Tag Archives: FIR

Pressemitteilungen

Asseco-Beteiligung am Forschungsprojekt BigPro: „Big Data ohne Kontext nützt gar nichts“

ERP-Spezialist unterstützt Industrie-4.0-Prototyp mit Datenmodell

Karlsruhe, 24.01.2019 – Das wahre Gold des digitalen Zeitalters sind Daten. So wächst auch im Industriekontext mit steigender Vernetzung von Maschinen und Anlagen das Datenaufkommen kontinuierlich an. Doch wie lassen sich die gesammelten Datenmassen in der Fertigung tatsächlich sinnvoll nutzen? Und welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden? Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „BigPro“ untersuchte das FIR an der RWTH Aachen zwischen September 2014 und November 2017 gemeinsam mit zahlreichen Projektpartnern, wie Big-Data-Technologien das Störungsmanagement in der Produktion sinnvoll unterstützen können. Teil des Konsortiums war auch der Karlsruher ERP-Spezialist Asseco Solutions, der das Forschungsprojekt mit seiner Praxisexpertise zur Analyse und Auswertung von übertragenen Maschinendaten unterstützte. Unter anderem entwickelten die Asseco-Experten ein Datenmodell, das die eingehenden Datenmassen durch die Einbettung in Kontextinformationen unmittelbar für die Praxis nutzbar machte. Der zusammenfassende Abschlussbericht des Forschungsprojekts wurde vor wenigen Wochen veröffentlicht.

Im Zentrum von BigPro stand die Entwicklung eines Prototypen, der auf Basis von Big Data das Reaktionsmanagement bei Störungen verbessern und damit die durch Maschinenausfälle entstehenden Kosten senken sollte. Dazu entwickelten die Projektbeteiligten eine Plattform, die heterogene Datenströme aus unterschiedlichsten Quellen wie angebundene Anlagen, im Einsatz befindliche IT-Systeme oder Rückmeldungen von Maschinenführern erfassen, verarbeiten und miteinander in Beziehung setzen konnte.

Auf dieser Basis war das System anschließend in der Lage, die jeweiligen Datenkonstellationen in Echtzeit unterschiedlichen Störungsmustern zuzuordnen und so bei sich anbahnender Übereinstimmung bereits im Vorfeld Maßnahmen vorzuschlagen, um einem tatsächlichen Produktionsausfall der Maschine zuvorzukommen. Die Wartungsprozesse selbst unterstützte das System in Form eines Maßnahmenkatalogs, dessen Vorschläge je nach historischer Erfolgsquote im jeweiligen Kontext dynamisch priorisiert sowie bei Bedarf durch die Dokumentation neuer Lösungsansätze erweitert wurden. Zum Einsatz kam der Prototyp sowohl in der Demonstrationsfabrik Aachen als auch in realen Anwendungsszenarien bei den Industriepartnern Bosch und Auto Heinen.

Den Datenmassen einen Sinn geben

„Wenn es um innovative Anwendungsszenarien in der digitalen Fabrik geht, dauert es meist nicht lange, bis das Zauberwort „Big Data“ fällt. Dabei zeigt die Praxis, dass die Erfassung großer Datenmengen allein meist nicht für die gewünschten Zwecke ausreicht“, erklärt Christian Leopoldseder, Managing Director Austria bei der Asseco Solutions. „Mit dieser Problematik sahen sich auch die Projektbeteiligten bei BigPro konfrontiert: Die Maschinen übertrugen in Echtzeit ihre Identifikation sowie unterschiedliche technische Werte. Doch mit diesen isolierten Daten allein ließ sich im ersten Schritt nicht viel anfangen. Um wirklich praxisrelevante Schlussfolgerungen abzuleiten, ist Kontext nötig: Wo steht die besagte Maschine? Wann war ihre letzte Wartung? Trat die Störung bereits in der Vergangenheit auf? Wie wurde diese damals gelöst? Wie lange hat das gedauert? Ohne eine solche Einordnung nützen die Datenmassen eines Big-Data-Szenario gar nichts. Nur wenn sie automatisiert und in Echtzeit mit Daten aus anderen Quellen in Beziehung gesetzt werden, entsteht ein unmittelbarer Nutzen für die Praxis.“

Asseco unterstützt mit Industrie-4.0-Expertise

Um den Datenmassen im BigPro-Projekt eine entsprechende Bedeutung zu geben, entwickelte die Asseco Solutions eine Datenhaltungsschicht, welche die eingehenden technischen Datenströme mit Metadaten aus weiteren Systemen anreicherte und so zu unmittelbar nutzbaren Informationen machte. Als Grundlage hierfür konzipierte Asseco auf Basis seiner ERP-Expertise eine zentrale Datenhaltung, den BigPro DataStore, der als Schnittstelle zwischen allen beteiligten Systemen fungierte. Die Informationen zu möglichen Maßnahmen zur Störungsbehebung wurden ebenfalls in dem von Asseco entwickelten DataStore hinterlegt. Auch hier bildete die Kombination mit Daten aus weiteren Quellen die Basis für die dynamische Priorisierung der Vorschläge: Indem im BigPro-System dokumentiert wurde, welche Maßnahme bei welcher Störung am häufigsten gewählt wurde und zum Erfolg führte, konnte das System bei jedem Wartungseinsatz die erfolgversprechendsten Maßnahmen automatisiert hervorheben.

Bereits seit einigen Jahren legt die Asseco einen starken Fokus auf Themen wie Digitalisierung und smarte Fabrik. Die Grundlage für die Entwicklung des Datenmodells lieferte daher die hauseigene Industrie-4.0-Expertise aus bestehenden Kundenprojekten. So bietet die Asseco-Lösung SCS Kunden unter anderem die Möglichkeit, ihre Maschinen an die Cloud anzubinden und deren Betriebsdaten – beispielsweise zu Predictive-Maintenance-Zwecken – in Echtzeit zu analysieren. Die hierbei gesammelte Praxiserfahrung zur Verarbeitung und Auswertung von übertragenen Maschinendaten konnte der ERP-Spezialist in das BigPro-Forschungsprojekt miteinfließen lassen. So wurden zum Design des DataStores dasselbe Tool und dieselben Methoden verwendet, die auch in der Praxis in SCS zum Einsatz kommen.

