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Borreliose 2018 – bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Selbst Flächenländer wie NRW, Niedersachsen, Hessen und Baden-Württemberg verweigern die Meldepflicht.

Borreliose 2018 - bis zu 40 Prozent mehr Infektionen in Bayern und Rheinland-Pfalz

Ganzjährig auf der Suche nach Blut (Bildquelle: Heidi Polack)

14.12.2018. BFBD. Münster. Ursprünglich sollte in Bayern die für Borreliose auf fünf Jahre befristete Meldepflicht im Februar 2018 ablaufen; doch dann kam es ziemlich dick in diesem Bundesland: Bis Anfang Dezember 2018 hatte sich die Zahl der ärztlichen Meldungen von 3536 in 2017 auf knapp 5.000 Borreliosefälle um rund 40 Prozent erhöht. Die meisten kamen aus den Urlaubsregionen Mittelfranken, Niederbayern und Oberbayern. Der Freistaat hat daraufhin die Meldepflicht auf sechs weitere Jahre ausgedehnt.
In einigen anderen Bundesländern sieht es nicht besser aus. In Rheinland-Pfalz stieg die Zahl der Borrelioseerkrankungen ebenfalls um knapp 40 Prozent, im Saarland verdoppelte sie sich im Vergleich zum Vorjahr. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer, wo Meldepflicht besteht, sind jedoch leider unterschiedlich.
Die neuen Zahlen:
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht verschließen; denn gemessen an den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland explodieren. Die landschaftlichen Voraussetzungen für Zeckenbefall sind zwar vergleichbar, die Meldekriterien der einzelnen Bundesländer jedoch unterschiedlich.
Bundesland Mio-Einwohner201746/2018
Bayern12,835364882
Berlin 3,5 763 717
Brandenburg 2,517591486
Mecklenburg-Vorpommern 1,61090 787
Rheinland-Pfalz 4,010831521
Saarland 0,9 196 372
Sachsen 4,018822001
Sachsen-Anhalt 2,2 573 495
Thüringen 2,1 450 534
Quellen: Robert Koch-Institut (RKI), Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit.
Denkwürdig ist, dass sich gerade die flächengrößten Bundesländer wie Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen der Meldepflicht bisher verschließen; entsprechend den Einwohnerzahlen würden die Gesamtzahlen für Borreliose allein in Deutschland wohl explodieren. In Baden-Württemberg wäre unter Zugrundelegung der Meldekriterien für Bayern mit einer Infektionszahl von wenigstens 4000, in NRW mit knapp 7000 zu rechnen. Von einer Epidemie zu sprechen, ist daher nicht unangemessen, zumal die Altinfektionen und Betroffene, die wegen zu später oder zu kurzer Behandlung weiter an den Auswirkungen leiden, noch gar nicht dabei sind.
Auch in anderen EU-Mitgliedstaaten herrscht Unklarheit. Abgeordnete aus Irland, Frankreich, Polen, Tschechien, Slowenien, Luxembourg, Kroatien, Belgien, Rumänien, Schweden, Großbritannien, Finnland, Österreich, der Niederlande und sogar aus Griechenland trugen am 15. November die unzureichende Versorgung der Patienten und die nicht vorhandene Datenlage im EU-Parlament vor. In der EU geht man von rund einer Million jährlicher Borreliosefälle als Schätzung aus. Genaues weiß man nicht. Das ist angesichts des Ernstes der Erkankung und der persönlichen und finanziellen Folgen für Betroffene und Gemeinwesen nicht mehr verantwortbar.
Der Borreliose und FSME Bund unterstützt und fordert daher seit Jahren eine bundesweite, einheitliche und erweiterte Meldepflicht für Borreliose.
Die Forderung nach einer europäischen Meldepflicht wurde bereits 2003 und 2009 vorgetragen, ohne dass sich etwas geändert hat. Die Mitgliedstaaten gaben keine Meldungen ab. Deutschland könnte das mangels einer generellen Meldepflicht sowieso nicht. Das Bundesgesundheitsministerium und die Sozialminister der sieben nichtmeldepflichtigen Länder sind noch immer der Meinung, dass Borreliose nicht von Mensch zu Mensch übertragbar sei, obwohl die WHO das Gegenteil bestätigt hat.
Dr. Astrid Breinlinger
Vorsitzende
Tel. 07633 – 9380272
E-Mail: vorstand@borreliose-bund.de
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*Der Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V. (BFBD) ist seit 1994 eine gemeinnützige Patientenorganisation.

