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Erstattung homöopathischer Leistungen durch die gesetzlichen Krankenkassen

15.07.2019, Ulm – Deutsche Politiker fordern wieder einmal ein Verbot der freiwilligen Kostenerstattung von Homöopathie durch die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland. Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) hält dieses Vorhaben vor dem Hintergrund der Zufriedenheit der meisten Homöopathie-Patienten für unangemessen, zumal es ausreichend wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der homöopathischen Behandlungen gibt.

Nach aktuellen Entwicklungen in Frankreich, wo ab 2021 die nationale Krankenversicherung keine homöopathischen Arzneimittel mehr erstatten darf, fordern Politiker wie der SPD-Gesundheitsexperte, Karl Lauterbach, und Andreas Gassen, Vorsitzender der KBV, auch für Deutschland ein Verbot der freiwilligen Kostenerstattung von Homöopathie durch die gesetzlichen Krankenversicherungen.

Auch wenn diese Forderung die homöopathisch arbeitenden Heilpraktiker nicht unmittelbar betrifft, distanziert sich der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (VKHD) von diesem Vorhaben. „Diese Leistungen werden nur dann von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet, wenn sie von Ärzt*innen erbracht werden. Die Leistungen der VKHD-Mitglieder werden – wenn überhaupt – ohnehin nur von den privaten Krankenversicherungen erstattet.“, erklärt Ralf Dissemond, 1. Vorsitzender des VKHD.

Trotzdem ist der VKHD, als Berufsverband der homöopathisch arbeitenden Heilpraktiker, der Ansicht, dass ein solches „Verbot“ das Ansehen der Homöopathie grundsätzlich beschädigen würde und somit Auswirkung auf alle Ausübende, Anwender*innen oder Hersteller der Homöopathie hätte.

„Vor allem ist die Begründung der französischen Gesundheitsbehörde, Homöopathie sei unwirksam, schwer verständlich, da man etwa 90 % der vorliegenden Studiendaten außer Acht lassen muss, um zu einem negativen Ergebnis bezüglich der Studienlage zur Homöopathie zu kommen“, erklärt Stefan Reis, Verantwortlicher für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im VKHD. „Hier wären also die Unabhängigkeit oder eine etwaige Voreingenommenheit derjenigen Personen zu prüfen, die das Ergebnis der Untersuchung zu verantworten haben“, fährt er fort. Tatsache ist, dass nach objektiver Einschätzung (z.B. durch den unabhängigen dänischen Intensivmediziner Prof. Robert Hahn) 1) die Wirksamkeit homöopathischer Arzneien durchaus studienbasiert belegbar ist.

Ein Verbot der Erstattung homöopathischer Therapien oder Arzneimittel dürfte zudem für die Kassen keine Kosten-Entlastung bedeuten. Patienten, die eine homöopathische Behandlung in Anspruch genommen hätten, würden nur anderweitig behandelt, was selbstverständlich ebenfalls Kosten verursacht. Je nach dem, auf welche Präparate man in diesen Fällen ausweicht, sind diese vermutlich teurer, und es können Zusatzkosten zur Behandlung von Nebenwirkungen anfallen.

„Würde die Bundesregierung den Vorschlägen von Herrn Lauterbach folgen, würde sie gegen den Willen der Bevölkerung handeln, von der die überwiegende Mehrheit sich ein Miteinander von ‚Schulmedizin‘ und komplementärmedizinischen Verfahren (zu denen auch die Homöopathie gehört) wünscht“, erklärt Dissemond. Das hat erst kürzlich eine aktuelle FORSA-Umfrage gezeigt. 2) „Angesichts der Tatsache, dass die meisten Homöopathie-Anwender*innen gute Erfahrungen damit machen, gehört aus unserer Sicht schon eine gehörige Portion Chuzpe dazu, einem großen Teil der Bevölkerung die Fähigkeit zur Einschätzung der Effizienz einer homöopathischen Behandlung abzusprechen“, ergänzt Reis.

Selbst wenn man sich der Meinung anschließen würde, dass ausreichende Belege zur Wirksamkeit der homöopathischen Behandlung bislang fehlen, stellt sich aus Sicht des VKHD die Frage, ob das ein „Verbot“ der Erstattung homöopathischer Leistungen rechtfertigen würde. Bislang ist diese Erstattung ja ein freiwilliges Angebot einiger gesetzlicher Krankenkassen. Geht man wirklich davon aus, dass Homöopathie nicht sicher wirksam ist, könnte man auf die Selbstregulierung des Marktes setzen und annehmen, dass sich rasch Krankenkassen freiwillig zur Streichung dieses Angebots entschließen dürften, weil dieses Angebot von den Versicherten nicht nachgefragt würde. „Letzten Endes geht es um die Frage, ob man der Bevölkerung zutraut, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Ein Verbot würde diese Frage mit einem klaren ‚Nein‘ beantworten.“, resümiert Stefan Reis.

Quellen
1) https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24200828
2) https://www.dzvhae.de/forsa-buerger-wuenschen-homoeopathie-nach-schweizer-vorbild/

Weitere Informationen
– Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands VKHD e.V.: https://www.vkhd.de
– Therapeutenlisten mit zertifizierten Homöopathen finden Sie unter: https://www.vkhd.de/patienten/therapeutensuche-menu und
http://www.homoeopathie-zertifikat.de/index.php/therapeutensuche-menu

Diese „Pressemitteilung“ ist eine unverbindliche Information und Meinungsäußerung des Verbands Klassischer Homöopathen Deutschlands e. V.

Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands e. V. (VKHD) ist der einzige Berufsverband für klassisch homöopathisch therapierende Heilpraktiker in Deutschland mit derzeit 1400 aktiven Mitgliedern. Der Verband vertritt seit 1997 die berufsspezifischen Interessen von homöopathisch arbeitenden Heilpraktikern.

