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360° EStG eKommentar – innovativ und 365 Tage aktuell!

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Topaktuell, bereits kommentiert:
– §§ 3a, 4j, 34a EStG idF des Gesetzes gegen schädliche Steuerpraktiken v. 27.06.17
– §§ 38b, 39, 39b, 39e EStG idF des Steuerumgehungsbekämpfungsgesetzes v. 23.06.17
– § 3 Nr. 55, 55c, 56, 62, 63, 63a, 65 EStG idF des Betriebsrentenstärkungsgesetzes v. 13.07.17
– § 15 EStG (mit BFH v. 13.07.17 zur gewerblichen Prägung einer „Einheits-GmbH & Co. KG“)
– § 10 EStG (mit BMF v. 24.05.17 zur einkommensteuerlichen Behandlung von Vorsorgeaufwendungen)

Konsequent ausgerichtet auf Ihre Belange:
– Konfigurierbar auf spezifische VZ
– Fortlaufende Aktualisierung der Kommentierung auch zu vergangenen VZ
– Optische Hervorhebung der Aktualisierungen
– Zitierfähigkeit aktueller und alter Kommentierungen
– Laufende Beistellung zitierter Aufsätze, z.B. aus kösdi, Stbg und DStZ
– Hinweise auf drohende Gesetzesverschärfungen aus noch laufenden Gesetzesvorhaben
– Zahlreiche Arbeitshilfen und Gesetzesmaterialien

Renommierte Herausgeber:
Dr. Claas Fuhrmann LL.M., Rechtsanwalt, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht, ckss Partnerschaft mbB; Jörg Kraeusel, Ministerialdirigent im BMF a.D.; Professor Dr. Joachim Schiffers, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Warth & Klein Grant Thornton AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft.

Hochkarätiges Autorenteam u.a.:
Stefan Bering, Oberregierungsrat im BMF; Rene Feldgen, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,
DORNBACH GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft;
Professor Dr. Hendrik Jacobsen, Steuerberater, Duale Hochschule Baden-Württemberg;
Klaus Korn, Steuerberater, ckss Partnerschaft mbB; Dr. Annekatrin Veit, Rechtsanwältin, Steuerberaterin, DLA Piper UK LLP.

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Redaktion Stollfuß, Herr Priesel (verantwortlich i.S.d. RStV),
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Stollfuß Medien mit Sitz in Bonn wurde 1913 als Fachverlag gegründet und zählt heute zu einem der bundesweit führenden Medien- und Softwarehäusern mit Kernkompetenz in den Bereichen Steuern, Wirtschaft und Recht. Stollfuß Medien bietet eine breite Palette an Fachliteratur an. Eine Fülle von Online-Fachdatenbanken für die mobile Recherche und effiziente Software-Komplettlösungen für Steuerberater, Wirtschaftsbüros, die gewerbliche Wirtschaft und Unternehmenssteuerabteilungen runden das breite Leistungsspektrum ab.

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Sodexo: Deutscher Steuerberatertag 2017 im Zeichen der Digitalisierung

Beratung und Gehaltsextras wie der Sodexo Bonus Pass sind wichtige Faktoren für die Mandantenbindung

Sodexo: Deutscher Steuerberatertag 2017 im Zeichen der Digitalisierung

Sodexo präsentierte den Bonus Pass für steueroptimale Zusatzleistungen auf dem DStV-Steuerberatertag

Seit nunmehr 40 Jahren veranstaltet der Deutsche Steuerberaterverband (DStV) den jährlichen Steuerberatertag als wichtigsten Branchentreff der Steuerberaterbranche. Dabei stand die diesjährige Zusammenkunft in Berlin ganz unter dem Eindruck der Digitalisierung. Dies spiegelte sich auch im Leitmotto der Verbandsveranstaltung: „Die Digitalisierung gestalten“.

Vor dem Hintergrund der mittlerweile berühmten Frey-Osborne Studie der Oxford-Universität kommt eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu dem Ergebnis, dass 42 % der Beschäftigten in Deutschland in Berufen mit einer hohen Automatisierungswahrscheinlichkeit arbeiten. Auch Buchhalter, Wirtschaftsprüfer, Finanzbeamte und Steuerberater werden demnach in absehbarer Zukunft von Digitalisierung, Algorithmen und Robotern ersetzt. Vor diesem Hintergrund erarbeitete die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) mit einer so genannten Agenda 2020 bereits wichtige Leitlinien zur Zukunftsfähigkeit des Berufsstands.

Auf die Konsequenzen der Digitalisierung wies nun auch der Deutsche Steuerberatertag hin: Einfache buchhalterische Vorgänge werden heute schon zunehmend digitalisiert und automatisch verarbeitet. Die Kanzleien müssen sich daher verstärkt auf werthaltige Beratungsdienstleistungen spezialisieren.
Viele Steuerberater nehmen dafür zunehmend steueroptimale Zusatzleistungen für Arbeitnehmer in den Fokus: Mit steuerfreien Gehaltsextras wie dem Sodexo Benefits Pass fördern Unternehmen ihre Mitarbeiter und stärken zugleich ihr Profil als attraktiver Arbeitgeber. Ein vorteilhafter Aspekt der nicht nur in der Mandantenberatung, sondern auch für die Kanzleien selbst bei ihrer Suche nach qualifizierten Fachkräften immer wichtiger wird.

