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Neuer Sachbezugswert 2019

Digitale Essensmarken übernehmen Änderung automatisch

Neuer Sachbezugswert 2019

Digitale Essensmarken schaffen Win-win-Situation

Berlin, Dezember 2018 – Arbeitgeber aufgepasst: Mit Sitzung vom 19. Oktober 2018 hat der Bundesrat die Änderung der Sozialversicherungsentgeltverordnung (SvEV) beschlossen. Die endgültigen Sachbezugswerte für das Jahr 2019 stehen somit fest und wurden durch das Bundesministerium der Finanzen mit einem Schreiben vom 16. November 2018 (IV C 5 – S 2334/08/10005-11) bekannt gemacht. Grundlage ist die jährliche Anpassung an den Verbraucherpreisindex, den das Statistische Bundesamt ermittelt. Über einen Zeitraum von 12 Monaten werden dafür die Verbraucherpreise für Lebensmittel und Getränke geprüft. Der Sachbezugswert für ein Mittagessen wird ab dem 1. Januar 2019 von bisher 3,23 Euro auf 3,30 Euro erhöht, der Sachbezugswert für ein Frühstück von 1,70 Euro auf 1,77 Euro. Unternehmen, die ihren Mitarbeitern digitale Essensmarken zur Verfügung stellen, haben den Vorteil, dass diese Änderung automatisch in die Berechnung und Erstattung der arbeitstäglichen Zuschüsse zur Mahlzeit einfließt und damit kein zusätzlicher Anpassungsaufwand notwendig ist.
Auch im kommenden Jahr haben Arbeitgeber die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern Essensmarken zur Verfügung zu stellen. Dabei können Unternehmen wählen, ob sie die Essenmarken in der herkömmlichen Papierform und nur für bestimmte Akzeptanzstellen ausgeben möchten, oder die digitale Essensmarke bevorzugen. Diese wird komfortabel über das Smartphone abgewickelt und kann überall ohne Akzeptanzstellenbindung für Mahlzeiten eingesetzt werden. Die Lohnbuchhaltung erhält dabei für die Auszahlung über die Gehaltsabrechnung monatlich einen Datensatz für jeden Mitarbeiter.

Zwei Bestandteile – ein Betrag
Der Wert der digitalen Essensmarken setzt sich aus zwei Teilen zusammen, die unterschiedlich zu betrachten sind. Das ist zum einen der Sachbezugswert: hierbei handelt es sich aus der Perspektive des Gesetzgebers um den Wert für ein Mittagessen im Jahr 2019. Dieser Wert beträgt zukünftig 3,30 Euro und muss versteuert werden. Je nach eingesetzter Variante der digitalen Essensmarken wird der Sachbezugswert dabei entweder vom Arbeitgeber pauschal mit 25 Prozent versteuert oder vom Arbeitnehmer über den sogenannten Eigenanteil bei Kauf von Mahlzeiten getragen. In diesem Fall leistet der Arbeitnehmer eine eigene Zahlung aus bereits versteuertem Einkommen über den Eigenanteil. Zusätzlich kann der Arbeitgeber einen Zuschuss gewähren, der bis zu einer Höhe von 3,10 Euro steuer- und sozialabgabenfrei ist, solange der Zuschuss den tatsächlichen Preis der Mahlzeit nicht übersteigt. Nur bei den digitalen Essensmarken hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, bis zu 6,40 Euro (3,10 Euro + 3,30 Euro) anstatt der bislang üblichen 3,10 Euro steuer- und sozialabgabenfrei zu erstatten, wenn die Versteuerung über den Eigenanteil des Arbeitnehmers gewählt wird. Wenn der Arbeitnehmer beispielweise eine Mahlzeit im Wert von 10,00 Euro erwirbt, kann ihm ein steuer- und sozialabgabenfreier Zuschuss von 6,40 Euro erstattet werden, da seine eigene Zuzahlung zur Mahlzeit 3,60 Euro beträgt. Dabei ist die Mahlzeit mit dem Sachbezugswert 2019 von 3,30 Euro zu bewerten. Die eigene Zuzahlung des Arbeitnehmers von 3,60 Euro ist anzurechnen. Da die Zuzahlung über dem amtlichen Sachbezugswert liegt, muss der Mitarbeiter keinen geldwerten Vorteil versteuern.