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Hoher Zinsgewinn beim Finanzamt noch möglich

Nicht jeder ist dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben. Für rund 55 Prozent der Arbeitnehmer ohne ein weiteres Einkommen ist das ein Akt der Freiwilligkeit. Nicht nur, dass in neun von zehn Fällen eine Steuererstattung winkt, sondern es gibt derzeit noch Höchstzinsen vom Staat. Ergibt die Steuererklärung eine Erstattung, wird diese derzeit noch mit sechs Prozent pro Jahr verzinst! Und das in Zeiten, in denen die Zinsen für Sparer unter einem Prozent liegen.

Die Verzinsung beginnt exakt 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in der die Steuer entstanden ist. Im April 2017 hat also die Verzinsung für die Rückzahlung aus der Steuererklärung für das Jahr 2015 begonnen. Zinseszinsen gibt es nicht. Wird zum Beispiel im April 2020 der Steuerbescheid zugestellt und beträgt die Steuerrückzahlung für das Jahr 2015 zum Beispiel 1.000 Euro, gibt es in Summe 180 Euro nur für dieses eine Steuerjahr geschenkt.

Wer sich freiwillig veranlagen lässt, hat dafür bis zu vier Jahre rückwirkend Zeit. Am 31. Dezember 2019 kann letztmalig die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2015 abgegeben werden. Eine freiwillige Antragsveranlagung können beispielsweise Arbeitnehmer nutzen, die ledig und nur für einen Arbeitgeber tätig sind und keine Einnahmen aus Vermietung oder Selbstständigkeit erzielen und keine Lohnersatzleistungen erhalten haben.

Aber dieses Steuermodell könnte kippen! Der Bundesfinanzhof hält in seinen Beschlüssen von 2018 den derzeit noch gültigen hohen Zinssatz aufgrund der jahrelangen Niedrigzinsen am Kapitalmarkt für verfassungswidrig. Nun steht eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus, die der hohen Verzinsung ein Ende setzen könnte. Wer bis zur finalen Entscheidung noch sein Glück versuchen möchte, sollte also rückwirkend freiwillig seine Einkommensteuererklärung abgeben. Optimalerweise natürlich nicht nur für ein Steuerjahr, sondern für alle vier.

www.lohi.de/steuertipps

Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 320 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit über 650.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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ARAG Recht schnell…

Urteile auf einen Blick

+++ Lärm vom Brunnen ist zumutbar +++
Anwohner müssen laut ARAG die Geräusche eines Brunnens auf einem öffentlichen Platz hinnehmen, da es sich um eine herkömmliche, sozial adäquate und deswegen zumutbare Immission handelt. Dies gilt insbesondere deshalb, weil Anlagen mit plätscherndem und fallendem Wasser grundsätzlich positive Wirkung auf die Menschen und das Stadtbild haben (Verwaltungsgericht Baden-Württemberg, Az.: 10 S 1878/16).

+++ Aufenthalt im Ausland steht festgestellter Arbeitsunfähigkeit nicht entgegen +++
Wird in Deutschland die Arbeitsunfähigkeit als Grundlage für den Erhalt von Krankengeld festgestellt, darf sich der Versicherte laut ARAG danach überwiegend im EU-Ausland aufhalten und trotzdem Krankengeld kassieren (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Az.: L 5 KR 135/16).

+++ Flugstornierung: Pauschale Bearbeitungsgebühr ist unzulässig +++
Eine Fluggesellschaft darf laut ARAG keine pauschale Bearbeitungsgebühr verlangen, wenn der Fluggast den Flug storniert.

Langfassungen:
Lärm vom Brunnen ist zumutbar
Seit 1992 wohnt das Ehepaar am Marienplatzes in Ravensburg. 2014 beschwerten sie sich erstmals gegen das Plätschern, die ein Brunnen auf dem Platz machte. Gesundheitsbeeinträchtigungen waren nicht ersichtlich. Ein immissionsschutzrechtliches Sachverständigengutachten stellte fest, dass sich die Geräusche im zulässigen Rahmen bewegen. Unabhängig hiervon weisen die ARAG Experten darauf hin, dass es sich bei Brunnengeräuschen um herkömmliche und sozial adäquate und deswegen zumutbare Geräuschimmissionen handelt. Zum einen werde das Geräusch von plätscherndem und fallendem Wasser als Naturgeräusch im Allgemeinen eher als angenehm empfunden. Zum anderen werten Brunnen das Stadtbild auf, da sie als Treffpunkt dienen, zum Verweilen und im Sommer auch zur Abkühlung einladen. Damit tragen sie zur Steigerung der Lebensqualität innenstädtischer Bereiche wesentlich bei (Verwaltungsgericht Baden-Württemberg, Az.: 10 S 1878/16).

Aufenthalt im Ausland steht festgestellter Arbeitsunfähigkeit nicht entgegen
Die Busfahrerin wohnte als Grenzgängerin in Spanien und arbeitete in Deutschland. Als sie erkrankte, zahlte ihr die Krankenversicherung nach Ablauf der Entgeltfortzahlung vom 04.06.2011 bis zum 26.10.2011 Krankengeld. Direkt im Anschluss wurde ihre Arbeitsunfähigkeit bis auf Weiteres festgestellt. Einen Monat später informierte die nun arbeitsunfähige Busfahrerin ihre Krankenkasse, dass sie nach Spanien umgezogen sei. Daraufhin verweigerte die Kasse das Krankengeld und berief sich dabei auf § 16 Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V), wonach ein Anspruch auf Leistungen nur besteht, solange man sich in Deutschland aufhält. Die Frau klagte und hatte Erfolg, da ihre Arbeitsunfähigkeit lückenlos ärztlich festgestellt wurde. Zudem haben hier nach Auskunft der ARAG Experten EU-rechtliche Bestimmungen Vorrang vor dem SGB. Danach hat ein Versicherter, der in einem anderen als dem zuständigen Mitgliedstaat wohnt oder sich dort aufhält, Anspruch auf Geldleistungen, die vom zuständigen Träger nach den für ihn geltenden Rechtsvorschriften gewährt werden (Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Az.: L 5 KR 135/16).

