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Wie Sie Ihre Anlagen und Fabriken jetzt noch schneller planen

Moers – 18. Oktober 2018: In der Anlagen- und Fabrikplanung spielt die Geschwindigkeit in der Planung bei einer hohen Planungsqualität eine immer größere Rolle. Aus diesem Grund kommt die neue Version von MPDS4 mit neuen Werkzeugen, Funktionen und Schnittstellen für eine integrierte und schnelle Planung.

Die Anlagenbau- und Fabrikplanungssoftware MPDS4 bietet schon seit jeher die Möglichkeit, eine größenunabhängige Planung in 3D vorzunehmen. Das ermöglicht die ausgeklügelte Architektur der Software, die mit der neuen Version nun noch einen weiteren Schwung an Geschwindigkeit bekommt. Zusätzlich bietet die Software nun mehr Integration für Analyse-, Architektur- und Virtual Reality (VR) Systeme. Damit wird MPDS4 mehr denn je zur ersten Wahl für eine schnelle und hochqualitative 3D-Planung.

Integrierte Planung durch vielseitige Schnittstellen
Mit der neuen Version wurden die Schnittstellen von MPDS4 weiter optimiert und erweitert. So ermöglichen die 3D-Schnittstellen nun auch eine umfangreiche Vereinfachung der Import-Daten, was besonders bei sehr großen Maschinen-Modellen einen erheblichen Performance-Vorteil bringt. Ein großes Highlight dieser Version ist die neue IFC-Schnittstelle. Denn damit können nun umfangreiche BIM-Projekte (Building Information Modeling, zu Deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) direkt importiert und inklusive der Kontextdaten in MPDS4 weiterverarbeitet werden. Zudem ist nun auch das neue Export-Format FBX hinzugekommen. Diese Schnittstelle verschafft den Zugang zur virtuellen Realität und ermöglicht damit die direkte Integration mit Virtual-Reality Systemen, wie dem VR-Viewer M4 VIRTUAL REVIEW.

Layout komplexer Fördersysteme wird jetzt einfacher
Im Bereich der Layout-Planung für komplexe Fördersysteme und Fabriken bietet MPDS4 eine einzigartige 2D-3D-Integration. Layouts können auf gewohnte Weise schnell in 2D entworfen werden und das dazugehörige 3D-Layout wird von der Software automatisch erzeugt. In der neuen Version wurde diese Funktionalität noch erweitert. So ist jetzt das Einladen von 3D-Modellen in ein 2D-Layout viel einfacher geworden. Auch das Laden von Förderkomponenten in 2D gleicht nun einem Konfigurator, aus dem einzelne Teile ausgewählt und schnell zu einer Planung zusammengestellt werden können. Zusätzliches Autorouting erlaubt das automatische Einladen von Förderkomponenten zwischen zwei Punkten in der Planung, was bei langen Förderstrecken eine enorme Zeitersparnis birgt.

Gebäude noch schneller erfassen
Neben der Möglichkeit Laserscan-Daten zu importieren, bietet MPDS4 die Alternative, aus 2D-Gebäudeplänen schnell 3D-Gebäudemodelle zu erzeugen. Mit der neuen Version wurden die Werkzeuge zur Erfassung bestehender Gebäude erweitert. Dabei können nun umfangreiche Wände durch das Ziehen einer Linie als 3D-Objekt erzeugt und mit Türen, Fenster, Tore oder Durchbrüchen detailliert werden. Diese neuen Werkzeuge ermöglichen damit eine noch schnellere Erfassung bestehender Gebäude, auch wenn keine Modelle oder strukturierte Daten vorhanden sind.

Fertigungsgerechte Integration im Anlagenbau
Eine der großen Stärken von MPDS4 ist der Rohrleitungsbau. Die Software ermöglicht eine schnelle Planung kleiner oder großer Anlagen in kürzester Zeit. Damit die Planung fertigungsgerecht erfolgt, bietet die Software ab sofort eine noch bessere Integration zu Analyse-Systemen wie ROHR2. Dabei können die optimierten Analyse-Daten nun direkt mit der Rohrleitungsplanung abgestimmt werden. Die optimierte Rohrleitungsführung kann dann mit M4 ISO automatisch in Form fertigungsgerechter Rohrleitungsisometrien und der dazugehöriger Stücklisten exportiert werden. Mit der neuen Version werden auch Biegetabellen unterstützt, die neben einer Stückliste auf der Zeichnung erscheinen und als eigene Dateien für die Biegemaschine erzeugt werden.

Starke Präsentation der Planung
Die Präsentation der umfangreichen 3D-Planung bedarf mit MPDS4 keiner weiteren Tools. Denn die Software besitzt eine integrierte Visualisierung, mit der die 3D-Planungsdaten live und aus der Ego-Perspektive dargestellt werden können. In der neuen Version können diese Rundgänge in den Anlagen oder Fabriken auch als Videos abgespeichert werden. Zusätzlich können diese mit dem kostenlosen 3D-Viewer MPDS4 VIEW, der nun auch in der Version 6.3 erhältlich ist, an Kunden oder Lieferanten zur Durchsicht weitergeleitet werden. Und mit dem neuen VR-Viewer M4 VIRTUAL REVIEW können die Anlagen oder Fabriken nun auch in der virtuellen Realität betrachtet werden.

MPDS4 Anlagenbau- und Fabrikplanungssoftware selber erleben
Interessierte können MDPS4 einfach auf der Website von CAD Schroer herunterladen und 30 Tage lang kostenlos testen. Dabei stehen den neuen Nutzern umfangreiche Video-Tutorials zur Verfügung. Unternehmen können auf einen kostenlosen Online-Support in der Testphase zugreifen, bei dem eine 1-zu-1-Betreuung für den Test an eigenen Projekten erfolgt. Damit ermöglicht CAD Schroer neuen Benutzern einen schnellen Start in die 3D-Planung mit MPDS4. Geschwindigkeit und Integration sind heute die Zauberworte, wenn es um die 3D-Planung von Anlagen und Fabriken geht. Damit wird MPDS4 mehr denn je zur ersten Wahl für eine schnelle und hochqualitative 3D-Planung.

> MPDS4 jetzt kostenlos testen

Über CAD Schroer
CAD Schroer ist ein global agierender Entwickler und Anbieter von Engineering-Lösungen. Seit über 30 Jahren betreut CAD Schroer Kunden aus den Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobil- und Zulieferindustrie sowie die öffentlichen Versorgungsunternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft. Mit mehreren Außenstellen und Tochterunternehmen in Europa und in den USA präsentiert sich das Unternehmen heute stärker und zeitgemäßer denn je.

Die Produktpalette von CAD Schroer umfasst Lösungen aus dem Bereich Konstruktion, Anlagenbau, Fabrikplanung und Datenmanagement. Unternehmen in 39 Ländern vertrauen auf MEDUSA®, MPDS™, M4 ISO und M4 P&ID FX, um sich effizient und flexibel in einer integrierten Konstruktionsumgebung zwischen allen Phasen der Produkt- oder Anlagenentwicklung zu bewegen.

Im Produkt- und Dienstleistungsportfolio von CAD Schroer befinden sich zudem Lösungen für die erweiterte (AR) und virtuelle (VR) Realität. Dabei erarbeitet CAD Schroer gemeinsam mit seinen Kunden immersive Augmented und Virtual Reality (AR & VR) Lösungen basierend auf vorhandenen 3D CAD-Daten. Das Ergebnis sind immersive AR- und VR-Apps, mit denen sich die Produkte in einer beeindruckenden Weise präsentieren lassen. CAD Schroer Apps werden auch für Workshops und Teambesprechungen während der Planung eingesetzt, um die Planungsdaten in virtuellen Besprechungsräumen im Detail zu betrachten. Die Wartung nutzt AR/VR-Apps, die den Service erleichtern und damit die Produktivität steigern.

