Tag Archives: Erzieherin

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Die 10. „Fachtagung Sprache“ im Congress Centrum Heidenheim widmet sich vom 8. bis 9. Juni 2018 den Themen der Zukunft

Die 10. "Fachtagung Sprache" im Congress Centrum Heidenheim widmet sich vom 8. bis 9. Juni 2018 den Themen der Zukunft

(Bildquelle: Peter Sauber Agentur)

„Themen der Zukunft – Ein best of!“ – unter diesem Motto bietet die „Fachtagung Sprache“ spannende Impulsvorträge, Diskussionsrunden, fundierte Fachvorträge und interaktive Workshops für ein interessiertes Fachpublikum. Die Tagung wird von einer Fachausstellung begleitet.

Digitalisierung, Mehrsprachigkeit, Musik und Rhythmik, Bewegung, Kultur, Vorlesen – wenn die zehnte „Fachtagung Sprache“ am 8. und 9. Juni stattfindet, greifen die über 20 hochqualifizierten Referent/innen in einem best of die besonders nachgefragte Themen der Veranstaltungen der vergangenen Jahre auf. Wie eh und je liegt der Fokus auf den aktuellen Entwicklungen in der Sprachförderung und -entwicklung für (Klein-)Kinder, aber auch Gesundheit und Prävention werden dieses Mal verstärkt aufgegriffen. Impuls- und Fachvorträge sowie interaktive, praxisbezogene Workshops laden interessierte Pädagog/innen und Fachkräfte ein, Tipps, Ideen und Anregungen für die Gestaltung ihrer täglichen Arbeit mitzunehmen. Die Bandbreite der gebotenen Themen spiegelt die aktuellen gesellschafts- und bildungspolitischen Fragestellungen wider. Daher steht bei allen Programmpunkten die klare Umsetzbarkeit im Alltag im Vordergrund.

Zu den thematischen Höhepunkten gehören die Impulsvorträge zum Thema Digitalisierung – ein Thema, das Gesellschaft und Pädagogik seit geraumer Zeit bewegt und überall kontrovers diskutiert wird. Drei Expert/innen mit verschiedenen beruflichen Hintergründen stellen das Thema und unterschiedliche Ansätze dar.

Das vollständige Vortragsprogramm, Informationen zu den Referent/innen sowie die Anmeldebedingungen stehen online zur Verfügung: www.fachtagung-sprache.de

Am Abend des ersten Veranstaltungstages dürfen sich sowohl Tagungsgäste als auch Nichtteilnehmer auf Franz Benton und Kiko Pedrozo unplugged freuen. Der externe Kartenvorverkauf erfolgt unter http://veranstaltungen.hz-online.de/ticketshop/id/95027

Der Veranstalter, die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH aus Stuttgart, konnte als ideellen Träger 2018 den Landkreis Heidenheim gewinnen. Der Tagung stehen zudem die Partner Ostalbkreis, Regionales Bündnis für Familie Ostwürttemberg e. V., Didacta Verband sowie Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd zur Seite. Ministerpräsident Winfried Kretschmann MdL hat gerne wieder die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen.

Seit 1986 konzipiert, organisiert und veranstaltet die Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH Messen, Kongresse, Ausstellungen und Gemeinschaftsstände zu den Themen Bauen, Energie, Europa und Bildung. In allen Themenschwerpunkten sind das Engagement für Klimaschutz sowie das soziale Bewusstsein der Agentur fest verankert. Weitere Informationen unter: www.messe-sauber.eu

Kontakt
Peter Sauber Agentur Messen und Kongresse GmbH
Stefanie Kilian
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
+49 711 656960-59
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Erzieherin oder Erzieher werden: Viele Wege führen zum Abschluss

Erzieherin oder Erzieher werden: Viele Wege führen zum Abschluss

(Bildquelle: Konzept-e)

Mit einem erwachsenengerechten Lehr- und Lernkonzept sowie verschiedenen Wegen in den Beruf, eröffnet die Freie Duale Fachschule für Pädagogik in Stuttgart und Karlsruhe unterschiedlichen Menschen berufliche Perspektiven in der Kita.

Herzlichen Glückwunsch! Eva Schnebele (57) und Alicia Schäfer (28) gehören zu den Prüflingen, die kürzlich an der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik (FDFP) ihr Examen bestanden haben. Jetzt sind sie staatlich anerkannte Erzieherinnen.

„Ich brauchte ein solides berufliches Standbein“
„Ich bin doppelt stolz über meinen Erfolg“, sagt Eva Schnebele aus Karlsruhe. „Viele meiner Freundinnen und Freunde haben gesagt: „Ich finde es toll, dass du in deinem Alter eine Ausbildung machst, aber ich würde mir das nicht mehr zutrauen“.“ Doch Schnebele nimmt Herausforderungen an. Sie hat in ihrem Leben schon viel geleistet: eine Lehre als Fotografin absolviert, drei Kinder bekommen, eine Schule gegründet und dort im Vorstand und im pädagogischen Team mitgearbeitet. „Ich war großteils ehrenamtlich tätig. Doch irgendwann wollte und musste ich mehr Geld verdienen“, sagt sie. „Ich entschied mich für die Arbeit in der Kita und für eine Ausbildung als Erzieherin. An der Freien Dualen Fachschule für Pädagogik fand ich eine überzeugende pädagogische Ausrichtung und ein Lernkonzept, das zu mir passte.“

Voneinander lernen
Eva Schnebele hat die praxisintegrierte Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik absolviert. Nach jeder rund dreimonatigen Theoriephase in der Fachschule folgte eine etwa ebenso lange Praxisphase in „ihrer“ Kita. So konnte sie das Gelernte gleich praktisch erproben. „In Schule und Kita waren alle deutlich jünger als ich“, erzählt Schnebele. „Ich war erstaunt, dass das gar keine Rolle spielte. Es entwickelte sich eine tolle Zusammenarbeit, weil alle bereit waren, voneinander zu lernen.“ Das Lernpensum sei zwar teilweise recht herausfordernd gewesen, erinnert sich die Absolventin. Andererseits habe sie auch von ihren familiären und beruflichen Erfahrungen profitieren können. Ihr Fazit: „Die Ausbildung zu machen, war genau die richtige Entscheidung. Der Abschluss öffnet mir die Türen zu meiner Traumstelle als Erzieherin.“

„Die staatliche Anerkennung als Erzieherin gibt mir Sicherheit“
Alicia Schäfer ist Sportwissenschaftlerin mit einem Mastertitel in Sport und Bewegung im Kindes- und Jugendalter. „Ich arbeitete zwar mit Ausnahmezulassung in einer Karlsruher Sport-Kita, doch diese Lösung war mir auf die Dauer zu unsicher und bot zu wenig Perspektiven“, sagt sie. „Ich entschied mich daher, die Schulfremdenprüfung zur staatlich anerkannten Erzieherin mit Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung zu machen.“ Die FDFP begleitete und unterstützte sie dabei.
Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung
Auf die Schulfremdenprüfung bereitete sich Alicia Schäfer eigenständig vor: „Es war ein Jahr intensiven Lernens nötig, obwohl ich bereits viel pädagogisches Vorwissen mitbrachte.“ In der Vorbereitungsphase habe ihr die Unterstützung der FDFP sehr geholfen. Sie besuchte zum Beispiel regelmäßig Lernkonferenzen, die ihr die Sicherheit gaben, auf dem richtigen Weg zu sein.

