Tag Archives: EU-Kommission

Pressemitteilungen

30 Jahre: EWMD verleiht Preis an Viviane Reding in Brüssel

– Internationale Live-Stream-Übertragung des Events

Viviane Reding, frühere Vizepräsidentin der EU-Kommission und aktuell Mitglied des EU-Parlaments, ist eine der prominentesten Fürsprecherinnen für Gleichstellungs- und Diversitäts-Themen in Europa. Vor diesem Hintergrund überreicht ihr das Frauen-Business-Netzwerk European Women“s Management Development International Network (EWMD) am 17. Oktober in Brüssel den Preis „She made a difference“. Im Rahmen der Preisverleihung und der anschließenden Feierlichkeiten findet eine Diskussionsrunde zum Thema:

„Diversität über die Quote hinaus – Was ist zukünftig noch notwendig, um einen echten Kulturwandel zu erzielen?“

EWMD-Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen, der Preisverleihung und der Diskussion via Live-Übertragung auf der EWMD-Website zu folgen. Über Twitter – #EWMD2014 – besteht die Möglichkeit, sich aktiv an der Diskussion mit Viviane Reding zu beteiligen.
Die Preisverleihung beginnt um 17.30 Uhr, die Diskussion startet um ca.19.45 Uhr.
In mehreren regionalen EWMD Chaptern finden weltweit Parallel-Events mit LiveÜbertragung des Brüssel-Events statt (nähere Informationen hier ).

Der Event in Brüssel findet mit Unterstützung des EWMD Rhein-Main e.V. statt (Informationen zum Parallel-Event in Frankfurt hier ). Weiterhin wird der Brüssel-Event unterstützt von: Mestemacher GmbH, Boehringer Ingelheim GmbH, Pelikan Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG, intermediate engineering GmbH und Accente Communication GmbH.

Informationen zu EWMD International e.V. und den Veranstaltungen rund um das 30-jährige Jubiläum finden Sie unter: www.ewmd.org/30-years-ewmd.

European Women“s Management Development International Network (EWMD) ist ein internationales Business-Netzwerk das 1984 von einer Gruppe Europäischer Frauen mit Unterstützung der EFMD (the European Foundation for Management Development) in Brüssel gegründet wurde. Die wichtigsten Ziele von EWMD sind: eine bessere Sichtbarkeit qualifizierter Frauen in Führungspositionen in allen Bereichen und Organisationen; die Steigerung des Qualitätsstandards im Management; die Bereicherung der Managementkultur durch mehr Frauen und eine größere Vielfalt; die aktive Beteiligung an politischen Diskussionen sowie die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit zu EWMD-Themen auf internationalem Level. EWMD ist mit fast 900 individuellen und Firmen-Mitgliedern in 14 Ländern in Europa und weltweit vertreten. In mehr als 40 Europäischen Städten sind die Mitglieder in den regionalen EWMD-Chaptern aktiv. EWMD-Aktivitäten umfassen u.a. Netzwerk-Veranstaltungen, regionale Themen-Abende, nationale und internationale Konferenzen sowie sogenannte Learning Journeys. Neben den EWMD-Mitgliedern stehen die Aktivitäten größtenteils auch Gästen zur Verfügung.

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+49- (0) 6122-933 99 20
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BITMi begrüßt Aufwertung der digitalen Politik in Junckers neuer EU-Kommission

Aachen / Berlin, 11. September 2014 – Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) begrüßt die Ernennung Günther Oettingers zum EU-Kommissar für „Digitale Wirtschaft und Gesellschaft“. „Günther Oettinger ist ein ausgewiesener Wirtschaftsfachmann. Die klare Wirtschaftsausrichtung, die mit seiner Ernennung einhergeht, begrüßen wir als Unternehmer der digitalen Wirtschaft sehr“ erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. „Als deutscher Kommissar für Digitale Wirtschaft ist es nun wichtig, nationale Initiativen wie die Digitale Agenda mit europäischen Ansätzen zu verbinden.“

Die Einrichtung eines Kommissars für Digitales, ebenso wie die Zuständigkeit des Kommissionsvizepräsident Andrus Ansip für die Entwicklung des Digitalen Binnenmarktes spiegelt die Aufwertung der digitalen Politik in Junckers EU-Kommission wider. Diese positive Entwicklung ist angesichts der anstehenden wichtigen Entscheidungen im digitalen Bereich sehr zu begrüßen. In der kommenden Zeit stehen auf EU-Ebene Entscheidungen unter anderem im Bereich Datenschutz, IT-Sicherheit und Breitbandinfrastruktur an. „Uns ist dabei besonders wichtig, dass die Interessen des Mittelstandes bei diesen Entscheidungen nicht den großen Konzerne untergeordnet werden. Der Mittelstand spielt als Motor der deutschen Wirtschaft eine entscheidende Rolle und sollte dementsprechend berücksichtigt werden – gerade bei der Unterstützung der Internationalisierung des IT-Mittelstands“ mahnt Grün.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

Kontakt
Bundesverband IT-Mittelstand e.V.
Lisa Ehrentraut
Augustastraße 78-80
52064 Aachen
0241 1890558
kontakt@bitmi.de
http://www.bitmi.de

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BITMi begrüßt Aufwertung der digitalen Politik in Junckers neuer EU-Kommission