Darüber hinaus werden Kunden durch Serviceleistungen wie Consulting, Schulung, Wartung und technischen Support bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützt. Dies und eine individuelle Kundenpflege sorgen für höhere Wettbewerbsfähigkeit, geringere Kosten und für bessere Qualität.

CAD Schroer ist zusätzlich ein autorisierter PTC-Partner in den Bereichen Entwicklung, Schulung, Service und Vertrieb. Durch seine kompetenten und erfahrenen Mitarbeiter bietet der Software-Entwickler einen hohen Mehrwert für die komplette Bandbreite an Lösungen und Dienstleistungen im PTC-Produktumfeld.

Kontakt

CAD Schroer GmbH
Fritz-Peters-Straße 11
47447 Moers

Website: www.cad-schroer.de
Email: marketing@cad-schroer.de

Telefon:
Deutschland: +49 2841 9184 0
Schweiz: +41 43 495 32 92
England: +44 1223 850 942
Frankreich: +33 141 94 51 40
Italien: +39 02 4979 8666
USA: +1 866-SCHROER (866-724-7637)

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Die Fabrik in der Hosentasche dank Virtual Reality

Moers – 6. September 2018: Normalerweise werden zur Darstellung von großen Maschinen und Fabriken in 3D umfangreiche Systeme benötigt. Mit den mobilen Apps und einem iPhone® oder einem Android™-Gerät gehört das nun der Vergangenheit an.

Keine durchgehende Nutzung der 3D-Daten
Sei es der Vertrieb, der die Maschine verkauft, der Planer, der diese in eine Fabrik einplant oder der Projektleiter, der sie dann genau auf der richtigen Position aufstellen muss, sie alle profitieren von einer durchgehenden 3D-Planung. Doch der Zugriff auf die 3D-Daten bleibt oft alleine bei der Planungsabteilung. Das liegt an der hohen Performance, die ein PC für die Darstellung solch großer 3D-Daten benötigt. Denn sowohl die Grafikkarte als auch die Speicherkapazität eines normalen Bürorechners reichen für eine optimale Darstellung der erforderlichen 3D-Daten nicht aus.

Problem: Zu große 3D CAD-Modelle
Leider sind manche 3D CAD-Modelle schlicht zu groß, um diese auf einem Tablet oder einem Smartphone visualisieren zu können. Sie enthalten viel zu viele Details. Aus diesem Grund gehen die meisten Unternehmen dazu über die Modelle in einer einfacheren Form nachzumodellieren. Ein sehr aufwendiger Schritt, der dazu unnötige Ressourcen verbraucht, da diese Daten bereits im CAD in 3D vorhanden sind.

Lösung: Automatisierte Komprimierung
Die Software-Schmiede CAD Schroer ist in der CAD-Welt zuhause und nutzt hierzu eigens generierte automatisierte Prozesse, um umfangreiche 3D-Daten aus den unterschiedlichsten CAD-Systemen für die mobile Nutzung zu verarbeiten. Nach der Verarbeitung können die Daten performant auf mobilen Endgeräten, wie einem iPhone, iPad® oder einem Android-Gerät genutzt werden. Dabei können sogar eine komplette Fabrik oder einzelne Maschinen auf dem Smartphone visualisiert werden ohne Verzicht auf die Details.

3D CAD-Modelle für den Vertrieb
Mit Hilfe der AR-Applikationen können große Maschinen auf der Baustelle an die entsprechende Position in die Fabrik eingeblendet werden. So kann der Projektleiter umgehend feststellen, ob die Positionierung keine unvorhergesehenen Probleme mit sich bringt. Große oder umfangreiche Maschinen können bei Verkaufsgesprächen in den Raum eingeblendet und via Animationen im Detail erklärt werden, was für Erleichterung bei den Vertrieblern sorgt.

Die Fabrik in der Hosentasche
Auf diese Weise werden Bewegungsabläufe simuliert und der Kunde kann die Bewegungen einzelner Teile der Maschinen virtuell betrachten. So kann der Projektleiter mit seinem Apple® oder Android Smartphone und den Apps für Augmentedund Virtual Reality durch eine komplette Fabrik gehen und diese inspizieren sowie die Maschinen in Aktion erleben. Und dasalles mit einem Gerät, das in der Hosentasche Platz findet.

>Mehr zu der Fabrik in der Hosentasche

Über CAD Schroer
CAD Schroer ist ein global agierender Entwickler und Anbieter von Engineering-Lösungen. Seit über 30 Jahren betreut CAD Schroer Kunden aus den Bereichen des Maschinen- und Anlagenbaus, der Automobil- und Zulieferindustrie sowie die öffentlichen Versorgungsunternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft. Mit mehreren Außenstellen und Tochterunternehmen in Europa und in den USA präsentiert sich das Unternehmen heute stärker und zeitgemäßer denn je.

Die Produktpalette von CAD Schroer umfasst Lösungen aus dem Bereich Konstruktion, Anlagenbau, Fabrikplanung und Datenmanagement. Unternehmen in 39 Ländern vertrauen auf MEDUSA®, MPDS™, M4 ISO und M4 P&ID FX, um sich effizient und flexibel in einer integrierten Konstruktionsumgebung zwischen allen Phasen der Produkt- oder Anlagenentwicklung zu bewegen.

Im Produkt- und Dienstleistungsportfolio von CAD Schroer befinden sich zudem Lösungen für die erweiterte (AR) und virtuelle (VR) Realität. Dabei erarbeitet CAD Schroer gemeinsam mit seinen Kunden immersive Augmented und Virtual Reality (AR & VR) Lösungen basierend auf vorhandenen 3D CAD-Daten. Das Ergebnis sind immersive AR- und VR-Apps, mit denen sich die Produkte in einer beeindruckenden Weise präsentieren lassen. CAD Schroer Apps werden auch für Workshops und Teambesprechungen während der Planung eingesetzt, um die Planungsdaten in virtuellen Besprechungsräumen im Detail zu betrachten. Die Wartung nutzt AR/VR-Apps, die den Service erleichtern und damit die Produktivität steigern.

Darüber hinaus werden Kunden durch Serviceleistungen wie Consulting, Schulung, Wartung und technischen Support bei der Erreichung ihrer Ziele unterstützt. Dies und eine individuelle Kundenpflege sorgen für höhere Wettbewerbsfähigkeit, geringere Kosten und für bessere Qualität.

CAD Schroer ist zusätzlich ein autorisierter PTC-Partner in den Bereichen Entwicklung, Schulung, Service und Vertrieb. Durch seine kompetenten und erfahrenen Mitarbeiter bietet der Software-Entwickler einen hohen Mehrwert für die komplette Bandbreite an Lösungen und Dienstleistungen im PTC-Produktumfeld.

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Pressemitteilungen

Die Freizeit – ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Gedanken rund um die Arbeitswelt – Zusammenspiel freie Zeit und Arbeit, Entwicklung der Gesellschaft

Die Freizeit - ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg / Niedersachsen

Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg in Niedersachsen

Freizeit, Arbeit, Urlaub, Familienzeit, Pflichten und Rechte, Gedanken über die Gestaltung des Lebens

Lehre aus der Geschichte – Nur Spannung und Entspannung entsprechen dem Menschen.
Der griechische Philosoph Aristoteles bemerkte, dass sein Heimatvolk, die Spartaner, nur dann stark waren, wenn sie Krieg führten. In Friedenszeiten, also wenn viel Freizeit vorhanden war, brach ihr Reich zusammen. Die Gesellschaft war also nicht in der Lage, die freie Zeit zu ertragen. Die Freizeit wurde als Bedrohung des Friedens und der gesellschaftlichen Ordnung empfunden. Auch heute, 2500 Jahre später, wird das Phänomen der freien Zeit eifrig diskutiert.

