Tag Archives: Exazerbationen

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COPD ist eine Volkskrankheit

Instabile Patienten brauchen anti-entzündliche Therapie

COPD ist eine Volkskrankheit

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5848)

sup.- Nicht nur Nikotinkonsum, sondern auch Schadstoff-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt sowie nicht angemessen behandelte Atemwegsinfekte können Ursache für das Entstehen einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sein. „Wir sehen heute öfter als früher Patienten, die nie geraucht haben und trotzdem an einer COPD leiden“, bestätigt Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover).

Die COPD hat sich längst zu einer Volkskrankheit entwickelt – Tendenz weiterhin steigend. In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 6,8 Mio. Menschen betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die COPD im Jahr 2030 bereits weltweit an dritter Stelle der Todesursachen stehen wird. Diese chronische Lungenerkrankung macht sich durch Atemnot, Husten und Auswurf bemerkbar, Ärzte sprechen deshalb von der so genannten AHA-Symptomatik.

COPD-Patienten sind oft instabil. Das heißt: Trotz der täglichen Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) ist ihre Lebensqualität durch eine ausgeprägte Symptomatik deutlich eingeschränkt und/oder ihr Zustand verschlechtert sich durch akute Krankheitsschübe (Exazerbationen), die z. B. durch Infekte ausgelöst werden können und u. a. durch Atemnot-Attacken charakterisiert sind. Solche „instabilen Patienten“ können laut Informationen von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Empfehlenswert sind dann Kombinationspräparate, die beide Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, damit auch die kleinen Atemwege, ein zentraler Ort des Krankheitsgeschehens bei der COPD, therapeutisch erreicht werden. In klinischer Entwicklungsphase ist zudem eine Dreifach-Kombination mit zwei langwirksamen bronchienerweiternden Wirkstoffen plus ICS, die nach Einschätzung von Dr. Beeh zu einer weiteren Optimierung der Therapie-Optionen bei schwerer COPD beitragen wird.

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Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Wer profitiert von anti-entzündlichen Wirkstoffen?

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Grafik: Supress (No. 5771)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet: Etwa jeder zehnte über 40-Jährige in Deutschland leidet unter COPD. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, die vor allem durch Nikotin, aber auch durch berufsbedingte Schadstoffbelastung und allgemeine Luftverschmutzung verursacht werden kann. Die Volkskrankheit, die u. a. durch einen zunehmenden Verlust von Lungengewebe gekennzeichnet ist, kann derzeit noch nicht geheilt werden. Durch eine frühzeitige angemessene Therapie ist jedoch eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und damit verbunden ein weitestgehender Erhalt der Lebensqualität möglich.

Als Dauermedikation kommen bei der COPD zu Beginn vor allem bronchienerweiternde Wirkstoffe zum Einsatz, die täglich inhaliert werden müssen. Viele Patienten können nach Aussagen von Prof. Adrian Gillissen (stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung) zusätzlich von der Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) profitieren, das die entzündlichen Umbauprozesse in der Lunge bekämpft.

Das gilt laut Prof. Gillissen vor allem für folgende COPD-Phänotypen:

Patienten mit häufigen Exazerbationen: Akute Krankheitsschübe, die u. a. durch Atemnot-Attacken gekennzeichnet sind, werden von Ärzten als Exazerbationen bezeichnet. Sie sind besonders gefährlich, weil sie den unumkehrbaren Verlust von Lungengewebe beschleunigen. Die Verminderung von Exazerbationen gehört deshalb zu den wichtigsten Therapiezielen bei der COPD.
Patienten mit Blut-Eosinophilie: Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und gelten als einer von verschiedenen Biomarkern für das Ausmaß des Entzündungsspektrums. Studien zeigen, dass Patienten mit höheren Eosinophilen-Werten einen vorteilhafteren Krankheitsverlauf haben, wenn bei der Dauermedikation entzündungshemmende Substanzen integriert werden.
Patienten mit asthmatischer Komponente: Schätzungen zufolge leiden zwischen 15 und 25 Prozent der mit einer COPD diagnostizierten Patienten zugleich an Asthma. Ärzte sprechen dann von den so genannten ACOS-Patienten (Asthma COPD Overlap Syndrome). Bei diesem Phänotyp sollten ebenfalls ergänzend zu den bronchienerweiternden auch anti-entzündliche Wirkstoffe verordnet werden. Von Vorteil sind dabei generell Kombinationspräparate, die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, da die Entzündungsprozesse mit solchen Partikeln nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen therapiert werden können.
Patienten mit chronischer Bronchitis: Die chronische, nicht infektbedingte Bronchitis bei COPD ist mit einer ausgeprägten Entzündungsreaktion sowie einer erhöhten Exazerbationsrate verbunden und muss demzufolge ebenfalls dauerhaft anti-entzündlich behandelt werden.

