Tag Archives: familienrecht

Pressemitteilungen

„Was kostet eine Scheidung?“ Neues WordPress Plugin gibt Antwort

Rechtsanwälte können durch ein kostenloses WordPress oder Joomla Plug-In hervorragend mit potentiellen Mandanten Kontakt herstellen.

Wie schafft man es aus einem interessierten Webseiten-Besucher Kontakt herzustellen und ihn zu einem Mandanten zu machen?

Das Scheidungskostenrechner-Plug-In hilft hierbei: Es schafft einen deutlichen Mehrwert, indem die voraussichtlichen Scheidungskosten transparent dargestellt werden und ein direkter Kontakt per E-Mail zum Anwalt sofort möglich ist.

Die Frage nach den Scheidungskosten stellt sich wohl bei allen Mandanten, bei denen eine Scheidung ansteht. Dabei ist die Berechnung der voraussichtlichen Scheidungskosten durch einen Scheidungskostenrechner bequem online und innerhalb weniger Sekunden möglich.

Rechtsanwalt Christian Kieppe hat gemeinsam mit der Münsteraner Internetagentur Active Websight einen Scheidungskostenrechner für WordPress und Joomla Webseiten entwickelt und stellt diesen nun auch als kostenlose Erweiterung (Plug-In) für alle interessierten Anwälte für ihre eigene Webseite kostenlos zur Verfügung.

Auf der Webseite https://scheidungskostenrechner.org/ kann der Scheidungskostenrechner getestet werden. Dort können innerhalb weniger Sekunden die voraussichtlichen Scheidungskosten berechnet werden. Es ist keine Registrierung erforderlich. Für die Berechnung der voraussichtlichen Scheidungskosten ist nur die Angabe des monatlichen Nettoeinkommens beider (noch)-Ehegatten erforderlich. Außerdem muss auch die Anzahl der Kinder angegeben werden. Nach der Eingabe dieser Daten erhält man sofort eine Kostenübersicht, welche die voraussichtlichen Scheidungskosten transparent darstellt. Diese Berechnung ist vollkommen unverbindlich, kostenlos und kann jederzeit von zuhause aus stattfinden.

Interessierte Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte können dieses Plug-In kostenlos auf ihrer eigenen Webseite einbinden und so für ihre potentiellen Mandanten einen deutlichen Mehrwert schaffen.

Das Plug-In ist eine ideale Möglichkeit, um mit der eigenen Homepage den Kontakt mit potentiellen Mandanten herzustellen und direkt eine Anfrage per E-Mail zu erhalten.

Die einfach zu bedienende Eingabe-Maske eignet sich hervorragend für eine erfolgreiche Kontaktanbahnung zu allen potenziellen „Scheidungs-Mandaten“. Denn erfahrungsgemäß ist die Frage nach den Scheidungskosten eine der häufigsten Fragen, die Rechtsanwälten gestellt wird.

Das Plug-In kann nach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden, beispielsweise kann der Kontakt-Button individuell konfiguriert werden. Selbstverständlich kann als Empfänger-E-Mail-Adresse ihre eigene Kanzlei E-Mail-Adresse eingefügt werden und auch der Button-Text kann individuell geändert werden. Zudem kann zwischen einer schmalen und einer breiten Version des Plug-Ins ausgewählt werden.

Das Plug-In steht für die Systeme WordPress und Joomla, die beiden wohl am weitesten verbreiteten Systeme für Webseiten zur Verfügung. Auch die Einbindung des Plug-Ins in die eigene Webseite ist äußerst einfach und in unter 10 Minuten erledigt.

Ausführliche Informationen zur Installation ist auf folgender Seite zu finden: https://de.wordpress.org/plugins/aw-skr/#installation

Der Scheidungskostenrechner kann unter https://scheidungskostenrechner.org/ getestet werden.

Wer an einem Wettbewerbsvorteil interessiert ist und mehr Anfragen per E-Mail erhalten möchte, der kann unter https://scheidungskostenrechner.org/plugin/ weitere Infos zum Plug-In erhalten!

Active Websight ist eine Agentur für Webdesign und Online-Marketing in Münster.

Kontakt
Active Websight
Frank Romeike
Hamburger Straße 8
48155 Münster
02519874770
romeike@active-websight.de
https://www.active-websight.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Der D.A.S. Leistungsservice informiert: Urteile in Kürze – Familienrecht

Sorgerecht: Kind ohne Namen?

Manchmal kommt es vor, dass sich Eltern nicht über den Vor- oder Nachnamen ihres Kindes einigen können. Womöglich sind sie bei der Geburt auch bereits getrennt. Im Notfall kann dann das Familiengericht einem der Elternteile das alleinige Recht zur Namensbestimmung zuweisen. Dabei steht das Wohl des Kindes im Vordergrund. Dies hat laut D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Oberlandesgericht Nürnberg entschieden.
OLG Nürnberg, Az. 10 UF 838/18

