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Pressemitteilungen

Der Pianist aus den Trümmern liest und spielt am 10.05.2019 in Hofheim

Der Volksbildungsverein Hofheim lädt am Freitag 10.05.2019 zur Lesung mit Klavierbegleitung: Aeham Ahmad, der „Pianist aus Yarmuk“, zu Gast in Hofheim

Mit seinem Klavierspiel zauberte er Zuversicht im Flüchtlingslager von Damaskus: Und am Freitag, den 10.05.2019 spielt der palästinensisch-syrische Pianist Aeham Ahmad auf Einladung des VolksBildungsVereins ab 19:30 Uhr im Haus der Vereine in Hofheim.

Vom Musik-Konservatorium neben dem syrischen Präsidentenpalast nach Deutschland
Kurz vor dem Ende seines Studiums der Musikpädagogik am Konservatorium von Damaskus und Homs brach 2011 in Syrien der Bürgerkrieg aus. Als 2013 Jarmuk komplett eingekesselt wurde, begann Aeham Ahmad sein öffentliches Klavierspiel. Im umkämpften Lager inmitten von Trümmern spendete er mit seiner Musik Trost und Zuversicht. Nach dem Einmarsch der IS-Truppen im April 2015 warnte sogar der UN-Generalsekretär vor der Situation in Yarmuk. Zurecht: Als Ahmad am 17. April 2015 für Kinder im Flüchtlingslager spielte, zerstörte der IS sein Klavier. Nach diesem Ereignis flüchtete Aeham Ahmad um sein eigenes Leben zu schützen und kam auf abenteuerlichen Wegen nach Deutschland.

Konzert der Hoffnung und Lesung am 10.05.2019 in Hofheim
Auf Einladung des VolksBildungsVereins Hofheim liest die Kelkheimer Kinder- und Jugendbuchautorin Birgit Gröger aus Aeham Ahmads Autobiographie. Birgit Gröger ist Grundschullehrerin in Frankfurt am Main und unterrichtet dort auch geflüchtete und traumatisierte Kinder. In seiner Autobiographie „Und die Vögel werden singen – Ich, der Pianist aus den Trümmern“ erzählt Ahmad von seiner Kindheit im friedlichen Syrien, von seinem blinden Vater, dem Instrumentenbauer und seinen Freunden, mit denen er durch die Straßen von Damaskus zog, berichtet von den Kriegszeiten und von seiner lebensgefährlichen Flucht nach Deutschland. Aeham Ahmad begleitet die Lesung auf dem Klavier. Mit seinen Kompositionen baut er Brücken von der arabischen Musik zu Klassik und Jazz. Ahmad wurde mit dem internationalen Beethovenpreis für Menschenrechte ausgezeichnet und spielte mittlerweile u.a. mit den Sportfreunden Stiller, dem Edgar-Knecht-Trio, sowie Martha Argerich. Mit seiner zeitlos aktuellen Musik überwindet er Grenzen und sendet eine Botschaft der Menschlichkeit und Hoffnung für den Alltag. Dies wird auch für die Zuhörer in Hofheim eindrucksvoll erlebbar sein.

Veranstaltungsort:
Freitag, 10.05.2019, Start: 19:30 Uhr
Kellereigebäude, Bärenstraße, 65719 Hofheim, Haus der Vereine, Schönbornsaal.
Eintritt: 15,00 Euro

Informationen über den VolksbildungsVerein Hofheim e.V.:
Seit nahezu 100 Jahren fördert der VolksBildungsVerein Hofheim e.V. Kunst und Kultur und bietet ein vielfältiges Kursprogramm. Das Angebot umfasst unterschiedlichste Kurse und Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Bildung, Gesundheit und Kreativität. Der VolksBildungsVerein ist zudem Hauptgesellschafter der Hofheimer Musikschule. Das reiche Kursangebot des VolksBildungsVereins Hofheim e.V. ist bequem online abrufbar: https://vbv-hofheim.de

VolksBildungsVerein Hofheim am Taunus e.V.
Hattersheimer Straße 1 / Pfälzer Hof
65719 Hofheim am Taunus
Telefon: 06192 – 22826
Email: info@vbv-hofheim.de
Internet: www.vbv-hofheim.de

Seit nahezu 100 Jahren fördert der VolksBildungsVerein Hofheim e.V. Kunst und Kultur und bietet ein vielfältiges Kursprogramm. Das Angebot umfasst unterschiedlichste Kurse und Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Bildung, Gesundheit und Kreativität. Der VolksBildungsVerein ist zudem Hauptgesellschafter der Hofheimer Musikschule. Das reiche Kursangebot des VolksBildungsVereins Hofheim e.V. ist bequem online über die Webseite abrufbar: https://vbv-hofheim.de

Kontakt
VolksBildungsVerein Hofheim am Taunus e.V.
Svenja Wyrwoll
Hattersheimer Straße 1
65719 Hofheim am Taunus
06192 – 22826
wyrwoll@vbv-hofheim.de
http://www.vbv-hofheim.de

Bildquelle: Bild: Aeham Ahmad

Pressemitteilungen

Individualpädagogisches Projekt für geflüchtete Kinder und Jugendliche.

Das Projekt „Tagaktiv – Raum für Entwicklungen“ erfolgreich in der Flüchtlingsunterkunft Düsseldorf, Gatherweg 60 gestartet.

