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Enthüllungsbuch: „Undercover in der Finanzindustrie“

Wie Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter Ihre Rente ruinieren und was Sie dagegen tun können

Enthüllungsbuch: "Undercover in der Finanzindustrie"

Malte Krüger, Alexander Schmidt: „Undercover in der Finanzindustrie“

„Wenn ich an meine Rente denke, habe ich Angst.“ Damit ist Malte Krüger nicht allein. Wie er stehen viele Arbeitnehmer, Selbstständige, Eltern und Unternehmer vor der Frage: Wie entgehe ich der Altersarmut? Bevor Krüger investiert, will er die für ihn bis dato unbekannte Welt der Aktien und Fonds verstehen. Krügers Plan: ein Blick hinter die Kulissen der Finanzindustrie. Sein Ergebnis: niederschmetternd. Er öffnet die Büchse der Pandora – schlechte Beratung, wenig Know-how, Finanzberater, die ihre eigenen Produkte nicht verstehen. Und es auch selten müssen. Verkauft wird, was leicht zu verargumentieren ist und schnelle Gewinne bringt. Nicht, was zum Kunden passt.

Zwei Jahre beschäftigt der Autor sich intensiv mit dem Thema Altersvorsorge – mit Index-, Aktien-, Hedge- und Europafonds, mit Riester und Rürup, mit Umdeckung, Überschussbeteiligung, Stornogeschäften und Schuldeintreibung. Herausgekommen ist ein Debattenbuch, eine Streitschrift über die Finanzkrise und Beraterindustrie – teils im Reportage-Stil, teils als Interview mit Alexander Schmidt. Mit Worten wie „Altersvorsorge in der Hand von Narren“ und „organisierte Unkenntnis“ berichtet Krüger von einer Welt, in der hohe Provisionen, beruflicher Aufstieg und Gewissenlosigkeit den Takt angeben.

Unterstützt von Günter Wallraff bewirbt Krüger sich bei einem Strukturvertrieb. Ohne jede Fachkenntnis wird er mit Kusshand genommen – dank seiner Rhetorik-Expertise. Mehr und mehr erkennt Krüger, in was für einem System er sich befindet: eines, das auf Kundenängste und Unwissenheit setzt sowie die Reichtumsträume der meist quereinsteigenden Vertriebler ausnutzt. Eine Industrie, in der sich wirtschaftlich abhängige Verkäufer Finanzberater nennen und Konkurrenten methodisch aus dem Unternehmen klagen. Alles nur, um noch mehr Gewinne einzufahren.

Krüger erweitert seine Recherchearbeit. Das gleiche Spiel – nur in netterer Atmosphäre – erfährt er in Banken, Privatbanken und Fintech-Unternehmen, bei denen er sich beraten lässt: Massenabfertigung und kaum sinnvolle Produkte. Sucht der Rhetorikprofi nach Wissen und Substanz, stößt er immer wieder auf verbale Ablenkungen und Motivationssprech. Stets spiegeln ihm Insider, Aussteiger, Kollegen und Vorgesetzte, dass Verkaufen mehr zählt als Fachkompetenz. Der Kunde ist Spielball – wenn überhaupt. Krügers Ahnung: Die Rentenlücke lässt sich nicht wirksam schließen.

Mit Schmidt stoßt Krüger bei seiner Recherche auf einen ehemaligen Vertriebsdirektor der Deka Bank. Und auf einen Experten mit kritischer Distanz zur Branche. Gemeinsam sezieren sie die Funktionsweise der Finanzindustrie. Der Austausch mit Schmidt lässt Krüger schließlich doch noch hoffen, dass es gehen kann: mit Honorarberatung zum Beispiel. Und Vermögensstreuung. Doch auch hier gibt es Fallen und kein Zaubermittel. Krüger hebt den Zeigefinger: Der Kunde muss die Möglichkeit bekommen, die Produkte verstehen zu können. Nur so kann er selbstverantwortlich entscheiden. Dem Leser bleibt also nichts anderes übrig, als für seine Zukunft selbst aktiv zu werden. Erfahrungen und Basiswissen findet er in diesem packenden Enthüllungsbuch.

Über die Autoren:

Malte Krüger – einer, der auszog, das Investieren zu lernen … und dabei mehr als nur Geldstaub aufwirbelte. Malte Krüger ist Geisteswissenschaftler und Querdenker durch und durch. Sieht er ein Problem, will er es ganzheitlich durchleuchten, von allen Perspektiven betrachten und verstehen. Für die Recherche seines zweiten Buches „Undercover in der Finanzindustrie“ erhielt er ein Stipendium der Günter-Wallraff-Stiftung.

Alexander Schmidt ist diplomierter Bankbetriebswirt, geprüfter Börsenhändler und seit 2012 selbstständiger Honorarberater. Der langjährige Vertriebsdirektor der Deka-Bank und ehemalige Börsenhändler (Börse Frankfurt) stieg 2012 bewusst aus der Branche aus und betreut aktuell bundesweit und im benachbarten Ausland Privatpersonen, Unternehmen und Stiftungen. Er ist gefragter Experte unter anderem in den Medien ZDF, NDR, RTL sowie in der FAZ, bei Stiftung Warentest oder der WirtschaftsWoche.

Weitere Infos finden Sie unter www.finanzwelt-undercover.de

Der studierte Sprachwissenschaftler Malte Krüger leitet mit zwei Partnern eine Privatschule in Neumünster in der Erwachsenenbildung. Als Spezialist für politische Rhetorik und Dialektik trainiert Krüger seit zehn Jahren Lehrer, Politiker, Juristen und Ärzte unter anderem für das Kultusministerium Niedersachsen oder die Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein.

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Wettlauf mit der Zeit: Lernen Banken rechtzeitig Digital?