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Abgeschaffte Sommerzeit und die IT

Abgeschaffte Sommerzeit und die IT

Eine überwältigende Mehrheit im EU Parlament stimmte am Donnerstag für die Abschaffung der Sommerzeit. Für viele Bürgerinnen und Bürger war der Wechsel von Sommer- zu Winterzeit und umgekehrt eine Aufgabe, die sich zweimal im Jahr stellte, d.h. die Zeiger der Uhren im Auto, am Ofen, Handgelenk, im Wohnzimmer und andernorts zu drehen. Hier hat uns die Technik inzwischen viel erspart, denn moderne Geräte schalten automatisch um. Was aber, wenn zukünftig gar keine Umschaltung mehr erfolgen soll? Was bedeutet die Abschaffung der Sommerzeit für Millionen von PCs, Servern und Netzwerken in ganz Europa?

Der IT-Dienstleister Mahr EDV sieht hierin keinen Anlass zur Panik, aber durchaus eine realistische Herausforderung, der sich insbesondere Unternehmen frühzeitig stellen sollten.

Abgeschaffte Sommerzeit kein Grund für Schreckensszenarien

Erinnern Sie sich noch an die Horrorprognosen zur Y2K-Jahreswende? Gerade viele IT Experten malten den Teufel an die Wand und blamierten sich an der Realität: so warnten sie angesichts des 2000er Jahreswechsels vor Fahrstühlen, die stecken bleiben würden, weltweiten IT-Ausfällen und Ausnahmezuständen für die Bevölkerung. Die Logik der Schwarzmaler ist dabei immer dieselbe und in gewisser Hinsicht auch bestechend: Je abhängiger die gesamtgesellschaftliche Produktion von modernster Technologie, desto gravierender die Folgen bei einem Totalausfall von Computersystemen. Nach wenigen Tagen bricht die Nahrungsmittelversorgung zusammen, Tankstellen liefern keinen Treibstoff mehr, liegen gebliebene Autos blockieren die Straßen und damit käme die landesweite Versorgung zum Erliegen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bewertet die in den Auswirkungen frappierenden Risiken zwar als unwahrscheinlich, gibt aber einen Leitfaden heraus, der nicht nur zur Anschaffung von Campingkochern für den Notfall, sondern auch die literweise Bevorratung von Wasser und anderen wichtigen Lebensmitteln empfiehlt, um einige Tage autark leben zu können. Zum Glück kam es beim Y2K nicht ansatzweise zu derart drastischen Störungen wie befürchtet.

Was könnte jedoch bei dem Verzicht auf die Sommerzeit in der IT realistisch passieren?

Stellen Sie sich vor, die Zeiterfassung ihres Unternehmens stiehlt Ihnen jeden Tag eine Stunde oder sie können ihr Büro erst gar nicht betreten, da die Zeitsteuerung von verschobenen Zeitfenstern ausgeht. Ähnlich könnte es auch mit VPN-Zugängen oder überhaupt der Kommunikation zwischen Servern passieren. Viele Sicherheitssysteme basieren auf geheimen Schlüsseln, die sekundenbasiert sind; bei geringsten Abweichungen wird die Kommunikation zwischen bspw. den Servern abgelehnt. So könnten zahlreiche Unternehmensnetze lahmgelegt werden.

Was beachtet und getan werden sollte, um Risiken für die IT auszuschließen

Die Einstellung der korrekten Uhrzeit an Servern, Netzwerktechnik, Switchen, Internetroutern, Zugangssystemen ist also zwingend erforderlich, um deren korrektes Funktionieren sicherzustellen. Fast jedes moderne Gerät kann so eingestellt werden, dass es zwischen Sommer- und Winterzeit umschaltet. Bei einigen Geräten kann diese automatische Umschaltung auch deaktiviert werden, was bei dem tatsächlichen EU-weiten Entfall der Sommerzeit notwendig wäre. Andere Geräte schalten automatisch um, was sich ggf. nicht abstellen lässt; diese müssten bis dahin ausgetauscht werden. Für aktuelle Software, so ist zumindest von namhaften Herstellern wie Microsoft zu erwarten, werden rechtzeitig Updates bereitstehen, die zu installieren nicht vergessen werden darf. Hardware müsste auf mögliche Firmwareupdates geprüft werden.