Aachen / Berlin, 11. September 2014 – Der Bundesverband IT-Mittelstand (BITMi) begrüßt die Ernennung Günther Oettingers zum EU-Kommissar für „Digitale Wirtschaft und Gesellschaft“. „Günther Oettinger ist ein ausgewiesener Wirtschaftsfachmann. Die klare Wirtschaftsausrichtung, die mit seiner Ernennung einhergeht, begrüßen wir als Unternehmer der digitalen Wirtschaft sehr“ erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi. „Als deutscher Kommissar für Digitale Wirtschaft ist es nun wichtig, nationale Initiativen wie die Digitale Agenda mit europäischen Ansätzen zu verbinden.“

Die Einrichtung eines Kommissars für Digitales, ebenso wie die Zuständigkeit des Kommissionsvizepräsident Andrus Ansip für die Entwicklung des Digitalen Binnenmarktes spiegelt die Aufwertung der digitalen Politik in Junckers EU-Kommission wider. Diese positive Entwicklung ist angesichts der anstehenden wichtigen Entscheidungen im digitalen Bereich sehr zu begrüßen. In der kommenden Zeit stehen auf EU-Ebene Entscheidungen unter anderem im Bereich Datenschutz, IT-Sicherheit und Breitbandinfrastruktur an. „Uns ist dabei besonders wichtig, dass die Interessen des Mittelstandes bei diesen Entscheidungen nicht den großen Konzerne untergeordnet werden. Der Mittelstand spielt als Motor der deutschen Wirtschaft eine entscheidende Rolle und sollte dementsprechend berücksichtigt werden – gerade bei der Unterstützung der Internationalisierung des IT-Mittelstands“ mahnt Grün.

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertritt über 1.000 IT-Unternehmen und ist damit der größte Fachverband für ausschließlich mittelständische Interessen in Deutschland.

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Rasche Umsetzung von Effizienzmaßnahmen erspart Industrie künftig Milliarden bei Strompreisentwicklung

Prognos-Studie: Energieeffizienz spielt Schlüsselrolle bei der Energiewende

Rasche Umsetzung von Effizienzmaßnahmen erspart Industrie künftig Milliarden bei Strompreisentwicklung

Logo der Deutschen Lichtmiete Unternehmensgruppe

Die EU-Kommission beschloss am 23. Juli 2014 eine neue Vorgabe, nach der die EU-Staaten bis 2030 ihren Energieverbrauch um 30 Prozent reduzieren sollen – vorher waren vom Europaparlament sogar 40 Prozent Einsparungen gefordert worden. Doch selbst die korrigierte Sparvorgabe von 30 Prozent stellt für die Unternehmen eine große Herausforderung dar: Denn ohne Investitionen in stromsparende Technologien ist das „ehrgeizige und dennoch realistische Ziel“, so EU-Energiekommissar Günther Oettinger, nicht zu erreichen. Dabei, so zeigt eine aktuelle Studie, können Unternehmen, die jetzt auf energiesparende Technologien setzen, sogar doppelt sparen: Beim aktuellen Stromverbrauch und den Stromkosten der Zukunft. Wer jetzt nicht handelt, verschenkt also gleich zweimal Geld – zumal Einsparungen von zehn bis zu 35 Prozent in vielen Branchen binnen weniger Wochen und ohne Liquiditätseinbußen realisiert werden könnten, beispielsweise bei der Beleuchtung.

Die Industrie hat das Thema Energieeffizienz inzwischen schon mehrheitlich auf der Agenda. Die wachsenden Strompreise machen die Hebung der vorhandenen Potenziale zunehmend interessant; auch die Wettbewerbsfähigkeit profitiert von einer guten Energiebilanz. Und das nachweislich nachhaltig: Eine aktuelle Studie von Prognos und dem Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IAEW) ergab: Wer durch Einsatz moderner, energiesparender Technologie seinen Energieverbrauch heute senkt, spart nicht nur sofort bei der eigenen Stromrechnung. „Jede eingesparte Kilowattstunde Strom reduziert Brennstoffe, CO2-Emissionen, fossile und erneuerbare Kraftwerksinvestitionen sowie Netzausbau“, so die Studie – und senkt damit zugleich die Kosten für die künftige Stromerzeugung.

Effizienzziele bei Beleuchtung binnen Tagen erreichbar

Möglichkeiten zur Verbesserung der Energiebilanz gibt es viele. Und nicht immer ist es dazu nötig, gleich viel Geld in die Hand zu nehmen: Wer seine Liquidität schonen und nicht direkt in energieeffiziente Technologien investieren möchte, kann zum Beispiel Bereiche wie die IT an externe Dienstleister vergeben, die nach grünen Standards arbeiten. Darüber hinaus sind auch Leasing- und in manchen Bereichen Mietmodelle eine spannende Option, wie sie etwa die Deutsche Lichtmiete beim Umstieg auf energiesparende LED-Beleuchtungssysteme anbietet. „Obwohl die Beleuchtung in vielen Industrien durchschnittlich nur bis zu zehn Prozent der Stromkosten ausmacht, liegt hier ein gravierend unterschätztes Sparpotenzial“, erläutert Alexander Hahn, Geschäftsführer der Deutschen Lichtmiete Unternehmensgruppe. Die extrem hohe Einsparung im Energieverbrauch, die ein Umstieg auf hochwertige LED-Leuchtsysteme realisiert, macht aus dem vermeintlich „kleinen Posten“ einen höchst relevanten Faktor: Die neuen EU-Sparziele von 30 Prozent bis 2030 ließen sich in diesem Bereich binnen weniger Tage realisieren – im Mietmodell sogar nachhaltig und gänzlich ohne unternehmerische Investitionen.

