Tag Archives: Erneuerbare Energien

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Spende von E.DIS: Netzbetreiber unterstützt „Lebenshilfe“

Soziales Engagement bei E.DIS: Betreiber der Strom- und Gasnetze in Brandenburg spendet 5.000 Euro. Infos zu Erneuerbaren Energien unter www.e-dis.de.

Eberswalde. E.DIS steht als verlässlicher Partner nicht nur für einen sicheren Netzbetrieb, den Netzausbau für die Energiewende und Netzstabilität. Der Netzbetreiber in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern setzt auch einen Fokus auf das soziale Engagement. Seit vielen Jahren verzichtet ein Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS freiwillig auf die Auszahlung der Netto-Cent-Beträge ihres Gehalts. So tut die Belegschaft des Betreibers der Strom- und Gasnetze etwas für den guten Zweck. Die eingezahlte Summe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von E.DIS wird anschließend durch den Konzern verdoppelt. Das soziale Engagement von E.DIS zahlt sich aus: Jüngst hat der Netzbetreiber eine Spende in Höhe von 5.000 Euro an die „Lebenshilfe“ gGmbH Wohnstätten Barnim überreicht. Sie betreibt ein gemeindenahes, differenziertes, gestuftes Wohnangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit intellektueller Beeinträchtigung. „Wir wollen die wichtige und intensive Arbeit der zahlreichen amtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gGmbH ,Lebenshilfe“ in der Schorfheide gern mit einem nennenswerten Betrag unterstützen“, begründete Dr. Andreas Reichel, Personalvorstand von E.DIS, das soziale Engagement des Netzbetreibers in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Wer sich für den Netzbetrieb, die Netzsicherheit sowie Digitalisierung interessiert, klickt auf www.e-dis.de

Die Spende von E.DIS kommt aus dem Hilfsfonds „Restcent“. Seit 2003 zeigt sich der Experte für die Energiewende sozial engagiert und spendet regelmäßig an soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. „Das Prinzip unseres Hilfsfonds ist einfach“, sagte Fred Schulz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender von E.DIS. „Wenn sehr viele Menschen im Konzern einen kleinen Beitrag leisten, kann dabei Großes herauskommen.“ Die Belegschaft des Netzbetreibers reicht regelmäßig Vorschläge ein, welche Institutionen in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg unterstützt werden sollen. Ein Kuratorium von E.DIS entscheidet zweimal pro Jahr, wer von dem sozialen Engagement profitieren darf. Neben sozialen Einrichtungen unterstützt E.DIS auch verlässliche Partner wie die Freiwilligen Feuerwehren in der Region. Infos dazu unter: https://www.maz-online.de/Lokales/Havelland/Wustermark/Energieversorger-bedankt-sich-mit-Spende-bei-Priorter-Feuerwehr

Seit Beginn der Aktion „Restcent“ hat der Netzbetreiber E.DIS bereits an zahlreiche soziale Institutionen in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gespendet. Damit zeigt das Unternehmen, das sich derzeit intensiv mit Erneuerbaren Energien und Digitalisierung beschäftigt, großes soziales Engagement. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen immer wieder auf wichtige soziale Projekte aufmerksam, die aus dem Hilfsfonds ,RestCent“ gefördert werden sollten. Darunter befinden sich auch zunehmend Vorschläge zur Unterstützung sozialer Projekte zur Unterbringung, Förderung, Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen“, schilderte Fred Schulz von E.DIS. Der Netzbetreiber informiert über Stromnetze, Gasnetze und den Netzausbau unter www.e-dis-netz.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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Tech Mahindra zum 5. Mal in Folge führendes Unternehmen im Dow Jones Sustainability World Index

Tech Mahindras Nachhaltigkeitsagenda

Oktober 2019: Tech Mahindra Ltd., ein führender Anbieter von Services und Lösungen für die digitale Transformation, IT, Netzwerke, Consulting & Engineering Services, wurde dieses Jahr zum fünften Mal in Folge als führendes Unternehmen im Dow Jones Sustainability World Index (DJSI) anerkannt. Das Unternehmen ist weltweit unter den Top Sechs im Segment „IT Services & Internet Software und Services“.

Tech Mahindras Nachhaltigkeitsagenda umfasst mit zahlreichen Initiativen die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Das Unternehmen hat sich ehrgeizige Emissionsziele gesetzt, die durch die SBTI (Science Based Targets Initiative)* bestätigt wurden: Um seine Treibhausgas-Emissionen bis 2030 um 22% und bis 2050 um 50% zu senken, hat das Unternehmen ein umfassendes Programm aufgesetzt. Zudem führt Tech Mahindra zahlreiche Initiativen durch, um den Verbrauch von Wasser, Energie und Abfall zu reduzieren, erneuerbare Energien zu nutzen, CO2-Neutralität zu erreichen und für Nachhaltigkeit entlang der gesamten Lieferkette sowie, um das Engagement von Mitarbeitern und Kunden zu fördern.

Sandeep Chandna, Chief Sustainability Officer, Tech Mahindra, erklärt: „Wir bei Tech Mahindra sind stolz darauf, dass wir Maßnahmen durchführen, um soziale und ökologische Auswirkungen zu steuern, unsere Effizienz zu verbessern und sicher zu stellen, dass Unternehmensentscheidungen zu einem gerechten Wachstum führen. Dass wir zum fünften Mal in Folge als eines der führenden Unternehmen in das DJSI World Index Ranking aufgenommen wurden, bestätigt uns in unseren Bemühungen, Nachhaltigkeit nicht nur zu einem Business Case, sondern zu einer unabdingbaren Voraussetzung für langfristiges Wachstum zu machen.“

Der S&P Dow Jones Index (DJI) ist der erste globale Index, der die Nachhaltigkeitsanstrengungen von Unternehmen begutachtet und bewertet. Hierfür hat RobecoSAM, ein Sustainability Investment Spezialist, ESG (Environmental, Social & Governance) Kriterien entwickelt.

