Tag Archives: Fachkräftesicherung

Pressemitteilungen

Letzte Chance auf bis zu 80%ige staatliche Förderung!

Das Bundesministerium für Arbeit unterstützt mit dem Programm unternehmensWert:Mensch mittelständische Unternehmen dabei, eine zukunftsfähige Personalpolitik zu entwickeln.

Fachkräftesicherung, Nachwuchsmangel, Personalengpässe, Digitalisierung und Mitarbeiterführung – fast jedes Unternehmen ist heute in der einen oder anderen Form von diesen Themen betroffen und damit in seiner Wettbewerbsfähigkeit bedroht.

Wie gut ist Ihr Unternehmen aufgestellt, um zukünftigen personellen Herausforderungen zu begegnen? Wo besteht Handlungsbedarf? Wie können Sie eine moderne, zukunftsfähige Personalpolitik für Ihr Unternehmen entwickeln? Welche konkreten Lösungen passen zu Ihnen?
Kleine und mittelständische Unternehmen müssen schlüssige Antworten und Wege finden, wie sie sich auch zukünftig erfolgreich am Markt behaupten. Ohne dass sie Spezialisten oder Fachabteilungen für diese Themen zur Verfügung haben.

Die Förderprogramme unternehmensWert:Mensch und Potenzialberatung unterstützen Unternehmen dabei, gemeinsam mit speziell hierfür akkreditierten Beratern entsprechende Handlungsbedarfe aufzudecken und individuelle Lösungsmaßnahmen anzustoßen. Mit Beteiligung der Mitarbeiter werden Probleme bearbeitet, Lösungen generiert und daraus Maßnahmen abgeleitet und diese konsequent umgesetzt.

Unternehmen werden über den gesamten Prozess kompetent begleitet und unterstützt. Im ersten Schritt sprechen Unternehmer und Erstberatungsstelle ergebnisoffen über mögliche zu bearbeitende Themen. Mündet das Gespräch in einen abgestimmten Handlungsplan stellt die Erstberatungsstelle den Beratungsscheck aus und die Prozessberatung kann mit einem autorisierten, kompetenten externen Berater beginnen. Die anschließende Prozessberatung findet im Unternehmen unter Einbeziehung aller Mitarbeiter statt. Auf Grundlage einer individuellen Bestandsaufnahme erarbeiten die Mitarbeiter passgenaue Maßnahmen. Die Umsetzungsschritte begleitet der Prozessberater vor Ort. Am Ende des Prozesses bewertet der Unternehmer gemeinsam mit der Erstberatungsstelle in einem Abschlussgespräch den Erfolg der Maßnahme.

Die Kosten für die Teilnahme an bis zu 10 Beratungstagen belaufen sich auf 1.000 € pro Tag. Erstattet werden bis zu 800,00 € pro Tag (also 80 % für kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten) beziehungsweise 500,00 € (also 50 % für Unternehmen mit bis zu 249 Beschäftigten). Der jeweilige Eigenanteil ist steuerlich absetzbar.

Das Programm unternehmensWert:Mensch läuft im Sommer 2020 aus. Deshalb werden Beratungschecks nur noch bis zum 31.07.2019 mit voller Laufzeit der Prozessberatung von neun Monaten vergeben, bis zum 31.10.2019 mit verkürzter Laufzeit von sechs Monaten.
Das Förderprogramm Potenzialberatung für alle größeren KMU bleibt weiterhin bestehen.

Sprechen Sie uns an, sofern Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen:

Schumann DIE TALENTENTWICKLER
Auf der Mauer 18, 51766 Engelskirchen
Tel: 02263-7159316
infot@die-talententwickler.de
www.die-talententwickler.de

Seit 1995 bin ich Inhaberin des Unternehmens Schumann DIE TALENTENTWICKLER und seit 2008 leiten mein Mann und ich das Unternehmen gemeinsam. Wir verfügen über eine 28-jährige Erfahrung in der Identifikation und Umsetzung von Entwicklungs- und Veränderungsbedarfen bei erfolgreichen mittelständischen Unternehmen und Konzernen. Uns zeichnet ein ausgeprägtes Kommunikationsvermögen und unternehmerischer Weitblick aus. Wir haben einen hohen Qualitätsanspruch und sind Vertrauenspersonen für Führungskräfte und Mitarbeiter.

Wir arbeiten in einem Netzwerk sehr guter und erfahrener Trainer und Berater, die alle im Bereich der Führungskräfte- und Organisationsentwicklung spezialisiert sind. Somit können wir Ihnen die Möglichkeit bieten, hochqualifizierte Berater- und Trainerkapazitäten passend zu Ihrem Bedarf zur Verfügung zu stellen.

Unsere Arbeitsschwerpunkte
Wir beraten mittelständische Unternehmen im Bereich Human Resources mit den Schwerpunkten Kompetenz- und Talentmanagement, Führungskräfte- und Nachwuchsentwicklung, Coaching und Teamentwicklung.

Kontakt
Schumann DIE TALENTENTWICKLER
Sandra Schumann
Auf der Mauer 18
51766 Engelskirchen
02263-7159316
sandra.schumann@die-talententwickler.de
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Digiscouts nun auch in Hessen am Start!

Eschborn, 20. Februar 2019. Nachdem das Projekt „Digiscouts“ des RKW Kompetenzzentrums schon in einigen anderen deutschen Regionen erfolgreich realisiert wurde, ist nun auch das Rhein-Main-Gebiet an der Reihe. Insgesamt 39 Auszubildende aus sechs Unternehmen beginnen mit der Suche nach Digitalisierungspotenzialen in ihren Ausbildungsbetrieben, die Kunden, Mitarbeitern oder dem Unternehmen an sich Vorteile verschaffen.

