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Essen/Trinken

nordisch Frisch – entdecke die Vielfalt im Genuss

STRANDGOOT N53°E9°

nordisch Frisch - entdecke die Vielfalt im Genuss

STRANDGOOT N53°E9° – nordisch Frisch

Mit diesem Slogan des Labels STRANDGOOT N53°E9° erobert das junge Hamburger Start-Up Unternehmen und Teilnehmer des diesjährigen Deutschen Gastro Gründer Preis St.Pauli Beach Bar Party Bike die Hamburger Feinkost und Food Szene als gestrandetes Elb-Gut des feinen und unvergleichlich vielfältigen Geschmacks.

In liebevollem HANDMADE abgefüllt, nordisch Frisch, im Fokus verbundener Nachhaltigkeit und Zutaten regional Hamburger Herkunft, mit exklusiven Extrakten, Früchten und Gewürzen aus aller Welt sind die STRANDGOOT N53°E9° Saucen fruchtig genussvoll und unvergleichlich mundig im Geschmack.

Story
STRANDGOOT N53°E9° entstand aus der Vision für unser St.Pauli Beach Bar Party Bike | CATERING BIKE FOODTRUCK mit Handmade Food-Design die leckersten Hotdogs und Sandwiches mit einer einzigartigen Sauce der Stadt zu servieren.

Nächtelang rauchten die inspirierende und kreative Köpfe der Founder in der Home Kombüse zwischen feinsten eigenen und nachhaltigen Zutaten aus dem Hamburger Umland und edlen Gewürzen aus aller Welt, um den Anspruch eines unvergleichlichen und markanten Genuss zwischen Kult, nordischer Frische und höchster Qualität zu realisieren.

Von der Vision zum Meilenstein: Aus dem Anspruch, und der stetigen Entwicklungsphase, entstand die erste fresh Lemon Sauce – herrlich aromatisch, mit süßer frischer milde, fein gewürzt und unvergleichlich im Geschmack. Gefolgt von zahlreichen positiven Resonanzen aus diversen Verköstigungen bis in den Spätherbst, kam rasch der Zeitpunkt der Sauce einen Namen, eine Marke zu geben. Nordisch, Frisch, Ausdrucksstark, verbunden aus Natur, Einzigartigkeit und Herkunft sollte dieser tragen – STRANDGOOT N53°E9° – Strandgoot, welches im hochdeutschen Strandgut bedeutet, welches man auch persönlich bezeichnet, als besonderes gefundener Schatz. Mit den entsprechen geografischen Koordinaten von Hamburg-St.Pauli N53°E9° soll sich damit auch Einzig die Herkunft der liebevollen HANDMADE Herstellung zum tragenden Symbol zeigen.

In eigener Home Made Flaschenabfüllung erfolgte im November 2017 die erste Markteinführung über Hamburger lokale kleine Einzelhandel-Geschäftsbetriebe. Im Januar 2018 neben der bereits im Nov.2017 eingeführten STRANDGOOT N53°E9° fresh Sauce (with Lemon) kam es zu weiteren Flaschenabfüllungen der weiteren Kreationen STRANDGOOT Pott53 Sauce (with Whisky) und der STRANDGOOT tough Sauce (with Chilli) realisiert. Zudem wurde zeitgleich unter dem Wert der Nachhaltigkeit die Idee des Refill (Nachbefüllung der Saucen Flaschen) der Saucen mit eingeführt.

Saucen Marke STRANDGOOT
Hersteller
St.Pauli Beach Bar Party Bike
Mathildenstrasse 2
20357 Hamburg
Tel. +49 40.46996065
http://stpaulipartybike.com

Kontakt
STRANDGOOT | St.Pauli Beach Bar Party Bike
Christina Plate
Mathildenstrasse 2
20357 Hamburg
04046996065
04046996063
info@strandgoot.com
http://strandgoot.com

Pressemitteilungen

Fristlose Kündigung wegen Beleidigung auch ohne Verschulden des Arbeitnehmers

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Fristlose Kündigung wegen Beleidigung auch ohne Verschulden des Arbeitnehmers

Fachanwalt Bredereck

Eine fristlose Kündigung können Arbeitgeber nur dann aussprechen, wenn ein so gravierender Verstoß des Arbeitnehmers gegen seine arbeitsvertraglichen Pflichten vorliegt, dass dem Arbeitgeber das Festhalten am Arbeitsverhältnis bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist nicht zuzumuten ist. Ein solcher Verstoß kommt grundsätzlich nur bei einem Verhalten des Arbeitnehmers in Betracht, das ihm auch vorzuwerfen ist – das er also verschuldet hat. Es gibt jedoch besondere Ausnahmefälle, in denen eine fristlose Kündigung auch ohne ein Verschulden des Arbeitnehmers zulässig sein kann.

Beleidigung eines psychisch kranken Arbeitnehmers: Einen solchen Fall hatte das Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (Az.: 5 Sa 509/10) im Jahr 2011 zu entscheiden. Dabei ging es um einen Arbeitnehmer, der manisch-depressiv war und trotz vorheriger Abmahnung wegen grober Beleidigungen einer Vorgesetzten öffentlich vermeintliche sexuelle Kontakte zu einem HIV-positiven Kollegen unterstellte. In der Folge wurde festgestellt, dass der Arbeitnehmer aufgrund seiner psychischen Erkrankung schuldunfähig war hinsichtlich seiner Beleidigungen und Verleumdungen. Dennoch hielt das LAG die fristlose Kündigung für wirksam.

Themenwelt
Abmahnung und Kündigung

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Erhebliche Störung des Betriebsfriedens: Der Arbeitnehmer habe durch sein Verhalten den Betriebsfrieden so intensiv und nachhaltig gestört, dass trotz seiner Schuldlosigkeit dem Arbeitgeber die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht zuzumuten gewesen sei.

