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Pressemitteilungen

Bühne Cipolla in der Elbphilharmonie mit BESTIE MENSCH nach Émile Zola am 20.02.2019

Figurentheater mit Livemusik

Die Bremer Bühne Cipolla mit dem Musiker Gero John und dem Puppenspieler Sebastian Kautz tourt seit 8 Jahren mit ihrem Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik erfolgreich durch ganz Deutschland. Jetzt spielt dieses innovative Duo zum zweiten Mal in der Elbphilharmonie Hamburg.

Der große französische Schriftsteller Émile Zola beschreibt in seinem 1890 erschienenen Kriminalroman La Bete Humaine (Das Tier im Menschen) in seiner aufrüttelnden, bildgewaltigen Sprache ein beklemmend aktuelles Phänomen: den Mangel an Empathie und die zunehmende soziale Kälte in der Gesellschaft.

Der Eisenbahner Roubaud, seine Frau Severine und deren Geliebter Jacques Lantier geraten bei ihrem verzweifelten Kampf um ein bisschen privates Glück und soziale Anerkennung in einen Strudel aus Leidenschaft, Eifersucht und Raserei und schrecken selbst vor Mord nicht zurück.

Die Industrialisierung Westeuropas – von Zola anhand des rasant zunehmenden Eisenbahnverkehrs geschildert – konfrontierte seinerzeit die Gesellschaft mit den gleichen Fragen, vor die wir Menschen des digitalen Zeitalters gestellt sind: Wohin führt unsere Technik-Hörigkeit? Wie kommunizieren wir miteinander? Hören wir einander überhaupt noch zu? Sind moralische Selbstverständlichkeiten wie Toleranz, Mitgefühl und Solidarität zu Fremdwörtern geworden?

Am 20. Februar 2020 um 19:30 Uhr gibt es dort die Erfolgsinszenierung BESTIE MENSCH nach der Erzählung von Émile Zola zu sehen. Tickets ab 17,60 EUR unter www.elbphilharmonie.de

Die Bühne Cipolla verwandelt bekannte Werke der Weltliteratur in expressives und poetisches Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik. Originelle Puppen, ausdrucksstarke Masken und phantastische Klänge lassen auf der Bühne Welten entstehen, die eine unwiderstehliche Faszination auf das Publikum ausüben.Die Zuschauer erleben ein atmosphärisch dichtes Gesamtkunstwerk als intensiven Theatergenuss für alle Sinne. Die Inszenierungen sind Kooperationen mit renommierten Partnern wie Theater Duisburg, Metropol Ensemble, bremer shakespeare company, KulturStadtLev / Forum Leverkusen und werden deutschlandweit an den unterschiedlichsten Spielorten aufgeführt.

Kontakt
Bühne Cipolla
Gero John
Moorkuhlenweg 4
28357 Bremen
+49 170 321 0202
info@buehnecipolla.de
http://www.buehnecipolla.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

Pressemitteilungen

Meisterhaftes Nibelungen-Puppenspiel ohne Deutschtümelei

In der Berliner Schaubude findet am Freitag, 13. Juni die Deutschlandpremiere des Figurentheaterstücks „Looking for Brunhild“ mit Pierre Schäfer und Veronika Thieme statt. Das Auftragswerk das im Rahmen des österreichischen Figurentheaterfestivals „Homunculus“ Ende Mai Premiere hatte, sorgte für exzellente Rezensionen.

Meisterhaftes Nibelungen-Puppenspiel ohne Deutschtümelei

Veronika Thieme und Pierre Schäfer in Looking for Brunhild.

Das Theater-Auftragswerk der Stadt Hohenems „Looking for Brunhild“ das maßgeblich vom Land Vorarlberg und weiteren (Bezirksamt Pankow und Schaubude Berlin, Impulse Privatstiftung, T-Werk Potsdam) gefördert wurde, ist vom Theater Triebwerk, Berlin mit den Puppenspielern Veronika Thieme und Pierre Schäfer umgesetzt worden. Regie führte Hans Jochen Menzel, die Figuren stammen von der renommierten Berliner Puppenbauerin Suse Wächter, das Bühnenbild von Ingo Mewes. Die Welturaufführung fand im Rahmen des 23. Festivals für Puppen, Pointen und Poesie, „Homunculus“ in der Nibelungenstadt Hohenems/Vorarlberg, statt.