Flugstornierung: Pauschale Bearbeitungsgebühr ist unzulässig
Wer einen Flug bucht, kann diesen nach Auskunft der ARAG Experten vor Reisebeginn jederzeit kündigen. Für jeden nicht angetretenen Flug darf der Kunde sämtliche Steuern und Flughafengebühren zurückverlangen. Das gilt sogar, wenn man den Flieger ganz einfach verpasst hat. Der Grund spielt keine Rolle! Der Fluggast hat außerdem Anspruch auf Erstattung des Ticketpreises, wenn die Airline den Sitzplatz noch anderweitig vergeben konnte. Die Fluggesellschaft darf auch kein pauschales Entgelt dafür verlangen, dass sie die Stornierung bearbeitet. So sieht es der Bundesgerichtshof. Diese Rechtsprechung ist auch mit europäischem Recht vereinbar, urteilte der Europäische Gerichtshof am 6. Juli 2017 in einem Verfahren des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV) gegen Air Berlin (EuGH, Az.: C-290/16).

Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Steuererklärung: Profi-Unterstützung lohnt sich

Ein Beitrag für die Urlaubskasse, eine neue Waschmaschine oder die anstehende Autoreparatur: Mit einer Steuerrückzahlung lässt sich so mancher Wunsch erfüllen. „1.320 Euro bekamen Lohi-Mitglieder 2016 im Schnitt erstattet“, erklärt Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.): „Das ist, bezogen auf die letzte Erhebung des Statistischen Bundesamts, deutlich mehr als der Durchschnitt der Bundesbürger.“

Wer seine Steuererklärung selbst erstellt, hat in der Regel Arbeit: Denn bevor der erhoffte Geldsegen ins Haus flattert, gilt es Belege zu sortieren und Formulare auszufüllen. Nicht wenige schieben ihre Einkommensteuererklärung darum lange vor sich her. „Besteht eine Abgabepflicht, müssen die Unterlagen für 2016 bis zum 31. Mai 2017 beim Finanzamt eingereicht werden“, so der Lohi-Steuerexperte. Das gelte etwa für Arbeitnehmer, die Freibeträge nutzen oder Lohnersatzleistungen bezogen haben, die mehr als 410 Euro im Jahr betragen. Auch Ehepaare mit der Steuerklassenkombination III/V oder junge Eltern, die Elterngeld erhalten haben, müssen eine Steuererklärung abgeben. Ist der Termin nicht einzuhalten, sollte man das Finanzamt um eine Verlängerung bitten – mit einem formlosen Schreiben, in dem Gründe genannt werden müssen.
Steuerzahler, die auf die Hilfe von Experten wie zum Beispiel der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.) setzen, haben nicht nur die Chance auf eine höhere Rückerstattung. „Eine professionelle Unterstützung erleichtert auch die Erstellung der Einkommensteuererklärung und verlängert zudem die Abgabefrist bis zum 31. Dezember 2017“, erläutert Robert Dottl.

Neue Abgabefristen ab 2019
Eine gute Nachricht gibt es für alle, die sich mit dem Termin zur Abgabe der Steuererklärung schwer tun: Ab 2019 gibt es mehr Zeit. „Im vergangenen Juli wurden im Gesetz zur Modernisierung des Besteuerungsverfahrens neue Fristen festgelegt“, informiert Robert Dottl. Demnach werden die Abgabetermine um zwei Monate nach hinten verschoben. Wer sich der Arbeit selbst stellt, muss die Erklärung bis zum 31. Juli des Folgejahres einreichen. Wird Hilfe in Anspruch genommen, ist der 28. Februar des übernächsten Jahres maßgebend. „Die Änderung gilt aber erst ab dem Steuerjahr 2018“, betont der Steuerexperte, „und wird deshalb 2019 zum ersten Mal angewendet. Darauf hat das Finanzministerium noch einmal ausdrücklich hingewiesen.“ Die entsprechenden Fristen sind dann der 31. Juli 2019 bzw. der 28. Februar 2020.

Mit dem neuen Gesetz hat das Finanzministerium auch die Verspätungszuschläge neu und strenger geregelt. „Bisher lag es im Ermessen des zuständigen Finanzamtes, ob es einen Verspätungszuschlag erhebt. Ab 2019 ist ein solcher Zuschlag obligatorisch, wenn die Steuererklärung nicht spätestens 14 Monate nach Ablauf des Steuerjahres eingeht oder ein vom Finanzamt genannter Termin nicht eingehalten wird“, so Robert Dottl. In diesem Fall werden, wenn sich eine Steuernachzahlung ergibt, für jeden Monat 0,25 Prozent der festgesetzten Steuer fällig. Neu ist auch der Mindestzuschlag von 25 Euro. Die Lohi rät daher, sich rechtzeitig mit der Steuererklärung zu beschäftigen. Das spart Ärger mit dem Finanzamt und spült – bei einer Rückerstattung – früher Geld aufs Konto.

