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Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) zur Weltklimakonferenz in Bonn: Bündnisse wie „We are still in“ übernehmen Vorbildfunktion

Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) zur Weltklimakonferenz in Bonn: Bündnisse wie "We are still in" übernehmen Vorbildfunktion

Gerfried Bohlen, Vorstandsvorsitzender der EGRR. (Bildquelle: EGRR)

Die Weltklimakonferenz in Bonn ist beendet. „Das Ergebnis sind leider nur kleine Fortschritte zur Umsetzung des Pariser Abkommens“, erklärt Gerfried I. Bohlen, Vorstandsvorsitzender der Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG. Im Kopf bleibt allerdings ein Bündnis aus Bürgern, Geschäftsleuten, Wissenschaftlern, Städten und Staaten der USA, die andere Akteure im Kampf um den Klimawandel motivieren. „Das Netzwerk „We are still in“ übernimmt eine Vorbildfunktion. Trotz des angekündigten Ausstiegs der USA aus dem Klimaschutzabkommen setzt es sich dafür ein, wirtschaftliche oder politische Interessen hinten anzustellen. Sie treffen damit den Kern der Zeit. So können Lösungen erarbeitet werden, um der Gemeinschaft Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.“

Auch in Deutschland steht die Bevölkerungsmehrheit hinter den Maßnahmen zum Schutz des Klimas. In einem Appell fordern rund 50 deutsche oder in Deutschland aktive Konzerne und Wirtschaftsverbände, darunter auch die EGRR, dass die Bundesregierung „einen verlässlichen und sozialverträglichen Ausstiegspfad bei der Kohleverstromung“ festlegen muss.

Als ein Zwischenschritt zur Umsetzung des Klimaabkommens wurde im Rahmen der Bonner Konferenz ein 200-seitiges Regelpapier verfasst, dass 2018 in Kattowitz beschlossen werden soll. Die „Gebrauchsanweisung“ für Paris legt unter anderem fest, wie CO2-Emissionen gemessen werden und in wieweit unterschiedliche Maßstäbe für Industrie- und Entwicklungsländer gelten. „Hier besteht die Gefahr, dass über zwei Jahre hinweg keine herausragenden Entwicklungen erzielt und kontrolliert werden können. Schaut man alleine auf unsere Industrienation Deutschland steht fest, dass die Emissionen seit acht Jahren nicht gesunken sind und wir das 2020-Ziel verfehlen. Ein Zurücklehnen und Abwarten können wir uns jedoch nicht leisten“, erklärt Bohlen.

Eine mögliche Lösung um Fortschritte zu erzielen, stellt für den Energieexperten die Verdichtung der Konferenz-Zyklen dar: „In der immer schneller voranschreitenden Klimaveränderung müssen auch zügige Reaktionen installiert werden – neben einem ständigen bilateralen Austausch aller Beteiligten müssen die Entscheidungsträger in kürzeren Abständen die Richtlinien für das globale gemeinsame Vorgehen festlegen.“
Um Entwicklungsländer bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzbemühungen zu unterstützen, wurde im Jahr 2015 in Paris eine Klimafinanzierung vereinbart, die Industrieländer in die Pflicht nimmt. Zusätzlich initiierte die Bundesregierung eine „Klimapolice“, die dann zu tragen kommt, wenn Prävention und Anpassung versagen. Bis zum Jahr 2020 soll auf diese Weise zusätzlich 400 Millionen Menschen in Entwicklungsländern ein finanzieller Versicherungsschutz gegen die negativen Folgen von Extremwetterereignissen geboten werden. Bereitgestellt wurden bislang 471,8 Millionen Euro, davon 190 Millionen Euro von Deutschland. Bei der Weltklimakonferenz in Bonn stockte die Regierung die Fördersumme um weitere 107 Millionen Euro auf.

„Hier muss nicht nur finanziell nachgebessert werden. Im Raum steht für mich die Frage nach der Ursache und Wirkung. Wer soll beispielsweise die korrekte Aussage treffen, dass eine Anpassung versagt hat – wer ist beweispflichtig?“, so der EGRR-Vorstandsvorsitzende.

Die Energiegenossenschaft Rhein-Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Jahr 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

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Nachhaltiger Kakaoanbau verbessert Lebensbedingungen

Perspektiven für Bauern in Entwicklungsländern

Nachhaltiger Kakaoanbau verbessert Lebensbedingungen

Foto: A. Brendel / Rainforest Alliance (No. 5831)

sup.- „Wir als Verbraucher in Deutschland haben es in der Hand, dass die Kakaobauern von ihrer harten Arbeit leben können und dass die Kinder zur Schule gehen, anstatt auf den Feldern zu arbeiten“, so lautet der Appell von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller anlässlich seines Besuchs einer Kakaoplantage in der Cote d“Ivoire (Westafrika). Die Kakao-Kooperative ist Teil des Projektes PRO-PLANTEURS, das vom „Forum Nachhaltiger Kakao“, der Bundesregierung sowie der ivorischen Regierung unterstützt wird. Ziel des Gemeinschaftsprojektes ist es, das Einkommen und die Lebensbedingungen von insgesamt 20.000 Kakaobauern und ihren Familien durch Schulungen in nachhaltigem Kakaoanbau, Schaffung von zusätzlichen Einkommensquellen sowie Professionalisierung der Bauernorganisationen zu verbessern. Nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden führen zu einer Optimierung der Qualität sowie der Quantität der Kakaobohnen bei gleichzeitig bestmöglichem Schutz der ökologischen Balance in den Regionen. Damit die Kleinbauern dem schwankenden Weltmarktpreis für Kakao weniger stark ausgesetzt sind, wird die Erschließung von zusätzlichen Einkommensquellen durch den Anbau von traditionellen Nahrungskulturen wie Kassava, Bananen, Yam und Auberginen gefördert.