Schulstandorte in Stuttgart und Karlsruhe
Die Freie Duale Fachschule für Pädagogik wird von der Konzept-e für Schulen gGmbH getragen. Als Fachschule für Sozialpädagogik bietet sie an den zwei Standorten Stuttgart und Karlsruhe praxisintegriert (PIA) eine dreijährige Vollzeitausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher an.
In Stuttgart steht zusätzlich die Erzieherinnen- bzw. Erzieherausbildung mit dem Schwerpunkt Jugend- und Heimerziehung zur Auswahl. Die dreijährige Vollzeitausbildung ist in Theorie- und Praxisblöcke unterteilt. Wenn die entsprechenden Voraussetzungen vorliegen, kann an dieser Schulform außerdem eine Schulfremdenprüfung vorbereitet und abgelegt werden.

In die Kita-Pädagogik einsteigen
„Wir möchten gerne möglichst unterschiedliche Menschen für die Arbeit in der Kita, im Jugendhaus und im Heim gewinnen“, sagt Schulleiterin Eva Lang. „Denn die Kinder und Jugendlichen profitieren von vielfältig zusammengesetzten Teams.“ Daher eröffnet die Fachschule in Kooperation mit den Kita-Trägern aus dem Konzept-e-Netzwerk unterschiedliche Wege in den Beruf. Wer gerne in die Kita-Pädagogik einsteigen möchte, aber nicht weiß, wie das gelingen kann, hat die Möglichkeit, sich an der FDFP beraten zu lassen. Kontaktdaten gibt es auf der Schulwebsite www.freiedualefachschule.de Interessierte können sich dort auch direkt online für die Ausbildung bewerben.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 element-i-Kinderhäuser, zwei element-i-Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert.

Zum Konzept-e-Netzwerk gehören die Trägergesellschaften Kinder in Stuttgart gGmbH, Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH. Das Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet alle zwei Jahre den Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future, der die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern bis 10 Jahren sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bzw. Pflege in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 26. und 27. September 2017 in Stuttgart statt.

Kontakt
Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH
Lisa Breiter
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
0711-656960-6976
lisa.breiter@konzept-e.de
http://www.konzept-e.de

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Früh übt sich der Geschichtenerzähler

Mit StoryTales von LEGO Education werden die Kreativität, Kommunikations- und Zuhörkompetenzen von Kindern im Alter von 3-6 Jahren gefördert.

Früh übt sich der Geschichtenerzähler

(Bildquelle: @LEGOeducation)

Es wird spannend in Kindergärten und Kitas, wenn Kinder aus dem LEGO Education Set StoryTales Geschichten bauen. Da jagt der Fisch die Katze, bestehen kleine Entdecker wilde Abenteuer oder reitet das Pferd auf dem Krokodil. Das umfangreiche Set besteht neben drei Grundbauplatten und fünf doppelseitigen Hintergrundbildern auf Karton aus liebevoll gestalteten LEGO® DUPLO® Steinen und Charakteren. Darunter befindet sich auch eine Vielzahl an vertrauten Elementen aus dem Bereich der klassischen Kindergeschichten, wie eine Schatzkiste, ein Boot und eine Fahne.

Mit Hilfe der 100 Teile können bis zu sechs Kinder gemeinsam spielen und lernen. Die dazu gehörigen Materialien wurden von Pädagogen entwickelt und ermöglichen Erzieherinnen und Erziehern, das Set ohne aufwändige Vorbereitung direkt in den Gruppen einsetzen zu können.

Ob bekannte Märchen nacherzählt werden oder sich die Kinder eigene Geschichten ausdenken, ob ein Klassiker ein neues Ende bekommt oder die letzten Ferienerlebnisse geteilt werden – StoryTales regt Kinder zum Erzählen und Nacherzählen an. Dabei können entweder ganze Geschichten oder einzelne Szenen nachgebaut werden. Das fördert neben der Phantasie auch die analytischen Fähigkeiten von Kindern, die ihre Geschichte in der richtigen Reihenfolge bauen und darstellen wollen. Durch das Nacherzählen der einzelnen Szenen verbessern die Kleinen ihre sprachliche Ausdrucksfähigkeit und vergrößern von Geschichte zu Geschichte ihren Wortschatz. Die Sprachentwicklung wird so spielerisch gefördert. Die Scheu, die viele Kinder haben, vor einer größeren Gruppe zu sprechen, wird durch das regelmäßige Geschichtenerzählen und das Hineinversetzen in andere Rollen überwunden. Schließlich ist Sprache eine Schlüsselqualifikation, deren Beherrschen den gesamten Bildungsprozess maßgeblich beeinflusst.

Auch die sozio-emotionale Entwicklung von Kindern wird mit StoryTales von LEGO Education unterstützt. Kinder versetzen sich in die Charaktere ihrer Geschichten, das Rollenspiel regt die Empathie an. Beim gemeinsamen Spiel unter der Anleitung von pädagogischem Fachpersonal werden auch Fähigkeiten wie Zuhören gestärkt.

Da das Set für Spielgruppen von mindestens vier Kindern konzipiert ist, lernen die Kleinen auch Zusammenarbeit, Gruppenverhalten und Resilienz.
Das Set beinhaltet zahlreiche Ideen für weitere Aktivitäten und ist auch als Grundlage für das Freispiel hervorragend geeignet.

