Tag Archives: ERGO Versicherung

Pressemitteilungen

4 Herbst-Gefahren für Autofahrer – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Sicher fahren trotz rutschiger Straßen, Nebel und Dunkelheit

Spätestens seit der meteorologische Herbst begonnen hat, gehören Nebel, rutschige Straßen und schlechte Sichtverhältnisse für Autofahrer wieder zum Alltag. Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO, gibt Tipps für sicheres Fahren im Herbst.

Herbstlaub + Nässe + Glätte = Unfallgefahr

Laub, Nässe und Glätte, etwa durch Raureif, können im Herbst Autofahrten in Rutschpartien verwandeln. Auch der Bremsweg verlängert sich. Ein weiteres Problem: „Liegt Laub auf der Straße, können sich darunter Schlaglöcher oder andere Hindernisse verbergen“, warnt Frank Mauelshagen. Er empfiehlt daher, die Geschwindigkeit an die Straßenverhältnisse anzupassen und spätestens ab Oktober die Winterreifen aufzuziehen. Häufig liegen die bunten Herbstblätter nicht nur auf der Straße, sondern auch auf dem Auto. Autofahrer sollten dann vor der Fahrt den Belüftungsschacht vor der Frontscheibe überprüfen und gegebenenfalls das Laub entfernen. Denn wenn es das Fahrzeuggebläse verstopft, funktioniert die Belüftung des Innenraums nicht richtig. Die Folge: Scheiben beschlagen und der Fahrer hat eine schlechte Sicht.

Nebelige Aussichten

Auch Nebel bringt schlechte Sichtverhältnisse mit sich. Damit die Verkehrsteilnehmer trotzdem sicher unterwegs sein können, ist wichtig: „Langsames und vorausschauendes Fahren, eine ständige Bremsbereitschaft sowie die richtige Beleuchtung“, so der Kfz-Experte. Mauelshagen rät: „Reicht die Sicht weniger als 150 Meter, liegt die maximale Geschwindigkeit bei 100 km/h. Bei 100 Metern freier Sicht gilt Tempo 80 als Obergrenze.“ Zusätzlich sollten Autofahrer auf einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug achten. Die Faustregel lautet: „Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand“. Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist bei Nebel zudem das Abblendlicht Pflicht. Zwar schaltet es sich bei modernen Fahrzeugen abhängig von den Lichtverhältnissen häufig automatisch ein beziehungsweise aus. Doch oft erst recht spät. Daher der Rat des Experten: selbst von Tagfahr- auf Abblendlicht umschalten. Beträgt die Sichtweite weniger als 50 Meter, erlaubt es die StVO, Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfer einzuschalten. Der Fahrer muss sie aber umgehend wieder ausschalten, wenn die Sichtverhältnisse besser werden.

Vorsicht Wildwechsel!

Im Herbst fällt der Berufsverkehr hauptsächlich in die Dämmerungszeit – und damit in die Stunden mit vermehrtem Wildwechsel. Autofahrer sollten daher vor allem auf Straßen an Feldern und Wäldern die Fahrbahnränder im Blick behalten. Oft weisen Schilder auf Wildwechsel hin. „Grundsätzlich gilt dann: langsam fahren“, so der Kfz-Experte. Ein Tier ist meist nicht allein unterwegs. Oft folgen ihm weitere Artgenossen. „Sind bereits Tiere auf der Straße, sollten Autofahrer abblenden, hupen und vorsichtig bremsen.“ Lässt sich ein Wildunfall nicht mehr verhindern, rät Mauelshagen: „Lenkrad festhalten und nicht ausweichen.“ Denn ein Ausweichmanöver führt meist zu großen Schäden. Nach einem Unfall ist es wichtig, die Polizei zu informieren, die dann den Jagdpächter oder Wildhüter benachrichtigt.

Licht ins Herbstdunkel bringen

„Von dunkel bis dunkel“ – so lautet bei vielen Arbeitnehmern ab Herbst die Antwort auf die Frage nach ihren Arbeitszeiten. Daher empfiehlt Mauelshagen Autofahrern, frühzeitig die Beleuchtung ihres Fahrzeugs zu überprüfen. „Viele Autohäuser bieten im Oktober kostenlose Lichttests an. Wer in der Dämmerung fährt, sollte frühzeitig das Abblendlicht einschalten. Das Tagfahrlicht der Autos reicht schnell nicht mehr aus, um andere Verkehrsteilnehmer, vor allem auch Radfahrer und Fußgänger, gut zu erkennen.
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Über die ERGO Group AG
ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Wer haftet für Sturmschäden am Auto? – Verbraucherinformation der ERGO Group

Vom Winde verweht

Wenn der Herbst beginnt, hat er meist nicht nur bunte Blätter, sondern auch Stürme im Gepäck. Die gefährden neben Gebäuden vor allem auch Autos. Herumfliegende Gegenstände wie Dachziegel, Äste oder im schlimmsten Fall umgestürzte Bäume können an Fahrzeugen erhebliche Schäden anrichten. Welche Versicherung dann für den Schaden aufkommt, erläutern die Versicherungsexperten Frank Mauelshagen und Peter Schnitzler von ERGO.

Teilkasko oder Vollkasko?

