Tag Archives: Feuerwerkskörper

Pressemitteilungen

ARAG Verbrauchertipps zum Thema Silvester – Teil 2

Böllerverbote/Spielwaren/Kündigung

Böllerverbote 2017/2018
In der Nähe von Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reetdach- und Fachwerkhäusern ist das Abfeuern von Knallern, Böllern und Raketen grundsätzlich verboten. Dieses Verbot gilt auch für die nähere Umgebung von Kirchen – ein Verbot, das ganz offensichtlich in den vergangenen Jahren zumindest am und um den Kölner Dom wenig Beachtung fand. Daher haben einige Stadt- und Bezirksregierungen für bestimmte Plätze, Orte und Teile der Innenstädte Böllerverbote verhängt. ARAG Experten nennen einige Beispiele:
– Um den Kölner Dom wird in diesem Jahr mit Absperrgittern eine Zone eingerichtet, in der Feuerwerk verboten ist. Ein hohes Polizeiaufgebot, zahlreiche Kontrollpunkte und Videoüberwachung sollen die Einhaltung des Verbots sicherstellen.
– Düsseldorf: Mit einem Böllerverbot in der Altstadt und auf dem Burgplatz möchte die Stadt das allgemeine Sicherheitsgefühl der Menschen erhöhen.
– In der Silvesternacht dürfen in Dortmund am Hauptbahnhof und dem zentralen Platz „Alter Markt“ keine Feuerwerkskörper gezündet werden.
– Potsdamer können das neue Jahr auf der Terrasse vor Schloss Sanssouci begrüßen – das Zünden von Feuerwerk ist aber tabu. Wegen der Brandgefahr für das UNESCO-Weltkulturerbe ist Pyrotechnik in den historischen Parks verboten.
– Viele Kommunen in Schleswig-Holstein haben Verbotszonen für Pyrotechnik festgelegt. Auf Sylt und Amrum umfassen diese Zonen die gesamte Insel. In Sankt Peter-Ording gilt wegen der vielen Reetdachhäuser ebenfalls ein absolutes Feuerwerksverbot.

Zuwiderhandlungen können empfindliche Geldbußen nach sich ziehen. ARAG Experten empfehlen daher allen, die in Stadtgebieten partout nicht auf das Silvesterfeuerwerk verzichten möchten, sich vorher zu informieren, ob an geplanter Stelle das Zünden ihrer Feuerwerkskörper gestattet ist.

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Der sichere Umgang mit Feuerwerkskörpern
Für einen unfallfreien Jahreswechsel sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen in puncto Böller & Co. unerlässlich. ARAG Experten raten dringend dazu, die Gebrauchsanweisung zur Abwechslung mal nicht nur genau zu lesen, sondern auch zu befolgen. Grundsätzlich sollten Feuerwerkskörper eine ausreichend lange Zündschnur haben und daraufhin überprüft werden, ob sie unbeschädigt sind. Ist z.B. bei einer Rakete der Führungsstab gebrochen und angeknackst – Hände weg! Zum Starten sollte der Stab in eine Flasche oder beispielsweise ins Gras oder einen Schneehaufen gesteckt werden. Auch sollte man unbedingt darauf achten, wohin die Rakete geschossen wird. Setzt sie ein benachbartes Gebäude in Brand, muss der Verursacher bei fahrlässigem Verhalten nämlich unter Umständen für die Schäden aufkommen. Wer“s laut mag und auf den kostspieligen Krach nicht verzichten möchte: Nach dem Zünden schnell werfen und zwar nicht in Richtung Zuschauer. Hierbei weisen die ARAG Experten jedoch darauf hin, dass auch der Zuschauer bei einem Silvester-Feuerwerk gewisse Risiken eingeht, die er im Zweifelsfall selbst zu tragen hat.

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Silvestermüll – Jeder kehrt vor der eigenen Tür
Feuerwerksreste, leere Sektflaschen und Böllerverpackungen: Jedes Jahr nach Silvester sammelt sich allerhand Müll auf Straßen, Bürgersteigen und auf öffentlichen Plätzen. Die Stadtreinigung ist laut ARAG Experten nicht allein dafür verantwortlich, dass der Müll verschwindet – auch Anwohner und Grundstückbesitzer müssen zum Besen greifen. Wenn sie das nicht tun, kann das für sie teuer werden. Grundsätzlich gilt das Verursacherprinzip, sprich, wer den Dreck macht, der muss ihn auch wieder wegräumen. So steht es in fast allen örtlichen Straßenreinigungssatzungen. Da die Verantwortlichen nach der Silvesterknallerei aber kaum ausgemacht werden können, müssen Grundstücksbesitzer den Silvestermüll auf dem Bürgersteig vor ihrer eigenen Tür wegräumen. Auch wenn sie ihn nicht verursacht haben.