Ihre Verbesserungsideen unterziehen die Auszubildenden anschließend gemeinsam mit einem Coach des RKW einem Machbarkeitscheck. Die stärkste Idee setzt das Projektteam eigenverantwortlich in einem Betriebsprojekt um. Ende August werden die Digiscout-Projekte aus der Rhein-Main-Region öffentlich vorgestellt. Regionaler Partner für dieses Projekt ist die IHK Frankfurt am Main. Begleitet werden die Digiscouts und die Betriebe durch das RKW, das das Projekt deutschlandweit initiiert hat. Gefördert wird das Digiscout-Projekt vom RKW aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Mehrwert für alle Beteiligten
Das Projekt Digiscouts hat sowohl für den Ausbildungsbetrieb als auch für die Auszubildenden selbst viele Vorteile. Die Azubis bauen ihre sozialen und digitalen Kompetenzen aus und werden damit fitter für eine digitale Arbeitswelt. Die Betriebe können digitale Potenziale nutzen und so an digitaler Reife gewinnen. Zugleich üben sie neue Arbeitsformen ein, wenn die Azubis die Experten sind und die übrige Belegschaft von ihnen lernt.

Mehr Informationen unter www.digiscouts.de

Über das RKW
Das RKW unterstützt kleine und mittlere Unternehmen in Deutschland dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und zu halten. In der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft werden praxisnahe Empfehlungen und Lösungen zu den Themen Fachkräftesicherung, Gründung, Innovation und Unternehmensentwicklung entwickelt.
Weitere Informationen: www.rkw-kompetenzzentrum.de

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„Attraktive Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2018“

Von stolzen Mitarbeitenden und verblüfften Goldfischen

"Attraktive Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2018"

Die Preisträger „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2018″ (Bildquelle: ISB / Markus Kohz)

Der rheinland-pfälzische Mittelstand hat für seine Beschäftigten eine ganze Menge zu bieten – das wurde bei der Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz 2018“ in Mainz einmal mehr deutlich. Vom Betriebskindergarten über Patensysteme für neue Mitarbeitende bis hin zum unternehmenseigenen „Grundgesetz: Die acht ausgezeichneten Unternehmen beweisen eindrucksvoll, wie kreativ und individuell eine zukunftsorientierte Personalpolitik gestaltet sein kann. Im Rahmen der Veranstaltung bot Marcus Smola, Geschäftsführer Best Western Hotels Central Europe, den Gästen spannende Einblicke in seine Zeit als „Undercover Boss“ im eigenen Unternehmen und betonte, wie wichtig Emotion und Leidenschaft für gelungene Personalarbeit sind. Die Mammutaufgabe, Menschen in Zeiten der digitalisierten Arbeitswelt Orientierung und Sicherheit zu geben, stand im Zentrum des Vortrags von Prof. Dr. Jutta Rump, Institut für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

„Die Digitalisierung der Arbeit ist für alle Beschäftigten eine Querschnittsaufgabe, die wir chancenorientiert nutzen sollten“, so Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt in ihrem Grußwort an die rund 160 geladenen Gäste in Mainz. „Neue Technologien können unsere Arbeit erleichtern und unterstützen – umso größer wird dabei künftig die Bedeutung von Soft Skills wie etwa sozialer Kompetenz sein.“ Die Preisverleihung im Foyer der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) bildet den Abschluss einer Reihe von Veranstaltungen in 2018 zum Thema Fachkräftesicherung und Arbeitgeberattraktivität. Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium, die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) sowie die Arbeitsgemeinschaften der Industrie- und Handelskammern (IHK) und der Handwerkskammern (HWK) Rheinland-Pfalz zeichnen dafür verantwortlich.

Mit Goldfischen an die Spitze

Um Kunden wie auch die eigenen Mitarbeitenden begeistern zu können, reicht Dienst nach Vorschrift heute nicht mehr aus. „Verblüffung kann die Lösung sein“, sagte Marcus Smola, Geschäftsführer von Best Western Hotels Central Europe, in seinem Key Note-Vortrag. Und dafür hielt der ehemalige „Undercover Boss“ im beliebten TV-Format von RTL für die Gäste der Veranstaltung eine ganze Reihe eindrücklicher Beispiele bereit. Von der Restaurant-Rechnung, auf der ein handgeschriebenes „Danke, bis bald“ notiert ist, bis hin zu individuell ausgesuchten Geburtstagsgeschenken: „In der Beziehung zu Kunden und Mitarbeitenden muss Emotion im Spiel sein“, so Smola. Was das alles mit Goldfischen zu tun hat? Ganz einfach: In einem Haus der Best Western-Gruppe ließ man sich für die vielen alleinreisenden Geschäftsleute eine besondere Verblüffung einfallen. Beim Check-In bekamen sie für die Dauer ihres Aufenthaltes einen Goldfisch im Glas überreicht, der ihnen Gesellschaft leisten würde. „Ein Prozent Kosten, 100 Prozent Begeisterung“, ist Smola überzeugt.

Orientierung als Schlüsselfaktor

Prof. Dr. Jutta Rump widmete sich in ihrem Vortrag der „vierten Dimension der Digitalisierung“ – den Menschen in der Arbeitswelt. Die fortschreitende Digitalisierung stellt hohe Qualifikationsanforderungen an alle Beschäftigten. Zudem werden bestimmte Routine-Aufgaben künftig von Maschinen erledigt, dafür aber neue Tätigkeitsbereiche für Menschen entstehen. Um sicher und zukunftsorientiert durch die damit verbundene Unsicherheit navigieren und den Mitarbeitenden Orientierung bieten zu können, bedarf es einer Personalpolitik, die sich an Stärken und Talenten ausrichtet. Zudem müssten Unternehmen angesichts des rasanten Wandels eine Balance finden zwischen Bewahren und Verändern, so Rump. „Wir brauchen beides. Nicht alles, was technologisch möglich ist, ist auch sinnvoll“, appellierte die renommierte Wissenschaftlerin an ihre Zuhörer im stilvoll ausgeleuchteten Foyer der ISB.

