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Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen in Schwierigkeiten

SEViX® GROUP unterstützt mittelständische Unternehmen bei der Verbesserung ihrer Leistungswirtschaft und Finanzstruktur

Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen in Schwierigkeiten

Refinanzierungsbedarf von Mittelstandsanleihen steigt stark an

* Restrukturierung von Anleihen nach dem Schuldverschreibungsgesetz als Vorstufe zur Insolvenz
* Business Transformation Management zur langfristigen und nachhaltigen Verbesserung der Wettbewerbsposition
* Leistungswirtschaftliches und finanztechnisches Komplettpaket von SEViX® GROUP

Bremen, 20. Oktober 2015 – SEViX® GROUP, ein Verbund von mehr als 30 Senior Executive Managern, gibt die Unterstützung der Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen bekannt. Ziel ist es, die Restrukturierung der Anleihen oder gar die Insolvenz der Unternehmen zu vermeiden sowie die Refinanzierung der Wertpapiere zu sichern. Die Optimierung von Leistungswirtschaft und Finanzstruktur soll ein langfristiges und nachhaltiges Geschäftsmodell gewährleisten.

MiFa, MS Deutschland, Prokon, Rena, Strenesse: Dies sind nur einige Emittenten von Mittelstandsanleihen oder Genussscheinen, die in der jüngeren Vergangenheit Insolvenz angemeldet haben. Weitere werden folgen, dies zeichnet sich deutlich ab. Um dieser Entwicklung zu begegnen, hat sich der Geschäftsbereich „Unternehmenssanierung“ von SEViX® GROUP des Themas angenommen.

In einem ersten Schritt wurden 291 Wertpapiere – Anleihen und Genussrechte – von Unternehmen des Mittelstands untersucht, von denen 64% an der Börse notieren. Nur 9,6% der Wertpapiere besitzen ein Unternehmens- oder Anleiherating mit Investment Grade, also BBB- oder besser; 62,9% haben gar kein Rating! Von den 131 Anleihen, die an den Mittelstandsegmenten der deutschen Börsen platziert wurden, haben bereits 24 Emittenten Insolvenz angemeldet. Insgesamt ermittelte SEViX® GROUP 41 Wertpapiere von insolventen Unternehmen, die für die weitere Untersuchung ausgeschlossen wurden.

Dazu Jean-Claude Bisenius, der für die Analyse verantwortlich zeichnende Partner von SEViX® GROUP: „Vergleicht man die Insolvenzrate von mittelständischen Unternehmen, die am Kapitalmarkt präsent sind, mit der allgemeinen Insolvenzwahrscheinlichkeit von Unternehmen in Deutschland, die gegenwärtig bei etwa 7 Promille und Jahr liegt, wird offensichtlich, dass die Insolvenzgefahr bei den mittelständischen Emittenten von Anleihen und Genussscheinen mehr als sechsmal höher ist.“

Regelmäßig werden diese Wertpapiere notleidend, sei es, dass der Emittent die laufenden Zinsen nicht zahlen kann, sei es, dass am Laufzeitende die Rückzahlung unmöglich wird. Das Schuldverschreibungsgesetz bietet in diesem Fall die Möglichkeit einer Restrukturierung, beispielsweise durch Aussetzen der Bedienung des Coupons, durch Verlängerung der Laufzeit oder durch Wandlung von Fremdkapital in Eigenkapital. Dazu Herr Bisenius: „Zu diesem Zeitpunkt ist das Kind aber längst in den Brunnen gefallen: Das Unternehmen kann seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen. Oft genug muss ein Insolvenzantrag gestellt werden, noch bevor eine beschlussfähige Gläubigerversammlung über die Restrukturierung entscheiden kann. Die Restrukturierung nach dem Schuldverschreibungsgesetz ist somit die Vorstufe zur Insolvenz“, lautet Herrn Bisenius“ Schlussfolgerung.

Rainer Ulrich, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der SEViX® GmbH erklärt: „Zu einem deutlich früheren Zeitpunkt – auch ausreichend lange vor der kommenden Refinanzierung – steht SEViX® GROUP deshalb mit dem Angebot des aktiven Business Transformation Management für eine radikale, leistungswirtschaftliche Veränderung des Unternehmens. Dieser Business Transformation Prozess ist eine sehr durchgreifende und komplexe Umgestaltung, die das gesamte Unternehmen erfasst“, so Ulrich weiter.

