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Borreliose 2018 – bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Selbst Flächenländer wie NRW, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg verweigern die Meldepflicht.

Borreliose 2018 - bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Ganzjährig auf der Suche nach Blut (Bildquelle: Heidi Polack)

14.12.2018. BFBD. Münster. Ursprünglich sollte in Bayern die für Borreliose auf fünf Jahre befristete Meldepflicht im Februar 2018 ablaufen; doch dann kam es ziemlich dick in diesem Bundesland: Bis Anfang Dezember 2018 hatte sich die Zahl der ärztlichen Meldungen von 3536 in 2017 auf knapp 5.000 Borreliosefälle um rund 40 Prozent erhöht. Die meisten kamen aus den Urlaubsregionen Mittelfranken, Niederbayern und Oberbayern. Der Freistaat hat daraufhin die Meldepflicht auf sechs weitere Jahre ausgedehnt.
In einigen anderen Bundesländern sieht es nicht besser aus. In Rheinland-Pfalz stieg die Zahl der Borrelioseerkrankungen ebenfalls um knapp 40 Prozent, im Saarland verdoppelte sie sich im Vergleich zum Vorjahr. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer, wo Meldepflicht besteht, sind jedoch leider unterschiedlich.
Die neuen Zahlen:
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht verschließen; denn gemessen an den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland explodieren. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer jedoch unterschiedlich.
Bundesland Mio-Einwohner201746/2018
Bayern12,835364882
Berlin 3,5 763 717
Brandenburg 2,517591486
Mecklenburg-Vorpommern 1,61090 787
Rheinland-Pfalz 4,010831521
Saarland 0,9 196 372
Sachsen 4,018822001
Sachsen-Anhalt 2,2 573 495
Thüringen 2,1 450 534
Quellen: Robert Koch-Institut (RKI), Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht bisher verschließen; entsprechend den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland wohl explodieren. In Baden-Württemberg wäre unter Zugrundelegung der Meldekriterien für Bayern mit einer Infektionszahl von wenigstens 4000, in NRW mit knapp 7000 zu rechnen. Von einer Epidemie zu sprechen, ist daher nicht unangemessen, zumal die Altinfektionen und Betroffene, die wegen zu später oder zu kurzer Behandlung weiter an den Auswirkungen leiden, noch gar nicht dabei sind.
Auch in anderen EU-Mitgliedstaaten herrscht Unklarheit. Abgeordnete aus Irland, Frankreich, Polen, Tschechien, Slowenien, Luxembourg, Kroatien, Belgien, Rumänien, Schweden, Großbritannien, Finnland, Österreich, der Niederlande und sogar aus Griechenland trugen am 15. November die unzureichende Versorgung der Patienten und die nicht vorhandene Datenlage im EU-Parlament vor. In der EU geht man von rund einer Million jährlicher Borreliosefälle als Schätzung aus. Genaues weiß man nicht. Das ist angesichts des Ernstes der Erkankung und der persönlichen und finanziellen Folgen für Betroffene und Gemeinwesen nicht mehr verantwortbar.
Der Borreliose und FSME Bund unterstützt und fordert daher seit Jahren eine bundesweite, einheitliche und erweiterte Meldepflicht für Borreliose.
Die Forderung nach einer europäischen Meldepflicht wurde bereits 2003 und 2009 vorgetragen, ohne dass sich etwas geändert hat. Die Mitgliedstaaten gaben keine Meldungen ab. Deutschland könnte das mangels einer generellen Meldepflicht sowieso nicht. Das Bundesgesundheitsministerium und die Sozialminister der sieben nichtmeldepflichtigen Länder sind noch immer der Meinung, dass Borreliose nicht von Mensch zu Mensch übertragbar sei, obwohl die WHO das Gegenteil bestätigt hat.
Dr. Astrid Breinlinger
Vorsitzende
Tel. 07633 – 9380272
E-Mail: vorstand@borreliose-bund.de
www.borreliose-bund.de

*Der Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD) ist seit 1994 eine gemeinnützige Patientenorganisation.

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Masern weiterhin auf dem Vormarsch – Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Wie gefährlich ist das Virus?

Masern weiterhin auf dem Vormarsch - Aktuelle Verbraucherinformation der DKV

Eine spezielle Behandlung gegen Masern gibt es nicht.
Quelle: ERGO Group

Die Masern bis 2010 ausrotten – das hatte sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ziel gesetzt. Doch die Zahl der Masererkrankungen ist in Europa wieder stark gestiegen. Die WHO gab aktuell bekannt, dass sich im ersten Halbjahr 2018 mehr als 41.000 Menschen in Europa mit Masern infiziert haben. Damit sind das bereits jetzt mehr Fälle als im gesamten Jahr 2017. Was Masern sind und was Verbraucher über Behandlung und Prävention wissen sollten, erklärt Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung.

Was sind Masern und wie äußert sich eine Infektion?

Masern sind eine akute Infektionskrankheit. Auslöser ist das gleichnamige Virus. „Es befällt sowohl die Zellen als auch das Immunsystem des Körpers“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Oft ahnen Betroffene erst einmal nichts von der Infektion, denn die Symptome treten nach gut anderthalb Wochen auf. An Masern erkrankte Patienten klagen dann über Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Fieber, Hustenreiz und Halsschmerzen. Typisch sind aufgedunsene Stellen auf der Haut, besonders im Gesicht, sowie ein rötlicher juckender Hautausschlag. Auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit zählt zu den Symptomen. Der Experte warnt, dass sich durch die massive Schwächung des Immunsystems Mittelohr-, Lungen- oder gar Hirnhautentzündungen entwickeln können.

Behandlungsmöglichkeiten

Eine spezielle Therapie gegen Masern gibt es nicht. In den meisten Fällen empfehlen die Ärzte Bettruhe, schmerzstillende Medikamente gegen die Kopfschmerzen, ausgiebiges Trinken gegen den Hustenreiz und abgedunkelte Räume gegen die Lichtempfindlichkeit. Schmerzlindernde Cremes und kühlende Lotionen helfen gegen den windpockenähnlichen Ausschlag. Dr. Reuter rät aber auch zur Selbstdisziplin: „Erkrankte sollten sich an den juckenden Hautstellen nicht kratzen. Aufgekratzte Flecken können zu Narben oder bakteriellen Entzündungen führen.“ Im Normalfall klingen die Symptome nach gut fünf Tagen langsam ab, hartnäckige Erkrankungen können aber auch länger dauern. Wichtig: Um Komplikationen oder einen langen Krankheitsverlauf zu vermeiden, sollte ein Arzt den Patienten begleiten. Wann er wieder Kindergarten, Schule oder Arbeit besuchen darf, kann nur der Mediziner beurteilen.