Das umfangreiche Engagement zur Forcierung von öko-sozialen Kriterien beim Kakaoanbau können die zahlreichen Liebhaber von Schokoladenprodukten in Deutschland durch ihr Konsumverhalten unterstützen. Umso mehr Unternehmen der Süßwarenbranche sich bei ihrer Einkaufspolitik für zertifizierten Kakao stark machen, desto höheren Anreiz haben Kakao-Bauern, sich für nachhaltige Anbaumethoden und damit auch für bessere Gewinnmargen einzusetzen. Die Nachfrage ist entscheidend für das Angebot von höherwertigem, aber damit auch teurerem Kakao.

Verbraucher, die sich beim Kauf von Schokolade immer nur am günstigsten Preis orientieren, können nicht erwarten, dass bei diesen Produkten Rohstoffe zum Einsatz kommen, die guten öko-sozialen Standards entsprechen. Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ ( www.kakaoforum.de) hat bislang über 70 Mitglieder und steht weiteren Interessenten offen. Zu den Unterstützern des Forums zählen sowohl Unternehmen der Süßwarenindustrie und des Lebensmittelhandels wie auch Nichtregierungsorganisationen und standardsetzende Vereinigungen (z. B. Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified).

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Aktuelle Nachrichten Familie/Kinder Gesellschaft/Politik Regional/Lokal

„Kinderschritte“ auf dem Firmengelände

Homberg/Efze. Nach den großen Erfolgen im vergangenen Jahr, findet am 26. und 27. April eine neue Kinderschritte-Fotoaktion im Hause Ehring Markenmöbel statt. An diesen Terminen können Eltern wieder professionelle Fotos in Studioqualität von ihrem Nachwuchs schießen lassen.

Beim den Fotoshootings wird auf Accessoires, wie Fototapeten oder mitgebrachte Requisiten, verzichtet. Der Fokus liegt einzig auf dem Kind das während der Sitzung zu viel Spaß und einem trotzdem authentischem Verhalten vor der Kamera animiert wird. Das spiegelt sich in den Ergebnissen wieder und hat die Kinderschritte-Aktion zu einem bundesweiten Erfolg gemacht.

Jeder Teilnehmer zahlt einen Beitrag von nur fünf Euro pro Kind. Dieser Betrag dient einem guten Zweck: Das eingenommene Geld, wird an Kinder in Entwicklungsländern gespendet.

Auf Wunsch wird auch in diesem Jahr wieder ein spezielles Kinderschritte-Jahresfoto geschossen. Diese Bilder ermöglichen mit den Jahren einen Rückblick auf die Entwicklung des Kindes.

Die Bilder werden nach dem Shooting professionell bearbeitet. Die Kunden können sich die Fotos im einem persönlichen und geschützten Bereich online anschauen und in Ruhe entscheiden, welche Aufnahmen sie kaufen möchten. Die Bestellung erfolgt dann bequem online, per Mail oder Telefon. Die gekauften Dateien können anschließend bereits nach 15 Minuten heruntergeladen werden.

Zu jeder bestellten Farbaufnahme gibt es kostenlos auch die Ausführungen Schwarzweiß und Sepia als separate Dateien dazu. Selbstverständlich können auch professionelle Fachlaborabzüge, Fotoaufkleber, erstklassige Leinwandabdrucke und mehr bestellt werden.

Die Kinderschritte-Aktion findet am 26. und 27. April bei der Ehring GmbH, in der Ludwig-Erhard-Straße 10, 34576 Homberg/Efze, statt.

Link zur Anmeldung: https://www.ehring-shop.de/blog/Neue-Kinderschritte-Termine-im-April-Fotoaktion-bei-Ehring-Markenm-ouml-bel/b-88/

Gesellschaft/Politik

Fiasko Altersarmut – Rente unter 40 Prozent und 20 Millionen weniger Jobs

 Lehrte, 16.09.2016. Andrea Nahles weist auf eine erschreckende Entwicklung hin, das Rentenniveau rutscht unter 40 Prozent. Sie weist nicht darauf hin, dass die Altersarmut steigt und jeder 2. Job verloren geht. In den Niederlanden erhält jeder Rentner 1.050 Euro Rente, Eheleute je 768 Euro. „Das liegt schlicht und ergreifend daran, dass die Bemessungsgrenze dort bei 101 Prozent liegt. In Österreich liegt sie bei 90 Prozent, in Italien 81 Prozent, Dänemark 77 Prozent, Schweiz und Island ca. 75 Prozent, Griechenland 70 Prozent und Belgien 62 Prozent (Monitor).“ Laut einer OECD-Studie erhalten Deutsche als Rentner/innen eine im Vergleich mit anderen Ländern niedrige Rente, arbeiten jedoch länger.