Aus diesem Grund stellte Sodexo, Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer, seine neueste Bezahlkartenlösung auf dem deutschen Steuerberatertag vor. „Steuerfreie Zuwendungen, Aufmerksamkeiten oder auch Weihnachtsgeschenke stärken die Leistungsfähigkeit und Motivation der Beschäftigten“, betonte Sodexo-Unternehmenssprecher George Wyrwoll. „Unsere Gespräche auf dem Deutschen Steuerberatertag haben gezeigt, dass immer mehr Steuerberater moderne Steuerungsinstrumente und Bezahlkarten strategisch in ihre Beratung integrieren. Als führender Anbieter solcher Lösungen sind wir hierfür gerne erster Ansprechpartner.“

Sodexo präsentierte als Aussteller auf dem Deutschen Steuerberatertag den Bonus Pass, eine Bezahlkartenlösung, die gezielt für einmalige steuerfreie Zuwendungen an Mitarbeiter konzipiert wurde. Der Bonus Pass ist einmalig einfach: steuerfrei, einfach im Einsatz, ohne laufende Kosten und ohne Verwaltungsaufwand. Die vielfältigen Gutscheine und Kartenlösungen von Sodexo ermöglichen es Arbeitgebern, den steuerfreien Sachbezug für die Mitarbeiter zu nutzen, zusätzliche betriebliche Sozialleistungen zu realisieren und auch Gehaltsextras oder Weihnachtsgeschenke clever umzusetzen

Für den Bonus Pass hat Sodexo eine spezielle Internetpräsenz geschaffen: https://www.sodexo-benefits.de/mitarbeiter-incentive-weihnachten Im Deutschen Steuerberaterverband (DStV) organisierte Kanzleien profitieren zudem von speziellen Bezugskonditionen [SX101017GT].

Über Sodexo:
Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.300 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Bonus Pass, Benefits Pass, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. BildungsKarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 700.000 Menschen.

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Versandkosten gefährden nicht die 44 Euro-Freigrenze

Wenn Gutscheinkarten-Dienstleister Set-up Gebühren, Versandgebühren oder monatliche Servicegebühren berechnen, müssen Arbeitgeber diese nicht in die Berechnung der 44-Euro-Freigrenze einbeziehen.

Versandkosten gefährden nicht die 44 Euro-Freigrenze

(NL/1301313174) Die Frage, ob Versand- und Handlingkosten in die Berechnung der 44-Euro Sachbezugsfreigrenze nach § 8 Abs. 2 Satz 11 EStG einzubeziehen sind, beschäftigt den Bundesfinanzhof (BFH) Versandkosten für Sachbezugsgutscheine und Gutscheinkarten bleiben aber weiter ansatzfrei.

Ob Versandgebühren in die 44-Euro-Freigrenze einberechnet werden müssen, beschäftigt aktuell den Bundesfinanzhof (BFH). Das Finanzgericht Baden-Württemberg hatte mit Urteil vom 4.8.2016 unter Az. 10 K 2128/14 einen Fall entschieden, in dem ein Arbeitgeber für die Mitarbeiter über den 44-Euro Sachbezug hinaus, auch noch die Versandkosten der bestellten Waren in Höhe von jeweils 6 Euro übernommen hatte. Damit sei die 44-Euro Freigrenze überschritten. Gegen dieses Urteil ist aktuell eine Nichtzulassungsbeschwerde beim BFH unter Az. VI R 32/16 anhängig.
Dem für diesen Fall zuständigen 6. Senat des Bundesfinanzhofs wurden im Geschäftsverteilungsplan 2017 weitere Zuständigkeiten übertragen, so dass in nächster Zeit nicht mit einer schnellen Entscheidung zu rechnen ist.
Dies ist daher dramatisch, da die verkürzte Verschlagwortung in den Steuerinformationsdiensten viele Unternehmen, Lohnabrechner aber auch einzelne Steuerberater verunsichert hat, darauf weist das Dienstleistungsunternehmen Sodexo hin. Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer.

Versandkosten für Sachbezugsgutscheine und Karten weiterhin steuerfrei
Bereits 1996 wurde die Sachbezugsfreigrenze in das Einkommensteuerrecht eingeführt. Seit 2004 beträgt die steuerliche Freigrenze nach § 8 Absatz 2 Satz 11 Einkommensteuergesetz (EStG) maximal 44 Euro pro Monat.
Um die Steuerfreigrenze vorteilhaft und auf einfache Weise zu nutzen, erfreuen sich Sachbezugsgutscheine in Form von Einkaufs- und Tankgutscheinen und Bezahlkarten wie beispielsweise der Benefits Pass über monatlich 44 Euro als Gehaltsextra bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern einer großen Beliebtheit.
Stellt ein Gutscheinkarten-Dienstleister für die gelieferten Karten oder Gutscheine Set-up Gebühren, monatliche Gebühren oder Versandkosten in Rechnung, führen diese allerdings nicht zum Überschreiten der 44-Euro-Freigrenze.
Die Übernahme dieser Gebühren sind Zusatzkosten als Folge der betrieblichen Entscheidung, den Mitarbeitern Gutscheine oder Prepaid-Gutscheinkarten zur Verfügung zu stellen und eben keine Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der individuellen Arbeitskraft des Arbeitnehmers, betont George Wyrwoll, Unternehmenssprecher und Steuer-Experte bei Sodexo.

Gibt ein Arbeitgeber einen Einkaufs- oder Tankgutschein oder die Benefits Pass Karte mit 44 Euro Guthaben an seine Mitarbeiter aus, dann fließt auch nur dieser Betrag im jeweiligen Monat zu. Insofern hat das Urteil des FG Baden-Württemberg für diese Darreichungsformen keine Auswirkungen. Versandkosten für Gutscheine und Karten stellen keinen Lohnzufluss dar und sind nicht in die Berechnung der 44-Euro Freigrenze einzubeziehen. Auch auf Bund-Länderebene wurde entsprechend klargestellt, dass es sich hierbei nicht um einen zusätzlichen geldwerten Vorteil beim Arbeitnehmer handelt, so u.a. von der Thüringer Landesfinanzdirektion in den Mitteilungen zum Lohnsteuer-Arbeitgeberrecht Nr. 3/2015 vom 23.12.2015.