Diese Phänotypen sprechen gut auf entzündungshemmende Substanzen an. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis für den Einsatz bei der Behandlung der COPD ist von der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) als positiv eingestuft worden.

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Extrafeine Partikel für Asthmatiker:

Meilenstein in der Therapie der kleinen Atemwege

Extrafeine Partikel für Asthmatiker:

Foto: Fotolia / pixelaway (No. 5758)

sup.- Während Asthma früher als chronisch entzündliche Erkrankung der großen und mittleren Atemwege eingestuft wurde, haben Untersuchungen mittlerweile gut belegt, dass die Entzündungsprozesse insbesondere auch die kleinen und kleinsten Atemwege des weit verzweigten Bronchialbaums betreffen. Diese neuen Erkenntnisse bestätigt Prof. Martin Kohlhäufl (Chefarzt für Pneumologie am Robert-Koch-Krankenhaus, Stuttgart). Im Mittelpunkt der Therapie von Asthma steht die tägliche Inhalation von anti-entzündlichen Wirkstoffen (ICS), meist in Kombination mit bronchienerweiternden Substanzen (LABA). Als Meilenstein bezeichnet Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) die Einführung von Präparaten, die die Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung enthalten, mit der das gesamte Bronchialsystem behandelt werden kann.

Seit dem Jahr 2016 gibt es moderne Dosieraerosole sowie innovative Trockenpulverinhalatoren mit extrafeinen Partikeln, die je nach Schweregrad der Asthmaerkrankung individuell mit einer niedrigen, mittleren oder hohen ICS-Dosierung verordnet werden können. Herkömmliche Inhalationsgeräte enthalten laut Aussagen von Dr. Voshaar die Wirkstoffe in einer konventionellen Teilchengröße von durchschnittlich 4 µm, mit der die kleinen Atemwege kaum erreicht werden. Die Einordnung der Partikelgröße richtet sich nach dem MMAD (Mass Median Aerodynamic Diameter). Extrafeine Wirkstoffpartikel, wie sie z. B. die Inhalatoren Foster bzw. Foster Nexthaler bieten, sind hingegen mit einer Größe von ca. 1,5 µm weniger als halb so groß. Diese dem neuen wissenschaftlichen Stand angepasste Größenordnung gewährleistet Dr. Voshaar zufolge eine gleichmäßige Wirkstoff-Verteilung im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen. Studien bestätigen, dass die Dauermedikation mit extrafeinen Wirkstoffpartikeln zu einer besseren Symptomatik sowie Asthma-Kontrolle, einer gesteigerten körperlichen Belastbarkeit sowie einem deutlich reduzierten Risiko für schwere Asthma-Anfälle (Exazerbationen) führt.

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Asthmatiker profitieren von extrafeinen Wirkstoffen

Therapie der kleinen Atemwege entscheidend

Asthmatiker profitieren von extrafeinen Wirkstoffen

Foto: Fotolia / Zerbor (No. 5714)

sup.- Asthmatiker leiden unter chronischen Entzündungen und damit verbundenen Umbauprozessen in der Lunge. Dieses lebenswichtige Atmungsorgan, über das wir mit Sauerstoff versorgt werden, kann mit einem auf dem Kopf stehenden Baum verglichen werden. Den Stamm bildet die Luftröhre, die sich in einen linken und rechten Hauptbronchus teilt. Diese leiten die Luft in den linken bzw. den rechten Lungenflügel. Ähnlich wie die Äste und Zweige eines Baumes, die sich immer weiter verdünnen, bis die feinsten schließlich Blätter tragen, verzweigt sich das Bronchialsystem in immer kleinere Atemgänge (Bronchiolen) und mündet in die mehr als 300 Mio. Lungenbläschen (Alveolen). In diesen findet der Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid zwischen der Atemluft und dem Blut statt.