Die Auswirkungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer
Für die Mitarbeiter ändert sich kaum etwas durch den höheren Sachbezugswert. Bei der Versteuerungsvariante über den Eigenteil des Arbeitnehmers muss der Wert der Mahlzeit in Zukunft lediglich 3,30 Euro übersteigen. „Unsere Auswertungen haben jedoch ergeben, dass 70 Prozent aller digital eingereichten Belege eine Belegsumme von 10 Euro oder mehr haben. Diese Mitarbeiter erreichen also auf jeden Fall die volle Erstattungssumme von 6,40 Euro, die folglich steuer- und sozialabgabenfrei erstattet werden kann“, sagt Dennis Ortmann, Geschäftsführer der Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin. Lediglich der Arbeitgeber muss bei der Variante der Pauschalbesteuerung des amtlichen Sachbezugswertes ab 2019 einen geringfügig höheren Betrag pauschal mit 25 Prozent versteuern. „Abhängig von der Anzahl der Erstattungen pro Monat kann dieser Betrag 2019 pro Mitarbeiter um bis zu 1,05 Euro höher ausfallen“, so Dennis Ortmann.

Digitale Essensmarken schaffen Win-win-Situation
Die Abwicklung von digitalen Essensmarken über das Smartphone wurde am 24. Februar 2016 vom Bundesministerium der Finanzen bestätigt und ist noch relativ neu. Die Mitarbeiter profitieren von diesem System, weil sie überall zum Essen gehen oder eine Mahlzeit kaufen können, ohne bestimmte Akzeptanzstellen berücksichtigen zu müssen. Der Beleg für das Essen wird mit dem Handy fotografiert und an den entsprechenden Dienstleister geschickt. Der Mitarbeiter erhält zeitnah eine Empfangsbestätigung und einen Überblick über den Erstattungsbetrag sowie die bereits eingereichten und erstatteten Belege. Arbeitgeber profitieren vor allem im Hinblick auf die Tax Compliance, wenn der Dienstleister eine Einzelbelegprüfung anbietet. Darüber hinaus wird die Lohnbuchhaltung entlastet, denn zu jedem Mitarbeiter wird am Monatsende ein vollständig geprüfter Datensatz übermittelt. Zusätzlich tragen die digitalen Essensmarken zu einem innovativen Unternehmensimage bei und bringen den Mitarbeitern jeden Mittag den geleisteten Benefit greifbar in Erinnerung.

Änderungen werden automatisch umgesetzt
Der neue Sachbezugswert für 2019 wird bei den Abrechnungen der digitalen Essensmarken automatisch vom externen Dienstleister angepasst und umgesetzt. Die Unternehmen und Steuerberater werden so entlastet und der Aufwand pro Mitarbeiter minimiert. Dennis Ortmann: „Als Service für unsere Kunden schreiben wir Unternehmen und Mitarbeiter gesondert an und informieren über die Aktualisierung. Damit unterstützen wir die Betriebe in deren Kommunikation und sorgen für aufgeklärte Arbeitnehmer.“

Die Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin ist Anbieter von digitalen Arbeitgeberzuschüssen für smartes Employer Branding. Die Aufgabe des Unternehmens liegt darin, steuerfreie Budgets von Arbeitnehmern in Form von Essensmarken digital zu verwalten und sie jederzeit und intuitiv per Smartphone abrufbar zu machen. Damit trägt Lunchio zum smartem Employer Branding, der Mitarbeitermotivation sowie wirksamer Lohnoptimierung bei. In Sachen Compliance sichert Lunchio eine branchenweit einzigartige, individuelle Belegprüfung.

