Tag Archives: Fairtrade

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Schokoladengenuss mit Verantwortung

Orientierungshilfen für den Süßwareneinkauf

sup.- Neben dem Geschmack sollte auch die Herkunft einer Schokolade beim Einkauf berücksichtigt werden. Denn nur durch den gezielten Griff nach Produkten, für die Kakao aus nachhaltig bewirtschafteten Plantagen verwendet wurde, lassen sich die sozialen und ökologischen Standards in den Anbauregionen verbessern. „Hungerlöhne, Armut, Kinderarbeit“, das sind laut Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die potenziellen Begleitumstände des Kakaoanbaus, wenn Schokolade aus fragwürdigen und unkontrollierten Quellen stammt. Deshalb sollten Verbraucher auf Zertifizierungen von Organisationen wie Fairtrade oder Rainforest Alliance achten. Diese Orientierungshilfen für einen verantwortungsvollen Süßwareneinkauf bieten die Gewähr, dass Kakaobauern fair vergütet und natürliche Ressourcen nicht durch illegale Anbaupraktiken zerstört werden. Informationen über die Zertifizierungssysteme und über Hersteller, die sie für ihre Zutaten nutzen, bietet das „Forum Nachhaltiger Kakao“ unter www.kakaoforum.de.

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Lotteriegewinne sind gut für die Umwelt

57 Prozent der Deutschen würden bei einem Millionengewinn einen nennenswerten Teil in Klimaschutz investieren.

Wenn in Deutschland ein Lotteriegewinner ermittelt wird, profitieren alle davon. In einer repräsentativen YouGov-Umfrage (1) der SKL-Lotterie gaben 57 Prozent der Befragten an, sie würden bei einem Millionengewinn einen nennenswerten Betrag für klimaschonende oder nachhaltige Produkte ausgeben. Die meisten Befragten entschieden sich hierbei für eine ökologische Immobiliensanierung. Ebenfalls beliebt sind Elektroautos und FairTrade Lebensmittel. Die nächste Chance im großen Stil etwas für die Umwelt zu tun, bietet sich mit einem Los zum Start der 145. SKL-Lotterie am 1. Juni 2019.

Die Themen Umwelt- und Klimaschutz sind bei den Deutschen angekommen. Das macht die aktuelle YouGov-Studie der SKL-Lotterie deutlich. Und es ist beileibe nicht nur die junge Generation, die sich für elementare Zukunftsfragen interessiert: So geben 59 Prozent der Befragten zwischen 18 und 24 Jahren, aber auch 59 Prozent der Über-55-Jährigen an, im Falle eines Millionengewinns wahrscheinlich oder ganz sicher in klimaschonende oder nachhaltige Produkte zu investieren.

Frauen ernähren sich nachhaltig, Männer kaufen ein E-Auto

Die SKL-Lotterie interessierte in diesem Zusammenhang aber auch, in welchen Lebensbereichen den Befragten ein nachhaltiges Engagement besonders wichtig wäre. Fast die Hälfte, nämlich 46 Prozent, würden bevorzugt in den Bereich Wohnen investieren. Zu den genannten Möglichkeiten zählen der Bau eines Niedrigenergiehauses, die energetische Sanierung einer Bestandsimmobilie oder die Umstellung auf regenerative Energien.

Überraschend: Das Thema Mobilität landete abgeschlagen auf Platz 3. „Nur“ 20 Prozent der Befragten würden von ihrem Millionengewinn ein Elektrofahrzeug anschaffen. Der Deutschen liebstes Kind – das Auto – muss sich neben ökologischen Immobiliensanierungen sogar dem Thema Ernährung geschlagen geben: 21 Prozent der Befragten, die wahrscheinlich in nachhaltige Produkte investieren würden, wollen ihren Millionengewinn für eine umweltbewusstere Ernährung aufwenden. Dazu zählen regionale und Bio-Produkte, sowie Lebensmittel mit Bio- und Fair-Trade-Siegeln. Zu einer nachhaltigen Ernährung gehören für die Befragten aber auch alternative Verkaufsformen wie Hofläden oder verpackungsfreie Supermärkte.

Ein Geschlechter-Klischee lässt sich auch empirisch belegen: Männer interessieren sich deutlich mehr für Autos als Frauen: So würden 24 Prozent der Männer bei einem Millionengewinn vor allem in Elektro-Mobilität investieren, aber nur 16 Prozent in nachhaltige Ernährung. Bei Frauen ist es genau umgekehrt. Überraschend bei der SKL-Umfrage: Das Thema „Sanfter Tourismus“ ist noch vergleichsweise gering im Mindset verankert. Gerade einmal zehn Prozent der Befragten gaben an, ihr Reiseverhalten im Fall eines Millionengewinns ökologischer auszurichten.

