Tag Archives: Fishbowl

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Interaktive Methoden für Publikumsveranstaltungen

Die Vorteile der Fishbowl-Methode

Bei der Moderation von Podiumsdiskussion wird immer häufiger wird die Fishbowl-Methode zum Einsatz gebracht, denn die Partizipation ist längst bei Konferenzen, Fachtagungen und Informationsveranstaltungen angekommen. Und die Fishbowl-Methode ist die demokratischste aller mir bekannten Methoden für Gesprächsrunden. Hier ist der Moderator in seiner neutralen Rolle, aber sehr gut vorbereitet auf das Thema, um die Diskussion souverän leiten zu können und zu einem Ergebnis zu führen. In der Fishbowl muss er auch auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, denn das Publikum diskutiert mit.
Bei den traditionellen Podien saßen die Experten auf einer Bühne und redeten miteinander, ohne dass das Publikum einbezogen wurde. Meist wurden die letzten Minuten für Fragen aus dem Publikum reserviert – aber dann waren die „Aufreger“ und „Trigger“ für die Gegenreden oder Fragen schon längst passé. Das war nicht wertschätzend den Menschen gegenüber, denn wir wollen uns austauschen, wollen beteiligt werden – wenn wir das direkt tun dürfen, ist die Aufmerksamkeit auch viel höher als bei langen Referaten auf der Bühne.
Ein weiterer Vorteil der interaktiven Fishbowl-Methode: wir erinnern uns viel besser an Inhalte, wenn wir beteiligt waren, aktiv mitgedacht und -diskutiert haben. Bei einer Fishbowl ist das möglich und gewünscht, schon das Setting macht klar: hier ist keiner ausgeschlossen, jeder ist ein Experte und soll sich einbringen. Die Stühle sind in zwei Kreisen aufgebaut. Einige Teilnehmer sitzen in einem kleinen Innenkreis, das Publikum sitzt im großen Kreis und sieht auf das Geschehen wie in ein Goldfischglas (daher der Name). Im Innenkreis steht mindestens 1 freier Stuhl, oft sind es sogar 2 – 3 freie Stühle. Das sind die Plätze für die Diskussionsteilnehmer aus dem Publikum, die für eine Frage oder Stellungnahme nach vorn oder nach innen kommen – um nach ihrem Beitrag den Stuhl für den nächsten Teilnehmer frei zu machen.
Oft beginnt eine Fishbowl-Diskussion mit der kleinen „Experten“-Runde. In den ersten 20 Minuten kläre sie die verschiedenen Positionen und die Menschen im Publikum können sich in das Thema einhören.
Die Teilnehmer aus dem Publikum können dann zwischen dem Innen- und Außenkreis wechseln. So wird allen die Möglichkeit gegeben, sich aktiv zu beteiligen.
Für den Moderator ist die Fishbowl-Diskussion eine besondere Herausforderung. Die Beiträge aus dem Publikum sind unkalkulierbar, trotzdem soll das Ziel, der rote Faden, erkennbar bleiben. Nur so wird die gemeinsame Denkarbeit für alle in guter Erinnerung bleiben.

Moderatorin, Medientrainerin, Kommunikationscoach. 25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Besonderheit: Srum Master (agile Methoden wie Design Thinking).
Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.

Kontakt
Katharina Gerlach
katharina Gerlach
Kattfußstr. 46
13593 Berlin
0173 6259754
info@katharina-gerlach.de
http://www.katharina-gerlach.de

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Offenes Seminar: Moderation, Podiumsdiskussion

Offenes Seminar: Moderation, Podiumsdiskussion

Katharina Gerlach, Moderatorin, Medientrainerin, Kommunikationscoach

Das Seminar hilft allen Menschen, die einen Talk, eine Gesprächsrunde, eine Podiumsdiskussion moderieren sollen / wollen. Auch, wenn Sie erste Erfahrungen gemacht haben, ist das Seminar sinnvoll. Messe, Kongress, Tagung, Fachtag, bei einem Unternehmen, Verein, Stiftung – die gute Vorbereitung ist mehr als der halbe Erfolg!

Ziel: Sie legen selbstsicher und souverän einen Auftritt hin, der positiv in Erinnerung bleibt

Kursinhalte: wir üben üben üben – mit Videofeedback. Auftritt, Eventmoderation, Podiumsdiskussion (Vorbereitung, Konzeption, praktische Durchführung). Eigene Inhalte können mitgebracht werden!
Die Teilnehmer üben die Moderation in verteilten Rollen – Podiumsgäste, Publikum, Moderator. Im Videofeedback können sich alle in ihrer jeweilige Rolle betrachten, ihre Wirkung als Moderator kennenlernen und sich verbessern. Es erwartet Sie viel Praxis, untermauernde Theorie und viel Feedback!
Wir erarbeiten das Selbstbild in der Rolle des Moderators und seine Funktion bei verschiedenen Veranstaltungen und die Ziele von Veranstaltungen, um als Moderator der lenkende Teil sein zu können. Sich die Inhalte der Veranstaltung zu eigen zu machen, ist nur einer der wichtigen Punkte in der Vorbereitung. Dazu kommt der souveräne Umgang mit der eigenen Körpersprache, mit Stimme und Ausdruck.

