Tag Archives: Entwässerung

Pressemitteilungen

Skihütte am Kapruner Gletscher: Naturstein sicher vor Schneemassen geschützt – dank Gutjahr

AquaDrain EK Flächendrainage

Skihütte am Kapruner Gletscher: Naturstein sicher vor Schneemassen geschützt - dank Gutjahr

Bickenbach/Bergstraße, 15. Februar 2018. Schnee so weit das Auge reicht: Bei der Sanierung und Erweiterung der Sonnenterasse der Häuslalm Kaprun am Kitzsteinhorn mussten sich die Handwerker auf eine ganz besondere Witterung einstellen. Denn hier fallen im Durchschnitt rund sechs Meter Schnee. Auf der beheizten Terrasse entsteht so Sickerwasser in Massen, die Gefahr von Frostschäden ist groß. Eine Flächendrainage des Entwässerungsspezialisten Gutjahr schützt jetzt den exklusiven Rauriser Naturstein.

Mitten im schönen Skigebiet Kitzsteinhorn im österreichischen Bundesland Salzburg liegt die gemütliche Häuslalm. Jedes Jahr lockt die Hütte unzählige Skifahrer mit ihrer großen Aussichtsterrasse und der Apres-Ski-Hausbar an. Mit einer Seehöhe bis zu 3.029 Metern gehört das Skigebiet zu den drei höchstgelegenen im Salzburger Land. Das macht sich an der Dauer der Skisaison bemerkbar: Bis zu 295 Tage im Jahr kommen Skifahrer hier voll auf ihre Kosten. Pulvriger Schnee, eine atemberaubende Aussicht und die gemütliche Sonnenterrasse der Häuslalm lässt Skifahrer-Herzen höherschlagen – und bringt Fliesenleger und andere Handwerker ins Schwitzen.

Extremsituation für Naturstein und Unterkonstruktion
Schnee, Schnee und noch mehr Schnee auf 1.526 Metern Seehöhe: keineswegs eine alltägliche Situation für Terrassenbeläge und Unterkonstruktion. Insbesondere da die Sonnenterrasse der Häuslalm beheizt ist und dadurch bei jedem Neuschnee Sickerwasser durch die Beläge abfließt. Doch dies war nicht die einzige Herausforderung, die die Handwerker der Firma Bruno Berger und des Fliesenlegers Brennsteiner Fliesen meistern mussten. Auch der Zeitplan war eng getaktet: Für die Sanierung und Erweiterung der 350 Quadratmetern großen Außenterrasse standen lediglich die Sommermonate zur Verfügung. Im Juli starteten die Arbeiten und sollten im August abgeschlossen sein. Um die Sicherheit zu gewährleisten und den Zeitplan einzuhalten, entschieden sich die Handwerker, die kapillarbrechende Flächendrainage AquaDrain EK von Gutjahr einzusetzen – auf 320 Quadratmetern.

AquaDrain EK mit einzigartigem Gittergewebe
Gutjahr hat AquaDrain EK speziell für die Verlegung von Naturstein auf Drainmörtel entwickelt. Hauptvorteil: Das System ist – im Gegensatz zu Drainmörtel alleine – kapillarpassiv. „Das verhindert, dass Wasser von der Abdichtung nach oben transportiert wird und zu Schäden oder Feuchteflecken am Belag führt“, sagt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. Zudem stelzt AquaDrain EK den Belag komplett auf. Dadurch bilden die Drainkanäle einen definierten Hohlraum von über 90 Prozent, so dass Wasser schnell und effektiv abfließen kann – deutlich schneller als bei der Verlegung auf Drainmörtel ohne Drainagematte. Durch die Hinterlüftung trocknet die gesamte Konstruktion schneller ab. „Eine weitere Besonderheit des innovativen Systems ist das Gittergewebe“, so Ralph Johann. Es bleibt dauerhaft wasserdurchlässig und ist das einzige mit einem geprüften Langzeittauglichkeitsnachweis. Das heißt, es setzt sich nicht durch die löslichen Kalke im Drainmörtel zu. Insgesamt ein perfekter Schutz für den hochwertigen Rauriser Naturstein am Kapruner Gletscher.

Perfekt im System: Gutjahr und Ardex
Zusätzlich verarbeiteten die Handwerker die AquaDrain SK Stoßabdichtung, um die Drainagematten untereinander zu verbinden, und den AquaDrain RD Randdämmstreifen. Dank selbstklebendem Fuß lässt er sich schnell und einfach an aufgehenden Bauteilen verarbeiten. Im bauchemischen Bereichen setzten die Handwerker auf Ardex-Produkte, darunter ARDEX A 10 (Bindemittel für Einkornmörtel), ARDEX FB 9 L (Flexibler Fließbettmörtel) und die ARDEX GK Belastungsfuge.

Zeitplan eingehalten
Der Plan der Handwerker ist aufgegangen: Dank der durchdachten Produkte konnte der Zeitplan auf der Häuslalm eingehalten werden – und die Besucher haben von der dauerhaft vor Schäden geschützten Terrasse einen traumhaften Blick auf das Alpenpanorama.

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstrasse (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Aussentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in 26 Ländern weltweit eingesetzt, darunter neben zahlreichen europäischen Ländern auch die USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

Firmenkontakt
Gutjahr Systemtechnik GmbH
Silke Ponfick
Philipp-Reis-Straße 5-7
64404 Bickenbach/Bergstraße
06257/9306-37
info@gutjahr.com
http://www.gutjahr.com

Pressekontakt
Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
anja.kassubek@arts-others.de
http://www.arts-others.de

Pressemitteilungen

Kilometerweise Entwässerung

Rinnen der Firma Richard Brink für Deutschlands größtes Open-Air-Einkaufszentrum

Kilometerweise Entwässerung

Rinnen des Typs Stabile Magna entwässern die Plätze und Passagen des Ruhrparks Bochum.

Im Ruhr Park Bochum wurde die bisher längste Strecke an Entwässerungsrinnen der Firma Richard Brink verbaut. Zusammengesetzt ergeben die Produkte in verschiedenen Ausführungen eine Länge von mehr als 4 km. Zum einen kamen die maßgefertigten Schwerlastrinnen des Typs Stabile Magna im Fußgängerbereich des Einkaufszentrums zum Einsatz. Dort entsprechen sie der Belastungsklasse D 400, sodass sie auch den einwirkenden Kräften von Transportfahrzeugen standhalten. Zum anderen wurden die Rinnen an den Fassaden sämtlicher Gebäude verwendet. 118 Edelstahl-Roste mit runder Perforation decken das gesamte Entwässerungssystem ab. Dadurch ergibt sich ein optisch einheitliches und ansprechendes Erscheinungsbild.

Als größtes deutsches Open-Air-Shopping Center wurde der Ruhr Park im Nordosten Bochums nach einer zweijährigen Planungs- und Realisierungsphase neu eröffnet. Mehr als 150 Geschäfte bilden zusammen eine Erlebniswelt auf dem 245.000 m2 großen Areal. Das Einzugsgebiet umfasst 3,6 Millionen Menschen aus dem Ruhrgebiet.

Passagen im Wandel

Das Einkaufszentrum ist das zweitälteste Deutschlands. Seit der Einweihung 1964 hat sich der Komplex mehrmals baulich verändert. Auch bei der letzten Modernisierung ist der Betreiber dem Konzept des Freiluft-Shoppings auf einer Verkaufsebene treu geblieben. Als Wahrzeichen präsentiert sich weiterhin das große Zeltdach, das eine Landmarke in der Umgebung darstellt. An dieses turmförmige Gebilde schließt sich ein ovaler Baukörper mit futuristisch anmutender Haube an. Von diesem neuen Herzstück, dem sogenannten Fashion-Loop, gehen sternförmig die Fußgängerwege der Mall aus.

