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Eurotax Consulting nimmt die Erbschaftssteuer unter die Lupe

AUF MALTA WIRD WEDER EINE SCHENKUNGS- NOCH ERBSCHAFTSSTEUER ERHOBEN.

Unter dem Begriff Erbschaftssteuer versteht man jene Abgabe, die beim Übergang von
Vermögenswerten einer verstorbenen Person an die Erben erhoben wird. Dabei unterscheidet man
zwischen natürlichen und juristischen Personen. Weltweit ist die Erbschafts- und Schenkungssteuer
unterschiedlich geregelt – sowohl was die jeweilige Berechnungsgrundlage betrifft als auch die
generelle Abgabe.

Erbschaftssteuer in Deutschland

Erstmals wurde in Deutschland die Erbschaftssteuer im Jahr 1906 einheitlich eingeführt. Ihre
Rechtsgrundlage ist in der Erbschaftssteuer-Durchführungsverordnung und im Erbschaftssteuer- und
Schenkungssteuergesetz verankert. Als sogenannte Steuergegenstände gelten Zweckzuwendungen,
in besonderen Fällen Stiftungsvermögen, Schenkungen zu Lebzeiten sowie bei Erbschaft und
Vermächtnis der sogenannte „Erwerb von Todes wegen.“

Erbschaftssteuer auf Malta

Wie in Österreich und in anderen Ländern wird auf Malta seit November 1992 keine Erbschaftssteuer
erhoben. Stattdessen kommt eine sogenannte Dokumenten- und Übertragungssteuer zum Tragen,
die im Regelfall für Immobilien bei 5% und für Aktien bei 2% liegt. Außerdem besteht ein
Doppelsteuerabkommen mit Deutschland, das eine doppelte Besteuerung gleichzeitig auf Malta und
in Deutschland verhindert.

Das Konzept der Eurotax Consulting

Die sowohl in Deutschland als auch auf Malta ansässige Eurotax Consulting Ltd. gibt Geschäftsleuten und
Unternehmern Einblick in die vielfältigen Facetten des Steuerrechts. Insbesondere auch dann, wenn
diese planen, eine Dependance auf Malta zu errichten oder den Firmensitz gänzlich auf die sonnige
Mittelmeerinsel zu verlegen. Fundiertes Fachwissen, exakte Analysen und persönliche Gespräche
führen dazu, dass die Planungsstrukturen immer deutlicher werden. Aufgrund langjähriger Erfahrung
steht die Eurotax Consulting mit Rat und Tat zur Seite, um Strategien zu entwickeln und bei der
Umsetzung zu unterstützen. Dazu gehören unter anderem die Antworten auf Fragen, wie man
beispielsweise die Übertragung von Immobilien im Rahmen der Erbschaftssteuer durchführt und wie
sich andere Steuervorteile realisieren lassen.

Aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter eurotaxconsulting.com/veranstaltungen/

Die Eurotax Consulting ist davon überzeugt, dass das regelmäßig stattfindende Unternehmerforum eine wichtige Investition für jene Inhaber und Geschäftsführer darstellt, die sich mit dem Gedanken
tragen, ihrer Firmenstruktur auf Malta neues und zukunftsweisendes Potenzial zu verleihen.

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EUROTAX CONSULTING Ltd.
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Königsallee 31
40212 Düsseldorf
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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteil in Kürze – Erbrecht

Eine Erbausschlagung rückgängig machen: Geht das?

Wer sein Erbe ausgeschlagen hat, weil er glaubte, nur Schulden zu erben, kann diese Entscheidung unter Umständen wegen eines Irrtums anfechten. Und zwar, wenn sich der Erbe über die Zusammensetzung der Erbschaft – also über das Verhältnis von Vermögen und Schulden – geirrt hat. Das kann beispielsweise passieren, wenn er den Wert von Erbschaftsgegenständen falsch eingeschätzt hat. Schlägt ein Erbe den Nachlass allerdings pauschal und lediglich auf Basis von Vermutungen aus, kann er seine Entscheidung nicht anfechten. Dies hat laut Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden.

Worum ging es bei Gericht?