Das LAG: Verhaltensbedingte Gründe können in der Regel nur dann eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen, wenn der Arbeitnehmer nicht nur objektiv und rechtswidrig, sondern auch schuldhaft seine arbeitsvertraglichen Pflichten verletzt hat. Dies gilt indessen ausnahmsweise dann nicht, wenn der Arbeitnehmer durch fortlaufendes Fehlverhalten die betriebliche Ordnung bzw. die Sicherheitsvorschriften derart erheblich und nachhaltig verletzt, dass dem Arbeitgeber die Aufrechterhaltung dieses Zustandes selbst dann nicht zumutbar ist, wenn der Arbeitnehmer schuldlos gehandelt hat (Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein, Urteil vom 09.06.2011 – 5 Sa 509/10).

Fazit: Beleidigungen des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber oder Vorgesetzten sind stets ein tauglicher Grund für eine fristlose Kündigung. Ob diese im Einzelfall tatsächlich gerechtfertigt ist, muss jedoch im Rahmen einer Interessenabwägung festgestellt werden. Grundsätzlich muss bei einer Kündigung wegen eines Verhaltensverstoßes dieser Verstoß vom Arbeitnehmer auch verschuldet sein. Nur in besonderen Ausnahmesituationen, wie dem beschriebenen, kann etwas anderes gelten.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag? Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten?

22.02.2018

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Drohung des Arbeitnehmers mit Gewalt – fristlose Kündigung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Drohung des Arbeitnehmers mit Gewalt - fristlose Kündigung

Fachanwalt Bredereck

Immer wieder kommt es im Arbeitsalltag zu Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber bzw. Vorgesetzten und Arbeitnehmern. Dabei wird der Ton dann teilweise auch massiv verschärft. Gefährlich für das Arbeitsverhältnis wird es immer dann, wenn es zu Beleidigungen kommt oder der Arbeitnehmer seinem Vorgesetzten oder Arbeitgeber sogar Gewalt androht. Wann müssen Arbeitnehmer in solchen Fällen mit einer Kündigung rechnen?

Drohung mit Gewalt als tauglicher Kündigungsgrund: Die Drohung eines Arbeitnehmers mit Gewalt, sei es gegenüber dem Arbeitgeber selbst, gegenüber Vorgesetzten oder auch Kollegen, ist grundsätzlich geeignet, eine fristlose Kündigung auch ohne vorherige Abmahnung zu rechtfertigen.

Wirksamkeit der Kündigung im Einzelfall: Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass auch im konkreten Einzelfall eine fristlose Kündigung zulässig ist. Ob der Arbeitgeber außerordentlich kündigen darf, ist im Rahmen einer umfassenden Interessenabwägung zu prüfen. Dabei kann auch der Kontext der Drohung oder etwaige vorangegangene Pflichtverstöße des Arbeitgebers eine Rolle spielen, ebenso wie Dauer des Arbeitsverhältnisses und die Frage, ob sich der Arbeitnehmer bereits andere Verstöße geleistet hat.

Anschauliches Urteil des Arbeitsgerichts Mönchengladbach: Unter welchen Voraussetzungen die Drohung mit Schlägen zu einer wirksamen fristlosen Kündigung führen kann, zeigt ein Urteil des Arbeitsgerichts Mönchengladbach aus dem Jahr 2012 (Arbeitsgericht Mönchengladbach, Urteil vom 07.11.2012 – 6 Ca 1749/12). Auch dort ging es um die Drohung mit Gewalt gegenüber einem Vorgesetzten. Der Arbeitnehmer wurde zu Recht gekündigt, nachdem er wegen einer entsprechenden Bedrohung zuvor auch bereits abgemahnt worden war.

Das Arbeitsgericht in dem Fall:Die Bedrohung eines Vorgesetzten mit den Worten : „Ich hau dir vor die Fresse, ich nehme es in Kauf, nach einer Schlägerei gekündigt zu werden, der kriegt von mir eine Schönheitsoperation, wenn ich dann die Kündigung kriege, ist mir das egal“ ist auch bei einem langjährig bestehenden Arbeitsverhältnis (hier: 25 Jahre) jedenfalls dann geeignet, einen wichtigen Grund i. S. d. § 626 BGB darzustellen, wenn der Arbeitnehmer zuvor (wegen der Bedrohung eines anderen Vorgesetzten) einschlägig abgemahnt worden ist (Arbeitsgericht Mönchengladbach, Urteil vom 07.11.2012 – 6 Ca 1749/12).

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20.02.2018

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Weitergabe von Patientendaten über WhatsApp – fristlose Kündigung

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Baden-Württemberg vom 11.11.2016 – 12 Sa 22/16.

Weitergabe von Patientendaten über WhatsApp - fristlose Kündigung

Fachanwalt Bredereck

Die zunehmend intensivere Nutzung von sozialen Netzwerken und Messengern zum Austausch von privaten und dienstlichen Inhalten bringt viele spannende und nützliche Möglichkeiten mit sich. Arbeitsrechtlich sind damit aber auch gewisse Risiken verbunden, derer sich Arbeitnehmer bewusst sein sollten. Immer dann, wenn im Rahmen der Nutzung von Facebook, WhatsApp und dergleichen ein Bezug zum Arbeitsverhältnis besteht, können Pflichten für Arbeitnehmer bestehen, bei deren Verletzung arbeitsrechtliche Konsequenzen bis hin zur fristlosen Kündigung drohen.

Weitergabe von Patientendaten über WhatsApp: Wer im Bereich der medizinischen Versorgung tätig ist, hat in aller Regel eine Verschwiegenheitspflicht zu beachten, die sich aus dem Arbeitsverhältnis ergibt. Daten von Patienten dürfen demnach nicht an unbefugte Personen weitergegeben werden. Wenig überraschend verstößt dagegen, wer entsprechende Daten über WhatsApp weiterleitet, wie sich aus einem Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) Baden-Württemberg vom 11.11.2016 (Az.: 12 Sa 22/16) ergibt. In dem zugrunde liegenden Fall hatte die Mitarbeiterin einer Arztpraxis das Foto eines Terminblatts einer Patientin per WhatsApp an ihre Tochter weitergeleitet mit dem Kommentar: „Mal sehen, was die schon wieder hat…“.