Was? Die alten Griechen hatten hundert Tage Urlaub im Jahr?

Zurück zur Geschichte: Im hellenistischen Griechenland war fast ein Drittel des Jahres für Theatervorstellungen, politische Aktivitäten, Festlichkeiten u.a. reserviert. Auch der alte römische Kalender zählte schließlich nur die Hälfte des Jahres als Feiertage. Muße war das Thema, und nicht Arbeit. Es gab sogar eine Klasse derjenigen, die nicht arbeiteten, die müßige Klasse. Das waren Priester, Schauspieler oder Krieger, die ausschließlich nicht produktiven Aufgaben dienten. Natürlich hat die Medaille zwei Seiten: Frauen und Sklaven hatten keinesfalls an allen Festtagen frei. Muße war also das Privileg der Freien.

Die Arbeitsbelastung nahm zu

In der weiteren geschichtlichen Phase des Mittelalters war Freizeit nur Teilen der Bevölkerung, dem Hofe, zugänglich. Die Masse der Leibeigenen war von religiösen Feierlichkeiten und höfischen Festen ausgeschlossen. Die Arbeitsbelastung verstärkte sich noch einmal durch die industrielle Revolution.

Lebensalltag: Arbeit und Schlaf – Wandel Landwirtschaft, Handwerk, Handel

Nach Ende des Mittelalters setzt sich in Europa der Schwerpunkt auf das Handwerk, den Handel und die Landwirtschaft durch. Mehr menschliche Arbeitskraft war erforderlich und nötig. Der Arbeitsvorgang musste rationeller gestaltet werden. Der Arbeitstag dauerte zwischen 12 bis 14 Stunden. Die Zahl der Feiertage wurde stark reduziert, und mit der Industrialisierung verschwand für die breite Bevölkerung die arbeitsfreie Zeit fast völlig. Das Leben bestand für viele Menschen nur noch aus Arbeit und Schlaf, Freizeit und Muße war unbekannt.

Als Karl Marx Mitte des 19. Jahrhunderts sein kommunistisches Manifest verfasste, betrug die durchschnittliche Arbeitswoche 75 Stunden. Zeit für Urlaub und Erholung waren nicht vorgesehen. Die menschliche Arbeitskraft wurde rigoros ausgenutzt. Der Arbeitsprozess war in vielen Einzelverrichtungen zerlegt und strikter Disziplin unterworfen. Die industrielle Arbeit war ohne alle schöpferischen und spielerischen Elemente. Die Kluft zwischen der Fabrikarbeit und der knappen Freizeit war tief. Damit erhielt das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit für einen großen Teil der Bevölkerung eine neue Bedeutung: Die Forderung nach mehr arbeitsfreier Zeit wurde zu einem vordringlichsten Anliegen.

Industrialisierung lässt Bürokratisierung wachsen

Die Zahl der Industriearbeiter wuchs besonders rasch. Sie wurde bald zu der größten Bevölkerungsgruppe. Die Industrialisierung führte zu einer starken Bürokratisierung und damit auch zu einer starken Ausweitung der Arbeitslasten in der Wirtschaft, in Staat und Verwaltung. Eben deshalb wurde die Freizeit für die meisten Menschen ein kostbares Gut, ein erstrebenswertes Ziel.

Gewerkschaften entstanden

Die Arbeiterschaft organisierte sich im 19. Jahrhundert stärker. Neben der Forderung nach mehr Lohn und besseren Arbeitsplätzen stand die Freizeit im Vordergrund. Maßnahmen, um die Arbeitsbelastung auf ein erträgliches Maß zu drücken bei gleicher oder besserer Lebensqualität wurden teils nach heftigen gesellschaftlichen Kämpfen eingeführt.

Heute – Diskussionen um das richtige Maß

Die Arbeitsbelastung von früher hat abgenommen, sich verändert und verlagert. In der Arbeitshaltung vieler Menschen scheint ein grundsätzlicher Wandel eingetreten zu sein. Der Werkstolz früherer Zeiten ist einem Erschöpfungsstolz gewichen. Stolz sein auf das geleistete Tagwerk, den Bericht, die Bestellung, das Werkstück, das fertiggestellt oder repariert wurde, die Unterrichtsstunde oder das Meeting. Stolz auf den Grad der Erschöpfung, der im Laufe des Arbeitstages „erkämpft“ wurde ist an die Stelle des Werkstolzes getreten. Was und mit welchem Sinn eine Aufgabe, die Arbeit erledigt und betrieben wurde, ist vielfach nicht nachvollziehbar.

Studien belegen, dass die bleierne Müdigkeit als Maß überzeugt, dass rechtschaffen abgearbeitet wurde. War der Tag erfolgreich, befriedigend oder erfüllend wird nicht an der Qualität der geleisteten Arbeit gemessen, sondern am Ausmaß des eigenen Ausgelaugt- und Gestresst Seins.

Dadurch droht das Arbeitspensum, das zugemutet wird, maßlos zu werden. Den Zeitpunkt des Aufhörens kann nicht erkannt werden. Das Werk gibt ein natürliches Maß und eine organische Rhythmik vor. Die Qualität des Werkes erfordert es, innezuhalten, Abstand zu gewinnen, die Perspektive zu wechseln oder weitere Materialien zu besorgen. Die Diskussion um das richtige Maß – der Work-Life-Balance – ist angebracht, eine gesunde und ausgewogene Umsetzung ist das Ziel, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
office@hahn-fertigungstechnik.de
http://www.hahn-fertigungstechnik.de

Pressemitteilungen

Die Freizeit ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

Die alten Griechen hatten hundert Tage Urlaub im Jahr Heute die Diskussion um das richtige Maß Arbeit und Freizeit, Work-Life-Balance.

Die Freizeit  ein Geschenk der modernen Welt und der Technik

(NL/7605928474) Gedanken rund um die Arbeitswelt Zusammenspiel freie Zeit und Arbeit, Entwicklung der Gesellschaft Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH, Papenburg in Niedersachsen.

Freizeit, Arbeit, Urlaub, Familienzeit, Pflichten und Rechte, Gedanken über die Gestaltung des Lebens

Lehre aus der Geschichte – Nur Spannung und Entspannung entsprechen dem Menschen.
Der griechische Philosoph Aristoteles bemerkte, dass sein Heimatvolk, die Spartaner, nur dann stark waren, wenn sie Krieg führten. In Friedenszeiten, also wenn viel Freizeit vorhanden war, brach ihr Reich zusammen. Die Gesellschaft war also nicht in der Lage, die freie Zeit zu ertragen. Die Freizeit wurde als Bedrohung des Friedens und der gesellschaftlichen Ordnung empfunden. Auch heute, 2500 Jahre später, wird das Phänomen der freien Zeit eifrig diskutiert.

Was? Die alten Griechen hatten hundert Tage Urlaub im Jahr?

Zurück zur Geschichte: Im hellenistischen Griechenland war fast ein Drittel des Jahres für Theatervorstellungen, politische Aktivitäten, Festlichkeiten u.a. reserviert. Auch der alte römische Kalender zählte schließlich nur die Hälfte des Jahres als Feiertage. Muße war das Thema, und nicht Arbeit. Es gab sogar eine Klasse derjenigen, die nicht arbeiteten, die müßige Klasse. Das waren Priester, Schauspieler oder Krieger, die ausschließlich nicht produktiven Aufgaben dienten. Natürlich hat die Medaille zwei Seiten: Frauen und Sklaven hatten keinesfalls an allen Festtagen frei. Muße war also das Privileg der Freien.

