Tag Archives: Foster

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Asthmatiker sollten auf Wirkstoff-Größe achten!

Inhalatoren mit extrafeinen Substanzen vorteilhaft

sup.- Viele Asthmatiker leiden trotz regelmäßiger Einnahme ihrer Medikamente unter einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität. Eine deutliche Verbesserung ihrer Situation könnte ein Umstieg auf innovative Inhalatoren bewirken. Der Grund: „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Dieser Anforderung an die Wirkstoff-Größe entsprechen aber erst die Inhalationssysteme der dritten Generation (wie z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), deren extrafeine Partikel weniger als halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Da die chronischen Entzündungsprozesse bei Asthma neuen Erkenntnissen zufolge insbesondere auch die kleinen und kleinsten Atemwege des weit verzweigten Bronchialbaums betreffen, kann mit extrafeinen Substanzen ein besserer Behandlungserfolg erzielt werden.

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Oberstes Therapieziel bei Volkskrankheit COPD

Vermeidung von akuten Krankheitsschüben

Oberstes Therapieziel bei Volkskrankheit COPD

Foto: Fotolia / Lydie stock (No. 5904)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet und äußerst gefährlich: Rund 6,8 Mio. Menschen in Deutschland leiden unter einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prognostiziert, dass die COPD im Jahr 2030 bereits global an dritter Stelle der Todesursachen stehen wird. Zu den Auslösern für eine COPD gehören nicht nur Nikotinkonsum, sondern auch Schadstoff-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt sowie nicht ausreichend behandelte Atemwegsinfekte.

Das oberste Therapieziel bei der medikamentösen Behandlung der COPD ist neben der Linderung der Symptome die Reduzierung des Risikos für akute Krankheitsschübe (Exazerbationen), die zu einer Verschlimmerung der Beschwerden führen. „Eine Exazerbation ist genauso gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt“, warnt der Lungenfacharzt Dr. Thomas Voshaar (Ärztlicher Direktor des Krankenhauses Bethanien in Moers). Außerdem beschleunigt jede Exazerbation die Zerstörung von Lungengewebe und verschlechtert die Lebensqualität sowie die Prognose bei dieser chronischen Atemwegserkrankung erheblich. Exazerbationen, die auch schon in frühen Stadien der COPD auftreten können, werden oft durch klassische Erkältungssymptome überlagert und daher häufig nicht frühzeitig erkannt. Bei einem akuten Krankheitsschub treten meist über mehrere Tage erhöhte Atemnot, starker Husten und Auswurf, Abgeschlagenheit oder Fieber auf. Auslöser für solche gefürchteten Attacken können z. B. Infekte, Luftverunreinigungen (Smog), spezielle Medikamente wie manche Schlafmittel oder Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislaufstörungen sein.

Bei Indizien für eine Exazerbation sollten COPD-Patienten umgehend einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen. In vielen Fällen muss die bestehende Dauertherapie dann verändert und intensiviert werden. „Jede Intervention, die die Entzündung bei COPD vermindert, hilft die Häufigkeit und Schwere von Exazerbationen zu verringern“, erklärt Dr. Voshaar. Zur Prävention von akuten Krankheitsschüben bewährt hat sich die Behandlung mit Kombinationspräparaten, die sowohl bronchienerweiternde als auch entzündungshemmende Wirkstoffe (inhalatives Kortikosteroid, ICS) enthalten. Von Vorteil sind dabei moderne Inhalationssysteme (wie z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), die diese Substanzen in extrafeinen Partikeln bieten, durch die eine gleichmäßige Verteilung der Wirkstoffe im gesamten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen erreicht werden kann. In den aktualisierten Leitlinien der Global Initiative For Chronic Obstructive Disease (GOLD) wird der hohe Stellenwert der Prophylaxe von Exazerbationen und deren Behandlung als Maßstab für die medikamentöse Therapie bestätigt.

