Tag Archives: Fahrer

Pressemitteilungen

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Zivilrecht

Assistenzsysteme im Auto: Haftet der Hersteller bei Fehlfunktion?

Von Fahrerassistenzsystemen darf der Fahrer nach dem heutigen Stand der Technik nicht erwarten, dass sie auf alle Besonderheiten der Strecke vorausschauend reagieren. Der Autokäufer kann allenfalls dann Gewährleistungsansprüche geltend machen, wenn das System von sich aus Verkehrsregeln verletzt und zum Beispiel zu schnell fährt. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht Dortmund entschieden.
AG Dortmund, Az. 425 C 9453/17

Hintergrundinformation:
In immer mehr Neuwagen sind Fahrerassistenzsysteme installiert. Mancher Autofahrer setzt hohe Erwartungen in die elektronischen Helfer. Aber was genau dürfen Autokäufer heute erwarten? Und inwieweit stellen enttäuschte Erwartungen einen Sachmangel dar, der den Käufer eines Neuwagens zum Beispiel dazu berechtigt, den Kaufpreis zu mindern? Der Fall: Der Kläger hatte einen Neuwagen mit abschaltbarem Fahrassistenz-Paket gekauft. Das System enthielt unter anderem einen Geschwindigkeitslimit-Piloten und einen Bremsassistenten. Es sollte mithilfe einer Frontscheibenkamera Verkehrsschilder erkennen und in Verbindung mit den Kartendaten des Navigationssystems die Geschwindigkeit vorschriftsmäßig regeln. Aus Sicht des Käufers arbeitete das System nicht korrekt. Er kritisierte nicht nachvollziehbares Bremsen und Beschleunigen. Einmal habe das Fahrzeug auf einer Autobahn-Umleitung über ein Raststättengelände das Tempo auf 30 km/h reduziert, obwohl 80 km/h erlaubt waren. In einem Kreisverkehr habe das Auto erst auf 50 km/h beschleunigt, dann sofort wieder auf 20 km/h abgebremst. Weiterhin bemängelte der Kläger, dass das Auto die erlaubte Höchstgeschwindigkeit zum Teil nicht ausnutze. Er verlangte eine Kaufpreisminderung. Das Urteil: Das Amtsgericht Dortmund wies nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice die Klage ab. Laut Straßenverkehrsgesetz müsse der Fahrer die Steuerung unverzüglich wieder selbst übernehmen, wenn Assistenzsysteme überfordert seien. Bei hochtechnischen Systemen sei immer mit einer gewissen Fehleranfälligkeit zu rechnen. Es müsse lediglich eine Basissicherheit gewährleistet sein. Dies sei hier der Fall gewesen, da das Auto nie aufgrund der Assistenzsysteme die Verkehrsregeln verletzt habe oder schneller gefahren sei als erlaubt. Da die Navigationssoftware – schon wegen der Datenmenge – nie vollständig und aktuell sein könne, dürfe der Fahrer nicht damit rechnen, dass das System in besonderen Situationen, wie an einer Baustelle, immer die korrekte Geschwindigkeit einstelle. Auch im Kreisverkehr könne der Kunde kein vorausschauendes Fahren erwarten. Dass das Auto die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit nicht voll ausnutze, sei kein Mangel, da dies keine Mindestgeschwindigkeit sei. Alles in allem sei zu berücksichtigen, dass sich das System noch in der Entwicklung befinde und dass es sich nur um einen Assistenten, nicht aber um autonomes Fahren handle.
Amtsgericht Dortmund, Urteil vom 7. August 2018, Az. 425 C 9453/17

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Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Straßenverkehrsrecht

Kollision im Dunkeln: Falschparker haftet mit

Wer regelwidrig parkt und dadurch andere Verkehrsteilnehmer erheblich behindert, muss bei einer Kollision auch einen Teil des Schadens tragen. Dies entschied laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Frankfurt am Main.
OLG Frankfurt a. M., Az. 16 U 212/17

Hintergrundinformation:
Bei jedem Verkehrsunfall wägen die Gerichte genau ab, wer zu welchem Anteil den Schaden verursacht oder mitverursacht hat. Denn oft tragen beide eine Mitschuld am Geschehen. Fährt ein Auto auf ein parkendes Fahrzeug auf, scheint die Schuldfrage zunächst eindeutig zu sein: Der Auffahrende ist allein für den ganzen Schaden verantwortlich. Es gibt jedoch Ausnahmen. Der Fall: Ein Autofahrer hatte seinen Pkw in Frankfurt im Halteverbot geparkt – und zwar direkt hinter einer Fahrbahn verengenden Verkehrsinsel am rechten Fahrbahnrand. Andere Autos kamen nur noch mit Mühe vorbei. Nach Einbruch der Dunkelheit fuhr ein Fahrer ungebremst auf den geparkten Pkw auf. Er schob diesen dabei auf den davor geparkten Wagen und diesen wiederum auf einen weiteren. Der Falschparker verlangte nun Schadenersatz von dem Fahrer, der auf sein Auto aufgefahren war. Das Urteil: Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main teilte nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice den Schaden unter den beiden Beteiligten auf. Da der fließende Verkehr Falschparkern in der Regel ausweichen könne, bekämen sie bei einem Auffahrunfall zwar normalerweise den vollen Schadenersatz zugesprochen. Hier liege der Fall jedoch anders: Das Auto sei an einer äußerst ungünstigen Stelle geparkt gewesen, sodass es andere Verkehrsteilnehmer erheblich behinderte. Der Halter müsse sich daher ein Mitverschulden von 25 Prozent anrechnen lassen. Den überwiegenden Teil der Schuld und damit die größere Verantwortung für den Unfall habe jedoch der Autofahrer zu tragen, der das Hindernis zu spät gesehen habe.
Oberlandesgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 15. März 2018, Az. 16 U 212/17