Es gibt für IT Administratoren also viel zu tun. Mahr EDV empfiehlt, dauerhaft ein automatisches Updatemanagement zu unterhalten, Hard- und Software nur im Rahmen von aktiven Serviceverträgen zu betreiben und eine ordentliche Dokumentation zu pflegen. U.a. so können die meisten IT Risiken gefahrlos umschifft werden.

Mahr EDV ist der Computerspezialist für alle Belange rund um die IT-Struktur von Unternehmen ab fünf Rechnern: Wartung und Support, Consulting und Implementierung, Cloud-Dienste, Server Monitoring und vieles mehr – in Berlin, Potsdam, Düsseldorf und der jeweiligen Umgebung.

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Verzicht auf Palmöl in Biokraftstoffen

EU-Parlament fordert schrittweisen Ausstieg

Verzicht auf Palmöl in Biokraftstoffen

Foto: Fotolia / Sandor Jackal (No. 5820)

sup.- Mit überwältigender Mehrheit hat das EU-Parlament im April 2017 eine Resolution beschlossen, um den Import von Palmöl in die EU einzuschränken. Die Abgeordneten fordern von der EU-Kommission verbindliche Gesetze, damit bis zum Jahr 2020 ein schrittweiser Ausstieg der Verwendung von Pflanzenölen in Biokraftstoffen erfolgt. Derzeit werden 46 Prozent des von der EU eingeführten Palmöls zur Herstellung von Biodiesel genutzt. Biokraftstoffe sollten eigentlich ein Umweltproblem lösen: Wird eine Pflanze verfeuert, wird dabei nur so viel Kohlendioxid ausgestoßen, wie die Pflanze im Laufe ihres Lebens produziert hat. Tatsächlich haben aber Kraftstoffe mit Palmöl sogar eine schlechtere Klima- und Ökobilanz als fossile Brennstoffe. Das liegt vor allem daran, dass durch ihren Anbau Regenwälder verschwinden. Deshalb lautet auch das Plädoyer der Umweltorganisation „Rettet den Regenwald“: „Palmöl und aller Biosprit aus Nahrungsmitteln muss aus der neuen Erneuerbare Energien Richtlinie gestrichen werden. Das gilt sowohl für Biodiesel und hydrierten Biosprit aus Palm-, Raps-, Soja- und Sonnenblumenöl als auch für Ethanol aus Mais, Weizen, Zuckerrohr und Zuckerrübe“.

Neben dem Verzicht auf Pflanzenöle in Biokraftstoffen befürwortet das EU-Parlament die Einführung einer einheitlichen Zertifizierungsregelung, die garantieren soll, dass nur noch nachhaltig hergestelltes Palmöl auf den EU-Markt gelangt. Bereits im Jahr 2004 ist auf Initiative des WWF der „Runde Tisch für Nachhaltiges Palmöl“ (RSPO) gegründet worden. Diese Multistakeholder-Plattform hat Mindest-Standards und Prinzipien festgelegt, um eine sozialere und umweltverträglichere Palmöl-Produktion zu fördern, die im Februar 2016 (RSPO NEXT) verschärft wurden. Rund ein Fünftel des weltweit hergestellten Palmöls ist mittlerweile über den RSPO zertifiziert. In Deutschland liegt der Anteil mit rund 70 Prozent bereits deutlich höher und ist auch im Vergleich zu anderen europäischen Ländern vorbildlich.

Eine Studie des Südwind Instituts für Ökonomie und Ökumene hat gezeigt, dass in Deutschland der Anteil an zertifiziertem Palmöl, für Biokraftstoffe ist er verbindlich, mit der Nähe des Endproduktes zu den Konsumenten steigt. So beträgt er bei Nahrungsmitteln 52 Prozent und bei Wasch-, Reinigungs- sowie Körperpflegemitteln 47 Prozent, in der Chemie/Pharmazie-Branche hingegen nur 14 Prozent und bei Futtermitteln lediglich ein Prozent.

Bislang ist das Engagement pro nachhaltig angebautem Palmöl jedoch auch bei Produzenten von Konsumgütern sehr unterschiedlich. Das zeigt eine Greenpeace-Studie, bei der 14 große Markenunternehmen unter die Lupe genommen wurden. Eine ausschließlich positive Bewertung erhielt dabei lediglich der italienische Süßwarenhersteller Ferrero, der annähernd 100 Prozent des von ihm bezogenen Palmöls transparent bis zur Plantage zurückverfolgen kann und sich laut Greenpeace für den Wandel der gesamten Industrie stark macht. Äußerst schlecht schnitten hingegen z. B. Colgate-Palmolive, Johnson & Johnson sowie PepsiCo ab, die kaum Nachweise erbringen konnten, dass das von ihnen verwendete Palmöl nicht mit Abholzung in Verbindung steht. Der Handlungsbedarf, den das EU-Parlament formuliert hat, damit zukünftig nur noch zertifiziertes Palmöl importiert wird, ist also noch erheblich.