Die Arbeitsbelastung nahm zu

In der weiteren geschichtlichen Phase des Mittelalters war Freizeit nur Teilen der Bevölkerung, dem Hofe, zugänglich. Die Masse der Leibeigenen war von religiösen Feierlichkeiten und höfischen Festen ausgeschlossen. Die Arbeitsbelastung verstärkte sich noch einmal durch die industrielle Revolution.

Lebensalltag: Arbeit und Schlaf Wandel Landwirtschaft, Handwerk, Handel

Nach Ende des Mittelalters setzt sich in Europa der Schwerpunkt auf das Handwerk, den Handel und die Landwirtschaft durch. Mehr menschliche Arbeitskraft war erforderlich und nötig. Der Arbeitsvorgang musste rationeller gestaltet werden. Der Arbeitstag dauerte zwischen 12 bis 14 Stunden. Die Zahl der Feiertage wurde stark reduziert, und mit der Industrialisierung verschwand für die breite Bevölkerung die arbeitsfreie Zeit fast völlig. Das Leben bestand für viele Menschen nur noch aus Arbeit und Schlaf, Freizeit und Muße war unbekannt.

Als Karl Marx Mitte des 19. Jahrhunderts sein kommunistisches Manifest verfasste, betrug die durchschnittliche Arbeitswoche 75 Stunden. Zeit für Urlaub und Erholung waren nicht vorgesehen. Die menschliche Arbeitskraft wurde rigoros ausgenutzt. Der Arbeitsprozess war in vielen Einzelverrichtungen zerlegt und strikter Disziplin unterworfen. Die industrielle Arbeit war ohne alle schöpferischen und spielerischen Elemente. Die Kluft zwischen der Fabrikarbeit und der knappen Freizeit war tief. Damit erhielt das Verhältnis zwischen Arbeit und Freizeit für einen großen Teil der Bevölkerung eine neue Bedeutung: Die Forderung nach mehr arbeitsfreier Zeit wurde zu einem vordringlichsten Anliegen.

Industrialisierung lässt Bürokratisierung wachsen

Die Zahl der Industriearbeiter wuchs besonders rasch. Sie wurde bald zu der größten Bevölkerungsgruppe. Die Industrialisierung führte zu einer starken Bürokratisierung und damit auch zu einer starken Ausweitung der Arbeitslasten in der Wirtschaft, in Staat und Verwaltung. Eben deshalb wurde die Freizeit für die meisten Menschen ein kostbares Gut, ein erstrebenswertes Ziel.

Gewerkschaften entstanden

Die Arbeiterschaft organisierte sich im 19. Jahrhundert stärker. Neben der Forderung nach mehr Lohn und besseren Arbeitsplätzen stand die Freizeit im Vordergrund. Maßnahmen, um die Arbeitsbelastung auf ein erträgliches Maß zu drücken bei gleicher oder besserer Lebensqualität wurden teils nach heftigen gesellschaftlichen Kämpfen eingeführt.

Heute Diskussionen um das richtige Maß

Die Arbeitsbelastung von früher hat abgenommen, sich verändert und verlagert. In der Arbeitshaltung vieler Menschen scheint ein grundsätzlicher Wandel eingetreten zu sein. Der Werkstolz früherer Zeiten ist einem Erschöpfungsstolz gewichen. Stolz sein auf das geleistete Tagwerk, den Bericht, die Bestellung, das Werkstück, das fertiggestellt oder repariert wurde, die Unterrichtsstunde oder das Meeting. Stolz auf den Grad der Erschöpfung, der im Laufe des Arbeitstages „erkämpft“ wurde ist an die Stelle des Werkstolzes getreten. Was und mit welchem Sinn eine Aufgabe, die Arbeit erledigt und betrieben wurde, ist vielfach nicht nachvollziehbar.

Studien belegen, dass die bleierne Müdigkeit als Maß überzeugt, dass rechtschaffen abgearbeitet wurde. War der Tag erfolgreich, befriedigend oder erfüllend wird nicht an der Qualität der geleisteten Arbeit gemessen, sondern am Ausmaß des eigenen Ausgelaugt- und Gestresst Seins.

Dadurch droht das Arbeitspensum, das zugemutet wird, maßlos zu werden. Den Zeitpunkt des Aufhörens kann nicht erkannt werden. Das Werk gibt ein natürliches Maß und eine organische Rhythmik vor. Die Qualität des Werkes erfordert es, innezuhalten, Abstand zu gewinnen, die Perspektive zu wechseln oder weitere Materialien zu besorgen. Die Diskussion um das richtige Maß der Work-Life-Balance ist angebracht, eine gesunde und ausgewogene Umsetzung ist das Ziel, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Pressemitteilungen

Effizienzgewinne in der Landwirtschaft – Ausblick Industrie 4.0

Wie der Strukturwandel die Lebenswirklichkeit verändert – Industrie ist durch die Landwirtschaft geprägt

Effizienzgewinne in der Landwirtschaft - Ausblick Industrie 4.0

Maschinenbau Hahn GmbH&Co. KG, Papenburg an der Ems ins Niedersachsen

Ursprung und Entwicklung. Diskussionsbeitrag von Jens Hahn, Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG aus Papenburg / Niedersachsen

Herbstzeit bedeutet Zeit der Ernte und des Erntedankes. Die Herbstzeit war in der Landwirtschaft auch eine Zeit des Innehaltens. Ruhige Zeiten, dieses Lebensverständnis gibt es heute nicht mehr.

Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG steht für eine niedersächsische Erfolgsgeschichte. Im September 1979 gründeten die Brüder Wessel und Wolbert Hahn mit ihrem Vater Wessel Sen. in Papenburg, Emsland die Maschinenbau Hahn GmbH. Anfangs hatte sich das Unternehmen der zerspanenden Fertigung und Montage gewidmet. Es folgten, mit Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen, mechanischer Bearbeitung und Zerspanungstechnik, neue Geschäftsbereiche. Jens Hahn, Technische Leitung Schweißaufsicht erläutert, dass gerade in der Industrie es mit dem Strukturwandel rasend schnell geht.

Wie war das bei der Landwirtschaft?

Bis vor einigen Jahrzehnten arbeitete fast die gesamte Bevölkerung in der landwirtschaftlichen Produktion. Durch Effizienzgewinne beim Einsatz von Maschinen wurde die menschliche Arbeitskraft verdrängt, und nur noch ein ganz geringer Teil der Bevölkerung ist in der landwirtschaftlichen Urproduktion tätig.

Landwirtschaft als Vorbild für die Industrie

Dieser Veränderungseffekt wird für die Industrieproduktion und die Dienstleistung in den nächsten Jahren in der technologischen Entwicklung erwartet, meint Jens Hahn. Das heißt, das „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“ werden ähnlich wie in der Landwirtschaft dazu führen, dass von ehemals 100 Arbeitskräften nur noch drei benötigt werden. „Grund genug, sich die technischen Möglichkeiten auf einem Bauernhof einmal näher anzuschauen. Dabei ist festzuhalten, dass der Strukturwandel in der Landwirtschaft allerdings mehrere Jahrzehnte benötigte, während der Strukturwandel durch „Industrie 4.0“ und das „Internet der Dinge“ in wenigen Jahren eintreten wird“, gibt Jens Hahn zu bedenken.