Manjit Jus, Head of ESG Ratings, RobecoSAM: „Wir gratulieren Tech Mahindra zu ihrer Platzierung. Wir haben die Messlatte in diesem Jahr noch einmal angehoben, um die Unternehmen zu finden, die am besten in der Lage sind, Chancen und Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeit in Angriff zu nehmen. Das bislang höchste Interesse der Unternehmen zeigt, welche Bedeutung der DJSI nach wie vor hat, um Nachhaltigkeitsmaßnahmen zu evaluieren und weiter zu entwickeln.“

* Die SBTI ist eine Kooperation zwischen CDP (Carbon Disclosure Project), United Nations Global Compact (UNGC), dem World Resources Institute (WRI) und dem World Wide Fund for Nature (WWF). Die Initiative bewegt Unternehmen dazu, sich Ziele zu setzen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, und ihren Wettbewerbsvorteil auf dem Weg in eine kohlenstoffarme Wirtschaft auszubauen. Aktuell sind weltweit 634 Unternehmen innerhalb der SBTI aktiv.

Tech Mahindra repräsentiert die vernetzte Welt mit innovativen und kundenorientierten IT-Dienstleistungen und Lösungen, die es Unternehmen, Partnern und der Gesellschaft ermöglichen, zu wachsen (Rise™). Das Unternehmen mit einem Umsatz von USD 4,9 Milliarden hat mehr als 121.840 Mitarbeiter in 90 Ländern und unterstützt über 935 globale Kunden, darunter auch Fortune-500-Unternehmen. Die Innovationsplattformen und wiederverwendbaren Assets von Tech Mahindra verbinden sich über eine Reihe von Technologien, um den Stakeholdern einen greifbaren Geschäftswert zu bieten. Tech Mahindra ist das höchstplatzierte Nicht-US-Unternehmen in der Forbes Global Digital 100 Liste (2018) und in der Forbes Fab 50 Unternehmen in Asien (2018).

In Deutschland ist Tech Mahindra mit über 650 Mitarbeitern an neun Standorten vertreten und bedient Kunden branchenübergreifend.

Tech Mahindra ist Teil der Mahindra Gruppe. Mit über 200.000 Mitarbeitern in mehr als 100 Ländern erwirtschaftet sie einen Umsatz von USD 21 Milliarden. Die Mahindra Gruppe hat eine führende Position in den Märkten Nutzfahrzeuge und Traktoren, Sekundärmarkt, Informationstechnologie und Ferieneigentum.

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Rinovasol eröffnet Deutschlands erste EBA (Erstbehandlungsanlage) für gebrauchte Solar Module

Weiden, 20.09.2019

Gemeinsam mit ihrem Partnerunternehmen, der GUPROTEC GmbH in Weiden, hat die weltweit tätige Rinovasol Gruppe Deutschlands erste TÜV zertifizierte Erstbehandlungsanlage (EBA) für Solarmodule eröffnet.

„Die enorm steigenden Mengen an gebrauchten Solarmodulen erfordern innovative Lösungen und zugelassene Betriebe“ so der Geschäftsführer Herr Josef Gmeiner, “ wir von der Rinovasol setzen als erster Betrieb aus der Branche, die sich aus dem ElektroG, oder europaweit dem WEEE, ergebenden Vorgaben konsequent um“ so Herr Gmeiner weiter.

Die Rinovasol Global O and M GmbH ist ein auf Solarmodule spezialisiertes Unternehmen, die weltweit Lösungen für Reparaturen, Wiederaufbereitung und dem Recycling von Solarmodulen anbietet.

Die Firma Guprotec GmbH mit Sitz in Weiden wurde 2015 gegründet und ist ein TÜV zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb.
Seit August 2019 ebenso genehmigte Erstbehandlungsanlage (EBA).

Hintergründe:
Die novellierte Elektro-Altgeräte-Richtlinie der Europäischen Union (WEEE, 2012/19/EU) wird in Deutschland durch das Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) in nationales Recht umgesetzt. Das neue Elektrogesetz ist am 24. Oktober 2015 in Kraft getreten. Photovoltaikmodule unterfallen dem Anwendungsbereich der Kategorie 4 „Geräte der Unterhaltungselektronik und Photovoltaikmodule“, wobei Hersteller von Photovoltaikmodulen seit dem 1. Februar 2016 ElektroG registriert sein müssen.

Verlässliche Quellen prognostizieren, eine kumulierte Menge der Solarmodule (regulärer Verlust bei Erreichen der Endlaufzeit – oder vorzeitig ausrangierte Module aus Qualitätsmängeln) bis 2030 auf 1,7 bis 1,8 Millionen Tonnen. Bis 2050 soll das Volumen ausgedienter PV-Module 60-78 Millionen Tonnen betragen.
Quelle: Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) und die Internationale Energieagentur (IEA)

Die Rinovasol Global O and M GmbH ist ein auf Solarmodule spezialisiertes Unternehmen, die weltweit Lösungen für Reparaturen, Wiederaufbereitung und dem Recycling von Solarmodulen anbietet.

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Sehenden Auges in die Klimakatastrophe

Einen Freifahrtschein für Verantwortungslosigkeit stellen sich CDU/CSU mit ihrem Konzept zum Klimaschutz aus.

Ein Leben in Frieden, Freiheit und sozialer Sicherheit – das wünschen sich die meisten Deut-schen. Und das ist auch der Auftrag des Grundgesetzes, das unsere Verfassungsväter aus-arbeiteten.

Es ist Aufgabe der politischen Eliten, Fehlentwicklungen zu identifizieren, aufzuzeigen und Korrekturen vorzunehmen.

Das vorgestellte Konzept der CDU/CSU zum Klimaschutz lässt all diese demokratischen Werte außer Acht. Gravierend dramatisch, da die Folgen des Klimawandels für alles Leben auf unserem Planeten schon heute absehbar sind.

Zum Erhalt einer lebensfähigen Umwelt mit einem natürlichen Klima bedarf es konsequentere Schritte von Seiten der politisch Verantwortlichen.