Die Summe der kleinen Atemwege macht dabei den größten Teil der Atemwegsoberfläche aus. Da sich die Entzündungsprozesse bei Asthmatikern nachweislich auch auf diese Bronchiolen erstrecken, spielt es für den Erfolg einer bei dieser Erkrankung notwendigen Dauermedikation eine entscheidende Rolle, dass auch die kleinen Atemwege mit den Pharmazeutika erreicht werden. Deshalb werden bei der modernen Asthma-Therapie Inhalationssysteme bevorzugt, die eine Kombination aus entzündungshemmenden plus bronchienerweiternden Substanzen in einer extrafeinen Formulierung enthalten. „Mit solchen Formulierungen können Studien zufolge im Vergleich zu nicht-extrafeinen Partikeln eine bessere Asthma-Kontrolle, eine stärkere Erhöhung der Vitalkapazität, eine Reduktion der bronchialen Hyperreagibilität sowie eine geringere Rate an Exazerbationen erzielt werden“, fasst Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) die Vorteile der innovativen Asthma-Inhalatoren (z. B. Foster Dosieraerosol bzw. Foster Nexthaler) zusammen. Asthma-Patienten, die mit ihren herkömmlichen Sprays zur Dauermedikation keine zufriedenstellende Kontrolle der Symptome erreichen, sollten ihren Arzt unbedingt auf die Inhalatoren der neuen Generation ansprechen, die eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität ermöglichen.

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Völlig unterschätzte Atemwegserkrankung

Jeder zehnte über 40-Jährige leidet unter COPD

Völlig unterschätzte Atemwegserkrankung

Foto: Fotolia / Piotr Marcinski (No. 5688)

sup.- Ein typisches Symptom der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) wird in der Bevölkerung oftmals als so genannter Raucherhusten abgetan. Doch zu den Risikofaktoren dieser letztendlich lebensbedrohenden Atemwegserkrankung, die alles andere als harmlos ist, gehört nicht nur Nikotinkonsum. COPD kann z. B. auch durch berufsbedingte Stäube und Gase, allgemeine Luftverschmutzung sowie eine bronchiale Überempfindlichkeit ausgelöst werden. „Wir sehen heute öfter als früher Patienten, die nie geraucht haben und an einer COPD leiden“, bestätigt Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover). Seinen Angaben zufolge ist etwa jeder Zehnte von den über 40-Jährigen in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen, die durch einen zunehmenden Verlust der Lungenfunktion charakterisiert ist.

Besonders gefährlich bei der COPD sind akute Krankheitsschübe, so genannte „Exazerbationen“, die zur starken Verschlechterung des Gesundheitszustandes des Patienten führen und u. a. durch Atemnot-Attacken gekennzeichnet sind. Sie werden laut Informationen von Prof. Adrian Gillissen (stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung) in der Realität jedoch häufig in ihrer milden Form von den Patienten unterschätzt und dem Arzt nicht mitgeteilt. Das ist fatal, denn Exazerbationen beschleunigen die unumkehrbare Zerstörung von Lungengewebe und verschlechtern die Prognose bei COPD erheblich. Um die Schwere sowie Häufigkeit von Exazerbationen zu reduzieren, rät Prof. Gillissen zu einer Behandlung mit Kombinationspräparaten, die zusätzlich zu einem bronchienerweiternden Wirkstoff auch eine antientzündliche Komponente (Steroide) enthalten. Von Vorteil sind dabei Inhalationssysteme, die die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung aufweisen, so dass eine gleichmäßige Verteilung im gesamten Bronchialsystem erreicht werden kann. „Mit der Inhalation extrafeiner Teilchen, wie sie der Trockenpulver-Inhalator Foster Nexthaler bietet, kann eine gute Lungendeposition bis in die kleinen Atemwege erzielt werden“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Rainer Gebhardt (Berlin) aus seiner Praxiserfahrung.

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COPD-Patienten brauchen antientzündliche Komponente

Exazerbationen verringern Lungenfunktion drastisch

COPD-Patienten brauchen antientzündliche Komponente

Foto: Fotolia / DOC RABE Media (No. 5639)

sup.- Die größte Gefahr geht bei der Volkskrankheit COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) von akuten Atemnot-Attacken aus. Bei Patienten, die häufig Exazerbationen durchstehen müssen (größer gleich 2 mal im Jahr), ist der jährliche Verlust an Lungenfunktion um bis zu 25 Prozent höher als bei Menschen, die seltener zu solchen akuten Krisen neigen. Auf diesen Zusammenhang verweist Prof. Adrian Gillissen (Direktor der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin, Kassel). Hinzu kommt: Exazerbationen können die Betroffenen in eine lebensbedrohliche Situation bringen und erhöhen das Sterberisiko. Patienten mit erhöhter Wahrscheinlichkeit für Exazerbationen sollten deshalb darauf Wert legen, dass sie bei ihrer Dauermedikation zusätzlich zu bronchienerweiternden Substanzen auch mit antientzündlichen Wirkstoffen (Steroide) versorgt werden. Studien mit entsprechenden Kombinationspräparaten (Foster bzw. Foster Nexthaler) haben gezeigt, dass durch eine solche Behandlung im Vergleich zur Monotherapie mit einer bronchienerweiternden Substanz das Risiko für schwere Exazerbationen um 28 Prozent reduziert wird. Dies ist ein Therapie-Erfolg, der sich lebensverlängernd auswirken kann.