Das Projekt „Tagaktiv – Raum für Entwicklungen“ bietet breitangelegte individualpädagogische Unterstützung für Kinder und Jugendliche von geflüchteten und asylsuchenden Familien in der neuen Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf, Gatherweg an. Durch vielfältige Angebote und einer nahen, persönliche Begleitung durch pädagogische Fachkräfte wird auf die individuellen Bedürfnisse der zum Teil traumatisierten Kinder und Jugendliche eingegangen. Ca. 32 Mädchen und 36 Jungen werden mit Hilfe von einem Team aus künstlerischen und sozialpädagogischen Fachkräften betreut. Die Finanzierung dieses Projektes wird durch den Kinderstern e.V. und federführend durch den IJS e.V. getragen. Die soziale Betreuung in der Unterkunft wird durch die Diakonie Düsseldorf sichergestellt.

Der IJS e.V. engagiert sich mit Knowhow und finanziellen Mitteln in den verschiedensten individualpädagogischen Projekten und fördert und verbreitet die Idee der Individualpädagogik durch Mitwirkung in den zahlreichen Fachgremien.

Kontakt
IJS e.V.
Frank Kistner
Rheinallee 122a
40545 Düsseldorf
+49211 95598398
pr@ijs-ev.de
http://www.ijs-ev.de

Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.

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Navi-D: Kostenlose App soll Zugewanderten Helfen

In München entwickelte kostenlose App hilft dabei, die deutsche Sprache und Kultur spielend zu erlernen.

Die in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München entwickelte App NAVI-D soll Zugewanderten dabei helfen, sich durch die deutsche Sprache und Kultur zu navigieren. Nun wurde sie um neue Lektionen und Medien erweitert.

Die deutsche Sprache ist wahrlich nicht einfach zu erlernen und für viele Zugewanderte stellt dies eine enorme Belastung dar. Deutschkurse sind häufig überfüllt und kostenintensiv. Die Orientierungs- und Lern-App Navi-D ist hingegen kostenlos und überall abrufbar. Durch die Offline-Funktion ist eine Internetverbindung nicht zwingend erforderlich.

In vielseitigen Lektionen beschäftigt sich die App mit alltäglichen Situationen und hilft, durch die Verwendung von Grammatikanimationen und Dialogen zum Mithören dabei, ein umfangreiches Vokabular und Verständnis der hiesigen Kultur zu vermitteln. Dies soll die Integration von Zuwanderern vereinfachen. Die App ist kostenlos auf den gängigen Portalen (GooglePlay/Appstore) erhältlich.

Das Besondere der App ist, dass sie nicht ausschließlich die Sprachfähigkeiten schult, sondern auch eine allgemeine Orientierungshilfe für Deutschland bietet. Hierzu zählen beispielsweise die deutschen Verkehrsregeln und eine Anleitung für das Verhalten bei Behördengängen. Basierend auf dem Ersthelfer-Leitfaden für Ehrenamtliche behandelt die App auch Themen wie die Religionsfreiheit und die Gleichberechtigung der Frau.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren und für Integration. Die Konzeptionierung und Entwicklung der App erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Münchener Entwickler BIZ Factory und dauerte rund ein halbes Jahr.

„Wir danken der Biz Factory für die zügige und flexible Umsetzung unseres Projekts und für die transparente Zusammenarbeit. So konnte unsere Orientierungs- und Lern-App für Zuwanderer in Deutschland innerhalb sehr kurzer Zeit professionell umgesetzt werden.“ – Prof. Dr. Jörg Roche (stellv. Institutsleiter, Institut für Deutsch als Fremdsprache, Ludwig-Maximilians-Universität München)

Weitere Informationen zum Projekt: https://bizfactory.tech/blog/2019-01-30-app-entwicklung-fuer-fluechtlinge-navi-d–deutsch-als-fremdsprache/

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Kontakt
BIZ Factory GmbH
Simon Krebs
Kreittmayrstr. 21
80335 München
+49 (89) 339800800
hallo@bizfactory.tech
https://bizfactory.tech/

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Weihnachtliche Vorfreude im LOOP5

Wunschbaum-Charity und weitere Aktionen im Dezember

Weihnachtliche Vorfreude im LOOP5

Weihnachtsdekoration im LOOP5 (Bildquelle: LOOP5)

Presseinformation

Weiterstadt, 23. November 2018.

Das LOOP5 stimmt seine Besucher auf das Fest der Liebe ein. Ab dem 26. November dürfen sich die Kunden im festlich geschmückten Shopping- und Freizeitcenter in Weiterstadt auf zahlreiche Weihnachtsaktionen freuen. Für entspanntes Weihnachtsshopping sorgen besondere Service-Angebote und die verlängerten Öffnungszeiten: Vom 30. November bis zum 22. Dezember hat das Center jeden Freitag und Samstag bis 22 Uhr geöffnet.