Individuelle und lösungsorientierte Personalpolitik

Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung der acht Preisträger, die eine unabhängige Jury aus Vertretern von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gekürt hatte. Die Vorschläge für die insgesamt 24 nominierten Arbeitgeber waren zuvor von den Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern der vier rheinland-pfälzischen Kammerbezirke eingebracht worden. Alle ausgezeichneten Unternehmen stehen für vielfältige, maßgeschneiderte und innovative Ansätze in der Personalpolitik.

Die Hevert-Arzneimittel GmbH & Co. KG aus Bad Sobernheim lebt Flexibilität: Bei knapp 200 Mitarbeitenden gibt es hier 60 unterschiedliche Arbeitszeitmodelle und einen eigenen Betriebskindergarten. Die Sanitätshaus Wittlich GmbH aus Bendorf beschäftigt bis zu zehn Auszubildende gleichzeitig und etablierte ein Patensystem für neue Mitarbeitende. Bei der Gunther Dech Bau GmbH aus Ramsen wird alljährlich der „Mitarbeitende des Jahres“ gewählt, zudem tragen alle im Team – vom Chef bis zum Azubi – einheitliche Dienstkleidung. Die SBN Wälzlager GmbH & Co. KG aus Schönenberg-Kübelberg setzt auf eine offene Kommunikations- und Fehlerkultur und engagiert sich für soziale und ökologische Projekte in der Region. Möglichst große Freiheiten und Entscheidungsspielräume für die Mitarbeitenden – das zeichnet die Lufthansa Technik AERO Alzey GmbH aus, die zudem jüngst die Zahl der Auszubildenden zum Fluggerätemechaniker von 35 auf 60 steigerte. Auch die NTA Systemhaus GmbH & Co. KG aus Mainz beweist besonderes Engagement für den Nachwuchs: Alle Auszubildenden erhalten eine Übernahmegarantie nach erfolgreich bestandener Abschlussprüfung. Die Floss Holzbau GmbH aus Schönecken reagiert so schnell und unkompliziert wie möglich auf besondere Lebenssituationen und kurzfristige Arbeitszeitwünsche der Mitarbeitenden und setzt sich darüber hinaus in besonderem Maße für die Attraktivität der Eifelregion ein. Die Bitburger Braugruppe GmbH etablierte als jüngsten Meilenstein ihrer über 200-jährigen Geschichte ein unternehmenseigenes „Grundgesetz“, das Leitplanken der Zusammenarbeit definiert. Die Best-Practice-Beispiele aus den prämierten Unternehmen belegen, dass es für jedes Unternehmen – unabhängig von Größe oder Branche – vielfältige Ansätze zur Gestaltung einer attraktiven Arbeitgebermarke gibt.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik lagen Schwerpunkte auf der Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen, dem Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen sowie der „Werteorientierten Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“.

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Workshop-Rundreise zu Gast bei Wasems Kloster Engelthal in Ingelheim

Vorbildliche Personalarbeit macht Lust auf Gastro-Branche

Workshop-Rundreise zu Gast bei Wasems Kloster Engelthal in Ingelheim

Unternehmensexperte Jürgen Fuchs spricht über die „Macht der Emotionen“ (Bildquelle: IBE)

Im sonnendurchfluteten Oberlichtsaal gab Geschäftsführer Gerhard Wasem den rund 40 Gästen einen beeindruckenden Einblick in die nachhaltige Personalarbeit von Wasems Kloster Engelthal. Zentrale Erfolgszutat ist neben der Ausbildung des Nachwuchses die Einbindung des gesamten Teams in das Betriebsgeschehen. Denn, so Wasem: „Die Mitarbeitenden müssen wissen, wie hoch die Latte hängt.“ Die Veranstaltung in Ingelheim, dritte Station der Workshop-Rundreise, ist Teil des Projektes „Strategie für die Zukunft“ des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

Eine wesentliche Säule der Fachkräftesicherung im Ingelheimer Familienunternehmen ist die Ausbildung des Nachwuchses: aktuell sind unter den insgesamt 35 Mitarbeitenden 12 Azubis. Diese Entwicklung kommt jedoch nicht von ungefähr. Ob Bewerbertrainings an Schulen, der Besuch von Messen oder der Einsatz von Mitarbeitenden als Markenbotschafter: die Nachwuchssicherung erfordert konsequente Arbeit. Hinzu kommt eine Atmosphäre der Wertschätzung für die Beschäftigten, die diese in jährlichen Befragungen immer wieder bestätigen. „Kompetenz heißt, Entscheidungen treffen zu dürfen“, ist Gerhard Wasem überzeugt. Deshalb sorgen viele einzelne Bausteine dafür, dass die Mitarbeitenden in das Betriebsgeschehen eingebunden sind und so weit wie möglich eigenverantwortlich handeln können. Dazu gehört auch der genaue Blick auf jeden Einzelnen, um individuelle Potenziale und Kompetenzen nutzen und ausbauen zu können.

Jobmotor Tourismus

Der Tourismus hat sich für die Region Rheinhessen in den vergangenen Jahren zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Das Wachstum im Hotel- und Gaststättengewerbe sorgt für eine hohe Nachfrage nach entsprechenden Fachkräften. Doch genau hier liegt eine zentrale Herausforderung für die Tourismuswirtschaft, wie Dr. Ingrid Vollmer von der IHK für Rheinhessen in ihrem Vortrag betonte. Viele Ausbildungsplätze in der Branche bleiben unbesetzt, weil sich nicht genügend Bewerber finden. Für die Betriebe im Hotel- und Gaststättengewerbe heißt das: die Ärmel hochkrempeln, sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren und jungen Menschen damit Lust auf die Branche machen. Dazu gehört aus Sicht von Dr. Vollmer auch die Bereitschaft, quer zu denken, alternative Modelle zu entwickeln und neue Zielgruppen als Mitarbeitende zu erschließen.