Fegt ein Sturmtief über das Land, kommen neben Gebäuden meist auch Autos zu Schaden. Deren Besitzer sollten sich dann an ihre Versicherung wenden. Unter bestimmten Voraussetzungen greift die Teilkaskoversicherung. „Allerdings erst ab Windstärke acht, also ab einer Windgeschwindigkeit von mindestens 65 km/h“, so Frank Mauelshagen. Es kann sein, dass die Autobesitzer die Windstärke zum Zeitpunkt der Beschädigung belegen müssen. „Hier kann der Deutsche Wetterdienst helfen“, empfiehlt Mauelshagen. War Windstärke acht erreicht, springt die Teilkasko bei Schäden durch „unmittelbare Sturmeinwirkungen“ ein – beispielsweise durch herumfliegende Ziegel oder umgestürzte Bäume. „Dabei ist es unerheblich, ob die Schäden am geparkten Auto, am haltenden Auto oder während der Fahrt entstanden sind“, erläutert der Kfz-Experte. Anders sieht es aus, wenn ein Fahrer zum Beispiel gegen einen durch den Sturm entwurzelten Baum fährt, der schon länger auf der Straße liegt. Das gilt als Unfall. Dann trägt nur eine Vollkaskoversicherung den entstandenen Schaden. Wer keine Kaskoversicherung hat, geht bei Sturmschäden am Auto grundsätzlich leer aus. Ausnahme: Der Betroffene kann beweisen, dass ein anderer für den Schaden am Fahrzeug verantwortlich ist.

Wer ist der Schadensverursacher?

Nicht immer ist allein der Sturm für die Schäden verantwortlich. Denn Haus- und Grundstücksbesitzer sind im Rahmen ihrer Verkehrssicherungspflicht dazu verpflichtet, den Zustand der Bäume auf ihrem Besitz sowie Dachziegel oder Mauerteile regelmäßig zu kontrollieren. Tun sie das nicht, müssen sie gegebenenfalls haften, wenn herabfallende Äste oder lockere Ziegel Schäden an parkenden Autos verursachen – denn dann handeln sie fahrlässig. „Mit einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung ist dieses finanzielle Risiko aber aus der Welt“, beruhigt Peter Schnitzler. Sind Firmen oder Städte beziehungsweise Gemeinden für Gebäude, Parks, Baustellen oder Aufbauten verantwortlich, dann liegt auch die entsprechende Haftung bei ihnen: Baufirmen, die ihre Gerüste nicht ausreichend absichern, oder Werbeunternehmen, deren schlecht montierte Plakatwände auf ein geparktes Auto stürzen, müssen für einen entstandenen Schaden geradestehen. Umgekehrt gilt: Ist ein Schadensverursacher seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen, haftet er auch nicht. Stürzt zum Beispiel ein Verkehrsschild, das sauber verankert war, auf ein Auto, muss die Stadt oder Gemeinde keinen Schadenersatz leisten. Die Beweislast trägt im Regelfall übrigens der Geschädigte.

Sturmschäden bei der Versicherung melden

Wer an seinem Auto einen Sturmschaden feststellt, sollte sich umgehend an seinen Versicherer wenden. Das gilt vor allem, wenn ein anderer den Schaden zu verantworten hat. Hilfreich ist es, direkt am Unfallort Beweise zu sichern – am besten mit Fotos und Zeugen. In der Regel schickt die Versicherung einen Gutachter, der sich den Schaden ansieht. Wichtig: Beschädigte Gegenstände wie einen abgerissenen Seitenspiegel nie ohne Zustimmung des Versicherers entsorgen! Und bevor der Betroffene sein Auto in die Kfz-Werkstatt bringt, sollte er die Einschätzung des Gutachters abwarten.

Autofahren während eines Sturms?

Für jeden Sturm gilt: Wenn nicht unbedingt notwendig, dann besser auf das Auto verzichten. Ansonsten empfiehlt Mauelshagen, möglichst langsam zu fahren, um eine bessere Bodenhaftung gegen seitliche Sturmböen zu haben und auf heftige Seitenwinde gefasst zu sein. Das gilt insbesondere auf Brücken, in Waldschneisen und wenn Autofahrer beim Überholen von Lastwagen oder Bussen aus deren Windschatten herausfahren. Wichtig: „Überholen nur mit besonders großem Seitenabstand!“, rät der ERGO Experte. „Denn plötzliche Seitenwindböen können selbst Schwerfahrzeuge wie Busse um mehr als einen Meter versetzen.“ Erfasst eine Windböe das eigene Fahrzeug, hilft nur kontrolliertes Gegenlenken, um in der Spur zu bleiben.

Schon vorher wissen, wann’s stürmt: Unwetter-Warnservice von ERGO

Um immer rechtzeitig vor Stürmen – und auch anderen unangenehmen Überraschungen wie zum Beispiel starken Gewittern – gewarnt zu sein, bietet ERGO allen Verbrauchern einen Frühwarn-Dienst: Der kostenlose Unwetter-Warnservice von ERGO informiert rechtzeitig per SMS über drohende Wetterstürze und aufziehende Gewitterfronten.
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ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. Unter dem Dach der Gruppe agieren mit der ERGO Deutschland AG, ERGO International AG, ERGO Digital Ventures AG und ERGO Technology & Services Management vier separate Einheiten, in denen jeweils das deutsche, internationale, Direkt- und Digitalgeschäft sowie die globale Steuerung von IT und Technologie-Dienstleistungen zusammengefasst sind. 40.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe. 2018 nahm ERGO 19 Milliarden Euro an Gesamtbeiträgen ein und erbrachte für ihre Kunden Brutto-Versicherungsleistungen in Höhe von 15 Milliarden Euro. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
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Sicherheit in Badeseen und Flüssen – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Tipps für eine sichere Abkühlung im kalten Nass

Wer bei sommerlichen Temperaturen Abkühlung sucht, findet sie in Schwimmbädern, aber auch an Badeseen und Flüssen sowie an der Nord- und Ostsee. Wobei gerade das Schwimmen in natürlichen Gewässern einige Gefahren mit sich bringt: Wie die aktuellen Zahlen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zeigen, gibt es zwar im Vergleich zum Vorjahr weniger Badeunfälle – die meisten davon ereignen sich jedoch an ungesicherten Badestellen. Umso wichtiger ist es, beim Baden ein paar Vorsichtsmaßnahmen zu beachten. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Tipps für sicheren Badespaß außerhalb der Freibäder.