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Böller sind Spielwaren
Das Oberlandesgericht (OLG) Naumburg hat entschieden, dass Böller in einem Spielwarengeschäft verkauft werden dürfen. Wie erstinstanzlich bereits das Landgericht Magdeburg, sah auch das OLG die Silvesterfeuerwerkskörper als Spielwaren an. Spielzeug umfasse nicht nur Gegenstände, mit denen Kinder spielen. Auch Erwachsene und Tiere spielen. So spielen auch und gerade Erwachsene Kartenspiele (Poker, Skat etc.), mit elektrischen Modelleisenbahnen oder mit Computerspielen. Auch Feuerwerkskörper werden über Jahrzehnte hinweg sowohl von Kindern und Jugendlichen als auch von Erwachsenen geschätzt. Spielen bedeutet einzig und allein, sich zum Vergnügen, Zeitvertreib und allein aus Freude an der Sache selbst auf irgendeine Weise zu betätigen. Auch Feuerwerk dient allein dem Vergnügen des Betrachters, erläutern ARAG Experten die Entscheidung (OLG Naumburg, Az.: 9 U 192/10).

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Fristlose Kündigung wegen Böllern
Die Verletzung eines Arbeitskollegen durch einen explodierenden Feuerwerkskörper rechtfertigt die fristlose Kündigung des Arbeitsverhältnisses. In dem zugrunde liegenden Fall war der 41 Jahre alte Angestellte seit ca. 15 Jahren bei der Firma beschäftigt. Im August 2012 brachte er auf einer Baustelle einen „Böller“ in einem Dixi-Klo zur Explosion, während sich dort sein Arbeitskollege aufhielt. Dabei blieb unklar, ob dies aus Versehen oder absichtlich erfolgte. Der betroffene Kollege des Angestellten zog sich aufgrund der Explosion Verbrennungen am Oberschenkel, im Genitalbereich und an der Leiste zu und war drei Wochen arbeitsunfähig. Die Firma kündigte das Arbeitsverhältnis des Klägers wegen dieses Vorfalls fristlos. Der Mann klagte gegen die Kündigung. Das Gericht entschied, dass unabhängig vom genauen Hergang ein tätlicher Angriff auf einen Arbeitskollegen vorliegt, bei dem mit erheblichen Verletzungen des Kollegen zu rechnen gewesen sei. Bereits darin liege ein wichtiger Grund zur fristlosen Kündigung des Arbeitsverhältnisses. Dass der nicht sachgerechte Umgang mit Feuerwerkskörpern zu schweren Verletzungen führen könne, ist allgemein bekannt. Das gelte erst recht, wenn wie hier so damit hantiert werde, dass dem Betroffenen keinerlei Reaktions- und Fluchtmöglichkeit offen bleibt, ergänzen ARAG Experten (ArbG Krefeld, Az.: 2 Ca 2010/12).

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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ARAG Verbrauchertipps zum Thema Silvester – Teil 1

Silvester/Party/Feuerwerkskörper/Kauf/Haftung

Silvester darf es laut werden
Wer den Jahreswechsel ruhig und beschaulich verbringen möchte, sollte besser Urlaub auf einer einsamen Insel machen. Zum Neuen Jahr hat die Tradition nämlich Vorrang vor nächtlicher Ruhe. Da das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zum Jahreswechsel ein alter Brauch ist, der zudem von den meisten Menschen freudig begangen wird, muss die lärmempfindliche Minderheit sowohl den Krach von Böllern und Co. als auch von feiernden Nachbarn in der Silvesternacht dulden – bis zwei Uhr nachts darf der Trubel gut und gerne dauern. Etwas anders ist die Sachlage allerdings eine Woche früher. Der beschauliche Heiligabend im Kreise der Familie kommt bei jungen Leuten zwar immer mehr aus der Mode und muss der Christmas-Fete mit hämmernden Techno-Versionen von „Jingle Bells“ und „Oh Tannenbaum“ weichen. Der 24. Dezember wird aber von den Ordnungshütern immer noch als Fest der Besinnlichkeit und Ruhe verstanden. Daher ist um 22 Uhr Schluss mit lustig, wenn Nachbarn sich gestört fühlen können.