Studie untersucht Effizienzsteigerungsprogramme der Finanzindustrie / zunehmende Konkurrenz erhöht Handlungsdruck

Rund 70 Prozent aller Finanzdienstleister im deutschsprachigen Raum planen innerhalb der nächsten zwölf Monate die Umsetzung eines Programms, um effizienter zu werden. Dabei spielen Maßnahmen zur Ertragssteigerung mittlerweile eine ähnlich große Rolle wie Kosteneinsparungen. Dies sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Managementberatung Horváth & Partners zu Effizienzsteigerungsprogrammen in der Finanzindustrie. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Top- und den Low Performern der Branche. Insgesamt sollten Finanzdienstleister nach Meinung von Horváth & Partners noch mutiger werden und eine umfassende Digitalisierungsstrategie entwickeln – bevor die Konkurrenz ihr Geschäftsmodell übernimmt.

Die Finanzbranche steht unter Druck: Immer mehr branchenfremde Unternehmen übernehmen klassische Bankdienstleistungen. Geldinstitute müssen deutlich effizienter werden, wenn sie am Markt bestehen bleiben wollen. „Um profitabel zu bleiben, sollten Banken mittelfristig 30 Prozent der Kosten einsparen oder zusätzliche Erträge in gleicher Höhe erwirtschaften“, empfiehlt Dr. Marcus Dahmen, Leiter des Beratungsbereichs Banking Transformation bei Horváth & Partners. Zwar haben alle befragten Institute die Kosten im Blick. Jedoch ist die absolute Höhe der geplanten Einsparungen verglichen mit der Vorgängerstudie aus dem Jahr 2016 auf den ersten Blick rückläufig: 2016 plante die Branche noch Einsparungen von rund 67 Mrd. Euro. Heute sind es insgesamt etwa 57 Mrd. Euro. Die Mehrheit der Befragten plant nur noch Einsparungen von bis zu 15 Prozent. Allerdings hat sich der Anteil der Häuser, die Einsparungen von mehr als 20 Prozent anstreben, gegenüber 2016 fast verdoppelt. „Wir beobachten ein klares Auseinanderdriften der Institute: Während die Top Performer sich deutlich ambitioniertere Ziele zur Steigerung der Effizienz setzen, sind die Low Performer mutloser geworden“, sagt Dahmen. Horváth & Partners hat die Top- und Low Performer anhand der Cost Income Ratios (CIR) aus 2015 und 2016 ermittelt. Die Banken mit den jeweils unteren und oberen 40 Prozent der CIRs gelten als Top- bzw. Low Performer. Fast drei Viertel der Low Performer streben Kosteneinsparungen von unter 15 Prozent an, obwohl sie heute schon weniger profitabel sind. Von den Top Performern planen hingegen rund ein Drittel eine Reduzierung der Kosten um mehr als 20 Prozent.

Einsparungen stehen Ertragssteigerungen gegenüber

Ein ähnliches Bild zeigt sich auf der Ertragsseite. Während jeder zweite Top Performer seine Erträge um mehr als 15 Prozent steigern möchte, ist es bei den Low Performern nur jeder fünfte. Würden die angestrebten Ertragssteigerungen tatsächlich in die Tat umgesetzt, entspräche das einer Summe von rund 51 Mrd. Euro. „Dass die Summe der geplanten Ertragssteigerungen in etwa der Höhe der Kostenreduzierungen entspricht, ist neu. In unserer Befragung vor zwei Jahren gaben 41 Prozent der Finanzdienstleister ausschließlich Kosteneinsparungen als Maßnahmen zur Effizienzsteigerung an“, sagt Dahmen.

Knapp ein Drittel der künftigen Erträge soll dabei aus neuen Einnahmequellen kommen. Dazu zählen beispielsweise die Erschließung neuer Kundengruppen, die Nutzung neuer Vertriebswege oder der Aufbau eines digitalen Ökosystems.

Digitalisierungsstrategien oft zu eindimensional

„Wir stellen fest, dass sich viele Banken auf einzelne Maßnahmen beschränken, um effizienter zu werden. Stattdessen sollten sie sich trauen, eine umfassende Digitalisierungsstrategie zu entwickeln, die alle Geschäftsbereiche umfasst“, rät Dahmen. Beispielsweise halten es 82 Prozent der Befragten für wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich, dass sie ihre Vertriebskanäle optimieren, um effizienter zu werden. Das sind 22 Prozent mehr als noch 2016. Zur Verbesserung der Vertriebskanäle zählen Filialnetzanpassungen, die Nutzung mehrerer Vertriebswege oder der Ausbau des digitalen Ökosystems. Vielfach wird auf Kooperationen mit neuen Anbietern wie FinTechs gesetzt. Vor allem die Top Performer erschließen auf diesem Wege Potenziale (86 Prozent). „Banken kaufen sich digitale Vertriebsmöglichkeiten ein, anstatt selbst daran zu arbeiten. Sie müssen aufpassen, dass die FinTechs nicht ihr komplettes Geschäftsmodell übernehmen“, warnt Dahmen.

Um Kunden zu halten oder zu gewinnen, müssen die Betreuungsmodelle angepasst werden. 81 Prozent der Befragten gaben an, das Coverage Model wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich optimieren zu wollen – ein Zuwachs von 56 Prozent gegenüber 2016.

Kaum Veränderungen gegenüber der letzten Befragung gab es hinsichtlich des Produkt- und Dienstleistungsportfolios. 68 Prozent der Finanzdienstleister wollen hier ansetzen, um den Vertrieb zu optimieren. Das sind lediglich drei Prozent mehr als 2016. Der ehemals wichtige Wachstumstreiber wird, vermutlich aufgrund gestiegener regulatorischer Anforderungen, unbedeutender.