So bekommt das Lotterie-Glück eine Chance

Wer von heute auf morgen Millionär/-in wird, kann richtig viel für eine gesündere Umwelt tun. Und wer sich bis zum 1. Juni für ein Los des SKL-Millionenspiels entscheidet, hat sechs Monate lang die Chance auf über 2 Millionen Einzelgewinne in Höhe von bis zu 16 Millionen Euro. In der 145. SKL-Lotterie, die bis zum 30. November 2019 läuft, wird eine Gesamtgewinnsumme von über 1,28 Milliarden Euro ausgespielt – staatlich garantiert.

Außerdem haben SKL-Losbesitzerinnen und -Losbesitzer die Möglichkeit, unter die 20 per Zufallsgenerator ermittelten Kandidatinnen und Kandidaten zu kommen, die am nächsten SKL Millionen-Event im Herbst 2019 teilnehmen und die sensationelle Chance von
1 : 20 haben werden, über Nacht um 1 Million Euro reicher zu sein.

Weitere Informationen unter skl.de.
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(1) Quelle: Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2026 Personen zwischen dem 06.03.2019 und 08.03.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Über das SKL-Millionenspiel und die GKL:

Das SKL-Millionenspiel ist ein Produkt der GKL Gemeinsame Klassenlotterie der Länder (GKL). Die GKL, eine Anstalt öffentlichen Rechts mit Sitz in Hamburg und München, veranstaltet die deutschen Klassenlotterien im Auftrag aller Bundesländer. Die GKL wird vertreten durch ihren Vorstand Günther Schneider (Vorstandsvorsitzender) und Dr. Bettina Rothärmel.

SKL-Spielerinnen und -Spieler haben ab einem Mindesteinsatz von 15 Euro pro Monat laufend die Chance auf Geldgewinne von bis zu 16 Millionen Euro – staatlich garantiert. Pro Jahr werden zwei SKL-Lotterien durchgeführt, die in jeweils sechs Spielabschnitte, so genannte Klassen, unterteilt sind. Die Anzahl und Höhe der Gewinne steigt von Klasse zu Klasse. Gleiches gilt für die Trefferchance. Lotteriebeginn ist immer am 1. Juni und am 1. Dezember eines Jahres.

Lose und weitere Informationen zum SKL-Millionenspiel gibt es unter der kostenfreien Hotline 089 67903-810, auf skl.de oder bei allen Staatlichen SKL Lotterie-Einnahmen.

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Steinhöft 9
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Bildquelle: @GKL

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Nachhaltigkeit als Qualitätsmerkmal

Bei Schokolade auf die Herkunft achten!

sup.- Für Schokoladenfreunde zählt vor allem der Geschmack. Ob Riegel, Tafel oder Gebäck, ob im Brotaufstrich, auf dem Kuchen oder als Pralinenhülle – in der breiten Palette an Köstlichkeiten findet heute jeder Verbraucher das passende Produkt für den individuellen Genuss. Es gibt aber noch ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium beim Süßwareneinkauf: die Frage nach der Herkunft der Zutaten und damit nach den Arbeitsbedingungen, unter denen diese Zutaten gewonnen werden. Auch wenn es den zahlreichen Schokoladenprodukten im Supermarktregal zunächst nicht anzusehen ist, unterscheiden sie sich unter diesem Aspekt oft deutlich. Deshalb sollte es den Schoko-Fans nicht gleichgültig sein, ob der verwendete Kakao aus nachhaltig bewirtschafteten Anbauregionen stammt. Denn nur dort gibt es zuverlässige Kontrollverfahren, die die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards gewährleisten

„Schokolade ist die Lieblingssüßigkeit der Deutschen“, sagt Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: „Aber sie hat immer noch eine bittere Seite: Hungerlöhne, Armut, Kinderarbeit. Wir müssen den Menschen endlich faire Preise zahlen, damit die Bauern von ihrem Einkommen leben können und kein Kind mehr auf den Plantagen schuften muss.“ Ob diese Ziele verwirklicht werden, können die Verbraucher durch ihr Einkaufsverhalten maßgeblich beeinflussen. Orientierungshilfen sind spezielle Zertifizierungssysteme standardsetzender Organisationen wie Fairtrade oder Rainforest Alliance. Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ setzt sich dafür ein, dass der Anteil dieser zertifizierten landwirtschaftlichen Rohstoffe bei der Süßwarenproduktion kontinuierlich ausgeweitet wird ( www.kakaoforum.de). Große Hersteller wie z. B. Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle gehen dabei mit gutem Beispiel voran. Zu den Zielen der Gemeinschaftsinitiative aus Bundesministerien, zivilgesellschaftlichen Organisationen, dem Lebensmittelhandel und der Süßwarenindustrie gehört nicht nur die Überwindung von Armut und Kinderarbeit. Das Forum hat sich insbesondere auch die substanzielle Weiterbildung der Kakaobauern in den Anbauländern auf die Fahnen geschrieben, um deren Lebensumstände grundsätzlich zu verbessern und eine langfristige Schonung natürlicher Ressourcen zu gewährleisten.