Zeit ist der alles entscheidende Faktor. CDU/CSU setzen jedoch auf das Mittel GELD. Aus-schließlich mit finanziellen Anreizen lässt sich die Krise Klima nicht bewältigen. Es ist offen-sichtlich, dass die Bundesregierung auf Zeit spielt. Ihr Problem dabei – die Bevölkerung ist beim Thema Klima sensibilisiert. Die Proteste werden immer nachdrücklicher und die Sorge der Parteien, bei den nächsten Wahlen noch weiter ins Abseits gedrängt zu werden, ist rea-listisch. Mit ihrem Konzept starten CDU/CSU zum wiederholten Male den Versuch, die öf-fentliche Meinungshoheit zurückzuerobern. Unterm Strich erreichen sie mit diesem auf Zeit spielenden Konzept das genaue Gegenteil.

Deutschland sollte bis 2030 seinen CO2-Ausstoß um 55 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 senken. Dass dies nicht erreicht werden wird, wurde von Regierungsseite schon offiziell ver-kündet. Was also sollte die politischen Entscheider daran hindern, das Verfehlen der zukünf-tigen Zielmarken einzugestehen.

Überzeugen könnten die politisch Verantwortlichen nur, wenn sie wirkungsfähige nachvoll-ziehbare Rahmenbedingungen schaffen, in denen sich sowohl die Zivilgesellschaft als auch die Wirtschaft wiederfinden. Epochal gesehen sind wir an einem Scheideweg in ein neues Zeitalter. Aber auch nur dann, wenn wirkende Entscheidungen tatsächlich getroffen werden.

Nach der Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 habe ich zu einer Konzertierten Klima- und Umweltaktion geraten. Was auch öffentlich nachzulesen war. Diesen entschei-denden Schritt haben die Machtinteressen in unserem Land nicht zulassen können. Dennoch ist das der einzige und der letzte Weg, der kurz- und mittelfristig ausreichende Wirkung ent-falten kann.

Dazu müssten viele Entscheider die Größe haben, um über ihre eigenen Interessen hinaus ihre Verantwortung für alles zukünftige Leben wahrzunehmen.

Autor: Gerfried I. Bohlen

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Netzausbau bei E.DIS für Erneuerbare Energien

15 Millionen Euro Investitionen von E.DIS für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. Infos zu Projekten für die Energiewende unter www.e-dis.de.

Rostock. Mecklenburg-Vorpommerns größter regionaler Netzbetreiber E.DIS hat ein Projekt für den Netzausbau und Transport der Erneuerbaren Energien erfolgreich abgeschlossen. Mit dem Ersatzbau der Hochspannungsleitung zwischen Rostock und Güstrow wird der Ausbau des Stromnetzes von E.DIS für die Energiewende weiter vorangetrieben. Der Netzbetreiber hat die bestehende Stromleitung aus dem Jahr 1954 standortgleich ersetzt und sorgt damit weiterhin für Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern. E.DIS hat für den Transport Erneuerbarer Energien insgesamt 36 Kilometer der 110-Kilovolt-Leitung ausgetauscht und hierfür 15 Millionen Euro investiert. Damit grüner Strom von der Küste zukünftig in die Ballungsgebiete in den Süden und Westen Deutschlands fließen kann, hat E.DIS im Zuge dieses Netzausbaus 159 Strommasten errichtet, 436 Kilometer Leiterseil gespannt und 2.200 Kilometer Isolatoren verbaut. Weitere Informationen zum Stromnetz, zur Energiewende und Innovationen gibt es unter www.e-dis.de

Hintergrund für den Netzausbau von E.DIS ist die Energiewende: In Mecklenburg-Vorpommern wird deutlich mehr Strom aus Erneuerbaren Energien, zum Beispiel Windkraftanlagen, erzeugt als verbraucht. Die alte Stromleitung von E.DIS war ausschließlich aus Gründen der lokalen Versorgung mit Strom geplant und gebaut, hatte jedoch nicht genügend Kapazitäten für den Transport von grünem Strom. E.DIS ist als verlässlicher Partner für die Netzsicherheit in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg verantwortlich und hat sich daher zu dem Netzausbau zwischen Rostock und Güstrow entschlossen. Bei der neuen Stromleitung von E.DIS handelt es sich um eine sogenannte Hochstromleitung. Für die Energiewende hat diese Stromleitung etwa die dreieinhalbfache Übertragungskapazität, sodass der Netzbetreiber E.DIS den Strom aus Erneuerbaren Energien abtransportieren kann. Den grünen Strom liefert E.DIS über sein Stromnetz bis zum Netzverknüpfungspunkt von 50Hertz in Güstrow. Von dort aus fließt der Strom über das nationale Verteilnetz in die energiehungrigen Ballungsgebiete. Weitere Informationen zum Netzausbau für den Transport des Windstroms gibt es unter https://www.ostsee-zeitung.de/Mecklenburg/Rostock/Neue-Hochspannungstrasse-zwischen-Rostock-und-Guestrow-unter-Windstrom

Während des Bauprojektes hat E.DIS als verlässlicher Partner die Stromversorgung in Mecklenburg-Vorpommern jederzeit sichergestellt. Die Funktion der bestehenden Stromleitung musste zeitweise unterbrochen werden. E.DIS hat für die Netzsicherheit Provisorien errichtet, sodass die betroffenen Umspannwerke des Stromnetzbetreibers weiterhin funktionstüchtig waren. Der Abtransport der regenerativen Energien entweder nach Rostock oder nach Güstrow wurde von E.DIS auch während des Netzausbaus ermöglicht. E.DIS hat als Netzbetreiber bei seinen Bauprojekten aber nicht nur die Energiewende, sondern auch den Natur- und Landschaftsschutz im Blick. So ruhten zum Beispiel die Arbeiten zum Netzausbau in den Naturschutzgebieten während der Hauptbrutzeit der Fischadler zwischen Mitte März und Ende Juli. Wer sich über Erneuerbare Energien, den Netzausbau oder die Digitalisierung des Netzes informieren möchte, klickt auf www.e-dis.de