Eine verwitwete, alleinlebende Frau mit kleiner Rente war verstorben. Ein Testament hatte sie nicht gemacht. Ihre Schwester und weitere gesetzliche Erben schlugen das Erbe aus. Das Gericht setzte eine berufsmäßige Nachlasspflegerin ein, die herausfand, dass die Verstorbene Ersparnisse hinterlassen hatte. Nach Abzug aller Kosten war der Nachlass noch mit einigen tausend Euro im Plus. Als die Schwester davon erfuhr, erklärte sie bei Gericht, dass sie ihre Erbausschlagung wegen Irrtums anfechten würde. Die Wohnung sei völlig vermüllt gewesen und ihre Schwester habe stark geraucht. Daher sei sie davon ausgegangen, dass etwaige Ersparnisse von den Kosten für Renovierung, Entrümpelung und restliche Miete mehr als aufgezehrt würden. Jetzt habe sie erfahren, dass die Schönheitsreparaturklausel im Mietvertrag unwirksam sei und deshalb keine Renovierungskosten anfielen. Sie wollte nun das Erbe annehmen. Das Nachlassgericht wies ihren Antrag auf Erteilung eines Erbscheins jedoch ab. Sie habe keinen ausreichenden Grund, ihre Erbausschlagung anzufechten.

Das Urteil

Auch das Oberlandesgericht Düsseldorf sah die Anfechtung als unwirksam an. Das Gericht erklärte, dass Erben eine Erbausschlagung zwar wegen Irrtums nachträglich anfechten könnten – jedoch nur, wenn sie sich über die Zusammensetzung des Nachlasses aus Vermögen und Schulden geirrt haben. „Das bedeutet konkret: Wussten Erben, dass zum Beispiel Wertpapiere oder Sammlungen vorhanden sind, haben aber deren Wert falsch eingeschätzt, liegt ein Irrtum vor“, erklärt die D.A.S. Rechtsexpertin. Anders sieht es aus, wenn der Erbe sich gar nicht mit dem Nachlass befasst hat. „Dem Gericht zufolge setzt eine Anfechtung voraus, dass der Erbe zumindest eine Bewertung der vorhandenen Nachlassgegenstände durchgeführt hat. Die Schwester hatte hier aber das Erbe ausgeschlagen, ohne die Wohnung der Erblasserin zu betreten und noch bevor die Nachlasspflegerin das Erbe gesichtet hatte“, erläutert Michaela Rassat. Sie habe den Kontostand ihrer Schwester nicht gekannt und die „Vermüllung“ der Wohnung aufgrund früherer Besuche angenommen. Auch die tatsächlichen Kosten für die Entrümpelung kannte sie nicht. Die Schwester ging damit leer aus.

Was bedeutet das für Erben?

„In Deutschland erben Hinterbliebene nicht nur das Vermögen, sondern auch die Schulden des Erblassers“, erklärt die D.A.S. Rechtsexpertin. Besteht die Erbschaft überwiegend aus Schulden, können Erben das Erbe ausschlagen. Vorher sollten sie sich jedoch die Mühe machen, den genauen Wert des Nachlasses herauszufinden. „Wer aufgrund bloßer Vermutungen ein Erbe ausschlägt, kann die Entscheidung später nicht mehr anfechten“, so Rassat.
Oberlandesgericht Düsseldorf, Beschluss vom 19. Dezember 2018, Az. 3 Wx 140/18

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Selbstständigkeit in Spanien – Janette Vehse warnt vor hohen Kosten

Vor Existenzgründung benötigen Unternehmer laut Janette Vehse genaue Kenntnis über sämtliche Abgaben.

Denia, 08.02.2019. Nicht selten hört man von geplatzten Träumen und schlechten Erfahrungen, die deutsche Auswanderer mit ihrer Unternehmensgründung in Spanien erleben. Es handele sich meist um sehr unglückliche Fälle, doch mit dem nötigen Wissen über die Kosten für Selbstständige in Spanien ließen sie sich von Vornherein vermeiden, wie Janette Vehse erklärt: „Eine fundierte Kostenplanung, bei der sämtliche zu erwartenden Kosten detailliert integriert sind, gibt Unternehmern Sicherheit und verschafft langfristig Stabilität.“ Gleichzeitig besteht bei ausreichender Fachkenntnis die Möglichkeit von Steuererleichterungen zu profitieren.

Spanische Sozialversicherung für jeden verpflichtend

Wer schnell und kostengünstig in die spanische Selbstständigkeit eintreten möchte, wird in Spanien oft in die Schranken gewiesen. Einen einfachen Gewerbeschein gibt es nicht, stattdessen ist die Anmeldung in der spanischen Sozialversicherung ausnahmslos für jeden Existenzgründer verpflichtend. Je nach Bemessungsgrundlage liegt der monatliche Mindestbeitrag hierfür bei rund 260 Euro. Janette Vehse rät laut zahlreicher Erfahrungen, für das Anfertigen und Einreichen der zwingend erforderlichen Quartalsabschlüsse, in jedem Fall einen Steuerberater heranzuziehen. Hierfür müsse man bei Selbstständigen ohne Angestellte mit monatlichen Kosten von rund 60 Euro rechnen. So stünden allein damit schon 320 Euro monatliche Kosten auf der Rechnung, die sich mit zahlreichen weiteren Kostenpunkten zu einem Wert summieren, der anfangs, gemäß der Bewertungen von Janette Vehse, in vielen Fällen nur sehr schwer erwirtschaftet werden kann.