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Der Weihnachtsmann kommt aus Spanien

Spanische Paketzusteller nach Deutschland

Der Weihnachtsmann kommt aus Spanien

@Paketzusteller aus Spanien

München, den 06.06.2018. In den letzten Jahren fiel es der deutschen Post und anderen Transportunternehmen immer schwerer, geeignetes Personal für die Zustellung von Pakete zu gewinnen. Durch den weiter wachsenden Online-Handel und einer Beschäftigungsquote von nahezu 75% der aktiven Bevölkerung, ist es praktisch unmöglich geworden, Paketzusteller zu gewinnen. Dabei sind die Arbeitsbedingungen nicht schlecht. Unternehmen wie DHL, zahlen ihren Zustellern übertarifliche Löhne und stellen für die Weihnachtszeit kostenlose Unterkünfte zur Verfügung. Dennoch, so der Personalchef aus Hamburg, gelingt es nur schwer, gutes Personal zu finden. Der Arbeitsmarkt ist praktisch leer. Eine Situation, die sich in den nächsten Jahren eher verschärfen dürfte. Schon für dieses Weihnachtsgeschäft erwarten die Personaler eine Lücke von 20%. Zustellungen dürften sich verzögern bis hin zu Totalausfällen. Schon jetzt beklagen Kunden in ganz Deutschland über verspätetet Zustellungen von Briefen und Paketen. In Berlin kann die Zustellung schon jetzt mehr als eine Woche dauern. Die Arbeitsbelastung der Zusteller steigt stetig und damit die Gefahr, den Job zu wechseln. In der Paketzustellung sieht es mittlerweile wie in der Pflege aus: Dort , wo wenig Personal viel zu leisten hat, ist die Abbrecherquote hoch. Nicht nur, dass es schwieriger wird. Paketzusteller zu gewinnen, es besteht auch die Gefahr, dass die wenigen, die arbeiten, den Dienst quittieren. Der fortdauernde Arbeitskampf von Verdi bei Amazon in Bad Hersfeld spricht eine deutliche Sprache. Die Mitarbeiter sind unzufrieden und nicht nur mit dem Gehalt, auch mit den Arbeitsbedingungen.

Dennoch gibt es für Unternehmen einen Lichtblick am Ende des Tunnels. Paketzusteller gibt es nicht nur in Deutschland. Seit Jahren greifen deutsche Unternehmen auf die Dienste von polnischen, rumänischen oder bulgarischen Zustellern zurück. Weniger bekannt ist der spanischen Markt. Das Land verfügt über eine große Anzahl an motivierten Paketzustellern, die sich für eine Beschäftigung in Deutschland interessieren. Zwar gäbe es auch in Spanien Arbeit, so Juan Jimenez aus Madrid, jedoch sei die Bezahlung sehr schlecht. Man verdiene in Deutschland einfach besser. Es lohne sich, nach Deutschland zu gehen, sei es auch nur für das Weihnachtsgeschäft. Danach sehe man weiter. Im letzten Jahr hat der Personaldienstleister TTA Personal GmbH mehr als 30 Paketzusteller aus Spanien an die DHL Hamburg vermittelt. Der Vermittlungsprozess, so der spanische Geschäftsführer Vicente Milán, lief reibungslos. Das Angebot von DHL wurde sehr gut angenommen. Man konnte zwischen 50 Paketzustellern die 25 besten für Hamburg auswählen. Auch dieses Jahr, so Milán „kommt der Weihnachtsmann aus Spanien“.