Vorbeugung durch Impfpflicht?

Zwar ist es möglich, sich mit einer Impfung innerhalb der ersten drei Tage nach der Infektion gegen den Ausbruch der Masern zu schützen. Die Impfung kann den Ausbruch der Krankheit verhindern oder zumindest abschwächen. Da sich die ersten Symptome allerdings erst nach mehreren Tagen zeigen, kommt die Impfung häufig zu spät. „Daher ist eine vorbeugende Impfung bereits im Kleinkindalter sinnvoll“, rät der Experte. Eine Impfpflicht gibt es in Deutschland allerdings nicht. Die Impfkommission des Robert-Koch-Instituts empfiehlt dennoch die erste Impfung zwischen dem neunten und vierzehnten Monat. Für einen langfristigen Schutz sollte kurz vor dem zweiten Geburtstag eine weitere Impfung erfolgen. Für Erwachsene gilt: Wer nach 1970 geboren wurde und höchstens eine Impfung gegen Masern erhalten hat, sollte seinen Schutz auffrischen. „Wer über seinen Impfstatus nicht Bescheid weiß, kann mittels einer Blutuntersuchung herausfinden, ob er geschützt ist“, weiß Dr. Wolfgang Reuter. Allerdings sind die Laborbefunde nicht immer eindeutig. Deshalb ist es ratsam, sich im Zweifelsfall impfen zu lassen.
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Helfen Suchtrends von Klinikern, Ausbrüche von Infektionskrankheiten frühzeitiger zu erkennen?

Studienergebnisse beim International Meeting on Emerging Diseases and Surveillance (IMED) vorgestellt

Helfen Suchtrends von Klinikern, Ausbrüche von Infektionskrankheiten frühzeitiger zu erkennen?

Anna Thorner, MD, stellver. Lektorin Infektionskrankheiten, Ko-Direktorin Lektoratsprojekte UpToDate

Über die Möglichkeit, Epidemien durch die Analyse von Suchanfragen in UpToDate, einem Unterstützungssystem für klinische Entscheidungen, vorherzusagen, referierte Dr. Anna Thorner beim 6. IMED (internationaler Kongress zu neu auftretenden Krankheiten und deren Überwachung) im November in Wien.

Im Mittelpunkt des Vortrags von Anna Thorner, MD, stellvertretende Lektorin für Infektionskrankheiten und Ko-Direktorin Lektoratsprojekte bei UpToDate stand eine Studie(1) zu Suchanfragen im evidenzbasierten Online-Unterstützungssystem. Mehr als eine Million Mitarbeiter in Medizin und Pflege weltweit nutzen die Ressource für klinische Entscheidungen. Sie bietet via Internet bzw. App aktuelles, strukturiert aufbereitetes medizinisches Wissen in mehr als 10.5000 klinischen Themengebieten aus 24 Disziplinen.

Die Forscher stellten sich die Frage, ob Daten über die Nutzung des Systems durch Kliniker eine Rolle bei der Erkennung und der Verfolgung der Ausbrüche von Infektionskrankheiten spielen. Frühere Arbeiten in diesem Bereich, etwa von Google über Grippe-Trends, hatten die Modellierung tatsächlicher Ausbrüche im Vergleich zu Suchanfragen von Google-Nutzern zum Thema. Das Wissenschaftlerteam, so Dr. Thorner, wollte herausfinden, ob ein signifikanter Anstieg der Suchaktivität zu spezifischen Infektionskrankheiten in UpToDate Ausbrüchen vorausgeht bzw. mit ihnen korreliert.

Dr. Thorner und ihr Team analysierten für ihre Studie historische, anonymisierte tagesbezogene Suchdaten aus UpToDate zu MERS (Middle East respiratory syndrome). Geographisch konzentrierten sie sich auf die Städte Jeddah und Riyadh in Saudi-Arabien, in denen 2014 und 2015 drei Krankenhaus-basierte Ausbrüche von MERS auftraten. Die Wissenschaftler verglichen die Suchdaten mit tatsächlichen dokumentierten Fällen zu jenen Zeitpunkten. Ihre Erkenntnisse sind vielversprechend: Suchanfragen zu MERS während aller drei Ausbrüche zeigten eine Korrelation mit dokumentierten Fällen. Die Anzahl dieser Anfragen lag dabei deutlich höher als in einer Kontrollgruppe, die vier andere Städten Saudi-Arabiens umfasste, welche von Ausbrüchen verschont blieben.

Im Unterschied zu Suchanfragen in Google ist die Suche von Medizinern in einer professionellen Ressource wie UpToDate durch die tatsächliche Untersuchungssituation mit Patienten motiviert. Dies erhöht die Genauigkeit und zeigt weniger Einfluss durch Medien oder durch Befürchtungen hinsichtlich eines Ausbruchs in der Öffentlichkeit, so Dr. Thorner. Auch bei der Analyse von Suchaktivitäten in UpToDate im Kontext anderer Infektionskrankheiten bzw. weiterer Ausbrüche kamen die Forscher zu ähnlichen Ergebnissen.

Die Abfragen von Medizinern in einer so weit verbreiteten Online-Lösung wie UpToDate könnte somit laut Dr. Thorner als „Frühwarnsystem“ eine große Bedeutung für Gesundheitsämter haben, die mit neuen Methoden Ausbrüche früh erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen wollen. Ihr Team arbeitet daran, die Biosurveillance(2)-Fähigkeiten von UpToDate als Werkzeug für diese Ziele verfügbar zu machen. Ergänzend zu bestehenden Methoden könnten mit ihnen künftig öffentliche Einrichtungen ebenso wie Nichtregierungsorganisationen Ausbrüche früher erkennen, rascher auf Bedrohungen reagieren, die Lage genauer einschätzen sowie insgesamt besser vorbereitet sein.

Die Ergebnisse wurden in Open Forum Infectious Diseases journal ( https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4803184 ) erstveröffentlicht.