Hintergrundinformation:
Haben Paare – egal ob verheiratet oder unverheiratet – ein gemeinsames Sorgerecht für ihr Kind, müssen sie auch gemeinsam über den Namen des Kindes entscheiden. Aber was passiert, wenn sie sich nicht auf einen Namen einigen können? Der Fall: Ein Paar hatte sich noch vor der Geburt seines gemeinsamen Kindes getrennt, legte aber ein gemeinsames Sorgerecht fest. Als das Kind zur Welt kam, waren sich die Eltern einig, welchen ersten Vornamen es bekommen sollte. Der zweite Vorname und der Nachname waren aber strittig. Beide beantragten für sich beim Familiengericht das Recht zur Bestimmung des Vor- und Nachnamens. Laut dem Vater sollten sich darin seine indischen Wurzeln widerspiegeln. Die Mutter wollte selbst den Namen bestimmen. Das Urteil: Nach Informationen des D.A.S. Leistungsservice entschied das Oberlandesgericht Nürnberg, dass die Mutter das Recht erhalte, den Nachnamen des Kindes zu bestimmen. Der Grund: Das Kind lebte zusammen mit seiner Halbschwester im Haushalt der Mutter. Für das Kind sei es das Beste, wenn die Mutter und die Geschwister den gleichen Namen tragen. Dies erleichtere das Leben des Kindes, das Interesse des Vaters an einem indischen Namen müsse dahinter zurückstehen. Das Gericht gab aber dem Vater das Recht, den zweiten Vornamen zu bestimmen. Es entspreche durchaus auch dem Wohl des Kindes und zeige dessen Bindung zum Vater, wenn es einen zweiten, indischen Vornamen bekomme.
Oberlandesgericht Nürnberg, Urteil vom 30. Juli 2018, Az. 10 UF 838/18

Weitere Ratgeberthemen finden Sie unter www.ergo.com/ratgeber Weitere Informationen zur Rechtsschutzversicherung finden Sie unter www.das.de/rechtsportal Sie finden dort täglich aktuelle Rechtsinfos zur freien Nutzung.

Folgen Sie der D.A.S. auf Facebook und YouTube.

Bitte geben Sie bei Verwendung des bereitgestellten Textmaterials die D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH als Quelle an.

Bei Veröffentlichung freuen wir uns über Ihr kurzes Signal oder einen Beleg – vielen Dank!

Über den D.A.S. Rechtsschutz
Seit 1928 steht die Marke D.A.S. für Kompetenz und Leistungsstärke im Rechtsschutz. Mit dem D.A.S. Rechtsschutz bieten wir mit vielfältigen Produktvarianten und Dienstleistungen weit mehr als nur Kostenerstattung. Er ist ein Angebot der ERGO Versicherung AG, die mit Beitragseinnahmen von 3,3 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den führenden Schaden-/Unfallversicherern am deutschen Markt zählt. Die Gesellschaft bietet ein umfangreiches Portfolio für den privaten, gewerblichen und industriellen Bedarf an und verfügt über mehr als 160 Jahre Erfahrung. Sie gehört zu ERGO und damit zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter www.das.de

Firmenkontakt
D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH
Dr. Claudia Wagner
ERGO-Platz 2
40477 Düsseldorf
0211 477-2980
claudia.wagner@ergo.de
http://www.ergo.com

Pressekontakt
HARTZKOM Strategische Markenkommunikation
Julia Bergmann
Hansastraße 17
80686 München
089 99846116
das@hartzkom.de
http://www.hartzkom.de

Pressemitteilungen

Familienrecht: Kann ein Ehepartner die Vollkaskoversicherung des anderen kündigen?

Karlsruhe/Berlin (BGH/DAV). Bei Ehepaaren unterschreibt häufig nur ein Ehepartner Verträge und Versicherungen. Es ist dann fraglich, ob der andere Partner diese Verträge kündigen kann oder ob eine Vollmacht notwendig ist.

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass ein Ehegatte die auf seinen Partner laufende Vollkaskoversicherung für das Familienauto selbst kündigen kann. Dies auch ohne dessen Vollmacht, da es sich um ein „Geschäft zur Deckung des Lebensbedarfs“ handelt.

Kündigung der Vollkaskoversicherung des Familienautos
Die Klägerin hatte eine Vollkaskoversicherung für ein auf ihren Mann zugelassenes Auto abgeschlossen. Der Pkw war das einzige Familienfahrzeug. Im Dezember 2014 kündigte der Mann die Vollkaskoversicherung zum ersten Januar. Die Versicherung fertigte einen neuen Versicherungsschein aus, der die Vollkaskoversicherung nicht mehr enthielt.

Im Oktober 2015 hatte das Ehepaar mit dem Auto einen selbstverschuldeten Unfall. Der Schaden belief sich auf rund 13.000 Euro. Im Januar 2016 widerrief die Frau die Kündigung der Vollkaskoversicherung. Vor Gericht stritt man darüber, ob die Kündigung durch den Ehemann allein ausreichend war.

Verträge zur Deckung des Lebensbedarfs – Ehepartner darf kündigen
In einer Ehe ist ein Ehepartner berechtigt, Geschäfte zur angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie mit Wirkung auch für den anderen Partner zu tätigen. Es soll nicht so sein, dass beide stets gegenseitig die Vollmacht und das Einverständnis einholen müssen. Dies gilt nach Auffassung des BGH auch für die Kündigung einer Vollkaskoversicherung. Voraussetzung sei, dass auch der Abschluss des Versicherungsvertrags ein Geschäft zu angemessenen Deckung des Lebensbedarfs der Familie darstelle. Dies werde immer im Einzelfall entschieden.

Versicherungen zur Deckung des Lebensbedarfs der Familie
Das Gericht berücksichtigte hier insbesondere, dass es sich um das einzige Fahrzeug der fünfköpfigen Familie handelte. Es war auf den Mann zugelassen. Die Monatsprämien von rund 145 Euro bewegten sich noch in einem angemessenen Rahmen. Daher durfte der Mann die Vollkaskoversicherung auch kündigen.

