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Rechtsschutzversicherung für Firmen: Wichtig für viele Arbeitgeber

Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Unternehmen im Laufe seines Bestehens mehr als einmal mit einem Streitfall auf verschiedener Ebene gerichtlich auseinandersetzen muss, ist sehr groß. Rechtliche Risiken in verschiedenen Bereichen, wie im Arbeitnehmerrecht, Steuerrecht, Vertragsrecht und vieles mehr, lauern überall. Schon ein einziger Verdacht, eine wage Äußerung oder Annahme, kann zu einer juristischen Auseinandersetzung führen, die schwerwiegende Folgen fürs Unternehmen hat und die bei unzureichender Absicherung sogar in einen finanziellen Ruin treiben kann. Vorsorge ist hier die beste Devise, um nicht über kurz oder lang vor einem finanziellen Fiasko zu stehen.

Eine kleine Strafanzeige kann ausreichen

Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht und bedient sich unter Umständen auch aller Mittel, um konkurrenzfähig zu bleiben und eben sämtliche Konkurrenz im Umkreis auszuschalten. Schon eine simple Strafanzeige, eine Verdachtsäußerung und Vermutung kann dazu führen, dass ein Unternehmen ins Rudern kommt und auf bröckelndem Fundament wankt. Firmen, die hier keinen ausreichenden Rechtsschutz haben, sind aufgeschmissen und sollten dringlichst hierfür eine Firmenrechtsschutzversicherung abschließen. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und müssen keine hohen Kosten-Risiken auf sich nehmen.

Arbeitnehmer kennen ihre Rechte

Jeder Mitarbeiter ist nur dann zufrieden, wenn er seine Arbeit zur Zufriedenheit seines Arbeitgebers verrichtet hat und am Ende des Monats das Gehalt aufs Konto überwiesen wurde. Sobald es aber beispielsweise zu einer Umstrukturierung innerhalb der Firma kommt und zum Beispiel Arbeitsplätze aus Kostengründen eingespart werden müssen, sollte man sich als Arbeitgeber schon darüber im Klaren sein, dass jede Kündigung eines Arbeitnehmers unter Umständen mit einer gerichtlichen Auseinandersetzung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer einhergeht. Auch hier ist eine Firmenrechtsschutzversicherung, welche auch das Vertragsrecht sowie das Arbeitnehmerrecht behandelt, sehr wichtig und unabdingbar. Gerichtliche Verhandlungen besonders bezüglich des Arbeitnehmerrechts, sind langwierig und können bis es möglicherweise zu einem gerichtlichen Vergleich beider Parteien kommt, durchaus Monate dauern.

Zu viel Steuern bezahlt?

Auch hier ist es nicht ganz unwichtig, im Fall einiger Unstimmigkeiten seitens unverständlicher oder nicht nachvollziehbarer steuerlicher Forderungen des Finanzamtes beispielsweise, gut abgesichert zu sein. Besonders im Steuerrecht gibt es etliche Lücken und Stolperfallen, die dazu führen können, dass unter Umständen mehr Abgaben am Jahresende eingefordert werden, als eigentlich notwendig sind, oder dass es auch zu Schwierigkeiten bei aufgeführten Abschreibungsobjekten entstehen und diese nur vom Fachmann geklärt werden können. Auch hier kann eine Firmenrechtsschuztversicherung Gold wert sein.

Keine offenen Rechnungen mehr

Beispielsweise wenn Firmen Subunternehmen engagieren, die bestimmte Aufträge in einem festgelegtem Zeitfenster erledigen sollten, dieses aber nicht einhielten und es durch die Versäumnis zu erheblichen Folgeschäden kam, muss geklärt werden, wer nun für den Schaden aufkommt. Oder im Umkehrschluss, dass die Firma Aufträge entgegen nahm, fertigstellte und es nicht zur Begleichung der jeweiligen Rechnungen kam. In diesen und ähnlichen Fällen ist eine Rechtsschutzversicherung, die auch für solche Fälle gewappnet ist, bestens geeignet und von unschätzbarem Wert. Denn besser ist bekanntlich ein Ende ohne Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Besonders bei Einforderungen bestimmter Geldsummen offener Beträge und Rechnungen, ist es wichtig am Ball zu bleiben und dafür zu sorgen, dass diese offenen Beträge auch tatsächlich wieder in die Firmenkasse zurückfinden und Gehälter und laufende Kosten gezahlt werden können.