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Silvesterparty – Streit mit Nachbarn ist vorprogrammiert
Wenn das Wohnzimmer zur Tanzfläche und der Küchentisch zum kalten Büffet umgebaut wurde, kann die Silvesterparty losgehen. Vielerorts wird auch in diesem Jahr wieder zu Hause gefeiert. Doch auch wenn an Silvester in Sachen „Ruhestörung“ lockere Sitten und de facto Sonderregelungen herrschen, gilt: Mieter in Mehrfamilienhäusern sind besonders zur gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet. ARAG Experten empfehlen deshalb, die Party soweit möglich bei geschlossenen Fenstern ablaufen zu lassen und die Gäste anzuhalten, sich beim Kommen und Gehen ruhig zu verhalten. Und wenn die Nachbarn partout nicht mitfeiern wollen, muss die Party ja weit nach Mitternacht nicht unbedingt in voller Lautstärke zu Ende gehen.

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Feuerwerkskörper sicher aufbewahren
Nicht nur beim Vertrieb und beim Gebrauch von Feuerwerkskörpern soll die Sicherheit an erster Stelle stehen. Silvesterböller müssen auch sicher vor Kindern aufbewahrt werden. Anderenfalls können Eltern für die Folgen einer unsachgemäßen Knallerei verantwortlich gemacht werden. Die ARAG Experten verweisen auf einen Fall, in dem ein elfjähriges Mädchen ein Knalltrauma und einen vorübergehenden Gehörschaden durch Silvesterböller erlitt, die ihr ein 13-Jähriger nachgeworfen hatte. Die Richter verurteilten die Mutter des Jungen zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von rund 1.000 Euro, weil sie ihrer Aufsichtspflicht nur unzureichend nachgekommen war. Die Frau hatte die gut zehn Zentimeter langen Knaller zwar in ihrer Wohnung versteckt, der Sohn hatte diese aber trotzdem gefunden. Der Junge selbst hatte die Anschuldigungen zwar bestritten. Das Gericht sah die Vorwürfe aber durch Augenzeugen und den Klinikaufenthalt des Mädchens hinreichend belegt. Nach Ansicht der Richter hätte die Mutter des Jungen deutlicher und bestimmter auf eine sichere Verwahrung hinwirken und die Knaller notfalls wieder aus der Wohnung bringen müssen, insbesondere da die Feuerwerkskörper teilweise für Jugendliche unter 18 Jahren verboten waren (LG München, Az.: 31 S 23681/00).

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Der Kauf von Feuerwerkskörpern
In den EU-Staaten erhältliche Feuerwerkskörper müssen durch eine der 15 von der EU benannten Prüfstellen zugelassen sein. In Deutschland ist die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zuständig. Geprüfte Feuerwerkskörper weisen eine Registrierungsnummer und das CE-Zeichen sowie die Kennnummer der Prüfstelle auf. Die BAM hat zum Beispiel die europaweit gültige Kennnummer 0589. In den öffentlichen Verkauf gelangen die Feuerwerkskörper der Kategorien 1 und 2. Feuerwerkskörper der Kategorie 1 (z.B. Knallerbsen, Wunderkerzen, Bengalisches Feuer) dürfen das ganze Jahr über verkauft werden. Feuerwerkskörper der Kategorie 2 (z.B. Knallfrösche, China-Böller, Leuchtraketen) dürfen ohne Genehmigung eigentlich in der Zeit vom 1. Januar bis einschließlich 28. Dezember nicht verkauft werden. In diesem Jahr beginnt der offizielle Verkauf wegen des Wochenendes allerdings schon am 28. Dezember und endet am 30. Dezember. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass in jedem Fall Böller, Knaller, Kracher und Raketen der Kategorie 2 ausschließlich an Personen abgegeben werden dürfen, die älter als 18 Jahre sind. Auch dürfen diese Produkte – neben dem Versandhandel – nur innerhalb von Verkaufsräumen veräußert werden. Ein Verkauf aus einem Kiosk oder in Verkaufspassagen ist verboten.