Mehr Infos gibt es in den Beratungsstellen der Lohi und unter www.lohi.de

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Die Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e. V.) mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in rund 330 Beratungsstellen bundesweit aktiv. Mit nahezu 600.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Die Lohi zeigt Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären – im Rahmen einer Mitgliedschaft begrenzt nach § 4 Nr. 11 StBerG – alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Mehr Klarheit bei der Mietwagen-Versicherung

(Mynewsdesk) billiger-mietwagen.de sorgt ab sofort für eine deutlichere Darstellung der Versicherungsleistungen. Mit der Bezeichnung „Vollkasko- und Diebstahlschutz: ohne Selbstbeteiligung (durch Erstattung)“ wird ein Missverständnis vermieden, das für Kunden bisher teuer werden konnte. Andere Portale reduzieren die Bezeichnung des Schutzes irreführend auf „Vollkasko ohne Selbstbeteiligung“.

In einem Beitrag von „RTL Extra“ am 15.8.2016 haben Reporter mit versteckter Kamera dokumentiert, wie Billiganbieter im Mittelmeerraum aus der Verwirrung Kapital schlagen. Mit dem Argument, es sei keine Vollkasko ohne Selbstbeteiligung enthalten, und der Aussage „natürlich müssen Sie im Schadensfall die Selbstbeteiligung bezahlen“ gelingt es diesen Anbietern immer wieder, Kunden zu verunsichern und ihnen doppelte Versicherungen zu verkaufen.

Bei dieser an sich korrekten Aussage verschweigen die Vermieter oft, dass Kunden einen Erstattungsschutz für die Selbstbeteiligung beim Mietwagen-Vermittler gebucht haben. Mit der neuen Bezeichnung „ohne Selbstbeteiligung (durch Erstattung)“ macht billiger-mietwagen.de den Kunden eindeutig klar, dass sie keine Zusatzversicherung kaufen müssen. Dieser Erstattungsschutz ist sehr beliebt, weil der Aufpreis dafür je nach Fahrzeug nur wenige Euro pro Miettag beträgt.

„Im Schadensfall muss der Kunde wie beim Arztbesuch im Ausland zunächst in Vorleistung gehen“, erklärt Frieder Bechtel von billiger-mietwagen.de. „Im Anschluss reicht er den Schaden bei seinem deutschsprachigen Mietwagen-Vermittler ein und erhält eine Erstattung der Kosten.“ Dieser Erstattungsschutz ist auch dann besonders hilfreich, wenn es nach der Mietwagen-Rückgabe Streit mit dem Vermieter über Alt-Schäden am Mietwagen gibt. Nur bei grober Fahrlässigkeit und Verstoß gegen die AGB greift der Versicherungsschutz natürlich nicht. billiger-mietwagen.de unterstützt Kunden bei der Einreichung von Schäden. (PM-ID: 200)

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www.billiger-mietwagen.de ist Deutschlands größter Produkt- und Preisvergleich für Mietwagen weltweit. Mit inzwischen 13 Jahren Branchenerfahrung und über 200 Mitarbeitern an den Standorten Köln, Freiburg und Leipzig sorgt das Internetportal für eine transparente und kundenfreundliche Darstellung der Angebote und bietet einen kostenlosen Kundenservice per Telefon. Kürzlich wurde billiger-mietwagen.de Testsieger bei der Stiftung Warentest (Heft 5/2016) mit der Gesamtnote „sehr gut“. Bereits in den vergangenen Jahren erhielt das Vergleichsportal verschiedene Auszeichnungen, unter anderem von FOCUS-MONEY mit fünf aufeinanderfolgenden Testsiegen (2010 2014) als „bester Mietwagenvermittler“.

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Zug-erstattung.de hilft Bahnreisenden bei Verspätungen, ihre Rechte geltend zu machen

Problemlösung per Klick

Zug-erstattung.de hilft Bahnreisenden bei Verspätungen, ihre Rechte geltend zu machen

Zug-erstattung.de hilft Bahnreisenden bei Verspätungen, ihre Rechte geltend zu machen

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Zug-erstattung.de hilft Bahnreisenden bei Verspätungen, ihre Rechte geltend zu machen

Würselen/Aachen, September 2014. Dass die Bahn oft zu spät ist, lässt sich nicht ändern. Wohl aber, dass es Reisende im Nachhinein häufig Zeit und Nerven kostet, damit sie nach einer erheblichen Verspätungen das Geld erstattet bekommen, das ihnen zusteht. Und bei fünf Millionen Fahrgästen und mehr als einem Prozent verspäteten Zügen täglich sind das viele: Rein rechnerisch könnten rund 50.000 Personen ihre Ansprüche geltend machen – täglich.

Die Deutsche Bahn und alle anderen Schienenbeförderungsunternehmen sind seit diesem Jahr verpflichtet, ein Viertel des Fahrpreises zu erstatten, wenn der Reisende eine Stunde später ankommt, als es im Fahrplan steht, und die Hälfte, wenn es mindestens zwei Stunden sind. Viele Betroffene schrecken allerdings davor zurück, auf ihre Ansprüche zu bestehen. Möglicherweise, weil ihnen das Ausfüllen und Einreichen des zweiseitigen Formulars zu stressig erscheint. Oder aber, weil sich der Aufwand für 10 oder 20 Euro aus ihrer Sicht nicht lohnt.

Start-up aus Würselen bei Aachen

Eine elektronische Hilfestellung könnte das jetzt ändern. Mit Zug-erstattung.de hat der Programmierer Michael Schmitz aus Würselen bei Aachen ein Werkzeug geschaffen, mit dem es kaum länger als eine Minute dauert, den Anspruch auf Entschädigung geltend zu machen. „Ich war unzufrieden mit dem Prozess und habe gedacht, dass es 2014 auch besser gehen muss“, beschreibt der Initiator. „Also eine Webseite gebaut. Und die funktioniert so: Der Kunde macht ein Foto des Tickets und ein paar Angaben, wir schicken dann den Antrag an die Bahn.“ Fertig. Mehr ist nicht zu tun. Der Aufwand ist minimiert. „Kunden sind sehr zufrieden und bedanken sich sogar per E-Mail, wenn Sie Ihr Geld erhalten haben“, freut sich Michael Schmitz.