4 Mio. Rentner erhalten Bruttorenten von unter 500 Euro und 5.45 Mio. Bruttorenten unter 700 Euro (fast 50 Prozent). Aus den Daten der Rentenversicherung geht hervor, dass die Zahl der Erwerbsminderungsrentner im vergangenen Jahr mit 174.300 Neuzugängen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2,1 Prozent gestiegen ist. Somit erhalten über 8,3 Millionen Rentner brutto 670 Euro Erwerbsminderungsrente. Das liegt daran, dass sich Deutschland zum Niedriglohnland Nummer 1 in der EU entwickelt hat. Dumpinglöhne, Leiharbeit, Minijobs und Werkverträge sind für Niedrigrenten verantwortlich. Das ist politischer Wille.

Nahles stellt sachlich fest, dass die Renten von derzeit 47,5 auf unter 40 Prozent sinken werden. Das ist mit Hinblick auf den Rentenstandard in der EU sozial verwerflich. Sie verschweigt, wie Politiker, Wirtschaftswissenschaftler, Ökonomen und Experten, dass sich die Gesamtsituation dramatisch, man muss sagen katastrophal verschlechtern wird. Das liegt daran, dass bis 2040 jeder 2. Job in Deutschland verloren geht. Sie ignorieren (noch) entsprechende Hinweise und Studien von Zukunftsforschern, Arbeit (4.0,) Wissenschaftlern und Unternehmen.

Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass rund 600.000 Beschäftigte ihren Job in der Schuh-, Textil- und Bekleidungsindustrie verloren haben. Künstliche Intelligenz, Roboter, Computer, Rationalisierungsmaßnahmen und Billigproduktionen in Entwicklungs- und Schwellenländer beschleunigen diese Entwicklung. Staats-und Regierungschefs haben keine Antworten auf die Schuldenkrise. Sie lenken von den Rentenproblemen ab, dem Thema des 21. Jahrhunderts.

Es wird eine rückläufige Rentenentwicklung hingenommen und nicht darüber gesprochen, dass 20 Millionen Menschen arbeitslos werden. Deutschland hat 2.150 Mrd. Euro Schulden. Helmut Kohl hat 1991 die Börsenumsatzsteuer abgeschafft, 1993 die Senkung der Lohn- und Einkommensteuer von 53 auf 42 Prozent auf den Weg gebracht und 1997 die Vermögensteuer ausgesetzt. Kohl, Schröder und Merkel haben damit auf Steuereinnahmen von 1.159 Mrd. Euro verzichtet. Mit dem Verzicht und leeren Staatskassen (seit 1970) sind die vielen großen Probleme, Aufgaben und Investitionsstaus nicht mehr finanzierbar.

Agenda 2011-2012 fordert Medien, Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer auf, dieses Thema in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu stellen. Agenda 2011-2012 geht einen Schritt weiter. Bereits im Mai 2010 wurde der Öffentlichkeit ein Sanierungsprogramm zur Diskussion angeboten, das mit einem aktuellen Finanzrahmen von über 275 Mrd. Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Über 1.000 VIPs wurden darüber schriftlich informiert. User haben Berichte dazu im Internet über 10 Millionen Mal statistisch aufgerufen, gelesen und runtergeladen.

„Es ist unsere Verantwortung, unsere Plattformen zu nutzen, um auf die Probleme aufmerksam zu machen, die die innere Sicherheit bedrohen und den Sozialstaat gefährdet (Agenda 2011-2012.

Dieter Neumann

Agenda 2011-2012
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Dieter Neumann
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31275 Lehrte
E-Mail: agenda2011-2012@t-online.de
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Im Mai 2010 wurde das soziale Netzwerk Agenda 2011-2012, eine Initiative von Bürgern für Bürger, gegründet. Im Mittelpunkt stehen die Themen soziale Gerechtigkeit, politische Bildung und „Wege aus der Krise“. Der Öffentlichkeit wurde bereits im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro zur Diskussion angeboten, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht.

Das Ziel aller Aktivitäten von Agenda 2011-2012 ist, eine angemessene Beteiligung aller Gesellschaftsschichten an den Kosten des Staates zu erreichen. Dazu wird ein Konsens mit Bürgern, Politikern, Sozialnetzen, Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmern und Vermögenden gesucht. In seinem neuen Sachbuch „Protokoll einer Staatssanierung – Wege aus der Krise“ bietet Dieter Neumann eine komplexe Lösung der Schuldenkrise an.