Auf bewachte Badestellen achten

Generell ist es ratsam, zum Baden ein überwachtes Gewässer aufzusuchen. Wasserwacht oder Rettungsschwimmer sollten vor Ort sein, damit bei einem Notfall schnelle Hilfe möglich ist. Laut Dimitar Gouberkov außerdem wichtig: „Unbedingt die Hinweis-, Verbots- oder Warnschilder beachten. Er ergänzt: „Niemals schwimmen gehen, wenn beispielsweise wegen starker Strömungen ein Badeverbot herrscht!“ Zudem empfiehlt der Experte, nur ausgewiesene Badebereiche zu nutzen. An anderen Stellen können möglicherweise ein schlammiger Untergrund, Schlingpflanzen unter Wasser oder Strömungen gefährlich werden. Die DLRG informiert mit ihrer App über bewachte Strände in Deutschland. Die sind an Flüssen allerdings selten. Dabei sind gerade die Strömungen in fließenden Gewässern besonders tückisch – selbst bei Niedrigwasser. Wer dennoch Abkühlung in einem Fluss sucht, sollte sich immer in der Nähe des Ufers aufhalten, am besten in durch Buhnen geschützten Buchten. Breite Flüsse mit gewerblichem Schiffsverkehr sind zum Schwimmen gar nicht geeignet, hier ist nur maximal hüfttiefes Abkühlen empfehlenswert. Zudem rät der Unfallexperte, Brücken zu meiden, denn an deren Pfeilern bilden sich oft starke Strudel. Wer von einer Strömung mitgerissen wird, sollte mit ihr, nicht gegen sie schwimmen und so versuchen, das Ufer zu erreichen.

Lieber langsam abkühlen als kopfüber ins kalte Nass

Ob Schwimmer oder Nichtschwimmer, Badesee, Meer oder Fluss: Häufig sind Leichtsinn, Missachtung der Baderegeln oder Selbstüberschätzung Ursachen für Badeunfälle. Auch der Kreislauf kann Probleme bereiten. Um ihn zu schonen, ist es wichtig, langsam ins Wasser zu gehen. Friert der Badende im Wasser, sollte er sich am Ufer oder Beckenrand aufwärmen. „Denn ein unterkühlter Körper kann Desorientierung, Müdigkeit oder sogar Kreislaufversagen zur Folge haben“, so Dimitar Gouberkov. Für gute Schwimmer gilt: Während des Schwimmens die Entfernung zum Ufer im Blick behalten! Denn für den Rückweg müssen noch genügend Kraftreserven vorhanden sein. Von Motor- oder Segelbooten möglichst großen Abstand halten, um Unfälle zu vermeiden. Außerdem: Schwingt das Wetter plötzlich um und ziehen Gewitterwolken auf, umgehend das Gewässer verlassen. Da Wasser den elektrischen Strom gut leitet, trifft ein Blitzeinschlag einen weit entfernten Schwimmer ebenso stark, als hätte ihn der Blitz direkt getroffen.

Den Nachwuchs immer im Blick behalten!

Ganz wichtig: Kinder sollten schwimmen lernen. Und selbst wenn sie dann das Seepferdchen oder ein anderes Schwimmabzeichen haben, sollten sie nie unbeaufsichtigt ins Wasser gehen. Der Unfallexperte von ERGO empfiehlt, sich zunächst gemeinsam mit dem Nachwuchs am Ufer zu orientieren, das Wasser zu erkunden und die Tiefe zu überprüfen – damit „Wasserbomben“ nicht zu Verletzungen für den Springenden und andere Badegäste führen. Denn vom Ufer aus ist die Tiefe natürlicher Gewässer oft schwer einzuschätzen. Für Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren kann bereits ein seichtes Gewässer gefährlich sein: Fallen sie rein, fehlt ihnen die Orientierung, um alleine wieder aufzustehen. Und selbst bei älteren Kindern, die mit Wasser vertraut sind, reicht die Kraft meist nur für kurze Strecken. Am besten ist es, wenn jemand nebenher schwimmt – denn wenn Kinder etwa Wasser schlucken, sind sie möglicherweise überfordert und geraten schlimmstenfalls in Panik. Das gilt auch, wenn sie Schwimmflügel oder -gürtel tragen. Gummitiere oder Luftmatratzen sind als Hilfsmittel weniger geeignet: „Im Eifer des Gefechts können sie den Kindern aus den Händen rutschen und außer Reichweite geraten oder sie treiben damit ins tiefere Wasser ab“, erklärt Gouberkov und rät Eltern, immer in Sicht- und Rufkontakt mit dem Nachwuchs zu bleiben.

