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Janette Vehse klärt auf: Hauskauf in Spanien mit zahlreichen Abgaben verbunden

Nach Erfahrungen der Juristin weichen viele regional übliche Regelungen vom gängigen Recht ab.

Denia, 20.12.2018. Vor dem Erwerb eines Eigenheims in Spanien sollten sich Käufer auf Anraten von Janette Vehse über die zahlreichen Abgaben und Nebenkosten erkundigen. Die deutsch-spanische Juristin erklärt: „In einigen Fällen unterscheiden sich die spanischen Steuerregelungen von denen in Deutschland. Bei jeglichen Bewertungen eines Kaufpreises müssen die regionalen Zusatzkosten mit einbezogen werden.“

Größter Kostenfaktor: Grunderwerbssteuer

Mit einer Abgabe zwischen sieben und zehn Prozent des Kaufpreises, kann die Grunderwerbssteuer eindeutig als größter Kostenfaktor bezeichnet werden. Die Höhe variiere laut Janette Vehse je nach Region. In der Vergangenheit machten viele Käufer aufgrund dessen negative Erfahrungen mit massiver Unterverbriefung. „Offiziell gaben einige Verkäufer nur einen Bruchteil des Kaufpreises an, während der Rest bar unter dem Tisch den Besitzer wechselte“, wie Janette Vehse erklärt.

Mittlerweile errechnet das spanische Finanzamt einen steuerlichen Mindestwert jeder Immobilie. Immobilienkäufe, die unter diesem Wert stattfinden, hätten laut Janette Vehse mit einer Steuerprüfung zu rechnen. Andere Steuern gelten beim Erwerb eines Neubaus mit Erstbezug, so Janette Vehse weiter: „Käufer können sich die Grunderwerbssteuer zwar sparen, müssen stattdessen aber zehn Prozent Mehrwertsteuer und zwei Prozent Dokumentationssteuer berappen.“ Sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten kommen außerdem Maklergebühren in Höhe von fünf Prozent hinzu, die zusätzlich mit 21 Prozent Mehrwertsteuer besteuert werden.

Notargebühren: Erfahrungen widersprechen Rechtslage

Mit der Zahlung der Notargebühren stehen Käufer nach Erfahrungen von Janette Vehse üblicherweise alleine da. Gleiches gilt für die Gebühren für die Grundbuchänderung, die nach offizieller Rechtslage eigentlich von Käufer und Verkäufer gemeinsam zu tragen sind. Die Grundsteuer hingegen werde laut Janette Vehse üblicherweise zwischen beiden Parteien aufgeteilt, obgleich prinzipiell einzig der zum Jahresbeginn rechtmäßige Eigentümer verantwortlich wäre.

Zusätzlich müssen Verkäufer, die noch nicht das 65. Lebensjahr erreicht haben und ihren Hauptwohnsitz verkaufen, eine Gewinnsteuer von aktuell 19 Prozent zahlen. Wer als Verkäufer keinen festen Wohnsitz in Spanien hat, muss auf die Gewinnsteuer einen Vorsteuerabzug von drei Prozent des Kaufpreises hinnehmen. Hinzu kommt außerdem die Bodenwertzuwachssteuer.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Denia

Über Janette Vehse

Janette Vehse ist Juristin mit abgeschlossenem Jurastudium in Deutschland und Auslandsstudium in Spanien. Sie ist Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung und diplomiert im spanischen Immobilienrecht. Eine Rechtsberatung erfolgt ausschließlich in Zusammenarbeit mit Notaren und Rechtsanwälten.

Vehse Recht & Steuern S.L.
eingetragen im Handelsregister Alicante
Sitz in 03700 Denia

C/ Marques de Campo, 46, 3, 6
CIF: B54694542
Tel.: 0034 67847593

E-Mail: info@vehse.es
http://vehse.es/

Über Janette Vehse

Janette Vehse ist Juristin mit abgeschlossenem Jurastudium in Deutschland und Auslandsstudium in Spanien. Sie ist Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung und diplomiert im spanischen Immobilienrecht. Das Serviceangebot umfasst keine Rechtsberatung, diese erfolgt ausschließlich in Zusammenarbeit mit Notaren und Rechtsanwälten.

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Janette Vehse: Begehrter Gast in deutsch-spanischen Gesellschaften

Die Rechtsexpertin teilt ihre Erfahrungen regelmäßig in Vorträgen vor hunderten Auswanderern

Denia, 21.09.2018. Mit großem Engagement bietet Janette Vehse regelmäßig ehrenamtliche Vorträge für deutsch-spanische Gesellschaften in Spanien an. In allen Fragen rund um das spanische Immobilien- und Steuerrecht, dem spanischen Führerschein sowie weiteren bürokratischen Angelegenheiten, kann Janette Vehse ihre Erfahrung und Kompetenz zur Freude des Publikums unter Beweis stellen. So entstehen bei solchen Gesellschaften mitunter herzliche Beziehungen, von denen Auswanderer für ihr persönliches Leben profitieren können.

Gegenseitige Unterstützung laut Bewertungen besonders wertvoll

Um Anschluss und Unterstützung bei häufig aufkommenden Problemen zu finden, gilt der Kontakt zu eigenen Landsleuten bei vielen Auswanderern oft als wichtige Voraussetzung für ein unbeschwertes Leben in der neuen Heimat. In Spanien, dem beliebtesten Auswanderungsland der Deutschen, existieren deshalb zahlreiche Gesellschaften und Netzwerke. Bei Problemen und Fragen rund um Recht und Steuern wenden sich viele Vereine an fachkundige Experten, die Klarheit bei allen Sorgen schaffen sollen. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen zählt Janette Vehse bei vielen Vereinen rund um die Hafenstadt Denia zu den am häufigsten eingeladenen Gästen, woraus in vielen Fällen bereits enge Freundschaften entstanden sind.