Zug-erstattung.de kann als Seite im Internet genutzt werden oder als App für das iPhone. Eine App für Android will der Entwickler noch im Herbst nachschieben. Alleine im vergangenen Jahr haben 1,3 Millionen Kunden eine Entschädigung wegen Verspätung von der Deutschen Bahn gefordert und erhalten – trotz des großen Aufwands. „Von Hausfrau bis zum Vorstandsvorsitzenden kann es jeden betreffen“, weiß Michael Schmitz. Besondere Nutznießer von Zug-erstattung.de sind aber Vielfahrer oder Firmen, bei denen viele Verspätungen zusammenkommen. Sind die Stammdaten einmal auf der Internetseite oder der App hinterlegt, geht das Ausfüllen umso schneller. „Und unser besonderer Service: Wir hören sogar aktiv bei der Bahn nach, wenn das Geld nicht kommt!“

Für jeden Rückerstattungsantrag bucht Zug-erstattung.de per Lastschrift 99 Cent vom Konto des Bahnkunden ab. Kommt es zu Verzögerungen oder anderen Problemen, dann übernimmt Zug-erstattung.de die Kommunikation mit dem Service-Center der Bahn. Bahnreisende kommen so schneller zu dem Geld, das ihnen als Entschädigung zusteht. Und vielleicht ändert sich dank Zug-erstattung.de langfristig sogar etwas am Thema Verspätung, weil es für die Kunden jetzt einfacher ist, zu ihrem Recht zu kommen.

KAM3 wurde 1993 gegründet und ist auf die Beratung in der Kommunikation, PR, Marktforschung, Mediaplanung und Werbung spezialisiert.
KAM3 verfügt über viel Erfahrungen in den Bereichen Design, Ethnomarketing, Fahrrad, Tourismus und Gesundheit sowie in der grenzüberschreitenden Kommunikation zwischen Deutschland, Belgien und den Niederlanden.

Kontakt
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Mit der Hochzeit ändert sich die Steuerklasse

Die Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e. V. – informiert

München. Der Wonnemonat Mai ist für viele Paare der Wunschtermin für eine Eheschließung. Nicht zuletzt wohl, weil die Natur mit ihrer Blütenpracht den perfekten Rahmen für schöne Hochzeitsfotos und rauschende -feiern bietet. Mit ihrer Hochzeit untermauern die Ehepartner aber nicht nur ihre gegenseitige Liebe, sie übernehmen auch (finanzielle) Verantwortung füreinander. Zudem hat eine Eheschließung immer auch steuerliche Auswirkungen. Ihre Kosten lassen sich zwar nicht als Sonderausgaben absetzen, doch „mit dem neuen Familienstand verändert sich automatisch die Steuerklasse der Frischvermählten“, erläutert Robert Dottl, Vorstandsvorsitzender der Lohi (Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.): „Und das bereits ab dem Tag der standesamtlichen Hochzeit.“

Sobald das Einwohnermeldeamt die Finanzverwaltung über eine Heirat informiert hat, werden beide berufstätige Ehepartner bis auf Weiteres in die Steuerklasse IV eingruppiert. „Die Klassifizierung nach Steuerklasse IV/IV ist letztlich nur dann sinnvoll, wenn beide Partner annähernd das Gleiche verdienen“, so der Steuerexperte. Hat ein Partner deutlich mehr Einkommen als der andere, kann die Steuerklassenkombination III/V die bessere Alternative sein. Ist nur ein Ehepartner berufstätig, wird dieser automatisch in die Steuerklasse III eingestuft.

Steuerklassenwahl hat Auswirkungen auf die Liquidität

Letztlich zahlen Paare – wie auch immer klassifiziert – unterm Strich die gleiche Einkommensteuer. „Die Wahl der Steuerklasse hat aber nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Liquidität der (einzelnen) Ehepartner unterm Jahr beziehungsweise auf eventuelle Nachzahlungen oder Erstattungen“, so Robert Dottl von der Lohi. Spült die Kombination III/V während des Jahres insgesamt mehr gemeinsames Netto auf die Gehaltszettel, so sind hier doch bei der Einkommensteuererklärung später geringere Erstattungen oder gar Nachzahlungen zu erwarten. „Dagegen winken Paaren mit der Steuerklassen-Kombination IV/IV meist nur Erstattungen, sie haben dafür jedoch während des Jahres weniger Geld im Geldbeutel“, erläutert Robert Dottl.

Um die Steuerlast gerechter zu verteilen und hohe Steuererstattungen oder Nachzahlungen zu vermeiden, wurde 2010 von den Finanzverwaltungen das sogenannte „Faktorverfahren“ eingeführt. Als Berechnungsgrundlage dient hier die Steuerklassenkombination IV/IV. Die steuermindernde Wirkung des Ehegattensplittings wird mittels des Faktors aber sofort und nicht erst nachträglich berücksichtigt. Ebenso wie die jedem Ehepartner persönlich zustehenden, wiederkehrenden Steuerentlastungen wie z.B. der Arbeitnehmerpauschbetrag.

