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Wissenstransfer durch „Experience meets Innovation“

MASTERhora GründerLounge mit den Kölner Wirtschaftsjunioren

MASTERhora und Wirtschaftsjunioren Köln: GründerLounge am 16. September in der IHK Köln

Die Business- und Wissensplattform MASTERhora veranstaltet in Kooperation mit den Wirtschaftsjunioren Köln am 16. September 2015 von 19:00 bis 22:30 Uhr in der IHK Köln, Unter Sachsenhausen 10-26 in Köln eine GründerLounge unter dem Motto „Experience meets Innovation“ zur Vernetzung des Wissens und der Erfahrung von Senior-Experten mit innovativen Ideen und dem Tatendrang junger Gründer. Dieses bereits in Frankfurt und Berlin erprobte und erfolgreiche Format feiert nun seine Premiere in Köln.
Die Veranstaltung startet mit einem Redner aus der Finanzierungsszene mit viel Erfahrung in der StartUp-Finanzierung. Anschließend lernen sich die Teilnehmer an strukturierten Thementischen wie Marketing, IT, Finanzen, Recht kennen, stellen Geschäftsideen vor und tauschen Erfahrungen aus. Danach gibt es Networking und Ausklang in offener Runde.
Im Gegensatz zu anderen Gründertreffen geht es bei der GründerLounge von MASTERhora primär um den Wissenstransfer zwischen Generationen. Denn so entsteht wertvolle Zusammenarbeit: Senior-Experten teilen umfangreiches Fachwissen und kostbare Erfahrungen mit jungen Unternehmern. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte folgenden Link:https://de.surveymonkey.com/r/ZDBHKLR
Bei Interesse organisieren wir Ihnen gerne Gesprächspartner wie Referenten, Senior-Experten, Jung-Unternehmer oder Veranstalter. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit: n.zettl@masterhora.de

Hintergrund:
MASTERhora ist die führende Business- und Wissensplattform für 50 Plus-Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Das Webportal bietet Unternehmen und Senior-Experten die Möglichkeit, sich auszutauschen, enger zu vernetzen und schließlich individuell gestaltet konkrete Arbeitsverhältnisse einzugehen. Damit schafft die Plattform eine ideale Schnittstelle zur Lösung des akuten Fachkräftemangels im Angesicht des demografischen Wandels in Deutschland. Daneben bietet MASTERhora diverse Online- und Offline-Weiterbildungsangebote.

Ein anspruchsvolles Format braucht starke Partner: Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren Köln, ein ehrenamtliches Netzwerk für Nachwuchs-/Führungskräfte und UnternehmerInnen, die Verantwortung im Beruf übernehmen, die gesellschaftliche Zukunft gestalten und sich persönlich weiterentwickeln möchten. Mit mehr als 10.000 Mitgliedern unter 40 Jahren weltweit sind die Wirtschaftsjunioren somit das größte Netzwerk der jungen Wirtschaft, welches Einfluss in wirtschaftspolitischen  und gesellschaftlichen Fragen ausübt und dort Energien freisetzt, wo Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sich reiben.

Pressekontakt:
Norma Rae Zettl
Tel. 069 – 770 6267 14
n.zettl@masterhora.de
Pressemitteilungen

Kein Kita-Platz – Schadensersatz

Leipzig/Berlin (DAV). Stellt die Kommune einem Kind keinen Betreuungsplatz in einer Tageseinrichtung zur Verfügung, haben Eltern unter Umständen Anspruch auf Schadensersatz. Die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) informiert über eine Entscheidung des Landgerichts Leipzig vom 02. Februar 2015 (AZ: 7 O 1455/14,?7 O 1928/14,?7 O 2439/14).

Drei Mütter hatten gegen die Stadt Leipzig geklagt. Diese hatte ihren Kindern mit Vollendung des ersten Lebensjahres keinen Betreuungsplatz in einer Tageseinrichtung zuweisen können. Ein einjähriges Kind hat jedoch, bis es drei Jahre alt wird, gesetzlichen Anspruch auf frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung oder in Kindertagespflege.
Die Frauen forderten Ersatz ihres Verdienstausfalls.