Damit Arbeitgeber schnell eine Orientierungssicherheit bezüglich dieser Informationen bekommen, hat Sodexo als Service-Partner des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV e.V.) seinen Kontakt zu den Steuerberaterverbänden und der Bundessteuerberaterkammer intensiviert und startet in den kommenden Wochen eine Aufklärungskampagne zur 44-Euro-Freigrenze. Nahezu jeder 5. Arbeitnehmer in Deutschland erhält von seinem Arbeitgeber bereits Sachleistungen im Rahmen der 44-Euro-Freigrenze, dies belegt eine repräsentative Umfrage die Sodexo im zurückliegenden Jahr in Auftrag gegeben hatte.
Betriebliche Zusatzleistungen sind zuletzt für Arbeitgeber auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels immer wichtiger geworden, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu motivieren und zu binden und einen attraktiven Gehaltsmix anzubieten.

Weitergehende Informationen zu Steuerfreibeträgen und betrieblichen Sozialleistungen für Mitarbeiter finden sich auch unter www.sodexo-benefits.de [SX100717NMC].

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Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.300 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Benefits Pass Karte, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. BildungsKarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 700.000 Menschen.

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Sodexo: Versandkosten gefährden nicht die 44 Euro-Freigrenze

Set-up Gebühren, Versandgebühren oder monatliche Servicegebühren von Gutscheinkarten-Dienstleistern sind nicht Teil der 44-Euro-Freigrenze

Sodexo: Versandkosten gefährden nicht die 44 Euro-Freigrenze

Versandkosten sind ungefährlich für die 44-Euro-Steuerfreigrenze. Infografik: Sodexo

Ob Versandgebühren in die 44-Euro-Freigrenze einberechnet werden müssen, beschäftigt aktuell den Bundesfinanzhof (BFH). Das Finanzgericht Baden-Württemberg hatte mit Urteil vom 4.8.2016 unter Az. 10 K 2128/14 einen Fall entschieden, in dem ein Arbeitgeber für die Mitarbeiter über den 44-Euro Sachbezug hinaus, auch noch die Versandkosten der bestellten Waren in Höhe von jeweils 6 Euro übernommen hatte. Damit sei die 44-Euro Freigrenze überschritten. Gegen dieses Urteil ist aktuell eine Nichtzulassungsbeschwerde beim BFH unter Az. VI R 32/16 anhängig.
Dem für diesen Fall zuständigen 6. Senat des Bundesfinanzhofs wurden im Geschäftsverteilungsplan 2017 weitere Zuständigkeiten übertragen, so dass in nächster Zeit nicht mit einer schnellen Entscheidung zu rechnen ist.
Dies ist dramatisch, da die verkürzte Verschlagwortung in den Steuerinformationsdiensten viele Unternehmen, Lohnabrechner aber auch einzelne Steuerberater verunsichert hat, darauf weist das Dienstleistungsunternehmen Sodexo hin. Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen für Firmen und Arbeitnehmer.

Versandkosten für Sachbezugsgutscheine und Karten weiterhin steuerfrei
Bereits 1996 wurde die Sachbezugsfreigrenze in das Einkommensteuerrecht eingeführt. Seit 2004 beträgt die steuerliche Freigrenze nach § 8 Absatz 2 Satz 11 Einkommensteuergesetz (EStG) maximal 44 Euro pro Monat.
Um die Steuerfreigrenze vorteilhaft und auf einfache Weise zu nutzen, erfreuen sich Sachbezugsgutscheine in Form von Einkaufs- und Tankgutscheinen und Bezahlkarten wie beispielsweise der Benefits Pass über monatlich 44 Euro als Gehaltsextra bei Arbeitgebern und Arbeitnehmern einer großen Beliebtheit.
Stellt ein Gutscheinkarten-Dienstleister für die gelieferten Karten oder Gutscheine Set-up Gebühren, monatliche Gebühren oder Versandkosten in Rechnung, führen diese allerdings nicht zum Überschreiten der 44-Euro-Freigrenze.
„Die Übernahme dieser Gebühren sind Zusatzkosten als Folge der betrieblichen Entscheidung, den Mitarbeitern Gutscheine oder Prepaid-Gutscheinkarten zur Verfügung zu stellen und eben keine Gegenleistung für das Zurverfügungstellen der individuellen Arbeitskraft des Arbeitnehmers, betont George Wyrwoll, Unternehmenssprecher und Steuer-Experte bei Sodexo.

„Gibt ein Arbeitgeber einen Einkaufs- oder Tankgutschein oder die Benefits Pass Karte mit 44 Euro Guthaben an seine Mitarbeiter aus, dann fließt auch nur dieser Betrag im jeweiligen Monat zu. Insofern hat das Urteil des FG Baden-Württemberg für diese Darreichungsformen keine Auswirkungen. Versandkosten für Gutscheine und Karten stellen keinen Lohnzufluss dar und sind nicht in die Berechnung der 44-Euro Freigrenze einzubeziehen. Auch auf Bund-Länderebene wurde entsprechend klargestellt, dass es sich hierbei nicht um einen zusätzlichen geldwerten Vorteil beim Arbeitnehmer handelt, so u.a. von der Thüringer Landesfinanzdirektion in den Mitteilungen zum Lohnsteuer-Arbeitgeberrecht Nr. 3/2015 vom 23.12.2015.“

Damit Arbeitgeber schnell eine Orientierungssicherheit bezüglich dieser Informationen bekommen, hat Sodexo als Service-Partner des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV e.V.) seinen Kontakt zu den Steuerberaterverbänden und der Bundessteuerberaterkammer intensiviert und startet in den kommenden Wochen eine Aufklärungskampagne zur 44-Euro-Freigrenze. Rund jeder 5. Arbeitnehmer in Deutschland erhält von seinem Arbeitgeber bereits Sachleistungen im Rahmen der 44-Euro-Freigrenze, dies belegt eine repräsentative Umfrage die Sodexo im zurückliegenden Jahr in Auftrag gegeben hatte.
Betriebliche Zusatzleistungen sind zuletzt für Arbeitgeber auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels immer wichtiger geworden, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu motivieren und zu binden und einen attraktiven Gehaltsmix anzubieten.