Familienrecht: Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt einschalten – Anwaltssuche
Dieser Fall zeigt, dass ein Ehepartner auch tatsächlich Geschäfte abschließen kann, die auch für den anderen Partner gelten. Man muss nicht immer alles gemeinsam unterschreiben oder dem anderen eine Vollmacht geben. Etwas anderes wäre in diesem Fall vielleicht herausgekommen, wenn es sich um das allein von der Frau genutzte Zweitauto gehandelt hätte. Es kommt also auf den Einzelfall an. Im Zweifel helfen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte, die man in der Anwaltssuche finden kann.

Bundesgerichtshof am 28. Februar 2018 (AZ: XII Z R94/17)

Hohe Kompetenz in allen Fragen des Familienrechts ist das Markenzeichen der Familienanwälte. Ganz gleich ob zum Thema Ehe oder Ehevertrag, nichteheliche Lebensgemeinschaft oder gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft, Sorge- und Umgangsrecht für die Kinder oder Scheidungsfolgen, wie z. B. Unterhalt für Kinder bzw. Ehepartner: Mit einem Familienanwalt als Ihrem ersten Ansprechpartner sind Sie stets auf der rechtssicheren Seite. Ein Familienanwalt berät Sie umfassend, vertritt ausschließlich Ihre Interessen und leistet Ihnen auch jederzeit gern rechtlichen Beistand – in außergerichtlichen Auseinandersetzungen genauso wie vor Gericht. Vertrauen Sie in allen Fragen des Familienrechts auf die deutschlandweit mehr als 6.500 Familienanwältinnen und Familienanwälte im Deutschen Anwaltverein.
Eine qualifizierte Familienanwältin oder einen qualifizierten Familienanwalt finden Sie auch in Ihrer Nähe.

Kontakt
Arbeitsgemeinschaft Familienrecht im Deutschen Anwaltverein
Rechtsanwalt Swen Walentowski
Littenstraße 11
10179 Berlin
030 726152-129
presse@familienanwaelte-dav.de
http://www.familienanwaelte-dav.de

Pressemitteilungen

Unterhalt richtig berechnen

Weniger Haftungsrisiko bei der Beratung

Unterhalt richtig berechnen

Mit „FTCAM für Familienanwälte“ stellt der Deutsche Anwaltverlag ab sofort eine speziell für Anwälte im Familienrecht entwickelte Version von FTCAM zur Verfügung. Das bereits 1980 für Richter entwickelte EDV-Programm wird in 14 Bundesländern für die Formulierung von Beschlüssen und zur Berechnung eingesetzt – und somit von über 90 % aller Familienrichter in Deutschland. Nun wurde es auf die besonderen Bedürfnisse von Familienanwälten zugeschnitten und bietet diesen eine Vielzahl von Vorteilen.

Der Familienanwalt erstellt mit FTCAM seine Anträge und Berechnungen auf derselben Grundlage, mit der Richter ihre Familienrechtsentscheidungen erarbeiten. Beide Seiten sprechen damit quasi dieselbe Sprache, was Abläufe verkürzt, Entscheidungen beschleunigt und die Effizienz der Mandatsbearbeitung steigert. Gut 100 Excel-basierte Rechner ermöglichen die korrekte Berechnung beispielsweise von Kindes- und Ehegattenunterhalt, Zugewinnausgleich oder Verfahrenskostenhilfe. Die Eingaben werden auf Plausibilität geprüft, um falsche Ergebnisse durch Eingabefehler oder unrichtige Rechtsanwendung zu vermeiden.

Das Tool speziell für Familienanwälte erleichtert die Arbeit bei Scheidungsfällen mit Auslandsbezug. Denn es prüft jeweils automatisch die internationale Zuständigkeit und das anzuwendende Recht – für alle 196 von Deutschland anerkannten Staaten. Für die Bearbeitung komplexer Sachverhalte findet der Familienanwalt viele zusätzliche Hinweise auf gesetzliche Grundlagen, Rechtsprechung, Kommentar- und sonstige Literaturstellen. Damit reduzieren sich die Haftungsrisiken, z.B. bei VA-Änderungsanträgen oder bei Scheidungs- und Sorgerechtsfällen mit Auslandsbezug erheblich. Insgesamt stehen dem Anwender fast 2.000 Antragsmuster für den schnellen Zugriff zur Verfügung.

FTCAM für Familienanwälte wird zweimal jährlich durch ein 12-köpfiges Team aus erfahrenen Familienrechtsexperten aktualisiert. Interessenten können das Programm 30 Tage kostenfrei testen. Weitere Informationen:
www.ftcam-ra.de

Der Deutsche Anwaltverlag in Bonn zählt zu den renommierten juristischen Fachverlagen in Deutschland. Das umfangreiche Programm umfasst über 300 lieferbare Titel, darunter zahlreiche eingeführte Werke für die anwaltliche Praxis, sowie verschiedene Fachzeitschriften vom Arbeitsrecht über das Familien- und Medizin- bis hin zum Verkehrsrecht.