Rinnen für verschiedene Lasten gefordert

Neben der Umgestaltung sämtlicher Einbauten war ein neuer Bodenbelag Teil der Sanierung. 20.000 m2 erhielten durch Granitsteine in Gelb- und Grautönen eine moderne Wirkung. Um die Fläche zuverlässig zu entwässern, waren Rinnen gefragt, denen auch die großen Lasten von Transportfahrzeugen nicht zusetzen. Diese nutzen die Zufahrtswege, um die Geschäfte zu beliefern. Gleichzeitig sollte sich das Entwässerungssystem der Gestaltung von Wegen und Fassaden anpassen und einen barrierefreien Zutritt zu den Ladenlokalen gewährleisten. Zudem waren für einige Abschnitte Rinnenkörper in Sondermaßen erforderlich, die sich passend in den Dränbelag des Bodens einfügen.

Entwässerung erfüllt dreierlei Ansprüche

Um diese Anforderungen zu erfüllen, planten GTL Landschaftsarchitekten, Düsseldorf, mit den Entwässerungsrinnen der Richard Brink GmbH & Co. KG. „Die Produkte erfüllen alle Ansprüche: Auch als Maßanfertigung sind sie in großer Stückzahl lieferbar, sie sind in verschiedenen Belastungsklassen erhältlich und ermöglichen trotzdem ein einheitliches Design“, fasst Markus Gnüchtel von GTL die ausschlaggebenden Vorteile zusammen.

Für den Schwerlastbereich lieferte die Firma Richard Brink Entwässerungsrinnen des Typs Stabile Magna, die einer Belastung von 40 t standhalten. Als Abdeckungen dienen 3 mm starke Edelstahl-Roste, die durch ihre kleinen, kreisrund ausgestanzten Dränage-Lochungen das Hängenbleiben mit dünnen Schuhabsätzen verhindern. Die Kundensicherheit und -zufriedenheit sei schließlich am wichtigsten, so Markus Gnüchtel. Die Elemente nehmen die komplexe Fugenstruktur des Bodens auf, indem sie deren Verlauf folgen. In den Randbereichen der Fußgängerwege kam eine Kombination aus Rinnen und Rosten mit gleicher Optik zum Einsatz. Sie schließen bündig mit den angrenzenden Bodenbelägen der jeweiligen Geschäftseingänge ab. Somit ermöglichen sie den Passanten einen barrierefreien Zugang – auch mit Kinderwagen, Rollstühlen oder Rollatoren. Ebenso lassen die Systeme Regenwasser in den außen liegenden Kinder-Bereichen abfließen. Die Spielzonen sind mit Gummi-Granulat-Bahnen ausgelegt, von denen Niederschlagswasser in die Kanalisation geleitet wird.

Ebenfalls in Maßanfertigung stellte die Firma Richard Brink 51 Schachtabdeckungen aus Edelstahl mit den Abmessungen 770 x 770 mm für den Ruhr Park her. Deren Deckel hat das Unternehmen als Steinschale produziert. In diese legten die Verarbeiter das Plattenmaterial des umgebenden Bodenbelags, sodass auch hier eine durchgängige Optik entsteht. Akzente setzt der Edelstahl, der an den Kanten der Abdeckung und an den Ecken mit Entnahmelöchern hervortritt.

Wege und Plätze neu gestaltet

Durch die harmonische Kombination von Naturstein-Material und Entwässerungstechnik hat sich die Wege- und Platzgestaltung des Ruhr Park Bochum grundlegend geändert. Maßgefertigte Produkte kamen dem Einbau auf der Großbaustelle zugute. Die Besucher profitieren von der sicheren Ableitung von Regenwasser und können ihren Aufenthalt im Open-Air-Einkaufszentrum genießen.

Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässerungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen. Weitere Informationen unter www.richard-brink.de

Das Schwesterunternehmen Brink Systembau GmbH hat sich auf den Messe- und Ausstellungsbetrieb spezialisiert und vertreibt flexible Modulbausysteme, die von der Richard Brink GmbH & Co. KG produziert werden und beispielsweise als Messewände zum Einsatz kommen. Sie eignen sich auch für andere Bereiche, z. B. für Maschineneinhausungen, Lärmschutz, Trennwände oder Vitrinen. Darüber hinaus gehören großflächige LED-Plakate zum Produktportfolio. Sie ziehen als Eyecatcher die Aufmerksamkeit schon von Weitem auf sich.

Firmenkontakt
Richard Brink GmbH & Co. KG
Stefan Brink
Görlitzer Straße 1
33579 Schloß Holte-Stukenbrock
+49 (0) 5207 9504-0
stefan.brink@richard-brink.de
http://www.richard-brink.de

Pressekontakt
presigno
Heinz Reinecke
Konrad-Adenauer-Allee 10
44263 Dortmund
+49 231 / 5 32 62 52
info@presigno.de
http://www.presigno.de/

Pressemitteilungen

Ein Rahmen für Großformate: Gutjahr bringt innovatives Verlegesystem auf den Markt

TerraMaxx RS Aluminium-Rahmensystem

Ein Rahmen für Großformate: Gutjahr bringt innovatives Verlegesystem auf den Markt

Bickenbach/Bergstraße, 6. Februar 2018. Dünnschichtig, aber XXL: Großformatige Keramikelemente auf Balkonen oder Terrassen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Gleichzeitig sind sie aber oft eine Herausforderung für Verarbeiter. Jetzt hat Gutjahr mit TerraMaxx RS ein Aluminium-Rahmensystem mit intelligenter Verbindungstechnik entwickelt, das die Ausführung besonders schnell und einfach macht – und zwar witterungsunabhängig.

Der Trend zu immer größeren Belagsformaten ist schon längst auch im Außenbereich angekommen. Die klassische Verklebung ist gerade bei großformatigen Keramikelementen jedoch schwierig. Zum einen lässt sich der nötige planebene Untergrund oft nicht ohne großen Aufwand herstellen. Zum anderen bringt der geringe Fugenanteil bauphysikalische Herausforderungen mit sich.

Dadurch wächst die Nachfrage nach alternativen Lösungen – wie das neue Rahmensystem von Gutjahr. Mit TerraMaxx RS lassen sich XXL-Formate mörtelfrei auf einem Aluminium-Rahmen verlegen. „Das garantiert einen planebenen Untergrund, die einfache Herstellung eines Gefälles und die schnelle und witterungsunabhängige Verlegung“, sagt Gutjahr-Produktmanager Rayc Wulst.

Schnelle Verbindung
Der „Clou“ von TerraMaxx RS ist die schnelle und einfache Verarbeitung. „Dafür sorgt vor allem der intelligente T-Stoß-Verbinder, mit dem die Aluminiumschienen miteinander verbunden werden“, so Wulst. „Es muss nichts vorgebohrt oder mehrfach verschraubt werden. Verarbeiter benötigen nur einen Inbusschlüssel. Das spart über 20 Prozent Verarbeitungszeit im Vergleich mit ähnlichen Systemen.“ Ebenfalls praktisch: Die Fugenkreuze können direkt auf dem Rahmen fixiert werden.

TerraMaxx RS ist auf nahezu allen Untergründen einsetzbar, auch etwa auf ungebundenen Untergründen. „Die Rahmenkonstruktion kann sehr einfach mit Platten- oder Stelzlagern in der Höhe und in der Neigung eingestellt werden“, erklärt Rayc Wulst. „Dadurch ist auch das Gefälle der Konstruktion einfach zu erstellen.“
Für noch mehr Sicherheit sorgt ein sogenanntes Gleitgewebe zwischen Belag und Rahmen. „Dadurch, dass sich Aluminium stärker ausdehnt als Keramik, empfehlen wir das als Entkopplungsschicht“, so der Gutjahr-Experte. Die Fugenkreuze mit Selbstklebe-Pad werden dann auf dem Gewebe fixiert.