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Wer haftet, wenn“s gekracht hat?
Das Feuerwerk zum Jahreswechsel ist nicht ganz ungefährlich. Auch zugelassene und legal erworbene Feuerwerkskörper können beträchtlichen Sach- und Personenschaden anrichten. Welche Versicherungen bei den unterschiedlichen Schäden eintreten, fragen sich die meisten Hobby-Sprengmeister erst, wenn etwas schief gegangen ist. Doch ein Überblick kann laut ARAG Experten nicht schaden. So trägt die Krankenversicherung beispielsweise die Kosten für die Heilbehandlung, wenn eine Person von einem Böller oder einer Rakete getroffen und verletzt wird. Wenn Geschädigte aber bleibende Schäden davontragen – bei Feuerwerkskörpern durchaus nicht selten an der Hand – hilft nur eine private Unfallversicherung weiter. Auch Sachschäden können vom Silvesterfeuerwerk verursacht werden: Wer mit einem Riesenkracher das Auto des Nachbarn verunstaltet, ist schadenersatzpflichtig und hat Glück im Unglück, wenn er eine private Haftpflichtversicherung hat – und die Schäden dort auch versichert sind. Ist der Verursacher unbekannt, geht der Halter des verunzierten Autos unter Umständen trotzdem nicht leer aus; eine Kaskoversicherung übernimmt solche Schäden in der Regel. Verirrt sich eine Rakete in das heimische Schlafzimmer, kann sich der Eigentümer an seine Wohngebäudeversicherung wenden. Sie ersetzt ihm Schäden am Gebäude – zum Beispiel bei einem Brand – und unter Umständen auch fest eingebaute Gegenstände, wie Türen und Fenster. Die Schäden, die an den Möbeln und den Elektrogeräten der Bewohner entstanden sind, zahlt die Hausratversicherung der Hausbewohner.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Position ein. Mit über 3.900 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von rund 1,6 Milliarden EUR.

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Silvesterfeuerwerk: Blindgänger sind brandgefährlich

R+V-Infocenter: Feuerwerkskörper niemals zweimal anzünden – Blindgänger mit Wasser „entschärfen“

Silvesterfeuerwerk: Blindgänger sind brandgefährlich

Wiesbaden, 27. Dezember 2016. Jedes Jahr verletzten sich zahlreiche Menschen zu Silvester, weil sie leichtfertig mit Feuerwerkskörpern hantieren. „Besonders Blindgänger sind eine unterschätzte Gefahr“, warnt Torge Brüning, Brandschutzexperte beim Infocenter der R+V Versicherung. Das Tückische: Der Umgang mit Blindgängern ist auch noch Tage nach dem Feuerwerk riskant. Im schlimmsten Fall können die nicht gezündeten Knaller explodieren – etwa, wenn Kinder auf Schulhöfen oder Spielplätzen mit ihnen hantieren.

Zündet ein Feuerwerkskörper nicht gleich beim ersten Versuch, liegt in der Regel ein technischer Defekt vor. „Ganz wichtig ist es, diesen Böller nicht ein zweites Mal anzuzünden oder daran herumzubasteln“, so R+V-Experte Brüning. Um ihn komplett unschädlich zu machen und spielende Kinder zu schützen, sollten die Feiernden den Blindgänger nach einigen Minuten mit Wasser überschütten und später entsorgen. Einzige Ausnahme: Es gibt Feuerwerkskörper mit Ersatzzündschnur, wie zum Beispiel Batterie- oder Verbundfeuerwerke. „Um die Gefahr zu begrenzen, sollten Verbraucher grundsätzlich die Sicherheitsanweisungen des Herstellers genau lesen“, empfiehlt Brüning.

Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.

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ARAG Verbrauchertipps zum Thema Silvester – Teil 1

Silvester | Feuerwerkskörper | Kauf | Haftung

Silvester darf es laut werden
Wer den Jahreswechsel ruhig und beschaulich verbringen möchte, sollte besser Urlaub auf einer einsamen Insel machen. Zum Neuen Jahr hat die Tradition nämlich Vorrang vor nächtlicher Ruhe. Da das Abbrennen von Feuerwerkskörpern zum Jahreswechsel ein alter Brauch ist, der zudem von den meisten Menschen freudig begangen wird, muss die lärmempfindliche Minderheit sowohl den Krach von Böllern und Co. als auch von feiernden Nachbarn in der Silvesternacht dulden – bis zwei Uhr nachts darf der Trubel gut und gerne dauern. Etwas anders ist die Sachlage allerdings eine Woche früher. Der beschauliche Heiligabend im Kreise der Familie kommt bei jungen Leuten zwar immer mehr aus der Mode und muss der Christmas-Fete mit hämmernden Techno-Versionen von „Jingle Bells“ und „Oh Tannenbaum“ weichen. Der 24. Dezember wird aber von den Ordnungshütern immer noch als Fest der Besinnlichkeit und Ruhe verstanden. Daher ist um 22 Uhr Schluss mit lustig, wenn Nachbarn sich gestört fühlen können.