Fristlose Kündigung des Arbeitgebers: Nachdem die Tochter das Foto in ihrem Sportverein herumgezeigt hatte, kam die Sache heraus. Der Arbeitgeber sprach daraufhin eine fristlose Kündigung aus. Dagegen wollte sich die Arbeitnehmerin mit einer Kündigungsschutzklage wehren. Ihr sei nicht klar gewesen, dass sie keine Daten an direkte Verwandte weiterleiten dürfe. Die Klage blieb jedoch vor dem LAG Baden-Württemberg erfolglos.

Abmahnung war entbehrlich: Das LAG argumentierte, die Verfehlung der Arbeitnehmerin wiege so schwer, dass eine Abmahnung im konkreten Fall entbehrlich gewesen sei und die fristlose Kündigung gerechtfertigt war. Das LAG: Die Weitergabe des Patientennamens einschließlich der beabsichtigten Untersuchung (Körperbereich/MRT) wiegt so schwer, dass die Klägerin erkennen konnte, die Beklagten würden das gemeinsame Arbeitsverhältnis bei einer derartigen Vertragsverletzung beenden. Eine Abmahnung der Klägerin hätte das Vertrauen der Beklagten in ihre Diskretion nicht wiederherstellen können (Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 11.11.2016 – 12 Sa 22/16).

Fazit für Arbeitnehmer: Die grundlegenden Pflichten, die sich aus dem Arbeitsverhältnis ergeben, greifen auch dann noch, wenn man sich im Bereich der sozialen Netzwerke oder sonstiger Chats befindet. Verstöße können zur Kündigung, ggf. sogar fristlos ohne vorherige Abmahnung, führen. Das gilt für negative Äußerungen über den Arbeitgeber bis hin zur Beleidigung ebenso wie für eine Verletzung der Verschwiegenheitspflicht.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

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15.02.2018

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Fristlose Kündigung wegen Vermögensdelikten des Arbeitnehmers

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz vom 23.03.2012 – 9 Sa 341/11.

Fristlose Kündigung wegen Vermögensdelikten des Arbeitnehmers

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Begeht ein Arbeitnehmer Vermögensdelikte (z.B. Diebstahl, Betrug, Unterschlagung) zulasten des Arbeitgebers, stellt das grundsätzlich einen tauglichen Grund für eine fristlose Kündigung dar. Immer dann, wenn das Vermögen des Arbeitgebers geschädigt wird, droht Arbeitnehmern somit der Jobverlust. Doch nicht alle Fälle, die zunächst offensichtlich erscheinen, sind letztlich so unproblematisch, wie Arbeitgeber sich das oftmals vorstellen. Wer sich bei der Kündigung auf eine entsprechende Straftat des Arbeitnehmers stützen will, muss diese im Streitfall auch nachweisen können. Das ist jedoch häufig problematischer, als gedacht.

Bestes Beispiel: Ein Urteil des LAG Rheinland-Pfalz aus dem Jahr 2012 (Az.: 9 Sa 341/11) zur außerordentlichen Kündigung eines Arbeitnehmers wegen Falschabrechnungen. Der Arbeitgeber machte geltend, der Arbeitnehmer habe die Registrierung von Abgasuntersuchungen in der Werkstatt nicht ordnungsgemäß registriert und ihm dadurch einen Schaden von mindestens 2.000 bis 3.000 Euro zugefügt. An sich tauglicher Grund für eine fristlose Kündigung, doch konnte der Arbeitgeber nach Ansicht des Gerichts den erforderlichen Nachweis nicht führen, dass der Arbeitnehmer das entsprechende Geld tatsächlich und auch vorsätzlich für sich behalten hatte. Wegen der unterbliebenen Registrierung allein kam eine fristlose Kündigung mangels vorheriger Abmahnung nicht in Betracht.

Verdachtskündigung bei Unsicherheiten: Kann der Arbeitgeber das beanstandete Fehlverhalten des Arbeitnehmers nicht ordnungsgemäß nachweisen, kommt für ihn grundsätzlich auch die Möglichkeit einer Verdachtskündigung in Betracht. Eine solche erfordert jedoch insbesondere eine vorherige Anhörung des Arbeitnehmers zu den Vorwürfen. Auch eine solche war im konkreten Fall nicht erfolgt, weshalb die fristlose Kündigung des Arbeitgebers vor dem LAG keinen Erfolg hatte (LAG Rheinland-Pfalz, 23.03.2012 – 9 Sa 341/11.

Fachanwaltstipp Arbeitnehmer: Im Fall einer Kündigung immer Kündigungsschutzklage innerhalb von drei Wochen beim zuständigen Arbeitsgericht einreichen. Die Chancen, auf diesem Weg zumindest eine Abfindung zu erreichen, sind oftmals sehr gut. Das gilt insbesondere dann, wenn sich der Nachweis der Vorwürfe des Arbeitgebers schwierig gestaltet.

Fachanwaltstipp Arbeitgeber: Denken Sie in solchen Fällen immer auch an die Möglichkeit einer Verdachtskündigung. Bei einer Verdachtskündigung müssen Sie die Straftat des Arbeitnehmers nicht vollständig beweisen. Erforderlich ist aber immer, dass Sie den Arbeitnehmer vor der Kündigung anhören. Hierbei müssen Sie ihm sämtliche Umstände, die sie für ihren Verdacht heranziehen, mitteilen und ihm Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Das geschieht am besten schriftlich.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

22.02.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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Spezialseite Kündigung für Arbeitgeber: Hier finden Sie umfassende Informationen über Ihre Möglichkeiten, einen Arbeitnehmer zu kündigen. Wann besteht Kündigungsschutz? Sie finden Musterkündigungen mit Ausfüllhinweisen. Daneben gibt es umfassende Informationen zur Betriebsratsanhörung und ein Musterformular mit Ausfüllhinweisen. Wir stellen den Ablauf des Kündigungsschutzprozesses dar und geben Beispiele für einen gelungenen Vortrag im Verfahren zu den jeweiligen Kündigungsgründen. Des Weiteren können Sie auf ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen zugreifen. Das besondere Angebot: Der Onlinecheck für die von Ihnen vorbereitete Kündigung zum Preis von 250 € zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.arbeitgeberanwalt-kuendigung.de

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Anwaltskosten einer Kündigungsschutzklage: Wann lohnt sich die Klage?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Anwaltskosten einer Kündigungsschutzklage: Wann lohnt sich die Klage?