Stellschrauben Standardisierung und Automatisierung

Für die Bereiche Operations/Back Office gelten nach wie vor die Standardisierung, die Prozess-/Qualitätsoptimierung und die Automatisierung als meistgenutzte Hebel zur Effizienzsteigerung. So kann der Einsatz von Robotic Process Automation (RPA) gerade bei simplen Vorgängen unterstützen. „Effizienzsteigernde Maßnahmen der Prozess- und Qualitätsoptimierung sowie Automatisierung bleiben auf hohem Niveau wichtig. Sie sind aber alleine kaum in der Lage, hinreichend hohe Effizienzpotenziale im Sinne des vom Markt geforderten Transformationsbedarfs zu liefern“, sagt Dahmen. Diese Meinung teilen auch die Befragten und haben daher die Produktionsplanung und -steuerung auf Platz vier der wichtigsten Maßnahmen zur Optimierung der Back-Office-Bereiche genannt. Gab 2016 nur jedes zweite Institut an, hier ansetzen zu wollen, um die Effizienz zu erhöhen, sind es 2018 bereits 80 Prozent der Umfrageteilnehmer.

„Gegenüber 2016 zeigen sich in der aktuellen Studie doch einige gravierende Änderungen hinsichtlich geplanter Effizienzsteigerungsmaßnahmen der Banken. Wir raten den Unternehmen jedoch ausdrücklich, nicht zu ungeduldig zu sein und klare Ziele zu definieren, die mittelfristig erreicht werden sollen“, sagt Dahmen. „Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich die Aufmerksamkeit der Führungskräfte auf permanente Sparinitiativen richtet, statt notwendige Wachstumsinitiativen zu forcieren.“

Eine Infografik und weitere Informationen finden Sie unter: https://hrvth.com/2lh48wH

Über die Studie:
Für die Studie „Effizienzsteigerungsprogramme in der Finanzindustrie 2018“ wurden von Oktober 2017 bis Januar 2018 150 Unternehmen der Finanzbranche in Deutschland, Österreich und der Schweiz von Horváth & Partners befragt.

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 800 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Finanzen/Wirtschaft Pressemitteilungen

FRED Executive Search geht in Frankfurt an den Start

Zum 7. September 2017 nimmt FRED Executive Search – ein neuer Headhunter am Finanzplatz Frankfurt und spezialisiert auf die Industriesektoren Finance, Real Estate und Digital – seine Tätigkeit auf. Damit firmieren Tim Zühlke, Hans M. Mantell und Szymon Kedzierski ab sofort nicht mehr unter Indigo Headhunters, sondern haben mit FRED Executive Search ein innovatives Headhunting-Unternehmen gegründet.

FRED ist spezialisiert auf die Suche nach Führungskräften und Spezialisten in der Finanzindustrie, im hochdynamischen Real Estate-Markt sowie in den Bereichen Technologie und Digitalisierung. FRED bietet seinen Kunden nicht nur strategische Beratung im Rekrutierungsprozess, sondern erstellt auch Marktanalysen und berät bei der Vergütung von Führungskräften. FRED Executive Search verfügt über ein tiefes Verständnis für den Wandel der Arbeitswelten. Die Berater berücksichtigen daher insbesondere die neuen Bedürfnisse und Ansprüche der Kandidaten an Personalberatung und Arbeitgeber.

Mit FRED positionieren die langjährig erfahrenen Headhunter ein hochwertiges Executive Search Angebot, das die inzwischen höheren Anforderungen der Märkte und die aus der digitalen Transformation entstandenen Branchentrends berücksichtigt.

„Wir haben mit FRED Executive Search ein Unternehmen gegründet, das den Personalbedürfnissen von Unternehmen im digitalen Zeitalter entspricht“, so Tim Zühlke, Partner und Geschäftsführer von FRED Executive Search sowie ehemaliger Gründungspartner von Indigo Headhunters. „Die neuen Entwicklungen innerhalb der Finanzindustrie zusammen mit der Digitalisierung und technologischen Innovationen wurden lange Zeit bei der Suche und Auswahl von Kandidaten vernachlässigt. Mit FRED können wir schneller und flexibler auf die gestiegenen Marktanforderungen reagieren“, so Zühlke weiter. Zentrale Ausrichtung von FRED ist dabei die Einbeziehung neuer Marktentwicklungen und die damit verbundene künftige Ausrichtung der Unternehmen.

FRED Executive Search hat sich auf die Kerndisziplinen des Standorts Frankfurt spezialisiert. „FRED steht für Finance, Real Estate und Digital. Wir sehen in diesen Bereichen große Schnittmengen, deren Kompetenzen sich am Standort Frankfurt bündeln. Wir stehen mit unserem langjährigem Know-how und bester Vernetzung im Zentrum dieser Disziplinen und können so unseren Auftraggebern fundiertes Expertenwissen, aktuelle Marktanalysen und schnelle Resultate liefern“, freut sich Szymon Kedzierski, Partner und Geschäftsführer von FRED Executive Search.

„Die digitale Transformation verändert Märkte und Akteure nachhaltig. Ganze Unternehmensbereiche müssen sich immer stärker spezialisieren oder gar neu aufgestellt werden, um den Anschluss zum Wettbewerb nicht zu verlieren. Unsere langjährige Branchenexpertise und unser Verständnis für die Dynamik der aktuellen Veränderungsprozesse helfen unseren Kunden dabei, Führungskräfte und Spezialisten passgenauer auszuwählen und ihre Unternehmen für künftige Aufgaben entsprechend vorzubereiten“, erläutert Hans M. Mantell, Partner und Geschäftsführer von FRED Executive Search.

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Horváth-Studie: Softwareroboter erobern die Finanzindustrie

Labortests und Piloten in vielen Unternehmen / Höchste Sparpotenziale im Backoffice

Horváth-Studie: Softwareroboter erobern die Finanzindustrie

Viele der befragten Unternehmen setzen bereits Robotic Process Automation (RPA) ein

Schnell, präzise und vollautomatisch: Mit Hilfe von Robotic Process Automation (RPA) Aufgaben abzuwickeln ist für die Finanzindustrie keine Zukunftsvision mehr. Das belegt eine Studie der Managementberatung Horváth & Partners. Im Backoffice entlasten Softwareroboter ihre menschlichen Kollegen bereits bei lästigen Arbeiten wie dem Eintippen und Abgleichen von Daten. Die Umfrage unter rund 60 Entscheidern aus Finanzinstituten zeigt, dass viele die neue Technologie bereits nutzen oder den Einsatz planen.