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UN Aktionsplan: Globale Initiative zum Schutz der Wälder

Größte, kosteneffektivste Klimalösung

UN Aktionsplan: Globale Initiative zum Schutz der Wälder

Grafik: Supress

sup.- Bis 2050 wird sich die Zahl der Menschen auf neun Milliarden erhöhen. Die Zunahme der Weltbevölkerung ist mit großen Herausforderungen wie z.B. Ernährungssicherheit und Klimabeständigkeit verknüpft. Jedes Jahr verschwinden rund 13 Mio. Hektar Wald – etwa die Hälfte davon für die Herstellung von Produkten wie Soja, Palmöl, Papier oder Fleisch. Um dieser Entwicklung entschieden entgegenzuwirken wurde auf dem New Yorker Klimagipfel im September 2014 auf Anregung von Deutschland, Großbritannien und Norwegen die international beispiellose und branchenübergreifende Initiative „New York Declaration on Forests“ zum Schutz der Wälder verabschiedet. Diese weist daraufhin, dass der Wald im Allgemeinen die größte und kosteneffizienteste Form des Klimaschutzes sei. Unterstützt wird die Erklärung von über 150 Regierungen, multinationalen Unternehmen (z. B. Danone, Ferrero, Johnson & Johnson, Kellogg“s, Nestle, Procter & Gamble) sowie einflussreichen Zivilgesellschaften und einheimischen Organisationen. Die Verringerung von Emissionen bedingt durch Waldrodungen, eine verstärkte Aufforstung sowie gute agrarische und ökologische Praktiken sind das wirksamste Mittel im Kampf gegen den Klimawandel.

Ziel der Deklaration ist es, mindestens eine Halbierung des weltweiten Verlusts an natürlichen Wäldern bis zum Jahr 2020 zu erreichen bei gleichzeitiger Wiederherstellung von 150 Mio. Hektar geschädigter Landschaften und Waldflächen. Bis zum Jahr 2030 wird ein Stopp der Entwaldung in Entwicklungslän-dern angestrebt sowie eine Steigerung der globalen Wieder- herstellungsrate auf eine zusätzliche Fläche von wenigstens 200 Mio. Hektar. Durch diese Maßnahmen soll eine Reduzierung der Emissionen um 4,5 bis 8,8 Milliarden Tonnen pro Jahr realisiert werden. Zur Veranschaulichung: Diese Emissionen entsprechen in etwa denjenigen, die weltweit durch den PKW-Verkehr entstehen. Trotz des intendierten Ausschlusses von Waldrodungen für die Produktion von Agrarrohstoffen soll Ernährungssicherheit für alle angestrebt werden.

Alle Unterzeichner der Deklaration haben sich der Vision ver-pflichtet, den weltweiten Waldverlust zu verlangsamen und ihm entgegenzuwirken sowie gleichzeitig zu Wirtschaftswachstum, Armutslinderung, Rechtstaatlichkeit, Ernährungssicherheit, Klimabeständigkeit sowie zum Erhalt der Artenvielfalt beizutragen.

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Redneragentur CSA: Vorstellung Markus Löning

CSA begrüßt Markus Löning als neuen Redner

Redneragentur CSA: Vorstellung Markus Löning

Markus Löning_Redneragentur CSA

Markus Löning war 15 Jahre Inhaber einer Werbeagentur, von 2002 bis 2009 Mitglied des Bundestages und anschließend bis 2013 Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung. In mehr als 70 Ländern hat er Präsidenten, Minister oder Abgeordnete genau so getroffen wie Flüchtlinge, engagierte Arbeitsaktivisten oder mutige Menschenrechtsverteidiger. Seine Wege führten ihn immer wieder aus den Palästen der Regierung direkt in die Slums der Armen.

Die oft elenden Arbeitsbedingungen in Fabriken und die Missachtung von Menschenrechten in Entwicklungsländer treiben ihn besonders um.

Was können wir tun, damit Arbeiterinnen in Bangla Desh nicht mehr in einstürzenden Fabriken sterben? Wie können wir verhindern, dass Kinder den Kakao und Kaffee ernten, der morgens auf unserem Tisch steht? Müssen Menschen in China ihre Gesundheit gefährden um unsere neuesten Handys herzustellen?

Welche Verantwortung tragen deutsche Unternehmen für die Bedingungen in den Fabriken der Entwicklungsländer und was sollten sie tun um die Situation zu verbessern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Löning jetzt.

Markus Löning beleuchtet die rechtliche Verantwortung von Firmen in der Globalisierung und erklärt die UN Prinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte. An Best Practice Beispielen zeigt er, wie Unternehmen und Verbraucher es besser machen können. Er erläutert wie die Globalisierung der Wirtschaft zu einer Globalisierung der Menschenrechte führen kann.

Löning ist ein erfahrener Redner, der sein Publikum mit klarer Sprache, umfassendem Wissen und prägnanten Beispielen fesselt. Er bestreitet spannende Reden genau so wie Podien, Interviews oder intensive Fragerunden mit dem Publikum. Vom Frühstücksfernsehen bis zu den Tagesthemen bringt er Erfahrung mit verschiedensten Fernseh- und Radioformaten mit.