Spezialwissen des Kunden unerlässlich

„Spiegelbildlich dazu haben auch wir im BigPro-Projekt viel gelernt und neue Erkenntnisse gewonnen, die wir nun in die Weiterentwicklung von SCS und APplus zurückfließen lassen wollen – beispielsweise was Möglichkeiten betrifft, in der Praxis die Brücke zum Internet der Dinge zu schlagen“, ergänzt Marco Bux, Senior Product Manager bei Asseco und federführend für die Entwicklung der BigPro-Datenmodelle. „Auch die Bedeutung der Expertise des Kunden wurde uns im Forschungsprojekt vor Augen geführt. So waren wir in einer der Praxisanwendungen mit einem Temperatur- und Druckverlauf in den Daten konfrontiert, den wir uns zunächst nicht erklären konnten. In einem solchen Fall ist das spezifische Fachwissen des Kunden unerlässlich, der selbst der beste Experte für seine Fertigung ist und daher weiß, wie einzelne Daten zu verstehen und zu deuten sind. Zusätzlich zum Kontext durch weitere Datenquellen ist damit auch das Spezialwissen des Kunden eine unerlässliche Komponente, Daten in Big-Data-Szenarien sinnvoll zu interpretieren und für die Praxis nutzbar zu machen.“

Diese Pressemitteilung ist unter www.applus-erp.de und www.phronesis.de abrufbar.

Asseco Solutions
Seit mehr als 25 Jahren bietet die Asseco Solutions mit Hauptsitz in Karlsruhe modernste ERP-Technologien für den gehobenen Mittelstand. Ihre webbasierte ERPII-Lösung APplus verbindet CRM, DMS, PLM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP und deckt so alle wesentlichen Stufen moderner Wertschöpfungsketten integriert ab. Derzeit setzen mehr als 1.730 Kunden auf APplus. Mit zahlreichen akademischen Kooperationen legt Asseco einen starken Fokus auf Forschung und Entwicklung und agiert so als einer der Vorreiter für Digitalisierung und zukunftsweisende Technologien wie Industrie 4.0. Für eine bestmögliche Betreuung seiner Kunden beschäftigt das Unternehmen insgesamt über 770 Mitarbeiter an knapp 20 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien sowie Italien und Guatemala. Als Teil der europaweiten Asseco-Gruppe mit über 21.500 Mitarbeitern bietet Asseco seinen Kunden eine ideale Kombination aus lokalem Fokus und globaler Handlungsfähigkeit.

Firmenkontakt
Asseco Solutions
Stephanie Miotto
Amalienbadstr. 41
76227 Karlsruhe
0721/91432-0
Stephanie.Miotto@assecosol.com
http://www.applus-erp.de

Pressekontakt
phronesis PR GmbH
Marcus Ehrenwirth
Kobelweg 12 1/4
86156 Augsburg
0821 444 800
info@phronesis.de
http://www.phronesis.de

Veranstaltungen/Events Wissenschaft/Forschung

Wo bleibt die Rendite der Digitalisierung? – Aachener Veranstaltung klärt über Chancen und Risiken auf

Aachen, 22. November 2018. Am 13. und 14. November fand im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus die CDO Aachen 2018 – Chancen digitaler Plattformen ergreifen! – statt. Das FIR an der RWTH richtete sein Programm an den aktuellen Fragen aus: Wie entwickle ich ein digitales Geschäftsmodell? Entwickle ich selbst eine Plattform oder „hänge“ ich mich an eine Existierende „an“? Wenn ich mein Geschäftsmodell vom Produktverkauf auf ein Abo-Modell umstelle, wie überwinde ich die hohen Investitionskosten? Wem gehören eigentlich die Daten? Und nicht zuletzt: Wo bleibt die Rendite der Digitalisierung?

 

Antworten darauf gaben Anwender und Visionäre aus Wirtschaft und Forschung, die in Vorträgen und interaktiven Workshops Herausforderungen sowie Lösungsansätze aus der Praxis formulierten. Alle Experten sind sich einig, „machen“ ist angesagt – selbst wenn die Lösung nicht bis ins letzte Detail zu Ende gedacht ist. Denn der deutsche Maschinen- und Anlagenbau schafft es nicht, neue digitale Geschäftsmodelle zu platzieren. „Nur drei Prozent der Top 500 Unternehmen verfolgen ein digitales Geschäft. Das ist unser größtes Handicap: Wir haben Ideen und setzen sie nicht um.“, bringt Professor Günther Schuh, Direktor des FIR und CEO der e.GO Mobile AG, es auf den Punkt.

 

Neue Technologien eröffnen Unternehmen Möglichkeiten der Datenanalyse und -verwertung, die dabei helfen, den klassischen Verkauf von Maschinen und Anlagen zu einem Abo für Performance, einem digitalen Geschäftsmodell, das die Kundenbindung steigert und stetige Umsätze generiert, zu transformieren. Solche sogenannten Subscription- oder Abogeschäftsmodelle bezeichnen eine an der Produktivitätssteigerung ausgerichtete Serviceleistung mit einem ausgeprägten Interesse am Kundenerfolg. Eine solche Transformation kann nur parallel zum laufenden Geschäft erfolgen, was die Akteure vor nicht geringe Herausforderungen stellt. „Ambidextrie“ beschreibt die Fähigkeit, „beidhändig“ die bestehenden Aufgaben zu erfüllen und gleichzeitig die neuen Geschäftsmodelle voranzutreiben. Diese Fähigkeiten und auch die Motivation dafür erreicht ein Unternehmen nur durch die adäquate Qualifikation seiner Mitarbeiter.

