Tag Archives: Fernwärme

Pressemitteilungen

Fachforum Regenerative Wärmeversorgung

Die Hälfte des deutschen Endenergiebedarfs und somit auch der CO2-Emissionen fallen auf den Wärmebereich zurück. Die ambitionierten Einspar- und Umweltziele der Energie- und Klimapolitik in Deutschland werden daher wesentlich von den Fortschritten im Wärmebereich abhängen. Bei der Umsetzung der Wärmewende spielen der Ausbau sowie der energieeffiziente und nachhaltige Einsatz von erneuerbaren Energien eine bedeutende Rolle. Gemeinsam mit unserem wissenschaftlichen Partner der Hochschule Nordhausen veranstalten wir das nächste ThEEN-Fachforum am 6. September 2018 in Erfurt. Das Grußwort richtet Umweltministerin Anja Siegesmund an die Teilnehmer.
Standort: Atrium der Stadtwerke
Strasse: Magdeburger Allee 34
Ort: 99086 – Erfurt (Deutschland)
Beginn: 06.09.2018 09:00 Uhr
Ende: 06.09.2018 17:00 Uhr
Eintritt: 238.00 Euro (inkl. 19% MwSt)
Buchungswebseite: https://www.theen-ev.de/de/anmeldung-245.html

Als Kompetenznetzwerk der Erneuerbaren Energien, Energiespeicherung, Energieeffizienz und Sektorenkopplung vertritt das Thüringer Erneuerbare Energien Netzwerk (ThEEN) e.V. über seine Mitgliedsverbände Arbeitsgemeinschaft Thüringer Wasserkraftwerke, Bundesverband WindEnergie-Landesverband Thüringen, Erdwärme Thüringen, Fachverband Biogas-Regionalbüro Ost, SolarInput) sowie zahlreiche Einzelmitglieder, Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Kommunen und Institutionen mehr als 300 Unternehmen und vereint die Thüringer Leistungsträger aller regenerativen Energieformen.

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Pressemitteilungen

envia THERM automatisiert Berichtswesen für dezentrale Erzeugungsanlagen

Neue Software wird auch Dritten angeboten

Bitterfeld-Wolfen, 16.07.2018. envia THERM vereinfacht das Berichtswesen gegenüber Dritten. Mit der neuen Software connect enlight lassen sich gesetzlich geforderte Berichte einfach per Mausklick erstellen und übermitteln. Die bisher manuelle Berichtsarbeit wird durch eine ganzheitliche IT-Lösung weitestgehend ersetzt.

Betreiber dezentraler Erneuerbare-Energien-, Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und Kesselanlagen müssen regelmäßig gesetzlich geforderte kaufmännische Berichte einreichen, um unter anderem ihrer Auskunftspflicht gegenüber Behörden nachzukommen oder um von finanziellen Förderungen zu profitieren.

envia THERM bietet die neue entwickelte Software ab sofort auch interessierten Partnern an. Dies ermöglicht Stadtwerken, Fernwärmeversorgern sowie Industrie- und Geschäftskunden, den bürokratischen Aufwand zu verringern und Freiräume zu schaffen.

Neben grundlegenden Funktionen wie der Zählerfernauslesung automatisiert connect enlight zum Beispiel das Ausfüllen von Formularen zur Energie- und Stromsteuererstattung. Je nach Bedarf kann die Berichterstellung und -übermittlung um weitere Formulare ergänzt werden. Darüber hinaus visualisiert die intelligente Software Zählerwerte für Gas, Strom und Wärme in Form von Diagrammen und Kennzahlen und erleichtert damit das Anlagenmonitoring. Dabei unterstützt das neue Produkt alle gängigen Schnittstellen zum Anbinden von dezentralen Erzeugungsanlagen.

Die IT-Lösung der envia THERM entstand im Rahmen einer Kooperation mit der Kiwigrid GmbH. Seit Ende 2016 arbeitet die enviaM-Gruppe mit dem Dresdner Unternehmen zusammen, um das Internet der Energie zu entwickeln.

Weiterführende Informationen zum Produkt sind unter www.connect-enlight.de abrufbar.

Die envia THERM GmbH, Bitterfeld-Wolfen, ist eine 100-prozentige Tochter der envia Mitteldeutsche Energie AG. Das Unternehmen entwickelt und betreibt regenerative Erzeugungsanlagen (Bioenergie, Photovoltaik, Wasser und Wind). Darüber hinaus versorgt es als Contracting-Anbieter Kunden in Ostdeutschland mit Fernwärme, Kälte und Prozessdampf aus Gas- und Dampfturbinenanlagen, Heizwerken, dezentralen Blockheizkraftwerken und Heizzentralen.

Die enviaM-Gruppe ist der führende regionale Energiedienstleister in Ostdeutschland. Der Unternehmensverbund versorgt mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas, Wärme und Energie-Dienstleistungen. Zur Unternehmensgruppe mit rund 3.500 Beschäftigten gehören die envia Mitteldeutsche Energie AG (enviaM), Chemnitz, sowie weitere Gesellschaften, an denen enviaM mehrheitlich beteiligt ist. Gemeinsam entwickeln sie das Internet der Energie in Ostdeutschland. Anteilseigner der enviaM sind mehrheitlich die innogy SE sowie rund 650 ostdeutsche Kommunen.

Kontakt
envia THERM GmbH
Uwe Pohl
Niels-Bohr-Straße 2
06749 Bitterfeld-Wolfen
0345 216-4423
uwe.pohl@envia-therm.de
http://www.envia-therm.de

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Alfa Laval als Technikpartner für Leuchtturmprojekt energieeffizienter Abwärmenutzung

Statt die Wärme für die Fernwärmeversorgung im Osten des neuen Hamburger Stadtteils HafenCity wie gewohnt über ein Kraftwerk zu generieren, wird industrielle Abwärme aus dem Hamburger Werk der Aurubis AG genutzt werden.

Alfa Laval als Technikpartner für Leuchtturmprojekt energieeffizienter Abwärmenutzung

Alfa Laval Mid Europe GmbH

Hamburgs jüngster Stadtteil, die HafenCity, hat zuletzt weltweit durch ihr weithin sichtbares Wahrzeichen, die Elbphilharmonie, für Schlagzeilen gesorgt. Nicht sichtbar – aber dennoch mit Leuchttumfunktion – wird ein anderes Vorhaben für den neu entstehenden östlichen Teil der HafenCity sein. Ab Mitte 2018 soll der Wärmebezug für das Fernwärmenetz in diesem Teil der HafenCity aus der Abwärme eines Kupferwerks erfolgen. Das „Wärmerecycling“ erfolgt dort in der sogenannten Kontaktanlage. Es wird Abwärme ausgekoppelt, die im Prozess bei der Umwandlung von gasförmigen Schwefeldioxid in flüssige Schwefelsäure anfällt.