Seit der Gründung 2015 im Ruhrgebiet und dem Umzug nach Berlin wächst das Unternehmen stetig. Das Team besteht aus 35 Mitarbeitern in den Bereichen Sales, Product, Operations, Development, Business Development und HR. Vom Hauptsitz in Berlin und einem Zweitsitz bei Ulm aus betreut das Unternehmen deutschlandweit Kunden, deren Mitarbeiter sowie ein wachsendes Netzwerk aus Partner-Unternehmen, Entgeltoptimierern und Steuerberatern bei der Nutzung des Lunchio-Services. Ab dem 1.12.2018 ist die Firma Lunchio in Süddeutschland mit einer Vertriebsniederlassung in Biberach/Riß vertreten.

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Lunchio GmbH
Jan Saupe
Alexandrinenstraße 2-3
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Smarte Essensmarken via Handy

Arbeitgeber und Arbeitnehmer profitieren von steuerfreiem Zuschuss für Mahlzeiten:

Smarte Essensmarken via Handy

Diplom Betriebswirt (FH) und Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Kay Müller

Berlin, November 2018 – Digitale Essensmarken bieten Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen: Die Mitarbeiter erhalten bis zu 600 Euro mehr Netto pro Jahr im Vergleich zu einer normalen Gehaltserhöhung im selben Umfang und können frei entscheiden, wo sie essen möchten. Die Unternehmen haben ein modernes und attraktives Instrument für zeitgemäße Benefits und tragen damit sinnvoll zum Employer Branding bei. Dabei sind die digitalen Essensmarken eine kostengünstige Möglichkeit, als Arbeitgeber finanzielle Anreize zu bieten, ohne Lohnnebenkosten zu bezahlen. Damit auch die Compliance verbessert wird, können die Belege bei externen Dienstleistern digital verwaltet und beleggenau geprüft werden. Diplom Betriebswirt (FH) und Diplom Wirtschaftsjurist (FH) Kay Müller beschäftigt sich seit fast zehn Jahren mit Arbeitgeberzusatzleistungen. Im Interview erklärt er, wie die digitalen Essensmarken funktionieren.
Statt kleiner, bunter Zettel gibt es nun auch digitale Essensmarken – wie werden die denn im Alltag eingesetzt, Herr Müller?
Die Mitarbeiter gehen zum Essen in ein Restaurant, einen Imbiss oder einfach zum Bäcker um die Ecke. Den Beleg für das Essen fotografieren sie mit dem Smartphone und schicken das Bild an einen entsprechenden Dienstleister. Hier wird entweder jeder Beleg einzeln geprüft oder stichprobenartig kontrolliert. Für den einzelnen Mitarbeiter wird ein Konto mit dem monatlichen Budget geführt. Die Lohnbuchhaltung erhält einmal pro Monat einen Datensatz für die Erfassung der Essenszuschüsse in der Lohnabrechnung. Die Daten können in die Lohnsoftware eingespielt und der entsprechende Betrag über die Lohnabrechnung an den Mitarbeiter ausgezahlt werden.
Und wie sieht die steuerliche und rechtliche Seite der digitalen Essensmarken aus? Ist das so erlaubt?
Am 24. Februar 2016 wurde ein sogenanntes BMF-Schreiben (Anm. der Redaktion: BMF = Bundesministerium der Finanzen) veröffentlicht. Dieses war das Ergebnis einer Abstimmung auf Bund-Länder-Ebene und kann als Startschuss für die digitalen Essensmarken gesehen werden. In diesem Schreiben werden die Voraussetzungen genannt, unter denen die „Arbeitstäglichen Zuschüsse zu Mahlzeiten“ gewährt werden können. Ganz wichtig: Der Arbeitgeber muss nachweisen, dass der Arbeitnehmer tatsächlich eine Mahlzeit für seine Pause gekauft hat, dass es pro Arbeitstag nur eine Mahlzeit ist und dass der Zuschuss den tatsächlichen Preis der Mahlzeit nicht übersteigt. Die Nachweispflicht des Arbeitgebers kann anhand jedes einzelnen physischen Belegs erfüllt werden oder über ein elektronisches Verfahren eines Anbieters. Dieser übernimmt die Einzelbelegprüfung aller eingereichten Belege sowie die Haftung dafür – und damit sind wir bei der digitalen Essensmarke. Arbeitgeber können einen steuerfreien Zuschuss von 6,33 Euro pro Mahlzeit gewähren. Das ist für die Arbeitnehmer eine steuerfreie Lohnzahlung. Für den Arbeitgeber sinken die Lohnnebenkosten deutlich.