Janette Vehse teilt positive Erfahrungen mit spanischem System

Auch wenn ausländische Unternehmer anfangs häufig mit den spanischen Gegebenheiten fremdeln und sich bei fehlender fachkundiger Unterstützung vor unerwarteten Kosten fürchten müssen, zeigt Janette Vehse auch die Vorteile des Sozialversicherungssystems auf: „Natürlich ist die Sozialversicherung nicht nur mit Kosten und Nachteilen verbunden. Mitglieder der Sozialversicherung erwirtschaften Rentenanwartschaften und sind automatisch krankenversichert.“ Da diese Krankenversicherung verpflichtend ist, bedeutet das jedoch für Privatversicherte, dass sie in diesem System doppelt zahlen müssen. Besonderheiten wie diese zeigen, dass sich in vielen Fällen Geld sparen lässt, wenn bei der Existenzgründung fachkundige Experten zurate gezogen werden – auch was Steuererleichterungen und absetzbare Kosten betrifft.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Denia

Über Janette Vehse

Janette Vehse ist Juristin mit abgeschlossenem Jurastudium in Deutschland und Auslandsstudium in Spanien. Sie ist Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung und diplomiert im spanischen Immobilienrecht. Eine Rechtsberatung erfolgt ausschließlich in Zusammenarbeit mit Notaren und Rechtsanwälten.

Vehse Recht & Steuern S.L.
eingetragen im Handelsregister Alicante
Sitz in 03700 Denia
C/ Marques de Campo, 46, 3, 6
CIF: B54694542

Tel.: 0034 67847593
E-Mail: info@vehse.es

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Über Janette Vehse

Janette Vehse ist Juristin mit abgeschlossenem Jurastudium in Deutschland und Auslandsstudium in Spanien. Sie ist Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung und diplomiert im spanischen Immobilienrecht. Das Serviceangebot umfasst keine Rechtsberatung, diese erfolgt ausschließlich in Zusammenarbeit mit Notaren und Rechtsanwälten.

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Janette Vehse klärt auf: Hauskauf in Spanien mit zahlreichen Abgaben verbunden

Nach Erfahrungen der Juristin weichen viele regional übliche Regelungen vom gängigen Recht ab.

Denia, 20.12.2018. Vor dem Erwerb eines Eigenheims in Spanien sollten sich Käufer auf Anraten von Janette Vehse über die zahlreichen Abgaben und Nebenkosten erkundigen. Die deutsch-spanische Juristin erklärt: „In einigen Fällen unterscheiden sich die spanischen Steuerregelungen von denen in Deutschland. Bei jeglichen Bewertungen eines Kaufpreises müssen die regionalen Zusatzkosten mit einbezogen werden.“

Größter Kostenfaktor: Grunderwerbssteuer

Mit einer Abgabe zwischen sieben und zehn Prozent des Kaufpreises, kann die Grunderwerbssteuer eindeutig als größter Kostenfaktor bezeichnet werden. Die Höhe variiere laut Janette Vehse je nach Region. In der Vergangenheit machten viele Käufer aufgrund dessen negative Erfahrungen mit massiver Unterverbriefung. „Offiziell gaben einige Verkäufer nur einen Bruchteil des Kaufpreises an, während der Rest bar unter dem Tisch den Besitzer wechselte“, wie Janette Vehse erklärt.

Mittlerweile errechnet das spanische Finanzamt einen steuerlichen Mindestwert jeder Immobilie. Immobilienkäufe, die unter diesem Wert stattfinden, hätten laut Janette Vehse mit einer Steuerprüfung zu rechnen. Andere Steuern gelten beim Erwerb eines Neubaus mit Erstbezug, so Janette Vehse weiter: „Käufer können sich die Grunderwerbssteuer zwar sparen, müssen stattdessen aber zehn Prozent Mehrwertsteuer und zwei Prozent Dokumentationssteuer berappen.“ Sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten kommen außerdem Maklergebühren in Höhe von fünf Prozent hinzu, die zusätzlich mit 21 Prozent Mehrwertsteuer besteuert werden.