Weitergehende Informationen zu Steuerfreibeträgen und betrieblichen Sozialleistungen für Mitarbeiter finden sich auch unter www.sodexo-benefits.de [SX100717GTW].

Über Sodexo:
Sodexo ist Europas führender Anbieter von Incentives und Motivationslösungen fur Firmen und Arbeitnehmer und beschäftigt in Deutschland rund 12.300 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services bietet Sodexo Verwaltungsprogramme und emittiert Gutscheine und Karten zur Mitarbeitermotivation, für betriebliche Sozialleistungen und Incentives: Benefits Pass Karte, Restaurantschecks, Einkaufs- und Tankgutscheine, Gesund Pass Online Fitness Portal, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung, u.a. BildungsKarten und Wertgutscheine. Mit seinen Lösungen erreicht Sodexo in Deutschland täglich mehr als 700.000 Menschen.

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44 Euro Sachbezug auch 2014 steuerfrei

Gesetzesinitiative zur Absenkung der 44 Euro Freigrenze gescheitert

44 Euro Sachbezug auch 2014 steuerfrei

(NL/5159026299) Sodexo Einkaufsgutscheine und Tankgutscheine bestätigt: Gesetzesinitiative zur Absenkung der 44 Euro Freigrenze für Arbeitnehmer fällt Diskontinuitätsprinzip zum Opfer. Unternehmen profitieren auch 2014 unverändert vom 44 Freibetrag für steuerfreie Sachzuwendungen. Monatlich bis zu 44 Euro als Sachbezug über Gutscheine steuerfrei.

Frankfurt, 14. Januar 2014 [SX140114NM]. Das Einkommensteuergesetz (EStG) eröffnet Unternehmen in § 8 Absatz 2 Satz 9 die Möglichkeit, den Mitarbeitern mit Gutscheinen monatlich 44 Euro steuer- und beitragsfrei zukommen zu lassen; vorausgesetzt, die 44-Euro-Freigrenze wurde noch nicht bei anderen Sachbezügen ausgeschöpft. Ein über den Bundesrat im Bundestag eingebrachter Gesetzentwurf sah eine Absenkung der 44-Freigrenze auf 20 Euro vor. Die Bundesregierung veröffentlichte dazu mit Bundestagsdrucksache 17/12197 ihre Stellungnahme: Demnach würde eine Absenkung des Freibetrags nach Meinung der Bundesregierung nur zu einem Mehraufwand bei den Arbeitgebern führen, was dem Ziel einer Steuervereinfachung widerspreche. Sie lehnte eine Änderung der bestehenden Regelung damit unmissverständlich ab.

Absenkung vom Tisch: 44 Euro Freigrenze bleibt unangetastet
Der Gesetzesentwurf, die 44-Euro Freigrenze abzusenken, ist zwischenzeitlich dem Diskontinuitätsprinzip zum Opfer fallen. Diskontinuitätsprinzip ist ein ungewohntes Wort und bedeutet Folgendes: Gesetzesvorhaben, die am Ende einer Legislaturperiode nicht verabschiedet worden sind, verfallen automatisch. Damit ist klar: Auch 2014 können Unternehmen und Mitarbeiter von der 44 Euro Freigrenze profitieren. Auf absehbare Zeit wird sich daran nichts ändern, zumindest gibt es verwaltungsseitig zurzeit keine Anzeichen, eine neuerliche Änderung anzustreben.

Monatlich mehr Lohn durch 44 Euro Sachbezug Zuschlag
Unternehmen können ihren Mitarbeitern Sachbezugsgutscheine bis zur Höhe von monatlich 44 Euro brutto für netto zukommen lassen. Damit lässt sich das Gehalt der Mitarbeiter auf einfache Weise jährlich um bis zu 528 Euro erhöhen. Wollte man einen gleichen Nettozufluss als Barlohnerhöhung erreichen, müsste man bei einem durchschnittlichen Lohnempfänger inklusive Arbeitgeberbelastung rund 1.291 Euro aufwenden. Mit dem Sodexo Shopping Pass Gutschein können Arbeitgeber auf einfache Weise einen steuerfreien Zuschlag zum Gehalt gewähren, betont George Wyrwoll, Corporate Relations Manager und HR-Experte bei Sodexo: Unsere Einkaufsgutscheine entsprechen den gesetzlichen Anforderungen und stärken die Kaufkraft von Arbeitnehmern. Viele Unternehmen nutzen dieses Instrument und erhöhen wirkungsvoll die Zufriedenheit, Motivation und Produktivität der Belegschaft.

Eine Übersicht zu den Gutscheinangeboten von Sodexo sowie weitergehende Informationen zu steuerfreien Gehaltsextras finden sich unter www.sodexo-motivation.de (SX140114NM).