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EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine – WDSF und ProWal Demo in Brüssel

EU-Parlamentarier für die Freiheit der Delfine - WDSF und ProWal Demo in Brüssel

(Mynewsdesk) Zum Abschluss einer vierwöchigen Europatour mit Demonstrationen vor 19 Delfinarien gegen die Gefangenschaftshaltung von Delfinen in Zoos und Vergnügungsparks protestierten die Tierschutzorganisationen ProWal (Radolfzell) mit Andreas Morlok und das Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum ( WDSF ) am Samstag den 04. Juni 2016 vor dem Europäischen Parlament in Brüssel. Der EU-Abgeordnete Stefan Bernhard Eck sagte zu, die Abschaffung von Delfinarien für die Freiheit der Delfine im Europäischen Parlament zu thematisieren.

Eck in seiner Rede auf der Demo zum Thema von rund 300 gehaltenen Delfinen in europäischen Delfinarien : „Es ist an der Zeit, diesen Skandal zu beenden. Von heute an wird im Europäischen Parlament die Abschaffung der Delfinarien und die Freiheit für Delfine betrieben. Dafür werde ich mich einsetzen.“ Stefan B. Eck ist seit 2014 Abgeordneter im Europäischen Parlament und Gründungsmitglied der “ MEPs for Wildlife “ sowie Vizepräsident der “ Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals „. Seine Hauptanliegen sind Tierschutz, Tierrecht und Umweltschutz.

Eine aktuelle Forderung der beiden engagierten Wal- und Delfinschutz-Organisationen besteht darin, dass die Verwendung von Meerwasser in Delfinarien verbindlich sein muss, da aufbereitetes Süßwasser mit Zusätzen von Ozon und Chlor zu gravierenden Schädigungen der empfindlichen Augen, Haut und Atemwege der Meeressäuger führen kann. Die Ukraine hat im letzten Jahr bereits ein gleichlautendes Gesetz verabschiedet.

Im deutschen Bundestag scheiterte im Jahr 2013 ein Antrag von Bündnis90/Die Grünen die „ Haltung von Delfinen beenden “ an den Stimmen der damaligen Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP. Ein Antrag der Piraten im NRW-Landtag zum „ Verbot der Haltung von Delfinen “ wurde von der Regierungskoalition mit Grünen und SPD im Oktober 2014 abgelehnt.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Da die deutsche Regierungspolitik die Haltung von Delfinen in Delfinarien im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Staaten nicht stoppen will, war uns klar, dass nur eine europäische Vorgabe den Missbrauch von Delfinen in Gefangenschaft beenden kann. ProWal und WDSF sind jetzt froh, dass der EU-Parlamentarier Stefan Eck das Thema in die zuständigen Gremien einbringen will. Letztendlich wird der Europäische Rat und damit auch ein deutscher Bundeskanzler darüber zu befinden haben, ob die Tierquälerei mit Delfinen in Gefangenschaft fortgesetzt wird.“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Wal- und Delfinschutz-Forum gUG (WDSF) .

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UFOP begrüßt Entscheidung des EU-Parlaments zur Biokraftstoffpolitik, kritisiert aber fehlende Langfriststrategie

Der Vorsitzende der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP), Wolfgang Vogel, begrüßt die heute vom Europäischen Parlament mit großer Mehrheit verabschiedete Reform der EU-Biokraftstoffpolitik. Vogel zeigt sich erleichtert, dass zur intensiv diskutierten Kappungsgrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse ein sachgerechter Kompromiss gefunden wurde. Auf der einen Seite sei die Festlegung in Höhe von 7 Prozent zu befürworten, andererseits werde mit der Ermächtigung der Mitgliedsstaaten national eine niedrigere Kappungsgrenze festzulegen, auch der kritischen Diskussion im Ministerrat Rechnung getragen.