Kindern eine Freude machen bei der Wunschbaum-Aktion
In Zusammenarbeit mit ADRA Deutschland e.V. und dem Büro für Sozial- und Wohnungsberatung veranstaltet das LOOP5 vom 26. November bis zum 17. Dezember die Wunschbaum-Spendenaktion. An einem Weihnachtsbaum auf Ebene 0 hängen rund 80 selbstgemalte Wunschzettel von Kindern aus Flüchtlingsfamilien in der Region. Jeder ist dazu eingeladen, einen der kleinen Herzenswünsche zu erfüllen. Die Teilnahme an der Spendenaktion ist einfach: Die Besucher des LOOP5 nehmen einen der Wunschzettel vom Baum ab, erfüllen den aufgemalten Wunsch und verpacken ihn schön. Anschließend kann das Präsent zusammen mit dem Wunschzettel an der Kundeninformation auf Ebene -1 abgegeben werden. Am 20. Dezember werden die Geschenke um 14 Uhr am großen Weihnachtsbaum auf Ebene 0 feierlich an die Kinder überreicht.

Weihnachtsaktionen für Groß und Klein
Mit exklusiven Aktionen im Dezember bereitet das LOOP5 seinen großen und kleinen Besuchern Vorfreude auf Weihnachten. So verschenkt das Center ab dem 28. November jeden Mittwoch in der Vorweihnachtszeit maximal 250 Weihnachtsbäume pro Termin. Jeder Kunde, der zwischen 16 und 20 Uhr einen oder mehrere Kassenbons in Höhe von mindestens 100 Euro mit aktuellem Tagesdatum an der Promotionstheke auf Ebene 0 vorlegt, erhält einen Gutschein. Mit diesem kann ein Weihnachtsbaum im Parkhaus ausgewählt und mitgenommen werden. Die Ausgabe erfolgt, solange der Vorrat reicht.
Sogar Weihnachtsmuffel kommen auf ihre Kosten: Vom 26. November bis zum 24. Dezember können Besucher in einer überdimensionalen Schneekugel auf Ebene 0 den Grinch höchstpersönlich treffen und Fotos mit ihm machen.
An den Samstagen im Dezember können sich die Besucher zudem ihre im LOOP5 gekauften Geschenke vom Verpackungsservice kostenlos einpacken lassen. Auf jeder Etage des Centers befindet sich eine Verpackungsstation, die von 10 bis 22 Uhr aufgesucht werden kann.

Kinder können ab dem 1. Dezember in der weihnachtlich geschmückten Kids-Lounge bei Keksen und warmem Apfelsaft Weihnachtsfilme schauen und Lebkuchen für die Eltern oder Großeltern dekorieren und mitnehmen. Die Lounge ist montags bis freitags von 16 bis 19 Uhr und samstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Darüber hinaus hält das LOOP5 vom 8. bis zum 22. Dezember am Haupteingang eine besondere Überraschung für die Kids bereit: In der Zeit von 12 bis 15 Uhr und 16 bis 19 Uhr haben sie die Möglichkeit, sich mit dem Weihnachtsmann auf seinem Schlitten ablichten zu lassen. Die Erinnerungsfotos auf hochwertigem Glanzpapier können direkt und kostenfrei mitgenommen werden.

Weitere Informationen zum LOOP5 bekommen Sie hier: http://www.loop5.de und www.facebook.com/loop5

Über das LOOP5 Shopping Center:
Das LOOP5 ist seit seiner Eröffnung 2009 auf einer Bruttomietfläche von 56.500 m² eines der größten Shopping- und Freizeitcenter für die ganze Familie im Rhein-Main-Gebiet. 170 Shops bieten Besuchern ein vielfältiges und modernes Einkaufsangebot. 3.000 kostenlose Parkplätze und ein großzügiger Food-Court sorgen für einen entspannten Aufenthalt. Seinen Namen verdankt das LOOP5 der Lage in Weiterstadt bei Darmstadt, direkt an der A5. Das Einkaufs- und Freizeitcenter ist montags bis donnerstags von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr, sowie freitags und samstags von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet. Betreiber ist der internationale Spezialist für Einkaufszentren Sonae Sierra ( www.sonaesierra.com) aus Portugal.

PR-Agentur im Bereich B2C und C2C.

Kontakt
B.C Neumann PR
Birgit Claudia Neumann
Schifferstraße 166
47059 Duisburg
0203 41930680
neumann@neumann-pr.de
http://www.neumann-pr.de

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Buch-Debut von Silvana Heißenberg

Model und Schauspielerin

Buch-Debut von Silvana Heißenberg

Silvana Heißenberg

Alsdorf/Düsseldorf/Wurzen 29.10.2018

Am 15.09.2018 veröffentlichte die aus Funk- und Fernsehen bekannte Schauspielerin und Model Silvana Heißenberg ihr Buch-Debut mit dem
außergewöhnlichen Titel: Hochverrat: Die Zerstörung einer Nation und meiner Existenz

Als sich die deutsche Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel im Jahr 2015 dazu entschloss, gegen das
Grundgesetz und verbindliche EU-Gesetze zu verstoßen, sowie die Interessen aller europaeischen Volker zu
missachten, begann eine Zerreißprobe nie gekannten Ausmaßes, seit Bestehen der Bundesrepublik
Deutschland. Auf Befehl Angela Merkels, unter Berufung auf „humanitaere Verantwortung“, wurde die deutsche
Grenze faktisch aufgehoben. Pauschal als „Fluechtling“ eingestufte Menschen, aus Nahost und allen
afrikanischen Ländern, wurden zu Hunderttausenden unkontrolliert aufgenommen. Einer erklarten Einladung
gleich, wurde so eine vorsätzliche Sogwirkung nach Europa, mehrheitlich nach Deutschland, ausgelost,
welche die Anzahl muslimischer Asylsucher innerhalb kurzer Zeit ueber die tatsaechliche Marke von 1 Mio.
katapultierte.