Mieten statt kaufen: Grünes Licht durch Mietmodell

Konkretes Beispiel: Ein mittelständischer Maschinenbauer aus Niedersachsen. Er mietet seit 2012 das Licht für seine vier Produktionshallen. Dadurch hat er rund 25.000 Euro per anno mehr in der Bilanz. Ohne Umrüstung hätte er im selben Zeitraum über eine Viertel Million Euro an Stromkosten gezahlt – Tendenz dank der ungebremsten Strompreisentwicklung jährlich steigend. „Im Schnitt macht die Beleuchtung in deutschen Unternehmen zehn bis 20 Prozent ihres Stromverbrauchs aus – je nach Branche auch bis zu 70 Prozent“, rechnet Alexander Hahn vor. Dennoch warten viele Unternehmen noch ab, weil sie auf den Kauf eines Beleuchtungssystems fixiert sind – und angesichts der technischen Entwicklung vor den erheblichen Investitionen zurückschrecken. Das müsste nicht sein, betont Alexander Hahn: Grüne Anbieter vermieten besonders effiziente Lichtsysteme der neuesten Generation für eine feste Laufzeit. So übernimmt die Deutsche Lichtmiete die Kosten für Installation und notfalls auch den Austausch defekter Leuchtmittel komplett. Die laufenden Mietraten für den Nutzer liegen deutlich unter der sofortigen Ersparnis bei den Stromkosten, so dass der Unternehmer vom ersten Tag an gewinnt. Dank einer hervorragenden Lichtausbeute, kompletter Wiederverwertbarkeit der Leuchtmittel, einer durchgängigen Produktionskette „Made in Germany“ sowie einer LED-Lampenqualität, die auf eine lange Lebensdauer ausgelegt ist, ergeben sich weitere Effizienzvorteile, die zusätzlich auf eine verbesserte Energiebilanz einzahlen.

Sparen mit Querschnittstechnologien: Genau nachrechnen lohnt sich

„In Summe liegen die Vorteile damit über denen, die sich aktuell mit Effizienzmaßnahmen in anderen, energieintensiveren Bereichen erzielen lassen“, betont Alexander Hahn. Das zeigen selbst Best Practice Beispiele, wie das eines anderen Maschinenbauers, der laut Branchenverband VDMA durch ein energiebilanztechnisch verbessertes Druckluftsystem rund 18.000 Euro jährlich einsparen konnte. Dazu kommen Einbußen bei der Liquidität und eine häufig aufwändige Umsetzung, wie sie etwa bei der Wärmedämmung und -rückgewinnung unumgänglich ist. „In keinem Bereich ist Energieeffizienz einfacher zu realisieren als bei der Beleuchtung“, resümiert LED-Experte Alexander Hahn. Und, so die Erkenntnis aus der aktuellen Studie: Nichts bringt die deutsche Wirtschaft einer bezahlbaren Energiewende näher, als sofortiges Handeln.

Weitere Informationen unter www.deutsche-lichtmiete.de

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Über die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe
Die Deutsche Lichtmiete GmbH hat sich als erstes Unternehmen seiner Art auf die Einbringung und Vermietung von energieeffizienter Beleuchtungstechnik spezialisiert. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie realisiert die Deutsche Lichtmiete nach Kundenbedarf die Umsetzung von entsprechenden Projekten europaweit. Durch die Einbringung und Vermietung von exklusiven LED-Produkten, ‚Made by Deutsche Lichtmiete‘, ergibt sich auf Kundenseite eine nachhaltige, sofortige Reduktion der Gesamtbetriebskosten inklusive Mietzahlungen zwischen 15 und 35 Prozent. Zudem schafft der Einsatz dieser LED-Leuchtmittel eine projektbezogene CO2-Ersparnis von durchschnittlich über 65 Prozent und übertrifft somit alle aktuellen Zielsetzungen Deutschlands und der Europäischen Union in puncto Klimaschutz.
Mehr Informationen unter www.deutsche-lichtmiete.de

Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe
Dr. Sabine Gladkov – Pressekontakt HARTZKOM
Anglerstraße 11
80339 München
089 998 461-0
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Das Journalistenzentrum Deutschland unterzeichnet Offenen Brief für eine offene und freie digitale Gesellschaft

Das Journalistenzentrum Deutschland unterzeichnet Offenen Brief für eine offene und freie digitale Gesellschaft

Berufsverbände für Journalisten

Hamburg, 07.03.2014

Das Journalistenzentrum Deutschland mit seinen Berufsverbänden DPV und bdfj ist Mitunterzeichner eines Offenen Briefes an Regierung und nationales Parlament, die EU-Kommission, den Europäischen Rat und das Europäische Parlament. Die Organisationen sprechen sich darin gegen jede Form anlassloser und unverhältnismäßiger Überwachungsmaßnahmen aus.