Sodexo in Deutschland
Sodexo ist seit mehr als 50 Jahren in Deutschland vertreten und beschäftigt heute rund 17.210 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services ist Sodexo führender Dienstleistungspartner rund um die Themen Mitarbeitermotivation, betriebliche Sozialleistungen und Incentives – Restaurant Pass, Shopping Pass, Dining Pass, Tank Pass, Sodexo Performance Suite, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung – u.a. Bildungskarte und Wertgutschein Pass. Mit diesen Lösungen erreicht Sodexo täglich mehr als 650.000 Menschen.

Kennzahlen (Stand 31. August 2013)
670 Mio. Euro Umsatz (Servicelösungen vor Ort)
17.210 Mitarbeiter
650.000 Endkunden jeden Tag
10.000 Kunden (Benefits and Rewards Services)
787 Betriebe (Servicelösungen vor Ort)
35.000 Einlösestellen (Benefits and Rewards Services)

Sodexo weltweit:
18.4 Mrd. Euro Konzernumsatz
428.000 Mitarbeiter
Nr. 18 der größten Arbeitgeber weltweit
80 Länder
33.300 Standorte
75 Mio. Endkunden jeden Tag

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Auch 2014: 44 Euro Sachbezug bleibt steuerfrei

Gute Nachrichten für Steuerzahler: Gesetzesvorhaben zur Absenkung der 44 Euro Freigrenze gescheitert

Auch 2014: 44 Euro Sachbezug bleibt steuerfrei

Einkaufsgutscheine wie der Sodexo Shopping Pass sind monatlich bis 44 Euro steuerfrei.

Frankfurt, 14. Januar 2014 [SX140114GT]. Das Einkommensteuergesetz (EStG) eröffnet Unternehmen in § 8 Absatz 2 Satz 9 die Möglichkeit, den Mitarbeitern mit Gutscheinen monatlich 44 Euro steuer- und beitragsfrei zukommen zu lassen; vorausgesetzt, die 44-Euro-Freigrenze wurde noch nicht bei anderen Sachbezügen ausgeschöpft. Ein über den Bundesrat im Bundestag eingebrachter Gesetzentwurf sah eine Absenkung der 44EUR-Freigrenze auf 20 Euro vor. Die Bundesregierung veröffentlichte dazu mit Bundestagsdrucksache 17/12197 ihre Stellungnahme: Demnach würde eine Absenkung des Freibetrags nach Meinung der Bundesregierung nur zu einem Mehraufwand bei den Arbeitgebern führen, was dem Ziel einer Steuervereinfachung widerspreche. Sie lehnte eine Änderung der bestehenden Regelung damit unmissverständlich ab.

Absenkung vom Tisch: 44 Euro Freigrenze bleibt unangetastet
Der Gesetzesentwurf, die 44-Euro Freigrenze abzusenken, ist zwischenzeitlich dem Diskontinuitätsprinzip zum Opfer fallen. Diskontinuitätsprinzip ist ein ungewohntes Wort und bedeutet Folgendes: Gesetzesvorhaben, die am Ende einer Legislaturperiode nicht verabschiedet worden sind, verfallen automatisch. Damit ist klar: Auch 2014 können Unternehmen und Mitarbeiter von der 44 Euro Freigrenze profitieren. Auf absehbare Zeit wird sich daran nichts ändern, zumindest gibt es verwaltungsseitig zurzeit keine Anzeichen, eine neuerliche Änderung anzustreben.

Monatlich mehr Lohn durch 44 Euro Sachbezug Zuschlag
Unternehmen können ihren Mitarbeitern Sachbezugsgutscheine bis zur Höhe von monatlich 44 Euro brutto für netto zukommen lassen. Damit lässt sich das Gehalt der Mitarbeiter auf einfache Weise jährlich um bis zu 528 Euro erhöhen. Wollte man einen gleichen Nettozufluss als Barlohnerhöhung erreichen, müsste man bei einem durchschnittlichen Lohnempfänger inklusive Arbeitgeberbelastung rund 1.291 Euro aufwenden. „Mit dem Sodexo Shopping Pass Gutschein können Arbeitgeber auf einfache Weise einen steuerfreien Zuschlag zum Gehalt gewähren“, betont George Wyrwoll, Corporate Relations Manager und HR-Experte bei Sodexo: „Unsere Einkaufsgutscheine entsprechen den gesetzlichen Anforderungen und stärken die Kaufkraft von Arbeitnehmern. Viele Unternehmen nutzen dieses Instrument, um die Zufriedenheit, Motivation und Produktivität der Belegschaft wirkungsvoll zu erhöhen.“

Eine Übersicht zu den Gutscheinangeboten von Sodexo sowie weitergehende Informationen zu steuerfreien Gehaltsextras finden sich unter www.sodexo-motivation.de (SX140114GT).

Sodexo ist seit mehr als 50 Jahren in Deutschland vertreten und beschäftigt heute rund 17.210 Mitarbeiter. Im Geschäftsbereich Benefits and Rewards Services ist Sodexo führender Dienstleistungspartner rund um die Themen Mitarbeitermotivation, betriebliche Sozialleistungen und Incentives – Restaurant Pass, Shopping Pass, Dining Pass, Tank Pass, Sodexo Performance Suite, sowie Leistungen für die staatliche Verwaltung – u.a. Bildungskarte und Wertgutschein Pass. Mit diesen Lösungen erreicht Sodexo täglich mehr als 650.000 Menschen.

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Denkmalsanierung: Regelung nach dem Einkommenssteuergesetz

Eric Mozanowski führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vertragsreihe zum Thema Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus dem Kreis der Teilnehmer kam der Wunsch wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Dies ist Teil 30, welcher sich mit der Verteilung von Erhaltungsaufwand und den gesetzlichen Regelungen auf die Eigennutzung betrug.