LEGO® Education für den Kindergarten bietet Erzieherinnen und Erziehern praktische Mittel, die sich sowohl für das freie Spiel in Gruppen als auch für ein Spielen mit lernorientiertem Hintergrund eignen. Alle Konzepte werden in Zusammenarbeit mit Pädagogen entwickelt und stellen die positive Entwicklung von Kindern im sozialen Umfeld in den Vordergrund. Sie regen die Kleinen an, die Welt um sie herum zu erkunden, sich selbst und die eigenen Fähigkeiten kennen zu lernen und bereiten sie auf das alltägliche Leben und die Schule vor. Alle Materialien von LEGO® Education für den Kindergarten fördern die Kreativität und das Verstehen der kindlichen Alltagsumgebung, unterstützen die Zusammenarbeit, das Erkennen und Beschreiben von Gefühlen, die Selbstwahrnehmung, die ganzheitliche Entwicklung und das spielerische Lernen mit Neugierde und Spaß. Einige Sets setzen außerdem einen Schwerpunkt auf die soziale und emotionale Entwicklung, basale Mathematik und Naturwissenschaften oder Sprache und Kommunikation. So entfaltet LEGO® Education im Kindergarten das große Potential der kleinen Steine! Mehr Infos online unter LEGOeducation.de/kindergarten.

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„Kita-Ausbau und -Qualitätsentwicklung müssen Hand in Hand gehen“

Auf der didacta präsentiert Konzept-e ein umfassendes Kita-Dienstleistungsangebot für Kommunen und Unternehmen

"Kita-Ausbau und -Qualitätsentwicklung müssen Hand in Hand gehen"

(Bildquelle: Konzept-e)

Der Kita-Träger Konzept-e aus Stuttgart übernimmt seit 25 Jahren Aufbau, Leitung und Verwaltung kommunaler und betrieblicher Kindertagesstätten. Außerdem sind die Fachleute als Beraterinnen und Berater in Kommunen und Unternehmen im Einsatz. Vom 24.-28. Februar 2015 präsentieren sie auf der Bildungsmesse didacta in Hannover (Halle 17, Stand D47) ihr umfassendes Angebot. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Qualitätsentwicklung in Kindertagesstätten.

Hannover/Stuttgart – Familie und Beruf besser vereinbar machen! Für dieses Ziel setzen sich vielen Unternehmen und Kommunen ein. An einer deutlich gestiegenen Frauenerwerbstätigkeit lassen sich ihre Erfolge inzwischen ablesen. Doch jetzt, so forderte die Unternehmensberatung Roland Berger kürzlich in einer Veröffentlichung, verlange das Thema nach einem „Qualitätssprung“. Denn die gesellschaftlichen Megatrends „Digitalisierung“ und „Individualisierung“ verändern die Rahmenbedingungen: Dezentrales Arbeiten über das Internet wird in vielen Branchen zunehmend den festen Arbeitsplatz in der Firma ablösen. Familien organisieren sich individueller und handeln die Arbeitsteilung in Beruf und Familie partnerschaftlich aus. Was bedeutet das für Kommunen sowie Unternehmen und ihre bestehenden oder geplanten Kinderbetreuungsangebote?

Kinderbetreuungslösungen am Bedarf ausrichten
„Wer Kinderbetreuung anbieten möchte, die dem Bedarf der Nutzerinnen und Nutzer entspricht, muss heute bei den Eltern nachfragen, was vor Ort konkret benötigt wird. Eine einheitliche Bedarfslage, die mit Standardangeboten abzudecken wäre – das gibt es immer weniger“, sagt Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin des Konzept-e-Netzwerks. Der Stuttgarter Anbieter offeriert Kommunen und Unternehmen Konzeption, Planung, Bau, Betrieb und Verwaltung von Kindertageseinrichtungen. Außerdem sind die Fachleute aus Stuttgart als Beraterinnen und Berater aktiv und unterstützen dabei, passgenaue Betreuungskonzepte zu entwickeln und umzusetzen.

Bestehende Angebote qualitativ weiterentwickeln
Wer bestehende Einrichtungen weiterentwickeln möchte und dabei Unterstützung braucht, kann sich ebenfalls an Konzept-e wenden. Im Angebot sind Kunden- und Zufriedenheitsanalysen, externe Evaluation und Beratung bei Veränderungen von Organisationsstrukturen und Prozessen.

Was bedeutet Kita-Qualität?
Was Qualität in Kitas bedeuten kann, zeigt Konzept-e in seinen rund 40 im Auftrag von Kommunen und Unternehmen betriebenen Einrichtungen, die alle nach dem eigens entwickelten pädagogische Konzept element-i arbeiten. „Wir sehen jedes Kind als Individuum, gehen auf seine jeweiligen Interessen und Bedürfnisse ein und fördern so seine Lernprozesse“, erläutert Waltraud Weegmann. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung gehört in element-i-Kinderhäusern ebenfalls zum Qualitätsverständnis: In jeder Einrichtung versorgt ein Koch oder eine Köchin die Mädchen und Jungen täglich mit gesunden, regionalen, frisch zubereiteten Speisen.

Qualitätsmanagementsystem ist wichtig
Eingebettet ist diese Pädagogik in ein Qualitätsmanagementsystem, das nach ISO zertifiziert ist. „Denn Kita-Qualität muss nachweisbar und für die Eltern nachvollziehbar sein“, findet Waltraud Weegmann. „Für uns ist ein QM-System wichtig, weil wir so unsere Qualität ständig überprüfen und konsequent weiterentwickeln können.“

Grundlage: eine gute Aus- und Weiterbildung
Konzept-e bietet außerdem umfangreiche Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote für Kita-Beschäftigte und solche, die es werden wollen. „Wir haben unser internes Fortbildungsprogramm zur element-i-Akademie weiterentwickelt, an der heute jeder interessierte Träger Kurse für seine Erzieherinnen und Erzieher buchen kann. 2011 und 2012 kamen unsere Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik (FDFP) in Stuttgart und Karlsruhe dazu, die praxisintegriert Erzieherinnen und Erzieher ausbilden“, berichtet Waltraud Weegmann. „Denn die von uns angestrebte Kita-Qualität lässt sich nur umsetzen mit Menschen, deren Wissen dem neuesten Stand der pädagogischen Forschung entspricht und die dieses Wissen in der Kita-Praxis gut umsetzen können. Außerdem ist es uns wichtig, die Vielfalt in Kita-Team zu erhöhen und Kindern dadurch mehr Themengebiete fundiert zu erschließen.“

Konzept-e auf der didacta 2015
Interessierte finden den Konzept-e-Stand vom 24. bis 28. Februar 2015 auf der Bildungsmesse didacta in Hannover in Halle 17, Stand D47, und können dort ihre eigenen Anliegen rund um ihr Kinderbetreuungsangebot besprechen.

Mehr Infos zu Konzept-e gibt es im Internet unter: www.konzept-e.de.

Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Jetzt bewerben für eine Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher

Jetzt bewerben für eine Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher

Freie Duale Fachschule für Pädagogik: Angehende Erzieherinnen und Erzieher beim Lernen. (Bildquelle: Konzept-e / Perper)

Die Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik (FDFP) in Stuttgart und Karlsruhe bieten einen neuen Weg zum Abschluss als staatlich anerkannte Erzieherin bzw. als staatlich anerkannter Erzieher: Die dreijährige, von Beginn an bezahlte Ausbildung besteht abwechselnd aus Theoriephasen in der Fachschule und Praxisphasen in einer Kindertagesstätte. Das moderne Lern- und Lehrkonzept der FDFP setzt unter anderem auf selbstbestimmtes Lernen, Gruppen- und Projektarbeit. Eine Untersuchung zeigt: Diese Methodenvielfalt steigert die Lerneffekte.

Kinder beim Aufwachsen einfühlsam begleiten, gemeinsam mit ihnen die Welt neu entdecken und ihnen Lernimpulse geben – das ist die spannende Aufgabe von Erzieherinnen oder Erziehern in Kindertagesstätten. Wer die Herausforderung annehmen und den Beruf erlernen möchte, kann sich jetzt online an den Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik (FDFP) in Stuttgart oder Karlsruhe für den Ausbildungsbeginn im September 2015 bewerben. Voraussetzung ist mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss sowie Praxiserfahrung im pädagogischen Bereich. Welche Nachweise konkret benötigt werden, ist der „Bewerbungsinformation“ auf der Homepage der Fachschulen zu entnehmen ( www.freiedualefachschule.de ).

Praxisintegrierte Ausbildung mit Gehalt von Beginn an
Die beiden Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik arbeiten praxisintegriert: Wer an einer der Fachschulen angenommen wird, erhält gleichzeitig einen Ausbildungsplatz in einem der kooperierenden element-i-Kinderhäuser ( www.element-i.de ). „Drei Monate lernen in der Fachschule wechseln mit drei Monaten in der Kita ab. So sind Theorie und Praxis gut verzahnt“, erklärt Schulleiterin Eva Lang. Ein weiterer Pluspunkt: Die Ausbildung ist von Beginn an bezahlt (ca. 790 Euro im ersten bis ca. 890 Euro im dritten Ausbildungsjahr). „Das ist im herkömmlichen Ausbildungsgang, der mit einer mehrjährigen Schulphase startet, nicht so. Das praxisintegrierte Modell macht es daher für viele Menschen besonders attraktiv, eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin oder zum staatlich anerkannten Erzieher zu beginnen. Wer quer einsteigen möchte und anderweitiger Berufserfahrung mitbringt, kann von zusätzlicher Förderung profitieren.“

Innovative Lehr- und Lernmethoden
„Die Freien Dualen Fachschulen für Pädagogik überzeugen viele Bewerberinnen und Bewerber außerdem durch ihrer modernen Lehr- und Lernmethoden“, sagt Eva Lang. „Ein sogenanntes Blended-Learning-Konzept verbindet Präsenzeinheiten, Blockseminare, Selbststudium, E-Learning und das Lernen in Gruppen. Vielen unserer Fachschülerinnen und Fachschüler kommen dieses Methodenvielfalt und die Möglichkeit, ihr Lernen selbstverantwortlich zu gestalten, sehr entgegen.“

Masterthesis belegt positive Lerneffekte
Die positiven Auswirkungen des Konzepts auf den Lernfortschritt konnte Fachschuldozentin Silvia Eckelmann in ihrer Masterarbeit nachweisen. „Ich habe 70 Fachschülerinnen und Fachschüler einen Fragebogen ausfüllen und sie ihre Lernerfahrungen während ihrer früheren Schulzeit mit denen an der Fachschule vergleichen lassen“, erläutert sie. Die Ergebnisse sind interessant: „In den allgemeinbildenden Schulen, die die Befragten besucht hatten, dominiert Frontalunterricht. In den FDFP stehen – so geben es die Umfrageteilnehmerinnen und -teilnehmer an – selbstgesteuertes Lernen, Gruppen-, Projekt- und Stationenarbeit im Vordergrund. Frontalunterricht nimmt eine untergeordnete Stellung ein“, berichtet Silvia Eckelmann. „Das hat einen guten Grund: Bei zu langen Vorträgen steigen die Schülerinnen und Schüler irgendwann gedanklich aus. Die Aufmerksamkeitsspanne liegt durchschnittlich bei etwa 20 Minuten.“

Die hohe Selbstständigkeit beim Lernen hat den positiven Effekt, dass die Fachschülerinnen und -schüler ihr Lerntempo selbst bestimmen und an die eigenen Bedürfnisse anpassen können. Die Befragung zeigte auch, dass es den Fachschulen sehr gut gelingt, ein positives Lernklima zu schaffen, in dem Schülerinnen und Schüler auch offen mit eventuellen Fehlern und Misserfolgen umgehen können. Durch den engen fachlichen Austausch mit den Mitschülerinnen und -schülern und eine weitgehende Ausrichtung der Lerninhalte an eigenen Fragestellungen, ist die Motivation hoch und das Interesse an den behandelten Themen groß. „Die Befragten gaben an, auf diese Weise sehr nachhaltig zu lernen“, erklärt die Dozentin. „Diese Ergebnisse zeigen uns, dass unserer Konzept aufgeht und sich der hohe Aufwand lohnt, den es bedeutet, die Schülerinnen und Schüler sehr individuell auf ihren Lernwegen zu begleiten.“

Unternehmensprofil Konzept-e:
Das Konzept-e-Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, drei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um dies allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e-Netzwerk beschäftigt bundesweit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Kind und Beruf gGmbH, Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH.

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 19. und 20. Oktober 2015 in Stuttgart statt.

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Kulturelle Vielfalt in Kitas erlebbar machen

Kulturelle Vielfalt in Kitas erlebbar machen

Herausforderung für Kitas: Kulturelle Vielfalt erlebbar machen

Individuellere Lebensmodelle sowie Zuwanderung vergrößern die bereits bestehende kulturelle Vielfalt in Deutschland. Damit es kommenden Generationen gelingt, ihre jeweils eigenen Fähigkeiten und Sichtweisen in die Gesellschaft einzubringen und die unterschiedlichen Beiträge anderer wertzuschätzen, müssten Kindertagesstätten heute einen neuen Umgang mit kultureller Vielfalt entwickeln, fordert Sybille Fischer von der Evangelischen Hochschule Freiburg. Während des Kongresses Invest in Future im Oktober in Stuttgart erläutert sie, was das für Kita-Teams konkret bedeuten könnte.