Firmenkontakt
Deutscher Anwaltverlag
Thorsten Thierbach
Rochusstraße 2
53123 Bonn
0228/9191172
thierbach@anwaltverlag.de
http://www.anwaltverlag.de

Pressekontakt
ServiceCenter Herrmann GmbH
Christof Herrmann
Oppenhoffallee 115
52066 Aachen
0241/99763411
info@sc-herrmann.de
http://www.sc-herrmann.de

Pressemitteilungen

Betrifft: Familienrecht – Kohl und Walter Rechtsanwälte

Kind im Studium: Unterhaltsverpflichtungen richten sich nicht nach Regelstudienzeiten

Seit 1999 beraten Kohl und Walter Rechtsanwälte ihre Mandanten in Aschaffenburg in diversen Rechtsgebieten: unter anderem im Arbeits- und Sozialrecht, Erbrecht und Familienrecht. Zu letzterem fiel am 24. April 2015 am OLG Koblenz zum Thema Unterhaltsverpflichtungen bei Kindern im Studium folgender Beschluss:

Ausgangslage

Eltern müssen für ihre Kinder Unterhalt leisten. Diese Pflicht besteht unter normalen Umständen solange, bis die Kinder eine Ausbildung erfolgreich absolviert bzw. abgeschlossen haben. Was „unter normalen Umständen“ zu verstehen ist, ist jedoch nicht abschließend geklärt und wird regelmäßig diskutiert. Dies ist insbesondere der Fall, wenn sich die Kinder im Studium befinden. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Ein universitäres Studium ist im Vergleich zu einem normalen Ausbildungsberuf zeitlich anders und weniger klar strukturiert. Zudem braucht jeder Student für das gleiche Fach unterschiedlich lange. Jedes Studium hat zwar eine Regelstudienzeit, diese ist aber nicht maßgeblich bei der Frage nach der Länge des Studiums und wie lange Unterhalt zu leisten ist. Es müssen stets die Umstände des Einzelfalls beurteilt werden.

Sachverhalt und Beschluss des OLG Koblenz v. 24.04.2015 – 11 WF 317/15

Eine Studentin begann im Wintersemester 2008/2009 ihr Studium in Französisch und Italienisch mit dem Ziel, Lehrerin zu werden. Die Regelstudiendauer betrug fünf Jahre, also zehn Semester. Im Wintersemester 2011/2012 begann die Studentin zusätzlich Latein zu studieren, um ihre beruflichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Bei Beginn des Lateinstudiums am 13. September stellte der Vater die Unterhaltszahlungen ein. Das OLG Koblenz sprach dem Vater jedoch die Berechtigung ab, er habe bis zum Wintersemester 2015/2016 weiter Unterhalt zu zahlen.

Fachkundiger Rat durch Rechtsanwälte in Aschaffenburg

Die Frage, bis wann Kindesunterhalt zu zahlen ist, muss von Fall zu Fall individuell beurteilt werden. Es gibt verschiedene Rechtsprechungen zu den unterschiedlichen Konstellationen, die eine fachkundige Beratung erfordern. Die Rechtsanwälte Christian Kohl und Christof Walter stehen Mandanten in Aschaffenburg unterstützend zur Seite. Kontaktdaten finden Interessierte auf der Website der Kanzlei.

Weitere Informationen und persönliche Beratung erhalten Interessenten bei der Kohl & Walter Rechtsanwälte GbR, 63739 Aschaffenburg, Telefon: +49 06021 / 929110, http://www.kohl-walter.de/

Die Kanzlei Kohl und Walter wurde 1999 gegründet. Die Rechtsanwälte in Aschaffenburg beraten ihre Mandanten in diversen Rechtsgebieten und praktizieren eine thematische Trennung. Rechtsanwalt Christian Kohl berät die Mandanten in den Gebieten Arbeitsrecht, Sozialrecht, Versicherungsrecht und Verkehrsrecht. Rechtsanwalt Walter hat sich auf Erbrecht, Familienrecht, Mietrecht und Zivilrecht spezialisiert.

Firmenkontakt
Kohl & Walter Rechtsanwälte GbR
Christian Kohl
Roßmarkt 35
63739 Aschaffenburg
+49 06021 / 929110
+49 06021 / 929109
kanzlei@kohl-walter.de
http://www.kohl-walter.de/

Pressekontakt
Kohl & Walter Rechtsanwälte GbR
Christof Walter
Roßmarkt 35
63739 Aschaffenburg
+49 06021 / 929110
+49 06021 / 929109
kanzlei@kohl-walter.de
http://www.kohl-walter.de/

Pressemitteilungen

Wettbewerbsrecht Markenrecht Schrobenhausen – ADVOCON

Haben Sie ein Anliegen im Wettbewerbsrecht oder im Markenrecht? Die ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen helfen kompetent weiter!

Wettbewerbsrecht Markenrecht Schrobenhausen - ADVOCON

ADVOCON Dr. Eikam & Partner | Rechtsanwälte (Bildquelle: ADVOCON)