Amtspflichtverletzung der Stadt
Mit Erfolg. Alle drei Frauen erhalten Schadensersatz in voller Höhe. Die Richter entschieden, dass die Stadt hier ihre Amtspflicht verletzt habe. Diese Verpflichtung bestehe eigentlich nur gegenüber den Kindern, doch auch erwerbstätige Eltern könnten sich darauf berufen. Dies ergebe sich bereits aus dem Gesetz selbst, da Tageseinrichtungen den Eltern helfen sollten, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Kontakt
Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein
Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 726152-129
presse@familienanwaelte-dav.de
http://www.familienanwaelte-dav.de

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Wissenstransfer durch „Experience meets Innovation“

MASTERhora: GründerLounge am 29. April im betahaus

Die Business- und Wissensplattform MASTERhora veranstaltet am 29. April 2025 von 19 bis 22 Uhr im betahaus in der Prinzessinnenstraße 19/20 eine GründerLounge unter dem Motto Experience meets Innovation zur Vernetzung des Wissens und der Erfahrung von Senior-Experten mit innovativen Ideen und Tatendrang junger Gründer. Dies ist die Premierenveranstaltung eines erprobten und erfolgreichen Formats in Berlin, das schon mehrfach in Frankfurt am Main durchgeführt wurde.

Als Impulsredner wird der renommierte Redner Jochen Friedrich von Friedrich Consult über „Mut zum Start-up – es lohnt sich immer!“ sprechen. Anschließend lernen sich die Teilnehmer bei Speed-Meetings an strukturierten Thementischen wie Marketing, IT, Finanzen kennen, stellen Geschäftsideen vor und tauschen Erfahrungen aus. Danach gibt es Networking und Ausklang in offener Runde.
Im Gegensatz zu anderen Gründertreffen geht es bei den GründerLounges von MASTERhora primär um den Wissenstransfer zwischen Generationen. Denn so entsteht wertvolle Zusammenarbeit: Senior-Experten teilen umfangreiches Fachwissen und kostbare Erfahrungen mit jungen Unternehmern. Die Teilnahme ist kostenlos. Zur Anmeldung nutzen Sie bitte folgenden Link: ANMELDUNG

Bei Interesse organisieren wir gerne Gesprächspartner wie Referenten, Senior-Experten, Jung-Unternehmer oder Veranstalter. Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche mit: f.hollerbach@masterhora.de.
Hintergrund:
MASTERhora ist die führende Business- und Wissensplattform für 50 Plus-Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Das Webportal bietet Unternehmen und Senior-Experten die Möglichkeit, sich auszutauschen, enger zu vernetzen und schließlich individuell gestaltet konkrete Arbeitsverhältnisse einzugehen. Damit schafft die Plattform eine ideale Schnittstelle zur Lösung des akuten Fachkräftemangels im Angesicht des demografischen Wandels in Deutschland. Daneben bietet MASTERhora diverse Online- und Offline-Weiterbildungsangebote.
Ein anspruchsvolles Format braucht starke Partner: Wir freuen uns über das Social Impact Lab, eine Plattform für Social Entrepreneurs und Unternehmen mit sozialem Engagement, bietet physischen Raum für Arbeit, Vernetzung und Austausch.

Pressekontakt:

Dr. Sabine Theadora Ruh – freie Wirtschaftsjournalistin
069 5309 8640
mail@struh.de

Aktuelle Nachrichten Arbeit/Beruf Finanzen/Wirtschaft Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen Wissenschaft/Forschung

MASTERhora: Bildung ist Silber. Erfahrung ist Gold.

23. März 2015 – Unzureichende Vermögen und geringe Einkommen sind nicht die Hauptgründe für die Erwerbsarbeit im Alter. Das ist das wesentliche Ergebnis der Studie „Arbeiten trotz Rente – Warum sind Menschen im Ruhestand weiter erwerbstätig?“ des Deutschen Instituts für Altersvorsorge, veröffentlicht im März 2015. Somit wird Erwerbstätigkeit nach Rentenbeginn nicht primär von finanziellen Notwendigkeiten getrieben. Da grundsätzlich die geringfügige Beschäftigung dominiert, gehen die Autoren der Studie davon aus, dass die Menschen am Berufsleben teilhaben möchten.
Aus den Untersuchungen leiten die Autoren Politimplikationen ab, um eine gewollte, freiwillige Erwerbstätigkeit von Rentnern zu unterstützen: beispielsweise die Förderung von Rentnern als Arbeitnehmer, damit Unternehmen auf den Fachkräftemangel reagieren können und zudem gleichzeitig ein Wissensübergang auf die jüngere Generation möglich ist.