Der Offene Brief wurde vom Verein „Digitale Gesellschaft e.V.“ initiiert, welcher sich der gerechten und demokratischen Teilhabe aller Menschen am digitalen und vernetzten Zeitalter verschrieben hat. Der Verein klärt Öffentlichkeit, Politik, Bürger, Wirtschaft und Verbraucher über die Herausforderungen der Netzpolitik auf und setzt sich für digitale Menschen- und Bürgerrechte ein. Ziel ist es, eine offene und freie digitale Gesellschaft zu erhalten und mitzugestalten.

Weitere Informationen zum Offenen Brief: www.stopsurveillance.org

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

Originaltext: Journalistenzentrum Deutschland (für die Trägerverbände DPV und bdfj)

Pressekontakt:
Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst (Pressesprecherin)
Stresemannstraße 375
D-22761 Hamburg
Tel. 040/870 6000 (nur für Presseanfragen)
k.nyst@journalistenverbaende.de
www.journalistenverbaende.de
Bildquelle:-

Das Journalistenzentrum Deutschland wird durch zwei Berufsverbände getragen. Der DPV Deutscher Presse Verband – Verband für Journalisten, gegründet 1989, ist mit ca. 8.000 Mitgliedern die tariffreie Spitzenorganisation der hauptberuflich tätigen Journalisten. Die bdfj Bundesvereinigung der Fachjournalisten wurde 2007 gegründet und ist die Vertretung der zweitberuflich tätigen Journalisten.

Journalistenzentrum Deutschland
Kerstin Nyst
Stresemannstr. 375
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Wird der Strom bald billiger? – EU-Kommission nimmt deutsche Industrierabatte unter die Lupe

Wird der Strom bald billiger? – EU-Kommission nimmt deutsche Industrierabatte unter die Lupe

Wird der Strom bald billiger? - EU-Kommission nimmt deutsche Industrierabatte unter die Lupe

(Mynewsdesk) Unternehmen, die mehr als 1.000 Megawattstunden Strom verbrauchen, zahlen gerade einmal 10% der EEG-Umlage. Ab 10.000 Megawattstunden ist es nur noch 1% und ab 100.000 Megawattstunden kostet jede weitere Kilowattstunde pauschal 0,05 Cent. „Aus Gründen der Gleichbehandlung finde ich das Vorgehen der EU-Kommission nachvollziehbar“, so UDI-Geschäftsführer Georg Hetz. „Die umfangreichen Ausnahmen von der Ökostromumlage für energieintensive und andere Unternehmen sind seit Jahren ein Ärgernis. Große Stromverbraucher bekommen eine Sonderbehandlung und die kleinen Leute zahlen die Zeche.“ Der fränkische Finanzdienstleister gehört bereits seit vielen Jahren zu Deutschlands Marktführern im Bereich ökologischer Geldanlagen und hat den Bau von 362 Windkraftanlagen, 41 Biogasanlagen sowie 64 Solarprojekten verwirklichen können. Wie die EU-Kommission bereits festgestellt hat, entspricht die öffentliche Förderung für die Erzeuger erneuerbaren Stroms auf Grundlage des EEG 2012 den Leitlinien der Kommission für staatliche Umweltschutzbeilhilfen. EU-Kommissar Joaquin Almunia sieht in den Industrierabatten aber einen „selektiven Vorteil, der den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt wahrscheinlich verfälscht.“ In den EU-Leitlinien für staatliche Beihilfen seien die Möglichkeiten derartiger Befreiungen nicht vorgesehen. Das kritisiert Almunia schon eine geraume Zeit und hatte deshalb auch eine Abordnung mit Peter Altmaier (CDU) und Hannelore Kraft (SPD) zum Gespräch in Brüssel empfangen. Jetzt wollte er auf die Konkretisierung vager Passagen dazu im neuen Koalitionsvertrag auch nicht mehr warten. „Man darf wirklich gespannt sein, zu welchem Schluss die Kommission kommt“, so Hetz weiter. „Sollte sich herausstellen, dass Deutschland mit der Befreiung von der EEG-Umlage Unternehmen illegal subventioniert hat, könnten diese acht Milliarden Euro im Jahr zukünftig den Strompreis für die Bürger günstiger machen.“ *Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.
FutureConcepts
Christa Jäger-Schrödl

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Kurzportrait der
UDI-Gruppe

1998 gegründet, gehört UDI schon seit vielen Jahren zu Deutschlands
Marktführern im Bereich ökologischer Kapitalanlagen. Geschäftsführer Georg Hetz
ist ausgebildeter Banker und blickt auf langjährige Erfahrungen in Consulting,
Marketing und Vertrieb zurück.

Dem Wissen der 45 Mitarbeiter des UDI-Teams und der
Qualität der Beteiligungsangebote vertrauen bereits über 13.500 Anleger. UDI
unterhält keinen teuren Außendienst, sondern betreut die Kunden bundesweit im
Direktvertrieb schnell und effektiv. Das bis dato vermittelte Eigenkapital von
über 311 Mio. Euro ermöglichte zusammen mit dem Fremdkapital den Bau von 362
Windkraftanlagen, 41 Biogasanlagen sowie 64 Solarprojekten. Mit dem jährlich
erzeugten Ökostrom können schon über 1,5 Millionen Menschen mit
umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Der Umwelt werden dadurch
rechnerisch jedes Jahr rund 1,5 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart.