Vogel kritisiert jedoch, dass die von der UFOP wiederholt angemahnte Festlegung einer langfristigen und für Investoren verlässlichen europäischen Biokraftstoffpolitik mit diesem Beschluss wieder einmal ausgeblieben ist. Ohne einen Mix von Biokraftstoffen aus unterschiedlichen Biomassequellen komme die Dekarbonisierung des Verkehrssektors nicht voran. Hier gelte es, das Bestehende zu sichern und gleichzeitig Innovationen weiter zu entwickeln. Der Landwirtschaft zu vermitteln, ab 2020 nur noch „Stroh zu dreschen“, um daraus Biokraftstoff herzustellen, sei kaum vermittelbar. Der UFOP-Vorsitzende zeigt sich erleichtert, dass eine national verbindliche Quote für Biokraftstoffe aus Reststoffen abgelehnt wurde. Damit hat sich bei den EU-Politikern doch noch die Erkenntnis durchgesetzt, dass für die Produktion dieser sogenannten „fortschrittlichen“ Biokraftstoffe noch ein erheblicher Forschungsbedarf besteht. Vogel bekräftigte den Standpunkt der UFOP, dass bei diesen Biokraftstoffen überdies die widersprüchliche Annahme zu Grunde liege, Stroh könne auf dem Acker ohne Treibhausgasemissionen produziert werden, die Treibhausgasbilanz sei per se besser und vor allem es koste nichts.

Außerordentlich begrüßte der UFOP-Vorsitzende den Beschluss, die Einführung der umstrittenen iLUC-Faktoren auf die von der Kommission vorgeschlagene und ebenfalls vom Ministerrat befürwortete Berichterstattung zu beschränken. Auch das Parlament erkenne damit die nach wie vor unzureichende wissenschaftliche Grundlage für die Bewertung der Ursache-Wirkungsbeziehungen zwischen Rohstoffanbau und Biokraftstoffnutzung an. Die Einführung von „Treibhausgas-Malusfaktoren“ auf Basis wissenschaftlich nicht gesicherter Modelle zu begründen, sei nicht tragbar. Die Politik müsse sich dann auch der Frage stellen, wie politisch gewollte und mit Steuermitteln geförderte Extensivierungsprogramme wie das „Greening“ oder die Ausweitung des ökologischen Anbaus im Hinblick auf indirekte Landnutzungsänderungen oder die Tank-Teller-Debatte zu bewerten sind.

Vogel betonte daher, dass im Rahmen der zukünftigen Internationalisierung der Biomassestrategie und Abschätzung von Biomassepotenzialen endlich mehr Sachlichkeit in die Debatte gebracht werden müsse. Wenn Kulturarten wie Raps, Getreide und Zuckerrüben für die Biokraftstoffproduktion genutzt werden, spart dies erhebliche Importe an Eiweißfuttermitteln. Außerdem komme es auf die Marktsituation an, ob diese Erntemengen schließlich zu Biokraftstoff verarbeitet werden. Vogel erinnert in diesem Zusammenhang an die von bestimmten Nicht-Regierungsorganisationen eben nicht sachgerecht geführte und medial getriebene Diskussion über die Verwendung von Nahrungsmittelrohstoffen für die Biokraftstoffproduktion. Die Tank-Teller-Diskussion sei regelrecht auf die Spitze getrieben und die tatsächlichen Zusammenhänge auf den Agrarmärkten und die Kombination aus Biokraftstoffproduktion und Eiweißfuttermittelproduktion praktisch ausgeblendet worden. Die wissenschaftliche Überprüfung möglicher Effekte von indirekten Landnutzungsänderungen sei aber legitim im Sinne der Politikberatung betonte Vogel. Die bis zum Jahr 2020 verbleibende Zeit müsse genutzt werden, um eine Entwicklungsstrategie für alle Biokraftstoffgenerationen in einem Klima- und Energie-Paket für 2030 zu erarbeiten, so wie dies von Parlament und Ministerrat gefordert wurde.

Zwar zielen die aktuellen Vereinbarungen vorrangig auf die sogenannten fortschrittlichen Biokraftstoffe ab. Dennoch dürfe auch jetzt nicht übersehen werden, dass die Biokraftstoffentwicklung schließlich auf einer ersten Generation beruhe, die eine Bestandssicherung verdiene. Nur unter dieser Voraussetzung könnten Zertifizierungssysteme, die Qualität der Zertifizierungsanforderungen und deren Umsetzung in der EU, aber auch in Drittstaaten weiter entwickelt und verbessert werden. Dies sei der global strategische Ansatz, um vor allem in Drittstaaten den Urwaldschutz und die Sozialstandards zu verbessern. Würde die Förderung der Biokraftstoffe der ersten Generation nach 2020 auslaufen, fehle das „Druckmittel“ des Marktzugangs in die EU. Die Folge seien Umlenkungseffekte in andere Importländer. Insofern müsse diese Entwicklung im Sinne einer „lernenden Strategie“ auf Basis einer stärkeren Einbindung der Unternehmen und Verbände der Biokraftstoffwirtschaft vorangetrieben werden. Für diesen Dialog stehe die UFOP gerne bereit, betonte Vorsitzende.

Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e. V. (UFOP) vertritt die politischen Interessen der an der Produktion, Verarbeitung und Vermarktung heimischer Öl- und Eiweißpflanzen beteiligten Unternehmen, Verbände und Institutionen in nationalen und internationalen Gremien. Die UFOP fördert Untersuchungen zur Optimierung der landwirtschaftlichen Produktion und zur Entwicklung neuer Verwertungsmöglichkeiten in den Bereichen Food, Non-Food und Feed. Die Öffentlichkeitsarbeit der UFOP dient der Förderung des Absatzes der Endprodukte heimischer Öl- und Eiweißpflanzen.

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MiFID II: Provisionsverbot für unabhängige Berater

EU-Parlament beschließt MiFID II

MiFID II: Provisionsverbot für unabhängige Berater

VDH – Marktführer in der Honorarberatung

Wie bereits von der VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater im Dezember 2013 berichtet, wird es in naher Zukunft keine provisionsbasierte Beratung durch unabhängige Vermittler mehr geben. Zustrom zum VDH verstärkt sich zusehends.

Diese Entscheidung wird von Vertretern des Europäischen Parlaments, des Rates und der EU-Kommission („Trilog“) mit maßgeblicher Stimmenmehrheit getragen.

Richtungsweisend für die Zukunft der Finanzberatung ist Artikel 23 der Richtlinie. Hier wird die Vergütungs-Thematik auf dem Feld der unabhängigen und der nicht-unabhängigen Beratung geregelt.

1.Unabhängige Beratung ist zukünftig provisionsfrei und somit gegen Honorar durchzuführen.
2. Die Beratung bei eingeschränkter Produktauswahl darf weiterhin auf Provisionsbasis erfolgen.
3. Die genaue Ausdifferenzierung hierzu ist noch Verhandlungsgegenstand. Als sicher gilt, dass der Kunde im Voraus über das der jeweiligen Beratung zugrunde liegende Vergütungsmodell und damit über den Status des Beraters / Vermittlers zu informieren ist.
4.Die diskutierte isolierte Provisionsoffenlegung wurde in eine Offenlegung der Gesamtkosten inklusive Beratung („Total Cost Disclosure“) umgewandelt.
5. Die Gesamtkosten sind hochzurechnen, um ihren Einfluss auf die Rendite zu dokumentieren.

Das neue Regelwerk ist nach Freigabe seitens der EU-Mitgliedstaaten innerhalb von 30 Monaten in nationales Recht umzusetzen. Wie die Mitgliedstaaten die im Rahmen der Umsetzung gegebenen eventuellen Spielräume nutzen, wird auch eine Frage des Ringens zwischen Lobbyverbänden und der Politik sein. Der VDH wird informieren, wenn weitere Details seitens der Kommission zur Veröffentlichung kommen.

Insgesamt sieht sich die VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater weitestgehend in allen seinen seit dem Jahr 2000 immer wieder vorgetragenen Forderungen bestätigt. Geschäftsführer Dieter Rauch: “ Es war zu erwarten, dass man das schwächste Glied in der Kette, den unabhängigen Berater, am stärksten reglementiert. Dieser wird auf die Honorarberatung umschwenken müssen. Der Zustrom an Interessenten, den wir seit 2013 generell aus dem Markt erfahren, wird nun weiter anschwellen. Personell und logistisch sind wir darauf bestens vorbereitet. Ab Januar 2015 werden wir uns noch einmal massiv verstärken.“ Um Beratern,, die auch künftig unabhängig beraten möchten den Einstieg in die Honorarberatung zu erleichtern, bietet der VDH jetzt verstärkt Informationsveranstaltungen sowie das Wissensforum Honorarberatung ( www.wissensforum-honorarberatung.de ) an. Bildquelle:-