Stuttgart – „Wir leben in einer kulturell vielfältigen Gesellschaft“, sagt Sybille Fischer, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Evangelischen Hochschule Freiburg. „Diese Vielfalt ist ein Schatz, den wir im Moment noch sehr unzureichend heben. Das Wissen und die Fähigkeiten von Menschen, die nicht der Mehrheitskultur angehören, werden häufig gar nicht wahrgenommen. Sie können ihre Ressourcen daher vielfach nicht voll einbringen.“ Interkulturelle Bildung in Kindertagesstätten könne dazu beitragen, das zu ändern. Wichtig sei, den Begriff der kulturellen Vielfalt weit zu fassen: „Alle Menschen bringen unterschiedliche kulturelle Prägungen aus der Familie, aus Institutionen und Unternehmen, aus Herkunftsregionen und Ländern mit. Dabei alleine an Nationalstaaten zu denken, verengt den Blick und unterstützt vielfach bestehende Stereotype.“

Aufgabe für Kita-Teams: andere Perspektiven einnehmen
Sybille Fischer, die während des Zukunftskongresses für Bildung und Betreuung Invest in Future am 27. und 28. Oktober 2014 in Stuttgart ein Forum zu diesem Thema gestalten wird, sieht den Schlüssel für eine gelingende interkulturelle Bildung bei den Erzieherinnen und Erziehern. „Sie betrachten – wie wir alle – ihr Umfeld mit gewissen Normalitätserwartungen. Es ist wichtig, diese Erwartungen zu hinterfragen und bewusst andere Perspektiven einzunehmen. Idealerweise ist das ein Team-Prozess, bei dem sich die Mitglieder gegenseitig unterstützen“, berichtet die Expertin für interkulturelle Bildung.

Vielfalt wahrnehmen und in der Kita abbilden
Ein Beispiel für normierte Sichtweisen, die Ressourcen unberücksichtigt lassen, sei der oft sehr unterschiedliche Umgang mit Sprachkompetenzen, sagt die Invest-in-Future-Referentin. „Während manche Sprachen, wie etwa Englisch oder Französisch, als wertvoll und wichtig erachtet werden und das Interesse dafür groß ist, erleben Menschen, die andere Sprachen wie Türkisch oder Arabisch beherrschen, dass dieser Fähigkeit keine oder kaum Beachtung geschenkt wird.“ Ein Kind mit entsprechender Muttersprache erlebe sich damit zwar in der Familie als selbstwirksam, in der Kita jedoch vor allem als defizitär. Häufig liege dort der Fokus auf seinen eventuell noch mangelhaften Deutschkenntnissen, seine Kompetenzen blieben unbeachtet. Viele andere kulturelle Aspekte würden oft noch völlig ausgeblendet: So fänden zum Beispiel Kinder mit gleichgeschlechtlichen Eltern ihre Familienkultur in der Kita vielfach überhaupt nicht wieder.

„Dabei ließen sich auch andere Signale setzen: mit Bilderbüchern, in denen die Vielfalt der Lebenswelten in Bild und Sprache repräsentiert werden, mit vielfältigen Materialien und räumlichen Möglichkeiten, die allen Kindern Anknüpfungspunkte bieten, und vor allem einer kritischen Haltung der pädagogischen Fachkräfte in Bezug auf Strukturen und Konzepte“, erläutert die Expertin. „Zum Beispiel kann es sein, dass Beobachtungsbögen für Kinder, die in eine andere Kultur hineingeboren wurden, nicht passend sind, weil Erziehungsschwerpunkte oder -ziele bislang andere waren.“

Studien zeigten, sagt die Referentin, dass entsprechende Fortbildungen für Kita-Teams sehr wirksam seien, um den pädagogischen Alltag in den Einrichtungen positiv zu verändern. So ließe sich eine kultursensible Pädagogik etablieren, die Vielfalt sichtbar mache und Kinder befähige, selbstbewusst und wertschätzend mit ihr umzugehen.

Invest in Future
Weitere Information zum Kongress Invest in Future, zum Programm sowie zur begleitenden Messe sind unter www.invest-in-future.de abrufbar.

Hinweis: Jetzt für den KitaStar bewerben
Die element-i-Bildungsstiftung lobt den mit 5.000 Euro sowie Sachpreisen dotierten KitaStar für die besten Kitas Deutschlands aus. Der Preis geht 2014 an Einrichtungen für Kinder zwischen null und zehn Jahren, die die Mädchen und Jungen in vorbildlicher Weise an Entscheidungen beteiligen und dafür passende Partizipationsstrukturen geschaffen haben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 31. Mai 2014. Die Preisverleihung findet während der Abendveranstaltung des Kongresses Invest in Future statt. Weitere Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen gibt es unter: www.element-i-bildungsstiftung.de.

Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten

Im Überblick:

Invest in Future – Zukunftskongress für Bildung und Betreuung

von: 27.10.2014 09:30 Uhr
bis: 28.10.2014 16:00 Uhr

Kurzbeschreibung:
„Potenziale nutzen – Bildungschancen für Deutschland. Wie meistern wir die Herausforderungen der Zukunft?“ – Innovativ und kontrovers gibt der elfte Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future mögliche Antworten auf diese Frage. Die Zukunftsforscherinnen und -forscher, Gerhard de Haan, Leiter des Institut Futur der Freien Universität Berlin, Kirsten Brühl vom Zukunftsinstitut des Matthias Horx sowie Trendbeobachter Mathias Haas analysieren zentrale Zukunftstrends, geben Anregungen fürs Mitgestalten und Impulse für eine nachhaltige Pädagogik. Interessierte aus Unternehmen, Verbänden, Kommunen, von Bildungsträgern sowie aus Wissenschaft und pädagogischer Praxis sind dazu am 27. und 28. Oktober 2014 nach Stuttgart eingeladen.

Link: www.invest-in-future.de

Veranstalter:
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Kind e.V. Dachverband
Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS)

Veranstaltungsort:
Haus der Wirtschaft
Willi-Bleicher-Straße 19
70174 Stuttgart

Kontakt:
Konzept-e für Bildung und Betreuung gGmbH
Shirley Libii
Wankelstraße 1
70563 Stuttgart
Telefon: 0711 656960-63
E-Mail: Shirley.Libii@konzept-e.de

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de
Kita-Bilder auch unter: www.konzept-e.de (jeweils: „Presse“ – „Bildmaterial“)

Presse-Kontakt:
eoscript Public Relations
Eike Ostendorf-Servissoglou
Löwen-Markt 8
70499 Stuttgart
Tel.: 0711-65227930
Mobil: 0176-62317469
E-Mail: eos@eoscript.de

Bildquelle:kein externes Copyright

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk knapp 40 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

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Gefühle und Trotz bei kleinen Kindern: Wie reagieren Eltern und Erzieher/innen angemessen?

Ein Interview mit Marieke Göttlicher

Gefühle und Trotz bei kleinen Kindern: Wie reagieren Eltern und Erzieher/innen angemessen?