Notargebühren: Erfahrungen widersprechen Rechtslage

Mit der Zahlung der Notargebühren stehen Käufer nach Erfahrungen von Janette Vehse üblicherweise alleine da. Gleiches gilt für die Gebühren für die Grundbuchänderung, die nach offizieller Rechtslage eigentlich von Käufer und Verkäufer gemeinsam zu tragen sind. Die Grundsteuer hingegen werde laut Janette Vehse üblicherweise zwischen beiden Parteien aufgeteilt, obgleich prinzipiell einzig der zum Jahresbeginn rechtmäßige Eigentümer verantwortlich wäre.

Zusätzlich müssen Verkäufer, die noch nicht das 65. Lebensjahr erreicht haben und ihren Hauptwohnsitz verkaufen, eine Gewinnsteuer von aktuell 19 Prozent zahlen. Wer als Verkäufer keinen festen Wohnsitz in Spanien hat, muss auf die Gewinnsteuer einen Vorsteuerabzug von drei Prozent des Kaufpreises hinnehmen. Hinzu kommt außerdem die Bodenwertzuwachssteuer.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Denia

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Janette Vehse: Begehrter Gast in deutsch-spanischen Gesellschaften

Die Rechtsexpertin teilt ihre Erfahrungen regelmäßig in Vorträgen vor hunderten Auswanderern

Denia, 21.09.2018. Mit großem Engagement bietet Janette Vehse regelmäßig ehrenamtliche Vorträge für deutsch-spanische Gesellschaften in Spanien an. In allen Fragen rund um das spanische Immobilien- und Steuerrecht, dem spanischen Führerschein sowie weiteren bürokratischen Angelegenheiten, kann Janette Vehse ihre Erfahrung und Kompetenz zur Freude des Publikums unter Beweis stellen. So entstehen bei solchen Gesellschaften mitunter herzliche Beziehungen, von denen Auswanderer für ihr persönliches Leben profitieren können.

Gegenseitige Unterstützung laut Bewertungen besonders wertvoll

Um Anschluss und Unterstützung bei häufig aufkommenden Problemen zu finden, gilt der Kontakt zu eigenen Landsleuten bei vielen Auswanderern oft als wichtige Voraussetzung für ein unbeschwertes Leben in der neuen Heimat. In Spanien, dem beliebtesten Auswanderungsland der Deutschen, existieren deshalb zahlreiche Gesellschaften und Netzwerke. Bei Problemen und Fragen rund um Recht und Steuern wenden sich viele Vereine an fachkundige Experten, die Klarheit bei allen Sorgen schaffen sollen. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen zählt Janette Vehse bei vielen Vereinen rund um die Hafenstadt Denia zu den am häufigsten eingeladenen Gästen, woraus in vielen Fällen bereits enge Freundschaften entstanden sind.

Vereine sind dankbar für Zusammenarbeit mit Janette Vehse

Nach den Informationsabenden bedanken sich Auswanderer regelmäßig in Form herzlicher Bewertungen für die große Hilfe und die wertvollen Ratschläge bei Janette Vehse. Vor allem bei Sorgen rund um das spanische Rechtssystem sowie den unbekannten bürokratischen Abläufen zeigt sich ein großer Bedarf nach den umfangreichen Erfahrungen der Juristin. Dabei ist es Janette Vehse ein großes Anliegen, dem Publikum die Gelegenheit zu geben, unverbindlich Fragen stellen zu können und mit relevanten Tipps und Informationen schnelle Hilfestellungen zu geben. Am häufigsten liegen etwa Themen wie der Hauskauf, Testamentsregelungen oder das Aufenthaltsrecht auf den Herzen der Zuhörer. Janette Vehses großes Engagement ist dabei nicht nur an der schönen Costa Blanca gefragt. So konnten bereits auch Mallorca-Deutsche bei Vorträgen von der Kompetenz der Rechtsexpertin profitieren.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Denia

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„Wasserschloss zu vererben“ – Adelsroman erschienen

„Wasserschloss zu vererben. Ein Münsterlandroman“ von Usch Hollmann und Markus Böwering erschienen.

"Wasserschloss zu vererben" - Adelsroman erschienen

Cover Usch Hollmann/Markus Böwering: „Wasserschloss zu vererben“

„Wasserschloss zu vererben“ ist ein spannender „Schmöker“ aus dem Adelsmilieu voller unerwarteter Wendungen.

Sie wachsen getrennt und von der Existenz des anderen nichtsahnend in völlig unterschiedlichen Lebenssituationen auf: die eineiigen Zwillinge Christopher Werthstein und Alessandro de Souza. Erst mit zwanzig Jahren lernen sie sich kennen und erfahren, dass sie eine gemeinsame leibliche Mutter in einem münsterländischen Wasserschloss hatten und dass ihre Großmutter, Fürstin Henriette von Wallburg, nach ihnen sucht.
Die jeweiligen Adoptiveltern sind beunruhigt: Wird man ihnen ihre Söhne nach so langer Zeit wieder nehmen können?
Und wie wird Prinz Edwin, der ungeliebte, einzige Bruder der Fürstin, auf das unerwartete Auftauchen möglicher Erben reagieren? Nie zuvor hatte er Grund, seine Rechte als Alleinerbe anzuzweifeln. Wird er versuchen, den Lauf der Dinge zu manipulieren?