Weiterer Vorteil: Die Beläge können nicht nur offenfugig verlegt werden, sondern auch mit geschlossenen Fugen – etwa als direkte Fortführung der Innenraumverlegung. Dafür bietet Gutjahr den Spezial-Fugenfüllstoff MorTec SOFT an. Das vereinfacht auch die Reinigung der Belagsoberflächen.

TerraMaxx RS im Überblick
– Das Rahmensystem ist eine stabile Unterkonstruktion aus hochwertigem Aluminium. Es hat ein geringes Eigengewicht, aber verfügt über hohe Tragfähigkeit. Zudem kann es einfach passend zugeschnitten werden.
– TerraMaxx RS erzeugt einen planebenen Untergrund. Dadurch ist es perfekt für die Trockenverlegung großformatiger Bodenbeläge auf Balkonen und Terrassen.
– Es verfügt über eine intelligente Verbindungstechnik – Vorbohren und mehrfach Verschrauben entfällt. Das spart mehr als 20 Prozent Verarbeitungszeit im Vergleich mit ähnlichen Systemen.
– Durch die Lagerung auf Platten- oder Trockenstelzlagern ist die Konstruktion von allen Seiten schnell und einfach höhenverstellbar. So lässt sich zudem leicht ein Gefälle erstellen.
– Das System ist witterungsabhängig einsetzbar.
– Mit dem Spezial-Fugenfüllstoff MorTec SOFT lassen sich Beläge mit geschlossenen Fugen herstellen.
– TerraMaxx RS kann durch das CeraVent-Gittergewebe als Entkopplungsschicht ergänzt werden. Das macht Sinn, weil sich Aluminium stärker ausdehnt als Keramik.

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstraße (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Außentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in einer Vielzahl europäischer Länder eingesetzt. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

Firmenkontakt
Gutjahr Systemtechnik GmbH
Silke Ponfick
Philipp-Reis-Straße 5-7
64404 Bickenbach/Bergstraße
06257/9306-37
info@gutjahr.com
http://www.gutjahr.com

Pressekontakt
Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
anja.kassubek@arts-others.de
http://www.arts-others.de

Pressemitteilungen

So bleiben Flachdächer und Balkone trocken

Tipps der GET für Entwässerungssysteme bei Staffelgeschossen

So bleiben Flachdächer und Balkone trocken

GET gibt Tipps wie Dächer und Balkone trocken bleiben. Auch bei Staffelgeschossen.

Vor Jahrzehnten galt die Entwässerung von Flachdächern als schwierig. Heute gibt es für Flachdächer wirksame Entwässerungssysteme. Eine besondere Herausforderung stellen allerdings Häuser dar, die Staffelgeschosse haben, also stufenförmig angelegte Dach- und Terrassenflächen, die über mehrere Etagen reichen. Leitet man hier das Regenwasser vom Dach auf direktem Weg über freie Ausläufe auf tiefer liegende Gebäudeteile wie z.B. Vordächer, Terrassen oder Balkone, so ist dort die Überflutung vorprogrammiert. Das Wasser fließt kaskadenförmig herunter und kann über Terrassentüren oder sonstige Anschlüsse ins Gebäude eindringen.

Was sagt die Norm?

Die Gütegemeinschaft Entwässerungstechnik (GET) weist darauf hin, dass eine solche Vorgehensweise mit freien Ausläufen unsinnig und auch nicht normgerecht ist. Eine „kaskadierende Regenentwässerung“ von einer höheren auf eine niedrigere Dachfläche über freie Ausläufe ist nach DIN 1986-100 Sept. 2016 nicht zulässig.

Die Norm – und auch der gesunde Menschenverstand – sagen, dass bei Häusern mit Flachdächern und Staffelgeschossen das Regenwasser vom Dach in einem geschlossenen Rohrsystem bis zur Grundleitung abfließen können muss.

Reicht bei starken Niederschlägen die normale Entwässerung nicht aus, tritt die vorgeschriebene Notentwässerung in Kraft. Die Notentwässerung muss auf schadlos überflutbare Grundstücksflächen abgeführt werden. Das Regenwasser darf nur in Ausnahmefällen über freie Ausläufe auf niedrigere Gebäudeflächen abgeleitet werden. Dabei muss es aber von aufgehenden Gebäudeteilen weggeleitet werden. Im Bereich, wo das Regenwasser auftrifft, muss die Abdichtung bzw. die Dachdeckung gegebenenfalls verstärkt werden.

GET gibt Tipps wie Dächer und Balkone trocken bleiben

Wollen Sie Überschwemmungen auf dem Dach oder Balkon vermeiden, sollten Sie auf moderne Kaskaden-Entwässerungs-Rohrsysteme setzen. Damit lassen sich Gebäude mit Staffelgeschossen normgerecht und kontrolliert entwässern. Diese Systeme bestehen aus Dachabläufen, Rohren und speziellen Rohrelementen, die in oder unter der Wärmedämmung der tiefer liegenden Ebenen verlegt werden. Dazu gehören auch Anschlussflansche für Dachabdichtungen und spezielle Umlenkungsbögen.

Es gibt auch besonders ausgeklügelte Entwässerungssysteme, die im Rohrsystem in den jeweiligen Geschossebenen bereits zusätzlich spezielle Einläufe für die Entwässerung dieser Flächen integriert haben. Auf diese Weise müssen keine separaten Rohrleitungen dafür geplant werden. Bei diesen neuartigen Entwässerungssystemen sind innerhalb der Systeme alle Bauteile aufeinander abgestimmt. So haben Planer, Anwender und Hausbesitzer die Gewissheit, dass alles solide und dicht verbunden ist. Besonders wichtig ist dies in Bereichen, bei denen Anschlüsse und Richtungsänderungen auszuführen sind.

Achten Sie auf das Gütezeichen RAL-GZ 694

Wer auf Nummer Sicher gehen will, achtet bei diesen Dachentwässerungssystemen auf das Gütezeichen RAL-GZ 694. Diese Systeme durchlaufen ein umfangreiches Gütesicherungs- und Prüfverfahren, bevor sie das Gütezeichen erhalten. Planer und Anwender können sich daran orientieren, wenn Gebäude mit stufenförmig angelegten Dach- und Terrassenflächen sicher entwässert werden sollen. Die mit RAL-GZ 694 ausgezeichneten Abläufe haben außerdem eine weitere Sicherheit eingebaut: Sie haben deutlich höhere Abflussleistungen als es die Normen fordern.