Statt extra Wärme für das Fernwärmenetz zu erzeugen, etwa über ein Gaskraftwerk, wird Abwärme aus der Industrie genutzt. Ein zukunftsweisendes Projekt, für das sich auf Seiten der Industrie die Aurubis AG und auf Seiten des Energieversorgers die enercity Contracting Nord GmbH verantwortlich zeigen. Die beiden Partner investieren zusammen rund 33 Millionen Euro in das Klimaprojekt, bei dem ein Teil der wiedergewonnenen Wärme zudem direkt vor Ort im Werk von Aurubis wiederverwendet wird. Das Vorhaben zählt bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) zu den zehn deutschlandweiten Fallbeispielen „Leuchttürme energieeffiziente Abwärmenutzung“. Zu recht, denn unter dem Strich wird der CO2-Ausstoß Hamburgs um rund 20.000 Tonnen CO2 gesenkt. Ein beachtliches Volumen, das ein Ausrufezeichen in Energieeffizienz, Klima- und Umweltschutz setzt.

„Erstmals wird ein gesamter Hamburger Stadtteil mit industrieller Fernwärme versorgt werden. In seiner Größenordnung ist das Projekt herausragend und auch technisch komplex. Hierfür brauchen wir Partner und Lieferanten, die höchsten Ansprüchen genügen“, erläutert Christian Hein, Director Corporate Energy & Climate Affairs, Aurubis AG

Zukunftsweisende Technologie von Alfa Laval schont die Umwelt und Ressourcen

Technologische Herausforderungen stellen sich inbesondere bei der Wärmerückgewinnung auf dem Gelände des Aurubis-Werkes. Denn der neue Zwischenabsorber mit Wärmerückgewinnung bekommt es nicht nur mit hohem Druck, sondern auch mit aggressiven Medien zu tun, da die Abwärme bei der Umwandlung von Schwefeldioxid in flüssige Schwefelsäure entsteht.

Im Herz der Wärmerückgewinnungsanlage kommen daher hochmoderne Plattenwärmetauscher vom internationalen Technologieführer Alfa Laval ( http://www.alfalaval.de ) zum Einsatz. Insgesamt acht Einheiten liefert das Unternehmen, das sich bei den Produkten und Lösungen vor allem auf die Bereiche Wärmeübertragung, mechanische Separation und Fluid Handling spezialisiert hat. Eine Fokussierung, deren Vorteile sich vor Ort in Hamburg ganz konkret zeigen werden. Die Pattenwärmetauscher verfügen nicht nur über enorme Kapazitäten, sondern sind bedingt durch die korrosiven Fluide und Anwendungen im Kupferwerk von Aurubis zum Großteil in exotischen Hastelloy-Sonderwerkstoffen ausgeführt, die nahezu perfekt dem schwierigen Anforderungsprofil entsprechen.

Die innovative Lösung ist zunächst aufwendiger als „normale“ Wärmetauscher, zahlt sich aber bereits nach kurzen Zeiträumen aus. Denn hierdurch wird bei schwierigen Ansprüchen eine lange Lebensdauer bei geringem Wartungsaufwand sichergestellt, wodurch die Kosten bei der Abwärmegewinnung mittel- und langfristig signifikant gesenkt werden können.

Mehr Informationen im Internet unter: http://www.alfalaval.de/presse/presse/2017/alfa-laval-hafencity-aurubis/

Über Alfa Laval:

Alfa Laval ( www.alfalaval.com) ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und kundenspezifischen Verfahrenslösungen, die auf den Schlüsseltechnologien des Unternehmens in den Bereichen Wärmeübertragung, mechanische Separation oder Fluid Handling basieren.

Die Geräte, Systeme und Dienstleistungen des Unternehmens sind speziell entwickelt, um den Kunden bei der Optimierung der Prozesse zu unterstützen. Die Lösungen helfen ihnen beim Erhitzen, Kühlen, Separieren und Transportieren von Produkten in Branchen, in denen Lebensmittel und Getränke, Chemie und Petrochemie, Pharmaartikel, Stärke, Zucker und Ethanol produziert werden.

Die Produkte von Alfa Laval werden auch in Kraftwerken, auf Schiffen, in der Maschinenbau-Industrie, im Bergbau, in der Abwasserbehandlung sowie für Klima- und Kälteanwendungen eingesetzt. Alfa Laval arbeitet weltweit in gut 100 Ländern eng mit den Kunden zusammen, um ihnen dabei zu helfen, im globalen Wettbewerb vorne zu bleiben.

Alfa Laval ist an der Nasdaq OMX gelistet und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Jahresumsatz von rund 35,6 Mrd. SEK (ca. 3,77 Milliarden Euro). Das Unternehmen beschäftigt rund 17.000 Mitarbeiter.

www.alfalaval.de

Kontakt
Alfa Laval Mid Europe GmbH
Rolf Lindenberg
Wilhelm-Bergner-Str. 7
21509 Glinde
+49 40 7274 2466
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Bau/Immobilien Pressemitteilungen

LEWO Unternehmensgruppe zweiter Bauabschnitt der Leipziger Globuswerke ist bezugsfertig