Aktuellen Erkenntnissen zufolge können Exazerbationen nicht erst in schweren Krankheitsstadien der COPD auftreten, sondern sind je nach Veranlagung im gesamten Krankheitsverlauf möglich. Laut den Erfahrungen von Dr. Christian Geßner (Pneumologische Praxis, Leipzig) haben z. B. Patienten, die häufig unter Husten und Auswurf leiden, ein bis zu vierfach erhöhtes Exazerbationsrisiko im Vergleich zu denjenigen, die diese Symptome selten zeigen. Auch bei übergewichtigen Patienten ist die Wahrscheinlichkeit für akute Atemnot-Attacken hoch. Zur Abschätzung des Exazerbationsrisikos kann außerdem die Bestimmung der Blut-Eosinophilen sinnvoll sein.

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Asthmatiker sind oft zu genügsam

Lebensqualität könnte erheblich besser sein

Asthmatiker sind oft zu genügsam

Foto: Fotolia / Antonioguillem (No. 5614)

sup.- Wir atmen, solange wir leben. Die Versorgung mit Sauerstoff und die Abgabe von Kohlendioxid über die Atmung – im Ruhezustand ungefähr zwölfmal pro Minute – verlaufen unbewusst und bei gesunden Menschen vollkommen unproblematisch. Bei der chronischen Atemwegserkrankung Asthma bronchiale, unter der in Europa rund 30 Mio. Menschen leiden, ist diese lebensnotwendige biologische Funktion durch permanente Entzündungsprozesse sowie Überempfindlichkeit der Bronchien hingegen gestört. Insbesondere bei körperlicher Anstrengung schnürt es diesen Patienten förmlich die Luft ab, was bis hin zu akuten Atemnot-Attacken (Exazerbationen) führen kann.

Ziel der modernen Asthma-Therapie ist es, mit Hilfe von entzündungshemmenden und langwirksamen bronchienerweiternden Substanzen, die täglich inhaliert werden müssen, einen weitestgehend symptomfreien Alltag ohne nennenswerte Einschränkungen der Lebensqualität zu ermöglichen. Das klingt gut und vielversprechend, geht aber an der Realität vieler Asthmatiker weit vorbei. Trotz Dauermedikation wird nach Einschätzung der Lungenfachärzte bei mehr als einem Drittel der Patienten nicht annähernd eine zufriedenstellende Symptomkontrolle erreicht. „Das Problem ist, dass die Betroffenen meist an die unzureichende Kontrolle gewöhnt sind und nicht über Beschwerden klagen“, berichtet der Pneumologe Dr. Rainer Gebhardt (Berlin) aus seiner Praxiserfahrung. Diese Genügsamkeit oder auch Resignation der Patienten verhindert oftmals eine angemessene medikamentöse Einstellung.

Für schweres und schwierig zu behandelndes Asthma gibt es mittlerweile individuelle Therapieoptionen, die den Ärzten vor kurzem noch nicht zur Verfügung standen, die die Lebensqualität der Patienten erheblich verbessern könnten. Dazu zählt vor allem eine neue Hochdosis-Fixkombination mit extrafeinen Partikeln (Präparat Foster bzw. Foster Nexthaler 200/6), die bei einem gleichbleibenden Anteil an bronchienerweiternden Substanzen eine doppelt so hohe Dosis an entzündungshemmenden Wirkstoffen enthält. „Die Behandlung mit hochdosiertem inhalativen Steroid erlaubt es uns, bei Patienten, die trotz Dauertherapie immer noch eine unvollständige Asthmakontrolle haben, die antientzündliche Therapie zu intensivieren, ohne z. B. systemische Kortikoide einsetzen zu müssen“, erläutert Dr. Ronald Doepner, Lungenfacharzt aus Dortmund. Im Gegensatz zu kortisonhaltigen Tabletten entfalten inhalative Steroide sehr gezielt eine nur lokal begrenzte Wirkung in den Atemwegen. Die Belastung für den Organismus sowie die Nebenwirkungen sind entsprechend gering, der Gewinn für einen nahezu symptomfreien Alltag dagegen sehr hoch. Es lohnt sich also unbedingt, wenn Asthma-Patienten ihren Arzt bei mangelnder Symptomkontrolle auf innovative Behandlungskonzepte ansprechen.