Hier finden Sie ein Video des Vortrags von Dr. Thorner: https://www.periscope.tv/ISID_Meetings/1eaKblPwZqZJX#
Informationen zu IMED gibt es hier: http://imed.isid.org

(1) Thorner AR, Cao B, Jiang T, Warner AJ, Bonis PA. Correlation Between UpToDate Searches and Reported Cases of Middle East Respiratory Syndrome During Outbreaks in Saudi Arabia. Open Forum Infectious Diseases. 2016;3(1):ofw043. doi:10.1093/ofid/ofw043.
(2) Biosurveillance: Früherkennung, Eingrenzung und Monitoring eines Ausbruchs einer Infektionskrankheit

Zusätzliche Informationen finden Sie unter uptodate.com.

Informationen zu Wolters Kluwer:
Wolters Kluwer N.V. (AEX: WKL) ist ein marktführender, weltweit agierender Anbieter von Informationsdienstleistungen und -lösungen für professionelle Anwender aus den Bereichen Gesundheitswesen, Steuern und Rechnungswesen, Risikomanagement, Compliance, Finanzen und Recht. Wir unterstützen unsere Kunden Tag für Tag bei wichtigen Entscheidungen, indem wir Expertenlösungen anbieten, die aus einer intelligenten Kombination von fundiertem Fachwissen mit ausgereifter Technologie und speziellem Service bestehen.

Wolters Kluwer erzielte 2015 einen Jahresumsatz von 4,2 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit Sitz in Alphen aan den Rijn (Niederlande) betreut Kunden in über 180 Ländern und beschäftigt weltweit 19.000 Mitarbeiter/-innen.

Die Aktien von Wolters Kluwer werden an der Euronext-Börse in Amsterdam (WKL) gehandelt und sind im AEX Index und im Euronext 100 Index gelistet. In den USA wird die Aktie in Form eines Sponsored Level 1 American Depositary Receipt Programms auf dem Over-the-Counter-Markt (WTKWY) gehandelt.

Die Health Division von Wolters Kluwer ist ein marktführender internationalen Anbieter von Informationen und Point-of-Care-Lösungen für das Gesundheitswesen. Um weitere Informationen zu unseren Produkten oder zu unserem Unternehmen zu finden, besuchen Sie www.wolterskluwer.com, folgen @WKHealth oder @Wolters_Kluwer auf Twitter, „liken“ uns auf Facebook, folgen uns auf LinkedIn oder auf YouTube (WoltersKluwerComms).

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Weltgesundheitstag: Kranke Welt macht kranke Menschen

Die Weltgesundheit ist gefährdet durch Krebs als Massenkrankheit

Weltgesundheitstag: Kranke Welt macht kranke Menschen

(NL/3605991967) Wer sich am Weltgesundheitstag am 7. April ernsthaft Gedanken über die Gesundheit der Menschen machen möchte, kann dies nur im Kontext mit der Gesundheit unserer Welt, der Wirtschaft, der Politik und der Natur betrachten. Denn die aktuelle Krebsepoche ist geprägt durch äußeres Wachstum, dem Wachstum ohne Ziel. Genau dasselbe passiert als Spiegel im menschlichen Körper durch die wuchernden Krebszellen. Das beschreibt Matthias J. Augsburg in seinem Buch Das Wesen vom Krebs Wachstum ohne Ziel.

Die WHO prognostiziert eine weltweite Zunahme der Krebserkrankungen um 40 % bis 2025 und sogar um bis zu 70 % in knapp 20 Jahren. Bei den Ursachen wird als wesentlicher Grund die Ernährung sowie schädliche Verhaltens- und Lifestyle-Gewohnheiten genannt. Obwohl in mehr als 115 Jahren viele Milliarden an Forschungsgeldern in Krebs investiert wurden, steigt die Zahl der Krebserkrankungen rasant. „Der weltweite Anstieg der Krebserkrankungen ist dramatisch“, sagte auch der Vorsitzende des Stiftungsvorstands des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Otmar Wiestler. Die Gründe sind nach Augsburgs Recherchen noch vielschichtiger und zudem gesellschaftspolitischer Natur.

Unnatürliche Lebensrhythmen und emotionale Erstarrung
Der Mensch lebt seit Beginn der Industrialisierung nach Arbeits- und Maschinenlaufzeiten, nach Terminen, Schul- und Schichtplänen und sogar nach dem Fernsehprogramm. Diese Entkoppelung von den natürlichen Lebens- und Körperrhythmen und der Glaube an den fortwährenden technischen Fortschritt machen krank. Das Prinzip des Schneller-Höher-Weiter fördert zudem die Normopathie. Der Normopath tauscht sein individuelles Menschsein ein gegen genormtes, angepasstes Verhalten. Genau dies geschieht bei vielen Krebspatienten, so Augsburg. Sie können ihre innere Stimme, ihr Herz nicht mehr hören, den Herzschlag, den Rhythmus des Ich und Du. Die Folge ist die emotionale Erstarrung.

Will man der Seuche Krebs Herr werden, muss man also die Herausforderungen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene anpacken. Denn schon heute wissen wir, dass es in 30 Jahren zu wenig Menschen im arbeitsfähigen Alter geben wird, um das Rentensystem zu finanzieren. Krebs als Massenkrankheit könnte dabei ein weiteres, ernstzunehmendes Problem darstellen.

Über das Unternehmen
Matthias J. Augsburg ist Autor, Vortragsredner, unabhängiger Berater und Gesundheitscoach. Er begleitet und berät chronisch kranke Menschen und Unternehmen. Immer mehr Unternehmen suchen nach betrieblichen Abläufen, die mehr Achtsamkeit in der Koordination der gesundheitlichen Belange ihrer Mitarbeiter ermöglichen. Matthias J. Augsburg ist Begründer und Gesellschafter der gemeinnützigen Organisation Krebsheilpfad.de. Sein Buch Das Wesen vom Krebs Wachstum ohne Ziel ist im Eichbaum Verlag erschienen: www.eichbaum-gmbh.de.

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Buch-Neuerscheinung heute Das Wesen vom Krebs Wachstum ohne Ziel

Epidemie KREBS: Die bedeutendste, epochale Zeitgeistkrankheit seit der industriellen Revolution egalisiert ohne Rücksicht auf Verluste.