Gefragt nach dem Einsatz von Robotics in ihren Serviceprozessen geben 43 Prozent der Unternehmen an, dass sie RPA bereits im Rahmen von Labortests nutzen. Außerdem haben schon 37 Prozent der Finanzinstitute produktive Piloten im Einsatz. Darüber hinaus bereitet mehr als die Hälfte den umfassenden Einsatz von RPA in speziellen Bereichen vor. Realisiert haben dies jedoch erst sechs Prozent. „Eine Vielzahl von Finanzunternehmen hat bereits erste Erfahrungen gesammelt und startet nun in einem nächsten Schritt in eine weitreichendere Implementierungsphase“, sagt Sebastian Ostrowicz, Head of Process Digitization & Robotics bei Horváth & Partners. „Der Einsatz von virtuellen Mitarbeitern führt zu vielschichtigen Fragestellungen in den Unternehmen – von der Kapazitätssteuerung über die Einsatzplanung bis hin zum Berechtigungs- und Security-Management.“

Dass der neue Technologietrend mit großen Erwartungen verbunden ist, spiegelt sich auch in den Studienergebnissen wider. Die Bedeutung von RPA schätzen rund zwei Drittel der Befragten als sehr hoch oder hoch ein. Eine große Mehrheit glaubt zudem an Einsparpotenziale von zehn Prozent und mehr. Den größten Nutzen bringt Robotics in den Augen der Verantwortlichen eher bei kundenfernen Tätigkeiten. Am stärksten an der Kostenschraube drehen lässt sich mit RPA im Backoffice: Hier rechnen fast 60 Prozent der Befragten mit einem Einsparpotenzial von mehr als zwanzig Prozent.

RPA verheißt Tempo und Qualität

Von den Leistungen, zu denen die Roboter im Stande sind, sind die Verantwortlichen in den Finanzunternehmen fast ausnahmslos überzeugt: 94 Prozent rechnen mit einer erhöhten Prozessgeschwindigkeit und 92 Prozent mit einer verbesserten Qualität der Prozesse. Mehr als die Hälfte der Befragten sieht in RPA den Schlüssel zu erweiterten Servicezeiten. Schließlich arbeitet die Robotertechnik weiter, wenn die Mitarbeiter bereits im Feierabend sind. 43 Prozent glauben zudem, dass sich mit Hilfe von RPA auch die Kundenzufriedenheit erhöhen lässt.

Widerstände auf dem Weg zur Automatisierung

Dass die Einführung der RPA-Technologie reibungslos klappt, ist allerdings nicht gesagt. Viele Studienteilnehmer sehen noch Hürden. Knapp drei Viertel fürchten zum Beispiel, dass die geringe Standardisierung von Prozessen die Implementierung der neuen Technologie erschwert. Gut die Hälfte der Befragten zählt zu den Hauptproblemen den Widerstand von Mitarbeitern, die ihren Arbeitsplatz von Robotern bedroht sehen. Ebenso viele führen an, dass es derzeit noch an Know-how mangelt. Ostrowicz erklärt, wie der Einsatz von RPA dennoch zum Erfolg führen kann: „Der Schlüssel für eine erfolgreiche Einführung liegt in der ganzheitlichen Integration der Ressource Roboter in alle prozess- und steuerungsrelevanten Fragestellungen. Außerdem ist es wichtig, die Menschen ‚abzuholen‘, die zukünftig mit den Robotern interagieren werden.“

Über die Studie:

Für die Studie „Einsatz von Robotics in der Finanzindustrie“ hat Horváth & Partners rund 60 Finanzinstitute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Weitere Informationen über die Studie finden Sie auf der Website: www.horvath-partners.com/studie_robotics_fi

Horváth & Partners ist eine international tätige, unabhängige Managementberatung mit Sitz in Stuttgart. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 hochqualifizierte Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Österreich, Rumänien, der Schweiz, Ungarn, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Mitgliedschaft in der internationalen Beraterallianz „Cordence Worldwide“ unterstützt die Fähigkeit, Beratungsprojekte in wichtigen Wirtschaftsregionen mit höchster fachlicher Expertise und genauer Kenntnis der lokalen Gegebenheiten durchzuführen.

Die Kernkompetenzen von Horváth & Partners sind Unternehmenssteuerung und Performanceoptimierung – für das Gesamtunternehmen wie für die Geschäfts- und Funktionsbereiche Strategie, Innovation, Organisation, Vertrieb, Operations, Controlling, Finanzen und IT. Horváth & Partners steht für Projektergebnisse, die nachhaltigen Nutzen schaffen. Deshalb begleitet Horváth & Partners seine Kunden von der betriebswirtschaftlichen Konzeption bis zur Verankerung in Prozessen und Systemen.

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Entrust Datacard auf der IDC Security Conference 2016

Entrust Datacard als Spezialist für Identity und Authentifizierung von IDC eingeladen. Transparenz in der Zertifikatsverwaltung und Sicherung von IoT-Anwendungen sind Hauptthemen.

Entrust Datacard auf der IDC Security Conference 2016

Minneapolis/München, 16. August 2016 – Entrust Datacard, ein führender Anbieter von Identitäts- und Sicherheitstechnologien, wurde von IDC eingeladen, sein Know-how und seine Produkte auf der IDC Security Conference 2016 vorzustellen. Die Nutzung und Verwaltung sicherer Zertifikate in großen Organisationen sowie die Notwendigkeit einer stärkeren Sicherung von Internet-of-Things-Anwendungen wurden als besonders interessante Themen ausgewählt.