Die Macht der Emotionen

Welche Emotionen geben uns Energie? Wie viele Entscheidungen, auch im Arbeitsleben, werden emotional getroffen? Und warum empfindet man Stress, wenn das Großhirn etwas anderes entscheidet als das Herz möchte? Diesen und weiteren Fragen widmete sich Unternehmensexperte Jürgen Fuchs im Workshop „Die Macht der Emotionen“. Anhand vieler anschaulicher Beispiele nahm er die Teilnehmenden mit auf eine Reise durch das menschliche Gehirn und erläuterte, auf welche Weise Entscheidungen getroffen werden. Die abschließende Botschaft des Experten fällt eindeutig aus: Wenngleich Computer in der Arbeitswelt mehr und mehr Aufgaben übernehmen werden, so bleiben Emotionen und die Fähigkeit, andere zu begeistern, auch weiterhin exklusives „Menschen-Werk“.

Die letzte Veranstaltung der Workshop-Rundreise
– am 06.11.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen

Nähere Informationen, alle Termine sowie Anmeldemöglichkeiten sind auf der Projekthomepage www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de zu finden.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik lagen Schwerpunkte auf der Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen, dem Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen sowie der „Werteorientierten Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“.

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Keine Angst vor Fachkräftemangel mehr

Mit Hilfe der Fachkräfteallianz des Landkreises Meißen ein attraktiver Arbeitgeber werden

Keine Angst vor Fachkräftemangel mehr

Fachkräftesicherer helfen Arbeitgebern im Landkreis Meißen ein attraktiver Arbeitgeber zu werden

Die Herausforderungen für kleine und mittelgroße Betriebe bei der Personalsuche und Mitarbeiterbindung sind groß. Das hat auch das Sächsische Wirtschaftsministerium erkannt und unter dem Namen „Fachkräfterichtlinie“ Gelder für die Ideenentwicklung zur Fachkräftesicherung zur Verfügung gestellt.

Die Fachkräfteallianz im Landkreis Meißen hat der familienfreund KG zwischen August und Oktober 2018 grünes Licht für die Workshopreihe „Das lebensfreundliche Unternehmen – mehr als anwendbare Instrumente zur Fachkräftesicherung“ gegeben.

An den 7 Workshops u.a. zu den Themen

-Vom Produkt- zum Personalmarketing
-So unterstützt der Staat Betriebe und Beschäftigte
-Online- und Offline-Netzwerke

haben insgesamt 58 Vertreter von Arbeitgebern verschiedener Branchen, Größen und Unternehmensformen teilgenommen. Es wurden mehr als 1.500 Arbeitsplätze mit dem praktischen Know-How erreicht.

Breiten Raum nahmen lokale Beispiele zur Mitarbeitergewinnung und -bindung ein. Auch gute und weniger gute überregionale Maßnahmen wurden kritisch besprochen. Der Praxisbezug und die Gespräche mit den Kollegen wurden von den Teilnehmenden besonders gelobt.

Mit der Überreichung der Teilnahmebestätigungen endete am 15. Oktober 2018 das Projekt planmässig. Für die Unternehmensvertreter beginnt jetzt die Umsetzung der gewonnenen Erkenntnisse.

Die familienfreund KG unterstützt Arbeitgeber bei der Mitarbeiterbindung und -gewinnung sowie die Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Durch den deutschlandweiten Familienservice werden Hürden abgebaut. Entwickelte Konzepte der Familienfreundlichkeit tragen maßgeblich dazu bei, dass eine ausgewogene Balance zwischen Erwerbstätigkeit und sozialem Umfeld ganz einfach und praktisch möglich ist. Als Fachkräftesicherer sind wir Ansprechpartner für kleine und mittelständische Arbeitgeber (KMU) in Deutschland. Unsere Auftraggeber bekommen aus einer Hand geeignete Maßnahmen der Mitarbeiterbindung und Unterstützung ihrer strategischen Fachkräftegewinnung.

Kontakt
Fachkräftesicherer
Jana Schlegel
Kolonnadenstraße 2
04109 Leipzig
034135540812
info@fachkraeftesicherer.de
https://www.fachkraeftesicherer.de

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Workshop-Rundreise gastiert bei Wasems Kloster Engelthal in Ingelheim

Personalführung zwischen Tradition und Innovation

Workshop-Rundreise gastiert bei Wasems Kloster Engelthal in Ingelheim

Gastgeber der dritten Station der Workshop-Rundreise: Wasems Kloster Engelthal in Ingelheim (Bildquelle: Weingut Wasem)

Pünktlich zum Herbst und damit zur Weinlese macht die Rheinland-Pfalz-Workshop-Rundreise des „Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber“ Station in einem renommierten Weingut. Am 9. Oktober von 13 bis 18 Uhr sind die Teilnehmenden zu Gast bei Wasems Kloster Engelthal, zu dem neben dem Weingut auch ein modernes Hotel und Restaurant gehören. Der Workshop-Teil mit Unternehmensexperte Jürgen Fuchs dreht sich diesmal um das Thema „Die Macht der Emotionen – warum wir tun, was wir tun“. Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Projektes „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

