Tag Archives: Ertrag-pro-Fläche-Bilanz

Pressemitteilungen

Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl

Zertifizierung fördert Standards der Plantagen

sup.- Ob Hautcreme, Brotaufstrich oder Biodiesel: Der natürliche Rohstoff Palmöl ist in vielen Produkten enthalten, die wir täglich nutzen. Der Flächenbedarf für den landwirtschaftlichen Anbau ist bei einem jährlichen Verbrauch von weltweit 65 Mio. Tonnen entsprechend groß. Trotzdem sind es Vorurteile, wenn ausgerechnet dem Palmölanbau die Schuld für Entwaldung und Flächenrodungen angelastet wird. Denn Fakt ist: Gegenüber vergleichbaren Pflanzen erwirtschaften Ölpalmen auf einer identischen Anbaufläche den achtfachen Ertrag. Diese Ertrag-pro-Fläche-Bilanz ist besonders wichtig, weil Palmöl in zahlreichen bevölkerungsreichen Ländern im asiatischen Raum zu den Grundnahrungsmitteln gehört. Jede Rohstoff-Alternative würde dort ein Vielfaches der Anbaufläche benötigen. Darüber hinaus fördern mittlerweile mehrere europäische Länder die ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit der Palmöl-Plantagen. So verwendet in Deutschland bereits rund die Hälfte der Unternehmen Palmöl, das nach strengen Qualitätsstandards zertifiziert ist.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Die beste Alternative: Palmöl

Fakten gegen Vorurteile

Die beste Alternative: Palmöl

Foto: Fotolia / dmitrimaruta (No. 6012)

sup.- Der natürliche Rohstoff Palmöl ist in fast allen Produkten, die wir täglich konsumieren, enthalten. Für Hautcreme, Brotaufstrich und sogar für Biodiesel werden die vielfältigen und besonderen Eigenschaften des Pflanzenöls genutzt. Aber das Palmöl ist umstritten. Für den Anbau werden wie auch bei allen anderen landwirtschaftlichen Produkten Flächen benötigt. Bei einem weltweiten Verbrauch von über 65 Mio. t jährlich ist der Flächenbedarf groß. Deshalb gibt man dieser wichtigen Nutzpflanze in der Diskussion von Umweltproblemen und Artenschutz oft eine Schuld an der Entwaldung.

Die Fakten liefern ein anderes Bild. Ölpalmen sind die wichtigsten fettliefernden Nutzpflanzen. Sie decken rund 36 Prozent des weltweiten Marktes für pflanzliche Öle. Und dafür benötigen sie sogar vergleichsweise wenig Fläche. Auf einer identischen Anbaufläche lässt sich aus Ölpalmen acht Mal mehr Ertrag als aus vergleichbaren Pflanzen erwirtschaften. Es mag gefallen oder nicht: Die Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl und macht diese Pflanze damit sogar zu einem Schutz vor Flächenrodungen.

Nach Berechnungen des französischen Instituts für demografische Studien (INED) wird die Weltbevölkerung von gegenwärtig 7,5 Mrd. Menschen bis 2050 auf zehn Mrd. Menschen steigen. Deshalb sind landwirtschaftliche Rohstoffe mit einem hohen Flächenertrag für die Ernährungsversorgung wichtig. Palmöl hat hier eine besondere Bedeutung, weil es in bevölkerungsreichen Ländern wie Indien, Indonesien, China und Malaysia zu den wesentlichen Grundnahrungsmitteln zählt. Andere Pflanzenöle könnten es nur ersetzen, wenn die Anbauflächen um ein Vielfaches erweitert würden. Das wäre dann für die Umwelt schädlich.

Deutschland und auch andere europäische Länder sind zudem wichtige Schrittmacher, um bei der Bewirtschaftung von Palmöl-Plantagen ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit zu fördern. Rund die Hälfte der Unternehmen in Deutschland setzen vollständig oder teilweise nach strengen Standards zertifiziertes Palmöl ein. Kritik an dieser Nutzpflanze, dies belegen die Fakten, ist erstens nicht gerechtfertigt und zweitens im Interesse wachsender Nachhaltigkeit nur kontraproduktiv.

