Tag Archives: Erneuerbare Energien

Pressemitteilungen

New Energy 2019 in Husum:

Energieeffizienz live erleben mit HanseWerk Natur

Mit virtueller Realität (VR) vom Messestand direkt ins Kraftwerk von HanseWerk Natur: Besucher können sich dank VR in einem der modernsten und effizientesten Blockheizkraftwerke (BHKW) in Norddeutschland umsehen. Experten-Vortrag am 21. März 2019. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Husum. Die New Energy Expert 2019 in Husum steht vor der Tür. Auch in diesem Jahr mit dabei: HanseWerk Natur. Gemeinsam präsentieren HanseWerk Natur und die HanseWerk-Gruppe neue Lösungen zum Thema „Digitalisierung der Energiewende“ und bieten den Besuchern der New Energy in Husum die Möglichkeit, Energieeffizienz hautnah mittels des Einsatzes einer speziellen VR-Brille zu erleben und sich über die technischen Möglichkeiten zu informieren.

Ein Highlight auf der diesjährigen New Energy Messe in Husum ist der virtuelle Besuch in einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk von HanseWerk Natur: Mit einer speziellen Brille können sich die Besucher der New Energy am Stand von HanseWerk Natur in der „virtuellen Realität“ in einem modernen, effizienten Blockheizkraftwerk einmal genauer umsehen – ganz bequem vom Messestand von HanseWerk Natur und Schleswig-Holstein Netz aus. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur und deren Energielösungen für den Norden gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Außerdem wird auf dem Stand von HanseWerk unter anderem das Klima-Navi vorgestellt, das Kommunen im Norden einen Überblick über ihren CO2-Haushalt auf einen Blick verschafft und sie dabei unterstützt, Einsparpotenziale zu erkennen.

In einem Experten-Vortrag präsentiert die HanseWerk-Gruppe außerdem den „Smart Meter als Enabler einer dezentralen Energiewirtschaft“ (21. März 2019, 12:30 Uhr, Halle 1).

HanseWerk Natur begrüßt gemeinsam mit Schleswig-Holstein Netz die Besucher auf der New Energy Expert 2019 vom 21. bis 23. März in Halle 1 am Stand 1watt13.

Weitere Informationen zu HanseWerk Natur und den Beitrag, den das Unternehmen zur Energiewende leistet, finden Interessierte unter www.hansewerk-natur.com

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Wärmeversorger.

Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 800 Kilometern. Über die Wärmeverbundnetze, zahlreiche Blockheizkraftwerke und Heizzentralen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat- und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist auch einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 1.100 dezentrale Anlagen, darunter 200 BHKW, betreut das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen. Doch nicht nur mit der dezentralen Energieerzeugung macht HanseWerk Natur sich stark für die Energiezukunft, sondern auch mit innovativen Projekten. Dazu zählen zum Beispiel die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad nahe 100 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder die Übernahme und Speicherung von überschüssiger Wärme in ihren Netzen.

Kontakt
HanseWerk Natur GmbH
Ove Struck
Am Radeland 25
21079 Hamburg
0 41 06-6 29-34 22
presse@hansewerk.com
https://www.hansewerk-natur.com/de.html

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Neues BHKW für Wahlstedt: HanseWerk Natur investiert über 4 Millionen Euro

HanseWerk Natur investiert rund 4,2 Millionen Euro in die umweltschonende Erzeugung von Strom und Wärme.

Der Standort Wahlstedt im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein profitiert von dem höheren Gesamtwirkungsgrad von Blockheizkraftwerken (BHKW). Die erzeugte Wärme wird in das Wärmenetz in Wahlstedt eingespeist, um dieses zu versorgen. Der Strom aus dem BHKW von HanseWerk Natur fließt in das Stromnetz von Schleswig-Holstein Netz. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur gibt es unter www.hansewerk-natur.com

HanseWerk Natur investiert rund 4,2 Millionen Euro in die umweltschonende Energieversorgung in Wahlstedt im Kreis Segeberg in Schleswig-Holstein. Am Heizwerksstandort Wahlstedt wird zusätzlich zu den bestehenden Blockheizkraftwerken und Kesseln ein neues BHKW aufgestellt. Wie HanseWerk Natur mit Blockheizkraftwerken für eine umweltschonende Erzeugung von Strom und Wärme sorgt, lässt sich auf www.hansewerk-natur.com nachlesen.

Am Standort Wahlstedt sind bereits ein Biogas-BHKW und ein Bioerdgas-BHKW sowie zwei Kessel von HanseWerk Natur im Einsatz. Ferner wird Wärme aus einer nahegelegenen Biogasanlage in das Fernwärmenetz eingespeist. Mit der Inbetriebnahme des neuen zusätzlichen BHKWs durch HanseWerk Natur kann in den Wintermonaten, von November bis März, die sogenannte Kesselwärme verdrängt werden. Blockheizkraftwerke haben einen höheren Gesamtwirkungsgrad als Kessel, sodass sich durch die Investition von HanseWerk Natur der Wirkungsgrad der Gesamtanlage verbessert. Die Kessel werden weiterhin in Betrieb bleiben und dienen der Besicherung der Wärmeversorgung, zum Beispiel dann, wenn die BHKW durch den Service der HanseWerk Natur einmal gewartet werden müssen.

Das neue BHKW von HanseWerk Natur wird ab dem zweiten Quartal 2019 verbaut und soll bereits im vierten Quartal dieses Jahres in Betrieb gehen. In der Heizperiode 2019/2020 soll das neue Blockheizkraftwerk von HanseWerk Natur in Wahlstedt den Dauerbetrieb aufnehmen. Zusammen mit dem BHKW von HanseWerk Natur werden zwei sogenannte Pufferspeicher mit einem Volumen von je 150 Kubikmetern errichtet. Durch diese werden häufige Starts des BHKW vermieden und somit ein optimierter und ressourcenschonender Betrieb erreicht. Zudem wird eine strommarktorientierte Betriebsweise unterstützt.

BHKW erzeugen Strom und Wärme dezentral und in einem Arbeitsgang – das macht sie besonders effizient und ressourcenschonend. Durch die parallele Erzeugung von Strom und Wärme nutzen Blockheizkraftwerke die eingesetzte Energie doppelt aus. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung von Strom und Wärme können so nicht nur wertvolle Rohstoffe, sondern auch CO2 eingespart werden.

Das gesamte Modul des Blockheizkraftwerkes von HanseWerk Natur in Wahlstedt wiegt rund 55,5 Tonnen und ist damit etwa so schwer wie elf ausgewachsene Afrikanische Elefanten. Zudem erbringt das neue BHKW von HanseWerk Natur sowohl 4,5 Megawatt (MW) elektrische Leistung als auch 4,5 MW thermische Leistung. Mit der elektrischen Leistung von 4,5 MW produziert der Motor jährlich rund 36 Millionen Kilowattstunden (kWh). Das reicht aus, um mehr als 10.000 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen oder für 45 Millionen Waschgänge bei 60 Grad. Der erzeugte Strom des BHKWs wird in das Stromnetz von Schleswig-Holstein Netz eingespeist. Die erzeugte Wärme des Blockheizkraftwerks wird in das Wärmenetz in Wahlstedt eingespeist und versorgt dieses.