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COPD-Patienten brauchen Bewegung

Körperliche Aktivität verbessert Lebensqualität

COPD-Patienten brauchen Bewegung

Foto: Fotolia / Viacheslav Iakobchuk (No. 5886)

sup.- Es ist nachvollziehbar, aber der falsche Weg: Menschen, die unter Husten und Atemnot leiden, bedingt durch eine chronische Lungenerkrankung (COPD), neigen zur körperlichen Passivität. Das ist jedoch ein großer Fehler, denn die Atembeschwerden, Belastbarkeit und Lebensqualität lassen sich durch gezielte Bewegungstherapie deutlich verbessern. „Je aktiver der Patient ist, desto geringer ist seine Todesfallwahrscheinlichkeit“, betont Dr. Benjamin Waschki von der LungenClinic Großhansdorf.

Etwa 13 Prozent der Bevölkerung ab 40 Jahren sind laut Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) von einer COPD betroffen. Rund die Hälfte von ihnen ist nach Schätzungen jedoch nicht diagnostiziert und wird entsprechend auch nicht behandelt. „Viele Betroffene gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Das ist fatal, denn bei frühzeitiger Diagnose kann der Krankheitsverlauf durch Lebensstiländerungen, insbesondere Verzicht auf Nikotinkonsum, sowie durch eine medikamentöse Dauertherapie deutlich verzögert und die Lebensqualität weitestgehend erhalten bleiben.

Neue Erkenntnisse haben in den letzten Jahren zu einer erheblichen Verbesserung der Behandlungsoptionen bei COPD geführt. Studien haben gezeigt, dass der Therapieerfolg der bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen, die zumeist bei COPD zur täglichen Inhalation verordnet werden, entscheidend von der Wirkstoffgröße abhängt. Moderne Inhalatoren (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten deshalb diese Substanzen in extrafeinen Partikeln, die auch die feinen Verästelungen des Bronchialbaums erreichen. Diese Größenordnung gewährleistet, dass die großen wie auch die kleinen Atemwege gleichermaßen gut therapiert werden können.

Zur Erhöhung ihres Bewegungsniveaus sollten angemessen medikamentös eingestellte COPD-Patienten das Angebot von entsprechend qualifizierten Lungensportgruppen nutzen. Die Kosten für die Teilnahme an solchen Kursen werden von vielen Krankenkassen zumindest anteilig übernommen.

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COPD ist eine Volkskrankheit

Instabile Patienten brauchen anti-entzündliche Therapie

COPD ist eine Volkskrankheit

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5848)

sup.- Nicht nur Nikotinkonsum, sondern auch Schadstoff-Belastungen am Arbeitsplatz und in der Umwelt sowie nicht angemessen behandelte Atemwegsinfekte können Ursache für das Entstehen einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sein. „Wir sehen heute öfter als früher Patienten, die nie geraucht haben und trotzdem an einer COPD leiden“, bestätigt Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover).

Die COPD hat sich längst zu einer Volkskrankheit entwickelt – Tendenz weiterhin steigend. In Deutschland sind Schätzungen zufolge rund 6,8 Mio. Menschen betroffen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die COPD im Jahr 2030 bereits weltweit an dritter Stelle der Todesursachen stehen wird. Diese chronische Lungenerkrankung macht sich durch Atemnot, Husten und Auswurf bemerkbar, Ärzte sprechen deshalb von der so genannten AHA-Symptomatik.

COPD-Patienten sind oft instabil. Das heißt: Trotz der täglichen Inhalation von bronchienerweiternden Wirkstoffen (Bronchodilatatoren) ist ihre Lebensqualität durch eine ausgeprägte Symptomatik deutlich eingeschränkt und/oder ihr Zustand verschlechtert sich durch akute Krankheitsschübe (Exazerbationen), die z. B. durch Infekte ausgelöst werden können und u. a. durch Atemnot-Attacken charakterisiert sind. Solche „instabilen Patienten“ können laut Informationen von Dr. Kai-Michael Beeh (Institut für Atemwegsforschung, Wiesbaden) zusätzlich zu bronchienerweiternden von anti-entzündlichen Wirkstoffen (inhalative Steroide, ICS) profitieren. Empfehlenswert sind dann Kombinationspräparate, die beide Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, damit auch die kleinen Atemwege, ein zentraler Ort des Krankheitsgeschehens bei der COPD, therapeutisch erreicht werden. In klinischer Entwicklungsphase ist zudem eine Dreifach-Kombination mit zwei langwirksamen bronchienerweiternden Wirkstoffen plus ICS, die nach Einschätzung von Dr. Beeh zu einer weiteren Optimierung der Therapie-Optionen bei schwerer COPD beitragen wird.