Entwicklung der Landwirtschaft

Landwirtschaft wird seit ca. 10.000 Jahren als Ackerbau und Viehzucht betrieben. Die ersten Menschen, die zuvor als Jäger und Sammler umhergezogen waren, gründeten Dörfer und wurden sesshaft. Das erste Getreide wurde vor ca. 10.000 Jahren in Nordafrika oder Vorderasien ausgesät. Später gelang es dann, Wildtiere zu zähmen und zu züchten. Erst in dem Moment, als es gelang, mehr Nahrungsmittel zu produzieren, als der Bauer mit seiner Familie direkt benötigte, war es möglich, dass einige Mitglieder der Gemeinschaft andere Berufe, wie Handwerksberufe, ergriffen.

Technisierung der Landwirtschaft seit einigen Jahrzehnten

Eine Ballenpresse z.B., die ein Mähdrescher im Sommer benutzt, um daraus aus dem abgeernteten Getreide Stroh zu pressen, ersetzt zusammen mit dem Mähdrescher bei der Ernte ca. 25 Personen. Gleiches gilt für Fütterungsanlagen. Wer kennt noch den sprichwörtlichen Kuhhirten, der für ein paar wenige Kühe zu sorgen hatte? In den modernen Ställen landwirtschaftlicher Großbetriebe leben oft Hunderte von Kühen und Rindern oder mehr als 1.000 Schweine, Puten oder Hühner. Ohne eine automatisierte Fütterungstechnik wäre ein Landwirt damit beschäftigt, den ganzen Tag die Tiere zu versorgen und zu füttern.
Moderne Fütterungsanlagen werden computergesteuert; die damit verbundene Technik erinnert an das „Internet der Dinge“. Bei der Sensorfütterung kontrollieren Fühler, wie viel Futter noch im Trog befindlich ist. Die Tiere haben Codierungen im Halsband oder Ohr. Dadurch erfährt die Computeranlage, welches Tier gerade am Futterstand frisst und welche Nährstoffe eventuell noch notwendig sind.

Der Traktor ersetzt viele Tiere oder Menschen. Moderne Traktoren fahren satellitengesteuert, der voll autonome Traktor wird Wirklichkeit, der Landwirt bestellt vom Bürostuhl sein Land.

Strukturwandel Industrie 4.0

Durch die industrielle Landwirtschaft veränderte sich die Produktivität so dramatisch, dass die Landstriche regelrecht entvölkert wurden. Es wurde und wird für die Herstellung von Lebensmitteln kaum noch Menschen benötigt. Jens Hahn gibt zu bedenken, dass für Industrie und Dienstleistungswirtschaft die Digitalisierung eine historische Zäsur darstellt. „Industrie 4.0 ist der Oberbegriff, hierbei werden Lösungen, Prozesse und Technologien zusammengefasst, die einen hohen Einsatz von IT und einen intensiven Vernetzungsgrad der Systeme in den Fertigungsstätten beschreiben. Speziell die Digitalisierung der Fertigungstechnik und der Logistik wird aktuell vorangetrieben, weitere Industriebranchen folgen. Die Landwirtschaft war Vorreiter, gleiches wird für die Fabrikationsanlagen eintreten. Heute sind die Hallen voller Mitarbeiter, die die Maschinen bedienen. Von diesen Arbeitsplätzen werden die allermeisten wegfallen, ohne dass damit weniger produziert werden wird. Die Landwirtschaft entwickelt sich rasch zu einer digitalisierten Branche mit dem Ziel der Effizienzsteigerung, dem Traktor macht das Warten auf besseres Wetter nichts aus“, gibt Jens Hahn zu bedenken.

Das Unternehmen Maschinenbau Hahn GmbH & Co.KG wurde 1979 in Papenburg an der Ems in Niedersachsen gegründet. Mit Schwerpunkt in der zerspanenden Fertigung und Montage. Im Laufe der Unternehmensgeschichte folgte der Unternehmensausbau im Bereich Fördertechnik und Anlagenbau, Wiegetechnik, Tank- und Stahlwasserbau, Revisionen, Instandsetzungen von Maschinen, Sonderanfertigungen, Herstellung von Verschleißteilen und Ersatzteilen. 1991 wurde die Zerspanungstechnik im Zuge der Expansion verlagert und im Jahre 2000 als Hahn Fertigungstechnik GmbH verselbständigt. Die Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG ist ein Familienunternehmen mit 60 erfahrenen und hoch qualifizierten Fachkräften, die regional wie auch international tätig sind. Auf dem Gebiet des Anlagenbaus und der Fördertechnik sowie im Konstruktionsbau gehört Maschinenbau Hahn GmbH & Co KG mittlerweile zu den leistungsfähigsten Fertigungsstätten des Nordwestens. Weitere Informationen unter www.maschinenbau-hahn.de

Kontakt
Maschinenbau Hahn GmbH & Co. KG
Jens Hahn
Flachsmeerstraße 55 – 57
26871 Papenburg
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+49(0)4961 75276
office@maschinenbau-hahn.de
http://www.maschinenbau-hahn.de

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RUAG setzt mit neuem Werk in Ungarn Zeichen für Wachstum und internationale Zusammenarbeit

Volle Auftragsbücher und steigende Nachfrage sorgen für Kapazitätssteigerung / Klares Bekenntnis zum Standort Europa

RUAG setzt mit neuem Werk in Ungarn Zeichen für Wachstum und internationale Zusammenarbeit

Dr. Alexander Toussaint, CEO der RUAG Division Aerostructures, bei der feierlichen Eröffnung

Der internationale Technologiekonzern RUAG baut seine Produktionskapazitäten im Bereich Flugzeugstrukturbau weiter aus und eröffnet am 1. März 2017 im ungarischen Eger einen neuen Fertigungsstandort. Damit reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage und gewachsene Verantwortung in der Lieferkette seines größten Kunden Airbus. Durch die neue, ideale Aufteilung der bestehenden und neuen Arbeitspakete zwischen den Werken ergeben sich deutliche Effektivitäts- und Produktivitätssteigerungen, wodurch auch die beiden anderen Standorte in Oberpfaffenhofen und Emmen (Schweiz) nachhaltig profitieren. Im letzten Jahr wurden hierfür in die drei Standorte insgesamt rund 13 Millionen Euro investiert, davon rund 6 Millionen in Ungarn.

Bei einer Pressekonferenz zur feierlichen Eröffnung des neuen 10.000-Quadratmeter-Werkes betonten Ungarns Außenminister Peter Szijjárto und der CEO von RUAG Urs Breitmeier die starke Partnerschaft und die Zukunftsperspektive durch die neue Produktionsstätte sowohl für das Land als auch das Unternehmen. „In Zeiten, in denen oft von Grenzen und Mauern gesprochen wird, freuen wir uns umso mehr, unsere internationale Aufstellung weiter auszubauen und die länderübergreifende Zusammenarbeit zu vertiefen“, erklärt Dr. Alexander Toussaint, CEO der RUAG Division Aerostructures.

Im neuen Werk werden zukünftig Untergruppen (Sub-Assemblies) für Airbus und Bombardier hergestellt, die dann in Oberpfaffenhofen weiterverarbeitet werden. Der Standort dient damit als „verlängerte Werkbank“ für das traditionsreiche Werk in Oberbayern, das sich immer mehr zum hochklassigen Entwicklungszentrum für Luftfahrtlösungen entwickelt. So konnte innerhalb der letzten Jahre durch verschiedene Initiativen die Produktivität gesteigert und das Qualitätsniveau nochmals angehoben werden.