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Zu Ostern auf Labels achten

VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. empfiehlt zertifizierte Schokoeier

Berlin, 14. April 2019. Zu keiner Jahreszeit werden mehr Süßigkeiten gekauft als zu Ostern. Vor allem Schokoeier und -hasen, gefüllt oder lasiert, sind bei Jung und Alt gleichermaßen beliebt. Doch die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Kakaoanbaus sind oftmals verheerend, Kinderarbeit auf den Plantagen weit verbreitet. Wer beim Kauf von Schokoeiern und Co. auf zertifizierten Kakao achtet, fördert nachhaltige Anbaumethoden.

Über 200 Mio. Schoko-Osterhasen werden jährlich von der deutschen Süßwarenindustrie produziert. Für die Süßwarenindustrie ist das Osterfest sogar wichtiger als Weihnachten. Dabei gehen 40 Prozent der Produktion ins Ausland – Hauptabnehmer sind vor allem die europäischen Nachbarländer, die USA und Australien. Der Schoko-Osterhase ist ein deutscher Exportschlager.

Während die meisten sich eher Gedanken über die Kalorienzahl oder den Fettgehalt der zartschmelzenden Masse machen, wissen nur wenige etwas über die schlechten Lebensbedingungen vieler Kakaoproduzenten. Hauptanbauregion für Kakao ist Westafrika, insbesondere die Elfenbeinküste und Ghana. Über 70 Prozent des deutschen Bedarfs an Rohkakao stammt von dort. Hauptproblem für die Kakaobauern und ihre Familien sind vor allem die niedrigen Weltmarktpreise. Die Kleinbauern können es sich nicht leisten, Mitarbeiter einzustellen, weshalb die ganze Familie auf den Plantagen mit anpacken muss. Hinzu kommt der Einsatz von Pestiziden und eine geringe Produktivität – bedingt durch mangelndes Know-How und fehlendes Kapital für Neuinvestitionen.

Doch Verbraucher haben eine Wahl. Wer eine sozial, ökologisch und wirtschaftlich verantwortungsvolle Kakaoproduktion fördern möchte, sollte beim Kauf auf Labels wie z. B. Fairtrade, Rainforest Alliance, UTZ Certified oder Pro PLANET achten. Diese Initiativen verbieten Kinderarbeit und unterstützen die Produzenten dabei, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern sowie Sozial- und Umweltschutzstandards zu achten. „Entsprechend gelabelte Produkte finden Verbraucher in den meisten Supermärkten und Discountern“, so Georg Abel von der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.

Wissenswertes über diese und andere Labels, welche Zeichen was bedeuten und welche Qualität dahinter steckt, erfahren Verbraucher unter www.label-online.de Für den schnellen Rat unterwegs gibt es die gleichnamige App zum kostenlosen Download.

Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
ist der 1985 gegründete Bundesverband kritischer Verbraucherinnen und Verbraucher. Schwerpunkt ist die ökologische, gesundheitliche und soziale Verbraucherarbeit.

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Essen/Trinken

Genau richtig zur Grillsaison – AVOLEO unser mehrfach prämiertes Avocado-Öl mit bester Öko-Bilanz aus natürlichem Anbau.

AVOLEO ist durch den hohen Rauchpunkt (223°C) ideal zum Grillen von Fleisch, aber auch für die vegane und vegetarische Küche (auch koscher). Wegen seiner hohen Anteile an Omega 3, 6 und 9 Fettsäuren ideal für eine gesundheitsbewusste Ernährung.

AVOLEO Avocado-Öl wurde von einer internationalen Jury (Concours AVPA) in Paris in den letzten beiden Jahren mit einer Goldmedaille dekoriert und zählt qualitativ zu den besten Ölen auf der Welt. Kaltgepresst, wohlschmeckend, natürlich und gesund. Apropos gesund: Neben Omega 3-6-9- haben die enthaltenen Antioxidantien zahlreiche positive gesundheitliche Auswirkungen.
Die Avocado Früchte stammen aus dem Hochland Ecuadors. Auf vulkanischer Erde gereift und von natürlichem Quellwasser getränkt, wachsen sie unter besten Bedingungen im Einklang mit der Natur zu Früchten erster Güte heran. In kleinen Familienbetrieben werden sie schonend zu außergewöhnlichen Produkten verarbeitet. AVOLEO-Öle werden aus dem Fruchtfleisch der Avocado-Sorten Hass und Fuerte hergestellt.

beso del sol ist ein start-up-Unternehmen, was sich u.a. mit dem Import dieser hochwertigen Avocado-Öle aus Ecuador beschäftigt. Dabei will beso del sol in der Zusammenarbeit zwischen Hersteller, Vertreiber und Handel bewusst neue Wege gehen und über alle Ebenen des Geschäftes beste Qualität, Respekt und Fairness, Vertrauen und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen. Wir zahlen an unsere Lieferanten sofort, also ohne Zahlungsziel und bis zu 30% mehr, als marktüblich. Dies sichert uns nachhaltig unsere Bezugsquellen und gibt uns Gewissheit, dass die Farmer genug Geld haben, um notwendige Investitionen zu tätigen und z.B. auch ihre Kinder in die Schule zu schicken statt harte Feldarbeit verrichten zu lassen.