Die Redneragentur CSA freut sich, eine solch spannende Persönlichkeit im Redner-Portfolio begrüßen zu dürfen.
Für weitere Informationen steht Ihnen das Team von CSA gerne zur Verfügung.
Redneragentur CSA

Seit über 25 Jahren ist CSA Celebrity Speakers Associates eine der international führenden Redneragenturen. Mit 22 Standorten weltweit bietet CSA professionellen internationalen Service, kreative Problemlösungen und langjährige Beziehungen zu den renommiertesten Persönlichkeiten weltweit. Für den deutschsprachigen Raum ist die Redneragentur CSA in Düsseldorf mit einem eigenen Büro präsent. CSA repräsentiert herausragende Managementexperten, Unternehmerpersönlichkeiten, Politiker, Wissenschaftler, Sportler, Denker, Macher, Visionäre und außergewöhnliche Persönlichkeiten. Unsere Referenten inspirieren, informieren und motivieren als Keynote Speaker, Diskussionspartner, Moderatoren und Berater.

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Äthiopien: Ofenbau statt offenes Feuer

An Rauchfolgen sterben jährlich Millionen – Georg Kraus Stiftung fördert Kochstellen mit Abzug

Äthiopien: Ofenbau statt offenes Feuer

Auch die Herstellung der Ziegel gehört zur Ausbildung.

HAGEN – Nov. 2014. Rund drei Milliarden Menschen in Entwicklungsländern nutzen offenes Feuer zum Kochen. An den Folgen des schädlichen Rauchs sterben jährlich rund zwei Millionen. Die Georg Kraus Stiftung (GKS) fördert jetzt in Äthiopien Schulungen zum Bau von Öfen mit Rauchabzug. Sie schonen die Gesundheit und reduzieren den CO2-Ausstoß deutlich. Außerdem sinkt der Holzverbrauch, da auch einfache Lehmöfen Brennstoffe besser verwerten.

Doppelter Nutzen: rauchfrei kochen und mit dem Ofenbau Geld verdienen
Initiator des Projektes ist die Ofenmacher e. V., die in Nepal bereits den Bau von mehr als 20.000 Öfen mit Rauchabzug gefördert hat. Ihre sechsmonatige Schulungsmaßnahme setzt – für die GKS Fördervoraussetzung – auf Hilfe zur Selbsthilfe und hat doppelten Nutzen: Sie verschafft Betroffenen eine rauchfreie Kochstelle und zugleich eine Verdienstmöglichkeit als Ofenbauer. Die Ausbildung vermittelt ihnen neben der Technik auch unternehmerisches Know-how und Wissen zum Thema Sicherheit.

Nepalesische Ofenbauer unterstützen angehende Kollegen in Äthiopien
„Schützenhilfe“ bekommen die angehenden Spezialisten im äthiopischen Alem Katema von nepalesischen Ofenbauern – erfolgreiche Ex-Absolventen des gleichen Schulungsprogramms. Sie geben ihre Erfahrungen jetzt weiter.

Gelungener Wissenstransfer
„Ein gelungener Wissenstransfer im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit im Dreieck Äthiopien – Nepal – Europa“, unterstreicht der GKS-Vorsitzende Erich G. Fritz. Die Hagener Stiftung unterstützt unter dem Motto „Der beste Weg aus der Armut ist der Schulweg“ aktuell Menschen in mehr als 25 Ländern. Alle Spenden fließen zu 100 Prozent in die Hilfsaktionen.
Text 1.639 Zeichen inklusive Leerzeichen

Link zum Projekt Nr. 102: http://www.georg-kraus-stiftung.de/infos/presse/pressemitteilung/aethiopien-ofenbau-statt-offenes-feuer.html

Background Georg Kraus Stiftung
1996 wurde die Georg Kraus Stiftung (GKS), gefördert von Wikinger Reisen, von der Familie Kraus ins Leben gerufen. Die Gründer von Wikinger Reisen haben ihr 20 Prozent der Unternehmensanteile übertragen. Damit fließen dauerhaft Erträge des Reiseveranstalters in die Projekte der Stiftung. Die GKS unterstützt die Entwicklungszusammenarbeit in der Dritten Welt.
Sie ist „Transparency Deutschland“ angeschlossen und informiert gemäß der Selbstverpflichtung über Ziele, Ursprung und Einsatz der Mittel sowie Entscheidungsträger.

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Auch mit Biokraftstoffen – Lager für Getreide, Ölsaaten und Pflanzenöl quellen über

Auch mit Biokraftstoffen - Lager für Getreide, Ölsaaten und Pflanzenöl quellen über

Pflanzenölpreise nähern sich Mineralölpreisen

Mit großer Sorge verfolgt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die aktuelle Berichterstattung zur Lage auf den wichtigsten Agrarrohstoffmärkten. Seit Monaten tendieren die Preise nach unten. Die landwirtschaftlichen Erzeuger spüren diese Entwicklung deutlich. Obwohl beim Raps mit durchschnittlich 4,5 Tonnen je Hektar Rekorderträge eingefahren wurden, kompensiert der Mehrertrag nicht vollständig den Preisrückgang, stellt die UFOP fest.

