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Pressemitteilungen

Erfolgsmodell Ausbildung: Vom Auszubildenden zum Gesellen

Prüfungszeit im Handwerk – Verteilung von Gesellenbriefen – Feierliche Lossprechung und Start in den Ernst des Lebens für Auszubildende deutschlandweit. Zwischenruf von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH aus Papenburg / Niedersachsen

Los- und Freisprechungszeit im Februar – Auszubildende erhalten in diesen Wochen ihren Gesellenbrief. Vom Auszubildenden des dualen Ausbildungssystems starten die bestandenen Prüflinge in den „Ernst des Lebens“ als Geselle. Eine einzigartige Auszeichnung mit Tradition, erläutert Geschäftsführer Norbert Hahn von der Hahn Fertigungstechnik GmbH. Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH bildet jährlich neue Fachkräfte im Rahmen des dualen Ausbildungssystems aus. Die Berufsbilder Feinwerkmechaniker, Fachkraft für Lagerlogistik, Technischer Produktdesigner Maschinen und Anlagenkonstruktion und Kauffrau/-mann für Büromanagement gehören zu den aktuellen Ausbildungsberufen des Unternehmens. Die qualifizierte Ausbildung stellt die Säulen des Mittelstandes. Die Stärkung von Nachwuchsfachkräften ist eine Investition in die Unternehmenszukunft, erläutert Norbert Hahn die Firmenphilosophie. Als verantwortungsvolles Unternehmen übernehmen wir als Ausbildungsbetrieb die sozial-gesellschaftliche Verantwortung jungen Erwachsenen eine berufliche Perspektive zu bieten.

Duales Ausbildungssystem Deutschland

Die Wurzeln des dualen Ausbildungssystems entstanden im vorindustriellen Zeitalter. In den ersten Städten schlossen sich Zusammenkünfte von Berufsvereinigungen, die Zünfte zusammen. Die Zünfte als Berufsvereinigung von Handwerkern, wie Schmied, Schlosser, Schuster, Bäcker, Tischler, Weber, die eine praktische Ausbildung mit Abschlussprüfung regelten. Junge Menschen machten eine Lehre und wurden durch Meister in den jeweiligen Berufen ausgebildet. Der Lehrling lebte und arbeitete mit seinem Lehrherrn, erhielt eine umfassende Berufserziehung. Mitglieder der jeweiligen Zunft waren befähigt den Beruf auszuüben. Für Handwerker, Handwerksbetriebe, Meister, Gesellen, Lehrlinge war die Zunftzugehörigkeit eine Auszeichnung, brachte Stolz, Erfolg und Selbstbewusstsein. Qualifizierte Fachkräfte und Innovation erwuchsen. Gefahren und Druck für Handwerksbetriebe entstanden durch Manufakturen, Industrialisierung und dem erforderlichen Produktivitätsanstieg. Ideen vom freien Wettbewerb, die Prinzipien der Berufs- und Gewerbefreiheit brachten das starre Zunftwesen zu Fall. 1897 reagierte Deutschland mit dem Handwerkerschutzgesetz. Die Handwerkskammern erhielten den Auftrag die Regelung der Ausbildung von Lehrlingen zu übernehmen. An diesem Ausbildungsmodell orientierte sich die deutsche Industrie.

Die Handwerksordnung (HwO) entstand 1953. Mit dem Berufsbildungsgesetz (BBIG) von 1969 tritt der Staat als Akteur in die Berufsausbildung gemeinsam mit der Wirtschaft. Einheitliche Regelungen von Betrieb und der Berufsschule als Lernort wurden juristisch verankert.

Erfolgsmodell aus Deutschland – mit internationalem Ruf

Das einzigartige Wesensmerkmal der dualen Ausbildung im Handwerk kennzeichnen zwei Lernorte: Handwerksbetrieb und Berufsschule. Als Feinwerkmechaniker/in dauert die Berufsausbildung nach der Handwerksordnung (HwO) bundesweit 3,5 Jahre. Feinwerkmechaniker (m/w/d) stellen Werkstücke für Maschinen und feinmechanische Geräte her, Reparatur und Montage gehören zum Ausbildungsberuf. Jeder Millimeter zählt in der Feinwerktechnik. Computergesteuerte Werkzeugmaschinen unterstützen die spanenden Arbeiten wie Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen. Feinwerkmechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, die Ausbildung wird mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Bei der feierlichen Los- bzw. Freisprechung nach bestandener Gesellenprüfung erhalten die Auszubildenden ihren Gesellenbrief. Der weitere Arbeitsweg ist frei wählbar oder eine Übernahme vom Ausbildungsbetrieb als Geselle folgt.