Die ehemalige denkmalgeschützte Pflegemittel-Fabrik erscheint in neuem Glanz

Leipzig, 23. März 2017. Nachdem der erste Bauabschnitt der Globuswerke in Leipzig komplett bezogen ist, freuen sich nun auch die Bewohner des zweiten Bauabschnitts auf ihren Einzug in den nächsten Wochen. Hierauf macht die LEWO Unternehmensgruppe, die für das Projekt verantwortlich zeichnet, aufmerksam. Damit steht nur noch der dritte Bauabschnitt mit 11 geplanten Wohneinheiten zur Fertigstellung offen, was im Laufe des Jahres geschehen soll. Insgesamt weist das Gesamtprojekt ein Investitionsvolumen von 27,6 Millionen Euro aus.
Die Globuswerke wurden 1897 als Produktionsgebäude für Pflegemittel (Autoglanz, Seife oder Bohnerwachs) im Leipziger Stadtteil Plagwitz errichtet. 1905 und 1909 erweitert, hat dieses imposante Gebäude, das durch den Krieg beschädigt wurde, einen enormen historischen Reiz, der Besucher in den Bann zieht. Dabei glänzt die ehemalige denkmalgeschützte Fabrik durch massive Eisenrippendecken und durch eine strahlende Klinkerfassade, die sich durch viele Schmuckelemente filigran absetzt. „Die Sanierung, die in enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde lief, war eine echte Herausforderung, sollten doch die Anforderungen an modernes Wohnen erfüllt werden, ohne den Globuswerken ihren ursprünglichen Charme zu nehmen. Gleichzeitig wollten wir die hohen Ansprüche, die wir an uns selbst stellen, erfüllen“, sagt Stephan Praus, Geschäftsführer der LEWO Unternehmensgruppe.
Dies ist dem Leipziger Unternehmen – selbst bei neutraler Betrachtung – durchaus gelungen. So werden die Globuswerke nach Fertigstellung des dritten Bauabschnitts insgesamt 78 Einheiten, davon fünf Gewerbeeinheiten aufweisen. Die Wohnungsgrößen liegen in der Regel zwischen 50 und 150 Quadratmetern. Die ursprünglich prognostizierten Mieten wurden zu großen Teilen bis zu neun Prozent überschritten. Die Besitzer der Wohnungen schützt zudem ein Mietpool vor Ausfall. Auch ein ausreichendes Angebot an Garagen und Tiefgaragenstellplätzen ist vorhanden. Die Globuswerke wurden dabei anspruchsvoll und hochwertig saniert und verfügen über eine moderne Heizungs- und Warmwasserbereitungsanlage, deren Versorgung mit Fernwärme und durch eine installierte Solaranlage sichergestellt ist. Hierdurch erfüllt das Wohnensemble die Voraussetzungen eines förderfähigen KFW-Effizenzhaus-Denkmals.
„Ich kann keine Dinge tun, von denen ich nicht überzeugt bin. Daher verfolgen wir bei unseren Denkmalschutzobjekten ein langfristiges Energiekonzept durch Nutzung erneuerbarer Energien. Das verstehen wir unter Nachhaltigkeit: den langfristigen Erfolg der verkauften Immobilien, die wir auch in allen anderen Belangen, wie Hausverwaltung, Mietbetreuung usw. langfristig begleiten“, so der Chef der LEWO Unternehmensgruppe. Besitzer und Mieter werden es ihm danken, nicht nur beim derzeitigen „Vorzeigeobjekt“ Globuswerke.

Weitere Informationen unter: www.lewo.de

Die LEWO Unternehmensgruppe realisiert Immobilienprojekte von der Sanierung bis zur Vermietung und Verwaltung des Objektes. Gegründet im Jahr 1995, zählt sie zu Leipzigs nachhaltig erfolgreichen Bauträgern und Hausverwaltungen. Die Unternehmensgruppe besteht aus der LEWO Immobilien GmbH sowie der EBV Grundbesitz GmbH.

LEWO Unternehmensgruppe
Cöthner Strasse 62
04155 Leipzig
Tel: 0341 46 24 3340
Ansprechpartner: Stephan Praus
E-Mail: presse@lewo.de

Bau/Immobilien Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

Jeder Tropfen zählt: Ceresana analysiert den Weltmarkt für Kunststoff-Rohre

Extreme Dürreperioden und alte, marode Rohrleitungen sind nicht nur für Brasiliens Großstädte ein Problem: Immer öfter wird Wasser knapp. Was durstigen Konsumenten und verzweifelten Landwirten zu schaffen macht, lässt Rohr-Hersteller auf neue Geschäftschancen hoffen, denn moderne, effiziente Leitungen können das Problem zumindest entschärfen. In den kommenden Jahren ist mit steigenden Investitionen in Rohr-Netze zu rechnen, und das nicht nur für Trinkwasserversorgung. Das Marktforschungsunternehmen Ceresana hat den Weltmarkt für Kunststoffrohre untersucht. Die Analysten erwarten, dass die Nachfrage dafür bis zum Jahr 2023 weltweit auf über 37 Millionen Tonnen anwachsen wird.

Ein politisches Geschäft

Die Rohr-Nachfrage wird vor allem von der Entwicklung des Hoch- und Tiefbaus bestimmt: Anwendungen wie Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung oder Kabelschutz hängen direkt mit der Auftragslage der Bauindustrie zusammen. Kunststoffrohre ersetzen weiterhin traditionellere Rohre aus Stahl, Steinzeug oder anderen Materialien. Sinkende Staatsausgaben, unsichere politische Verhältnisse und fehlende Privatinvestitionen haben jedoch in einzelnen Ländern drastische Auswirkungen auf die Bauindustrie. Förderprogramme für einzelne Bausegmente und die Intensität, mit der Projekte für Bewässerungsanlagen oder für den Ausbau der Glasfasernetze vorangetrieben werden, unterscheiden sich von Land zu Land deutlich.

Zunehmend Konkurrenz für PVC

Für verschiedene Anwendungsgebiete werden Rohre aus unterschiedlichen Kunststoff-Sorten bevorzugt. Rohre aus Polyvinylchlorid (PVC) sind vergleichsweise günstig und kommen insbesondere für Abwasser und Trinkwasser sowie Kabelschutz zum Einsatz. Rohre auf Basis von Polypropylen und Polyethylen machen jedoch den PVC-Rohren zunehmend Konkurrenz bei der Trinkwasserversorgung – und bei Anwendungen im Bereich der Gasversorgung und Industrie spielen sie bereits heute eine wichtige Rolle.

Sauber und sicher

Für Industrie-Rohre werden ständig neue und verbesserte Systeme für den Schutz gegen Schadstoffaustritt entwickelt, z.B. neue Techniken bei der Konstruktion von mehrlagigen Rohrsystemen und Leckage-Überwachung. In der Öl- und Gasindustrie wird seit einigen Jahren vermehrt Polyamid-Kunststoff (PA 12) als Alternative zu Stahlrohren eingesetzt: Dieses Material nimmt nur wenig Wasser auf, verfügt über eine hohe Schlagfestigkeit und kann in einem breiten Temperaturspektrum eingesetzt werden. Zu den möglichen Anwendungsgebieten zählen beispielsweise Gasdruckrohre. Bei der Anlagen-Entwässerung gehören verbesserte Schalldämm- und Schallschutzsysteme zu den wichtigsten Neuerungen: Die eingesetzten Materialien werden weiterentwickelt, um möglichst resonanzarme Werkstoffe zu erhalten, etwa mineralverstärktes Polyethylen mit hohem Eigengewicht.