Fachanwalt Bredereck

Wieviel kostet eine Kündigungsschutzklage? Wann lohnt es sich, gegen die Kündigung mit einem Anwalt vorzugehen? Und: Verlangt ein Spezialist für Kündigungsschutz mehr, beziehungsweise ein Fachanwalt für Arbeitsrecht? Rechtsanwalt Bredereck klärt auf über Anwalts- und Prozesskosten vor dem Arbeitsgericht.

Die Kosten einer Kündigungsschutzklage hängen ab vom letzten Bruttomonatsverdienst des Arbeitnehmers; das gilt, wenn der Anwalt abrechnet nach der anwaltlichen Gebührentabelle. Je mehr man verdient, desto höher sind die Gerichtskosten und die Anwaltsgebühren. Dazu ein Rechenbeispiel: Hat der gekündigte Arbeitnehmer ein Bruttoeinkommen von 4.000,– EUR, betragen die Anwaltskosten für das Kündigungsschutzverfahren und den Termin vor dem Arbeitsgericht nach der Gebührentabelle für Rechtsanwälte 1.820,70 EUR. Die Gerichtskosten sind 801,– EUR. Wird ein gerichtlich protokollierter Abfindungsvergleich geschlossen, kommen 718,76 EUR Anwaltskosten hinzu. Dafür entfallen bei einem Vergleich die Gerichtskosten – ein finanzieller Anreiz, um das Verfahren mit einem Vergleich abzuschließen. Weitere Rechenbeispiele finden Sie auf meiner Kündigungs-Website www.kuendigungen-anwalt.de/prozesskosten

Lohnt es sich, einen Anwalt einzuschalten? Rechnen Sie es nach! In einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht zahlt jede Seite seine Anwaltskosten selbst – unabhängig vom Ausgang des Verfahrens! Wer gegen seine Kündigung klagt, hat ein überschaubares Kostenrisiko, denn: auch wenn man nicht gewinnt, trägt man nur die Kosten des eigenen Anwalts, nicht die der Gegenseite. Vor anderen Zivilgerichten, beispielsweise vor dem Amtsgericht oder dem Landgericht, ist das anders. Wenn man vor dem Arbeitsgericht gegen seine Kündigung klagt und erstinstanzlich gewinnt, kostet einen das grundsätzlich 1.820,70 EUR; selten kommen Gutachterkosten oder die Kosten einer Beweisaufnahme hinzu. Gemessen am Monatseinkommen von 4.000,– EUR, das man danach weiter bekommt, ist das regelmäßig gut investiertes Geld.

Lohnt sich ein Vergleich trotz höherer Anwaltskosten? Die liegen, um beim Rechenbeispiel zu bleiben, dann schon bei 2.539,46 EUR. Man kann sagen: Fast immer ja! Zum einen entfallen die Gerichtsgebühren. Noch wichtiger ist: Man erhält bei einem gerichtlich protokollierten Vergleich häufig eine satte Abfindung, die je nach Fall ein Vielfaches des letzten Bruttomonatseinkommens betragen kann. Je besser die Chancen der Kündigungsschutzklage, desto eher ist der Arbeitgeber bereit, tief in die Tasche zu greifen, um einen Schlussstrich unter das Verfahren zu ziehen. Im Vorteil ist hier regelmäßig der Arbeitnehmer, der einen erfahrenen Kündigungsschutz-Experten an seiner Seite hat, der weiß, wie man hohe Abfindungen verhandelt. Und man sollte einen starken Kündigungsschutz genießen, beispielsweise aufgrund des Kündigungsschutzgesetzes.

Kostet es mehr, einen Spezialisten für Kündigungsschutz zu beauftragen oder einen Fachanwalt für Arbeitsrecht? Bei Kündigungsschutzklagen gilt: Anders als in manch anderem Rechtsgebiet arbeiten die erfahrenen Experten der Branche hier fast nie nach Honorarvereinbarung. Fast immer rechnet der Arbeitsrechtler beim Kündigungsschutzprozess nach der Gebührenordnung ab, gleich wie viel Erfahrung er oder sie mit Kündigungsschutzklagen hat, oder ob es sich um einen Fachanwalt für Arbeitsrecht handelt. Das sollte der Arbeitnehmer für sich nutzen und sich am besten vertreten lassen von einem erfahrenen Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Haben Sie eine Kündigung erhalten? Wichtig ist jetzt: Verlieren Sie keine Zeit! Im Arbeitsrecht gelten strenge und kurze Fristen. Eine Kündigungsschutzklage muss man innerhalb von 3 Wochen nach Zugang des Kündigungsschreibens einreichen. Überzeugen Sie sich gern von meiner Expertise! Rufen Sie mich im Fall Ihrer Kündigung gern an unter meiner Kündigungs-Hotline 030.40004999, kostenlos und unverbindlich schätze ich die Klage-Chancen ein und bespreche mit Ihnen die Aussichten auf eine Abfindung. Auf Ihren Anruf und auf das Gespräch mit Ihnen freue ich mich!

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Befristete Arbeitsverträge im Koalitionsvertrag: Haben Klagen auf Entfristung in Zukunft bessere Chancen?

Ein Beitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen.

Befristete Arbeitsverträge im Koalitionsvertrag: Haben Klagen auf Entfristung in Zukunft bessere Chancen?