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Feuerwerkskörper sicher aufbewahren
Nicht nur beim Vertrieb und beim Gebrauch von Feuerwerkskörpern soll die Sicherheit an erster Stelle stehen. Silvesterböller müssen auch sicher vor Kindern aufbewahrt werden. Anderenfalls können Eltern für die Folgen einer unsachgemäßen Knallerei verantwortlich gemacht werden. Die ARAG Experten verweisen auf einen Fall, in dem ein elfjähriges Mädchen ein Knalltrauma und einen vorübergehenden Gehörschaden durch Silvesterböller erlitt, die ihr ein 13-Jähriger nachgeworfen hatte. Die Richter verurteilten die Mutter des Jungen zur Zahlung von Schmerzensgeld in Höhe von rund 1.000 Euro, weil sie ihrer Aufsichtspflicht nur unzureichend nachgekommen war. Die Frau hatte die gut zehn Zentimeter langen Knaller zwar in ihrer Wohnung versteckt, der Sohn hatte diese aber trotzdem gefunden. Der Junge selbst hatte die Anschuldigungen zwar bestritten. Das Gericht sah die Vorwürfe aber durch Augenzeugen und den Klinikaufenthalt des Mädchens hinreichend belegt. Nach Ansicht der Richter hätte die Mutter des Jungen deutlicher und bestimmter auf eine sichere Verwahrung hinwirken und die Knaller notfalls wieder aus der Wohnung bringen müssen, insbesondere da die Feuerwerkskörper teilweise für Jugendliche unter 18 Jahren verboten waren (LG München, Az.: 31 S 23681/00).

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Der Kauf von Feuerwerkskörpern
In Deutschland erhältliche Feuerwerkskörper müssen von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zugelassen sein. In den öffentlichen Verkauf gelangen die Feuerwerkskörper der Klassen I und II. Feuerwerkskörper der Klasse I (z.B. Knallerbsen, Wunderkerzen, Bengalisches Feuer) dürfen das ganze Jahr über verkauft werden. Feuerwerkskörper der Klasse II (z.B. Knallfrösche, China-Böller, Leuchtraketen) dürfen ohne Genehmigung hingegen in der Zeit vom 1. Januar bis einschließlich 28. Dezember nicht verkauft werden. Die ARAG Experten weisen darauf hin, dass in jedem Fall Böller, Knaller, Kracher und Raketen der Klasse II ausschließlich an Personen abgegeben werden dürfen, die älter als 18 Jahre sind. Auch dürfen diese Produkte nur innerhalb von Verkaufsräumen veräußert werden. Ein Verkauf aus einem Kiosk oder in Verkaufspassagen ist verboten.

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Das Feuerwerk zum Jahreswechsel ist nicht ganz ungefährlich. Auch zugelassene und legal erworbene Feuerwerkskörper können beträchtlichen Sach- und Personenschaden anrichten. Welche Versicherungen bei den unterschiedlichen Schäden eintreten, fragen sich die meisten Hobby-Sprengmeister erst, wenn etwas schief gegangen ist. Doch ein Überblick kann laut ARAG Experten nicht schaden. So trägt die Krankenversicherung beispielsweise die Kosten für die Heilbehandlung, wenn eine Person von einem Böller oder einer Rakete getroffen und verletzt wird. Wenn Geschädigte aber bleibende Schädesn davontragen – bei Feuerwerkskörpern durchaus nicht selten an der Hand – hilft nur eine private Unfallversicherung weiter. Auch Sachschäden können vom Silvesterfeuerwerk verursacht werden: Wer mit einem Riesenkracher das Auto des Nachbarn verunstaltet, ist schadenersatzpflichtig und hat Glück im Unglück, wenn er eine private Haftpflichtversicherung hat – und die Schäden dort auch versichert sind. Ist der Verursacher unbekannt, geht der Halter des verunzierten Autos unter Umständen trotzdem nicht leer aus; eine Kaskoversicherung übernimmt solche Schäden in der Regel. Verirrt sich eine Rakete in das heimische Schlafzimmer, kann sich der Eigentümer an seine Wohngebäudeversicherung wenden. Sie ersetzt ihm Schäden am Gebäude – zum Beispiel bei einem Brand – und unter Umständen auch fest eingebaute Gegenstände, wie Türen und Fenster. Die Schäden, die an den Möbeln und den Elektrogeräten der Bewohner entstanden sind, zahlt die Hausratversicherung der Hausbewohner.