Im Jahre 2016 laufen 61 der untersuchten Wertpapiere ab, in den Jahren 2017 und 2018 werden es jeweils noch über 50 sein, dies bei einem Median des Refinanzierungsvolumens von 25 Mio. EUR je Wertpapier. Bei Unternehmen in Schwierigkeiten wird die Refinanzierung allerdings nur gelingen, wenn diese Unternehmen aufzeigen können, dass sie Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Leistungswirtschaft ergriffen haben. Hanns-Peter Wiese, Partner von SEViX® GROUP, führt zu den Finanzierungsmöglichkeiten aus: „Eine Neuauflage der Mittelstandanleihe ist oft nicht die beste Form der Finanzierung: Wer will schon 8,5% p.a. Zinsen zahlen, wenn es andere Formen der Fremdkapitalbeschaffung mit deutlich niedrigeren Finanzierungskosten gibt? In einigen Fällen wird die Refinanzierung jedoch nur gelingen, wenn neben der Verbesserung der Leistungswirtschaft zusätzlich zum Fremdkapital weiteres Eigenkapital an Bord geholt wird.“

SEViX® GROUP bietet deshalb ein Gesamtpaket mit Maßnahmen zur radikalen Verbesserung der Marktposition des Unternehmens und mit einer Optimierung der Finanzstruktur. Jean-Claude Bisenius schlussfolgert: „Emittenten von Mittelstandsanleihen und Genussscheinen, die in Schwierigkeiten stecken, sind also gut beraten, sich Hilfe bei einem Dienstleister zu holen, der sowohl Konzepte zur Verbesserung der Leistungswirtschaft entwickeln kann – und diese auch umsetzt – als auch dem Unternehmen eine optimale Finanzstruktur verschafft. Durch Business Transformation Management wird eine langfristige und nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsposition erreicht, die das Unternehmen attraktiv für Fremd- und für Eigenkapitalgeber macht.“

SEViX® GROUP

SEViX® GROUP, eine Wertschöpfungspartnerschaft von mehr als 30 international erfahrenen Senior Executive Managern und Unternehmensberatern aus sehr unterschiedlichen Branchen, ist u.a. auf folgenden Kompetenzfeldern aktiv: Business Transformation Management, Unternehmenswertsteigerung, Unternehmenssanierung, M&A und Nachfolgeberatung sowie Transition & Interim Management. Koordiniert und vertreten wird SEViX® GROUP von der SEViX® GmbH mit Firmensitz in Bremen.

SEViX® GROUP unterstützt Unternehmen des gehobenen Mittelstands mit konzentrierter Managementerfahrung bei der Meisterung kritischer Unternehmenssituationen, mit dem Ziel einer messbaren Unternehmenswertsteigerung und der Eroberung einer Spitzenposition in der Branche. Dazu erstellt SEViX® GROUP Branchenstudien, die Profitabilität und Wert des Unternehmens des Mandanten im Branchenvergleich feststellen. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung widerstandsfähiger und nachhaltiger Geschäftsmodelle. Die Transformation Manager von SEViX® GROUP beraten nicht nur, sondern implementieren selbst die Veränderungsprozesse zur signifikanten Steigerung des Unternehmenswerts. Als Turnaround Manager verfügen sie über langjährige Expertise bei der Umsetzung von Restrukturierungen.

Weitere Informationen zu SEViX® GROUP finden Sie unter:SEViX® GROUP

Kontakt
SEViX® GROUP
Rainer Ulrich
Jacobsweg 5
28211 Bremen
+49 175 999 2092
info@sevix.de
http://www.SEViX-GROUP.com

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AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussrechte an

AGRAVIS Raiffeisen AG bietet Genussrechte an

Die AGRAVIS Raiffeisen AG stellt ihre Finanzstruktur auf ein breiteres Fundament und bietet interessierten Anlegern ab sofort Genussrechte an. Auf diese Weise will das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen in einem ersten Schritt 40 Mio. Euro an zusätzlichem Kapital generieren. Jedes Genussrecht hat einen Nennwert von 1.000 Euro. Zeichner müssen mindestens fünf Genussrechte erwerben.

