerk-Chef die Netzregion des Bayernwerks bei Erneuerbarer Energie in eine Spitzenposition. Gotzel: „In Summe ist das eine immense regenerative Energiequelle, die grünen Strom für das Netz des Bayernwerks bereitstellt.“ Damit sei ein großer Schritt in die Energiezukunft getan. „Was vor sieben oder acht Jahren für uns alle als Neuland so richtig begann, ist heute eine erste, große, gemeinsame Erfolgsstory der bayerischen Energiewende“, so Reimund Gotzel.

Die Entwicklung dorthin sei eine Mammutaufgabe gewesen und habe sowohl Betreiber wie auch das Bayernwerk stark gefordert. Die Anlagenbetreiber seien aufgrund begrenzter Netzkapazitäten durch gesetzliche Vorgaben immer mehr in die Verantwortung für den Erhalt der Netzstabilität genommen worden. Das Bayernwerk habe den immensen Zuwachs an dezentraler Einspeiseleistung mit Netzausbau und der Entwicklung intelligenter Komponenten zur Netzsteuerung intensiv begleitet. Zudem habe das Unternehmen mit der Sicherung der Netzstabilität bei stark schwankender dezentraler Einspeisung in die unteren Netzebenen eine neue Rolle übernommen.

Mit den Betreibern von Erzeugungsanlagen sei in den letzten Jahren eine neue Kundengruppe herangewachsen, die immer mehr ins Zentrum der Energiezukunft rücke. „Der Kunde gestaltet die Energiezukunft vor Ort mit. Er nutzt künftig die ganze Bandbreite des Energiesystems. Erzeugungsanlagen werden mit Speichersystemen gekoppelt. Der Netzkunde von morgen ist Konsument, Erzeuger und stellt seine erzeugte Energie und seine Speicherkapazitäten am Markt zur Verfügung. Auch E-Mobilität kommt immer mehr als Teil des Energiesystems ins Spiel. Und beim Kunden läuft alles zusammen. Energienutzung, Energieerzeugung, Speicherung und Mobilität. Digitalisierung und Innovation schaffen neue Möglichkeiten und sind die Treiber hin zu einer echten Energiewende am Strom-, Wärme- und Mobilitätsmarkt“, so Reimund Gotzel.

Die Gestaltung der Energiezukunft in der Region ist nach den Worten Gotzels damit eine gemeinsame Sache von engagierten Kunden auf der einen und der Bayernwerk-Gruppe auf der anderen Seite. Das Energieforum diene auch dazu, im Austausch mit Anlagenbetreibern über mögliche Schritte der Energiezukunft zu diskutieren. In einer Vortragsreihe erhielten die Teilnehmer des Forums Informationen und Impulse zu den Möglichkeiten der Energiezukunft und zu neuen Technologien rund um Speichersysteme und Smart Meter.

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Bayernwerk-Technikvorstand Dr. Egon Westphal spricht bei BDEW-Fachkonferenz: Zweite Phase der Energiewende beginnt.

Bayernwerk-Technikvorstand Dr. Egon Westphal spricht bei BDEW-Fachkonferenz: Zweite Phase der Energiewende beginnt.

(Mynewsdesk) Berlin. Wo stehen wir bei der Energiewende? Und wo geht die Reise hin? Zu diesen Fragen äußerte sich der Technische Vorstand des Bayernwerks, Dr. Egon Westphal, auf einer Berliner Fachkonferenz des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die erste Stufe der Energiewende mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien sei weit fortgeschritten. Nun beginne die zweite Phase der Energiewende. Digitalisierung verändere die Energiezukunft und schaffe neue Akteure.

„Wir haben die Integration der Erneuerbaren Energien und damit die erste Stufe der Energiewende weit vorangetrieben“, urteilte der Technische Vorstand der Bayernwerk AG, Dr. Egon Westphal, aufeiner BDEW-Fachkonferenz zur Zukunft der Verteilnetze. Dennoch falle die Bilanz gemischt aus. „Sowohl bei der CO2-Reduktion als auch beim Effizienzziel hinken wir hinterher“, so der Bayernwerk-Vorstand. Die Energiewende sei bislang nur eine Stromwende. Man brauche aber ebenso eine Wärme- und Mobilitätswende. Westphal: „Der weitere Weg der Energiewende wird steil bleiben.“

Kunden gestalten Energiezukunft mit eigenen Energieanlagen

Man stehe nun am Anfang der zweiten Phase. Diese sei durch die Kunden getrieben und folge technologischen und gesellschaftlichen Trends. „Der Megatrend Digitalisierung gibt dem Megaprojekt Energiewende eine neue Richtung und neuen Schub“, beschrieb Dr. Egon Westphal die Situation. Treibende Kraft sei der Kunde. Er nehme aktiv Einfluss auf die Gestaltung der Energiezukunft. Westphal: „Der Kunde nutzt und erzeugt Strom. Er hat eine Wärmepumpe, ein Elektrofahrzeug und stellt Energie aus eigenen Speicherkapazitäten marktgerecht zur Verfügung. Er entwickelt sich somit vom Konsumenten und Produzenten, also vom sogenannten Prosumer, zum Flexumer.“

Energieerzeugung, Energiespeicherung und Energienutzung finde morgen zwischen vernetzten Kundenanlagen statt. Kundeneigene Energieanlagen wachsen laut Westphal zu lokalen Energiemärkten zusammen. Die gegenseitige Nutzung von lokal vorhandenen Energie- und Speicherressourcen werde zum Hauptmerkmal der Energiezukunft.

Energiezukunft, Regenerative und lokale Märkte finden im Verteilnetz statt

Diese Entwicklung spiele sich dezentral ab und fordere die unteren Netzebenen, die sogenannten Verteilnetze. „Das Energiesystem der Zukunftmuss vom Kunden und damit von den unteren Netzebenen her gedacht werden. Damit müssen die Verteilnetzbetreiber noch mehr Verantwortung für das Gesamtsystem von morgen übernehmen“, betonte Dr. Egon Westphal.

Obwohl die Diskussionen über den Ausbau der Höchstspannungsnetze das Bild der deutschen Energiezukunft prägt, findet die Energiewende laut Dr. Egon Westphal insbesondere auf den unteren Netzebenen statt. Über 90 Prozent der Erneuerbaren Energien in Deutschland seien daran angeschlossen. „Übrigens auch nahezu 100 Prozent aller Verbraucher“, betonte der Bayernwerk-Technikvorstand. Die deutschen Verteilnetzbetreiber haben bis heute 1,5 Millionen regenerative Anlagen an ihre Netze angeschlossen. Im Schnitt führe das durchschnittlich zu 30 Prozent regenerativer Energien in den deutschen Netzen. „Als Bayernwerk versorgen wir heute an rund 400 Stunden im Jahr 85 Prozent der Fläche Bayerns und mehr als sechs Millionen Menschen zu 100 Prozent regenerativ“, so Dr. Egon Westphal.

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