Supress
Redaktion Andreas Uebbing

Kontakt
Supress
Andreas Uebbing
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Bilanz von fettliefernden Nutzpflanzen

Effizienz mitentscheidend für ökologische Qualität

Bilanz von fettliefernden Nutzpflanzen

Grafik: Supress (No. 5857)

sup.- In den vergangenen 50 Jahren hat sich die Weltbevölkerung mehr als verdoppelt von rund drei Mrd. auf knapp sieben Mrd. Menschen. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen, die gebraucht werden, um diese Menschen zu ernähren, sind in diesem Zeitraum jedoch nur um zehn Prozent gewachsen. Hätten sich die Ernteerträge pro Fläche seit 1961 nicht verbessert, wären im Jahr 2012 rund 30 Mio. Quadratkilometer Ackerfläche nötig gewesen, um die Ernährungssicherheit zu gewährleisten. Tatsächlich waren es aber nur 14 Mio. Quadratkilometer. Effizienz ist in der Landwirtschaft ein existenzielles Kriterium, um die wachsende globale Population ernähren zu können. Effizienz ist gleichzeitig aber auch ein mitentscheidendes Kriterium für ökologische Qualität. Dieser Aspekt findet bei Umweltdiskussionen oftmals allerdings zu wenig Beachtung. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Beurteilung von Pflanzenölen.

Viele Verbraucher glauben, dass sie ökologisch verantwortungsvoll handeln, wenn sie Produkte bevorzugen, bei denen anstelle von Palmöl z. B. Raps-, Sonnenblumen- oder Sojaöl verwendet wird. So leisten sie ihrer Meinung nach einen Beitrag zum Schutz des Regenwaldes. Anerkannte Umweltorganisationen bestätigen jedoch, dass der Verzicht auf Palmöl keineswegs zwangsläufig der Umwelt zugutekommt, im Gegenteil: „Würde man Palmöl durch einen Mix aus Raps-, Sonnenblumen-, Kokos- und Sojaöl ersetzen, so würde Deutschland das 5-fache an Fläche benötigen“, heißt es in der Analyse „Berechnungen zu einer palmölfreieren Welt“ des WWF Deutschland. Der Grund hierfür liegt in der hohen Effizienz von Ölpalmen im Vergleich zu anderen fettliefernden Nutzpflanzen.

Nach Zahlen des Center for International Forestry Research (CIFOR) beträgt der Gewinn an Rohöl bei Palmen pro Hektar mindestens 3.500 kg, bei nachhaltig bewirtschafteten Plantagen sogar bis zu 8.000 kg. Die Ausbeute je Hektar beläuft sich hingegen z. B. bei Raps lediglich auf 1.000 kg, bei Sonnenblumen auf 800 kg und bei Sojabohnen nur auf 375 kg.

Die hervorragende Position von Palmöl bei der Ertrag-pro-Fläche-Bilanz ist ein wichtiges ökologisches Argument, soll jedoch nicht davon ablenken, dass der Anbau von Ölpalmen ausnahmslos umwelt- und sozialverträglich gestaltet werden sollte. Und hier besteht in der Tat noch erheblicher Handlungsbedarf. Der Anteil an Palmöl mit einer Nachhaltigkeits-Zertifizierung liegt nach Informationen des „Runden Tischs für nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) weltweit erst bei rund 18 Prozent. Deutlich besser schneidet Deutschland ab. Rund 50 Prozent des in der Lebensmittelbranche eingesetzten Palmöls sind nach Auskunft von OVID (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland) entsprechend ausgezeichnet. Allerdings zeigt eine Greenpeace-Analyse von 14 namhaften Markenherstellern, dass es bei dem Engagement der Unternehmen pro transparent rückverfolgbarem Palmöl mit Zertifikat noch deutliche Unterschiede gibt ( www.greenpeace.de/themen/walder/musli-mit-bitterem-beigeschmack).