 

Nicht alle Fragen konnten abschließend geklärt werden. Umso wichtiger ist, dass Wissenschaft und Wirtschaft eng zusammenarbeiten, um mögliche Lösungen schnell zu erproben und weiterzuentwickeln oder auch zu verwerfen, um Neues zu schaffen. Das empfanden auch die Teilnehmer, die im Cluster Smart Logistik die „Digitalisierung“ als greifbar erlebten und viel über die potenzielle Wertschöpfung hörten: Sie lernten Methoden kennen, mit deren Hilfe schnell und gezielt Ansätze für ein neues Geschäftsmodell entwickelt werden können. Sie erkannten, dass Innovation und Umsatz keine Gegenpole sind und „Hand in Hand“ bzw. „beidhändig“ vorangetrieben werden müssen. Ein Besucher fasste es trefflich zusammen: „Wir müssen noch weit(er) gehen und „partnern“, was das Zeug hält.“

 

Angesichts der Relevanz und Vielfalt der Themen „partnerten“ gleich mehrere Veranstalter: Das FIR an der RWTH Aachen, der VDMA, der digitalHUB Aachen sowie das Industrie 4.0 Maturity Center und die Center Connected Industry und Smart Services im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus.

 

Weitere Informationen: cdo-aachen.de.

 

Über das FIR an der RWTH Aachen

Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation und Informationslogistik mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.

Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.

Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.

Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Zur Stärkung des Standorts NRW unterstützt das FIR als Johannes-Rau-Forschungsinstitut zudem die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern.

 

Die Pressemitteilung inklusive Bildmaterial ist aufrufbar über: 2018-13.fir-pressemitteilungen.de.

 

Pressekontakt für das FIR:

FIR e. V. an der RWTH Aachen

Campus-Boulevard 55

52074 Aachen

 

Birgit Merx, M.A.

Tel.: +49 241 47705-150

Fax: +49 241 47705-199

E-Mail: presse@fir.rwth-aachen.de

Pressemitteilungen

Live-Challenge 2017: Asseco steigt ins Rennen um integrierte Auftragsbearbeitung

ERP-Live-Vergleich auf der CeBIT

Karlsruhe, 14.03.2017 – Von der Planung über Fertigung bis hin zum Kundenservice – der immer stärkere Wettbewerb in Zeiten der Digitalisierung erfordert von Unternehmen nicht nur die Fähigkeit, individuelle Sonderwünsche flexibel zu realisieren, um Kunden langfristig zu binden. Um konkurrenzfähig zu bleiben, muss sich dies auch möglichst wirtschaftlich bewerkstelligen lassen. Eine Herausforderung, die nur bewältigt werden kann, wenn alle Stufen des Geschäftsprozesses nahtlos und medienbruchfrei miteinander integriert sind. Entsprechend steht diese Anforderung im Zentrum des diesjährigen ERP-Live-Vergleichs auf der CeBIT, bei dem führende Geschäftslösungen ihre Leistungsfähigkeit in der Praxis vor Publikum unter Beweis stellen. Einer der Teilnehmer ist auch in diesem Jahr wieder die Asseco Solutions aus Karlsruhe, welche die Bearbeitung des Testszenarios durch ihre ERPII-Lösung APplus am Dienstag, den 21. März um 13:20 Uhr auf der Digital ERP Stage in Halle 5 präsentieren wird.

Konzipiert wurde die Aufgabenstellung des ERP-Live-Vergleichs von der Trovarit AG sowie dem FIR der RWTH Aachen. Den Kern des Testszenarios bildet die Bestellung, Auftragsabwicklung und Fertigung eines „e.GO KART“, einer Mischung aus Elektroauto und Pedelec. Um das Produkt den eigenen Anforderungen optimal anpassen zu können, erhalten Kunden im zugehörigen Webshop die Möglichkeit, ihr persönliches Kart aus einer Reihe von Sonderausstattungen wie Rennsitz, Alufelgen, Licht oder Display mit Navigationsgerät individuell zusammenzustellen. Die Bestellung wird am Mobilgerät des Kunden aufgegeben und daraufhin im jeweiligen ERP-System als neuer Auftrag verbucht.

Bei der Bearbeitung dieses individuellen Kundenauftrags muss das ERP-System unter anderem in der Lage sein, den gesamten daraus resultierenden Geschäftsprozess integriert und effizient abzubilden. Hierzu gehören beispielsweise die automatische Anpassung der Stückliste entsprechend der gewählten Sonderausstattung sowie das Anstoßen der jeweils notwendigen Arbeitsabläufe in der Fertigung ohne manuelles Eingreifen von außen. Auch die Koordination der Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Unternehmensgesellschaften in Form eines Multi-Site-Szenarios ist Teil der Anforderungen der Live-Challenge: So wird die eigentliche Produktion des Karts von einer spezialisierten Tochtergesellschaft des Unternehmens durchgeführt.

Live-Präsentationen auf der Digital ERP Stage

Den einzelnen Teilnehmern der ERP-Challenge steht in diesem Jahr zur Bearbeitung der Aufgabenstellung ein Präsentationsslot von jeweils 60 Minuten zur Verfügung. Damit bietet der Live-Vergleich den Zuschauern die Möglichkeit, die unterschiedlichen Herangehensweisen der Teilnehmer unmittelbar miteinander zu vergleichen und einen Eindruck von der Leistungsfähigkeit der Lösungen im konkreten Praxiseinsatz zu gewinnen. Die Asseco Solutions demonstriert ihre Umsetzung der geforderten Prozessabläufe mithilfe ihrer ERP-Lösung APplus am Dienstag, den 21. März von 13:20 bis 14:20 Uhr auf der Digital ERP Stage, Standnummer C38 in Halle 5.