Wer vom Faktorverfahren oder der Steuerklassenkombination III/V profitieren will, muss den Wechsel gemeinsam mit dem Ehegatten beim Wohnsitz-Finanzamt beantragen. Hierfür liegen amtliche Antragsformulare vor. Der Antrag kann direkt nach der Eheschließung gestellt werden. „Ein Steuerklassenwechsel ist aber auch später noch möglich“, erklärt Robert Dottl. Sind beide Ehegatten Arbeitnehmer, ist pro Jahr nur ein Steuerklassenwechsel erlaubt. Bis zum 30. November können Steuerzahler die Steuerklassenänderung noch mit Wirkung für das laufende Jahr beantragen.

Mehr Infos zum Thema unter www.lohi.de .

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Die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in mehr als 350 Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet aktiv. Mit mehr als 550.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Im Rahmen einer Mitgliedschaft nach § 4 Nr. 11 StBerG zeigen wir Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

Lohi – Lohnsteuerhilfe Bayern e.V.

Die Lohnsteuerhilfe Bayern e.V. mit Hauptsitz in München wurde 1966 als Lohnsteuerhilfeverein gegründet und ist in mehr als 350 Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet aktiv. Mit mehr als 550.000 Mitgliedern ist der Verein einer der größten Lohnsteuerhilfevereine in Deutschland. Im Rahmen einer Mitgliedschaft nach § 4 Nr. 11 StBerG zeigen wir Arbeitnehmern, Rentnern und Pensionären alle Möglichkeiten auf, Steuervorteile zu nutzen.

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Seminarveranstaltung Consortis Verwaltungs GmbH: Ein Depot ohne Verlust

Seminarveranstaltung Consortis Verwaltungs GmbH: Ein Depot ohne Verlust

Consortis Verwaltungs GmbH, Berlin

Sicherheit steht jetzt hoch im Kurs. Das heißt aber nicht, dass sicherheitsbewusste Anleger ihr Geld ausschließlich in Zinsanlagen investieren müssen. Wer sein Geld heute in Aktien, Fonds und Rohstoffe investiert, übergibt sich in die Hände einer entfesselten Finanzindustrie, heißt es , oder noch schlimmer, man ist selbst ein Teil davon. Doch das ist nicht unbedingt richtig. Sie können sich ohne großen Aufwand ein Garantiedepot zusammenstellen, das neben Zinsanlagen beispielsweise auch Aktien und Fonds enthält und trotzdem sicher ist.

Im Rahmen von Seminarveranstaltungen informieren Experten zum Thema „Anlageziel, Anlagedauer und Sicherheit ohne Risiko“ in der Geschäftsstelle der Consortis Verwaltung GmbH in Berlin, Kurfürstendamm. Die Consortis Verwaltung GmbH mit Hauptsitz in Berlin ist ein junges, innovatives Unternehmen, welches von Daniel Volbert geleitet wird. Unternehmer aus mittelständischen Betrieben, Verbraucher, Interessierte und Mitarbeiter wurden über neue Entwicklungen rund um Finanzen, Wirtschaft, Anlage und Steuern informiert.

Die wichtigsten Tipps: Anlageziel; Anlagedauer; Auswählen; Mischen; Kontrolle; Depot; Kauf
Völlig auf solche Anlagen zu verzichten, kostet Renditechancen. Verbinden Anleger sie aber geschickt mit sicheren Investments, ist ihnen der volle Kapitalerhalt gewiss und sie haben zusätzlich die Aussicht auf einen Renditekick.

Garantiedepot – so geht das

Auf die richtige Mischung kommt es an. Der Grundgedanke des Garantiedepots: Das Kapital muss am Ende des Anlagezeitraums in jedem Fall erhalten bleiben. Dafür muss das Verhältnis von sicheren zu riskanten Anlagen stimmen. Denn die sicheren Zinseinnahmen etwa aus Sparverträgen dienen als Puffer für jene Risiken, die aus Geschäften mit Aktien oder Fonds erwachsen können. Dabei gilt: Je länger der Anlagezeitraum, desto höher darf der Risikoanteil sein.

Geschäftsführer Daniel Volbert erklär hierzu: „Wer sein Geld für 25 Jahre anlegt, kann risikolos die Hälfte in Aktien oder Aktienfonds stecken, sofern er die andere Hälfte zu einem Zins von 3,5 Prozent bombensicher anlegt. Der Zinseszinseffekt sorgt dafür, dass der Sicherheitspuffer mit den Jahren so groß ist, dass viel Geld für riskantere Geschäfte zur Verfügung steht. Die Tabelle auf Seite 150 zeigt, wie hoch der Aktienanteil je nach Anlagezeitraum und Ertrag der Zinsanlagen sein kann.

Auch bei kürzeren Anlagehorizonten lässt sich Sicherheit schaffen. Wer nur zehn Jahre Zeit und einen Zins von 5 Prozent sicher hat, muss von 1000 Euro, die er anlegen will, nur 680 Euro in die Zinsanlagen stecken. Mit dem Rest kann er etwas riskieren.“
Für den riskanten Teil des Garantiedepots eignen sich gute Aktienfonds. Starke Fonds oder bequemer Index, wenn Anleger sich für eine Fondsgruppe entschieden haben, müssen sie die auswählen, die für sie am besten geeignet sind. Hier wiederum können Anleger guten Mutes sein. Das Garantiedepot ist so kalkuliert, dass es sogar einen Totalverlust der Anlagen im Risikoteil ohne Wertverlust übersteht. Wer nicht gerade mit Optionsscheinen oder Hebelzertifikaten zockt, muss nicht von so einem Szenario ausgehen. Selbst bei Einzelaktien sind totale Pleiten selten. Anleger können den Aktienanteil also auch etwas höher wählen als in der Tabelle angegeben. Den Kapitalerhalt gefährden sie nicht ernsthaft. Sie können Fonds und Aktien zudem ja auch regelmäßig kontrollieren und die Notbremse ziehen, bevor die Verluste zu groß werden.