Fachanwalt Bredereck

„Der Missbrauch von Befristungen soll abgeschafft werden!“ Mit dieser Formulierung lässt sich ein Ziel des Koalitionsvertrages erahnen: Bessere Rechte für Arbeitnehmer in befristeten Arbeitsverhältnissen. Wann die Chancen steigen auf ein unbefristetes Arbeitsverhältnis, und ob Klagen auf Entfristung mehr Aussicht auf Erfolg haben, das erklärt Anwalt für Arbeitsrecht Bredereck.

Neben der Kündigungsschutzklage ist die Entfristungsklage (auch: Befristungskontrollklage) für Arbeitnehmer eines der wichtigsten Mittel, um für einen unbefristeten Arbeitsplatz zu kämpfen. Mit der Klage auf Entfristung des Arbeitsverhältnisses erreicht man die „Umwandlung“ seines zeitlich befristeten Arbeitsvertrages in einen unbefristeten. Voraussetzung: Der Arbeitgeber verstößt mit der Befristung gegen arbeitsrechtliche Vorgaben, mit der Folge, dass die Befristung arbeitsrechtlich unwirksam ist.

Der Koalitionsvertrag erweitert nun diese arbeitsrechtlichen Vorgaben, will es Arbeitgebern in Zukunft schwerer machen, Arbeitsverträge zeitlich zu befristen: Hat ein Arbeitgeber mehr als 75 Arbeitnehmer, dürfen nicht mehr als 2,5% der Belegschaft einen Arbeitsvertrag mit einer sachgrundlosen Befristung haben. Wird ein neuer Arbeitnehmer mit sachgrundloser Befristung eingestellt, und überschreitet der Arbeitgeber damit die Quote von 2,5%, gilt das neue Arbeitsverhältnis als unbefristet abgeschlossen; theoretisch ist das durchsetzbar vor dem Arbeitsgericht mit einer Entfristungsklage.

Arbeitsrecht-Paradox! Wohlgemerkt: Nicht der sachgrundlos befristete Arbeitnehmer, der länger dabei ist, kommt in den Genuss eines unbefristeten Arbeitsverhältnisses; nein: Es ist der hinzugekommene Mitarbeiter, der von der Neureglung profitiert. Der Kollege, der länger dabei ist, bleibt sitzen auf seinem befristeten Arbeitsverhältnis! Das geht gegen den arbeitsrechtlichen Grundsatz, ältere beziehungsweise länger im Betrieb arbeitende Kollegen besser zu stellen!

Und etwas Anderes fällt auf: Wie wird sich dieser Anspruch in der Arbeitsrechts-Praxis eigentlich durchsetzen lassen? Als Arbeitsrechtler frage ich mich: Woher soll der Arbeitnehmer wissen, ob er mit seiner Einstellung die 2,5%-Hürde reißt? Die Information muss er haben! Schließlich hängen die Chancen einer Entfristungsklage daran. Wird er einen Auskunftsanspruch haben gegen seinen Arbeitgeber? Bislang schweigt der Koalitionsvertrag dazu. Man wird sehen, wie man diese Auskunft beschaffen kann in einem Verfahren vor dem Arbeitsgericht nach einer Gesetzesänderung, die eigentlich die Verbesserung der Situation von Arbeitnehmern mit sachgrundloser Befristung im Sinn hat.

Was sich noch ändert zugunsten von Arbeitnehmern? In Zukunft wird der Arbeitgeber nur noch einmal eine sachgrundlose Befristung verlängern dürfen, und die Dauer wurde verkürzt: insgesamt sind jetzt maximal 18 Monate zulässig. Bisher gilt: 3-mal darf verlängert werden innerhalb eines Zeitraums von maximal 24 Monaten. Wird diese Dauer überschritten oder wird in Zukunft zweimal sachgrundlos verlängert, ist die Befristung grundsätzlich unwirksam.

Bietet man Ihnen einen Arbeitsvertrag an, der Ihr Arbeitsverhältnis sachgrundlos befristet? Ist Ihr Arbeitsverhältnis in Wirklichkeit unbefristet? Womöglich sind die Gesetzesänderungen bereits in Kraft getreten, die man im Koalitionsvertrag angesprochen hat! Finden Sie heraus, ob eine Entfristungsklage Aussicht auf Erfolg hat, ob die Befristung Ihres Arbeitsvertrages unwirksam ist! Falls ja, können Sie unter Umständen mit einer hohen Abfindung rechnen.

Rufen Sie mich gern an unter 030.40004999, ich berate zu den Themen: Entfristungsklage (Befristungskontrollklage), Kündigungsschutz, Aufhebungsvertrag, Abfindung, Kündigungsschutzklage, Zeugnisanspruch, Mobbing-Klagen, Durchsetzung von Ansprüchen gegen Ihren Arbeitgeber. Auf Ihren Anruf freue ich mich!

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Estland feiert die Freiheit!

Estland feiert 100 Jahre Unabhängigkeit mit Konzerten, bunten Events und weißen Nächten

Estland feiert die Freiheit!

(NL/4239474927) Bochum, 15. Februar 2018 Die Esten lieben Winterschwimmen, klassische Musik und Frikadellisupp. Und die Freiheit. Diese haben sie am 24. Februar 2018 errungen. Jetzt feiern sie diese das ganze Jahr hindurch und noch ein bisschen länger. Im ganzen Land gibt es Festivals, Konzerte und Veranstaltungen, die fünf Dinge in den Mittelpunkt stellen: die Natur, die Staatsgeschichte, die Menschen, die Freiheit und die Zukunft. Wir feiern mit!