Vereine sind dankbar für Zusammenarbeit mit Janette Vehse

Nach den Informationsabenden bedanken sich Auswanderer regelmäßig in Form herzlicher Bewertungen für die große Hilfe und die wertvollen Ratschläge bei Janette Vehse. Vor allem bei Sorgen rund um das spanische Rechtssystem sowie den unbekannten bürokratischen Abläufen zeigt sich ein großer Bedarf nach den umfangreichen Erfahrungen der Juristin. Dabei ist es Janette Vehse ein großes Anliegen, dem Publikum die Gelegenheit zu geben, unverbindlich Fragen stellen zu können und mit relevanten Tipps und Informationen schnelle Hilfestellungen zu geben. Am häufigsten liegen etwa Themen wie der Hauskauf, Testamentsregelungen oder das Aufenthaltsrecht auf den Herzen der Zuhörer. Janette Vehses großes Engagement ist dabei nicht nur an der schönen Costa Blanca gefragt. So konnten bereits auch Mallorca-Deutsche bei Vorträgen von der Kompetenz der Rechtsexpertin profitieren.

Janette Vehse, Juristin, Mitglied der deutsch-spanischen Juristenvereinigung. Janette Vehse & Partner, Denia

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„Wasserschloss zu vererben“ – Adelsroman erschienen

„Wasserschloss zu vererben. Ein Münsterlandroman“ von Usch Hollmann und Markus Böwering erschienen.

"Wasserschloss zu vererben" - Adelsroman erschienen

Cover Usch Hollmann/Markus Böwering: „Wasserschloss zu vererben“

„Wasserschloss zu vererben“ ist ein spannender „Schmöker“ aus dem Adelsmilieu voller unerwarteter Wendungen.

Sie wachsen getrennt und von der Existenz des anderen nichtsahnend in völlig unterschiedlichen Lebenssituationen auf: die eineiigen Zwillinge Christopher Werthstein und Alessandro de Souza. Erst mit zwanzig Jahren lernen sie sich kennen und erfahren, dass sie eine gemeinsame leibliche Mutter in einem münsterländischen Wasserschloss hatten und dass ihre Großmutter, Fürstin Henriette von Wallburg, nach ihnen sucht.
Die jeweiligen Adoptiveltern sind beunruhigt: Wird man ihnen ihre Söhne nach so langer Zeit wieder nehmen können?
Und wie wird Prinz Edwin, der ungeliebte, einzige Bruder der Fürstin, auf das unerwartete Auftauchen möglicher Erben reagieren? Nie zuvor hatte er Grund, seine Rechte als Alleinerbe anzuzweifeln. Wird er versuchen, den Lauf der Dinge zu manipulieren?

Das Autorenteam Usch Hollmann (bekannt nicht nur durch ihre „Lisbeth“-Bücher und weitere Titel im Solibro Verlag) und Künstler Markus Böwering alias Aga Sono erzählen die Geschichte rund um die zwei Brüder auf so eindringliche Art, dass die Leser von Anfang an in den Bann der Ereignisse gezogen werden. Sie bekommen einerseits einen Einblick in westfälische Adelshäuser und werden andererseits Zeugen dramatischer, mit der Geschichte verbundener Ereignisse in einer brasilianischen Großstadt.

BIBLIOGRAFISCHE DATEN:
Usch Hollmann/Markus Böwering: “ Wasserschloss zu vererben„. Ein Münsterlandroman
Solibro Verlag 1. Aufl. 2018 [cabrio Bd. 6] ISBN 978-3-96079-055-6
Broschur; 21,5 x 13,5 cm; 320 Seiten, 14,80 Euro (D); 15,30 (A), 20,00 (SFR) Originalausgabe
eBook eISBN 978-3-96079-056-3 (Preis 9,99 Euro)

PRESSEMATERIAL

Der Solibro Verlag ist ein Publikumsverlag, der aufklärerischen und zugleich unterhaltsamen Lesestoff anbietet, der es leicht macht, die mediale Konkurrenz öfter mal zu ignorieren. Etablierte Autoren wie die Journalisten Helge Timmerberg und Bernd Zeller oder die Schauspielerin Yvonne de Bark sorgen mit Ihren Titeln für gleichsam subversive wie kurzweilige Leseerfahrungen. Aber auch neue Autoren Frank Jöricke oder Hans Hermann Sprado sowie regionale Titel tragen zum abwechslungsreichen Verlagsprogramm bei (populäres Sachbuch, Belletristik, Reiseliteratur, Humor, Regionalia).

Kontakt
Solibro Verlag
Wolfgang Neumann
Jüdefelderstr. 31
48143 Münster
0251-48449182
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Erbteil verkaufen und raus aus der Erbengemeinschaft

ErbTeilung-Experte Manfred Gabler: Mit einem Erbteilverkauf lassen sich langwierige Auseinandersetzungen vermeiden

Weilheim. Der Verlust eines Menschen an sich verursacht schon einen hohen Grad an Emotionalität. Zu dem Gefühl der Trauer kommen jedoch oft noch Unstimmigkeiten, was das Erbe betrifft, hinzu. Auch wenn ein Testament gemacht wurde und die Verteilung des Erbes klar erscheint, ist das Konfliktpotenzial in Erbengemeinschaften generell groß. Die Vorstellungen, wem etwas zusteht und warum, gehen oft weit auseinander. Eine vernünftige Herangehensweise und damit eine Einigung scheinen in weiter Ferne. Viele Erbengemeinschaften zerstreiten sich und sehen im Gang zu Anwalt und Gericht die einzige Möglichkeit.