Mehr zum Thema Entwässerungstechnik und Dachentwässerung finden Sie auf der Webseite von www.get-guete.de

Die Gütegemeinschaft Entwässerungstechnik e.V. (GET) ist eine RAL-Gütegemeinschaft. GET engagiert sich für Qualität, Sicherheit, Umweltverträglichkeit von Produkten der Entwässerungstechnik. GET-Mitglieder sind führende Hersteller und Experten der Entwässerungstechnik, Fachverbände, Prüfinstitute und weitere, anerkannte Fachleute. GET vergibt die RAL Gütezeichen RAL-GZ 692 „Kanalguss“, RAL-GZ 693 „Abscheideranlagen“ und RAL-GZ 694 „Gebäudeentwässerung“. RAL Gütezeichen helfen, richtige Kaufentscheidungen zu treffen. Trägt ein Produkt im Bereich Kanalguss das Gütezeichen RAL-GZ 692, bei Abscheideranlagen das RAL-GZ 693 und im Bereich der Gebäudeentwässerung das RAL-GZ 694, so weist es damit eine besondere, geprüfte und nachvollziehbare Qualität, Langlebigkeit und ein hohes Sicherheitsniveau nach. Weitere Informationen zu GET und zur Entwässerungstechnik finden Interessierte unter www.get-guete.de

Firmenkontakt
GET Gütegemeinschaft Entwässerungstechnik e.V.
Dipl.-Ing. Ulrich Bachon
Wilhelmstr. 59
65582 Diez / Lahn
+49 (0) 6432 9368-0
info@get-guete.de
http://www.get-guete.de

Pressekontakt
Ah! Albrecht PR
Angelika Albrecht
Zeller Str. 1
53175 Bonn
0228 28634496
info@albrecht-pr.de
http://www.albrecht-pr.de

Pressemitteilungen

Einladend und funktional

Dezentes System entwässert Platzfläche der DITIB-Zentralmoschee Köln

Einladend und funktional

Zuverlässige und optisch dezente Entwässerung durch Rinnen und Roste der Firma Richard Brink.

Die innenliegende Platzfläche der neuen DITIB-Zentralmoschee in Köln-Ehrenfeld dient als Treffpunkt für religiöse, soziale und kulturelle Anlässe. Gleichzeitig bildet sie den Zugang zu sämtlichen Funktionsbereichen des Komplexes. Damit Niederschlag von der 1.470 m2 großen Fläche sowie der halben Kuppel des angrenzenden Moschee-Gebäudes abgeleitet wird, war ein zuverlässiges Entwässerungssystem gefragt. Dabei sollte die ebenmäßige Optik beibehalten werden. Um diese Anforderungen zu erfüllen, kamen Dränagerinnen und Doppelschlitzroste der Richard Brink GmbH & Co. KG zum Einsatz. Die Edelstahl-Produkte führen anfallendes Regenwasser sowohl auf dem Platz als auch vor den Fassaden der umliegenden Gebäude sicher ab. Dezent fügen sich die insgesamt 317 m langen Designroste in das Plattenmaterial ein. So entsteht ein harmonisches Gesamtbild.

Das Großprojekt „DITIB-Zentralmoschee Köln“ ist aus dem Wunsch nach mehr Platz und einladenden Räumen entstanden. Mit dem Neubau an der Venloer Straße/Innere Kanalstraße möchte die Türkisch-Islamische Union e.V. (kurz: DITIB) einen repräsentativen Mittelpunkt schaffen, der Begegnungen fördert. Im November 2009 wurde der Grundstein für die Anlage gelegt, 2011 lud der Bauherr zum Richtfest ein.

Architektur der Leichtigkeit

Mit seiner zeitgemäßen Gestaltung fügt sich der Bau in das städtische Umfeld ein. Er lehnt sich an die Ideen der Architekten Gottfried und Paul Böhm an. Prägend ist die 36,5 m hohe Kuppel, die zwei filigrane Minarette umrahmen. Die geschwungene Formensprache des Gebetsraumes für 1.200 Gläubige verleiht dem zur Inneren Kanalstraße ausgerichteten Bau ein harmonisches Erscheinungsbild. Durch das Wechselspiel mit voluminösen Glasfronten erhält die Betonkonstruktion Leichtigkeit. Zur Venloer Straße öffnet sich die hochgelagerte Platzfläche des Gebäudekomplexes. Diese ist über zwei Rampentreppen erreichbar, die die beiden Hauptgeschossebenen verbindet. Das Plateau führt zu Gebetsraum, Bibliothek, Schulungs- und Büroräumen. Im Sockelbau befindet sich der Zugang zum Jugend- und Sportbereich, zum Konferenzsaal sowie zur Dienstleistungs- und Einkaufspassage, der Basar-Magistrale.

Ebenmäßigkeit bewahren

Die Passage liegt unter dem Platz und war zunächst durch eine Dachabdeckung geschlossen. Im weiteren Verlauf der Bauarbeiten wurde die Fläche mit Plattenmaterial aus hellem Naturstein belegt. In drei verschiedenen Größen kamen die Kalksteinplatten der Sorte „Salome“ zum Einsatz. Die angeraute Oberfläche sorgt für Rutschfestigkeit. Da vormals zu wenige Bodenabläufe angebracht waren, konnte Niederschlagswasser nicht ausreichend abgeleitet werden. Deshalb galt es, in den Plattenbelag ein umfassendes Entwässerungssystem zu integrieren, das auch bei Starkregen Wasser sicher abführt. Gefragt war eine dezente Dränierung, die den Platz ebenmäßig erscheinen lässt. Darüber hinaus sollten Rinnen die Fassaden, insbesondere vor den bodengleichen Türen, zuverlässig entwässern. Die Portale sind mit Magnet-Dichtungen versehen, die einen schwellenlosen Zugang gewährleisten. Da die nötige Aufbauhöhe der Türen somit nicht vorhanden ist, war eine Entwässerungslösung erforderlich, die eindringendes Regenwasser verhindert.

„Wie aus einem Guss“

Um die Anforderungen zu erfüllen, entschied sich Oberbauleiter Dieter Grah von der Dresdner IPROconsult GmbH mit Niederlassung im Rheinland für eine Kombination aus Edelstahl-Rinnen und -Rosten der Firma Richard Brink. „Ausschlaggebend war die Optik des Entwässerungssystems. Die Rinnen sind kaum sichtbar und die Roste passen sich den natürlichen Schnittkanten des Kalksteins an. So ergibt sich eine ebene Fläche wie aus einem Guss“, erklärt Dieter Grah. Die Doppelschlitzroste Gemini fügen sich dezent und ohne Versatz in das Plattenmaterial ein, sodass die darunterliegende Technik nahezu komplett verdeckt ist. Dies gelingt durch eine belegbare Plattenschale. Für die geradlinig-puristische Gestaltung wurden die Gemini-Roste 2015 mit dem Red Dot Award „Best of the Best“ ausgezeichnet. Auf dem Platz setzen die beiden Schlitze mit ihren Edelstahleinfassungen einen schlichten, aber eleganten Akzent. Die Schlitzrinnenroste lassen sich für die Reinigung des Entwässerungssystems vollständig entnehmen. Gullys der Richard Brink GmbH & Co. KG erleichtern die Säuberung zusätzlich.

Die Roste decken drei linear verlaufende Hauptstränge der Dränagerinnen unterhalb des Plattenmaterials ab. Da der Moschee-Platz ein Gefälle von zwei Prozent hat, wird Regenwasser schnell in Richtung des Entwässerungssystems geleitet. Damit auch bei hohem Wasseraufkommen ein schneller Ablauf gewährleistet ist, verbauten die Mitarbeiter der ausführenden Stein und Garten GmbH, Niederkassel, weitere Rinnen. Diese dienen als Zufluss-Regelung und verbinden die Hauptstränge unter der Oberfläche. Die Dränagerinnen der Typen Stabile und Hydra führen das Wasser in den Untergrund. Da das Modell Hydra höhenverstellbar ist, konnten die Rinnen genau auf das jeweilige Niveau des Bodenbelags ausgerichtet werden.

Auch die Fassaden, insbesondere die Eingänge zum Gebetsraum und zu den Nebengebäuden, sind mit demselben Entwässerungssystem ausgestattet. Da es sich bodengleich in den Untergrund einfügt, ist speziell der Bereich vor den Türen barrierefrei.