Weitere Informationen zu den Leistungen von HanseWerk Natur und der umweltschonenden Energieversorgung gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Wärmeversorger.

Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 800 Kilometern. Über die Wärmeverbundnetze, zahlreiche Blockheizkraftwerke und Heizzentralen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat-und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist auch einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 200 dezentrale Anlagen betreut das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen. Doch nicht nur mit der dezentralen Energieerzeugung macht HanseWerk Natur sich stark für die Energiezukunft, sondern auch mit innovativen Projekten. Dazu zählen zum Beispiel die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit Nutzungsgraden von bis zu 99 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder die Übernahme und Speicherung von überschüssiger Wärme in ihren Netzen.

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Aktuelle Nachrichten Energie/Natur/Umwelt

Die Form

Den von der Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ zum 26.01.2019 erarbeiteten Abschlussbericht sehe ich als besondere Herausforderung im Sinne einer gesicherten Zukunftsperspektive.
Wenn, wie dort beschrieben, die Umstrukturierungsmaßnahmen den Menschen eine neue Perspektive bieten sollen, ist zu gewährleisten, dass die individuelle Lebenssituation des Einzelnen vorab analysiert werden. Denn über die Verwirklichung des Konzepts muss die Beachtung der Auswirkungen auf die Menschen einen hohen Stellenwert haben.

1. Zum Thema „Sukzessive Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung“
Der Ruf nach einem global erforderlichen CO2 Preis ist selbstverständlich wünschenswert, aber unter Beachtung der unterschiedlichen Interessen international nicht zu realisieren. Allein dies auf europäische Ebene zu versuchen, kann in der aktuell sich darstellenden Interessenlage nicht gelingen. Klimaschutz, Klimawandel, Treibhauseffekt – in allen diesen Themenbereichen spielt Kohlenstoffdioxid eine zentrale Rolle. Eine reelle Chance den CO2 – Ausstoß zu reduzieren und letztlich zu beenden, entwickelt sich nur, wenn den Marktakteuren dadurch ein Vorteil entsteht.
Um das Ziel der CO2-Vermeidung zu erreichen, muss zunächst jeder Staat individuell diese Aufgabe angehen. Daraus kann und sollte sich dann ein staatenübergreifender CO2-Verbund entwickeln, der die Vorteile dieser Vermeidungsstrategie ökonomisch umsetzt.
Die Energiewende und somit der Kohleausstieg bieten in zeitlicher Abfolge – konsequent und zielgerichtet umgesetzt – die Möglichkeit eine gewollt dezentral orientierte Wirtschaft neu zu beleben. Die sich daraus entwickelnde Möglichkeit der langfristigen Stabilität der Volkswirtschaft und somit der Gesamtgesellschaft muss durch Politik und Verbände kompetent mit dem Ziel der sozialen Gerechtigkeit begleitet, erkannt, gefördert und umgesetzt werden.

Maßnahmen:
1. Streichen der besonderen Ausgleichsregelung beim EEG
2. Neukonzeption des CO2-Handels auf nationaler Ebene.
Einführung einer gestaffelten CO2-Senkungs- und Vermeidungsbonifikation
Diese Maßnahmen setzen monetäre Mittel bei Unternehmen frei, sodass Innovationen im Bereich Vermeidung von CO2-Ausstoß stattfinden können, die gestaffelt finanziell gewürdigt werden. Damit entwickelt sich der Industriestandort Deutschland in diesem Sektor zu einem weltweiten Vorreiter in Bezug auf Umwelt- und Klimainnovationen und erreicht bei konstruktiver Konzentration einen vorherrschenden Marktvorteil, der sich durch die globale Nachfrage an innovativen Produkten niederschlägt.
Durch die Besondere Ausgleichsregelung (BesAR) des EEG profitieren stromintensive Industrie, Unternehmen und Schienenbahnen im zunehmenden Maß von Rabatten und Teil-Befreiungen bei der EEG- und den anderen Stromumlagen. Hinzu kommen weitere Begünstigungen wie z.B. bei der Stromsteuer und den Netzentgelten. Diese Vorgehensweise hat nicht den angedachten Erfolg gebracht, da auch andere Länder ihre Unternehmen im globalen Wettbewerb unterstützen. Im Sinne der Nachhaltigkeit kann Deutschland hier bei realen Preisen durch ausgewogene Mechanismen weltweit wettbewerbsfähiger sein: Stichworte wie Qualität, Verfügbarkeit, Service im Bereich Gewährleistung, Amortisationssteigerung durch Ersatzteil- und Reparaturleistungen etc.

2. Wirtschaftswachstum wird auf neuen Pfaden stabilisiert.
Die bisher teilweise gelungene Vorgehensweise nationaler und internationaler Wirtschaftsunternehmen steigende Renditen über Wachstum und Marktmacht abzusichern, ist mittelfristig kein tragfähiges Zukunftsmodel. Grundlage eines solchen Modells wäre die wirtschaftliche Ausgewogenheit des Klein- und Mittelstandes.
In den letzten zehn Jahren haben 262.624 Unternehmen Insolvenz angemeldet – mit zurzeit zwar sinkender Tendenz, jedoch mit einem gesamtgesellschaftlich wirtschaftlichem Substanzschwund, der sich auf die strategische Operative marktabhängiger, auch und gerade der sogenannten systemrelevanten, Unternehmen auswirkt.
Im Jahr 2016 wurden rund 32 531 Unternehmen durch eine Muttergesellschaft mit Sitz im Ausland kontrolliert. Davon waren beim produzierenden Gewerbe sowie Handel und Gastgewerbe und dem Dienstleistungsbereich 3,3 Millionen Personen abhängig beschäftigt. Sie erzielten insgesamt etwa 25 % der Bruttowertschöpfung, 24 % der Bruttoinvestitionen sowie rund 24 % der Umsätze. In diesen Unternehmen arbeiteten rund 11 % aller tätigen Personen der Branche. Die arbeitsmarktpolitische und wirtschaftliche Bedeutung der auslandskontrollierten Unternehmen ist somit deutlich größer, als es ihrem Anteil an der Zahl der Unternehmen in Deutschland entspricht.
Dem Statistischen Bundesamt zufolge haben 2016 281.000 Deutsche das Land verlassen. Während sich die Bundesregierung bemüht, mehr Arbeitskräfte zur Einwanderung zu bewegen, verlassen Deutsche in großer Zahl das Land. Im längerfristigen Vergleich wird seit 2005 ein negatives Wanderungssaldo verzeichnet; seitdem wandern also mehr Bundesbürger ab, als ins Land ziehen.
Auch die Unternehmen der deutschen Metall- und Elektro-Industrie setzen zunehmend auf Standorte im Ausland. Nach einer umfassenden Studie der IW Consult 2016 für den Arbeitgeberverband Gesamtmetall entwickeln sich die Produktionskapazitäten der M+E-Industrie im Ausland deutlich dynamischer als im Inland. Wenn in die deutschen Werke investiert wird, dann vor allem, um die Energieeffizienz zu erhöhen. Im Ausland wird vor allem investiert, um die Produktion dorthin zu verlagern. Gesamtmetall-Präsident Dr. Rainer Dulger erklärte dazu: „Seit 2010 sind die Produktionskapazitäten der deutschen M+E-Unternehmen im Ausland um 40 Prozent gestiegen, für 2020 wird die Auslandskapazität nochmals um 50 Prozent steigen. Der Trend beschleunigt sich.“
Er verwies darauf, dass sich auch der Charakter der Auslandsproduktion verändere: In Zukunft würden 40 Prozent der Auslandsproduktion die inländische Produktion ersetzen. „Das zeigt: der Standort Deutschland bröckelt.“ Der globale Standortwettbewerb nimmt immer weiter zu durch das Auftreten und Aufholen neuer Wettbewerber und durch die Reindustrialisierungsbemühungen in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften. Hinzu kommen protektionistische Tendenzen und wirtschaftspolitische Kurse in vielen Staaten, die eine Intensivierung des internationalen Standortwettbewerbs zur Folge haben werden. Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit unseres Standorts ist eine Daueraufgabe. Deshalb gilt es, die Kostenentwicklung im Inland zu begrenzen und für Rahmenbedingungen zu sorgen, die es den Unternehmen ermöglichen, ihre Produktivität zu erhöhen, Investitionen zu tätigen und Innovationen umzusetzen.