Auf nach Estland!
Lonely Planet hat Estland 2018 zu den Top-10-Destinationen der Welt gewählt! Denn: Estland ist natürlich, trendy und zudem bislang noch sehr günstig. Anlässlich des 100-jährigen Geburtstages der Freiheit organisieren die Esten für sich und alle Freunde Estlands besonders schöne Veranstaltungen, die eine Reise unvergesslich machen.
Die Hundertjahr-Woche
Vom 19. bis 25. Februar finden im Rahmen der Hundertjahr-Woche in ganz Estland Performances und Ausstellungen zum Unabhängigkeitstag statt: Die Unabhängigkeitserklärung von 1918, das Manifesto to the Peoples of Estonia, wird am 23. Februar in Pärnu verlesen. Abends wird in Tallinn das Musikfestival Made in Estonia im Kultuurikartel in Tallinn gefeiert, ehe am nächsten Morgen, am 24. Februar bei Sonnenaufgang die estnische Flagge in Tallinn feierlich gehisst wird. Eine außergewöhnliche Veranstaltung der Hundertjahr-Woche: Rasmus Puur wird in der Konzerthalle von Pärnu ein Konzert geben, bei dem er 2.000 estnische Ortsnamen nach einem Gedicht von Doris Kareva musikalisch präsentiert.

Ein großartiger Sommer
Die Esten sind leidenschaftliche Sänger und herausragende Musiker. Mit der Great Summer Week feiern sie vom 18. bis 25. August ihre Freiheit mit Klang und Gesang. Die Great Summer Week ist arrangiert rund um den Tag der Wiedererlangung der Unabhängigkeit am 20. August. Der Sommer wird mit einem groβen Mitsing-Event, dem Laulu Võim (The Power of Song) eröffnet, das auf dem bekannten Sängerfestfeld in Tallinn stattfinden wird. Dann reist das Orchester der Grenzpolizei entlang der estnischen Grenze und gibt kostenlose Outdoor-Konzerte, die den Namen Mööda Piiri (Along the Border) tragen. Im Rahmen der Konzertserie Teekond (The Journey) reist auch ein Streichquartett durch ganz Estland und präsentiert Konzerte an den Bahnhöfen in Estland. Die musikalische Reise endet mit einem Gala-Konzert am Bahnhof von Tartu und der Station Balti Jaam in Tallinn. Höhepunkt der musikalischen Great Summer Week ist die Nacht der Lichter, bei der das estnische National-Symphonie-Orchester am Hafen von Kakumäe in Tallinn und auf der Insel Naissaar die Glanzstücke estnischer Musiker spielt. Der 25. August ist auch die Nacht der Lagerfeuer. An allen Stränden der baltischen See erhellen Lagerfeuer die sternenklare Nacht. Und jeder ist eingeladen, mit Sand unter den Füßen und Meeresrauschen im Ohr die Lagerfeuerlichter zu genießen.

Ein Instrument für jedes Kind
Das 100-jährige Jubiläum der Unabhängigkeit ist den Kindern und der Zukunft Estlands gewidmet. Eine der großen Jubiläumsprojekte ist die Initiative Ein Instrument für jedes Kind. Mit dem Ziel, die Musikalität zur Entfaltung zu bringen und den Sinn für Ästhetik und Kreativität zu schärfen, werden im Jubiläumsjahr alle musikalischen Einrichtungen, Schulen und Vereine mit neuen Musikinstrumenten ausgestattet, die jedem estnischen Kind zur Verfügung stehen. Am 1. Oktober, dem internationalen Tag der Musik, wird es zahlreiche Thank you-Konzerte von kleinen Musikern überall in Estland geben.

Kunst und gutes Essen
Im Jubiläumsjahr feiert ein brandneues Museumsgebäude in Laulasmaa bei Tallinn Eröffnung. Das Arvo Pärt Centre ist dem Musiker Arvo Pärt gewidmet, der zu den meistgespielten lebenden Komponisten der Welt zählt. Im Jubiläumsjahr finden außerdem zahlreiche Kunstprojekte statt. So bringt die estnische Künstlerin Maarin Ektermann in ihrem Projekt Artist Collection 10×10 zehn junge estnische Künstler zusammen, die in verschiedenen Museen ihr Atelier errichten. Auch Foodies kommen auf ihre Kosten. Während der Restaurant-Woche bieten exakt hundert Restaurants ein typisch estnisches Geburtstagsessen an. Das Geburtstagsessen und die Restaurant-Woche sind eingebunden in Estlands größtes Street-Food-Festival, das am 9. und 10. Juni in Tallinn und Tartu mit zahlreichen Straßenmusikern und -künstlern die estnische Lebensart und den Genuss feiert.

Der Wald spricht
Neben den musikalischen und kulturellen Veranstaltungen gehört die Natur zu Estlands unschlagbaren Argumenten. Fast die Hälfte des Landes ist mit Wäldern bedeckt. Die andere Hälfte besteht aus mehr als 2.000 winzigen und etwas größeren Inseln und ja, auch dort stehen Bäume. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums hat die nationale Forstbehörde, das RMK, die Veranstaltung Der estnische Wald erzählt die estnische Geschichte entwickelt. Ein Wandernetz, das durch ganz Estland führt, bringt Naturverbundene zu 100 kulturellen Objekten und Menschen, die Estlands Geschichte erzählen. Zu dem Wandernetz gehören auch bis dato unbetretene Pfade, die just fertiggestellt wurden, wie der über 600 Kilometer lange Penijoe-Aegviidu-Kauksi-Trail, der von Westen nach Osten einmal quer durch Estland führt. Kletterfreunde sind im Jubiläumsjahr dazu eingeladen, Estonia zu erobern, die Spitze des Pamir-Berges.

Ach, Estland! Klein und so begehrt
Ganz Estland hat weniger Einwohner als Hamburg. Nur 1,3 Millionen. Dennoch war Estland stets begehrter Zankapfel. Im Mittelalter herrschten die Deutschen über Estland, Tallinn war eine der wichtigsten Handelsstädte der Hanse. Auch Schweden, Dänen und Polen wollten sich Estland zu eigen machen. Bis ins 19. Jahrhundert hinein war Deutsch die Sprache der Schulen und Behörden Estlands. Dann ergriff Russland das kleine Estland und etablierte die russische Sprache als Amtssprache. Als während des ersten Weltkrieges die Russen aus Estland verdrängt wurden, nutzte Estland die Chance und erklärte sich am 24. Februar 1918 für unabhängig. Am 20. August 1991 erklärten sie zum zweiten Mal ihre Unabhängigkeit und befreiten sich von den sowjetischen Einflussnehmern. An dieser Freiheit halten die Esten fest. Und feiern diese im Jahr 2018 mit tollen Veranstaltungen im In- und Ausland, mit denen Estland in die Herzen der Menschen hüpft.