Einladende Fläche

Der Metallwarenhersteller hat alle eingesetzten Produkte in Sonderanfertigungen geliefert, damit die Maße exakt auf die Gegebenheiten des Platzes abgestimmt sind. „Die Anpassungsfähigkeit des Systems hat uns überzeugt. Es ist praktisch, einfach zu montieren und leicht zu reinigen“, resümiert Dieter Grah. Er fügt hinzu: „Die Zusammenarbeit mit der Firma Richard Brink lief sehr gut.“ Aus der Kooperation ist eine individuelle Entwässerungslösung entstanden, die den Gebäudekomplex sowohl optisch als auch funktional aufwertet. Harmonisch gestaltet, hat sich der Moschee-Vorplatz zu einer repräsentativen und zugleich einladenden Fläche entwickelt.

Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässerungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen. Weitere Informationen unter www.richard-brink.de

Das Schwesterunternehmen Brink Systembau GmbH hat sich auf den Messe- und Ausstellungsbetrieb spezialisiert und vertreibt flexible Modulbausysteme, die von der Richard Brink GmbH & Co. KG produziert werden und beispielsweise als Messewände zum Einsatz kommen. Sie eignen sich auch für andere Bereiche, z. B. für Maschineneinhausungen, Lärmschutz, Trennwände oder Vitrinen. Darüber hinaus gehören großflächige LED-Plakate zum Produktportfolio. Sie ziehen als Eyecatcher die Aufmerksamkeit schon von Weitem auf sich.

Firmenkontakt
Richard Brink GmbH & Co. KG
Stefan Brink
Görlitzer Straße 1
33579 Schloß Holte-Stukenbrock
+49 (0) 5207 9504-0
stefan.brink@richard-brink.de
http://www.richard-brink.de

Pressekontakt
presigno
Heinz Reinecke
Konrad-Adenauer-Allee 10
44263 Dortmund
+49 231 / 5 32 62 52
info@presigno.de
http://www.presigno.de/

Pressemitteilungen

Einfach sicher

Linienentwässerung BLANKE DISK-LINE SL

Einfach sicher

Einfach sicher – die moderne Linienentwässerung BLANKE DISK-LINE SL. (Bildquelle: Blanke)

Im modernen Objektbau spielt ein optisch ansprechendes und gut ausgestattetes Bad eine wesentliche Rolle. Für mehr Komfort und Sicherheit sorgt die vom Iserlohner Fliesenzubehörspezialisten Blanke GmbH & Co. KG entwickelte Linienentwässerung BLANKE DISK-LINE SL. Die speziell für Hotels, Seniorenresidenzen, Pflegeheime, Wohnungsbau und die Strangsanierung geeignete Rinne verbindet einfache Handhabung beim Einbau mit größtmöglicher Funktionssicherheit.

Denn die dünnschichtige Linienentwässerung inklusive passender Rostabdeckung aus pflegeleichtem Edelstahl lässt sich dank eines um 360° drehbaren Ablaufkörpers äußerst variabel oberhalb der Verbundabdichtung einbauen. Ebenso flexibel ist die Rinne auch in punkto Einbauhöhe, die sich zwischen 62 und 108 mm einstellen lässt. Der Aufsatzstutzen verfügt über einen werkseitig integrierten selbstklebenden Abdichtungsflansch, an den die selbstklebende Verbundabdichtung BLANKE DISK schnell, zuverlässig und sicher angebunden wird. Im Anschluss wird die Edelstahlrinne im Zuge der Fliesenverlegung in den Aufsatzstutzen eingesetzt. Selbstverständlich ist die Rinnenweiterentwicklung auch mit einem Abdichtungsflansch für den Anschluss an die geprüfte Verbundabdichtung BLANKE DIBA lieferbar. In Verbindung mit der zweiten Entwässerungsebene sorgt die Linienentwässerung so für höchste Sicherheit und größtmöglichen Schutz gegen Wasserschäden durch Undichtigkeiten.

In der täglichen Nutzung ist die Rinne einfach und schnell zu reinigen. Zusätzlich verfügt der robuste Ablaufkörper aus Polypropylen über einen integrierten Siphon, der Verstopfungen durch Haare, Duschgel- oder Shampooreste durch ein optimiertes Volumenstromverhalten verhindert. Mit einem Rohranschluss DN 40 liefert die Linienentwässerung eine Ablaufleistung von 24 l/m nach EN 1253.

Dank des selbstklebenden Abdichtungsflansches, der integrierten Rostabdeckung und der variablen Einbauhöhe ist die Linienentwässerung BLANKE DISK-LINE SL gerade für den Objektbereich und Wohnungsbau eine einfache und sichere Entwässerungslösung für moderne Badezimmer.

Blanke überzeugt. Blanke GmbH & Co. KG ist ein international tätiger Hersteller und Systemanbieter von Fliesenzubehör mit hohem Qualitätsanspruch und Wert. Kundennähe und jeweils auf die Märkte optimierte Vertriebsstrukturen und Logistik ermöglichen die erfolgreichen Aktivitäten in mehr als 80 Ländern. Mit dem frühzeitigen Erkennen von Marktentwicklungen legt man bei Blanke den Grundstein für Produktneuentwicklungen und baut so kontinuierlich sein Know-how aus. Die Produkte von Blanke helfen Handwerkern, Architekten und Planern dabei, gemeinsam überzeugende Arbeit zu leisten.

Firmenkontakt
Blanke GmbH & Co. KG
Maria Görrissen
Stenglingser Weg 68-70
58642 Iserlohn
+49 (0)2374 – 507 125
info@blanke-systems.de
http://www.blanke-systems.de

Pressekontakt
Flüstertüte – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sven-Erik Tornow
Entenweg 15
50829 Köln
+49 221 2789004
sven.tornow@fluestertuete.de
http://www.fluestertuete.de

Pressemitteilungen

„Heute lernen wir draußen“

Dränagesysteme der Firma Richard Brink entwässern Terrassen von Wiener Bildungscampus

"Heute lernen wir draußen"

Am Bildungscampus Sonnwendviertel in Wien kommen Dränagerinnen der Firma Richard Brink zum Einsatz.

Auf dem Wiener Bildungscampus Sonnwendviertel fördert neben dem Lehrplan besonders die Architektur des Gebäudekomplexes zeitgemäße Pädagogik. Das Konzept einer „Wohnschule“ in der Nähe des Hauptbahnhofs haben PPAG architects ztgmbh, Wien, umgesetzt. Es vereint Kindergarten, Volksschule und Neue Mittelschule. Somit ist der Campus Betreuungs- und Lernort für Mädchen und Jungen im Alter von 0 bis 14 Jahren. Über Freiraum verfügen die Kinder zum einen durch das vielfältige Bildungsangebot, zum anderen durch die bauliche Verzahnung von Innen- und Außenbereichen. Damit Terrassen und Balkone im ersten Obergeschoss auch nach Niederschlägen schnell wieder als Freiluft-Klassenzimmer dienen, sorgen Dränagerinnen des Typs Stabile und Maschenroste aus Edelstahl der Firma Richard Brink für eine zuverlässige Entwässerung. Insgesamt wurden 254,7 Meter an Rinnen und Rosten verlegt. Das robuste Material der Produkte hält der starken Frequentierung dauerhaft stand.

Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern entstand der Bildungscampus im Wiener Sonnwendviertel. Das Gelände wird den Kapazitätsanforderungen an das Bildungsangebot in Wien gerecht: Im Umfeld des neuen Hauptbahnhofs entstehen 5.000 Wohnungen. Dadurch steigt der Bedarf an Betreuungsplätzen und Pflichtschulen in dem Quartier. Etwa 1100 Kinder und Jugendliche sowie 200 Mitarbeiter nutzen den Campus. Durch seine Gestaltung nimmt dieser als „dritter Pädagoge“ neben Lehrern und Mitschülern Einfluss auf die Lernqualität.