Buch-Neuerscheinung heute Das Wesen vom Krebs  Wachstum ohne Ziel

(NL/5783305146) Dortmund 21.3.16 Die Folgen des grenzenlosen (globalen) Wirtschaftswachstums, der Umweltverschmutzung, der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen und damit verbunden der aktuellen Politik haben die Experten im Club of Rome schon 1972 zur breiten Ernüchterung prognostiziert und 2012 wieder aufgegriffen. Nicht erwähnt wurde die neue Epidemie, die jährlich 500.000 neue Opfer nur in Deutschland hervorbringt: KREBS.

Während die prognostizierte Zahl der Erkrankten laut WHO weltweit um 70% steigen soll, hat die Schulmedizin bisher keine zufriedenstellende Lösung gefunden. Die heutige Veröffentlichung des aufrüttelnden Buches Das Wesen vom Krebs Wachstum ohne Ziel zum Frühlingsanfang hätte deshalb passender nicht sein können. Der Autor, Matthias J. Augsburg, hat den Mut, ungemütliche Dinge auszusprechen.

Makrokosmos = Mikrokosmos
Entstanden ist ein Buch mit viel neuem und altem, tiefgreifenden Wissen über Krebs, in dem Augsburg wichtige Zusammenhänge zwischen dem Leben der Menschen von heute und der Krebskrankheit gefunden und grundlegende Beobachtungen niedergeschrieben hat, so der renommierte Hamburger Onkologe Dr. med. Walter Weber und Pionier in der Psycho-Onkologie über das Buch. Es ist gerade die wissenschaftliche Auseinandersetzung in Verbindung mit der Innenschau. Denn erst die Trennung und Spaltung dieser verbindenden Sichtweisen hat das Phänomen Krebs so groß werden lassen.

So konnte der tiefe Aberglaube an einen fortdauernden technischen Fortschritt die Seuche Krebs zunehmend befeuern und die Menschheit immer tiefer in die Sackgasse treiben. Erst beide Betrachtungsweisen in Kombination lösen das Rätsel auf. Genau das zeigt uns der Lehrmeister Krebs!, ist Augsburg überzeugt. Im Buch bietet er zudem Wege der Lösung an und bringt über Mutmachgeschichten (auch) im gemeinnützigen Netzwerk Krebsheilpfad.de Betroffene zusammen.

Es wurde Zeit für ein solches (mutiges) Buch
Der 51-jährige Betriebswirt Augsburg, dessen gleichnamige, 2013 verkaufte Gartencenter mit sechs Filialen und über 400 Mitarbeitern im gesamten Ruhrgebiet bekannt sind, hatte namhafte Experten aus der Schulmedizin und der Naturheilkunde als Berater zur Seite. Ich will keinen (Heilungs-)Weg verteufeln, sondern das Blickfeld von Ärzten, Therapeuten und Betroffenen erweitern, um dieser Seuche Herr zu werden.

Ein persönliches Erlebnis in der Nähe von Tschernobyl und der frühe Krebstod seiner geliebten Schwester und Mitgesellschafterin gaben den Ausschlag, nach 30 Jahren intensiver Recherche mit seinem Wissen jetzt an die Öffentlichkeit zu gehen. Es wurde Zeit, wieder mal von einem Nichttherapeuten ein Werk zu erhalten, das durch leidvolle Erfahrungen eigene Forschung anregte, um sich über die Ursachen, Hintergründe und Heilungsangebote der Zeitgeistkrankheit Krebs klar zu werden, meint die renommierte Heilpraktikerin Dr. Rosina Sonnenschmidt.
Das Wesen vom Krebs bietet neben der ganzheitlichen Betrachtung der Krankheit auch Einblicke in die Grundprinzipien des Lebens sowie die Zusammenhänge der aktuellen Geschehnisse auf der Erde.

Das Buch ist ab sofort erhältlich im Eichbaum Verlag und kostet als Hardcover 19,99 und als Book 15,99 . Weitere (Presse-)Infos, Leseproben und Bestellung unter www.eichbaum-gmbh.de.

Das Autorenhonorar fließt zu 100 % in das gemeinnützige Netzwerk www.krebsheilpfad.de.

MATTHIAS J. AUGSBURG Der Kaufmann und Betriebswirt Matthias J. Augsburg entwickelte das elterliche Unternehmen nach und nach zu einem Gartencenter mit sechs Filialen, in denen er zuletzt über 400 Mitarbeiter beschäftigte. 2013 verkaufte er die Geschäftsanteile an einen Konzern. Seine neu gewonnene Freiheit nutzte der Natur- und Pflanzenliebhaber, um seinem inneren Ruf zu folgen. Den Wegen der Heilung gilt seit 30 Jahren sein besonderes Interesse. Als Autor, Vortragsredner, unabhängiger Berater und Gesundheitscoach begleitet und berät er chronisch kranke Menschen auf ihrem Weg durch den Dschungel der Heilangebote. Auch immer mehr Unternehmen suchen nach betrieblichen Abläufen, die mehr Achtsamkeit in der Koordination der gesundheitlichen Belange ihrer Mitarbeiter ermögliche, und wagen – dank seiner Coachings – eine Neuausrichtung. Matthias J. Augsburg ist 1964 in Berlin-Wilmersdorf geboren und in der Ruhrgebietsstadt Schwerte aufgewachsen. Er ist Begründer und Gesellschafter der gemeinnützigen Organi-sation Krebsheilpfad.de.

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Epidemie-Gefahr! Die Keime und die Regulation mit Bioresonanz

Der Einfluss von Keimen auf unsere Gesundheit, die Bedeutung der körpereigenen Regulation und die Möglichkeiten der Bioresonanz.

Epidemie-Gefahr! Die Keime und die Regulation mit Bioresonanz

Bioresonanz News

Lindenberg, 17. Dezember 2014. Die Welt ist verunsichert, Mikrobiologen in Aufruhr. Resistente Krankenhauskeime in europäischen Krankenhäusern, Ebola-Epidemie in Afrika – fast täglich erschrecken uns neue Nachrichten und nähren die Angst vor Epidemien. Die Redaktion von www.bioresonanz-zukunft.de ist dem nachgegangen und betrachtet die Möglichkeiten aus der Sicht der Bioresonanz.

Können uns Keime wirklich gefährlich werden?