Man kann in Spanien auf motiviertes Personal zurückgreifen. Eine Situation, von der man in Deutschland nur träumen kann. Zwar steigen die Auftragszahlen in der Paketzustellung kontinuierlich, jedoch fällt es immer schwerer die Vakanzen in der Paketzustellung zu besetzen. Nicht nur die deutsche Post, UPS oder die DHL klagen über Personalmangel, auch Unternehmen wie Amazon überlegen, inwieweit sie nicht selbst das Geschäft der Zustellung übernehmen, denn sie sind unzufrieden mit der Zustellung der Ware. Die Beschwerden von Kunden nehmen zu. Das sei schlecht fürs Geschäft. Uns ist nicht nur die Zufriedenheit mit dem versandten Produkt, sondern auch die termingenaue Zustellung wichtig, so ein Insider aus dem Logistikzentrum in Bad Hersfeld. Darauf könne man sich leider immer weniger verlassen. Das bedeutet, dass auch hier der Personalbedarf wächst. Bei steigenden Absatzzahlen und einer geringer werdenden Menge an Bewerbern, sei die Rekrutierung aus dem Ausland die notwendige Konsequenz, dem Personalmangel entgegenzutreten. Bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage ist die alleinige Verbesserung der Arbeitsbedingungen nur ein Baustein bei der Personalgewinnung. Man müsse einen gesunden Mix aus kontinuierlicher Verbesserung der Arbeitsbedingungen, der Optimierung der Logistik bis hin zur Rekrutierung aus dem Ausland hinbekommen, um den Herausforderungen schon im nächsten Weihnachtsgeschäft entgegentreten zu können. Der Weihnachtsmann kommt aus Spanien. Im Übrigen eine sehr gute Entscheidung. Denn Spanier sind bekannt für ihre Freundlichkeit und Dienstleistungsorientierung.

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„Unfallrisiko Navigationssystem?“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Was Autofahrer für eine sichere Fahrt beachten sollten

"Unfallrisiko Navigationssystem?" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Navigationssysteme sind eine komfortable Unterstützung für Autofahrer.
Quelle: ERGO Group

Autofahren ohne Navigationssystem ist für viele heute unvorstellbar. Bieten die elektronischen Fahrhilfen doch viel Komfort: Kein mühsames Auf-die-Karte-Schielen, keine unvorhergesehenen Umleitungen oder Verkehrsbehinderungen. Doch das digitale Hilfsmittel kann Fahrer auch ablenken. Ein langer Blick aufs Display oder die Eingabe einer umfangreichen Adresse während der Fahrt kann schlimme Folgen haben. Worauf Autofahrer achten sollten, wenn sie ihr Navi nutzen, weiß Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO.

Ablenkung und Stress

Ein Navigationssystem ist grundsätzlich eine sinnvolle Unterstützung und nicht verkehrsgefährdend. Autofahrer sollten es aber effizient und sicher nutzen. Denn der Straßenverkehr verlangt eine hohe Aufmerksamkeit und oftmals schnelle Reaktionen. Jeder Blick weg von der Straße kann zur Gefahr werden: „Beschäftigt sich ein Fahrer länger mit dem Navigationsgerät, zum Beispiel weil er wissen möchte, ob auf seiner Strecke ein Stau gemeldet ist, verliert er den Verkehr aus dem Auge. Es dauert dann unter Umständen länger, bis er auf eine unvorhergesehene Situation reagieren kann“, so Frank Mauelshagen, Kfz-Experte der ERGO. Stress kann durch die angegebene Ankunftszeit entstehen: Wer feststellt, dass er zu spät am Zielort ankommen könnte, tritt schnell mal fester aufs Gaspedal – womöglich ungeachtet der Geschwindigkeitsbegrenzungen oder der Verkehrslage. Auch die Eingabe eines Ziels via Spracheingabe kann ablenken. Vor allem dann, wenn der Fahrer die Eingabe wegen Hintergrundgeräuschen ein paar Mal wiederholen muss.

Fahrlässigkeit als Unfallursache

Aus Sicherheitsgründen sollten Autofahrer ihr Navigationssystem nur im Stand bedienen, zum Beispiel das Fahrtziel eingeben oder die Lautstärke regeln. Wer sich nicht daran hält und deshalb in einen Unfall verwickelt wird, muss unter Umständen damit rechnen, dass der Versicherer seine Leistungen wegen grober Fahrlässigkeit kürzt. „Einige Versicherer verzichten jedoch auf den Einwand grober Fahrlässigkeit“, so der Kfz-Experte von ERGO. Nicht nur beim Versicherungsschutz kann das Hantieren am Navigationssystem während der Fahrt Konsequenzen haben. So kann Autofahrern deswegen sogar bei einem eigentlich nicht selbst verschuldeten Unfall ein Mitverschulden und damit eine Mithaftung angelastet werden. Und auch Bußgelder sind möglich: Seit 19. Oktober 2017 ist die Bedienung nicht nur von Handys, sondern von allen elektronischen Geräten am Steuer verboten, wenn Fahrer diese dazu in der Hand halten müssen. Zwar dürfen sie Geräte, die fest installiert oder in einer Halterung befestigt sind, immer noch bedienen – allerdings nur, wenn dazu nicht mehr als ein ganz kurzer Blick zum Display nötig ist. Dies reicht zum Ändern von Navi-Einstellungen normalerweise nicht. Im Klartext: Wer während der Fahrt Einstellungen am Navi vornimmt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Dieses liegt bei 100 Euro. Dazu kommt ein Punkt in Flensburg. Ein kurzer Blick auf das Navi, um sich zu orientieren, ist dagegen in Ordnung.