Industrie 4.0 für den Mittelstand – am Asseco-Stand auf der CeBIT

Zusätzlich zur Teilnahme an der ERP-Challenge ist die Asseco Solutions auf der diesjährigen CeBIT vom 20. bis zum 24. März in Hannover an ihrem Messestand B26 in Halle 5 vertreten. Dort demonstriert der ERP-Spezialist unter anderem live das direkte Zusammenspiel von APplus mit einem 3D-Metall-Drucker sowie einem Laser-Markierer der Firma O.R. Lasertechnologie. Darüber hinaus informieren die Asseco-Experten zu allen Fragen rund um Digitalisierung sowie Industrie 4.0 und präsentieren die aktuelle Version der APplus-Lösung in zahlreichen praxisorientierten Demos. Kunden und Interessenten, die mit den Experten der Asseco Solutions auf der CeBIT 2017 einen Gesprächstermin vereinbaren wollen, wenden sich bitte an claudia.kupplich@assecosol.com. Anfragen für Pressetermine nimmt phronesis PR unter +49(0)821/444-800 sowie per E-Mail an info@phronesis.de gerne entgegen.

Diese Pressemitteilung ist unter www.applus-erp.de und www.phronesis.de abrufbar.

Asseco Solutions
Bei der Asseco Solutions handelt es sich um den Zusammenschluss technologisch führender ERP-Anbieter aus fünf Nationen. Bereits seit knapp 25 Jahren bietet das Unternehmen als Vorreiter im ERP-Sektor modernste Technologien für den gehobenen Mittelstand. Der Fokus des Unternehmens liegt auf Branchen wie Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau sowie Serienfertigung, Großhandel und Dienstleistung. Seine vollständig webbasierte ERPII-Lösung „APplus“ verbindet CRM, E-Business, Wissensorganisation, Risikomanagement und Workflow mit klassischem ERP. Dabei zeichnet sie sich durch kostengünstige Administration sowie ergonomische Bedienung aus – nicht zuletzt aufgrund ihrer Benutzerfreundlichkeit wurde die Lösung unter anderem bereits mehrfach zum „ERP-System des Jahres“ gekürt. Mit zahlreichen Kooperationen im akademischen Bereich legt das Unternehmen einen starken Fokus auf Forschung und Entwicklung und agiert so als einer der Vorreiter für zukunftsweisende Technologien wie Cloud Computing, Mobility und Industrie 4.0. Aktuell setzen über 1.650 Kunden auf die Lösungen des ERP-Anbieters mit Hauptsitz in Karlsruhe; betreut werden diese von mehr als 770 Mitarbeitern an knapp 20 Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, der Slowakei und Tschechien sowie Italien und Guatemala. Als Teil der europaweiten Asseco-Gruppe mit über 21.500 Mitarbeitern bietet das Unternehmen seinen Kunden eine ideale Kombination aus lokalem Fokus und globaler Handlungsfähigkeit.

Firmenkontakt
Asseco Solutions
Stephanie Hellwig
Amalienbadstr. 41
76227 Karlsruhe
0721/91432-0
stephanie.hellwig@assecosol.com
http://www.applus-erp.de

Pressekontakt
phronesis PR GmbH
Marcus Ehrenwirth
Ulmer Straße 160
86156 Augsburg
0821 444 800
info@phronesis.de
http://www.phronesis.de

Pressemitteilungen

Status Quo von Industrie 4.0: FIR-Studie analysiert smartes Fertigungsszenario mit APplus

Beschichtungsspezialist GBneuhaus erhöht mit APplus Stückzahl um 80 Prozent

Karlsruhe, 11.06.2015 – Auf knapp 79 Milliarden Euro wird das Wertschöpfungspotenzial von Industrie 4.0 in zentralen Branchen allein für den Wirtschaftsstandort Deutschland derzeit geschätzt[1]. Dabei stehen jedoch gerade kleine und mittlere Unternehmen oft vor der Schwierigkeit, Nutzen und Rendite der Investitionen in die erforderlichen Technologien richtig einzuschätzen. Eine Informationshilfe hierzu bietet die Studie “ Cyber Physical Systems in der Produktionspraxis “ der Innovationsplattform CPS.HUB NRW, einer Initiative des Clusters Informations- und Kommunikationstechnologie des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Untersuchung präsentiert bereits realisierte Anwendungsszenarien für Industrie 4.0 und bewertet sie anhand ihres Reifegrads. Zu den untersuchten Szenarien zählt auch der Einsatz der ERPII-Lösung APplus von Asseco Solutions beim Beschichtungsspezialisten GBneuhaus , der dadurch seine verarbeiteten Stückzahlen um 80 Prozent erhöhen konnte.

Die in Zusammenarbeit mit Experten des FIR der RWTH Aachen erstellte Studie analysiert die ausgewählten Praxisanwendungen anhand von vier Kriterien, die je nach Grad ihrer Umsetzung im Projekt Aufschluss auf den Grad der Intelligenz des Systems geben. Diese Bewertungsdimensionen lauten:

– Grad der Informationsverarbeitung: Können Objekte ihre zugeordneten Daten selbst verarbeiten? Sind sie in der Lage, aus ihnen Informationen zu gewinnen oder gar auf deren Basis entsprechende Entscheidungen treffen?
– Ort der Informationsverarbeitung: Erfolgt die Informationsverarbeitung zentral oder bereits autonom in den beteiligten Maschinen bzw. Objekten?
– Aktorik: Ist ein Objekt in der Lage, das System physisch oder prozesstechnisch zu beeinflussen? Kann es selbst physische Aktionen auslösen oder gar mit dem Nutzer interagieren?
– Sensorik: Kann ein Objekt Prozessparameter über sich selbst erfassen? Ist es in der Lage, vielleicht sogar mehrere Werte miteinander in Verbindung zu bringen?