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Asthmatiker profitieren von innovativen Medikamenten

Entzündungsprozesse im kompletten Bronchialbaum therapieren

sup.- Asthmatiker können heute von einer innovativen Medikamenten-Generation (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) profitieren, bei der die Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung inhaliert werden. Laut Prof. Martin Kohlhäufl (Chefarzt für Pneumologie am Robert-Koch-Krankenhaus, Stuttgart) entsprechen Inhalationssprays, die Substanzen in einer Größenordnung von nur ca. 1,5 µm enthalten, den neuen Erkenntnissen, dass die Entzündungsprozesse bei Asthma insbesondere auch die kleinen und kleinsten Atemwege des weit verzweigten Bronchialbaums betreffen. Seit dem Jahr 2016 gibt es diese modernen Dosieraerosole sowie Trockenpulverinhalatoren mit extrafeinen Partikeln, alternativ mit einer niedrigen, mittleren oder hohen Dosis an entzündungshemmenden Wirkstoffen, kombiniert jeweils mit einem gleichbleibenden Anteil an bronchienerweiternden Substanzen.

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Neue Diagnostik bei Asthma und COPD

Bessere Beurteilung der kleinen Atemwege

Neue Diagnostik bei Asthma und COPD

Foto: Fotolia / StockPhotoPro (No. 5829)

sup.- Die Bedeutung der kleinen Atemwege ist bei der Behandlung von chronischen Lungenerkrankungen wie Asthma oder COPD jahrzehntelang unterschätzt worden. Die kleinen Atemwege, Verästelungen in der Lungenperipherie mit weniger als zwei mm Durchmesser, machen zwar rund 95 Prozent des gesamten Lungenvolumens aus, Entzündungsvorgänge und Gewebeumbauprozesse werden jedoch in diesen Atemwegen durch herkömmliche Lungenfunktionstests (Spirometrie) nicht erfasst. Diagnostisch gesehen war die Lungenperipherie bislang nahezu eine Terra incognita (unbekanntes Land). Studien mit aufwändigen Untersuchungsmethoden haben jedoch gezeigt, dass gerade die Erkrankungsprozesse in den kleinen Atemwegen sowohl bei Asthma wie auch COPD maßgeblich den Verlauf sowie die Prognose bei diesen chronischen Lungenerkrankungen dominieren.

Gasauswaschverfahren (Gas-Mehrfachatemzugs-Auswaschtest, engl.: Multiple Breath Gas Washout, MBW) sollen laut Empfehlungen der Europäischen Atemwegsgesellschaft (European Respiratory Society, ERS) künftig in die Alltagsdiagnostik von pneumologischen Praxen integriert werden, um eine bessere Beurteilung des Zustands der kleinen Atemwege zu erzielen. Diese sensitive Methode ist zwar seit mehr als 60 Jahren bekannt, kann aber erst heute dank der Kombination mit moderner Computertechnik praktikabel umgesetzt werden. Mit dem Gasauswaschverfahren wird das individuelle Atemmuster des Patienten erstellt, das Rückschlüsse auch über Funktionsstörungen in den kleinen Atemwegen erlaubt. Derzeit stehen allerdings in Deutschland nur wenige Geräte für die diagnostische Anwendung zur Verfügung. Vor diesem Hintergrund laufen Studien, die u. a. zur Entwicklung von weiteren diagnostischen Verfahren beitragen sollen.