Wir Gründer waren in Ecuador, um uns persönlich von den einzigartigen klimatischen Voraussetzungen und dem hohen Qualitätsanspruch in der Produktion zu überzeugen. Wir sind glücklich, dass das Thema Wasserverschwendung für uns nicht zutrifft. Die Äquator-Lage garantiert den täglichen Regenguss, die konstanten Temperaturen tägliche Ernte und eine Üppigkeit der Natur, die mit keinem anderen Platz auf der Welt zu vergleichen ist. Wasser ist unbegrenzt vorhanden.

AVOLEO – die Essenz der Avocado

Premium AVOCADO-Öl aus klimafreundlichem Anbau der Anden – beste Ökobilanz.
Das Klima am Äquator ist einzigartig. Nirgendwo sonst auf der Welt ist es das ganze Jahr über so konstant warm. Jahreszeiten gibt es hier nicht, dafür jeden Tag eine pralle Portion Sonne – und dazu einen ordentlichen Regenguss. Ein Paradies für viele Pflanzen. Und die Wiege von AVOLEO
Aus handverlesenen, in vulkanischer Erde gereiften Früchten kreieren wir mit unseren Partnern vor Ort großartige Öle in Premium-Qualität. Aromatisch, unglaublich vielseitig und übrigens absolut klimafreundlich!

* Bewässerung zu 100 % aus natürlichen Quellen der regenreichen Anden

* ökologischer Anbau – keine künstlichen Dünger, Pestizide, Insektizide etc.

* Natürliche Mischbepflanzung – Polykultur – keine Monokultur

* ursprünglicher Avocadoanbau – kein aufgepfropfter Apfelbaum o.ä.

* fairtrade – faire Arbeitsbedingungen bei Herstellung und Handel

-Wichtige Produktmerkmale sind:
-*100% natürliche Avocado aus Bio-Anbau
-*Erste Kaltpressung
-*Glutenfrei
-*Koscher, vegan und vegetarisch
-*Ohne chemische Zusätze
-*Keine Gentechnik
-*Keine Konservierungsstoffe
-*Enthält wertvolle Omega 3-6-9-Fettsäuren
-*Vitamin-E- und D-Quelle
-*Natürlich antioxidant
-*Keine Anteile von Nüssen enthalten
-*Stark erhitzbar bis 223 °C

Produktvarianten:

„EXTRA VIRGIN CUVeE FUERTE UND HASS“
Klar und absolut aromatisch.
Dieses feine, gefilterte Öl ist eine Cuvee bester ecuadorianischer Avocados der Sorten Fuerte und Hass. Es vereint die schöne Textur und das intensive Aroma der Fuerte-Frucht mit der klaren Farbe der Hass-Avocado.
Das „Extra Virgin Cuvee Fuerte und Hass“ wurde 2016 in Paris mit der Silbermedaille des Concours AVPA ausgezeichnet und zählt damit zu den weltweit feinsten und exklusivsten Ölen.
In der Küche ist es vielseitig einzusetzen. Da es sich elegant zurückhält und den Geschmack der verwendeten Zutaten nicht überlagert, eignet es sich zum Beispiel perfekt zum Verfeinern edler Gerichte, für Saucen aller Art und als Vinaigrette.

„EXTRA VIRGIN 100% HASS“
Naturtrüb und herrlich fruchtig.
Das Extra-Virgin ist ein exquisites Öl aus 100% ecuadorianischen Premium-Avocados der Sorte Hass. Es ist ungefiltert, was ihm seine fruchtige Note und die sanfte, smaragdgrüne Farbe verleiht.
Dieses Öl wurde 2016 in Paris mit der Goldmedaille des Concours AVPA ausgezeichnet und zählt damit zu den weltweit feinsten und exklusivsten Ölen.
Das „Extra Virgin 100% Hass“ eignet sich exzellent zum Grillen oder Braten und macht sich hervorragend in Salaten oder Saucen. Auch ganz pur ist es ein Genuss – zum Beispiel zu Kartoffeln oder aufs Brot.