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Die ARAG ist das größte Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz und versteht sich als vielseitiger Qualitätsversicherer. Neben ihrem Schwerpunkt im Rechtsschutzgeschäft bietet sie ihren Kunden in Deutschland auch attraktive, bedarfsorientierte Produkte und Services aus einer Hand in den Bereichen Komposit, Gesundheit und Vorsorge. Aktiv in insgesamt 17 Ländern – inklusive den USA und Kanada – nimmt die ARAG zudem über ihre internationalen Niederlassungen, Gesellschaften und Beteiligungen in vielen internationalen Märkten mit ihren Rechtsschutzversicherungen und Rechtsdienstleistungen eine führende Positionen ein. Mit 3.800 Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und Beitragsvolumen von mehr als 1,7 Milliarden EUR.

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Brandgefährlich: Feuerwerk nicht vom Balkon zünden

München (22.12.2016) – Als Startrampe für Silvesterraketen und -kracher kommen Balkone nicht in Frage. Die Gefahr, Nachbarwohnungen oder brennbare Außenwände zu treffen, ist zu groß. Das gilt besonders für Mehrfamilienhäuser. Darauf verweist der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern).

Da ein Fehlstart von Raketen und Krachern nie ausgeschlossen werden kann, muss beim Abbrennen ein Platz gewählt werden, von dem aus Feuerwerkskörper aller Voraussicht nach keinen Schaden anrichten können, urteilte das AG Berlin-Mitte (Az.: 25 C 177/01).

Der Verband rät, an Silvester und dem Neujahrstag brennbare Gegenstände von Balkon oder Terrasse zu entfernen. Auch Dachluken und -fenster sollten geschlossen bleiben. Beim Feuerwerk in Wohngebieten sollte die Flugrichtung so gewählt werden, dass die Raketen keine benachbarten Häuser treffen.
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Zeichen (inkl. Leerzeichen): 899
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Diese und weitere Pressemitteilungen sowie druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter http://www.vdwbayern.de/presse.

Im VdW Bayern sind 458 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 334 Wohnungsgenossenschaften und 89 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 520.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

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Gutes Werk statt Feuerwerk

Was war das wieder für ein aufregendes Jahr für die meisten von uns! Hört man sich im Bekanntenkreis um, kann man verallgemeinert festhalten, dass es sicherlich für viele Menschen kein Jahr des Müßiggangs, sondern vielmehr ein Jahr der Aufregungen und Veränderungen war.

Gutes Werk statt Feuerwerk

Weigth Watchers Österreich

Was war das wieder für ein aufregendes Jahr für die meisten von uns! Hört man sich im Bekanntenkreis um, kann man verallgemeinert festhalten, dass es sicherlich für viele Menschen kein Jahr des Müßiggangs, sondern vielmehr ein Jahr der Aufregungen und Veränderungen war.

Daher ist es nur allzu verständlich, dass wir mit einer berauschenden Silvesterfeier auf das Jahr 2013 zurückblicken und bei einem guten Glas Wein die vergangenen Monate Revue passieren lassen wollen. Und das ist auch gut so! Lassen Sie uns anstoßen und voller Freude und Zuversicht in die Zukunft blicken.

Der Einzug in jedes neue Jahr ist gespickt mit vielen guten Vorsätzen, die wir dann – na sagen wir es mal salopp – mit Ende Jänner meist schon längst wieder über Bord geworfen haben. Auch nicht schlimm, denken wir, denn das nächste Silvester kommt bestimmt und dann kann man ja wieder von vorne beginnen. Naja, das ist wohl nicht der beste Plan. Aber der Punkt Eigenmotivation sollte hier nicht allein thematisiert werden. Stattdessen sollten wir uns auch Gedanken um die Zukunft unseres Planeten machen.
Eines der häufigsten Worte 2013 war sicherlich „Nachhaltigkeit“. Dabei handelt es um ein Thema, das uns alle angeht, denn wenn die Natur weiterhin so geschädigt wird, werden die Umweltprobleme stetig steigen und das Leben künftiger Generationen darunter massiv leiden. Gerade zum Jahreswechsel können wir diesbezüglich positiv agieren. Die vielen Feuerwerkskörper, die die Silvesternacht für uns so besonders machen, belasten die Umwelt schwer. Hier vor allem der Müll, der dabei auf den Boden fällt und der Feinstaub, den die Böller produzieren, strapazieren das Klima und unsere Gesundheit. So ein spektakuläres Feuerwerk brennt auch ein ganz schön großes Loch in unsere Geldbörse – die Knaller und Raketen sind sehr teuer. Falls Sie also heuer noch keine Böller gekauft haben, wie wäre es dann stattdessen mit einer Spende für Bedürftige?