Die nach wie vor weltweit steigende Nachfrage nach Flugzeugen – insbesondere bei Airbus – kann nur durch Produktivitätssteigerungen und erweiterte Produktionskapazitäten wie dem neuen Werk befriedigt werden. „Der Standort in Ungarn ist für unser Unternehmen auch eine wichtige strategische Entscheidung: Um uns als Top-Lieferant in der Luftfahrtbranche weiter zu etablieren, ist internationales Wachstum die Grundvoraussetzung“, erklärt Dr. Alexander Toussaint. „Aus dem Verbund der beiden existierenden Produktionsstätten in der Schweiz und Deutschland zusammen mit dem neuen Standort in Ungarn entsteht ein guter Kostenmix, der die RUAG Aerostructures am globalen Markt konkurrenzfähig und interessant für Neuaufträge macht.“ Die in Oberpfaffenhofen durch Verlagerung der Untergruppenmontage freiwerdenden Kapazitäten können für die gesteigerten Raten im Airbus Single Aisle Programm (Airbus A320) ideal genutzt werden.

„Für Ungarn als Standort spricht die hohe Qualifikation der Mitarbeiter sowie ein großes Know-how im Bereich Automatisierungstechnik und schlanke Prozesse. Nicht umsonst haben hier auch namhafte Automobilzulieferer wichtige Standorte“, sagt István Kaiser, Standortleiter in Eger. Er und sein Team haben in den letzten Monaten sukzessive die Produktions- und Logistikprozesse aufgebaut und so für einen reibungslosen Produktionsstart gesorgt. „Jetzt freuen wir uns, ein Teil der RUAG-Familie zu werden und unseren Beitrag zum unternehmensweiten Erfolg zu leisten.“ Bis Ende 2017 werden in Eger 160 Mitarbeiter beschäftigt werden, wobei die Mitarbeiterzahlen in den beiden Stammwerken hiervon nicht tangiert werden und konstant bleiben.

RUAG Aerospace Structures verfügt am Standort Oberpfaffenhofen über Entwicklungskompetenzen und modernste Fertigungstechniken zur Produktion von Rumpfsektionen für Verkehrsflugzeuge. Das Unternehmen bietet seinen Kunden Know-how über den gesamten Produktionsprozess von der Entwicklung, über die Logistik bis hin zur Montage. Die Aus- und Weiterbildung der hochqualifizierten Fachkräfte steht stark im Fokus des 678 Mitarbeiter (Stand 1.2.14) starken Unternehmens. RUAG Aerospace Structures ist vom Luftfahrt-Bundesamt als Herstellungsbetrieb nach der Klassifikation DE.21G.0172 zugelassen. Das Qualitätsmanagementsystem ist gemäß dem Standard für Lieferanten der Luft- und Raumfahrtindustrie EN 9100:2009 zertifiziert. Die RUAG Aerospace Structures GmbH ist Teil der RUAG Holding AG mit Sitz in Bern, Schweiz.

Kontakt
RUAG Aerospace Structures GmbH
Clemens Friedl
Friedrichshafener Straße 6A
82205 Gilching-Oberpfaffenhofen
+49 8153 30-2025
Clemens.Friedl@ruag.com
http://www.ruag.com

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IE Technology präsentiert auf der SINDEX die flexible modulare Fabrik der Zukunft

IE Technology präsentiert auf der SINDEX die flexible modulare Fabrik der Zukunft

Zürich, 20.07.2016 – Wie sich Unternehmen mit ihren Produktionsgebäuden fit für den Wandel der Industriewelt machen können, zeigt die IE Technology auf der diesjährigen SINDEX in Bern vom 6. bis 8. September 2016, Halle 2.0, Stand B08.

IE Technology plant und realisiert flexible und wandlungsfähige Industriebauten. Kunden bekommen damit schon heute die Sicherheit, dass ihre Produktionsgebäude den Anforderungen zukünftiger Marktanforderungen gewachsen sind.
Dabei werden beim Planungsprozess von innen nach aussen die Prozesse und Produktionsabläufe sowohl aus betriebsplanerischer als auch aus architektonischer Sicht prioritär berücksichtig. Die Industriebauten werden für Kunden schlüsselfertig realisiert und die IE Technology trägt somit die volle Verantwortung für ein koordiniertes Vorgehen und das Erreichen der Ziele im Hinblick auf Qualität, Kosten und Termine. Der Kundennutzen: Effizienzsteigerung, möglichst niedrige Gebäudeunterhalts- und Betriebskosten, ein flexibles Produktions- und Gebäude-Layout, eine nachhaltige und wandlungsfähige Fabrik.

Branchenspezifische Planungskompetenz
Fundiertes Branchenwissen und entsprechendes Prozess-Know-how mit Planungskompetenz für Reinräume, Logistik und wandlungsfähige Gebäudekonzepte zeichnet IE Technology aus. Im Vordergrund stehen Themen wie spanabhebende Bearbeitung, Kunststoffverarbeitung, Oberflächenveredelung oder Verpackungstechnologien sowie medizinaltechnische Erzeugnisse.

IE Technology ist Teil der IE Group. Die Gruppe beschäftigt derzeit über 80 Bau- und Betriebsplaner, Architekten, Wirtschafts- und Maschineningenieure sowie Logistik- und Gebäudetechnik-Experten. Mit heute vier Büros in Zürich, München, Frankfurt und Nyon ist die Gruppe seit 1966 am Markt und realisiert Projekte für die Druck- und Verpackungsindustrie wie für die Lebensmittel-, Kunststoff-, Life-Science und Technologieindustrie. IE Kunden bekommen Betriebs- und Bauplanung aus einem Guss, sowohl bei Neubauten wie bei Erweiterungen einer bestehenden Anlage. Am Ende stehen nachhaltige Industriebauten: effizient, emissionsarm und flexibel nutzbar.
Weitere Informationen finden sie auch unter: http://www.ie-group.com

Kontakt
IE Group
Sven Landrock
Paul Gerhardt Allee 48
81245 München
089/ 82 99 39 38
089/ 82 99 39 33
s.landrock@ie-group.com
www.ie-group.com

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Industrie 4.0: Flexibilität in die Fabrik!

Industrie 4.0: Flexibilität in die Fabrik!

Alle Prozesse in Produktion, Montage und Logistik simulieren Praktiker mit dem taraVRbuilder 2016