Avocado-Öl kann sehr sparsam dosiert werden. Ein paar Tropfen reichen, um den Geschmack von Gerichten zu intensivieren. Es hält Salat knackig und ist überraschend delikat auch zu Nachspeisen. Gold in Flaschen

beso del sol ist ein start-up-Unternehmen, was sich u.a. mit dem Import dieser hochwertigen Avocado-Öle aus Ecuador beschäftigt. Dabei will beso del sol in der Zusammenarbeit zwischen Hersteller, Vertreiber und Handel bewusst neue Wege gehen und über alle Ebenen des Geschäftes beste Qualität, Respekt und Fairness, Vertrauen und Nachhaltigkeit in den Vordergrund stellen. Wir zahlen an unsere Lieferanten sofort, also ohne Zahlungsziel und bis zu 30% mehr, als marktüblich. Dies sichert uns nachhaltig unsere Bezugsquellen und gibt uns Gewissheit, dass die Farmer genug Geld haben, um notwendige Investitionen zu tätigen und z.B. auch ihre Kinder in die Schule zu schicken statt harte Feldarbeit verrichten zu lassen.

Kontakt
beso del sol UG (haftungsbeschränkt)
Karl Urhahn
Bismarckstr. 55
64668 Rimbach
+49 171 4421226
karl.urhahn@beso-del-sol.de
https://www.beso-del-sol.de/avocado-oel/

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Große Allianz für nachhaltigen Kakaoanbau

Zertifizierungen zeigen kontrollierte Erzeugnisse

sup.- Die Bundesregierung, die deutsche Süßwarenindustrie, der Lebensmittelhandel sowie zivilgesellschaftliche Organisationen – ein breites Bündnis kümmert sich um die Herkunft der Schokolade, die in Deutschland konsumiert wird. Der große Zusammenschluss macht Sinn, denn es geht auch um eine große Aufgabe: Noch immer sind viele Kakaobauern in den Anbauländern von einem existenzsichernden Einkommen für sich und ihre Familien weit entfernt. Und noch immer gefährden Rodungen für unkontrollierte Kakaoplantagen eines der wichtigsten Ökosysteme der Erde – den Waldbestand in den Tropen. Das gesellschaftliche Bündnis „Forum Nachhaltiger Kakao“ hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Arbeits- und Lebensumstände der Kakaobauern zu verbessern und gleichzeitig die Schonung der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität in den tropischen Anbauregionen zu gewährleisten.

Bevor wir in Deutschland ein Stück Schokolade genießen können, haben die Zutaten eine weite Reise und zahlreiche Fertigungsschritte absolviert. Das Kakao-Forum betont die Notwendigkeit, über diese gesamte Erzeugungs- und Lieferkette auf soziale, ökologische und wirtschaftliche Standards zu achten. „Wir müssen eine Überprüfbarkeit der Maßnahmen herstellen und auch die Regierungen der Erzeugerländer mit in die Pflicht nehmen“, sagt Hans-Joachim Fuchtel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Nur so kann es beispielsweise gelingen, möglichst vielen Bauern in Schulungen die maßgeblichen Kenntnisse in Anbautechniken, Buchhaltung und Betriebsführung zu vermitteln, die für ein höheres Einkommen und eine größere wirtschaftliche Unabhängigkeit notwendig sind. Denn Informationsmängel sind häufig die entscheidende Ursache für agrarische Fehler beim Kakaoanbau.

Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ kooperiert aus diesem Grund eng mit standardsetzenden Vereinigungen wie Fairtrade, Rainforest Alliance Certified oder UTZ Certified. Gemeinsam entwickelte Zertifizierungssysteme schaffen die Voraussetzung, dass Unternehmen aus Industrie und Handel sich bewusst und nachvollziehbar für kontrollierte Erzeugnisse entscheiden können. Und damit wird die breite gesellschaftliche Allianz für nachhaltig produzierten Kakao auch um den wichtigsten Mitstreiter erweitert: den Verbraucher. Er hat anhand der anerkannten Zertifizierungen heute die Möglichkeit, mit seiner Produktauswahl beim Einkauf einen wichtigen Beitrag zu Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit auf den Kakaoplantagen zu leisten.

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Einzigartige Kolonialmöbel und nachhaltige Möbel aus Indien im Herzen von Köln

Einzigartige Kolonialmöbel und nachhaltige Möbel aus Indien im Herzen von Köln

JAMUNO – Nachhaltige Möbel aus Indien zu 100% fairtrade

Nachhaltigkeit wird in heutigen Zeiten immer bedeutender, und Menschen hinterfragen immer mehr die Herkunft Ihrer Nahrungsmittel, Konsumprodukte und sogar Rohstoffe für Möbel und Co. Dies ist die Reaktion auf eine erhöhte Verfügbarkeit von Informationen über Missstände, die durch unser Konsumverhalten auf der ganzen Welt hervorgerufen werden. Klimawandel, Abholzung von Regenwäldern weltweit, Ausbeutung von Arbeitern in Produktionsstätten und viele weitere Probleme, können letztlich auf das Konsumverhalten westlicher Länder zurückgeführt werden.