GBneuhaus: mehr Output, weniger Ausschuss

Eines der auf diese Weise untersuchten Industrie-4.0-Praxisszenarien ist die Automatisierung und Optimierung der Verarbeitungsprozesse beim Thüringer Beschichtungsspezialisten GBneuhaus mithilfe der Asseco-Lösung APplus. Das vom Asseco-Partner N+P Informationssysteme betreute Unternehmen veredelt unter anderem Brenner für Fahrzeugbeleuchtungen mit speziellen Nano-Beschichtungen, die durch eine mehrstufige Oberflächenbehandlung erzeugt werden. Da Kunden zunehmend höhere Ansprüche hinsichtlich Qualität und Flexibilität stellen und gleichzeitig immer größere Stückzahlen produziert werden müssen, fasste GBneuhaus den Entschluss, seine Abläufe mit APplus MES zu optimieren, einer integrierten Lösung von Asseco Solutions und N+P Informationssysteme. Letztere unterstützten das Unternehmen zudem mit allem notwendigen Know-how bei der Einführung der intelligenten Technik.

Die Werkstückträger für alle zu bearbeitenden Werkstücke werden seither mithilfe eines hitzegeeigneten Binärcodes markiert und im Fertigungssystem eingecheckt. Dies verbindet den im ERP-System vorliegenden Auftrag und die zugehörigen Informationen wie Arbeitsablauf und Vorgabewerte mit den einzelnen Schritten des Beschichtungsprozesses. Zu dessen Stationen gehören unter anderem Tauchbäder, Wärmebehandlungsöfen und Messplätze. Bevor das markierte Werkstück dort jeweils weiterverarbeitet wird, erfolgt eine automatisierte Identifizierung mithilfe des Binärcodes. Infolgedessen passen sich die Maschinen flexibel an die individuellen Anforderungen des Auftrags in Bezug auf Parameter wie Temperatur, Programm oder Dauer an. Dabei werden auch die Ist- und Sollwerte überprüft – stellt das System Abweichungen fest, wird das Werkstück automatisch als Ausschuss aus dem Prozess aussortiert, und so die gewünschte Produktionsqualität sichergestellt. Alle während der Beschichtung gesammelten Verarbeitungs- und Prozessdaten – einschließlich derjenigen zur Ausschussware – werden in APplus MES automatisch protokolliert. Diese können dann direkt für weitere Aufgaben wie etwa die Ausstellung von Zertifikaten oder auch zu Analysezwecken für Prozessoptimierungen verwendet werden. Insgesamt konnte GBneuhaus dadurch die Fehlerquote sowie Doppelbearbeitungen deutlich reduzieren. Durch diese Maßnahmen sowie die erreichte Reduzierung der Rüst- und Stillstandszeiten konnte GBneuhaus die produzierte Stückzahl um 80 Prozent erhöhen.

Erkenntnisgewinn für Anwender und Hersteller

Auf Basis der verwendeten Systematik stuft die FIR-Studie das Projekt der GBneuhaus als eines der fortschrittlichen Industrie-4.0-Systeme ein, die auf Basis integrierter Sensorik eine automatische Überwachung der Prozessparameter ermöglichen. So erreicht das System in Bezug auf den Grad der Informationsverarbeitung die Höchstwertung, da beteiligte Objekte aus den zugehörigen Parametern nicht nur Informationen gewinnen, sondern auf deren Basis auch Entscheidungen treffen können, wie etwa ein fehlerhaftes Werkstück aus dem Verarbeitungsprozess auszuschließen. Dazu verwendet das System eine recht ausgereifte Aktorik, die es dem System ermöglicht, physische Aktionen auszulösen, die keine Beteiligung des Nutzers erfordern.

„Mit Leuchtturmszenarien wie diesen wollen wir vor allem auch in kleinen und mittleren Unternehmen den Weg für den Einsatz der smarten Technologien ebnen. Denn gerade sie benötigen für ihre Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Nutzenkalkulationen belegbare Informationen über tatsächlich erzielte Resultate“, so Thorsten Reuper, CTO der Asseco Solutions. „Zudem macht eine derart detaillierte Analyse der aktuellen Praxisprojekte nicht nur die Möglichkeiten von Industrie 4.0 für den Mittelstand transparent; vielmehr liefert sie auch den Anbietern Hinweise darauf, wo weitere Potenziale liegen, die in Zukunft noch erschlossen werden können. Das hilft uns, die Technologie noch leistungsstärker zu machen.“

[1] BITKOM & Fraunhofer IAO (2014): Industrie 4.0 – Volkswirtschaftliches Potenzial für Deutschland, abrufbar unter https://www.bitkom.org/files/documents/Studie_Industrie_4.0.pdf

Diese Pressemitteilung ist unter www.applus-erp.de und www.phronesis.de abrufbar.

Asseco Solutions
Bei der Asseco Solutions handelt es sich um den Zusammenschluss technologisch führender ERP-Anbieter aus fünf Nationen innerhalb der Asseco-Gruppe. Die einzelnen Unternehmen profilierten sich bereits in der Vergangenheit mit technologisch und funktional führenden Lösungen als kompetente Partner für internetbasierende Unternehmenssoftware in ihren jeweiligen Ländern. Das umfangreiche Portfolio an ERP-Technologien der Asseco Solutions geht dabei weit über das Leistungsspektrum herkömmlicher ERP-Lösungen hinaus und integriert durchgängig eine nahezu unbegrenzte Anzahl an zusätzlichen Funktionalitäten. Die Asseco Solutions garantiert mit über 700 Beschäftigten und durch den Einsatz modernster Web-Technologien (Web Services, XML, SOAP) eine langfristige Investitionssicherheit, einfache und kostengünstige Administration und hohe Benutzerakzeptanz bei einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Unternehmensgrößen und Branchen – neben Industrie und öffentlicher Verwaltung auch Gastronomie – stehen für eine konsequente Kunden- und Marktorientierung. Die Asseco Solutions gehört zur Asseco-Gruppe mit über 16.600 Mitarbeitern.