Die wichtigsten Baderegeln auf einen Blick

– Nur wer sich wohlfühlt, sollte ins Wasser gehen.
– Nie mit vollem oder ganz leerem Magen ins Wasser gehen.
– Vorher abduschen und den Körper an das kühle Nass gewöhnen, um den Kreislauf zu schonen.
– Nichtschwimmer sollten maximal bis zum Bauch ins Wasser.
– Nur um Hilfe rufen, wenn auch wirklich Hilfe notwendig ist.
– Sich selbst und die eigenen Kräfte nicht überschätzen.
– Nicht an Stellen baden, wo Boote und Schiffe fahren.
– Bei Gewitter das Wasser verlassen und in einem möglichst festen Gebäude Schutz suchen.
– Aufblasbare Schwimmhilfen wie Luftmatratzen oder Schwimmflügel bieten keine ausreichende Sicherheit.
– Nur ins Wasser springen, wenn es tief genug und frei ist.
– Eltern sollten immer in Sicht- und Rufkontakt mit dem Nachwuchs bleiben.
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Schutz vor Starkregen, Blitz & Co. – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Abgesichert gegen Gewitterschäden?

Die Unwetterserie rund um Pfingsten 2019 machte deutlich: Viele Hausbesitzer sind nur unzureichend abgesichert. Mehr als jedes zweite beschädigte Haus war nicht gegen Starkregen und Hochwasser versichert. Worauf beim Versicherungsschutz zu achten ist und welche Vorsichtsmaßnahmen Schäden verhindern können, weiß Peter Schnitzler, Versicherungsexperte von ERGO.

Gewitter und ihre Folgen

Schwere Sommergewitter haben meist Blitz, Starkregen, Sturm und manchmal auch Hagel im Gepäck. Die häufigsten Folgen: vollgelaufene Keller, kaputte Dächer, zersplitterte Fenster und beschädigte Fassaden. Die Beseitigung solcher Schäden kann teuer werden. Daher zahlt sich ein umfassender Versicherungsschutz aus – der vor allem auch „Weitere Naturgefahren“ einschließen sollte.

Was ist beim Versicherungsschutz zu beachten?

Da im Schadenfall meist sowohl Gebäude als auch Hausrat betroffen sind, gehören die Wohngebäude- und die Hausratversicherung zu den wichtigsten Versicherungen für Haus- und Wohnungsbesitzer. „Die Wohngebäudeversicherung greift bei Schäden am Gebäude durch Sturm, Hagel und Feuer, etwa wenn ein Blitz einschlägt oder ein Sturm Dachziegel vom Haus reißt. Schäden am Inventar, beispielsweise Brandschäden an Möbeln, übernimmt die Hausratversicherung“, so Peter Schnitzler. Mit Blick auf die vermehrten schweren Unwetter empfiehlt der Experte dringend, in beide Versicherungspolicen „Weitere Naturgefahren“, auch „Elementarschäden“ genannt, einzuschließen. „Denn nur dann übernehmen Wohngebäude- und Hausratversicherung Schäden durch Starkregen oder Hochwasser“, betont Schnitzler. Auch Überspannungsschäden an elektrischen Geräten wie Fernseher oder Waschmaschine durch einen Blitzeinschlag sollten über einen zusätzlichen Baustein zur Hausratversicherung abgesichert sein. Überspannungsschäden an fest verbauten elektrischen Installationen, beispielsweise der Heizungsanlage, können über die Wohngebäudeversicherung zusätzlich versichert werden. Der ERGO Experte empfiehlt jedem Versicherten, von Zeit zu Zeit seine Policen zu überprüfen. Denn: „Vor allem Versicherungsverträge, die bereits zehn oder 20 Jahre bestehen, können Lücken aufweisen und sollten auf den neuesten Stand gebracht werden.“

Ein Gewitter zieht auf: Vorsichtsmaßnahmen, um Schäden zu vermeiden
Sind Gewitter angekündigt, empfiehlt Peter Schnitzler folgende Maßnahmen:

– Elektrogeräte vom Netz nehmen – und zwar nicht nur die Stromstecker ziehen, sondern auch Antennen-, Internet- und Telefonkabel. Wer auf Nummer sicher gehen will, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um.
– Fenster und Türen fest verschließen, vor allem im Keller und im Dachgeschoss.
– Wenn möglich, im Keller den Boden frei räumen. Tipp: Waschmaschine oder andere elektrische Geräte auf eine Plastik-Palette stellen.
– Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen.
– Bewegliche Gegenstände auf Balkon und Terrasse befestigen oder in sichere Räume bringen.
– Auto in Garage oder Carport stellen.
– Taschenlampe für den Fall eines Stromausfalls bereithalten.
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Wie Kinder sicher zur Schule kommen – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Auf dem Weg zum Ernst des Lebens

Bald geht es los: Viele ABC-Schützen fiebern dem ersten Schultag entgegen. Meistern sie den Schulweg alleine, kann das bereits ab der 1. Klasse ihre Entwicklung und ihr Selbstbewusstsein fördern. Dafür ist natürlich eine ausführliche Vorbereitung Voraussetzung. Welche Verhaltensregeln Eltern ihren Sprösslingen mit auf den Weg geben sollten und wie die Kinder im Fall der Fälle abgesichert sind, weiß Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO.