Gefühle und Trotz bei Kindern

Gefühle wie Angst, Freude oder Wut gehören zur kindlichen Entwicklung dazu. Doch nicht immer sind die Gefühlsäußerungen einfach zu verstehen oder zu akzeptieren, insbesondere in der sogenannten Trotzphase. Was hinter den Entwicklungsphasen steckt und wie Erwachsene auch mit Wutausbrüchen umgehen können, erläutert Marieke Göttlicher, Erzieherin und Autorin von „Gefühle und Trotz“ (Verlag an der Ruhr).

Welche Rolle spielen Gefühle bei der Entwicklung kleiner Kinder? Gibt es Unterschiede zu den Gefühlen Erwachsener?

Marieke Göttlicher: „Gefühle“ spielen bei unseren Kindern eine große Rolle. Sie kontrollieren ihre Gefühle noch nicht so stark und sind auch noch nicht so geprägt von den Erfahrungen und Erlebnissen, die wir als Erwachsene im Laufe der Jahre gemacht haben. Ich persönlich finde es unglaublich schade, dass gewisse Gefühlsregungen nicht mehr so gerne gesehen werden. Sicher, ein wütendes Kind ist nicht angenehm, doch genauso wie Freude gehören auch Wut oder Trauer zu der kindlichen Entwicklung. Wir sollten versuchen, unsere Kinder besser zu verstehen und Gefühle wie Scham, Ekel oder auch Wut zu akzeptieren und angemessen zu begleiten. Das heißt, Kinder mit ihren Gefühlen ernst nehmen und sie bei der Gefühlsentwicklung unterstützen. Das gilt auch für die „positiven Gefühle“ wie Freude oder Mut. Diese werden oft als zu selbstverständlich wahrgenommen.

Worauf sollten Erwachsene in ihrer Reaktion auf die Gefühlsäußerungen der Kinder achten? Denken wir etwa an einen morgendlichen Trotzanfall beim Anziehen …

Marieke Göttlicher: Die Eltern und wir als Pädagogen sind ständig mit den Gefühlen der Kinder konfrontiert. Gerade die Trotzphase stellt viele Eltern vor eine große Herausforderung. Wie geht man mit dem Trotz der Kinder um? Auch hierbei hilft meist nur „Aushalten, Alternativen aufzeigen, Ablenken und es nicht als Angriff auf die eigene Person werten“. Wenn ein Kind so richtig in der Trotzphase steckt kann es häufig helfen, wenn Eltern in dieser Phase, die Kinder auf bestimmte Situationen vorbereiten. Zum Beispiel: „Wenn wir zu Abend gegessen haben, lese ich Dir noch eine Geschichte vor, danach gehst Du schlafen“. Viele Trotzanfälle sind jedoch nicht vorhersehbar und die Situation kann daher nur ausgehalten werden. Im „Trotz“ selber sind die Kinder wenig aufnahmefähig.

Eltern sind natürlich Experten, was ihre eigenen Kinder anbelangt. Doch sicher können Erzieherinnen sowohl die Kinder als auch die Eltern unterstützen, wenn es um Gefühle und deren Entwicklung geht?

Marieke Göttlicher: Eltern sind ganz klar die Experten für ihre Kinder, doch ein Blick von außen kann nicht schaden. Für die Eltern ist es wichtig, konkrete Werkzeuge und Unterstützung mit an die Hand zu bekommen. Ich merke in der Arbeit mit den Eltern, dass diese etwas unsicher im Umgang mit den Gefühlen ihrer Kinder sind. Es ist ihnen zum Beispiel unangenehm, wenn ihr Kind morgens die gesamte Kita zusammenbrüllt. Wichtig ist, Eltern zu entlasten und ihnen zu signalisieren, es ist eine ganz normale Phase, das Kind macht das nicht, um sie persönlich zu ärgern. Die Gefühle des Kindes sind im Moment aus dem Gleichgewicht geraten, es will sich ein Stück weit abnabeln und selbständiger werden. Mein Kita-Paket „Gefühle und Trotz“ enthält viele Anregungen, wie solche Emotionen mit den Kindern erarbeitet werden können, zum Beispiel anhand von Bildkarten, die Situationen aus dem Kita-Alltag wiederspiegeln.

Wütend, traurig, glücklich sein. Gefühle und Trotz bei Kindern
Das Kita-Paket mit Praxisbuch, Erzählkarten und Elternbroschüren
Von Marieke Göttlicher
10 Karten und 1 Begleitheft, 32. S.
10 Elternbroschüren
Eur (D) 26,95 / Eur (A) 27,80 / sFr 40,80
978-3-8346-2547-2-
Verlag an der Ruhr 2014

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„Keiner darf zurückbleiben!“ – Allen Kindern gleiche Chancen auf erfolgreiches Lernen zu geben, ist das wichtigste Ziel des Programms des Verlags an der Ruhr. Ob individuelle Förderung, soziales Kompetenztraining, Sprach- oder Leseförderung oder die neuen Bildungsansprüche im Bereich der Frühpädagogik – der Verlag an der Ruhr ist immer am Puls der Zeit und reagiert schnell auf die Bedürfnisse von Kindern und Pädagogen. Das Programm umfasst Projektbücher, Methodenhandbücher, sofort einsetzbare Unterrichtsmaterialien sowie Ratgeber für die pädagogische Arbeit.

Der Verlag an der Ruhr ist ein Unternehmen der Franz Cornelsen Bildungsgruppe.

Verlag an der Ruhr
Judith Krieg
Mecklenburgische Straße 53
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„Tag der offenen Tür“ bei Berliner Klax Bildungseinrichtungen

Alle Berliner Klax Krippen, Kindergärten und Schulen laden ein am Samstag, 22. Februar 2014 von 10 – 16 Uhr

Am kommenden Samstag können Kinder, Eltern und interessierte Pädagogen das Klax-Bildungskonzept „Lernen mit Zielen“ praxisnah kennen lernen. Viele kreative Angebote für Groß und Klein laden in den offenen Ateliers der Einrichtungen zum Mitmachen ein.

„Mit unserem Tag der offenen Tür geben wir Kindern, Eltern und interessierten bzw. angehenden Erzieherinnen und Erziehern einen Einblick in den Klax-Alltag. Wir bieten dabei allen die Möglichkeit, mehr über unser Bildungsangebot in allen Bildungsbereichen zu erfahren“, verspricht Friderike Bostelmann, Geschäftsführerin der Klax Berlin gGmbH.

Alle Klax Kindergärten zeigen ihre integrierten Kunstateliers, Sachkunde-, Bewegungs- und Musikräume sowie deren großzügige Spiel- und Bauräume und Außenspielplätze.