Firmenkontakt
Asseco Solutions
Stephanie Hellwig
Amalienbadstr. 41 / Bau 54
76227 Karlsruhe
0721/91432-0
stephanie.hellwig@asseco.de
http://www.applus-erp.de

Pressekontakt
phronesis PR GmbH
Marcus Ehrenwirth
Ulmer Straße 160
86156 Augsburg
0821 444 800
info@phronesis.de
http://www.phronesis.de

Pressemitteilungen

Die smarte Fabrik kommt ins Rollen: FIR-Modellfabrik demonstriert automatisierte Produktion mit APplus

„LogistikDemonstrator 2.0“ auf der CeBIT: Mehr Transparenz für Produktionsprozesse

Karlsruhe, 13.03.2015 – Mit zunehmender Automatisierung und Vernetzung der Produktionsmaschinen ermöglicht die smarte Fabrik auch die Umsetzung von immer komplexeren Fertigungsszenarien. Doch nur wenn Transparenz und Übersichtlichkeit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet bleiben, können Unternehmen Optimierungspotenziale erkennen und ausschöpfen. Mit seinem LogistikDemonstrator 2.0 präsentiert das FIR der RWTH Aachen auf der diesjährigen CeBIT ein anschauliches Modell, in dem die komplexen und vernetzten Produktionsabläufe à la Industrie 4.0 schematisch und übersichtlich dargestellt sind – ein zentraler Teil dieser Prozesse wird dabei mithilfe der ERPII-Lösung APplus von Asseco Solutions bewerkstelligt. Die Modellfabrik ermöglicht Messebesuchern anschauliche Einblicke in die Funktionsweise einer smarten Fabrik und demonstriert zudem, wie Produktionsabläufe mithilfe moderner IT und Sensorik unterstützt werden können. Zu sehen ist der LogistikDemonstrator im ERP-Park auf der CeBIT in Halle 5, Stand E04.

Der LogistikDemonstrator veranschaulicht den Produktionsprozess in einer smarten Fabrik in Form einer Kugelbahn. Die Kugel symbolisiert dabei den Produktionsauftrag, den Messebesucher auf der CeBIT selbst „aufgeben“ können. Daraufhin durchläuft dieser in Form der Kugel die verschiedenen Stationen im Produktionsprozess. Dabei wird jede beteiligte Maschine in der Kugelbahn durch vertikale Aufzüge dargestellt, die Transportwege zwischen den einzelnen Maschinen hingegen sind die eigentlichen Rollbahnen der Kugelbahn.

Der LogistikDemonstrator modelliert auf diese Weise das reale Produktionsszenario der Demonstrationsfabrik des FIR an der RWTH Aachen. Dabei handelt es sich um eine mehrstufige Produktionskette, in die drei Einzelunternehmen involviert sind: zwei Produzenten und ein Lieferant. Die gesamte Auftragsbearbeitung und Produktion des Lieferanten wird im Modell durch die Asseco-Lösung APplus umgesetzt: Sobald das ERP-System die Informationen eines eingehenden Auftrags vom Produktionsunternehmen erhält, plant und startet APplus automatisiert die Produktion der benötigten Teile und liefert sie an den Auftraggeber zurück.

APplus erfasst automatisiert aktuellen Produktionsstatus

Dabei arbeitet APplus eng mit der Sensorik des Modells zusammen: Alle Maschinen sind mit Sensoren ausgestattet, welche die Bearbeitungsdauer des Auftrags an der Station selbst sowie die Dauer der Transportwege zwischen den Maschinen messen und an das ERP-System übertragen. Auf diese Weise erhält der Messebesucher zu jedem Zeitpunkt genaue Informationen, an welcher Station sich der Auftrag gerade befindet und wie lange dieser noch bis zu seiner Fertigstellung benötigt. Im Realeinsatz ermöglicht eine solche Sensorik eine automatisierte, exakte Aktualisierung des Produktionsstatus in Echtzeit – eine Aufgabe, die zuvor manuell durch die Mitarbeiter bewerkstelligt werden musste und daher je nach Arbeitsaufkommen anfällig für Ungenauigkeiten war. Eine automatisierte Erfassung hingegen kann Unternehmen Optimierungspotenziale in Bezug auf Durchlaufzeiten aufzeigen sowie den Kunden hinsichtlich des Produktionsfortschritts auf dem Laufenden halten.

„Dadurch, dass sich das Modell an die echte Demonstrationsfabrik in Aachen anlehnt, können neue Ideen und Lösungsansätze im Industrie-4.0-Szenario dort im kleinen Maßstab umgesetzt und getestet werden – und wenn sie erfolgreich sind, nahezu unmittelbar auf die reale Produktion übertragen werden“, erklärt Thorsten Reuper, Chief Technology Officer der Asseco Solutions. „Diese Verbindung zur Praxis erleichtert die Weiterentwicklung der smarten Fabrik – eine Aufgabe, der wir uns bereits seit einigen Jahren verschrieben haben. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können wir unsere Lösung kontinuierlich anpassen und für den Einsatz in Industrie-4.0-Szenarien weiter optimieren.“

Die ganze Welt der smarten Fabrik – am Asseco-Stand in Halle 5

Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert die Asseco Solutions in Halle 5, Stand F16 interessierten Besuchern zudem ihre neue APplus-Lösung für die smarte Fabrik, deren Funktionalitäten die Experten der Asseco Solutions in praxisorientierten Einsatzszenarien demonstrieren und detailliert erläutern werden. Dort zu sehen sein werden auch die integrierten Lösungen von neun Asseco-Partnern, die gemeinsam mit APplus das gesamte Spektrum einer smarten Fabrik aus einer Hand abdecken.

Diese Pressemitteilung ist unter www.applus-erp.de und www.phronesis.de abrufbar.