„Den Verlust von wertvollem Wissen und Erfahrung kann sich mit Blick auf die demographische Entwicklung kein Unternehmen mehr leisten“, fasst Demografie-Expertin Marion Kopmann, Gründerin und Geschäftsführerin der Business- und Wissensplattform MASTERhora, die Problematik zusammen. „Die Studie bestätigt das, was wir schon seit 2013 verbreiten: Senior-Experten wollen auch in der dritten Lebensphase arbeiten – und Gesellschaft und Unternehmen brauchen dieses „Erfahrungswissen einer ganzen Generation.“ Deswegen bietet die Plattform komfortable Lösungen für die Bindung firmeneigenen Wissens – als funktionierende Schnittstelle zwischen Senior-Experten und Unternehmen, auch um für einen sanften Übergang in die Rente zu sorgen. Dabei suchen Senior-Experten – so die Erfahrung – nicht unbedingt das übliche, althergebrachte Arbeitsverhältnis, sie sind dagegen flexibel und projektbezogen unterwegs. Die Nachhaltigkeit von Wissen herstellen, ist deswegen eine der Antriebsfedern von Marion Kopmann.

MASTERhora - Das Netzwerk für erfahrene Fach- und Führungskräfte und kluge Unternehmen

Hintergrund MASTERhora:

MASTERhora ist die führende Business- und Wissensplattform für 50 Plus-Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Das Webportal bietet Unternehmen und Senior-Experten die Möglichkeit, sich auszutauschen, enger zu vernetzen und schließlich individuell gestaltet konkrete Arbeitsverhältnisse einzugehen. Damit schafft die Plattform eine ideale Schnittstelle zur Lösung des akuten Fachkräftemangels im Angesicht des demografischen Wandels in Deutschland. Daneben bietet MASTERhora diverse Online- und Offline-Weiterbildungsangebote. Aktuell bewegt sich die Zahl der registrierten Fachleute im hohen vierstelligen Bereich. Das Businessportal wird von großen Unternehmen wie RWE Power oder IDS ebenso genutzt wie von vielen Mittelständlern. MASTERhora wurde im letzten Jahr für den Deutschen Alterspreis nominiert.

Pressekontakt:

i.A. Dr. Sabine Theadora Ruh – Freie Wirtschaftsjournalistin

Tel.:  0049 (69) / 770 62 67 0

E-Mail: info@masterhora.de

Pressemitteilungen

Elterngeld Plus: Mehr Geld für weniger Arbeit

Elterngeld Plus: Mehr Geld für weniger Arbeit

txn. Eltern haben die Wahl, ob sie Elterngeld Plus oder herkömmliches Elterngeld beantragen möchten. (Bildquelle: Randstad/fotolia)

txn. Gute Nachrichten für alle werdenden Eltern, die sich gemeinsam um ihren Nachwuchs kümmern und gleichzeitig weiter in Teilzeit arbeiten möchten. Wird das Kind nach dem 1. Juli 2015 geboren, haben Mamas und Papas Anspruch auf das neue Elterngeld Plus. Die Vorteile: es gibt mehr Wahlfreiheit und die Möglichkeit, in der Summe mehr Geld als vorher zu beziehen. Voraussetzung dafür sind eine gute Planung sowie eine genaue Kalkulation.