Transparente Zertifikatsverwaltung in großen Organisationen
Sichere und hochwertige Zertifikate bilden die Basis für eine verlässliche Identifizierung und Authentifizierung von Nutzern, Anwendungen und Devices. Durch die Öffnung von stetig mehr Prozessen für Kunden und Partner nimmt die Komplexität der Zertifikatsverwaltung immer weiter zu. Insbesondere in Branchen mit intensiven Verflechtungen und hohen regulatorischen Auflagen wie der Finanzindustrie ist die unternehmensweite Verwaltung von Zertifikaten ebenso zwingend wie mühsam. Hier kann mit den Lösungen von Entrust Datacard schnell und sicher Abhilfe geschaffen werden.
Mit Entrust Discovery steht ein Service zur unternehmensweiten Identifikation, Dokumentation und Verwaltung von Zertifikaten zur Verfügung, der Zertifikate jeglichen Ursprungs einbezieht. Die so geschaffene Transparenz über die im Gesamtunternehmen verwendeten Zertifikate bildet die Basis für Optimierung, Konsolidierung und Kostensenkung.
Entrust SSL-Zertifikate bieten die stärkste Verschlüsselung (256-bit-, SHA-2- und ECC-basierend) und sind in einer großen Bandbreite an Leistungen verfügbar, die jede individuelle Anforderung sicher abdeckt. Der cloudbasierte Entrust-Certificate-Management-Service erlaubt es Kunden, Zertifikate zu erstellen, wann und wie es erforderlich ist. Zudem erlaubt Entrust Datacard die kostenfreie Wiederverwendung von Zertifikaten, die im ursprünglich beauftragten Kontext nicht mehr benötigt werden. So sind insbesondere in internationalen komplexen Organisationen deutliche Einsparungen zu erzielen. Auf der IDC-Konferenz bietet Entrust Datacard Interessenten eine kostenlose Jahreslizenz für ein Entrust-EV-Multi-Domain-SSL-Zertifikat und eine Einführung in Entrust Discovery an.

Mehr Security für das Internet of Things (IoT) und die Industrie 4.0
Die innovativen Lösungen von Entrust Datacard für High-End-Verschüsselung und Tokenization erlauben es IoT-Anwendern, verlässliche Identitäten für ihre Devices, Gateways und Subkomponenten einzurichten sowie sichere Mechanismen zur Authentifizierung zu nutzen. Durch die Nutzung von vertrauenswürdigen Identitäten für jedes einzelne Device – insbesondere auch an den Schnittstellen nach außen – wird verhindert, dass sich nicht vertrauenswürdige Devices in die Kommunikation einklinken. Zudem wird dadurch die sichere Kommunikation von Devices mit Servicetechnikern ermöglicht.
Da die Entrust-Datacard-Lösungen vollständig herstellerunabhängig mit einem breiten Spektrum an Devices unterschiedlicher Hersteller zusammenarbeiten können, werden für Kunden drohende Inkompatibilitäten und Abhängigkeiten bei der Nutzung proprietärer Herstellerlösungen vermieden.
IoT-Lösungen unterliegen durch den rasanten Fortschritt der Technik einem besonders schnellen Wandel. So ist es wichtig, dass Devices und Infrastruktur schnell, sicher und effizient aktualisiert werden können, um die Vorteile neuer Funktionen oder neue Sicherheitsmerkmale nutzen zu können. Durch die Verwendung eines gesicherten Remote-Kanals ermöglicht Entrust Datacard On-Demand-Upgrades und Updates der Sicherheitstechnik oder sonstiger Features. Die Experten von Entrust Datacard stellen auf der IDC-Konferenz in Frankfurt am Main sichere Wege für die Nutzung des IoT vor.

Führende Security-Hersteller im Dialog mit Anwenderunternehmen
Die IDC Security Conference 2016 findet am 6. September 2016 in Frankfurt am Main statt und bietet IT-Verantwortlichen aus Anwenderunternehmen praktischen Rat, Orientierung und wertvolle Entscheidungshilfen für eine ganzheitliche IT-Security-Strategie für ihre Organisation. Führende IDC-Analysten auf dem Gebiet der IT-Security-Trends geben gemeinsam mit ausgewählten Herstellern einen Überblick über die Entwicklungen bei den bedeutendsten Risiken und Bedrohungen für Unternehmen sowie entsprechender Lösungen, um diesen zu begegnen. Zu den Themen der Veranstaltung gehören u. a. Cloud Security, Mobile Security, sichere Authentifizierung und SSL-Zertifikate sowie Signaturen.
„Wir freuen uns auf einen spannenden Dialog mit Interessenten und Sicherheitsexperten auf der IDC Security Conference“, sagt Lars Plantzen, Account Manager Central Europe bei Entrust Datacard. „Gerne können bereits im Vorfeld Gesprächstermine per E-Mail vereinbart werden.“

Mehr zu den innovativen Lösungen für Zertifikate und Zertifikatmanagement finden Interessenten unter:
https://www.entrust.com/ssl-certificates/
Die Lösungsansätze von Entrust Datacard für sichere Identitäten und Authentifizierung werden beschrieben unter: https://www.entrust.com/solutions/