Das Autorenteam Usch Hollmann (bekannt nicht nur durch ihre „Lisbeth“-Bücher und weitere Titel im Solibro Verlag) und Künstler Markus Böwering alias Aga Sono erzählen die Geschichte rund um die zwei Brüder auf so eindringliche Art, dass die Leser von Anfang an in den Bann der Ereignisse gezogen werden. Sie bekommen einerseits einen Einblick in westfälische Adelshäuser und werden andererseits Zeugen dramatischer, mit der Geschichte verbundener Ereignisse in einer brasilianischen Großstadt.

BIBLIOGRAFISCHE DATEN:
Usch Hollmann/Markus Böwering: “ Wasserschloss zu vererben„. Ein Münsterlandroman
Solibro Verlag 1. Aufl. 2018 [cabrio Bd. 6] ISBN 978-3-96079-055-6
Broschur; 21,5 x 13,5 cm; 320 Seiten, 14,80 Euro (D); 15,30 (A), 20,00 (SFR) Originalausgabe
eBook eISBN 978-3-96079-056-3 (Preis 9,99 Euro)

PRESSEMATERIAL

Der Solibro Verlag ist ein Publikumsverlag, der aufklärerischen und zugleich unterhaltsamen Lesestoff anbietet, der es leicht macht, die mediale Konkurrenz öfter mal zu ignorieren. Etablierte Autoren wie die Journalisten Helge Timmerberg und Bernd Zeller oder die Schauspielerin Yvonne de Bark sorgen mit Ihren Titeln für gleichsam subversive wie kurzweilige Leseerfahrungen. Aber auch neue Autoren Frank Jöricke oder Hans Hermann Sprado sowie regionale Titel tragen zum abwechslungsreichen Verlagsprogramm bei (populäres Sachbuch, Belletristik, Reiseliteratur, Humor, Regionalia).

Kontakt
Solibro Verlag
Wolfgang Neumann
Jüdefelderstr. 31
48143 Münster
0251-48449182
presse@solibro.de
http://www.solibro.de

Pressemitteilungen

Erbteil verkaufen und raus aus der Erbengemeinschaft

ErbTeilung-Experte Manfred Gabler: Mit einem Erbteilverkauf lassen sich langwierige Auseinandersetzungen vermeiden

Weilheim. Der Verlust eines Menschen an sich verursacht schon einen hohen Grad an Emotionalität. Zu dem Gefühl der Trauer kommen jedoch oft noch Unstimmigkeiten, was das Erbe betrifft, hinzu. Auch wenn ein Testament gemacht wurde und die Verteilung des Erbes klar erscheint, ist das Konfliktpotenzial in Erbengemeinschaften generell groß. Die Vorstellungen, wem etwas zusteht und warum, gehen oft weit auseinander. Eine vernünftige Herangehensweise und damit eine Einigung scheinen in weiter Ferne. Viele Erbengemeinschaften zerstreiten sich und sehen im Gang zu Anwalt und Gericht die einzige Möglichkeit.

Die Experten der ErbTeilung GmbH aus Weilheim zeigen hingegen Alternativen auf, die ohne Anwalt auskommen, schnell realisierbar sind und langwierigen Streit vermeidet. Die Maxime der Erbexperten ist es, die Erben nicht noch mit zusätzlichen Anwalts- oder Gerichtskosten zu belasten, die ihr Erbe weiter schmälern. Vielmehr werden individuelle Lösungen gefunden, die dem Erben in dieser besonderen Situation schnell und unbürokratisch weiterhelfen. Wenn sich der Erbe also in einer Erbengemeinschaft befindet, der er sich schnellstmöglich entziehen möchte, ist der Erbteilverkauf eine der einfachsten Möglichkeiten. Was erleichternd hinzukommt, ist, dass die Miterben nicht um Erlaubnis gebeten werden müssen.

„Wir bearbeiten etwa 1.000 Erbschaften pro Jahr und haben die Erfahrung gewonnen, dass es für viele Erben eine gute Option ist, ihren Erbteil zu verkaufen und so schnell aus der Erbengemeinschaft herauszukommen. Sie gehen dadurch langen Auseinandersetzungen aus dem Weg, schonen damit ihre Nerven und erhalten ihr Erbe unmittelbar nach dem Verkauf“, rät Manfred Gabler, Geschäftsführer der ErbTeilung GmbH, die über diese unkomplizierte Lösung auf ihrem Portal erbteilung.de informiert.