Gut vorbereitet auf die Straße

Um das Navi sinnvoll zu nutzen, ohne die Wachsamkeit im Straßenverkehr zu verlieren, empfiehlt der ERGO Experte: „Fahrer sollten sich mit dem Streckenverlauf vertraut machen, bevor sie den Motor starten. So haben sie die Route in ihren Grundzügen im Kopf und müssen nur bei plötzlichen Verkehrsbehinderungen einen Blick auf das Navigationssystem werfen.“ Um beispielsweise das Ziel neu einzugeben oder den Streckenverlauf zu prüfen, sollte das Auto aus Sicherheitsgründen stehen. Zudem sollte das Kartenmaterial des Navis regelmäßig aktualisiert werden. Sind die Daten des Navigationssystems auf dem neuesten Stand, läuft der Fahrer weniger Gefahr, im Niemandsland zu landen.

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TTA gewinnt spanische Busfahrer für Deutschland

Spanische Fahrer – Das Erfolgsrezept gegen den Fahrermangel

TTA gewinnt spanische Busfahrer für Deutschland

Spanische Fahrer lernen Deutsch

Transportunternehmer beklagen sich seit Jahren über die Situation am deutschen Arbeitsmarkt. Es gelingt nicht, ausreichend Fahrer zu gewinnen. In Deutschland sind die Führerscheine teuer und immer weniger Menschen interessieren sich für den Beruf des Berufskraftfahrers. Transportunternehmen, vor allem aus dem öffentlichen Nahverkehr, fällt es schwer, motivierte Fahrer zu gewinnen. Wenn sich mal ein Fahrer vorstellt, dann nur, um seine Arbeitsbemühungen vor dem Jobcenter zu rechtfertigen, nicht, um als Fahrer zu arbeiten.

Der Öffentliche Personennahverkehr kann nur noch mit größter Anstrengung sein Streckennetz aufrechterhalten, vereinzelt kommt es zu Ausfällen oder Verspätungen von Linienbussen. Das Stammpersonal bekommt dies durch erhöhten Stress und unzufriedene Fahrgäste zu spüren.

Busbetriebe gehen daher alternative Wege. Einer dieser Wege führt nach Spanien, einem Land, das über eine Vielzahl gut ausgebildeter Fahrer verfügt. Diese sind motiviert und freuen sich auf eine stabile Beschäftigung, die sie in Spanien nicht mehr finden. Der Bedarf an Busfahrern ist dort in den letzten Jahren rückläufig. So schauen die Fahrer über den spanischen Tellerrand hinaus. Der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA gewinnt seit mehr als fünf Jahren spanisches Personal für den deutschen Arbeitsmarkt. Besonderes Augenmerk liegt auf der Vermittlung von Busfahrern. Der spanische Personalvermittler, Vicente Milán: „Deutschland bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten im Transportwesen. Die Bezahlung ist gut und die Beschäftigung stabil. Genau das, was in Spanien fehlt“.

Aus diesem Grund nahm das Busunternehmen BKW Bad Wildungen Kontakt zu den deutsch-spanischen Personalvermittlern auf. Der Geschäftsführer der BKW, Andre Boos, kann seit einiger Zeit aufatmen. Mitte dieses Jahres kamen sechs Fahrer aus Spanien, die das Unternehmen nicht nur entlasten. Eine „gute Investition in die Zukunft“, meinte eine Mitarbeiterin der BKW, „auch wenn es eine gewisse Anstrengung gekostet hat, lohnt es sich für uns“. Es wurden Wohnung angemietet. Man ging auf die persönlichen Bedürfnisse der Fahrer ein: Eine Familie kam mit einem Kind, eine weitere Busfahrerin mit ihrem Hund. „Wir haben für alle eine gute Lösung gefunden“. „Je größer die Anstrengungen auf beiden Seiten, umso höher der Erfolgt“, so der deutsche Personalvermittler Oliver Nordt.

Aufgrund der guten Erfahrungen weiß man die Arbeitskräfte aus Spanien zu schätzen. BKW Bad Wildungen hat in diesem Sommer weitere Fahrer bestellt, die noch dieses Jahr ihren Dienst aufnehmen. Eine kleine spanische Gemeinde wird das Leben in Bad Wildungen bereichern und vor allem dafür sorgen, dass die Busse wieder pünktlich ihr Ziel erreichen.

Der Personalvermittler, Vicente Milán, ist schon seit fünf Jahren am Markt und kennt das Geschäft: „In Deutschland ist das Personal knapp und in Spanien suchen die Leute nach Stabilität“. Ein Geschäftsmodell, von dem beide Seiten profitieren. So findet auch im September 2017 ein neuer Sprachkurs mit mehr als 20 Fahrern statt. Neben Bad Wildungen geht dieses Mal die Reise nach Niedersachsen und Bayern. In weitere Unternehmen des Öffentlichen Nahverkehrs. Für die Kursteilnehmer ist das Erlernen der deutschen Sprache eine Investition in die Zukunft: Mit dem Erwerb von Deutsch erhalten Sie das Ticket für eine Arbeit. In Deutschland kann man auf Busfahrer zurückgreifen, die motiviert und gut ausgebildet sind. Auch wenn die Deutschkenntnisse noch holperig sind, hilft die spanische Art, erste Kommunikationsprobleme zu überwinden. Die Fahrer sind freundlich und dienstleistungsorientiert. Sie meistern Anfangsschwierigkeiten mit einem Lächeln. Ein Lächeln, das auch die Geschäftsführer wieder haben. Können sie doch wieder aus dem Vollen schöpfen: Das Stammpersonal spürt eine deutliche Entlastung: Verspätungen und Überstunden gehören der Vergangenheit an.