In den Klax Schulen erfahren die Interessierten wie der Schulunterricht durch künstlerisch/musische Projekte, Studienbesuche und Austauschreisen belebt wird.

Und in der Fachschule für Erzieher in Pankow sind angehende Auszubildende eingeladen, Einblicke in den Schulalltag zu erhalten: „Berlin fehlt es an ausgebildeten Erziehern“, erklärt Bostelmann. Erst kürzlich machte sie mit der Kampagne „Du wirst gebraucht!“ auf die Notwendigkeit einer qualifizierten und praxisorientierten Ausbildung zu den Berufsfeldern von Erziehern und Heilpädagogen aufmerksam. Für beide Ausbildungsgänge bietet Klax staatlich anerkannte Abschlüsse und dann Arbeitsplätze an. Bildquelle: 

Über die Klax Berlin gGmbH – Bildungsträger aus Berlin

Die Klax Berlin gGmbH, die 2001 gegründet wurde, betreibt als privater Träger mit ihren rund 450 Angestellten insgesamt 29 Kinderkrippen und Kindergärten in Berlin. Zu der gemeinnützigen Gesellschaft gehören auch die Klax Fachschulen, in denen Erzieherfachschüler und Heilpädagogen ausgebildet werden, und der Biovollwert-Caterer Löwenzahn, der die Einrichtungen täglich mit Vollwertkost versorgt.

Das pädagogische Klax-Konzept stellt kreativ die Individualität des Kindes in den Mittelpunkt: Lernen mit Zielen. Hierbei werden Lernerfolge und Entwicklungsschritte – von der Krippe bis zum Abitur – in einem ganz persönlichen Porfolio gesammelt und im Dialog zwischen Eltern, Pädagogen und Kindern gemeinsam begleitet und optimiert.

Die Klax Berlin gGmbH selbst ist in die Klax Gruppe eingegliedert, zu der wiederum die Klax Niedersachsen gGmbH, die Klax Schweden AB sowie die Lebendig Lernen gGmbH als Träger einer Grund- und einer Sekundarschule in Berlin gehören.

Kontakt:
Klax Berlin gGmbH
Friderike Bostelmann
Arkonastraße 45−49
13189 Berlin
(030) 477 96 − 105
presse@klax-online.de
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Meine Sandburg ist höher als deine! Wie Kinder Mathematik in der Natur entdecken können

Meine Sandburg ist höher als deine! Wie Kinder Mathematik in der Natur entdecken können

(ddp direct) Zwei Kinder sitzen im Sandkasten und bauen Burgen. Sie verschönern sie mit Steinen, Ästen und Blättern, dann bewundern sie ihr Werk.

Eine alltägliche Situation, wie sie in jedem Kindergarten und jeder Kindertagesstätte vorkommen kann. Und eine Situation, die sich für mathematische Impulse förmlich anbietet. Mit gezielten Fragen können pädagogische Fachkräfte Kinder ermuntern, zu messen und zu vergleichen, Höhen, Breiten, Formen und Muster zu untersuchen und sich damit spielerisch mathematischen Konstrukten anzunähern.

Pädagogischen Fachkräften diese „Mathe-Brille“ aufzusetzen und sie für mathematische Impulse im Außengelände und der Natur zu sensibilisieren ist Anliegen des Fortbildungskonzeptes „mathe.aktiv“ der Universität Vechta. Seit Oktober 2012 wurden im Fach Mathematik verschiedene Fortbildungsansätze entwickelt. Claudia Ostermann ist im Rahmen ihrer Promotion in diesem Konzept tätig und führt mit ErzieherInnen und LehrerInnen Workshops durch, u.a. zu „Minna – Mathe in der Natur“ oder „Mats – Mathe im Spiel“. „Die Workshops bewirken schon nach kurzer Zeit einen Aha-Effekt“, berichtet Ostermann, „die Fachkräfte sind erstaunt, wie einfach Mathematik in der Natur und im Spiel erkannt und eingesetzt werden kann, sobald der Blick dafür geschärft ist.“

Gemeinsam mit Ostermann reflektieren und diskutieren die TeilnehmerInnen der Fortbildungen die Ideen und Gedanken und ihre Umsetzung für den pädagogischen Alltag. Oftmals sind es kleine Impulse im Spiel, die für eine mathematische Betrachtung ausreichen. In den Einheiten „Größen und Messen“, „Muster und Strukturen“ oder „Raum und Form“ liegen verschiedene mathematische Konzepte versteckt: Im Ballspiel können Weiten, beim Burgen bauen können Höhen und Umfang gemessen werden. Beim Waldspaziergang können Kinder Blätter, Steine, Eicheln oder Tannenzapfen sammeln und sie nach Größe, Muster oder Form sortieren. Die Kinder lernen dabei z.B., dass sich Höhe oder Umfang direkt oder indirekt messen lassen: „Meine Sandburg ist höher als deine!“ ist als direkter Vergleich möglich, wenn Objekte gleichzeitig am selben Ort zur Verfügung stehen. Der Vergleich „Dieser Baum ist dicker als der Baum am Anfang des Weges“ ist dagegen nur indirekt möglich, indem dasselbe Kind beide Bäume umarmt oder umläuft und feststellt, bei welchem es mehr Schritte tun muss.

In unterschiedlichsten Workshops aus „mathe.aktiv“ erhalten ErzieherInnen die Möglichkeit, mit Hilfe von Aufgabenkarten nahezu natürliche Spielsituationen im Außengelände des Kindergartens unter mathematischem Blick durchzuführen, zu reflektieren und Schlüsse für die Arbeit mit den Kindern zu ziehen. Oft werden nur Zettel und Stift gebraucht, um Aufgaben zu erledigen, da die Mathematik bereits in ihrer Umwelt steckt – sie muss nur noch entdeckt und festgehalten werden. Ostermann: „Den geschärften Blick für die Mathematik in unserer Umwelt zu erhalten, das ist das Ziel von „mathe.aktiv“.“

Weitere Informationen: www.uni-vechta.de/mathe-aktiv

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Kontakt:
Universität Vechta
Sabrina Daubenspeck
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www.uni-vechta.de

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Wie gut sind deutsche Krippen, Kitas und Kindertagespflegestellen?

Eine groß angelegte Untersuchung zur Qualität der Kindertagesbetreuung in Deutschland liefert ernüchternde Ergebnisse. Die Wissenschaftlerin Paula Döge stellt die Studie auf dem Kongress „Invest in Future“ (www.invest-in-future.de) am 15.10.2013 in Stuttgart vor.