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Palmöl, aber richtig

Sinnvolle Kriterien statt Verzicht

Palmöl, aber richtig

Grafik: Supress (No. 5801)

sup.- Der Umwelt zuliebe suchen immer mehr Konsumenten im Supermarkt gezielt nach Produkten, die mit dem Hinweis „ohne Palmöl“ gekennzeichnet sind. Doch letztendlich fallen sie damit auf eine Marketingstrategie von Unternehmen herein, die einen Trend zur Profilierung ausnutzen, der unter dem Strich der Umwelt aber keineswegs zwangsläufig zugutekommt. Denn alternative Pflanzenöle, die anstelle von Palmöl verwendet werden, verbrauchen erheblich mehr Anbaufläche als Ölpalmen, die mit Abstand die beste Ertrag-pro-Fläche-Bilanz aufweisen können. Namhafte Umweltschutzorganisationen plädieren deshalb auch nicht für einen Verzicht von Palmöl, sondern für die Forcierung von öko-sozialen Kriterien bei Anbau, Verarbeitung und Verwendung.

In der „Legauer Erklärung“, die u. a. die Deutsche Umwelthilfe sowie das Südwind Institut für Ökonomie und Ökumene unterstützen, wird darauf hingewiesen, dass Ölpalmen einen sinnvollen Beitrag zur heutigen und zukünftigen Ernährung und Rohstoffversorgung leisten. Entscheidend sei aber, wie diese angebaut werden. Zu den wesentlichen Kriterien muss laut der Erklärung z. B. gehören, dass konsequent keine Rodung von Primärwald sowie der Erhalt intakter Sekundärwälder gewährleistet werden. Auch die agrarische Nutzung von Torfböden muss unterbleiben, um die Treibhausgas-Emissionen zu verringern. Existierende Lebensräume von Tieren und Pflanzen müssen geschützt und gleichzeitig die Tier- sowie Pflanzenvielfalt innerhalb der Anbauregionen gefördert werden. Für die Bäuerinnen, Bauern und Mitarbeitenden auf den Plantagen müssen faire Arbeitsbedingungen und nachprüfbare Sozialstandards angestrebt und umgesetzt werden.

Ganz entscheidend ist für alle geforderten Kriterien, dass eine 100-prozentige Rückverfolgbarkeit des Palmöls bis zum Ursprung erreicht wird. Und in dieser Hinsicht gibt es noch erheblichen Handlungsbedarf zur Optimierung, wie kürzlich eine Greenpeace-Studie bei 14 namhaften Markenherstellern gezeigt hat. Nur ein einziger der überprüften Hersteller, nämlich Ferrero, kann annähernd 100 Prozent des von ihm bezogenen Palmöls transparent bis zur Plantage zurückverfolgen. Dem italienischen Süßwarenhersteller wird von Greenpeace außerdem bescheinigt, dass er sich engagiert für den Wandel der gesamten Industrie einsetzt. Mit Abstrichen ähnlich gut schnitt bei der Studie lediglich noch Nestle ab.

Während Umweltschutzorganisationen unter kontrollierten Voraussetzungen den Einsatz von Palmöl z. B. in der Lebensmittelbranche befürworten, lehnen sie die Verwendung dieses Pflanzenöls für den Energiesektor ab. Der Grund: Die Hoffnung, dass sich durch Beimischungsquoten für Biokraftstoffe der Treibhausgasausstoß im Verkehrssektor senken lässt, hat sich aktuellen Berechnungen zufolge als trügerisch erwiesen.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de