Die Studie in Kürze:

Kapitel 1 bietet eine Darstellung und Analyse des Weltmarkts für Kunststoffrohre – einschließlich Prognosen bis 2023: Für jede Region werden Umsatz sowie Produktion und Verbrauch erläutert.
In Kapitel 2 werden die wichtigsten 16 Ländern einzeln betrachtet: Umsatz, Import und Export. Produktions- sowie Verbrauchsmengen werden aufgeteilt auf die Kunststoff-Typen Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC), sowie sonstige Kunststoffe. Zudem wird die Nachfrage in den einzelnen Anwendungsgebieten detailliert analysiert.
Kapitel 3 betrachtet die Anwendungsgebiete von Kunststoffrohren innerhalb der einzelnen Weltregionen und Länder: Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung, Kabelschutz, Gasversorgung, Landwirtschaft, Industrie und sonstige Anwendungen.
Kapitel 4 gibt einen Überblick, wie sich der Verbrauch der einzelnen Rohrtypen auf die nationalen und regionalen Märkte verteilt. Unterschieden werden dabei die Materialien PVC, Polyethylen, Polypropylen und sonstige Kunststoffe.
Kapitel 5 bietet Unternehmensprofile der bedeutendsten Kunststoffrohr-Produzenten, übersichtlich gegliedert nach Kontaktdaten, Umsatz, Gewinn, Produktpalette, Produktionsstätten und Kurzprofil. Ausführliche Profile werden von 76 Herstellern geliefert, wie z.B. Aliaxis S.A., Fondital Group, Geberit AG, Georg Fischer AG, JM Eagle Co., Inc., JSC Kazanorgsintez (KOS), REHAU AG + Co, Sekisui Chemical Co., Ltd., Tessenderlo Chemie NV, Tigre Tubos e Conexões S/A, Toagosei Co., Ltd.

Weitere Informationen: www.ceresana.com/de/marktstudien/industrie/kunststoff-rohre-welt/

Marktstudie Kunststoffrohre - Welt (2. Auflage)

Über Ceresana
Ceresana ist ein international führendes Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für die Industrie. Seit über 10 Jahren beliefert das Unternehmen mehrere 1.000 zufriedene Kunden in 60 Ländern mit aktuellem Marktwissen. Umfangreiches Marktverständnis schafft neue Perspektiven für strategische und operative Entscheidungen. Ceresanas Klienten profitieren von umsetzungsorientierter Beratung, maßgeschneiderten Auftragsstudien und bereits über 100 auftragsunabhängigen Marktstudien. Die Analysten von Ceresana sind auf folgende Märkte spezialisiert: Chemikalien, Kunststoffe, Industriegüter und Verpackungen.
Mehr über Ceresana unter www.ceresana.com

Ceresana
Mainaustraße 34
78464 Konstanz
Deutschland
Tel.: +49 7531 94293 10
Fax: +49 7531 94293 27
Pressekontakt: Martin Ebner, m.ebner@ceresana.com

Pressemitteilungen

Mit Fernwärme die Energiewende in Bayreuth vorantreiben

Stadtwerke Bayreuth setzen auf Netzausbau und neues Heizwerk

Mit Fernwärme die Energiewende in Bayreuth vorantreiben

Im vergangenen Jahr haben die Stadtwerke Bayreuth 5 Millionen Euro investiert, um in Bayreuth einen weiteren Baustein auf dem Weg zur Energiewende zu verwirklichen. Neben der Erweiterung des Fernwärmenetzes errichtete das Mitglied des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern auch eine neue Heizzentrale. „Das sind wichtige Investitionen in eine gesunde wirtschaftliche Zukunft der Stadtwerke und in die Versorgungssicherheit der Bürger sowie in erneuerbare Energien“, sagt Geschäftsführer Jürgen Bayer.

Das Jahr 2014 stand in Bayreuth ganz im Zeichen umfangreicher Fernwärmeprojekte. Gleich im Frühling erfolgte der Spatenstich für das neue Heizwerk am alten Stadtbad. Das Herz dieser Anlage ist das neue Blockheizkraftwerk (BHKW) in der Bayreuther Kolpingstraße, das eine Leistung von 1,2 Megawatt erbringt. „Die erzeugte Strommenge ist vergleichbar mit der einer großen Windkraftanlage, da das BHKW trotz kleinerer Nennleistung eine höhere Laufzeit erreicht“, sagt Andreas Waibel, Leiter der Abteilung Contracting und Fernwärme. Das Beste daran: Das BHKW nutzt die Energie nicht nur sehr effizient, es produziert auch sehr wenig klimaschädliches CO2. Möglich macht das der Treibstoff. Denn die Stadtwerke Bayreuth setzen hier ausschließlich auf Biomethan. Seit Januar werden rund 1.700 Vier-Personen-Haushalte mit dem regenerativ produzierten Strom versorgt. Die gleichzeitig erzeugte Wärme wird ins Fernwärmenetz eingespeist und reicht für etwa 200 Haushalte. „Dadurch, dass die Energie vor Ort verbraucht wird, fallen zudem kaum Leitungsverluste durch den Transport an“, sagt Waibel. Neben dem Neubau wurde in einem Teil des Fernwärmenetzes von Dampf auf Heizwasser umgestellt. Das Heizwerk produziert nun auch Heizwasser mit 90 Grad Temperatur und kann so künftig auch kleinere Einheiten mit Wärme versorgen.

Rund 2,3 Kilometer Leitungen verlegt

Baustelle Nummer zwei wurde von den Stadtwerken Bayreuth in den Frühlings- und Sommermonaten angegangen: die Verlängerung der Fernwärmeleitung, die an das bereits bestehende Heizwerk in der Röntgenstraße angeschlossen ist. Das dortige Kraftwerk erzeugt aktuell 2,6 Megawatt Heizleistung und 400 Kilowatt elektrische Leistung. Zusätzlich wurde ein Pufferspeicher gebaut. Über einen Anschluss verfügen mehrere größere Wohnanlagen und öffentliche Institutionen. Weitere Gebäude, wie etwa Verwaltungs- und Amtsgericht, das Polizeigebäude oder die Kantine des Ämtergebäudes wurden nun im Sommer 2014 ebenfalls angeschlossen. Die Stadtwerke Bayreuth statteten im Rahmen dieser Maßnahmen ganze Straßenzüge mit Leitungen aus – insgesamt wurden in diesem Bauabschnitt rund 1.700 Meter verlegt. Im Laufe des Jahres wird ein weiteres Blockheizkraftwerk in die Heizzentrale Röntgenstraße eingebaut.

Höhepunkt des letzten Bauabschnitts: der Bau der Energiebrücke

Auch für Verkehrsamt und Autofahrer bedeutete dies einen Kraft- und Geduldsakt: Mehrere große Sperrungen mussten während der umfangreichen Bauarbeiten eingerichtet werden. „Wir danken nochmals für die Geduld und das Verständnis seitens der Anwohner und der Autofahrer“, betont Jürgen Bayer. Besonders die Vollsperrung auf dem Hohenzollernring, einer Hauptverkehrsader in Bayreuth, war eine Herausforderung: Hier wurden auf rund 600 Metern jeweils zwölf Meter lange Rohe mit 45 Zentimeter Durchmesser verlegt und eine Energiebrücke über den Roten Main eingebaut. Letztere wurde notwendig, weil das Teilstück über den Fluss für die bereits vorhandene Fußgängerbrücke zu schwer war – kein Wunder, ist es doch 23 Meter lang und wiegt rund 18 Tonnen. Am 21. August kam die Stahlkonstruktion, die das Fernwärmenetz mit dem BHKW verbindet, in Bayreuth an. Ein 220-Tonnen-Autokran manövrierte sie millimetergenau an ihren Bestimmungsort. „Das war der erste Schritt für die geplante Erweiterung des Netzes in Richtung Innenstadt“, resümiert Waibel.