Beim Erbteilverkauf ist keine Erlaubnis der Miterben notwendig

Den Erbanteilsverkauf prüfen die Experten von ErbTeilung genau und unterbreiten dem Erben provisions- und kostenfrei ein Angebot für seinen Anteil. Bei Einverständnis kaufen die Experten von ErbTeilung notariell den Erbanteil und der Erbe erhält unmittelbar nach dem Verkauf den Erlös. Die Sicherheit ist durch die notarielle Beurkundung sehr hoch, die Abwicklung dennoch einfach und durchschnittlich innerhalb von fünf Monaten erledigt.

ErbTeilung ist das zentrale Dienstleistungsportal für alle, die Probleme in ihrer Erbengemeinschaft oder mit der gesetzlichen Erbfolge haben. Mit effektiven Modellen geht ErbTeilung neue Wege und löst auch komplexe und verfahrene Situationen. Zusammen mit Spezialisten verschiedener Disziplinen bietet das Unternehmen Lösungen mit Expertise, Kreativität und finanzieller Stärke. Die Erbfolge-Spezialisten betreiben außerdem Deutschlands ersten Marktplatz für Erbanteile.

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Bücher/Zeitschriften Familie/Kinder Pressemitteilungen

Erbe und Familie: Magazin Prinzip Apfelbaum mit Rat und Denkanstößen

Wie geben Großeltern Werte weiter? Wie schreibt man Familiengeschichte fort? Wie spricht man mit den Kindern darüber, was man mit dem Erbe weitergeben will? – Ausgabe 2 des Online-Magazins „Prinzip Apfelbaum“ widmet sich dem Thema FAMILIE.

 

Berlin, 12. März 2018 – „Man kann sich seine Familie nicht aussuchen.“ Im Gegensatz zu Freunden, Bekannten und Liebesbeziehungen begleitet die Familie uns in der Regel ein Leben lang. Was bedeutet Familie? Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Generationenübergreifende Unterstützung und eine große Verantwortung, aber auch: bedingungslose Liebe und das Wissen, dass immer jemand da ist. Den vielen Facetten der Familie widmet sich die zweite Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt.

 

Nachdenken über Erbe und Familie

Das Erbe gemeinsam regeln – ein wichtiges Thema innerhalb der Familie. In der aktuellen Ausgabe erläutert Rechtsanwalt Michael Beuger das Berliner Testament, eine besondere Form der gemeinschaftlichen Verfügung. Welche Vorteile dieses Testament hat und was beim Aufsetzen zu beachten ist, erklärt er im Interview.

 

Über die Beziehung von Großeltern und Enkeln

Die Großeltern-Rolle ist eine besondere. Losgelöst von Erziehungsaufgaben und Jobverpflichtung können Oma und Opa zu den Enkeln eine einzigartige Beziehung aufbauen. Die aktuelle Ausgabe des Magazins „Prinzip Apfelbaum“ thematisiert die Unterstützung, die Großeltern für die Familie bedeuten. Viele Eltern könnten ohne Oma und Opa ihrem Beruf nicht im gewünschten Umfang nachgehen oder stünden im Krankheitsfall ganz alleine da. Großeltern springen ein und halten ihren berufstätigen Kindern den Rücken frei.

 

Interview mit Michael Wolffsohn über das Erbe seines Großvaters

Leserinnen und Leser erfahren im aktuellen Online-Magazin unter anderem, wie der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn das Erbe seines Großvaters weiterführte – und so ein einzigartiges interkulturelles Bildungs- und Integrationsprojekt entstand.

 

Ratgeber mit vielen Tipps zu Erbe und Ehrenamt

Darüber hinaus bietet das Online-Magazin auf www.das-prinzip-apfelbaum.de im stetig wachsenden Ratgeber-Teil viele Antworten auf wichtige Fragen rund um Erbe, Ruhestand und Ehrenamt. In Ausgabe 2 erfahren Leserinnen und Leser unter anderem, welche Möglichkeiten sie haben, wenn es keine Erben für den Nachlass gibt.

 

Dritte Ausgabe zum Thema Abschied erscheint im Mai 2018

Die aktuelle Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema FAMILIE ist ab sofort kostenfrei verfügbar.

magazin.mein-erbe-tut-gutes.de/magazine/prinzip-apfelbaum-was-bleibt-ausgabe-2-familie/

Nummer 3 erscheint im Mai 2018. Dann wird das Thema Abschied im Fokus stehen. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins verpassen möchte, abonniert den Newsletter. 