Das Wettbewerbsrecht ist dazu da, um Mitbewerber, Verbraucher und jegliche weiteren Marktteilnehmer vor unlauteren geschäftlichen Handlungen zu bewahren. Mit dem Markenrecht schützen Unternehmen ihre Marken – und das ist sinnvoll und außerordentlich wichtig, denn wem es gelingt, seine eigene Marke erfolgreich auf dem Markt zu etablieren, freut sich in der Regel über eine nachhaltige Kundenbindung und die Steigerung seines Absatzes.
Einen zuverlässigen Partner im Bereich Wettbewerbsrecht und Markenrecht finden Unternehmen bei ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen. Die Rechtsexperten sind im Wettbewerbsrecht und Markenrecht selbstverständlich auch überregional tätig. Die Kanzlei hat ihren Hauptsitz in Schrobenhausen und eine Zweigstelle in Kösching. Für Mandanten aus Neuburg-Schrobenhausen, Ingolstadt, Aichach und bis nach Augsburg sind die Rechtsanwälte bestens zu erreichen.
Der gewerbliche Rechtsschutz ist bereits seit längerem außerordentlich wichtig geworden im geschäftlichen Verkehr. Unternehmen können Ansprüche gegenüber anderen Bewerbern im Rahmen des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb geltend machen. Seit dem digitalen Zeitalter geht es häufig zum Beispiel auch um verstärkten Schutz im Online-Bereich: Denn Verfahren können von anderen zum Beispiel schon dann angestrebt bzw. angestoßen werden, wenn das Impressum der eigenen Webseite Fehler aufweist.
Um Verfahren aus dem Weg zu gehen, lohnt es sich stets, einen Experten zu Rate zu ziehen. Die ADVOCON Rechtsanwälte in Schrobenhausen bieten im Wettbewerbsrecht und Markenrecht höchste Fachkompetenz. Die hohen Qualitätsstandards und der Service in der Kanzlei werden kontinuierlich durch zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen gesteigert. Zudem betreut jeder ADVOCON-Anwalt seine Mandanten bei Anliegen im Wettbewerbsrecht und Markenrecht in der Regel von Anfang bis Ende – bei Gerichtsterminen, Verhandlungen oder Ortsterminen. Somit ist stets ein vertrauensvolles Verhältnis gewährleistet.
Neben den Rechtsgebieten Wettbewerbsrecht und Markenrecht ist das bestens eingespielte Team der Rechtsanwälte bei ADVOCON in Schrobenhausen und Kösching natürlich auch auf weiteren Fachgebieten für seine Mandanten da: Die Tätigkeit in der Kanzlei umfasst allgemeines Zivilrecht, privates Baurecht, Strafrecht, Familienrecht, Mietrecht, Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Zwangsvollstreckung, Vertragsgestaltung und WEG Recht. Bei Fragen zu einem bestimmten Thema stehen die ADVOCON Rechtsanwälte professionell, seriös und zuverlässig in der Kanzlei in Schrobenhausen und Kösching zur Verfügung.

/www.eikam.de

Wettbewerbs- und Markenrecht Schrobenhausen – ADVOCON Dr. Eikam & Partner | Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft

Firmenkontakt
ADVOCON Dr. Eikam & Partner | Rechtsanwälte
Helmut A. Eikam
Lenbachstraße 32
86529 Schrobenhausen
08252/88690
08252/886926
kanzlei@eikam.de
http://www.eikam.de

Pressekontakt
Kunze Medien AG
Bärbel Reiner
Leopoldstr. 250
80807 München
089/38187187
sem@kunze-medien.de
http://www.kunze-medien.de

Familie/Kinder Recht/Gesetz/Anwalt

Trennung & Scheidung – Wann gilt eine Ehe als zerrüttet?

Damit eine Ehe geschieden werden kann, muss sie gemäß § 1565 Abs.1 BGB gescheitert sein. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer zerrütteten Ehe. Doch wann gilt eine Ehe als zerrüttet und wie sind die Voraussetzungen für eine Scheidung, wenn der Ex-Partner dem Scheidungsantrag widerspricht?

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Scheidung möglich?

Grundsätzlich kann eine Ehe dann geschieden werden, wenn sie gescheitert ist. Leben die Ex-Partner seit mindestens einem Jahr getrennt und sind beide mit einer Scheidung einverstanden, wird das Scheitern der Ehe gemäß § 1566 Abs. 1 BGB unwiderlegbar vermutet. Stimmt einer der Partner dem Antrag auf Scheidung jedoch nicht zu, muss die Zerrüttung der Ehe anderweitig bewiesen werden. Eine Zerrüttung zeichnet sich nach ständiger Rechtsprechung dadurch aus, dass nicht die Erwartung besteht, dass die Ehegatten die Lebensgemeinschaft in Zukunft wiederherstellen werden.

Bei einer Trennung der Ex-Partner von unter einem Jahr kann die Ehe nur in Ausnahmefällen geschieden werden.

Wodurch zeichnet sich eine Zerrüttung der Ehe aus?

Bei einem Paar, das sich darüber einig ist, dass es geschieden werden möchte und das seit mindestens einem Jahr in Trennung lebt, muss nicht zusätzlich eine Zerrüttung der Ehe nachgewiesen werden. Anders sieht es allerdings aus, wenn einer der Ehepartner nach einjähriger Trennung dem Antrag auf Scheidung widerspricht. In diesem Fall muss sich die Zerrüttung der Ehe aus anderen Umständen ergeben. Eine Trennung von mindestens drei Jahren reicht nach Ansicht der Juristen aus, um von einem Scheitern der Ehe auszugehen. Eine so lange Trennung oder andere Indikatoren, die auf zerrüttete Verhältnisse innerhalb der Ehe hindeuten, ermöglichen eine Scheidung auch gegen den Willen des anderen Ex-Partners.

Welche Umstände können noch auf eine Zerrüttung der Ehe hindeuten?

Wenn der die Scheidung beantragende Ehepartner durch sein Verhalten und seine Äußerungen vor Gericht erkennen lässt, dass er keinesfalls bereit ist, die Ehe fortzusetzen und eine entsprechend lange Trennung diese Geisteshaltung untermauert, dann kann auch der Wille des anderen Partners, an der Ehe festzuhalten, eine Scheidung langfristig nicht verhindern. Selbst wenn eine dreijährige Trennung noch nicht vollzogen würde, kann eine neue Partnerschaft einer der Eheleute für eine Zerrüttung der Ehe und damit für eine Scheidung sprechen.

Fazit: Sprechen sich Ex-Partner nach einer Trennung von einem Jahr nicht einvernehmlich für eine Scheidung aus, dann kann eine dreijährige Trennung oder andere Umstände, die eine Zerrüttung der Ehe beweisen, wie beispielsweise eine neue, ernsthafte Partnerschaft eines Partners, das Scheitern der Ehe darlegen. Der einseitige Wunsch eines Partners an der Ehe festzuhalten, ist dann unerheblich.