Die Burger in Deutschland leiden seither unter ausufernden Kosten, einer Zweiklassen Justiz,
ständigen Steuererhöhungen, explodierender Kriminalitaet, Wohnungsmangel, Verlust des
sozialen Friedens und zunehmenden Feindseligkeiten zwischen den EU-Laendern. Vorsätzlich
werden geltende Gesetze durch die etablierte Politik gebrochen und der geleistete Amtseid,
u. a. Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, mit Füßen getreten. Die Politik der
Bundesregierung und der Altparteien richtet sich eindeutig gegen das zu regierende Volk,
und das bezeichnet man als Hochverrat.

Es war insbesondere diese kritische Haltung und eine konsequente vollmundige
Aufklaerungsarbeit, die die zuvor gaenzlich unpolitische Silvana Heißenberg – noch als gefragte
Schauspielerin und Model – im Jahr 2016 zur diffamierten „Die falsche Frau der Woche“, im
NDR-Medienmagazin ZAPP, machte. Was folgte entsprach einer Hexenjagd, die Heißenberg
ihre berufliche Existenz kostete. Die erklarte Patriotin machte am eigenen Leib
Bekanntschaft mit medialer Hetze, dem systematischen Entzug der Meinungsfreiheit, sowie
einer gezielten Existenzvernichtung regierungskritischer Burger, wie es in Deutschland von
heute, nach ihrer Auffassung nach, gang und gaebe ist. Ueber all das spricht die Schauspielerin
im erzwungenen Ruhestand, wie auch ueber den Verlust der Demokratie, die Notwendigkeit
alternativer Medien.

ISBN: 978-3- 947002-13-9
Autor: Silvana Heißenberg
Umfang: 316 Seiten
Auflage: 1
Maße: 21 x 15 x 2,3 cm
Gewicht: Folgt 576 g
Einband: Softcover
Erscheinungstermin: 15.09.2018

Wir publizieren Bücher aus diversen Genres, auch aus solchen, an die sich viele andere Verlage nicht herantrauen. Unsere Autoren hinterfragen und recherchieren gewissenhaft. Ob grenzwissenschaftlich, religiös oder politisch, NIBE nimmt sich unbequemer Themen an und bringt die Wahrheit ans Licht. Der Mut zur Diskussion und die Toleranz anderen gegenüber sind unsere Philosophie. Wir wollen Augen öffnen sowie Wahrheiten und Fakten die Möglichkeit bieten, wahrgenommen zu werden. Dazu gehört in erster Linie ein respektvolles Miteinander und der Respekt und die Einhaltung der deutschen Gesetze.

Neben kompetenten Lektoren/Korrektoren/Illustratoren und Grafikdesignern, gehören auch qualifizierte Übersetzer zu unserem Team.

Die Individualität eines jeden Autors wird bei uns geschätzt und wird nicht, durch Anpassen an ein 0815-Schema, verändert. Wir stehen für Meinungsfreiheit! Der NIBE Verlag bietet jedem die Möglichkeit, seine Meinung in Form eines Buches kundzutun. Dies soll Diskussionen anregen. Dabei ist es vollkommen irrelevant, in welchem Genre dies geschieht. Für die Inhalte der Bücher sind allein die Autoren verantwortlich, diese müssen nicht die Meinung des Verlags widerspiegeln. Für Autoren die einen Vertrag in unserem Hause erhalten, sind alle Leistungen wie Lektorat/Korrektorat/Layout etc., kostenfrei.

Unsere Meinung distanziert sich entschieden von allen extremen Ideologien dieser Welt.

Kontakt
NIBE Verlag
Nikolaus Bettinger
Brassertstraße 22
52477 Alsdorf
+4924045969857
info@nibeverlag.eu
https://www.nibe-versand.de

Aktuelle Nachrichten Bücher/Zeitschriften Gesellschaft/Politik Pressemitteilungen

Jutta Schütz bei bücher.de: Der nächste Weltkrieg

Der nächste Weltkrieg wäre nicht der erste Krieg, der durch ein weltpolitisch unbedeutendes Ereignis ausgelöst werden könnte.

 

Steht UNS ein dritter Weltkrieg „ein asymmetrischer Konflikt ohne Grenzen“ bevor? Dieser Krieg würde Dimensionen annehmen, die noch über den globalen Charakter konventioneller Kriege hinausreichen würden. Vielen Menschen ist es bewusst, dass unsere Welt an einem sehr kritischen Punkt angelangt ist und die aktuellen Ereignisse „weltweit“ könnten zu einem der tödlichsten Konflikte unserer Zeit eskalieren. In gewisser Weise kann man schon sagen, dass die Zeichen auf Konfrontation stehen. Weltweit verüben Terrororganisationen, wie der IS, Anschläge. China und die USA streiten sich um die Landgewinnung im Südchinesischen Meer, und China rüstet atomar auf.

 

Buchempfehlung:

Der nächste Weltkrieg

Informationen und Fakten

Autorin: Jutta Schütz

Verlag: Books on Demand

ISBN-13: 9783739237114

Paperback

72 Seiten

Erscheinungsdatum: 02.02.2016

Sprache: Deutsch

erhältlich als:

BUCH 6,99 €  E-BOOK 3,49 €

https://www.buecher.de/shop/soziale-gruppen/der-naechste-weltkrieg/schuetz-jutta/products_products/detail/prod_id/44518993/

 

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Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Sie hat bis heute viele Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach vielen Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher. Als Journalistin schreibt Schütz für viele Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite – sowie im Kultur-Netzwerk.