Über das Magazin „Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt“

Die eigenen Werte weitergeben und Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ nennt das: Prinzip Apfelbaum. Im Online-Magazin der Initiative aus 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“. Prinzip Apfelbaum denkt offen nach über das Leben und den Tod, fragt kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen und spart nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns allen noch bleibt. Das Online-Magazin erscheint unter www.das-prinzip-apfelbaum.de kostenlos sechs Mal im Jahr. Es schenkt Frauen und Männern im besten Alter schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps und gute Ratschläge. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum verpassen möchte, abonniert einfach den Newsletter unter www.mein-erbe-tut-gutes.de – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

 

Über die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ – eine im Herbst 2013 gegründete Initiative von 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen – möchte Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mit dem Erbe auch die eigenen Werte weiterzugeben und „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen. Die repräsentative GfK-Studie „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“ zeigt: Bereits jeder Zehnte der über 60-Jährigen kann sich vorstellen, einen Teil seines Nachlasses auch einem guten Zweck zukommen zu lassen, bei den Kinderlosen sogar jeder Dritte.

 

Pressekontakt:

Julia Mihok, Telefon: (030) 29 77 24 34, E-Mail: presse@mein-erbe-tut-gutes.de

Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”, Oranienstraße 185, 10999 Berlin
Weitere Informationen und Bildmaterial unter
www.mein-erbe-tut-gutes.de

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EU-Recht: Erbschaft im Ausland

ARAG Experten erläutern die europaweit einheitlichen Regeln

EU-Recht: Erbschaft im Ausland

In unserer globalen Gesellschaft werden auch die Erbfälle mit Auslandsbezug immer häufiger. Nahezu eine halbe Million Fälle sind es jährlich in der EU. Das kann der Rentner sein, der nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben in sein Ferienhaus auf Mallorca zieht. Aber auch die Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland wird in international agierenden Unternehmen zunehmend häufiger. Und so mancher wandert auch gleich ganz aus. Sie alle sollten bedenken, dass sie nach der neuen EU-Erbrechtsverordnung im Todesfall möglicherweise nach dem Recht ihres Aufenthaltslandes beerbt werden – selbst wenn sie nach wie vor die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Seit wann diese Regelung gilt und was Sie tun können, damit sich Ihr Erbe dennoch nach deutschem Recht richtet, wissen die ARAG Experten.

Bislang galt: Ein Todesfall – mehrere Erbrechtsordnungen
Früher richtete sich die Frage, welches nationale Erbrecht bei einem Todesfall mit Auslandsbezug anzuwenden ist, noch nach den sogenannten Kollisionsnormen des Internationalen Privatrechts (IPR). Das Problem dabei: Sie sehen in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten ganz unterschiedlich aus. So stellten deutsche Nachlassgerichte in Erbfällen zum Beispiel auf die Staatsangehörigkeit ab. Der Deutsche, der im Ausland lebte, wurde für sie also selbst dann noch nach deutschem Recht beerbt, wenn er schon vor zehn Jahren ausgewandert war. In anderen Ländern war stattdessen für das gesamte Erbe der letzte Wohnsitz des Erblassers entscheidend. Wiederum andere – wie z.B. Frankreich – stellten für Immobilien auf das Recht des Ortes ab, wo diese sich befinden, für bewegliches Vermögen richtete sich das Erbrecht dagegen nach der Staatsangehörigkeit. Konkret bedeutete das: Wegen der national verschiedenen Kollisionsnormen fanden mitunter in einem Erbfall mehrere Erbrechtsordnungen Anwendung – und das auch noch mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Seit 2015 kommt es auf gewöhnlichen Aufenthalt an
Um solch komplizierte Fälle zu vermeiden, hat die EU im Jahr 2012 eine Erbrechtsverordnung (Nr. 650/2012) verabschiedet. Nach ihr „unterliegt die gesamte Rechtsnachfolge von Todes wegen dem Recht des Staates, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat“. Diese Regelung gilt für alle Erbfälle, die nach dem 17. August 2015 eingetreten sind.