Asseco Solutions
Bei der Asseco Solutions handelt es sich um den Zusammenschluss technologisch führender ERP-Anbieter aus fünf Nationen innerhalb der Asseco-Gruppe. Die einzelnen Unternehmen profilierten sich bereits in der Vergangenheit mit technologisch und funktional führenden Lösungen als kompetente Partner für internetbasierende Unternehmenssoftware in ihren jeweiligen Ländern. Das umfangreiche Portfolio an ERP-Technologien der Asseco Solutions geht dabei weit über das Leistungsspektrum herkömmlicher ERP-Lösungen hinaus und integriert durchgängig eine nahezu unbegrenzte Anzahl an zusätzlichen Funktionalitäten. Die Asseco Solutions garantiert mit über 700 Beschäftigten und durch den Einsatz modernster Web-Technologien (Web Services, XML, SOAP) eine langfristige Investitionssicherheit, einfache und kostengünstige Administration und hohe Benutzerakzeptanz bei einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Unternehmensgrößen und Branchen – neben Industrie und öffentlicher Verwaltung auch Gastronomie – stehen für eine konsequente Kunden- und Marktorientierung. Die Asseco Solutions gehört zur Asseco-Gruppe mit über 16.600 Mitarbeitern.

Firmenkontakt
Asseco Solutions
Stephanie Hellwig
Amalienbadstr. 41 / Bau 54
76227 Karlsruhe
0721/91432-0
stephanie.hellwig@asseco.de
http://www.applus-erp.de

Pressekontakt
phronesis PR GmbH
Marcus Ehrenwirth
Ulmer Straße 160
86156 Augsburg
0821 444 800
info@phronesis.de
http://www.phronesis.de

Pressemitteilungen

ERP-Live-Vergleich auf der CeBIT 2015: APplus gibt Vollgas für MAXeKART

Fünf Anbieter stellen Agilität und Flexibilität ihrer Systeme unter Beweis

Karlsruhe, 10.03.2015 – Moderne, automatisierte Fertigungsprozesse versetzen Unternehmen zunehmend in die Lage, ihre eigene Effizienz und Produktivität zu erhöhen. Doch gleichzeitig steigt damit auch der Wettbewerbsdruck – schließlich können auch Mitbewerber ihre Produkte immer schneller und günstiger anbieten. Um Kunden zu halten und auf dem Markt nicht ins Hintertreffen zu geraten, müssen Unternehmen daher heute mehr denn je in der Lage sein, auch individuelle Kundenwünsche flexibel zu erfüllen und entsprechende Anpassungen dynamisch vorzunehmen. Diese Fähigkeit steht im Zentrum des diesjährigen ERP-Live-Vergleichs auf der CeBIT, bei dem fünf ERP-Anbieter den konkreten Praxiseinsatz ihrer Lösungen im Rahmen eines anschaulichen Testszenarios demonstrieren: die kundenspezifische Bestellung und Produktion eines MAXeKARTs, eines Sport- und Freizeitfahrzeugs, das regulär in der Demonstrationsfabrik des FIR an der RWTH Aachen produziert und vertrieben wird. Die Asseco Solutions, ERPII-Spezialist für den Mittelstand, präsentiert ihre Umsetzung des Szenarios am Dienstag, den 17. März von 13.20 bis 15.20 Uhr auf dem ERP-Forum in Halle 5, Stand Nr. F04.

Veranstaltet wird der ERP-Live-Vergleich von der GPS Gesellschaft zur Prüfung von Software, der Trovarit AG sowie dem FIR an der RWTH Aachen. Ins Zentrum des Vergleichstests stellten die unabhängigen Experten in diesem Jahr die Anforderungen „Flexibilität“ und „Agilität“ – zum einen die Fähigkeit des ERP-Systems, individuelle Kundenwünsche durch strukturelle und funktionale Anpassungen im System zu ermöglichen, zum anderen die dynamische Anpassungsfähigkeit an entsprechende spontan geäußerte Kundenwünsche. Durch die Präsentationen der Teilnehmer können die Zuschauer den Praxiseinsatz der ERP-Systeme im Rahmen eines konkreten Anwendungsfalls begutachten und so die unterschiedlichen Lösungen direkt miteinander vergleichen.

„Der Schwerpunkt des diesjährigen ERP-Live-Vergleichs könnte nicht besser gewählt sein“, betont Thorsten Reuper, Chief Technology Officer bei Asseco Solutions. „Denn wir befinden uns gerade an einem Punkt, an dem smarte Fertigungsprozesse im Stil von Industrie 4.0 in modernen Produktionsunternehmen Einzug halten. Dabei gehören Flexibilität und Agilität zu den zentralen Grundanforderungen für alle beteiligten IT-Systeme – denn sowohl Prozesse wie auch Fertigungsanlagen müssen sich je nach Situation an die effizienteste Produktionsweise anpassen können. Nur mit einer Lösung, die diese Dynamik abbilden kann, wird die smarte Fabrik gelingen.“

MAXeKARTs starten durch – dank moderner ERP-Technologie

Im Rahmen des Anwendungsszenarios muss die individuelle Kundenbestellung eines MAXeKARTs vom ERP-System umgesetzt und auf effiziente Art und Weise bewerkstelligt werden. Der Kunde hat dabei die Möglichkeit, sein individuelles Fahrzeug aus einer Reihe von Sonderausstattungen (wie Kindersitz, Lederlenkrad, Anhänger oder Display mit Navigationsgerät) zu konfigurieren. Dabei kann er auch die Zusatzleistung einer TÜV-Prüfung hinzu buchen, die einen weiteren Arbeitsgang sowie eine Bestellung nach sich zieht. Diese individuellen Kundenwünsche resultieren in einer automatischen Anpassung der Stückliste sowie der Fertigungsprozesse durch das ERP-System ohne manuellen Eingriff von außen. Zudem muss der Kunde in der Lage sein, die Bestellung über ein Mobilgerät aufzugeben. In einem Präsentationszeitraum von 45 Minuten erhalten die Teilnehmer anschließend die Möglichkeit, das Szenario auf Basis von drei Prozessstufen umzusetzen: dem Zugang des ERP-Systems zum Markt inklusive Auftragserfassung, Disposition und Einkauf sowie schließlich Produktion, Lieferung und Rechnungsstellung.