 

Pressekontakt:

Jutta Schütz

Achenkamp 0

D-33611 Bielefeld

info.schuetz09@googlemail.com

www.jutta-schuetz-autorin.de/

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Pressemitteilungen

„Özil ist ein Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung.“

Jugendbuchautor Manfred Theisen im Interview zur aktuellen Rassismus-Debatte

"Özil ist ein Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung."

© Loewe Verlag GmbH

Der Fall Mesut Özil löste eine deutschlandweite Debatte über Integration und Fremdenhass aus. Gerade für Kinder und Jugendliche ist es nun wichtig, Gespräche über Migration und Integration zu führen sowie die Möglichkeiten und Vorteile eines friedlichen Zusammenlebens aufzuzeigen.

In diesem Zusammenhang meldet sich der Jugendbuchautor Manfred Theisen zu Wort, der in seinem Buch „Einer von 11“ die Themen Integration und Fußball miteinander verknüpft. Der ehemalige Journalist zeigt in seiner Erzählung vor allem auf, dass es auf dem Spielfeld keine Rolle spielt, woher jemand kommt, welche Hautfarbe oder Religion er hat – eben genau das, was derzeit stark diskutiert wird.

Wir haben zur aktuellen Debatte ein Interview mit dem Kölner Autor geführt:

„Einer von 11“ handelt von Integration und Fußball. Was hat Sie dazu bewogen, ein Buch über das Thema Integration zu schreiben?
Meine Arbeit und mein Lebenslauf. Ich hatte das Glück viel herum zu kommen. Einige Jahre durfte ich im heutigen Russland und Kirgisien arbeiten und habe auch in Äthiopien und den arabischen Ländern recherchiert. Früher musste ich in diese Länder reisen, um die Menschen dort zu treffen, heute sind viele von ihnen hier. Wir wohnen in Köln-Ehrenfeld, einem Viertel mit Leuten aus aller Welt. Unsere Kinder gehen in eine Schule, in der viele Kinder eine zweite Sprache Zuhause sprechen. Auch In den Schulen, in denen ich überall im Land lese ist es oft nicht anders. Was liegt also näher als sich Gedanken über das Zusammenleben zu machen. Und Integration ist nichts Anderes als Zusammenleben. Kein Ihr, sondern ein Wir. Verschieden und trotzdem alle in einem Boot unterwegs.

Integration und Fußball – was verbindet die beiden Themen Ihrer Ansicht nach miteinander?
Wenn ich zu unserem Fußballklub hier ums Eck gehe, dann tummeln sich in den Mannschaften Kinder und Erwachsene mit Namen von jedem Kontinent. Sie spielen für ihre Mannschaft. Und es spielt keine Rolle, ob sie groß oder klein sind, Mädchen oder Jungen, helle oder dunkle Haut haben, Marc, Achmed, Frederike, Erik, Jonas, Samira, Olga oder Fritz heißen. Worauf es ankommt ist ihr Teamgeist, ihr Spaß gemeinsam zu arbeiten und die Zeit miteinander zu verbringen. Fußball ist Integration. Er hilft in unserem Land vielen Menschen, damit sie sich respektvoll näherkommen können.

Aus „Nationalmannschaft“ wurde „Die Mannschaft“ – welche Botschaft steckt Ihrer Meinung nach hinter dieser Namensänderung?
„Die Mannschaft“ ist eine Marke geworden, so wie die „Les Bleus“ für Frankreich steht, bei den „Azzuri“ jeder an Italien denkt oder vom Team der Selecao gesprochen wird, wenn es um Brasilien geht. „Die Mannschaft“ aber ist noch etwas Anderes. Denn es die Verkürzung des Wortes Nationalmannschaft. Dadurch wird klar: Hier geht es nicht um deine Herkunft, nicht um dein Äußeres, sondern um deinen Teamgeist. Die Mannschaft bist du und sind wir. So wie das Land in den vergangenen Jahren bunter wurde, wurde die Mannschaft bunter. Natürlich kann nicht jeder darin mitspielen, aber jeder kann mitfühlen.

Glauben sie, dass der Fall Özil einen Einschnitt für die Idee Die Mannschaft bedeutet?
Ganz sicher. Und es ist gut so. Denn ich hoffe, dass Die Mannschaft am Ende gestärkt aus dieser Phase hervorgehen wird. Damit meine ich nicht den sportlichen Erfolg. Das Bild der integrativen Truppe hat Risse bekommen, aber der Gedanke von Die Mannschaft ist wichtiger als je zuvor. Wenn sich ein Spieler über Rassismus beschwert, so stärkt es uns nur weiter gegen Rassismus anzuarbeiten. Ich hatte vor der WM ein Gespräch mit einem hochrangigen Mitglied der DFB-Kulturstiftung, der beseelt war von der Idee Die Mannschaft. Ihm ging es nicht um eine verwertbare Marke sondern nur um das Vorbild für unsere Gesellschaft, für den Schüler, der in einer Klasse sitzt und auch in einem Team arbeitet.
Nach einer Niederlage verhalten sich Menschen oft emotional. Sie zeigen auf vermeintlich Schuldige um sich von der Niederlage zu distanzieren. Künftig sollte das Team helfen und auch jeder im Team um Hilfe bitten – ehe es zu spät ist. Es ist schade, das Özil wegläuft. Oder weglaufen muss? Denn was ist mit den hunderttausenden Schülern, wenn sie sich ausgegrenzt fühlen? Sollen die auch alle weglaufen? Özil ist ihr Vorbild, aber es läuft in die falsche Richtung. Es kann nur einen Weg geben: Hier und jetzt gegen Rassismus, Nationalismen, Engstirnigkeit und für Die Mannschaft arbeiten. Denn am Ende sind wir alle „Einer von 11“.