3. Zu beachtende Ergebnisse und daraus resultierende Rahmenbedingungen
Ein Kernstück unserer Gesellschaft ist unter anderem der soziale Frieden. Dieser wurde in der Vergangenheit über Transferleistungen des Staates gesteuert. Steigende Sozialausgaben und der Verzicht auf die individuelle Existenzentwicklung sind außerhalb der tatsächlichen vorhandenen Bedürftigkeit in Teilen die Folge.
Der größere Schaden entsteht jedoch dadurch, dass Menschen aus der Verantwortung für sich selbst und für die Gesellschaft gedrängt werden. Statt jeden Einzelnen, entsprechend seiner individuellen Möglichkeiten durch Bildung derart zu qualifizieren, dass dieser mit Selbstvertrauen und Selbstverständnis Teil der Gesamtgesellschaft werden kann.
Das Recht auf Bildung ist ein Menschenrecht gemäß Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen. Viel zu häufig werden Menschen der Einfachheit halber mit Transferleistungen abgespeist. Selbstverständlich werden auch in der Zukunft Transferleistungen notwendig sein, aber dann auf einem Niveau, das den Einzelnen nicht ausschließt oder benachteiligt.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt die richtigen Lehren aus der aktuellen gesamtgesellschaftlichen Gemengelage zu ziehen bedeutet auch:
– Dezentralisierung
Produktion und Wertschöpfung müssen unter realisierbaren Bedingungen Voraussetzung einer allgemeinen prosperierenden Wirtschaft werden. Hierzu bedarf es unter anderem Änderungen in der Steuergesetzgebung.
– Freiheit
Sich bewusst selbst frei zu fühlen und gleichzeitig Teil einer Gesellschaft zu sein, bedeutet einen durch Entwicklung und Bildung realistischen Standpunkt zu haben und zeitgleich in Toleranz die Freiheit des Nächsten in diesem Sinne zu akzeptieren.
– Unabhängigkeit
Eine auf Moral und Ethik selbstbestimmende Unabhängigkeit impliziert die Möglichkeit auf unterschiedlich zu wählende Lebensbiographien im gesellschaftlichen Kontext. Eine auf dieser Basis begründete Unabhängigkeit ist im Rahmen der Chancengleichheit förderungswürdig.
– Leistungsfähigkeit
Leistungsfähigkeit wird durch unterschiedliche Merkmale charakterisiert.
Die Konstellation unterschiedlicher Leistungsmerkmale bestimmt die Individualität eines jeden einzelnen Menschen. Geschlechterspezifisch können, müssen aber nicht, sich unterschiedliche Voraussetzungen ergeben. So entwickeln sich über die Leistungsmerkmale Ausdauer, Intellekt, Belastbarkeit und kognitive Fähigkeiten völlig unterschiedliche Leistungsfähigkeiten. Grundsätzlich haben alle, gleich welche Leistungsmerkmale zur Geltung kommen, den Anspruch, den individuell, für jeden einzelnen richtigen Platz in der Gesellschaft einzunehmen.

4. Fazit
Dass die Resultate der Kohlekommission die Realität abbilden, ist umstritten.
Dass deren Vorschläge in den eng gesetzten Anforderungen letztendlich erfolgreich umgesetzt werden, kann nur die Zukunft zeigen. Zukunft ist Zeit. Zeit, auf die alle setzen. Aber auch Zeit, in der Unwägbarkeiten nicht auszuschließen sind.
Der deutsche Kohleausstieg kann zum internationalen Vorbild werden. Das Industrieland Deutschland setzt den Schlusspunkt hinter das Kapitel Kohle. Dieser soll aber erst bis spätestens 2038 vollzogen werden. Eine überzogene Zeitschiene, die das Wirken des Klimawandels völlig außer Acht lässt.
Ambitionierte Anstrengungen sind unumgänglich. Die Umgestaltung der Gemeinschaft bieten ausreichend Wachstums- und Beschäftigungsmöglichkeiten. Sei es die Neugestaltung der Verkehrsinfrastruktur. Menschenwürdiger Wohnungsbau. Regionale Nahrungs- und Genussmittelproduktion. Eine Ausweitung der Finanzkreisläufe zur Deckung der existenziellen Sicherheit des Einzelnen. Entwicklung von Alternativen zu klimaschädlichen Substanzen. Konsequentere Umsetzung der Anstrengungen zum Erhalt und der Steigerung biologischer Vielfalt.

Der deutsche Kohleausstieg ist ein wichtiges Signal für den Klimaschutz an die internationale Gemeinschaft, das nicht hoch genug bewertet werden kann. Denn weltweit ist ein Kohleausstieg notwendig, um die Klimaziele von Paris einzuhalten. Allein die Vorlage der Klimakommission umzusetzen wird den Klimawandel nicht aufhalten. Wie zuvor beschrieben sind viele Maßnahmen gleichzeitig notwendig um eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

 

Über die EGRR

 Die Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG (EGRR) mit Sitz in Dinslaken wurde im Juli 2007 durch Gerfried I. Bohlen gegründet und beschäftigt heute zwölf Mitarbeiter. Mit starken Partnern, 20.000 Kunden und mehr als 4.000 Mitgliedern setzt sich die EGRR – anders als die meisten anderen Energiegenossenschaften – bundesweit für die Umsetzung der Energiewende und eine lebenswerte Zukunft ein. Als „alternatives Unternehmen“, das transparent und ohne Gewinnabsicht arbeitet, stellt sie sich dabei dem Markt mit den Produkten Strom und Gas, einer fundierten Energieberatung sowie einem ausgeprägten Service.