Mit der Installation des BHKW schließt sich der Kreis

Im November schließlich wurde das BHKW für die Kolpingstraße angeliefert. Nach der Errichtung an seinem künftigen Platz hinter dem Stadtbad verbanden die Stadtwerke den großen Motor mit allen Leitungen. Anschließend überprüfte der TÜV die Anlage sowie das Sicherheitssystem in der Heizzentrale. Was dann folgte, war eine mehrwöchige Testphase: Anfang Oktober erfolgte die erste Inbetriebnahme einzelner Teile wie Dampfwärmetauscher und Pumpen, die das Fernwärmenetz auch über den benachbarten Dampfkessel fahren können. „Die Zusatzenergie aus dem Dampfkessel brauchen wir, denn sobald das BHKW beispielsweise wegen einer Wartung nicht läuft, ist eine zweite Energiequelle nötig, die das Fernwärmenetz heizt“, erklärt Waibel. Ab Dezember lief die Anlage samt BHKW dann im Probebetrieb. Feinjustierungen wurden vorgenommen, verschiedene Betriebszustände getestet. Am 15. Januar konnten die Stadtwerke Bayreuth mit dem BHKW schließlich in den automatischen Betrieb übergehen – und damit einen weiteren Schritt in Richtung umweltschonender Energieversorgung in Bayreuth machen.

Ansprechpartnerin für die Presse: Fröhlich PR GmbH, Angela Esterer, Tel. +49 (09 21) 7 59 35-56, E-Mail a.esterer@froehlich-pr.de

Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: www.initiativkreis-stadtwerke.de

Presseinformation des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern,
V.i.S.d.P.: Detlef Fischer, VBEW e. V., Akademiestraße 7, 80799 München

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Pressemitteilungen

Mit der XAP Web Service-Umgebung stößt Somentec das Tor zur Zukunft auf

(NL/7679967166) Die IT-Zukunft ist bestimmt von einer immer tieferen Systemintegration und zunehmender Automation von Geschäftsprozessen über System-, Bereichs- und Unternehmensgrenzen hinweg. Service-orientierte Architekturen (SOA) sind dafür eine der Schlüsseltechnologien. Mit der XAP Web Service Umgebung vollzieht Somentec den Einstieg in die neue Welt. Wir gehen konsequent den nächsten Schritt und stellen damit auch auf technologischer Ebene unsere Zukunftsfähigkeit unter Beweis, betont Christian Hartlieb, für Softwareentwicklung und Produktmanagement verantwortlicher Geschäftsführer der Somentec Software GmbH.

Mit der neuen XAP Web Service-Umgebung wird der standardisierte technische Rahmen für den direkten Zugriff auf die XAP-Daten, die direkte Nutzung von XAP-Methoden und die nahtlose Integration in service-orientierte Systemlandschaften geschaffen. Die XAP Web Service-Umgebung besteht aus dem XAP Web Server und dem XAP Web Service Management Studio. Auf dem XAP Web Server, der auf den Internet Information Services (IIS) von Microsoft aufsetzt, stehen die World-Wide-Web-Consortium- (W3C-) konformen Web Services zur allgemeinen Nutzung bereit. Das XAP Web Service Management Studio erlaubt dem Administrator das Monitoring, die Steuerung und die Einrichtung des Web Service-Betriebs über eine benutzerfreundliche Web-Oberfläche.

Entwicklungsschritt von zentraler strategischer Bedeutung

Die in der XAP Web Service-Umgebung integrierten Funktionen zur Authentifizierung, Protokollierung und Dokumentation bieten die ideale Schnittstelle zu den auf dem Markt verfügbaren Integrationsplattformen (Schlagwort: EAI – Enterprise Application Integration). Mit dieser Technologie bieten sich faszinierende Möglichkeiten, Geschäftsprozesse einfach, flexibel und kosteneffizient zu integrieren und zu individualisieren, weiß Hartlieb. Weil die Service-orientierte Softwarearchitektur den Schlüssel zur Beherrschung von hoher Änderungsdynamik in einer komplexen Systemlandschaft darstellt, ist dieser Entwicklungsschritt für uns und unsere Kunden von zentraler strategischer Bedeutung.

Die Kennzeichen der Web Service-Technologie

Im Grunde sind Web Services nichts anderes als moderne Schnittstellen, die ihre Dienste (englisch: service) auf standardisierte Weise zur Verfügung stellen. Da sie in Echtzeit über ein standardisiertes Protokoll im XML-Format (SOAP) kommunizieren, können Aufgaben sofort erledigt und dem aufrufenden System unmittelbar Rückmeldung gegeben werden. Der fehleranfällige Austausch von CSV-Dateien gehört endlich der Vergangenheit an.

Web Services machen unsere Kunden wettbewerbsfester

Mit dieser Schnittstellentechnologie können unterschiedlichste Anwendungen auf einheitliche Weise miteinander kommunizieren, und Geschäftsprozesse können nahtlos und transparent über Systemgrenzen hinweg abgebildet werden, betont Hartlieb. Mittels Web-Services lassen sich die besten Spezialanwendungen zu einer homogenen und hochautomatisierbaren Gesamtlösung verschmelzen. XAP-Anwender versetzt die Web Services-Technologie in die Lage, schnell auf veränderte Marktanforderungen zu reagieren, die Prozesseffizienz wird verbessert. Besonders positiv für unsere Kunden ist, dass für die Nutzung der Web Services keine komplette Neuentwicklung notwendig war und somit keine Migration der bestehenden Systeme notwendig ist. Alles in allem machen Web Services unsere Kunden ein entscheidendes Stück wettbewerbsfester.

Über die Somentec Software GmbH

Die 1994 gegründete Somentec Software GmbH ist ein technologisch führender Hersteller von Softwareprodukten für Energie-, Wasser- und Wärmeversorger, Contracting-Unternehmen sowie Betreiber geschlossener Verteilernetze. In der XAP-Produktlinie werden flexibel auf Zielgruppen und Marktrollen anpassbare Standardsoftware-Produkte angeboten, deren Kern aus der Abrechnung/Verteilrechnung und der integrierten Abbildung der Marktprozesse besteht. Aufgabenspezifische Funktionen, beispielsweise für Kundenbeziehungsmanagement, Vertragsverwaltung, Forderungsmanagement, Verwaltung von technischen Anlagen und Geräten sowie Business Intelligence runden das Produktportfolio ab.