Die Experten der ErbTeilung GmbH aus Weilheim zeigen hingegen Alternativen auf, die ohne Anwalt auskommen, schnell realisierbar sind und langwierigen Streit vermeidet. Die Maxime der Erbexperten ist es, die Erben nicht noch mit zusätzlichen Anwalts- oder Gerichtskosten zu belasten, die ihr Erbe weiter schmälern. Vielmehr werden individuelle Lösungen gefunden, die dem Erben in dieser besonderen Situation schnell und unbürokratisch weiterhelfen. Wenn sich der Erbe also in einer Erbengemeinschaft befindet, der er sich schnellstmöglich entziehen möchte, ist der Erbteilverkauf eine der einfachsten Möglichkeiten. Was erleichternd hinzukommt, ist, dass die Miterben nicht um Erlaubnis gebeten werden müssen.

„Wir bearbeiten etwa 1.000 Erbschaften pro Jahr und haben die Erfahrung gewonnen, dass es für viele Erben eine gute Option ist, ihren Erbteil zu verkaufen und so schnell aus der Erbengemeinschaft herauszukommen. Sie gehen dadurch langen Auseinandersetzungen aus dem Weg, schonen damit ihre Nerven und erhalten ihr Erbe unmittelbar nach dem Verkauf“, rät Manfred Gabler, Geschäftsführer der ErbTeilung GmbH, die über diese unkomplizierte Lösung auf ihrem Portal erbteilung.de informiert.

Beim Erbteilverkauf ist keine Erlaubnis der Miterben notwendig

Den Erbanteilsverkauf prüfen die Experten von ErbTeilung genau und unterbreiten dem Erben provisions- und kostenfrei ein Angebot für seinen Anteil. Bei Einverständnis kaufen die Experten von ErbTeilung notariell den Erbanteil und der Erbe erhält unmittelbar nach dem Verkauf den Erlös. Die Sicherheit ist durch die notarielle Beurkundung sehr hoch, die Abwicklung dennoch einfach und durchschnittlich innerhalb von fünf Monaten erledigt.

ErbTeilung ist das zentrale Dienstleistungsportal für alle, die Probleme in ihrer Erbengemeinschaft oder mit der gesetzlichen Erbfolge haben. Mit effektiven Modellen geht ErbTeilung neue Wege und löst auch komplexe und verfahrene Situationen. Zusammen mit Spezialisten verschiedener Disziplinen bietet das Unternehmen Lösungen mit Expertise, Kreativität und finanzieller Stärke. Die Erbfolge-Spezialisten betreiben außerdem Deutschlands ersten Marktplatz für Erbanteile.

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Erbe und Familie: Magazin Prinzip Apfelbaum mit Rat und Denkanstößen

Wie geben Großeltern Werte weiter? Wie schreibt man Familiengeschichte fort? Wie spricht man mit den Kindern darüber, was man mit dem Erbe weitergeben will? – Ausgabe 2 des Online-Magazins „Prinzip Apfelbaum“ widmet sich dem Thema FAMILIE.

 

Berlin, 12. März 2018 – „Man kann sich seine Familie nicht aussuchen.“ Im Gegensatz zu Freunden, Bekannten und Liebesbeziehungen begleitet die Familie uns in der Regel ein Leben lang. Was bedeutet Familie? Eine Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist. Generationenübergreifende Unterstützung und eine große Verantwortung, aber auch: bedingungslose Liebe und das Wissen, dass immer jemand da ist. Den vielen Facetten der Familie widmet sich die zweite Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt.

 

Nachdenken über Erbe und Familie

Das Erbe gemeinsam regeln – ein wichtiges Thema innerhalb der Familie. In der aktuellen Ausgabe erläutert Rechtsanwalt Michael Beuger das Berliner Testament, eine besondere Form der gemeinschaftlichen Verfügung. Welche Vorteile dieses Testament hat und was beim Aufsetzen zu beachten ist, erklärt er im Interview.

 

Über die Beziehung von Großeltern und Enkeln

Die Großeltern-Rolle ist eine besondere. Losgelöst von Erziehungsaufgaben und Jobverpflichtung können Oma und Opa zu den Enkeln eine einzigartige Beziehung aufbauen. Die aktuelle Ausgabe des Magazins „Prinzip Apfelbaum“ thematisiert die Unterstützung, die Großeltern für die Familie bedeuten. Viele Eltern könnten ohne Oma und Opa ihrem Beruf nicht im gewünschten Umfang nachgehen oder stünden im Krankheitsfall ganz alleine da. Großeltern springen ein und halten ihren berufstätigen Kindern den Rücken frei.

 

Interview mit Michael Wolffsohn über das Erbe seines Großvaters

Leserinnen und Leser erfahren im aktuellen Online-Magazin unter anderem, wie der Historiker und Publizist Michael Wolffsohn das Erbe seines Großvaters weiterführte – und so ein einzigartiges interkulturelles Bildungs- und Integrationsprojekt entstand.