Entrust Datacard bietet Identitäts- und Sicherheitstechnologien, die eine sichere und zuverlässige Nutzung von Informationen im E-Commerce- und E-Government-Bereich erlauben, den Zugang zu Unternehmensnetzwerken und Webseiten schützen sowie den geordneten Grenzübertritt sichern. Die Lösungen erstrecken sich von Reisepässen, Ausweisen und Zahlkarten in der physischen Welt bis hin zu Authentifizierung, Zertifikaten und sicherer Kommunikation im digitalen Umfeld.
Entrust Datacard stellt jeden Tag mehr als zehn Millionen Identitätsnachweise oder Zahlkarten aus und sichert jedes Jahr Milliarden von Onlinetransaktionen. Entrust Datacard ist führend im Markt für Identity-based Enterprise Security Solutions und löst Herausforderungen seiner Kunden in den Bereichen Cloud Security, E-Commerce Security, Mobile Device Security, Mail Security und Web Security.
Die Software-Authentication-Plattform Entrust Identity Gard bietet Authentifizierung (Authentication) sowie Identity Assurance und unterstützt alle gängigen Formen wie Smartcards, Logins/Passwords, mobile Zertifikate und Token, Mobile Smart Credential und Transaction Signing. Entrust Datacard bietet ein bestmögliches Portfolio an SSL-Zertifikaten mit u. a. EV-Multi-Domain SSL, UC-Multi-Domain SSL, Wildcard SSL sowie eine professionelle Zertifikatsverwaltung. Die Public-Key-Infrastruktur (PKI) von Entrust Datacard ist die am weitesten verbreitete kommerzielle PKI weltweit.
Mit über 2.000 Mitarbeitenden an über 30 Standorten und einem Netzwerk aus zuverlässigen globalen Partnern betreut Entrust Datacard seine Kunden in 150 Ländern weltweit. Zu den Kunden gehören u. a. Adidas, Airbus, Bertelsmann, BP, Ernst & Young, die Europäische Zentralbank, KPMG, Lufthansa Technik, Mastercard, Santander, UBS und Volkswagen.
Weitere Informationen zu Unternehmen und Produktangebot finden Sie unter: www.entrustdatacard.com.

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Aktuelle Studie von KuppingerCole und Beta Systems untersucht die Umsetzung von Identity Access Management und Governance in der Finanzindustrie

– Rollenbasierte Berechtigungskonzepte bei annähernd 44 % der Unternehmen erst in Planung oder Umsetzung
– Funktionstrennungen (Segregation of Duties – SoDs) mit technischen Systemen für eine dauerhafte Kontrolle noch vergleichsweise wenig im Einsatz
– Weniger als 12 % der Unternehmen führen vollständige und regelmäßige Rezertifizierung von Zugriffsberechtigungen durch

Berlin, 26. Juni 2012 – Das europäische Analystenunternehmen KuppingerCole hat das Thema Identity Access Management (IAM)1 und Identity Access Governance (IAG)2 in der Finanzindustrie in einer gemeinsamen Studie mit der Beta Systems Software AG untersucht. IAM/IAG-Lösungsexperte Beta Systems gilt aufgrund seiner langjährigen Erfahrung und seines breiten Kundenstamms als Branchenkenner der Finanzindustrie. KuppingerCole führte die Befragung über den Status von IAM und IAG in der Finanzindustrie in Deutschland und der Schweiz zwischen November 2011 und Januar 2012 durch. Ausgangspunkt der Studie bildet die Bestandsaufnahme der bisherigen Umsetzung von IAM und IAG in Unternehmen der Finanzbranche.

„Hierbei geht es in erster Linie nicht um die Einführung von Technologien. Die Technologien helfen dabei, die gestellten Anforderungen in effizienter Weise umzusetzen. Sie sind unter diesem Aspekt auch unverzichtbar, wie sich beispielsweise an den hohen Arbeitsaufwänden für die manuelle Erfüllung von Audit-Anforderungen bei vielen Unternehmen regelmäßig zeigt. Zudem wird die Nachvollziehbarkeit von Aktivitäten erhöht und die Fehlerzahl verringert“, erläutert Martin Kuppinger von KuppingerCole. „Dennoch ist die Grundvoraussetzung für IAM und IAG, dass die organisatorischen Verantwortlichkeiten und Strukturen, die Regelwerke und detaillierten Richtlinien und die Prozesse definiert sind.“

Die Studie betrachtet mehrere Teilaspekte dieses Themas und geht der grundlegenden Frage nach, welche Maßnahmen und Konzepte im Bereich des Zugriffsschutzes von Informationen umgesetzt sind.

Abb.1: Die Umsetzung von Maßnahmen der Informationssicherheit in Unternehmen der Finanzindustrie
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Generell gilt, dass der Zugriff auf Daten nur nach Authentifizierung und gesteuert über Zugriffsberechtigungen möglich ist. Zwei Drittel der befragten Unternehmen setzen dies bereits vollständig um. Weitere 29 % der Unternehmen geben an, diese Funktion teilweise realisiert zu haben, wobei die Ausnahmen in den meisten Fällen Daten mit geringer Sensitivität sind, die generell offen zugänglich sein sollen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die heute eingesetzten Lösungen immer in der geforderten Weise arbeiten. Die Frage danach, ob auch genau die erforderlichen Berechtigungen entsprechend des Minimal- oder Angemessenheitsprinzips vergeben wurden, wird dadurch nicht beantwortet.

Das zeigt sich auch daran, dass annähernd 44 % der Unternehmen rollenbasierende Berechtigungskonzepte, die sich als Standard für die Vergabe von Berechtigungen etabliert haben, gerade erst planen oder umsetzen.

Auch die Werte für die Umsetzung von Funktionstrennungsregeln (SoD) und regelmäßige Rezertifizierungen zeigen deutlich, dass ein wesentlicher Teil der Unternehmen in der Finanzindustrie derzeit noch keinen optimalen Status in Bezug auf den Umgang mit Zugriffsberechtigungen hat. So setzen derzeit erst knapp 12 % der Unternehmen, also nicht einmal jedes achte Unternehmen, eine vollständige und regelmäßige Rezertifizierung von Zugriffsberechtigungen um. Immerhin etwas mehr als 40 % führen diese zumindest immerhin teilweise und regelmäßig durch, typischerweise mit Fokus auf besonders sensitive Systeme. Auf der anderen Seite sind gut 11 % der Unternehmen noch nicht einmal in der Planungs- oder Umsetzungsphase für eine solche Rezertifizierungslösung.