Aufgrund des Stellenwerts der kleinen Atemwege für die Entwicklung von chronischen Lungenerkrankungen spielt die Partikelgröße der Wirkstoffe zur Behandlung von Asthma wie auch COPD eine zunehmend wichtige Rolle: „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, erläutert der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Moderne Inhalatoren wie z. B. die Präparate Foster bzw. Foster Nexthaler (Chiesi) enthalten deshalb extrafeine Wirkstoffpartikel, die nur halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Diese Optimierung von bronchienerweiternden und entzündungshemmenden Substanzen ermöglicht nachweislich eine gleichmäßige Wirkstoff-Verteilung im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen und damit signifikant bessere Behandlungserfolge.

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Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

Chronische Lungenerkrankung muss früh behandelt werden

Bei anhaltendem Husten zum Arzt!

Foto: Fotolia / WavebreakMediaMicro (No. 5809)

sup.- Es können eine verschleppte Erkältung oder Bronchitis dahinter stecken, aber auch noch mehr: Die Ursache für anhaltenden Husten über mehrere Wochen sollte unbedingt bei einem Arzt abgeklärt werden. Diese Empfehlung gilt für Nichtraucher wie für Raucher gleichermaßen. Hartnäckiger Husten ist nicht selten ein Symptom für den Beginn einer chronischen Lungenerkrankung (COPD). Nach Informationen von Prof. Tobias Welte (Direktor der Klinik für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover) ist etwa jeder Zehnte von den über 40-Jährigen in Deutschland von dieser Erkrankung betroffen, bei der die Lungenfunktion zunehmend beeinträchtigt wird.

Die COPD wird aber oft erst in einem bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadium diagnostiziert, weil permanenter Husten insbesondere von Menschen mit Tabakkonsum gerne einfach ignoriert wird. „Viele Betroffene gehen erst zum Arzt, wenn bereits 50 Prozent ihrer Lungenfunktion unwiederbringlich verloren gegangen sind“, warnt Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers). Diese Vogel-Strauß-Strategie ist jedoch fatal, weil sie eine reduzierte Lebenserwartung begünstigen kann. Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist eine fortschreitende Erkrankung, bei frühzeitiger Therapie lässt sich der Krankheitsverlauf jedoch erheblich verlangsamen und der Verlust an Lebensqualität deutlich reduzieren.

Neue Erkenntnisse haben die Behandlungsoptionen in den letzten Jahren enorm verbessert. Insbesondere hat sich gezeigt, dass für die Effizienz der medikamentösen Dauertherapie die Größe der Wirkstoffpartikel eine entscheidende Rolle spielt. Denn der Schlüssel zur Behandlung der COPD sind aktuellen Studien zufolge die kleinen Atemwege, die eine zentrale Rolle im Entzündungsgeschehen haben. „Eine inhalative Therapie muss gewährleisten, dass die Wirkstoffe auch in die Lungenperipherie vordringen“, so Dr. Voshaar. Mit einer extrafeinen Formulierung der Wirkstoffe, wie sie z. B. in den modernen Inhalatoren Foster bzw. Foster Nexthaler (Chiesi) enthalten ist, kann laut Dr. Voshaar eine hohe und gleichmäßige Verteilung der Medikamente in der gesamten Lunge erreicht werden. Außerdem sind zur individuellen Behandlung der COPD wertvolle Biomarker (Bestimmung der Eosinophilen-Rate im Blut) gefunden worden, die Aufschluss darüber geben, welche Patienten in besonderem Maße zusätzlich zu bronchienerweiternden auch von anti-entzündlichen Substanzen profitieren können.

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COPD: Entzündungen in kleinen Atemwegen bekämpfen

Periphere Probleme sind die zentralen Probleme

COPD: Entzündungen in kleinen Atemwegen bekämpfen

Foto: Fotolia / psdesign1 (No. 5792)

sup.- Hinter der Luftröhre verzweigen sich die Atemwege der Lunge bis hin zu den schwer zugänglichen, weit abgelegenen Atemwegen in der Lungenperipherie, den so genannten kleinen Atemwegen (Small Airways). Bei der Volkskrankheit COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) sind neuen Erkenntnissen zufolge die Entzündungen in diesen peripheren Atemwegen die zentralen Probleme. Im Mittelpunkt der Therapie müssen deshalb laut Dr. Thomas Voshaar (Lungenklinik Bethanien, Moers) nicht nur die großen Atemwege, sondern vor allem auch die entzündlichen Prozesse und die strukturellen Veränderungen in den kleinen Atemwegen stehen. Darunter verstehen Mediziner knorpellose Bronchien ab der neunten Teilungsgeneration des Bronchialbaums, die einen Innendurchmesser von weniger als 2 mm aufweisen.