Während die Verwendung von Rapsschrot für die Tierernährung, wenngleich zu niedrigen Preisen, stetig abläuft, nähern sich die Preisnotierungen für Pflanzenöle an den internationalen Märkten zunehmend den Preisen für fossiles Rohöl bzw. Dieselkraftstoff an. Der europäische Biokraftstoffmarkt ist folglich mit einem Absatz von etwa 11 Mio. Tonnen Biodiesel in 2014, der nach Schätzung der UFOP in gleicher Größenordnung auch 2015 zu erwarten ist, ein dringend notwendiger Marktpuffer, um diese negative Preisentwicklung abzufedern. Der Preis für Rapsöl bestimmt mit über 40% Rohstoffanteil maßgeblich den Erzeugerpreis.

Trotz der weltweit zu beobachtenden Rekordernten bei Getreide, Mais und Ölsaaten werden bestimmte Nicht-Regierungsorganisationen nicht müde, die Biokraftstoffbranche und die Biokraftstoffpolitik sachlich undifferenziert anzuprangern, kritisiert die UFOP. So kürzlich die von OXFAM veröffentliche Behauptung, dass die Bundesregierung mit der Anhebung der Treibhausgasminderungspflicht zum 1. Januar 2015 von 3 auf 3,5 Prozent die Hungerbekämpfung und den Klimaschutz der deutschen Biospritbranche opfere. Durch die auszugsweise Wiedergabe der Beschlussfassung des Deutschen Bundestages erfährt der Leser aber nicht, dass die Treibhausgas-Minderungspflicht für die Jahre ab 2017 um 0,5 auf 4 Prozent und für die Jahre ab 2020 von 7 Prozent auf 6 Prozent gesenkt wurde. Mit der Aussage, dass die 0,5-Prozent Erhöhung einer Anbaufläche von 250.000 Hektar entspreche, wird erneut die imaginäre Tank-Teller-Debatte befeuert. Oxfam nimmt zu der negativen Preisentwicklungen an den internationalen Agrarmärkten keine Stellung. Der Preissturz bei den Rohstoffmärkten ist allenthalben an den Preisen in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels abzulesen. Die FAO weist dagegen daraufhin, dass in den vergangen Jahren auch die Landwirtschaft in Entwicklungsländern von steigenden Lebensmittelpreisen profitiert hatte, um Investitionen in die Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion zu finanzieren.

Die UFOP betont, dass der Anteil der Hungernden zwar nach Angaben der FAO auf 805 Millionen gesunken sei, gemessen an der Weltbevölkerung von 7,2 Milliarden Menschen, aber immer noch viel zu hoch ist. Die Versorgung der Menschheit mit ausreichend Nahrungsmitteln ist ein Menschenrecht und zudem nicht eine Frage der Verfügbarkeit. Viel zu hoch sind bis heute die Verluste nach der Ernte und im Lager in Entwicklungsländern und zu gering folglich der Anteil, der schließlich auf den Teller ankommt. Schlechte Regierungsführungen und der regional inzwischen spürbare Klimawandel verschärfen die Versorgungssituation gerade in Entwicklungsländern. Insofern tragen auch Biokraftstoffe dazu bei, nicht nur Mengen und Preise zu puffern, sondern auch dem Klimawandel zu begegnen, bekräftigt die UFOP.

In Deutschland werden auf ca. 1,4 Mio. Hektar Raps angebaut. Davon dienen etwa 1 Mio. Hektar der Rohstoffproduktion zur Herstellung von Biodiesel. Bei einer Erntemenge in 2014 von etwa 6,3 Mio. Tonnen entstehen hieraus ca. 2,5 Mio. Tonnen Biodiesel und 3,7 Mio. Tonnen Rapsschrot. Letzteres ersetzt wiederum, gemessen an der Eiweißqualität, über 1 Mio. Hektar Sojaanbau in Südamerika. Auf diesen Flächen können Nahrungsmittel angebaut werden. Die Kombinationsnutzung von Raps zur Herstellung von Rapsöl und Futtereiweiß macht diesen Rohstoff zu einer auch ökonomisch tragenden Kultur in getreidereichen Fruchtfolgen.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Auch mit Biokraftstoffen – Lager für Getreide, Ölsaaten und Pflanzenöl quellen über

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Pflanzenölpreise nähern sich Mineralölpreisen

Mit großer Sorge verfolgt die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) die aktuelle Berichterstattung zur Lage auf den wichtigsten Agrarrohstoffmärkten. Seit Monaten tendieren die Preise nach unten. Die landwirtschaftlichen Erzeuger spüren diese Entwicklung deutlich. Obwohl beim Raps mit durchschnittlich 4,5 Tonnen je Hektar Rekorderträge eingefahren wurden, kompensiert der Mehrertrag nicht vollständig den Preisrückgang, stellt die UFOP fest.