Seit der Gründung der UDI-Gruppe hat sie sich vom
Vertrieb für die Einwerbung von Eigenkapital für Windparks zu einer
renommierten Anbieterin für Windkraft-, Solar- und Biogaskraftwerke entwickelt.
Von der Projektentwicklung und Konzeption über die Vermittlung von ökologischen
Geldanlagen an Privatinvestoren, verfügt die UDI über langjährige Erfahrung und
Kompetenz. Auch auf dem Gebiet der Festzinsanlagen ist die Gruppe seit mehreren
Jahren erfolgreich tätig. Die ab 2007 bis heute emittierten verzinslichen
Vermögensanlagen waren bei den Kunden begehrt und zahlen bis heute die
vereinbarten Zinsen planmäßig aus.

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Mynewsdesk
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Ritterstraße 12-14
10969 Berlin

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Brustimplantate aus Silikon – Mehr Patientensicherheit?

EU-Kommission und -Parlament verschärfen Kontrollen für Medizinprodukte.

Brustimplantate aus Silikon - Mehr Patientensicherheit?

www.polytechhealth.com

Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer des BVMed, und Wilfried Hüser, Inhaber des einzigen deutschen Herstellers von Silikonbrustimplantaten aus Dieburg in Hessen, nehmen Stellung

Dieburg, November 2013. Fast zwei Jahre nach dem Skandal um qualitativ minderwertige Silikonimplantate aus Frankreich hat das EU-Parlament am 22. Oktober den Vorschlag für ein angepasstes Medizinproduktegesetz beschlossen. Dieses enthält erweiterte Auflagen für die Industrie und muss vor der endgültigen Verabschiedung noch im Rat diskutiert werden.
Im Vorfeld hatte die Europäische Kommission bereits am 24. September die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 920/2012 über die Benennung und Beaufsichtigung Benannter Stellen beschlossen, die zur Verbesserung der Überwachung und Auditierung von Medizinprodukten führen soll. „Wir unterstützen diese Vorgaben der EU-Kommission, die ab sofort in Kraft getreten sind“, erklärt Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer des BVMed in Berlin. So soll die Auswahl der mit der Überwachung beauftragten Unternehmen (die sogenannten Benannten Stellen) künftig strenger kontrolliert werden. Die Bewertung wird dabei in Zukunft von Experten aus anderen EU-Mitgliedsstaaten zusammen mit der EU-Kommission vorgenommen. Darüber hinaus sollen die Benannten Stellen selbst künftig von den EU-Mitgliedsstaaten strenger überwacht werden. „Das macht aus unserer Sicht Sinn, um europaweit ein gleiches Überwachungsniveau zu erreichen“, so Schmitt. Dasselbe gelte für unangekündigte Hersteller-Kontrollen durch die Benannten Stellen.
„Das europäische Regelwerk, das in Deutschland durch das Medizinproduktegesetz mustergültig umgesetzt ist, halten wir für vollkommen ausreichend, um sichere und leistungsfähige Produkte herzustellen und in den Verkehr zu bringen. Zusätzliche Regelungen im Bereich der Produktzulassung, d.h. verschärfte Vorgaben für produzierende Betriebe, sorgen aus unserer Sicht weder für eine höhere Produkt- noch für eine verbesserte Patientensicherheit“, so Schmitt abschließend.
Neuerungen werden auch auf Herstellerseite begrüßt
„Die Anpassung und Vereinheitlichung eines verlässlichen sowie nachvollziehbaren Kontrollsystems der Benannten Stellen auf Länderebene der EU ist aus meiner Sicht ein absolut notwendiger Schritt“, erklärt Wilfried Hüser – er ist Firmengründer der POLYTECH Health & Aesthetics GmbH mit Sitz in Dieburg, Hessen, dem einzigen deutschen Hersteller von Weichteilimplantaten, zu denen auch Brustimplantate aus Silikon gehören. Die ergänzten Maßnahmen zur Auswahl und Kontrolle der Benannten Stellen durch die EU-Kommission bestätigen die auf Qualität und Transparenz basierende Unternehmensstrategie. Auch künftigen unangekündigten Kontrollbesuche begegnet man in Dieburg mit offenen Türen. „Durch unsere umfangreichen Sicherheitstests und laufenden Qualitätskontrollen garantieren wir seit mehr als 25 Jahren eine gleichbleibend hohe Produktqualität und somit Sicherheit für Ärzte und Patientinnen. Davon können sich die prüfenden Instanzen gern auch unangekündigt überzeugen“, führt Hüser weiter aus.
Warnung vor zu viel Aktionismus
Allerdings warnt Hüser vor zu viel Aktionismus bei der geplanten Anpassung des Medizinproduktegesetzes durch das EU-Parlament. Im ersten Schritt wurden dort verschärfte Regelungen bei der Zulassung und Herstellung der Produkte beschlossen, was laut Meinung der SPD-Europaabgeordneten Dagmar Roth-Behrendt für eine erhöhte Patientensicherheit sorge. „Das deutsche Medizinproduktegesetz und die Regelungen für das Zulassungs- und Qualitätsmanagement gehören zu den sichersten und effizientesten weltweit“, so Hüser. Kriminelle Energie, wie sie beim französischen Implantatehersteller PIP vorgeherrscht habe, lasse sich auch durch noch strengere Vorschriften nicht verhindern. Diese würden laut Hüser auch nicht automatisch zu einer Verbesserung der Produktqualität oder Patientensicherheit führen und deshalb sei die Notwendigkeit zu deren Verschärfung sorgfältig zu prüfen.