Die individuelle Betreuung jedes Kindes stand im Vordergrund des Modells der Stadt Wien und des Generalunternehmens ARGE Bildungscampus. Deshalb hatten die Planer freies Lernen und Projektarbeit, wechselnde Gruppen mit Kindern unterschiedlichen Alters sowie vielfältige Freizeitaktivitäten vorgesehen. Um dies umzusetzen, war eine entsprechende Architektur des Neubaus gefordert. Dabei sollten der Qualitätenkatalog ebenso wie die Nutzflächenobergrenze eingehalten werden.

Mit einem Clusterkonzept übersetzten PPAG architects diese Anforderungen und gewannen damit den ausgeschriebenen Wettbewerb. Innerhalb von zwei Jahren entstand eine zweigeschossige Campuslandschaft, in der sich Kinder und Pädagogen wie in einer kleinen Stadt orientieren. Jede einzelne Bildungseinrichtung setzt sich aus vier Clustern zusammen. Ein Cluster ist jeweils für eine Betreuungs- beziehungsweise Schulform angelegt. Es besteht aus vier Klassenzimmern, einem Projektraum und einem Teamraum für die Lehrer. Als gemeinsamen Bereich vor den Klassenräumen haben die Architekten einen inneren Marktplatz konzipiert. In den übereinander liegenden Einheiten sind die Klassen um ein Feld versetzt, so dass im Erd- und Obergeschoss teils überdeckte Freiräume entstanden sind. Innen- und Außenbereiche sind so miteinander verzahnt. Sie bilden abwechslungsreiche Orte der Begegnung und des gemeinsamen Lernens.

Damit Kinder und Pädagogen die Terrassen, Balkone sowie den Weg zum Sportplatz im ersten Obergeschoss auch nach Regenfällen schnell wieder nutzen können, waren zuverlässige Entwässerungssysteme gefragt. Sie sollten zudem die Bausubstanz sicher vor eindringender Feuchtigkeit schützen. Die CITYGREEN Gartengestaltung GmbH aus Wien verlegte dafür 254,7 Meter Dränagerinnen und Maschenroste der Firma Richard Brink. Diese leiten anfallendes Niederschlagswasser an den Eingangsbereichen und an den Fensterfronten zielgerichtet ab. Die beidseitig perforierten Dränagerinnen des Typs Stabile bestehen aus 1,5 Millimeter Edelstahl und haben eine Einlaufbreite von 250 Millimetern. Sie wurden mit ebenfalls aus Edelstahl gefertigten, 20 Millimeter hohen Maschenrosten abgedeckt. Das robuste Material eignet sich besonders für den Einsatz im öffentlichen Bereich, denn es hält auch häufiger Frequentierung durch Personen langlebig stand. Mittels Verriegelungen sind die Roste zusätzlich fest verankert. Rinnen und Roste wurden sowohl in Standardausführung als auch in projektspezifischen Sondermaßen geliefert. Mit verschiedenen Längen von 600 bis 2.600 Millimetern fügen sich die Dränage-Elemente in die Außenflächen ein und passen sich den Fensterlaibungen an.

Die hochwertigen Edelstahl-Systeme korrespondieren optisch mit dem leicht grün gefärbten Besenstrich-Beton der Fassaden. Sonnenschutz, Außentische, Sitzbänke und Tafel komplettieren das Klassenzimmer im Freien. Insgesamt erstrecken sich die Außenräume von den Obergeschossen über die Fluchttreppen bis hin zum Gartenniveau.
Die grüne Bepflanzung und die ebenso grünen Gummibeläge stehen mit den Gebäuden im Einklang. Ein dreifarbiges Erkennungsmuster dient der Orientierung auf dem Campus.

Die drei clusterförmig angelegten Bildungseinrichtungen verbindet ein gemeinsamer Bereich. Dieser umfasst unter anderem eine abgesenkte Dreifachturnhalle, eine Kino- und Theatertreppe sowie eine Bibliothek. Am Haupteingang befinden sich zudem Verwaltungs- und Sonderunterrichtsräume der Mittelschule. Für eine effiziente Energiebilanz ist der Gesamtkomplex im Niedrigenergiestandard errichtet worden.

Die Produktpalette des 1976 gegründeten Familienunternehmens reicht von Entwässerungs- und Dränagesystemen, Kiesfangleisten, Beeteinfassungen sowie Rasenkanten über Kantprofile und Mauerabdeckungen bis zu Pflanzkästen, Solarunterkonstruktionen, Schornsteinabdeckungen und Wetterfahnen. Weitere Informationen unter www.richard-brink.de

Das Schwesterunternehmen Brink Systembau GmbH hat sich auf den Messe- und Ausstellungsbetrieb spezialisiert und vertreibt flexible Modulbausysteme, die von der Richard Brink GmbH & Co. KG produziert werden und beispielsweise als Messewände zum Einsatz kommen. Sie eignen sich auch für andere Bereiche, z. B. für Maschineneinhausungen, Lärmschutz, Trennwände oder Vitrinen. Darüber hinaus gehören großflächige LED-Plakate zum Produktportfolio. Sie ziehen als Eyecatcher die Aufmerksamkeit schon von Weitem auf sich.

Firmenkontakt
Richard Brink GmbH & Co. KG
Stefan Brink
Görlitzer Straße 1
33579 Schloß Holte-Stukenbrock
+49 (0) 5207 9504-0
stefan.brink@richard-brink.de
http://www.richard-brink.de

Pressekontakt
presigno
Heinz Reinecke
Konrad-Adenauer-Allee 10
44263 Dortmund
+49 231 / 5 32 62 52
info@presigno.de
http://www.presigno.de/

Pressemitteilungen

Die richtige Entwässerung für Haus und Grundstück

Kein Problem mit Starkregen und Überschwemmungen

Die richtige Entwässerung für Haus und Grundstück

Die Versickerung von Regenwasser ist ökologisch und schützt den Keller bei Starkregen (Bildquelle: BIRCO GmbH)

Früher begann im Herbst die Saison für Sturm und Regen, nach der Schneeschmelze wurde Hochwasser erwartet. Inzwischen müssen Hausbesitzer das ganze Jahr über mit Wassermassen auf dem Grundstück rechnen. Dauerregen im Herbst sowie heftige Gewitterregen im Sommer bringen die Entwässerung von Haus und Grundstück schnell an ihre Grenzen. Wenn dann die Dachrinne nicht richtig auf die Dachflächen abgestimmt oder das Grundstück komplett versiegelt ist, sind Feuchtigkeitsschäden vorprogrammiert. Doch Hausbesitzer können einiges tun, um die Wassermassen natürlich einzudämmen! Die Experten von Energie-Fachberater.de haben die besten Tipps zusammengestellt.

Gegen ein Hochwasser sind Hausbesitzer natürlich machtlos. Doch die zunehmende Versiegelung durch Neubau von Gebäuden und Straßen hat zur Folge, dass Regenwasser nicht mehr versickern kann. So kommt es häufiger zum Rückstau und zu Überflutungen durch überlastete Kanalsysteme. In vielen Regionen spüren Hausbesitzer das anhand überfluteter Keller und Garagen. Doch in vielen Fällen können sie selbst für Abhilfe sorgen.

1.Dachrinne richtig dimensionieren
Damit die Dachentwässerung Starkregen richtig aufnehmen kann, müssen Dachrinne und Fallrohre die passenden Abmessungen haben. Denn überlaufendes Regenwasser sucht sich seinen Weg sonst zum Beispiel entlang der Fassade und verursacht Feuchtigkeitsschäden. Bei der Auswahl der Dachrinne sind Faktoren wie Standort des Hauses, örtliche Niederschlagsmenge, Dachfläche und Dachform entscheidend. Und die größte Dachrinne bringt nichts, wenn sich dort Laub und Moos breit machen. Deshalb die Dachrinne unbedingt regelmäßig reinigen, vor allem im Herbst!