Ab wann gilt ein Aufenthalt im Ausland als „gewöhnlich“?
Findet das ausländische Erbrecht schon dann Anwendung, wenn der jobbedingte Auslandsaufenthalt nur auf ein Jahr angelegt ist? Und wie sieht es mit denjenigen aus, die regelmäßig zwischen zwei Ländern pendeln? Die Vorschrift selbst sagt dazu nichts. Anhaltspunkte ergeben sich nur aus der einleitenden Begründung zur Verordnung. Dort heißt es, das zuständige Gericht solle die Lebensumstände des Erblassers in den Jahren vor seinem Tod und im Zeitpunkt des Todes beurteilen. Dabei sollten vor allem die Dauer und die Regelmäßigkeit des Auslandsaufenthalts und die Gründe für diesen Berücksichtigung finden. Wer sich aus beruflichen oder wirtschaftlichen Gründen in einem anderen Staat aufhalte, aber noch eine enge und feste Bindung zu seinem Herkunftsstaat habe, der könne seinen „gewöhnlichen Aufenthalt“ unter Umständen immer noch dort haben. Wie die Vorschrift im Einzelfall auszulegen ist, wird also die Rechtsprechung zeigen müssen.

Im Testament das Erbrecht bestimmen
Kommt im Todesfall fremdes Erbrecht zur Anwendung, kann dies mitunter zu unliebsamen Überraschungen für die Angehörigen führen. So ist etwa das im deutschen Erbrecht geltende Pflichtteilsrecht einigen anderen Erbrechtsordnungen unbekannt. Auch die Beteiligung des Ehegatten am Erbe kann anders oder gar nicht geregelt sein. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten, sollten Sie daher schon jetzt festlegen, dass im Todesfall das Recht des Staates gelten soll, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. Dieses Wahlrecht sieht die Verordnung ausdrücklich vor. Besitzen Sie mehrere Staatsangehörigkeiten, können Sie das Recht eines dieser Staaten wählen. Ganz wichtig: Die Rechtswahl muss laut Verordnung zwingend in Testamentsform erfolgen! ARAG Experten empfehlen deshalb, sich bei einem Notar rechtzeitig beraten und gegebenenfalls ein Testament – oder einen Erbvertrag – aufsetzen zu lassen, in dem deutsches Erbrecht gewählt wird. Haben Sie bereits vor dem 17. August 2015 ein Testament errichtet, lassen Sie dieses auf seine Wirksamkeit im Hinblick auf die neuen Regelungen überprüfen.

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Erben, Vererben & Schenken aus steuerlicher Sicht – Was ist neu?

ERBEN, VERERBEN, SCHENKEN

“ DAS NEUE ERBSCHAFTSTEUERRECHT „

Wir laden alle Interessierten herzlich zum SK Steuer-Talk in unsere Kanzlei ein. Dieser Steuer-Talk ist der erste Teil unserer neuen Veranstaltungsreihe, bei der wir interessante Themen aus der Steuer- und Gesetz-Szene gemeinsam mit Ihnen erläutern und diskutieren möchten.

DAS PROGRAMM
Erben, Vererben und Schenken bedeuten auch das Risiko, Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen zu müssen. Durch das neue Erbschaftsteuergesetz haben sich gegenüber der früheren Rechtslage diverse Änderungen ergeben. Diese Veränderungen werfen Fragen auf, die eine rechtssichere Nachfolge komplizieren können. Was bedeutet das konkret für die Praxis?

– Chancen und Risiken vom neuen Erbschaftsteuergesetz
– Vermögensweitergabe: Worauf Sie achten müssen!
– Die Bedeutung für Familienunternehmen.
– Wie werden Unternehmen bewertet?
– Begünstigtes Betriebsvermögen: Wie wird es definiert und ermittelt?
– Wie sieht die geforderte Verschonungsbedarfprüfung aus?

Wir werden Ihnen an Beispielen, allgemein und im Einzelnen, die Neuerungen darstellen. Ihre Fragen werden wir in der anschließenden Fragerunde beantworten. Zum Abschluss erwartet Sie ein gemütlicher Ausklang bei kleinen Snacks und Erfrischungen. Zur Vertiefung dieses Themas erhalten alle Teilnehmer/innen ein informatives Skript mit Übersichten zur aktuellen Rechtslage sowie Tipps und Informationen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 26. Mai 2017. Leider ist die Zahl der Plätze begrenzt, so dass wir Ihre Zusagen nach Eingang berücksichtigen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre SK
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zur online Anmeldung
Standort: Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Strasse: Zeilweg 42
Ort: 60439 – Frankfurt am Main (Deutschland)
Beginn: 31.05.2017 17:30 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: https://www.sk-wpg.de/extras/0/

Die SK GmbH ist eine unabhängige, partnerschaftlich geführte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und berät mittelständische und international tätige Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Privatpersonen im Raum Frankfurt – darüber hinaus deutschlandweit über die Partner in der BPG Gruppe sowie international innerhalb des Beraternetzwerkes Leading Edge Alliance. Das Frankfurter Team aus Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten berät in allen steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen und unterstützt seine Mandanten mit pass-genauen Lösungen.

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