„Guter Gastgeber, guter Arbeitgeber“ – dieses Motto lebt Familie Wasem gemeinsam mit ihren über 20 Mitarbeitenden aus voller Überzeugung. In einem großen Team mit mehreren Generationen zukunftsorientiert zusammenarbeiten und dabei doch die traditionsreiche Geschichte im Blick behalten – so ließe sich die zentrale Herausforderung des Familienunternehmens zusammenfassen. Im schönen Ingelheim am Rhein gelegen, reicht die Wein-Tradition der Familie bis ins frühe 18. Jahrhundert zurück. Heute umfasst das moderne Unternehmen neben dem Weingut auch ein Hotel und ein Restaurant. Der Betrieb umspannt mit der Landwirtschaft und dem Gastgewerbe zwei Branchen, in denen die Fachkräftegewinnung nicht immer leicht fällt. Doch das Unternehmen leistet vorbildliche Arbeit: Zusammenhalt, Transparenz und die gemeinsame Definition und Gestaltung der Unternehmensziele brachten Wasems Kloster Engelthal bereits zahlreiche Auszeichnungen ein. Im Rahmen der Veranstaltung am 9. Oktober gewährt Gerhard Wasem den Teilnehmenden einen ganz persönlichen Einblick in die Personalpolitik seines Familienbetriebs.

Workshop-Rundreise mit vielfältigem Programm

Die Rheinland-Pfalz-Workshop-Rundreise mit insgesamt vier Veranstaltungen basiert auf einem einzigartigen, neu entwickelten Konzept und wird erstmalig durchgeführt. Die kostenfreien Workshops bauen inhaltlich aufeinander auf, aber auch der Besuch einzelner Veranstaltungen lohnt sich. Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, Personen aus Kammern, Verbänden und Vereinen, aus der Wirtschaftsförderung, aus Bildungsinstitutionen und der Politik. Kurz gesagt: all diejenigen, die die Arbeitswelt von morgen aktiv mitgestalten wollen.

Die nächste Veranstaltung – letzte Station der Workshop-Rundreise des „Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber“

– am 06.11.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen

Nähere Informationen, alle Termine sowie Anmeldemöglichkeiten sind auf der Projekthomepage www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de zu finden.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik lagen Schwerpunkte auf der Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen, dem Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen sowie der „Werteorientierten Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“.

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Workshop-Rundreise zu Gast bei CompuGroup Medical SE in Koblenz

Von der Mit-Arbeiterin zur Mit-Unternehmerin

Workshop-Rundreise zu Gast bei CompuGroup Medical SE in Koblenz

Gastgeber der zweiten Station der Workshop-Rundreise: CompuGroup Medical SE in Koblenz (Bildquelle: CompuGroup Medical SE)

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Trier macht die Rheinland-Pfalz-Workshop-Rundreise des „Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber“ ihre zweite Station in Koblenz. Am 19. September von 13 bis 18 Uhr gewährt das Gastgeberunternehmen CompuGroup Medical SE Einblick in seine vielfach ausgezeichnete Personalarbeit. Im Workshop „Führung zur Selbst-Führung: Vom Mit-Arbeiter zum Mit-Unternehmer“ erfahren die Teilnehmenden, wie sich neue Arbeitsformen auf das Führungsverständnis auswirken und erhalten wirksame Impulse für ihre Alltags-Praxis. Professionell geleitet wird der Workshop von dem renommierten Wirtschafts- und Personalexperten Jürgen Fuchs. Die Veranstaltungsreihe ist Teil des Projektes „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums und des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

Die Rheinland-Pfalz-Workshop-Rundreise mit insgesamt vier Veranstaltungen basiert auf einem einzigartigen, neu entwickelten Konzept und wird erstmalig durchgeführt. Die kostenfreien Workshops bauen inhaltlich aufeinander auf, aber auch der Besuch einzelner Veranstaltungen lohnt sich. Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, Personen aus Kammern, Verbänden und Vereinen, aus der Wirtschaftsförderung, aus Bildungsinstitutionen und der Politik. Kurz gesagt: all diejenigen, die die Arbeitswelt von morgen aktiv mitgestalten wollen.

eHealth-Unternehmen mit prämierter Personalpolitik

Gastgeber der zweiten Station der Workshop-Rundreise ist CompuGroup Medical SE in Koblenz. Mit seinen Softwareprodukten und digitalen Informationsdienstleistungen unterstützt das Unternehmen Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser weltweit in ihrer täglichen Arbeit für ein effizientes Gesundheitswesen. Um auch in Zukunft als attraktiver Arbeitgeber bestehen zu können, setzt das Unternehmen auf breite Aus- und Weiterbildung und die gezielte Förderung der Mitarbeitenden. Auch Gesundheitsschutz wird groß geschrieben, unter anderem mit einem Gesundheitszentrum inklusive Physiotherapiepraxis, Ergonomie und Ernährungsberatung sowie vielfältigen Sportangeboten. Die firmeneigene Kindertagesstätte ist täglich 10 Stunden geöffnet und unterstützt so insbesondere junge Familien darin, Karriere und Privatleben optimal zu verbinden.

Die nächsten Veranstaltungen

Workshop-Rundreise des „Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber“

– am 09.10.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Wasems Kloster Engelthal, Ingelheim
– am 06.11.2018, 13 bis 18 Uhr, bei Kamb Elektrotechnik GmbH, Ludwigshafen

Nähere Informationen, alle Termine sowie Anmeldemöglichkeiten sind auf der Projekthomepage www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de zu finden.

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Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik lagen Schwerpunkte auf der Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen, dem Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen sowie der „Werteorientierten Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“.