Der Personaldienstleister TTA vermittelt spanische Berufskraftfahrer nach Deutschland und in die Schweiz.

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„Mobil mit Carsharing“ – Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Wissenswertes und nützliche Tipps

"Mobil mit Carsharing" - Verbraucherinformation der ERGO Versicherung

Carsharing bietet flexible Mobilität.
Quelle: ERGO Group

Carsharing wird immer beliebter: Mehr als 1,7 Millionen Teilnehmer zählte der Bundesverband CarSharing e. V. (bcs) Anfang 2017. Die Möglichkeit, ohne eigenes Auto und über Bus und Bahn hinaus mobil zu sein, ist gerade für Stadtbewohner und junge Menschen attraktiv. Welche Rechte und Pflichten Nutzer von Carsharing haben, und was beim Versicherungsschutz zu beachten ist, fasst Frank Mauelshagen, Kfz-Experte der ERGO, zusammen.

Wer ohne Auto mobil sein möchte, hat mit dem öffentlichen Nahverkehr, Fernbussen und der Bahn zwar viele Möglichkeiten. Dennoch kann es manchmal hilfreich sein, auf ein Auto zurückgreifen zu können, beispielsweise für einen Großeinkauf oder einen Ausflug ins Grüne. Diese Flexibilität bietet Carsharing. Der Clou dabei: „Ein Carsharing-Kunde kann ein Auto nutzen, ohne sich um Kfz-Steuern, TÜV, Versicherungen oder Reparaturen kümmern zu müssen“, so Frank Mauelshagen, Kfz-Experte der ERGO. Es gibt zwei Varianten: Beim sogenannten „free-floating“-Carsharing, das vor allem in Großstädten üblich ist, steht das Auto dort, wo es der letzte Kunde geparkt hat. Der nächste Kunde ortet es per Handy. Anbieter von stationsbasiertem Carsharing verfügen über mehrere Parkzonen mit Autos. Der Kunde holt sich seinen Wagen an der am nächsten gelegenen Parkzone und gibt es dort auch wieder ab. Eine Übersicht zu den Anbietern finden Interessierte beispielsweise hier: www.carsharing.de oder www.carsharing-news.de

Wie funktioniert Carsharing?

Die Anmeldung bei einem Carsharing-Anbieter erfolgt online auf dessen Website oder persönlich im Servicebüro vor Ort. Dort muss der zukünftige Kunde auch seine Fahrerlaubnis vorlegen. „Da die Anbieter meist eine gewisse Fahrpraxis oder ein Mindestalter voraussetzen, haben Fahranfänger manchmal Schwierigkeiten sich anzumelden“, ergänzt Frank Mauelshagen. „Einige Anbieter prüfen auch die Bonität der Interessenten.“ Mit der Anmeldung erhält der Nutzer eine Chipkarte oder die Zugangsdaten für eine App. Damit kann er das Auto über ein Lesegerät in der Windschutzscheibe öffnen und schließen, der Start erfolgt per Knopfdruck. Einige Anbieter hinterlegen auch den Fahrzeugschlüssel in einem Tresor in der Nähe der Abholstation. Die Reservierung eines Autos erfolgt über die Website des Anbieters oder mithilfe einer Smartphone-App. Dabei erfährt der Nutzer, wo sein Wunschauto für ihn bereitsteht. Am Ende der Ausleihzeit schaltet der Fahrer das Auto per Knopfdruck aus oder hinterlegt den Schlüssel im Auto oder einem Tresor. Wichtig: Bei einem „free-floating“-Anbieter stellt der Kunde das Auto auf einem öffentlichen Parkplatz ab. Bei einem Anbieter mit festen Stationen muss er das Auto in der festgelegten Parkzone parken. „Daran sollten sich die Nutzer unbedingt halten“, rät der Kfz-Experte. „Denn wenn das Auto außerhalb der vorgesehenen Zonen steht, werden teilweise hohe Gebühren für die Rückführung fällig.“ Wer das Fahrzeug länger benötigt als ursprünglich geplant, sollte umgehend dem Anbieter Bescheid geben. Eine Verlängerung ist normalerweise ohne Probleme möglich – außer, das Auto ist für den Verlängerungszeitraum bereits gebucht. Wer dennoch die Fahrzeit überzieht, muss gegebenenfalls mit Verspätungspauschalen rechnen.