Der Leistungsumfang des in der Branche fest verwurzelten und mit allen einschlägigen Prozessen vertrauten Softwarehauses reicht von der strategischen Beratung über die Software-Implementierung bis hin zur Individualentwicklung. Weitere Stärken liegen in der Anbindung an EDM- und ERP-Systeme sowie der Integrationsfähigkeit in komplexe Systemlandschaften. Im Verbund mit den Stadtwerken Schwäbisch Hall als Mehrheitsgesellschafter bietet die Somentec Software GmbH darüber hinaus cloudbasierte Dienste bis hin zur kompletten Abwicklung von energiewirtschaftlichen Aufgaben und Prozessen an. Im Unternehmensverbund stehen so rund 250 qualifizierte Mitarbeiter für Dienstleistung, Beratung und Entwicklung bereit. Standorte der Somentec Software GmbH sind Langen bei Frankfurt, Dresden und Schwäbisch Hall.

Kontakt
Somentec Software GmbH
Beate Schwegler
Heinrich-Hertz-Straße 26
63225 Langen
0 61 03 / 90 44 00
bschwegler@somentec.de
www.somentec.de

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EWG integriert Daten und Prozesse auf XAP-Plattform von Somentec

(NL/9058824272) Wachstum verändert Geschäftsprozesse, so auch bei der Energie-Wende-Garching GmbH & Co. KG (EWG), einem aufstrebenden Wärmeversorger im Landkreis München, der ganz auf Geothermie setzt. Seit Anfang 2014 arbeitet das Unternehmen in der Verbrauchsabrechnung und Kundenbetreuung mit XAP.heat von Somentec. EWG-Geschäftsführer Christian Nolte bewertet dies als großen Qualitätssprung. Das junge Unternehmen sei durch die Einführung der Software und die verbesserten Prozesse ein gutes Stück erwachsener geworden.

Der Name ist Programm und Auftrag zugleich: Die Energie-Wende-Garching GmbH & Co. KG wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, einen wesentlichen und zukunftsweisenden Beitrag zum Schutz von Natur und Umwelt zu leisten. Acht Jahre später werden in der Universitätsstadt im Norden Münchens schon mehr als 1.000 Haushalte und zahlreiche Unternehmen sowie Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit Erdwärme versorgt. Am Ziel ist die EWG noch nicht: Die Fernwärmeversorgung in Garching und dem Stadtteil Hochbrück mit seinem großen Gewerbegebiet sowie dem Forschungscampus soll weiter dynamisch ausgebaut werden. Langfristig planen wir, möglichst viele Garchinger Bürger, Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit Fernwärme zu versorgen, betont EWG-Chef Christian Nolte. Auch will die EWG durch ein besonders nachhaltiges Wärmekonzept für einen komplett neuen Stadtteil mit über 2.500 neuen Einwohner die Kommunikationszone punkten.

Die Akzeptanz der Erdwärme in Garching ist groß, die Stadt wirbt damit sogar als Standortvorteil. 2014 stieg die Wärmeabgabe auf 25 GWh an. EWG-Chef Nolte erwartet, dass sich diese Zahl in absehbarer Zeit mehr als verdoppeln wird. Die geothermische Energiequelle im Molasse-Becken im Alpenvorland gibt das problemlos her, allerdings ist das Thermalwasser nicht heiß genug, um im Winter die Heizlast komplett abzudecken. Deshalb wird in der kalten Jahreszeit mit einem Erdgaskessel zugeheizt. Zur Spitzenlastabdeckung trägt auch das Ende Juli 2014 in Betrieb genommene eigene Blockheizkraftwerk bei, das die EWG primär zur Stromproduktion für den eigenen Bedarf einsetzt. Aktuell werden rund 80 % der in Garching erzeugten Fernwärme aus Geothermie gewonnen.

Steigende Anforderung an Kundenservice und Abrechnung

Wenn Unternehmen wachsen, müssen sich die Geschäftsprozesse anpassen und professionalisieren. In der Vergangenheit lag die Verbrauchsabrechnung bei der EWG in den Händen eines Dienstleisters. Die Arbeitsteilung klappte gut, war jedoch mit einem alsbald immer stärker ins Gewicht fallenden Nachteil verbunden: Die Kundendaten lagen nur teilweise im eigenen Unternehmen, und so war es aufwändig, bei Anfragen von Kunden die gewünschten Informationen zusammenzutragen und schnell zu antworten. Die EWG machte sich auf die Suche nach einem eigenen Abrechnungssystem.

Die Entscheidung fiel zugunsten von XAP.heat, die Billing-Lösung der Somentec Software GmbH für Wärmeversorger und Contractoren. Während sich andere Produkte als zu groß, zu klein oder zu teuer darstellten, passte bei XAP.heat alles. Die Software hat funktional einen guten Eindruck gemacht, entsprach perfekt unserer Größe sowie unseren Anforderungen und bot ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis, erläutert Nolte. Für kleine und mittelgroße Unternehmen eine ideale Lösung.

Durchgängige Workflows bringen großen Qualitätssprung

Heute ist XAP.heat die zentrale Stelle für alle Daten und wesentlichen Prozesse im Unternehmen. Objekt-, Geräte-, Kunden- und Interessentenverwaltung sowie Abrechnung und Kundenkontakt-Management werden darin abgebildet. Der Hauptvorteil ist ein durchgängiger Ablauf bei uns im Haus, betont Nolte. Wir übernehmen jetzt Verantwortung für den Prozess der Datenverwaltung, von der Kundenakquisition bis zur Abrechnung. Alle Informationen zu Objekten, Kunden, Abrechnung und Historie sind strukturiert vorhanden und unmittelbar zugänglich. Es gibt keinen Bruch mehr in den Workflows. Kein Kunde muss bei Anfragen mehr vertröstet oder weitervermittelt werden. Wir sparen Zeit und verbessern den Service. Nach innen wie nach außen bedeutet dies einen großen Qualitätssprung. Man kann sagen, dass unser junges Unternehmen dadurch ein gutes Stück erwachsener geworden ist.

Über die Somentec Software GmbH

Die 1994 gegründete Somentec Software GmbH ist ein technologisch führender Hersteller von Softwareprodukten für Energie-, Wasser- und Wärmeversorger, Contracting-Unternehmen sowie Betreiber geschlossener Verteilernetze. In der XAP-Produktlinie werden flexibel auf Zielgruppen und Marktrollen anpassbare Standardsoftware-Produkte angeboten, deren Kern aus der Abrechnung/Verteilrechnung und der integrierten Abbildung der Marktprozesse besteht. Aufgabenspezifische Funktionen, beispielsweise für Kundenbeziehungsmanagement, Vertragsverwaltung, Forderungsmanagement, Verwaltung von technischen Anlagen und Geräten sowie Business Intelligence runden das Produktportfolio ab.