Die E.DIS AG mit ihrer Tochter E.DIS Netz GmbH ist einer der größten regionalen Energienetzbetreiber Deutschlands und betreibt in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf einer Fläche von 35.500 Quadratkilometern ein rund 79.000 Kilometer langes Stromleitungsnetz. Hinzu kommt im östlichen Landesteil Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs auf einer Fläche von 9.770 Quadratkilometern ein ca. 4.700 Kilometer langes Gasleitungsnetz.
In Fürstenwalde/Spree, Demmin und Potsdam befinden sich die drei großen Standorte des Unternehmens mit den wesentlichen zentralen Funktionen. Darüber hinaus arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von über 40 Standorten aus für eine zuverlässige Energieversorgung von Privat- und Gewerbekunden, Industrieunternehmen und Kommunen in der Region. Mit ca. 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einschließlich rund 150 Auszubildenden ist die E.DIS-Gruppe einer der größten Arbeitgeber in den neuen Ländern, kommunale Anteilseigner sind mit rund einem Drittel an E.DIS beteiligt.

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Speichersysteme für Wärme und Strom sind Thema auf der MeLa

Expertin informiert über neueste Entwicklungen beim MVeffizient-Stammtisch

MÜHLENGEEZ_ Wie die Versorgung aus erneuerbaren Energien sinnvoll mit einem Speicher ergänzt werden kann und welche Fördermöglichkeiten es hierzu gibt, wird beim MVeffizient-Stammtisch, am 13. September während der MeLa in Mühlengeez vorgestellt. Dabei wird die Expertin Jennifer Hill den Hochtemperaturspeicher der Lumenion GmbH vorstellen. Mit einem Wirkungsgrad von 95 % und Speicherkosten zwischen 2 und 4 Cent je Kilowattstunde stellt dieser Wärme und Strom preiswert, regional und bedarfsgerecht zur Verfügung. Die Besucher haben die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre mit Referentin Jennifer Hill und den Technischen Beratern der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) über die Integration erneuerbarer Energien und Speicher in Ihrem Unternehmen zu sprechen. Ort der Veranstaltung ist die MeLa Mühlengeez, Leute Wiese 10 – 11, 18276 Gülzow-Prüzen, OT Mühlengeez, Fachforum in Halle 3, von 12.30 – 14.30 Uhr. „Die Teilnahme ist kostenfrei! Im Zuge einer Anmeldung stellen wir zudem gerne eine kostenlose Eintrittskarte für die MeLa zur Verfügung“, so LEKA-Mitarbeiter Arne Rakel.

Fakt ist: Die dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien bietet auch ohne CO2-Abgabe bereits enorme wirtschaftliche Vorteile. Einziger Haken dabei ist, dass bei Sonne und Wind die Energieerzeugung oft nicht zur Verbrauch passt. Doch dafür gibt es immer effizienter werdende Speicherlösungen. „In der Tat wachsen sowohl Nachfrage als auch Angebot an Batteriespeichersystemen auch im gewerblichen und industriellen Bereich stark. Aber: Zu einer dezentralen Energieversorgung gehört nicht nur Strom, sondern, gerade für die Industrie und oft auch im gewerblichen Bereich, Wärme. Zudem sind Batterien zwar hervorragend zur netzdienlichen Integration dezentraler, erneuerbarer Erzeugung und zur Erhöhung der Eigenversorgung geeignet. Zum Verschieben größerer Erzeugung oder Lastspitzen sind sie aber einfach zu teuer“, erklärt Jennifer Hill. Deswegen seien die Power-to-Heat-and-Power Stahlspeicher von Lumenion bewusst darauf ausgelegt, sehr große Mengen erneuerbarer Energie für 4 Cent und weniger zu speichern und dann kontinuierlich über zwei Tage und mehr als Strom und Wärme zur Verfügung zu stellen. „Gerade Industrie-Unternehmen haben oft große Wärmebedarfe – sei es Prozesswärme, zum Beispiel Dampf für die Lebensmittelverarbeitung, oder auch die Versorgung eines städtischen Wärmenetzes“, so Hill. Angesichts eines prognostizierten Anstiegs der Gas- und CO2-Preise sowie den allgemeinen Anforderungen eines dekarbonisierten Energiesektors, erlebe man deshalb im gewerblichen und industriellen Bereich durchaus eine wachsende Nachfrage nach Speicherlösungen auch für Wärme.

Aktuell gibt es in diesem Bereich umfangreiche Fördermittel, die bis zu 50 Prozent der Investitionskosten decken. Darüber informiert Arne Rakel, Technischer Berater Energieeffizienz und Klimaschutz von LEKA MV. „Diese Förderung ist auf Kleine und Mittlere Unternehmen ausgerichtet, wobei es verschiedene Programme vom Bund und vom Land Mecklenburg-Vorpommern gibt. Wichtig zu wissen: Diese Förderung läuft noch bis zum Jahr 2021 und betrifft Investitionen ab 20 000 Euro“, verrät der Diplom-Ingenieur einige Eckdaten.

Seit April 2018 informiert die LEKA MV mit ihrer Kampagne MVeffizient Firmen aus den Branchen Ernährung, Gesundheit und Tourismus über das Thema Energieeinsparung. Hierzu führt die LEKA MV Stammtische in ganz Mecklenburg-Vorpommern durch. „Wir wissen, wie wenig Zeit Unternehmerinnen und Unternehmer haben. Damit die Anreise für jeden kurz ist, führen wir unsere Stammtische im gesamten Bundesland durch“, erläutert Gunnar Wobig, Geschäftsführer der LEKA MV.