Schulweg gemeinsam planen

Nicht nur für die Kinder selbst, auch für Eltern ist die Einschulung ein großer Schritt. In den ersten Wochen werden viele Mütter oder Väter ihre Kinder noch begleiten, irgendwann können die meisten den Schulweg aber alleine meistern. „Damit dann nichts passiert, sollten Eltern ihre Kinder frühzeitig daran gewöhnen, sich im Straßenverkehr zu bewegen“, rät Dimitar Gouberkov. „Sie verstehen meist schnell, worauf sie achten müssen.“ Um den Schulweg möglichst sicher zu gestalten, sollten Eltern ihn vorab planen. Dabei helfen sogenannte Schulwegpläne, die sichere Wege zu Schulen aufzeigen und auf Gefahrenstellen hinweisen. Diese speziellen Stadtpläne erarbeiten meist Eltern, Polizei sowie Fach- und Verkehrsbehörden gemeinsam. Sie sind auf der Website der jeweiligen Stadt, Gemeinde oder in der Schule zu finden. Häufig ist der sicherste Weg nicht der schnellste. Auch wenn die Abkürzung noch so verlockend ist: „Eltern sollten möglichst viele gesicherte Übergänge wie Ampeln, Fußgängerbrücken und Zebrastreifen einbauen sowie viel befahrene und unübersichtliche Kreuzungen vermeiden“, rät der ERGO Experte. Am besten lernen die Kleinen, wo Gefahren lauern, wenn sie von Anfang an bei der Planung dabei sind. Steht der Schulweg, am besten mehrmals mit dem Kind abgehen. „Lassen sich Eltern auch mal von den Kindern „führen“, kann der Nachwuchs das Gelernte gleich anwenden und damit vertiefen“, so Gouberkov. Übrigens: Gehören Bus oder Bahn zum Schulweg, sollten Eltern auch dies besprechen und üben.

Mit Vorsicht sicher durch den Straßenverkehr

Die Basis für einen sicheren Schulweg ist das Wissen über Verkehrsregeln und Verkehrszeichen. „Mit Eselsbrücken und Merksätzen wie „Bei Rot bleibe stehen, bei Grün darfst du gehen“, merken sich Kinder die wichtigsten Grundregeln einfacher und verinnerlichen sie schneller“, so der Unfallexperte. Wichtig ist auch, dass Eltern viel Zeit für den Schulweg einplanen. Denn Zeitdruck führt schnell zu Unachtsamkeit – das Unfallrisiko steigt. Bestreiten die Kinder gemeinsam mit Mitschülern den Weg, erhöht das die Sicherheit. Bei der Planung des gemeinsamen Schulwegs können organisierte Laufgemeinschaften wie der Laufbus unterstützen. Dabei schließen sich die Kinder an zentralen Treffpunkten der Gruppe an. Das Besondere: Um den Kindern Sicherheit zu geben, wird der Laufbus in der ersten Zeit von ein oder zwei Erwachsenen begleitet. Vor allem im Herbst und Winter sowie an Tagen mit schlechter Sicht sollten Eltern zusätzlich darauf achten, dass die Kleinen helle Kleidung und Reflektoren – häufig bereits am Schulranzen – tragen. So sehen andere Verkehrsteilnehmer sie besser. Grundsätzlich ist es wichtig, viel zu erklären: „Dazu gehört beispielsweise auch, trotz Ampel oder Zebrastreifen immer vorsichtig zu sein und sich keine Erwachsenen oder Kinder zum Vorbild nehmen, die bei Rot gehen“, so Dimitar Gouberkov.

Hin und zurück richtig abgesichert

Grundsätzlich sind Kinder auf dem Weg in die Schule und zurück über die gesetzliche Unfallversicherung versichert. Wie der Nachwuchs den Schulweg bestreitet, spielt dabei keine Rolle. Wichtig zu wissen: „Es ist nur der direkte beziehungsweise der sichere Schulweg – den die Eltern mit ihren Kindern geübt haben – versichert“, weiß der ERGO Experte. Machen die Kinder einen Abstecher zu einem Freund oder gehen anschließend direkt zum Fußballtraining, erlischt der Versicherungsschutz. Aber: Übersieht ein Kind seine Bushaltestelle und verletzt sich anschließend beim nach Hause laufen, springt die gesetzliche Unfallversicherung ein. Denn das Bundessozialgericht befand, dass es alterstypisch für ein Kind sei, die Haltestelle zu verpassen, und beurteilte einen Unfall, der daraufhin stattfand, als Wegeunfall (Az. B 2 U 29/06 R). Auch wenn Eltern auf dem Weg zur Arbeit einen Umweg machen, um ihre Kinder zur Schule zu bringen, gilt der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Beim kurzen Umweg über den Eisladen aber schon wieder nicht. Um auf Nummer sicher zu gehen, können Eltern für ihren Nachwuchs eine private Unfallversicherung abschließen.
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Streit und Unfälle bei der Obsternte vermeiden – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Group

Kirschen aus Nachbars Garten

Der Sommer ist für viele Hobbygärtner die schönste Zeit des Jahres: Der Kirschbaum im Garten trägt saftige Früchte, wenige Wochen später sind die Pflaumen-, Birn- und Apfelbäumen reif für die Ernte. Doch das Obst im Garten kann auch schnell Anlass für einen Nachbarschaftsstreit sein. Michaela Rassat, Juristin der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice), erläutert, wem Überhang und Fallobst gehören. Dimitar Gouberkov, Unfallexperte von ERGO, gibt Tipps für die sichere Obsternte und erklärt, wie sich Hobbygärtner beispielsweise gegen die Folgen eines Leitersturzes absichern können.