Fazit: Duale Ausbildung als Zukunftsmodell – Qualitätsstandard und Kompetenzen – Karrierechancen

Norbert Hahn ist vom dualen Ausbildungsmodell überzeugt. Langjährige Erfahrungen als Ausbildungsbetrieb von jungen Erwachsenen, die zu Gesellen, Meistern und Ingenieuren ausgebildet werden, bestätigen, dass Aufwand, Zeit und Investitionen lohnen. Dank klarer Regelung unter Einbezug der Wirtschaft wird sichergestellt, dass die Vermittlung von Fertigkeiten und Wissen im Fokus stehen, die für das Arbeitsleben relevant sind, Visionen und Innovationen hervor bringen.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
+49 (0)4961 9707-0
+49 (0)4961 6224
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Hahn Fertigungstechnik GmbH: Zahnrad, technologischer Einsatz

Technologien in der Fertigungstechnik: Drehen, Fräsen, Bohren, Verzahnen, Stoßen und Schweißen. Die Vielfalt der technologischen Möglichkeiten: Zahnrad

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Zahnrad, technologischer Einsatz

Hahn Fertigungstechnik GmbH: Innenverzahnung

In der Mechanik des Aristoteles (330 v. Chr.) wurde schon von Zahnrädern, ein Getriebe aus Rädern, die ineinandergreifen und in entgegengesetzter Richtung drehen, berichtet. Die Arten von Zahnrädern haben sich weiterentwickelt und sind vielfältig in der Verwendung. Sie reichen vom Stirnrad zur Zahnstange, Ellipsenrad, Kegelrad, Kronenrad bis zum Schneckenrad und Schnecke. Das Familienunternehmen Hahn Fertigungstechnik GmbH führt in regelmäßigen Abständen interne Weiterbildungen und Seminare durch.

Was macht ein Feinwerkmechaniker?

Ein Schwerpunkt der Hahn Fertigungstechnik liegt in der Ausbildung von Nachwuchskräften. „Die Zukunft im Blick“, so das Motto. Seit Jahren ist die Hahn Fertigungstechnik GmbH Ausbildungsbetrieb für junge Menschen und bietet berufliche Perspektiven für angehende Feinwerkmechaniker/innen. Vom Feinmechaniker werden Werkstücke für Maschinen und feinmechanische Geräte hergestellt, repariert und montiert. Es kommt auf Millimeter an. Feinwerkmechaniker programmieren die Werkzeugmaschinen, führen die spanenden Arbeiten durch und überprüfen das Arbeitsergebnis mittels verschiedener Messwerkzeuge. Die Durchführung von spanenden Arbeiten wie Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen findet an konventionellen und computergesteuerten Werkzeugmaschinen statt. Feinwerkmechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung. „Im Bereich Feinwerkmechanik bleibt die Entwicklung nicht stehen. Weiterbildung und Förderung hilft gegen Fachkräftemangel. Das Unternehmen Hahn Fertigungstechnik engagiert sich nicht nur als Ausbildungsbetrieb, sondern baut auf Weiterentwicklung durch Weiterbildung“, betont Norbert Hahn.