Das Feuerwerk sorgt beim Publikum nur für eine kurzweilige Freude – mit einer Spende könnten Sie hingegen dauerhaft Freude schenken und das sorgt auch bei einem selbst für ein schönes Hochgefühl. Zum Beispiel könnten Sie den Nachbarn, Bekannten unterstützen, der sich eine teure, lebensnotwendige Operation nicht allein leisten kann, ein Kinderdorf beschenken, einem Tierheim, oder – sofern Sie es noch nicht getan haben – den Flutopfern auf den Philippinen finanziell unter die Arme greifen. Hilfe wird überall benötigt. Das wäre doch ein schöner Start ins neue Jahr, finden Sie nicht auch?

Aber jetzt packen wir den Moralapostel wieder ein und besinnen uns auf unser Leben und unsere Wünsche für 2014. Wenn wir uns vornehmen, etwas für uns und unsere Gesundheit tun zu wollen, dann starten wir damit besser heute als morgen. Kommen Sie einfach zu uns, zu Weight Watchers , und wir gehen diesen Weg gemeinsam. Nun lassen Sie uns die Gläser heben und auf 2014 anstoßen. Und wenn Sie im Sinne des Umweltschutzes heuer auf ein Feuerwerk verzichten – Sektkorken können auch ganz schön laut knallen! In diesem Sinne: Gutes Neues!

Bildrechte: Weight Watchers International, Inc

Der Weight Watchers Gedanke basiert auf einer gesunden, ausgewogenen Ernährung und einer Verhaltensmodifikation, die Sie Schritt für Schritt in ein schlankeres, gesünderes und genussvolleres Leben begleiten wird.

Kontakt
Weight Watchers Österreich
Mag. Angelika Rutard
Stubenring 18
1010 Wien
43 1 532 53 53 0
office@weightwatchers.at
http://www.weightwatchers.at

Pressekontakt:
projectsdone GmbH
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Sigmundsgasse 16/7
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Gefährlich: Illegale Feuerwerkskörper aus dem Internet

Dubiose Feuerwerk-Shops locken durch seriösen Auftritt und deutschsprachiges Angebot / COMPUTERBILD-Stichprobe zeigt: Großfeuerwerksbomben und Rauchgranaten frei erhältlich / Hochexplosive Stoffe in ausländischen Böllern

Wer es an Silvester krachen lassen will, kann sich ab 29. Dezember in Baumärkten und Discountern mit Böllern und Raketen eindecken. Bei Feuerwerk-Shops im Internet lassen sich Feuerwerkskörper dagegen schon seit Wochen vorbestellen. Doch Vorsicht: Wer nicht aufpasst, holt sich per Mausklick hochgefährliche, illegale Explosivstoffe ins Haus. COMPUTERBILD zeigt, wie Käufer beim Online-Böller-Kauf auf der sicheren Seite bleiben (Heft 1/2012, ab Samstag am Kiosk).

Neben seriösen Pyrotechnik-Shops tummeln sich dubiose Anbieter im Netz, die ihren Sitz meist im Ausland haben und verbotene, extrem gefährliche Feuerwerkskörper verkaufen. Für Laien ist das aber nicht immer auf den ersten Blick erkennbar: Viele dieser ausländischen Shops erwecken mit deutschsprachigen Angeboten den Eindruck, dass ihre Artikel problemlos auch hierzulande verwendet werden dürfen. Oft sollen ein EU-weiter Versand sowie ein CE-Zertifikat Seriosität suggerieren. Grundsätzlich ist aber nur Feuerwerk mit einer Prüfnummer der Bundesanstalt für Materialprüfung und -forschung (BAM) in Deutschland zugelassen – wer illegale Böller erwirbt, macht sich strafbar.

COMPUTERBILD stieß im Internet auf etliche Shops, die Feuerwerkskörper ohne BAM-Zulassung anboten. Die Seiten verlangten bei Stichproben keinen Altersnachweis. Unglaublich: Im Angebot waren sogar Großfeuerwerksbomben, die nur ausgebildete Pyrotechniker mit Mörsern abfeuern dürfen und Rauchgranaten für die Bundeswehr, die gar nicht auf dem freien Markt erhältlich sein dürften. Kim Stattaus, Pyrotechniker und Diplomingenieur sowie Sachverständiger für illegales Feuerwerk bei der BAM, warnt: „In ausländischen Böllern befindet sich oft „Blitzknallsatz“, ein Gemisch aus Perchlorat und Aluminium. Diese Mixtur ist hochexplosiv und hierzulande nicht erlaubt. In illegalen Böllern aus Polen fanden wir bis zu 60 Gramm davon. Für tödliche Verletzungen reichen aber schon zwei Gramm aus.“