„Die zum 1. Januar 2015 beschlossene Variante ergänzt das bestehende Elterngeld. Die Eltern wählen eine der beiden Formen oder kombinieren sie miteinander. Dadurch sind sie flexibler, vor allem in Hinblick auf ihre Arbeitszeit“, weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin beim Personaldienstleister Randstad .
Eltern, die sich gemeinsam um den Nachwuchs kümmern und beide 25 bis 30 Stunden in Teilzeit arbeiten, profitieren am meisten vom Elterngeld Plus, sofern sie in etwa gleich viel verdienen. Damit werden viele, die Erwerbstätigkeit und Erziehungsarbeit teilen möchten, nicht länger benachteiligt.
Fakt ist aber auch, dass die Berechnung des Elterngeldes sehr kompliziert ist. Welche Summe schlussendlich gezahlt wird, hängt davon ab, wer wann und wie viel arbeitet. Eine Beratung, wie sie beispielsweise das Internetportal www.elterngeld.net anbietet, hilft bei der Antragstellung und verhindert finanzielle Einbußen.
Für Zwillingseltern gibt es übrigens kein doppeltes Elterngeld mehr, sondern nur noch den Mehrlingszuschlag von monatlich 300 Euro pro Geschwisterkind. Hier hat der Gesetzgeber folgerichtig nachgebessert, denn so wird zwar dem entstehenden Mehrbedarf Rechnung getragen, das Elterngeld ist aber weiterhin einkommensabhängig.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 63.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

Kontakt
Randstad Deutschland
Helene Schmidt
Helfmann-Park 8
65760 Eschborn
06196 4081701
Helene.Schmidt@de.randstad.com
http://randstad.de

Pressemitteilungen

Immer mehr Väter gehen in Elternzeit

Immer mehr Väter gehen in Elternzeit

txn.

txn. Es gab Zeiten, da waren die Rollen in einer Familie klar verteilt. Während viele Mütter zu Hause blieben und sich um Haushalt und Kinder kümmerten, verdiente der Vater das Geld. Heute sieht das meist anders aus: Immer mehr Väter packen im Haushalt mit an, bringen das Kind in den Kindergarten, wickeln, schmusen und kochen. Und nehmen immer häufiger auch den gesetzlichen Anspruch auf eine Elternzeit wahr.

Nach Angaben des statistischen Bundesamtes gingen 29,3 Prozent aller Väter im zweiten Quartal 2012 in die Elternzeit. Immerhin 48.000 von 165.000 Männern haben also den Schreibtisch gegen den Wickeltisch getauscht, Tendenz steigend. Doch dauerte dieser Rollenwechsel bei 78 Prozent der Männer nur rund acht Wochen – die Mindestdauer um Elterngeld zu beziehen. Während die durchschnittliche Elternzeit von Müttern bei 11,7 Monaten lag. „In punkto Frauenförderung und Gleichstellung kann dieses Ergebnis noch nicht befriedigen“, stellt Petra Timm, Unternehmenssprecherin beim Personaldienstleister Randstad fest und erläutert weiter: „Nur wenn Männer ernsthaft Zeit in die Familie investieren und mehr als eine Nebenrolle spielen, können Frauen selbstbestimmt agieren und ihre Arbeitsstundenzahl erhöhen“.

Diesen Zusammenhang belegen auch neueste Studien. Sie zeigen, dass Väter mit einer längeren Elternzeit von mindestens drei Monaten das berufliche Fortkommen ihrer Partnerinnen aktiver unterstützen. Diese Väter reduzieren im Anschluss an die Elternzeit ihre eigene Arbeitszeit häufiger, und sie beteiligen sich mehr an Hausarbeit und Kinderbetreuung als jene Väter, die nur die zwei Partnermonate nutzen. Dementsprechend unterschiedlich schnell kehren auch die Mütter wieder in eine Erwerbstätigkeit zurück: Schon knapp ein Jahr nach der Geburt waren 79 Prozent der Frauen, deren Partner eine längere Auszeit nahmen, wieder zurück im Beruf. Blieb der Partner nur für ein bis zwei Monate zu Hause, kehrten lediglich 24 Prozent nach einem Jahr ins Berufsleben zurück.