 

Ratgeber mit vielen Tipps zu Erbe und Ehrenamt

Darüber hinaus bietet das Online-Magazin auf www.das-prinzip-apfelbaum.de im stetig wachsenden Ratgeber-Teil viele Antworten auf wichtige Fragen rund um Erbe, Ruhestand und Ehrenamt. In Ausgabe 2 erfahren Leserinnen und Leser unter anderem, welche Möglichkeiten sie haben, wenn es keine Erben für den Nachlass gibt.

 

Dritte Ausgabe zum Thema Abschied erscheint im Mai 2018

Die aktuelle Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum zum Thema FAMILIE ist ab sofort kostenfrei verfügbar.

magazin.mein-erbe-tut-gutes.de/magazine/prinzip-apfelbaum-was-bleibt-ausgabe-2-familie/

Nummer 3 erscheint im Mai 2018. Dann wird das Thema Abschied im Fokus stehen. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins verpassen möchte, abonniert den Newsletter. 

Über das Magazin „Prinzip Apfelbaum. Magazin über das, was bleibt“

Die eigenen Werte weitergeben und Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt. Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes“ nennt das: Prinzip Apfelbaum. Im Online-Magazin der Initiative aus 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen dreht sich alles um die Frage „Was bleibt?“. Prinzip Apfelbaum denkt offen nach über das Leben und den Tod, fragt kluge Menschen nach ihren Erfahrungen und Ideen und spart nicht mit Anregungen für eine bewusste Gestaltung der Zeit, die uns allen noch bleibt. Das Online-Magazin erscheint unter www.das-prinzip-apfelbaum.de kostenlos sechs Mal im Jahr. Es schenkt Frauen und Männern im besten Alter schöne Lesemomente: spannende Porträts und Interviews, anregende Essays und jede Menge Tipps und gute Ratschläge. Wer keine Ausgabe des Online-Magazins Prinzip Apfelbaum verpassen möchte, abonniert einfach den Newsletter unter www.mein-erbe-tut-gutes.de – alle zwei Monate kostenlos per E-Mail.

 

Über die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ – eine im Herbst 2013 gegründete Initiative von 23 gemeinnützigen Organisationen und Stiftungen – möchte Menschen bei ihrem Vorhaben unterstützen, mit dem Erbe auch die eigenen Werte weiterzugeben und „Das Prinzip Apfelbaum“ einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen. Die repräsentative GfK-Studie „Gemeinnütziges Vererben in Deutschland“ zeigt: Bereits jeder Zehnte der über 60-Jährigen kann sich vorstellen, einen Teil seines Nachlasses auch einem guten Zweck zukommen zu lassen, bei den Kinderlosen sogar jeder Dritte.

 

Pressekontakt:

Julia Mihok, Telefon: (030) 29 77 24 34, E-Mail: presse@mein-erbe-tut-gutes.de

Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum”, Oranienstraße 185, 10999 Berlin
Weitere Informationen und Bildmaterial unter
www.mein-erbe-tut-gutes.de

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EU-Recht: Erbschaft im Ausland

ARAG Experten erläutern die europaweit einheitlichen Regeln

EU-Recht: Erbschaft im Ausland

In unserer globalen Gesellschaft werden auch die Erbfälle mit Auslandsbezug immer häufiger. Nahezu eine halbe Million Fälle sind es jährlich in der EU. Das kann der Rentner sein, der nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben in sein Ferienhaus auf Mallorca zieht. Aber auch die Entsendung von Arbeitnehmern ins Ausland wird in international agierenden Unternehmen zunehmend häufiger. Und so mancher wandert auch gleich ganz aus. Sie alle sollten bedenken, dass sie nach der neuen EU-Erbrechtsverordnung im Todesfall möglicherweise nach dem Recht ihres Aufenthaltslandes beerbt werden – selbst wenn sie nach wie vor die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Seit wann diese Regelung gilt und was Sie tun können, damit sich Ihr Erbe dennoch nach deutschem Recht richtet, wissen die ARAG Experten.

Bislang galt: Ein Todesfall – mehrere Erbrechtsordnungen
Früher richtete sich die Frage, welches nationale Erbrecht bei einem Todesfall mit Auslandsbezug anzuwenden ist, noch nach den sogenannten Kollisionsnormen des Internationalen Privatrechts (IPR). Das Problem dabei: Sie sehen in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten ganz unterschiedlich aus. So stellten deutsche Nachlassgerichte in Erbfällen zum Beispiel auf die Staatsangehörigkeit ab. Der Deutsche, der im Ausland lebte, wurde für sie also selbst dann noch nach deutschem Recht beerbt, wenn er schon vor zehn Jahren ausgewandert war. In anderen Ländern war stattdessen für das gesamte Erbe der letzte Wohnsitz des Erblassers entscheidend. Wiederum andere – wie z.B. Frankreich – stellten für Immobilien auf das Recht des Ortes ab, wo diese sich befinden, für bewegliches Vermögen richtete sich das Erbrecht dagegen nach der Staatsangehörigkeit. Konkret bedeutete das: Wegen der national verschiedenen Kollisionsnormen fanden mitunter in einem Erbfall mehrere Erbrechtsordnungen Anwendung – und das auch noch mit unterschiedlichen Ergebnissen.

Seit 2015 kommt es auf gewöhnlichen Aufenthalt an
Um solch komplizierte Fälle zu vermeiden, hat die EU im Jahr 2012 eine Erbrechtsverordnung (Nr. 650/2012) verabschiedet. Nach ihr „unterliegt die gesamte Rechtsnachfolge von Todes wegen dem Recht des Staates, in dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat“. Diese Regelung gilt für alle Erbfälle, die nach dem 17. August 2015 eingetreten sind.