Weitere Termine sind auf der Website unter www.mv-effizient.de/Termine/ abrufbar. Anmeldungen zu Stammtischen sind dort online möglich. Hier können sich Unternehmen auch über Themen wie Energiemanagement, Nutzung erneuerbarer Energien, Eigenversorgungskonzepte sowie die passenden Förderprogramme informieren und eine kostenfreie Erstberatung vereinbaren.

Auftraggeber der mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) geförderten dreijährigen Kampagne ist das Energieministerium des Landes.

Weitere Informationen unter www.mv-effizient.de

Über die Kampagne MVeffizient
MVeffizient ist die Kampagne für mehr Energieeffizienz in Mecklenburg-Vorpommern und wird von der Landesenergie- und Klimaschutzagentur Mecklenburg-Vorpommern GmbH (LEKA MV) im Auftrag des Energieministeriums durchgeführt. Insgesamt informieren vier Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Firmen aus den Schlüsselbranchen Tourismus, Ernährung und Gesundheit rund um die Themen Energieeffizienz und mögliche Energieeinsparmaßnahmen. Die Kampagne wird über einen Zeitraum von drei Jahren durchgeführt und mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Weitere Infos unter: www.mv-effizient.de

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Kerstin Kopp
Bertha-von-Suttner-Str. 5
19061 Schwerin
+49 385 3031641
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Bildquelle: @Lumenion GmbH

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Die Energieverteilung von Morgen im Fokus

Ormazabal Techniktagung als Diskussionsforum für aktuelle Entwicklungen in der Mittelspannung

Wie lässt sich beim vermehrten Einsatz dezentraler Erzeuger die Netzstabilität nachhaltig sichern? Welche Rolle nehmen Batteriegroßspeicher in der Energiewende ein? Wie wirkt sich E-Mobilität auf das Netz aus? Diesen und weiteren Fragen widmete sich die diesjährige Ormazabal Techniktagung der Vertriebsregion Süd am 4. Juli 2019 im Kraftwerk Rottweil. Über 250 Gäste aus der Energiebranche kamen der Einladung nach, gegenwärtige Trends für eine zukunftsweisende Energieverteilung zu diskutieren. Dabei standen die Themen Erneuerbare Energien, Automatisierung und E-Mobilität im Mittelpunkt.

Bis 2030 muss knapp ein Drittel des in der Europäischen Union genutzten Stroms aus regenerativen Energien stammen, darauf haben sich die Mitgliedstaaten verständigt. In Deutschland ist bis 2050 sogar ein Anteil von 80 Prozent angestrebt. Dementsprechend gehört der Ausbau des Verteilnetzes zu einer zentralen Säule der Energiewende. Die steigende Anzahl an dezentralen Einspeisern und die neuen Anforderungen an das Netz, z. B. der Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität, stellen Netzbetreiber und Lösungsanbieter gleichermaßen vor Herausforderungen. Die Automatisierung von Ortsnetzstationen oder die Nutzung regelbarer Trafos sind dabei nur zwei von vielen Ansätzen, um aus statischen Strukturen dynamische Smart Grids zu machen. Dies nahm Ormazabal zum Anlass, im Rahmen einer ganztägigen Fachveranstaltung zum regen Austausch einzuladen. Die nunmehr sechste Auflage der Techniktagung beleuchtete aus unterschiedlichen Perspektiven die Chancen und die sich verändernden Anforderungen in der Energieverteilung. „Als internationales Unternehmen sammeln wir seit Jahren sowohl mit innovativen Pilotprojekten als auch mit lange bewährter Technologie weltweit Erfahrungen bei der Umsetzung zuverlässiger Energieverteilung. Dieses Knowhow nutzen wir, um unsere Lösungen optimal an lokale und projektspezifische Bedürfnisse anzupassen. Wir verfügen über alle nötigen Produkte, um eine auf die Zukunft ausgerichtete Netzanbindung zu realisieren und freuen uns darauf, die kommenden Herausforderungen gemeinsam mit unseren Partnern und Kunden zu stemmen“, sagte Jorge González, CEO Ormazabal, anlässlich des diesjährigen Branchenevents.

Vorträge von A wie Automatisierung bis S wie Steuerung

Ormazabal-Technikexperten und ausgewählte Gastreferenten führten mit einem hochkarätigen Vortragsprogramm durch den Tag. Dieses legte in der ersten Tageshälfte den Schwerpunkt auf das Thema Automatisierung: Ibon Larracoechea Zuluaga, Research Ingenieur, und Thomas Höfkens, Solutions Manager bei Ormazabal, stellten regelbare Transformatoren vor, die Spannungsschwankungen auf der Mittelspannungsebene automatisch kompensieren und die Versorgungsspannung selbsttätig anpassen. Friedrich Eckert von der IDS GmbH ging in seinem Vortrag auf die Überwachung und Steuerung von Ortsnetzen ein. Anschließend stellte Ormazabal Solutions Manager Antonio Gonzalez Lösungen speziell für den deutschen Markt vor. Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Erneuerbaren Energien und Elektromobilität. Zu den Programmhöhepunkten gehörte das Referat von Irene Fech, Ingenieurin für Netzintegration und Elektromobilität bei Netze BW, dem größten Verteilnetzbetreiber der Region. Sie legte dar, wie die Netzintegration der E-Mobilität erfolgreich zu meistern ist. Jens-Peter Schmidt, Inhaber des Ingenieurbüros JP-projects, diskutierte die Notwendigkeit von Batteriegroßspeichern zur Stabilisierung des Stromnetzes.

Trends zum Anfassen

Im Ausstellungsbereich stellten 21 ausgewählte Partnerunternehmen ihre Ideen für Energieverteilung vor. Auch Ormazabal präsentierte Highlights aus dem Produktportfolio. Zu den Exponaten zählten Neuheiten wie der aktualisierte Sicherungsanbau für ga/gae Lasttrennschalterfelder, die neue Schaltanlage cgm.800 für die Anwendung bei höheren Nennströmen sowie die Produktlinie ekor.rpa mit Schutz- und Steuerrelais zur Störungserkennung und -behebung mittels Fernsteuerung. Außerdem wurde der transforma.smart ausgestellt: ein regelbarer Ortnetztransformator (RONT), ausgerüstet mit einem von Ormazabal entwickelten automatischen OLTC-Laststufenschalter (on-load tap changer) und dem transforma.smart Manager für eine intelligente Steuerung. Ebenfalls waren verschiedene Anlagentypen für die sekundäre und primäre Verteilebene sowie eine Metallstation aus dem Hause Ormazabal zu sehen.