Sind die Einsparungen der einzige Vorteil für die Unternehmen?
Aus meiner täglichen Arbeit weiß ich, dass viele Unternehmen über einen Fachkräftemangel bereits hinaus sind und inzwischen ganz grundsätzlich Arbeitskräfte fehlen – in allen Bereichen. Es ist deshalb wichtig, als Arbeitgeber Anreize für die verfügbaren Arbeitskräfte zu schaffen, damit sie mein Unternehmen wählen und nicht bei der Konkurrenz anfangen. Zu den Benefits oder klassisch ausgedrückt den Arbeitgeberzusatzleistungen gehört ein Strauß von Maßnahmen, wie Zuschüsse für Kinderbetreuung, Dienstwagen, ein IT-Zuschuss oder eben die Essenmarken. Die klassischen Papiermarken konnten allerdings nur bei bestimmten Akzeptanzstellen eingelöst werden. Die Marken wurden verschenkt, sind oft einfach verfallen oder wurden unzulässig gesammelt und für den Wochenendeinkauf ausgegeben. Mit den digitalen Essensmarken wird gezielt gefördert, dass die Mitarbeiter tatsächlich eine Pause machen, dass sie im besten Fall gemeinsam in die Pause gehen, was für das Betriebsklima wichtig ist. Und es ist eindeutig nachvollziehbar, was gekauft wurde und wer den Beleg einreicht. Der Mitarbeiter nimmt den Vorteil, den er durch das Unternehmen gewährt bekommt, jeden Mittag aufs Neue wahr und erlebt den Benefit sehr unmittelbar.
Und was kostet ein Dienstleister für die Abwicklung der digitalen Essensmarken?
Es gibt wenige Anbieter in diesem noch recht neuen Marktsegment. Einer davon ist die Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin. Hier entwickelt das Team, in dem ich arbeite, das Konzept der digitalen Essensmarken weiter. Bei diesem Anbieter bezahlt das Unternehmen im Schnitt pro Mitarbeiter und Monat neun Euro und erhält dafür eine monatliche Abrechnung für die Lohnbuchhaltung. Lunchio ist meines Wissens derzeit der einzige Anbieter, der tatsächlich jeden einzelnen Beleg überprüft, die Haftung für diese Prüfleistung übernimmt und damit die Compliance des Arbeitgebers sicherstellt. Dem Mitarbeiter wird zu jedem Beleg eine Nachricht auf sein Smartphone geschickt, ob der Betrag akzeptiert wird und wie hoch der Zuschuss für diese Mahlzeit ist.
Nachdem das Verfahren noch recht neu ist, stellt sich die Frage, wie die Finanzbehörden tatsächlich reagieren?
Die Lunchio GmbH stellt in Zusammenarbeit mit einer deutschlandweit tätigen Kanzlei für jeden neuen Kunden Lohnsteuer-Anrufungsauskünfte bei dem zuständigen Finanzamt. Und die fallen durchweg positiv aus, denn alle Rahmenbedingungen des Systems entsprechen den Anforderungen – bis hin zur Einzelbelegprüfung und Dokumentation jedes Belegs für jeden Mitarbeiter sowie der Einhaltung der GoBD-Vorschriften (Anm. der Redaktion: GoBD = Grundsätze zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff).

Die Lunchio GmbH mit Sitz in Berlin ist Anbieter von digitalen Arbeitgeberzuschüssen für smartes Employer Branding. Die Aufgabe des Unternehmens liegt darin, steuerfreie Budgets von Arbeitnehmern in Form von Essensmarken digital zu verwalten und sie jederzeit und intuitiv per Smartphone abrufbar zu machen. Damit trägt Lunchio zum smartem Employer Branding, der Mitarbeitermotivation sowie wirksamer Lohnoptimierung bei. In Sachen Compliance sichert Lunchio eine branchenweit einzigartige, individuelle Belegprüfung.