Die im Jahr 2000 gegründete VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater (VDH) ist führender Service- und Solutionsprovider für die Honorarberatung in Deutschland. Sie hat in den letzten Jahren maßgeblich das Berufsbild des Honorarberaters geformt und weiter entwickelt. Zu den mehr als 500 angeschlossenen Partnerunternehmen zählen Volks-/Raiffeisen- und Privatbanken, Vermögensverwalter, Certified Financial Planner und freie Berater. Der VDH etablierte in den letzten Jahren durch den Aufbau der gesamten Infrastruktur die Honorarberatung in Deutschland. Hierzu zählen die gesamte MiFID/34f- und VVG-konforme Beratungstechnologie, Abrechnungssysteme inkl. der automatisierten Erstattung von Kickbacks, Vertragsmuster und Honorarmodelle, sowie die gesamte Honorar-Produktwelt mit mehr als 250 Produktgebern. Die Entwicklung des Berufsbildes „Honorarberater“ zum Standesberuf gehört seit Gründung vor 14 Jahren zu den erklärten Zielen des VDH.

VDH GmbH Verbund Deutscher Honorarberater
Dieter Rauch
Emailfabrikstraße 12
92224 Amberg
+49 9621 788 25-0
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Bildungsurlaub in Brüssel: Noch Plätze frei

Einen Bildungsurlaub in Brüssel bietet das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk e. V. in Dortmund (IBB Dortmund) vom 24. bis 28. März 2014 an: „Ein kirchlicher Blick auf Brüssel“ geht der Frage auf den Grund, welche Hoffnungen die Evangelische Kirche von Deutschland mit der Weiterentwicklung der Europäischen Union verbindet. Im Jahr der Europawahl 2014 wird die Reisegruppe Gelegenheit zu einem Gedankenaustausch mit Europaabgeordneten und Vertretern der Kirche haben. Besuche im Jüdischen Museum und im Jugendstilmuseum runden das Programm ab. Auf der Hinfahrt ist ein Zwischenstopp in Aachen geplant. Dort ist eine Stadtführung „Auf den Spuren Karls des Großen“ geplant. Die Teilnahme kostet inklusive Fahrt, Unterkunft und Programm 495 Euro. Anmeldeschluss ist am 15. Februar.

Interessierte finden nähere Informationen unter www.ibb-d.de .
Bildquelle: 

Grenzen überwinden – das ist der Leitgedanke des Internationalen Bildungs- und Begegnungswerks in Dortmund seit seiner Gründung in 1986. Dabei geht es nicht nur um Ländergrenzen, sondern auch um die Grenzen im eigenen Wissen und Verstehen. In jährlich mehr als 100 Studienfahrten, Trainings und Jugendbegegnungen ist das „Lernen aus der Vergangenheit für eine gemeinsame Zukunft in Europa“ zentral. Belarus bildet dabei einen besonderen Schwerpunkt. Das IBB engagiert sich im Europäischen Tschernobyl-Netzwerk (ECN) und veranstaltet seit 1995 regelmäßige Partnerschaftskonferenzen.

Weitere Informationen unter www.ibb-d.de.

Kontakt
Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V. in Dortmund (IBB Dortmund)
Elke Wegener
Bornstraße 66
44145 Dortmund
0231-952096-0
info@ibb-d.de
http://www.ibb-d.de

Pressekontakt:
Pressebüro vom Büchel
Mechthild vom Büchel
Somborner Feldweg 62
44388 Dortmund
0231-6901041
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Brustimplantate aus Silikon – Mehr Patientensicherheit?

EU-Kommission und -Parlament verschärfen Kontrollen für Medizinprodukte.

Brustimplantate aus Silikon - Mehr Patientensicherheit?

www.polytechhealth.com

Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer des BVMed, und Wilfried Hüser, Inhaber des einzigen deutschen Herstellers von Silikonbrustimplantaten aus Dieburg in Hessen, nehmen Stellung