Vorsichtsmaßnahmen vor der Fahrt

Bei Carsharing-Autos gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen wie bei Mietautos: Vor Antritt der Fahrt sollte der Fahrer immer überprüfen, ob das Fahrzeug beschädigt oder verschmutzt ist. Wenn das der Fall ist, am besten sofort den Anbieter kontaktieren. „Nur so kann der Kunde sicher sein, dass die Schäden nicht ihm angelastet werden“, ergänzt Frank Mauelshagen. Zudem sollte der Fahrer kontrollieren, ob wichtige Unterlagen wie Parkkarte oder Tankkarte vorhanden sind. Mit der Tankkarte können Kunden bargeldlos an jeder Tankstelle bezahlen. Die Geheimzahl finden sie meist am Schlüsselanhänger oder im Bordbuch. Funktioniert die Tankkarte nicht und müssen die Nutzer doch bar bezahlen, sollten sie die Quittung im Bordbuch hinterlegen oder den Originalbeleg dem Betreiber zusenden. Sie erhalten dann den gezahlten Betrag zurück. Eine ausführliche Prüfung empfiehlt sich übrigens auch bei der Abgabe des Autos: Ist nicht alles in Ordnung oder fehlen Unterlagen, können die Mieter später unter Umständen Probleme bekommen.

Was gilt bei Unfall, Panne oder Einbruch?

„Bevor der Kunde ein Auto bucht, sollte er dessen Versicherungsstatus überprüfen“, rät der Kfz-Experte. Eine Haftpflichtversicherung ist für Carsharing-Autos Pflicht. Zudem sind die Fahrzeuge meist vollkaskoversichert. „Nutzer sollten unbedingt auf die Höhe des Selbstbehalts des Carsharing-Anbieters achten, denn hier gibt es deutliche Unterschiede“, empfiehlt Frank Mauelshagen. Die Spanne reicht von 500 bis zu 1.500 Euro. Bei vielen Anbietern ist es jedoch möglich, monatlich einen bestimmten Betrag zu zahlen und so die Selbstbeteiligung zu reduzieren. Bei Haftpflichtschäden – wenn etwa bei einem Unfall andere Autos beschädigt oder Personen verletzt werden – gibt es keinen Selbstbehalt. Kommt es zu einem Unfall, sollte der Carsharer umgehend den Anbieter und die Polizei informieren. Im Gespräch mit Polizei und Unfallgegner sollten Fahrer kein Schuldeingeständnis ablegen – weder mündlich noch schriftlich. Denn dadurch können sie den Versicherungsschutz riskieren. Im Falle eines Einbruchs während der Nutzungszeit gilt: „Kunden haften nur für Schäden, die sie selbst verursacht haben“, erklärt Frank Mauelshagen. Das heißt, wenn das verschlossene Auto auf einem öffentlichen Parkplatz aufgebrochen wird, muss er dafür nicht geradestehen. Müssen Nutzer die Fahrt aufgrund einer Panne abbrechen, sollten sie zunächst einen Blick in das Bordbuch des Fahrzeugs werfen. Hier sind meist Notfallanweisungen des jeweiligen Betreibers aufgelistet sowie eine Service-Hotline, die der Fahrer kontaktieren sollte. Darüber hinaus empfiehlt es sich, auch das Carsharing-Unternehmen zu informieren. Der Betreiber kann so rechtzeitig nachfolgende Reservierungen stornieren oder diese kurzfristig umbuchen.

Für wen lohnt sich Carsharing?

Um zu prüfen, ob sich Carsharing für die persönlichen Anforderungen lohnt, ist ein Blick auf die Kosten hilfreich: Die Preise setzen sich in der Regel aus einer Stundenpauschale – abhängig vom Fahrzeugmodell – und einer Verbrauchspauschale für jeden gefahrenen Kilometer zusammen. Dazu kommt eine einmalige Anmeldegebühr. Für längere Strecken oder eine Tagesanmietung kann es manchmal günstiger sein, auf einen klassischen Mietwagen zurückzugreifen. Und wer ein Auto benötigt, um täglich zur Arbeit zu fahren, zahlt unter Umständen drauf, weiß der ERGO Experte: „Das Modell ist finanziell nur sinnvoll, wenn es am Ende günstiger ist als die Anschaffung eines eigenen Wagens. Unter 10.000 Kilometer Fahrleistung im Jahr dürfte sich Carsharing lohnen.“ Auf den Internetseiten vieler Anbieter finden sich Kostenrechner, mit denen die Fahrer bequem ausrechnen können, ob Carsharing für sie rentabel ist.
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„Autofahren bei Hitze“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Amelie G. aus Trier:
Wenn es heiß ist, finde ich Autofahren sehr anstrengend. Wie kann ich mir bei großer Hitze das Fahren leichter machen?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Große Hitze macht Auto fahren in der Tat anstrengend, da Fahrer in heißen Innenräumen schneller müde werden und sich schlechter konzentrieren können. Damit sich das Auto in der Sonne nicht so stark erhitzt, können Fahrer während des Parkens eine Alumatte an der Windschutzscheibe befestigen. Auch Lenkrad und Schaltknauf werden so nicht so heiß. Diese können zusätzlich mit einem hellen Handtuch bedeckt werden, falls die Sonne von der Seite kommt. Für einen noch besseren Schutz können Fahrer bei ihrem Auto auch die hinteren Seitenscheiben und die Heckscheibe mit spezieller Sonnenschutz-Folie bekleben lassen. Diese muss der amtlich genehmigten Bauart entsprechen und darf das Sichtfeld des Fahrers nicht beeinträchtigen. Vor der Fahrt empfiehlt es sich, die angestaute Hitze durch geöffnete Türen und Fenster entweichen zu lassen. Während der Fahrt dann die Fenster schließen und die Klimaanlage anschalten. Zunächst auf höchster Stufe und in der Umluft-Funktion. So kühlt das Fahrzeug schneller ab. Dann aber wieder runterregeln, sonst droht eine Erkältung. Ein Temperaturunterschied von sechs Grad zwischen Innen- und Außentemperatur ist optimal. Wer längere Strecken bei starker Hitze zurücklegt, sollte auch das Trinken nicht vergessen. Auf keinen Fall sollten Personen oder Tiere bei Hitze in einem geparkten Auto sitzen bleiben, da sich der Innenraum selbst während eines kurzen Stopps beim Bäcker stark erhitzt. Das kann im schlimmsten Fall zu einem Kreislaufkollaps führen. Übrigens: Bei heißen Temperaturen den Tank nicht zu voll machen! Denn Kraftstoff dehnt sich bei Hitze aus, kann entweichen und sich im schlimmsten Fall sogar entzünden.
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Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
Die Gesellschaft gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.
Mehr unter www.ergo.de