Der Leistungsumfang des in der Branche fest verwurzelten und mit allen einschlägigen Prozessen vertrauten Softwarehauses reicht von der strategischen Beratung über die Software-Implementierung bis hin zur Individualentwicklung. Weitere Stärken liegen in der Anbindung an EDM- und ERP-Systeme sowie der Integrationsfähigkeit in komplexe Systemlandschaften. Im Verbund mit den Stadtwerken Schwäbisch Hall als Mehrheitsgesellschafter bietet die Somentec Software GmbH darüber hinaus das Hosting der Systeme bis hin zur kompletten Abwicklung von energiewirtschaftlichen Aufgaben und Prozessen an. Im Unternehmensverbund stehen so rund 250 qualifizierte Mitarbeiter für Dienstleistung, Beratung und Entwicklung bereit. Standorte der Somentec Software GmbH sind Langen bei Frankfurt, Dresden und Schwäbisch Hall.

Kontakt
Somentec Software GmbH
Beate Schwegler
Heinrich-Hertz-Straße 26
63225 Langen
0 61 03 / 90 44 00
bschwegler@somentec.de
www.somentec.de

Pressemitteilungen

Das Expander®System sichert die Fernwärme Versorgung u.a. in Müllverbrennungsanlagen

„Das Problem mit ausgeschlagenen Gelenken war uns nicht neu“, erklärt Olle Svanfeldt von Tekniska Verken, dem größten Biogasproduzent Europas und weltweit führend in der Müllverbrennung. Aber seit der Umrüstung auf das Expander ® System funktionieren alle Polyp-Greifer jetzt auch endlich wieder ohne weitere Reparaturen.“

Das Expander®System sichert die Fernwärme Versorgung u.a. in Müllverbrennungsanlagen

Expander ® System im Polyp Greifer im Fernwärmeheizwerk

Tekniska Verken im schwedischen Linköping ist der größte Biogasproduzent Europas und weltweit führend in der Müllverbrennung. Pro Jahr werden etwa 230.000 Tonnen Abfall von Haushalten und Unternehmen in Linköping sowie aus über 30 Kommunen der Region verarbeitet. In der Anlage in Gärstad in Schweden wird der Müll verbrannt und dessen Energie zurückgewonnen. Damit versorgt das Werk ca. 215.000 Personen in Linköping und Umgebung mit Strom und Fernwärme.

Das Expander®System sichert die Fernwärmeversorgung im schwedischen Linköping.

Rund um die Uhr werden pro Stunde etwa 55 Tonnen Abfall aus den Lagerbunkern zum Verbrennungsofen der Anlage von Tekniska Verken in Gärstad im schwedischen Linköping gehoben. Der dafür eingesetzte Polypgreifer kann mit einem Greifvorgang bis zu 10 Kubikmeter oder etwa 5 Tonnen Last aufnehmen. Das ist ein beträchtliches Volumen mit einem hohen Gewicht, was sehr hohe Anforderungen an die gesamte Konstruktion stellt.

„Zuverlässige Einsatzbereitschaft hat bei uns höchste Priorität“, erläutert Olle Svanfeldt, der für die Instandhaltung der Müllverbrennungsanlage in Gärstad verantwortlich ist. „Da fast alle brennbaren Materialien von dem aktuellen Polypgreifer zugeführt werden, gibt es zu dessen Einsatz mit maximaler Kapazität rund um die Uhr eigentlich keine Alternative.“

Die neue Anlage ist jetzt seit gut einem Jahr in Betrieb:
„Sehr schnell nach der Inbetriebnahme bemerkten wir eine Instabilität in den Polyp-Greifarmen. Ungefähr zur gleichen Zeit verstopften die Schmierkanäle, die Polyp-Greifarme wurden schwergängig und kurz darauf hatten wir den ersten Ausfall des Polypgreifers. Der Hersteller bemühte sich, den Schaden zu beheben und lieferte neue, einfache Standard Achsen und neue, einfache Standard Buchsen, leider mit dem gleichen negativen Ergebnis. Glücklicherweise hatten wir einen Reservegreifer und konnten daher den Betrieb aufrechterhalten“, berichtet Olle Svanfeldt. „Aber die Situation war unhaltbar, und wir beschlossen daher eine radikale Veränderung.“

Das Expander®System – ist eine sinnvolle Wahl!

„Das Problem mit ausgeschlagenen Gelenken war uns nicht neu“, erklärt Olle Svanfeldt. „Bereits vor 15 Jahren wechselten wir bei sechs verschiedenen Polypgreifern zum Expander®System. Seit der Umrüstung funktionieren alle Polypgreifer ohne weitere Reparaturen, von einem einmaligen Austausch von Buchsen einmal abgesehen. Daher war es ganz selbstverständlich, dass wir uns an Expander gewandt haben um das Problem zu lösen.“

Neue stabile Konstruktionslösung mit dem Expander®System:

Das ursprüngliche Gelenk bestand aus einer Bolzenkonstruktion durch das Polyp-Greifermittelteil zu den beiden äußeren Befestigungsösen der Polyp-Greiferschalen. Der Bolzen war am Mittelgelenk fixiert, und der in Messingbuchsen gelagerte Arm bewegte sich über den festen Außenenden der Achse. Expander schlug eine andere Lösung vor: Eine konventionelle Kastenkonstruktion mit stabiler Befestigung an den äußeren Haltelaschen der Polyp-Greiferarme. Im Mittelgelenk wurden Expanderbolzen und einsatzgehärtete Stahlbuchsen verbaut. „Wir entschieden uns für diese Lösung trotz der damit verbundenen einmaligen Mehrkosten, um das Problem dauerhaft zu lösen“, erklärt Olle Svanfeldt. Zur Sicherheit, und da bereits alle Teile demontiert waren, haben wir auch in den hydraulischen Gelenken Expanderbolzen montiert.“

Heute arbeitet die Müllverbrennungsanlage störungsfrei!

„Die Anlage arbeitet wieder einwandfrei, und wir haben jetzt einen stabilen Betrieb mit normalen Wartungsroutinen“, berichtet Olle Svanfeldt. So war es beispielsweise nicht akzeptabel, dass wir früher nach jeweils acht Stunden Betrieb einen Stopp von einer Stunde zum Abschmieren einlegen mussten. Jetzt haben wir normale Verhältnisse, und schmieren etwa einmal pro Woche. Im Übrigen rechnen wir damit, die Anlage rund um die Uhr etwa 10 bis 15 Jahre störungsfrei und ohne Stopps für Wartungsarbeiten betreiben zu können. Allerhöchstens muss einmal die eine oder andere Buchse ausgetauscht werden“ erklärt Olle Svanfeldt zufrieden.