Während die Verwendung von Rapsschrot für die Tierernährung, wenngleich zu niedrigen Preisen, stetig abläuft, nähern sich die Preisnotierungen für Pflanzenöle an den internationalen Märkten zunehmend den Preisen für fossiles Rohöl bzw. Dieselkraftstoff an. Der europäische Biokraftstoffmarkt ist folglich mit einem Absatz von etwa 11 Mio. Tonnen Biodiesel in 2014, der nach Schätzung der UFOP in gleicher Größenordnung auch 2015 zu erwarten ist, ein dringend notwendiger Marktpuffer, um diese negative Preisentwicklung abzufedern. Der Preis für Rapsöl bestimmt mit über 40% Rohstoffanteil maßgeblich den Erzeugerpreis.

Trotz der weltweit zu beobachtenden Rekordernten bei Getreide, Mais und Ölsaaten werden bestimmte Nicht-Regierungsorganisationen nicht müde, die Biokraftstoffbranche und die Biokraftstoffpolitik sachlich undifferenziert anzuprangern, kritisiert die UFOP. So kürzlich die von OXFAM veröffentliche Behauptung, dass die Bundesregierung mit der Anhebung der Treibhausgasminderungspflicht zum 1. Januar 2015 von 3 auf 3,5 Prozent die Hungerbekämpfung und den Klimaschutz der deutschen Biospritbranche opfere. Durch die auszugsweise Wiedergabe der Beschlussfassung des Deutschen Bundestages erfährt der Leser aber nicht, dass die Treibhausgas-Minderungspflicht für die Jahre ab 2017 um 0,5 auf 4 Prozent und für die Jahre ab 2020 von 7 Prozent auf 6 Prozent gesenkt wurde. Mit der Aussage, dass die 0,5-Prozent Erhöhung einer Anbaufläche von 250.000 Hektar entspreche, wird erneut die imaginäre Tank-Teller-Debatte befeuert. Oxfam nimmt zu der negativen Preisentwicklungen an den internationalen Agrarmärkten keine Stellung. Der Preissturz bei den Rohstoffmärkten ist allenthalben an den Preisen in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels abzulesen. Die FAO weist dagegen daraufhin, dass in den vergangen Jahren auch die Landwirtschaft in Entwicklungsländern von steigenden Lebensmittelpreisen profitiert hatte, um Investitionen in die Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion zu finanzieren.

Die UFOP betont, dass der Anteil der Hungernden zwar nach Angaben der FAO auf 805 Millionen gesunken sei, gemessen an der Weltbevölkerung von 7,2 Milliarden Menschen, aber immer noch viel zu hoch ist. Die Versorgung der Menschheit mit ausreichend Nahrungsmitteln ist ein Menschenrecht und zudem nicht eine Frage der Verfügbarkeit. Viel zu hoch sind bis heute die Verluste nach der Ernte und im Lager in Entwicklungsländern und zu gering folglich der Anteil, der schließlich auf den Teller ankommt. Schlechte Regierungsführungen und der regional inzwischen spürbare Klimawandel verschärfen die Versorgungssituation gerade in Entwicklungsländern. Insofern tragen auch Biokraftstoffe dazu bei, nicht nur Mengen und Preise zu puffern, sondern auch dem Klimawandel zu begegnen, bekräftigt die UFOP.

In Deutschland werden auf ca. 1,4 Mio. Hektar Raps angebaut. Davon dienen etwa 1 Mio. Hektar der Rohstoffproduktion zur Herstellung von Biodiesel. Bei einer Erntemenge in 2014 von etwa 6,3 Mio. Tonnen entstehen hieraus ca. 2,5 Mio. Tonnen Biodiesel und 3,7 Mio. Tonnen Rapsschrot. Letzteres ersetzt wiederum, gemessen an der Eiweißqualität, über 1 Mio. Hektar Sojaanbau in Südamerika. Auf diesen Flächen können Nahrungsmittel angebaut werden. Die Kombinationsnutzung von Raps zur Herstellung von Rapsöl und Futtereiweiß macht diesen Rohstoff zu einer auch ökonomisch tragenden Kultur in getreidereichen Fruchtfolgen.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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Tobias Zwirner aus Memmingen im Vorstand der Alliance for Rural Electrification

Vorstandswahlen beim Wirtschaftsverband für ländliche Elektrifizierung

Tobias Zwirner aus Memmingen im Vorstand der Alliance for Rural Electrification

(NL/4373761351) Neuer Vorstand des wichtigsten Wirtschaftsverbandes zur ländlichen Elektrifizierung treibt Aktivitäten zur Förderung von Erneuerbaren Energien in Entwicklungsländern voran.

Tobias Zwirner aus Memmingen wurde bei der Generalsversammlung der Alliance for Rural Electrification (ARE) am 20.02.2014 in Brüssel für die kommenden drei Jahre in den Vorstand gewählt.
ARE ist weltweit der einzige Wirtschaftsverband, der ausschließlich Aktivitäten zur ländlichen Elektrifizierung in Entwicklungsländern mit netzfernen Systemen auf Basis erneuerbarer Energien fördert. Somit liegt der Fokus auf der Verbreitung von Solar-, Wind- und Wasserkraftsystemen in Entwicklungsländern, in denen es kein ausreichendes Stromnetz gibt, um Dörfer und Gemeinden in ländlichen Gebieten mit elektrischem Strom zu versorgen.