Presse-/Unternehmenskontakt:

Energiegenossenschaft Rhein Ruhr eG

Gerfried Bohlen

Rubbertskath 12

46539 Dinslaken

Telefon: 02064 / 7789 390

E-Mail: informationen@egrr.de

Pressemitteilungen

HanseWerk Natur: Strom und Wärme aus natürlichen Ressorcen

HanseWerk Natur produziert rund zwei Drittel seines Stroms mithilfe von Erneuerbarer Energie.

Schon nahezu die Hälfte des eingesetzten Brennstoffes von HanseWerk Natur wird regenerativ erzeugt. Mit jahrzehntelanger Erfahrung sorgt HanseWerk Natur mit seinen Blockheizkraftwerken (BHKW) für eine sichere und umweltbewusste Energieversorgung direkt aus der Nachbarschaft. Weitere Informationen zu HanseWerk Natur gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Hamburg. Zur Erreichung der Klimaziele der Freien und Hansestadt Hamburg produziert HanseWerk Natur umweltschonende Energie. Seit rund 30 Jahren baut und betreibt HanseWerk Natur energietechnische Anlagen aller Art, wie Blockheizkraftwerke, Kessel- und Kälteanlagen sowie Wärmenetze. Neben umfangreichen Fernwärmeversorgungssystemen in Hamburg und Norddeutschland versorgt HanseWerk Natur im sogenannten Contracting, einer vertraglichen Kooperationsform, Einzelkunden wie Krankenhäuser, Einkaufszentren und Objekte der Immobilienwirtschaft.

„Schon große Teile des Energieeinsatzes für die Wärmelieferung werden regenerativ gewonnen“, erklärt Nils Rückheim, Referent Unternehmensentwicklung bei HanseWerk Natur. „Bei uns wird die Wärme nicht nur aus klassischem Erdgas produziert, sondern auch aus Deponiegas, Biogas und Biomethan.“ Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen von HanseWerk Natur werden bereits zu zwei Dritteln mit regenerativen Brennstoffen versorgt. Welche Energielieferung HanseWerk Natur anbietet, lässt sich auf www.hansewerk-natur.com nachlesen.

Neben der regenerativen Energieerzeugung sorgt HanseWerk Natur mit einem weiteren Aspekt für Unterstützung in der Energiewende. Statt nur in Kesseln die Energie zu wandeln, setzt HanseWerk Natur auf Kraft-Wärme-Kopplung mit Blockheizkraftwerken. Mehr als 200 Blockheizkraftwerke (BHKW) betreibt HanseWerk Natur. Die BHKW-Experten von HanseWerk Natur legen dabei besonderen Wert auf höchste Effizienz. Die BHKW werden standardmäßig mit einem zweiten Abgaswärmetauscher ausgerüstet. Ein weitergehender Ansatz sind die Hocheffizienz-BHKW von HanseWerk Natur. Zwischen 2012 und 2018 wurden vier hocheffiziente Blockheizkraftwerk-Anlagen von HanseWerk Natur errichtet. Die neueste Anlage wurde 2018 in Betrieb genommen. Diese Anlagen von HanseWerk Natur erreichen Nutzungsgrade von 95 bis 99 Prozent. Durch diese Sektorenkopplung sinkt der Verbrauch an Brennstoffen um bis zu 40 Prozent und sorgt somit für eine geringere CO2-Emission.

„Blockheizkraftwerke stellen eine wirtschaftliche und effiziente Möglichkeit dar, den Klimaschutz aktiv zu unterstützen“, so Arne Jan Hinz, Leiter Unternehmensentwicklung von HanseWerk Natur. „Seit 25 Jahren setzen wir bei HanseWerk Natur einen Fokus auf den schonenden Umgang mit vorhandenen Energie-Ressourcen. Es geht hier nicht nur darum, zu erkennen, dass wir als Energiebetrieb einen großen Teil zum Klimawandel beitragen können. Es geht darum, auch zu handeln.“

Weitere Informationen zu den Leistungen von HanseWerk Natur und der umweltfreundlichen Energieerzeugung gibt es unter www.hansewerk-natur.com

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über mehrere Jahrzehnte Erfahrung als Wärmeversorger.

Die Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 800 Kilometern. Über die Wärmeverbundnetze, zahlreiche Blockheizkraftwerke und Heizzentralen versorgt HanseWerk Natur mehrere zehntausend Privat-und Gewerbekunden sowie Siedlungen, öffentliche Einrichtungen und Industriebetriebe zuverlässig 365 Tage im Jahr. Darüber hinaus bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik für einen optimierten Energieeinsatz, der die Emissionen senkt und die Umwelt entlastet.

HanseWerk Natur ist auch einer der größten Betreiber umweltschonender Blockheizkraftwerke in Norddeutschland. Rund 200 dezentrale Anlagen betreut das Unternehmen in Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Niedersachsen. Doch nicht nur mit der dezentralen Energieerzeugung macht HanseWerk Natur sich stark für die Energiezukunft, sondern auch mit innovativen Projekten. Dazu zählen zum Beispiel die Hocheffizienz-Blockheizkraftwerke mit Nutzungsgraden von bis zu 99 Prozent, ein virtuelles Kraftwerk zur Erzeugung von Regelenergie oder die Übernahme und Speicherung von überschüssiger Wärme in ihren Netzen.

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GS YUASA bestückt erstes Dual Chemistry Energiespeichersystem im Container

Sichert bei der Versorgung durch erneuerbare Energien ab

Düsseldorf, Februar 2019 – GS Yuasa Battery Europe Ltd hat die weltweit erste Energiespeicherplattform auf Container-Basis mitentwickelt und -gebaut. Eine Kombination aus Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien speist hier einen Energiewandler und kontrolliert die Einspeisung von lokal erzeugter erneuerbarer Energie ins Netz. Das Dual Chemistry System vereint die Vorteile beider Batterietechnologien: die schnelle Speicherfähigkeit von Lithium-Ionen-Zellen sowie die Entladedauer über eine langen Zeitraum von Blei-Säure-Batterien. Damit bietet es eine äußerst wirtschaftliche und nachhaltige Lösung, denn beide Typen kommen dort zum Einsatz, wo sie ihre Vorteile ausspielen.