Quellenangaben:

1 Bundesverband Medizintechnologie e.V.
www.bvmed.de

POLYTECH Health & Aesthetics GmbH ist der einzige deutsche Hersteller von medizinischen Weichteilimplantaten aus Silikon und seit über 25 Jahren erfolgreich am Markt. Das Unternehmen ist in Europa führend im Bereich Implantate für die Plastische Chirurgie. In Dieburg ansässig, wurde POLYTECH Health & Aesthetics 1986 gegründet und ist mittlerweile weltweit in über 60 Ländern aktiv. Im Juli 2008 verlagerte das Unternehmen seine Produktion komplett an den Unternehmensstandort Dieburg in Hessen.

Kontakt
Polytech Health
K. Glück
Altheimer Str. 32
64807 Dieburg
06071-9863-0
k.glueck@polytechhealth.com
http://www.polytech-health-aesthetics.com

Pressekontakt:
dellian consulting GmbH – communication training
Karina Fritz
Hegelmaierstr. 24
74076 Heilbronn
07131- 77 28 50
k.fritz@dellian-consulting.de
http://www.dellian-consulting.de

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BRAIN CEO Dr. Holger Zinke in Bioeconomy Panel der EU-Kommission berufen

BRAIN CEO Dr. Holger Zinke in Bioeconomy Panel der EU-Kommission berufen

(ddp direct) Zwingenberg, 17.09.2013: Dr. Holger Zinke, Gründer und Vorstandsvorsitzender des Biotechnologie-Unternehmens BRAIN AG wurde als eines von 30 Mitgliedern in das europäische Gremium berufen. Die Mitglieder des „EU Bioeconomy Panels“ wurden aus 250 internationalen Experten durch die Europäische Kommission ausgewählt. Die erste konstituierende Sitzung findet heute in Brüssel statt.

Der europäische Bioökonomierat setzt sich aus namhaften Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Politik, Wirtschaft, Industrie und aus öffentlichen Einrichtungen zusammen. Neben Dr. Holger Zinke wurden zwei weitere deutsche Mitglieder in das Gremium berufen: Dr. Doris Schnabel aus dem Nordrhein-Westfälischen Innovationsministerium und Prof. Dr.-Ing. Peter Pickel, stellvertretender Direktor des Europäischen Technologie- und Innovationszentrum (ETIC) John Deere GmbH&Co., in Kaiserslautern.

Aufgabe und Ziel des von den fünf Direktoraten AGRI – Landwirtschaft, ENTR – Unternehmen und Industrie, ENV – Umwelt, MARE – Maritime Angelegenheiten und Fischerei und RTD – Forschung und Innovation konzipierten Gremiums ist es, die Umsetzung der Bioökonomie-Strategie der Europäischen Union zu begleiten, die Interaktion zwischen Politik, Initiativen und wirtschaftlichen Sektoren sowohl auf EU- als auch auf nationaler Ebene zu verbessern und Synergien bei europäischen Aktionen und Maßnahmen für eine biobasierte Wirtschaft in Europa zu schaffen.

EU-Komissionspräsident Prof. Dr. J.M. Barroso hatte in der für die Europäische Kommission 2010 veröffentlichten Wirtschaftstrategie „Europe 2020: A strategy for smart, sustainable and inclusive growth“ die Etablierung einer nachhaltigen, biobasierten Wirtschaftsform als eine Schlüsselaktion („key deliverable“) bezeichnet.

Mit der im Februar 2012 vorgestellten Bioökonomiestrategie „Innovating for Sustainable Growth: A Bioeconomy for Europe“ und dem damit verbundenen Aktionsplan wurde dies präzisiert und die Einrichtung eines „Bioeconomy Panels“ und eines „Bioeconomy Observatory“ zur Begleitung und zur Dokumentation der Effektivität der politischen Maßnahmen angekündigt.

Der Bioökonomiesektor ist mit 2 Trillionen Euro Umsatz und 22 Millionen Beschäftigten, entsprechend 9% aller Beschäftigungsverhältnisse, ein zentraler Baustein der europäischen Wirtschaft. Es wird erwartet, dass allein durch das Programm „Horizon 2020“ 130.000 neue Arbeitsplätze und ein Mehrwert von 45 Milliarden Euro bis 2025 geschaffen werden können.

„Die Herausforderungen beim Aufbau einer biobasierten Wirtschaft im Sinne des nachhaltigen Wirtschaftens sind enorm und vielfältig, es handelt sich um ein komplexes System. Es ist eine Ehre, die Erfahrungen eines vernetzten Technologieunternehmens im „European Bioeconomy Panel“ einbringen zu können“, sagt Dr. Holger Zinke. „Die BRAIN AG arbeitet als Unternehmen der Weißen Biotechnologie in mittlerweile fast 100 abgeschlossenen Projekten an der Entwicklung von neuartigen biologischen Produkten und Prozessen über die gesamte Breite der Industrien. Entscheidend ist die Verzahnung von Entwicklung und Markt entlang der gesamten Wertschöpfungskette, die Beseitigung von Markteintrittshürden und der Zugang zu Kapital.“

Dr. Zinke ist auch stellvertretender Vorsitzender des Industrieverbunds Weisse Biotechnologie e.V. (IWBio) und Mitglied des Bioökonomierats der Bundesregierung und dort Sprecher der Arbeitsgruppe Wettbewerb.