Entstehung und Geschichte des Zahnrades

„Wie ist das Zahnrad entstanden?“, dieser Frage geht Geschäftsführer Norbert Hahn in dieser Diskussion nach. Spannend ist die Entstehungsgeschichte des Zahnrades, das in der Bronzezeit bereits erwähnt wurde. Früh-primitive Zahnräder aus Holzstifte oder Keile mit entsprechenden Zahnstangen waren im Gebrauch. Im 9. Jahrhundert kamen Zahnräder bei den Wassermühlen in Europa zum Einsatz. „Die Mühlräder wurden in Drehung versetzt, an einem Ende der Achse befand sich eine Zahntrommel. Diese war senkrecht angebracht und dreht sich mit dem Wasserrad. Angrenzend an dieses größere Rad gab es ein zweites Zahnrad, das horizontal in das Erste griff. Die Wasserkraft wurde durch das Schaufelrad als Antrieb genutzt, über ein Zahnradgetriebe auf die Mahlsteine übertragen, und zwar von der horizontalen Welle des Schaufelrades auf die vertikale Welle der Mahlsteine. Die technische Leistung bestand darin, dass dieses Getriebe den starken Kräften, die es zu übertragen hatte, tatsächlich gewachsen war“, erläutert Norbert Hahn.

Industrialisierung: Dampfmaschine – Entstehung Werkzeugmaschinenbau – steigende Zahnradnachfrage

Windmühlen wurden ab dem 12. Jahrhundert in Europa mit Zahnrädern betrieben. Industrialisierung und die Entwicklung der Dampfmaschine im 18. Jahrhundert heizte den steigenden Bedarf an Zahnrädern an. Die übertragende Leistung stieg ständig, Zahnräder aus Metall mussten gefertigt werden, da die aus Holz den Ansprüchen nicht standhielten. Norbert Hahn gibt zu bedenken, dass zur damaligen Zeit die Herstellung von Zahnrädern aus Metall sich als schwierig gestaltet hat. Erfindungsgeist und Querdenker mussten her. Dank der Schrägverzahnungserfindung und Pfeilverzahnung von Joseph Woollams (1820) baute James White ein Differentialgetriebe. Die steigende Genauigkeit der Verzahnungen wurde wichtiger und eine Zahnhobelmaschine für den Werkzeugmaschinenbau entstand 1829. Zum Fräsen von geradverzahnter Stirnräder baute 1887 G. Grant eine Maschine, die von Hermann Pfauter als Universalmaschine weiterentwickelt wurde und auch für die Fertigung von Schnecken- und Schraubräder zum Einsatz kam. Das am häufigsten verwendete Stirnrad oder Zylinderrad besteht aus einer zylindrischen Scheibe und ist auf ihrem Umfang verzahnt.

„Dank dem Erfindungsgeist und Weiterentwicklungen ist Hahn Fertigungstechnik in der Lage im Abwälzfräsverfahren geradverzahnte und schrägverzahnte Zahnräder, sowie Zahnwellen, Kettenräder und angepasste Schneckenräder zu fertigen. Die Abmessungen 1-18 mm und im Außendurchmesser bis Ø 1200 mm sind bei Hahn Fertigungstechnik möglich. Im Bereich der Innenverzahnung ist eine Passverzahnung nach Norm oder angepasst umsetzbar“, erläutert Norbert Hahn die heutigen technologischen Möglichkeiten.

Fazit: Bis heute ist das Zahnrad nicht mehr aus der Technologie wegzudenken – Weiterentwicklung und technologischer Fortschritt wird verlangt

Wie die Geschichte zeigt, braucht es Erfinder, Tüftler und Genies mit Mut, Ausdauer und lösungsorientierten Ideen, die den Fortschritt der Technologie antreiben. Die Ausbildung zum Feinwerkmechaniker bietet Chancen für die Zukunft der Technologien Industrie 4.0 vorbereitet zu sein und mitzugestalten. Freie Ausbildungsplätze für 2017 sind noch vorhanden. Die Investition in eine qualifizierte Ausbildung bedeutet Perspektiven für junge Menschen zu eröffnen, die eigene Zukunft und den Wirtschaftsstandort in Papenburg, dem Emsland in Niedersachsen und somit auch Deutschland zu sichern. Fachliches Know-how den Auszubildenden zu vermitteln, liegt den Verantwortlichen der Hahn Fertigungstechnik GmbH besonders am Herzen. Jeder Auszubildende sammelt aufgrund der Ausbildungskooperation mit Maschinenbau Hahn Erfahrungen in beiden Betriebsstätten und schaut somit über den Tellerrand des eigenen Betriebes. Die Hahn Fertigungstechnik GmbH bildet jedes Jahr Feinwerkmechaniker aus.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

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Berufswahl: Was wird aus mir wenn ich groß bin?