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Pressemitteilungen

„Steinschlag in der Windschutzscheibe“ – Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung

Gut beraten von den Experten der ERGO Group

Timo F. aus Weißenfels:
In ein paar Wochen fahren wir in den Urlaub. Jetzt habe ich einen Steinschlag in meiner Windschutzscheibe entdeckt. Muss ich die Scheibe vorher noch komplett austauschen lassen oder ist auch eine Reparatur möglich?

Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO:
Bei einem Steinschlag in der Windschutzscheibe sollten Autofahrer immer so schnell wie möglich eine Werkstatt aufsuchen. Denn ein kleiner Schaden kann sich zu einem Riss entwickeln und dadurch die Sicherheit gefährden. Ob Mechaniker die Scheibe auswechseln müssen oder eine Reparatur ausreicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Laut Gesetzgeber ist es Pflicht, die Scheibe auszutauschen, wenn sich der Schaden im direkten Sichtfeld des Fahrers befindet. Außerdem ist keine Reparatur mehr möglich, wenn der Steinschlag weniger als zehn Zentimeter vom Glasrand entfernt oder größer als fünf Millimeter ist. Darüber hinaus dürfen die Zwischenfolie oder gar die Innenscheibe nicht beschädigt sowie bereits Wasser oder Schmutz in die Scheibe eingedrungen sein. Für die Kosten von Reparatur oder Austausch kommt eine Teilkaskoversicherung auf. Bei einer Reparatur verzichtet der Versicherer dabei unter bestimmten Voraussetzungen auf die Selbstbeteiligung. Ist ein Tausch nötig, müssen Betroffene den Selbstbehalt allerdings übernehmen. Bei beiden Verfahrensweisen erwartet Autofahrer keine Anhebung ihrer Versicherungsprämie. Übrigens: Vor längeren Autofahrten sollten Reisende spezielle Scheibenaufkleber im Handschuhfach deponieren. Unmittelbar nach dem Steinschlag angebracht, schützen sie die Scheibe bis zur nächsten Werkstatt vor weiterem Einreißen oder Verschmutzungen. Der Aufkleber darf die Sicht des Fahrers aber nicht behindern.
Anzahl der Anschläge (inkl. Leerzeichen): 1.438

Die Verbraucherfrage der Woche der ERGO Versicherung und viele weitere Verbrauchertexte stehen für Sie unter www.ergo.com/verbraucher bereit. Sie finden dort aktuelle Beiträge zur freien Nutzung.

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Mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zählt die ERGO Versicherung zu den führenden Schaden-/Unfall-Versicherern am deutschen Markt. Sie bietet ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Serviceleistungen für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an. Ihre zertifizierte Schadenregulierung sorgt für die zügige Abwicklung von Schadenmeldungen. Unter der Marke D.A.S. bietet die ERGO Versicherung seit 2015 auch Rechtsschutzprodukte an. Sie verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung.
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Pressemitteilungen

Spanische Fahrer glücklich in Deutschland

5 Busfahrer aus Spanien wurden in Bad Wildungen sehr herzlich empfangen

Spanische Fahrer glücklich in Deutschland

Busfahrer in Deutschland

Eine neue Gruppe von spanischen Fahrern ist in Hessen angekommen. Insgesamt 5 Fahrer machten sich auf dem Weg von Málaga nach Bad Wildungen, um in der Hessischen Stadt im Linienbusverkehr zu arbeiten. Schon seit längerer Zeit war der örtliche Busbetrieb auf der Suche nach Personal und wandte sich schließlich an den deutsch-spanischen Personaldienstleister TTA, um sein Personalproblem zu lösen. In Deutschland wird die suche nach Fahrern immer schwieriger, vor allem in ländlicheren Regionen finden die Busbetriebe kaum noch Fahrer.