Gibt es zur Hauptfigur in „Einer von 11“ ein reales Vorbild?
Schwer zu sagen. Ich hatte ein wenig Jerome Agyenim Boateng, Leroy Sane oder Antonio Rüdiger im Kopf. Aber es könnte genauso gut Emre Can oder Sami Khedira sein. Sie alle sind ein bisschen wie der Held von Einer von 11 und trotzdem ganz anders. Jeder der Spieler, egal welche Hautfarbe er hat, ob er Draxler, Neuer oder Gnabry mit Nachnamen heißt, sie alle leben in einem Land, dass sich ständig ändert und daraus seine Kraft zieht. Genau wie Einer von 11.

Wie haben Sie für diese Geschichte recherchiert?
Nun beschäftige ich mich schon seit Jahren mit dem Thema Integration und Diversität, dass ich nicht mehr viel recherchieren musste. Natürlich habe ich mich mit den Fußballern auseinandergesetzt. Und ich habe viele Leute kennen gelernt, die Erfahrungen gemacht haben, wenn sie beispielsweise zum ersten Mal das Ursprungsland ihrer Eltern besucht haben. Das kommt ja im Buch auch kurz vor. Ein paar ganz handfeste Dinge waren noch eine richtige Überraschung für mich. Warum beispielsweise das deutsche Trikot schwarz und weiß ist. Hätte ich so nicht gedacht. Schließlich laufen die anderen ja alle in ihren Nationalfarben herum.

Haben Sie selbst Erfahrungen mit Flüchtlingen, dem Thema Integration oder Rassismus gemacht?
Ja, eine Menge. Ich habe als Student mit Asylbewerbern zusammen schlechte Jobs gehabt. Und später bin ich mit einem Asylbewerber zurück in seine ehemalige Heimat gereist, wo wir zusammen ein Projekt aufbauen konnten. Später habe ich über meine Arbeit als Journalist und heute als Autor Flüchtlinge und Eingewanderte kennen gelernt. Rassismus habe ich am eigenen Leib nur einmal in Israel erfahren als man mich für einen Juden hielt. Das war keine gute Erfahrung.

Die Zielgruppe Ihrer Romane sind überwiegend Kinder und Jugendliche. Was ist für Sie das Besondere daran, für diese Altersgruppen zu schreiben?
Du lernst nie wieder so schnell wie der Jugend. Und genau in diese Phase des Menschen kann ich als Autor mit den Menschen kommunizieren. Demokratie ist immer Empathie und als jemand, der Geschichten schreibt, kann ich den Leser oder Zuhörer dazu bringen, dass er mit einer Person mitempfindet und sich für das Mitempfinden öffnet. Das ist doch ein guter Job.

Mehr zum Autor und zu „Einer von 11“ unter https://www.loewe-verlag.de/titel-0-0/einer_von_11-8564/

Der Loewe Verlag gehört zu den führenden Verlagen für Kinder- und Jugendbücher im deutschsprachigen Raum. Seit 40 Jahren begleitet die Traditionsmarke „Leselöwen“ durch den Leselernprozess und macht Kinder Schritt für Schritt zu Leseprofis. Bekannte Reihen wie „Tafiti“, „Das magische Baumhaus“, „Die Vampirschwestern“, „Winston“ oder „Skulduggery Pleasant“ sind in den inhabergeführten, unabhängigen Verlag zu Hause.

Kontakt
Loewe Verlag GmbH
Jenny Schwerin
Bühlstraße 4
95463 Bindlach
09208 51 0
presse@loewe-verlag.de
http://www.loewe-verlag.de

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Ein junger Flüchtling erzählt von seiner Flucht – Rostams Reise – Von Afghanistan nach Deutschland

soeben erschien druckfrisch der autobiografische Roman

Ein junger Flüchtling erzählt von seiner Flucht - Rostams Reise - Von Afghanistan nach Deutschland

Cover

Grad 15 Jahre jung war Rostam Nazari. Er erlebte die Gräuel der Flucht, Ungewissheit, war Schleppern ausgeliefert, verlor seine Familie – auf dem Weg nach Deutschland