Giuseppe M. Landucci
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht
Hohenstaufenring 72
50674 Köln

Telefon: 0221 34 66 55 98
Telefax: 0221 34 66 55 99
E-Mail: info(at)kanzlei-landucci.de
Web: www.kanzlei-landucci.de

Familie/Kinder Recht/Gesetz/Anwalt

Ehe, Scheidung & Unterhalt: Die 10 größten Irrtümer

Kaum ein anderes deutsches Rechtsgebiet ist so sehr von irrigen Annahmen betroffen wie das Unterhalt- und Scheidungsrecht. Da einige der Irrtümer über Ehe, Scheidung und Unterhalt schwerwiegende Konsequenzen für die Betroffenen haben können, soll im Folgenden über die am weitesten verbreiteten Fehleinschätzungen zu diesem Thema aufgeklärt werden.

1. Mein Ex-Partner und ich sind uns einig und brauchen für die Scheidung keinen Anwalt

Zwar mag es in solch einem Fall sinnvoll sein, nur einen und nicht zwei Anwälte mit der Scheidung zu beauftragen, ganz ohne Anwalt geht es im Unterhalt- und Familienrecht aber nicht. Der sogenannte “Anwaltszwang” hat den Zweck, unzulässige Verfahren zu vermeiden und natürlich auch die Ehegatten vor Fehlentscheidungen zu schützen. Auch bei einem einvernehmlichen Scheidungsverfahren können nicht beide Parteien von demselben Anwalt vertreten werden. Möglich ist lediglich, dass nur ein Anwalt die Scheidung für seinen Mandanten beantragt und der andere der Scheidung zustimmt.

2.Ich hafte für die Schulden meines Ex- Ehepartners

Auch im Falle des Endes der Ehe muss jeder der Ex-Eheleute nur für die eigenen Verbindlichkeiten haften. Zu diesem Grundsatz gibt es jedoch zwei Ausnahmen. Gemeinsam unterzeichnete Verträge können genauso wie Geschäfte zur Deckung des Lebensbedarfs vom Gläubiger von beiden Schuldnern, also den Ex-Eheleuten, eingefordert werden.

3. Die Hälfte des Vermögens meines Partners gehört mir

Auch diese weit verbreitete Annahme die Ehe betreffend ist unzutreffend. Selbst, wer während der Ehe im sogenannten Güterstand der Zugewinngemeinschaft (dies ist der gesetzliche Regelfall, anderes kann aber vereinbart werden) lebt, kann kein Eigentum des Partners erlangen, das diesem bereits vor der Schließung des Ehe gehörte. Grundsätzlich wird bei einer Scheidung nur das innerhalb der Ehe erwirtschaftete Vermögen unter beiden Ehepartnern gerecht aufgeteilt.

4. Ich muss für höchstens 3 Jahre Unterhalt an meinen Ex-Partner bezahlen

Viele Menschen sind der irrigen Ansicht, dass der nacheheliche Unterhalt auf einen Höchstzeitraum von drei Jahren begrenzt ist. Laut einer Entscheidung des BGH ist eine kurze zeitliche Begrenzung von Unterhalt allerdings nur in Fällen, wie beispielsweise sehr kurzen Ehen, angemessen. Es muss immer im Einzelfall entschieden werden, wie lange ein nachehelicher Unterhalt angemessen erscheint. Dabei werden unter anderem Kriterien wie die Betreuungssituation etwaiger Kinder oder der allgemeinen Gestaltung der Ehe berücksichtigt.

5. Unterhalt nur bis zum 27. Lebensjahr

Auch in diesem Fall gibt es keine eindeutige Altersgrenze, bis zu dem Unterhalt für ein Kind geleistet werden muss. Wer wirtschaftlich dazu in der Lage ist, muss bis zum Abschluss der ersten Ausbildung des Kindes Unterhalt zahlen.

6. Die Mutter bekommt automatisch nach der Scheidung das Sorgerecht für die Kinder

Diese noch vor einigen Jahrzehnten häufig praktizierte Vorgehensweise ist mittlerweile überholt. Grundsätzlich stehen beiden Eltern die gleichen Rechte und Pflichten in Bezug auf ihre Kinder und den Unterhalt zu und sie teilen sich das Sorgerecht. Lediglich bei Antrag eines Ex-Partners auf alleiniges Sorgerecht, entscheidet das Familiengericht.

7. Eine kurze Ehe kann annulliert werden

Das deutsche Recht kennt das Institut der Ehe Annullierung nicht. Das bedeutet, dass auch eine extrem kurze Ehe nach den Regelungen einer ordnungsgemäßen Scheidung beendet werden muss. Zwar kann eine Ehe unter bestimmten Voraussetzungen im Härtefall frühzeitig beendet werden, die Voraussetzungen dafür sind allerdings sehr eng.

8. Ich muss keinen Unterhalt mehr zahlen, da mein Ex einen neuen Partner hat

Trotz einer neuen Beziehung muss der Unterhalt für den oder die Ex weiter aufgebracht werden, auch wenn er eventuell durch ein Zusammenziehen des Ex-Partners mit seinem neuen Partner gemindert werden kann.

9. Eine Scheidung ist überflüssig

In den meisten Fällen hat es finanzielle Nachteile für beide Partner, eine Scheidung zeitlich zu verzögern. Gerade der besser verdienende Partner kann finanzielle Nachteile erleiden, da der Stichtag für den Versorgungs- und Zugewinnausgleich die Rechtshängigkeit der Scheidung ist.