2.Dachbegrünung einsetzen
Eine Dachbegrünung ist nicht nur ein optischer Blickfang, das Gründach leistet auch einen wirksamen Beitrag zur Entwässerung und zum Regenwassermanagement. Denn in der Dachbegrünung wird Regenwasser gespeichert und gereinigt. Ganz nebenbei sinken auch noch die Nebenkosten für Hausbesitzer, denn in vielen Kommunen müssen bei einer Dachbegrünung weniger Abwasserkosten gezahlt werden, weil der Abfluss von Regenwasser von den Dachflächen erheblich reduziert wird.

3.Regenwasser speichern und nutzen
Schnell abfließende Regenmengen überlasten oft die Kanalisation. Wer das Regenwasser sammelt und nutzt – egal ob zur Gartenbewässerung oder auch im Haushalt für Toilettenspülung und Waschmaschine – reduziert seine Abwasserkosten und spart gleichzeitig Trinkwasser. Für die Regenwassernutzung wird Regenwasser von den Dachflächen aufgefangen und in unterirdischen Regenwasserspeichern (so genannten Zisternen oder Regenwassertanks) gelagert. Die Dachfläche sollte dafür allerdings unbelastet und sauber sein. Besteht keine Möglichkeit zur Regenwassernutzung, kann das Regenwasser von versiegelten Flächen, wie zum Beispiel der Einfahrt, über Entwässerungsrinnen kombiniert mit Rigolen oder Grünmulden versickern.

4.Grundstück nicht unnötig versiegeln
Wenn Regen gleich dort versickern kann, wo er anfällt, lassen sich Überschwemmungen oft verhindern. Deshalb sollten Hausbesitzer nur möglichst wenig Grundstücksfläche versiegeln! Müssen Wege oder eine Zufahrt befestigt werden, gibt es dafür auch durchlässige Materialien, die zugleich noch kostengünstig sind. Schotterrasen, Rasengittersteine, Rasenfugenpflaster oder wasserdurchlässige Pflastersteine sind gute Möglichkeiten, dem Regenwasser einen natürlichen Abfluss zu lassen.

5.Rückstausicherung verhindert Wasserschaden im Keller
Ein Starkregen überfordert oft die Kanalisation. Sind die Abwasserkanäle gefüllt, drückt sich das Wasser durch die Leitungen zurück in die Häuser. Schnell steht dann der Keller unter (Ab)Wasser. Die Beseitigung des Abwassers aus der Kanalisation ist äußerst unangenehm und auch auf den Kosten bleiben Hausbesitzer oft sitzen. Eine Rückstausicherung kann einen solchen Abwasserschaden verhindern. Die einfachste Lösung ist eine Rückstauklappe, die sich im Bedarfsfall schließt und die Leitungen sperrt. Komfortabler ist eine Rückstauhebeanlage. Hier wird die Abwasserleitung im Bedarfsfall geschlossen und eine Pumpe springt an, die alle Abwässer sicher aus dem Haus befördert. Der Vorteil gegenüber dem einfachen Rückstauschutz: Waschbecken, WC und Waschmaschine im Keller können auch bei Starkregen weiter genutzt werden.

Mehr Informationen und viele weitere Tipps rund um Grundstück und Entwässerung finden Hausbesitzer auf dem Ratgeberportal Energie-Fachberater.de unter http://www.energie-fachberater.de/grundstueck-garage/

Das Ratgeberportal www.Energie-Fachberater.de gibt es seit Oktober 2005. Es steht privaten Hausbesitzer bei der Sanierung ihres Hauses mit aktuellen Informationen und Expertenrat zur Seite. Kooperationspartner sind viele namhafte Baustoff- und Heizungshersteller und ausgewählte Dienstleister. Ergänzt wird das Angebot durch das Fach- und Praxiswissen von Experten, die allesamt langjährige Erfahrung mit energetischen Sanierungen, im Bereich der Förderung sowie der gesetzlichen Vorgaben haben. Hausbesitzer haben im Sanierungsforum des Portals die Möglichkeit, ihre Fragen rund um Sanierung und Förderung zu stellen, und können kostenlose Broschüren zu verschiedenen Sanierungsthemen bestellen.

Firmenkontakt
Energie-Fachberater.de
Alexandra Schneider
Rosenstraße 18
76530 Baden-Baden
07221 969800
presse@energie-fachberater.de
http://www.energie-fachberater.de

Pressekontakt
Energie-Fachberater.de
Christine Heidmann
Rosenstraße 18
76530 Baden-Baden
07221 969800
presse@energie-fachberater.de
http://www.energie-fachberater.de

Pressemitteilungen

Schnell und zuverlässig entwässern

W75 – neuer Attikaablauf von alwitra

Schnell und zuverlässig entwässern

Sichere und zuverlässige Entwässerung mit dem neuen Attikaablauf W75. (Bildquelle: alwitra)

Für die sichere und zuverlässige Entwässerung von flachen und flachgeneigten Dächern hat der Flachdachspezialist alwitra sein Dachablaufprogramm um den neuen, wärmegedämmten Attikaablauf W75 erweitert.

Entwickelt für die Freispiegel- (Not-) Entwässerung durch die Attika umfasst der neue Ablauf W75 drei Komponenten: Ablauf, Edelstahlrohr und passgenauer Dämmkörper. Wie alle alwitra-Dachabläufe ist auch der neue Attikaablauf aus besonders schlagzähem und hochwertigem Polypropylen (PP) gefertigt. Zudem ist ein farblich zur Flächenabdichtung abgestimmter Anschlusskragen aus EVALON® oder EVALASTIC® im Lieferumfang enthalten.

Anstelle des Notablaufstutzens mit einstellbarer Anstauhöhe von 20 mm bis 40 mm kann auch der mitgelieferte Schraubring ohne Anstauhöhe verwendet werden. Ohne Anstauelement leistet der neue Attikaablauf 6,47 l/s, mit Anstauelement sogar bis zu 7,0 l/s, jeweils angeschlossen an handelsübliche HT- oder Edelstahl-Muffenrohre DN 70 als Fallrohr. Genutzt werden kann der mit einem hochwertigen Edelstahlrohr in 1000 mm Länge gelieferte Ablauf als Speier mit freiem Auslauf bzw. in einen Wasserfangkasten. Zum fachgerechten Anschluss an die Dampfsperre lässt sich die ebenfalls mitgelieferte Aluminium-Grundplatte mit einem Durchmesser von 325 mm vor Ort leicht an die vorhandene Situation anpassen.

Mit dem passgenau auf den Abflusstopf und das Edelstahlrohr konfektionierten Dämmkörper aus XPS entfällt das sonst übliche und sehr aufwändige Einlassen des Ablaufs in die Wärmedämmung der Dachfläche. Dank der geraden Außenkanten des Dämmkörpers kann dieser einfach und schnell in die Flächendämmung integriert werden. Zugleich bietet er eine variable Rohrneigung von 0° bis 2°, die stufenlos eingestellt werden kann. Gleichzeitig sorgt der hochwertige Dämmkörper dafür, dass sich ein Mindestmaß an Wärmedämmung ohne Unterbrechung unter dem Ablauf oder dem Rohr befindet.