DRUCKFRISCH erschienen im Verlag DeBehr

… Meine Eltern sagten: „Wir gehen in zwei Wochen nach Deutschland. Wir verkaufen alle unsere Sachen.“ Wir haben gefragt, wie sie auf diese Idee gekommen sind. Mein Vater antwortete: „Ich habe die Idee seit ungefähr acht Jahren in meinem Kopf. Ich will, dass meine Kinder etwas lernen. Und im Iran haben wir keine Hoffnung mehr.“ … Im Februar 2000 wurde Rostam Nazari in Sorabi, einem Ort in Afghanistan, geboren und lebte bis zum siebten Lebensjahr dort. Das Leben in Afghanistan war nicht einfach. Die Familie flüchtet gemeinsam in den Iran. Als er 15 Jahre alt ist, macht sich seine Familie, bestehend aus 13 Personen, auf den Weg nach Europa, doch sie werden es nicht gemeinsam schaffen. Der junge Autor berichtet in seinem Erstlingswerk über sein Geburtsland Afghanistan, die Flucht in den Iran und seinen langen, gefahrvollen Weg nach Deutschland sowie sein Leben hier, stets auf der Suche nach Bildung, Frieden und Freiheit. Erst in Deutschland lernte Rostam Nazari Lesen und Schreiben. Mit einem Vorwort von Lukas Erler. Taschenbuch, 274 Seiten.
Preis: 12.95
ISBN: 9783957535269

Der Verlag DeBehr ist ein Verlag für die ganze Familie.

Kontakt
Verlag DeBehr
Norbert Behr
Kleinwolmsdorfer Straße 49
01454 Radeberg
03528455955
debehr-verlag@freenet.de
http://www.debehr.de

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EU darf nicht am Streit um Flüchtlingszahlen zerbrechen

Weltflüchtlingstag: Caritas im Land setzt darauf, Fluchtursachen gemeinsam anzugehen statt notleidende Menschen ihrem Schicksal zu überlassen

Stuttgart/Freiburg – Die Caritas Baden-Württemberg sieht den Streit um Flüchtlingszahlen mit Sorge und warnt davor, keine europäische Lösung zu finden. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni mahnt der katholische Wohlfahrtsverband, an den zentralen Werten der EU festzuhalten. „Ohne Zweifel hat die hohe Zahl von Geflüchteten ab 2015 viele Länder der EU, darunter besonders auch Deutschland, vor enorme Herausforderungen gestellt“, so die beiden Diözesan-Caritasdirektorinnen Mathea Schneider (Freiburg) und Dr. Annette Holuscha-Uhlenbrock (Stuttgart). „Die Diskussionen darüber, wie diese Herausforderungen bewältigt werden können, dürfen aber nicht dazu führen, dass zentrale Werte der EU wie Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit, Freiheit und Demokratie deshalb auf der Strecke bleiben“, heißt es in einer Erklärung zum Weltflüchtlingstag.

Die EU dürfe nicht an der Auseinandersetzung um Flüchtlingszahlen zerbrechen. Ihre Mitgliedsstaaten müssten vielmehr ihre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit intensivieren, um im Hinblick auf die weltweiten Fluchtbewegungen gemeinsam der Verantwortung für Frieden, Gerechtigkeit und Stabilität in Europa und der Welt gerecht zu werden.

Im Zuge der großen Zahl von geflüchteten Menschen von 2015 haben die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten unterschiedlich auf die Aufnahme von Asylsuchenden reagiert. „Das Thema Flucht ist zu einem brisanten politischen Thema geworden, die Rufe nach Abschottung und Abschiebung mehren sich“, betonen Holuscha-Uhlenbrock und Schneider. Die Caritas im Land beobachtet mit Sorge gesellschaftliche Entwicklungen wie ein Erstarken von nationalistischen Tendenzen und Extremismus, die sich von einem gemeinsamen Europa abwenden und damit die EU als Solidargemeinschaft und friedensstiftende Institution in Frage stellen. „Es ist keine Lösung, Grenzen zu schließen. Und es ist zu befürchten, dass das Recht, in Europa Asyl zu beantragen, ausgehöhlt wird“, betonen die beiden Diözesan-Caritasdirektorinnen mit Blick auf die aktuellen Verhandlungen um das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) in Europa.

Wenn die Reform des GEAS dazu führt, dass die Aufnahme von Flüchtlingen in bereits überlastete Krisen- und Transitstaaten ausgelagert wird, werden die geltenden völkerrechtlichen, menschenrechtlichen und europarechtlichen Standards eingeschränkt. In der Konsequenz heißt das, dass Geflüchtete keinen Asylantrag mehr in Deutschland stellen können. Die Caritas Baden-Württemberg ist davon überzeugt, dass die EU mit dieser Politik und diesem Handeln ihre eigenen Werte und Prinzipien untergräbt. „Es ist nicht der richtige Weg, notleidende Menschen ihrem Schicksal zu überlassen. Wir müssen gemeinsam die Ursachen der Not angehen“, so Schneider und Holuscha-Uhlenbrock. „Dazu braucht es die Kraft einer europäischen Gemeinschaft, die ihren zentralen Werten verpflichtet bleibt“.

Als Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche vertritt die Caritas in Baden-Württemberg rund 3.800 Einrichtungen mit mehr als 175.000 Plätzen in unterschiedlichen Hilfefeldern, in denen 65.000 Mitarbeiter/innen tätig sind.

Kontakt
Caritas in Baden-Württemberg
Eva-Maria Bolay
Strombergstr. 11
70188 Stuttgart
0711/2633-1288
bolay@caritas-dicvrs.de
http://www.caritas-rottenburg-stuttgart.de

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Der sogenannte Bremer BAMF-Skandal

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen – Die Asylentscheiderin

Der sogenannte Bremer BAMF-Skandal

Eine Bremer Asylentscheiderin hat zu viele positive Entscheidungen gefällt. Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht weil sie bestechlich war, sondern weil sie die Menschen und ihr Unglück über das Gesetz stellte. Und es soll noch mehr solche Fälle geben.