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Akute Atemnot-Attacken im Blickpunkt

COPD-Patienten profitieren von antientzündlichen Wirkstoffen

sup.- Das größte Risiko für Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) geht von akuten Atemnot-Attacken, so genannten Exazerbationen, aus. Sie treten nicht erst in schweren Krankheitsstadien auf, sondern insbesondere bei übergewichtigen Menschen sowie Patienten mit Husten und Sputum im gesamten Verlauf der Erkrankung. Zur Prophylaxe von Exazerbationen gilt: „Jede Intervention, die die Entzündung der COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, erläutert Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Patienten mit erhöhtem Exazerbations-Risiko profitieren deshalb bei der Dauermedikation von Inhalatoren, die neben bronchienerweiternden auch antientzündliche Wirkstoffe enthalten. Besonders wirkungsvoll sind neuen Erkenntnissen zufolge dabei Präparate, die die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung bieten, weil dann der gesamte Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen therapiert werden kann.

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Volkskrankheit COPD ist unterdiagnostiziert

Simples Screening beim Hausarzt empfehlenswert

Volkskrankheit COPD ist unterdiagnostiziert

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sup.- Rund jeder zehnte über 40-Jährige leidet Schätzungen zufolge laut Informationen des Bundesverbandes der Pneumologen (Heidenheim) unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Wegen der hohen Dunkelziffer sind exakte Aussagen zur Häufigkeit bei dieser Erkrankung allerdings schwierig. Experten vermuten, dass etwa 40 Prozent aller Betroffenen nicht diagnostiziert sind. Diese Situation könnte aber durch ein simples Screening beim Hausarzt mit nur drei Fragen deutlich verbessert werden: Ist der Patient über 40 Jahre alt? Raucht er? Hustet er? Bejaht der Patient diese Fragen, sollte der Arzt einen Lungenfunktionstest veranlassen. Die Chance, mit dieser Methode eine COPD zu entdecken, liegt bei 30 Prozent, so die Einschätzung von Prof. Felix Herth (Chefarzt der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg).

Die Früherkennung ist bei der COPD äußerst wichtig, denn diese chronische Erkrankung ist durch einen kontinuierlichen, irreversiblen Verlust der Lungenkapazität charakterisiert. Je rechtzeitiger sie erkannt wird, desto besser kann durch Medikamente der Krankheitsverlauf verlangsamt und damit die Lebensqualität weitestgehend erhalten werden. Zu den vorrangigen Therapiezielen gehören bei der COPD die Symptomlinderung sowie eine Reduzierung des Risikos für akute Atemnot-Attacken (Exazerbationen). Solche Exazerbationen, die häufig einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen, wirken sich in erheblichem Maß auf die Prognose der Erkrankung aus und erhöhen die Mortalität.

Wenn eine Behandlung nur mit bronchienerweiternden Substanzen nicht ausreicht, um die Gefahr von Atemnot-Attacken zu verringern, sollte die Therapie um antientzündliche Wirkstoffe ergänzt werden. Neue Chancen eröffnen dabei nach Aussagen von Privatdozent Dr. Christian Geßner (POIS, Leipzig) Inhalationssysteme, die bronchienerweiternde und entzündungshemmende Medikamente in extrafeinen Teilchen enthalten. Szintigrafische Studien haben gezeigt, dass mit solch einer Formulierung, wie sie z. B. in den Präparaten Foster bzw. Foster Nexthaler enthalten ist, eine gleichmäßige Wirkstoffdeposition bis in die Lungenperipherie erreicht wird. Die bei der COPD gefürchtete Exazerbationsrate lässt sich durch diese innovative Darreichungsform der Substanzen deutlich reduzieren.

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Kortikosteroide bei der COPD-Behandlung

Entzündungen provozieren Exazerbationen

sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine entzündliche Erkrankung der großen wie auch der kleinen Atemwege. Die Prognose dieser irreversiblen Atemwegserkrankung hängt vor allem davon ab, wie erfolgreich die Rate an akuten Atemnot-Attacken (Exazerbationen) reduziert werden kann. Deshalb spielen insbesondere in fortgeschrittenen Stadien der COPD neben dem Einsatz von bronchienerweiternden Substanzen antientzündliche Wirkstoffe (Kortikosteroide) eine wichtige Rolle. Bei der Therapie mit entsprechenden Kombinationspräparaten haben sich laut Informationen von Dr. Thomas Voshaar (Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien in Moers) Inhalatoren bewährt, die Medikamente in einer extrafeinen Formulierung enthalten, mit der auch die kleinen Atemwege erreicht werden. Je nach Patientenpräferenz kann bei der Verordnung jetzt erstmals zwischen einem modernen Dosieraerosol (Foster) oder einem innovativen Pulverinhalator (Foster Nexthaler) gewählt werden.

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