Nachhaltig produzierte Möbel stehen aus diesem Grund im Fokus vieler Menschen, denn Möbel sind nicht gleich Möbel. Auf Grund unterschiedlicher Herkunft der Ressourcen und größtenteils ausländischer Produktion, ist es heute schwierig nachzuvollziehen, ob das Produkt, das man kauft den Titel „nachhaltig produziert“ verdient. In den allermeisten Fällen kann man dies ganz klar verneinen. Wo also kann man sich sicher sein, dass für die eigenen Möbel kein Tropenholz gefällt wurde, dass keine Arbeiter ausgebeutet und keinen Tieren das Habitat zerstört wurde?

Es existieren wenige Anbieter, die Konsumenten ermöglichen genau dies nachzuvollziehen. Jamuno in Köln ist hingegen ein Anbieter, der Kunden genau dies bietet. Das Geschäft vom Inhaber Dario Trovato ist in der Florastraße 3 in 50733 Köln zu finden. Es ist eine Mischung aus Kunstgalerie, Handwerksgeschäft und orientalischem Möbelladen.

Das Sortiment beinhaltet schlichte und zeitlose Möbelstücke, massive Naturholztische als auch Kunstobjekte bis hin zu handgefertigter Gebrauchs-Keramik. Aber nicht nur das Haus, sondern auch der Garten will genutzt werden. Entspannen in hochwertigen Hängematten und -sessel, Wärmen an den Feuerobjekten, welche eine hiesige Schlosserei anfertigt oder auch optische Highlights in Form von Lichtobjekten werten den Garten sowohl ästhetisch als auch durch praktische Nutzung auf.

Nachhaltige Ressourcen und faire Produktion von Jamuno in Köln

Aber wie sorgt Dario Trovato dafür, dass alle verkauften Gegenstände nachhaltig produziert wurden? Dafür sorgt er tatsächlich persönlich. Seit nun schon 25 Jahren, bereist er Indien regelmäßig. Bei seinen Besuchen ist er ständig auf der Suche nach Stücken, die restauriert und nach Deutschland für den Verkauf importiert werden können. Dank einer Partnerschaft mit einem dort lebenden Italiener, hat Herr Trovato inzwischen ein kleines Netzwerk aufbauen können. Hierbei spezialisiert sich diese Kooperation vor allem auf indische Kolonialmöbel.

Es ist nur logisch, dass in Indien noch viele übrig gebliebene Kolonialmöbel zu finden sind. Britisch-Indien allein existierte von 1858 bis 1947, also annähernd 100 Jahre. In dieser Zeit wurden Möbel für dort lebende Kolonisten gefertigt. Diese Möbel waren eine Mischung aus traditionellem indischem Handwerk und typischem englischen Design. Durch diese Kombination entstanden einzigartige Stücke – die heute in vielen indischen Haushalten zu finden sind und langsam verfallen. Dank der Kooperation mit dem dort lebenden Italiener, werden wunderschöne Schränke, Kommoden und weitere seltene Stücke zum Originalzustand aufgearbeitet und nach Deutschland versandt.

Die Möbel sind aus seltenen Edelhölzern gefertigt. Zu den typisch verwendeten Hölzern gehören Burma Teak, Ost-Indisches Palisander (Rosewood), Jackfruit, Worktree, Roter Eukalyptus, Mahagoni, Indische Walnuss und Katvari.

Massivholztische, Hängematten und atemberaubende indische Kunst

Weitere Produkte, die besonders im Jamuno Laden hervorstechen, sind die einzigartigen Massivholztische. Diese sind für jedes Wohnzimmer ein echter Hingucker, denn viele davon enthalten noch die natürliche Maserung und Umrisse des Baumstamms, aus denen sie geschnitten wurden. Ein sehr individueller Touch, den man so bisher nur bei Jamuno gesehen hat, ist die Abrundung mit gebogenen Tischbeinen im sogenannten skandinavischen Stil.
Diese Stücke werten jeden Raum auf, und bleiben auf Grund der hochwertigen Verarbeitung und Qualität für Generationen erhalten.

Wie alle Produkte, sind natürlich auch die Massivholztische nachhaltig produziert worden. Viele der Tische, haben ihre Existenz schweren Stürmen während der Monsunzeiten zu verdanken. Hierbei entwurzeln jährlich zahlreiche Bäume in den weiten Regenwäldern Indiens aus natürlichen Gründen. Diese Baumstämme werden in gesägt und über Jahre getrocknet bis sie für eine Verarbeitung bereit sind.