Vorbereitung – Ziel und Aufgabe erfragen und hinterfragen, inhaltlich fit werden, Fragen finden, Dramaturgie für das Gespräch entwickeln, Raum und Technik, Talkgäste briefen.
Durchführung – der Anfang, Vielredner unterbrechen, Schweiger ermutigen, beim Thema bleiben, Zeitmanagement, das Publikum mit einbeziehen, die Abmoderation, oft unterschätzt: Wenn schon fast alles getan ist, kommt der wichtige Abschluss: er soll gut und lang in Erinnerung bleiben. Deswegen muss er gut und geplant sein. Was also können Sie sagen – und wie sagen Sie es Ihrem Publikum?

Das offene Seminar „Moderation und Podiumsdiskussion“ können Sie in Berlin alle 2 Monate buchen, oder Sie entscheiden sich für eine individuelle Vorbereitung Ihrer Moderation.

Die Trainerin ist Katharina Gerlach, über 25 Jahre Moderatorin im öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Fernseh- und Zeitungsautorin, Medientrainerin, Talk-Moderatorin, Kommunikationscoach.

Kosten pro TN: 420 Euro zzgl MwSt. (Handout, kalte/warme Getränke und Mittagessen sind inkludiert) Informationen und Anmeldung unter Katharina Gerlach.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Interviewcoach, Präsentationstrainerin. Journalistin.

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Katharina Gerlach
katharina Gerlach
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Das demokratische Element der FISHBOWL-DISKUSSION

Das demokratische Element der FISHBOWL-DISKUSSION

Katharina Gerlach, Moderatorin, Medientrainerin, Kommunikationscoach

Bei der Fishbowl-Methode diskutiert eine Gruppe in der Mitte des Raums miteinander, während der Rest der TeilnehmerInnen als Publikum fungiert. Der innere Kreis ist wie ein Goldfischglas, auf das die anderen schauen (daher der Name).
Wieso ist die Fishbowl-Methode demokratisch?
Weil es keine strikte Abgrenzung zwischen dem Podium und dem Publikum gibt. Bei Podiumsdiskussionen werden höchstens die letzten 5-10 Minuten für Fragen und Einwürfe des Publikums frei gehalten. So kann aus dem Publikum keine/r wirklich teilnehmen, die interessanten Themen und Äußerungen, auf die man sich beziehen wollte, sind lange vorbei, so gibt es keinen Austausch. Es bleibt eine Veranstaltung für „die da oben“. Und da jede/r weiß, dass eine direkte Äußerung und Teilnahme nicht möglich ist, erlahmt die Aufmerksamkeit im Publikum recht schnell.
Die Fishbowl kennt keine Bühne, und jede/r kann in das Goldfischglas springen, ohne nass zu werden. Es bleiben nämlich 1, 2 Stühle unbesetzt im inneren Kreis. Diesen freien Platz kann jemand aus dem Publikum besetzen, wenn sie/er etwas zu sagen hat, eine Frage stellen oder der Diskussion einen anderen Impuls geben möchte. Die Regel, dass immer ein Stuhl frei bleiben muss hat zur Folge, dass immer ein/e TeilnehmerIn die Diskussion verlassen muss, wenn sich ein/e BeobachterIn in die Runde einbringt.
Hier gibt es verschiedene Formate: entweder die Expertenrunde bleibt immer im inneren Kreis und nur die 2 „Publikumsstühle“ werden mit unterschiedlichen RednerInnen besetzt. Oder man einigt sich darauf, dass jede/r TeilnehmerIn sich hinter jeden Stuhl stellen kann (egal, wer drauf sitzt) – und der/diejenige aus dem innneren Kreis macht Platz. Nur der/die ModeratorIn wird nicht ausgetauscht und behält den Platz.
Welches Format genutzt wird, hängt entscheidend von der Zusammensetzung des inneren Kreises ab: sind ExpertInnen geladen, deren Informationen, Meinung und Haltung wesentlich sind für die Veranstaltung, wird man sie nicht auswechseln wollen. Will man als Veranstalter aber sicher gehen, dass das Publikum sich beteiligt und selber z. Bsp. VielrednerInnen diszipliniert, dann einigt man sich im Vorfeld darauf, dass jeder Stuhl für einen Wechsel zur Verfügung steht. Die/der neue RednerIn stellt sich hinter einen Stuhl. Die Person auf diesem Stuhl darf ihren Gedanken noch zu Ende formulieren und macht dann Platz – es ergibt sich so ein Gespräch mit vielen Beteiligten, vielen Perspektiven.
Eine weitere Variante ist es, zuerst für ca. 30 Minuten nur im Fishbowl zu diskutieren, bevor alle sich beteiligen können. Der Vorteil: die Experten kommen zu Wort, das Thema wird erschlossen und wichtige Informationen allen zugänglich gemacht.
Natürlich müssen die Regeln und die Methode zu Beginn deutlich vorgestellt werden. Dabei sollte auch darauf hingewiesen werden, dass alle im Raum am Verlauf der Diskussion Anteil haben. Die Verantwortung für den Ablauf und Inhalt liegt bei allen – bzw. jedem, jeder Einzelnen. Die Fishbowl-Methode will die Unterschiede zwischen geübten RednerInnen und Menschen mit weniger Erfahrung auf diesem Gebiet abbauen. Sie ist eine Einladung an alle, sich zu beteiligen – und damit eine wirklich demokratisches Methode.
Wichtig ist es, erfahrene ModeratorInnen mit dieser Aufgabe zu betrauen. Denn der/die ModeratorIn übernimmt auch in dieser Methode eine neutrale Rolle.