Eine sehr große Gefahr bei der COPD sind akute Verschlechterungen der Symptomatik (Exazerbationen), die sich z. B. in Atemnot-Attacken äußern. Bei Patienten, die häufig Exazerbationen erleiden (größer als 2 mal im Jahr) ist der jährliche Verlust an Lungenfunktion nach Aussagen von Dr. Voshaar um bis zu 25 Prozent höher als bei Menschen, die seltener zu solchen Krisen neigen. Hinzu kommt: Exazerbationen können die Betroffenen in eine lebensbedrohliche Situation bringen und forcieren das Sterberisiko. Patienten mit einem erhöhten Exazerbations-Risiko sollten gemäß den Leitlinien täglich bronchienerweiternde sowie entzündungshemmende Wirkstoffe inhalieren. Dem aktuellen Forschungsstand zufolge profitieren sie dabei besonders von modernen Inhalations-Systemen, die diese Wirkstoffe in einer extrafeinen Formulierung enthalten, mit der auch die kleinen Atemwege der Lunge erreicht werden. „Nur Wirkstoffteilchen mit einem maximalen Durchmesser von etwa 1,5 µm können bis in die kleinen Atemwege vordringen“, bestätigt der Lungenfacharzt Dr. Harald Mitfessel (Remscheid). Dieser Anforderung entsprechen COPD-Inhalatoren der neuen Generation (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler), deren extrafeine Wirkstoffpartikel weniger als halb so groß sind wie diejenigen in herkömmlichen Inhalationsgeräten. Diese Größenordnung ermöglicht nachweislich eine gleichmäßige Wirkstoff-Verteilung im kompletten Bronchialbaum inklusive der feinen Verästelungen. Die Vorteile für den Patienten zeigen sich in einer reduzierten Exazerbationsrate sowie einer Verbesserung der 6-Minuten-Gehstrecke und der Lebensqualität.

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Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Wer profitiert von anti-entzündlichen Wirkstoffen?

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Grafik: Supress (No. 5771)

sup.- Wenig bekannt, aber weit verbreitet: Etwa jeder zehnte über 40-Jährige in Deutschland leidet unter COPD. Hinter dieser Abkürzung verbirgt sich eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung, die vor allem durch Nikotin, aber auch durch berufsbedingte Schadstoffbelastung und allgemeine Luftverschmutzung verursacht werden kann. Die Volkskrankheit, die u. a. durch einen zunehmenden Verlust von Lungengewebe gekennzeichnet ist, kann derzeit noch nicht geheilt werden. Durch eine frühzeitige angemessene Therapie ist jedoch eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs und damit verbunden ein weitestgehender Erhalt der Lebensqualität möglich.

Als Dauermedikation kommen bei der COPD zu Beginn vor allem bronchienerweiternde Wirkstoffe zum Einsatz, die täglich inhaliert werden müssen. Viele Patienten können nach Aussagen von Prof. Adrian Gillissen (stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Lungenstiftung) zusätzlich von der Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid (ICS) profitieren, das die entzündlichen Umbauprozesse in der Lunge bekämpft.