Vom „einfachen“ Standard Bolzen zur dauerhaften und nachhaltigen Lösung mit dem Expander®System !

Bei der Ansicht/Nachkontrolle des alten Polyp-Greifer Mittelteils ohne die Polyp-Greiferschalen wurden die Deformationen und die Reste der zerstörten Befestigung noch deutlicher sichtbar.
Bei den alten, demontierten Polyp-Greiferschalen mussten nur die Befestigungsösen gereinigt werden, aber nicht wie sonst bei einer konventionellen Reparatur üblich aufgebohrt werden, da das Expander®System die Toleranzen ausgleicht.
Die alten, konventionellen und verschlissenen Bolzen und die Reste der zerstörten Messingbuchsen, die schwergängigen Gelenke sowie die verstopften Schmierkanäle wurden ebenfalls nach dem Ausbau inspiziert bevor diese entsorgt wurden.
Eines der sieben Mittelteile wurde von 75 auf 85 mm Durchmesser aufgebohrt, um den Expanderbolzen und die gehärteten Stahlbuchsen aufnehmen zu können.

Dann wurde das Expander®System mit den doppelten, gehärteten Stahlbuchsen eingesetzt. Die konisch geformten Expanderbolzen und die Expanderhülsen gleichen die Toleranzen bis zum 2mm aus (aber mit speziellen Expanderhülsen auch bis zu 4mm) und gewährleisten eine sichere Befestigung in den Ösen.

Der überholte Polyp Greifer: Eine dauerhafte Lösung mit bis zu 10 Jahren Funktionsgarantie!

Bis zu 10 Jahre Funktionsgarantie bzw. 10 000 Stunden (je nach Einsatz) auf das Expander®System
Bildquelle:kein externes Copyright

Es begann in den 1950er Jahren, als die Zwillingsbrüder Everth und Gerhard Svensson Straßen quer durch Schweden bauten.
Sie waren frustriert durch die andauernd verschlissenen Gelenklagerungen. Eines Tages, als wieder einmal ein Bolzen locker wurde, versuchte Everth den Bolzen zu stabilisieren, indem er einen rostigen Nagel in die verschlissene Bohrung verkeilte. Diese Lösung funktionierte! Zunächst natürlich nur vorübergehend, aber die Idee war geboren und Svenska Expander AB gegründet.

Diese Idee wurde patentiert und erhielt später die Alfred Nobel Forschungs- bzw. Innovations- Auszeichnung. Die Expander System Schweden AB wurde 1986 von Everth“s Sohn Roger gegründet.

Die Zentrale der Expander Gruppe ist in Åtvidaberg, Schweden und hat Niederlassungen in den USA, Deutschland und England. Das Expander ® System wird in den USA, Schweden und Deutschland produziert und ist dort auch im jeweiligen Zentrallager verfügbar. Unsere Expander ® System Produkte werden durch ein weltweites Netzwerk vermarktet und vertrieben.

Expander Deutschland GmbH
Oliver Büntig
Niederwaldstrasse 6
65187 Wiesbaden
496112042666
oliver.buntig@expandersystem.com
http://www.expandersystem.com/de/

Pressemitteilungen

Fernwärme, Fernheizung und Fernwärmespeicher von Mader

Die Mader GmbH bietet ihren Kunden hochwertige Fernwärme-Rohrleitungen, Fernwärmespeicher, Übergabestationen und weitere Produkte zur Nutzung von Fernwärme bzw. Fernheizung.

Die Mader GmbH steht ihren Kunden bei der effektiven Nutzung von Fernwärme und Fernheizung als kompetenter Partner zur Seite. Zum Produktkatalog der Mader GmbH gehören beispielsweise Fernwärmespeicher, Übergabestationen (auch Wärmeübergabestation genannt) und Fernwärme-Rohrleitungen. Hinzu kommen Anlagen zur Bereitstellung von Warmwasser sowie verschiedene Wärmequellen.
Fernwärme steht für alle möglichen Wärmelieferungen für Gebäude. Die Fernwärme wird überwiegend genutzt, um Bauwerke zu beheizen und/oder Wasser zu erwärmen. Von Fernheizung wird gesprochen, wenn Stadtteile oder ganze Städte durch die Fernwärme versorgt werden. Das Gegenstück zur Fernheizung ist die sogenannte Nahwärme. Als Nahwärme bezeichnet man Fernwärme-Wärmelieferungen an Gebäudeteile, Gebäude oder kleine Siedlungen. Zur Übertragung der Wärme werden unterschiedliche Wärmeträger durch Fernwärme-Rohrleitungen geleitet. Die Rohre werden beispielsweise aus Stahl, Kunststoff oder einem Verbundstoff hergestellt, je nach Anforderungen der jeweiligen Umgebung und dem angestrebten Betriebsdruck. Bei der Fernheizung werden oftmals viele Fernwärme-Rohrleitungen miteinander kombiniert, so dass ein komplexes Fernwärmenetz entsteht. Im Bereich der Nahwärme spricht man dabei von einem Nahwärmenetz.

Die Fernwärmespeicher der Mader GmbH werden eingesetzt, um Bedarfsspitzen beim Energieverbrauch, im Fernwärmenetz, ausgleichen zu können. Die Fernwärmespeicher bestehen in der Regel aus großen, mit Wasser befüllten Behältern, ohne Druckbeaufschlagung. Manche Fernwärmespeicher fungieren allerdings auch als Druckspeicher. Diese Wärmespeicher werden insbesondere in Fernwärmenetzen genutzt, in denen Wasser auf über 100 Grad Celsius erhitzt wird. Durch den Druck in Fernwärmespeicher und Fernwärme-Rohrleitungen wird verhindert, dass das Wasser verdampft.

Die Mader GmbH ist ein Bauunternehmen, das sich vorrangig mit dem ökologisch- nachhaltigen Bauen von Immobilien befasst. Des Weiteren bietet das Bauunternehmen diverse Serviceleistungen aus dem Bereich der Baubranche an. Die Mader- Serviceteams beheben zum Beispiel Rohrbrüche und Heizungsausfälle oder kümmern sich um eine jährliche Überprüfung der jeweiligen Immobilien und Anlagen. Auftraggeber der Mader GmbH sind Gewerbetreibende, die öffentliche Hand sowie Privatleute. Bei den verschiedenen Bauvorhaben und Bauleistungen von Mader steht ein ökologisch sinnvolles und nachhaltiges Arbeiten immer im Vordergrund. Auf diese Weise soll die Umwelt geschützt werden, um sie für zukünftige Generationen zu erhalten.

Kontakt:
Mader GmbH
Peter Mader
Penserjoch-Straße 6
I- 390 Sterzing
+39 0472 97 95 11
info@mader.bz.it
http://www.mader.bz.it