Schmachvoll betrogen
„Brunhilds Lied hätte es heißen sollen!“ skandiert die Puppe von Jacob Hermann Oberreit, Der einstige Nibelungen-Handschrift-Finder führt als Erzähler durch das 90minütige Stück. Schließlich war es Brunhild, die getäuscht, betrogen und belogen worden war, als sie statt von Gunter mit dem dank Tarnkappe unsichtbaren Siegfried sowohl im Zweikampf wie im Schlafgemach bezwungen wurde. Vergewaltigung! ruft Oberreit und verlangt Jahrhunderte später Verständnis für die starke isländische Prinzessin. Sie sei die wahre Heldin, nicht der niederrheinisch parlierende Siegfried mit einem Spatz im Haar, nicht die blonde Kriemhild, die später alle ins Verderben stürzen wird.

Im isländischen Altersheim…
Im historischen Epos taucht Brunhild im zweiten Teil der Sage nicht mehr auf, obwohl das Wohl und Wehe der Nibelungen mit ihr im ersten Teil unmittelbar verknüpft war. Dieses rätselhafte Verschwinden greift die Puppentheaterversion „Looking for Brunhild“ geschickt auf. Siegfrieds Ermordung durch Hagen um Brunhilds Schmach zu rächen, und die blutige Rache Kriemhilds – all dies bringen Schäfer und Thieme mit dramaturgischen Kniffen kongenial auf die Bühne: Brunhild lebt – alt und im Rollstuhl sitzend versucht sie sich im isländischen Altersheim an die damaligen Geschehnisse zu erinnern… Und sie erzählt vom Ränkespiel und seinen Resultaten, beantwortet Oberreits Fragen und wirft neue auf. Denn so könnte es gewesen sein.. oder auch nicht…

Verse und Schwert
Den Machern gelang eine Meisterleistung: aus tausenden Versen destillierte Homunculus-Intendant Pierre Schäfer mit Hans Jochen Menzel und Veronika Thieme ein Stück, das mit acht Figuren, elf Puppen und zwei Puppenspielern umgesetzt wurde. Entstanden ist ein Epos ohne Deutschtümelei und mit einer guten Portion Humor. Gespielt wird „auf Messers Schneide“ – das übergroße Schwert Balmung dient mehr als Bühnenbild und -boden denn als Requisit. Das 90minütige Kammerspiel, großteils in Versen, verlangte dem renommierten Puppenspieler-Duo höchste Konzentration und exzellente Spielkunst ab.

Standing Ovations
Basierend auf Hebbels-Nibelungentext entspinnt sich aus der Perspektive der verschwundenen Brunhild sowie des schwäbelnden Erzählers Oberreit das blutige Drama mit ausdrucksstarken Figuren und dem vom Schwert dominierten Bühnenbild. Die historische Stätte, der Rittersaal des Palastes Hohenems, lässt die für ein Puppenspiel notwendige Intimität vermissen – doch „der historischen Referenz geschuldet“ war es der richtige Ort, erklärt Schäfer nach der gelungenen Premiere. Der Kniff, den klassischen Hebbel-Text mit Alltagssprache und Dialektfärbungen aufzubrechen, den schweren Nibelungen-Stoff auch für Jugendliche in ein von seiner Länge her konsumierbares Stück zu gießen, resultierte mehrfachen Szenenapplaus und abschließende Standing Ovations der insgesamt 400 Besucher.