Verteilung von Erhaltungsaufwand (§ 11b EStG)

Handelt es sich bei den Modernisierungsmaßnahmen jedoch um Erhaltungsmaßnahmen, wie beispielsweise das Streichen der Fassaden, können die Kosten sofort und im vollen Umfang oder gemäß § 11b EStG auf zwei bis fünf Jahre gleichmäßig verteilt als Werbungskosten beziehungsweise Betriebsausgaben abgesetzt werden.

§ 11b EStG gilt für natürliche Personen sowie für Steuerpflichtige, die der Körperschaftssteuer unterliegen. Hinsichtlich der sachlichen Voraussetzungen betrug und verweist im § 11b EStG auf die Regelungen in § 7i EStG. Danach ist die Verteilung des Aufwands nur zulässig,

– wenn das Gebäude im Inland liegt,
– der Aufwand erforderlich ist,
– die Maßnahmen in Abstimmung mit der nach Landesrecht zuständigen Denkmalbehörde vorgenommen wurden,
– die Kosten als begünstigt bescheinigt worden sind und
– der Aufwand um die jeweiligen Zuschüsse der öffentlichen Kassen gekürzt worden ist.

Bescheinigungsfähig ist allerdings nur der in dem betreffenden Jahr entstandene Erhaltungsaufwand betrug. Nicht bescheinigt werden können deshalb laufende Unterhaltungs- und Wartungskosten.

Der Verteilungszeitraum beginnt in dem Jahr, in dem der Aufwand entstanden ist. Da es sich aber um Erhaltungsaufwand handelt, der eigentlich sofort abziehbar wäre, können die Absetzungen auch dann in Anspruch genommen werden, wenn die Denkmaleigenschaft während des Verteilungszeitraumes entfällt. Dann jedoch ist der noch zu verteilende Aufwand im Jahr des Wegfalles der Denkmaleigenschaft abzuziehen. Das gleiche gilt, wenn

– das Gebäude veräußert wird,
– aus dem Privatvermögen in ein Betriebsvermögen eingelegt wird,
– aus dem Betriebsvermögen entnommen wird oder
– nicht mehr zur Erzielung von Einkünften genutzt wird.

Steuervorteile für Selbstnutzer(§ 10f EStG)

Die erhöhten Absetzungen nach § 7i EStG kann der Steuerpflichtige nur geltend machen, wenn er ein in seinem Eigentum befindliches Baudenkmal vermietet. Diese Voraussetzung entfällt, wenn der Denkmaleigentümer das Gebäude selbst bewohnt, weil er mit der Wohnung keine Einkünfte erzielt. Für diesen Fall greift die Begünstigung des §10f EStG ein. Danach kann der Denkmaleigentümer die nach § 7i EStG begünstigten Aufwendungen zehn Jahre lang in Höhe von neun Prozent wie Sonderausgaben geltend machen. Nach § 10f Abs. 3 EStG können Selbstnutzer die erhöhten Abzugsbeträge allerdings nur bei einem einzigen Objekt geltend machen. Eine Ausnahme bilden Ehepartner mit gemeinsamer Steuererklärung: Sie können Sonderausgaben für zwei Objekte geltend machen.

Die Regelung des § 10f Abs. 1 EStG betrifft die Fälle, in denen der Eigentümer die Modernisierung als Bauherr durchführt und die Aufwendungen steuerlich als Herstellungskosten geltend gemacht werden können. Stellen die Aufwendungen Erhaltungsaufwand dar, greift § 10f Abs. 2 EStG. Danach kann der Eigentümer die Aufwendungen für den Erhalt, die nicht zu den Betriebsausgaben oder Werbungskosten gehören, im Kalenderjahr des Abschlusses der Maßnahme und in den neun folgenden Kalenderjahren jeweils zu 9 Prozent wie Sonderausgaben von seiner Einkommenssteuer abziehen.

Auf die Vorschrift des § 7i Abs. 1 Satz 5 EStG, die die Vergünstigungen für den Kauf einer Wohnung mit Modernisierungszusage regelt, nimmt § 10f EStG nicht ausdrücklich Bezug. Betrug nach Auffassung von Hans-Joachim Beck, Vorsitzender Richter am Finanzgericht Berlin-Brandenburg, ein Fall diese Voraussetzungen, werden auch diese Fälle vom § 10f Abs. 1 EStG erfasst. Damit können auch Selbstnutzer die Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen, wenn sie beispielsweise eine denkmalgeschützte Wohnung mit Modernisierungszusage von einem Bauträger erwerben.

Für als Bauherr agierende Eigentümer beginnt der Abzugszeitraum im Kalenderjahr der Beendigung der jeweiligen Maßnahme. Führt der Eigentümer später eine weitere Baumaßnahme durch, fängt mit deren Abschluss ein neuer Abzugszeitraum an. Dies gilt auch dann, wenn die neue Baumaßnahme noch während des Abzugszeitraumes der ersten Maßnahme fertiggestellt wird. Für die Erwerber eines erst noch zu modernisierenden Objekts beginnt der Abzugszeitraum dagegen mit dem Lastenwechsel – unabhängig von der Fertigstellung der Baumaßnahmen. Wird das Objekt allerdings im Jahr des Lastenwechsels beziehungsweise der Beendigung der Baumaßnahmen noch nicht bezogen, geht der Abzugsbetrag für dieses Jahr verloren.

Eric Mozanowski referierte darüber hinaus in Stuttgart noch über weiter Möglichkeiten und den Regelungen nach dem EStG und was deren Umsetzung betrug.