Kindergarten, Schule, Abschluss und dann? Viele Jugendliche stehe vor dieser spannenden Frage. Welcher Lebensentwurf passt? Studium, Ausbildung, Travel and Work oder Lebenskünstler? Diskussionsbeitrag von Norbert Hahn, Hahn Fertigungstechnik GmbH

Berufswahl: Was wird aus mir wenn ich groß bin?

Was wird aus mir wenn ich groß bin? Spanende Bearbeitung einer Buchse – Hahn Fertigungstechnik GmbH

Was im Leben anfangen – welchen Beruf wählen?

Was waren die Zeiten noch einfach, als der Sohn das wurde was Papa war und die Töchter sich an ihren Müttern orientiert haben!? Die Qual der Wahl: Beruf und Job, Chancen und Karriere, Glück, Sinn und Lebensinnhalt? Hahn Fertigungstechnik GmbH sucht jedes Jahr Auszubildende. Möchte jungen Menschen die „Chance Azubi“ einen Platz zur Ausbildung bieten. Mit der qualitativen Ausbildung des Nachwuchses trägt das Unternehmen Hahn zur Zukunft der Auszubildenden und der Betriebe bei. Wichtigster Motivator liegt in der Weitergabe des umfassenden fachlichen Know-Hows, beruflichen Weiterbildung, Sicherheit zum Wohlstand und an der Mitgestaltung der Zukunft. Wie junge Menschen zur Ausbildung und der Berufswahl motivieren? Norbert Hahn, Geschäftsführer der Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems im Nord-Westen Niedersachsens, sieht Diskussionsbedarf zu Thema Berufswahl und Fachkräftemangel.

Stellenwert Beruf – berufliche Laufbahn

Der Beruf trägt zur eigenen Identifikation und gesellschaftlichen Stellung bei. „Bedürfnis nach Sicherheit prägte den Berufswunsch der Nachkriegsgeneration. Bürgerliche Berufe gaben ein sicheres Auskommen und ein geregeltes Leben. Mit dem Wunsch nach Selbstverwirklichung strebten die 68ziger in den Fokus, neue kreative und soziale Berufsbilder etablierten sich am Markt und in der Gesellschaft. Die ideelle Selbstverwirklichung und parallel dazu die Emanzipation sorgten für neue Lebensentwürfe. Seit den siebziger Jahren hat die Jungend Wahlfreiheit. Damit eng verbunden ist die Erwartungshaltung, aus dem eigenen Leben sinnvolles zu gestalten. Dann mal los!“, fordert Norbert Hahn den Teilnehmerkreis sportlich auf.

Chance Azubi in der digitalen, hoch komplexen, flexibilisierten und globalisierten Welt?

Sich entscheiden, eine Wahl treffen ist schwierig und in jungen Jahren besonders schwer: „Der Schulabschluss rückt näher, was machen? Wozu habe ich Lust? Was macht Sinn und mich glücklich? Wo verdiene ich genügend? Wird der Beruf wegrationalisiert durch die Digitalisierung?“ Bekannte Fragen bei der Berufswahl. Zudem steigt der Erwartungsdruck, die Leistungsgesellschaft fordert und der Wunsch das Leben sinnvoll zu gestalten wird laut. Hahn Fertigungstechnik blickt auf eine jahrelange Unternehmenserfolgsgeschichte und Norbert Hahn kennt die Bedenken und Fragen der Jugend und deren Eltern. Formate wie Chance Azubi, Jobbörsen, Coachings von Arbeitsagenturen, Praktika und das ehrenamtliche Engagement liefern Unterstützung bei der Wahl. Entscheidend für junge Menschen ist, einen Einblick und Wissen über das Tun, Werken, Wirken und Handeln im Berufsalltag zu erfahren.

Was macht ein Feinwerkmechaniker im Berufsalltag? Wird produziert oder repariert, entwickelt oder nach Vorlage gefertigt? Wie gestaltet sich der Berufsalltag eines Feinwerkmechanikers?