Austausch auf Augenhöhe

Am Infostand speziell zum Thema Erneuerbare Energien und Elektromobilität hatten die Besucher Gelegenheit, sich im direkten Gespräch mit Experten über Lösungen für Wind-, PV- und BHKW-Projekte sowie über E-Mobilität auszutauschen und sich über weltweite Referenzprojekte zu erkundigen. „Es ist uns gelungen, unsere Kompetenz auch in diesen Segmenten zu demonstrieren und uns als kompetenter Lösungsanbieter zu positionieren“, schloss Markus Kiefer, der als Geschäftsleiter Ormazabal Deutschland Gastgeber war. „Ich schätze sehr, dass wir es geschafft haben, mit der Techniktagung ein so lebendiges Gesprächsforum zum Austausch auf Augenhöhe etabliert zu haben. Ich freue mich bereits auf die kommende Tagung in der Region Nord-Ost.“

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.200 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Zentraleuropa. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz.

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Deutschlands Wasserstoffzukunft entscheidet sich in Lübben

Altmaier: „Wir wollen bei Wasserstofftechnologien weltweit Nr. 1 werden“

Deutschland soll CO2-neutral werden. Und wie das geht, soll das kleine Lübben im Spreewald dem Rest der Republik vormachen. Als Teil des Reallabors Lausitz werden die Stadtwerke Lübben mit erneuerbaren Energien wie Windkraft Wasserstoff als chemischen Speicher in der Praxis erproben und im öffentlichen Nahverkehr einsetzen. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die Stadtwerke zahlt sich aus,“ sagt Dr. Maik Mattheis, Geschäftsführer der SÜW.

Wenn Deutschland sich nach den Vorstellungen der Bundesregierung und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zur weltweiten Nummer Eins der Wasserstofftechnologie aufschwingen will, dann wird sich der Erfolg nicht zuletzt im brandenburgischen Lübben entscheiden. Als Teil des Reallabors Lausitz sollen im Spreewald klimaneutrale Wasserstofftechnologien unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab erprobt werden.

„Für uns ist das der endgültige Aufbruch in die neue Welt der CO2-Neutralität,“ sagt Stadtwerkechef Dr. Maik Mattheis stolz. „Die konsequente Umsetzung des Stadtentwicklungs- und Klimaschutzkonzeptes der Stadt Lübben durch die SÜW zahlt sich aus. Es ist ein starkes Signal, dass kleine Stadtwerke sich den großen Herausforderungen stellen können, die Energiewende ebenso sehr wie Strukturwandel an unsere Gesellschaft richten.“

Im Reallabor wird der Umbau zu einer CO2-neutralen, sektorübergreifenden Energieversorgung vorangetrieben. Mit Hilfe von Elektrolyse wird der regenerative Strom von ansonsten stillstehenden Windrädern in Wasserstoff für Verkehr und Industrie umgewandelt sowie in das bestehende Erdgasnetz eingespeist. Zudem wollen die Partner gesetzliche und regulatorische Hürden, die einen wirtschaftlichen Betrieb bei der Kombination der verschiedenen Technologien erschweren, ermitteln und durch konkrete Anpassungen des regulatorischen Rahmens abbauen.

Schulterschluss zwischen Verwaltung und Stadtwerken

„Für uns als staatlich anerkannter Erholungsort und besonders familienorientierte Destination im Spreewald ist das Ziel eines CO2-neutralen Stadtverkehrs von größter Bedeutung“, sagt Bürgermeister Lars Kolan. Dabei sei die Umwandlung von Windstrom zu Wasserstoff als Treibstoff für Busse ein idealer Weg. „Mit dem Reallabor werden Bundesmittel in die Region kommen. Wir erwarten damit eine weitere Steigerung der lokalen Investitionen“, so der Bürgermeister.

Die Unterstützung des Landkreises ist bei der Umsetzung entscheidend. Landrat Stephan Loge sagt: „Die Initiative der Kreisstadt Lübben und der Stadt- und Überlandwerke begrüßen wir sehr. Wir werden versuchen, bei Möglichkeit uns intensiv einzubringen.“

Synergieeffekte mit Stadt Cottbus

„Das Reallabor ist eine Chance für unsere relativ kleine Stadt, die bundesweite Vorreiterrolle in einem Projekt mit globaler Bedeutung einzunehmen. Das macht uns stolz,“ sagt Bürgermeister Kolan. „Umso wichtiger ist es uns, daran zu erinnern, dass die Stadt Cottbus die Projektleitung im Reallabor Lausitz ist, und wir darin ein Teilprojekt realisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und erwarten Synergieeffekte mit unseren Cottbusser Partnern.“

„Für die SÜW bedeutet das, Chancen zu ergreifen und innovative Lösungen anzubieten,“ so Dr. Mattheis.

Stadt- und Überlandwerke GmbH Lübben SÜW

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Pressemitteilungen

Automatische Spannungsregelung

Ormazabal und EWE NETZ treiben mit Pilotprojekt die Energiewende voran

Erneuerbare Energiequellen produzieren immer mehr Strom. Die EWE NETZ GmbH, einer der größten Netzbetreiber Deutschlands, verzeichnet bereits einen Anteil von mehr als 80 Prozent an regenerativer Energie in ihrem Verteilnetz. Das ist gut für die Umwelt, stellt Netzbetreiber aber vor eine Herausforderung: Herkömmliche Ortsnetztransformatoren können die Versorgungsspannung im Betrieb nicht selbsttätig anpassen und die Spannungsschwankungen durch den Einsatz diskontinuierlich produzierender Energiequellen nicht abfangen. Im Zuge eines Pilotprojektes mit EWE NETZ hat Ormazabal mit dem transforma.smart einen regelbaren Ortsnetztransformator (RONT) geliefert, der genau das ermöglicht. Das innovative Produkt verknüpft eine intelligente Steuerung mit einem automatischen Laststufenschalter, der ebenfalls aus der Entwicklung des Experten für Energieverteilung stammt. Somit können die Verteilnetze Energie aus regenerativen Quellen besser aufnehmen sowie effizient und sicher arbeiten.