Auf dem Weg zur Industrie 4.0 werden Produkte mit interner Intelligenz ausgestattet, mit mehr Spezialwerkzeugen und in zahlreichen Varianten gefertigt. Höhere Komplexität setzt eine höhere Flexibilität der Abläufe wie der Produktions-einrichtungen voraus. Diese erreicht man mit Assistenzsystemen der Industrie 4.0, wie dem neuen taraVRbuilder 2016 von der tarakos GmbH. Er bringt mit virtueller Realität und Simulationsmöglichkeiten für Jedermann Planungsgenauigkeit und Sicherheit in die Prozesse.
Die Zeit ist reif für betriebsnahe Simulations- und Planungslösungen im Tagesgeschäft: Häufige Produktionsanläufe, Linienumstellungen und verzweigte Montageprozesse müssen bei aller Komplexität schnell und ausfallsicher durchgeführt werden. Wer alle Konsequenzen von Veränderungen im Griff haben will, simuliert die Szenarien mit dem kostengünstigen Standardprogramm taraVRbuilder 2016. Hallenansichten lassen sich mit Produktions- und Logistikkomponenten bestücken, die in 15 Bibliotheken mit insgesamt über 500 Objekten der Software mitgeliefert werden. Viele Komponenten aus herstellerspezifischen Katalogen entsprechen dem Original. Einfache Anpassungen und eine Ablaufsteuerung über Parameter lassen sich an einem Tag erlernen. Anschließend stellt man Maschinenhallen, Montageplätze und Logistikbereiche einfach nach und verbindet sie mit animierbarer Fördertechnik. Auf dieser Grundlage gewinnen Produktions-, Betriebs- und Montageleiter schnell den Überblick über geplante Veränderungen. Materialvorräte, Pufferzonen, Bandgeschwindigkeiten und Transporteinrichtungen lassen sich wie mit einem Baukasten abbilden und verändern. Die neue Version 2016 enthält sogar eine gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut IFF entwickelte Bibliothek von RFID-Komponenten. Damit werden Sende- und Empfangsbereiche, die Ausbreitung von Funkwellen und mögliche Überreichweiten sichtbar, um die Positionierung und Auslegung der RFID-Komponenten zu verbessern.
Arbeitsgeschwindigkeiten, Maschinentaktzeiten und Warenströme auf den Fördereinrichtungen lassen sich visualisieren und optimieren. Dies funktioniert nicht nur am Computer: Mit der 3D-Brille Oculus Rift kann man digitale Szenarien virtuell durchwandern und gewinnt so einen realistischen Eindruck von der neuen Arbeitsumgebung. Für Präsentationen lassen sich Rundflüge durch die virtuelle Fabrik als Video aufzeichnen. Damit überzeugt man Entscheider kompetent und professionell.
Weitere Möglichkeiten zur virtuellen Inbetriebnahme, Anlagensimulation und Produktionsüberwachung eröffnet die Software taraVRcontrol für die Industrie 4.0. Damit lassen sich 3D-Objekte in einer Szene zusammenstellen und mit Prozessgrößen aus einer SPS oder einem OPC-Server verbinden. Die 3D-Komponenten werden dann von den Steuerungssignalen im Echtzeitbetrieb ohne Editiermöglichkeiten bewegt. Die Position der 3D-Modelle in X-, Y- und Z-Richtung, die Drehung eines Objektes, seine Größe oder Farbe folgen den Signalen aus der Automatisierungstechnik.
Produktionsumstellungen, Montage-Abläufe, Kommissionierungs- und Logistikprozesse können mit digitalen Mitteln direkt in den betroffenen Bereichen getestet werden, ohne die Abläufe in der Fabrik zu beeinträchtigen. Neue Prozesse werden so mit geringem Fehler- und Ausfallrisiko in die Praxis umgesetzt! Überzeugen Sie sich selbst: Tarakos präsentiert die Möglichkeiten der Software auf der CeMAT vom 31.05. bis 03.06.2016 in Hannover in Halle 27 am Stand B52/1.

Über tarakos
Seit 2000 entwickelt und vertreibt die tarakos GmbH Software für virtuelle Realität. Ihren Firmensitz hat sie in der Denkfabrik im Wissenschaftshafen von Magdeburg: Geringe Einstiegskosten für Software und Schulung und die einfache Benutzung an Standard-Rechnern bilden das Alleinstellungsmerkmal der Produktfamilie. Dazu gehören der taraVRbuilder zur Materialflussoptimierung in Fabriken, Förder- und Lageranlagen und taraVRcontrol zur Visualisierung und Verbesserung von Produktionsabläufen, die von speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) kontrolliert werden. tarakos betreut Schlüsselkunden direkt und baut in Deutschland und anderen Ländern ein leistungsfähiges Netzwerk von Vertriebs- und Servicepartnern auf. Zum Kundenkreis gehören inzwischen namhafte Unternehmen wie VW, Porsche, Trumpf, Daimler, BMW, Knapp, LTW, SSI Schäfer, etc. . Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.tarakos.de

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Herbert Beesten
Werner-Heisenberg-Str. 1
39106 Magdeburg
+49 (0) 391 597 495-0
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Innere Wiener Straße 5
81667 München
089/4591158-0
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Arup beschreibt die zentralen Trends für die Fabrik der Zukunft

Arup beschreibt die zentralen Trends für die Fabrik der Zukunft

Aktuelle Arup-Publikation zu den zentralen Trends für die Fabrik der Zukunft (Bildquelle: Jaguar Land Rover)

Berlin, 6. Juli 2015 – Das weltweit tätige Planungs- und Beratungsunternehmen Arup zeigt in „Rethinking the Factory“ die aktuellen Trends und Treiber für die Fertigungsindustrie auf, die vor revolutionären Veränderungen steht. Die Fabrik der Zukunft wird ebenso geprägt von neuen digitalen Prozess- und Produktionstechnologien, wie von selbstreinigenden und selbstheilenden Materialien und der intensiveren Kollaboration von Mensch und Maschinen. Im Ergebnis wird so eine schnellere, effizientere und umweltfreundlichere Produktion ermöglicht.

Menschen, Maschinen und Materialien
Die Annahme, dass Roboter die Arbeiter in den Fabriken der Zukunft ersetzen, ist weit verbreitet. Die Arup-Teams „Foresight + Research + Innovation“ und „Science & Industry“ sehen im Zusammenspiel von Menschen und „intelligenten“ Robotern die Basis für eine effizientere Produktion. Mit Hilfe von Kameras und smarten Sensorlösungen können Maschinen sich schon heute ihrer Umgebung anpassen. So müssen aktuelle Roboter nur einen kleinen Teil ihrer Aufgabe gezeigt bekommen, den weiteren Arbeitsablauf können sie sich selbständig erschließen. Statt manueller Arbeit werden die Arbeiter künftig den Betrieb dieser Roboter verantworten und intelligente Produktionsprozesse, wie das Programm- und Systemmanagement und die Datenanalyse kontrollieren. Zudem bieten neue Materialien die Möglichkeit, die Produktionsprozesse zu optimieren und die Produktionsleistung zu erhöhen.

Selbstheilende und selbstreinigende Materialien – wie beispielsweise biologisch inspiriertes Plastik, das die Festigkeit, Haltbarkeit und Einsatzflexibilität von natürlichen Insektenhäuten repliziert – können Schäden beheben, ohne dass der Mensch eingreifen muss. Diese Technologien verlängern die Lebensdauer von Industriegütern und senken den Bedarf an Rohstoffen.

Big Data, Technologie und 3D-Druck
Der Einsatz von 3D-Druckern – oder besser: die generative Fertigung – ermöglicht eine mobile und auf eine größere Anzahl an Standorten verteilte Produktion. Künftig wird auch in eher unkonventionellen Räumlichkeiten, wie beispielsweise kleineren Büros in den Stadtzentren, produziert. Damit rückt die Fertigung näher an den Einsatzort, was Transportkosten und Emissionen reduziert.

Mit Informationen, die auf Big Data, modernen Analyseverfahren und dem Internet der Dinge basieren, lassen sich neue Wettbewerbsvorteile generieren. Umfängliche Datenanalysen liefern detaillierte Kundeninformationen, auf deren Basis neue Produktmöglichkeiten kurzfristig ermittelt und entsprechende Produkte zeitnah angeboten werden können. Mit Hilfe der generativen Fertigung und der digitalen Technologien wird die Massenproduktion schneller, einfacher und kostengünstiger.

Anpassungsfähige Räumlichkeiten
Um sich den stetig verändernden Kundenanforderungen bestmöglich anzupassen, bedarf es eines hohen Maßes an Flexibilität. Modulare Fertigungstechniken ermöglichen Fabriken, effizienter – und an mehreren Standorten – zu produzieren. Dadurch wird der Energie-, Wasser- und Materialverbrauch deutlich reduziert und gleichzeitig ein Umfeld geschaffen, das die Anforderungen hoch qualifizierter Arbeitskräfte erfüllt.

In der Fertigungsplanung übernehmen Tools wie das Building Information Modelling (BIM) eine wichtige Rolle. Sie bieten Herstellern die Möglichkeit, Probleme in Bezug auf den Zugang zu Ressourcen, der Auswahl von Produktions- und Distributionsstandorten, Wetterrisiken und Transportbedarf zu berücksichtigen. Die Fertigungsplanung entwickelt sich zu einem Kundenerlebnis; das Fabrikgebäude fungiert dabei als Ausstellungsraum. Weil künftig mehr Menschen in den Produktionsprozess einbezogen werden und dafür ein besseres Verständnis für die Herstellung – insbesondere auf kundenspezifischer Ebene – erwarten, gewinnt das Konzept der „transparenten Fabrik“ an Bedeutung. Die Fabrikbetreiber müssen ihre bestehenden Produktionsflächen diesen neuen Anforderungen anpassen.