Hahn Fertigungstechnik bildet den Beruf des Feinmechanikers aus. „Feinwerkmechaniker (m/w) stellen Werkstücke für Maschinen und feinmechanische Geräte her, reparieren und montieren diese und fertigen Stanz-, Umformungswerkzeuge und Stahlformen. Feinwerkmechaniker ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Die Ausbildung ist bundesweit geregelt und dauert 3,5 Jahre“, ein kurze Berufsvorstellung. Aber was genau wird getan?

Grundlagen der Zerspanungstechnik: Spanbildung und Spanarten

Hahn Fertigungstechnik GmbH hat sich auf die Zerspanung spezialisiert. Die Spanbildung ist eine annähernd plastische Verformung des Werkstoffs. Der Schneidkeil dringt in den Werkstoff ein und Zerspanung wird hervorgerufen. Dabei wird der Werkstoff gestaucht bis die Stauchkraft so groß ist, dass die Scherung des Werkstoffs entlang der Scherebene, in dünne Lamellen bewirken wird.

Die Spanart ist vom Werkstoff und den Spanungsbedingungen abhängig. Norbert Hahn erläutert, dass die Schnittgeschwindigkeit, Vorschubgeschwindigkeit, Kühlung, Schmierung, Werkzeug, Werkstück-Kombination, Spanwinkel, Schnitttiefe, Schneidengeometrie und Werkzeug/Werkstück-Schwingungen unterschiedliche Spanarten benötigt und hervorruft.

Vier Unterscheidungen zur Entstehung und Struktur der Späne:

1. Fließspan: duktile Werkstoffe, hohe Schnittgeschwindigkeit, kleiner Spanwinkel, geringe Schnitttiefe
2. Lamellenspan: diese Spanart wird in der vollautomatischen Fertigung angestrebt
3. Scherspan: vollkommene Trennung der Späne in der Scherebene und anschließendes Wiederverschweißen; Vorteil geringe Verformbarkeit des Materials
4. Reißspan: spröde Werkstoffe, kleiner Spanwinkel, Spanteile werden von der Oberfläche abgerissen, es entsteht eine raue Oberfläche

Norbert Hahn betont, dass es beim Arbeitsergebnis im Bereich Fertigungstechnik auf jeden Millimeter ankommt. Computergesteuerte Werkzeugmaschinen, die bei spanenden Arbeiten wie Drehen, Bohren, Schleifen oder Fräsen zum Einsatz kommen, unterstützen die Feinwerkmechaniker. Die Feinwerkmechaniker bei Hahn Fertigungstechnik programmieren die Werkzeugmaschinen, führen die spanenden Arbeiten durch und überprüfen das Arbeitsergebnis mittels verschiedener Messwerkzeuge. Hahn Fertigungstechnik bietet von der Reparatur über die Konstruktion von Sonderanfertigungen bis zu Neuanfertigungen ein breites Leistungsspektrum an. Die Mitarbeiter sind Teil des gesamten Leistungsspektrums und gestalten vom Prototypenbau, der Einzelanfertigung bis zur Serienfertigung an den Lösungen mit.

Fazit: „Tun lernt“ – Blick in das Unternehmen – Berufswahl einfacher nach Praktikum treffen

„Der Unternehmenserfolg spiegelt sich in qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter wieder. Diese Mitarbeiter sorgen dafür, dass aus Ideen erfolgreiche Produkte und aus Problemstellungen der unterschiedlichen Kunden spezifische Problemlösungen werden. Deshalb ist uns sehr an einer qualifizierten Ausbildung unseres Nachwuchses gelegen“, betont Norbert Hahn. Hahn Fertigungstechnik freut sich auf Praktikanten. Persönlichen Einblick in den Alltag der Fertigungstechnik erleichtert die Berufswahl. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de.