V.i.S.d.P.:

Eric Mozanowski
Der Verfasser ist für den Inhalt verantwortlich

Eric Mozanowski, ehemaliger Vorstand der ESTAVIS AG, führte in Berlin / Leipzig sowie Stuttgart im Rahmen von Seminarveranstaltungen die Vortragsreihe zum Themengebiet Denkmalschutz in Deutschland fort. Aus den Kreisen der Teilnehmer kam der Wunsch, wichtige Wissensmodule auch im Internet zu veröffentlichen. Weitere Informationen unter: www.estavis.de

Kontakt:
Mozanowski
Eric Mozanowski
Theodor-Heuss-Strasse 32
70174 Stuttgart
+49 (0)711 220 631 73
e.mozanowski@estavis.de
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Pressemitteilungen

Verkäufe über eBay: Powerseller im Visier des Fiskus

Bei umfangreichem Internet-Handel wird Umsatzsteuer fällig

eBay ist eine Plattform im Internet, über die Gegenstände verkauft und gekauft werden können, und ebenso eine Auktionsplattform, über die Gegenstände versteigert und ersteigert werden können. Auf diesem größten Online-Marktplatz tummeln sich gewerbsmäßige Händler und Privatpersonen. Nun gibt es Privatleute, die gelegentlich dort Artikel anbieten, und es gibt Menschen, die dies ganz intensiv tun (sog. Powerseller). Wer also auf eBay viele Verkäufe tätigt und viel Umsatz macht, muss damit rechnen, dass Steuerfahnder ihn eines Tages ins Visier nehmen.

In den letzten Jahren fahnden Finanzverwaltung und Zoll verstärkt nach besonders fleißigen Internet-Verkäufern. Dabei wird die Suchmaschine XPIDER eingesetzt. Dieser Web-Crawler ist in der Lage, Verkaufsplattformen jedweder Art zu durchforsten, Querverbindungen zwischen An- und Verkäufen herzustellen und Abgleiche mit Handelsregistern und anderen Datenbanken vorzunehmen. Die genaue Funktionsweise von XPIDER ist nicht bekannt. Nach Auskunft der Bundesregierung hat das XPIDER-System im Zeitraum Februar 2006 bis Januar 2008 durchschnittlich 100.000 Seiten täglich auf steuerlich relevante unternehmerische Aktivitäten überprüft (BT-Drucksache 16/7978 vom 6.2.2008).

AKTUELL hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass auch bei Privatleuten beim Verkauf einer Vielzahl von Waren über Jahre hinweg eine „nachhaltige, unternehmerische und damit umsatzsteuerpflichtige Tätigkeit“ vorliegen kann. Das bedeutet, dass auf die vereinnahmten Erlöse Umsatzsteuer an das Finanzamt gezahlt werden muss (BFH-Urteil vom 26.4.2012, V R 2/11).

Der Fall: Ein Ehepaar hat bei eBay über Jahre hinweg sehr viele Waren angeboten. In den Jahren 2003 bis 2005 hatte das Paar bei 841 Verkäufen etwa 83.500 EUR erzielt. Sie meldeten die Geschäfte nicht beim Finanzamt, doch Steuerfahnder wurden darauf aufmerksam. Das Finanzamt wertete den Internet-Handel als nachhaltige und somit unternehmerische Tätigkeit – und verlangte rund 11.500 EUR Umsatzsteuer.

Die Entscheidung: Der Bundesfinanzhof bejahte die Frage, ob es sich bei derartigen Verkäufen über eBay um eine unternehmerische Tätigkeit handeln kann. Die Nachhaltigkeit einer Tätigkeit sei nach dem Gesamtbild der Verhältnisse zu beurteilen, wobei eine Reihe verschiedener Kriterien zu würdigen sei, die je nach dem Einzelfall für oder gegen die Nachhaltigkeit der Einnahmeerzielung sprechen könnten. Insbesondere sind zu würdigen: die Dauer und die Intensität des Tätigwerdens, die Höhe der Entgelte, die Beteiligung am Markt, die Zahl der ausgeführten Umsätze, das planmäßige Tätigwerden, das Unterhalten eines Geschäftslokals. Dass bereits beim Einkauf eine Wiederverkaufsabsicht bestanden hat, ist hingegen kein für die Nachhaltigkeit einer Tätigkeit entscheidendes Merkmal.

STEUERRAT: Bei einer nachhaltigen Verkaufstätigkeit können Sie von der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG profitieren: Demnach wird Umsatzsteuer nicht erhoben, wenn der Umsatz zuzüglich der darauf entfallenden Steuer im vorangegangenen Kalenderjahr 17.500 EUR nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 EUR voraussichtlich nicht übersteigen wird. Bei Umsatzsteuerpflicht gilt, dass für Kunstgegenstände nur der ermäßigte Steuersatz von 7 % fällig wird.

Unabhängig von der Frage der Umsatzsteuerpflicht ist die Einkommensteuerpflicht zu beurteilen: Wenn die Verkäufe über eBay nachhaltig, d.h. mit Wiederholungsabsicht und mit Gewinnerzielungsabsicht erfolgen, liegt ein Gewerbebetrieb gemäß § 15 EStG vor.
Somit müssen die Gewinne als „Einkünfte aus Gewerbebetrieb“ versteuert und in der „Anlage G“ erklärt werden. Hier wird es in den meisten Fällen genügen, nur eine Zeile auszufüllen und dort die Bezeichnung des Betriebes und den ermittelten Gewinn einzutragen. Solange Ihr Jahresumsatz nicht höher als 500.000 EUR und Ihr Jahresgewinn nicht höher als 50.000 EUR ist, können Sie den Gewinn mittels Einnahmen-Überschussrechnung nach § 4 Abs. 3 EStG ermitteln und müssen hierzu die „Anlage EÜR“ ausfüllen. Falls die Verkaufserlöse gar weniger als 17.500 EUR betragen, genügt auch eine formlose Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben.