Bei aller Hysterie weisen ganzheitlich orientierte Mediziner darauf hin, dass die Frage über Gut und Böse einzig und alleine dadurch entschieden wird, ob der Körper zur Selbstregulation fähig ist. Und das ist nicht neu. Schon in den 1870er Jahren verkündete der französische Physiologe Claude Bernard als Fazit seines langen Forscherlebens „Der Keim ist nichts, das Milieu ist alles“. Damit drückte er aus, dass ein Keim, und sei er noch so gefährlich, nur schaden kann, wenn er ein entsprechendes Milieu im Organismus vorfindet.

So, wie eine Pflanze nur gedeiht, wenn die notwendigen Grundlagen gegeben sind, kann ein Keim Oberhand über uns gewinnen, wenn die erforderlichen Voraussetzungen von uns vorgegeben werden. Dazu gehören ein schwaches Immunsystem, ein gestörter Stoffwechsel, eine schlechte Entgiftungsleistung unseres Körpers, kombiniert mit entsprechenden nachteiligen Lebensbedingungen.

Es ist schon erstaunlich, dass nach einer so historisch alten Erkenntnis, die heutige Welt der Medizin immer noch den einzelnen Keim bekämpfen will und sich dabei wundert, dass diese immer resistenter werden. Und das, obwohl auch die Wissenschaft immer öfter Einblick gewinnt in die Mechanismen, die uns im Zusammenhang mit Mikroorganismen krank machen. Ein Beispiel: Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben entdeckt, wie Herpesviren die notwendigen Reaktionen des Immunsystems verhindern und so bewirken, dass das Gleichgewicht im Milieu außer Kontrolle gerät. Das verlangt nach anderen als die bislang herkömmlichen Methoden, um auf diese Zusammenhänge positiv einzuwirken.

Eine Herausforderung der Bioresonanz

In unserem modernen Zeitalter der Biophysik, und aufbauend auf viele Jahre Erfahrung in der Bioresonanz, wandelt der Heilpraktiker Michael Petersen, Mitglied der Redaktion von bioresonanz-zukunft.de, diesen berühmten Satz Claude Bernards ab in: „Der Keim und das Milieu sind nichts, die Regulation ist alles“. Die Hoffnung der Bioresonanz-Anwender: Da sie auf der feinen Ebene der bioenergetischen Schwingungen ansetzt, kommt sie sehr an das heran, woraus nach den Erkenntnissen von Albert Einstein und Max Planck das Leben besteht: Die Energie. Die moderne Bioresonanz verfügt über Frequenzspektren, die es ermöglichen, exakt energetisch zu testen, wie abwehrfähig das Immunsystem gegenüber den Keimen ist und entsprechend festzustellende Defizite zu regulieren. Auch wenn diese Erkenntnisse nach heute geltenden Maßstäben in der Medizin bis jetzt nur auf Erfahrungen beruhen, die schulmedizinisch bislang nicht anerkannt werden, werden diese von einer immer größer werdenden Zahl an Medizinern beim Mensch und Tier immer häufiger beobachtet.

Die Grenzen des Machbaren

Es ist eine Herausforderung für einen ganzheitlich orientierten Mediziner, dem Körper an den entscheidenden Stellen zu helfen, diese Regulationen zu bewerkstelligen. Dabei muss man sich stets bewusst sein, dass man einem Körper nicht geben kann, was nicht da ist. Wo die Lebensenergie verbraucht ist, kann auch die beste Medizin nichts zurückholen. Diese Erkenntnis macht den erfahrenen Mediziner demütig und respektvoll gegenüber den eigendynamischen Regeln der Natur.

Wer aber behutsam vorgeht und dem Körper dabei hilft, diese Lebensenergie optimal zu organisieren, der hat die Chance, dem wirklich entscheidenden Faktor zu helfen: Die Regulation dieses inneren Milieus. Dazu nutzt man die Kräfte der Natur, sei es mit pflanzlichen und homöopathischen Mittel, und in neuerer Zeit eben mit den energetischen Möglichkeiten der Bioresonanz .

Wichtiger Hinweis: Die Bioresonanz gehört in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Die klassische Schulmedizin hat die Wirkung bioenergetischer Schwingungen bislang weder akzeptiert noch anerkannt. Die dargestellten Zusammenhänge gehen deshalb teilweise weit über den aktuellen Stand der Wissenschaft hinaus.

Auf dem Blog www.bioresonanz-zukunft.de werden regelmäßig aktuelle Informationen über die Bioresonanz präsentiert. Von den Hintergründen bis hin zu den Anwendungsmöglichkeiten, mit zahlreichen Erfahrungsberichten direkt aus den anwendenden Praxen. Aber auch zu den Fortschritten in der Wissenschaft.

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Ebola: Explodierende Preise, drohender Hunger und ein Drittel der Bevölkerung unter Quarantäne / Infektionszahlen verdoppelt / Ausbreitung nicht zu stoppen

Ebola: Explodierende Preise, drohender Hunger und ein Drittel der Bevölkerung unter Quarantäne / Infektionszahlen verdoppelt / Ausbreitung nicht zu stoppen

(Mynewsdesk) Freetown/München – Wo noch vor einigen Wochen reger Verkehr und buntes Markttreiben herrschte, bestimmen nun Straßensperren und leere Plätze die Szenerie. Weil die Ebola-Epidemie in Sierra Leone nicht unter Kontrolle zu bekommen ist und sich die Zahl der Neuinfektionen im Vergleich zum Vormonat verdoppelte, hat Präsident Ernest Bai Koroma die Quarantänemaßnahmen drastisch verstärken lassen. In dem Sechs-Millionen-Einwohner-Land stehen aktuell mehr als zwei Millionen Menschen unter Quarantäne.

Betroffen ist auch Makeni, die größte Stadt des Nordens, und damit der Standort des dortigen SOS-Kinderdorfs – eines von dreien in Sierra Leone. Auch hier wurde eine beunruhigende Zahl von Neuinfektionen festgestellt. Für die isolierten Bewohner ist die Lage verzweifelter denn je, denn nur medizinisches Personal darf sich zwischen den Quarantäne-Zonen bewegen.