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„Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“ bei Holzbau Süssenberger

„Freud und Leid eines Familienunternehmens“

"Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber" bei Holzbau Süssenberger

Das Werkstattfest des „Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber“ (Bildquelle: Herbert Petri)

„Die Mitarbeiter müssen einfach zu uns passen“, beschreibt Bernd Süssenberger, Chef des gleichnamigen Holzbaubetriebs aus Jugenheim/ Rheinhessen, die Rolle von Werten für sein personalpolitisches Erfolgsrezept. Beim Werkstattfest des „Regionalen Bündnisses Attraktiver Arbeitgeber“ erfuhren die etwa 20 geladenen Gäste in zwangloser Atmosphäre – inmitten des laufenden Betriebs – bei frischem Zwiebelkuchen mehr über die Arbeit eines Familienunternehmens. Hier spielt der Zusammenhalt ebenso eine wichtige Rolle wie der wirtschaftliche Erfolg. Bei der Betriebsführung konnten sich die Teilnehmer, darunter auch Ortsbürgermeister Herbert Petri und die Bundestagsabgeordnete Ursula Groden-Kranich, hautnah ein Bild vom Alltag in einem Holzbaubetrieb machen. Die Bündnistreffen sind Teil des Projektes „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und dem Institut für Beschäftigung und Employability IBE der Hochschule Ludwigshafen.

Der bewusste Umgang mit der eigenen Unternehmenskultur ist wesentlicher Bestandteil einer attraktiven Arbeitgebermarke. Einen solchen systematischen „Kultur-Check“ für das eigene Unternehmen, zum Beispiel zu den gelebten Werten oder dem Führungsverständnis, ermöglicht der Leitfaden „Was Sie von King Kong, Maja und Flipper lernen können“, den Lisa-Marie Kreis und Gaby Wilms vom IBE den Gästen des Bündnistreffens vorstellten. Auch bei Holzbau Süssenberger sind gemeinsame Werte wie Ehrlichkeit, Pünktlichkeit oder Leistungsbereitschaft wichtige Zutaten einer seit Jahren erfolgreichen und nachhaltigen Personalpolitik. Ob jemand zum Betrieb passt, wird vorab durch zwei- bis dreiwöchiges Probearbeiten getestet. Eine Prise Bauchgefühl bei der Auswahl neuer Kollegen rundet das Erfolgsrezept ab, ist Bernd Süssenberger überzeugt.

Modernisierungsdruck im Handwerk

Einen Handwerksbetrieb, dessen Geschichte bis 1900 zurückreicht, ins 21. Jahrhundert zu führen, ist kein Selbstläufer. Nötige Investitionen in einen modernen Fuhrpark, CAD/CAM-Systeme für die computergestützte Fertigung oder die konsequente Weiterbildung der Mitarbeiter müssen erst einmal erwirtschaftet werden. Das ist gerade für kleine Betriebe nicht immer leicht. Doch bei allen Herausforderungen steht für den Chef noch immer die Freude an der Arbeit im Mittelpunkt: „Wir sind stolz darauf, Zimmerleute zu sein“, sagt Bernd Süssenberger, der den Betrieb seit drei Jahrzehnten leitet. Dem Fachkräftemangel im Handwerk begegnet die traditionsbewusste Zimmerei auf ihre eigene Art: jeder der aktuell 21 Mitarbeiter wurde selbst ausgebildet.

Pluspunkt Praktikum

Um auch künftig qualifizierten Nachwuchs für die Handwerksbranche zu sichern, sollten die Betriebe offen für Praktikanten sein, auch wenn das zunächst einmal Zeit und Ressourcen kosten mag – darin waren sich viele der Gesprächsteilnehmer einig. Erst der praktische Einblick kann bei Schülern Interesse und Verständnis für das Handwerk wecken. Auch Studierenden, etwa angehenden Bauingenieuren oder Architekten, vermitteln handwerkliche Praktika unschätzbare Erfahrungen für das spätere Berufsleben. Einer der Zimmermann-Azubis der Firma Süssenberger erzählt, dass ein Praktikum während seines Studiums ihn sogar dazu motiviert hat, auf den Ausbildungsberuf umzusteigen und das Studium nicht weiterzuführen – eine Entscheidung, die er nicht bereut hat. Ein weiterer Azubi hat sein Studium als Bauingenieur bereits absolviert und schließt nun eine Ausbildung daran an, um später auf Baustellen mit den Handwerkern „mitreden“ zu können.

Die nächsten Veranstaltungen

„Regionales Bündnis Attraktiver Arbeitgeber“
– am 24.10.2017, 14 bis 17.30 Uhr, bei Clemens GmbH & Co. KG, Wittlich
– am 21.11.2017, 14 bis 17.30 Uhr, bei Stefan Maas Frästechnik, Rockenhausen

Preisverleihung „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“
– am 04.12.2017, Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Mainz

Nähere Informationen, alle Termine sowie Anmeldemöglichkeiten sind auf der Projekthomepage www.lebensphasenorientierte-personalpolitik.de zu finden.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes in den Jahren 2009 – 2011 sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik von 2012 bis 2013 standen in der gerade abgeschlossenen dritten Projektphase (2014 bis Anfang 2016) die Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen sowie der Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen im Mittelpunkt. Die aktuelle Projektphase läuft von 2016 bis Ende 2017 als „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 4.0“ mit dem Schwerpunkt „Werteorientierte Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“. Das Projekt ist Bestandteil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung Rheinland-Pfalz.

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Prof. Dr. Jutta Rump
Ernst-Boehe-Straße 4
67059 Ludwigshafen
+49 (0)621/5203-238
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Pressemitteilungen

Metropolregion Nürnberg: Bratwurst und Hightech

Die gute Lebensqualität in der Metropolregion Nürnberg ist allseits bekannt.

Metropolregion Nürnberg: Bratwurst und Hightech

(Foto:hl-studios, Erlangen): Projektauftakt in den hl-studios mit der Leitungsriege der Metropolregi

(Erlangen) – Die gute Lebensqualität in der Metropolregion Nürnberg ist allseits bekannt. Ein neues Projekt soll nun auch die wirtschaftlich-technologischen Kompetenzen in der Region, die Innovationskraft und die damit verbundenen Karrierechancen stärker in die Köpfe und Suchraster der Fachkräfte bringen.