Kleinkrieg am Gartenzaun

Jeder dritte Deutsche hat schon mal Streit mit seinen Nachbarn gehabt. Neben Lärm, Grillgeruch, Haustieren oder spielenden Kindern sind auch immer wieder Äste, die über die Grundstücksgrenze hinausragen, Anlass für Ärger. Denn der Überhang kann nicht nur einen unerwünschten Schatten in Nachbars Garten werfen. Häufig entfacht auch das daran wachsende Obst Streitereien. Aus juristischer Sicht sieht die Lage so aus: „Überhängende Äste müssen Nachbarn tolerieren, solange der Wuchs die Benutzung des Grundstücks nicht erheblich beeinträchtigt“, so Michaela Rassat. Das bedeutet jedoch nicht, dass sie das daran wachsende Obst auch ernten dürfen: „Der Ertrag gehört grundsätzlich dem Eigentümer des Grundstücks, auf dem der Baum gepflanzt ist.“ Mit einem speziellen Obstpflücker darf er die überhängenden Zweige abernten. „Wenn er hingegen das Grundstück des Nachbarn betreten muss, um die Früchte zu erreichen, benötigt er dessen Einwilligung“, erklärt die D.A.S. Expertin.

Fallobst – meins oder deins?

Anders ist die Situation, wenn die Früchte vom Baum gefallen sind – dann gehen sie in das Eigentum des Nachbarn über (§ 911 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)). Das gilt auch dann, wenn der Baumbesitzer die Zweige schüttelt, damit das Obst herabfällt. „Umgekehrt ist es dem Nachbarn nicht erlaubt, selbst durch Schütteln „nachzuhelfen“, um an die Früchte zu gelangen“, weiß Rassat. Wem das Fallobst des Nachbarn ein Dorn im Auge ist, kann unter Umständen dagegen vorgehen – aber nur, wenn es sein Grundstück maßgeblich beeinträchtigt. Bildet sich beispielsweise starker Fäulnisgeruch oder ziehen die Früchte zahlreiche Wespen an, kann er die Beseitigung des Fallobstes durch den Baumeigentümer verlangen. Besondere Regeln gelten übrigens, wenn ein Baum direkt auf der Grundstücksgrenze wächst. In diesem Fall gehört nämlich das Obst – nicht nur das Fallobst – beiden Nachbarn je zur Hälfte. Rassat rät generell zur gegenseitigen Nachsicht: „Viele Konflikte lassen sich vermeiden, wenn Nachbarn miteinander sprechen und gemeinsam eine Lösung finden. Vielleicht freut sich der Nachbar über einen Teil der Ernte, den der Baumbesitzer selbst gar nicht verwerten könnte.“

Nur nicht runterfallen

Wer hoch hinaus muss, kann auch tief fallen: Viele unterschätzen das Risiko, bei der Obsternte von Leitern oder Ästen zu stürzen. Durch einfache Sicherheitsvorkehrungen lässt sich das Verletzungsrisiko aber erheblich minimieren. „Wer seinen Garten neu anlegt, sollte zu sogenannten Spindelbüschen greifen“, rät Dimitar Gouberkov. „Im Gegensatz zu hochstämmigen Bäumen erreichen Obstspindeln lediglich eine Höhe von maximal zwei bis drei Metern. Wer sie aberntet, braucht in der Regel keine Leiter.“ Bei altem Baumbestand sieht das häufig anders aus. Hier hilft ein Obstpflücker – ein langstieliges Gerät zum Ernten hoch wachsender Äpfel oder Birnen. Eine praktische Steighilfe für kleinere Bäume ist der sogenannte Pflückschlitten mit einer Höhe von etwa 60 bis 70 Zentimetern und zwei Trittstufen. „Ist eine Leiter unbedingt notwendig, beispielsweise bei größeren Kirsch- oder Pflaumenbäumen, sollten Hobbygärtner ein Alu-Modell mit ummantelten Plastikfüßen oder – je nach Untergrund – mit Spitzen aus Metall wählen“, erklärt Gouberkov. Einen sicheren Halt garantieren diese Erdspitzen, wenn sie mindestens sieben Zentimeter lang sind und fest im Boden stecken. Aber Vorsicht: Sie sollten nicht im eigenen Fuß landen. „Wichtig ist außerdem, dass die Leiter am Kopfende mit einem Zurrgurt fixiert ist und rutschsicher auf einem stabilen, gesunden Ast aufliegt“, betont der Unfallexperte. Damit die Leiter stabil steht, sollte der Gärtner am Fußende der Leiter auf einen Anlegewinkel von 70 Grad achten. Bei einer Stehleiter gilt es zu prüfen, ob die Spreizsicherung gespannt ist. „Wer auf einer Leiter steht, sollte sich nicht zu weit zur Seite beugen, Äste mit Kraft heranziehen oder über die viertletzte Sprosse hinaus steigen“, rät der Experte von ERGO. Wichtig ist außerdem rutschfestes Schuhwerk. „Darüber hinaus ist der Einsatz einer Pflücktasche empfehlenswert. So kann der Gärtner mit einer Hand ernten und sich gleichzeitig mit der anderen Hand festhalten.“

Absicherung für den Ernstfall

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Wer sich vorausschauend verhält und leichtsinnige Aktionen bei der Ernte bewusst meidet, kann sein Unfallrisiko deutlich senken. Doch auch bei hohen Sicherheitsvorkehrungen sind Unfälle nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Gartenarbeit gilt als Freizeitaktivität, weshalb der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung bei einem Sturz von der Leiter nicht greift. Die Krankenversicherung trägt zwar die Kosten für die medizinische Versorgung, mögliche Folgeschäden deckt sie jedoch nicht ab. Nur eine private Unfallversicherung fängt die Kosten für längere Therapien, dauerhafte Pflege oder gar den behindertengerechten Umbau des Wohnraums auf. Daneben entlastet die private Unfallversicherung mit Hilfe- und Rehaleistungen. Es gibt sogar Tarife, die die wöchentliche Gartenpflege übernehmen.
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Frauen und Altersvorsorge: keine Angst vor Aktien – Tipp der Woche der ERGO Versicherung