10. Eine Scheidung ist ohne meine Zustimmung nicht möglich

Eine Scheidung hängt grundsätzlich nicht davon ab, ob der andere Partner dem Ende der Ehe bzw. der Scheidung zustimmt. Der Antrag auf Scheidung der Ehe wird am Ende zu einer Scheidung führen, wenn ein Scheitern der Ehe glaubhaft nachgewiesen werden kann.

Giuseppe M. Landucci
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht
Hohenstaufenring 72
50674 Köln

Telefon: 0221 34 66 55 98
Telefax: 0221 34 66 55 99
E-Mail: info(at)kanzlei-landucci.de
Web: www.kanzlei-landucci.de

Familie/Kinder Rat und Hilfe Recht/Gesetz/Anwalt

Eheverträge – Das sollten Sie wissen!

Für viele verliebte Paare ist allein ein offenes Gespräch über einen Ehevertrag bereits ein Tabuthema. Nicht nur, dass solch ein Gespräch für viele einen unromantischen Beigeschmack hat, die meisten Paare weigern sich, bereits vor der Eheschließung an Trennung oder den Gang zum Rechtsanwalt für Familienrecht zu denken. Dabei handelt es sich auch bei der Ehe selbst um einen Vertrag, so dass das Gespräch über Eheverträge nicht befremdlich anmuten sollte. Doch was sollte man in Bezug auf Eheverträge beachten und welche Vorteile hat ein Ehevertrag?

Welche Vorteile bringen Eheverträge mit sich?

Eheverträge sorgen für mehr Sicherheit in der Beziehung und können die Gefahr von nachehelichen Konflikten verringern. Wer vor oder während der Ehe einen Rechtsanwalt aufsucht, kann sich in aller Ruhe mit seinem Partner über strittige Punkte, wie die Aufteilung von Vermögen, Vereinbarungen über Sorgerecht oder nachehelichen Unterhalt einigen.

Gerade wenn zu Beginn der Ehe hohe Vermögensunterschiede zwischen den Partnern bestehen, beide Partner finanziell unabhängig sind oder einer der Parteien Inhaber eines Unternehmens ist, bieten sich Eheverträge an.

Was kann in einem Ehevertrag geregelt werden?

Was genau ein Rechtsanwalt für Sie in einem Ehevertrag festhält, ist ganz Ihnen überlassen. Eheverträge sind rechtliche Instrumente, mit denen Sie die Regelungen des Familienrechts auf Ihre individuellen Bedürfnisse zuschneiden können. Ein typischer Regelungsbereich eines Ehevertrags kann das Unterhaltsrecht sein. Besonders für den schlechter verdienenden Partner ist es wichtig, dass die Unterhaltsregelung fair ausgestaltet wird. Ein Rechtsanwalt wird vor allem einem Paar mit Kindern zu einer speziellen Unterhaltsklausel raten.

Eheverträge können aber auch Regelungen dazu enthalten, wer nach einer etwaigen Trennung die hauptsächliche Betreuung der Kinder übernehmen soll oder ob die Partner die Betreuung zu gleichen Teilen übernehmen möchten. Daneben können Eheverträge aber auch dazu verwendet werden, abweichende Vereinbarungen zum Güterstand zu treffen. Ein Rechtsanwalt kann Sie dahingehend beraten, ob Sie eine Gütertrennung vereinbaren sollten oder ob es ausreicht, die Zugewinngemeinschaft lediglich zu modifizieren.

Wann können Eheverträge geschlossen werden und welche Formalien müssen eingehalten werden?

Eheverträge können nicht nur vor der Eheschließung vereinbart werden, sondern auch noch während der Ehe und sogar noch vor einer geplanten Trennung aufgesetzt werden. Ein Rechtsanwalt kann Sie im Vorfeld beraten und einen für Sie vorteilhaften Vertrag ausarbeiten. Viele Juristen empfehlen, dass jeder der Parteien einen eigenen Rechtsanwalt beauftragt, damit keiner der Partner benachteiligt wird.

Eheverträge müssen von einem Notar beurkundet werden, um rechtliche Wirksamkeit zu entfalten. Wie hoch das Honorar für die Eheverträge ausfällt, richtet sich hierbei nach der Höhe des Vermögens.

Fazit: Obwohl Eheverträge bei vielen Paaren nicht hoch im Kurs stehen, kann sich der Gang zum Rechtsanwalt lohnen. Ein Rechtsanwalt kann Sie dahingehend beraten, welche Punkte in Ihrem Fall regelungsrelevant sein könnten. Eheverträge haben den Vorteil, dass Sie ganz nach Ihren persönlichen Bedürfnissen ausgestaltet werden können und verschaffen Ihnen und Ihrem Partner dadurch mehr Sicherheit. Scheuen Sie sich nicht davor, einen Rechtsanwalt bzw. einen Fachanwalt für Familienrecht zu konsultieren.

 

Giuseppe M. Landucci
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Familienrecht
Hohenstaufenring 72
50674 Köln
E-Mail: info(at)kanzlei-landucci.de
Telefon: 0221 34 66 55 98
Telefax: 0221 34 66 55 99
Web: www.kanzlei-landucci.de

Pressemitteilungen

Und was machen wir mit dem Haus? Die Immobilie bei Trennung oder Scheidung

Und was machen wir mit dem Haus? Die Immobilie bei Trennung oder Scheidung

(Mynewsdesk) Kassel, im Dezember 2017 – Laut Amtsgericht Kassel treffen sich dort pro Jahr rund 1200 Paare vor dem Scheidungsrichter, im gesamten Bundesgebiet geht fast jede dritte Ehe in die Brüche. Oft folgt darauf ein erbitterter Streit um das gemeinsame Haus. Was passiert aber ganz konkret mit der Immobilie? Das deutsche Familienrecht kennt hier zahlreiche Möglichkeiten. „Es gibt aber keine Patentlösung. Dafür viele Fragen, die vorab geklärt werden müssen“, erläutert Sonja Moog. Die diplomierte Immobilienwirtin ist seit über 20 Jahren in Kassel ansässig und verfügt über ein umfassendes Know-how in der Immobilienbranche.