Projektauftakt im Herzen der Metropolregion
Der Standort für den Projektauftakt am 11. Mai ist kein Zufall: die hl-studios in Erlangen, eine Werbeagentur für Industriekommunikation ist darauf spezialisiert, Technologie und wirtschaftliche Stärke sichtbar zu machen. Darum geht es auch in dem neuen Projekt: „Wir werden das Image der Region mit der wirtschaftlich-technologischen Potenz aufladen“, verspricht Prof. Dr. Klaus L. Wübbenhorst, der Wirtschaftsvorsitzende der Metropolregion. Das langfristige Ziel ist es, die Karrierechancen in der Region so ins Bewusstsein der Menschen zu bringen, dass vorhanden Fachkräfte selbstverständlich hier ihre berufliche Zukunft planen – und Fachkräfte von außerhalb bewusst in der Region nach beruflichen Möglichkeiten suchen.

Konkrete Projekte geplant
Gemeinsam haben die Leitungsgremien der Metropolregion aus Marketing, Wirtschaft, Wissenschaft und Verkehr das Projekt gestartet. Die Federführung im Projekt hat die Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg. Neben der inhaltlichen Anpassung der Imagekampagne besteht das Modellvorhaben aus konkreten Projekten. Für 2018 wird beispielsweise ein Kongress zum Thema „Intelligente Mobilität“ gemeinsam mit dem CNA e.V. vorbereitet. Durch Präsenz auf Fachmessen wird die Metropolregion auch bei diesem internationalen Publikum ins Bewusstsein gebracht. Ein erster Pilotversuch wird die Medizintechnikmesse MT-CONNECT im Juni. Um das wirtschaftliche Image der Region mit Geschichten zu füllen sollen die 150 Weltmarktführer und Hidden Champions als Mitmacher gewonnen werden.

Branchenvielfalt bietet sehr gute Karrierechancen
Neben der Imagekampagne baut das Projekt auf dem Leitbild WaBe und dem Innovations-pakt für die Europäische Metropolregion Nürnberg auf. „Die Europäische Metropolregion Nürnberg zählt zu den dynamischsten High-Tech-Zentren Europas. Die Branchenvielfalt unserer regionalen Wirtschaft bietet sehr gute Karrierechancen und macht diese stabiler und unabhängiger von wirtschaftlichen Schwankungen. Mit dem Innovationspakt für die Europäische Metropolregion Nürnberg geben wir zukunftsweisenden Kompetenzfeldern eine Plattform für die gemeinsame Entwicklung von branchen- und technologieübergreifenden Projekten. Denn die Vernetzung der Branchen ist entscheidend.“, betont Dr. Michael Fraas, Geschäftsführer Forum Wirtschaft und Infrastruktur der Metropolregion und Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg.

Die Metropolregion Nürnberg ist breit aufgestellt
„Mit 25 Prozent Zuwachs bei der Wirtschaftsleistung in den vergangenen zehn Jahren ist die Metropolregion Wachstumschampion. Das Bruttoinlandsprodukt liegt mit 124 Milliarden Euro im Mittelfeld der EU-Mitgliedsstaaten. Das ist beachtlich. Hinzu kommt eine enorme Beschäftigungsentwicklung: 185.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze und ein über-proportionaler Zuwachs beim Personal in Forschung und Entwicklung. Diese Karrierechancen und die vielen großen und kleinen innovativen Unternehmen in der Metropolregion wer-den wir zukünftig noch stärker kommunizieren“ betont Markus Lötzsch, fachlicher Sprecher Forum Wirtschaft & Infrastruktur und Hauptgeschäftsführer der IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Das Projekt „Fachkräftesicherung in der Europäischen Metropolregion Nürnberg“ ist ein Modellvorhaben der Bundesraumordnung im Forschungsfeld „Lebendige Regionen – aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Das Vorhaben wird vom BMVI in den nächsten zwei Jahren mit rund 200.000 Euro gefördert.

Über die Metropolregion Nürnberg
Die Metropolregion Nürnberg, das sind 23 Landkreise und 11 kreisfreie Städte. Rund 3,5 Millionen Einwohner erwirtschaften ein Bruttoinlandsprodukt von 124 Milliarden Euro jährlich. Eine große Stärke der Metropolregion Nürnberg ist ihre polyzentrale Struktur: Rund um die dicht besiedelte Städteachse Nürnberg-Fürth-Erlangen-Schwabach spannt sich ein enges Netz weiterer Zentren und starker Landkreise. Die Region bietet deshalb alle Möglichkeiten einer Metropole – jedoch ohne die negativen Effekte einer Megacity. Bezahlbarer Wohnraum, funktionierende Verkehrsinfrastruktur und eine niedrige Kriminalitätsrate macht die Metropolregion Nürnberg für Fachkräfte und deren Familien äußerst attraktiv.

Mehr Infos unter Europäische Metropolregion Nürnberg

https://www.hl-studios.de ist eine inhabergeführte Agentur für Industriekommunikation. Rund 100 Mitarbeiter engagieren sich seit über 25 Jahren in Erlangen und Berlin für Markt- und Innovationsführer der Industrie. Das Portfolio reicht von Strategie und Konzeption über 3D/CGI-Animationen, Print, Film, Foto, Hybrid Studio, Interactive Messemodelle, Public Relations, Interactive online und offline, Apps, Touch-Applikationen, interaktive Messemodelle, Messen und Events bis hin zur Markenführung.