Laut Bundesregierung ist bis 2050 ein Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 80 Prozent in der Energieversorgung angestrebt. Auf diesem Weg sollen die Treibhausgasemissionen der endlichen, fossilen Brennstoffe gesenkt und eine Unabhängigkeit von Energieimporten geschaffen werden. Das Netz entsprechend vorzubereiten und auszubauen stellt die Betreiber jedoch vor eine große Aufgabe: „Aufgrund der neuen Situation mit diversen dezentralen Einspeisern wie Solar- und Windkraftanlagen oder der Stromversorgung für die Elektromobilität aus dem Verteilnetz kommt es oft zu Spannungsschwankungen in der Mittelspannungsebene“, erläutert Thomas Höfkens, Solutions Manager bei Ormazabal. Diese gilt es zu kompensieren, da es ansonsten zu unzulässigen Spannungsan- und -abstiegen der Niederspannungsebene kommen kann. Die Lösung dafür stellen sogenannte RONT dar, regelbare Ortnetztransformatoren mit unter Last schaltbarem Stufenschalter. „RONT können eine stetige automatische Spannungsregelung durchführen, ohne dabei abgeschaltet werden zu müssen. Auf diese Weise gleichen sie Spannungsschwankungen aus und vermeiden somit, dass Schäden in der Niederspannungsverteilebene entstehen“, ergänzt Thomas Höfkens.

Die EWE NETZ GmbH setzt mit rund 300 RONT die meisten regelbaren Ortsnetzstransformatoren in Deutschland ein. Auch Ormazabal bringt auf diesem Gebiet viel Erfahrung mit: Zurzeit sind über 170.000 Mittelspannungstransformatoren des Spezialisten für Energieverteilung in elektrischen Verteilnetzen, in der Industrie sowie in Windparks und Photovoltaikanlagen in über 20 Ländern installiert. 2017 haben die beiden Unternehmen ein Pilotprojekt zum Einsatz des RONT transforma.smart von Ormazabal angestoßen.

Kompakte Lösung aus einer Hand

Der transforma.smart ist ein ölgefüllter Drehstrom-Transformator mit einem von Ormazabal entwickelten automatischen OLTC-Laststufenschalter (on-load tap changer) und dem transforma.smart Manager für eine intelligente Steuerung. Letzterer überprüft die Unterspannungsseite des Transformators und führt bei einer Spannungsänderung über einen festgelegten prozentualen Wert, die länger als drei Sekunden andauert, eine automatische Regelung mittels des OLTC durch. Dabei verfügt der RONT über neun Stufen. „Mit dieser Produktneuheit haben wir die Herausforderung gemeistert, die Steuerung mit dem Transformator zu vereinen und alle Komponenten in einer gängigen Trafostation unterzubringen“, erklärt Thomas Höfkens. So bleibt der RONT etwa so groß wie ein herkömmlicher Versorgungstransformator.

Projekt mit Vorreiterfunktion

Der transforma.smart wurde unter Berücksichtigung der Regelwerke für Leistungstransformatoren IEC EN 60076 sowie Mittelspannungsleistungs-transformatoren DIN EN 50588-1 (Ökodesign) und dem Stufenschalter IEC EN 60214 entwickelt. Die Trafostation steht in Heidenau nahe Hamburg. Dieser Standort ist besonders geeignet, da es im direkten Umfeld viele Windkraft- und Biogaseinspeiser gibt und die Zahl der Photovoltaikanlagen anwächst. „Wir haben Ormazabal als Partner für das Projekt ausgewählt, da wir die globale Erfahrung und kompetente technische Beratung vor Ort schätzen“, so Marco Röwe, der zuständige Projektleiter beider EWE NETZ GmbH. Auch bei Ormazabal, die das Projekt von der Planungsphase bis zur Auslieferung durch einen dezidierten Berater begleiteten, begrüßt man die Kooperation: „Wir schätzen die Zusammenarbeit mit einem zukunftsweisenden Unternehmen wie EWE NETZ sehr“, sagt Thomas Höfkens. Innovationen wie der transforma.smart von Ormazabal machen die Verteilnetze noch aufnahmefähiger für erneuerbare Energien und treiben somit die Energiewende aktiv voran. Netzbetreiber erfüllen durch ihren Einsatz nicht nur höchste Standards in Sachen Umweltverträglichkeit, sondern auch hinsichtlich der Effizienz und Versorgungssicherheit ihrer Netze.

Ormazabal ist einer der weltweit führenden Hersteller von Schaltanlagen, kompletten Transformatorstationen und Verteiltransformatoren für die Mittelspannung. Mehr als 2.000 Mitarbeiter in über 100 Städten auf fünf Kontinenten sorgen mit hochwertigen Produkten und Dienstleistungen für eine sichere Energieverteilung. Ormazabal gehört zu Velatia, familiengeführt und mit Hauptsitz in Zamudio, Spanien. Der Sitz der deutschen Fertigungs- und Vertriebsgesellschaften von Ormazabal mit über 250 Mitarbeitern in Krefeld ist zugleich Headquarter der Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika. Mit lokalem Knowhow und globaler Erfahrung bietet die Ormazabal GmbH hier zukunftsweisende Lösungen rund um die Energieverteilung. Als Projektpartner u. a. für Energieversorger, Planer und Installateure geht der Anbieter flexibel und pragmatisch auf individuelle Kundenwünsche ein und unterstützt Projekte von der Planung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. Die Produkte von Ormazabal kommen z. B. im Bereich Energieversorgungsunternehmen, erneuerbare Energien, in der Kunststoff- und Autoindustrie, an Flughäfen, Bahnhöfen, Krankenhäusern oder auch Fußballstadien zum Einsatz.