Weitere Themenpunkte wurden diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Unter den Teilnehmer wurde der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen geäußert.

V.i.S.d.P.:

Daniel Volbert
Geschäftsführung

Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Die Consortis Verwaltung GmbH ist ein junges, innovatives Unternehmen, welches im Jahr 2008 gegründet wurde. Die Consortis Verwaltung GmbH bietet den Verbrauchern ein Maximum an Sicherheit und Optimierung in Zusammenarbeit mit eigenen Finanz- und Steuerexperten. Die Consortis GmbH und das Mitarbeiterteam zeigt verschiedene Möglichkeiten der Steueroptimierung auf und entwickelt ein passend individuell zugeschnittenes und unverbindliches Gesamtkonzept zur optimalen Steuererstattung. Weitere Informationen unter www.consortis-gmbh.de

Kontakt:
Consortis Verwaltung GmbH
Daniel Volbert
Kurfürstendamm 119
10711 Berlin
(030) 347 44 00
info@consortis-gmbh.de
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Pressemitteilungen

Seminarveranstaltung: Privatisierung als Einnahmequelle

Staatlicher Besitz wechselt in private Hände – Aufgaben und Pflichten für das gesellschaftliche Wohl Sicherheit und Vorsorge

Seminarveranstaltung: Privatisierung als Einnahmequelle

Consortis Verwaltungs GmbH, Berlin

Viele deutsche Unternehmen gelten in der heutigen Zeit durch ihre hochwertigen Produkte und Innovationen wie ein Fels in der Brandung. Aufgrund ihrer Produktivität, Qualität und Innovationsfreude haben ihre Aktienkurse die größte Chance, sich schnell wieder zu erholen bzw. erst gar nicht einzubrechen und garantieren dadurch eine entsprechend konstante Dividende. Durch Finanzkrisen und Medienberichten sind die Verbraucher und Anleger skeptischer geworden. Wird das Geld in Aktien oder anderen gewinnversprechenden Investitionsmöglichkeiten gesteckt, die über das traditionelle Festgeldkonto hinausreichen, wird Risiko und Sicherheit abgewogen. Wie kann ethisch sinnvoll investiert und optimiert werden?

Die Berliner Consortis Verwaltungs GmbH führt in Zusammenarbeit mit Finanz- und Steuerexperten regelmäßige Seminarveranstaltungen für Verbraucher, Unternehmer, Steuerzahler, Mitarbeiter und weitere Interessierte durch. Geschäftsführer Daniel Volbert weist darauf hin, dass durch individuelle Beratung und Vorbereitung ein Fundament der Vorsorge aufgebaut werden kann. Dabei müssen die wirtschaftlichen Zusammenhänge genauso berücksichtigt werden wie auch die Sicherstellung von Kapitalschutz, um die Verbraucher und deren Finanzen Zukunftssicher zu gestalten. Die Belange der Bürger werden von der Gemeinschaft getragen. Der Staat hat diese Aufgaben vom Bürger übertragen bekommen, Steuern zum Wohle der Gemeinschaft werden erhoben und Erwartungen nach Ordnung im Innern und der Schutz nach außen sind daran geknüpft.

Staatlicher Besitz wechselt in private Hände

Immer, wenn ein großes oder kleines Stück aus staatlichem Besitz in nichtstaatliche Hände wechselt, handelt es sich um eine Privatisierung. Voraussetzung für eine Privatisierung ist, dass das entsprechende Unternehmen keine hoheitlichen Aufgaben ausübt, also Tätigkeiten, die per Gesetz dem Staat Vorbehalten sind. Polizei und Bundeswehr beispielsweise können deshalb nicht privatisiert werden; allenfalls einzelne nicht hoheitliche Tätigkeitsbereiche wie Wareneinkauf, Instandhaltung von Gebäuden oder Fuhrpark kommen dafür in Frage. Solche Projekte heißen PPP, Public Private Partnership.

Pro und Contra der Privatisierung

Sowohl in der Politik als auch bei den Ökonomen sind Privatisierungen umstritten. Die Befürworter meinen, dass private Eigentümer ein Unternehmen besser führen können als der Staat, der seine Privatisierungserlöse zur Schuldentilgung einsetzen solle. Die Gegner warnen vor dem Verlust von Kontrollmöglichkeiten und davor, dass der Käufer sich unsozial verhalten könnte. Aber die hohen Milliardenbeträge, die bei der Privatisierung der Deutschen Telekom und der Deutschen Post eingenommen werden konnten, beeindruckten auch die politischen Kritiker. Allein der erste Börsengang der T-Aktie im Jahr 1996 brachte Einnahmen von rund zehn Milliarden Euro.

Manchmal geht eine Privatisierung aber auch richtig schief. So passierte es den Briten mit ihrem Schienennetz, das der Staat 1997 verkauft hatte. Der private Netzbetreiber Railtrack geriet ins Kreuzfeuer der Kritik, weil es aufgrund nachlässiger Wartung der Gleise zu Unfällen gekommen war. Im Jahr 2002 ging Railtrack in Konkurs, die Regierung musste das Schienennetz wieder verstaatlichen.
Zur wohl teuersten Privatisierungsaktion aller Zeiten kam es allerdings in Deutschland. In den Jahren von 1990 bis 1994 wurden nämlich die ehemaligen volkseigenen Betriebe der DDR privatisiert. Eigens hierfür war im Sommer 1990 die Treuhandanstalt eingerichtet worden, die für 8500 Unternehmen mit etwa vier Millionen Beschäftigten neue Eigentümer finden sollte. Der Verkaufserlös sollte die Kosten der deutsch-deutschen Wiedervereinigung finanzieren. So zumindest der ursprüngliche Plan. Doch daraus wurde nichts. Die von einem Tag auf den anderen ins kalte Wasser der Marktwirtschaft geworfenen DDR-Betriebe gerieten fast durchweg in existenzgefährdende Krisen. Um überhaupt ein paar industrielle Kerne in Ostdeutschland zu erhalten, musste die Treuhandanstalt, letztlich also der deutsche Staat, an Verlustausgleich und negativen Kaufpreisen etwa hundert Milliarden Euro draufzahlen.