Die Finanzämter haben in letzter Zeit verstärkt Einzelauskünfte bei eBay und anderen Internet-Handelsplattformen verlangt, um die Namen von Verkäufern zu ermitteln. Um aber Powersellern noch besser auf die Spur zu kommen, wollen die Finanzämter gerne Sammelauskunftsersuchen stellen. Man möchte in Erfahrung bringen, wer Internet-Verkäufe im Wert von mehr als 17.500 EUR pro Jahr getätigt hat.

AKTUELL hat das Finanzgericht Niedersachsen ein Sammelauskunftsersuchen an Amazon Marketplace „ins Blaue hinein“ für rechtswidrig und unzulässig beurteilt. So müsse die verlangte Auskunft zur Sachverhaltsaufklärung geeignet und notwendig, die Pflichterfüllung für den Betroffenen möglich und seine Inanspruchnahme erforderlich, verhältnismäßig und zumutbar sein. Hier aber sei die Auskunft in tatsächlicher Hinsicht unmöglich. Amazon verfüge über keinen eigenen Zugriff auf die im Ausland (Luxemburg) befindlichen Server, auf denen die zur Auskunftserteilung benötigten Daten gespeichert sind. So besitze es weder Administratorenrechte noch Einzelberechtigungen zum Zugriff auf die elektronisch gespeicherten Daten (FG Niedersachsen vom 23.2.2012, 5 K 397/10).

STEUERRAT: Die Frage ist von grundsätzlicher Bedeutung, sodass nun der Bundesfinanzhof endgültig darüber entscheiden muss. Die Revision ist anhängig. Der BFH wird klären müssen, ob ein Sammelauskunftsersuchen des Finanzamts grundsätzlich zulässig ist, und wenn ja, welche Daten dabei beansprucht werden dürfen. Wenn der BFH die vorliegende Entscheidung aufheben sollte, könnte es für viele Internet-Verkäufer, die Plattformen wie Amazon Marketplace oder eBay nutzen und dabei einen Jahresumsatz vom 17.500 EUR überschreiten, ein böses Nachspiel haben – sofern die Einnahmen nicht ordnungsgemäß versteuert wurden.

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Pressemitteilungen

Fotovoltaik: Beseitigung einer tückischen Steuerfalle

Direktverbrauch in den ersten zwei Jahren jetzt unschädlich

Bei Anschaffung einer Fotovoltaikanlage können Sie von zwei Steuervergünstigungen profitieren: Von der Sonderabschreibung und vom Investitionsabzugsbetrag. Voraussetzung für beide Vergünstigungen ist, dass die Anlage „im Jahr der Anschaffung und im darauf folgenden Jahr ausschließlich oder fast ausschließlich – d.h. zu mindestens 90% – betrieblich genutzt wird“ (§ 7g EStG).

Nun besteht bei Neuanlagen seit 2009 die Möglichkeit, den selbst erzeugten Strom teilweise auch selbst zu verbrauchen. Für diesen Fall hat die Finanzverwaltung bisher eine tückische Steuerfalle aufgebaut, die meistens übersehen wird: Wollen Sie die beiden Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen, dürfen Sie in den ersten zwei Jahren kaum Strom selbst verbrauchen, sondern müssen ihn weitgehend komplett in das Stromnetz einspeisen. Denn die OFD Niedersachsen meint: „Falls der selbst erzeugte Strom unmittelbar nach Erzeugung zu privaten Zwecken verbraucht und nur der nicht selbst verbrauchte Strom in das Netz eingespeist wird, sind Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung regelmäßig nicht zu gewähren, weil eine private Nutzung von mehr als 10% vorliegt“ (OFD Niedersachsen vom 17.9.2010, DStR 2010 S. 2305).

AKTUELL ist in den neuen Einkommensteuerrichtlinien 2012 eine Entspannung in Sicht: Künftig ist der Direktverbrauch für die Inanspruchnahme der Sonderabschreibung und des Investitionsabzugsbetrages nicht mehr schädlich. Neu geregelt wird, dass „der private Verbrauch des Stroms keine private Verwendung der Anlage ist, sondern eine Sachentnahme“. Dies ist eine völlig neue Interpretation und wegen dieser Klarheit sehr zu begrüßen (R 4.3 Abs. 4 Satz 2 EStR 2012).

HINWEIS: Wir haben die Anweisung der OFD Niedersachsen schon immer für zweifelhaft gehalten: Zum einen wird der selbst verbrauchte Strom ebenfalls vom Netzbetreiber vergütet und führt damit zu steuerpflichtigen Einnahmen aus Gewerbebetrieb. Also liegt doch eine betriebliche Nutzung vor. Zum anderen wird umsatzsteuerlich unterstellt, dass der gesamte Solarstrom aus der Fotovoltaikanlage an den Netzbetreiber geliefert wird und der selbst verbrauchte Strom eine Rücklieferung des Netzbetreibers darstellt. Also ändert der Direktverbrauch nicht die Unternehmereigenschaft und führt nicht zur Kürzung des Vorsteuerabzugs. Und zum Dritten hintertreibt die Finanzverwaltung mit ihrer Haltung die gut gemeinte Intention des Gesetzgebers, der die Anlagenbetreiber zum größtmöglichen Selbstverbrauch motivieren will.

Viele weitere steuerliche Informationen zum Betrieb einer Fotovoltaikanlage finden Sie bei www.steuerrat24.de in der Rubrik ‚Fotovoltaik‘.
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