Seit der Gründung 2015 im Ruhrgebiet und dem Umzug nach Berlin wächst das Unternehmen stetig. Das Team besteht aus 35 Mitarbeitern in den Bereichen Sales, Product, Operations, Development, Business Development und HR. Vom Hauptsitz in Berlin und einem Zweitsitz bei Ulm aus betreut das Unternehmen deutschlandweit Kunden, deren Mitarbeiter sowie ein wachsendes Netzwerk aus Partner-Unternehmen, Entgeltoptimierern und Steuerberatern bei der Nutzung des Lunchio-Services. Ab dem 1.12.2018 ist die Firma Lunchio in Süddeutschland mit einer Vertriebsniederlassung in Biberach/Riß vertreten.

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Lunchio erhält Millionen-Investment

für Digitalisierung der Essensmarke

Lunchio erhält Millionen-Investment

Lunchio-Gründer (v.l.n.r.): Deniz Caglayan (COO), Sebastian Blautzik (CTO), Jan Saupe (CEO), Dennis

Berlin, 06. März 2018 – Die Berliner Lunchio GmbH hat erfolgreich eine siebenstellige Finanzierungsrunde abgeschlossen. Das Investoren-Konsortium setzt sich zusammen aus den Neu-Investoren, dem von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagten VC Fonds Kreativwirtschaft, dem Verlags- und Medienhaus Müller Medien (u.a. Gelbe Seiten), MGO Digital Ventures sowie den bestehenden Investoren HORECA.digital, ein Unternehmen der METRO AG, und der Dr. Max Iann Invest GmbH. Das frische Kapital soll vor allem in die Kundenakquise und die weitere Produktentwicklung fließen.

Lunchio ist Vorreiter bei der Digitalisierung steuerfreier Mitarbeiter-Benefits. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet und nahm u.a. als eines der ersten Startups am METRO Accelerator powered by Techstars teil. Komplettiert wird der Kreis der Investoren durch die weiteren Altgesellschafter Techstars und R/GA.

Mit Digitalen Essensmarken von Lunchio erhalten Mitarbeiter einen steuerfreien Zuschuss für die Mittagspause, den sie überall per Smartphone einlösen können. Während klassische Papiermarken nur eingeschränkt bei ausgewählten Akzeptanzstellen eingelöst werden können, funktionieren Digitale Essensmarken von Lunchio deutschlandweit in jedem Restaurant, Imbiss, Supermarkt oder Cafe – Mitarbeiter haben somit die freie Auswahl, wo sie essen oder einkaufen möchten. Dazu fotografiert der Mitarbeiter den Beleg einfach per Smartphone-App. Lunchio prüft diesen anschließend auf Richtlinienkonformität und archiviert ihn revisionssicher. Die Erstattung erfolgt dann verbrauchsgenau direkt über die Lohnabrechnung.
Geschäftsführer Jan Saupe: „Lunchio etabliert zeitgemäße, digitale Produkte in einem seit 40 Jahren unveränderten Milliardenmarkt. Viele Unternehmen wünschen sich moderne Möglichkeiten, um Mitarbeiter zusätzlich zu motivieren und entscheiden sich bei der Suche nach digitalen Lösungen für Lunchio. Personalabteilungen profitieren von unserem Full-Service-Versprechen, Mitarbeiter freuen sich über die Akzeptanzstellenfreiheit sowie das einfache Handling und das Finanzamt schätzt die richtlinienkonforme Erstattung auf Belegebene. Wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Investoren, diesen spannenden Markt um gute Produkte mit Mehrwerten für Unternehmen, Mitarbeiter und Finanzverwaltungen zu bereichern.“

„Lunchio operiert in einem globalen und zukunftsträchtigen Markt mit hohem Disruptionspotential für digitale Geschäftsmodelle. Wir sehen hier ein enormes Wachstumspotential und freuen uns, unser Portfolio um ein weiteres vielversprechendes Berliner Start-Up zu erweitern“, kommentiert Anvita Mudkani, Investmentmanagerin VC Fonds bei der IBB Beteiligungsgesellschaft.“