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/8rs2sn

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/wirtschaft/brain-ceo-dr-holger-zinke-in-bioeconomy-panel-der-eu-kommission-berufen-95804

Die BRAIN AG gehört in Europa zu den technologisch führenden Unternehmen auf dem Gebiet der industriellen weißen Biotechnologie. Im Rahmen von strategischen Kooperationen identifiziert und entwickelt die BRAIN AG für Industrieunternehmen in der Chemie-, Pharma-, Kosmetik- und Nahrungsmittelbranche innovative Produkte und Lösungen auf Basis der in der Natur vorhandenen aber bislang unerschlossenen biologischen Lösungen. Die aktiven Produktkomponenten ermittelt die BRAIN AG im unternehmenseigenen BioArchive, das zu den umfangreichsten Archiven seiner Art gehört. Seit der Unternehmensgründung im Jahr 1993 ist die BRAIN AG über 80 strategische Kooperationen mit nahezu allen relevanten Akteuren der chemischen Industrie eingegangen. Zu den Kooperationspartnern zählen unter anderem BASF, Bayer Schering, Clariant, DSM, Evonik Industries, Henkel, Nutrinova, RWE, Sandoz, Südzucker und Symrise. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 110 hoch qualifizierte Mitarbeiter.
Für seine wegweisenden Aktivitäten zur nachhaltigen Biologisierung der Chemieindustrie unter Verwendung des Werkzeugkastens der Natur für industrielle Prozesse wurde die BRAIN AG mit ihrem Vorstandsvorsitzenden, Dr. Holger Zinke, 2008 mit dem Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ausgezeichnet.

Kontakt:
BRAIN AG
Martin Langer
Darmstädter Str. 34-36
64673 Zwingenberg
+49-6251-9331-16
ml@brain-biotech.de
http://shortpr.com/8rs2sn

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Wettbewerb nicht verzerren

Zu dem heute von der EU-Kommission vorgelegten Verordnungsentwurf zur Regulierung von Interbankenentgelten nimmt der Verein zur Förderung der Wettbewerbswirtschaft e.V. wie folgt Stellung.

(Berlin, 24.7.2013) Die EU-Kommission hat heute den Verordnungsentwurf zur Regulierung von Interbankenentgelten in Europa vorgestellt. Demnach sollen künftig unter anderem die sogenannten Interbankenentgelte staatlich festgesetzt werden. Das Interbankenentgelt ist eine Gebühr, die von der Bank des Einzelhändlers für jede ausgeführte elektronische Zahlung an die Bank des Kartennutzers abgeführt wird. Der Verbraucher zahlt diese Gebühr nicht direkt, vielmehr teilen sich Verbraucher und Händler die anfallenden Kosten der elektronischen Kartenzahlung, da sie Teil der Preiskalkulation sind.

Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Wettbewerbswirtschaft e.V., Dr. h. c. Hansjürgen Doss, betont: „Die von der EU beabsichtigte Förderung von Wettbewerb und von innovativen elektronischen Zahlungsmöglichkeiten unterstütze ich uneingeschränkt. Die Hoffnung von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier, dass der Verbraucher von der vorgeschlagenen Regulierung der Interbankenentgelte profitiert, wird sich, wie unter anderem die Erfahrungen in unserem europäischen Partnerland Spanien zeigen, leider nicht erfüllen. Das Vorhaben sollte mit allen Beteiligten, wie zum Beispiel dem Handel, den Banken und den Kreditartenanbietern, überdacht werden.“ Die spanische Studie der Universität Rey Juan Carlos belegt, dass die von der spanischen Regierung im Dezember 2005 beschlossene Regulierung der Interbankenentgelte für die Jahre 2006 bis 2010 nicht den gewünschten Erfolg, nämlich eine Kostensenkung für den Verbraucher, brachte. Die Interbankenentgelte wurden durchschnittlich um 57,3 Prozent gesenkt. Gleichzeitig stiegen aber die jährlichen Kartengebühren für den Verbraucher um 50 Prozent. Doss ergänzt: „Die heutige Vorstellung des Vorschlags in Brüssel hat es gezeigt: Die Kommission kann keine Antwort darauf geben, wie sichergestellt werden kann, dass die Kosteneinsparungen der Händler an die Kunden weitergegeben werden. Am Ende werden die Verbraucher doppelt benachteiligt – durch höhere Kartengebühren ohne entsprechende Einsparungen beim Einkaufen.“

Zudem sieht der Verein zur Förderung der Wettbewerbswirtschaft e.V. ein weiteres Problem im vorgelegten Papier. Beim grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrsmarkt wird das Interbankenentgelt auf maximal 0,3 Prozent festgelegt. Mittelständler und kleinere Unternehmen, die mit lokalen Geldinstituten zusammenarbeiten, sollen den höheren nationalen Satz bezahlen. „Diese Benachteiligung des Mittelstandes und der Kleinhändler verzerrt den Wettbewerb zum Nachteil derer, die regional Arbeitsplätze schaffen und sichern. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Mittelstandes ist unbestritten, daher sollte dieser keinem Wettbewerbsnachteil ausgesetzt werden „, so Doss.