„Überraschend ist, dass 60 % der Unternehmen Regeln für die Funktionstrennung nur teilweise oder überhaupt nicht technisch umgesetzt haben. In Anbetracht dessen, dass dies beispielsweise als Konsequenz der MaRisk (Mindestanforderung an das Risikomanagement) explizit gefordert wird, sind manuelle Maßnahmen unserer Einschätzung nach nicht ausreichend“, kommentiert Martin Kuppinger. „Nur ein sehr geringer Teil der Unternehmen hat hier seine Hausaufgaben bereits vollständig erledigt.“

Eine weitere Frage gilt den Regelwerken, die für IAM und IAG in den Unternehmen existieren. Die Studie betrachtet hierbei vier Kategorien von Regelwerken.

Abb. 2: Der Status von Regelwerken für IAM/IAG
http://www.hbi.de/uploads/media/Abb._2_Der_Status_von_Regelwerken_f%C3%BCr_IAM___IAG.png

Während es in der überwiegenden Zahl von Unternehmen – immerhin knapp 91 % – eine zentrale IT-Sicherheitsrichtlinie für alle Bereiche der IT gibt, bewegen sich die Werte für spezielle Richtlinien im Bereich IAM/IAG jeweils um rund 50 %. Das ist insofern bedenklich als generelle IT-Sicherheitsrichtlinien in aller Regel nicht ausreichend spezifisch für die Anforderungen im Bereich Benutzer- und Zugriffsmanagement sind. Außerdem werden Segregation of Duties (SoDs) dort, wenn überhaupt, dann nur gestreift. Vollständige Richtlinien in diesem Bereich sind unerlässlich, finden sich aber erst bei 54 % der teilnehmenden Unternehmen.

„Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass es nicht nur auf der technischen Ebene noch deutlichen Handlungsbedarf gibt – man denke an die Umsetzung von Rezertifizierung oder Funktionstrennungen – sondern auch bei den dahinter stehenden organisatorischen Vorgaben und Richtlinien“, erläutert Martin Kuppinger. „Hier ist dringend empfohlen, die bestehenden Lücken zu schließen und die entsprechenden Regelwerke für IAM/IAG insgesamt sowie ergänzende, vertiefende Richtlinien für die Rezertifizierung und die Funktionstrennungen zu definieren, ebenso wie eine Beschreibung der Prozesse und organisatorischen Verantwortlichkeiten.“

Die gesamte Studie mit weiteren Ergebnissen und Informationen zur Methodik der Studie steht im Internet zum freien Download zur Verfügung unter: http://www.betasystems.com/kuppingercole2012

Anmerkungen:
1) IAM steht für Identity und Access Management und bezeichnet die Technologien, mit denen die Identitäten von Benutzern und ihre Zugriffsberechtigungen verwaltet werden.
2) Identity und Access Governance (IAG) betrachtet die Governance um Identitäten (beispielsweise verwaiste Konten von Benutzern, die längst nicht mehr im Unternehmen sind) und Zugriffsberechtigungen. Hier geht es darum sicherzustellen, dass Benutzer minimale oder angemessene Berechtigungen haben, aber eben keine Berechtigungen über das hinaus, was sie sinnvollerweise in ihrer Arbeit benötigen. Die Analyse von Zugriffsberechtigungen und die regelmäßige Rezertifizierung durch manuelle Prüfprozesse sind wesentliche Funktionen der Identity und Access Governance.

++ Ende der Mitteilung ++

KuppingerCole
KuppingerCole, gegründet 2004, ist ein führendes europäisches Analystenunternehmen für alle Themen rund um Identity und Access Management, GRC (Governance, Risk Management, Compliance) und Cloud Computing. KuppingerCole steht für Expertise, Meinungsführerschaft und eine herstellerneutrale Sicht auf den erweiterten IT Markt. Das umfasst Themen wie das klassische Identity und Access Management (IAM), Information Rights Management (IRM), IT Risk Management, Strong Authentication, Single Sign-On, Federation, User Centric Identity Management, Virtualisierung, Cloud Computing Trends und Standards und vieles mehr.
Beta Systems Software AG
Die Beta Systems Software AG (General Standard: BSS, ISIN DE0005224406) bietet hochwertige Softwareprodukte und -lösungen im Bereich Sicherheit und Nachvollziehbarkeit in der IT und zur automatisierten Verarbeitung größter Daten- und Dokumentenmengen. In den Geschäftsbereichen „Data Center Automation & Audit“, „Identity & Access Governance“ und „Document Processing & Audit“ unterstützt das Unternehmen Kunden aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Industrie, Handel, Logistik und IT-Dienstleistungen bei der Optimierung der IT-Sicherheit, der Automatisierung von Geschäftsprozessen sowie mit einem umfassenden Produkt-, Lösungs- und Beratungsangebot im Bereich „GRC – Governance, Risk & Compliance“ bei der Erfüllung von gesetzlichen und geschäftlichen Anforderungen.