Wer beim Böllerkauf kein Risiko eingehen will, sollte im Impressum des Shops prüfen, ob dieser seinen Sitz in Deutschland hat und nur Feuerwerk mit BAM-Zulassungsnummer kaufen. Ob eine angegebene BAM-Nummer stimmt, lässt sich im Internet nachlesen, beispielsweise unter klasseiidb.feuerwerk.net. Seriöse Böller-Shops weisen zudem darauf hin, dass Silvesterfeuerwerk der Kategorie II nur an Personen über 18 Jahre und nur an den letzten drei Werktagen im Jahr verkauft werden darf.

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Pressemitteilungen

Feuerwerk für Hochzeiten und Sommerfeste

Feuerwerke werden auch bei kleinen Festen immer beliebter, denn anders als die üblichen Großfeuerwerke bei Volksfesten und Kirchweihen sind die zwar kleineren aber dennoch spektakulären Feuerwerke, wesentlich kostengünstiger zu haben und machen trotzdem sehr viel her.

Besonders beliebt sind die „Kleinfeuerwerke“ bei Hochzeiten, Mitarbeiterfesten, Geburtstagen und Dorffesten. Der Renner sind Feuerwerke zum selbst zünden. Hierzu werden hauptsächlich Feuerwerksbatterien verwendet, da diese einfach in der Handhabung sind, größere Effekte als Raketen haben und von der Preis-Leistung besser sind. Daneben werden die etwas teureren Verbundfeuerwerke und vorkonzipierte Komplettfeuerwerke angeboten. Vor allem die letztjährige EU-Harmonisierung im Sprengstoffrecht erlaubt es nun dem Privat-Verbraucher größere Batterien mit bis zu 600g Effektmasse selbst zu verwenden. Und damit lassen sich dann hervorragende Feuerwerke selber zünden.

Allerdings benötigt man für ein solches Feuerwerk, etwa zur Hochzeit oder Geburtstag, eine Ausnahmegenehmigung vom Verwendungsverbot für Feuerwerkskörper, das zwischen dem 01.01. und dem 30.12. besteht. Meist bekommt man diese Genehmigung im Ordnungsamt und muss dafür eine kleine Gebühr von in etwa 30EUR entrichten.
Aber damit alleine lässt sich noch kein anständiges Feuerwerk zünden.

Was fehlt, sind noch die Feuerwerkskörper. Vielleicht sind von Silvester noch einige übrig, aber die hat man häufig aus dem Supermarkt und damit lässt sich kein atemberaubendes Feuerwerk zünden. Hierzu muss man schon zum Fachhandel gehen, der übrigens wesentlich günstiger ist, da man mehr für sein Geld bekommt und dazu noch eine kompetente Beratung. Den Fachhandel für Feuerwerkskörper zum Privatgebrauch, findet man allerdings nicht gleich um die Ecke. Davon gibt es in Deutschland relativ wenige. Einer der bekanntesten Fachhändler für Feuerwerk und Pyrotechnik ist http://www.Roeder-Feuerwerk.de, die über ihren Onlineshop Feuerwerkskörper das ganze Jahr über verkaufen und versenden. Im Shop findet man alles was man für ein eigenes Feuerwerk benötigt. Eine riesige Auswahl an Batteriefeuerwerk, Verbundfeuerwerk, Silvesterraketen, Vulkane, Fontänen, Bengalisches Feuer, Feuerschriften und Jugendfeuerwerk zum zündeln für die Kleinen. Für jeden ist das Passende dabei.

Das eigenständige Anzünden eines Feuerwerks ist nicht besonders kompliziert. Einige wichtige Vorsichtsmaßnahmen müssen trotzdem getroffen werden. Hierzu wird man im einschlägigen Fachhandel aber gerne beraten. Und sollte es jemanden dann doch zu heikel sein, oder das Feuerwerk soll eine Nummer größer ausfallen, dann sollte man einen ausgebildeten Pyrotechniker beauftragen. Ein Speziallist für Hochzeitsfeuerwerke findet sich unter http://www.feuerwerk-hochzeit.de.
In diesem Sinne wünsche ich uns schöne Feste im Sommer, das ein oder andere vielleicht sogar mit einem tollen Feuerwerk ausgestattet, als einen weiteren atemberaubenden Höhepunkt.

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