Kunden, die Freunde hochwertiger tropischer Hölzer sind, können bei Jamuno reinen Gewissens zuschlagen – denn für die Produkte wurde kein einziger Baum aus kaufmännischem Interesse gefällt, und kein einziger Arbeiter unterbezahlt oder ausgebeutet. Alle beteiligten erhalten einen fairen Lohn, von dem sie ihre Familie ernähren und ein gutes Leben führen können. Fazit aus ethischer Sicht: Kein Baum muss für die angebotenen Objekte sterben und kein Arbeiter wird ausgebeutet. Schließlich lässt es sich MITEINANDER spürbar besser leben.

Jamuno hält die lokale Produktion und das traditionelle Handwerk am Leben

Jamuno vertraut lediglich auf lokales Handwerk, und so kann das Geschäft neben hochwertigen Holzmöbeln auch echte handgewobene indische Hängematten und Hängesessel anbieten. Diese werden in einer kleinen Partner-Manufaktur in Indien unter fairen Bedingungen gefertigt. Während heutzutage die meisten Hängematten und -Sessel überwiegend aus synthetischen Materialien gefertigt werden, so sind Jamuno Produkte ausschließlich aus lokal produzierten Ressourcen gefertigt. Der ökologische Fußabdruck ist somit minimal, und durch jahrzehntelange Erfahrung und filigraner Handarbeit sind sie sehr belastbar und langlebig.

Zuletzt finden sich bei Jamuno weiterhin zahlreiche Accessoires, die dem eigenen Zuhause ein Stück Indien verleihen. Von handgefertigten Lampen, die jeden Raum in einem warmen, natürlichen Licht bedecken, bis hin zu diversen Kleinartikel, die nicht nur schön aussehen, sondern sich auch hochwertig anfühlen.

Jamuno ist einer der Läden, der einem vom ersten Moment an ins Staunen versetzt. Es ist schwierig, sich für etwas zu entscheiden, weil alle Produkte durch ihre künstlerischen Attribute und Naturnähe eine ungeahnte Anziehungskraft haben. Für Naturliebhaber, Indienkenner und solche, die nachhaltig wohnen möchten, ist Jamuno in der Florastraße 3, 50733 Köln ein absolutes Muss.

Jamuno – So individuell wie die Natur – Kolonialmöbel, Tische, Schränke, Kunst und mehr, exklusiv nur bei uns!

Kontakt
Jamuno
Dario Trovato
Florastraße 3
50733 Köln
0221 740 10 700
info@jamuno.de
https://jamuno.de

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Schokolade mit Verantwortung

Erfolgsbilanz einer beispielhaften Initiative

Schokolade mit Verantwortung

Foto: Fotolia / Sebastian Duda (No. 5996)

sup.- Nachhaltiger Genuss von Süßwaren liegt bei den deutschen Verbrauchern im Trend. Schrittmacher dieser Entwicklung sind die rund 70 Mitglieder der 2012 gegründeten Initiative „Forum Nachhaltiger Kakao“, die sich für einen ökologisch und sozial verantwortlich produzierten Rohstoff engagieren. Es sind zu rund 90 Prozent Kleinbauern in Westafrika, Indonesien und Südamerika, die Kakao anbauen und damit die wichtigste Zutat für Schokolade liefern. Das „Forum Nachhaltiger Kakao“ will die Lebensbedingungen der Kleinbauern und ihrer Familien verbessern. Gleichzeitig sollen die Anbaumethoden unter den Aspekten Ertrag und Qualität optimiert werden, um die natürlichen Ressourcen zu schonen.

Das Forum ( www.kakaoforum.de) ist beispielhaft dafür, dass Kooperation statt Konfrontation zu Veränderungen führt. Zu den Mitgliedern gehören nicht nur Unternehmen der Süßwarenindustrie und des Lebensmittelhandels, sondern auch Nichtregierungsorganisationen und standardsetzende Vereinigungen wie Fairtrade, Rainforest Alliance oder UTZ Certified. Im Jahr 2011 lag der Anteil der Süßwaren, die mit nachhaltig produziertem Kakao hergestellt wurden, bei nur drei Prozent. Nach Gründung des Forums im Jahr 2012 hat sich der Markt gravierend verändert. Heute liegt der Anteil des unter guten ökologischen und sozialen Bedingungen angebauten Kakaos, der von den Mitgliedern des Forums verarbeitet wird, bei 57 Prozent. Und das Ziel ist ehrgeizig. Firmen mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis spätestens 2020 sogar zu 100 Prozent nachhaltig produzierten Kakao verwenden. Auch die Verbraucher können zu dieser positiven Entwicklung einen Beitrag leisten. Beim Kauf entscheidet nicht nur der Preis, sondern auch die Nachhaltigkeit.