Der Einsatz der Plattform ADEPT funktioniert ganz unkompliziert, da das System in einem eigenständigen Seefracht-Container untergebracht ist. Damit lässt es sich schnell in jede Microgrid-Konfiguration für erneuerbare Energien integrieren und benötigt keinen zusätzlichen Innenraum.
Die Plattform verfügt über zwei Batteriesysteme von GS YUASA: ein Lithium-Ionen-Batteriesystem mit 75kWh inklusive 36 LIM50-Modulen sowie ein ventilgeregeltes Blei-Säure-Batteriesystem mit 250kWh inklusive 240 SLR500-Zellen. Beide Systeme sind an eine bidirektionale 100kW-Energieumwandlungs-Unit sowie an vollständige Überwachungs- und Batteriemanagementsysteme angeschlossen.

Das Dual-Chemistry-Batteriesystem von GS YUASA, das ADEPT nutzt, speichert die von Windkraftanlagen erzeugte Energie sowie die Energie der Solarpanels auf dem Dach des Containers. Diese erneuerbaren Energien werden dann, kontrolliert durch den ADEPT Microgrid-Manager, in das GS YUASA Werk eingespeist. Ziel ist es, die instabile schwankende Produktion der erneuerbaren Energien auszugleichen und optimale Sicherheit bei der Energieversorgung zu gewährleisten.

Für die Entwicklung der Plattform ADEPT (Advanced multi-Energy management and oPTtimisation time shifting platform) arbeitete GS YUASA mit der Infinite Group, der University of Sheffield und Innovate UK zusammen. Gebaut wurde das System in der Batterieproduktionsanlage von GS YUASA im Rassau Industrial Estate in Ebbw Vale, Wales, Großbritannien.
Das erste Projekt dieser Art war ein voller Erfolg und erfüllte alle gesetzten Ziele inklusive Leistung und Kosten. In 2019 wird das Energiespeichersystem in weiteren Projekten in Südwales zum Einsatz kommen.

GS YUASA ist einer der größten Hersteller und Lieferanten von wiederaufladbaren Batterien mit Produktionsstätten weltweit und einem weitreichenden Marketing- und Distributionsnetzwerk in Europa. Das breite Angebot an Blei-Säure- und Lithium-Ionen-Batterien deckt die meisten bekannten Industrie-Applikationen ab, wie Sicherheits- und Alarmsysteme, USV- und Notlichtsysteme sowie OEM-Ausrüstung. Zu den drei Geschäftsbereichen zählen neben Industrial (Industriebatterien für Standby- und zyklische Anwendungen) die Bereiche Automotive und Motorcycle (Automobil- und Motorrad-Starterbatterien).
Die GS YUASA Battery Germany GmbH, gegründet 1983 als YUASA Battery (Europe) GmbH, hat ihren Sitz in Düsseldorf und betreut von dort aus 15 Länder innerhalb Europas.
GS YUASA ist offizieller Club95-Partner von F95 Fortuna Düsseldorf.

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Francois Trabucco neuer Geschäftsführer der VSB Énergies Nouvelles

VSB Gruppe mit neuer Führungsspitze in Frankreich

Nimes/Dresden, 10. Januar 2019 – Wechsel in der Geschäftsführung: Francois Trabucco führt ab sofort die Geschäfte der VSB Énergies Nouvelles. Er übernimmt damit die Verantwortung für den Ausbau der Projektentwicklung und Betriebsführung in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik auf dem französischen und tunesischen Markt.

Francois Trabucco bringt umfangreiche Führungserfahrung in die neue Aufgabe ein. Der 38-Jährige ist bereits seit sechs Jahren für VSB Énergies Nouvelles als Direktor Vertrieb, Business Development und Projektentwicklung tätig. Zuvor arbeitete er unter anderem für Vestas Wind Systems als Manager für Qualität, Sicherheit und Umwelt und bei der Societe du Pipeline Sud Europeen (SPSE), ein Tochterunternehmen der französischen TOTAL Gruppe. Sein Werdegang führte ihn neben Frankreich nach Italien, Griechenland, Spanien, Portugal und die Türkei. Trabucco ist Diplom-Umweltingenieur und studierte in Marseille.

„Frankreich ist einer der Kernmärkte der VSB Gruppe mit großem Wachstumspotenzial für die Erneuerbaren Energien. Der großflächige Ausbau von Wind und Sonne wird entscheidend dazu beitragen, bis 2030 das Ziel der Regierung von 40% grüner Stromerzeugung zu erreichen“, betont Marko Lieske, Geschäftsführer der Konzernmutter VSB Holding GmbH. „Wir freuen uns, zusammen mit Francois Trabucco diesen Ausbau voranzutreiben und die Spitzenposition der VSB auszubauen, so Lieske weiter.

Francois Trabucco folgt auf Emmanuel Macqueron, der die Geschäfte seit 2003 führte. Er widmet sich künftig neuen beruflichen Herausforderungen. Der Wechsel ist verbunden mit dem Dank an Emmanuel Macqueron für seine engagierte und erfolgreiche Arbeit. Unter seiner Führung ist es gelungen, VSB in Frankreich in der Spitzengruppe der Projektentwickler für Erneuerbare Energien zu positionieren.

VSB Énergies Nouvelles – ein Tochterunternehmen der VSB Gruppe
Die VSB Gruppe mit Hauptsitz in Dresden, Deutschland, zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie deren Betriebsführung und Instandhaltung. Seit 1996 hat VSB mehr als 470 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 900 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind 300 Mitarbeiter an 16 Standorten, darunter fünf in Frankreich, tätig. VSB energies Nouvelles wurde 2001 gegründet.

VSB mit Hauptsitz in Dresden und Regionalbüros in Erfurt, Osnabrück und Potsdam zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie deren Betriebsführung und Instandhaltung. Seit 1996 hat VSB mehr als 470 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 900 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro geplant und errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind über 300 Mitarbeiter an 16 Standorten tätig.

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aventron AG vertraut auf Betriebsführung der VSB Gruppe

Dresden/Münchenstein, 8. Januar 2019 – Die Schweizer aventron AG hat die VSB Service GmbH, ein Unternehmen der VSB Gruppe, mit der Betriebsführung von mehreren Windparks in Deutschland beauftragt. Die Anlagen in den Bundesländern Brandenburg, Thüringen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen verfügen zusammen über eine Nennleistung von rund 52 MW und sind zwischen 2011 und 2015 in Betrieb gegangen.

VSB Service (vormals firmierend als WSB Service Deutschland GmbH) hat den Zuschlag im Rahmen einer Ausschreibung gewonnen. Der Schweizer Kraftwerksbetreiber für Erneuerbare Energien aus dem Kanton Basel übergibt damit Windenergieanlagen der Typen Enercon, Senvion und Vestas in die Hände der VSB. Der Leistungsumfang deckt die komplette kaufmännische und technische Betriebsführung der Parks ab. „Wir freuen uns über das Vertrauen der aventron AG in unseren Service. Damit bauen wir unser Portfolio auf über 650 MW Wind- und Solarleistung sowie 11 Umspannwerke in der Betreuung aus“, so Gerrit Schmidt, Geschäftsführer VSB Service GmbH.