Ab wann gilt ein Aufenthalt im Ausland als „gewöhnlich“?
Findet das ausländische Erbrecht schon dann Anwendung, wenn der jobbedingte Auslandsaufenthalt nur auf ein Jahr angelegt ist? Und wie sieht es mit denjenigen aus, die regelmäßig zwischen zwei Ländern pendeln? Die Vorschrift selbst sagt dazu nichts. Anhaltspunkte ergeben sich nur aus der einleitenden Begründung zur Verordnung. Dort heißt es, das zuständige Gericht solle die Lebensumstände des Erblassers in den Jahren vor seinem Tod und im Zeitpunkt des Todes beurteilen. Dabei sollten vor allem die Dauer und die Regelmäßigkeit des Auslandsaufenthalts und die Gründe für diesen Berücksichtigung finden. Wer sich aus beruflichen oder wirtschaftlichen Gründen in einem anderen Staat aufhalte, aber noch eine enge und feste Bindung zu seinem Herkunftsstaat habe, der könne seinen „gewöhnlichen Aufenthalt“ unter Umständen immer noch dort haben. Wie die Vorschrift im Einzelfall auszulegen ist, wird also die Rechtsprechung zeigen müssen.

Im Testament das Erbrecht bestimmen
Kommt im Todesfall fremdes Erbrecht zur Anwendung, kann dies mitunter zu unliebsamen Überraschungen für die Angehörigen führen. So ist etwa das im deutschen Erbrecht geltende Pflichtteilsrecht einigen anderen Erbrechtsordnungen unbekannt. Auch die Beteiligung des Ehegatten am Erbe kann anders oder gar nicht geregelt sein. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen möchten, sollten Sie daher schon jetzt festlegen, dass im Todesfall das Recht des Staates gelten soll, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen. Dieses Wahlrecht sieht die Verordnung ausdrücklich vor. Besitzen Sie mehrere Staatsangehörigkeiten, können Sie das Recht eines dieser Staaten wählen. Ganz wichtig: Die Rechtswahl muss laut Verordnung zwingend in Testamentsform erfolgen! ARAG Experten empfehlen deshalb, sich bei einem Notar rechtzeitig beraten und gegebenenfalls ein Testament – oder einen Erbvertrag – aufsetzen zu lassen, in dem deutsches Erbrecht gewählt wird. Haben Sie bereits vor dem 17. August 2015 ein Testament errichtet, lassen Sie dieses auf seine Wirksamkeit im Hinblick auf die neuen Regelungen überprüfen.

Download des Textes:
https://www.arag.de/service/infos-und-news/rechtstipps-und-gerichtsurteile/sonstige/

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Erben, Vererben & Schenken aus steuerlicher Sicht – Was ist neu?

ERBEN, VERERBEN, SCHENKEN

“ DAS NEUE ERBSCHAFTSTEUERRECHT „

Wir laden alle Interessierten herzlich zum SK Steuer-Talk in unsere Kanzlei ein. Dieser Steuer-Talk ist der erste Teil unserer neuen Veranstaltungsreihe, bei der wir interessante Themen aus der Steuer- und Gesetz-Szene gemeinsam mit Ihnen erläutern und diskutieren möchten.

DAS PROGRAMM
Erben, Vererben und Schenken bedeuten auch das Risiko, Erbschaft- oder Schenkungsteuer zahlen zu müssen. Durch das neue Erbschaftsteuergesetz haben sich gegenüber der früheren Rechtslage diverse Änderungen ergeben. Diese Veränderungen werfen Fragen auf, die eine rechtssichere Nachfolge komplizieren können. Was bedeutet das konkret für die Praxis?

– Chancen und Risiken vom neuen Erbschaftsteuergesetz
– Vermögensweitergabe: Worauf Sie achten müssen!
– Die Bedeutung für Familienunternehmen.
– Wie werden Unternehmen bewertet?
– Begünstigtes Betriebsvermögen: Wie wird es definiert und ermittelt?
– Wie sieht die geforderte Verschonungsbedarfprüfung aus?

Wir werden Ihnen an Beispielen, allgemein und im Einzelnen, die Neuerungen darstellen. Ihre Fragen werden wir in der anschließenden Fragerunde beantworten. Zum Abschluss erwartet Sie ein gemütlicher Ausklang bei kleinen Snacks und Erfrischungen. Zur Vertiefung dieses Themas erhalten alle Teilnehmer/innen ein informatives Skript mit Übersichten zur aktuellen Rechtslage sowie Tipps und Informationen.

Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 26. Mai 2017. Leider ist die Zahl der Plätze begrenzt, so dass wir Ihre Zusagen nach Eingang berücksichtigen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre SK
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zur online Anmeldung
Standort: Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Strasse: Zeilweg 42
Ort: 60439 – Frankfurt am Main (Deutschland)
Beginn: 31.05.2017 17:30 Uhr
Eintritt: kostenlos
Buchungswebseite: https://www.sk-wpg.de/extras/0/

Die SK GmbH ist eine unabhängige, partnerschaftlich geführte Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft und berät mittelständische und international tätige Unternehmen, gemeinnützige Organisationen sowie Privatpersonen im Raum Frankfurt – darüber hinaus deutschlandweit über die Partner in der BPG Gruppe sowie international innerhalb des Beraternetzwerkes Leading Edge Alliance. Das Frankfurter Team aus Wirtschaftsprüfern, Steuerberatern und Rechtsanwälten berät in allen steuerlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtlichen Fragen und unterstützt seine Mandanten mit pass-genauen Lösungen.