Inmitten der sich täglich zuspitzenden Lage, versucht SOS-Leiter Emmanuel Woode die Kontrolle zu behalten. „Wir haben ein Vorratslager für drei Monate in jedem Kinderdorf angelegt und spezielle Passierscheine organisiert, die sicherstellen, dass wir trotz der Abriegelung Zugang zu unseren SOS-Kindern haben“, berichtet Woode. „Die Nahrungsmittelpreise stiegen um mehr als 100 Prozent und immer mehr Menschen können sich höchstens noch eine Mahlzeit am Tag leisten“, erklärt er. Die SOS-Kinderdörfer versorgen deshalb trotz der hohen Ansteckungsgefahr gut 2000 extrem bedürftige Menschen weiter mit Nothilfepaketen in Makeni, Bo und Freetown.

Der Druck auf Woode steigt von Tag zu Tag. Der Hauptstadt Freetown und damit einem weiteren SOS-Standort, droht die Abriegelung. „Ich muss unsere SOS-Kinder aus drei Dörfern schützen, dafür sorgen, dass die unter Quarantäne stehenden SOS-Standorte nicht von der Versorgung abgeschnitten werden.“

Hinzu kommt, dass sich Woode um Ebola-Waisen im Land kümmern muss. Nach Einschätzung der UN soll es bereits jetzt rund 4000 Kinder und Jugendliche im Ebola-Gebiet geben, die ihre Eltern durch die grassierende Epidemie verloren haben. Sie leiden besonders. Oft sind die Ebola-Waisen sich selbst überlassen, von ihren Verwandten verstoßen. Die Angehörigen haben Angst, sich zu infizieren und weigern sich, die Kinder aufzunehmen. „Die Angst vor dem Virus ist stärker geworden als Familienbande und Menschlichkeit“, sagt Woode. Er hat in Sierra Leone bereits hunderte Ebola-Waisen ausfindig gemacht.

In allen drei Ländern hat SOS-Kinderdörfer das Schicksal der Waisen ins Zentrum seines Engagements gerückt. So wurde begonnen, sichere Räume zu schaffen mit Tagesstrukturen, sinnvoller Beschäftigung, da praktisch alle Schulen geschlossen sind. „In die Kinderdörfer können wir sie vorerst nicht aufnehmen, das wäre eine zu große Gefahr für die SOS-Kinder“, sagt Woode.

Die SOS-Mitarbeiter versuchen zudem zu klären, wer die Kinder sind und ob es Angehörige gibt, bei denen sie unterkommen können. In der chaotischen Situation eine äußerst schwierige Aufgabe. Aber SOS profitiert von der langen Erfahrung in Westafrika und in anderen Krisengebieten auf der ganzen Welt.

Woodes Telefon klingelt – zum x-ten Mal an diesem Tag. Diesmal lächelt der SOS-Leiter: Das 280.000 Euro Nothilfepaket wurde bewilligt, ist auf dem Weg und sichert die nächste Notversorgung von mindestens 2000 bedürftigen Familien und Kindern.

BU: SOS-Leiter Emmanuel Woode kümmert sich um eine Ebola-Waise in Makeni. Foto: SOS-Kinderdörfer weltweit

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Die SOS-Kinderdörfer sind eine unabhängige soziale Organisation, die 1949 von Hermann Gmeiner ins Leben gerufen wurde. Seine Idee: Jedes verlassene, Not leidende Kind sollte wieder eine Mutter, Geschwister, ein Haus und ein Dorf haben, in dem es wie andere Kinder in Geborgenheit heranwachsen kann. Aus diesen vier Prinzipien ist eine global agierende Organisation entstanden, die sich hauptsächlich aus privaten Spenden finanziert. Sie ist heute mit 550 Kinderdörfern und mehr als 1.800 SOS-Zusatzeinrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Ausbildungs- und Sozialzentren, Krankenstationen, Nothilfeprojekte und der SOS-Familienhilfe in 133 Ländern aktiv. Weltweit unterstützen die SOS-Kinderdörfer etwa 1,5 Millionen Kinder und deren Angehörige.

Kontakt

Louay Yassin
Ridlerstr. 55
80339 München
089 17914 259
louay.yassin@sos-kd.org
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Pressemitteilungen

Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Fachärzte-Verbund ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG) in Mönchengladbach unterstützt Spendensiegel-geprüfte Hilfsorganisation ADRA

Ebola-Epidemie: Fachärzte aus Mönchengladbach senden Hilfslieferung nach Liberia

Hygienemaßnahmen sind ein Baustein im Kampf gegen Ebola und schon ab wenigen Euro Spende möglich.

Auf mehr als 4000 ist die Zahl der registrierten Ebola-Toten nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits gestiegen – und ein Ende ist nicht abzusehen. Mit der Entwicklung der Katastrophe in Westafrika steigt auch die Hilfsbereitschaft der Staatengemeinschaft, aber auch vieler Menschen ganz persönlich: So haben sich schon tausende Deutsche freiwillig für die Versorgung der Kranken gemeldet. „Man muss sich aber gar nicht in Gefahr bringen, um den Menschen zu helfen, sondern kann auch privat von Deutschland aus konkrete Hilfe leisten“, erklärt Dr. med. H.-M. Evecek, Ärztlicher Direktor des Fachärzte-Verbunds ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT (ZMG), der in diesen Tagen über die zertifizierte Hilfsorganisation ADRA e.V. eine Lieferung von medizinischem Equipment nach Liberia möglich macht. „Selbst wenn man nur 5 Euro spendet, ist es geradezu erstaunlich, was man damit alles erreichen kann.“

Um die rasante Ausbreitung des Virus einzudämmen, ist eine gute medizinische Versorgung in den betroffenen Gebieten die wohl wichtigste Maßnahme. Die ADRA Deutschland e.V. ist eine anerkannte Nichtregierungsorganisation, die sich für die Entwicklung in bedürftigen Ländern einsetzt. Gemeinsam mit Stars wie Herbert Grönemeyer, Bono von U2 und der UNESCO war der Verein zum Beispiel an der Kampagne „Gemeinsam für Afrika“ beteiligt, und als Gründungsmitglied der „Aktion Deutschland hilft“ engagiert man sich gemeinsam mit Partnern für notleidende Menschen in der ganzen Welt.

Zum „Cooper Memorial Hospital“ nach Monrovia in Liberia, dem am stärksten von der Epidemie betroffenen Land, konnten die Mitarbeiter der Spendensiegel-geprüften Organisation bereits mehr als 60.000 Handschuhe, 14.000 Müllsäcke, 38.000 Schutzmasken, 3.000 Einwegkittel, fünf Isolationszelte und literweise Desinfektionsmittel schicken. Über 300 Ebola-Patienten werden dort behandelt – aber dem eher kleinen Krankenhaus fehlt die nötige Ausrüstung, um die infizierten Personen adäquat zu behandeln.