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Bildquelle: EWE Netz GmbH

Pressemitteilungen

Kosten sparen und Klima schonen mit Köpfchen: SAUBER ENERGIE startet Smart-Meter-Angebot

(Mynewsdesk) Die SAUBER ENERGIE hat jetzt als einer der ersten Ökostrom-Anbieter in Deutschland ein neues Smart-Meter-Angebot für Privatkunden gestartet. Ein intelligenter Stromzähler in Kombination mit einem attraktiven Ökostrom-Vertrag soll beim Energiesparen helfen, und damit Klima und Geldbeutel schonen.

Die Idee des neuen SAUBER STROM-Tarifs Natur&Wald digital: Mit dem Stromverbrauch immer in Echtzeit über eine komfortable App im Blick, werden Stromfresser ausfindig und das eigene Verbrauchsverhalten erkennbar gemacht. Das erleichtert den sparsamen Umgang mit Energie dauerhaft.

Außerdem entfällt das lästige Zählerablesen und Abschlagszahlungen sind für immer passé, denn der Stromverbrauch wird monatlich abgerechnet, der Kunde zahlt in jedem Monat immer nur das, was er tatsächlich verbraucht – digital übertragen und in Echtzeit ausgewertet. Kombiniert ist das Ganze mit den üblichen SAUBER STROM-Klima-Vorteilen. Der Smart-Meter-Kunde erhält 100 % Ökostrom aus einem Wasser-Wind-Sonne-Mix, verbunden mit einer Förderung regionaler Waldaufforstung über den gemeinnützigen Bergwaldprojekt e.V.

Voraussetzung ist der Einbau eines intelligenten Stromzählers, des sogenannten Smart Meters. Dies ist ein digitaler Stromzähler, der mit einer Kommunikationseinheit zum Internet (Gateway) ausgestattet ist. Der Austausch des Zählers beim Kunden erfolgt über den SAUBER ENERGIE-Kooperationspartner Discovergy, ist ganz einfach und im Smart-Meter-Tarif SAUBER STROM Natur&Wald digital inklusive. Der Kunde muss sich um nichts weiter kümmern. Alle Funktionen können anschließend komfortabel über eine Smart-Meter-App abgerufen und gesteuert werden.

„Nachhaltigkeit wird nur durch den konsequenten Einsatz moderner Technologien, die zugleich kundenfreundlich sind, gelingen“, betont SAUBER ENERGIE-Geschäftsführer Stefan Dott. „Deshalb werden wir die Digitalisierung weiter zum Vorteil unserer Kunden vorantreiben. Smart Meter ist dafür eine hervorragende Basis mit Zukunftspotenzial. Wir freuen uns, mit Fresh Energy einen starken Partner gefunden zu haben, der unser Konzept unterstützt und so wie wir, den Klimaschutz mit innovativen Ansätzen voranbringen will. Eine gute Ergänzung zu unserem Mitmach-Aktionen für den Klimaschutz, die wir im vergangenen Jahr unter dem Motto www.mit-energie-anpacken.de gestartet haben“.

SAUBER STROM Natur&Wald digital, das neue Smart-Meter-Angebot der SAUBER ENERGIE, ist ganz einfach online zu bestellen unter www.sauberenergie.de/produkte/smart-meter.

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im SE SAUBER ENERGIE GmbH & Co. KG

Die SAUBER ENERGIE wurde 2010 von sechs traditionsreichen Energieversorgern gegründet, um umweltbewussten Menschen eine Ökoenergie-Alternative zu bieten. Damit sind über 150 Jahre Energie-Know-how Ihre solide Basis für eine zuverlässige Versorgung mit unseren klimafreundlichen Energieprodukten SAUBER STROM und SAUBER GAS. Mit über 30.000 Kunden bundesweit hat sich die SAUBER ENERGIE als zuverlässiger Ökoenergiespezialist am Markt etabliert. Das Ziel: mit Energie anpacken beim Klimaschutz, gemeinsam, sicher und bezahlbar.

Das Produkt SAUBER STROM ist mit dem hochwertigen First Climate Ökostrom-Standard zertifiziert. Das heißt: 100 % Wasserkraft verbunden mit der Investition in neue Ökokraftwerke. Mit jeder verbrauchten Kilowattstunde wird also in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert. Außerdem werden Emissionen, die beim Bau und Betrieb der Kraftwerke entstehen durch Klimaschutzprojekte vollständig kompensiert. Geprüft und bestätigt vom TÜV Nord. Das Prinzip von SAUBER GAS: CO2-Emissionen die hier entstehen, werden andernorts zu 100 % ausgeglichen über internationale Klimaschutzrpojekte. Ein besonderes Plus bieten die Gasprodukte SAUBER GAS Bio. Mit 10, 30 oder 100 Prozent Biogasanteil aus biogenen Reststoffen wird die Umwelt entlastet und ein Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung geleistet. SAUBER GAS Bio ist ebenfalls TÜV-zertifiziert.

Seit 2016 fördert SAUBER ENERGIE regionale Waldaufforstungsprojekte in Deutschland über den gemeinnützigen Verein Bergwaldprojekt e.V. Ziel ist der langfristige Erhalt unserer heimischen Wälder, die als artenreiche Ökosysteme Basis für einen effektiven Klimaschutz sind. Unter der Leitidee Mit Energie anpacken initiiert die SAUBER ENERGIE seit Oktober 2018 vielfältige Klimaschutz-Aktionen. Das Prinzip hier: Auch kleine Schritte sollen in der Gemeinschaft nachhaltige Veränderungen bewirken. www.sauberenergie.de; www.mit-energie-anpacken.de

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