Dr. Max Iann, Geschäftsführer der Dr. Max Iann Invest GmbH ergänzt: „Ich freue mich, das Unternehmen weiterhin zu unterstützen und die nächste Stufe der Entwicklung zu begleiten. Insbesondere für mittelständische Unternehmen sehe ich in der angebotenen Dienstleistung große Chancen, die sich bietenden Vorteile der Digitalisierung zu nutzen und Mitarbeiter zu binden.“

Die Lunchio GmbH ist ein Start-up-Unternehmen aus Berlin, das mit dem Konzept der digitalen Essensmarken Arbeitgebern ein effektives Instrument zur Lohnoptimierung, Entgelterhöhung und Mitarbeitermotiviation in die Hand gibt.

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47 Millionen US-Bürger leben von Essensmarken, 20 Millionen Deutsche an der Armutsgrenze

36_agenda-welt-klein Leere Seiten 36Lehrte, 21. März 2014 Man kann die Krise schönreden, aber nicht die zunehmende Armut. Nach dem Immobiliencrash 2008 und während der Finanzkrise erhielten rund 31 Millionen (10 Prozent) US-Bürger nach dem “Supplementat Nutrition Assistance Program“ Lebensmittelbeihilfen. Heute sind es rund 47,8 Millionen Bürger die aus dem SNA-Programm Lebensmittelbeihilfen von 133 US Dollar pro Monat erhalten. Experten gehen davon aus, dass die Arbeitslosenquote bis 2017 auf 5,6 Prozent fallen wird, die Zahl der Empfänger geringfügig auf 43,3 Millionen Bürger sinken wird. Vor dem Hintergrund, dass unzählige Menschen ihre Ersparnisse, den Job und Unternehmen verloren haben, spielen die hohen Staatsschulden eine besondere Rolle.

Die USA sind mit rund 5,8 Billionen Euro überschuldet. Jahrzehntelang haben 10.000de Anwälte und Steuerberater die löchrigen amerikanischen Gesetze genutzt, um ihrem reichen Klientel Steuervorteile zu verschaffen. Spitzenverdiener, Millionäre und Milliardäre zahlen rund 15 Prozent Steuern. Unternehmen mit 30 Milliarden Umsatz zahlen 8 Prozent Steuern in Steueroasen. Das private Geldvermögen der US-Bürger liegt bei 42,169 Billionen Euro. Die USA, Europa und Japan sind mit 15,3 Billionen Euro überschuldet. Gemeinsam werden sie die Krise nur meistern, wenn die Finanzelite stärker an den Kosten ihrer Länder beteiligt wird.

Außerordentliche Umstände, die Überschuldung Deutschland mit rund 500 Milliarden Euro, werden auch außerordentliche Korrekturen hervorrufen. Es ist nicht der Ruf nach Essensmarken, sondern nach Korrekturen bei den niedrigen Grundeinkommen für Rentner und Kinder. Derzeit leben in Deutschland 2,5 Millionen Kinder in Armut. Darunter fallen 1,7 Millionen Unter-15-Jährige in Hartz-IV Haushalten. Als 23. EU-Land wird Deutschland – Dank der SPD – ab 1.1.2015 endlich den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde eingeführt. Im Juni 2013 gingen 2,62 Millionen Beschäftigte mit einer sozialversicherungspflichtigen Stelle zusätzlich mindestens einem Minijob nach (Brigitte Pothmer).

41 Prozent oder etwa 740.000 alleinstehende Hartz-IV-Empfänger brauchen selbst bei Vollbeschäftigung ergänzende Grundsicherungsleistungen weil ihre Wohnkosten mehr als 345 Euro betragen. Die Zahl der geringfügig Beschäftigten (Minijobber) liegt bei 2,548 Millionen Personen – 7 Prozent aller Beschäftigten sind Minijobber. 2,5 Millionen Menschen haben ein Recht auf Grundsicherungsleistungen, nehmen sie aber aus Unkenntnis oder Scham nicht wahr. In den Haushaltsplanungen für die nächsten 4 Jahre sind Kürzungen in den Sozialbereichen von 20 Milliarden Euro vorgesehen.