Firmenkontakt
Prof. Dr. K. Schwantag – Dr. P. Kraushaar GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Ruth Glaeske
Zeilweg 42
60439 Frankfurt am Main
+49 (0) 69 97 12 31-0
+49 (0) 69 97 12 31-70
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Erbenermittlung: Milliarden auf nachrichtenlosen Konten ohne Erben

Erbenermittlung: Milliarden auf nachrichtenlosen Konten ohne Erben

Eine diesbezügliche Meldung des Spiegels im Frühjahr und die Pressemeldung des VDEE (Verband Deutscher Erbenermittler e.V.) zum Thema haben die deutschen Medien aufgeschreckt! Nun ist auch die Politik aufmerksam geworden. Zwei Landesminister Norbert Walter-Borjans in Nordrhein-Westfalen und Edith Sitzmann in Rheinland-Pfalz nehmen sich nun der Sache an.

Allerdings ist in den Medienberichten meist von „herrenlosen Konten“ die Rede. Herrenlos ist nach dem BGB eine bewegliche Sache, die niemals jemandem gehört hat oder bei der der frühere Eigentümer auf sein Eigentum verzichtet und den Besitz aufgegeben hat. Die Banken sprechen deshalb an dieser Stelle in der Regel von „Nachrichtenlosen Konten“. Denn diese Konten haben einen Berechtigten, nämlich den oder die Erben – das kümmert nur augenscheinlich niemanden!

Der VDEE fordert seit langem, im Sinne unserer Bürger sowohl ein Register für diese „vergessenen“ Konten einzurichten als auch die Erbenermittlungspflicht bundesweit gesetzlich zu verankern. Denn erst wenn wirklich kein Eigentümer gefunden werden kann, sollte das Vermögen der Allgemeinheit, d.h. dem Staat zustehen.

Zwar verbrieft das Grundgesetz das Erbrecht, jedoch greift dieses Abwehrrecht des Bürgers gegenüber dem Staat in der Praxis häufig nicht. Aus einigen Bundesländern sind etliche Fälle bekannt, bei denen das sogenannte Fiskalerbrecht schon nach wenigen Tagen festgestellt wurde. Es sollte daher auch in der Praxis zumindest versucht werden, die rechtmäßigen Erben zu finden.

Zum anderen ist auch das Mittel der Hinterlegung nicht zum Vorteil der rechtmäßigen Erben gestaltet. Wenn die Erben unbekannt sind, wird der Nachlass – wenn kein Fiskalerbrecht festgestellt wird – beim Amtsgericht für maximal 30 Jahre ohne jegliche Form der Bekanntmachung oder Veröffentlichung hinterlegt, bevor es endgültig an den Staat fällt. In der Praxis bleibt das Erbe also gerade mal 30 Jahre erhalten. Praktisch haben die Erben jedoch keine Chance, davon zu erfahren. Das gleicht einer Enteignung.

Wir als der Verband Deutscher Erbenermittler (VDEE) erneuern daher unsere Forderungen:

1. die Einführung einer einheitlichen Erbenermittlungspflicht in allen Bundesländern,
2. die Einführung eines zentralen Registers über nachrichtenlose Konten bei Banken und Versicherungen sowie
3. die Einrichtung eines zentralen Hinterlegungsregisters.

Der Verband wurde im Dezember 2010 in Berlin von neun Erbenermittlungsunternehmen aus dem gesamten Bundesgebiet gegründet. Ziel des Zusammenschlusses im VDEE ist es, die Wahrnehmung dieses Berufsstandes und das Ansehen in der Öffentlichkeit zu fördern und auf die hohe Qualität der Dienstleistungen, die auf fundierten fachlichen Kenntnissen basiert, hinzuweisen.

Der Verband informiert über die Berufsgruppe sowie die Standards und Gepflogenheiten seriöser Erbenermittlung und über die Abwicklung von Nachlassangelegenheiten. Der VDEE verfolgt das Ziel, die Arbeit seiner Mitglieder zu unterstützen und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit weiterzuentwickeln. Außerdem vertritt der VDEE die Interessen der Berufsgruppe nach außen, sowohl auf politischer Ebene als auch gegenüber behördlichen Einrichtungen, öffentlichen Stellen und Religionsgemeinschaften. Gleichzeitig soll der Verband Deutscher Erbenermittler auch als Anlaufstelle für Behörden, Institutionen, Rechtsanwälte, Notare, Rechtspfleger, Nachlasspfleger, Journalisten und Erbprätendenten dienen.

Ein weiteres Anliegen des VDEE ist die Stärkung des Berufsbildes der gewerblichen Erbenermittlung, eine gemeinsame Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Einhaltung eines verbindlichen Verhaltens- bzw. Ehrenkodex, die Förderung der Qualifikation und Weiterbildung seiner Mitglieder sowie der Austausch und die Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Erbenermittlervereinigungen.

Firmenkontakt
Verband Deutscher Erbenermittler e.V.
Sybille Wolf-Mohr
Templiner Straße 10
10119 Berlin
030 / 246 25 162
030 / 246 25 163
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Albrecht Basse
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Vererben: Nicht immer ganz einfach

ARAG Experten informieren über Testament, natürliche Erbfolge und Pflichtteile

Vererben: Nicht immer ganz einfach

In der Bundesrepublik sterben täglich rund 2.300 Menschen – einige von ihnen sehr plötzlich. Auch wenn sich die wenigsten gern mit ihrem eigenen Ableben auseinandersetzen, man sollte sich beizeiten überlegen, wem man sein Eigentum vermachen möchten und dies in Form eines Testaments festhalten. ARAG Experten erläutern, worauf man beim Thema Vererben achten sollte.