Hier setzt die Unterstützung des Mönchengladbacher Fachärzte-Verbunds an: Mit der Hilfe des ZMG können schon bald zehntausende Latexhandschuhe und Gesichtsmasken nach Liberia geschickt werden, und sogar mehrere Krankenhausbetten wären vor Ort finanzierbar. „Wir appellieren auch an andere Firmen, vor allem im medizinischen Bereich, sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst zu sein und aktiv materielle Hilfe zur Verfügung zu stellen“, hofft Dr. H.-M. Evecek und zählt die Möglichkeiten auf: „Mit nur 5 Euro können wir 1000 Latexhandschuhe an die Bevölkerung verteilen, mit nur 10 Euro sogar 50 Gesichtsmasken zum Schutz vor dem Virus. 20 Euro sind für einen ganzen Liter Desinfektionsmittel nötig, und für 200 Euro gibt es schon ein Krankenhausbett für die Versorgung eines Patienten.“

Bei der Auswahl der Hilfsorganisation war dem ZMG eines besonders wichtig: die Sicherheit, dass die Gelder und Güter bei den Bedürftigen ankommen. Evecek stellt klar: „Deshalb haben wir gezielt nach einer Organisation gesucht, die zum einen in der Versorgung von Ebola-Erkrankten erfahren ist und zum anderen das renommierte DZI-Spendensiegel trägt.“ Die Auszeichnung des Deutschen Zentralinstitus für soziale Fragen gilt als das Gütesiegel für seriöse Spendenorganisationen und belegt, dass eine Organisation mit den ihr anvertrauten Geldern sorgfältig und verantwortungsvoll umgeht.

„Als kirchliche Einrichtung helfen wir Menschen – unabhängig von ihrer politischen und religiösen Anschauung oder ihrer ethnischen Herkunft“, erklärt ADRA-Geschäftsleiter Christian Molke. „Im Zeitalter der Globalisierung ist Nächstenliebe nicht an bestimmte geografische Grenzen oder Weltanschauungen gebunden. Gemeinsam sind wir eine Welt – und damit voneinander abhängig. Die Probleme in Afghanistan, Westafrika, aber auch in Russland und in der Türkei gehen jeden von uns etwas an.“ Getreu dem Motto „Damit Menschen wieder hoffen können“ arbeite man mit vielen internationalen Partnern daran, dass der Armut und Unterdrückung in den ärmeren Teilen dieser Erde Einhalt geboten wird.

Nähere Informationen zum ZMG finden Interessierte auf www.zentrum-meine-gesundheit.de , u.a. mit einem eigenen YouTube-Filmkanal und dem direkten Draht zu Interessenten und Patienten via Facebook. Nicht weniger umfangreich und transparent präsentiert sich die Webseite der ADRA auf www.adra.de , die auch darüber informiert, wie jeder Bürger beim Kampf gegen Ebola helfen kann. Informationen zum Spendensiegel gibt es auf www.dzi.de/spenderberatung/das-spenden-siegel .

Das ZENTRUM MEINE GESUNDHEIT in Mönchengladbach bündelt die Stärken und Kompetenzen verschiedener medizinischer Fachbereiche zu einer funktionellen, zielführenden Einheit. Kurze Wege, standardisierte Qualitätsmaßnahmen nach der weltweit anerkannten Norm DIN ISO 9001:2008, effiziente Prozesse und innovative Medizintechnik, Erkenntnisse neuester wissenschaftlicher Forschung sowie jahrelange klinische wie fachärztliche Erfahrung sorgen für eine beispielhafte Patientenorientierung. Infos: www.zentrum-meine-gesundheit.de

Kontakt
eVest GmbH / Zentrum Meine Gesundheit
Philipp Evecek
Kaiserstraße 97
41061 Mönchengladbach
02161 / 56780-80
gesundheitszentrum@z-m-g.de
http://www.zentrum-meine-gesundheit.de

Gesellschaft/Politik

Ebola – ohne Profit keine Forschung und Heilung

Lehrte, 5.9.2014 Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Sonderkommission der Vereinten Nationen (UN) warnt vor einer tsunamiartigen Ausweitung der Epidemie. Seit 40 Jahren grassiert  Ebola in Westafrika, mal einige Fälle mal hunderte. 1976 erlebte Ebola einen Höhepunkt. Es gibt kein Medikament, keinen Impfstoff der Rettung bringen könnte. Die Menschen in Guinea, Sierra Leone, Liberia, Senegal, und Nigeria sind verzweifelt. Mütter, Väter und Kinder, keiner bleibt verschont.

Die Grenzen zu den Nachbarstaaten sind aus Angst vor Ebola geschlossen. Fluggesellschaften fliegen die betroffenen Länder nicht mehr an. Auf den Feldern verrottet die Ernte, Bauern müssen die Pflanzzeit untätig verstreichen lassen und Exporte stocken an geschlossenen Grenzen. Die Menschen sind arm und hoffnungslos und  haben Angst vor den weiß und grün vermummten Helfern. Viele kennen Ebola und seine tödlichen Folgen nicht.

Die Wirtschaft ist kein soziales, menschliches Unternehmen. Von sich aus wird die Pharmaindustrie nichts gegen Ebola unternehmen und denkt nicht daran hunderte von Millionen Euro zu investieren. Sie weiß, dass sie die Kosten für Medikamente nicht wieder über den Verkauf hereinholen wird.

Die WHO mit Sitz in Genf wurde am 7. April 1948 gegründet und zählt 194 Mitgliedsstaaten. Sie sollte sich federführend für die Beschaffung von Forschungsgeldern stark machen und insbesondere die reichen Schwellenländer, Russland,  China, die Emirate und die Staaten der Arabischen Republiken mit ins Boot nehmen. Diese Erkrankung geht jeden Staat an, er könnte schon  morgen davon betroffen sein.

Die USA gehen davon aus, dass der Internationale Terrorismus Ebola als Waffe einsetzen könnte und haben 140 Millionen Dollar investiert, um ein gentechnisch hergestelltes Mittel zu testen. Im Januar hatte der erste Versuch an Menschen begonnen. Bei Tekmira hofft man die zunächst unterbrochenen Versuche wieder aufnehmen zu können. Aus der Not werden nicht an Menschen getestete und zugelassene Medikamente verwendet.