Der Spitzensteuersatz wurde 1999 stufenweise von 53 Prozent auf heute 42 Prozent reduziert. Das Arbeitsentgelt der Beschäftigten (Volksvermögen) lag 2012 bei 1.325 Milliarden Euro, wovon 178 Mrd. Euro Lohn-/Einkommensteuer in die Staatskasse flossen (13,4 Prozent). Zum Vergleich: Der Eingangssteuersatz liegt bei 14 Prozent! Die Beschäftigten liegen bei den Lohnzuwächsen in Europa abgeschlagen im unteren Drittel. Deutschland ist Niedriglohnland Nr. Eins. Ähnlich verhält es sich bei der zweitgrößten Gruppe, den Rentnern.

Mitte 2012 gab es in Deutschland rund 20,6 Millionen Rentner und etwa 35,4 Millionen Beitragszahler. Gemessen an rund 41,5 Millionen Erwerbstätigen waren das 6 Millionen Erwerbstätige, die keinen Rentenbeitrag zahlten, eine erschreckend hohe Zahl. 2011 bekamen laut Deutscher Rentenversicherung Männer in den alten Bundesländern eine durchschnittlich gesetzliche Rente von 987 Euro, Frauen 495 Euro. In den neuen Bundesländern erhielten Männer 1.058 Euro, Frauen 711 Euro. Der Hartz-IV-Regelsatz lag bei 364 Euro plus 391 Euro Wohngeld inklusiv Heizung, Die Zahlen weisen darauf hin, dass ein erheblicher Anteil von Rentnern unter dem Regelsatz von 755 Euro und an der Armutsgrenze lag. Wirtschaftswachstum erreichen wir nur, wenn die Unterprivilegierten und Armen eine bessere finanzielle Basis erhalten.

Während die privaten Vermögen und Unternehmereinkünfte kontinuierlich steigen nimmt die Armut ständig zu. Rezession, hohe und steigende Arbeitslosigkeit, steigende Verbraucherpreise, steigende Lebenshaltungskosten und sinkende Einkommen prägen das Bild der Menschen in Europa. Eine stagnierende und rückläufige Binnennachfrage und Einbrüche im Export sind die Folge. Um das zu ändern muss es gerechter zugehen. Soziale Gerechtigkeit gibt es nur, wenn sich breite Schichten, Mittelstand und Konzerne, Besserverdiener und Reiche stärker in der Gesellschaft engagieren. Von ihnen darf erwartet werden, dass sie sich angemessen an den Kosten des Staates beteiligen. Ohne Steuererhöhungen kommen wir nicht aus der Krise.

Wie eine Lösung der Krise aussehen kann hat die Initiative Agenda 2011 – 2012 der Öffentlichkeit im Mai 2010 vorgestellt. Es wurde ein Konzept erarbeitet, das mit einem jährlichen Volumen von 275 Milliarden Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatschulden steht. Damit verbunden ist eine Steigerung des Wirtschaftswachstums, der Binnennachfrage, eine deutliche Verbesserung bei Einkommen, Investitionen, Umsätzen und Renditen.

Dieter Neumann

Dieter Neumann
Agenda 2011 – 2012
Agenda News
31275 Lehrte
Wintershall Allee 7
Telefon/Fax 05132-52919
www.agenda2011-2012.de
info@agenda2011-2012.de
www.agenda-news.de
info@agenda-news.de

Die Initiative Agenda 2011 – 2012 wurde im Mai 2010 gegründet. Gegenstand der Arbeit sind die Staatseinnahmen, die seit den 1970er Jahren niedriger sind als die Staatsausgaben. Es wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet, das mit einem jährlichen Volumen von über 275 Milliarden Euro für ausgeglichene Haushalte und Rückführung der Staatsschulden steht. Damit verbunden ist eine Steigerung des Wirtschaftswachstums, der Binnennachfrage, eine deutliche Verbesserungen bei Einkommen, Investitionen, Umsätzen und Renditen. Sponsoren können kostenlos auf unseren Webseiten werben.