Deutschlandpremiere am 13. Juni
Der epische Zickenkrieg der beiden Frauen und die gar nicht so männlichen Helden gehen auch auf Tournee: Am Freitag, dem 13. Juni findet die Deutschland-Premiere in der „Schaubude“ in Berlin statt. Die Termine der anschließenden Tour durch den deutschsprachigen Raum sind der Homepage www.pierre-schaefer.de – zu entnehmen. Pierre Schäfer, der in der Vergangenheit bereits mehrere Heldenstoffe (Dietrich von Bern, Tristan und Isolde, Edda) inszeniert hat gibt zu seiner Version der Brundhild-Geschichte augenzwinkernd zu Protokoll: „Männer lügen in Not und Frauen in Versen…“

Nibelungenstadt Hohenems
Die im Vorarlberger Rheintal gelegene Kleinstadt ist Fundort der Handschriften C und A in den Jahren 1755 und 1779 im Palast Hohenems. Ein Faksimile der Handschrift befindet sich im Stadtarchiv Hohenems. www.hohenems.at

Looking For Brunhild
Theater Triebwerk, Berlin
Spiel: Veronika Thieme & Pierre Schäfer
Puppen: Suse Wächter Bühne: Ingo Mewes
Beratung: Hans Jochen Menzel
www.pierre-schaefer.de

Bildrechte: Homunculus/Kurt Boeckle Bildquelle:Homunculus/Kurt Boeckle

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An diesem Wochenende starten die Finnischen Kinder- und Jugendbuchwochen in Köln

Dreizehn finnische Kinder- und Jugendbuchautorinnen kommen vom Samstag, 31. Mai bis zum 22. Juni nach Köln, denn Finnland ist in diesem Jahr ist der Schwerpunkt der diesjährigen Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen.

An diesem Wochenende starten die Finnischen Kinder- und Jugendbuchwochen in Köln

Der Schauspieler Thomas Pelzer präsentiert das KinderBuchKino

Mit der Ausstellung „Alltäglich fantastisch – Kindergeschichten aus Finnland“ werden die Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen am Samstag, 31. Mai um 15 Uhr im Kölner Alten Pfandhaus, Karthäuser Wall 20, in Anwesenheit von Emma Aulanko, Kulturreferentin des Finnland Institutes, eröffnet. Die Schau bietet Einblicke in die Welt der finnischen Kinderliteratur. Präsentiert wird eine handverlesene Auswahl von illustrierten Kinderbüchern, die aus den zwei Landessprachen Finnisch und Schwedisch ins Deutsche übersetzt wurden und aktuell lieferbar sind. Alle vorgestellten Bücher befinden sich auch vor Ort in der Bücherkiste und können von den kleinen und großen Besuchern benutzt werden. Im Anschluss an die Eröffnung erzählt und zeigt der Vorleser und Sprecher Thomas Pelzer in seinem KinderBuchKino eine Auswahl der schönsten Kinderbücher der Ausstellung.

Am Sonntag, 1. Juni um 16 Uhr tritt das Figurentheater Buoy aus Helsinki mit dem Stück „Jykserge, der Schwanenjunge“ im Comedia Theater, Vondelstr. 4-8 ( www.comedia-koeln.de ), auf. Erzählt wird die Geschichte von Jykserge, der mit seinen weißen Flügeln halb Junge, halb Schwan ist. Er kann fliegen, aber beherrscht die menschliche Sprache nicht. Die Grundlage für dieses Stück ist der magische Glaube des alten finno-ugrischen Stamms, dass alle lebendigen Wesen miteinander verbunden sind.

Magdalena Hai, Hannele Huovi, Emmi Itäranta, Riitta Jalonen, Tuula Kallioniemi, Tiina und Sinikka Nopola, Paula Noronen, Leena Parkkinen, Sari Peltoniemi, Salla Simukka, Seita Meri Vuorela und Mila Teräs lesen bis zum 22. Juni in Kölner Schulen und Bibliotheken. Insgesamt knapp fünfzig zweisprachige Autorenlesungen, die zum Teil auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind, finden statt. Als Gastgeschenk heißt die Köln-Düsseldorfer unsere finnischen Gäste mit einer Rundfahrt auf dem Rhein willkommen.

Seit 1996 werden die Buchwochen jährlich mit einem anderen Gastland gemeinsam von der SK Stiftung Kultur, dem Kulturamt der Stadt Köln, der Stadtbibliothek Köln, dem Erzbistum Köln und dem jfc mediencentrum veranstaltet.