Anders die Situation in Spanien. Dort sind selbst gute Fahrer auf der Suche nach einer Festanstellung und finden meist nur kurzfristige Beschäftigung.

Die Suche nach einer Festanstellung hat für die fünf Fahrer nun ein Ende gefunden. Seit April 2017 arbeiten Sonia, Christian, Rafael, Ulises und Juan Manuel in Bad Wildungen. Die Fahrer waren Monate, wenn nicht sogar Jahre ohne Beschäftigung, es sein denn, sie konnten eine Urlaubsvertretung, einige Wochenenden oder hier und dort einen befristeten Halbtagsjob übernehmen. Die fünf schätzen sich nun glücklich, einen stabilen Vollzeitjob bei ortsüblicher Bezahlung zu haben. Aller Anfang ist schwer, denn die deutsche Sprache hat so ihre Tücken. Jedoch gleichen sie Verständigungsschwierigkeiten durch ihren Charme und durch die Freude an der neuen Stelle aus.

Im Januar 2017 organisierte der deutsch-spanische Personaldienstleister TTA einen berufsvorbereitenden Sprachkurs in Málaga und wählte aus 50 Bewerbern fünf für den zukünftigen Job im Öffentlichen Nahverkehr aus. Personalvermittler Oliver Nordt: „Es war für die Fahrer eine große Herausforderung. Die deutsche Sprache birgt ihre Schwierigkeiten. Jedoch waren die Fahrer sehr motiviert und das Busunternehmen in Bad Wildungen war bei der Organisation von Wohnraum behilflich, so dass am Ende des Tages alle Seiten profitieren konnten. Fünf Busfahrer sind seit April im Linienbusverkehr tätig und kommen mittlerweile sehr gut klar.“ „In Deutschland“, so Oliver Nordt weiter, „werden zunehmend Fahrer benötigt und in Spanien suchen viele Fahrer eine Beschäftigung. Eine win-win-Situation.“

Die Fahrer wurden in Bad Wildungen sehr herzlich empfangen. Die Personalverantwortliche, Frau Lücke, unterstützte die Fahrer, wo sie nur konnte. Es wurden Wohnungen und Einrichtungsgegenstände organisiert. Frau Lücke: „Wir wussten, dass es eine große Herausforderung für die Fahrer ist und dass wir uns als Firma anstrengen müssen, damit sie sich in der neuen Umgebung wohlfühlen. Nur so wird es gelingen, dass die Fahrer langfristig bleiben. Denn das ist unser Ziel, ganz klar.“

Für den deutsch-spanischen Personalvermittler TTA war es ein weiteres von mehr als 50 erfolgreichen Projekten. In den letzten 5 Jahren erlangten mehr als 300 spanische Fachkräfte einen Job durch die Agentur. Im Juni 2016 wird ein weiterer berufsvorbereitender Sprachkurs in Madrid stattfinden. Der spanische Geschäftsführer von TTA Personal: „wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere 300-500 Fachkräfte eine Perspektive in Deutschland erhalten.“

Der Personaldienstleister TTA vermittelt spanische Berufskraftfahrer nach Deutschland und in die Schweiz.

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Barbara Schöneberger moderiert Preview zum 1000. „Tatort“ in Hamburg

Barbara Schöneberger moderiert Preview zum 1000. „Tatort“ in Hamburg

‚Taxi nach Leipzig‘ heißt die 1000. Tatort-Folge – Foto: NDR

Im November feiert der „Tatort“ im Ersten ein ganz besonderes Jubiläum: die 1000. Folge! Anlässlich des Jubiläums lädt der NDR zu einer Preview der Jubiläums-Folge „Taxi nach Leipzig“ mit Maria Furtwängler und Axel Milberg ein – am Freitag, 11. November, im Hamburger Cinemaxx Dammtor. Durch die Preview mit rund 1000 geladenen Gästen führt Barbara Schöneberger. Sie eröffnet um 19.00 Uhr das Programm.

Mit dem NDR „Tatort: Taxi nach Leipzig“ startete vor 46 Jahren die erfolgreichste und beliebteste Krimireihe im deutschsprachigen Raum. Im 1000. „Tatort“, ebenfalls vom NDR, fährt wieder ein „Taxi nach Leipzig“ – nun aber nicht mit Kommissar Trimmel (Walter Richter) im Wagen. Auf der Rückbank nehmen vielmehr die Ermittler Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) und Klaus Borowski (Axel Milberg) Platz. Der Fahrer (Florian Bartholomäi), ein wütender und hochaggressiver Mann, hat gerade erfahren, dass die Liebe seines Lebens morgen seinen Todfeind heiraten wird … Autor und Regisseur ist der Grimme-Preisträger Alexander Adolph. Die Redaktion haben NDR Fernsehfilmchef Christian Granderath und Christoph Pellander. Seine TV-Premiere hat der 1000 „Tatort“ am Sonntag, 13. November, um 20.15 Uhr im Ersten.

Direkt im Anschluss an die Preview laden der NDR und das Erste zur „Tatort Lounge“ ins Curio-Haus. Der Rote Teppich ist hier ab 20.30 Uhr eröffnet.

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