Gesetzliche Erbfolge
Die gesetzliche Erbfolge tritt ein, wenn ein Erblasser keinen letzten Willen hinterlassen hat. Das Gesetz unterteilt Erben in verschiedene Ordnungen. So sind Abkömmlinge wie Kinder oder Enkel in der Erbfolge als Erben 1. Ordnung zu betrachten, Eltern, Geschwister sowie Nichten und Neffen als Erben 2. Ordnung und Großeltern, Tanten, Onkel, Cousinen & Co. als Erben 3. Ordnung. Die weiter entfernten Verwandten erben aber nur, wenn es keine näheren mehr gibt. Existiert beispielsweise ein Kind, gehen die Geschwister leer aus. Nicht in dieser Linie aufgeführt ist der Ehepartner, da er ja nicht mit dem Verstorbenen verwandt ist. Für ihn gilt das sogenannte Ehegattenerbrecht. Sofern die Ehe besteht, erbt auch der Ehepartner. Allerdings ist er nicht, wie häufig vermutet, automatisch Alleinerbe. Gibt es noch Verwandte, wird anhand der Erbfolge ermittelt, welcher Anteil dem Ehepartner überhaupt zusteht. So kann bei Kinderlosen unter Umständen gar ein nicht einmal bekannter Neffe miterben. Um daraus resultierenden Ärger von vornherein zu vermeiden, ist das Abfassen eines Testaments durchaus empfehlenswert.

Pflichtteil
Existiert ein Testament, hebt dieses grundsätzlich die gesetzliche Erbfolge auf. Erben 1. Ordnung, Eltern oder Ehepartner jedoch komplett zu enterben, ist nicht ohne weiteres möglich. Diesem Personenkreis spricht der Gesetzgeber einen sogenannten Pflichtteil zu. Dieser entspricht der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Der Pflichtteil kann lediglich entzogen werden, wenn der Erblasser beispielsweise von der betreffenden Person körperlich attackiert worden ist. In einem solchen Fall muss der Grund eindeutig benannt werden. ARAG Experten raten, sich in einem solchen Fall bei der Testamentserstellung auf jeden Fall von einem Notar beraten zu lassen.

Ersatz-, Vor- und Nacherben
Wenn die als Alleinerbin eingesetzte Ehefrau vor ihrem Ehemann verstirbt, fällt das Erbe der gesetzlichen Erbfolge entsprechend doch wieder an die ungeliebte Tochter, die nur den Pflichtteil erhalten sollte. Um solchem Ungemach vorzubeugen, kann im Testament direkt ein Ersatzerbe benannt werden – beispielsweise eine gemeinnützige Organisation. Auch kann geregelt werden, in welcher Reihenfolge geerbt wird. „Zunächst erbt meine Ehefrau und nach ihrem Tod meine Tochter aus erster Ehe“: Ein solcher Passus klärt nicht nur, wer Vor- und Nacherbe ist, sondern beschränkt den Vorerben bereits in seinem Umgang mit dem Erbe. So kann die Frau nicht einfach Geld aus der Erbschaft verschenken oder Immobilien verkaufen, da diese noch der Tochter vererbt werden sollen.

Gültigkeit, Form und Aufbewahrung
Der aus der Küchenschublade gezogene Schmierzettel reicht theoretisch als gültiges Testament aus, sofern der Text komplett eigenhändig verfasst und erkennbar mit Vor- und Zunamen unterschrieben ist sowie auf ihm Verfassungsort und -datum vermerkt sind. Zudem muss der Verfasser mindestens 16 Jahre alt und im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten sein. So weit, so gut. Wer allerdings sicher gehen möchte, dass sein letzter Wille auch gefunden und dann auch befolgt wird, sollte ihn nicht in der Schublade aufheben. Die beste Aufbewahrungsmöglichkeit für ein Testament ist beim Nachlassgericht; als Quittung bekommt man dort den sogenannten Hinterlegungsschein.

Widerruf
Ein Testament kann jederzeit widerrufen werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, vernichtet man das Schriftstück am besten. Allerdings sollte dann ein neues aufgesetzt werden, ansonsten tritt die gesetzliche Erbfolge wieder in Kraft. Aber auch ein durchgestrichenes oder mit dem Wort „ungültig“ versehenes Testament verliert seine Wirksamkeit, sofern erkennbar ist, dass dies vom Erblasser durchgeführt wurde. Bei mehreren existierenden Testamenten ist das gültig, welches das jüngste Datum trägt.

Notar
Als Alternative zum eigenhändigen Testament kann ein zukünftiger Erblasser beim Notar ein sogenanntes öffentliches oder notarielles Testament erstellen. Dies ist besonders wichtig, wenn es um kompliziertere Vererbungsprozesse geht, da Formulierungen in Testamenten eindeutig sein müssen. Doch auch im Normalfall lohnt es sich, einen Fachmann zu konsultieren, raten die Experten der ARAG Versicherung. Der Notar berät nämlich in sämtlichen testamentarischen Angelegenheiten – auch in steuerlichen. Zudem führen eigenständig und unklar formulierte Testamente häufig zu Streitereien zwischen den Erben. Wer die anfallenden Kosten, die sich nach der Höhe des Erbes richten, sparen möchte, begeht vielleicht einen Denkfehler. Denn ein notariell erstelltes Testament kann den Erbschein ersetzen, den Erben andernfalls meist anfordern und ebenfalls bezahlen müssen. Somit ist ein öffentliches Testament nicht nur die sicherste Variante, sondern erspart den Nachkommen sowohl Kosten als auch Mühen.