Beta Systems wurde 1983 gegründet, ist seit 1997 börsennotiert und beschäftigt rund 270 Mitarbeiter. Sitz des Unternehmens ist Berlin. Beta Systems ist national und international mit 15 eigenen Konzerngesellschaften und zahlreichen Partnerunternehmen aktiv. Weltweit optimieren mehr als 1.300 Kunden in über 3.200 laufenden Installationen in über 30 Ländern ihre Prozesse und verbessern ihre Sicherheit mit Produkten und Lösungen von Beta Systems. Das Unternehmen gehört zu den führenden mittelständischen und unabhängigen Softwarelösungsanbietern in Europa und erwirtschaftet rund 50 Prozent seines Umsatzes international.
Beta Systems Software AG
Dirk Nettersheim
Alt-Moabit 90d
10559 Berlin
+49 (0)30-726118-0

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Stefan-George-Ring 2
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http://www.hbi.de

Pressemitteilungen

Ramco ermöglicht zentrale Risikosteuerung und Performance Management mit Banking Analytics Suite

Business Intelligence für Banken und Versicherungen

Basel, 18.04.2012 – Die Geschäftsanalytik ist in der Finanzindustrie heute längst zu einem der wichtigsten Erfolgsfaktoren geworden, wenn es darum geht, Potenziale zu erschließen, unrentable Produkte zu identifizieren und das Geschäft ertragreicher auszurichten. Gemeinsam mit führenden Branchenexperten entwickelt bietet Ramco Banking Analytics Finanzdienstleistern in Echtzeit einen 360°-Blick auf Produkt- und Kundenportfolios, individuelle Anforderungen und multidimensionale Rentabilitätsanalysen. „Mit der Entwicklung dieses Produktes haben wir uns zum Ziel gesetzt, ein professionelles, schnell einsetzbares und für die Anforderungen der Finanzindustrie vorkonfiguriertes Instrumentarium für Entscheider sämtlicher Unternehmensbereiche zu schaffen – ob im Kreditgeschäft, der Vermögensverwaltung, dem Investment Banking, der Kundenbetreuung oder etwa der Schadensregulierung“, so Lars Frutig, Geschäftsführer Marketing und Vertrieb der Ramco Europa-Zentrale in Basel.

Business Development mit Business Intelligence

Kaum ein anderes Instrument wirkt sich so nachhaltig auf die Geschäftsentwicklung aus wie BI-Systeme. „Blindlings sollte man sich allerdings nicht in ein BI-Projekt stürzen, denn es müssen in dem Zuge auch gewisse Voraussetzungen geschaffen werden. Die Qualität der aus diesen Systemen generierten Erkenntnisse hängt nämlich maßgeblich von der Fähigkeit ab, Daten aus den verschiedenen operativen Systemen zu zentralisieren. Um die über die unterschiedlichsten Kanäle gesammelten Stamm- und Transaktionsdaten zu konsolidieren, kommt das Ramco Master Data Management Framework zum Einsatz. Dieses gewährleistet nicht nur die Einhaltung internationaler Compliance-Richtlinien, sondern sorgt mit einer einheitlichen Datensicht innerhalb heterogener Systemlandschaften für Konsistenz, Effizienz und Vollständigkeit aller Datenobjekte“, erklärt Lars Frutig.

Vorkonfiguriert für den Einsatz in Banken und Versicherungen

Die analytischen Komponenten der Lösung werden bereitgestellt über die webbasierte Business Performance und Analytik Plattform Ramco DecisionWorks. Dabei werden Daten von unterschiedlichen Transaktionssystemen zentral aggregiert, zu Informationen verdichtet und in spezifischen Data Warehouses mit OLAP-Technologie abgelegt. Diese werden dann in unterschiedlichen Präsentationsformaten wie Scorecards oder Dashboards visualisiert, um ein schnelles, übergreifendes Monitoring und eine zuverlässige Entscheidungsunterstützung zu ermöglichen. Mit vorgefertigten, sofort einsatzbereiten Analysetools sind Manager so in der Lage, Muster und Entwicklungstrends zu erfassen und für das Business Development nutzbar zu machen. Ramco Banking Analytics gibt es mit vorkonfigurierten Key Performance Indikatoren (KPIs) u.a. für die Kredit-, Kunden- und Depotanalyse sowie für die Bereiche Handelsfinanzierungs- und Risiko-/ Profitabilitätsanalyse, die dank der individuell skalierbaren Reporting-Funktionalität Entscheidern bedarfsgerecht zugestellt werden können.

Praxisbewährt im internationalen Einsatz

Die Ramco Banking Analytics Suite ist bereits bei vielen national und international ausgerichteten Finanzinstituten im Einsatz wie u.a. bei der Citigroup, der Bank of India, Axis Bank, ICICI Bank oder der Commercial Bank International. „Ramco Analytics eignet sich hervorragend für ein übergreifendes Performance Management und Echtzeit-Monitoring der verschiedenen Geschäftsbereiche im Bankenumfeld“, so V. Viswanathan, Mitglied der Geschäftsführung der Bank of India, die bereits nach nur neun Monaten mit der neuen Business Intelligence Lösung in den Live-Betrieb gehen konnte.
Ramco Systems ist eine Tochter der Ramco Gruppe und erzielte im Geschäftsjahr 2010 einen Gruppenumsatz von USD 950 Mio. Mit der modell- und webbasierten Business Process Platform VirtualWorks? in Kombination mit über 30 branchenbezogenen ERP-II-Referenzmodellen unterstützt Ramco mehr als 1.000 Unternehmen in 30 Ländern, ihre Geschäftsprozesse und Wertschöpfungskette unternehmensübergreifend zu steuern. Ramco Systems ist börsennotiert und beschäftigt weltweit über 1.800 Mitarbeiter in 14 Niederlassungen in Europa, USA, Kanada, Indien, APAC, Mittlerer Osten und Afrika. Am europäischen Hauptsitz in Basel arbeiten rund 60 Mitarbeiter für Kunden wie BASF, Maurice Lacroix, Rehau GmbH, Swatch AG, HZN AG, Air Lloyd, ADAC, Triamun AG, Galenica Holding, Aareholz AG, FL Technics, Hero, Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft und ETA SA. Mit Offshore-Entwicklungszentren und höchsten Qualitätsstandards nach ISO 9001:2008 sowie SEI CMMi Level 5 ist Ramco in der Lage, prozessorientierte Softwarelösungen auf Basis modernster Technologien zu einem attraktiven Preis-/ Leistungsverhältnis anzubieten.
Ramco Systems Ltd.
Lars Frutig
Lange Gasse 90
4020 Basel
+41 (0)61 205 25 25

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lfrutig@ramco.ch

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