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Der ERGO Risiko-Report 2018 hat gezeigt: Gerade Frauen schrecken davor zurück, mit Aktien für das Alter vorzusorgen. Nur zehn Prozent präferieren diese Möglichkeit – im Gegensatz zu 37 Prozent der befragten Männer. Neben dem Sicherheitsbedürfnis könnte ein Grund dafür die mangelnde Bereitschaft oder Zeit sein, sich mit dem Kapitalmarkt zu beschäftigen. Allerdings ist es für Anlegerinnen gar nicht notwendig, selbst die Aktienkurse zu verfolgen, um von den Renditechancen an der Börse zu profitieren. Das können erfahrene Fondsmanager übernehmen, die beispielsweise in einem Investmentfonds das Geld mehrerer Anleger bündeln, verwalten und die Allokation laufend an die aktuelle Marktlage anpassen. Neben reinen Aktienfonds gibt es Mischfonds, die das Kapital auch in Anlageklassen wie Anleihen, Immobilien oder Rohstoffe investieren. Je breiter das Portfolio, desto besser können starke Werte vorübergehende Schwächen anderer Werte ausgleichen. Wer monatlich etwas für später zurücklegen möchte, ist mit einem Fondssparplan gut bedient. Bei einigen Sparplänen können Interessierte bereits ab einer monatlichen Einzahlung von 25 Euro einsteigen. Ändern sich die privaten Umstände, können Anlegerinnen ihre Einzahlungen erhöhen, wieder reduzieren oder sogar aussetzen.
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Holländischer Griff: Wie Autofahrer Radler schützen können – Tipp der Woche der ERGO Versicherung

Experten der ERGO Group informieren

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:

Geht der Winter zu Ende, bevölkern wieder mehr und mehr Fahrradfahrer die Straßen. Das heißt für Autofahrer: Rücksicht nehmen. Vor allem beim Aussteigen. Denn dabei passieren die meisten Unfälle zwischen Autos und Fahrrädern. Der „holländische Griff“ kann einen Zusammenstoß verhindern. Dabei öffnen alle Autoinsassen ihre jeweilige Tür nicht mit der Hand, die dem Griff am nächsten ist – sondern mit der anderen, weiter entfernten Hand. Der Effekt: Kopf und Körper drehen sich nach hinten und durch diesen Schulterblick rückt die Verkehrslage im toten Winkel ins Sichtfeld. Vor allem im Stadtverkehr kann der holländische Griff Unfälle vermeiden. Hier führen viele Fahrradwege direkt an Parkplätzen oder Seitenstreifen vorbei und ein Zusammenstoß eines Radfahrers mit einer sich öffnenden Autotür ist keine Seltenheit. In den Niederlanden lernen Anfänger diesen Trick bereits in der Fahrschule, daher auch der Name. Deutsche Initiativen, wie „Rücksicht mit Rückblick“, appellieren auch hierzulande an ein aufmerksames und sicheres Miteinander im Straßenverkehr.
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Vorbereiten auf die Schneeschmelze – Saisonale Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Auf den Schnee folgt das Hochwasser

Schnee gab es in den letzten Wochen reichlich. Wenn die Temperaturen wieder steigen, schmilzt die weiße Pracht – und setzt enorme Mengen Wasser frei. Damit steigt vielerorts die Gefahr von Überschwemmungen durch ausufernde Gewässer. Tipps für Hausbesitzer zum Schutz vor witterungsbedingten Hochwasserschäden gibt ERGO Versicherungsexperte Peter Schnitzler.

Ist im Wetterbericht von „Schneeschmelze“ die Rede, sollten nicht nur die Anwohner besonders gefährdeter Hochwassergebiete, wie beispielsweise an Rhein, Elbe oder Donau, aufhorchen: Auch der kleine, beschaulich plätschernde Bach hinterm Haus kann sich bei entsprechender Wetterlage rasch in einen reißenden Strom verwandeln. „Dann gehen im schlimmsten Fall das Eigenheim samt Hab und Gut sprichwörtlich den Bach runter“, bestätigt Peter Schnitzler. „Deshalb sollten alle Hausbesitzer frühzeitig Maßnahmen ergreifen, um ihre Immobilie gegen Hochwasser und mögliche Schäden abzusichern.“

Regelmäßiger Versicherungscheck
Und mit frühzeitig ist gemeint: Bereits bei Abschluss der Wohngebäude- und Hausratversicherung sollten die Versicherungsnehmer darauf achten, dass „Weitere Naturgefahren“ enthalten sind. „Nur dann sind Schäden durch Überschwemmungen abgesichert“, so der Versicherungsexperte und ergänzt: „Diese sogenannte Naturgefahrenversicherung greift neben Überschwemmungen auch bei Starkregen und Rückstau, außerdem bei Erdbeben, Erdsenkung, Erdrutsch und Schneedruck.“ Hausbesitzer sollten außerdem auf eine ausreichende Versicherungssumme achten. Sonst bleiben sie womöglich auf anteiligen Kosten sitzen. Daher der Tipp von Peter Schnitzler: „In regelmäßigen Abständen den Versicherungsschutz überprüfen und gegebenenfalls anpassen.“

Immer informiert sein
Steht dann beispielsweise eine Schneeschmelze an, ist die Frage: Treten Gewässer über die Ufer oder nicht? Wer ist betroffen? Um die mögliche Gefahr von Überschwemmungen besser einschätzen zu können, ist es wichtig, immer über die aktuelle Lage informiert zu sein. Allerdings ist es oft schwierig, lokale Überschwemmungen genau vorherzusagen. Daher sollten Hausbesitzer die amtlichen Wetterwarnungen verfolgen. Gute Informationsquellen sind der lokale Rundfunk sowie beispielsweise das Internetportal www.hochwasserzentralen.de. Zudem bietet die amtliche Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App “ Mein Pegel“ für zahlreiche Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen Angaben zu aktuellen Pegelständen.