Professionelle Moderatorin für Präsentation, Kongress, Award, Podiumsdiskussion, Workshop, auch für politische und gesellschaftliche Themen.
25 Jahre Erfahrung beim öffentlich-rechlichen Rundfunk. Medientrainerin, Präsentationstrainerin, Kommunikationscoach.

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Katharina Gerlach
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Fehlervermeidung leicht gemacht durch Lessons Learned

Die Pumacy Technologies AG beteiligt sich am Fishbowl-„Wissen“, der von Dr. Stefan Rehm für die GfWM (Gesellschaft für Wissensmanagement e.V.) am 12. Juni 2012 in Kiel organisiert wird.

Berlin, 5. Juni 2012 – Unter dem Titel „Lessons Learned – Projekterfahrungen wiederverwenden“ präsentiert die nördlichste GfWM-regional-Gruppe die Diskussionsrunde Fishbowl „Wissen“ am 12. Juni 2012 ab 18:00 Uhr im Wissenschaftszentrum Kiel. Lessons Learned ist heute ein häufig verwendeter Begriff im Umgang mit Projekterfahrungen oder auch im Zusammenhang mit kontinuierlicher Verbesserung von Geschäftsprozessen. Aber wie setzt man es in der Praxis um? Mit Hilfe der Fishbowl-Methode können die Teilnehmer ihre Erfahrungen oder auch offenen Fragen zum Thema Lessons Learned einbringen.

Unter der Leitung von Thomas Marwinski, Regionalleiter Hamburg der Pumacy Technologies AG, soll die Diskussion einen lebhaften Austausch über Fallbeispiele aus Industrie und Lehre zum Thema anregen. „Wir diskutieren, in welcher Form Projekterfahrungen am besten dokumentiert werden, um sie erneut zu verwenden, sie also zu recyceln. Eine gute Methode sind sogenannte Lessons Learned. Darin verfasste Projekterfahrungen können über entsprechende Werkzeuge in geeigneter Form und Struktur erfasst und verteilt werden. Lessons Learned helfen auf diese Weise, nicht nur mögliche Fehlerquellen abgeschlossener Projekte wiederzufinden, sondern auch rechtzeitig Handlungswissen für die Zukunft daraus zu entwickeln und bereitzustellen“, so Thomas Marwinski.

Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) e.V.

Positive Anregungen, gegenseitige Unterstützung und neue Impulse rund um das Thema Wissensmanagement stehen im Zentrum der Arbeit der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) e.V. Bei unseren GfWM-Regionaltreffen, den GfWM-Foren, aktuellen Seminaren und Workshops oder bei der aktiven Arbeit in den (Fach-)Teams der GfWM treffen sich Wissensmanagement-Experten und Interessierte aus allen Fachrichtungen. Im intensiven Dialog zwischen Praktikern aus der Wirtschaft, Forschern und Vertretern der Lehre entwickelte sich die GfWM seit ihrer Gründung im Jahr 2000 zu einer der produktivsten und lebendigensten Wissensmanagement Communities im deutschsprachigen Raum.

Pumacy Technologies AG

Pumacy Technologies AG ist ein führender Anbieter für Wissens-, Prozess- und Innovationsmanagement. In Projekten werden Methoden etabliert, um Software ergänzt und in die Organisation integriert. Dabei unterstützt ein interdisziplinärer Ansatz die individuelle Ausgangslage des Kunden.

Pumacy arbeitete bereits für internationale Hersteller aus der Luftfahrt- und Automobilindustrie, dem Maschinen- und Anlagenbau sowie den Life Sciences und kann auf Referenzen aus bedeutenden internationalen Projekten verweisen.

Pumacy Technologies AG
Claudia Philipp
Bartningallee 27
10557 Berlin
claudia.philipp@pumacy.de
030 22161280
http://www.pumacy.de