VSB und aventron arbeiten bereits seit 2014 in Sachsen und Thüringen zusammen. Dazu Antoine Millioud, CEO der aventron AG: „Gegenüber unseren Aktionären tragen wir im Hinblick auf die langfristige Kosten- und Planungssicherheit die Verantwortung, die Energieparks wirtschaftlich und technisch optimal zu führen. VSB überzeugt uns mit langjähriger Erfahrung und Zuverlässigkeit als Betriebsführer“.

VSB Service – ein Unternehmen der VSB Gruppe
VSB mit Hauptsitz in Dresden zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie der Betriebsführung und Instandhaltung. Seit 1996 hat die Unternehmensgruppe mehr als 470 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 900 Megawatt installierter Leistung entwickelt, geplant und errichtet. Europaweit befinden sich 1,3 GW in der kaufmännischen und technischen Betriebsführung.

VSB mit Hauptsitz in Dresden und Regionalbüros in Erfurt, Osnabrück und Potsdam zählt zu den führenden Komplettanbietern im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das Kerngeschäft liegt in der internationalen Projektentwicklung von Wind- und Photovoltaikparks sowie deren Betriebsführung und Instandhaltung. Seit 1996 hat VSB mehr als 470 Windenergie- und Photovoltaikanlagen mit rund 900 Megawatt installierter Leistung und einem Investitionsvolumen von 1,4 Milliarden Euro geplant und errichtet. Im Konzern und den verbundenen Unternehmen sind über 300 Mitarbeiter an 16 Standorten tätig.

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Pressemitteilungen

Neues Förderprogramm für Erneuerbare Energien in Finnland aufgelegt

Gesetz über die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen 1396/2010 wurde am 23. Mai 2018 in Finnland genehmigt

Die Windkraft produzierte im Jahr 2017 rund 5,6% des gesamten finnischen Stroms. Bis zum Frühjahr 2018 wurden neue Windenergieprojekte für fast 15.500 MW veröffentlicht, mit einem Anteil von etwa 2.000 MW an Offshore-Projekten. Die Gesamtzahl an Projekten in verschiedenen Entwicklungsphasen wird zu Gesamtinvestitionen von mehr als 23 Milliarden EUR in Finnland führen. Allerdings hat die Entwicklung in letzter Zeit in Erwartung eines neuen Förderprogramms etwas an Dynamik verloren.

Windkraftbetreiber haben lange auf ein neues Förderkonzept rund um erneuerbare Energien gewartet. Das finnische Parlament hat nun am 23. Mai 2018 das Regierungsgesetz 175/2017 durch die Verabschiedung einer Novelle zum Einspeisetarifgesetz (Gesetz über die Förderung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen 1396/2010) genehmigt. Nach dem neuen Gesetz werden dem Einspeisetarifgesetz Bestimmungen hinzugefügt, die für ein technologieneutrales Ausschreibungsverfahren sorgen, das auf einem Prämiensystem basiert. Das neue Gesetz muss von der Europäischen Kommission noch genehmigt werden, bevor es in Kraft tritt.

Gemäß der Energie- und Klimastrategie für 2030, die am 24. November 2016 von der finnischen Regierung verabschiedet wurde, wird die jährliche Stromproduktion, die im Rahmen der neuen Förderregelung ausgeschrieben wird, 2 TWh betragen. Die Regierung hat jedoch im Anschluss erklärt, dass sie im Herbst 2018 dem Parlament einen Vorschlag unterbreiten wird, der die weitere Verwendung von Kohle verbieten soll. Sollte der Antrag genehmigt werden, wird sich die gesamte von der Regelung abgedeckte jährliche Stromproduktion mit hoher Wahrscheinlichkeit von 2 TWh auf 1,4 TWh verringern. Sollte diese Reduktion tatsächlich durchgeführt werden, ist zu erwarten, dass nur eine einzige Auktionsrunde arrangiert wird. Zeitlimits dazu sind noch nicht festgelegt, allerdings ist eine Durchführung im Dezember 2018 zu erwarten.

Umfangreiche Förderregelung – Wasserkraft nicht im Subventionsschema

Nach dem neuen Gesetz wird das neue Subventionsschema für Windkraft, Solarenergie, Wellenkraft, Biogas und Holzkraft angewendet. Die Wasserkraft ist jedoch explizit vom Fördersystem ausgeschlossen. Den Zuschlag ginge an das Angebot mit der niedrigsten Prämie und einer jährlichen Stromproduktion, die die in der Ausschreibung ausgewiesene Produktion nicht überschreiten. Die angebotene Prämie müsste unter den Schwellenpreis des Verfahrens fallen, der anfänglich bei 53,5 EUR / MWh liegt, wie bei dem derzeitigen Einspeisetarifsystem. Die Subvention kann für maximal 12 Jahre gewährt werden.

Erfüllungsvoraussetzungen im Auktionsverfahren

Das Projekt muss die Voraussetzungen für den Auktionsprozess erfüllen. Um für ein Auktionsverfahren in Frage zu kommen, muss eine Durchführbarkeit gesichert sein, die einen schnellstmöglichen Baustart ermöglicht. Der Stromerzeuger muss daher bestimmte physische Teilnahmebedingungen erfüllen, um am Ausschreibungsverfahren teilnehmen zu können. Die Energiebehörde überprüft die Erfüllung dieser Bedingungen als Teil des Prozesses zur Auswahl von Stromerzeugern, die sich für das Prämiensystem qualifizieren. Mit Abgabe des Angebots im Auktionsverfahren wird in diesem Zusammenhang eine Teilnahmegebühr (von derzeit 2.500 EUR pro Gebot) fällig. Ein weiteres wichtiges Ziel besteht darin, die Lebensfähigkeit der Projekte zu gewährleisten, was im Rahmen des Prozesses zwingend zu der Abgabe einer Partizipationsgarantie und einer Baugarantie führt. Um am Ausschreibungsverfahren teilnehmen zu können, muss der Stromerzeuger eine Beteiligung leisten, die sich aus der Höhe der jährlich zu produzierenden Stromvolumens multipliziert mit 2 EUR / MWh zusammensetzt. Die Höhe der Leistung zur Bausicherheit ergibt sich aus der angebotenen Jahresproduktion multipliziert mit 16 EUR / MWh. Der Stromerzeuger ist verpflichtet, Strom aus erneuerbaren Energiequellen gemäß den Ausschreibungsbedingungen zu erzeugen. Kommt der Stromerzeuger seiner Verpflichtung nicht nach, wird mit einigen Ausnahmen ein Unterproduktionsausgleich an den Staat gezahlt.

HPP mit führender Rolle als Rechtsexperte

HPP ist einer der führenden Rechtsexperten im Energiesektor in Finnland. Wir verfolgen aktiv die Entwicklung und Implementierung des neuen Prämiensystems und unterstützen Kunden in allen Fragen in diesem Zusammenhang.