Maßnahmen zum Schutz vor der Flut
Besteht Überschwemmungsgefahr, empfiehlt es sich, Vorbereitungen für den Ernstfall zu treffen: Überfluten Wassermassen die Kanalisation, schützen mit Folie umwickelte Sandsäcke, wasserfeste Schalbretter und Sperrholzplatten das eigene Haus. Schutz bieten auch technische Maßnahmen wie mobile Barrieresysteme für Türen oder Fensterklappen. Dies hilft vor allem in hochwassergefährdeten Gebieten. Ebenfalls ratsam: Regelmäßig die Rückstausicherungen der Abwasserrohre des Gebäudes von einem Fachmann überprüfen lassen. „Sind diese Sicherungen undicht oder funktionieren nicht richtig, kann Abwasser ins Gebäude eindringen“, so Schnitzler. Kündigt sich Hochwasser an, sollten Bewohner bewegliche und wertvolle Gegenstände wie Möbel, Fernseher oder andere elektronische Geräte aus den gefährdeten Räumen auslagern. „Wichtig ist auch, alle elektronischen Geräte inklusive der Heizung vom Stromnetz zu nehmen. Ansonsten kann es im Wasser zu einem Kurzschluss kommen, was beim späteren Betreten und Ausräumen des Raums lebensgefährlich werden kann“, erklärt der ERGO Experte. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, legt den Sicherungsschalter für das ganze Haus um. Ein weiterer Tipp: Giftige Stoffe wie Putzmittel oder Pflanzengifte in sichere Räume bringen. Gefahrgut wie Heizöltanks sind zwar schwer, große Wassermassen können sie aber problemlos zum Schwimmen bringen. Die Tanks sollten deshalb mit festen Gurten oder Stahlbändern gesichert sein.

Nach dem Hochwasser
Wichtig: Wer von Hochwasser betroffen ist, sollte seine Versicherungen möglichst schnell informieren – auch dann, wenn der komplette Schaden noch gar nicht absehbar ist. Das weitere Vorgehen, zum Beispiel die Dokumentation und die Schadenbegutachtung, können die Betroffenen dann mit ihrem Ansprechpartner bei der Versicherung abklären. Das tatsächliche Ausmaß der Schäden ist für Laien oft auch gar nicht erkennbar. „Ist Wasser in die Wohnräume eingedrungen, kann es zu Schäden an der Bausubstanz kommen. Feuchtigkeit staut sich dann oft im Fußbodenaufbau. Dann genügt es nicht, feuchte Teppiche zu entfernen und nasse Fliesen trocken zu wischen“, weiß Peter Schnitzler. Im Zweifel sollten Betroffene daher einen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Zudem sollten Bewohner, die nach einer Evakuierung in ihre Häuser zurückkehren, vorsichtig mit den elektrischen Anlagen und Geräten umgehen. „Elektrogeräte, die sich während des Hochwassers im Haus befanden und intakt aussehen, dürfen keinesfalls einfach wieder eingeschaltet werden – es besteht die Gefahr eines Stromschlags! Sicherer ist es, sie vor Inbetriebnahme von einem Elektronikfachmann untersuchen zu lassen“, rät der Versicherungsexperte. Um eine Schimmelbildung abzuwenden, müssen die betroffenen Zimmer zudem fachgerecht getrocknet werden.
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Nachhaltige Kapitalanlage – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Peter K. aus Leipzig:
Ich möchte gerne mein Geld nachhaltig anlegen. Worauf sollte ich dabei achten? Und wo finde ich eine solche Anlage?

Erol Cen, Investment-Experte von ERGO:
Eine nachhaltige Geldanlage berücksichtigt neben den klassischen Kriterien wie Risiko, Rendite und Liquidität auch ökologische und soziale Aspekte sowie die nachhaltige Unternehmensführung. Daher kommt auch die Abkürzung ESG (Environmental, Social, Governance) für nachhaltige Investments. Ökologisch bedeutet, dass das Unternehmen, in welches zum Beispiel ein Fonds investiert, umweltverträglich produziert und mit Energie und Rohstoffen effizient umgeht. Bei der sozialen Komponente spielen faire Arbeitsbedingungen und Arbeitsrechte eine entscheidende Rolle. Zudem muss die Unternehmensführung transparent gegen Korruption und Bestechung vorgehen und für nachhaltiges Management einstehen. Eine Bewertung von Aktien und Anleihen hinsichtlich der Nachhaltigkeitskriterien bietet zum Beispiel der Index-Anbieter MSCI. Fondsmanager, aber auch Privatanleger können sich daran orientieren. Weitere Informationen und Anbieter finden Interessenten auf der Plattform Nachhaltiges Investment. Wer keine Zeit oder Lust hat, sich intensiv mit den verschiedenen Anlageklassen zu beschäftigen, kann auf einen Fonds setzen. Allerdings gibt es bisher nur sehr wenige Fonds, die sich als nachhaltig bezeichnen. Ein Beispiel ist der MEAG Nachhaltigkeit Fonds.
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