Testamentsregister
Seit Anfang 2012 gibt es das Zentrale Testamentsregister. In das Testamentsregister werden Verwahrangaben zu sog. erbfolgerelevanten Urkunden aufgenommen. Das sind Testamente, Erbverträge und alle Urkunden mit Erklärungen, die die Erbfolge beeinflussen können, wie z.B. Erbverzichtsverträge. Das Register erfasst allerdings nur diejenigen Urkunden, die notariell beurkundet oder in amtliche Verwahrung genommen wurden. Privat verwahrte eigenhändige Testamente sind nicht registrierungspflichtig. Gespeichert werden auch nur die Angaben, die zum Auffinden der Urkunden erforderlich sind. Weder werden also die Urkunden als solche im Register hinterlegt noch wird deren Inhalt übermittelt.

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Pressemitteilungen

Europäischer Gerichtshof urteilt: Deutsches Erbschaftsteuergesetz muss erneut geändert werden

Düsseldorfer Beratungsgesellschaft ADKL erstreitet wichtiges Urteil: Bürger der Europäischen Union und aus Drittstaaten haben Anrecht auf den gleichen erbschaft- und schenkungsteuerlichen Freibetrag wie Deutsche.

Europäischer Gerichtshof urteilt: Deutsches Erbschaftsteuergesetz muss erneut geändert werden

EuGH urteilt: Deutsches Erbschaftsteuergesetz muss erneut geändert werden. (Bildquelle: Kurt F. Domnik / Pixelio.de)

Fast unbemerkt von deutschen Medien hat der Europäische Gerichtshof vor kurzem ein wichtiges Urteil gefällt: Das deutsche Erbschaftsteuerrecht verstößt auch in der zuletzt aktualisierten Form gegen das Gebot der Kapitalverkehrsfreiheit, wodurch EU-Bürger und Bürger aus Drittstaaten nicht mit deutschen Erben gleichgestellt werden. Der EuGH zwingt damit den deutschen Gesetzgeber zu einer erneuten Überarbeitung des Erbschaftsteuergesetzes: Ausländische Erben müssen den gleichen Freibetrag bei Erbschaft- und Schenkungsteuer haben wie Deutsche, ohne weitere Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

Erstritten wurde das Urteil in der Rechtssache C-479/14 „Hünnebeck“ von der Düsseldorfer Beratungsgesellschaft ADKL, wo man den Mangel der EU-Rechtskonformität des deutschen Gesetzes erkannt hatte. „Der Gesetzgeber hat vor Jahren die richterliche Bestätigung für einen Fehler bekommen, diesen aber auch in der letzten Erbschaftsteuerreform nicht korrigiert“, erklärt ADKL-Partner Marc Sarburg, Fachanwalt für Steuerrecht sowie Wirtschaftsprüfer und Steuerberater. „Da fragt man sich: Warum wird das nicht geändert?“

Sarburg vertritt in diesem Fall eine Mandantin, die in einen EU-Mitgliedsstaat umgesiedelt war, aber als Miteigentümerin eines Grundstücks in Deutschland ihren Anteil im Rahmen einer Schenkung auf ihre Kinder übergeben wollte. Das Finanzamt wollte zur Besteuerung die Option der „beschränkten Erbschaftsteuerpflicht“ heranziehen und nur einen persönlichen Freibetrag in Höhe von 2.000 Euro festsetzen. Dagegen liegt der Freibetrag für Schenkungen an die eigenen Kinder bei 400.000 Euro. Der Vorschlag des Amtes, die Option zur unbeschränkten Steuerpflicht zu nutzen, hätte jedoch weitere Nachteile und damit eine Schlechterstellung gegenüber einem Inländer bedeutet. „Dies konnte die Klägerin nicht in Kauf nehmen und widersetzte sich der Empfehlung des Finanzamtes“, erklärt Rechtsanwalt Sarburg. „Da Anträge und Einsprüche erfolglos blieben, mussten wir Klage einreichen.“

Das Finanzgericht Düsseldorf legte schließlich die Frage, ob das Optionsrecht des § 2 Abs. 3 ErbStG mit dem Unionsrecht vereinbar ist, dem Europäischen Gerichtshof zur Vorabentscheidung vor. Mit dem Urteil „Hünnebeck“ vom 8. Juni 2016 ist nun klar: Auch das geänderte Erbschaftsteuerrecht, in das die Option zur unbeschränkten Steuerpflicht erst vor fünf Jahren eingefügt wurde, verstößt gegen das Gebot der Kapitalverkehrsfreiheit (Art. 63 AEUV).

„Der deutsche Gesetzgeber wird daher erneut Änderungen am Erbschaftsteuergesetz vornehmen müssen“, fasst Marc Sarburg zusammen. „Nun liegt es am Finanzgericht Düsseldorf, das Verfahren unserer Klägerin zum Abschluss zu bringen – jedoch unter neuen, gerechten Voraussetzungen.“

ADKL ist ein multidisziplinäres Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und Niederlassungen in Dormagen, Langenfeld, Mönchengladbach und München. Mit 120 Mitarbeitern in Deutschland sowie über 250 internationalen Standorten ist ADKL als Gründungsmitglied über das Experten-Netzwerk msi Global Alliance weltweit vertreten und begleitet Unternehmen bei ihren internationalen Engagements.

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