Weitere Informationen und alle öffentlichen Termine:
www.sk-kultur.de/buchwochen14

Bildrechte: © Jürgen Hocker Bildquelle:© Jürgen Hocker

Die SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn mit Sitz im Kölner MediaPark widmet sich schwerpunktmäßig der künstlerischen Photographie, dem Tanz, Film und Theater, der Kölschen Sprache, sowie der Vermittlung von Literatur und Medienkunst an Kinder und Jugendliche. Kinder und Jugendliche ohne Druck zum Lesen zu motivieren, sie an Literatur heranzuführen und sie auch selbst zum Schreiben zu ermutigen, darum geht es bei der Literatur- und Leseförderung. Im Zeichen eines anderen Gastlandes stehen die jährlichen Internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen. Die aus dem jeweiligen Land nach Köln angereisten Autoren zeigen in zweisprachigen Lesungen mit anschließender Fragerunde den jungen Zuhörern die Vielfalt und Ausdrucksstärke des geschriebenen Wortes auf. Gleichzeitig kommen die Schüler in Kontakt mit anderen Kulturen und lernen diese näher kennen. Die Lesungen finden überwiegend in Schulen und öffentlichen Bibliotheken statt. Die Schulen haben sich vorher beworben und ein Vorbereitungsseminar unterstützt die Lehrer dabei, ihre Schüler optimal auf den Besuch eines Autors vorzubereiteten.

SK Stiftung Kultur der Sparkasse KölnBonn
Ralf Convents
Im Mediapark 7
50670 Köln
022188895105
convents@sk-kultur.de
http://www.sk-kultur.de

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Neue „showcases“-Ausgabe mit Schwerpunkt Puppentheater erscheint am 13. Dezember

„showcases“ – das Künstlermagazin
„showcases“ ist das Künstlermagazin für die Unternehmenskommunikation. Mit seinen Themenschwerpunkten macht es Entscheider in Unternehmen auf die Welt der Künstler aufmerksam, die mit ihren besonderen Darbietungen die Unternehmenskommunikation intensiv und nachhaltig prägen. In der aktuellen Ausgabe 1-2011 geht es um ganz viel Theater. In den Hauptrollen: Puppen, Figuren und Objekte.

Theater als Form der Kommunikation
Außergewöhnliche Künstler und Performances, kreative Eventideen und interessante Branchennews prägen die aktuelle „showcases“-Ausgabe.
Das Künstlermagazin zeigt auf, dass Puppentheater mehr ist als herrlicher Kinderkram. So erläutert der Gastautor Dr. Stefan Lichter, Geschäftsführer der GUM Studios in Köln und Producer des WM-Maskottchens Goleo, wie man Puppen ideal als Protagonisten einsetzt. Außerdem sind im Special zahlreiche verschiedene Puppentheater-Produktionen zusammengestellt. Sie beweisen, wie ausdrucksstark und lehrreich das Spiel mit Figuren sein kann. So auch die Kasperbühne Kend, der ein Portrait gewidmet ist.
Des Weiteren wird auf die Preisverleihung der Adam + Eva Awards sowie die European Best Event Awards zurückgeblickt. Eine Vorschau auf die 23. Internationale Kulturbörse fehlt ebenso wenig wie die Meister des poetischen Irrsinns Ulan & Bator.
Parallel zum Magazin stellt die memo-media Verlags-GmbH auf ihrer Internetseite www.memo-media.de weitere interessante Künstler und Performances im Bereich des Puppentheaters, Figurentheaters und Objekttheaters vor.

Interessierte können ein kostenfreies Probeexemplar von „showcases“ anfordern. Einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Probeexemplar“ an info@memo-media.de senden, um die aktuelle Ausgabe zu erhalten.

memo-media ist das umfangreichste Branchenverzeichnis für Veranstaltungsdienstleistungen aller Art im deutschsprachigen Raum. Neben dem ‚Handbuch memo-media‘ gehört das Online-Portal memo-media.de, das monatlich rund 350.000 Unique Visitors hat, zur memo-media Verlags-GmbH. Ergänzt wird das Online-Angebot durch eine täglich aktualisierte Newsübersicht, einen Festivalkalender und eine Seminardatenbank mit Angeboten aus der gesamten deutschen Eventszene. Des Weiteren publiziert die memo-media Verlags-GmbH quartalsweise das preisgekrönte Künstlermagazin für die Unternehmenskommunikation – ’showcases‘.
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