Pressemitteilungen

Pro und contra Palmöl in Lebensmitteln

Verbraucher können Nachhaltigkeitstrend stärken

Pro und contra Palmöl in Lebensmitteln

Foto: Fotolia / .shock (No. 5630)

sup.- Kaum ein Haushalt in Deutschland möchte heute das vielfältige Lebensmittelangebot in Supermärkten missen. Das bedeutet aber auch fast immer eine Entscheidung für die Zutat Palmöl, denn ein Großteil der industriellen Ware ist ohne dieses Pflanzenöl nicht denkbar. Für die Produktion vieler Nahrungsmittel ist Palmöl die einzige natürliche Rohstoffquelle, die einen festen Zustand der Ware bei Zimmertemperatur ermöglicht. Palmöl ist geschmacks- sowie geruchsneutral und verbessert die Wärme- sowie Oxidationsbeständigkeit und damit auch die Haltbarkeit von Produkten. Außerdem ist mit diesem vielseitigen Fett der Ölpalme eine Cremigkeit und Konsistenz erreichbar, ohne dass es für diesen Zweck gehärtet werden muss.

Hinzu kommt: Palmöl schneidet bei der Ertrag-pro-Fläche-Bilanz verglichen mit anderen Pflanzenölen mit Abstand am besten ab. Der Ertrag an Rohöl beträgt bei Palmen pro Hektar 3,62 Tonnen, bei nachhaltig bewirtschafteten Plantagen sogar bis zu acht Tonnen. Rapspflanzen kommen hingegen beispielsweise nur auf 0,79 Tonnen und Sojabohnen lediglich auf 0,3 Tonnen je Hektar. Auch die Ressourceneffizienz spricht somit für Palmöl.

Das große Contra betrifft jedoch die potenziellen Anbaugebiete von Ölpalmen in den höchst sensiblen ökologischen Regenwaldregionen. Der gravierend expandierende Anbau von Plantagen, vor allem in Indonesien und Malaysia, hat in der Vergangenheit zu enormen Schäden für die Umwelt und die Bevölkerung geführt. Die Forderung, dass Palmöl nur unter strengen ökologischen, sozialen und ökonomischen Kriterien gewonnen werden darf, hat deshalb oberste Priorität. Entsprechend formuliert auch die international anerkannte Umweltschutzorganisation Greenpeace ihr Anliegen: „Wir sind nicht gegen Palmöl oder gegen die Palmölindustrie. Wir sind gegen Palmöl, das auf Plantagen angebaut wird, für die tropischer Regenwald oder Torfwälder vernichtet werden.“ In dieser Hinsicht ist in den letzten Jahren ein Umdenken eingeleitet worden. Das gilt allerdings in erster Linie für den europäischen und hier insbesondere den deutschen Markt. Laut einer aktuellen Studie von Meo Carbon Solutions im Auftrag von OVID (Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland) sind mittlerweile mehr als 50 Prozent des im Lebensmittelbereich genutzten Palmöls nachhaltig zertifiziert. Dieser Trend muss unbedingt weiter forciert werden.

Einen Verzicht auf Palmölimporte nach Deutschland, wie immer wieder gefordert, hält OVID dagegen nicht für zielführend. „Durch einen Boykott würde Deutschland seinen positiven Einfluss auf den Regenwaldschutz aufgeben, und Kleinbauern in Entwicklungsländern würden zusammen mit ihren Familien ihre Lebensgrundlage verlieren“, so die Überzeugung von Petra Sprick, Geschäftsführerin von OVID. Sinn macht es hingegen, wenn die Konsumenten durch ihre Einkaufsentscheidungen die Anstrengungen pro nachhaltig erzeugtem Palmöl fördern. Auskünfte über das Engagement von Lebensmittelherstellern bezüglich ökologisch und sozial verträglichem Palmölanbau sind über die jeweiligen Verbraucher-Hotlines oder -Websites der Unternehmen erfragbar.

Supress
Redaktion Ilona Kruchen

Kontakt
Supress
Ilona Kruchen
Alt-Heerdt 22
40549 Düsseldorf
0211/555548
redaktion@supress-redaktion.de
http://www.supress-redaktion.de