Aber wieso diese Zurückhaltung bei den Männern? Scheinbar wollen sie mit familiären Anliegen im Betrieb kein Aufsehen erregen, offenbarten doch 45 Prozent der Befragten bei einer Forsa-Umfrage ihre Sorge vor einem Karriereknick. Die Hans-Böckler-Stiftung geht sogar davon aus, dass 80 Prozent jener Männer, die über eine Elternzeit nachdenken, berufliche Nachteile befürchten. Diese Bedenken sind nicht unbegründet. „Jedoch steht das Gesetz sehr eindeutig auf der Seite der Väter und belohnt jene, die sich ausschließlich um ihr Baby kümmern, mit der Fortzahlung des letzten Nettogehaltes in Höhe von 65 Prozent, maximal 1.800 Euro“, sagt Petra Timm.
Aber aufgepasst: Wer sich diesen Einkommensersatz sichern möchte, muss ihn sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit beim Arbeitgeber beantragen. In Betrieben mit mehr als 15 Beschäftigten besteht während der Elternzeit Anspruch, die Wochenarbeitszeit auf 15 bis 30 Stunden zu reduzieren. Voraussetzung dafür ist, dass eine bisherige Betriebszugehörigkeit von mindestens sechs Monaten im selben Betrieb besteht und mindestens acht Wochen Elternzeit eingeplant werden. Nach Ende der Betreuungszeit gilt die ursprüngliche Arbeitszeitregelung und der Vater hat Anspruch darauf, an einen gleichwertigen Arbeitsplatz zurückzukehren.

[Bildunterschrift]
txn. Wenn Väter in Elternzeit gehen, eröffnen sich den Müttern bessere Berufschancen.
Denn gut ausgebildete weibliche Fachkräfte stehen so dem Arbeitsmarkt eher wieder zur Verfügung und eine wichtige Entwicklung in puncto Gleichstellung wird unterstützt.

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 68.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Ein Spagat auf der Armutsgrenze

Alleinerziehende Frauen in Deutschland

Ein Spagat auf der Armutsgrenze

txn.

txn. „Es gibt Tage, da ist irgendwie der Wurm drin: Das Sportzeug ist noch im Trockner, Lukas will lieber lesen als Zähne putzen und ich habe einen dringenden Termin im Büro und muss pünktlich los. Dann kracht es bei uns – wie in jeder anderen Familie auch“, stellt Marion Bauer (37) fest. Sie ist alleinerziehend und lebt mit ihrem siebenjährigen Sohn in einer sogenannten Einelternfamilie – eine Lebensform, in der heute in Deutschland jede fünfte Familie lebt; sogar fast jede Vierte in Großstädten.

„Ich habe kein Problem damit, Familienernährerin, Erziehende und Hausfrau in einer Person zu sein. Lukas und ich haben ein sehr gutes und inniges Verhältnis. Uns gefällt, wie wir leben. Problematisch wird es jedoch, die Bedürfnisse unserer kleinen Familie mit einem gut bezahlten Job unter einen Hut zu bringen“, klagt Marion Bauer zu Recht.

Denn gerade Alleinerziehende trifft nicht nur die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie hart, sondern auch die Lohnlücke in den Entgelten zwischen Frauen und Männer. Mit erschreckenden Folgen: In Haushalten von Alleinerziehenden lag mit 38,8 Prozent im Jahr 2011 eine Armutsgefährdung vor. Und das, obwohl es für die meisten alleinerziehenden Mütter selbstverständlich ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. 60 Prozent der Alleinerziehenden haben Arbeit; 44 Prozent in einer Vollzeitstelle. Die Frauen sind motiviert, verlässlich und erledigen ihren Job mit viel Eigeninitiative. Durch das Organisieren des Familienalltags neben dem Beruf verfügen sie über ein hohes Maß an Organisationstalent und sozialen Kompetenzen. (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung bzw. Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V.)

„Alleinerziehende Mütter bringen viele Schlüsselqualifikationen in das Berufsleben ein, von denen der Arbeitgeber profitiert. Es ist daher unverständlich, dass diese Frauen nicht adäquat gefördert werden“, sagt Petra Timm, Unternehmenssprecherin des Personaldienstleisters Randstad Deutschland.
Dabei sind die Möglichkeiten, die zeitlichen Bedürfnisse von Alleinerziehenden zu erfüllen, hinlänglich bekannt. Die Arbeitswelt muss durchlässiger werden, etwa durch variable Arbeitszeiten oder andere Arbeitsmodelle wie z.B. Telearbeit, bei der nicht die reine Anwesenheit im Büro zählt, sondern die Ergebnisse. Vor allem Alleinerziehende sind auf Flexibilität angewiesen. Viele benötigen eine Anstellung in reduzierter Vollzeittätigkeit mit 30 bis 32 Wochenstunden. Denn dann haben sie Möglichkeit, sich gut in den Job zu integrieren, ausreichend Geld zu verdienen und auch noch Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.