Die Hahn Fertigungstechnik GmbH in Papenburg an der Ems in Niedersachsen wurde im Jahr 2000 gegründet und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Hahn Fertigungstechnik GmbH ist ein mittelständiges Unternehmen und hat sich spezialisiert auf die Bearbeitung von anspruchsvollen Dreh- und Frästeilen. Von der Konstruktion bis zur Fertigung liefert Hahn Fertigungstechnik komplett bearbeitete, einbaufertige Teile oder komplexe Baugruppen aus allen zerspanbaren Materialien. Die Reparatur von Bauteilen ist Bestandteil unseres Leistungsspektrums. Gegenseitige Synergien der Unternehmen Hahn Fertigungstechnik und Maschinenbau Hahn werden in der Konstruktion, der Aus- und Weiterbildung, der Logistik und weiteren Bereichen genutzt. Weitere Informationen unter www.hahn-fertigungstechnik.de

Kontakt
Hahn Fertigungstechnik GmbH
Norbert Hahn
Dieselstraße 1
26871 Papenburg
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Finanzen/Wirtschaft

Lossprechung der Innung der Metallhandwerke in Melle: Meller Firmen GLA-WEL und Spies Formen- und Werkzeugbau stellen Innungssieger

Melle, 28.6.2012. Ihre ganz persönliche Punktlandung können zwei junge Männer aus Meller Ausbildungsbetrieben für sich verbuchen. Sie schlossen ihre Ausbildung in Metallberufen als Innungssieger mit hervorragenden Ergebnissen ab – und das trotz auf zwei bzw. drei Jahre verkürzter Lehrzeit aufgrund besonderer Leistungen. Die Lossprechung der insgesamt drei Prüflinge aus Melle und Glandorf erfolgte mit der Zeugnisvergabe am 28.6.2012.

Lossprechung der Innung der Metallhandwerke in Melle: Meller Firmen GLA-WEL und Spies Formen- und Werkzeugbau stellen Innungssieger
Lossprechung in Melle am 28.6.2012 (Foto:privat)

Gleich zwei Meller Ausbildungsbetriebe stellen in diesem Jahr einen Innungssieger: Spies Formen- und Werkzeugbau GmbH mit Mirko Knappmeier als „Feinwerkmechaniker Fachrichtung Formen- und Werkzeugbau“ und die GLA-WEL GmbH mit Dennis Kedziora als „Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik“. Der dritte Prüfling, Christian Gausmann von Strautmann Maschinenbau in Glandorf, bestand seine Prüfung nach ebenfalls verkürzter Lehrzeit mit guten Leistungen.

Dass Unternehmen einer verkürzten Lehrzeit zustimmen, ist nicht selbstverständlich. Anders bei Fa. Spies und GLA-WEL, die besonders leistungsstarken Auszubildenden prinzipiell eine verkürzte Lehrzeit und somit eine frühe Übernahme von Verantwortung im Beruf ermöglichen. Darüber hinaus bieten die Firmen ihren Auszubildenden, wann immer möglich, auch langfristig eine berufliche Perspektive. So wurden von GLA-WEL bisher alle Auszubildenden im Metallhandwerk nach Abschluss der Lehre übernommen. Keine schlechte Zukunftsperspektive also für junge Frauen und Männer, die in Metallberufen am Standort Melle Karriere machen wollen.

Foto: privat. Von links nach rechts: Christian Gausmann (Strautmann Maschinenbau, Glandorf), Dennis Kedziora (GLA-WEL, Melle), Mirko Knappmeier (Spies Formen- und Werkzeugbau, Melle), Dirk Greger (Berufsschule Melle), Reihe vorne Christof Spies (Obermeister Innung Metallhandwerke Melle)

Weitere Informationen und Angaben finden Sie unter http://www.prseiten.de/pressefach/glawel-gmbh-melle/news/412 sowie http://www.gla-wel.de/presse_pm_120629.php.

Über GLA-WEL GmbH:
GLA-WEL GmbH ist ein mittelständischer Fertigungs- und Zulieferbetrieb spezialisiert auf die Verarbeitung und Verformung von Stahl, Edelstahl und Aluminium. Seit seiner Gründung in 1996 steht das Unternehmen unter dem Claim „edelstahl und aluminium in form“ für vielfältige, innovative und qualitativ hochwertige Produkte in der Metallverarbeitungsbranche: www.gla-wel.de.

Pressekontakt:
GLA-WEL GmbH, Melle
Marion Welkener
Friesenweg 8a
49324 Melle
Deutschland
+49(0)5422/94390-524
mw@gla-wel.de
http://www.gla-wel.de