Björn Nykvist Partner

Björn Nykvist ist spezialisiert auf Bank- und Finanzgeschäfte, M & A und Immobilientransaktionen und berät Kunden bei Investitions- und Strukturierungsfragen für ausländische Investoren im Bereich der Erneuerbaren Energien und Windenergieprojekten. Björn verfügt über eine langjährige Erfahrung in verschiedenen Transaktionen und Finanzierungen im Energiesektor im Allgemeinen und in der Windenergie. Er wird von Projektentwicklern und Investoren gleichermaßen geschätzt.

HPP, die mit ca. 75 Juristen zu den führenden Full Service-Wirtschaftskanzleien Finnlands gehört, ist 1975 gegründet, und durch das konstante Wachstum in den letzen Jahrzehnten zu einer der etablierten Kanzleien der Finnischen Kanzlei-Top10 geworden.

HPP legt einen besonderen Branchensfokus auf die Bereiche Technologie & Software / Transport & Logistik / Banking, Finance & Versicherung / Pharma & Life Sciences / Immobilien.

HPP steht ständig hoch in den Rankings von renommierten internationalen Anwaltsverzeichnissen und gehört zu „Tier1“ insbesondere in drei Kategorien: Energie & Naturresourcen / Technologie, Media & Telekom / Schifffahrt & Transport. In mehreren Bereichen, die nicht gesondert gerankt werden, wie u.a. Umwelt, Insolvenz, Versicherung und Pharma & Life Sciences, ist HPP dementsprechend eine der führenden Kanzleien in Finnland.

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Pressemitteilungen

MVeffizient, die Kampagne für mehr Energieeffizienz im Land, informiert über Wärmeerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen

Energiekosten sparen, Klima schützen: Jeder Liter Heizöl, der durch Holzhackschnitzel ersetzt wird spart 0,65 EUR und 2,85 kg CO2!

MVeffizient, die Kampagne für mehr Energieeffizienz im Land, informiert über Wärmeerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen

BU: Sabine Krüger, Akademie für Nachhaltige Entwicklung, beim Auftakt der Kampagne MVeffizient. Foto

Im Rahmen der Kampagne MVeffizient informiert die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums Unternehmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit über Energieeinspar-maßnahmen. Auftraggeber der mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten dreijährigen Kampagne ist das Energieministerium des Landes. Das Informationsangebot umfasst kostenfreie und unverbindliche Vor-Ort-Beratungen durch die Energieeffizienz-Experten der LEKA MV, um unternehmens-spezifisch relevante Handlungsfelder zu identifizieren, Fördermöglichkeiten aufzuzeigen, über den Einsatz erneuerbarer Energien zu informieren und Kontakte zu Energieberatern herzustellen. Darüber hinaus finden regelmäßig MVeffizient-Stammtische an wechselnden Orten in Mecklenburg-Vorpommern statt, die Unternehmen aus der Region eine Plattform bieten, sich über Energieeffizienzmaßnahmen auszutauschen.

Am 21.11.2018 findet der nächste Stammtisch (1) bei der Firma Biotherm in Hagenow statt, mit Fokus auf Wärmeerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen. Wir informieren vorab über das Thema.

Von Lagerfeuerromantik zum modernen Heiz-(kraft)werk.
Seit Jahrtausenden nutzen Menschen Holz als nachwachsenden Rohstoff in vielfältigster Weise, der Einsatz als Brennstoff zur Wärmeerzeugung ist wohl die ursprünglichste Form. Vor dem Hintergrund des Klimawandels, knapper werdenden fossilen Ressourcen und mit mittlerweile sehr ausgereiften Technologien ist der Brennstoff Holz wieder auf dem Vormarsch: sein Anteil an der gesamten Endenergieversorgung in Deutschland hat sich in den letzten fünf Jahren auf circa 4% verdoppelt. Rund 135 Millionen Kubikmetern Holz werden jährlich in Deutschland genutzt, ungefähr die Hälfte davon energetisch. Da bei der Verbrennung von Holz nicht mehr klima-schädliches CO2 freigesetzt wird, als beim Wachstum der Pflanzen gebunden wurde, werden so ungefähr 30 Millionen Tonnen CO2 im Jahr eingespart. Doch hier geht es weniger um knisternde Kaminöfen im Eigenheim als vielmehr um die gewerbliche Nutzung von Holz als nachwachsenden Rohstoff zur Wärmeerzeugung.

Energiekosten sparen, Klima schützen: Jeder Liter Heizöl, der durch Holzhackschnitzel ersetzt wird spart 0,65 EUR und 2,85 kg CO2! (2)
Im gewerblichen Bereich kommen vorwiegend Holzpellets und Holzhackschnitzel zum Einsatz, die in den entsprechenden Heiz- und Biomassekesseln verbrannt werden. Die Anlagen zur Verfeuerung sind heute technisch ausgereift und vielfältig einsetzbar: von Leistungen ab 50 kW bis in den Megawatt-Bereich in industriellen Heiz-(kraft)werken. Sie sind im Dauereinsatz grundlastfähig und können annähernd jede zentrale Feuerungsanlage ersetzen, von der einfachen Objektheizung über Nah- und Fernwärmenetze bis hin zur Dampferzeugung, sowie mittels nachgeschalteter Anlagenerweiterungen auch zur Erzeugung von Strom und Kälte.

Die Herkunft macht den Unterschied, für Kosten und Klima.
Energieholz stammt nicht nur aus dem Wald, auch Abfälle aus Garten- und Landschafts-pflege können energetisch verwertet werden. Allerdings können die unterschiedlichen Qualitäten der Brennstoffe, Feuchtigkeit und Verschmutzung, auch zu Problemen im Anlagenbetrieb führen, die wiederum Energieverluste, erhöhte Abgaswerte und Wartungs-kosten nach sich ziehen. Und nicht zuletzt sind bei erhöhtem Schadstoffausstoß sowohl die Genehmigungsfähigkeit als auch die Umweltverträglichkeit in Gefahr. In manchen Fällen kann daher die Vergabe von Planung, Errichtung und Betrieb einschließlich Brennstoffversorgung an ein spezialisiertes Contracting-Unternehmen wirtschaftlicher sein.
Im Durchschnitt 50% Förderquote.

Durch Kombination von Bundes- und Landesfördermitteln von BAFA, KfW und LFI werden im Durchschnitt 50% der Kosten für Planung und Investition gefördert. Der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 50.000 Euro je Einzelanlage, bei innovativen Anlagen sogar bis zu 100.000 Euro. Werden besonders ineffiziente Heizungsanlagen ausgetauscht, gewährt das BMWi im Rahmen des sog. „Heizungspakets“ einen um 20 Prozent erhöhten Tilgungszuschuss.