„Wir berücksichtigen bei unserer Personalvermittlung genau diese Erfordernisse und setzen auf flexible Beschäftigungsmodelle. Vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels kann der Arbeitsmarkt auf die Kompetenzen qualifizierter und gut ausgebildeter Alleinerziehender nicht mehr verzichten“, so Petra Timm von Randstad weiter.

Und was ist, wenn das Kind nun doch mal krank wird, wenn in den Ferien die Kita geschlossen ist oder der Babysitter ausfällt? Dann stellen vorbildliche Unternehmen ihren Beschäftigten schon heute Eltern-Kind-Arbeitszimmer zur Verfügung, bieten Notfallbetreuungsangebote oder unterstützen mit Kinderferienprogrammen.

Bildunterschrift:
txn. Sogenannte Einelternfamilien sind deutlich häufiger von Armut bedroht. Kein Wunder – denn der Spagat zwischen Kind, Haushalt und Beruf ist nicht einfach. Angesichts des Fachkräftemangels erwarten Arbeitsmarktexperten, dass sich die Situation für Alleinerziehende in den nächsten Jahren deutlich verbessert. Denn immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial und locken
mit individuell skalierbaren, flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Bildrechte: Randstad/fotolia Bildquelle:Randstad/fotolia

Randstad – Die Nummer 1 in Deutschland.
Mit durchschnittlich rund 68.000 Mitarbeitern und 500 Niederlassungen in rund 300 Städten ist Randstad der führende Personaldienstleister in Deutschland. Beschäftigt und gesucht werden Mitarbeiter mit ganz unterschiedlichen Qualifikationen, vom Industriemechaniker über Buchhalter und kaufmännische Mitarbeiter bis hin zu Ingenieuren oder IT-Spezialisten. Während der wechselnden Einsätze in Kundenunternehmen sammeln die Arbeitnehmer von Randstad wertvolle Praxiserfahrungen und lernen verschiedene Unternehmen, Aufgabengebiete und Kollegen kennen. Für viele ist die Beschäftigung bei Randstad auch ein Sprungbrett in den Traumjob: Im Schnitt werden rund 30 Prozent der überbetrieblichen Mitarbeiter vom Kundenunternehmen übernommen.

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Kein Kindergeld für berufstätige Kinder bei berufsbegleitendem Studium

Neustadt/Berlin (DAV). Kindergeld gibt es für Kinder – allerdings nur bis zum Abschluss der ersten Berufsausbildung oder eines Erststudiums. Wer nach seiner Erstausbildung arbeitet und berufsbegleitend studiert, hat seit Januar 2012 keinen Anspruch mehr auf Kindergeld . Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hält die Regelung des Gesetzgebers für rechtmäßig. Über die Entscheidung des Gerichts vom 28. Januar 2014 (AZ: 5 K 2131/12) informiert die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV).

Kindergeld nach Erstausbildung?
Der Sohn der Klägerin beendete im Juni 2008 seine Erstausbildung zum Bauzeichner. Er wurde anschließend vom Ausbildungsbetrieb übernommen und begann sodann – nach einem Jahr Berufspraxis – im August 2009 mit einem berufsbegleitenden Studium im Fachbereich Bautechnik/Tiefbau zum staatlich geprüften Techniker. Das Studium beendete er im Juli 2013 mit Erfolg. Bis Ende Dezember 2011 erhielt seine Mutter für ihn Kindergeld. Ab Januar 2012 hob die Familienkasse die Kindergeldfestsetzung auf mit der Begründung, dass für ein Kind, das in Vollzeit erwerbstätig sei und nur berufsbegleitend studiere, kein Anspruch auf Kindergeld mehr bestehe.