Die Gesamtmenge an Genussrechten verteilt sich auf zwei Tranchen. Für 20 Mio. Euro können Aktionäre und Mitarbeiter der AGRAVIS Genussrechte zeichnen, die mit 3,25 Prozent pro Jahr verzinst werden. Alle anderen natürlichen und juristischen Personen können sich um die zweite Tranche mit gleichem Volumen bewerben, hier beläuft sich die jährliche Rendite auf 2,25 Prozent. Die Laufzeit beträgt einheitlich fünf Jahre bis zum 31. Oktober 2020.

„Die Genussrechte stellen eine weitere Form der Eigenkapitalbildung dar“, erläutert Finanzvorstand Johannes Schulte-Althoff. „Insbesondere wollen wir damit unsere bisherigen Aktionäre und Mitarbeiter ansprechen“, deswegen gewähre AGRAVIS ihnen bei der jährlichen Ausschüttung einen kleinen Vorteil. „Wir erwarten aber auch bei allen anderen Interessierten eine lebhafte Nachfrage“, so Schulte-Althoff. „Denn eine Anlage bei der AGRAVIS ist gerade auch im Hinblick auf das anhaltende Niedrigzinsniveau am Kapitalmarkt ein gutes und attraktives Investment.“ Schon die Emission des Schuldscheindarlehns vor zwei Jahren habe ein beachtliches Interesse von Anlegern an der AGRAVIS dokumentiert. „AGRAVIS wird nicht nur in der Agrarbranche, sondern auch bei Investoren als erfolgreiches, langfristig orientiertes und verlässliches Unternehmen wahrgenommen.“

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat den Verkaufsprospekt für das Angebot von 40.000 Namensgenussrechten am 3. Juli genehmigt. Bis zum 15. September können Interessierte die Genussrechte zeichnen. Die Mindestzeichnungssumme beträgt 5.000 Euro, danach ist eine Zeichnung in 1.000-Euro-Schritten möglich. Die Zuteilung erfolgt grundsätzlich nach dem „Windhund-Verfahren“, entscheidend ist also der Zeitpunkt der Zeichnung. Die AGRAVIS behält sich jedoch vor, Anteile zu kürzen oder abzulehnen. Der von der Hauptversammlung gebilligte Rahmen von 100 Mio. Euro für die Ausgabe von Genussrechten ist mit dem aktuellen Angebot noch nicht ausgeschöpft.

Die Einnahmen aus den Genussrechten dienen der Finanzierung des Geschäftszwecks der AGRAVIS insgesamt. Das heißt, sie sollen sowohl zur Finanzierung von Investitionen in Sach- und Finanzanlagen als auch von Teilen des Umlaufvermögens beitragen. „Die Finanzierung der AGRAVIS-Gruppe ist solide aufgestellt und auf Wachstum ausgerichtet“, betont Johannes Schulte-Althoff. Auf die Stärkung des Eigenkapitals lege die AGRAVIS besonderen Wert. Im Geschäftsjahr 2014 konnte es deutlich auf 461 Mio. Euro ausgedehnt werden.

Der Verkaufsprospekt für die Genussrechte ist im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und auf der Homepage der AGRAVIS unter agrav.is/genussrecht abrufbar.
Für Rückfragen steht der AGRAVIS-Bereich Genossenschaften und Aktionäre zur Verfügung, Telefon 0251/682-2010, E-Mail: genussrecht@agravis.de.

AGRAVIS Raiffeisen AG

Die AGRAVIS Raiffeisen AG ist ein modernes Agrarhandelsunternehmen in den Kernsegmenten Agrarerzeugnisse, Tierernährung, Pflanzenbau und Agrartechnik. Sie agiert zudem in den Bereichen Energie, Bauservice und Raiffeisen-Märkte.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG erwirtschaftet mit 6.100 Mitarbeitern 7,4 Mrd. Euro Umsatz und ist als ein führendes Unternehmen der Branche mit rund 400 Standorten überwiegend in Deutschland tätig. Internationale Aktivitäten bestehen über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften in mehr als 20 Ländern und Exportaktivitäten in mehr als 100 Ländern weltweit. Unternehmenssitze sind Hannover und Münster.
www.agravis.de

Kontakt
AGRAVIS Raiffeisen AG
Bernd Homann
Industrieweg 110
48155 Münster
0251/6822050
bernd.homann@agravis.de
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