Der Umstieg auf eine nachhaltige Wärmeerzeugung wirkt sich also nicht nur positiv auf die Ökobilanz eines Unternehmens aus, die vergleichsweise hohen Förderquoten und günstigen Betriebskosten sind auch wirtschaftlich attraktiv. Auch fällt das Brennstoffkostenrisiko für die Zukunft deutlich geringer aus als bei vielen fossilen Brennstoffen. Und insbesondere in ländlichen Regionen bieten sich vielfältige Chancen zur branchenübergreifenden Zusammenarbeit und damit Stärkung der regionalen Wirtschaft.

(1) https://www.mv-effizient.de/mveffizient-stammtisch-bei-biotherm-in-hagenow/
(2) Quelle: C.A.R.M.E.N. e.V. (Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.)

Weiterführende Informationen zu Förderprogrammen
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Unternehmen/Energie-Umwelt/F%C3%B6rderprodukte/F%C3%B6rderprodukte-(S3).html
https://www.lfi-mv.de/foerderungen/klimaschutz-projekte-in-wirtschaftlich-taetigen-organisationen/index.html
https://www.lfi-mv.de/export/sites/lfi/foerderungen/klimaschutz-projekte-in-wirtschaftlich-taetigen-organisationen/download/Foerderhoehenmerkblatt-Unternehmen.pdf
Marktübersicht Holzhackschnitzel: https://www.carmen-ev.de/infothek/preisindizes/hackschnitzel
Marktübersicht Holzhackschnitzel-Anlagen: https://mediathek.fnr.de/hackschnitzel-heizungen-marktubersicht.html

Über die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH.
Die Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) mit Standorten in Stralsund, Schwerin und Neustrelitz, wurde 2016 gegründet, um die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern voranzutreiben. Damit zukünftig Strom größtenteils aus erneuerbaren Energien bezogen und der Ausstoß von Treibhausgasen auf ein Minimum reduziert wird, zeigt LEKA MV, wie öffentliche Einrichtungen, Unternehmen sowie Privatpersonen achtsam mit Ressourcen umgehen können. Dabei stehen für die acht Mitarbeiter Themen wie der Klimaschutz in den Kommunen, die Energieeffizienz in Unternehmen und das Umweltbewusstsein jedes Einzelnen im Fokus.

Über die Kampagne MVeffizient.
MVeffizient ist die Kampagne für mehr Energieeffizienz in Mecklenburg-Vorpommern und wird von der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums durchgeführt. Insgesamt informieren vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Firmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit rund um die Themen Energieeffizienz und mögliche Energieeinsparmaßnahmen. Die Kampagne wird über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Infos unter: www.mv-effizient.de

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Pressemitteilungen

Erneuerbare Energien: Auslaufen der EEG-Förderung macht Altanlagen unrentabel – Power Purchase Agreements (PPAs) können Erlöse sichern

Bis 2020 werden voraussichtlich 80 Prozent der nicht mehr geförderten Altanlagen durch die langfristigen Absatzverträge vermarktet

Erneuerbare Energien: Auslaufen der EEG-Förderung macht Altanlagen unrentabel - Power Purchase Agreements (PPAs) können Erlöse sichern

Andreas Schwenzer, Energiexperte bei der Managementberatung Horváth & Partners

Langfristige Stromabnahmeverträge, sogenannte Power Purchase Agreements (PPAs), werden sich im Markt der erneuerbaren Energien fest etablieren. Nach Einschätzung der Managementberatung Horváth & Partners werden bis 2020 rund 80 Prozent der nicht mehr geförderten Anlagen über PPAs vermarktet werden. Dies könnte für Anlagen, deren Weiterbetrieb bei unsicherer Erlösentwicklung unrentabel wäre, den Fortbestand sichern.

Der Markt für erneuerbare Energien steht vor einem Wendepunkt. Die auf 21 Jahre begrenzte Förderung aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) läuft für viele Anlagen ab 2020 sukzessive aus. Allein im Zeitraum von 2021 bis 2025 wird es für etwa 16.000 Megawatt Windleistung keine garantierte Vergütung mehr geben – das entspricht einem Drittel der insgesamt durch Onshore-Windparks gewonnenen Energie. Die Akteure suchen daher händeringend nach Strategien, wie sie die Stromvermarktung auch nach Ablauf der Förderung betriebswirtschaftlich rentabel gestalten können. Zeichnet sich keine Lösung ab, kann es das Aus für viele Bestandsanlagen bedeuten, die dann rückgebaut werden müssen.

Eine geeignete Lösung sind der Managementberatung Horváth & Partners zufolge langfristige Stromabnahmeverträge, so genannte Power Purchase Agreements (PPAs). Andere europäische Länder wie Großbritannien und Schweden haben damit bereits seit einigen Jahren gute Erfahrungen gemacht. „PPAs bieten für Erzeuger die Möglichkeit, das Preisniveau langfristig abzusichern“, sagt Andreas Schwenzer, Energieexperte bei Horváth & Partners. „Für Mengen, die zu festen Preisen verkauft sind, geht aber auch die Chance auf höhere Preise verloren.“

Erste Windparks auch in Deutschland mit PPA vermarktet

In Deutschland wurden die ersten derartigen Verträge in den vergangenen Monaten abgeschlossen. So liefern mehrere niedersächsische Windparks auf Basis eines PPA mit Statkraft zukünftig den Strom für Industrieunternehmen. Der Bürgerwindpark Ellhöft liefert seinen Strom direkt an Privatkunden, nachdem ein PPA mit der Energiegenossenschaft Greenpeace Energy geschlossen wurde. „Das Potenzial von PPAs für den deutschen Markt zeichnete sich bereits vor einigen Jahren ab, jetzt bestätigt sich der Trend“, so Schwenzer. „Immer mehr Unternehmen, darunter Global Player wie Google oder Microsoft, verpflichten sich, 100 Prozent ihrer Energieversorgung aus erneuerbaren Energien zu beziehen. Daher erwarten wir eine deutliche Zunahme an PPAs direkt mit Unternehmen oder Stromanbietern“, ergänzt Dr. Ulf Rieg, Geschäftsführer der auf erneuerbare Energien spezialisierten Beratung enkira.

PPAs werden bis 2020 zum Standard

Die jüngsten Abschlüsse in Deutschland sind erst der Anfang einer weitreichenden Entwicklung. Prognosen der Horváth-Berater ergeben, dass 2020 mindestens 80 Prozent der Anlagen, deren EEG-Vergütung ausläuft, über PPA vermarktet werden. „Auch bei den neuen Anlagen rechnen wir bis 2020 mit einem PPA-Anteil von 20 bis 30 Prozent“, so Schwenzer. Langfristige Absatzverträge werden dem Experten zufolge für unabhängige Marktteilnehmer und Projektgesellschaften zur Grundvoraussetzung, um die Finanzierung geplanter Anlagen zu sichern. Schwenzer empfiehlt daher allen Marktteilnehmern, sich mit diesen Optionen auseinanderzusetzen und Kompetenzen aufzubauen oder strategische Partnerschaften einzugehen, um im Rahmen neuer Projekte Vereinbarungen mit Partnern verhandeln zu können.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 900 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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