„Die Annäherung der analogen und digitalen Welten zwingt Hersteller, bestehende Prozesse schneller als zuvor an die neuen Anforderungen anzupassen. Die Entwicklung von belastbaren und nachhaltigen Verfahren ist hierfür ein wesentlicher Bestandteil, für dessen Umsetzung hochqualifizierte Arbeitskräfte benötigt werden. Diese zu finden und zu halten, stellt eine weitere Herausforderung dar. Es ist daher wichtig, dass Unternehmen und Entscheidungsträger ein umfassendes Verständnis von der sich verändernden Produktionslandschaft haben.“
— Duncan White, Leader Science and Industry, Arup

„Rethinking the Factory“ ist Teil der „Future of…“-Reihe, die Zukunftsszenarien anhand von weltweiten Innovationen aufzeigt. Bisher sind die folgenden Titel erschienen: „Future of Highways“, Future of Rail“, „Cities Alive“ und „It“s Alive“. Gern können Sie sich den Bericht „Rethinking the Factory“ auf unserer Website herunterladen ( http://publications.arup.com/Publications/R/Rethinking_the_Factory.aspx ).

Termin vormerken
Am 29. September 2015 wird Gereon Uerz, Leader Arup Foresight + Research + Innovation Europe, zum Thema „Fabriken der Zukunft“ auf dem Kongress „Exzellente Fabriken planen und bauen“ der RWTH Aachen sprechen.
http://www.exzellente-fabriken.de/wp-content/uploads/2015/06/Ref_Fabrik_der_Zukunft_2015.pdf

Arup ist ein weltweit tätiges, unabhängiges Planungs- und Beratungsbüro und die kreative Kraft hinter vielen der weltweit bedeutendsten Projekte der gebauten Umwelt. Internationale Bekanntheit erlangte das Unternehmen mit Beiträgen an Landmarks wie dem Opernhaus in Sydney oder dem Centre Pompidou in Paris. Mit 11.000 Planern, Ingenieuren und Beratern in 90 Büros in 39 Ländern bietet Arup innovative und nachhaltige Lösungen für unterschiedlichste Branchen und Märkte. In Deutschland liefert Arup mit 170 Experten an den Standorten Berlin, Frankfurt und Düsseldorf maßgeschneiderte Lösungen zu allen Anforderungen – von der Fachplanung einer Spezialdisziplin bis zu komplexen, interdisziplinären Projekten.

Über Arup Foresight + Research + Innovation:
Das Arup Foresight + Research + Innovation-Team identifiziert Trends und Themen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft und die gebaute Umwelt haben mit dem Ziel, das Bewusstsein für bedeutende Herausforderungen in diesen Bereichen zu schärfen. Das Foresight + Research + Innovation-Team unterstützt seine Kunden dabei, kreative Lösungen für die Zukunft zu finden und Risiken besser zu managen.

Kontakt
Arup Deutschland GmbH
Cinthia Buchheister
Joachimstaler Straße 41
10623 Berlin
030 885 91092
cinthia.buchheister@arup.com
http://www.arup.com

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Bei Super-Traktoren und riesigen Erntemaschinen: In Moline/Illinois erleben Besucher die Welt von John Deere

Großer Schau-Pavillon, Merchandise-Store und Fabriktouren hinter den Kulissen

Bei Super-Traktoren und riesigen Erntemaschinen: In Moline/Illinois erleben Besucher die Welt von John Deere

Traktoren im John Deere Pavilion in Moline/Illinois (Bildquelle: John Deere)

Als der Hufschmied John Deere im Jahr 1837 in seiner kleinen Werkstatt in Grand Detour/Illinois den ersten selbstreinigenden Stahlpflug der Welt entwickelte, legte er den Grundstein für ein höchst erfolgreiches Imperium – und ermöglichte die Urbarmachung des Mittleren Westens im großen Stil. Denn dank dieser Pflüge war es den Farmern endlich möglich, selbst bei schwierigen Bodenverhältnissen Landwirtschaft zu treiben. Aus der Schmiede wurde in den Jahren nach 1837 schnell eine Fabrik, und heute gehört John Deere & Company zu den weltweit führenden Herstellern von Land-, Forst- und Baumaschinen.

Besucher, die auf Fahrten entlang des Mississippi in die Region kommen, können tief in die grün-gelbe Welt von John Deere eintauchen. Denn in dem Mississippi-Städtchen Moline befindet sich nicht nur der Unternehmenssitz, sondern auch der John Deere Pavilion, der John Deere Store und eine große Fabrik. Im Pavilion in der Innenstadt von Moline sind auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern zahlreiche Original-Maschinen und Geräte ausgestellt. Besucher erhalten dort einen faszinierenden Eindruck von der Größe und Leistungsfähigkeit modernster Traktoren, Rodungsmaschinen und gigantischer Mähdrescher und können auch in die High-Tech-Cockpits von Landmaschinen klettern. Ein besonderes Highlight ist die sechsbeinige „Walking Forestry Machine“ für die Forstwirtschaft. An Computer-Simulatoren erleben die Gäste, wie sich die Maschinen steuern und bewegen lassen. Zudem sind historische Exponate, Schautafeln und zahlreiche Informationen zur Geschichte und Entwicklung des Unternehmens im Pavilion zu finden. In der Spielecke, der „Discovery Zone“, lernen kleine Besucher, weshalb Straßen eine Brücke brauchen und woher Nahrungsmittel kommen. Direkt neben dem Pavilion lässt der riesige Merchandise-Store das Herz wahrer John Deere-Enthusiasten höher schlagen. Traktor- und Landmaschinenmodelle in allen Größen, T-Shirts, Bücher, Spiele, Kuscheltiere, Golfzubehör und vieles mehr, alles im Unternehmenslook gehalten, können hier erworben werden.

Der John Deere Pavilion in Moline ist täglich geöffnet, montags bis freitags ab 9 Uhr, samstags ab 10 Uhr und sonntags ab 12 Uhr. Der Eintritt ist frei. JohnDeerePavilion.com , JohnDeereStore.com

Fabriktouren mit tiefen Einblicken in die Produktion von Erntemaschinen

Hochinteressant ist auch der Besuch des Fabrikgeländes in East Moline, um einen Blick hinter die Kulissen und in die beindruckenden Produktionshallen zu werfen. Wer an einer Führung teilnimmt, erfährt, wie aus unzähligen Stahlteilen, Kabeln usw. große Landmaschinen entstehen. Jeder einzelne Arbeitsschritt wird gezeigt. Die Führungen sind kostenlos, dauern zwischen 90 Minuten und zwei Stunden und finden montags bis freitags statt. Die Teilnehmer müssen mindestens 13 Jahre alt sein und feste Schuhe tragen. Es wird empfohlen, im Voraus Plätze für eine Fabrikbesichtigung telefonisch unter 001 – 309 – 765-8000 zu reservieren. JohnDeereAttractions.com

Quelle: Claasen Communication, www.claasen.de

Die Great River Road in Illinois präsentiert auf rund 800 Kilometern entlang des Mississippi von East Dubuque bis Cairo faszinierende alte Städte mit viel Charme und eine großartige Natur. Die Strecke gehört zu den großartigen \“Scenic Byways\“ Amerikas.

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Great Rivers Country Regional Tourism Development Office
John Haas
South Deere Road 581
61455 Macomb, IL
+1 877-477-7007
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www.greatriverroad-illinois.org

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