Ein Skandal rufen die Politiker, die Entscheiderin wird erst einmal vom Dienst frei gestellt, ihre Chefin wird zur Verantwortung gezogen und alle Entscheidungen der Bremer Außenstelle des BAMF der letzten Jahre sollen neu überprüft werden. Menschen, die sich in Sicherheit glaubten, weil ihr Asylantrag positiv entschieden wurde, finden sich nun plötzlich wieder in einer Situation, in der sie erneut Angst haben müssen vor der Zukunft, vor der Abschiebung, vor der Katastrophe ihres Lebens.

Aber ist es wirklich ein Skandal, wenn „zu viele“ positive Entscheidungen getroffen werden? Ist der wahre Skandal denn nicht, dass überhaupt über Menschen entschieden wird, die bei uns Schutz suchen? Ist der wahre Skandal denn nicht, dass das Gesetz über dem Unglück der Menschen steht? Dass nach Paragrafen entschieden wird, wer Asyl bekommen darf, ganz egal welche Lebenskatastrophen diese Menschen zu uns geführt haben? Kann das Gesetz, darf das Gesetz die Menschlichkeit ersetzen? Und ist es einem anderen Menschen zumutbar, diese Entscheidungen zu treffen? Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen?

Schon lange bevor das Geschehen in der Bremer Außenstelle des BAMF ans Tageslicht kam, habe ich in dem Roman „Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen – Die Asylentscheiderin“ versucht den Zwiespalt zu untersuchen, in den ein Mensch gebracht wird, der über Asyl oder Abschiebung, wenn es hart auf hart kommt über Leben und Tod von Geflüchteten entscheiden muss.
(Roman, erschienen 2016, erhältlich im Buchhandel)

Leseprobe:

Seit Tagen hatte ich nicht mehr geschlafen. Sobald ich mich ins Bett legte und die Augen schloss, kamen sie zu mir. Weiße, braune, schwarze Gesichter. Frauen, Männer, Kinder. Alte und Junge. Ein Mann trug sein ertrunkenes Kind auf dem Arm, von dem das Wasser in mein Bett tropfte, eine Frau hielt mir ihr steifes, erfrorenes Baby hin, als ob sie es mir geben wollte. All diese Gestalten, all diese Menschen hatte ich ins Elend, wenn nicht sogar in den Tod geschickt, so schien es mir. Auch wenn sie nur schweigend um mich herumstanden, so glaubte ich doch zu hören:

„Du hast uns weggeschickt, du hast entschieden, dass wir gehen müssen. Zurück in ein Land, in dem wir nicht leben können. In dem sie uns nicht in Ruhe leben lassen.

In ein Land in dem wir nicht leben können, weil wir keine Arbeit haben, kein Haus, kein Essen für unsere Kinder. Weil die meisten so arm sind, dass es gerade mal zum Überleben reicht, aber nicht zum Leben. Und für manche noch nicht einmal dazu.

In ein Land, in dem sie uns nicht in Ruhe leben lassen. Weil wir Roma sind, weil wir lesbisch sind oder schwul oder transsexuell. Weil wir Frauen sind und deshalb ständig in Gefahr und ohne Möglichkeit, jemals unser eigenes, unabhängiges Leben zu leben.

Du hast entschieden, dass wir gehen müssen, weil es kein besonderes Gesetz in unserem Land gibt, das bestimmt, dass wir verfolgt werden für das, was wir sind. In ein Land, in dem es aber auch niemanden gibt, der unsere Unterdrückung verhindert.“

Ich drehte mich weg, aber auf der anderen Seite des Bettes standen sie auch. Obwohl da die Wand war, starrten mich auch von dieser Seite die Gesichter an und ich hörte ihre stummen Vorwürfe. Ich zog die Decke über den Kopf, wollte nichts mehr sehen und nichts mehr hören, wollte nur meine Ruhe haben und schlafen. Schlafen …

Aber auch in den Schlaf hinein verfolgten sie mich. Ob ich die Augen geöffnet oder geschlossen hatte, immer sah ich sie da stehen, sah ihre Blicke und hörte ihre Klagen gegen mich. Dann dämmerte ich weg und der Traum führte mich vor ein Tribunal. Ich war die Angeklagte, vor mir saßen mehrere Richter in ihren schwarzen Roben und blätterten in meinen Akten. Ich konnte genau sehen, dass dies von mir angelegte Akten waren. Schicksale, über die ich entschieden hatte oder über die ich noch entscheiden musste. Ich drehte mich um, weil ich es hinter mir raunen hörte und sah wieder ihre Gesichter. Weiße, braune, schwarze Gesichter. Alte Gesichter und junge, die schon fast genauso verbraucht und gezeichnet wirkten wie die der Älteren. Ich wollte aufstehen, versuchte verzweifelt von meinem Stuhl hochzukommen und erwachte, als es nicht gelang. Aber im Erwachen war keine Rettung, denn nun standen sie wieder um mein Bett herum und sahen mich an. Sahen mich an mit diesem verlorenen, diesem verzweifelten Blick, den ich in den letzten Monaten immer und immer wieder bei all den Menschen gesehen hatte, die vor mir in meinem Büro saßen, mit schwitzenden Händen, unruhigen Füßen und einem Geruch nach Angst, der mich nach jedem Interview das Fenster aufreißen ließ.

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