Genau in diesem Gebiet konnte Tobias Zwirner in den letzten zwei Jahrzehnten weitreichende Erfahrungen sammeln. Ab Anfang der 90er Jahre war er beim Memminger Elektronikhersteller Steca angestellt. Hier unterstützte er den Aufbau des Geschäftsbereichs für Solarelektronik. Dabei betreute er internationale Kunden der Solarbranche; hauptsächlich in Afrika und Asien. 2001 gründete er dann gemeinsam mit sechs weiteren Teilhabern aus der internationalen Solarbranche die Phaesun GmbH, ein Vertriebs- und Serviceunternehmen für netzferne Komplettsysteme. Seitdem ist er bei Phaesun als Geschäftsführer eingesetzt. Bei den Phaesun-Anlagen, die mittlerweile weltweit Anwendung bei der Stromversorgung von Schulen, Krankenstationen oder Wasserpumpsystemen finden, werden nach wie vor Elektronikkomponenten von Steca verbaut.

Phaesun ist bereits seit Gründung der ARE im Jahr 2008 Mitglied und Tobias Zwirner ist sich der Bedeutung von ARE bewusst: „Die meisten Solaranlagen weltweit sind in Deutschland verbaut, dabei kann man in anderen Regionen der Erde einen doppelt so hohen Stromertrag mit den gleichen Systemen generieren. In ländlichen Gebieten in Afrika sind häufig mehr als 80% der Haushalte nicht ans Stromnetz angeschlossen. Der Ausbau des Netzes lohnt sich meist nicht, und somit sind autarke netzferne PV-, Wind- und Wasserkraft-Systeme die einzig sinnvolle Möglichkeit für eine zuverlässige Stromversorgung.“

Der Boom, den die Solarbranche in Deutschland von 2002 bis 2010 erlebte bleibt in vielen Entwicklungsländern aber aus. Die weitreichenden Nutzungsmöglichkeiten der erneuerbaren Energien sind oft weder den Regierungen noch lokalen Unternehmen und der Bevölkerung bekannt. Tobias Zwirner erklärt: „Deswegen brauchen wir eine Organisation wie ARE, die sich hierfür stark macht und auf die nachhaltige umweltbewusste Form der Stromversorgung aufmerksam macht.“
Marcus Wiemann, Generalsekretär der ARE betont: „In Europa sind häufig nur Energiesysteme bekannt, die den Strom in ein nationales Netz einspeisen. Momentan spüren viele Unternehmen der Branche, dass sie sich zu sehr auf die Netzeinspeisung konzentriert haben. Die Möglichkeiten der Solarenergie im netzfernen Bereich sind enorm. Trotz der Krise im europäischen Solarmarkt scheuen viele Unternehmen den Blick auf andere Kontinente. Deshalb ist es das Ziel der Alliance for Rural Electrification, die Integration dezentraler Erneuerbarer Energieversorgungslösungen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen.“

Tobias Zwirner will während seiner Amtsperiode bei der ARE besonders mit einem Länderfokus auf Lateinamerika und Afrika kleine bis mittelgroße Solarsysteme für einzelne Haushalte, Unternehmen und öffentliche Institutionen wie Schulen oder Krankenstationen bewerben.

Über die Alliance for Rural Electrification

Die Alliance for Rural Electrification wurde 2008 als ThinkTank gegründet und hat sich mittlerweile als international anerkannter Wirtschaftsverband mit ca. 100 Mitgliedsunternehmen etabliert. Die Aktivitäten der ARE werden von einem festen Sekretariat aus Brüssel geleitet. Der 10-köpfige Vorstand spiegelt die internationale Erneuerbare-Energien-Branche wider und berät regelmäßig zu Schwerpunktthemen der Verbandsarbeit. Im Vorstand bis 2018 sind folgende Mitglieder: Matteo della Volta (Siemens), Tobias Zwirner (Phaesun), Ernesto Macias (Wonderenergy, President), Balthasar Klimbie (Dutch Small Wind), Claude Ruchet (Studer Innotec), Michael Wollny (Wollny Consulting), Caroline Nijland (FRES), Anthony O. Ighodaro (KXN Nigeria), Xavier Vallvé (TTA), Guilherme Collares Pereira (EDP – Energias de Portugal).

Über Phaesun GmbH

Phaesun GmbH mit Sitz in Memmingen hat sich seit der Firmengründung im Jahre 2001 auf den Vertrieb, den Kundendienst und die Installation von Off-Grid Photovoltaik- und Windkraftsystemen spezialisiert. Als einer der weltweit führenden Systemintegratoren von netzunabhängigen Versorgungssystemen bietet Phaesun Produkte aller renommierten Hersteller dieser Branche an. Internationales Projektmanagement, zielführende Kundenschulungen und technische Unterstützung vervollständigen das umfassende Serviceangebot. Phaesun unterhält Niederlassungen in Eritrea, Frankreich und Panama und kann auf ein weltweites Partner- und Verteilernetzwerk zurückgreifen.

Phaesun GmbH
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