Weitere Informationen für die Redaktion
Entdecken Sie das gesamte Jubiläumsprogramm! Die besten Musikfestivals und Konzerte des Jubiläumsjahres gibts hier! In dem Jubiläumsplaner kann man sein eigenes Jubiläumsprogramm nach Reisezeitpunkt, Region und Interesse zusammenstellen. Und alles über Estland als Land und Reisedestination finden Sie hier!
Zusätzliches Bild- und Infomaterial erhalten Sie hier: http://www.bit.ly/Estland_feiert_die_Freiheit

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Essen/Trinken

E Allora – Zeit für Pizza!

Lieferando.de gewährt Einblicke in die deutsche Pizza-Liebe

E Allora - Zeit für Pizza!

Berlin, 15. Februar 2018. Pizza gilt als Kulturgut der Italiener und erfreut sich heutzutage auch großer internationaler Beliebtheit. Kein Wunder, dass der vermutlich langanhaltendste Street-Food-Trend auch deutsche Herzen höher schlagen lässt. Schon um das Jahr 1.000 A.D. aßen die Italiener eine Variation dieses Gerichtes. Lieferando.de, Marktführer im Online-Essensbestellsegment, weiß um unsere Pizza-Vorliebe. So wird in Deutschland beispielsweise am liebsten Pizza Margherita bestellt. Und im Städtevergleich? Ganz klar: Berlin liegt auf dem ersten Platz. Pizza, ick liebe dir!

Zu Ehren der Pizza gibt es auf Lieferando.de vom 15.2. bis 28.2.2018 die Pizza-Tage. Als besonderes Highlight verlost Lieferando.de in Kooperation mit Coca-Cola Zero Sugar im Rahmen einer Instagram-Aktion viele tolle Preise!

Deutsche essen Pizza am liebsten…
…abends. Wer kennt das nicht: Füße hoch, Lieblingsserie an und jetzt fehlt nur noch eine leckere Pizza zum vollkommenen Glück! Es ist also nicht verwunderlich, dass die Bestellungen in der Feierabendzeit ab 17 Uhr täglich ein Hoch erleben. Aber vor allem am Wochenende lieben wir Deutschen unsere Pizza. So ordern bis zu 45% aller deutschen Lieferando.de Besteller den italienischen Exportschlager an den Wochentagen Samstag und Sonntag. Feiertage und traditionelle Festivitäten, wie Neujahr und Karneval, sorgen für weitere Bestellanlässe.

Berliner lieben Pizza von….
…Call a Pizza. Belegt mit Salami, Tomate oder Mozzarella bis hin zu Sauce Hollandaise, Hot Dog Würstchen oder Spiegelei – Bei der Pizza sind die deutschen Geschmäcker vielfältig und bisweilen sogar sehr kreativ. Die beliebteste Pizza in Deutschland ist jedoch nach wie vor die klassische Margherita, weiß Food-Experte Lieferando.de. Pizza, so wie wir sie heute kennen und genießen, wurde vor mehr als einem Jahrhundert in der italienischen Pizza-Hauptstadt Neapel erfunden. Genau hier wurde die Pizza Margherita kreiert, zu Ehren von Königin Margherita di Savoia. Auf eine klassische Pizza Margherita gehört Tomatensoße, Mozzarella und Basilikum: also die drei Farben der Italienischen Flagge. Bei Call a Pizza in Berlin liegt sie jedoch nur auf Platz zwei. Die Berliner stehen auf Salami.

Deutsche bestellen Pizza am liebsten bei…
… Lieferando.de. Der Marktführer im Online-Essensbestellsegment bietet Pizza-Liebhabern eine große Auswahl an Bestellmöglichkeiten. Eine Vielzahl der in Deutschland verzeichneten Pizzerien und Pizza-Lieferdienste ist bei Lieferando.de zu finden.
Die User haben dank Adresseingabe die Möglichkeit alle Bringdienste in der Umgebung zu filtern. Und so einfach geht’s: Lieblingspizza auswählen, online bezahlen und schon wird der Pizzagenuss direkt an die Haustür geliefert.

Lieferando.de feiert Pizza-Tage und lockt mit…
… attraktiven Gewinnen. Wer jetzt die Geschmäcker des Pizza-Landes Italien entdecken will, kann zwischen dem 15.02.2018 und dem 28.02.2018 auf Instagram seine Pizza-Liebe unter dem Hashtag #PizzaTageLieferando teilen. Es winken tolle Preise wie zum Beispiel eine kulinarische Reise nach Italien „per due“ (ermöglicht in Partnerschaft mit Coca-Cola Zero Sugar), ein Original Pizza-Backkurs sowie Gutscheine von Lieferando.de.

Weitere Informationen und Teilnahmebedingungen unter: https://www.lieferando.de/pizza-tage

Als der Experte für das Thema Essen zelebriert Lieferando.de mit den Pizza-Tagen das Leben und die Leidenschaft für die heiß geliebte italienische Spezialität.

Lieferando.de Pizza-Tage

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Maike Janßen
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Über Lieferando.de / Takeaway.com
Lieferando.de ist Teil von Takeaway.com, einer Online-Essensbestellplattform in acht europäischen Ländern und Vietnam. Takeaway.com ermöglicht Konsumenten Restaurants ihrer Wahl auf der Plattform zu finden. Takeaway.com bietet den Konsumenten mit 31.000 Restaurants eine breite Auswahl verschiedenster Gerichte. Das Unternehmen arbeitet hauptsächlich mit Restaurants zusammen, die ihren eigenen Lieferdienst anbieten. Darüber hinaus bietet Takeaway.com auch logistische Dienstleistungen in 24 europäischen Städten für Restaurants, die ihr Essen nicht selbst ausliefern.