Das gilt laut Prof. Gillissen vor allem für folgende COPD-Phänotypen:

Patienten mit häufigen Exazerbationen: Akute Krankheitsschübe, die u. a. durch Atemnot-Attacken gekennzeichnet sind, werden von Ärzten als Exazerbationen bezeichnet. Sie sind besonders gefährlich, weil sie den unumkehrbaren Verlust von Lungengewebe beschleunigen. Die Verminderung von Exazerbationen gehört deshalb zu den wichtigsten Therapiezielen bei der COPD.
Patienten mit Blut-Eosinophilie: Eosinophile Granulozyten sind eine Untergruppe der weißen Blutkörperchen und gelten als einer von verschiedenen Biomarkern für das Ausmaß des Entzündungsspektrums. Studien zeigen, dass Patienten mit höheren Eosinophilen-Werten einen vorteilhafteren Krankheitsverlauf haben, wenn bei der Dauermedikation entzündungshemmende Substanzen integriert werden.
Patienten mit asthmatischer Komponente: Schätzungen zufolge leiden zwischen 15 und 25 Prozent der mit einer COPD diagnostizierten Patienten zugleich an Asthma. Ärzte sprechen dann von den so genannten ACOS-Patienten (Asthma COPD Overlap Syndrome). Bei diesem Phänotyp sollten ebenfalls ergänzend zu den bronchienerweiternden auch anti-entzündliche Wirkstoffe verordnet werden. Von Vorteil sind dabei generell Kombinationspräparate, die Substanzen in einer extrafeinen Formulierung (z. B. Foster bzw. Foster Nexthaler) enthalten, da die Entzündungsprozesse mit solchen Partikeln nicht nur in den großen, sondern auch in den kleinen Atemwegen therapiert werden können.
Patienten mit chronischer Bronchitis: Die chronische, nicht infektbedingte Bronchitis bei COPD ist mit einer ausgeprägten Entzündungsreaktion sowie einer erhöhten Exazerbationsrate verbunden und muss demzufolge ebenfalls dauerhaft anti-entzündlich behandelt werden.

Diese Phänotypen sprechen gut auf entzündungshemmende Substanzen an. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis für den Einsatz bei der Behandlung der COPD ist von der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) als positiv eingestuft worden.

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COPD-Patienten brauchen antientzündliche Komponente

Exazerbationen verringern Lungenfunktion drastisch

COPD-Patienten brauchen antientzündliche Komponente

Foto: Fotolia / DOC RABE Media (No. 5639)

sup.- Die größte Gefahr geht bei der Volkskrankheit COPD (chronisch-obstruktive Lungenerkrankung) von akuten Atemnot-Attacken aus. Bei Patienten, die häufig Exazerbationen durchstehen müssen (größer gleich 2 mal im Jahr), ist der jährliche Verlust an Lungenfunktion um bis zu 25 Prozent höher als bei Menschen, die seltener zu solchen akuten Krisen neigen. Auf diesen Zusammenhang verweist Prof. Adrian Gillissen (Direktor der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin, Kassel). Hinzu kommt: Exazerbationen können die Betroffenen in eine lebensbedrohliche Situation bringen und erhöhen das Sterberisiko. Patienten mit erhöhter Wahrscheinlichkeit für Exazerbationen sollten deshalb darauf Wert legen, dass sie bei ihrer Dauermedikation zusätzlich zu bronchienerweiternden Substanzen auch mit antientzündlichen Wirkstoffen (Steroide) versorgt werden. Studien mit entsprechenden Kombinationspräparaten (Foster bzw. Foster Nexthaler) haben gezeigt, dass durch eine solche Behandlung im Vergleich zur Monotherapie mit einer bronchienerweiternden Substanz das Risiko für schwere Exazerbationen um 28 Prozent reduziert wird. Dies ist ein Therapie-Erfolg, der sich lebensverlängernd auswirken kann.

Aktuellen Erkenntnissen zufolge können Exazerbationen nicht erst in schweren Krankheitsstadien der COPD auftreten, sondern sind je nach Veranlagung im gesamten Krankheitsverlauf möglich. Laut den Erfahrungen von Dr. Christian Geßner (Pneumologische Praxis, Leipzig) haben z. B. Patienten, die häufig unter Husten und Auswurf leiden, ein bis zu vierfach erhöhtes Exazerbationsrisiko im Vergleich zu denjenigen, die diese Symptome selten zeigen. Auch bei übergewichtigen Patienten ist die Wahrscheinlichkeit für akute Atemnot-Attacken hoch. Zur Abschätzung des Exazerbationsrisikos kann außerdem die Bestimmung der Blut-Eosinophilen sinnvoll sein.

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