Kontakt
hl-studios GmbH – Agentur für Industriekommunikation
Hans-Jürgen Krieg
Reutleser Weg 6
91058 Erlangen
09131 – 75780
hans-juergen.krieg@hl-studios.de
https://www.hl-studios.de

Pressemitteilungen

Die Vermessung der Fachkräfte-Welt

Digitale Landkarte macht Angebote zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz sichtbar

Die Vermessung der Fachkräfte-Welt

Screenshot der LOPMAP (Bildquelle: Institut für Beschäftigung und Employability IBE)

Im Rahmen des Projekts „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ werden die zahlreichen Beratungsangebote zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz in der digitalen Landkarte LOPMAP abgebildet. Die Angebote von Kammern, Arbeitsagenturen und anderen regionalen Akteuren werden in der stetig aktualisierten Landkarte dargestellt. Adressaten der Karte sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen, die hier einen einfachen und systematischen Überblick zu Beratungsangeboten bei der Rekrutierung und Bindung von Fachkräften erhalten. Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium und das Institut für Beschäftigung und Employability IBE arbeiten bereits seit 2009 im Projekt „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ zusammen. Ziel des Projekts ist es, den praxisnahen Austausch zur Fachkräftesicherung zu fördern. Mit der LOPMAP erreicht das Projekt einen weiteren Meilenstein.

Beratungsangebote sichtbar machen

In Rheinland-Pfalz gibt es zahlreiche Initiativen zur Bekämpfung des Fachkräftemangels und zur Stärkung der Arbeitgeberattraktivität. Doch die Unterstützungsangebote von Kammern, Arbeitsagenturen und weiteren regionalen Akteuren sind längst nicht überall bekannt. Die LOPMAP ändert dies nun, indem die bestehenden Angebote zur Fachkräftesicherung und Stärkung der Arbeitgeberattraktivität online für jeden Interessenten abrufbar gemacht werden. Die LOPMAP ist eine Landkarte von Rheinland-Pfalz. Sie ist unterteilt in die einzelnen Landkreise und kreisfreien Städte. Zu Städten und Kommunen sind Angaben zu Akteuren und Aktivitäten im Bereich der Fachkräftesicherung hinterlegt. Zusätzlich führt ein Link direkt zu den Ansprechpartnern des Angebots. Über eine Filterfunktion können die Angebote nach Region (Landkreis bzw. kreisfreie Stadt), nach Kategorie des Angebots (Arbeitskreise, Bewerber- und Jobbörsen, Branchentreffen, Netzwerktreffen, Persönliche Beratung, Seminare/Workshops, Zertifizierungen) sowie nach zuständigem regionalem Akteur (Organisation/Institution) selektiert werden.

Unmittelbarer Nutzen für die Wirtschaft

Die LOPMAP richtet sich an Unternehmen, die vor unternehmens- und personalpolitischen Herausforderungen stehen. Sie gibt einen systematischen Überblick über bestehende Angebote zur Fachkräftesicherung, ermöglicht den Unternehmen die gezielte Kontaktaufnahme zu den Anbietern der jeweiligen Angebote und treibt somit die Vernetzung von regionalen Akteuren und Unternehmen voran. Der Nutzen der LOPMAP geht aber noch weit darüber hinaus. Durch die Vergleichbarkeit der Landkreise werden auch Über- oder Unterangebote an Beratung und somit Handlungsbedarfe sichtbar. Insgesamt erhöhen das bestehende Engagement und die Netzwerke der regionalen Akteure die Attraktivität des gesamten Landes im Sinne einer „regionalen Marke“.
Die Karte lebt von der Teilnahme der regionalen Akteure, die jederzeit neue Angebote der LOPMAP listen lassen können.

Das Projekt

Das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ (LOP) ist Teil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung in Rheinland-Pfalz. Das Projekt hat zum Ziel, Unternehmen vor dem Hintergrund verschiedener gesellschaftlicher Mega-Trends (demografischer Wandel, Digitalisierung etc.) dabei zu unterstützen, ausreichend qualifiziertes Personal werben und binden zu können. LOP leistet von Beginn an einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des rheinland-pfälzischen Mittelstandes. Mit den verschiedenen Bausteinen des Projektes gelingt es, die guten Ansätze der Fachkräftesicherung aus den Best-Practice-Unternehmen unseres Landes sichtbar zu machen und die Unternehmen untereinander zu vernetzen.

Editors Notes

Das Institut für Beschäftigung und Employability IBE unter Leitung von Prof. Dr. Jutta Rump (Geschäftsführerin) erforscht personalwirtschaftliche Fragestellungen. Die Schwerpunkte liegen unter anderem in den Bereichen Beschäftigung und Beschäftigungsfähigkeit („Employability“), demografischer Wandel und Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Das IBE berät Unternehmen und Institutionen in arbeitsmarktpolitischen, personalwirtschaftlichen und sonstigen beschäftigungsrelevanten Fragen. Über alle Projektphasen hinweg zeichnet das IBE seit 2009 mit der Unterstützung von Multiplikatoren verantwortlich für die konzeptionelle Entwicklung und Umsetzung der Thematik „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) hat das Projekt „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ ins Leben gerufen und fördert es. Nach dem erfolgreichen Abschluss eines Modellprojektes in den Jahren 2009 – 2011 sowie dem Ausbau der Vernetzung rheinland-pfälzischer Betriebe und der Vertiefung der Branchenspezifik von 2012 bis 2013 standen in der gerade abgeschlossenen dritten Projektphase (2014 bis Anfang 2016) die Bildung von starken Arbeitgebermarken der rheinland-pfälzischen Unternehmen sowie der Schulterschluss mit kommunalen Akteuren zur Stärkung der Regionen im Mittelpunkt. Die aktuelle Projektphase läuft von 2016 bis Ende 2017 als „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 4.0“ mit dem Schwerpunkt „Werteorientierte Gestaltung einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik“. Das Projekt ist Bestandteil der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung Rheinland-Pfalz.

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