Der Verein zur Förderung der Wettbewerbswirtschaft e.V. hat sich die Förderung der Wettbewerbswirtschaft durch wissenschaftliche Untersuchungen und durch eine systematische und ständige Aufklärung der Öffentlichkeit zum Ziele gesetzt. Die Gründer des Vereins und seine Mitglieder lassen sich von der Erkenntnis leiten, daß die Wettbewerbswirtschaft die Grundlage des wirtschaftlichen und sozialen Wiederaufstiegs und der freiheitlichen Gesellschaftsordnung Deutschlands ist. Der Verein will mit seiner Arbeit zur Sicherung dieser Entwicklung beitragen.

Kontakt:
Verein zur Förderung der Wettbewerbswirtschaft e.V.
Dr. Peter Spary
Wilhelmstraße 77
10117 Berlin
0 30/ 22 48 90 79
mittelstand@peterspary.de
http://www.vfw-berlin-mitte.de/

Pressemitteilungen

Mobile Messung: TÜV NORD beurteilt Motoren im Betrieb

PEMS für EU-Abgasnormen

Mobile Messung: TÜV NORD beurteilt Motoren im Betrieb

Mobile Abgasmessung: Nicht nur für Pkw misst TÜV NORD die Abgase von Motoren im realen Betrieb.

Der Abgasausstoß kommt während der Fahrt auf den mobilen Prüfstand. Auf der Hannover Messe präsentiert TÜV NORD seine mobilen Systeme zur Abgasmessung. Das Portable Emission Measurement System (PEMS) misst und beurteilt Abgasemissionen von Fahrzeugen und Maschinen im laufenden Betrieb. Durch die zunehmende Verschärfung der EU-Gesetzgebung sieht TÜV NORD großen Handlungsbedarf bei Herstellern, Fuhrparkbetreibern und Behörden.

„Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass die Emissionen bei realen Straßenfahrten höher sein können als auf dem Abgasrollenprüfstand“, sagt Leif-Erik Schulte, Fachgebietsleiter Motoren / Nutzfahrzeug von TÜV NORD Mobilität. Im Zuge der zunehmend Hannover Messe Industrie 2013 Mobilität schärferen Gesetzgebung laufen Hersteller Gefahr, die Vorgaben nicht zu erfüllen. „Mit PEMS können wir den Herstellern verlässliche Zahlen liefern“, betont Schulte. TÜV NORD führt auch wiederkehrende Messungen entsprechend der vorgeschriebenen Intervalle durch – und das weltweit schnell und flexibel vor Ort.

Die PEMS-Technik kommt zur rechten Zeit. Seit Beginn dieses Jahres ist die Messung der Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge im Betrieb gesetzlich vorgeschrieben. Für diese Fahrzeugklasse bietet TÜV NORD PEMS-Messungen nach der Abgasnorm EURO V/VI an.

Auch die Gesetzgebung für Pkw dürfte sich weiter verschärfen: „Die EU-Kommission diskutiert, ob Abgasmessungen im Realbetrieb fester Bestandteil der Zulassung werden sollen“, sagt Schulte. „Nur wer die Vorgaben der Gesetzgeber einhält und übertrifft, wird sicher in die Zukunft fahren.“ Schweden geht dieser Entwicklung bereits voran. Dort setzt TÜV NORD die PEMS-Technologie für Messungen diverser Pkw-Typen auf der Straße ein.

Das Beispiel zeigt: Auch Umweltämter, Behörden und andere politische Entscheider profitieren von der PEMS-Technik. TÜV NORD erstellt Analysen zur Wirksamkeit verkehrspolitischer Maßnahmen – auch von Geräuschemissionen. So begleitet TÜV NORD bis 2016 den Nutzen energieeffizienter Busse für das Bundesverkehrsministerium – Rushhour inklusive. „Nur mit solchen Zahlen können Entscheidungen bezüglich unterschiedlicher Antriebssysteme, Betriebsstrategien und Nachrüstungsmöglichkeiten getroffen werden“, sagt Schulte.

Abseits der Straße setzt TÜV NORD die PEMS-Technologie ebenso ein. Baumaschinen, landwirtschaftliche Geräte und Schiffsmotoren kommen auf den mobilen Prüfstand. Auch bei Non-Road-Fahrzeugen denkt die EU-Kommission bereits darüber nach, Abgasmessungen im Realbetrieb über die gesamte Lebensdauer vornehmen zu lassen.

Mit der PEMS-Statistik unterstützt TÜV NORD die Deutsche Bahn, effektive Abgasnachbehandlungssysteme für Triebwagen auf die Schiene zu bringen.

TÜV NORD Mobilität präsentiert sich auf der Hannover Messe vom 8. bis 12. April am Stand F21 in Halle 1. Termine für persönliche Gespräche können bereits vor Messestart mit Pamela Kratzke unter Tel. 0511/9986-2041 oder per Mail: pkratzke@tuev-nord.de vereinbart werden.

TÜV NORD ist mit über 10.000 Mitarbeitern einer der größten technischen Dienstleister. Mit seiner Beratungs-, Service- und Prüfkompetenz ist er weltweit in 70 Ländern aktiv. Zu den Geschäftsfeldern gehören Industrie Service, Mobilität und Bildung. Mit Dienstleistungen in den Bereichen Rohstoffe und Aerospace hat der Konzern ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Branche.
Leitmotiv: „Wir machen die Welt sicherer“.

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