Kindergeld im Familienrecht und im Steuerrecht
Die Klage gegen diese Entscheidung war nicht erfolgreich. Der Gesetzgeber habe mit dem Steuervereinfachungsgesetz vom 01. November 2011 die Anspruchsvoraussetzungen für das Kindergeld ab dem 01. Januar 2012 neu gefasst, so das Finanzgericht. Danach erhalte ein Kind nach einer ersten Berufsausbildung oder einem Erststudium nur dann noch Kindergeld, wenn es keiner Erwerbstätigkeit nachgehe. Zu einer solchen „Erwerbstätigkeit“ zählten keine Tätigkeiten mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von maximal 20 Stunden, ein Ausbildungsdienstverhältnis oder ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis. In diesen Fällen bestehe weiterhin ein Anspruch auf Kindergeld. Begründet wird dies damit, dass das Kind nach dem Abschluss der ersten Berufsausbildung oder eines Erststudiums selbst für sich sorgen könne. Im vorliegenden Fall arbeite das volljährige Kind nach seiner Ausbildung in einer Vollzeitstelle und habe daher keinen Anspruch auf Kindergeld.
Nach Auffassung des Finanzgerichts hat der Gesetzgeber mit der ab Januar 2012 gültigen Neuregelung auch nicht die verfassungsrechtlichen Grenzen seiner – bei einer Steuervergütung wie dem Kindergeld weit gefassten – Gestaltungsfreiheit überschritten.

Informationen: familienanwaelte-dav.de
Unterhaltsforum: unterhaltsforum.de

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein
Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 726152-129
presse@familienanwaelte-dav.de
http://www.familienanwaelte-dav.de

Pressemitteilungen

Weltstillwoche 2013

Weltstillwoche 2013

AFS-Logo

Vom 30. September bis zum 6. Oktober 2013 findet die diesjährige Weltstillwoche statt. Sie steht unter dem Motte: Das Stillen unterstützen – Mütter in den Mittelpunkt. Die Weltstillwoche erfolgt jährlich unter dem Auftrag der WHO, um Aufklärung über die Bedeutung des Stillens und der Muttermilchernährung zu betreiben.

Unter dem genannten Motto finden zahlreiche Veranstaltungen in ganz Deutschland statt. Viele ehrenamtliche Stillberaterinnen der Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen e. V. (AFS), einer gemeinnützigen Organisation zur Förderung des Stillens und der Muttermilchernährung, betreuen Stände, dekorieren Schaufenster oder organisieren andere Aktionen.
Auch das AFS-Projekt „Stillen bei Erwerbstätigkeit“ ruft eine Aktion zur Weltstillwoche ins Leben. Das Thema „Mütter in den Mittelpunkt rücken“ wirft die Frage auf, inwieweit Unternehmen ihre stillenden Mitarbeiterinnen dabei unterstützen, Arbeiten und Stillen zu vereinbaren. Daher ruft das Projekt dazu auf, einen Brief an den Arbeitgeber zu schicken und nachzufragen, welche Maßnahmen zur Stillförderung es im eigenen Unternehmen gibt. Die Konzepte werden dann auf der Facebook-Seite des Projekts „Stillen bei Erwerbstätigkeit“ ( https://www.facebook.com/StillenBeiErwerbstatigkeit ) veröffentlicht. Potenzielle Mitarbeiter können sich auf diesem Weg über die Familienfreundlichkeit eines Unternehmens informieren. Für Unternehmen bietet sich durch diese Aktion die Möglichkeit, sich intensiv mit der Vereinbarkeit von Stillen und Berufstätigkeit und der Betreuung ihrer Mitarbeiter zu befassen. Im Vergleich mit den Konzepten anderer Unternehmen finden sich zusätzlich Anreize, um die Betreuung im eigenen Unternehmen weiter auszubauen.