In der westlichen Welt weitet sich eine andere Art von Epidemie aus. Es gibt immer mehr Arme die sich wie Kaninchen vermehren, immer mehr Reiche und  Unternehmen die nur das  Wort  „Profit“ kennen. Dabei interessiert es die Finanzelite nicht, dass sie sich nicht angemessen an den Kosten des Staates beteiligen.

Die Politik ist mit der Schulden-, Wirtschafts-, Finanz-, Banken- und Vertrauenskrise überfordert. Syrien, der Irak/Iran, Israel und Gaza, Russland und die Ukraine, Ägypten, Nordkorea, nun auch noch das Gemetzel der IS und die sich daraus ergebenden Probleme. In Europa herrschen hohe Arbeitslosigkeit, Rezession, steigende Armut, steigende Lebenshaltungskosten bei wachsenden Staatsschulden. Draghi bestätigt, dass die Wirtschaftslage in Europa dramatisch schlecht ist.

Diese globalen Probleme und die täglichen schlechten Nachrichten in den Medien belasten die Menschen. Sie haben in Deutschland ihre eigenen Sorgen und Probleme. Nach einer neuen Studie der R+V-Versicherung sind ihre Befürchtungen in sieben Punkte zusammengefasst: Steigende Lebenshaltungskosten 58 %, Naturkatastrophen 51 %, Pflege im Alter 51 %, Schwere Erkrankung 47 %, überforderte Politiker 44 %, Spannungen am Arbeitsplatz 43 % und schlechte Wirtschaftslage 41 Prozent.

Dabei sind die Ängste um sichere Renten, Spareinlagen und Arbeitsplätze nicht berücksichtigt, die 2012 einen besonderen Platz in der öffentlichen Diskussion eingenommen haben. Bei „überforderte Politiker“ hat man zeitweise das Gefühl, dass sie Hektik mit Dynamik verwechseln. Sie scheinen überfordert, wenn sie die Forderungen aus der Wirtschaft  nicht mehr mit den Wünschen ihrer Wähler kompensieren können. Es gibt wahrscheinlich nur ein Konzept das aus der Krise führen könnte:

Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In über 300 Pressemitteilungen werden Reformvorschläge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gründung befindlichen „Union für Soziale Sicherheit“ UfSS.

Dieter Neumann

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Dieter Neumann
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Die Initiative Agenda 2011-2012 stellte der Öffentlichkeit im Mai 2010 ein  Sanierungskonzept mit einem jährlichen Finanzrahmen von 275 Milliarden Euro vor, das für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Das Gründungsprotokoll ist als Sachbuch erschienen. In über 300 Pressemitteilungen wurden Reformvorschläge unterbreitet und das Programm dargestellt. Um ihre Inhalte politisch umzusetzen kooperiert Agenda 2011-2012 mit der sich in Gründung befindlichen „Union für Soziale Sicherheit“ UfSS.

 

Gesundheit/Medizin Pressemitteilungen

Michael Oehme: Ebola – welche Krankheit hat die bessere PR?

St. Gallen, 08.08.2014. Die vom Auswärtigen Amt ausgesprochenen Reisewarnungen für Sierra Leone, Liberia, Nigeria und Guinea macht deutlich, Ebola wird als internationale Epidemie gewertet – immerhin ist eine Infektion mit der 90prozentigen Wahrscheinlichkeit verbunden, daran zu versterben. „Trotz internationaler Bemühungen, so wurde seitens der Weltbank sofort ein Kredit von 200.000 Dollar zur Verfügung gestellt, ist dabei ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar“, meint Michael Oehme, PR-Berater bei der Schweizer CapitalPR AG.

„Im Gegensatz zur überstilisierten Vogelgrippe oder dem Rinderwahn ist Ebola dabei absolut ernst zu nehmen, die fehlende Eindämmung könnte zu einer weltweiten Bedrohung werden“, so Oehme. Ebola ist bislang weitgehend unheilbar, Medikamente dagegen nicht vorhanden. Nicht zuletzt spricht „Ärzte ohne Grenzen“ von einer Situation, die bereits außer Kontrolle geraten ist. Laut WHO sind inzwischen in Westafrika 887 Menschen an Ebola gestorben, die Zahl der Infizierten liegt bei 1603 (Stand 6. August).

Fast schon zynisch wählt die renommierte Tageszeitung „Die Welt“ unabhängig davon vor wenigen Tagen für einen Beitrag zum Thema Epidemien die Überschrift: „Europäer müssen Grippe mehr fürchten als Ebola“. Und der Infektiologe Prof. Dr. Pietro Vernazza lässt sich in der Baseler Zeitung mit dem Satz zitieren: „Grippe und Masern sind global das weit größere Übel als Ebola“. Betrachtet man die reinen Fakten, sind derartige Aussagen sogar zu verstehen. Jährlich sterben alleine in Deutschland bis zu 16.000 Menschen an Grippe. Weltweit sind es nach WHO bis zu 500.000 Menschen. Das sind natürlich Zahlen, die für sich sprechen, über die man allerdings selten spricht.

Worum es eigentlich wirklich geht, zeigt sich vielleicht an zwei Einschätzungen: So hat sich der zurückkehrende Berliner Arzt Maximilian Gertler unter anderem gegenüber der Bildzeitung über die langsame Reaktion der Behörden vor Ort beschwert. Und Prof. Dr. Vernazza äußert sich im Verlauf des oben aufgeführten Interviews darüber, dass Ebola mit einfachsten Mitteln in den Griff zu bekommen wäre, würde die Bevölkerung erst einmal akzeptieren, dass hygienische Maßnahmen einzuhalten sind. „Im weitesten Sinne also PR-Maßnahmen, für die man die Rückendeckung der Regierungen und deren Behörden bräuchte“, sagt der Kommunikationsexperte Oehme.

Insofern sei es nur verständlich, dass Medien wie „Die Welt“, aber auch Infektiologen wie Prof. Dr. Vernazza die derzeitige Sensibilisierung beim Ebola-Thema nutzen, mit der Grippe eine weitere wichtige Geisel der Menschheit in den Mittelpunkt der Wahrnehmung zu zerren, meint Michael Oehme.

Weitere Informationen unter http://www.michael-oehme-sachwertassets.de