Dieburg, November 2013. Fast zwei Jahre nach dem Skandal um qualitativ minderwertige Silikonimplantate aus Frankreich hat das EU-Parlament am 22. Oktober den Vorschlag für ein angepasstes Medizinproduktegesetz beschlossen. Dieses enthält erweiterte Auflagen für die Industrie und muss vor der endgültigen Verabschiedung noch im Rat diskutiert werden.
Im Vorfeld hatte die Europäische Kommission bereits am 24. September die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 920/2012 über die Benennung und Beaufsichtigung Benannter Stellen beschlossen, die zur Verbesserung der Überwachung und Auditierung von Medizinprodukten führen soll. „Wir unterstützen diese Vorgaben der EU-Kommission, die ab sofort in Kraft getreten sind“, erklärt Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer des BVMed in Berlin. So soll die Auswahl der mit der Überwachung beauftragten Unternehmen (die sogenannten Benannten Stellen) künftig strenger kontrolliert werden. Die Bewertung wird dabei in Zukunft von Experten aus anderen EU-Mitgliedsstaaten zusammen mit der EU-Kommission vorgenommen. Darüber hinaus sollen die Benannten Stellen selbst künftig von den EU-Mitgliedsstaaten strenger überwacht werden. „Das macht aus unserer Sicht Sinn, um europaweit ein gleiches Überwachungsniveau zu erreichen“, so Schmitt. Dasselbe gelte für unangekündigte Hersteller-Kontrollen durch die Benannten Stellen.
„Das europäische Regelwerk, das in Deutschland durch das Medizinproduktegesetz mustergültig umgesetzt ist, halten wir für vollkommen ausreichend, um sichere und leistungsfähige Produkte herzustellen und in den Verkehr zu bringen. Zusätzliche Regelungen im Bereich der Produktzulassung, d.h. verschärfte Vorgaben für produzierende Betriebe, sorgen aus unserer Sicht weder für eine höhere Produkt- noch für eine verbesserte Patientensicherheit“, so Schmitt abschließend.
Neuerungen werden auch auf Herstellerseite begrüßt
„Die Anpassung und Vereinheitlichung eines verlässlichen sowie nachvollziehbaren Kontrollsystems der Benannten Stellen auf Länderebene der EU ist aus meiner Sicht ein absolut notwendiger Schritt“, erklärt Wilfried Hüser – er ist Firmengründer der POLYTECH Health & Aesthetics GmbH mit Sitz in Dieburg, Hessen, dem einzigen deutschen Hersteller von Weichteilimplantaten, zu denen auch Brustimplantate aus Silikon gehören. Die ergänzten Maßnahmen zur Auswahl und Kontrolle der Benannten Stellen durch die EU-Kommission bestätigen die auf Qualität und Transparenz basierende Unternehmensstrategie. Auch künftigen unangekündigten Kontrollbesuche begegnet man in Dieburg mit offenen Türen. „Durch unsere umfangreichen Sicherheitstests und laufenden Qualitätskontrollen garantieren wir seit mehr als 25 Jahren eine gleichbleibend hohe Produktqualität und somit Sicherheit für Ärzte und Patientinnen. Davon können sich die prüfenden Instanzen gern auch unangekündigt überzeugen“, führt Hüser weiter aus.
Warnung vor zu viel Aktionismus
Allerdings warnt Hüser vor zu viel Aktionismus bei der geplanten Anpassung des Medizinproduktegesetzes durch das EU-Parlament. Im ersten Schritt wurden dort verschärfte Regelungen bei der Zulassung und Herstellung der Produkte beschlossen, was laut Meinung der SPD-Europaabgeordneten Dagmar Roth-Behrendt für eine erhöhte Patientensicherheit sorge. „Das deutsche Medizinproduktegesetz und die Regelungen für das Zulassungs- und Qualitätsmanagement gehören zu den sichersten und effizientesten weltweit“, so Hüser. Kriminelle Energie, wie sie beim französischen Implantatehersteller PIP vorgeherrscht habe, lasse sich auch durch noch strengere Vorschriften nicht verhindern. Diese würden laut Hüser auch nicht automatisch zu einer Verbesserung der Produktqualität oder Patientensicherheit führen und deshalb sei die Notwendigkeit zu deren Verschärfung sorgfältig zu prüfen.

Quellenangaben:

1 Bundesverband Medizintechnologie e.V.
www.bvmed.de

POLYTECH Health & Aesthetics GmbH ist der einzige deutsche Hersteller von medizinischen Weichteilimplantaten aus Silikon und seit über 25 Jahren erfolgreich am Markt. Das Unternehmen ist in Europa führend im Bereich Implantate für die Plastische Chirurgie. In Dieburg ansässig, wurde POLYTECH Health & Aesthetics 1986 gegründet und ist mittlerweile weltweit in über 60 Ländern aktiv. Im Juli 2008 verlagerte das Unternehmen seine Produktion komplett an den Unternehmensstandort Dieburg in Hessen.

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Polytech Health
K. Glück
Altheimer Str. 32
64807 Dieburg
06071-9863-0
k.glueck@polytechhealth.com
http://www.polytech-health-aesthetics.com

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