Gegründet im Jahr 2000 hat sich das Unternehmen schnell zu der führenden Online-Essensbestellplattform von Kontinentaleuropa entwickelt. Hier agiert Takeaway.com in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Österreich, Polen, der Schweiz, Luxemburg und Portugal. Innerhalb der letzten zwölft Monate (endeten Juni 2017) verarbeitete Takeaway.com beinahe 59 Millionen Bestellungen von 10,2 Millionen Einzelkunden.

Mit rund 900 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen einen Brutto-Warenwert von 1.126 Mio. € und einen Umsatz von 139 Mio. € innerhalb der vergangenen zwölf Monate (endeten Juni 2017). Takeaway.com ist an der Euronext Amsterdam (AMS: TKWY) notiert.

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Pressemitteilungen

Fristlose Kündigung wegen Anrufen bei Gewinnspielhotline?

Ein Beitrag von Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht Berlin und Essen, und Maximilian Renger, wissenschaftlicher Mitarbeiter, zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 16.09.2015 – 12 Sa 630/15.

Fristlose Kündigung wegen Anrufen bei Gewinnspielhotline?

Fachanwalt Bredereck

In den meisten Betrieben gibt es Regelungen oder Ansprachen dazu, ob Arbeitnehmern die Nutzung des Telefons am Arbeitsplatz für private Gespräche erlaubt ist. Ist das nicht der Fall, sollten sich Arbeitnehmer auch unbedingt daran halten, andernfalls droht die Kündigung. Doch auch im Fall einer Erlaubnis gibt es Grenzen.

Teilnahme an kostenpflichtigem Telefongewinnspiel: Nicht gedeckt von einer Erlaubnis ist die Teilnahme an kostenpflichtigen Telefongewinnspielen. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf in einem Urteil vom 16.09.2015 (Az. 12 Sa 630/15) entschieden. In dem konkreten Fall hatte eine Arbeitnehmerin mehrfach die Gewinnspielhotline eines Radiosenders angerufen für insgesamt 18,50€. Das LAG dazu: Gestattet ein Arbeitgeber den Arbeitnehmern auf seine Kosten privat zu telefonieren, bezieht sich diese Erlaubnis auch ohne ausdrückliche Einschränkung nicht darauf, auf Kosten des Arbeitgebers bei einer Gewinnspielhotline (hier: „Das geheimnisvolle Geräusch“) anzurufen (Landesarbeitsgerichts Düsseldorf, Urteil vom 16.09.2015 – 12 Sa 630/15).

Fristlose Kündigung aufgrund der Anrufe unwirksam: In Folge dieser Anrufe wurde die Arbeitnehmerin, die in einem Kleinbetrieb tätig war, fristlos, hilfsweise ordentlich gekündigt. Gegen die ordentliche Kündigung hatte sie sich gar nicht mehr gewehrt, den Job hat sie somit verloren. Problematisch war dagegen die fristlose Kündigung. Der Arbeitgeber warf der Arbeitnehmerin eine schwerwiegende Pflichtverletzung vor, die auch die außerordentliche Kündigung rechtfertige. Dem folgte das LAG Düsseldorf nicht. Zugunsten der Arbeitnehmerin sprach insbesondere, dass es keine konkrete Regelung zu Anrufen bei kostenpflichtigen Nummern gab und sie die Anrufe während der Pausenzeit getätigt hatte.

Kündigung im Kleinbetrieb: Auch wenn die fristlose Kündigung letztlich nicht erfolgreich war, hatten die Anrufe doch den Jobverlust für die Arbeitnehmerin zur Folge. Beschäftigt der Arbeitgeber nämlich, so wie im konkreten Fall, regelmäßig weniger als zehn Mitarbeiter, greift kein Kündigungsschutz. Eine Kündigung ist für den Arbeitgeber dann leicht. Dementsprechend gab es auch keinen Streit um die Wirksamkeit der ordentlichen Kündigung. Wer also in einem sog. Kleinbetrieb beschäftigt ist, sollte dem Arbeitgeber durch private, kostenpflichtige Telefonate über das Betriebstelefon keinen Grund liefern, zu kündigen.

Fristlose Kündigung angreifbar: Eine fristlose Kündigung ist dagegen, selbst im Kleinbetrieb, für Arbeitgeber ungleich schwerer. Hier ist stets eine umfassende Interessenabwägung erforderlich. Oft schießen Arbeitgeber über das Ziel hinaus, wenn sie fristlos kündigen, da z.B. eine vorherige Abmahnung erforderlich gewesen wäre. Hier eröffnen sich also für Arbeitnehmer gute Angriffsmöglichkeiten im Rahmen einer Kündigungsschutzklage.

Wo finden Sie weitere Informationen zum Thema Kündigung und Aufhebungsvertrag: Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigungsschutzklage: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de Hier finden Sie als Arbeitnehmer alle Informationen zum Thema Kündigung, Aufhebungsvertrag und sonstige Beendigung des Arbeitsverhältnisses: www.kuendigungen-anwalt.de

Was wir für Sie tun können: Wir vertreten Arbeitnehmer und Arbeitgeber deutschlandweit im Zusammenhang mit dem Abschluss von arbeitsrechtlichen Aufhebungsverträgen, Abwicklungsverträgen und dem Ausspruch von Kündigungen.

Besprechen Sie Ihren Fall zunächst mit dem Fachanwalt für Arbeitsrecht: Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 oder unserer Hotline 0176/21133283 an und besprechen Sie zunächst telefonisch, kostenlos und unverbindlich die Erfolgsaussichten eines Vorgehens im Zusammenhang mit der Kündigung oder dem Abschluss eines Aufhebungsvertrages. Wie hoch sind Ihre Chancen? Wie hoch sind Ihre Risiken? Und welche Fristen gibt es zu beachten.

15.02.2018

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

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