Ein Musteranschreiben an die Unternehmen steht auf der Homepage der AFS unter www.afs-stillen.de bereit, welches Stillberaterinnen und engagierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kostenfrei verwenden können. Dort finden Arbeitgeber auch Tipps, wie sie ihre Unternehmenkultur stillfreundlich gestalten können. Denn auch für Arbeitgeber bietet eine solche Unterstützung viele Vorteile. So sind gestillte Kinder seltener krank als nicht-gestillte und die Ausfallzeiten stillender Mütter sind geringer. Studien belegen, dass nicht-stillende Angestellte doppelt so viele Fehltage haben im Vergleich zu ihren stillenden Kolleginnen (Cohen ’95). Auch männliche Angestellte fallen häufiger aus, wenn ihre Partnerin nicht stillt (Galtry ’97). Darüber hinaus trägt das Stillen auch allgemein zu einer besseren Gesundheit in der Gesellschaft bei.

Bonn im September 2013

Bildrechte: AFS Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen e. V.

Die Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V. Bundesverband ist eine international agierende Organisation. Wir unterstützen Mütter, die stillen wollen, damit sie auch stillen können. Unsere ehrenamtlichen Stillberaterinnen bieten eine Mutter-zu-Mutter Beratung auf Augenhöhe und sind im gesamten Bundesgebiet für Stillfragen Ihre kompetenten Ansprechpartner. In unseren Stilltreffs und bei persönlichen Gesprächen begleiten wir Mütter auf dem Weg zu einer für sie passenden, individuellen Stillbeziehung.

Kontakt:
Arbeitsgemeinschaft freier Stillgruppen e. V.
Uta Tanzer
Weidkamp 160
45355 Essen
01638074232
erwerbstaetigkeit@afs-stillen.de
http://www.afs-stillen.de

Pressemitteilungen

Keine Minderung des Elterngelds von Selbstständigen durch nachgezahltes Arbeitseinkommen

Elterngeldbezieher müssen sich während des Elterngeldbezugs ausgezahltes Arbeitseinkommen für eine vorangegangene selbständige Erwerbstätigkeit nicht auf ihr Elterngeld anrechnen zu lassen. Das gilt dann, wenn sie nur in der Zeit vor dem Elterngeldbezug erwerbstätig waren. Das hat jetzt das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen am 12. April 2011 (AZ: L 13 EG 16/10) entschieden, wie die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.

Der selbstständige Filmproduzent und Regisseur hatte sechs Monate und dann wieder ein Jahr nach der Geburt seines Sohnes im Jahr 2007 jeweils für einen Monat seine Erwerbstätigkeit unterbrochen und Elterngeld in Höhe des Maximalbetrags von 1.800 Euro bezogen. Wie sich im Nachhinein herausstellte, waren in der Zeit des Elterngeldbezugs insgesamt rund 10.000 Euro Honorar für frühere Aufträge auf seinem Konto eingegangen. Die zuständige Elterngeldbehörde verlangte daraufhin vom Kläger 3000 Euro Elterngeld zurück. Wegen des hohen Einkommens, das er neben dem Elterngeld erzielt habe, stehe ihm nur noch Elterngeld in der gesetzlichen Mindesthöhe von 300 Euro monatlich zu.

Die Richter waren anderer Meinung. Auch für die Monate des Elterngeldbezugs gelte mangels ausdrücklicher gesetzlicher Regelung nicht das strenge steuerrechtliche Zuflussprinzip, sondern das so genannte modifizierte Zuflussprinzip des Sozialrechts. Einkommen werde danach in den Monaten erzielt, in denen es erarbeitet und für die es gezahlt werde. Es sei unerheblich, wenn das Geld erst im Nachhinein auf das Konto des Elterngeldberechtigten fließe. Das Bundeselterngeldgesetz wolle den Einkommensausfall durch Verzicht auf Erwerbstätigkeit zumindest teilweise ausgleichen. Ein solcher Einkommensausfall werde durch den nachträglichen Zufluss von vorher verdientem Geld lediglich aufgeschoben, aber nicht verhindert. Da zudem viele selbstständig Tätige nicht zuverlässig steuern könnten, wann ihre Kunden zahlten, hänge die Höhe ihres Elterngelds bei Anwendung des strengen Zuflussprinzips des Steuerrechts vom Zufall ab. Dies drohe das Elterngeld gerade für Selbstständige unattraktiv zu machen.

Informationen: familienanwaelte-dav.de
Unterhaltsforum: unterhaltsforum.de

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Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

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Littenstraße 11
10179 Berlin
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