Die ganze Welt der smarten Fabrik – am Asseco-Stand in Halle 5

Auf der diesjährigen CeBIT präsentiert die Asseco Solutions in Halle 5, Stand F16 interessierten Besuchern zudem ihre neue APplus-Lösung für die smarte Fabrik, deren Funktionalitäten die Experten der Asseco Solutions in praxisorientierten Einsatzszenarien demonstrieren und detailliert erläutern werden. Dort zu sehen sein werden auch die integrierten Lösungen von neun Asseco-Partnern, die gemeinsam mit APplus das gesamte Spektrum einer smarten Fabrik aus einer Hand abdecken.

Diese Pressemitteilung ist unter www.applus-erp.de und www.phronesis.de abrufbar.

Asseco Solutions
Bei der Asseco Solutions handelt es sich um den Zusammenschluss technologisch führender ERP-Anbieter aus fünf Nationen innerhalb der Asseco-Gruppe. Die einzelnen Unternehmen profilierten sich bereits in der Vergangenheit mit technologisch und funktional führenden Lösungen als kompetente Partner für internetbasierende Unternehmenssoftware in ihren jeweiligen Ländern. Das umfangreiche Portfolio an ERP-Technologien der Asseco Solutions geht dabei weit über das Leistungsspektrum herkömmlicher ERP-Lösungen hinaus und integriert durchgängig eine nahezu unbegrenzte Anzahl an zusätzlichen Funktionalitäten. Die Asseco Solutions garantiert mit über 700 Beschäftigten und durch den Einsatz modernster Web-Technologien (Web Services, XML, SOAP) eine langfristige Investitionssicherheit, einfache und kostengünstige Administration und hohe Benutzerakzeptanz bei einem ausgezeichneten Preis-Leistungsverhältnis. Maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Unternehmensgrößen und Branchen – neben Industrie und öffentlicher Verwaltung auch Gastronomie – stehen für eine konsequente Kunden- und Marktorientierung. Die Asseco Solutions gehört zur Asseco-Gruppe mit über 16.600 Mitarbeitern.

Firmenkontakt
Asseco Solutions
Stephanie Hellwig
Amalienbadstr. 41 / Bau 54
76227 Karlsruhe
0721/91432-0
stephanie.hellwig@asseco.de
http://www.applus-erp.de

Pressekontakt
phronesis PR GmbH
Marcus Ehrenwirth
Ulmer Straße 160
86156 Augsburg
0821 444 800
info@phronesis.de
http://www.phronesis.de

Pressemitteilungen

FVI-Führungsteam breit aufgestellt und zukunftsorientiert

Vorstand vollzieht Generationswechsel

Die Mitglieder des Forum Vision Instandhaltung e. V. (FVI) haben am 09.12.2011 auf der jährlichen Mitgliederversammlung in Dortmund Jan Dressler (39) und Dr.-Ing. Gerhard Gudergan (44) in den ehrenamtlichen Vorstand gewählt. Die Wahl war notwendig geworden, da Horst Heinen und Robert Bitzan um die Entlastung von ihren Vorstandsaufgaben gebeten hatten. Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, werden Heinen und Bitzan – Aktive der ersten Stunde – den Vorstand auch weiterhin unterstützen.

Mit der Wahl der neuen Vorstandsmitglieder wird eine der Zielrichtungen des FVI deutlich: Zukunftsorientierte Verbindung von Forschung und Praxis. Das FVI ist somit inhaltlich und personell bestens für neue Themen und Herausforderungen auf dem Gebiet der industriellen Instandhaltung aufgestellt.

Alte und neue Vorstände des FVI sowie deren zukünftige Aufgabenbereiche:
Harald Neuhaus, Vorsitzender des Vorstands.
Josef Finger, Vorstand „Messen und Events“:Geschäftsführer STEPConsult GmbH, Maikammer.
Andreas Theis, Vorstand „Presse und Öffentlichkeitsarbeit“: Produktmanager Instandhaltung Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH, Essen.
Jan Dressler, Vorstand „Neue Medien“: Geschäftsführer dawin gmbh, Troisdorf.
Dr.-Ing. Gerhard Gudergan, Vorstand „F&E und Projekte“: Leiter Geschäftsbereich Forschung am FIR und des Service Science Innovation Lab am RWTH Aachen Campus.
Weitere Informationen siehe www.IPIH.de – Wissensplattform der Instandhaltung.

FVI-Forum Vision Instandhaltung
Netzwerk der Instandhaltung.

Die industrielle Instandhaltungsbranche zählt zu den volkswirtschaftlich stärksten
Industriezweigen mit einem jährlichen Direktvolumen im dreistelligen Euro-Milliardenbereich allein in
Deutschland. Getragen wird das FVI von mehr als 370 Mitgliedern aus Mittelstand,
Großindustrie, Wissenschaft und Politik. Wissensvermittlung und das Aufzeigen von
Zukunfttrends auf dem Gebiet der zuverlässigkeitsabhängigen Instandhaltung sind die
besonderen Anliegen der gemeinnützigen Organisation.
Über die virtuelle Wissensplattform Instandhaltung-IPIH erfolgt Erfahrungsaustausch,
Kommunikation und Vermittlung von vorhandenem Wissenspotential. Die Sensibilisierung
der Anwender und des Führungspersonals für die Sicht der Instandhaltung – vom
Kostenfaktor zum Wettbewerbsfaktor – als Teil der Wertschöpfungskette wird aktiv
betrieben.
Das FVI ist initiativ bei Politik, Industrie und Lehre zur Schaffung des neuen Berufsbildes
„Instandhalter“. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Instandhaltungsthemen
„Wertschöpfung“, „Tribologie“, „RFID“, „Facility Management“, „Energieeffizienz“,
„Arbeitssicherheit“, „Brennstoffzellen“ in der industriellen Instandhaltung und der „Mobilen
Instandhaltung“.
Mittelfristig strebt das FVI die Stärkung der Brancheninteressen auf nationaler sowie
europäischer Ebene an.

FVI-Forum Vision Instandhaltung e.V.
Andreas Theis
Im Sonnenschein 12
45219 Essen
theis@fvi-ev.de
49 (201) 2177 – 50
http://www.IPIH.de