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Nachhaltiger Kakao liegt im Trend

Deutsche achten auf Zertifizierung

sup.- International anerkannte Zertifizierungs-Systeme für nachhaltig angebaute Rohstoffe schaffen eine wichtige Voraussetzung für Umweltschutz in den Anbauländern. Deshalb arbeitet das „Forum Nachhaltiger Kakao“ eng mit standardsetzenden Vereinigungen wie Fairtrade und Rainforest Alliance zusammen. Unternehmen aus Industrie und Handel, die sich für zertifizierten und damit teureren Kakao entscheiden, leisten so einen Beitrag pro Walderhalt und damit auch für den Klimaschutz. Konsumenten, die beim Kauf von Schokoladenprodukten Wert auf Nachhaltigkeit legen, sind deshalb bereit, entsprechend höhere Preise zu akzeptieren. Der verantwortungsbewusste Einkauf nimmt bei Schokoladenware kontinuierlich zu. Mittlerweile stammen bereits 57 Prozent des von den Mitgliedern des Forums ( www.kakao-forum.de) verwendeten Kakaos aus zertifizierten Anbaugebieten. Einige Firmen mit Vorreiterfunktion wie Ferrero, Lindt & Sprüngli oder Nestle wollen bis spätestens zum Jahr 2020 sogar ausschließlich nachhaltig produzierten Kakao verwenden.

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Zentrale Rolle der Frauen für nachhaltigen Kakaoanbau

Mütterliches Engagement schützt vor Kinderarbeit

Zentrale Rolle der Frauen für nachhaltigen Kakaoanbau

Foto: Fotolia / karelnoppe (No. 5971)

sup.- Bei der Förderung von nachhaltig erzeugten pflanzlichen Rohstoffen steht nicht nur der Umweltschutz, also möglichst ökologisch-orientierte Anbaumethoden sowie der Erhalt der natürlichen Ressourcen und der Biodiversität im Vordergrund. Diese Ziele lassen sich vor allem bei Nutzpflanzen, die in Entwicklungsländern angebaut werden, nur dann verwirklichen, wenn gleichzeitig auch die ökonomischen und sozialen Lebensbedingungen der Menschen, die von den Erträgen leben müssen, verbessert werden. Bei der von der Bundesregierung als Leuchtturmprojekt der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie 2016 ausgezeichneten Initiative „Forum Nachhaltiger Kakao“ gehört deshalb die Stärkung der Position der überwiegend afrikanischen Frauen, die im Kakaoanbau aktiv sind, zu den zentralen Anliegen. Die Kakaobäuerinnen leisten nach Information des Forums fast 50 Prozent der Arbeit im Kakaoanbau, erhalten aber dafür bislang nur einen geringen Teil des Einkommens. Von ihrem Verdienst kommen rund 90 Prozent der Familie zugute, insbesondere für Ausgaben in Ernährung und Bildung der Kinder. Dieser Anteil beträgt bei Männern hingegen nur etwa 30 Prozent. Dieses deutlich höhere Engagement der Mütter ist ein ganz wesentlicher Schutzfaktor gegen missbräuchliche Kinderarbeit. Der Kampf gegen diese Form der Ausnutzung von Kindern ist mittlerweile auch ein wesentliches Anliegen der Regierung der Cote d“Ivoire (ehemals Elfenbeinküste), dem für deutsche Importe wichtigsten Kakaoanbauland. So wurde mittlerweile eine Schulpflicht für Kinder von sechs bis 16 Jahren eingeführt, außerdem die strafrechtliche Verfolgung von missbräuchlicher Kinderarbeit forciert.

Frauen spielen jedoch nicht nur im Hinblick auf den Schutz ihrer Kinder eine bedeutende Rolle, sondern auch bei der Zielsetzung, nachhaltig orientierte Anbaumethoden zu fördern. „Frauen unterstützen die Qualität der Ernte und helfen beim Beschnitt, der Fermentation und der Trocknung – den wesentlichen Maßnahmen, um die Erträge nachhaltig zu gewährleisten“, erläutert die Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance, die neben Fairtrade zu den standardsetzenden Vereinigungen des „Forums Nachhaltiger Kakao“ gehört.

Verbraucher, die das Engagement dieser vorbildlichen Initiative pro Nachhaltigkeit unterstützen wollen, sollten beim Kauf von Schokoladenprodukten darauf Wert legen, dass der Hersteller zu den Mitgliedern des Forums ( www.kakaoforum.de) zählt. Durch den verstärkten Einsatz von nachhaltig zertifiziertem Kakao werden nicht nur umweltgerechtere Anbaumethoden gefördert, sondern auch die Einkommenssituation der Kakaobauern und ihrer Familien optimiert. Mitglieder mit Vorreiterfunktion wie z. B. Ferrero sowie Lindt & Sprüngli wollen bereits spätestens bis zum Jahr 2020 ausschließlich nachhaltig erwirtschafteten Kakao für ihre Produkte nutzen. Schon heute beträgt der Anteil von entsprechend ausgezeichnetem Kakao bei den Forums-Mitgliedern durchschnittlich rund 57 Prozent.

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