Die Zahl der mehrheitlich vom Bund gehaltenen Unternehmen sank zwischen 1991 und 2006 von 136 auf 33. Die Privatisierung hat sich in den letzten Jahren zu einer der beliebtesten Möglichkeiten entwickelt, dem Staat zu Einnahmen zu verhelfen, weil der neue Besitzer den fälligen Kaufpreis schließlich – anders als seine Steuern – freiwillig bezahlt.

Weitere Themenpunkte und Erfahrungen wurden rege diskutiert und der Wunsch nach weiteren Veranstaltungen geäußert.

V.i.S.d.P.:

Daniel Volbert
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Die Consortis Verwaltung GmbH ist ein junges, innovatives Unternehmen, welches im Jahr 2008 gegründet wurde. Die Consortis Verwaltung GmbH bietet den Verbrauchern ein Maximum an Sicherheit und Optimierung in Zusammenarbeit mit eigenen Finanz- und Steuerexperten. Die Consortis GmbH und das Mitarbeiterteam zeigt verschiedene Möglichkeiten der Steueroptimierung auf und entwickelt ein passend individuell zugeschnittenes und unverbindliches Gesamtkonzept zur optimalen Steuererstattung. Weitere Informationen unter www.consortis-gmbh.de

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Pressemitteilungen

Einbruch-Diebstahl: Kaufbelege und Fotos von Wertsachen erleichtern die Erstattung

R+V-Infocenter: Wertvolle Gegenstände dokumentieren – Quittungen und Zertifikate getrennt von Wertsachen aufbewahren

Einbruch-Diebstahl: Kaufbelege und Fotos von Wertsachen erleichtern die Erstattung

Hanna Harsche, Versicherungsexpertin beim R+V Infocenter

Wiesbaden, 27. August 2013. Wohnung durchwühlt, Armbanduhr und Spiegelreflexkamera gestohlen, Bargeld weg: Mehr als 140.000 Mal im Jahr schlagen Einbrecher in Deutschland zu – Tendenz steigend. Wer eine Hausratversicherung hat, bekommt in aller Regel eine finanzielle Entschädigung. Voraussetzung: Der Bestohlene kann beweisen, dass er die entwendeten Wertsachen besessen hat. „Wenn er beispielsweise einen Kassenbon vorlegt, ersetzt die Versicherung meist den Wiederbeschaffungswert“, so Hanna Harsche, Versicherungsexpertin für Privatkunden beim Infocenter der R+V-Versicherung. Sie rät zudem, Wertsachen zu fotografieren, um einen zusätzlichen Nachweis zu haben.

Dabei ist es wichtig, Fotos, Quittungen und Kassenbons an einem sicheren Ort und getrennt von den Wertsachen aufzubewahren – natürlich ohne Hinweis darauf, wo die Gegenstände zu finden sind. „Wenn Geschädigte die Wertgegenstände nicht ausreichend dokumentiert haben, können sie im schlimmsten Fall trotz Hausratversicherung leer ausgehen“, warnt R+V-Expertin Harsche.

Zertifikate anfertigen lassen
Auch bei Erbstücken oder Flohmarkt-Schnäppchen ist der Versicherte in der Beweispflicht. „Wer für solche Dinge keine Belege hat, sollte Zertifikate von unabhängigen und zertifizierten Gutachtern anfertigen lassen“, empfiehlt Hanna Harsche. Bei Münzen oder Schmuck hilft ein Gang zum Juwelier, den Wert von alten Möbeln, Bildern oder Porzellan können Antiquitätenhändler oder Kunstexperten schätzen.

Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Alle wichtigen Gegenstände fotografieren, in einer Liste dokumentieren und sicher verwahren, am besten an mehreren Stellen.
– Wer die Originalbelege oder Kopien bei Freunden, Verwandten oder im Bankschließfach hinterlegt, sichert sich auch für den Brandfall ab.
– Bei besonders teuren Gegenständen springt die Versicherung oftmals nur ein, wenn diese in einem Tresor aufbewahrt wurden. Wer keinen Tresor hat, kann wertvolle Gegenstände auch in einem Bankschließfach deponieren.
– Rechnungen für Wertgegenstände immer aufheben, auch wenn die Garantie bereits abgelaufen ist.
– Apps für Smartphones und Tablets fotografieren nicht nur Kassenzettel ab, sie scannen auch den Barcode und speichern alle wichtigen Informationen vom Kaufdatum über Preis des Artikels bis zum Ablauf der Garantie.
– Vorsicht bei Bargeld: Zwar deckt die Hausratversicherung auch den Diebstahl von Bargeld ab, das nicht im Tresor liegt – allerdings nur bis etwa 1.500 Euro. Das ist abhängig vom Versicherungsvertrag.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1991 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

Kontakt
Infocenter der R+V Versicherung
Brigitte Römstedt
Raiffeisenplatz 2
65189 Wiesbaden
06 11 / 533 – 46 56
brigitte.roemstedt@ruv.de
http://www.infocenter.ruv.de

Pressekontakt:
Infocenter der R+V Versicherung c/o Arts & Others
Gabriele Winter
Schaberweg 23
61348 Bad Homburg
06172/9022-122
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