Auch der neue Attikaablauf W75 ist Teil des umfangreichen Sortiments an alwitra-Dach- und Notabläufen. Das als übersichtliches Baukastensystem aufgebaute Sortiment sorgt für wirtschaftliche Lagerhaltung bei gleichzeitig größtmöglicher Variabilität im baupraktischen Einsatz.

alwitra Flachdach-Systeme, Trier, ist ein seit 50 Jahren inhabergeführter und weltweit tätiger Anbieter von kompletten Flachdachsystemen. Das umfangreiche Produktprogramm umfasst die Dach- und Dichtungsbahnen EVALON® und EVALASTIC® sowie patentierte Aluminiumprofile für die Dachrandausbildung und Einbauteile wie Dachabläufe, Notentwässerungselemente, Lüfter und Tageslichtsysteme. Darüber hinaus sorgt der anwendungstechnische Service von alwitra für eine professionelle und komplexe Unterstützung in allen Projektphasen. Desweiteren zählt alwitra zu den führenden Experten für die Planung und Umsetzung von modernen Photovoltaik-Anlagen auf flachen und flachgeneigten Dächern. alwitra ist zudem Mitglied zahlreicher Verbände im In- und Ausland.

Firmenkontakt
alwitra GmbH
Patrick Börder
Postfach 3950
54229 Trier
0651-91 02 263
marketing@alwitra.de
http://www.alwitra.de

Pressekontakt
Flüstertüte
Sven-Erik Tornow
Entenweg 15
50829 Köln
0221 2789004
sven.tornow@fluestertuete.de
http://www.fluestertuete.de

Pressemitteilungen

Von hohen Werten nicht täuschen lassen: Welche Drainagen schützen vor Starkregen?

Wasserableitvermögen von Drainagematten

Von hohen Werten nicht täuschen lassen: Welche Drainagen schützen vor Starkregen?

Bickenbach/Bergstraße, 13. September 2017. Starkregen und Unwetter verursachten 2016 in Deutschland Schäden in Höhe von 2 Milliarden Euro, meldet die deutsche Versicherungswirtschaft. Grund genug, sich zu schützen, bevor der Schaden am Gebäude überhaupt eintritt. Hier hilft etwa die Entwässerung schwellenfreier Übergänge an Balkon- und Terrassentüren. Welche Entwässerungssysteme die plötzlichen Wassermassen wirklich aus dem Gebäude halten, ist aber häufig nicht klar. Gutjahr hat das Wasserableitvermögen seiner Drainagesysteme wiederholt testen lassen – und Bestwerte erhalten.

Extreme Wetterlagen mit plötzlichem Starkregen liefern inzwischen regelmäßig erschreckende Bilder. Die Behörden reagieren darauf: So entwickeln die Umweltministerien der Länder Starkregenkonzepte, um die Städte und Gemeinden wetter- und klimafest zu machen – etwa mithilfe spezieller Starkregen-Karten. Doch auch privat lässt sich einiges tun. Denn die immer häufiger auftretenden Wassermassen bedeuten nicht nur eine Herausforderung für öffentliche Gebäude und den Verkehr, sondern auch für das private Eigenheim.

Komfortable Übergänge
Eine besondere Herausforderung ist dabei der zunehmende Wunsch, barrierefrei zu wohnen. Schwellenfreie Übergänge sorgen für einen höheren Komfort in den eigenen vier Wänden und erlauben es, im Alter möglichst lange in der vertrauten Umgebung leben zu können. In Neubauten sind sie häufig Standard. Bei älteren Gebäuden sieht das anders aus: Bei weniger als einem Viertel aller Wohnungen im Bestand sind Balkone oder Terrassen schwellenfrei ausgeführt, ergab 2014 eine Umfrage im Auftrag des Entwässerungsspezialisten Gutjahr.

Kritisches Detail
Um hier nachzurüsten, müssen besondere Lösungen gefunden werden. Denn die Abdichtung allein kann nach den Flachdachrichtlinien die Dichtheit im Türbereich nicht sicherstellen. Das anfallende Wasser muss also schnell und rückstaufrei abgeführt werden. Kies und Splitt sind bei barrierefreien Schwellen als alleinige Entwässerungsschicht unter Plattenbelägen ungeeignet, wie Untersuchungen der Institute SKZ Würzburg und Kiwa TBU zeigen. Durch die unzureichende Drainkapazität droht der Rückstau von Wasser in der Konstruktion und damit die Durchfeuchtung von Innenräumen. Schließlich müssen bei Starkregen innerhalb weniger Minuten die Wassermengen eines Jahrhundertregens aufgenommen werden. Die beste Wasserableitfähigkeit weisen dagegen industriell gefertigte Drainagesysteme auf.

Realitätsfremde Abflusswerte
Der Einsatz von Drainrosten und Flächendrainagen hat sich in der Praxis bewährt und ist allgemein anerkannte Regel der Technik. Das Problem: Die Hersteller arbeiten häufig mit irreführenden Abflusswerten, und die angegebenen Werte liegen oft weit auseinander. So leiten nach Herstellerangaben 8 mm dicke Drainagematten verschiedener Hersteller ein Wasservolumen zwischen 0,5 und über 3 l/(m x s) ab.

Für die erstaunlichen Differenzen gibt es einen Grund – aber keinen guten: Viele Hersteller geben ein „Wasserabflussvermögen geprüft nach DIN EN ISO 12958“ an. Die Norm sieht aber die Messung in einer genormten Prüfanlage mit 100 % oder 10 % Gefälle vor (Gradient für das Gefälle wird mit 1,0 oder 0,1). „Deshalb erreicht man hier natürlich die höchsten Werte“, erklärt Gutjahr-Geschäftsführer Ralph Johann. „Ein Wasserabflussvermögen bei 100 % oder 10 % Gefälle anzugeben, ist für Balkon- und Terrassenbeläge jedoch völlig realitätsfremd. Eine Neigung von 1 bis 2 % entspricht vielmehr der Praxis“, so der Gutjahr-Experte weiter. Leider messen nur wenige Hersteller die Leistungsfähigkeit ihrer Drainagen bei diesem Gefälle.

Bestwerte für Flächendrainagen von Gutjahr
SKZ Würzburg und Kiwa TBU haben deshalb verschiedene unter Außenbelägen verlegte Flächendrainagen unter einheitlichen Bedingungen und einem realistischen Gefälle von 1,5 % getestet. Das Ergebnis: Beim Vergleich von zwölf verschiedenen Flächendrainagen unterschiedlicher Hersteller schnitten die Flächendrainagen AquaDrain EK, AquaDrain HU und AquaDrain T+ von Gutjahr ausgezeichnet ab und erzielten jeweils Bestwerte.

Fazit: Planer und Verarbeiter dürfen sich von hohen Werten beim Wasserabflussvermögen nicht täuschen lassen. Diese sind nur verlässlich, wenn der Hersteller exakte Angaben zum Prüfgefälle macht. Wer einen Prüfbericht verlangt, ist auf der sicheren Seite – auch hinter einem barrierefreien Übergang.

Broschüre zum Wasserableitvermögen
Gutjahr hat die Ergebnisse der Untersuchung von SKZ Würzburg und Kiwa TBU zusammengefasst. Die Broschüre „Aktuelle Untersuchung zum Wasserableitvermögen von Flächendrainagen auf Balkonen und Terrassen“ können Interessierte unter www.gutjahr.com/WAV herunterladen oder per Email an marketing@gutjahr.com bestellen.

Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstraße (Hessen) entwickelt seit mehr als 25 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Außentreppen ebenso wie im Innenbereich und an Fassaden. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in einer Vielzahl europäischer Länder eingesetzt. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten und wurde 2012 als Top 100-Unternehmen ausgezeichnet.

Firmenkontakt
Gutjahr Systemtechnik GmbH
Silke Ponfick
Philipp-Reis-Straße 5-7
64404 Bickenbach/Bergstraße
06257/9306-37
info@gutjahr.com
http://www.gutjahr.com

Pressekontakt
Arts & Others
Anja Kassubek
Daimlerstraße 12
61352 Bad Homburg
06172/9022-131
anja.kassubek@arts-others.de
http://www.arts-others.de