Wie gut sind deutsche Krippen, Kitas und Kindertagespflegestellen?

Foto: Konzept-e / Fabry

Stuttgart, 14. August 2013 – Die Frage nach der pädagogischen Qualität in ihren Einrichtungen können die meisten Träger von Kinderbetreuungsangeboten nicht beantworten. Denn was die Erzieherinnen und Erzieher im Alltag leisten, wird in der Regel nicht gemessen. Um Trägern und Politik eine solide Ausgangsbasis für Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität in der Kindertagesbetreuung zu geben, ermittelte jetzt ein bundesweiter Forschungsverbund in der Nationalen Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der Frühen Kindheit (kurz: NUBBEK) wie gut deutsche Krippen, Kitas und Kindertagespflegestellen arbeiten. Das Ergebnis der Untersuchungen fiel ernüchternd aus: „Über drei Viertel der Einrichtungen schnitt lediglich mittelmäßig ab. Rund zehn Prozent boten sogar unzureichende Qualität. Der Anteil der Angebote mit gutem bis ausgezeichnetem Niveau liegt deutlich unter zehn Prozent. Es gibt also dringenden Handlungsbedarf“, berichtet Paula Döge vom Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung. Sie stellt die NUBBEK-Ergebnisse am 15. Oktober 2013 auf dem Kongress „Invest in Future“ in Stuttgart ausführlich vor. Im Herbst sollen die Resultate auch in Buchform erscheinen.

Bildungsbereiche: Umsetzung mangelhaft
Die Forscherinnen- und Forscherteams betrachteten außerdem speziell die Qualität mit der die Erzieherinnen und Erzieher die Bildungsbereiche Literalität (Sprach-, Lese- und Schreibförderung), Mathematik, Naturwissenschaft und interkulturelles Lernen umsetzten. In diesen Feldern sackte die durchschnittliche Qualität noch einmal ab: „Über 50 Prozent der Einrichtungen arbeiten in diesen Bereichen auf einem unzureichenden Niveau“, sagt die Diplom-Psychologin. Viele der in den meisten Bundesländern verbindlich eingeführten Bildungspläne für Kindertageseinrichtungen sehen eine Förderung der Kinder in diesen Feldern jedoch vor. In der Praxis angekommen zu sein, scheinen diese Anforderungen noch nicht.

Qualität seit rund 20 Jahren unverändert
„Seit den 1990er Jahren hat sich in Bezug auf die Kinderbetreuungsqualität hierzulande nicht viel getan“, erklärt Paula Döge. Die Bildungseinrichtungen für die Jüngsten wiesen übrigens auch in anderen Ländern, wie Großbritannien und den USA, keine deutlich besseren Qualitätswerte auf als in Deutschland.

Wie erzielen „die Spitzenreiter“ ihre guten Ergebnisse?
Woran es liegt, das viele Einrichtungen nur mittelmäßig oder sogar unzureichend abschneiden, darüber kann die Studie im Einzelnen keinen Antwort geben. „Aufschlussreich wäre es, im nächsten Schritt zu ermitteln, wie es den sehr gut bewerteten Einrichtungen gelingt, ihre hohe Qualität zu erreichen“, sagt Paula Döge. Einflussfaktoren für die Qualität sind neben dem Handeln der Erzieherinnen und Erzieher auch Rahmenbedingungen wie Gruppengröße, die Anzahl der Kinder pro Fachkraft sowie das Ausbildungsniveau der in der Einrichtung Beschäftigten.

Qualität trotz schwieriger Rahmenbedingungen sichern: Wie geht das?
Dass sich äußere Rahmenbedingungen für die Arbeit in Kindertagesstätten kurzfristig grundlegend verbessern, ist eher unwahrscheinlich. Schließlich steht für die Kommunen der Ausbau der Betreuungsplätze im Moment im Vordergrund. Denn Kinder haben seit dem 1. August ab ihrem ersten Geburtstag einen Anspruch auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz in Kindertagesstätten oder der Kindertagespflege. Wie sich angesichts dieser Rahmenbedingungen und einem vielerorts spürbaren Fachkräftemangel die Qualität in Kindertageseinrichtungen sichern bzw. verbessern lässt, ist Schwerpunktthema auf dem diesjährigen zehnten Kongress Invest in Future.

Der Kongress Invest in Future
Der Zukunftskongress für Bildung und Betreuung Invest in Future steht 2013 unter dem Motto „Masse und Klasse – Wie sichern wir die Qualität in der Kinderbetreuung?“ Am 14. und 15. Oktober nutzen rund 300 Fachleute aus Wirtschaft, Wissenschaft, Pädagogik und Politik das Symposium im Stuttgarter Haus der Wirtschaft, um ihr Wissen zu erweitern, neue Trends und bildungspolitische Weichenstellungen zu diskutieren und um Kontakte zu knüpfen. Das Vortragsprogramm wird fortlaufend aktualisiert und ist abrufbar unter: www.invest-in-future.de

Kongress-Logo und Bildmaterial zum Download unter: www.invest-in-future.de („Presse“ – „Bildmaterial“).

„Masse und Klasse – Wie sichern wir die Qualität in der Kinderbetreuung?“ lautet das Motto des Kongresses „Invest in Future“ am 14./15. Oktober 2013 in Stuttgart.

Das Konzept-e Netzwerk ist seit seiner Gründung 1988 kompetenter Partner für Kommunen und Unternehmen in Bildungs- und Sozialfragen. Der Aufbau und Betrieb öffentlicher und betriebsnaher Kindertagesstätten mit hohem Qualitäts- und Bildungsstandard sowie deren Organisationsentwicklung sind die wichtigsten Geschäftsfelder. Heute gehören zum Netzwerk 30 Kitas, zwei Grundschulen, zwei Freie Duale Fachschulen für Erzieherinnen und Erzieher sowie die Entwicklung von Konzepten zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Der Anspruch einer qualitativ hochwertigen Bildung und Betreuung ist in der eigenen element-i-Pädagogik formuliert. Um diese Bildung und Betreuung allen Kindern zu ermöglichen, wurde 2011 die element-i-Bildungsstiftung ins Leben gerufen.

Das Konzept-e Netzwerk beschäftigt bundesweit 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zu ihm gehören die Trägervereine Kind e.V. Stuttgart, Kind und Beruf e.V., Konzept-e für Kindertagesstätten gGmbH und die Konzept-e für Schulen gGmbH

Das Konzept-e Netzwerk veranstaltet jährlich den Kongress Invest in Future, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie die zeitgemäße Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern von 0 bis 10 Jahren in den Fokus nimmt. Er findet das nächste Mal am 14. und 15. Oktober 2013 in Stuttgart statt.

Kontakt
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