Wem gehört die Immobilie?
„Im Normalfall werden beim Erwerb einer Immobilie beide Ehepartner im Grundbuch eingetragen. So wie in den meisten Fällen auch beide Kreditnehmer sind, da die Bank die Schuld bestmöglich absichern möchte. Auch verzichten viele Frischverliebte auf einen Ehevertrag“, weiß Sonja Moog. Man lebt dann juristisch gesehen in einer Zugewinngemeinschaft. Im Falle einer Scheidung werden alle in der Ehe erwirtschafteten Vermögenswerte und Schulden gleichmäßig aufgeteilt.

Die Alternativen im Überblick
Moog kennt die verschiedenen Ansätze und ihre Tücken: „Sind sich beide Parteien einig, ist ein Hausverkauf oftmals die beste Lösung. Der erzielte Verkaufserlös wird dann abzüglich bestehender Schulden aufgeteilt. Sperrt sich allerdings ein Ehepartner gegen einen Verkauf, fällt diese Option flach.“ Kann man die Immobilie zu zwei baulich getrennten Wohneinheiten umgestalten, spricht man von einer Realteilung: Mit Eintragung ins Grundbuch wird jeder zum Eigentümer seiner Wohneinheit und kann entscheiden, ob er in dieser selbst leben, sie verkaufen oder vermieten möchte.

Der Klassiker: Einer bleibt, einer geht
Sind Kinder mit im Spiel, bleibt oft der Partner in der Immobilie wohnen, der die Kinder betreut. Sonja Moog ergänzt: „Die laufenden Nebenkosten trägt dann in der Regel derjenige, der im Haus wohnen bleibt. Kreditraten, aber auch die Grundsteuer, müssen beide Partner tragen. Demjenigen der auszieht, steht rechtlich eine Nutzungsentschädigung zu.“ Die gemeinsame Immobilie an Dritte zu vermieten und die Mieterträge zu teilen ist ein weiterer Ansatz. Das bedeutet aber, dass beide Parteien noch als gemeinsame Vermieter auftreten müssen.

Auszahlung oder Teilungsversteigerung?
„Bei der Auszahlung ist die größte Herausforderung, sich auf einen Kaufpreis zu einigen. Gegebenenfalls muss ein unabhängiger Gutachter eingeschaltet werden, der einen aktuellen Marktwert festlegt. Der deckt sich aber nicht unbedingt mit den Vorstellungen der Ehegatten“ gibt Sonja Moog zu bedenken. Im Falle einer Einigung kommt ein weiterer Aspekt ins Spiel: Möchte der Ehepartner, der sein Eigentum aufgibt, aus seiner Mithaftung des gemeinsamen Kredits entlassen werden, muss die Bank zustimmen. Ist allerdings keine Einigung möglich, kann nach der Scheidung eine Teilungsversteigerung beim zuständigen Amtsgericht beantragt werden. Unter Berücksichtigung eines vorher festgelegten Mindestgebotes findet eine offene Versteigerung statt. Hier können auch beide Ex-Ehepartner mitbieten. Ist ein Dritter Höchstbietender, wird der Erlös unter beiden Ex-Gatten zu gleichen Teilen aufgeteilt. Sonja Moog rät zur Vorsicht: „Liegt das Höchstgebot unter dem Marktpreis und müssen daraus noch Schulden bedient werden, kann die Versteigerung zu einem Minusgeschäft werden. Zumal auch noch Kosten für Gericht und Gutachter anfallen!“

Diese Pressemitteilung wurde via Mynewsdesk versendet. Weitere Informationen finden Sie im Comfact Pressebüro

Shortlink zu dieser Pressemitteilung:
http://shortpr.com/zrwdab

Permanentlink zu dieser Pressemitteilung:
http://www.themenportal.de/vermischtes/und-was-machen-wir-mit-dem-haus-die-immobilie-bei-trennung-oder-scheidung-22146

Über Sonja Moog

Seit über 20 Jahren mit ihrem Unternehmen Kurhessen Immobilien in Kassel tätig, kennt die diplomierte Immobilienwirtin Sonja Moog die Stadt, die Region und die Besonderheiten des dortigen Immobilienmarktes ganz genau. Seit der Gründung hat sie ihre Tätigkeit konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden ausgerichtet und sich als fachlich kompetente und engagierte Ansprechpartnerin in Kassel und Umgebung einen Namen gemacht.

Kurhessen Immobilien
Sonja Moog
Döncheweg 6
34131 Kassel
Telefon: 0561 4004600
Telefax: 0561 40046011
post@kurhessenimmobilien.de
www.kurhessen-immobilien.de
: mailto:post@kurhessenimmobilien.de

Firmenkontakt
Comfact Pressebüro
Nicolai Jereb
Gustavstraße 4
45219 Essen-Kettwig
020549391277
nicolai.jereb@comfact.de
http://www.themenportal.de/vermischtes/und-was-machen-wir-mit-dem-haus-die-immobilie-bei-trennung-oder-scheidung-22146

Pressekontakt
Comfact Pressebüro
Nicolai Jereb
Gustavstraße 4
45219 Essen-Kettwig
020549391277
nicolai.jereb@comfact.de
http://shortpr.com/zrwdab